Hätte ich mich früher schlau gegoogelt hätte ich gewußt daß man Birken
besser im Spätherbst schneidet.
Ich habe den Fehler gemacht, JETZT, eine alte, riesige Birke vollständig
zurück zu schneiden.
Übrig bleibt der Stamm mit 5 Ästen, jeweils 10cm dick und 50 cm lang.
Nun ja, ändern kann ich nichts mehr, ich habe gelesen daß sie bis 2 Wochen
bluten kann jetzt wo sie voll Saft ist.
Die Birke wird´s doch überleben oder?
MfG
Hallo W.,
das Bluten wird sie überleben, den starken Rückschnitt allerdings eher
nicht, wenn sie wirklich alt und riesig war, hast du ihr reservestoffe
ohne Ende weggeschnitten, Kappungen von Bäumen sind sowieso das
letzte, was man machen kann, Äste auf 50 cm lasnge Stummel ohne
Leitäste zurückzuschneiden ist ebenso ein völliger Frevel. Birken
haben kein widerstandsfähiges Holz, da Pioniergehölze, deine wird an
den Schnittstellen gehörig einfaulen, drumherum hässliche Puschel
austreiben, besser ist es, du machst den Baum gleich um. Ein so
geschnittener Baum wie von Dir beschrieben ist seiner Würde beraubt,
mir blutet das Herz, wenn ich solche Bäume sehe (leider immer wieder
und viel zu oft!).
Nächstesmal lässt du besser einen Fachmann ran, dann besteht die
Möglichkeit, dass der Baum auch hinterher noch wie ein Baum aussieht
und nicht wie ein verkrüppeltes Gerüst!
Der Fehler war nicht, die Birke JETZT zu schneiden, sondern das SELBST
zu machen und das so wie beschrieben.
Mit traurigem Gruß
tilman
wenn du sie im Garten stehen hast, ist es besser, wenn sie eingeht.
Gruß Dieter
Also die übliche Art, Birkensaft zu gewinnen ist das nun wirklich nicht!
Stell wenigstens Eimer unter!
Vor vielen Jahren habe ich mal zu dieser Zeit einer Birke einen Ast
total abgeschnitten. Sie blutete sehr stark und ich habe etliches
veranstaltet, um die Blutung zu stillen. Schließlich habe ich wohl mit
dem Lötkolben die Wunde verkohlt. Nach zwei Tagen war die Wunde wohl
trocken. Es war nur eine einzige Wunde, der Baum hat es überlebt.
Eine Kletterrose, die ich zu dieser Zeit an einer tief sitzenden Stelle
schnitt, ist mir mal verblutet.
Anna
> MfG
>
>
Eine schreckliche Idee, eine alte Birke so zu verhunzen!
Karlheinz
> Übrig bleibt der Stamm mit 5 Ästen, jeweils 10cm dick und 50 cm lang.
Wie bist du nur auf die Idee gekommen, dass an sowas irgendwas gut
und/oder richtig sein kann? Hast du jemals eine Birke gesehen, an der
jemand sowas gemacht hätte?
Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
So schade es um den Baum ist: Säg ihn ganz weg und mach Kaminholz
daraus. Der wird nichts mehr!
Gruß Jo
Hallo Ina,
leider sehe ich solche Bäume immer wieder, auch Birken, W. ist nicht
der einzige Baumverschneider in unserem schönen Land....
Gruß
tilman
Gruselig. Ich seh sowas immer nur an Weiden (da darf man das), Platanen
(Schweinerei), Linden (vergisses) und Weißdorn (naja...). Haben die von
dir gesichteten Birken das denn überlebt?
Ina,
an der Grausigkeit der Welt verzweifelnd
Tja, nu isse ab, hättste mal vorher gefragt ;-)
Die kurzfristigen Überlebenschancen des Baumes schätze ich mal 1:1. Wir
haben hier im Dorf auch jemanden, der 6 Birken - jede ca. 10m hoch -
geklöoft hat. Aber wirklich geköpft, da stand nur noch der Stamm. Da es
früh im Jahr war, haben sie alle noch einmal ausgetrieben. Im nächsten
Frühjahr waren 2 tot, jetzt - nach 3 Jahren - leben noch 3, und die ganz
gut. Alle 3 blühen, eine davon ein wenig schwächer als die anderen beiden.
Alle Schnittstellen fangen an zu überwallen. Ob es starken Pilzbefall
gibt, kann ich nicht sagen...
Langfristig kommt's drauf an, denke ich. Wenn die Birke evtl. Pilzbefall
schnell überwallen und stoppen kann, dann mag es gutgehen.
Da es aber eine Menge Pilze gibt, die sich auf Birken sehr wohl fühlen,
ist das Ende des Baumes wohl nicht mehr fern.
Ein PDF dazu:
http://tinyurl.com/665h4q
Vielleicht hast Du die Geduld ein paar Jahre zu warten, um zu sehen, was
aus dem Baum wird. Und dran denken: weghauen, bevor er wirklich wackelig
wird, könnte sonst gewaltig teuer werden...
Gruß
Frank
> Gruselig. Ich seh sowas immer nur an Weiden (da darf man das), Platanen
> (Schweinerei), Linden (vergisses) und Weißdorn (naja...). Haben die von
> dir gesichteten Birken das denn überlebt?
>
> Ina,
> an der Grausigkeit der Welt verzweifelnd
Hallo Ina,
leider überleben die meisten Bäume diese Verunstaltungen, nur von
Bäumen kann dann keine Rede mehr sein. Uns hat unser Vermieter eine 20
m hohe junge Buche vor dem Balkon auf 7 m runtergemeuchelt, die muss
ich jetzt jeden Tag angucken, heul und jammer.....
Gruß
tilman
> Gruselig. Ich seh sowas immer nur an Weiden (da darf man das), Platanen
> (Schweinerei), Linden (vergisses) und Weißdorn (naja...). Haben die von
> dir gesichteten Birken das denn überlebt?
>
> Ina,
> an der Grausigkeit der Welt verzweifelnd
Hallo Ina,
die eine oder andere Birke (wie auch andere mißhandelte Bäume)
überlebt solche Harakirischneidmaßnahmen schon, aber sie sieht nicht
mehr artgerecht aus und ist in meinen Augen kein Baum, sondern ein
Denkmal für menschliche Borniertheit und Dummheit, auch Bäume haben
Würde, aber leider respektieren viele Menschen diese nicht, die Bäume
machen ja immer so einen furchtbaren DRECK1
Uns hat unser Vermieter eine ca. 20 m hohe Rotbuche auf 7 m
heruntergemeuchelt, jetzt können wir vom Balkon aus auf die
Schnittstellen sehen und haben keinen Schatten mehr, toll, was?
Und dabei bin ich Baumpfleger von Beruf....
Jammer fluch & tränenspritz.....
Gruß
tilman
tilman
> auch Bäume haben
> Würde, aber leider respektieren viele Menschen diese nicht,
Jedes Lebewesen, selbst eine Schabe, hat Würde, auch Menschenwerk. Aber
es gibt ne erstaunliche Menge Leute, die die Begriffe von Stolz und
Würde sogar noch für sich selbst ablehnen. Und dabei sind auch Leute aus
Einkommensschichten, in die ich gern mal geraten würde. Mit denen
sprichst du wie einem Blinden von Farben.
Ich hab gerade vor ein paar Tagen einem Kunden, der laut darüber
nachdachte gegen entsprechende Belohnung demnächst möglicherweise seine
Rechnungen fast pünktlich zu zahlen, ein klares Wort geschrieben. Dass
ich keinen Rabatt gewähre für die Neueinführung gesetzeskonformen
Verhaltens. Mal sehen, vielleicht bin ich den los. Aber irgendwann hat
man halt genug Staub gefressen und dann ist mal ein klares Wort fällig.
Warum scheint mir nur, ich wäre ein klein wenig off topic?
Ina
tilman engelhardt schrieb:
> die eine oder andere Birke (wie auch andere mißhandelte Bäume)
> überlebt solche Harakirischneidmaßnahmen schon, aber sie sieht nicht
> mehr artgerecht aus und ist in meinen Augen kein Baum, sondern ein
> Denkmal für menschliche Borniertheit und Dummheit, auch Bäume haben
> Würde, aber leider respektieren viele Menschen diese nicht, die Bäume
> machen ja immer so einen furchtbaren DRECK1
Manchmal verdunkeln sie aber auch, an ungünstigen Stellen gepflanzt,
konplette Wohnungen so, dass man darin den ganzen Tag über, auch im
Sommer, Licht brennen lassen muß. Ein unmöglicher Zustand.
> Uns hat unser Vermieter eine ca. 20 m hohe Rotbuche auf 7 m
> heruntergemeuchelt, jetzt können wir vom Balkon aus auf die
> Schnittstellen sehen und haben keinen Schatten mehr, toll, was?
Tja, das kommt davon wenn er, wahrscheinlich nach der dort geltenden
Baumschutzordnung, nicht ganz gefällt werden durfte, was vielleicht
sinnvoller gewesen wäre.
> Und dabei bin ich Baumpfleger von Beruf....
Das besagt was?
Gruß
Werner B.
--
Die riesige deutschsprachige Riesenkuerbisseite
"Wenn groß nicht groß genug ist"
http://www.riesenkuerbis.org/index.html
>> die eine oder andere Birke (wie auch andere mißhandelte Bäume)
>> überlebt solche Harakirischneidmaßnahmen schon, aber sie sieht nicht
>> mehr artgerecht aus und ist in meinen Augen kein Baum, sondern ein
>> Denkmal für menschliche Borniertheit und Dummheit, auch Bäume haben
>> Würde, aber leider respektieren viele Menschen diese nicht, die Bäume
>> machen ja immer so einen furchtbaren DRECK1
>
> Manchmal verdunkeln sie aber auch, an ungünstigen Stellen gepflanzt,
> konplette Wohnungen so, dass man darin den ganzen Tag über, auch im
> Sommer, Licht brennen lassen muß. Ein unmöglicher Zustand.
Ich hab auch schon bescheuerte Pflanzungen gesehen. Birke 50 cm vor
Hauswand. Aber dann kann man ja wohl auch gleich richtig fällen (besser
abschneiden), oder? Und in dem Falle deutlich vor Greifen der
Baumschutzsatzung, so weit die noch existiert. In Berlin gibts keine
mehr so weit ich weiß.
Ina
> Manchmal verdunkeln sie aber auch, an ung�nstigen Stellen gepflanzt,
> konplette Wohnungen so, dass man darin den ganzen Tag �ber, auch im
> Sommer, Licht brennen lassen mu�. Ein unm�glicher Zustand.
Hallo
das war bei uns so. Es gab in einem Teil des Gartens 2 Gruppen Birken
mit jeweils 2 direkt nebeneinander stehenden Exemplaren. Die Birken
waren schon recht gro�, die St�mme durchma�en jeweils etwa 30cm. Sowohl
im Erdgescho� wie auch im ersten Stock musste tats�chlich den Gro�teil
des Tages Licht angeschaltet werden und was mich noch mehr �rgerte: Der
Nutzgarten in dem Bereich k�mmerte nur. Wenn man etwas pflanzte, sah man
genau wie die Pflanzen kleiner blieben, je n�her sie dem einen
Birkenp��rchen kamen. Ich verabscheue Methoden der "Qu�lerei", Leute,
die Rinde an den B�umen sch�len oder L�cher in die St�mme bohren und
allerlei Zeugs reingie�en...sowas ist abartig. Ich hatte mich daher f�r
das f�llen de B�ume entschieden. An einem der Standorte pflanzte ich als
"Ersatz" eine Eberesche und einen Speierling als Gruppe - der neue
Hausbaum. Birken sind wundersch�ne B�ume wenn sie jung sind, sp�ter
machen sie nur noch Dreck und in unmittelbarer N�he von H�usern �rger.
2x im Jahr die Regenrinnen putzen lassen ist auch nicht "ohne".
gh
> Hausbaum. Birken sind wundersch�ne B�ume wenn sie jung sind,
Die find ich auch wunderschoen, wenn sie alt sind. Am besten draussen im
Wald ;)
cu
Monika
--
Go your own footsteps, don't follow the others (?)
> Birken sind wundersch�ne B�ume wenn sie jung sind, sp�ter machen sie nur
> noch Dreck und in unmittelbarer N�he von H�usern �rger. 2x im Jahr die
> Regenrinnen putzen lassen ist auch nicht "ohne".
Hallo G�nter,
und das k�nnte man doch vor dem Pflanzen schon wissen. "Respice finem
(bedenke das Ende)" gilt auch hier.
Deswegen muss man besonders bei der Birke vorher genau �berlegen, ob und
wohin man sie pflanzt.
Das gilt als Ma�stab f�r alle Pflanzen.
Gru� Dieter
Hallo
Ich bin mir sicher, dass Bäume keine Schmerzen empfinden, der Begriff
Quälerei ist daher nicht wirklich treffend. Dennoch halte ich solche
"Maßnahmen" irgendwie für "moralisch schlecht". Ich weiß nicht recht,
wie ich es begründen soll, es ist eine persönliche Einstellung dazu, da
will jemand ein "Lebewesen" los werden und statt klar dazu Stellung zu
beziehen und in dem Fall den Baum zu fällen, wird er ganz langsam
abgetötet.
gh
Hallo Kathinka,
man muss dabei schon genau wissen, welche B�ume zum Verschneiden geeignet
sind (ja sogar daf�r bestimmt sind). Es sind ja h�ufig die kugeligen.
Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Liste dazu.
Die Birke geh�rt bestimmt nicht dazu. ;-)
Gru� Dieter
Bei uns im Städchen wurde vor wenigen Jahren viele Dutzend Linden links
und rechts an einer durch die Stadt führenden Bundesstraße offiziell von
der Verwaltung zu verhunzt (sie haben verhunzen lassen).
Es sah aus als ob die Weltmeisterschaft am Pfahlsitzen bei uns statt
finden sollte, kaum mehr als die nachten Stämme ca. 2/3 ihrer
ursprünglichen Höhe blieb... mittlerweile ist es optisch wieder
einigermaßen erträglich. Warum das überhaupt gemacht wurde, konnte mir
keiner sagen...
> Ina,
> an der Grausigkeit der Welt verzweifelnd
Ja es sah grausig aus, Pfahlsitz-City.
Selber kann man so etwas bleiben lassen, anderen die das privat machen
kaum verbieten, aber warum wird so etwas von "Öffentlichen" gemacht?
Thomas
Hallo
vermutlich hatte man sich über die Sicherheit auf den Straßen Sorgen
gemacht. Über der Fahrbahn muss ein bestimmter Raum freighehalten
werden. Eine andere Ursache kommt auch noch in Betracht:
Wenn sich irgendjemand an die Kommunalverwaltung gerichtet hat und
Sorgen wegen der Bäume geäussert hat, ist es von dem Zeitpunkt
tatsächlich schwer, nicht zu handeln. Selbst wenn alle Bäume/Äste
kerngesund sind, bricht aus einem, wie auch immer gearteten Grund ein
Ast ab und wird jemand dabei verletzt, geht die Suche nach dem
Schuldigen los. Im Zweifel ist das dann derjenige, der die Besorgnis des
einen Bürgers ignoriert hatte.
gh
Ja, wenn. Das ist aber bodenspezifisch. Steht zumindest in meinem
Göritz. Und dann ist es auch noch ein Unterschied, ob ich tatsächlich
Neophyten aus wichtigen Biotopen rauskriegen will oder ob ich einfach
nicht willens oder in der Lage bin, mit Bäumen in Kulturland fachgerecht
umzugehen.
Ina
> Licht anmachen und die Heizung einschalten. *argl* Die Wohnung hatte ich
> im Dezember besichtigt, da war sie hell und freundlich.
Ein Insider-Satz aus der Maklerbranche: "Die Wohnung kannste nur
vermieten wenn Winter ist und es schneit grad."
>> Tja, das kommt davon wenn er, wahrscheinlich nach der dort geltenden
>> Baumschutzordnung, nicht ganz gefällt werden durfte, was vielleicht
>> sinnvoller gewesen wäre.
Die Sache scheint mir nicht, als ob so Details wie Rechtslage eine Rolle
gespielt hätten.
> Bei uns darf man dann, wenn man nicht Fällen darf, auch nicht massiv
> beschneiden. Gibt es wirklich Satzungen, bei denen das getrennt
> behandelt wird? Denn dann kannst du ja jeden Baum langsam runtersäbeln,
> wenn du ihn nicht Fällen darfst.
Mir ist ein Fall bekannt, wo ein sehr großer Nussbaum von seinem
Besitzer langsam aber sicher Ast für Ast ins Jenseits befördert werden
sollte. Dem Nachbarn ging das nicht schnell genug und er rief das
Stadtgartenamt in der Hoffnung, die würden "Fällbefehl" erteilen. Die
kuckten sich den Baum an und stellten ihn stattdessen als Naturdenkmal
unter Schutz. Jetzt muss er von alleine umfallen, oder es gibt richtig
Ärger. So viel zu Nachbarn, Teilabsäbeln und Fällwünschen.
> man muss dabei schon genau wissen, welche Bäume zum Verschneiden geeignet
> sind (ja sogar dafür bestimmt sind).
Z.B. darf man zumindest in Berlin mit Obstbäumen außer Nussbäumen
praktisch alles machen.
>> einigermaßen erträglich. Warum das überhaupt gemacht wurde, konnte mir
>> keiner sagen...
Ich denke, da hat (u.a.) eine Landschaftsbaufirma ein ernstes Gespräch
mit den Verantwortlichen gehabt.
> vermutlich hatte man sich über die Sicherheit auf den Straßen Sorgen
> gemacht. Über der Fahrbahn muss ein bestimmter Raum freighehalten
> werden. Eine andere Ursache kommt auch noch in Betracht:
> Wenn sich irgendjemand an die Kommunalverwaltung gerichtet hat und
> Sorgen wegen der Bäume geäussert hat, ist es von dem Zeitpunkt
> tatsächlich schwer, nicht zu handeln. Selbst wenn alle Bäume/Äste
> kerngesund sind, bricht aus einem, wie auch immer gearteten Grund ein
> Ast ab und wird jemand dabei verletzt, geht die Suche nach dem
> Schuldigen los. Im Zweifel ist das dann derjenige, der die Besorgnis des
> einen Bürgers ignoriert hatte.
Aber auch nur im Zweifel. Zumindest die unteren Instanzen haben meines
Wissens bisher entschieden unter dem Leitsatz "Das Leben ist
lebensgefährlich!". Jedenfalls war das noch vor ein paar Jahren so, als
ich für meinen Umweltrecht-Prof Urteile sammeln musste. Da hat ein
Richter sein Urteil tatsächlich entsprechend garniert und entschieden,
dass nicht für alles, was im Leben mal irgendwie vorfallen kann, immer
einer gefunden werden kann, der dafür zu zahlen hat. Es gibt wohl eine
Frequenz, mit der Bäume im Straßenland von Fachleuten bekuckt werden
müssen. Und wenn die nichts finden und auch nichts offensichtlich war,
dann ist die Gemeinde raus aus der Haftung.
Ina
Es spielt insofern eine Rolle, als sie - wie von dir rausgestrichen -
tatsᅵchlich nicht ᅵberall Auslᅵufer bildet und andererseits im Vorgarten
keine schlechtere Berechtigung hat als sagen wir mal ein Rhododendron.
Ist nicht naturnah, kann aber sehr schᅵn aussehen. Und Geschmackssache
sein, schon klar.
Ina
--
Es wᅵchst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
> Ich hab auch schon bescheuerte Pflanzungen gesehen. Birke 50 cm vor
> Hauswand. Aber dann kann man ja wohl auch gleich richtig fällen (besser
> abschneiden), oder? Und in dem Falle deutlich vor Greifen der
> Baumschutzsatzung, so weit die noch existiert. In Berlin gibts keine
> mehr so weit ich weiß.
>
>
NACK: http://www.stiftung-naturschutz.de/baumschutz/texte/recht.php
Der Server der Senatsverwaltung für Umweltschutz ist heute leider "wegen
Arbeiten an der Stromversorgung" nicht erreichbar, aber die Stiftung
Naturschutz dürfte das Wesentlich dazu auch wissen.
Mit anderen Worten: Die schlappe 15 m hohe Kastanie (weiß, also mit
Motten), die hier den Hof verschattet, muss stehenbleiben.
Okay. Dann war es nur die ziemlich eigenartige Bredouille der
Kleingärter, die seitdem nicht mehr existiert. Der Witz war nämlich,
dass man zwar keinen Nadelbaum im Kleingarten haben darf, ihn
allerdings, wenn er wie auch immer schon mal da war, nicht (so einfach
legal) beseitigen durfte. Jetzt darf man ihn wenigstens umlegen, wenn
man will. Das war's.
auch dazu:
<http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/kastanienminiermotte/de/fragen.shtml>
"...Es ist also möglich, dass einige Bäume an sehr ungünstigen
Standorten schneller in Teilen absterben oder insgesamt so stark
geschädigt werden, dass Fällungen aus Sicherheitsgründen nötig werden...."
Thomas