mein Rhododendron sieht nicht sehr gesund aus:
Seine neuesten Blaetter sind hellgruen, nur die
Adern darunter schimmern dunkel durch.
Was fehlt ihm denn?
Michael Mueller
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
Überprüfe ob dieser von der Weißen Fliege befallen ist. Einfach mal an
der Pflanze rütteln.
Falls net, dann grabe, wenn möglich, die Pflanze aus und arbeite Torf
mit etwas Dünger unter. Achte darauf, dass der Dünger keinen Kalk
enthält. Auch kannst Du den Rhodo zurück schneiden. Er wird zwar vorerst
schlimm aussehen, doch diese Kur bewirkt wahre Wunder.
In unserer Gärtnerei haben wir nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Gruß
MS
Das hört sich nach Chlorose an: zuwenig Eisenaufnahmen, weil der der pH-Wert
des Bodens zu hoch ist (z.B. durch kalkhaltiges Gießwasser). Mach mal einen
Boden-pH-Wert-Test. Rhododendren mögen es sauer.
Irgendwo hatte ich gelesen (evtl. sogar hier in der Gruppe), daß man den
pH-Wert durch Gabe von Schwefelpulver (Schwefelblüte) absenken kann.
Bestätigt das jemand, insbesondere im Zusammenhang mit Rhododendren?
Bye,
Robert
Chlorose tritt allerdings auch bei verschiedenen anderen Formen des
Stresses auf. Z.B. bei Rindenrissen, ungünstiger Witterung etc.
> Irgendwo hatte ich gelesen (evtl. sogar hier in der Gruppe), daß man den
> pH-Wert durch Gabe von Schwefelpulver (Schwefelblüte) absenken kann.
> Bestätigt das jemand, insbesondere im Zusammenhang mit Rhododendren?
Das ist in der Tat möglich. In meinem Garten benötige ich diese Maßnahme
nicht. Ich habe jedoch einen amerikanischen Kollegen, der das mit Erfolg
praktiziert.
Beste Grüße
G.W.
--
G. Wolmershaeuser
wolm...@chemie.uni-kl.de
> On Tue, 08 Jul 2003 23:19:53 +0200, Robert Gummi
> <smac...@sp.zrz.tu-berlin.de> wrote:
>
>>
>>Irgendwo hatte ich gelesen (evtl. sogar hier in der Gruppe), daß man den
>>pH-Wert durch Gabe von Schwefelpulver (Schwefelblüte) absenken kann.
>>Bestätigt das jemand, insbesondere im Zusammenhang mit Rhododendren?
>>
> Ich bestätige, dass ich das auch mal gelesen habe.
> Und ich bestätige weiterhin, dass ich mir chemisch eine langsame
> Luftoxidation von feinpulverigem Schwefel gut vorstellen kann.
Na ja, die Oxidation wird vermutlich hauptsächlich durch Mikroorganismen
hervorgerufen (die aber natürlich den Luftsauerstoff verwenden).
Meine Frage bezog sich mehr darauf, ob diese Methode der pH-Wert-Absenkung
gut verträglich ist für die üblichen Säure-Liebhaber (Rhododendren,
Blaubeeren, Preiselbeeren, evtl. sogar Insektivoren...).
Der Sinn der Sache dürfte letztendlich die Festlegung von Calcium-Ionen in
Form von Gips (Calciumsulfat) sein. Wie wirkt sich das auf die
Bodenstruktur aus?
Günstige Bezugsquellen für Schwefelblüte?
Bye,
Robert
http://www.extension.umn.edu/distribution/horticulture/components/1731-05.html
> Günstige Bezugsquellen für Schwefelblüte?
Nicht so einfach. Ich hatte mich auch mal bemüht, für einen Bekannten
Schwefelblüte zu besorgen. Unsere Chemikalienhändler waren nicht in der
Lage, Sackware zu liefern. Labormengen sind viel zu teuer. Schwefel kostet
genau genommen fast nichts, man muss nur einen Lieferanten finden. Bei
Abnahme einer ganzen Schiffsladung wird das bestimmt einfacher:-)
>Seine neuesten Blaetter sind hellgruen, nur die
>Adern darunter schimmern dunkel durch.
>Was fehlt ihm denn?
Eisen.
FFPX Frederick
--
If nothing sticks to Teflon, how did they make Teflon stick to the pan?
ein herzliches Dankeschoen an alle, die mir so
schnell geantwortet haben.
Ich habe mir Torf fuer Rhododendron, Eisenduenger
und Rhodendronduenger besorgt und werde meinen
Rhododendron damit versorgen.
Wie schnell sollte ich eine positive Aenderung
sehen?
Ich kann es kaum abwarten.
Hallo Michael,
>Ich habe mir Torf fuer Rhododendron, Eisenduenger
>und Rhodendronduenger besorgt und werde meinen
>Rhododendron damit versorgen.
was für Torf bitte?
Torf ist nicht gleich Torf.
Und wenn es nicht naturbelassener, also nicht aufgekalkter Weißtorf ist,
ist das ganze eigentlich für die Katz...
Als pH-Wert sollte irgend etwas um die 3 auf dem Sack stehen.
Beste Grüße G e r h a r d
Das mag ja sein. Aber es gibt Dinge auf dieser Welt, von denen so mancher
noch nie etwas gehört hat. Dennoch ist das noch kein Beweis dafür, dass es
das nicht gibt:-)
> Ich bin Gärtner und solche Maßnahmen würden wir nie ergreifen.
Was willst Du uns damit sagen? Dass Schwefel ganz ganz böse "Chemie" ist?
> .......... Deshalb
> empfehle ich wie bereits erwähnt, den Rhodo zurück zu schneiden.
Warum das denn? Wenn es nicht andere Gründe für einen Rückschnitt gibt,
dann sehe ich in dieser Maßnahme keinen Vorteil für die Pflanze.
Wurzelmasse ist offenbar vorhanden. Es müssen nur hinreichend Nährstoffe
zugeführt werden, um die Blätter wieder auf Vordermann zu bringen. Vor
allem ist ein Rückschnitt so spät im Jahr wenig sinnvoll. Wenn überhaupt,
dann sollte er vor der Blüte oder unmittelbar danach durchgeführt werden.
Die richtig schlecht aussehenden Blaetter werde ich
auf jeden Fall abschneiden.
Irgendwo habe ich gelesen, dass Rhododendren es einem
nicht uebel nehmen, wenn man sie zurueck schneidet.
> Nach 1
> bis 2 Monaten sind genügend neue Triebe vorhanden. Nächstes Jahr wird
>er
> wieder sein volles Blätterkleid besitzen. Nur sollte er im Winter gegen
> Frostschäden an den Wurzeln mit einer extra dicken Schicht Torf
> abgedeckt werden. Vorallem darauf achten, dass er bei Dauerfrost nicht
> austrocknet.
Danke fuer den Tip. Das werde ich mir fuer den naechsten Winter
merken.
> In 2 Jahren wirst Du ein Rhododendron besitzen der über und über mit
> Blüten voll ist.
> Ach ja, Rhododendrondünger genügt vollkommen.
Dankeschoen fuer Deine Antwort.
Michael Mueller
Moortorf fuer Rhododendren mit Guano
(oder so aehnlich).
> Torf ist nicht gleich Torf.
> Und wenn es nicht naturbelassener, also nicht aufgekalkter Weißtorf
>ist,
> ist das ganze eigentlich für die Katz...
Aufgekalkter Weisstorf?
Was ist das? Torf mit Kalk?
Wenn ich die Infos, die ich mir ersurft habe,
richtig verstanden habe, schadet Kalk
(behindert die Aufnahme von Eisen? Oder war es
Magnesium?)
Oder verstehe ich etwas falsch?
Ich vermute sogar, das kalkhaltige Giesswasser hat meinem
Rhododendron geschadet.
> Als pH-Wert sollte irgend etwas um die 3 auf dem Sack stehen.
Bei meinem Torf heisst es: ph-Wert 4,0-5,0.
> Beste Grüße G e r h a r d
Beste Gruesse zurueck
Hallo Michael,
>> was für Torf bitte?
>
>Moortorf fuer Rhododendren mit Guano
>(oder so aehnlich).
solche Wischiwaschi-Bezeichnungen "oder so ähnlich" bringen uns nicht
weiter, und wer unter solchen Bezeichnung ohne genauere Angaben
verkauft, der will es nicht anders.
Sobald "mit Guano" auftaucht, fühle ich mich schon vor dem Zahlen
besch....
Diesen Lockvogel-Zusatz gibt es bei Substraten, Düngern und was weiß ich
was und dient in erster Linie dazu, den Preis schmackhaft zu machen.
Ich suche immer noch nach den ersten Artikel, in dem jemand angibt, wie
viele Prozente Guano denn enthalten sind.
Aber dieses anzugeben lohnt meist nicht oder wäre verkaufsschädigend.
Und einen vernünftigen Grund dafür, warum man Guano um die halbe Welt
schippert, die hat mir auch noch keiner geliefert. Andererseits, die
brauchts auch nicht bei Weinen aus Kalifornien, Australien oder
Südafrika...:-(
>> Torf ist nicht gleich Torf.
>> Und wenn es nicht naturbelassener, also nicht aufgekalkter Weißtorf
>>ist, ist das ganze eigentlich für die Katz...
>
>Aufgekalkter Weisstorf?
>Was ist das? Torf mit Kalk?
Schon mal was von Düngetorf oder Gärtnertorf gehört?
>Wenn ich die Infos, die ich mir ersurft habe,
>richtig verstanden habe, schadet Kalk
>(behindert die Aufnahme von Eisen? Oder war es
>Magnesium?)
>
>Oder verstehe ich etwas falsch?
Jo, Kalk hebt den pH-Wert und bei höheren Werten wird das Eisen in einer
für die Pflanzen nicht mehr verfügbaren Form gebunden, obwohl es noch da
ist.
>Ich vermute sogar, das kalkhaltige Giesswasser hat meinem
>Rhododendron geschadet.
Tja, da war Regenwasser schon häufig die bessere Lösung.
>> Als pH-Wert sollte irgend etwas um die 3 auf dem Sack stehen.
>
>Bei meinem Torf heisst es: ph-Wert 4,0-5,0.
Dann ist kein Weißtorf oder er ist schwach aufgekalkt. Wäre aber als
Pflanzsubstrat für Rhododendren immer noch geeignet. Aber Kalk puffert
der nicht mehr viel und dann ist man nicht mehr im grünen Bereich.
> Das mag ja sein. Aber es gibt Dinge auf dieser Welt, von denen so
>mancher
> noch nie etwas gehört hat. Dennoch ist das noch kein Beweis dafür,
>dass es
> das nicht gibt:-)
Klar, das streite ich nicht ab und bin für alles neue offen.
>
> > Ich bin Gärtner und solche Maßnahmen würden wir nie ergreifen.
>
> Was willst Du uns damit sagen? Dass Schwefel ganz ganz böse "Chemie"
>ist?
>
Nö. Mit böser Chemie hat das nix zu tun. Schwefel ist weder alkalisch,
noch ist er sauer. Erst in Verbindung mit Sauerstoff, durch Verbrennung,
und eine Reaktion mit Wasser würde eine "schweflige Säure" entstehen.
(SO2 + H2O -> H2SO4). Bekannt als sauerer Regen. Die wiederrum ist nicht
sonderlich fördernt für Pflanzen.
Wenn eine Senkung des PH-Wertes erreicht werden sollte dann würde sich
Ammonsulfatsalpeter der in einigen Düngemittel enthalten ist anbieten.
> > empfehle ich wie bereits erwähnt, den Rhodo zurück zu schneiden.
> Warum das denn?
Aus kosmetischen Gründen würde ich es empfehlen.
1. Die Pflanze wird kompakter
2. und die Blütenfülle ist reichlicher.
Wahrscheinlich wird je nach Grad der Mangelerscheinung wird der Rhodo
etliche Blätter abwerfen. Und da bei Nährstoffmangel immer zuerst die
unterern Laubpartien betroffen sind wird sehr viele lichte Stellen
geben. Lichte Stellen wachsen, wenn überhaupt, nur zögerlich zu.
Wenn es nicht andere Gründe für einen Rückschnitt gibt,
>Vorallem ist ein Rückschnitt so spät im Jahr wenig sinnvoll. Wenn
>überhaupt,
> dann sollte er vor der Blüte oder unmittelbar danach durchgeführt
>werden.
Bei vielen Pflanzen, z.B. Forsythie, Wermut u.a., stimme ich voll und
ganz zu. Sie würden einen Rückschnitt im Juli eventuell mit ihrem Leben
bezahlen. Doch Rhododendren, so wie auch Cotoneaster, Bux usw., kann man
die ganze Vegetationsperiode über schneiden. Man sollte möglichst dies
nicht in voller Sonne tun. Ab September sollte man von einem Rückschnitt
der Rhododendren absehen. Sie hätten als immergrüne Pflanzen net genug
Triebe für über den Winter.
Aber bis jetzt haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Auch im Juli.
Grüsse
MS
> >....und eine Reaktion mit Wasser würde eine "schweflige Säure"
>entstehen.
> >(SO2 + H2O -> H2SO4).
> Nun, wenn man die Sauerstoffatome richtig durchzählt (oder sich nicht
> vertippt), kommt man zu H2SO3
Stimmt, mein Fehler. Mir ist klar das es Schwefelsäure wäre.
Auf jeden Fall werde ich mal einen Feldversuch starten und einige Tests
mit Schwefel austesten. Und an verschiedene Bodenarten ausprobieren. Ich
bin nun neugierig geworden. Ich bin davon ausgegangen, weil ich es auch
so gelernt habe, da Schwefelverbindungen aggressiv sind würde es mehr
Schaden als nutzen. Es sind ohnehin schon reichlich in der Luft
vorhanden.
Cu
> Viele Düngemittel sind "Schwefelverbindungen" (Sulfate). Sulfationen
> werden von Pflanzen weit eher toleriert als Chlorid-Ionen.
Was man ja nach jedem Winter immer wieder gut erkennen kann. Zumindest
mal bei uns. Erhebliche Salzschäden an Strassenbäumen.
>K2SO4 ist als Kalidünger viel eher geeignet als KCl, (NH4)2SO4 weit
>besser als
> NH4Cl. Gips (CaSO4) wird von Pflanzen gut toleriert.
Was ist der Unterschied bei der Düngung mit Kaliumsulfat oder
Kaliumchlorid, bzw. Ammoniumchlorid und Ammoniumsulfat? In beiden Fällen
würden sich Chlorid- bzw. Sulfationen im Boden anreichern. Da Pflanzen
nur soviel Schwefel aufnehmen können wie sie mengenmäßig an Phosphor
benötigen, könnten sie den Überschuß nicht kompensieren. Würde das
Zwangsläufig nicht zu einer Belastung der Böden führen?
>...Luftverschmutzung durch
> SO2 und die Folgeprodukte ist durch die vorgeschriebene
>Rauchgasbehandlung extrem zurückgegangen, was man z. B. an dem immensen
>Aufkommen von Flechtenpopulationen ablesen kann.
Das mag wohl bei uns zutreffen. Aber was ist mit unseren europ.
Nachbarn, Polen, Tchechei usw? Für die ist Umweltschutz bei weitem nicht
so wichtig.
> Hinweis zu deinen Experimenten: die Bestimmung von aussagekräftigen
>Boden-pH-Werten ist kompliziert und keinesfalls mit
>Universalindikatorpapier zu leisten.
Weiß ich. Ich werde sehen das ich ein PH-Wert Messer aus meiner Firma
nutzen kann. Da ich kein Chemiker bin, werden mir ungefähre Resultate
genügen müssen. Ich möchte nur meine Neugier befriedigen.
Grüsse MS
Das war mal. Seit praktisch alle Kraftwerke mit Entschwefelungsanlagen
ausgerüstet sind und auch der Braunkohleverbrauch vür Heizzwecke zur
Randerscheinung wird, kommt kaum noch Schwefel mit dem Regen runter.
In einer Fernsehsendung vor zwei, drei Jahren berichteten sie sogar, daß 'im
Osten' früher einige Pilzkrankheiten auf Pflanzen kaum vorkamen, jetzt aber
schon. Das liegt daran, daß der viele Schwefel aus der Braunkohlefeuerung
den Pflanzen gegen die Pilze half.
Schwefel an sich und seine Verbindung stellen für die meisten Pflanzen gar
kein Problem dar. Nur der pH-Wert des Bodens (und des Regens) muß im Rahmen
bleiben.
Bye,
Robert
P.S.: Ich habe in der Bibliothek ein uraltes Heft über den Brombeeranbau
gefunden. Darin wird empfohlen den Boden mit Schwefelkohlenstoff zu impfen.
250ml (!) Schwefelkohlenstoff pro Quadratmeter würden das Bodenleben
mobilisieren, den später nachfolgenden Pflanzenwurzeln neue Nährstoffe
erschließen und Schädlinge abtöten. Da ist man baff...
Sulfat im Boden stört die Pflanzen einfach nicht, Chlorid schon.
Sulfatüberschuß wird sich zum Beispiel als Gips (kaum löslich) ablagern.
Peter Quast: Düngung, Bewässerung und Bodenpflege im Obstbau (Ulmer
Fachbuch, 1986)
Auf Seite 175 geht es um 'Chloridempfindlichkeit von Beerenobstarten':
"Zur vergleichenden Überprüfung der Chloridempfindlichkeit am natürlichen
Standort wurden im Versuchsbetrieb Esteburg bei Himbeeren, Stachelbeeren,
Erdbeeren und roten Johannisbeeeren 125 und 250 kg Chlorid/ha in
Kleinparzellen ausgebracht. Diese Mengen an Chlorid entsprechen umgerechnet
jeweils einer etwa gleich großen Menge K2O, wenn die natürliche Form des
Kaliumchlorids für die Düngung verwdndet wird.[...]"
U.a. wurde der Blattgehalt an Chlorid in % der Trockenmasse bestimmt. Bei
roten Johannsisbeeren kam man so z.B. auf 2,6%, während Pflanzen der
Kontrollgruppe nur 0,17% aufwiesen. Also mehr als als verzehnfacht. Das
heißt, daß Chlorid in beträchtlichem Maße aufgenommen wird, aber nicht gut
vertragen. Denn die Bätter sterben vom Rand her ab.
Frischer Stallmist enthält übrigens einiges Chlorid. Bei empfindlichen
Sträuchern (Johannisbeeren, Himbeeren...) /kann/ das problematisch sein.
Das Chlorid wird allerdings relativ schnell ausgewaschen.
[...]
> Weiß ich. Ich werde sehen das ich ein PH-Wert Messer aus meiner Firma
> nutzen kann. Da ich kein Chemiker bin, werden mir ungefähre Resultate
> genügen müssen. Ich möchte nur meine Neugier befriedigen.
Einige Grundlagen solltest du aber wissen, sonst werden die Resultate nicht
mal 'ungefähr'. Z.B., daß eine pH-Wert-Änderung von 1 einer Änderung der
Ionenkonzentration um das zehnfache bedeutet. Im Bereich um pH7 reicht kan
schon einmal reinspucken oder eine Beere in der Erde den Wert um eine ganze
Stufe verschieben.
Bye,
Robert
> Das war mal. Seit praktisch alle Kraftwerke mit Entschwefelungsanlagen
> ausgerüstet sind und auch der Braunkohleverbrauch vür Heizzwecke zur
> Randerscheinung wird, kommt kaum noch Schwefel mit dem Regen runter.
>
> In einer Fernsehsendung vor zwei, drei Jahren berichteten sie sogar, daß
'im
> Osten' früher einige Pilzkrankheiten auf Pflanzen kaum vorkamen, jetzt
aber
> schon. Das liegt daran, daß der viele Schwefel aus der Braunkohlefeuerung
> den Pflanzen gegen die Pilze half.
>
> Schwefel an sich und seine Verbindung stellen für die meisten Pflanzen gar
> kein Problem dar. Nur der pH-Wert des Bodens (und des Regens) muß im
Rahmen
> bleiben.
>
alles blödsinn
die blätter verlieren die farbe weil einfach der nährstoff für die pflanzen
fehlt
torf nehmen in die pflanze einstreuen , in die mitte rein, ca.20 cm hoch und
dann hat
die pflanze auch wieder nährstaoffe
rhododendron wurzeln nach oben und nich nach unten wie alle anderen
pflanzen.
gruß stefan matern-gärtner
und neu hier