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Tomaten beginnen grün zu faulen

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Philipp Beer

unread,
Jul 24, 2003, 4:05:21 PM7/24/03
to
Guten Tag,

meine Tomaten beginnen zu faulen solange sie noch grün sind.
Was kann das sein - wer weiss Rat?

mfg
Reinhilde


Joachim Pimiskern

unread,
Jul 26, 2003, 3:13:35 AM7/26/03
to
Hallo,

Philipp Beer schrieb:


> meine Tomaten beginnen zu faulen solange sie noch grün sind.
> Was kann das sein - wer weiss Rat?

man sollte jährlich den Standort für das Beet wechseln. Was Du jetzt
noch tun kannst, ist, dafür zu sorgen, daß die Tomaten gut
durchlüftet werden, daß also der Wind für trockene Verhältnisse
sorgt. Also überflüssige Blätter entfernen, ebenso das Unkraut
zwischen den Tomatenpflanzen. Gießen solltest Du nur direkt an den
Tomatenstämmen. Kupferkalk soll auch helfen, aber ich weiß nicht,
ob man diesen noch kurz vor der Ente einsetzen darf.

Grüße,
Joachim

Eva Schumann

unread,
Jul 26, 2003, 1:50:56 PM7/26/03
to

Gerhard Zahn

unread,
Jul 27, 2003, 4:16:54 PM7/27/03
to
Am Sat, 26 Jul 2003 09:13:35 +0200 schrieb Joachim Pimiskern:

Hallo Joachim,

>Philipp Beer schrieb:
>> meine Tomaten beginnen zu faulen solange sie noch grün sind.
>> Was kann das sein - wer weiss Rat?
>
>man sollte jährlich den Standort für das Beet wechseln.

entgegen der immer wieder abgeschriebener Vorgabe, die stünden gern
immer wieder am selben Platz, sollte man tatsächlich alle Jahr den Platz
wechseln.
Ich Frage mich immer, ob die Leute den Fruchtwechsel noch immer nicht
begriffen haben. Und da braucht man normalerweise jedes Beet, das dran
teilnimmt, damit man einigermaßen hin kommt.

>Was Du jetzt
>noch tun kannst, ist, dafür zu sorgen, daß die Tomaten gut
>durchlüftet werden, daß also der Wind für trockene Verhältnisse
>sorgt.

Soweit, so gut. Aber die Tomaten werden von diversem Regengetröpfel oder
bei Schönwetterlagen vom Tau ausreichend benetzt und die Krautfäule hat
gewonnen.

>Also überflüssige Blätter entfernen, ebenso das Unkraut
>zwischen den Tomatenpflanzen.

Hm, gibt es überflüssige Blätter? Ich denke nein.
Und Unkraut sollte diesen Flachwurzlern überhaupt nicht Konkurrenz
machen.

>Gießen solltest Du nur direkt an den Tomatenstämmen.

Wofür soll das gut sein? Wenn sich doch die meisten Wurzeln in gewissen
Abstand vom Stamm ausbreiten. Sollen die dann, wenn sie endlich Land
gewonnen haben wieder nachhause wachsen?

>Kupferkalk soll auch helfen, aber ich weiß nicht,
>ob man diesen noch kurz vor der Ente einsetzen darf.

Na ja, der verlangt immerhin 7 Tage Wartezeit, kann aber eingesetzt
werden.
Jedermanns Sache ist das aber nicht, zumindest nicht, sobald geerntet
wird.

Beste Grüße G e r h a r d

Robert Gummi

unread,
Jul 27, 2003, 4:52:17 PM7/27/03
to
Gerhard Zahn wrote:

> Am Sat, 26 Jul 2003 09:13:35 +0200 schrieb Joachim Pimiskern:
>>Philipp Beer schrieb:
>>> meine Tomaten beginnen zu faulen solange sie noch grün sind.
>>> Was kann das sein - wer weiss Rat?

Es gibt doch eine Mangelerscheinung, bei der die grünen Tomaten unten einen
dunkelbraunen Fleck bekommen, der aber hart bleibt. Vielleicht meint er
auch das...?

>>man sollte jährlich den Standort für das Beet wechseln.
>
> entgegen der immer wieder abgeschriebener Vorgabe, die stünden gern
> immer wieder am selben Platz, sollte man tatsächlich alle Jahr den Platz
> wechseln.

Bei uns stehen aus Platzgründen (keine Gemüsebeete) auch jedes Jahr am
gleichen Platz. Allerdings haben wir vor dem Küchenfenster Plastiktöpfe
ohne Boden eingegraben. Und die Erde darin wird jedes Frühjahr
ausgetauscht.

[...]


> Hm, gibt es überflüssige Blätter? Ich denke nein.

Ich habe dieses Jahr auch nach und nach alle tiefen Blätter, die den
Erdboden oder bodennahe andere Pflanzen berührten, entfernt. Die Blüten
haben sowieso erst ziemlich weit oben angefangen.

> Und Unkraut sollte diesen Flachwurzlern überhaupt nicht Konkurrenz
> machen.

Viele Unkräuter haben doch auch flache Wurzeln...? Es geht aber wohl vor
allem darum, daß die Unkrautblätter nicht zwischen den Tomatenblättern
wachsen und das Abtrocknen verzögern.

Bye,
Robert

Manfred Bühlmeyer

unread,
Jul 28, 2003, 1:54:43 PM7/28/03
to

"Gerhard Zahn" <gerhar...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9488iv8u0oulpplo2...@4ax.com...

> Am Sat, 26 Jul 2003 09:13:35 +0200 schrieb Joachim Pimiskern:
>
> entgegen der immer wieder abgeschriebener Vorgabe, die stünden gern
> immer wieder am selben Platz, sollte man tatsächlich alle Jahr den Platz
> wechseln.
> Ich Frage mich immer, ob die Leute den Fruchtwechsel noch immer nicht
> begriffen haben. Und da braucht man normalerweise jedes Beet, das dran
> teilnimmt, damit man einigermaßen hin kommt.

Begriffen schon,aber wenn du nur 2 kleine Beete hast wirds mit Fruchtwechsel
schon eng.

> >Kupferkalk soll auch helfen, aber ich weiß nicht,
> >ob man diesen noch kurz vor der Ente einsetzen darf.
>
> Na ja, der verlangt immerhin 7 Tage Wartezeit, kann aber eingesetzt
> werden.
> Jedermanns Sache ist das aber nicht, zumindest nicht, sobald geerntet
> wird.

Nimm lieber Euparen das hat bei Tomaten nur 3 Tage Wartezeit und reichert
sich im Boden nicht so an wie Kupfer.


Gruß manfred


Gerhard Zahn

unread,
Jul 28, 2003, 5:47:01 PM7/28/03
to
Am Sun, 27 Jul 2003 22:52:17 +0200 schrieb Robert Gummi:

Hallo Robert,

>>>> meine Tomaten beginnen zu faulen solange sie noch grün sind.
>>>> Was kann das sein - wer weiss Rat?

>Es gibt doch eine Mangelerscheinung, bei der die grünen Tomaten unten einen
>dunkelbraunen Fleck bekommen, der aber hart bleibt. Vielleicht meint er
>auch das...?

diese Erscheinung hat es sogar zu einem Namen gebracht:
Blütenendfäule.... (dabei fault die Blüte doch gar nicht...).
Vielmehr entsteht an der Tomate gegenüber dem Fruchtstiel ein ziemlich
großer brauner oder schwarzbrauner bis grauer eingesunkener letztlich
harter Fleck. Auch die neuen Blätter können klein und verformt aussehen
und der Vegetationspunkt kann absterben.
Dies ist nicht auf eine Krankheit (sonst gäbe es einen Erreger),
sondern auf einen Ernährungsmangel - hier Kalziummangel -
zurückzuführen.
Angeblich tritt dieser Mangel besonders bei Störungen im
Wasserhaushalt (nach Trockenzeiten), sowie auf stark mineralisch
gedüngten, aber schlecht mit Humus versorgten Böden auf
(Bodenversalzung...).

Ob dies auf das Erscheinungsbild zutrifft, das der ursprüngliche Poster
meinte, wird er vielleicht hören lassen.

>>>man sollte jährlich den Standort für das Beet wechseln.
>>
>> entgegen der immer wieder abgeschriebener Vorgabe, die stünden gern
>> immer wieder am selben Platz, sollte man tatsächlich alle Jahr den Platz
>> wechseln.
>
>Bei uns stehen aus Platzgründen (keine Gemüsebeete) auch jedes Jahr am
>gleichen Platz. Allerdings haben wir vor dem Küchenfenster Plastiktöpfe
>ohne Boden eingegraben. Und die Erde darin wird jedes Frühjahr
>ausgetauscht.

In so einer Zwangslage, kann man halt das Beet nicht wechseln.
Reichliche alljährliche Humuszufuhr soll den Boden einigermaßen gesund
halten.

>> Hm, gibt es überflüssige Blätter? Ich denke nein.
>
>Ich habe dieses Jahr auch nach und nach alle tiefen Blätter, die den
>Erdboden oder bodennahe andere Pflanzen berührten, entfernt. Die Blüten
>haben sowieso erst ziemlich weit oben angefangen.

Ist ja auch zweckmäßig, aber auch das waren keine überflüssigen Blätter.
Man ist halt gezwungen einen Kompromiss einzugehen. Besser ein paar
befallene oder gefährdete Blätter entfernen, wenn dadurch auch
Assimilationsfläche verloren geht.

>> Und Unkraut sollte diesen Flachwurzlern überhaupt nicht Konkurrenz
>> machen.
>
>Viele Unkräuter haben doch auch flache Wurzeln...?

Habe ich mich da verdreht rum ausgedrückt: ich meinte, dass den flach
wurzelnden Tomaten grundsätzlich kein konkurrierendes Unkraut zugemutet
werden sollte.

Gerhard Zahn

unread,
Jul 28, 2003, 5:47:05 PM7/28/03
to
Am Mon, 28 Jul 2003 19:54:43 +0200 schrieb Manfred Bühlmeyer:

Hallo Manfred,

>> entgegen der immer wieder abgeschriebener Vorgabe, die stünden gern
>> immer wieder am selben Platz, sollte man tatsächlich alle Jahr den Platz
>> wechseln.
>> Ich Frage mich immer, ob die Leute den Fruchtwechsel noch immer nicht
>> begriffen haben. Und da braucht man normalerweise jedes Beet, das dran
>> teilnimmt, damit man einigermaßen hin kommt.

>Begriffen schon,aber wenn du nur 2 kleine Beete hast wirds mit Fruchtwechsel
>schon eng.

eng wird's da schon, dafür aber mathematisch gesehen einigermaßen
überschaubar einfach. :-)

Ich suche aber trotzdem immer noch einen, der mehr als ein Dutzend
Gemüsebeete mit allerlei Diversem bewirtschaftet und das möglichst noch
mit Vor- und Haupt- und Nachkultur und dann zum Teil noch qm-weise und
der dann konsequent eine drei- oder fünf-jährige Fruchtfolge hinbringt
und selbstverständlich auch noch die Folge von Stark-, Mittelstark- und
Schwachzehrern einhält.

Kürzlich ist mir wieder so ein Tabellchen in einem Gartenbuch
untergekommen, wo auf wenigen Beeten der Fruchtwechsel über vier Jahre
demonstriert wurde. Kaum habe ich mir das Machwerk angesehen, viel mir
auf, dass es in einem Jahr keine Rettiche, im nächsten keine Kohlrabi
und im anderen keine Tomaten gab.
Tja, die Praxis ist oft schon in der Theorie verdammt kniffelig. :-)

>> >Kupferkalk soll auch helfen, aber ich weiß nicht,
>> >ob man diesen noch kurz vor der Ente einsetzen darf.
>>
>> Na ja, der verlangt immerhin 7 Tage Wartezeit, kann aber eingesetzt
>> werden.
>> Jedermanns Sache ist das aber nicht, zumindest nicht, sobald geerntet
>> wird.
>
>Nimm lieber Euparen das hat bei Tomaten nur 3 Tage Wartezeit und reichert
>sich im Boden nicht so an wie Kupfer.

Wenn wir schon bei den nicht zugelassenen Mittelchen sind:
Rosen-Pilzfrei-Saprol hat auch nur 3 Tage Wartezeit und wirkt vermutlich
noch besser. :-)
Aber so etwas wird einem nur hinter vorgehaltener Hand in schlauen
Vorträgen verraten.

Monika Schleidt

unread,
Aug 3, 2003, 2:50:46 AM8/3/03
to

Gerhard Zahn wrote:

> entgegen der immer wieder abgeschriebener Vorgabe, die stünden gern
> immer wieder am selben Platz, sollte man tatsächlich alle Jahr den Platz
> wechseln.
> Ich Frage mich immer, ob die Leute den Fruchtwechsel noch immer nicht
> begriffen haben. Und da braucht man normalerweise jedes Beet, das dran
> teilnimmt, damit man einigermaßen hin kommt.
>

Hallo Gerhard,

also meine Tomaten stehen seit gut zehn Jahren an derselben Stelle, die sich
besonders gut eignet, weil sie gegen eine Holzwand ist und daher sehr
gschützt. Jedes Frühjahr kommt da Komposterde dran und fertig. Ich hab nur
fünf Pflanzen, aber ich kann mich nicht erwehren, weil so viele Tomaten.
Sollte die Krautfäule mal ihren Weg hierher finden, würde ich natürlich den
Standort wechseln, hat sie aber bis jetzt nicht, also werd ich sie weiter
dort anpflanzen. Never change a winning team!

Liebe Grüße, Monika

--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
www.schleidt.org/mskeramik


Gerhard Zahn

unread,
Aug 3, 2003, 5:26:49 PM8/3/03
to
Am Sun, 03 Aug 2003 08:50:46 +0200 schrieb Monika Schleidt:

Hallo Monika,

>also meine Tomaten stehen seit gut zehn Jahren an derselben Stelle, die sich
>besonders gut eignet, weil sie gegen eine Holzwand ist und daher sehr
>gschützt.

na und? Man macht halt Kompromisse und du hast dich sicher für das
Richtige entschieden, wenn du keinen zweiten derart geschützten Platz
hast.

>Jedes Frühjahr kommt da Komposterde dran und fertig.

Auch das ist das wohl einzig Richtige. Nur mit Kompost oder auch mal
Mist lässt sich die Erde so beleben und hätscheln, dass sie einigermaßen
gesund bleibt.

Das ändert aber nichts an der Problematik, dass sich bei wiederholtem
Anbau von Tomaten am selben Platz leichter Wurzel- und sonstige
Krankheiten einschleichen. Die Erwerbler, die zum Teil ganze Treibhäuser
mit gepfropften Tomaten bestücken, sind schließlich durch bodenbürtige
Krankheitserreger zu solch teueren Maßnahmen gezwungen worden.

Das sollte jeder berücksichtigen, der die Möglichkeit hat, das
Tomatenbeet in die Fruchtfolge einzubeziehen. Das tut den Tomaten gut
und erleichtert die fast unmöglich konsequent durchzuführende
Fruchtfolge. Ausgenommen davon sind alle Mischkulturgläubigen, die haben
bei der Fruchtfolge schon verloren, bevor sie überhaupt damit angefangen
haben.
Aber es macht halt einige Leute high, einem vom Erfolg her nicht
nachweisbarem Hokuspokus nachzulaufen und die über Generationen
gepredigte weite Fruchtfolge außer acht zu lassen.

>Ich hab nur
>fünf Pflanzen, aber ich kann mich nicht erwehren, weil so viele Tomaten.

Logo. Von fünf Pflanzen ernte ich zur Zeit pro Woche ca. 5 kg und das
scheint eher zuzunehmen. Aber noch ist der Bedarf für die Gefriertruhe
nicht annähernd gedeckt.
Trotzdem frage ich mich, ob die Leute mit 30 Tomatenstauden Kümmerformen
pflegen oder einen Nebenerwerb mit Ketchupabfüllung betreiben...:-)

>Sollte die Krautfäule mal ihren Weg hierher finden, würde ich natürlich den
>Standort wechseln, hat sie aber bis jetzt nicht, also werd ich sie weiter
>dort anpflanzen. Never change a winning team!

Ich wünsche dir, dass die Krautfäule deine Tomaten nie erreicht.
Ein Standortwechsel nützt im Falle eines Falles allerdings auch nichts.
Aber auch schon gleich gar nichts. Und auch die Ratschläge, die
gebrauchten Tomatenstangen zu desinfizieren halte ich bis auf weiteres
für Hokuspokus.

Oder hat schon mal jemand beobachtet, das die Tomaten auf die ganze
Stangenlänge anfangen mit Krautfäule befallen zu werden?
Oder glaubt jemand, dass der Boden oder die Stangen etwas damit zu tun
haben, wenn - wie vor etlichen Jahren geschehen - plötzlich von Aachen
bis Dresden innerhalb einer Woche die Krautfäule zuschlägt?

Ich denke noch immer, dass der Wind, der Wind das unhimmlische Kind die
Sporen mitbringt und da helfen weder abgebrannte Stangen noch ein
Beetwechsel.

Michael Mayer

unread,
Aug 9, 2003, 8:27:43 AM8/9/03
to
Hallo Gerhard,

Gerhard Zahn schrieb:


>
> Logo. Von fünf Pflanzen ernte ich zur Zeit pro Woche ca. 5 kg und das
> scheint eher zuzunehmen. Aber noch ist der Bedarf für die Gefriertruhe
> nicht annähernd gedeckt.
> Trotzdem frage ich mich, ob die Leute mit 30 Tomatenstauden Kümmerformen
> pflegen oder einen Nebenerwerb mit Ketchupabfüllung betreiben...:-)

Hhmm. Da frag ich mich eher warum Du Gemüse anbaust das Du nicht
magst ;-)) So 5-6 kg die Woche putzen wir zu zweit locker als Salat und
einfach so zum Brot weg. Wenn dann noch die diversen Grillfeten
stattfinden wo man mit einer Schüssel Tomatensalat als Mitbringsel
selten falsch liegt hätte ich mit Deiner Ernte schon ein Problem.

Der Rest wird dann zu Suppen und Soßen verarbeitet oder auch
eingefroren. Zum verkaufen langts leider bei 25 Pflanzen nicht ;-(

Wobei dieses Jahr sicher für Rekordmengen sorgt. Da käm ich mit 15
Pflanzen wahrscheinlich auch hin. Aber auf so ein Kaiserwetter kann man
sich halt leider nicht verlassen. Letztes Jahr sind mir die Tomaten ab
Mitte August so ziemlich abgesoffen.

Grüße
Mike

Gerhard Zahn

unread,
Aug 9, 2003, 11:39:18 AM8/9/03
to
Am Sat, 09 Aug 2003 14:27:43 +0200 schrieb Michael Mayer:

Hallo Michael,

>> Logo. Von fünf Pflanzen ernte ich zur Zeit pro Woche ca. 5 kg und das
>> scheint eher zuzunehmen. Aber noch ist der Bedarf für die Gefriertruhe
>> nicht annähernd gedeckt.
>> Trotzdem frage ich mich, ob die Leute mit 30 Tomatenstauden Kümmerformen
>> pflegen oder einen Nebenerwerb mit Ketchupabfüllung betreiben...:-)
>
>Hhmm. Da frag ich mich eher warum Du Gemüse anbaust das Du nicht
>magst ;-)) So 5-6 kg die Woche putzen wir zu zweit locker als Salat und
>einfach so zum Brot weg. Wenn dann noch die diversen Grillfeten
>stattfinden wo man mit einer Schüssel Tomatensalat als Mitbringsel
>selten falsch liegt hätte ich mit Deiner Ernte schon ein Problem.
>
>Der Rest wird dann zu Suppen und Soßen verarbeitet oder auch
>eingefroren. Zum verkaufen langts leider bei 25 Pflanzen nicht ;-(

Wie kommst du auf die Idee, dass ich Tomaten nicht mag?
Ich verputze genug davon zu allen Gelegenheiten.

Aber: mein Gemüsegarten besteht nicht nur aus Tomaten.
Und wer soll die Gurken, Zucchinis, Kürbisse, Rote Beete, Fenchel,
Mangold, Lauch, Wirsing, Frühkartoffeln, Paprika, Bohnen, Zwiebeln,
Rettiche, Salate usw. neben den Tomaten verputzen?
Und auch die Himbeeren und Brombeeren und die ersten Äpfel wollen zum
Teil frisch verbraucht werden.

Gerhard Zahn

unread,
Aug 9, 2003, 11:39:19 AM8/9/03
to
Am Sat, 09 Aug 2003 08:22:47 +0200 schrieb Kathinka Wenz:

Hallo Kathinka,

>> Logo. Von fünf Pflanzen ernte ich zur Zeit pro Woche ca. 5 kg und das
>> scheint eher zuzunehmen. Aber noch ist der Bedarf für die Gefriertruhe
>> nicht annähernd gedeckt.
>

>Wie verarbeitest du sie vor dem Einfrieren?

ich? Ich ernte sie nur...:-)
Meine liebe Frau hängt sie dann schubweise in kochendes Wasser, kurz und
längstens bis die erste platzt. Nach etwas Abkühlung wird die Haut
abgezogen und der Strunk herausgeschnitten und wenn dann die Hitze
verflogen ist, kommen sie in Dosen unterschiedlicher Größe in die
Gefriertruhe.

Lutz Bojasch

unread,
Aug 9, 2003, 12:58:35 PM8/9/03
to
Gerhard Zahn schrieb:

>>Wie verarbeitest du sie vor dem Einfrieren?
>
> ich? Ich ernte sie nur...:-)
> Meine liebe Frau hängt sie dann schubweise in kochendes Wasser, kurz und
> längstens bis die erste platzt. Nach etwas Abkühlung wird die Haut
> abgezogen und der Strunk herausgeschnitten und wenn dann die Hitze
> verflogen ist, kommen sie in Dosen unterschiedlicher Größe in die
> Gefriertruhe.

Hallo
nur mal ein Tip: Wenn Du die Tomaten in Beuteln abfüllst und
einfrierst, platzen die fast noch besser auf wenn man die "Billardkugeln
später einfach unter den Wasserhahn hält. Der Temperaturunterschird
ist ausschlaggebend, nicht die Hitze. Ich friere immer soviel ein wie es
geht um dann später Tomatenmus daraus zu kochen (wenn im Herbst dann der
Küchenherd wieder mal angezündet wird. Beim pellen der gefrorenen
Tomaten bekommt man zwar kalte Finger, es matscht aber nicht so.
Gruß Lutz

Michael Mayer

unread,
Aug 10, 2003, 9:47:54 AM8/10/03
to
Hallo Gerhard,

Gerhard Zahn schrieb:
>

> Wie kommst du auf die Idee, dass ich Tomaten nicht mag?
> Ich verputze genug davon zu allen Gelegenheiten.
>

War nicht ernst gemeint. Nur als Retoure auf die Unterstellung das Leute
die ein paar mehr Tomaten anbauen Kümmertomaten haben.

> Aber: mein Gemüsegarten besteht nicht nur aus Tomaten.
> Und wer soll die Gurken, Zucchinis, Kürbisse, Rote Beete, Fenchel,
> Mangold, Lauch, Wirsing, Frühkartoffeln, Paprika, Bohnen, Zwiebeln,
> Rettiche, Salate usw. neben den Tomaten verputzen?

Soweit ich das Zeug als Salat bzw. frisch esse, baue ich es in der
Tomatensaison nicht an. Gerade Salat ist bei uns früher immer auf den
Beeten vergammelt weil ihn eigentlich keiner mehr wollte. Was davon
verkocht wird, steht ja als Salat bzw. Frischverzehr nicht in Konkurenz
zur Tomate. Und die Gurken sind auch nur für die Gemahlin. Ich mag die
nur süßsauer eingelegt.

Grüße
Mike

Irmi Staedele

unread,
Aug 16, 2003, 8:16:46 PM8/16/03
to
> meine Tomaten beginnen zu faulen solange sie noch grün sind.
>
Liebe Profis,

gestattet, dass ich mich an diese Frage anhänge: Bei mir geht es um
ein Paprikastäudchen, etwa 50 cm hoch, im Balkonkasten. Sechs Früchte
sind schon recht gut entwickelt (etwa 4 cm Durchmesser), etliche neue
bilden sich noch. Bei den großen hab ich vor drei, vier Tagen
entdeckt, dass sie auf der dem Ansatz gegenüberliegenden Seite (eine
auch mehr unten an der Seite) faulen - also braune, weiche Stellen
haben.
In dem 60 x 20 cm-Kasten hab ich noch eine Peperoni, der es
anscheinend ziemlich gut geht (haufenweise Früchte), dazwischen
dekorationsmäßig ein kleines Blaublümchen, heißt glaub ich Männertreu.

Erde: unten als Drainage Sand und Steine, drüber das, was man halt im
Gartencenter bekommt, also "normale" Pflanzenerde (Composana). Als
Anfangsgabe spoilerte ich ein wenig mit Blaukorn, danach hin und
wieder konventionellen Flüssigdünger (auch so ein Breitbandzeug -
Substral).
Wäre toll, wenn jemand Rat wüsste.

Auch grundsätzlich: Wie kommt ein Großstadtbalkongärtner an "die
richtige Erde", mein Balkon ist zu klein für Kompost, woher kriegt ich
Humus undundund. Wie oft soll ich düngen? Wie viel?

Herzlichen Dank schon im voraus

Irmii Städele

pssss: meine Mailadresse hat nur noch ein i vorne

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