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Lebensdauer Holzpfahl in Erde

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gordon walter

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Feb 19, 2014, 10:07:58 PM2/19/14
to
Hallo,

Solch Holzpflöcke, wie sie als Beeteinfassung verwendet werden, mit
welcher Dauer im Erdreich kann man rechnen bis sie weggefault sind?

Durchmesser ca. 5cm. Behandelt und roh.

Danke
Gruss
gw

Jürgen Exner

unread,
Feb 19, 2014, 11:23:13 PM2/19/14
to
gordon walter <fa...@fakeemail.com> wrote:
>Solch Holzpflöcke, wie sie als Beeteinfassung verwendet werden, mit
>welcher Dauer im Erdreich kann man rechnen bis sie weggefault sind?
>Durchmesser ca. 5cm.

Je nach Holzart und Erdreich irgendwo zwischen ein paar Jahren und
etlichen hundert bis tausend Jahren.

> Behandelt und roh.

Dies musst du naeher erklaeren. Bislang dachte ich, dass "behandelt" und
"roh" sich gegenseitig ausschliessen. Wie kann ein Holzpflock also
beides gleichzeitig sein?

jue

Ka Prucha

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Feb 20, 2014, 2:30:14 AM2/20/14
to
Am 20.02.2014 04:07, schrieb gordon walter:
>
> Solch Holzpflöcke, wie sie als Beeteinfassung verwendet werden, mit
> welcher Dauer im Erdreich kann man rechnen bis sie weggefault sind?
> Durchmesser ca. 5cm. Behandelt und roh.

Bei meiner Erde:
Druckkessel-imprägnierte Beeteinfassung 2-3 Jahre.
Unbehandelte Tannenholzplanken (4cm) 12 Jahre.

mfg Ka Prucha

gordon walter

unread,
Feb 20, 2014, 2:52:15 AM2/20/14
to
On Wed, 19 Feb 2014 20:23:13 -0800, J?rgen Exner
<jurg...@hotmail.com> wrote:
> Je nach Holzart und Erdreich irgendwo zwischen ein paar Jahren und
> etlichen hundert bis tausend Jahren.

> > Behandelt und roh.

> Dies musst du naeher erklaeren. Bislang dachte ich, dass
"behandelt" und
> "roh" sich gegenseitig ausschliessen. Wie kann ein Holzpflock also
> beides gleichzeitig sein?

>>> da hast du mich mißverstanden.
,>>> ich wollte wissen wie lange unbehandeltes Holz in Gegensatz zu
behandeltem Holz hält
20cm Pflocke ø6 cm zu 10cm in die Erde geballert. Wenn der
Unterschied gering ist, dann würde ich lieber das Rohe Holz
einschlagen. Wenn es ein Jahr ohne Chemie tut, dann würde ich das
bevorzugen

Gruß
gw

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Feb 20, 2014, 3:27:48 AM2/20/14
to
Am 20.02.2014 05:23, schrieb Jürgen Exner:
> gordon walter <fa...@fakeemail.com> wrote:
>> Solch Holzpflöcke, wie sie als Beeteinfassung verwendet werden, mit
>> welcher Dauer im Erdreich kann man rechnen bis sie weggefault sind?
>> Durchmesser ca. 5cm.
>
> Je nach Holzart und Erdreich irgendwo zwischen ein paar Jahren und
> etlichen hundert bis tausend Jahren.
>

Ich gehe davon aus, dass er seine Frage auf - für Beeteinfassungen
*übliche* Hölzer und Bedingungen - begrenzt wissen wollte und
keinesfalls ausgedehnt auf historische Pfahlgründungen aus Eiche und
Lärche - unter Wasser und unter Ausschluss von Sauerstoff.

Weil sich exotische Hölzer aus dem Regenwald - für Beete - eher
verbieten, lassen sich wohl auch diese ziemlich sicher aus seiner Frage
ausschließen.

Wenn man nun noch den finanziellen Aspekt und das "de" in drg einfließen
lässt, dürften sich auch nordamerikanische Hölzer und Palisander
weitgehend ausschließen lassen und er fragt dann nur noch nach
Fichte/Tanne und vielleicht noch Lärche und Kiefer.

>> Behandelt und roh.
>
> Dies musst du naeher erklaeren. Bislang dachte ich, dass "behandelt"
> und "roh" sich gegenseitig ausschliessen. Wie kann ein Holzpflock
> also beides gleichzeitig sein?
>

Auch ohne Satzzeichen erkenne ich hier zwei Fragen, die man
folgendermaßen beantworten könnte:

Die *üblichen*, in Baumärkten angebotenen Kesseldruck-imprägnierten
Palisaden benötigen zum kompletten Wegfaulen, nach meiner Erfahrung, im
Erdreich etwa 10 - 20 Jahre. Unansehnlich (verpilzt, Fehlstellen) und
für den Zweck untauglich, werden sie allerdings bereits nach 2 - 3
Jahren und unter schlechten Bedingungen (feuchte Gegend, in der Pilze
und Moose gut gedeihen; ständiges Beregnen/Begießen; Holzschädlinge)
noch schneller.

Für Teil zwei der Frage (rohes, unbehandeltes Holz) kannst du die oben
genannten genannten Jahreszahlen im Falle Fichte/Tanne etwa halbieren
und für Lärche etwa so lassen, wie sie sind.

Gruß,
Kalle




gordon walter

unread,
Feb 20, 2014, 3:50:04 AM2/20/14
to
On Thu, 20 Feb 2014 09:27:48 +0100, Karl-Heinz Rekittke
<Rekit...@unitybox.de> wrote:
> Für Teil zwei der Frage (rohes, unbehandeltes Holz) kannst du die
oben
> genannten genannten Jahreszahlen im Falle Fichte/Tanne etwa
halbieren
> und für Lärche etwa so lassen, wie sie sind.

Bedeutet also ca. 2 Jahr Lebensdauer?

Das ist doch gut. Lieber mache ich alle 2 Jahr die Hölzer neu, statt
das Chemie Zeugs im Boden zu haben.

Danke
GRUß
gw

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Feb 20, 2014, 4:16:31 AM2/20/14
to
Am 20.02.2014 09:50, schrieb gordon walter:
> On Thu, 20 Feb 2014 09:27:48 +0100, Karl-Heinz Rekittke
> <Rekit...@unitybox.de> wrote:
>> Für Teil zwei der Frage (rohes, unbehandeltes Holz) kannst du die
> oben
>> genannten genannten Jahreszahlen im Falle Fichte/Tanne etwa
> halbieren
>> und für Lärche etwa so lassen, wie sie sind.
>
> Bedeutet also ca. 2 Jahr Lebensdauer?

Das kommt sehr auf deine Leidensfähigkeit an, was die Optik betrifft.
Und, was ich im Vorposting vergaß, natürlich auf den Durchmesser der Hölzer!

"Lebensdauer" hat mich schon im Subject gestört und trifft nicht
wirklich die Problematik.

> Das ist doch gut. Lieber mache ich alle 2 Jahr die Hölzer neu, statt
> das Chemie Zeugs im Boden zu haben.
>

Nunja, einmal dort angefangen, mach ich das nur noch an einem Beet (bei
mir immer mit Kesseldruck-imprägnierte Ware und Ausbesserungen. Die
fallen nicht alle gleichzeitig aus!) so weiter. Solange immer wieder
Baumärkte den Bach runtergehen, bleibt das auch noch finanzierbar (habe
Vorräte angelegt).

Stünde ich am Anfang, würde ich heute Naturstein- oder zur Not
Betonpalisaden wählen.

Gruß,
Kalle




Karl-Heinz Rekittke

unread,
Feb 20, 2014, 4:28:27 AM2/20/14
to
Am 20.02.2014 09:50, schrieb gordon walter:
> On Thu, 20 Feb 2014 09:27:48 +0100, Karl-Heinz Rekittke
> <Rekit...@unitybox.de> wrote:
>> Für Teil zwei der Frage (rohes, unbehandeltes Holz) kannst du die
>> oben genannten genannten Jahreszahlen im Falle Fichte/Tanne etwa
>> halbieren und für Lärche etwa so lassen, wie sie sind.
>
> Bedeutet also ca. 2 Jahr Lebensdauer?

Das kommt sehr auf deine Leidensfähigkeit an, was die Optik betrifft.
Und, was ich im Vorposting vergaß, natürlich auf den Durchmesser der
Hölzer (bei mir 6cm, je dicker, desto besser)!

"Lebensdauer" hat mich schon im Subject gestört und trifft nicht
wirklich die Problematik.


> Das ist doch gut. Lieber mache ich alle 2 Jahr die Hölzer neu, statt
> das Chemie Zeugs im Boden zu haben.
>

Nunja, einmal dort angefangen, mach ich das nur noch an einem Beet (bei
mir immer mit Kesseldruck-imprägnierter Ware und Ausbesserungen: Die
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Lutz

unread,
Feb 20, 2014, 11:00:48 AM2/20/14
to
Am 20.02.2014 10:40, schrieb Ludger Averborg:
> On Thu, 20 Feb 2014 04:07:58 +0100, gordon walter <fa...@fakeemail.com> wrote:
>
>> Beeteinfassung
>
> In meiner Kindheit habe ich immer besonders die Beeteinfassungen aus leeren
> Flaschen bewundert, die schräg mit der Öffnung nach unten rings um das Beet im
> Boden steckten. So kulturell wertvolle Sachen sieht man heute gar nicht mehr,
> aber offenbar immer noch "Beeteinfassungen".
>
> l.
>
Und wenn der Flaschenhals nach oben ragte und der Wind darüber pfiff,
soll - so sagte damals der Volksmund - dieses Geräusch die Wühlmäuse
vertrieben haben.


Lutz

Harry Hirsch

unread,
Feb 22, 2014, 9:02:37 AM2/22/14
to
Am 20.02.2014 04:07, schrieb gordon walter:
die Unterschiede sind nicht so groß, es lohnt kaum den Boden mit Giften
zu belasten nur weil behandelte Hölzer vielleicht(!) ein wenig länger
halten. Entscheidend für die Haltbarkeit ist der Boden, die Holzart und
Qualität. Stark harzhaltige Nadelhölzer halten deutlich länger als
Fichtenholz, noch erheblich länger überdauern Robinie, Eiche usw.

Harry Hirsch

unread,
Feb 22, 2014, 9:03:29 AM2/22/14
to
Am 20.02.2014 10:40, schrieb Ludger Averborg:
> On Thu, 20 Feb 2014 04:07:58 +0100, gordon walter <fa...@fakeemail.com> wrote:
>
>>Beeteinfassung
>
> In meiner Kindheit habe ich immer besonders die Beeteinfassungen aus leeren
> Flaschen bewundert, die schräg mit der Öffnung nach unten rings um das Beet im
> Boden steckten. So kulturell wertvolle Sachen sieht man heute gar nicht mehr,
> aber offenbar immer noch "Beeteinfassungen".

Kultur entwickelt sich und heute denkt man auch an die Scherben im Boden

Ina Koys

unread,
Mar 9, 2014, 6:14:55 PM3/9/14
to
Am 20.02.2014 17:00, schrieb Lutz:

> Und wenn der Flaschenhals nach oben ragte und der Wind darüber pfiff,
> soll - so sagte damals der Volksmund - dieses Geräusch die Wühlmäuse
> vertrieben haben.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Wühlmausbeobachtungen zurückgingen,
weil das Geräusch die menschlichen Beobachter verscheucht hat.

Ina
--
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
- jetzt wieder mit frischem Gemüse :)
und sonst noch:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de/

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Mar 9, 2014, 6:30:28 PM3/9/14
to
Am 20.02.2014 10:40, schrieb Ludger Averborg:
> On Thu, 20 Feb 2014 04:07:58 +0100, gordon walter <fa...@fakeemail.com> wrote:
>
>> Beeteinfassung
>
> In meiner Kindheit habe ich immer besonders die Beeteinfassungen aus leeren
> Flaschen bewundert, die schräg mit der Öffnung nach unten rings um das Beet im
> Boden steckten. So kulturell wertvolle Sachen sieht man heute gar nicht mehr,
> aber offenbar immer noch "Beeteinfassungen".
>

Seit der Einführung von Flaschenfand und des Berufsstandes der
Flaschensammler wäre die Halbwertzeit einer solchen Einfassung einfach
zu kurz.

SCNR:
Hans-Jürgen

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