Gruss und schoenes Wochenende
Norbert
apropos: hat jemand erfahrung mit den komposterwürmern ? bringt es etwas
solche in den komposthaufen einzuschleusen ?
mfg lilly
Norbert Buschmann schrieb in Nachricht
<39817B65...@uni-muenster.de>...
:Hallo an alle!
:
> also mein thermokomposter hat keine boden ... da wunder ich mich mal .. ich
> denke auch, daß die lieben kleinen tierchen aus dem boden kommen .. aber
> vielleicht funktioniert es auch , wenn man immer wieder eine dünne schicht
> erde draufstreut ...
also ich würde bei den thermonuklearen kompostern den Boden raussägen...
Die Viecher kommen tasächlich aus dem Boden.
Wichtiger ist ein Deckel, weil das Regenwasser die Nährstoffe aus dem
Kompost auswäscht - (Grundwasserbelastung) - also vielleicht auch für
den Holzkomposter. In der Zeitschrift Gartenpraxis war mal ein Bericht
über Komposter, ich weiss nicht, ob ich ihn noch finde.
Und deshalb ist der Boden auch wieder im Weg: der Kompost kann kaum
Feuchtigkeit von unten ziehen (falls er das braucht)
>
> apropos: hat jemand erfahrung mit den komposterwürmern ? bringt es etwas
> solche in den komposthaufen einzuschleusen ?
Die Würmer aus den Komposttonnen? Ich würdes lassen, wenn ich nicht
weiss, woher die Viecher kommen - jeder Komposthaufen hat doch Würmer
zuhauf - da brauchts doch keine gezüchteten Würmer aus der Wohnung ;-)
Schneller rotten wird er mit den Würmern wohl nicht
Florian
Hallo Florian,
>Wichtiger ist ein Deckel, weil das Regenwasser die Nährstoffe aus dem
>Kompost auswäscht - (Grundwasserbelastung) - also vielleicht auch für
>den Holzkomposter.
das halte ich für ein Gerücht, alldieweil es ganz schön regnen muss,
ehe trockener Gartenboden 20 cm tief durchfeuchtet ist. Bei einem 80
cm hohen Komposthaufen braucht's die vierfache Wassermenge...
Da muss man schon eher mal in Trockenperioden den Kompost wässern,
dass er die notwendige Grundfeuchtigkeit behält, zumindest den
tonnenlosen.
Beste Grüße G e r h a r d
you wrote:
>Aber die beiden thermonuklearen Kompostreaktoren: Brauchen die
>Bodenkontakt oder nicht?
Ab und zu ein paar Gramm Uran und die Sache ist jebongt ;-)
Aber mal im Ernst, Boden ist wie vielerorts berichtet wird, kein
steriles Medium und das kann man sich bei der Kompostbereitung zunutze
machen. Man beimpft seinen Komposthaufen quasi mit den Bodenorganismen,
die überall vorhanden sind, beschleunigt damit den Rotteprozeß und
verbessert die Qualität des Humus. Statt Boden kannst Du natürlich auch
etwas Kompost aus Nachbars Garten und/oder ein paar Kuhfladen
(zermahlen in der Kaffemühle, aufgelöst in Wasser oder einfach so),
oder andere Wiederkäuerexkremente reintun. Düngekalk als letzte
Maßnahme beschleunigt den Rotteprozeß etwas (falls Du bei der
Humusbildung zuschauen willst).
Ebenso schönes Wochenende,
Johannes
Hallo Johannes,
ist es auch sinnvoll, Pferdeäpfel als "Schnellkomposter" einzusetzen?
Bis zu welcher Menge und muss man dann irgendwelche Nährstoffe,
Kalk, sonstiges hinzufügen?
Ich streute gerade etwas Schnellkomposter auf meinen Kompost
aus Holz, den ich hin und wieder auch wässern muss.
Gruß
Gudrun
Hallo Hannes u. a.,
>>apropos: hat jemand erfahrung mit den komposterwürmern ? bringt es etwas
>>solche in den komposthaufen einzuschleusen ?
dem, der sie verkauft, bringen sie allemal was....:-)
>Also ich hab jahrelang jeden Wurm, der im Garten nicht weglaufen
>konnte (die sind aber verdammt sportlich, kein Witz) in den Kompost
>bzw. die Kompostanlage (ca 6 hölzerne Komposthürden, in späteren
>Jahren verbunden und die Zwischenräume auch noch für die
>Kompostbereitung genutzt) geschmissen. Der wurde prächtig, und den
>Würmern ging's gut.
Hm. Ich glaube, diese Arbeit kann man sich sparen...
Wohl jeder hat schon beobachtet, dass es im Kompost Phasen gibt, wo
sich ganze Nester von Rotwürmern bilden, die ebenso schnell wieder
verschwinden (nach ca. 10 Wochen), wie sie gekommen sind, wenn ihnen
die Nahrungsquelle nicht mehr zusagt.
Setzt man den Kompost um, kommen sie kurzzeitig wieder.
Aber der eigentliche Regenwurm, den wir in verschiedenen Arten im
Garten finden, dürfte mit dem Kompost nur in geringem Umfang u
ebenfalls nur zeitweise zu tun haben.
>ist es auch sinnvoll, Pferdeäpfel als "Schnellkomposter" einzusetzen?
Ja klar, Pferdeäpfel sind reich an Nährstoffen und enthalten reichlich
Mikroorganismen besser sind eigentlich nur noch Kuhfladen. Nebenbei
wird der verottete Mist besser von empfindlichen Gemüsearten oder
anderen Pflanzen vertragen.
>Bis zu welcher Menge und muss man dann irgendwelche Nährstoffe,
>Kalk, sonstiges hinzufügen?
Das kommt darauf an, was für ein Material Du kompostierst. In der Natur
gibt es eigentlich nur selten Rezepte, die aus absoluten Zahlen
bestehen. Ein Vorteil, denn man kann eigentlich nichts falsch machen,
oder ein Nachteil, denn man kann nichts richtig machen- jedenfalls
nicht absolut falsch oder richtig;-). Verlaß Dich auf Dein Gefühl und
denke daran, beim Düngen ist weniger oft mehr.
>Ich streute gerade etwas Schnellkomposter auf meinen Kompost
>aus Holz, den ich hin und wieder auch wässern muss.
Schnellkomposter brauchst Du eigentlich nur einmal zu kaufen, danach
hast Du die Mikroorganismen im Kompost. Machst Du einen neuen Haufen,
nimm einfach ein paar Schaufeln aus der Mitte eines alten Haufens und
beimpfe damit den neuen.
Ich halte zwar nicht viel von Steiners Methoden, aber da gibt es ein
paar ultraraffinierte Präparate für den Kompost, nur um das mal zu
erwähnen. Vielleicht weiß der eine oder die andere was genaues darüber.
Das Endprodukt ist auf alle Fälle ganz gut, wenn mir auch nicht klar
ist, was diese z.T. ekelerregenden Substanzen eigentlich bringen
sollen. Diese Posting sollte kein Anti-demeter-rundumschlag und auch
kein Anlaß zum Flame sein, mich würde einfach mal interessieren, was
Ihr so von dieser magischen Art, Kompost zu bereiten wißt und haltet.
Schöne Jrüße aus Berlin,
Johannes
>Hm. Ich glaube, diese Arbeit kann man sich sparen...
>Wohl jeder hat schon beobachtet, dass es im Kompost Phasen gibt, wo
>sich ganze Nester von Rotwürmern bilden, die ebenso schnell wieder
>verschwinden (nach ca. 10 Wochen), wie sie gekommen sind, wenn ihnen
>die Nahrungsquelle nicht mehr zusagt.
Vielleicht bin ich ja die einzige, die das noch nie beobachtet hat.
In meinen Komposthaufen (Holzkomposter, unten Zweige, darunter Boden)
habe ich leider noch nie einen Wurm gefunden.
Dafür aber jede Menge Asseln.
Übrigens: der Kompost reift, es dauert nur etwas länger.
Habt Ihr da eine Idee?
Grüße
Charlotte
Hannes Birnbacher schrieb am Fri, 28 Jul 2000 23:01:43 +0200:
>Stress gab's nur, weil die LAG ne echte, psychische Wurmphobie hatte
>und ich hab's zu spät gemerkt.
Bitte klär mich auf. Wer oder was ist denn die LAG?
Apropos Würmer, die kommen und vermehren sich in meinem Komposthaufen
von ganz alleine. Ich mach` nicht so eine Wissenschaft aus meinem
Komposthaufen. Holzkasten aus Bongossibrettern, mit 2cm Abstand
angebracht, 2 * 2 m gross. Da kommt alles drauf, Rasenschnitt, über
die Fläche gut verteilt, Strauch- und Baumschnitt, in ca. 2 cm lange
Stücke geschnitten oder, wenn zu dick, gehäckselt und Küchenabfälle,
immer mit dem Altmaterial abgedeckt. Alle 2 Jahre kommt das obere,
halbgare zur Seite, das untere aufs Land und das obere wieder rein. So
bleiben genug Würmer im Komposthaufen, um ihr gutes Werk zu
verrichten.
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
---
* Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, *
* das gelöst werden will. *
* Galileo Galilei *
>Habt Ihr da eine Idee?
Lass mal wie das ist, die Asseln machen fast das gleiche wie die Wuermer. Wir
haben beides.
Tschau,
Vava
--
Lachen bringt Dollars, kann ich Ihnen sagen, Dollars, jeden Tag von neuem.
Dale Carnegie
Hallo Gudrun,
>ist es auch sinnvoll, Pferdeäpfel als "Schnellkomposter" einzusetzen?
das sind zwei paar Stiefel.
Pferdeäpfel sind nährstoffhaltig, müssen aber erst mal selbst
verrotten....
So genannte "Schnellkomposter" oder "Kompoststarter" sollen u. a.
Bakterienstämme u andere Zaubermittel enthalten, die den
Rottevorgang fördern bzw. beschleunigen.
Leider habe ich noch von keiner ernst zu nehmenden vergleichenden
Untersuchung gehört oder gelesen, die zu dem Ergebnis gekommen wäre,
dass die Ausgaben für sog. Kompostbeschleuniger sinnvoll sind.
>Bis zu welcher Menge und muss man dann irgendwelche Nährstoffe,
>Kalk, sonstiges hinzufügen?
Man muss nicht, aber es ist sicher zweckmäßig, die Rottebakterien zu
füttern u es ihnen so gemütlich wie möglich zu machen.
Dazu empfielt der alte Seifert:
Auf jede gut gemischte Schicht Kompostgut kommen
eine Priese Kalk, nicht mehr als Zucker auf einen vernünftigen
Kuchen (das sind blumige Maße...),
ca. 200 g Horn-Knochen-Blutmehl je qm (und das ist eine satte
Menge!)
oder eine dünne Schicht von feinzerteiltem Stallmist, Schaf- oder
Karnickelmist,
dazu noch eine kleinfingerdicke Schicht von lehmiger Erde.
Das ganze wird etwas eingerüttelt oder untergemischt.
Dann folgt die nächste Schicht derselben Mischung usw. usw.
(Heutzutage würde man noch mit Gesteinsmehl drüberpudern).
>Ich streute gerade etwas Schnellkomposter auf meinen Kompost
>aus Holz, den ich hin und wieder auch wässern muss.
Ich hätte eine, zwei Schafeln Altkompost verwendet.
Eine Hand voll Gartenerde enthält angeblich mehr Kleinstlebewesen
als Menschen auf der Erde Leben. Neben den Abermillionen Bakterien
gibt es in der obersten Bodenschicht unzählige Algen, Urtierchen,
Insekten u Würmer. Wie belebt mag da Kompost sein?
Den Komposthaufen bei Bedarf zu gießen ist Pflicht! Die
Rottevorgänge laufen bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 45 - 60 % am
besten ab. Bei Werten darunter (um 20 %) kommt das Bakterienleben
schnell zum Erliegen, bei über 65 % entsteht Sauerstoffmangel.
Mit guter Kompostführung kann man wohl viel mehr erreichen als mit
Puder aus der Dose....:-)
Hallo Charlotte,
>Vielleicht bin ich ja die einzige, die das noch nie beobachtet hat.
>In meinen Komposthaufen (Holzkomposter, unten Zweige, darunter Boden)
>habe ich leider noch nie einen Wurm gefunden.
hm, das besagt ja noch nicht, dass nicht zeitweise welche drin
hausen...:-)
Es dürfte aber so sein, dass du nicht in einem frisch aufgesetzten
Komposthaufen herumwühlst. Würdest du das so vier oder sechs Wochen
nach dem Aufsetzen machen, kämen zumindest Rotwürmer oder Mistwürmer
oder was auch immer zum Vorschein.
Wartet man bis zum Umsetzen oder Ausbringen des Komposts ein knappes
Jahr, ist seine Wurmarmut einfach dadurch zu erklären, dass nichts
Angerottetes mehr da ist, was Würmer ja nun mal besser kauen
können...:-)
>Dafür aber jede Menge Asseln.
Jo, die längere Zeit verrottenden Zweige, die du als untere Schicht
einbringst, ziehen sie magisch an. Die befassen sich ja sogar mit
alten Eichenfässern, sobald das Holz auch nur etwas morsch wird....
>Übrigens: der Kompost reift, es dauert nur etwas länger.
Reifer Kompost - nicht zuverachten - dauert ohnehin etwas länger u
ich frage mich schon lange, warum in unserer ohnehin schnelllebigen
Zeit ein Kompost in 6 Monaten verrottet sein muss u warum er nicht 9
Monate brauchen darf....
Hallo Horst,
>Alle 2 Jahre kommt das obere,
>halbgare zur Seite, das untere aufs Land und das obere wieder rein. So
>bleiben genug Würmer im Komposthaufen, um ihr gutes Werk zu
>verrichten.
hm. Das heißt also, dass deine Kompostwirtschaft systematisch
alterniert...:-)
Hallo Gerhard,
ich meinte die Beschleunigung durch Hitze, (Stimmt das?)
ich gab bereits Schnellkomposter drauf.
Den Tipp mit dem Blut- und Knochenmehl kann ich leider
nicht in die Tat umsetzen. Ich denke, da wird selbst mein
unglaublich lieber und gut erzogener Hund den Kompost
schon vorab im Garten verteilen ;-)
Jetzt kommt aber eine dünne Schicht Kalk hinzu.
Vielen Dank für die Erklärungen.
Gudrun
Gerhard Zahn schrieb am Mon, 31 Jul 2000 00:00:31 +0200:
>hm. Das heißt also, dass deine Kompostwirtschaft systematisch
>alterniert...:-)
Na klar, und alle 2 Jahre sind die Zwiebeln besonders dick :-))
Aber mal im ernst, ist die jährliche Humusgabe so viel besser?
Oder gleicht sich das nicht doch irgend wie aus?
Ich habe eigentlich noch nichts negatives bemerken können (aber auch
noch nichts positives, weil ich die jährliche Gabe noch nicht probiert
habe).
Mal ganz nebenbei, hast Du eigentlich den Tarreh ausgesäht?
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
---
* Ein Mensch ohne Plan ist wie ein Schiff ohne Ruder. *
* Emil Oesch *
Hallo Johannes,
>Ich halte zwar nicht viel von Steiners Methoden, aber da gibt es ein
>paar ultraraffinierte Präparate für den Kompost, nur um das mal zu
>erwähnen. Vielleicht weiß der eine oder die andere was genaues darüber.
>Das Endprodukt ist auf alle Fälle ganz gut, wenn mir auch nicht klar
>ist, was diese z.T. ekelerregenden Substanzen eigentlich bringen
>sollen. Diese Posting sollte kein Anti-demeter-rundumschlag und auch
>kein Anlaß zum Flame sein, mich würde einfach mal interessieren, was
>Ihr so von dieser magischen Art, Kompost zu bereiten wißt und haltet.
das Echo spricht Bände....:-)
Hallo Horst,
>>hm. Das heißt also, dass deine Kompostwirtschaft systematisch
>>alterniert...:-)
>Na klar, und alle 2 Jahre sind die Zwiebeln besonders dick :-))
hahaha....:-)
>Aber mal im ernst, ist die jährliche Humusgabe so viel besser?
Im Garten geht überhaupt nichts über Gleichmäßigkeit.
Also alle Jahre etwas Kompost, impft den Boden u dürfte günstiger
sein als alle zwei Jahre etwas mehr. Außerdem ist zwei Jahre alter
Kompost längst nicht mehr so belebt u düngend, wie einjähriger.
>Oder gleicht sich das nicht doch irgend wie aus?
>Ich habe eigentlich noch nichts negatives bemerken können (aber auch
>noch nichts positives, weil ich die jährliche Gabe noch nicht probiert
>habe).
Das machst du ja nur nicht, weil du dann deinen 2 x 2 m Kompost
jährlich total umkrempeln müsstest....
Wie wär's denn mit zwei Kompostbehältern? Der Ältere wird ausgeräumt
u ausgebracht, der Jüngere in den leer gewordenen Kasten umgesetzt.
Hm. Rechne mal aus, ob das schaufelmäßig nicht effektiver ist....:-)
>Mal ganz nebenbei, hast Du eigentlich den Tarreh ausgesäht?
Aber selbstverfreilich. Hätte dir schon noch berichtet.
Habe in einen Topf gesät. Die Keimrate blieb leider irgendwo bei 5 %
hängen.
So ganz optimal scheint ihm der Boden u der Standort des Topfes
nicht gefallen zu haben. Aber er ist so 50 cm hoch geworden u hat
relativ schmale Blätter. Wenn ich die zerreibe, kann ich aber keinen
sonderlichen Lauch- oder Zwiebelgeruch feststellen. Frag' mich also,
wie u wozu der verwendet wird.
Blüten hat er nicht angesetzt. Aber ich denke, das macht er wohl
erst im zweiten Jahr. Wenn das glückt, hätte ich wieder mehr Samen u
könnte mal eine größere Fläche ansäen. Das macht aber nur Sinn, wenn
die Verwendungsmöglichkeit geklärt ist.
Weißt du dazu näheres?
Hallo Gudrun,
>ich meinte die Beschleunigung durch Hitze, (Stimmt das?)
>ich gab bereits Schnellkomposter drauf.
jo, das mit der Hitze beschleunigt die Verrottung, aber die kriegen
wir in unseren Minimengen meist nicht sonderlich hin, ob mit oder
ohne Schnellkomposter. Da hilft eher, eine größere Menge
aufzuschichten u etwas zu füttern.
>Den Tipp mit dem Blut- und Knochenmehl kann ich leider
>nicht in die Tat umsetzen. Ich denke, da wird selbst mein
>unglaublich lieber und gut erzogener Hund den Kompost
>schon vorab im Garten verteilen ;-)
Das halte ich für ein Gerücht...
Blut- u Knochenmehl wird bei uns durch Hocherhitzen (130° glaube ich
mal gehört zu haben) behandelt. Danach ist dein Hund daran nicht
mehr interessiert...:-)
>Jetzt kommt aber eine dünne Schicht Kalk hinzu.
Kann nicht schaden, aber immer schön dünn....
Gerhard Zahn schrieb am Wed, 02 Aug 2000 21:57:35 +0200:
>Das machst du ja nur nicht, weil du dann deinen 2 x 2 m Kompost
>jährlich total umkrempeln müsstest....
>
>Wie wär's denn mit zwei Kompostbehältern? Der Ältere wird ausgeräumt
>u ausgebracht, der Jüngere in den leer gewordenen Kasten umgesetzt.
>Hm. Rechne mal aus, ob das schaufelmäßig nicht effektiver ist....:-)
Genau, das hatte ich auch schon überlegt. Das Ding einfach in der
Mitte durch Bretter abteilen, dann bleiben immer noch einzelne Kompost
behälter von 2*1m. War beim letzten _Entleeren nur zu faul ;-((.
>
>>Mal ganz nebenbei, hast Du eigentlich den Tarreh ausgesäht?
>
>Aber selbstverfreilich. Hätte dir schon noch berichtet.
>Habe in einen Topf gesät. Die Keimrate blieb leider irgendwo bei 5 %
>hängen.
>So ganz optimal scheint ihm der Boden u der Standort des Topfes
>nicht gefallen zu haben. Aber er ist so 50 cm hoch geworden u hat
>relativ schmale Blätter.
Du must ihn jetzt, genau wie Schnittlauch schneiden, dann werden die
Blätter immer breiter, ca. 5 cm über dem Boden.
> Wenn ich die zerreibe, kann ich aber keinen
>sonderlichen Lauch- oder Zwiebelgeruch feststellen. Frag' mich also,
>wie u wozu der verwendet wird.
Ist ja auch ein nur sehr feines Würzmittel, das soll den Geschmack der
anderen Inhaltsstoffe einer Speise ja nicht überdecken.
Eingesetzt wir es in der iranischen Küche vor allem in Eintöpfen. Aber
auch z.B. in Spinatgerichten. Ich habs mal mit zu den Einlegegurken in
das Glas getan. Meine Frau war nicht gerade begeistert und hat mir nur
5 Gläser zugestanden, aber die wurden nach dem Probieren als erste
gegessen (vor allem von der Schwiegertochter natürlich).
>
>Blüten hat er nicht angesetzt. Aber ich denke, das macht er wohl
>erst im zweiten Jahr. Wenn das glückt, hätte ich wieder mehr Samen u
>könnte mal eine größere Fläche ansäen. Das macht aber nur Sinn, wenn
>die Verwendungsmöglichkeit geklärt ist.
Gut, die Eintöpfe der Iraner entsprechen nicht immer unserem
Eintopfverständnis, Erbsensuppe mit Eisbein oder Schweinebauch gibts
es nicht. Sie kochen sowas mit sehr viel Gemüse (Auberginen, Spinat,
Wurzeln usw.)und da passt der Tarreh ausgezeichnet. Oder probiere mal
Reis (am besten Basmati) mit Tarreh, hmm, lecker.
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
--
* Die Heimat *
* besteht aus Erde und Mensch. *
* Heinrich Federer *
>das Echo spricht Bände....:-)
Recht hast Du, aber mir hat es irgendwann mal ein Kompost-
Präparate-Freak erklärt und ich hab's nicht verstanden. Dachte es gäbe
eine zweite Chance aber das Leben ist hart ;-)
Schöne Grüße
Johannes