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Baum direkt an Hauswand

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Başar Alabay

unread,
Aug 21, 2013, 2:14:04 AM8/21/13
to
Hallo,

direkt an der Hauswand wächst hier ein Baum, der ist mit einmal ziemlich
in die Höhe geschossen. Entweder ein Ahorn oder eine Platane, würde ich
sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd für die Hauswand, oder?
Absägen?

B. Alabay

--
http://www.thetrial.de/
ケディエ・ばく・ハヤテ・あんら

Tobias Schuster

unread,
Aug 21, 2013, 3:26:37 AM8/21/13
to
> direkt an der Hauswand wächst hier ein Baum, der ist mit einmal ziemlich
> in die Höhe geschossen. Entweder ein Ahorn oder eine Platane, würde ich
> sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd für die Hauswand, oder?
> Absägen?

Was das Fundament der Hauswand dazu sagt, weiß ich nicht und kommt auf
die Beschaffenheit an.
Ansonsten war (ist) es ein probates Mittel, um Feuchtigkeit aus dem
Boden und angrenzenden Kellern zu holen. Allerdings pflanzte man eher
Hausreben.

2


Başar Alabay

unread,
Aug 21, 2013, 4:04:39 AM8/21/13
to
Tobias Schuster schrieb:

> Was das Fundament der Hauswand dazu sagt, weiß ich nicht und kommt auf
> die Beschaffenheit an.
> Ansonsten war (ist) es ein probates Mittel, um Feuchtigkeit aus dem
> Boden und angrenzenden Kellern zu holen. Allerdings pflanzte man eher
> Hausreben.

Das Haus ist so aus den 20er. Ich frage mich, ob da nicht das Wurzelwerk
eher Schaden anrichtet.

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Aug 21, 2013, 4:34:25 AM8/21/13
to
Am 21.08.2013 08:14, schrieb Başar Alabay:
> Hallo,
>
> direkt an der Hauswand wächst hier ein Baum, der ist mit einmal
> ziemlich in die Höhe geschossen. Entweder ein Ahorn oder eine
> Platane, würde ich sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd
> für die Hauswand, oder? Absägen?
>

Wenn's mit der Astschere nicht mehr geht, ja! Irgendwann ist der sowieso
fällig. Jetzt ist der Aufwand noch am geringsten.

Gruß,
Kalle
(der mit seiner Robinie vorm Fenster:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35122598/Robinie%20K%C3%BCchenfenster.JPG

... 15 Jahre zu lang gewartet hat)


Tobias Schuster

unread,
Aug 21, 2013, 4:38:52 AM8/21/13
to
>> Was das Fundament der Hauswand dazu sagt, weiß ich nicht und kommt auf
>> die Beschaffenheit an.
>> Ansonsten war (ist) es ein probates Mittel, um Feuchtigkeit aus dem
>> Boden und angrenzenden Kellern zu holen. Allerdings pflanzte man eher
>> Hausreben.
>
> Das Haus ist so aus den 20er. Ich frage mich, ob da nicht das Wurzelwerk
> eher Schaden anrichtet.

Ist nicht von der Hand zu weisen. Bei reinen Fundamenten mit
beidseitigem Erddruck hätte ich trotzdem keine Bedenken. Anders sieht es
aus, wenn dahinter ein Keller ist. Aber da kann man mögliche
Einwachsungen kontrollieren.

Ansonsten steht eine (hoffentlich produktive) Neupflanzung in
entsprechendem Abstand an. ;-)

2


Karl-Heinz Rekittke

unread,
Aug 21, 2013, 4:43:39 AM8/21/13
to
Am 21.08.2013 10:34, schrieb Karl-Heinz Rekittke:

Nachtrag!

Die passende Begleitmucke:

http://www.youtube.com/watch?v=bADHWv-EDF8

Gruß,
Ingrid

Başar Alabay

unread,
Aug 21, 2013, 5:13:13 AM8/21/13
to
Tobias Schuster schrieb:

>> Das Haus ist so aus den 20er. Ich frage mich, ob da nicht das Wurzelwerk
>> eher Schaden anrichtet.
>
> Ist nicht von der Hand zu weisen. Bei reinen Fundamenten mit
> beidseitigem Erddruck hätte ich trotzdem keine Bedenken. Anders sieht es
> aus, wenn dahinter ein Keller ist. Aber da kann man mögliche
> Einwachsungen kontrollieren.

Da ist ein Keller dahinter, allerdings ist genau der Punkt ein
Treppenraum, also kaum begehbar.

> Ansonsten steht eine (hoffentlich produktive) Neupflanzung in
> entsprechendem Abstand an. ;-)

Eher nicht :-( Die Vermieterin ist gartenfeindlich, warum auch immer.
Wir haben einen großen Garten, der nicht benutzt werden darf und
verwildert. Soll zum Parkplatz werden. Und einen Vorgarten, der gegen
meinen Willen gemäht wird, obwohl er schon moost. Also, völlig bar
jeglicher Vernunft. Da hat man dann gar keine Lust mehr. Auf der Seite
wurde auch – einfach so – der Efeu gekappt, obwohl das Gebäude durchaus
Feuchtigkeit im Keller hat. Nun »bewirtschaftet« die Mitbewohnerin einen
schmalen Streifen am Haus. Eine Art Minigarten aus besseren Zeiten. Aber
genau da ist dieser wilde Baum entstanden :-/

Jo Warner

unread,
Aug 21, 2013, 9:23:35 AM8/21/13
to
Am 21.08.2013 08:14, schrieb Başar Alabay:
> Hallo,
>
> direkt an der Hauswand wächst hier ein Baum, der ist mit einmal ziemlich
> in die Höhe geschossen. Entweder ein Ahorn oder eine Platane, würde ich
> sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd für die Hauswand, oder?
> Absägen?

Nöö, stabiles Tau drumrum und rausreißen (notfalls per Greifzug oder
Auto mit Anhängerkupplung). Geeignete Knoten/Steke verwenden, sonst hast
du Tauverlust, weil du die Knoten nicht mehr aufkriegst und abschneiden
musst.

Peter B�sche

unread,
Aug 21, 2013, 9:52:52 AM8/21/13
to
On Wed, 21 Aug 2013 06:14:04 +0000 (UTC), Ba?ar Alabay
<ala...@gmx.net> wrote:

>Hallo,
>
>direkt an der Hauswand w�chst hier ein Baum, der ist mit einmal ziemlich
>in die H�he geschossen. Entweder ein Ahorn oder eine Platane, w�rde ich
>sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd f�r die Hauswand, oder?
>Abs�gen?
>
Kommt drauf an; wenn er gro� genug ist, hebelt er bei Sturm mal eben
mal die Kellerwand aus...

Peter

Peter Lederer

unread,
Aug 21, 2013, 1:25:22 PM8/21/13
to
Am 21.08.2013 schrieb Karl-Heinz Rekittke:

> Die passende Begleitmucke:

Na, dann wei�t Du ja, wovon ich spreche, wenn ich sage, da� ich eine
*Schallplatte* von ihr habe. Ich liebte ihre Lieder als Kind, lag unter der
Musiktruhe (ein richtig gro�es M�bel, enthielt Plattenspieler, Radio und,
das wei� ich nicht mehr sicher, ein Fach f�r die Schallplatten), da die
Lautsprecher nach unten weggingen - mich traf der Klang also direkt.

Viele Gr��e

Peter

--
wen's interessiert - Bilder aus meinem Garten
www.peterlederer.de/galerien/

Başar Alabay

unread,
Aug 21, 2013, 1:45:30 PM8/21/13
to
Jo Warner schrieb:

> Nöö, stabiles Tau drumrum und rausreißen (notfalls per Greifzug oder
> Auto mit Anhängerkupplung). Geeignete Knoten/Steke verwenden, sonst hast
> du Tauverlust, weil du die Knoten nicht mehr aufkriegst und abschneiden
> musst.

Geht vom Platz her auf keinen Fall. Ich kann da nur sägen.

Harald Klotz

unread,
Aug 21, 2013, 12:38:36 PM8/21/13
to
Tobias Schuster schrieb:

> Ist nicht von der Hand zu weisen. Bei reinen Fundamenten mit
> beidseitigem Erddruck hätte ich trotzdem keine Bedenken. Anders sieht
> es aus, wenn dahinter ein Keller ist. Aber da kann man mögliche
> Einwachsungen kontrollieren.

Wenn die Wand erst einbeult, wei die Wurzel sie ins Haus drückt ist es
zu spät.
Vielleicht sollte man erst einmal die Baumart bestimmen und schauen ob
er pfahl- oder breitwurzelnd ist und danach entscheiden.
Pauschal würde ich aber aber raten den Baum zu kappen und besser mit
etwas Abstand einen neuen zu pflanzen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Aug 21, 2013, 12:47:25 PM8/21/13
to
Jo Warner schrieb:

> Nöö, stabiles Tau drumrum und rausreißen (notfalls per Greifzug oder
> Auto mit Anhängerkupplung). Geeignete Knoten/Steke verwenden, sonst
> hast du Tauverlust, weil du die Knoten nicht mehr aufkriegst und
> abschneiden musst.

Und damit drückst du dann dir Wurzel in die Kellerwand.
Kappen und den Rest wegrotten lassen, evtl. den Stumpf vielfach
anbohren, damit er sich besser zersetzt.
Neue Ausschläge entfernen.

Grüße Harald

Tobias Schuster

unread,
Aug 21, 2013, 2:39:44 PM8/21/13
to
>> Ansonsten steht eine (hoffentlich produktive) Neupflanzung in
>> entsprechendem Abstand an. ;-)
>
> Eher nicht :-( Die Vermieterin ist gartenfeindlich, warum auch immer.
> Wir haben einen großen Garten, der nicht benutzt werden darf und
> verwildert. Soll zum Parkplatz werden. Und einen Vorgarten, der gegen
> meinen Willen gemäht wird, obwohl er schon moost. Also, völlig bar
> jeglicher Vernunft. Da hat man dann gar keine Lust mehr. Auf der Seite
> wurde auch – einfach so – der Efeu gekappt, obwohl das Gebäude durchaus
> Feuchtigkeit im Keller hat. Nun »bewirtschaftet« die Mitbewohnerin einen
> schmalen Streifen am Haus. Eine Art Minigarten aus besseren Zeiten. Aber
> genau da ist dieser wilde Baum entstanden :-/

Unter diesen Prämissen würde ich den Baum als grünen Farbtupfer stehen
lassen. Die Konsequenzen aus dem Wurzelwachstum ist ohnehin nicht dein
Problem. ;-)

2


Message has been deleted

Harald Klotz

unread,
Aug 22, 2013, 9:34:32 AM8/22/13
to
Tobias Schuster schrieb:

> Unter diesen Prämissen würde ich den Baum als grünen Farbtupfer stehen
> lassen. Die Konsequenzen aus dem Wurzelwachstum ist ohnehin nicht dein
> Problem. ;-)

Aber nur, wen er nicht für den Teil verantwortlich ist.

Grüße Harald

Harry Hirsch

unread,
Aug 22, 2013, 1:41:21 PM8/22/13
to
Am 21.08.2013 08:14, schrieb Başar Alabay:
> Hallo,
>
> direkt an der Hauswand wächst hier ein Baum, der ist mit einmal ziemlich
> in die Höhe geschossen. Entweder ein Ahorn oder eine Platane, würde ich
> sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd für die Hauswand, oder?
> Absägen?
ja, auf jeden Fall

Başar Alabay

unread,
Aug 22, 2013, 2:01:49 PM8/22/13
to
Harald Klotz schrieb:

> Aber nur, wen er nicht für den Teil verantwortlich ist.

Bin ich nicht. Aber das wäre trotzdem nicht die feine Art.

Başar Alabay

unread,
Aug 22, 2013, 2:02:18 PM8/22/13
to
Harry Hirsch schrieb:

>> sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd für die Hauswand, oder?
>> Absägen?
> ja, auf jeden Fall

Erledigt (es, er und ich).

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Aug 22, 2013, 2:48:45 PM8/22/13
to
Am 22.08.2013 20:02, schrieb Başar Alabay:
> Harry Hirsch schrieb:
>
>>> sagen. Das ist doch bestimmt nicht so prickelnd für die Hauswand, oder?
>>> Absägen?
>> ja, auf jeden Fall
>
> Erledigt (es, er und ich).
>

Geht doch!

Gruß,
Kalle


Jo Warner

unread,
Aug 24, 2013, 5:43:56 AM8/24/13
to
Am 21.08.2013 19:45, schrieb Başar Alabay:

> Geht vom Platz her auf keinen Fall. Ich kann da nur sägen.

... und graben. Du musst auch einiges vom Wurzelzeug entfernen.



Başar Alabay

unread,
Aug 24, 2013, 6:14:44 AM8/24/13
to
Jo Warner schrieb:

>> Geht vom Platz her auf keinen Fall. Ich kann da nur sägen.
>
> ... und graben. Du musst auch einiges vom Wurzelzeug entfernen.

Ich komme da nicht dran :-/ Ich habe das, was noch übrigblieb, mit einem
spitzen Hammer zertrümmert. Mal sehen, ob das was bringt.
Message has been deleted

Başar Alabay

unread,
Aug 24, 2013, 7:20:53 AM8/24/13
to
Kathinka Wenz schrieb:

> Ahorn ist ähnlich wuchstark. Wie sich eine Platane benimmt, weiß ich nicht,
> aber Ahorn und Platane sind doch am Stamm sehr leicht zu unterscheiden.

Also, der Stamm sah ziemlich unplatanig aus, allerdings war der ja noch
nicht so dick. Insofern ging ich davon aus, daß das evtl. erst später
kommt. Dann war es eher ein Ahorn.

Ina Koys

unread,
Aug 24, 2013, 8:14:36 AM8/24/13
to
Am 24.08.2013 13:20, schrieb Başar Alabay:

> Also, der Stamm sah ziemlich unplatanig aus, allerdings war der ja noch
> nicht so dick.

Spätestens bei 10 cm Stammdicke sehen die platanig aus. Wohl auch schon
früher.

> Dann war es eher ein Ahorn.

Ja.

Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
Jetzt mit Update:
http://www.touringaustralia.de/

Başar Alabay

unread,
Aug 24, 2013, 8:19:28 AM8/24/13
to
Ina Koys schrieb:

>> Also, der Stamm sah ziemlich unplatanig aus, allerdings war der ja noch
>> nicht so dick.
>
> Spätestens bei 10 cm Stammdicke sehen die platanig aus. Wohl auch schon
> früher.

Das waren unten maximal 5 cm, ansonsten oben hin so 1–2.

>> Dann war es eher ein Ahorn.
>
> Ja.

Vermutlich.

Harry Hirsch

unread,
Aug 27, 2013, 1:28:22 PM8/27/13
to
Am 24.08.2013 12:22, schrieb Kathinka Wenz:

> Den Holunder habe ich nur dadurch getötet bekomemn, dass ich zwei Jahre
> lange Teichfolie über ihn gelegt habe. Danach kamen keine Neutriebe mehr.

mit einem Akkuschrauber eines oder mehrere Löcher in den Stamm bohren,
mit einer Pipette oder einer Spritze ein paar Milliliter Roundup
reinträufeln, etwas warten. Da wächst nichts mehr nach

Message has been deleted

G Wolmershäuser

unread,
Aug 27, 2013, 2:20:28 PM8/27/13
to
Am 27.08.2013 19:47, schrieb Kathinka Wenz:
>
> Roundup funktioniert ganz wunderbar bei Gras. Das fällt tot um, wenn man das
> Zeug nur daran vorbei trägt. Abrt schon bei Sauerklee passiert nichts,

Der ist m.W. auch als "nicht bekämpfbar" eingestuft.

> obwohl ich die Blätter sorgfältig eingepinselt hatte (nur das Gras rundherum
> starb ab). Bei Brombeeren passt schon mal gar nichts, und Ahorn, Eiche etc.
> interessierte das auch nie.

Seltsam, seltsam! Ich habe einen Quarantänestreifen zum angrenzenden
Wald eingerichtet. Alles was dort wächst hält sich an meine Wünsche
(auch Brombeeren). Natürlich kommen Brombeerranken rasch wieder aus dem
unbehandelten Bereich anmarschiert. Aber 1x pro Jahr Einsprühen genügt.
Gras wächst viel schneller aus Samen nach.
Beste Grüße
G.W.

--
http://www.wolmershaeuser.de

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 27, 2013, 7:36:00 PM8/27/13
to
kath...@rrr.de (Kathinka Wenz) schrieb:

> Ich bezweifel, dass Rundup im frisch abgesägtem Stamm etwas bewirkt
> hätte. Nach meiner Erfahrung bewirkt Roundup bei verholzten Pflanzen
> quasi nichts. Ich habe schon Stämme angebohrt und Roundup in die
> Löcher gefüllt, ohne dass etwas passiert wäre.

Nochmal mein Posting von vor knapp einem Jahr ueber ne Robinie:

|<http://www.tipota.de/pix/090420cato.jpg>
|
|Das Exemplar auf dem Bild wurde vor Urzeiten nach Windbruch in ca 5m
|Hoehe gekappt und bildete oben immer wieder Auslaeufer, die dann
|zuverlaessig in die nahebei verlaufende Stromleitung oder auf meinen
|Zaun plumpsten, wenn sie zu schwer wurden und abfielen. Der rechte
|abbrechende wurde grad noch zeitig gekappt.
|Nachdem mir das zu dumm wurde, hab ich unten ein paar schraeg
|verlaufende Bohrungen plaziert und die mit Roundup befuellt, und
|dann hat die Robinie weitere Auslaeuferversuche sofort eingestellt,
|und auch nie wieder irgendwelche Versuche gemacht.
|Wie ich inzwischen rausgefunden hatte, pflegen Robinien irgendwelche
|Schnitt/Kappversuche mit vermehrten Wurzelauslaeufern zu quittieren,
|und siehe da, der juengere Baum ein paar Meter weiter links war wohl
|ein solcher und ist aus Solidaritaet gleich mitgestorben.

Ich rede hier natuerlich nicht von den suendhaft teuren
Mikroflaeschchen aus dem Supermarkt, sondern schon von einem halben
Liter Roundup aus dem Raiffeisenmarkt fuer diesen Baum. Jegliche
Baumsaemlinge im entfernteren Gartenbereich, bei denen ich das
Ausrupfen versaeumt hatte, pflege ich erstmal in 30cm Hoehe
abzusaegen, dann kriegt der Stumpf ne Bohrung, ne Roundup-Fuellung und
nen Stopfen drauf. Funktioniert immer! Spaeter kann man dann
oberfaechennah abschneiden und das wars.
Ein uralter Holunder, der nach dem Kappen mehrere Portionen Roundup
in seine fast suppentellergrosse Schnittflaeche appliziert bekam, hat
seit nunmehr fuenf Jahren keinen einzigen Austrieb mehr gewagt.

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 28, 2013, 3:21:59 AM8/28/13
to
On 28.08.2013 01:36, Siegfrid Breuer wrote:
> kath...@rrr.de (Kathinka Wenz) schrieb:
>
>> Ich bezweifel, dass Rundup im frisch abgesägtem Stamm etwas bewirkt

>
> Nochmal mein Posting von vor knapp einem Jahr ueber ne Robinie:

Wikipedia liest sich da aber ein bisschen anders:

http://de.wikipedia.org/wiki/Roundup
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Roundup-in-apple-orchard.jpg


| Roundup wirkt ausschließlich über grüne Pflanzenteile und nicht
| über die Wurzel. Es ist somit möglich, in einem Arbeitsgang Unkraut
| zu bekämpfen und zusätzlich eine frische Saat ("im Vorauflauf")
| einzubringen. Deren Keimung und Wuchs werden nicht negativ
| beeinflusst. Auch im Weinbau wird Roundup verwendet, um den
| Unterstockbereich frei zu halten. Solange bei der Anwendung keine
| Blätter der Reben getroffen werden, schadet diese Anwendung den Reben
| nicht.

Ich verstehe nur nicht, wieso man in seinem eigenen Garten überhaupt
Gift einsetzt.

Başar Alabay

unread,
Aug 28, 2013, 3:29:22 AM8/28/13
to
Herbert Kleebauer schrieb:

> Ich verstehe nur nicht, wieso man in seinem eigenen Garten überhaupt
> Gift einsetzt.

Ja, das behagt mir auch nicht. Mal schauen, ob ich der Wurzeln Herr
werde.
Message has been deleted

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 28, 2013, 4:12:47 AM8/28/13
to
On 28.08.2013 09:29, Başar Alabay wrote:
> Ja, das behagt mir auch nicht. Mal schauen, ob ich der Wurzeln Herr
> werde.

Ich glaube, umgekehrt wäre es eher ein Problem. Hier wurde nebenan
vor vier Jahren ein riesiger alter Kirschbaum gefällt. Ich habe dann
sorgsam um jeden Wurzelaustrieb auf unserem Grundstück herum gemäht,
um dem Baum eine Überlebenschance zu geben. War aber zwecklos, die
sind alle ca. 1 Meter groß geworden und dann abgestorben. Heuer ist
nur noch ein einziger erschienen, der wird es aber auch nicht überleben.



Herbert Kleebauer

unread,
Aug 28, 2013, 4:17:26 AM8/28/13
to
On 28.08.2013 10:07, Ludger Averborg wrote:
> On Wed, 28 Aug 2013 09:21:59 +0200, Herbert Kleebauer <kl...@unibwm.de> wrote:
>
>> Ich verstehe nur nicht, wieso man in seinem eigenen Garten überhaupt
>> Gift einsetzt.
>
> Ein Grund dafür könnte z. B. darin liegen, dass man nicht unter Chemie-Paranoia
> leidet sondern sich für Entscheidungen an die Realität hält.


Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Der Einsatz von DDT hatte gar
keine negativen Auswirkung, die waren nur Einbildung aufgrund
einer Chemie-Paranoia?

http://de.wikipedia.org/wiki/DDT

Ina Koys

unread,
Aug 28, 2013, 4:32:26 AM8/28/13
to
Am 28.08.2013 01:36, schrieb Siegfrid Breuer:

> Ich rede hier natuerlich nicht von den suendhaft teuren
> Mikroflaeschchen aus dem Supermarkt, sondern schon von einem halben
> Liter Roundup

Denkst du auch manchmal bei dem, was du tust?

> Ein uralter Holunder, der nach dem Kappen mehrere Portionen Roundup
> in seine fast suppentellergrosse Schnittflaeche appliziert bekam, hat
> seit nunmehr fuenf Jahren keinen einzigen Austrieb mehr gewagt.

Du hast einen Holunder besiegt, welche Heldentat! Geh doch mal im warmen
Wasser von Fukushima baden. Sollte nach deinen sonstigen Taten ja kein
Problem sein.

http://www.sz-online.de/nachrichten/japan-hebt-gefahrenstufe-nach-leck-in-fukushima-an-2650369.html

Ina Koys

unread,
Aug 28, 2013, 4:36:35 AM8/28/13
to
Und auch von Monsanto sind nur edle Taten bekannt geworden.

http://www.arte.tv/de/interview-mit-marie-monique-robin/1912698.html

Kathinka Wenz

unread,
Aug 28, 2013, 6:41:02 AM8/28/13
to
On Tuesday, August 27, 2013 8:20:28 PM UTC+2, G Wolmershäuser wrote:
>
> Seltsam, seltsam! Ich habe einen Quarantänestreifen zum angrenzenden
> Wald eingerichtet. Alles was dort wächst hält sich an meine Wünsche
> (auch Brombeeren). Natürlich kommen Brombeerranken rasch wieder aus dem
> unbehandelten Bereich anmarschiert. Aber 1x pro Jahr Einsprühen genügt.

Hm. Mag sein, dass es bei jungen Brombeertrieben aus Samen funktioniert,
aber die reiß ich einfach raus. Bei alten, teilweise verholzten Brombeerranken
sind irgendwie nicht mal die Blätter verwelkt, als ich sie einsprühte.

Ich nutze Roundup eigentlich nur noch, um ab und zu Gräser aus meinem
Steinbeet zu entfernen. Rausreißen geht da nicht, weil ich die
Steingartenpflanzen mit entfernen würde, also nehme ich einen Pinsel und
betupfe sie.

Gruß, Kathinka

G Wolmershäuser

unread,
Aug 28, 2013, 7:41:25 AM8/28/13
to
Am 28.08.2013 12:41, schrieb Kathinka Wenz:
> On Tuesday, August 27, 2013 8:20:28 PM UTC+2, G Wolmersh�user wrote:
>>
>> Seltsam, seltsam! Ich habe einen Quarant�nestreifen zum angrenzenden
>> Wald eingerichtet. Alles was dort w�chst h�lt sich an meine W�nsche
>> (auch Brombeeren). Nat�rlich kommen Brombeerranken rasch wieder aus dem
>> unbehandelten Bereich anmarschiert. Aber 1x pro Jahr Einspr�hen gen�gt.
>
> Hm. Mag sein, dass es bei jungen Brombeertrieben aus Samen funktioniert,
> aber die rei� ich einfach raus. Bei alten, teilweise verholzten Brombeerranken
> sind irgendwie nicht mal die Bl�tter verwelkt, als ich sie einspr�hte.


Wenn du nat�rlich nur einige Bl�tter von einer der vielen Ranken einer
Pflanze erwischt, dann kann das vielleicht sein. Aber wenn du ober-und
unterirdisch an einer gedachten Grenze alles durchtrennst und dann den
Bereich diesseits der Linie komplett bespr�hst, dann werden diese
Pflanzen eingehen, egal ob verholzt oder nicht, garantiert.
Beste Gr��e
G.W.
--
http://www.wolmershaeuser.de
Message has been deleted

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 28, 2013, 10:16:00 AM8/28/13
to
kl...@unibwm.de (Herbert Kleebauer) schrieb:

> | Roundup wirkt ausschließlich über grüne Pflanzenteile und nicht
> | über die Wurzel.

Womit vermutlich gemeint ist, dass es nix bringt, wenn man es
drangiesst, weil die Wurzeln es wohl nicht aufnehmen.

> Ich verstehe nur nicht, wieso man in seinem eigenen Garten überhaupt
> Gift einsetzt.

Ich denke mal, es macht einen Unterschied, ob man es bedenkenlos in
der Gegend rumsprueht, oder einigen wenigen Delinquenten 'intravenoes'
verabreicht.

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 28, 2013, 10:16:00 AM8/28/13
to
garten...@iko-web.de (Ina Koys) schrieb:

>> Ich rede hier natuerlich nicht von den suendhaft teuren
>> Mikroflaeschchen aus dem Supermarkt, sondern schon von einem
>> halben Liter Roundup
>
> Denkst du auch manchmal bei dem, was du tust?

Ja, natuerlich: Ich hab mir zum Beispiel gleich gedacht, dass ich eine
Robinie mit 1,3m Stammumfang nicht nicht mit ein paar Millilitern
wuerde beeindrucken koennen. Aber ich hab nochmal genau nachgerechnet
anhand Anzahl, Durchmesser und Tiefe der Bohrloecher: Es war dann doch
wohl eher nur ein viertel Liter gewesen, wenn Dich das beruhigt. Alles
_im Baum_ und dann verschlossen, und nicht in der Gegend rumgeplanscht,
wie Du vileicht fuer moeglich haelst. ;)

> Du hast einen Holunder besiegt, welche Heldentat!

Nichtwahr! Meine Vorgaenger (und ich selbst auch erstmal jahrelang)
sind immer auf die Boeschung geklettert und haben regelmaessig
rumgeschnippelt, wenn es im Wohnzimmer zu dunkel wurde.

> Geh doch mal im warmen Wasser von Fukushima baden.
> Sollte nach deinen sonstigen Taten ja kein Problem sein.

Nun, da weder der Holunder noch die Robinie zu den bedrohten Arten
gehoeren (hier gibts noch hunderte davon), kann ich nach meinen
Missetaten durchaus noch morgens in den Spiegel schauen. ;)
Und den oertlichen Stromversorger hab ich auch gluecklich gemacht,
der muss garnicht mehr so oft Aeste aus der Freileitung pfluecken.
Message has been deleted

G Wolmershäuser

unread,
Aug 28, 2013, 11:20:06 AM8/28/13
to
Am 28.08.2013 10:17, schrieb Herbert Kleebauer:
Sehr differenzierte Wahrnehmung! :-) Bestimmt verzichtest du auch
grundsätzlich auf die Einnahme von Medikamenten jeglicher Art.
Schließlich hat der Contergan-Skandal ja gezeigt, welche schrecklichen
Auswirkungen Medikamente haben.

Im übrigen finde ich immer wieder diese Gleichung schön:
Gift = synthetische Verbindung = Chemie!

G Wolmershäuser

unread,
Aug 28, 2013, 11:32:58 AM8/28/13
to
Am 28.08.2013 16:17, schrieb Kathinka Wenz:
>
> ........... Diese Pflanzen wachsen zwischen einer Hauswand und einem
> Zaun, der im spitzen Winkel auf die Hauswand zufäuft. An der breitesten
> Stelle sind 15-20cm Abstand, an der schmalsten halt keiner mehr. Da kann ich
> wieder ausgraben (wie ich es an den anderen Stellen gemacht habe) noch auch
> nur vernünftig runterschneiden. Daher hatte ich oberirdisch eingesprüht.

Dann hast du wohl nur einen Bruchteil der zu einer Pflanze gehörenden
Blätter erwischt. Wenn dieser Anteil zu gering ist, dann lassen sich
manche Pflanzen in der Tat wenig beeindrucken. Und Ackerschachtelhalm
scheint total immun gegenüber Glyphosat zu sein.
Message has been deleted

Ina Koys

unread,
Aug 28, 2013, 1:58:11 PM8/28/13
to
Am 28.08.2013 14:36, schrieb Ludger Averborg:

>> http://de.wikipedia.org/wiki/DDT
>
> Ich hab darin nicht ein einziges Wort gefunden über den Einsatz im Garten.

Und was glaubst du, inwiefern sich die Wirkung unterscheidet? Kann ich
dir sagen. Als größeres Kind hab ich selber Wofatox-Staub gepustet, als
der noch DDT enthielt. Und eins ist mal sicher: so großzügig, wie ich
die Anwendung gemacht habe, kann sich das kein Landwirt leisten. Und das
gabs in Kleingebinden für Kleingärtner und es wurde allen dringend dazu
geraten, alles klinisch abzutöten. Und ich bin ganz sicher, ich war
nicht alleine so großzügig.

> Und um das eigene Denken noch weiter zu strapazieren: Roundup ist nun mal kein
> DDT.

Ah, ja. Das ist mal ein Argument.

Ina Koys

unread,
Aug 28, 2013, 2:03:18 PM8/28/13
to
Am 28.08.2013 17:20, schrieb G Wolmershäuser:

>> http://de.wikipedia.org/wiki/DDT
>>
> Sehr differenzierte Wahrnehmung! :-) Bestimmt verzichtest du auch
> grundsätzlich auf die Einnahme von Medikamenten jeglicher Art.

Nein. Ich persönlich löse das Problem indem ich nicht krank werde. :-)

Und eins ist mal sicher: Contergan und DDT haben den meisten von uns
klargemacht, dass "weg" und "nicht sichtbar" zwei paar Schuhe sind. Und
dass es eine gute Idee ist, alles wegzulassen, auf das man verzichten
kann. Hat man hinterher weniger zu reparieren.

> Im übrigen finde ich immer wieder diese Gleichung schön:
> Gift = synthetische Verbindung = Chemie!

Bei mir gilt folgende:
Gift = nichts und niemandem ohne Not einflößen

G Wolmershäuser

unread,
Aug 28, 2013, 2:17:50 PM8/28/13
to
Am 28.08.2013 18:43, schrieb Kathinka Wenz:
>
> Beim nachtreibeden Holunder hab ich definitiv alle Blätter erwischt. Das hat
> die Pflanze trotzdem nicht beeindruckt.
War das vielleicht ursprünglich ein relativ großer Strauch mit
umfangreichem Wurzelwerk? Wenn die (relativ) wenigen Blätter des
Neuaustriebs besprüht werden, dann war die aufgenommene Menge Glyphosat
einfach zu gering, um die insgesamt vorhanden Speicherorgane zu
beeindrucken. Hättest du mal einen üppigen Neuaustrieb abgewartet, dann
wäre das Ergebnis vermutlich anders ausgefallen.

G Wolmershäuser

unread,
Aug 28, 2013, 2:42:36 PM8/28/13
to
Am 28.08.2013 20:03, schrieb Ina Koys:
> Am 28.08.2013 17:20, schrieb G Wolmershäuser:
>
>> Sehr differenzierte Wahrnehmung! :-) Bestimmt verzichtest du auch
>> grundsätzlich auf die Einnahme von Medikamenten jeglicher Art.
>
> Nein. Ich persönlich löse das Problem indem ich nicht krank werde. :-)

Schön für dich! Aber mal im Ernst. Willst du wirklich behaupten, nie in
deinem Leben ein Medikament eingenommen, nie eine Spritze bekommen, nie
eine Operation (mit Betäubung) gehabt zu haben? Du Glückliche!

> Und eins ist mal sicher: Contergan und DDT haben den meisten von uns
> klargemacht, dass "weg" und "nicht sichtbar" zwei paar Schuhe sind. Und
> dass es eine gute Idee ist, alles wegzulassen, auf das man verzichten
> kann. Hat man hinterher weniger zu reparieren.

Dagegen spricht ja auch nichts. Dennoch bevorzuge ich eine
differenzierte Betrachtungsweise.
>
>> Im übrigen finde ich immer wieder diese Gleichung schön:
>> Gift = synthetische Verbindung = Chemie!
>
> Bei mir gilt folgende:
> Gift = nichts und niemandem ohne Not einflößen

So, und jetzt bist du dran mit der Definition von "Gift"!

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 28, 2013, 3:10:00 PM8/28/13
to
On 28.08.2013 14:36, Ludger Averborg wrote:
> On Wed, 28 Aug 2013 10:17:26 +0200, Herbert Kleebauer <kl...@unibwm.de> wrote:

>> Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Der Einsatz von DDT hatte gar
>> keine negativen Auswirkung, die waren nur Einbildung aufgrund
>> einer Chemie-Paranoia?

> Ich hab darin nicht ein einziges Wort gefunden über den Einsatz im Garten.

So wie du schreibst, habe ich eigentlich keine Zweifel, dass du zu
Zeiten das DDT auch das für unbedenklich gehalten hättest. Du hättest
vielleicht auch keine Bedenken gehabt, das Holz in deinem Haus mit
Lindan und PCP versetztem Xyladecor zu streichen (wie viele andere
auch nicht, die dann schwer dafür gebüßt haben).

> Man muss einfach mal rational denken.

Genau das sollte man und nicht ungeprüft den Versprechungen der
Hersteller glaube.


> Und um das eigene Denken noch weiter zu strapazieren: Roundup ist nun mal kein
> DDT.

Das hat auch keiner behauptet. Aber nur weil zwei Dinge nicht gleich sind,
können sie trotzdem beide schädlich sein. Wie oft hat sich schon etwas
zuvor als unschädlich eingestuftes später als schädlich erwiesen. Das
muss nicht unbedingt etwas chemisches wie DDT oder Roundup sein, es kann
auch biologisch wie das Chrysanthemengift Pyrethrum zur Schädlingsbekämpfung
oder mechanisch wie das Asbest sein. Gib doch einfach mal bei Google
"roundup nebenwirkungen" ein. Klar wirst du dies wieder als Märchen abtun,
das hättest du aber vermutlich früher auch bei DDT und Asbest getan.


> Zumindest ich komme mit einer differenzierten Betrachtung sehr viel weiter als
> nur mit ideologischen Maßstäben. OK, muss man natürlich auch können. Glaube ist
> sehr viel einfacher.

Ich habe eher den Eindruck, der "Glaube" ist auf deiner Seite. Du glaubst
bedingungslos den Versprechungen der Hersteller ohne jegliche differenzierte
Betrachtung des tatsächlichen Sachverhalts.



Herbert Kleebauer

unread,
Aug 28, 2013, 3:10:43 PM8/28/13
to
On 28.08.2013 17:20, G Wolmershäuser wrote:
> Am 28.08.2013 10:17, schrieb Herbert Kleebauer:
>
>> Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Der Einsatz von DDT hatte gar
>> keine negativen Auswirkung, die waren nur Einbildung aufgrund
>> einer Chemie-Paranoia?

> Sehr differenzierte Wahrnehmung! :-)

???????

> Bestimmt verzichtest du auch
> grundsätzlich auf die Einnahme von Medikamenten jeglicher Art.

Nein, aber im Gegensatz zu anderen mache ich mir Gedanken über das Schaden/
Nutzenverhältnis. Ich würde z.B. keine Tabletten schlucken, nur damit ich
mir in Zukunft nicht mehr die Fingernägel schneiden muss. Und genau darüber
reden wir hier: man setzt die Chemiekeule ein, um die Gartenschere nicht
mehr in die Hand nehmen zu müssen.


> Schließlich hat der Contergan-Skandal ja gezeigt, welche schrecklichen
> Auswirkungen Medikamente haben.

Das hättest du damals sicherlich auch weiter empfohlen. Der Hersteller
hat ja gesagt, dass es völlig unbedenklich ist, genau so wie Monsanto
das jetzt über Roundup erzählt.


> Im übrigen finde ich immer wieder diese Gleichung schön:
> Gift = synthetische Verbindung = Chemie!

Ich würde meine Wohnung auch nicht mit dem Chrysanthemengift Pyrethrum
aussprühen um ein paar Küchenschaben los zu werden oder Giftschlangen
aussetzen um von einer Mäuseplage befreit zu werden.

Ina Koys

unread,
Aug 28, 2013, 3:23:08 PM8/28/13
to
Am 28.08.2013 20:42, schrieb G Wolmershäuser:
> Am 28.08.2013 20:03, schrieb Ina Koys:
>> Am 28.08.2013 17:20, schrieb G Wolmershäuser:
>>
>>> Sehr differenzierte Wahrnehmung! :-) Bestimmt verzichtest du auch
>>> grundsätzlich auf die Einnahme von Medikamenten jeglicher Art.
>>
>> Nein. Ich persönlich löse das Problem indem ich nicht krank werde. :-)
>
> Schön für dich! Aber mal im Ernst. Willst du wirklich behaupten, nie in
> deinem Leben ein Medikament eingenommen, nie eine Spritze bekommen, nie
> eine Operation (mit Betäubung) gehabt zu haben?

Nein, aber echt wenig. Und du hast mich schon verstanden.

> So, und jetzt bist du dran mit der Definition von "Gift"!

Hat doch schon Paracelsus erschöpfend geleistet: Die Dosis macht das Gift!

Ina,
vorhin scharf an der Erdnussvergiftung vorbeigeschrammt seiend und
morgen nachsehend, ob eine neue Zucchiniüberdosis droht :-)

Jürgen Exner

unread,
Aug 28, 2013, 2:42:52 PM8/28/13
to
Herbert Kleebauer <kl...@unibwm.de> wrote:
>Ich verstehe nur nicht, wieso man in seinem eigenen Garten überhaupt
>Gift einsetzt.

Wieso "man" es macht kann ich dir nicht sagen.
_Ich_ mache es, damit mir die Holzwuermer nicht das muehsam geschnittene
und gestapelte Feuerholz in Holzmehl verwandeln. Und damit die Termiten
und Carpenter Ants die Pfosten von Terrasse und Werkstatt nicht erneut
in Siebe verwandeln.

jue

Jo Warner

unread,
Aug 28, 2013, 4:13:00 PM8/28/13
to
Am 28.08.2013 01:36, schrieb Siegfrid Breuer:

> Ich rede hier natuerlich nicht von den suendhaft teuren
> Mikroflaeschchen aus dem Supermarkt, sondern schon von einem halben
> Liter Roundup aus dem Raiffeisenmarkt fuer diesen Baum.

Jepp! Es gibt Spielzeug-Roundup im Hobbymarkt und richtiges beim
Landwirte-Fachmarkt. Da aber meist nur in Großgebinden, also einen
Landwirt kennen und Tausch Kleinmenge gegen Sixpack.

Kathinka Wenz

unread,
Aug 29, 2013, 2:04:18 AM8/29/13
to
On Wednesday, August 28, 2013 8:17:50 PM UTC+2, G Wolmershäuser wrote:
>
> War das vielleicht ursprünglich ein relativ großer Strauch mit
> umfangreichem Wurzelwerk?

Ja sicher. Sagte ich doch. Ein umgesägter alter Holunder, der direkt an einem
Zaunfundament (man kann fast "in" sagen) wuchs, so dass man ihn nicht ausgraben
konnte. Der Stamm hatte gut 20cm Druchmesser.

> Wenn die (relativ) wenigen Blätter des
> Neuaustriebs besprüht werden, dann war die aufgenommene Menge Glyphosat
> einfach zu gering, um die insgesamt vorhanden Speicherorgane zu
> beeindrucken. Hättest du mal einen üppigen Neuaustrieb abgewartet, dann
> wäre das Ergebnis vermutlich anders ausgefallen.

Hm, aber warum hätte ich das machen sollen? Zwei Jahre Teichfolie drüberlegen
war nicht besonders aufwändig, umweltschonend und effektiv. Und das Ding lange
wachsen zu lassen, um ihn dann komplett mit Gift einzujauchen, wäre wohl auch
nicht deutlich schneller gegangen. Mal davon abgesehen, dass ich mit der Aktion
durchaus auch die Nachbarpflanzen hätte gefährden können.

Also, meine Empfehlung ist, wenn man wuchsstarke Pflanzen absägt, sie eine
Weile mit Folie abzudecken. Wenn es an einer Stelle ist, an der die Optik der
Folie stört, kann man sie mit Steinen abdecken und Topfpflanzen draufstellen.

Gruß, Kathinka

G Wolmershäuser

unread,
Aug 29, 2013, 3:35:43 AM8/29/13
to
Am 29.08.2013 08:04, schrieb Kathinka Wenz:
> On Wednesday, August 28, 2013 8:17:50 PM UTC+2, G Wolmershäuser wrote:
>>
>> War das vielleicht ursprünglich ein relativ großer Strauch mit
>> umfangreichem Wurzelwerk?
>
> Ja sicher. Sagte ich doch. Ein umgesägter alter Holunder, der direkt an einem
> Zaunfundament (man kann fast "in" sagen) wuchs, so dass man ihn nicht ausgraben
> konnte. Der Stamm hatte gut 20cm Druchmesser.
>
>> Wenn die (relativ) wenigen Blätter des
>> Neuaustriebs besprüht werden, dann war die aufgenommene Menge Glyphosat
>> einfach zu gering, um die insgesamt vorhanden Speicherorgane zu
>> beeindrucken. Hättest du mal einen üppigen Neuaustrieb abgewartet, dann
>> wäre das Ergebnis vermutlich anders ausgefallen.
>
> Hm, aber warum hätte ich das machen sollen?

Verlangt ja auch niemand. :-) Aber hier ging es doch um die
(Nicht-)Wirksamkeit von Roundup und seine, dem Einzelfall möglicherweise
nicht gerecht werdende Anwendung. Ich habe nur beschrieben, wie man auch
mit Roundup zum Ziel kommen kann. Ob man das dann macht oder ob man mit
anderen Mitteln das gleiche Ergebnis erreicht, ist zweitrangig.

G Wolmershäuser

unread,
Aug 29, 2013, 3:44:32 AM8/29/13
to
Am 28.08.2013 21:23, schrieb Ina Koys:
> Am 28.08.2013 20:42, schrieb G Wolmershäuser:
>> Am 28.08.2013 20:03, schrieb Ina Koys:
>>> Am 28.08.2013 17:20, schrieb G Wolmershäuser:
>>>
>>>> Sehr differenzierte Wahrnehmung! :-) Bestimmt verzichtest du auch
>>>> grundsätzlich auf die Einnahme von Medikamenten jeglicher Art.
>>>
>>> Nein. Ich persönlich löse das Problem indem ich nicht krank werde. :-)
>>
>> Schön für dich! Aber mal im Ernst. Willst du wirklich behaupten, nie in
>> deinem Leben ein Medikament eingenommen, nie eine Spritze bekommen, nie
>> eine Operation (mit Betäubung) gehabt zu haben?
>
> Nein, aber echt wenig. Und du hast mich schon verstanden.

Klar, aber darum geht es mir ja, ob man etwas pauschal aus ideologischen
Gründen ablehnt, oder ob man evtl. jeden Einzelfall differenziert
betrachtet.
>
>> So, und jetzt bist du dran mit der Definition von "Gift"!
>
> Hat doch schon Paracelsus erschöpfend geleistet: Die Dosis macht das Gift!

Eben(d)! Und manchmal ist es auch nicht völlig uninteressant auf welche
Organismen etwas als Gift wirkt.

G Wolmershäuser

unread,
Aug 29, 2013, 5:35:11 AM8/29/13
to
Am 28.08.2013 21:10, schrieb Herbert Kleebauer:
> On 28.08.2013 17:20, G Wolmershäuser wrote:
>> Am 28.08.2013 10:17, schrieb Herbert Kleebauer:
>>
>>> Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Der Einsatz von DDT hatte gar
>>> keine negativen Auswirkung, die waren nur Einbildung aufgrund
>>> einer Chemie-Paranoia?
>
>> Sehr differenzierte Wahrnehmung! :-)
>
> ???????
>
>> Bestimmt verzichtest du auch
>> grundsätzlich auf die Einnahme von Medikamenten jeglicher Art.
>
> Nein, aber im Gegensatz zu anderen mache ich mir Gedanken über das Schaden/
> Nutzenverhältnis.

Aha, hier bist du also zu einer differenzierten Betrachtungsweise
bereit, die du anderen offenbar nicht zutraust.
Du differenzierst also zwischen Dingen, die man differenziert betrachten
sollte und solchen, die man undifferenziert pauschal ablehnen kann. Auch
eine Einstellung!
>
> Ich würde meine Wohnung auch nicht mit dem Chrysanthemengift Pyrethrum
> aussprühen um ein paar Küchenschaben los zu werden oder Giftschlangen
> aussetzen um von einer Mäuseplage befreit zu werden.

Möglicherweise gibt es dafür ja auch geeignetere Methoden!?

Klaus Meinhard

unread,
Aug 29, 2013, 7:45:26 AM8/29/13
to
Hallo G Wolmershᅵuser,

> Verlangt ja auch niemand. :-) Aber hier ging es doch um die
> (Nicht-)Wirksamkeit von Roundup und seine, dem Einzelfall mᅵglicherweise
> nicht gerecht werdende Anwendung. Ich habe nur beschrieben, wie man auch
> mit Roundup zum Ziel kommen kann. Ob man das dann macht oder ob man mit
> anderen Mitteln das gleiche Ergebnis erreicht, ist zweitrangig.

Vielleicht sollte man noch erwᅵhnen, dass die fᅵr Laien erhᅵltlichen
Mittel mit Glyphosat sehr niedrig konzentriert sind. Wirksameres, weil
hᅵher dosiert, gibt es fᅵr Landwirte.

Da Glyphosat ᅵber die Blᅵtter aufgenommen und in die Wurzel geleitet
wird, wo es dann seine Wirkung entfaltet, erreicht man logischerweise
immer nur den Teil der Wurzeln, die die besprᅵhten Blᅵtter versorgen.
Also bei ausgedehntem Wurzelwerk nicht unbedingt alles.

Und Bohrlᅵcher in totem Holz mit Glyphosat zu fᅵllen ist danach ziemlich
sinnfrei.

Gegen Schachtelhalm ist ᅵbrigens Garlon Mittel der Wahl.


--
Herzliche Grᅵᅵe,

* Klaus Meinhard *

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 29, 2013, 10:36:04 AM8/29/13
to
On 29.08.2013 11:35, G Wolmershäuser wrote:

> Du differenzierst also zwischen Dingen, die man differenziert betrachten
> sollte und solchen, die man undifferenziert pauschal ablehnen kann. Auch
> eine Einstellung!

Was habe ich pauschal abgelehnt? Ich habe geschrieben "Ich verstehe nur nicht,
wieso man in seinem eigenen Garten überhaupt Gift einsetzt" und nicht
"Ich verstehe nur nicht, wieso man überhaupt Gift einsetzt".

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass der "eigene Garten" keinen
nennenswerten Beitrag zur Ernährung der Weltbevölkerung und auch nicht
zum Einkommen für den eigenen Lebensunterhalt beiträgt. Der eigene
Garten dient üblicherweise einem anderen Zweck. Und wenn man schon
sein eigenes Obst und Gemüse im eigenen Garten anbaut, dann würde
ich doch annehmen, dass man das möglichst giftfrei tun möchte, denn
sonst könnte man ja gleich im Supermarkt einkaufen.


>> Ich würde meine Wohnung auch nicht mit dem Chrysanthemengift Pyrethrum
>> aussprühen um ein paar Küchenschaben los zu werden oder Giftschlangen
>> aussetzen um von einer Mäuseplage befreit zu werden.
>
> Möglicherweise gibt es dafür ja auch geeignetere Methoden!?

Möglicherweise (oder besser: ganz bestimmt) gibt es auch geeignetere
Methoden als Gift, wenn man neue Austriebe eines Wurzelstocks
im eigenen Garten bekämpfen will. Und genau darum ging es.


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G Wolmershäuser

unread,
Aug 29, 2013, 11:03:18 AM8/29/13
to
Am 29.08.2013 16:44, schrieb Kathinka Wenz:
> Klaus Meinhard <k_mei...@gmx.de> wrote:
>
>> Und Bohrlöcher in totem Holz mit Glyphosat zu füllen ist danach ziemlich
>> sinnfrei.
>
> Ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, dass es helfen soll,
> abgesägtes Holz zu bepinseln, denn das Holz selber ist tot, interessant kann
> das allenfalls am Bast außen sein.

Exakt so ist es. Das Phloem muss erreicht werden. Und Holz ist ein
poröses Material, welches eingebrachte Flüssigkeiten langsam zum
wirksamen Bereich hin durchsickern lässt.

G Wolmershäuser

unread,
Aug 29, 2013, 11:43:36 AM8/29/13
to
Am 29.08.2013 16:36, schrieb Herbert Kleebauer:
> On 29.08.2013 11:35, G Wolmershäuser wrote:
>
>> Du differenzierst also zwischen Dingen, die man differenziert betrachten
>> sollte und solchen, die man undifferenziert pauschal ablehnen kann. Auch
>> eine Einstellung!
>
> Was habe ich pauschal abgelehnt? Ich habe geschrieben "Ich verstehe nur nicht,
> wieso man in seinem eigenen Garten überhaupt Gift einsetzt"

Und das ist jetzt nicht pauschaliert (halt mit der Einschränkung auf
eigenen Garten)?
Vermutlich ist es müßig, an dieser Stelle überhaupt weiter zu
diskutieren, weil dein Giftbegriff ganz offensichtlich signifikant von
dem abweicht, was ich mal gelernt und auch weitergegeben habe.

Klaus Meinhard

unread,
Aug 29, 2013, 12:03:59 PM8/29/13
to
Hallo G Wolmershᅵuser,

>> Ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, dass es helfen soll,
>> abgesᅵgtes Holz zu bepinseln, denn das Holz selber ist tot, interessant kann
>> das allenfalls am Bast auᅵen sein.
>
> Exakt so ist es. Das Phloem muss erreicht werden. Und Holz ist ein
> porᅵses Material, welches eingebrachte Flᅵssigkeiten langsam zum
> wirksamen Bereich hin durchsickern lᅵsst.

Na ja, wenn's dann noch regnet und das Zeug ᅵberlᅵuft, erreicht es
vielleicht wirklich das Phloem :-)

Ich weiᅵ aus eigener Erfahrung, das es bei Bambus funktioniert, wenn man
es in den Hohlraum oberhalb der Knoten gibt, und hab das auch schon
mehrfach gepostet. Aber Bambus ist halt kein Baum, und meine Vermutung
war eher, dass da jemand was verwechselt hat :-)

G Wolmershäuser

unread,
Aug 29, 2013, 12:36:37 PM8/29/13
to
Am 29.08.2013 18:03, schrieb Klaus Meinhard:
>
> Ich weiß aus eigener Erfahrung, das es bei Bambus funktioniert, wenn man
> es in den Hohlraum oberhalb der Knoten gibt, und hab das auch schon
> mehrfach gepostet. Aber Bambus ist halt kein Baum, und meine Vermutung
> war eher, dass da jemand was verwechselt hat :-)

Nein nicht wirklich! Ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten: es geht!

Ina Koys

unread,
Aug 29, 2013, 3:27:16 PM8/29/13
to
Am 29.08.2013 09:44, schrieb G Wolmershäuser:

> Klar, aber darum geht es mir ja, ob man etwas pauschal aus ideologischen
> Gründen ablehnt, oder ob man evtl. jeden Einzelfall differenziert
> betrachtet.

Ich bestehe pauschal darauf, nur klar differenzierte, quantitativ
vernachlässigbare Einzelfälle gelten zu lassen! :-)

>>> So, und jetzt bist du dran mit der Definition von "Gift"!
>>
>> Hat doch schon Paracelsus erschöpfend geleistet: Die Dosis macht das
>> Gift!
>
> Eben(d)! Und manchmal ist es auch nicht völlig uninteressant auf welche
> Organismen etwas als Gift wirkt.

Ja. Aber ich denke es ist schon mal ein guter Anfang das als Gift zu
betrachten, was uns der Gesetzgeber verpflichtet im verschlossenen
Schrank aufzubewahren. Auch wenn ich z.B. zufällig weiß, dass für
Giraffen selbst Luzerne giftig ist.

Ina

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 29, 2013, 6:13:00 PM8/29/13
to
k_mei...@gmx.de (Klaus Meinhard) schrieb:

>> Exakt so ist es. Das Phloem muss erreicht werden. Und Holz ist ein
>> por�ses Material, welches eingebrachte Fl�ssigkeiten langsam zum
>> wirksamen Bereich hin durchsickern l�sst.
>
> Na ja, wenn's dann noch regnet und das Zeug �berl�uft, erreicht es
> vielleicht wirklich das Phloem :-)

Du hattest aber mitbekommen, dass ich dir verfuellten Bohrungen mit
Stopfen verschloss, um genau das Ueberlaufen bei Regen zu unterbinden?
Wollt ihr jetzt auch noch Fotos von meinen toten Hainbuchesaemlingen,
bevor ihr mir glaubt, dass das so funktioniert?

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelm��ig gelesen <--

Heiko Neubauer

unread,
Aug 29, 2013, 7:35:27 PM8/29/13
to
G Wolmershäuser schrieb:

> Vermutlich ist es müßig, an dieser Stelle überhaupt weiter zu
> diskutieren, weil dein Giftbegriff ganz offensichtlich signifikant von
> dem abweicht, was ich mal gelernt und auch weitergegeben habe.

Müßig weiter zu diskutieren ist es, wenn die Argumente ausgehen
oder wenn man keine hat.

Nachfolgende Ergebnisse zeigen, dass Glyphosat und Roundup für zahlreiche
Organismen und menschliche Zellen stark toxisch sind.
http://umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf

Welche Meinung hast Du dazu?

Neue Studie belegt: »Roundup« von Monsanto steht in
Verbindung mit Missbildungen.
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/missbildungen-durch-monsantos-hochgiftigem-roundup

Weicht dein Giftbegriff dazu auch signifikant von dem ab, was DU mal gelernt
und auch weitergegeben hast?


Heiko


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Ina Koys

unread,
Aug 30, 2013, 3:15:13 AM8/30/13
to
Am 30.08.2013 00:13, schrieb Siegfrid Breuer:

> Wollt ihr jetzt auch noch Fotos von meinen toten Hainbuchesaemlingen,
> bevor ihr mir glaubt, dass das so funktioniert?

S�mlingen? Dass gegen S�mlinge so ziemlich alles einschlie�lich Totbeten
funktioniert, glaub ich gern.

Ina
--
Es w�chst!

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 30, 2013, 8:28:00 AM8/30/13
to
garten...@iko-web.de (Ina Koys) schrieb:

>> Wollt ihr jetzt auch noch Fotos von meinen toten
>> Hainbuchesaemlingen, bevor ihr mir glaubt, dass das so
>> funktioniert?
>
> S�mlingen? Dass gegen S�mlinge so ziemlich alles einschlie�lich
> Totbeten funktioniert, glaub ich gern.

Etwas aeltere 'Saemlinge': So um die 30cm Stammumfang.
Bei mir heissen alle so, die niemand absichtlich gesaeht oder
gepflanzt hat. Egal wie alt.
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Harry Hirsch

unread,
Aug 31, 2013, 12:07:03 PM8/31/13
to
Am 27.08.2013 19:47, schrieb Kathinka Wenz:

> Ich bezweifel, dass Rundup im frisch abges�gtem Stamm etwas bewirkt h�tte.

<abge�gt?> Ich bin von einem (noch) lebendem gew�chs ausgegangen und da
wirkt es zuverl�ssig wenn man es wie beschrieben anwendet

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