wir haben seit 2 Jahren das Gardena Micro-Drip-System (mit Zeitschaltuhr) im
Einsatz,
hauptsächlich für Topfpflanzen auf der Terrasse, aber auch fürs Gemüsebeet.
Im ersten Jahr haben wir (weil deutlich billiger) die nicht
mengenverstellbaren Endtropfer verwendet.
Das funktioniert aber nicht wirklich, weil jede Pflanze unterschiedlich viel
Wasser braucht. Im Gemüsebeet
hingegen funktioniert das schon.
Daraus gelernt, gibts heuer verstellbare Endtropfer. Gedacht wars so, daß es
am Anfang etwas Spielerei ist,
bis die Mengen richtig eingestellt sind, aber dann sollte es gehen. Das
funktioniert auch gar nicht so schlecht,
und trockenes/feuchtes Wetter kann man durch unterschiedliche
Bewässerungsdauer (die sich dann auf alle
Pflanzen auswirkt) etwas ausgleichen.
Mein Problem ist jetzt, daß Einstellungen, die einige Tage lang super
funktionieren, sich "von selbst" so verändern,
daß z.B. kaum mehr Wasser aus dem Endtropfer rauskommt. Wenn man diesen
Tropfer dann sagen wir mal um
eine Drehung verstellt, und dann wieder zurückdreht, so daß er so steht wie
vorher, dann gehts wieder eine Zeit lang.
Hilft zwar schon, weil man nicht so viel händisch gießen muß, aber man muß
immer noch ziemlich genau schauen,
und verstellen kann man das nur, wenn die Bewässerung aktiv ist, weil man
sonst die Auswirkungen nicht sieht -
eigentlich würde ich mich (vor allem wegen Urlaub) schon mehr darauf
verlassen können.
Gibts andere/ähnliche Erfahrungen? Gute Tipps?
Viele Grüße,
Klaus
Ich benutze das Micro Drip für die Feuchtterrarienbewässerung. Hatte Anfangs
ähnliche Probleme, das die Düsen/Tropfer nach einiger Zeit verstopften. Ich
hab Abhilfe geschaffen, indem ich ein feines Filtersieb vor der Pumpe am
Ansaugschlauch installiert hab. Seitdem läuft es problemlos.
Dieses System von Gardena scheint sehr anfällig zu sein gegen Schwebstoffe
im Wasser.
Viele Grüße
Achim
schnipp
> hab Abhilfe geschaffen, indem ich ein feines Filtersieb vor der Pumpe am
> Ansaugschlauch installiert hab. Seitdem läuft es problemlos.
Hat zwar nicht direkt mit dem Thema zu tun, aber: Seit ich einen
handelsüblichen Kraftstoffilter in die Zuleitung zu den Wischerdüsen
meines Autos gebaut habe bleiben diese Düsen frei, und das schon seit
Jahren. Das Teil kostet etwa 2,5 Euro, ist absolut wasserfest und
durchsichtig.
Gruß, Bernd
Verstellbare Tropfer? Wusste nicht, dass es so was gibt. Hab die auch noch
nirgends gesehen.
> Mein Problem ist jetzt, daß Einstellungen, die einige Tage lang super
> funktionieren, sich "von selbst" so verändern,
> daß z.B. kaum mehr Wasser aus dem Endtropfer rauskommt. Wenn man
> diesen Tropfer dann sagen wir mal um
> eine Drehung verstellt, und dann wieder zurückdreht, so daß er so
> steht wie vorher, dann gehts wieder eine Zeit lang.
Bei Bueschen und Straeuchern gibt es eigentlich keine Probleme. Wenn dort
ein Busch mehr Wasser braucht als die anderen, dann bekommt er halt einen
zweiten oder auch dritten Tropfer.
Ich denke mal, das ist so aehnlich wie bei dir im Gemuesebeet.
Fuer Containerpflanzen verwende ich drei verschiedene fest eingestellte
Tropfer: fuer 2 Liter, 4 Liter, und 8 Liter pro Stunde. Eigentlich sind die
fuer verschiedene Boeden gedacht (feiner Lehm 2 l, Sand 8 l weil Lehm Wasser
nicht so schnell aufnehmen kann), aber bei Pflanzkaesten laesst sich damit
auch der unterschiedliche Wasserbedarf sehr gut anpassen.
Die meisten Kaesten und Pflanzen haben nur den 2 l Tropfer, jeden Morgen
fuer 5 Minuten waessern, und meine Fuchsien sind gluecklich. Die wachsen und
bluehen wie verrueckt.
jue
Zu Gardena kann ich nichts sagen, die gibt es hier nicht. Kann sein, dass
die noch mal ein spezielles Problem haben.
Aber verstopfte Tropfer sind das Hauptproblem bei Drip-Irrigation.
Raindrip z.B. verlangt das selbst bei der Verwendung von kommunalem
Trinkwasser zumindest ein einfacher Filter vorgeschaltet wird um Partikel
aus den Leitungen abzufangen.
Bei privaten Brunnen muss ein leistungsfaehiger Feinfilter verwendet werden
oder u.U. sogar ein Sandfilter mit nachgeschaltetem Feinfilter.
An Jandl, den OP: Wo bekommst du denn dein Giesswasser her?
Oberflaechenwasser? Privater Brunnen? Regenwasser? Kommunales Trinkwasser?
jue
Kein Problem.
Es gibt Regensensoren, die ab einer gewissen Regenmenge (einstellbar) die
Bewaesserung abschalten und erst dann wieder einschalten wenn das
Regenwasser wieder verdunstet ist.
jue
Siehe z.B. http://www.rainbird.com/diy/products/timers/rs1.htm?id=2306
Ist eine einfache offene Schale, die bei genuegend Gewicht runterdrueckt und
den Kontakt zur Zeitschaltuhr unterbricht. Wenn das Wasser verdunstet wird
die Schale wieder leichter, kommt hoch, Strom ist wieder da. Eigentlich
ziemlich narrensicher.
> Funktioniert das gut bei dir?
> Wie lange kannst du deine Pflanzen damit allein lassen?
Hab die nur mal im Geschaeft gesehen, habe selber keine. Bei mir
funktioniert die Bewaesserung ganz prima auch ohne.
jue
Ähnliche Dinger (?) gibt's auch bei
http://www.kapillar-ortmann.de/
heißen Schwimmerventile oder Überlauf-Niveausteuerungen, kann man
vielleicht auch ohne Kapillar-Bewässerungssysteme einsetzen, sollen ja
nur das Wasser nachliefern.
Gruß, Sara
Kommunales Trinkwasser, sollte also schon OK sein. Ziemlich hart ist es aber
bei
uns in der Gegend.
Und ein Filter ist sogar bei der Gardena-Anlage dabei (und auch im Einsatz),
der sieht aber
eher grob aus.
Ich werde mal schauen, ob ich einen feinen Filter auftreibe, und ob sich was
besert.
Viele Grüße,
Klaus
>
> jue
>
>
"Konrad Wilhelm" <konrad_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:u7isiv4s4gr84hl4t...@4ax.com...
> On Mon, 4 Aug 2003 09:24:22 +0200, "Jandl Klaus"
> <jandl_nospam@etm-ag_nospam.com> wrote:
>
> >Mein Problem ist jetzt, daß Einstellungen, die einige Tage lang super
> >funktionieren, sich "von selbst" so verändern,
> >daß z.B. kaum mehr Wasser aus dem Endtropfer rauskommt. Wenn man diesen
> >Tropfer dann sagen wir mal um
> >eine Drehung verstellt, und dann wieder zurückdreht, so daß er so steht
wie
> >vorher, dann gehts wieder eine Zeit lang.
> >
> Ich hab das noch nicht beobachtet. Du meinst doch vermutlich diese mit
> der roten Schraubkappe vorn drauf?
>
> Kann es sein, dass dein Wasser schmutzig ist oder sehr hart?
Schmutzig sollte es nicht sein (Trinkwasser), sehr hart kann gut sein.
>
> Mein Hauptproblem ist die sehr starke Wetterabhängigkeit des
> Wasserverbrauchs.
> Wenn ich meine Topfpflanzen mit Untersatz hinstelle, läuft der bei
> kaltem nassem Wetter voll, wenn ich sie ohne Untersatz hinstelle
> bekomme ich bei heißem Sommerwetter den Ballen nicht richtig
> durchgefeuchtet.
>
> Mit Urlaub ganz ohne Aufsicht ists kitzelig. Ich hab die
> Vertrauensperson gebeten, bei Regenwetter einfach den Wasserhahn
> zuzudrehen und bei schönem Wetter wieder auf. Aber die optimale Lösung
> ist das auch nicht.
So alle 3-4 Tage schaut schon jemand vorbei.
Zum Gardenasystem gibts zwei Dinge: Einen Regensensor und einen
Bodenfeuchtesensor.
Beides kann an den "Computer" (die Zeitschaltuhr) angeschlossen werden, wird
gar nicht
bewässert (bei Regen vermutlich einmal, bei Bodenfeuchte bis es wieder
trocken ist).
Viele Grüße,
Klaus
Das haben wir auch vor, welche Pumpe und welche Düsen setzt Du ein ?
Gruß
Axel Gößling