da ich meiner Tochter (7 Jahre) Giftige Pflanzen in Live zeigen
will, wollte ich sie im Garten anpflanzen.
Nun habe ich von einer Freundin gehört das viele Einheimische Pflanzen
jetzt Verboten sind :>o(nanüh!)
z.B.:
Bilsenkraut (Hyoscamus niger)
Stechapfel (Datura stramonium)
Tollkirsche (Atropa belladonna)
Mohn soll auch Verboten sein. Warum eigentlich?
(der Schlafmohn (Opium) wächst hier doch eh nicht)
Hat man die deswegen Verboten weil sich einige Neu-Hexen u Neo-Druiden
Bilsenkraut in den Kopf stecken?
Hmmm... wie sieht es den mit Engelstrompete, Hopfen, Fliegenpilz,
Waldmeister, Johansiskraut, Fingerhut, Eisenkraut, Goldregen,
Rizinus, Weinraute, (Liste ohne Ende), aus?
Sind die auch Verboten, oder hat man die Vergessen?
etwas irritiert Grüßt ralf
> Nun habe ich von einer Freundin gehört das viele Einheimische Pflanzen
> jetzt Verboten sind :>o(nanüh!)
> z.B.:
> Bilsenkraut (Hyoscamus niger)
> Stechapfel (Datura stramonium)
> Tollkirsche (Atropa belladonna)
> Mohn soll auch Verboten sein. Warum eigentlich?
> (der Schlafmohn (Opium) wächst hier doch eh nicht)
> Hat man die deswegen Verboten weil sich einige Neu-Hexen u Neo-Druiden
> Bilsenkraut in den Kopf stecken?
> Hmmm... wie sieht es den mit Engelstrompete, Hopfen, Fliegenpilz,
> Waldmeister, Johansiskraut, Fingerhut, Eisenkraut, Goldregen,
> Rizinus, Weinraute, (Liste ohne Ende), aus?
> Sind die auch Verboten, oder hat man die Vergessen?
Also ich weiss nicht, wie es bei Euch in Deutschland ist, aber hier in
der Schweiz ist es IMHO nicht von Gesetzes wegen «verboten», irgend eine
Pflanze, die man käuflich erwerben kann, wie z.B. die Engelstrompete,
auch bei sich zuhause anzupflanzen. Sonst würde sich ja auch schon der
Verkäufer strafbar machen.
Einheimische Pflanzen wie die Tollkirsche gehören aber sicher nicht auf
einen Balkon (!!! wer will denn sowas?) - bei uns wachsen die wild auf
Waldlichtungen, und dort gehören sie auch hin - ist ja wie gesagt ein
einheimisches Gewächs, im Gegensatz zur Engelstrompete beispielsweise.
Meiner Meinung nach ist es ganz klar: Pflanzen nur beim
Gärtner/Pflanzencenter kaufen und sich dort aber schon über allfällige
Giftigkeit beraten lassen. Giftige Pflanzen gehören IMHO nicht in eine
Familie mit kleinen Kindern.
Alle anderen, wildwachsenden einheimischen Pflanzen, die genannt wurden
wie Fliegenpilz, Tollkirsche usw., gehören in die freie Natur.
Und der Waldmeister ist doch wohl kaum giftig, aus dem machten wir schon
im Kindergarten ganz feinen Tee...
Helena
--
I'm Leo. Leos don't believe in this astrology stuff. (Tom Neff)
Helena Rupp schrieb:
> ....
>
> Also ich weiss nicht, wie es bei Euch in Deutschland ist, aber hier in
> der Schweiz ist es IMHO nicht von Gesetzes wegen «verboten», irgend eine
> Pflanze, die man käuflich erwerben kann, wie z.B. die Engelstrompete,
> auch bei sich zuhause anzupflanzen. Sonst würde sich ja auch schon der
> Verkäufer strafbar machen.
>
> Einheimische Pflanzen wie die Tollkirsche gehören aber sicher nicht auf
> einen Balkon (!!! wer will denn sowas?) - bei uns wachsen die wild auf
> Waldlichtungen, und dort gehören sie auch hin - ist ja wie gesagt ein
> einheimisches Gewächs, im Gegensatz zur Engelstrompete beispielsweise.
wieso Balkon ? Ich will sie im Garten haben. Und mit einer Waldlichtung
kann ich leider nicht Dienen.
> Meiner Meinung nach ist es ganz klar: Pflanzen nur beim
> Gärtner/Pflanzencenter kaufen und sich dort aber schon über allfällige
> Giftigkeit beraten lassen. Giftige Pflanzen gehören IMHO nicht in eine
> Familie mit kleinen Kindern.
Da muß ich Dir aber kräftig widersprechen. Ich finde es Lebenswichtig
das meine 7 Jahre alte Tochter weiss welche Pflanze Giftig ist.
Gerade Mädchen pflücken ja gerne Blumen.
Und so habe ich Live miterlebt wie die Nachbarstochter den Fingerhut
abpflückte
und meine Tochter gleich sagte: "Die ist Giftig! Jetzt musst Du Dir die
Hände
waschen. Sonst nuckels Du am Daumen und kannst sterben."
Auserdem was ist alles Giftig. Auch Tomatenlaub ist Giftig.
Soll ich nun auf Tomaten verzichten?
> Alle anderen, wildwachsenden einheimischen Pflanzen, die genannt wurden
> wie Fliegenpilz, Tollkirsche usw., gehören in die freie Natur.
Mein Garten in Hamburg ist die Freie Natur! Naja, fast :>)
Fingerhut und Schöllkraut kammen ja von alleine.
> Und der Waldmeister ist doch wohl kaum giftig, aus dem machten wir schon
> im Kindergarten ganz feinen Tee...
Waldmeister ist durch sein Cumarin (abspaltendes Cumaringlykosid)
Giftig!
Er kann Leberschäden hervorrufen und steht unter Verdacht Krebs
auszulösen.
Der Verkauf von Waldmeiserbowle (Maibowle) ist deswegen auch Verboten.
(siehe Waldmeistersirup vor ein paar Wochen hier)
Das "Verbot" ist nicht wegen der Giftigkeit sondern weil sich
einige damit Berauschen. Hanf ist ja auch Verboten, aber nicht Giftig.
Gruß ralf
[...]
>
>Und der Waldmeister ist doch wohl kaum giftig, aus dem machten wir schon
>im Kindergarten ganz feinen Tee...
>
Hi Helena,
echter Waldmeister enthält Cumarin, verantwortlich für den Duft und
den Geschmack, allerdings nicht ungiftig (in höhreren Konzentrationen
- kann Kopfschmerzen und Benommenheit verursachen). Daher werden heute
die hübschen grünen Götterspeisen etc. mit synthetischen Aromen
hergestellt. Ich erinnere mich, dass zu meiner Grundschulzeit es dort
einen Automaten gab, aus dem man neben Zitronentee, Kakao und Brühe
auch so ein giftig grünes Waldmeistergetränk bekommen konnte - das
wurde damals dann unter dem Hinweis auf die potentielle Giftigkeit von
Cumarin abgeschafft. Fand ich gemein. Hin und wieder ein Sträußchen
Waldmeister in der Bowle ist allerdings keine Gefahr!
Gesine
>Hi Gartenfreunde,
>
>da ich meiner Tochter (7 Jahre) Giftige Pflanzen in Live zeigen
>will, wollte ich sie im Garten anpflanzen.
>
>Nun habe ich von einer Freundin gehört das viele Einheimische Pflanzen
>jetzt Verboten sind :>o(nanüh!)
>z.B.:
>Bilsenkraut (Hyoscamus niger)
>Stechapfel (Datura stramonium)
>Tollkirsche (Atropa belladonna)
>
>Mohn soll auch Verboten sein. Warum eigentlich?
>(der Schlafmohn (Opium) wächst hier doch eh nicht)
>
>Hat man die deswegen Verboten weil sich einige Neu-Hexen u Neo-Druiden
>Bilsenkraut in den Kopf stecken?
>
>Hmmm... wie sieht es den mit Engelstrompete, Hopfen, Fliegenpilz,
>Waldmeister, Johansiskraut, Fingerhut, Eisenkraut, Goldregen,
>Rizinus, Weinraute, (Liste ohne Ende), aus?
>Sind die auch Verboten, oder hat man die Vergessen?
da hat man dir Quatsch erzaehlt , neben den genannten findest du in
meinem Hexergarten auch Aronstab , Ban Xia , Peyote usw. , zu
Zeirzwecken darfst du alles anbauen , nur weiterverarbeiten ist
illegal .
mfg mogger
--
Mogger`s Homepage :
http://extra.newsguy.com/~monitor/
Helena Rupp schrieb:
>
> Ralf Gutzki <r.gu...@t-online.de> wrote:
>
> > Nun habe ich von einer Freundin gehört das viele Einheimische Pflanzen
> > jetzt Verboten sind :>o(nanüh!)
> > z.B.:
> > Bilsenkraut (Hyoscamus niger)
> > Stechapfel (Datura stramonium)
> > Tollkirsche (Atropa belladonna)
Hallo
ganz einfach weil diese Pflanzen unter das Betäubungsmittelgesetz
fallen, wie z.B. auch HANF.
Bei Zuwiderhandlung drohen mehrjährige Haftstrafenb.
gruß Lutz
> Bei Zuwiderhandlung drohen mehrjährige Haftstrafenb.
Süß :-) Ich werds gleich den vielen Stechäpfelchen mitteilen, die hier wie
Unkaut wild aufgehen. Kaum loszubekommen, das Zeug. Ich sag ihnen einfach,
dass sie verboten worden sind, dann verschwinden sie sicher.
Hallo Ralf,
wir ALLE müssen - wie bereits geschrieben - lernen mit entsprechenden
Giftpflanzen leben. Allerdings gibt es über das, was sinnvoll ist, verschiedene
Meinungen. Die einen halten es für vorrangig, alle Pflanzen, die nur irgendeinen
giftigen Inhaltsstoff enthalten, aus dem Umfeld von Kindern (Spielplätze,
Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen, Sportplätze) auszuschließen. Die
anderen - meist Naturfreunde und Befürworter von Pflanzenvielfalt - plädieren aus
ökologischen wie pädagogischen Gründen für eine Erziehung zur Vorsicht. Der
Umgang mit der Natur muß also in jedem Fall gelernt werden. Auf der Suche nach
heimisch, ungiftigen und immergrünen Pflanzen kann ich behilflich sein. (Quelle:
Lorenz von Ehren)
BEPFLANZUNG MIT UNGIFTIGEN BÄUMEN ODER STRÄUCHERN
- leider sind nur wenige Immergrüne dabei:
Abies concolor; (Colorado Tanne-Sonne bis lichter Schatten),
Abies homolepis; (Nikko-Tanne - in der Jugend Schatten, dann Sonne liebend),
Acer campestre L.;(Feldahorn -nahezu alle Standorte),
Aesculus carnea Hayne; (Rotblühende Roßkastanie - Sonne bis lichter Schatten)
Alnus glutinosa (L.) Gärtner; (Schwarzerle - Sonne bis lichter Schatten),
Amelanchier (Felsenbirne - Sonne bis lichter Schatten),
Berberis thunbergii; (Berberitze - Sonne bis lichter Schatten)
Betula pendula Roth; (Hängebirke - lichthungrig),
Buddleja davidii-Hybriden; (Sommerflieder - volle Sonne),
Carpinus betulus L.; (Hainbuche - Sonne bis Schatten),
Cornus alba; (Hartriegel -Sonne bis Halbschatten),
Corylus avellana; (Haselnuß - Sonne bis Halbschatten),
Crataegus laevigata , (Rotdorn - Sonne bis lichter Schatten),
Deutzia; (Zierliche Deutzie - Sonne bis lichter Schatten),
Forsythia intermedia; (Forsythie - Sonne bis Schatten),
Fraxinus excelsior L.; (Gemeine Esche - Sonne bis lichter Schatten),
Hippophae rhamnoides L., (Sanddorn nur männliche Pflanzen, - lichthungrig),
Kerria japonica; (Goldröschen, Gefülltblühende Kerne - Sonne bis Schatten)
Philadelphus-Hybriden; (Pfeifenstrauch, nur gefüllte Sorten - (Sonne bis
Halbschatten),
Picea abies, (Rotfichte immergrün),
Pinus mugo Turra; (Bergkiefer - immergrün-Sonne bis Schatten),
Pinus nigra; (Schwarzkiefer - immergrün-volle Sonne),
Populus berolinensis; (Berliner Pappel - Sonne),
Potentilla fructiosa; (Fingerstrauch - Sonne bis lichter Schatten),
Prunus serrulata; (Japanische Blütenkirsche - volle Sonne),
Salix purpurea;(Purpurweide - Sonne bis Halbschatten),
Sorbaria sorbifolia; (Gewöhnliche Fiederspiere - Sonne bis Schatten),
Spiraea vanhouttei; (Vanhouttes Spierstrauch - Sonne),
Syringa vulgaris - Hybriden; (Gemeiner Flieder - nur volle Sonne),
um nur einige wenige Pflanzen zu nennen. (Angaben ohne Gewähr)
Noch schnell zum Kirschlorbeer oder zur "Immergrünen Lorbeer-Kirsche". Sonne bis
Halbschatten kein Problem, nicht zu schwerer Gartenboden, in kälteren Gegenden
leicht frostempfindlich (bin ich auch). Blüten haben einen strengen Geruch. Nun
das "Gift"-Problem: Die bittermandelartig schmeckenden Steinfrüchte sollten nicht
gegessen werden. Die Toxität (Giftigkeit) dieser Prunus-Art sorgt in der
Boulevardpresse immer wieder für Schlagzeilen.
Mein Tipp: VORSICHT mit dieser Pflanze und den entsprechenden Zeitungen!
Noch Fragen? Gruß John
>Hat man die deswegen Verboten weil sich einige Neu-Hexen u Neo-Druiden
>Bilsenkraut in den Kopf stecken?
>
>Hmmm... wie sieht es den mit Engelstrompete, Hopfen, Fliegenpilz,
>Waldmeister, Johansiskraut, Fingerhut, Eisenkraut, Goldregen,
>Rizinus, Weinraute, (Liste ohne Ende), aus?
>Sind die auch Verboten, oder hat man die Vergessen?
>
>etwas irritiert Grüßt ralf
>
--
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> wir ALLE müssen - wie bereits geschrieben - lernen mit entsprechenden
> Giftpflanzen leben. Allerdings gibt es über das, was sinnvoll ist,
> verschiedene Meinungen. Die einen halten es für vorrangig, alle Pflanzen,
> die nur irgendeinen giftigen Inhaltsstoff enthalten, aus dem Umfeld von
> Kindern (Spielplätze, Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen,
> Sportplätze) auszuschließen. Die anderen - meist Naturfreunde und
> Befürworter von Pflanzenvielfalt - plädieren aus ökologischen wie
> pädagogischen Gründen für eine Erziehung zur Vorsicht. Der Umgang mit der
> Natur muß also in jedem Fall gelernt werden. Auf der Suche nach heimisch,
> ungiftigen und immergrünen Pflanzen kann ich behilflich sein. (Quelle:
> Lorenz von Ehren)
Ja ich finds ja schön und nett, der Gedanke, dass die Kinder den Umgang
mit Giftpflanzen lernen sollen.
Aus eigener Erfahrung kann ich leider berichten, dass sich vorallem in
der Stadt doch immer weniger Jugendliche für die Natur interessieren,
und wenn die Eltern dann so Freude an einer Tollkirsche für ihre Terasse
bekommen, (nur mal so als Beispiel) also ich kann da nur den Kopf
schütteln :-(
Ich meine, man kann wohl den eigenen Kindern beibringen, dass das eine
sehr giftige Pflanze ist, aber plötzlich bringen die Kinder mal Freunde
mit... Ihr lasst doch zuhause auch nichts Gefährliches rumstehen
(Giftflaschen o.ä.), wenn Kinder im Haus sind, aber Giftpflanzen
aufstellen dann schon oder wie?
Vor meiner Wohnung wächst auch ein schöner Strauch, der gerade jetzt
dicke, violette Beeren produziert, die von Vögeln en masse vertilgt
werden (was ja über die Giftigkeit nichts aussagt, viele Vögel essen
Beeren, die wir nicht vertragen). Letzthin kam ein kleiner Junge vorbei
und wollte sich ohne gross zu überlegen so eine Beere in den Mund
stecken - worauf ich ihm sagte, dass er das doch bitte nicht tun solle,
den ich weiss nichts über eine allfällige Giftigkeit/Unverträglichkeit
dieser Beeren (den ich gerne mal bestimmen würde) und unbekannte Früchte
sollte man nicht grad einfach so essen, das haben mir meine Eltern schon
als Kind beigebracht. Aber eben - ich bin ein waschechtes Landei, die
Kinder hier vertrampeln die schönsten Blumenwiesen (Magerwiese mit
Margeriten usw.) oder schnippeln mit Messern und Scheren an den
Sträuchern rum... :-(
Wenn ich schon dabei bin: da geht man mal wieder in den Zoo und steht
vor dem Terrarium einer Tannzapfenechse - vor mir eine Mutter, die gut
hörbar für ihre Kinder sagt: «Igitt, dieser Käfer» (!!!) Nur so zum
Thema «Jugend und Natur»... :-(
Sorry, dass ich jetzt etwas abgeschweift bin - aber Giftpflanzen im Haus
und Kinder vertragen sich für mich einfach nicht und in die Nähe von
Spielplätzen schon gar nicht. Man kann dem Kind die Natur anders
näherbringen, anstatt sich eine Tollkirsche auf den Balkon und vor die
Augen des Kindes zu stellen...
Gruss, Helena
--
> >BTW, wieso hört sich die deutsche Synchro
> >("...melonische Frachter...") so bescheuert an?
> Weiß nicht. Wäre Ananas-Kriegssschiff besser?
(Bastian Schiebener in de.rec.sf.startrek.voyager)
>ganz einfach weil diese Pflanzen unter das Betäubungsmittelgesetz
>fallen, wie z.B. auch HANF.
Gilt das eigentlich noch für den THC-freien (bzw. -armen) Hanf, der
vor einigen Jahren mal verkauft worden ist ?
Ich baue den nämlich als Vogelfutter an und verwende die Fasern der
Stengel als Hanffäden zum Pflanzen anbinden.
Mfg
Axel
--
Söhrewald, Hessen, Deutschland
eMail: schae...@t-online.de
http://www.wellerode.de
ATARI F030,TT030,520ST,260ST,1040ST
SONY VAIO747+MagiC PC, PSION 5mx Pro
Lutz Bojasch schrieb:
> ...
> Hallo
> ganz einfach weil diese Pflanzen unter das Betäubungsmittelgesetz
> fallen, wie z.B. auch HANF.
> Bei Zuwiderhandlung drohen mehrjährige Haftstrafenb.
> gruß Lutz
Hi Lutz,
da habe ich ja wieder den Salat.
Ich muß als Kleingarten Besitzer in HH also damit Rechen,
daß die Polizei kommt und mich Verhaftet, weil der Mohn vom
Nachbarn auch bei mir Wuchert. Und Stechapfel sehe ich auch oft.
Da werden die Zellen aber voll werden (garnicht Witzig :>(
Gruß ralf
> Nun habe ich von einer Freundin gehört das viele Einheimische Pflanzen
> jetzt Verboten sind :>o(nanüh!)
> z.B.:
> Bilsenkraut (Hyoscamus niger)
> Stechapfel (Datura stramonium)
> Tollkirsche (Atropa belladonna)
Im österreichischen Suchtgiftgesetz (das sich aus der internationalen
Suchtgiftkonvention ableitet) ist "Der Anbau von Pflanzen zwecks
Gewinnung eines Suchgiftes ... verboten." Cannabis und Mohn sind
explizit erwähnt. Ebenso gilt Psilocybin (ein Wirkstoff, der genauso
wie LSD wirkt und auch in heimischen Pilzen vorkommt) auch als
Suchgift.
> Mohn soll auch Verboten sein. Warum eigentlich?
> (der Schlafmohn (Opium) wächst hier doch eh nicht)
Mohn wächst hier sehr wohl und wird auch landwirtschaftlich
kultiviert. Darf aber nicht jeder anbauen, obwohl er angeblich in
unseren Breiten kaum Wirkstoffe entwickelt. Übrigens enthalten auch
Klatschmohn und Schöllkraut ähnliche Wirkstoffe, aber wesentlich
harmloser.
> Hat man die deswegen Verboten weil sich einige Neu-Hexen u Neo-Druiden
> Bilsenkraut in den Kopf stecken?
Manche Leute nehmen sehr wohl Stechapfel und Tollkirsche wegen der
psychotropen Wirkung zu sich. Ist aber extrem gefährlich
(Nervenlähmung) und soll sehr unangenehme Nebenwirkungen haben.
Bilsenkraut wurde früher von Ärzten verordnet.
> Hmmm... wie sieht es den mit Engelstrompete,
Ist das nicht Stechapfel?
> Hopfen,
Ist harmlos und in jedem Bier enthalten. Hopfen ist nicht wirklich
giftig, hat beruhigende Wirkung. Da Hopfen eine stark desinfizierende
Wirkung hat (deshalb im Bier zwecks Haltbarkeit), bringt ein Übermaß
unter Umständen die Darmflora durcheinander.
> Fliegenpilz,
Läßt sich nicht so leicht kultivieren.
> Waldmeister,
Wie bitte? Ist nicht giftig. Kann man bei Übergenuß höchstens
Kopfschmerzen bekommen.
> Johansiskraut,
Nicht giftig.
> Fingerhut,
Beliebte Zierpflanze.
> Eisenkraut,
Nicht giftig. Du meinst wahrscheinlich Eisenhut, der stark giftig ist.
Der Blaue Eisenhut ist eine der giftigsten Pflanzen überhaupt.
Berührungen können bereits gefährlich sein.
> Goldregen,
2-3 Samenkörner können für Kinder sehr gefährlich sein.
> Rizinus,
Sieht man oft in öffentlichen Parkanlagen.
> Weinraute, (Liste ohne Ende), aus?
Ach, da gibt es noch jede Menge.
Helmut Wollmersdorfer
??? wie sollen sich die pflanzen an verbote halten?w enn die nun mal
wachsen... ???
glaub ich nicht ...
>
> Mohn soll auch Verboten sein. Warum eigentlich?
> (der Schlafmohn (Opium) wächst hier doch eh nicht)
natürlich wächst schlafmohn hier ...gartenmon ist zumindest ein abkömmling
davon
steffen
>
>Ja ich finds ja schön und nett, der Gedanke, dass die Kinder den Umgang
>mit Giftpflanzen lernen sollen.
>Aus eigener Erfahrung kann ich leider berichten, dass sich vorallem in
>der Stadt doch immer weniger Jugendliche für die Natur interessieren,
>und wenn die Eltern dann so Freude an einer Tollkirsche für ihre Terasse
>bekommen, (nur mal so als Beispiel) also ich kann da nur den Kopf
>schütteln :-(
>Ich meine, man kann wohl den eigenen Kindern beibringen, dass das eine
>sehr giftige Pflanze ist, aber plötzlich bringen die Kinder mal Freunde
>mit... Ihr lasst doch zuhause auch nichts Gefährliches rumstehen
>(Giftflaschen o.ä.), wenn Kinder im Haus sind, aber Giftpflanzen
>aufstellen dann schon oder wie?
>
Ich nehme an Du hast den Waldrand/_lichtung auch von Tollkirschen und anderen
giftigen Gewächsen gesäubert,zumindest in meiner Jugend sind wir ohne Aufsich in
den Wald gegangen.Die Tollkirsche wächst bei mir einfach so,also wird sie auch
in der Umgebung wachsen,und jetzt?
>Vor meiner Wohnung wächst auch ein schöner Strauch, der gerade jetzt
>dicke, violette Beeren produziert, die von Vögeln en masse vertilgt
>werden (was ja über die Giftigkeit nichts aussagt, viele Vögel essen
>Beeren, die wir nicht vertragen). Letzthin kam ein kleiner Junge vorbei
>und wollte sich ohne gross zu überlegen so eine Beere in den Mund
>stecken - worauf ich ihm sagte, dass er das doch bitte nicht tun solle,
>den ich weiss nichts über eine allfällige Giftigkeit/Unverträglichkeit
>dieser Beeren (den ich gerne mal bestimmen würde) und unbekannte Früchte
>sollte man nicht grad einfach so essen, das haben mir meine Eltern schon
>als Kind beigebracht. Aber eben - ich bin ein waschechtes Landei, die
>Kinder hier vertrampeln die schönsten Blumenwiesen (Magerwiese mit
>Margeriten usw.) oder schnippeln mit Messern und Scheren an den
>Sträuchern rum... :-(
>
>Wenn ich schon dabei bin: da geht man mal wieder in den Zoo und steht
>vor dem Terrarium einer Tannzapfenechse - vor mir eine Mutter, die gut
>hörbar für ihre Kinder sagt: «Igitt, dieser Käfer» (!!!) Nur so zum
>Thema «Jugend und Natur»... :-(
>
Ja da kann ich beipflichten,da ist eine grüne Natter schön beschrieben auch das
sie ungiftig ist,da sagen die Eltern doch sie sei giftig und mit ihren gehabe
bringen sie den Kindern die Abscheu vor diesen Tieren bei.
>Sorry, dass ich jetzt etwas abgeschweift bin - aber Giftpflanzen im Haus
>und Kinder vertragen sich für mich einfach nicht und in die Nähe von
>Spielplätzen schon gar nicht. Man kann dem Kind die Natur anders
>näherbringen, anstatt sich eine Tollkirsche auf den Balkon und vor die
>Augen des Kindes zu stellen...
>
Du weisst aber dass viele Zimmerpflanzen giftig sind?
Ernst
<Hüstel> Also wie ich mit den Magerwiesen umgegangen bin, weiß
ich nicht mehr, aber mit Messern an Büschen rumgesäbelt haben
wir vor ein paar Jahrzehnten auch. Das war auf dem Land so, wo
ich sämtliche Ferien bei den Großeltern verbrachte, wie auch
in dem damals teilweise noch recht ländlichen Vorort von Frank-
furt am Main, in dem ich aufwuchs.
Die Sache mit den Messern war (und ist, wie ich an meinem Sohn
sehe) anscheinend ziemlich geschlechtsspezifisch.
Hinsichtlich der Tollkirschen auf dem Balkon gebe ich Dir übri-
gens völlig Recht. Die haben da nichts zu suchen. Sowas betrifft
auch nicht nur Kinder, sondern ich habe bei feucht-fröhlichen
Parties ebenfalls schon die merkwürdigsten Dinge von Erwachsenen
erlebt.
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Tue, 20 Jun 2000 08:02 +0200 ***
Axel Schaefer schrieb:
> >ganz einfach weil diese Pflanzen unter das Betäubungsmittelgesetz
> >fallen, wie z.B. auch HANF.
> Gilt das eigentlich noch für den THC-freien (bzw. -armen) Hanf, der
> vor einigen Jahren mal verkauft worden ist ?
> Ich baue den nämlich als Vogelfutter an und verwende die Fasern der
> Stengel als Hanffäden zum Pflanzen anbinden.
Auch wenn ich die ganze Aufregung und die Verbote nicht verstehe, auch
mit THC freien Sorten machst Du Dich strafbar. Für den Anbau, egal
welcher Sorte muß man sich eine Ausnahmegenehmigung besorgen (bekommst
Du aber sicher nicht) Tja, so sind sie die Behörden.. Als nächstes müßte
man dann diese "Engelstrompeten" verbieten und Bananen nur ohne Schalen
verkaufen, Muskatnuß unter das BTM stellen usw..
Ich versteh's nicht.
(mach keine Reklame für Dein Vogelfutter, welches auch prima gegen z.B.
Rückenschmerzen hilft)
Gruß Lutz
Helmut Wollmersdorfer schrieb:
....
> explizit erwähnt. Ebenso gilt Psilocybin (ein Wirkstoff, der genauso
> wie LSD wirkt und auch in heimischen Pilzen vorkommt) auch als
> Suchgift.
^^^^^^^^
Klar Helmut
sowas ist gesucht ! ;-)
(can't resist!)
Lutz
> Ich nehme an Du hast den Waldrand/_lichtung auch von Tollkirschen und
> anderen giftigen Gewächsen gesäubert, zumindest in meiner Jugend sind wir
> ohne Aufsich in den Wald gegangen.Die Tollkirsche wächst bei mir einfach
> so, also wird sie auch in der Umgebung wachsen, und jetzt?
Mir ging es hauptsächlich darum, wenn jemand sich solche Pflanzen als
«Ziergehölz» auf die Terrasse stellen will...
> Du weisst aber dass viele Zimmerpflanzen giftig sind?
Ja klar - Diffenbachie, Weihnachsstern, Euphorbien usw. Auch da sollte
man vorsichtig sein, gilt auch für Haustiere.
Gruss, Helena
--
"Ueberholen Sie ruhig - wir schneiden Sie raus"
(Aufkleber hinten auf dem Auto eines Feuerwehrmannes)
> Helena Rupp schrieb:
> >
> > Ralf Gutzki <r.gu...@t-online.de> wrote:
> >
> >
> > > Bilsenkraut (Hyoscamus niger)
> > > Stechapfel (Datura stramonium)
> > > Tollkirsche (Atropa belladonna)
>
>
> Hallo
> ganz einfach weil diese Pflanzen unter das Betäubungsmittelgesetz
> fallen, wie z.B. auch HANF.
> Bei Zuwiderhandlung drohen mehrjährige Haftstrafenb.
> gruß Lutz
Das ist Quatsch. Mohn und Hanf fallen unter das
Betäubungsmittelgesetz, aber nicht die oben angeführten. Nicht alles,
was giftig ist, ist ein Suchtmittel.
Gunter
Langsam, langsam, langsam. Niemand hat je verlangt, Haus und Spielplätze aus
erzieherischen Gründen mit Giftpflanzen zu bestücken. Alle ausreissen tut
wohl auch niemand, sonst müsste ein hoher Prozentsatz aller Gewächse dran
glauben. Selbst essbare Beeren wären gefährlich, weil sie indirekt den
unheilbaren Fuchsbandwurm übertragen können. Wenn Dir das Thema so wichtig
ist, dann definiere einen Mittelweg zwischen "rrradikaler Ausrrrottung
allerrr Pflanzen, die giftig sein könnten" und "Wachsen lassen, was eben
wächst."
Wir hatten's von Pflanzen, die ein Privatmann möglicherweise nicht anbauen
darf: Bilsenkraut, Tollkirsche, Stechapfel. Ich glaube nicht, dass Eltern
ohne diese Vorschrift Tollkirschenzuchten auf der Terrasse vorm Kinderzimmer
aufziehen würden. Was soll dieses irreale Bedrohungsszenario?
Nebenbei: Ich habe schon Tollkirschen angekaut (und natürlich ausgespuckt),
weil ich wissen wollte wie sie denn schmecken. Das Ergebnis: Furchtbar eklig.
--
Thomas Nagel Haiku auf Deutsch:
<http://www.haiku-plus.de>
> > Du weisst aber dass viele Zimmerpflanzen giftig sind?
> Ja klar - Diffenbachie, Weihnachsstern, Euphorbien usw. Auch da sollte
> man vorsichtig sein, gilt auch für Haustiere.
Katzen fressen halt gerne von Zimmerpflanzen. Aber richtig schaden tut
das denen auch nicht, wenn sie mal was von einer der üblichen, leicht
giftigen Zimmerpflanzen erwischen. Sie kotzen dann halt fürchterlich
und liegen schon mal mit erhöhter Temperatur und etwas diesig einen
Tag herum. Meine überzüchteten Perserkatzen wurden trotzdem sehr alt:
17 und 20 Jahre.
Helmut Wollmersdorfer
meine Suche im Netz nach einer Liste der Verbotenen Pflanzen
war leider ohne Erfolg :>(
Wenn jemand doch noch etwas findet dann bitte hier die Adr. mailen.
Hier ein paar Links:
http://www.bfarm.de/de_ver/betaeubungsm/btmg.html <-- BtMG Was ist Neu
http://www.uni-oldenburg.de/~markobr/BtMG.html <-- BtMG Allgemein
http://www.stieber-net.de/mel/alterweg/drogen/drogen.htm <--
Pflanzenliste Drogen
Klar ist das der Anbau von Pflanzen die unter das BtMG fallen Verboten
ist.
Auch wenn die Pflanze nur wegen ihrer schönen Blüten gehalten wird.
Das ist bei Einheimischen Pflanzen, die von alleine in den Garten
kommen,
fast nicht durchzuführen.
Gruß ralf
Helena Rupp schrieb am Tue, 20 Jun 2000 08:23:33 +0200:
>Ja klar - Diffenbachie, Weihnachsstern, Euphorbien usw. Auch da sollte
>man vorsichtig sein, gilt auch für Haustiere.
sind die auch giftig? Unser Mäxchen wird nur giftig wenn ich ihn
ärgere :-)
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
hi,
>>fallen, wie z.B. auch HANF.
> Gilt das eigentlich noch für den THC-freien (bzw. -armen) Hanf, der
> vor einigen Jahren mal verkauft worden ist ?
> Ich baue den nämlich als Vogelfutter an und verwende die Fasern der
> Stengel als Hanffäden zum Pflanzen anbinden.
Im Ernst? Wie gewinnst Du die Fasern?
michael
> Das ist Quatsch. Mohn und Hanf fallen unter das
> Betäubungsmittelgesetz, aber nicht die oben angeführten. Nicht alles,
> was giftig ist, ist ein Suchtmittel.
>
> Gunter
Hallo
wie bitte? Bilsenkraut und kein Suchtmittel? Na Du kennst Dich ja aus
;-)
Ich empfehle Dir mal die Zutaten für folgendes Rezept in der Apotheke zu
kaufen (immer ein auge zum Ausgang, falls da ein grün/weißes Auto
vorfährt ;-)
Auszug aus dem Magischen Brief Nr. 7- "Metachemica ":
1.Hexensalbe:
radix belladonnae........... 5 Tropfen
solanum nigrum.............. 5 "
aconitum napellus........... 8 "
potentilla reptans.......... 2 "
folia malvae................ 4 "
papaver somniferum..........10 "
Hyoscyamus niger............10 "
conium MculatLon............ 8 "
helleborus niger............ 6 "
ziehe hieraus die Quintessenz und verarbeite sie mit 200 Teilen
tierischem Fette zu einer Salbe.
2.Hexentrank:
allerbestes Opiun.......... 5O Tropfen
Bethelnuá.................. 30 "
Penthaphyllon.............. 6 "
Belladonna................. 15 "
Hyoscyamus................. 15 "
Conium maculatum........... 15 "
Canabis indica.............250 "
Cantharides................ 5 "
ziehe hieraus die Quintessenz. Die Dosis ist durchaus individuell und
empi-
risch festzustellen. Das Pflücken und zubereiten ist nur bei abnehmender
Mondphase vorzunehmen .
na dann, guten Flug ;-)
Lutz
Ralf Gutzki schrieb:
>
> Hi Gartenfreunde,
>
> meine Suche im Netz nach einer Liste der Verbotenen Pflanzen
> war leider ohne Erfolg :>(
> Wenn jemand doch noch etwas findet dann bitte hier die Adr. mailen.
Hallo
mit solchen Anfragen geht Du besser in die NG* z-net.alt-drogen oder
de.soc.drogen.
Die Leute dort kennen sich mir sowas aus (ohne Witz!)
Gruß Lutz
Gruß Ulli
>2.Hexentrank:
>allerbestes Opiun.......... 5O Tropfen
>Bethelnuá.................. 30 "
>Penthaphyllon.............. 6 "
>Belladonna................. 15 "
>Hyoscyamus................. 15 "
>Conium maculatum........... 15 "
>Canabis indica.............250 "
>Cantharides................ 5 "
>na dann, guten Flug ;-)
>Lutz
solche Anleitungen solltest du wenn ueberhaupt nach de.soc.drogen
posten , Anstiftung zum Drogenkonsum.....
> Gunter Bengel schrieb:
>
> > Das ist Quatsch. Mohn und Hanf fallen unter das
> > Betäubungsmittelgesetz, aber nicht die oben angeführten. Nicht alles,
> > was giftig ist, ist ein Suchtmittel.
> >
> > Gunter
>
>
> Hallo
> wie bitte? Bilsenkraut und kein Suchtmittel? Na Du kennst Dich ja aus
> ;-)
> Ich empfehle Dir mal die Zutaten für folgendes Rezept in der Apotheke zu
> kaufen (immer ein auge zum Ausgang, falls da ein grün/weißes Auto
> vorfährt ;-)
>
> Auszug aus dem Magischen Brief Nr. 7- "Metachemica ":
..........
Typisch Lutz, hier ist die Rede vom Betäubungsmittelgesetz und er
kommt mit Rezepten für eine "Hexensalbe". Zyankali fällt auch nicht
unter das BTMGes. und der Apotheker darf es dir trotzdem nicht
verkaufen.
Gunter
> Katzen fressen halt gerne von Zimmerpflanzen. Aber richtig schaden tut
> das denen auch nicht, wenn sie mal was von einer der üblichen, leicht
> giftigen Zimmerpflanzen erwischen. Sie kotzen dann halt fürchterlich
> und liegen schon mal mit erhöhter Temperatur und etwas diesig einen
> Tag herum. Meine überzüchteten Perserkatzen wurden trotzdem sehr alt:
> 17 und 20 Jahre.
bitte laß diese gefährlichen Verallgemeinerungen!
Ich wünsche niemandem, seine Katze an einer Dieffenbachie
elendiglich krepieren zu sehen
nix für ungut
Karin
>> Ich baue den nämlich als Vogelfutter an und verwende die Fasern der
>> Stengel als Hanffäden zum Pflanzen anbinden.
>
>Im Ernst? Wie gewinnst Du die Fasern?
Ich schneide die Fruchtstände und Blätter ab (die Fruchtstände häng ich
als Vogelfutter auf), lasse die Stengel trocknen und etwas im Freien
verwittern (1 Monat neben dem Komposthaufen hingeworfen), danach werden
die Stengel morsch und wenn man das ganze Bündel an einem Ende packt
und über eine harte Kante (Stein oder so) zieht hat man ein schönes
Faserbündel von dem die verwitterten Pflantenreste abgefallen sind.
Man kann die Faserbündel zusammengedreht zum Anbinden verwenden oder
auch als Dichtmittel für geschraubte Rohrverbindungen.... (es ist halt
einfach Hanf)
Wer es ganz professionell machen will kann sich ja eine Flachsbreche und
einen entsprechenden Kamm zum aufspleissen der Faser bersorgen, das ist
(war) ja die gleiche Technik.
Hallo Lutz,
> Auszug aus dem Magischen Brief Nr. 7- "Metachemica ":
> 1.Hexensalbe:
> 2.Hexentrank:
danke, muss ich mal drueber gruebeln
> na dann, guten Flug ;-)
Uff, ich glaubte, es waere was fuer de.rec.mampf. ,-))
-> Gruesse aus meinem kleinen Gartenhaeuschen, Gerd
Ralf Gutzki schrieb:
> Das "Verbot" ist nicht wegen der Giftigkeit sondern weil sich
> einige damit Berauschen. Hanf ist ja auch Verboten, aber nicht Giftig.
Hallo
leider beides nicht ganz richtig, auch nicht ganz falsch.
Die Dosis macht's! THC ist sehr wohl giftig genug um in entsprechender
Dosis giftig zu sein.
Das Verbot wurde wegen knallharter wirtschaftlicher Gründe in den USA
eingeführt. An Rausch hat da niemand gedacht, das benutzte man erst
später als Argument. Es gab sogar TV_Spots in denen behauptet wurde,
Kiffer würden aus dem Fenster springen um zu fliegen und auch
unmotiviert Leute töten ;)
Der wahre Hintergrund war die Unverkäuflichkeit von
Baumwollerntemaschinen. Stoffe aus Hanf waren viel billiger und der
Baumwollmarkt schlich vor sich hin. nach dem Anbauverbot freuten sich
vor allem 3 Leute, einer aus der Clique des Konzerns Ford, ein
Chemie-Gigant (AFAIK ein Franzose) und ein Finanzmagnat die alles
taten um auch die US-Regierung zu überzeugen....
Ok, das ist O.T.! Die wirklich spannende Geschichte und noch viel
mehr kann man nachlesen in den Hanf-Büchern des Verlages
Zweitausendeins - lohnt sich!
Gruß Lutz
--
>>>>>>>>>> HTTP://WWW.CYBORGS.DE <<<<<<<<<<<
Naturheilkunde, Therapieformen, Heilkräuter, Heilpraktiker werden?
Rezepte aus Küche und Arzneischrank, Brot backen und viel mehr..
Konrad Wilhelm schrieb:
>
> >Ja klar - Diffenbachie, Weihnachsstern, Euphorbien usw. Auch da sollte
> >man vorsichtig sein, gilt auch für Haustiere.
> >
> Manchmal ja: Freunde von uns haben einen ausgesprochen giftigen
> Dackel! :-)
ROTFL !!! Der ist gut!
Giftig für Hunde sind z.B. auch Zwiebeln und Schokolade (Kakao). 1
Tafel reicht um einen kleinen Hund umzubringen. Also die Sache mit den
Giftpflanzen sollte man ganz ruhig angehen. Wenn Kleinkinder im Garten
rumtoben sollte man IMO aber auf extrem giftige verzichten. Eisenhut
und Co, wirken schon bei kleinen Dosen tödlich.
Gruß Lutz
Lutz Bojasch schrieb:
> Ralf Gutzki schrieb:
>
> > Das "Verbot" ist nicht wegen der Giftigkeit sondern weil sich
> > einige damit Berauschen. Hanf ist ja auch Verboten, aber nicht Giftig.
>
Es gibt auch noch verbotene Pflanzen, die sind weder berauschend noch
giftig.
Kennt Ihr Bärenlaub? Riesige Blätter, wie Bärentatzen. Aber wenn Du denen zu
nahe kommst, wird die Haut einfach weggeätzt. (Habe ich gestern gerade bei
einer Freundin gesehen, die versuchte, die Pflanze aus ihrem Garten zu
entfernen!)
Ciao, Anne.
Anne Werner schrieb:
> Kennt Ihr Bärenlaub? Riesige Blätter, wie Bärentatzen. Aber wenn Du denen zu
> nahe kommst, wird die Haut einfach weggeätzt. (Habe ich gestern gerade bei
> einer Freundin gesehen, die versuchte, die Pflanze aus ihrem Garten zu
> entfernen!)
>
Hallo
Du meinst die Pflanze von der hier ursprünglich die Rede war:
Riesenbärenklau oder Herkulesstaude.
GrußLutz
> Aber Bilsenkraut, Stechapfel und Tollkirsche sind mit Sicherheit
> Suchtmittel.
"mit Sicherheit" ist defintiv Quatsch. Im besten Fall bekommt Du davon böse
Träume, in den schlechteren Fällen übelste Horrortrips und körperliche
Ausfälle bis hin zum Tod. Das Suchtpotential geht gegen Null. Nicht alles,
was dröhnt macht auch Spass, vor allem nicht der Alkaloidcocktail der in
obigen Pflanzen enthalten ist.
Habs schonmal geschreiben: Psychoaktive Alkaloide enthalten Seerosen,
bestimmte Windensorten, Tollkraut, manche Pilze, natürlich Tollkische,
Sumpfporst, jede Menge Daturasorten, Raute, Maisgriffel (hehe), Rauch von
Lorbeer, viele Lobelien, Lebensbaum, Lattich (enthält sogar das
Morphin-Analog Lactucin, der weisse Stengelsaft soll ziemlich wirksam sein)
und viele mehr. So, nun wisst ihr welche Gewächse ihr im Namen des
Kinderschutzes und der Suchtprävention im nächsten heiligen Krieg ausrotten
müsst.
Für weiter Informationen ist zu raten, mal in eines vielen Bücher über
die Pharmakologie von Gift- oder Heilpflanzen zu sehen. Auch, wenn das Thema
hier regelmässig wieder aufpoppt: Followupto de.soc.drogen.
Konrad Wilhelm schrieb:
>
> On Mon, 19 Jun 2000 17:46:28 +0200, Ralf Gutzki <r.gu...@t-online.de>
> wrote:
>
> >Das "Verbot" ist nicht wegen der Giftigkeit sondern weil sich
> >einige damit Berauschen. Hanf ist ja auch Verboten, aber nicht Giftig.
> >
> Folgerichtig ist Alkohol bei uns zwar nicht verboten, dafür aber
> hochgiftig und krebserregend.
>
Hi Konrad,
NEIN, Alkohol ist eine Droge die bei uns Erlaubt ist.
JA, auch Alkohol in großen Mengen ist giftig (Alkoholvergiftung).
Gruß ralf
Lutz Bojasch schrieb:
>
> Ralf Gutzki schrieb:
>
> > Das "Verbot" ist nicht wegen der Giftigkeit sondern weil sich
> > einige damit Berauschen. Hanf ist ja auch Verboten, aber nicht Giftig.
>
> Hallo
> leider beides nicht ganz richtig, auch nicht ganz falsch.
> Die Dosis macht's! THC ist sehr wohl giftig genug um in entsprechender
> Dosis giftig zu sein.
Hi Lutz,
alles und jede Pflanze ist in entsprechender Dosis giftig.
Die Nieren bekommen jedoch reichlich zu tun um das THC zu filtern.
Also doch nicht ganz ungiftig. Hast ja doch recht.
Tödlich giftig ist es aber nicht.
Gruß ralf
>Es gab sogar TV_Spots in denen behauptet wurde,
>Kiffer würden aus dem Fenster springen um zu fliegen und auch
>unmotiviert Leute töten ;)
Das ist ein ganzer Film und heißt Reefers Madness. Heutzutage ein
Kultfilm in Kifferkreisen und (ich glaube) über den Verlag "Der Grüne
Zweig" zu beziehen.
>Der wahre Hintergrund war die Unverkäuflichkeit von
>Baumwollerntemaschinen. Stoffe aus Hanf waren viel billiger und der
>Baumwollmarkt schlich vor sich hin. nach dem Anbauverbot freuten sich
>vor allem 3 Leute, einer aus der Clique des Konzerns Ford, ein
>Chemie-Gigant (AFAIK ein Franzose) und ein Finanzmagnat die alles
>taten um auch die US-Regierung zu überzeugen....
Meiner Kenntnis nach ging es um die Etablierung der neuen Kunstfasern
(Nylon). Der Chemie-Gigant hat zwar einen französischen Namen, ist
aber eine Yankee-Konzern (und z.B. Inhaber des Markennamens Teflon).
Tschüs
Benno
--
*** ! ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN FÜR AKADEMIKER ! ***
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Ralf Gutzki schrieb:
> Hi Lutz,
>
> alles und jede Pflanze ist in entsprechender Dosis giftig.
> Die Nieren bekommen jedoch reichlich zu tun um das THC zu filtern.
> Also doch nicht ganz ungiftig. Hast ja doch recht.
> Tödlich giftig ist es aber nicht.
Hallo
"spaßiges" Experiment von dem mir meine Frau (lernte damals bei
Schering und war zu der Zeit in der Toxikologie); eine kleine, winzig
kleine Dosis THC wurde von Ausbilder (!!) einer Maus injiziert. Diese
benahm sich einen kurzen Moment wie irre, zündete dann aber keine
Räucherstääbchen an ;) ), fiel ins Koma, zuckte noch ein paar mal
(tonisch-klonische Krämpfe) - und verschied ;)
Naja, hinkendes Beispiel, aber die fiel mir gerade ein, diese
Horrorgeschichte aus der Zeit vor der
"wir-wollen-keine-Tierversuche-Ära"
;-) Gruß Lutz
> > Kennt Ihr Bärenlaub? Riesige Blätter, wie Bärentatzen. Aber wenn Du denen zu
> > nahe kommst, wird die Haut einfach weggeätzt. (Habe ich gestern gerade bei
> > einer Freundin gesehen, die versuchte, die Pflanze aus ihrem Garten zu
> > entfernen!)
> Du meinst die Pflanze von der hier ursprünglich die Rede war:
> Riesenbärenklau oder Herkulesstaude.
Vermutlich - und wieder ein Opfer mehr :-(
Die Pflanze ist dermassen weit verbreitet, aber nur wenige wissen
Bescheid, was sie auf der Haut anrichten kann! Jedes Jahr wieder
unzählige neue Hobby-Gärtner, welche die Herkulesstaude ohne Schutz aus
ihrem Garten verbannen wollten und danach beim Arzt landeten... :-(
Die Zeitungen sollten IMHO viel mehr darüber berichten, vorallem jetzt
wieder, wo alle fleissig am Gärtnern sind.
Helena
--
Make love, not war - marry and do both :-)
>
> Vermutlich - und wieder ein Opfer mehr :-(
> Die Pflanze ist dermassen weit verbreitet, aber nur wenige wissen
> Bescheid, was sie auf der Haut anrichten kann! Jedes Jahr wieder
> unzählige neue Hobby-Gärtner, welche die Herkulesstaude ohne Schutz aus
> ihrem Garten verbannen wollten und danach beim Arzt landeten... :-(
Hallo
ooch, da gibt es auch noch reichlich viel andere Fälle. Bei meiner
Frau kommen zwar nicht oft, aber immer wieder mal Leute in die Praxis,
die heftige Hautausschläge von einer ganz anderen Pflanzen bekommen
hatten. Vor allem im Frühjahr wenn die Leut's wieder Spaziergänge
durch die Wälder machen leuchtet manch einem der Seidelbast mit seinen
Blüten verführerisch entgegen. "WILL HABEN" schreit es dann scheinbar
in den Menschen und dann denkt auch niemand an den strengen Schutz
unter dem diese Pflanze gestellt ist. Also wird an der Pflanze
herumgezogen und versucht den Blütenstengel abzureissen (was garnicht
so einfach ist) Die Folge..(siehe oben, die natur schlägt in dem Falle
sofort zurück) ;-)
Gruß Lutz
--
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Brot backen ohne Kult, Rezepte aus Küche und Arzneischrank,
Heilkräuter, Naturheilkunde, Gartentips und noch viel mehr
>>>>>>>>>> Neu: Cartoons, Meckerseite <<<<<<<<<<<
nun setz die maus in reinen sauerstoff ...
denke das nach kurzer zeit dauer auch tötlich
steffen
>
> nun setz die maus in reinen sauerstoff ...
> denke das nach kurzer zeit dauer auch tötlich
Hallo
..siehe Paracelsus! ;)
Gruß Lutz
lass und wieder gärtnern
Hi Lutz,
guter Tip :>) (wär ich nie drauf gekommen das es de.sco.drogen gibt).
Hier die Adr:
http://www.bmgesundheit.de/gesetze/btmg/btmg.htm
=> BTMG auf dem Server des Gesundheitsministeriums
--------------------------
> Und, wie ist das mit den Wildpflanzen die wie Unkraut in den Garten
> kommen?
> z.B. Bilsenkraut (Hyoscamus niger)
> Stechapfel (Datura stramonium)
> Tollkirsche (Atropa belladonna)
Sind weder im BtmG namentlich aufgeführt, noch enthalten sie
Stoffe die im BtmG stehen.
Gruß ralf