gerade bin ich abends bei Schwüle und lindem Regen über meinen Betrieb
gelaufen und habe Unmengen von Nacktschnecken aufgesammelt.
Dabei erinnerte ich mich, daß manche Leute die mit Kochsalz killen. Ich
hatte keines da, kam aber auf die Idee einen Rest Kalkammonsalpeter
(Stickstoffdüngesalz) über die im Eimer krauchenden Viecher zu streuen.
Soweit ich das abschätzen kann haben die nun das Leben ausgehaucht.
Nun stelle ich mir vor, daß die Masse mit Wasser verdünnt und in den vor uns
noch liegenden Hitzetagen verjaucht wird, denn ich las mal, daß Jauche aus
toten Schnecken die lebendigen Schnecken vergrämt.
Den "stickstoffhaltigen Schneckenjauchen-Dünger" würde ich mit meinem
Düngemischer dem Gießwasser zudosieren. Sonst mische ich mit dem neben
Flüssig-Düngern auch Pflanzenjauchen und geheime Geheimmittelchen in das
Gießwasser.
Gibt es zum Thema Schneckenjauche / flüssiger Schneckenvergrämung
Erfahrungsberichte, Empfehlungen zur Anwendung oder weiterführende
Anregungen?
Freundliche Grüße
Dipl.- Ing. Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
-----
----> www.sr-gruenhaus.de <--------
----> Ökologische Dachbegrünung <---------
----> Know how, Material und Pflanzen <--------
----> Infos zur Bauwerksbegrünung <--------
Freundliche Grüße
Dipl.- Ing. Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
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Stephan Romahn schrieb:
>
> Gibt es zum Thema Schneckenjauche / flüssiger Schneckenvergrämung
> Erfahrungsberichte, Empfehlungen zur Anwendung oder weiterführende
> Anregungen?
ja, man sollte es aus hygienischen Gründen bleiben lassen.
Gruss Bernhard
> Gibt es zum Thema Schneckenjauche / flüssiger Schneckenvergrämung
> Erfahrungsberichte, Empfehlungen zur Anwendung oder weiterführende
> Anregungen?
Rudolf Steiner soll Schnecken mit Schneckenasche vergrämt haben. Ob es was
genützt hat, weiß ich nicht.
Grüße,
Anke
Hallo,
vielleicht hat er sich ja als Geist verkleidet und sie erschreckt -
hilft vermutlich ebenso.
Leicht übermütig
Ulli
Hi Stephan,
die lieben FKK-Schnecken wurden ihrer Flüssigkeit beraubt.
Diese Methode dauert und soll ein qualvoller Todeskampf
für die Schnekos sein.
Ich benutze deswegen Kochendes Wasser.
Schneller Tot ohne lange Qual.
> Nun stelle ich mir vor, daß die Masse mit Wasser verdünnt und in den
> vor uns
> noch liegenden Hitzetagen verjaucht wird, denn ich las mal, daß
> Jauche aus
> toten Schnecken die lebendigen Schnecken vergrämt.
Versuch Schneckenbrühe:
Schnecken in ein Einmachglas -> Kochendes Wasser drauf ->
nach zwei Wochen stank diese Brühe so das ich sie Pur auf
das Beet geschüttet habe.
Die Schnecken machten zwar anfangs einen Bogen um diese
"Duftzone" aber nach dem ersten Regen war die Wirkung Vorbei!
Davon mal Abgesehen das dieser Versuch recht eklig war
konnte ich Anfangs Schnecken beobachten die sich über
tote Schnecken und Wasser genüsslich heranmachten.
tschüs ... ralf
--
FAQ - Garten: http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Teilspiegelung: http://www.planten.de/gartenfaq/
> Rudolf Steiner soll Schnecken mit Schneckenasche vergrämt haben. Ob es was
> genützt hat, weiß ich nicht.
Das weiß man ja bei vielen Sachen von Rudolf Steiner nicht ;-)
--
Ist aber doch auch Prinzip der Schneckengifte, die ich wegen meiner vielen
Weinbergsschnecken eigentlich nicht einsetzen will.
> Ich benutze deswegen Kochendes Wasser.
> Schneller Tot ohne lange Qual.
Wo bekomme ich abends im Regen auf einem Acker kochendes Wasser her, wenn
mich die Lust der Schneckenjagd überfällt ?
>
> > Nun stelle ich mir vor, daß die Masse mit Wasser verdünnt und in den
> > vor uns
> > noch liegenden Hitzetagen verjaucht wird, denn ich las mal, daß
> > Jauche aus
> > toten Schnecken die lebendigen Schnecken vergrämt.
>
> Versuch Schneckenbrühe:
> Schnecken in ein Einmachglas -> Kochendes Wasser drauf ->
> nach zwei Wochen stank diese Brühe so das ich sie Pur auf
> das Beet geschüttet habe.
> Die Schnecken machten zwar anfangs einen Bogen um diese
> "Duftzone" aber nach dem ersten Regen war die Wirkung Vorbei!
> Davon mal Abgesehen das dieser Versuch recht eklig war
> konnte ich Anfangs Schnecken beobachten die sich über
> tote Schnecken und Wasser genüsslich heranmachten.
..... also werde ich meine Schnecken-Dünge Brüher verdünnen, abseihen,
Feststoffe auf den Kompost, Rest durch den Düngemischer... und mir die alten
Schneckentreads, die mich bislang nciht interessierten ansehen.
--
Hi Stephan,
da gibt es m.W. zwei Unterschiede:
1) Feramon von Neudorf - Schnecken bekommen kein Hungergefühl mehr
und Verhungern im Versteck.
2) (altes) Schneckenkorn - Vergiftet die Schnecken - Abschleimen ...
> ...
> > Ich benutze deswegen Kochendes Wasser.
> > Schneller Tot ohne lange Qual.
>
> Wo bekomme ich abends im Regen auf einem Acker kochendes Wasser her,
> wenn mich die Lust der Schneckenjagd überfällt ?
ähmmm? Thermoskanne? Bei Spontanen Aktionen würde ich das
Taschenmesser zucken - schnipp - aber NIE die Schnekos liegen
lassen. Nacktschecken fressen auch gerne tote Tiere auch
für tote Nacktschnecken kommen sie von weit her.
> ....
>
> ..... also werde ich meine Schnecken-Dünge Brüher verdünnen,
> abseihen,
> Feststoffe auf den Kompost, Rest durch den Düngemischer... und mir
> die alten
> Schneckentreads, die mich bislang nciht interessierten ansehen.
Da haben kundige Damen schon vieles in der FAQ geschrieben :>)
http://home.t-online.de/home/r.gutzki/Schnecken.htm
Da kannst Du auch nachlesen welches Schneckenkorn wie Wirkt
und welche Inhaltsstoffe die haben.
tschüs ... ralf
und viel Erfolg bei der Schneckenjagt.>)
wenn ich bedenke das es Aas ist können sich dort die
richtig Schlimmen Erreger bilden.
Da kommen schnell die Fragen auf:
* können Pflanzen gegessen werden?
* warte Zeit bis zur Ernte?
* pur oder Verdünnt? und welche Verdünnung?
* Risiken für die Gesundheit?
Weist Du da etwas näheres?
tschüs ... ralf
Anke Holzmann-Wirth schrieb am Wed, 01 Aug 2001 10:13:47 +0200:
>Rudolf Steiner soll Schnecken mit Schneckenasche vergrämt haben. Ob es was
>genützt hat, weiß ich nicht.
War schon ein guter Mann, aber alle seine Theorien würde ich nicht als
gelungen bezeichnen.
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
--
FAQ de.rec.garten:
http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Ralf Gutzki schrieb:
> wenn ich bedenke das es Aas ist können sich dort die
> richtig Schlimmen Erreger bilden.
> Da kommen schnell die Fragen auf:
> * können Pflanzen gegessen werden?
> * warte Zeit bis zur Ernte?
> * pur oder Verdünnt? und welche Verdünnung?
> * Risiken für die Gesundheit?
>
> Weist Du da etwas näheres?
das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Schweiz) vermerkt zur
sogenannten Schneckenbrühe (Absud aus toten Schnecken): weniger
empfehlenswert, hält Schnecken von kleinen Flächen fern. Sie riecht aber
sehr unangenehm und darf nicht über essbare Pflanzenteile (z.B.
Salatkopf) gegossen werden.
Gruss Bernhard
Hi Sven,
eben!
> Ob das bei der Salzkonzentration passiert ist fraglich.
Beim Überbrühen und 14 Tage stehen lassen wird diese Möglichkeit
bedeuten größer :>(
> Zwei Varianten erscheinen mir möglich: entweder locken die noch
> _leckeren_ toten Schnecken andere zum Leichenschmaus oder sie sind
> bereits so giftig, daß man sich selbst vergiften kann.
Wenn Stephan hier nix mehr schreibt wissen wir es!
Danke für die Info :>x
Das sie unangenehm richt kann ich bestätigen.
Das sie nicht über essbare Pflanzenteile gegossen werden
sollte sondern um nur die Pflanze herum habe ich woanders
auch gelesen.
Ich Frage mich nur ob die Pflanzen noch Stoffe oder
Erreger in sich aufnehmen oder ist das Unwesentlich?
Nach dem Regen muss die Prozedur ja wiederholt werden.
Will man eine Wirkung erzielen muss also ständig diese
Brühe auf die Beete. Sind da schon Nebenwirkungen aufgetreten?
Eine Zulassung hat das Mittel jedenfalls nicht!
Hallo Stephan,
> Gibt es zum Thema Schneckenjauche / fluessiger Schneckenvergraemung
> Erfahrungsberichte, Empfehlungen zur Anwendung oder weiterfuehrende
> Anregungen?
Ich hab's "zweimal" zugleich gemacht, das erste- und das letztemal.
Die Nacktschnecken hatte's nicht allzusehr gestoert, aber der Gestank
war EKELERREGEND fuer Tier + Mensch ):-((
-> Gruesse aus meinem kleinen Gartenhaeuschen, Gerd
>
> >Dabei erinnerte ich mich, daß manche Leute die mit Kochsalz killen. Ich
> >hatte keines da, kam aber auf die Idee einen Rest Kalkammonsalpeter
> >(Stickstoffdüngesalz) über die im Eimer krauchenden Viecher zu streuen.
> >Soweit ich das abschätzen kann haben die nun das Leben ausgehaucht.
> bei meiner letzten Jagd hatte ich kein Salz zur Hand , dafuer aber
> eine halbe Flasche abgestandene Cola . Darin loesen sich die Viecher
> binnen 1 Std. vollstaendig auf und aufgrund des Phosphorsaeureanteils
> ist das der reinste Kick fuer die Pflanzen .
Wenn ich ja nicht wüßte, daß Peter auch unter MOGGER hier auftritt..... dann
würde ich ja eher dran glauben. ;-)
Andererseits soll Cola wirklich ein eklig ätzendes Zeug sein, und Phospat
ist ja nicht unbedingt das reine Gift, wenn richtig dosiert.
Übrigens komme ich gerade von meinem Landwaren-Handel: In meinem Auto ruht
ein Päckchen Ferramol von Neudorff.
Die Schnecken-Kalkamonsalpeter-Brühe wurde heute morgen vor der stinkenden
Vergärung verdünnt und die Flüssigkeit via Düngermischer über meine
Jungpflanzen gegossen.
--
Ich habe den Gestank nun abgeschreckt von Euren Postings gar nicht erst
abgewartet und die Brühe so verarbeitet. Just komme ich vom
Schneckengift-Kauf: Bei mir gibt es den Vergleichstest von Ferramol
("ungiftiges" Neudorff-Zeug), Schneckenkorn von Spiess-Urania und
Ahornberger Landbier aus der Bügelflasche ;-)) Selbiges in drei genialen
Schneckenfallen, die ich als Muster hier noch im Büro rumliegen hatte. Wenn
es funktioniert, dann verkauf ich die Fallen zu Millionen und werde
stinkreich ;-))
--
;-) Kann ich nur unterschreiben. Leider kann man hochgezogene Augenbrauen
und ein leises Schmunzeln textlich schlecht rüberbringen...
Grüße,
Anke
ich gehe doch recht in der Annahme das die Jungpflanzen für
eine Dachbegrünung sind und nicht gegessen werden.
Nicht das hier jemand seinen Salat damit begiesst.
Jawohl, mit meinem baldigen Ableben durch Schneckenjauche-Vergitung ist
nicht zu rechnen. Mein Salat und Gemüse kommt derzeit noch überwiegend aus
dem Laden ;-))
Dachpflanzen kann man wohl auch essen....... aber ich habe es noch nciht
probiert ;-))
> da gibt es m.W. zwei Unterschiede:
> 1) Feramon von Neudorf - Schnecken bekommen kein Hungergefühl mehr
> und Verhungern im Versteck.
> 2) (altes) Schneckenkorn - Vergiftet die Schnecken - Abschleimen ...
Dann gibt es noch "was neues", das wird bei uns im Samenfachhandel
empfohlen - da sollen die Schnecken nicht ausschleimen, sondern innerlich
platzen. Ist doch lecker!
Meine interessante Erfahrung mit Schneckenkorn, sowohl mit Feramol als auch
mit Limex ist: Die Nacktschnecken lieben es, ausgeschleimte oder verhungerte
Häuserschnecken liegen nirgenwo herum.
Gruß
Bernhard
> Andererseits soll Cola wirklich ein eklig ätzendes Zeug sein, und
> Phospat ist ja nicht unbedingt das reine Gift, wenn richtig dosiert.
Die zersetzende Wirkung von Cola erreicht auch jedes sprudelnde
Mineralwasser aus dem "Gesundbrunnen" um die Ecke. Das Geheimnis heißt
"Kohlensäure" :-))
Grüße
Thorwald Brandwein
Thorwald Brandwein schrieb:
> Die zersetzende Wirkung von Cola erreicht auch jedes sprudelnde
> Mineralwasser aus dem "Gesundbrunnen" um die Ecke. Das Geheimnis heißt
> "Kohlensäure" :-))
und für alle die deswegen um ihren Magen fürchten: die dort natürlich
rumschwappenden Säftchen lassen Softdrinks ziemlich kalt
aussehen :)
--
Andreas
Seeing Dune worms, i don't want to see the Dune BIRDS...
Naja - Rommel, und dann noch CDU!
Peter.
Würde bei der Ernte auch hoch her gehen :>)
"Ralf Gutzki" <r.gu...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B6A56E4...@t-online.de...
> Stephan Romahn schrieb:
> > ....
> > Dachpflanzen kann man wohl auch essen....... aber ich habe es noch
> > nciht probiert ;-))
>
> Würde bei der Ernte auch hoch her gehen :>)
Hallo Ralf,
so ein wenig Tripmadam zum Würzen des Salats wäre doch nicht zu verachten.
Die wächst bestimmt auch auf einem Dach!
Moin, moin - Anni Ostermann
Hi Anni,
da Dächer immer höher liegen -> sollte ein Witz sein :>)
aber
> so ein wenig Tripmadam zum Würzen des Salats wäre doch nicht zu
> verachten.
Stimmt! Auch zu Fisch und Fleisch passt T. gut.
Aber bitte ohne Schneckenjauche!
Stephan hat bestimmt auch Ysop im Dachbegrünungsprogramm,
eignet sich auch zu Salaten, Suppen und Fleischgerichten
(Sparsame Anwendung -> bitter).
tschüs ... ralf
--
FAQ - Garten: http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Teilspiegelung: http://www.planten.de/gartenfaq/
> ....
> > Dachpflanzen kann man wohl auch essen....... aber ich habe es noch
> > nciht probiert ;-))
>
> Würde bei der Ernte auch hoch her gehen :>)
>
Nö, in meiner Gärtnerei sind die "tiefergelegt", geht da alles ohne Leiter
und Schwindelgefühl ;-))))))))))
> so ein wenig Tripmadam zum Würzen des Salats wäre doch nicht zu verachten.
> Die wächst bestimmt auch auf einem Dach!
Ich habe da in der Gärtnerei so um die 200 m2 in Kultur. Für was und in
welchen Konzentrationen nimmt man den ?
> aber
> > so ein wenig Tripmadam zum Würzen des Salats wäre doch nicht zu
> > verachten.
>
> Stimmt! Auch zu Fisch und Fleisch passt T. gut.
> Aber bitte ohne Schneckenjauche!
> Stephan hat bestimmt auch Ysop im Dachbegrünungsprogramm,
so isses, und Thymian, Oregano, Piminelle Schnittlauch haben wir auch für
auf´s Dach ;-)) Lavendel ist zur Zeit zurückgeschnitten.
> eignet sich auch zu Salaten, Suppen und Fleischgerichten
> (Sparsame Anwendung -> bitter).
>
--
Hi Stephan,
Tripmadam, Mauerpfeffer (Sedum reflexum)
Die Würzkraft der T. ist nur dann zufriedenstellend, wenn die Pflanzen
während ihres
Wachstums der vollen Sonne ausgesetzt sind. Darum eignet sich T. ganz
vorzüglich zum Bepflanzen von Trockenmauer. Auch als
Lückenbüßer im Steingarten ist sie an sonnigen Stellen zu verwenden.
Durch ihren niedrigen Wuchs von 15 cm kann man mit der
T. sehr gut Wegränder einfassen.
Gesundheit: Besondere Wirkungen sind mir nicht bekannt.
Ernte für Küche: Nichtblühende Triebspitzen und Blätter,
Blüten auch zu Fisch.
Verwendung: Aal, Gurken, Kräutersuppe, Rindfleisch, Salate, Soßen,
Suppen; sparsam verwenden- nicht mitkochen.
tschüs ... ralf
--
FAQ - Garten: http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Teilspiegelung: http://www.planten.de/gartenfaq/
Neben Tripmadam, Mauerpfeffer (Sedum reflexum)
gibt es noch Zalreiche andere Arten. Zu Sedum acre habe ich
grade etwas gefunden:
*Quelle: Der Kosmos-Heilpflanzenführer ISBN 3 440 04811 X
* ... ruft in größeren Dosen Brechreiz, Betäubungserscheinungen
* und Lähmungen hervor, ....
* Das ganz junge Kraut als Salatwürze (mit Vorsicht).
* Daneben wird auch die Alpen-Fetfhenne Sedum alpestre und S. repens
* verwendet.
* Früher zur Heilung von Wunden, Verbrennungen und als
* blutdrucksenkendes Mittel, heute noch in homöopathischen
* Präparaten ... gegen Hämorrhoiden und Analfissuren.
Zur Tripmadam (Sedum reflexum) habe ich noch nicht die
Inhaltsstoffe gefunden, die ist noch auf einem Trip :>#
Vielleicht steht etwas dazu im Netz?
Dann ist die Lösung klar: Nacktschnecken einfach aufessen!
:-)
Nicht ganz ernstgemeinte Grüße,
Anke
>> so ein wenig Tripmadam zum Würzen des Salats wäre doch nicht zu verachten.
>> Die wächst bestimmt auch auf einem Dach!
>
> Ich habe da in der Gärtnerei so um die 200 m2 in Kultur. Für was und in
> welchen Konzentrationen nimmt man den ?
Hauptsache vormittags ernten. Die Sukkulenten (z.B. auch Mauerpfeffer)
speichern nachts bei geöffneten Spaltöffnungen Kohlendioxid in Form von
Äpfelsäure. Tagsüber verarbeiten sie diese bei geschlossenen Spaltöffnungen
(Verdunstung!) zu Glucose, der erfrischend säuerliche Geschmack geht
verloren.
Grüße,
Anke
Meine Eltern haben eine unfreiwillige großflächige Dachbegrünung mit
Schnittlauch im Kies ihrer Dachterrasse. Sieht spitze aus, wenn er im
Frühjahr blüht.
Bohnenkraut hat sich auch mal eine Weile im Kies selbst ausgesät und sehr
hübsch geblüht.
Grüße,
Anke
Hi Anke,
ist das jetzt der Sagenumwobene Schneckensalat?
auch nicht ganz erstgemeintes tschüs ... ralf :>)
> > und für alle die deswegen um ihren Magen fürchten: die dort natürlich
> > rumschwappenden Säftchen lassen Softdrinks ziemlich kalt
> > aussehen :)
>
> Dann ist die Lösung klar: Nacktschnecken einfach aufessen!
> :-)
Wie bereitet man die denn am schmackhaftesten zu ? ;-)))
>
Nicht ganz ernstgemeinte Grüße,
Stephan
> >> Stephan hat bestimmt auch Ysop im Dachbegrünungsprogramm,
> >
> > so isses, und Thymian, Oregano, Piminelle Schnittlauch haben wir auch
für
> > auf´s Dach ;-)) Lavendel ist zur Zeit zurückgeschnitten.
>
> Meine Eltern haben eine unfreiwillige großflächige Dachbegrünung mit
> Schnittlauch im Kies ihrer Dachterrasse. Sieht spitze aus, wenn er im
> Frühjahr blüht.
Kann aber durch zuviel Selbstversamung auf dem DAch lästig werden.
> Bohnenkraut hat sich auch mal eine Weile im Kies selbst ausgesät und sehr
> hübsch geblüht.
Sory, mein Berg-Bohnekraut für Dächer habe ich ganz vergessen ;-)))
Das kommt mir Morgenmuffel gar nicht entgegen ;-((
>Die Sukkulenten (z.B. auch Mauerpfeffer)
> speichern nachts bei geöffneten Spaltöffnungen Kohlendioxid in Form von
> Äpfelsäure. Tagsüber verarbeiten sie diese bei geschlossenen
Spaltöffnungen
> (Verdunstung!) zu Glucose, der erfrischend säuerliche Geschmack geht
> verloren.
Also wird es tagsüber süß wie Glucose... alles nur eine Geschmacksfrage ;-)
Wei sieht denn Dein Tripmadam aus, Eher Stahlblaue oder eher bläzulich-grüne
Blätter ? Als Gärtner für den Deutsche Namen Schall und Rauch sind, habe ich
da so meine Probleme, da man zwei Sedum als Tripmadam bezeichnet. Ich habe
beide, aber weiß nicht welche das "richtige" zum Würzen ist.
viele wurden zum Würzen benutzt:
Sedum alpestre , S. repens
Sedum reflexum habe ich mir als Würzkraut Notiert aber auch unter
Sedum acre habe ich etwas gefunden:
* Das ganz junge Kraut als Salatwürze (mit Vorsicht).
*I: Alkaloide, u.a. Sedamin, Sedinin, Sedinon; Rutin, Gerbstoffe.
tschüs ... ralf
--
FAQ - Garten: http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Teilspiegelung: http://www.planten.de/gartenfaq/
> viele wurden zum Würzen benutzt:
> Sedum alpestre , S. repens
Die kenné ich beide nicht. Wer sagt mir was darüber und hab Bilder etc.
> Sedum reflexum habe ich mir als Würzkraut
Das ist ein "Tripmadam". Wird zuweilen auch als Sedum rupestre oder Sedum
reflexum ssp. rupestre geführt. Ich bin noch nichtt durch die Nomenklatur
gestiegen und weiß nicht, was welcher ist. habe auch jeden Fall alle beide.
>Notiert aber auch unter
> Sedum acre habe ich etwas gefunden:
Sedum acre heißt deutsch Scharfer Mauerpfeffer, wird also etwas brennen.
Wäre mir geschmacklich sehr lieb, aber die pflanze habe ich als Unkraut aus
meinem Betrieb verbannt: Wächst schnell, fällt dann zusammen, wir häßlich
und versamt sich rasend. Sedum sexangulare sieht für den Laien fast genau so
aus und ist im Garten wie auf dem Dach ein guter Ersatz.