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Mauer um Baum

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Susanne Wagner-Tank

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Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to
Hallo Gärtler,

wir haben einen jungen Walnussbaum (Stamm-Durchmesser 7cm,
Hochstamm, nicht veredelt) um den ich gerne im Frühjahr,
kreisförmig ein Trocken-Mäuerchen bauen will (r = ca.80cm, h =
ca.60cm). Schadet es dem Baumstamm, wenn er ca. 60 cm hoch mit
Erde aufgeschüttet wird. Das aufgeschüttete Erdreich würde ich
gerne mit Sommerblumen bepflanzen und evtl. noch ein Holzbrett
als Bänkchen auflegen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass das Mäuerchen bei
entsprechendem Stammdurchmesser irgendwann mal auseinander
gedrückt wird - aber bis dahin vergehen wohl noch ein paar
Jährchen ... und dann stellen wirs halt wieder hin :)

Hat jemand Erfahrung mit sowas ?

fragt susanne


Martin Endrich

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Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to
Hallo Susanne,


>Hallo Gärtler,
>
>wir haben einen jungen Walnussbaum (Stamm-Durchmesser 7cm,
>Hochstamm, nicht veredelt) um den ich gerne im Frühjahr,
>kreisförmig ein Trocken-Mäuerchen bauen will (r = ca.80cm, h =
>ca.60cm). Schadet es dem Baumstamm, wenn er ca. 60 cm hoch mit
>Erde aufgeschüttet wird. Das aufgeschüttete Erdreich würde ich
>gerne mit Sommerblumen bepflanzen und evtl. noch ein Holzbrett
>als Bänkchen auflegen.


Ja, das schadet dem Baum. 60 cm sind je wirklich eine ganze Menge. Übrigens auch
viel zu hoch für eine Sitzgelegenheit. Und selbst wenn der Baum diese Tortur
wider Erwarten überleben sollte - im Schatten des Baumes werden sich Einjährige
ziemlich schwer tun!


Gruß, Martin

--
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Gudrun Ewald

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to

">
>
> Ja, das schadet dem Baum. 60 cm sind je wirklich eine ganze Menge. Übrigens auch
> viel zu hoch für eine Sitzgelegenheit. Und selbst wenn der Baum diese Tortur
> wider Erwarten überleben sollte - im Schatten des Baumes werden sich Einjährige
> ziemlich schwer tun!


Hallo Susanne,
unter Walnussbäumen wächst auch nicht so viel. Wir hatten das Thema mit
den Hemmstoffen hier schon mal - bie mir tun sich sogar die Calendula etwas
schwer!
Bau doch einfach eine runde Bank um den Baum, wie es früher häufiger getan wurde -
so kannst du im Sommer auch die mückenfreie Zone genießen :-)
Gruß
Gudrun

Ralf Gutzki

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to
Gudrun Ewald schrieb:
> ...

> Bau doch einfach eine runde Bank um den Baum, wie es früher häufiger getan wurde -
> so kannst du im Sommer auch die mückenfreie Zone genießen :-)
> Gruß
> Gudrun

Hi Gudrun,

ich muß jetzt einfach mal Nachfragen wie das mit der
"mückenfreien Zone" gemeint ist?
Meine Frau wird immer so schnell gestochen.
Anscheinend fliege nicht nur ich auf sie.

tschüs ... ralf


Andreas Regner

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Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to
Susanne Wagner-Tank schrieb

>Schadet es dem Baumstamm, wenn er ca. 60 cm hoch mit
>Erde aufgeschüttet wird.


hallo susanne,

das bringt die mehrzahl der gehölze um - einige spezialisten können
anschüttungen ganz gut vertragen (z.b. Salix alba) - für die meisten ist
damit ein schleichender tot verbunden. grund ist u.a. der im boden gestörte
gastaustausch.
bei Rotbuche, Fagus sylvatica, reichen schon 10 cm für ein sicheres ableben.

gruss

--
andreas regner
http://www.planten.de


Andreas Regner

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to

Ralf Gutzki schrieb

>ich muß jetzt einfach mal Nachfragen wie das mit der
>"mückenfreien Zone" gemeint ist?


hallo,
mückenfrei ist vielleicht übertrieben - aber Juglans regia vertreibt so
allerhand 'viechzeugs' - einer der gründe, warum das gehölz in z.b. dänemark
einst ein beliebter haus- und hofbaum war.

Gudrun Ewald

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to

"Ralf Gutzki" <r.gu...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:3A0FE22D...@t-online.de...

> ich muß jetzt einfach mal Nachfragen wie das mit der
> "mückenfreien Zone" gemeint ist?
> Meine Frau wird immer so schnell gestochen.
> Anscheinend fliege nicht nur ich auf sie.
>
Hallo Ralf,
Mücken können den Geruch? des Walnußbaumes nicht ertragen,
deshalb kann man es im Sommer gut darunter aushalten. Ob es
auch bei Wespen wirkt weiß ich nicht, die waren nämlich alle
unter Nachbars Birnenbaum :-)
Um (dunkle) Pferde vor Mücken zu schützen kochten wir sogar
mal einen Sud aus Rainfarn und Walnußblättern - half auch nicht
besser oder schlechter als herkömmliche "Mückendeos".
Gruß
Gudrun

Ralf Gutzki

unread,
Nov 13, 2000, 3:00:00 AM11/13/00
to
Gudrun Ewald schrieb:
> ...

> Hallo Ralf,
> Mücken können den Geruch? des Walnußbaumes nicht ertragen,
> deshalb kann man es im Sommer gut darunter aushalten. Ob es
> auch bei Wespen wirkt weiß ich nicht, die waren nämlich alle
> unter Nachbars Birnenbaum :-)
> Um (dunkle) Pferde vor Mücken zu schützen kochten wir sogar
> mal einen Sud aus Rainfarn und Walnußblättern - half auch nicht
> besser oder schlechter als herkömmliche "Mückendeos".
> Gruß
> Gudrun

Hi Gudrun,

diese Mückendeos helfen bei meiner Frauch auch nicht :>(
Lavendel hat etwas geholfen aber ob's nun 60 oder 10 Stiche sind.

Was mir 100% hilft ist wenn ich meine Frau dabei habe.
Dann bekomme ich keinen einzigen Stich :>)

Danke für die Info, auch an Andreas der schneller war :>)

tschüs ... ralf


G Wolmershaeuser

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Ralf Gutzki schrieb:
> ...............

> Was mir 100% hilft ist wenn ich meine Frau dabei habe.
> Dann bekomme ich keinen einzigen Stich :>)

Kann man die bei Bedarf mal ausleihen?:-)
Gruß
G.W.
--
G. Wolmershaeuser
wolm...@chemie.uni-kl.de

Susanne Wagner-Tank

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Am Mon, 13 Nov 2000 17:43:58 +0100, "Andreas Regner"
<in...@planten.de> schrieb:

>das bringt die mehrzahl der gehölze um - einige spezialisten können
>anschüttungen ganz gut vertragen (z.b. Salix alba) - für die meisten ist
>damit ein schleichender tot verbunden. grund ist u.a. der im boden gestörte
>gastaustausch.

Hallo Andreas, Martin, Gudrun,

mir ist noch nicht ganz klar, warum der Walnussbaum davon kaputt
gehen soll, er assimliert ja hauptsächlich über die Blätter. Und
ansonsten ist die Oberfläche der Äste und des nicht bedeckten
Stammes um ein vielfaches größer, als die 50 oder 60 cm die ich
aufschütten will - sodaß eigentlich ein Ausgleich vorhanden sein
dürfte.

In mediterranen Gegenden habe ich solche Erdaufschüttungen um
Bäume in Verbindung mit Mäuerchen und Sitzplatz sehr oft gesehen
(daher auch meine Idee). Die Bäume standen meistens in Innenhöfen
oder auf größeren (gepflasterten) Plätzen. Es waren immer alte,
große Bäume und sahen nicht so aus, wie wenn sie gleich absterben
wollten.
Leider weiss ich nicht, was die Bäume für Spezies waren.

Unsicher bin ich mir, ob auch junge (Walnuss-) Bäume sowas
vertragen.

gruss susanne


Martin Endrich

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Hallo Susanne

>mir ist noch nicht ganz klar, warum der Walnussbaum davon kaputt
>gehen soll, er assimliert ja hauptsächlich über die Blätter. Und
>ansonsten ist die Oberfläche der Äste und des nicht bedeckten
>Stammes um ein vielfaches größer, als die 50 oder 60 cm die ich
>aufschütten will - sodaß eigentlich ein Ausgleich vorhanden sein
>dürfte.


Nicht die Wurzeln werden absterben oder die Assimilationsleistung wird sinken,
nein: Die Rinde wird verfaulen! Und damit stirbt auch der Baum.


>
>In mediterranen Gegenden habe ich solche Erdaufschüttungen um
>Bäume in Verbindung mit Mäuerchen und Sitzplatz sehr oft gesehen
>(daher auch meine Idee). Die Bäume standen meistens in Innenhöfen
>oder auf größeren (gepflasterten) Plätzen. Es waren immer alte,
>große Bäume und sahen nicht so aus, wie wenn sie gleich absterben
>wollten.
>Leider weiss ich nicht, was die Bäume für Spezies waren.
>

Könnte sich vielleicht um Korkeichen handeln, deren Rinde kann ja einiges
vertragen. Bin mir aber fast sicher, dass die Aufschüttung nicht nachträglich
erfolgte, sondern der Baum als junge Pflanze bereits in das vorhandene Rondell
gepflanzt wurde, da ja auf dem gepflasterten Hof nicht genügend Erdreich
vorhanden war. Das wäre auch meine Empfehlung an dich, solltest du die Idee
wirklich in die Tat umsetzen und der Baum jetzt noch verpflanzbar sein (Bei 7 cm
Stammdurchmesser???).


Gruß, Martin


PS: In einer anderen Newsgroup wurde von Hainbuchen berichtet, die ca. 40 cm mit
Erde aufgefüllt waren, schon nach kurzer Zeit gab es die ersten Schäden am Stamm.

Ralf Gutzki

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
G Wolmershaeuser schrieb:

>
> Ralf Gutzki schrieb:
> > ...............
> > Was mir 100% hilft ist wenn ich meine Frau dabei habe.
> > Dann bekomme ich keinen einzigen Stich :>)
>
> Kann man die bei Bedarf mal ausleihen?:-)
> Gruß
> G.W.

so ganz Stressfrei ist das Mittel nicht.
Man(n) bekommt zwar keine Mückenstiche aber was meinste was
man(n) alles tun muß um Schatzi wieder auf "normal" zu bekommen:>)

Sie bekommt aber auch wirklich große rote Flecken die, nach
eigener Angabe, auch ganz schön Jucken :>(
Bei mir sind es nur kleine Beulen, wenn ich mal zwei bekomme.

tschüs ... ralf

P.S.: Mist hätte doch erst den Preis Aushandeln müssen.


Andreas Regner

unread,
Nov 14, 2000, 3:00:00 AM11/14/00
to
Martin Endrich schrieb


>Nicht die Wurzeln werden absterben oder die Assimilationsleistung wird
sinken,
>nein: Die Rinde wird verfaulen! Und damit stirbt auch der Baum.


hallo martin,

bei anschüttungen kann es zu wurzelschäden kommen. dazu reichen bei vielen
gehölzen vergleichsweise geringe substratstärken. wurzelschäden wiederum
ziehen meist pilzbesuch u.a.m. nach sich.


> Bin mir aber fast sicher, dass die Aufschüttung nicht nachträglich
>erfolgte, sondern der Baum als junge Pflanze bereits in das vorhandene
Rondell
>gepflanzt wurde

halte ich auch für am wahrscheinlichsten. kenne ich auch so an verschiedenen
standorten hier im norden. oftmals werden aber rein kleine radien für die
mauern gewählt, so dass mit wachstumsdepressionen zu rechnen ist. ausserdem
ein gefahrpunkt: die grössere frostanfälligkkeit (spielt hier in
norddeutschland aber i.d.r. nicht so eine rollen, wenn man nicht gar mit
feigen u.ä. rumexperimentiert)


gruss

Bernhard Albert

unread,
Nov 19, 2000, 3:00:00 AM11/19/00
to

in...@akelei.de (Martin Endrich ) meinte am 14.11.00 im Brett /DE/REC/
GARTEN zum Thema "Re: Mauer um Baum":

> Bin mir aber fast sicher, dass die
> Aufschüttung nicht nachträglich erfolgte, sondern der Baum als
> junge Pflanze bereits in das vorhandene Rondell gepflanzt

> wurde, da ja auf dem gepflasterten Hof nicht genügend
> Erdreich vorhanden war.

Das ist z.B. in spanischen und mexikanischen Hofanlagen, von denen ich
das kenne, nicht der Grund - tatsächlich geht es um die optische
Gestaltung des Hofes, nach unten steht im allgemeinen ausreichend
tiefgründiger Boden zur Verfügung und empfohlen werden zur Bepflanzung
tiefwurzelnde Bäume. Damit erübrigt sich auch das mit der
Wuchshemmung, die in einem späteren Posting erwähnt wird.

Grüße
Bernhard

Susanne Wagner-Tank

unread,
Nov 23, 2000, 3:00:00 AM11/23/00
to
Am Sun, 19 Nov 2000 00:00:00 +0000, B.Al...@LINK-F.frankfurt.org
(Bernhard Albert) schrieb:

>Das ist z.B. in spanischen und mexikanischen Hofanlagen, von denen ich
>das kenne, nicht der Grund - tatsächlich geht es um die optische
>Gestaltung des Hofes, nach unten steht im allgemeinen ausreichend
>tiefgründiger Boden zur Verfügung und empfohlen werden zur Bepflanzung
>tiefwurzelnde Bäume. Damit erübrigt sich auch das mit der
>Wuchshemmung, die in einem späteren Posting erwähnt wird.

Inzwischen hab ich auch noch unseren Förster zu diesem Thema
befragt. Er hatte zwar auch prinzipielle Bedenken wegen des
Gasaustausches - räumte dann aber ein, dass es bei einer
sukzessiven Aufschüttung von 10 oder 15 cm pro Jahr keine
Probleme geben dürfte.
Daß in so einem Fall dann die Rinde unter der Aufschüttung
absterben würde und später auch der Baum, hält er für ein Märchen
bzw. hat dies in seiner langjährigen Praxis noch nie erlebt.

Also, Rondell um den Baum - no problem? Ich probiers aus.

gruss susanne


Bernhard Albert

unread,
Nov 24, 2000, 7:00:00 PM11/24/00
to

Susanne.W...@gmx.de (Susanne Wagner-Tank ) meinte am 23.11.00
im Brett /DE/REC/GARTEN zum Thema "Re: Mauer um Baum":

> Inzwischen hab ich auch noch unseren Förster zu diesem Thema
> befragt. Er hatte zwar auch prinzipielle Bedenken wegen des
> Gasaustausches - räumte dann aber ein, dass es bei einer
> sukzessiven Aufschüttung von 10 oder 15 cm pro Jahr keine
> Probleme geben dürfte.
> Daß in so einem Fall dann die Rinde unter der Aufschüttung
> absterben würde und später auch der Baum, hält er für ein
> Märchen bzw. hat dies in seiner langjährigen Praxis noch nie
> erlebt.

Ganz so optimistisch wäre ich nicht - keinesfalls geht es mit Bäumen,
die auf Unterlagen gepfropft sind und es gibt sicher eine Reihe von
Sorten, die empfindlich reagieren. Schau Dir einen Baum an - man sieht
den Übergang zwischen Baum und Wurzel oft sehr deutlich. Insbesondere
nach dem Fall oder nach dem Ausgraben. Der Wurzelbereich und die
Wurzelrinde sieht ganz anders aus, als der eigentliche Baum. Umso
älter umso schwieriger würde ich annehmen - immerhin muß ja das Gewebe
umgebaut werden. Fragt sich, ob Du die Zeit aufbringst und schaust,
was passiert, oder Dir denkst: Jetzt oder nie und alles auf einmal.

Grüße
Bernhard

Gerhard Zahn

unread,
Nov 25, 2000, 3:00:00 AM11/25/00
to
Am Thu, 23 Nov 2000 18:14:20 +0100, schrieb Susanne Wagner-Tank
<Susanne.W...@gmx.de> :

Hallo Susanne,

>Inzwischen hab ich auch noch unseren Förster zu diesem Thema
>befragt. Er hatte zwar auch prinzipielle Bedenken wegen des
>Gasaustausches - räumte dann aber ein, dass es bei einer
>sukzessiven Aufschüttung von 10 oder 15 cm pro Jahr keine
>Probleme geben dürfte.

hm, der meint also praktisch, dass man niemanden schadlos Hals
zudrehen darf, es sei denn auf Raten...:-)

>Daß in so einem Fall dann die Rinde unter der Aufschüttung
>absterben würde und später auch der Baum, hält er für ein Märchen
>bzw. hat dies in seiner langjährigen Praxis noch nie erlebt.

Käme drauf an, wie oft er schon um Bäume herum nennenswert
aufgeschüttet hat.

>Also, Rondell um den Baum - no problem? Ich probiers aus.

Vorbeugend würde ich wenigstens rund um den Stammaustritt die Erde
etwas abtragen, Sand auffüllen u um den Stamm ein der Länge nach
aufgetrenntes Plastikrohr stellen, das für einige Jahre rundherum
Luft an den Stamm lässt.

Beste Grüße G e r h a r d


Susanne Wagner-Tank

unread,
Nov 26, 2000, 3:00:00 AM11/26/00
to

Hallo Bernhard,

>Ganz so optimistisch wäre ich nicht - keinesfalls geht es mit Bäumen,
>die auf Unterlagen gepfropft sind und es gibt sicher eine Reihe von
>Sorten, die empfindlich reagieren.

Es ging hier um einen nicht - verdelten, jungen Walnußbaum. Alle
Angaben, Fragen und Empfehlungen bezogen sich meinerseits darauf.

>snip< Der Wurzelbereich und die

>Wurzelrinde sieht ganz anders aus, als der eigentliche Baum. Umso
>älter umso schwieriger würde ich annehmen - immerhin muß ja das Gewebe
>umgebaut werden.

Deswegen die Empfehlung von ca. 10 cm / Jahr (wie schon gesagt:
beim jungen Baum !) damit er sich daran gewöhnen kann.

>Fragt sich, ob Du die Zeit aufbringst und schaust,
>was passiert, oder Dir denkst: Jetzt oder nie und alles auf einmal.

Du mußt anderen Leuten schon auch was zubilligen :)

gruss susanne


Andreas Regner

unread,
Nov 26, 2000, 3:00:00 AM11/26/00
to
Susanne Wagner-Tank schrieb

>befragt. Er hatte zwar auch prinzipielle Bedenken wegen des
>Gasaustausches - räumte dann aber ein, dass es bei einer
>sukzessiven Aufschüttung von 10 oder 15 cm pro Jahr keine
>Probleme geben dürfte.


hallo susanne,
wie schon oben beschrieben, ist das eine arten- bzw. sortenspezifische
frage. die grosse mehrzahl der gehölze reagiert sehr empfindlich auf
anschüttungen - das gilt auch für schrittweise anschüttungen. leider konnte
ich zu juglans nichts finden auf die schnelle.


>Also, Rondell um den Baum - no problem? Ich probiers aus.

wenn du die neupflanzung des gehölzes auf erhöhtem niveau meinst, würde ich
das auch als weniger problematisch bezeichnen (dennoch: frost, wasser)

Susanne Wagner-Tank

unread,
Nov 29, 2000, 3:00:00 AM11/29/00
to
Am Sat, 25 Nov 2000 22:22:39 +0100, Gerhard Zahn
<gerhar...@gmx.de> schrieb:

>Vorbeugend würde ich wenigstens rund um den Stammaustritt die Erde
>etwas abtragen, Sand auffüllen u um den Stamm ein der Länge nach
>aufgetrenntes Plastikrohr stellen, das für einige Jahre rundherum
>Luft an den Stamm lässt.

Danke für den Tip, aber
ich hab im Zuge der Begradigung unseres Grundstückes letztes
Frühjahr schon mal 10/15 cm Erde aufgeschüttet.
Und nu wart ich mal ab was da so passiert ;)

gruss susanne

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