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Erdwespen umweltfreundlich 'entsorgen'

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Fritz

unread,
Jul 3, 2017, 10:01:43 AM7/3/17
to
Heute sah ich zum Glück noch rechtzeitig, dass Erdwespen ein altes
Mausloch besiedelt haben. Voriges Jahr diente dieses als Unterschlupf
für die Eidechsen.

Leider befindet es sich nicht am Rand der Wiese sondern im knappen
Umkreis der beiden Marillenbäume. Ein unabsichtliches darauf treten kann
daher nicht ausgeschlossen werden, besonders jetzt zur Marillenernte.

Vor zwei Wochen habe ich dort noch das Gras gemäht und die Wespen sind
mir nicht aufgefallen.

Wie kann ich die ohne Gift einzusetzen gefahrlos entfernen oder
entfernen lassen. Leider besitze ich keine entsprechende Schutzkleidung.

Ich weiß, dass sie möglicherweise geschützt sind, aber da geht meine
Gesundheit vor.

Im Netz findet man ja allerlei Tips, aber welche Erfahrung habt ihr damit?

<https://www.ecosia.org/search?q=erdwespennest>

--
Fritz
Usenet Akronyme auf Alpenländisch:
PLUMPS = PLONK (im österreichischen Dialekt)
Hierconf(s) ~ DHDDDODH = do hockn de do de oiweu do hockn

Andy Angerer

unread,
Jul 3, 2017, 10:07:00 AM7/3/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Leider befindet es sich nicht am Rand der Wiese sondern im knappen
> Umkreis der beiden Marillenbäume. Ein unabsichtliches darauf treten kann
> daher nicht ausgeschlossen werden, besonders jetzt zur Marillenernte.

Dann wäre es eine gute Idee, die Marillen nicht barfuß zu ernten.

> Ich weiß, dass sie möglicherweise geschützt sind, aber da geht meine
> Gesundheit vor.

Die Notfallambulanzen sind voll mit Erdwespenopfern. ;-/

--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de

Fritz

unread,
Jul 3, 2017, 10:19:07 AM7/3/17
to
Am 03.07.17 um 16:07 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Leider befindet es sich nicht am Rand der Wiese sondern im knappen
>> Umkreis der beiden Marillenbäume. Ein unabsichtliches darauf treten kann
>> daher nicht ausgeschlossen werden, besonders jetzt zur Marillenernte.
>
> Dann wäre es eine gute Idee, die Marillen nicht barfuß zu ernten.
>
>> Ich weiß, dass sie möglicherweise geschützt sind, aber da geht meine
>> Gesundheit vor.
>
> Die Notfallambulanzen sind voll mit Erdwespenopfern. ;-/

Eben ... werd mal die örtliche Freiwillige Feuerwehr oder einen Imker
fragen.

Jo Warner

unread,
Jul 3, 2017, 10:38:23 AM7/3/17
to
Am 03.07.2017 um 16:19 schrieb Fritz:

> Eben ... werd mal die örtliche Freiwillige Feuerwehr oder einen Imker
> fragen.

Feuerwehr macht sowas schon mal nicht.

Fritz

unread,
Jul 3, 2017, 10:56:35 AM7/3/17
to
Am 03.07.17 um 16:38 schrieb Jo Warner:
Bei uns in at. rücken sie schon an unzugänglichen Stellen aus - und die
FF Kolleginnen und Kollegen kennen sicherlich einen Imker der behilflich
ist, in der 'Wespensaison' werden sie sicherlich diesbezüglich öfters
kontaktiert.

Andy Angerer

unread,
Jul 3, 2017, 11:14:52 AM7/3/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Am 03.07.17 um 16:07 schrieb Andy Angerer:
>> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>>
>>> Leider befindet es sich nicht am Rand der Wiese sondern im knappen
>>> Umkreis der beiden Marillenbäume. Ein unabsichtliches darauf treten kann
>>> daher nicht ausgeschlossen werden, besonders jetzt zur Marillenernte.
>>
>> Dann wäre es eine gute Idee, die Marillen nicht barfuß zu ernten.
>>
>>> Ich weiß, dass sie möglicherweise geschützt sind, aber da geht meine
>>> Gesundheit vor.
>>
>> Die Notfallambulanzen sind voll mit Erdwespenopfern. ;-/
>
> Eben ... werd mal die örtliche Freiwillige Feuerwehr oder einen Imker
> fragen.

Da mach ich nun schon mal einen Zwinkerdings hin und die Ironie wird
trotzdem nicht erkannt. Bist Du Allergiker oder warum machst Du Dir so nen
Kopf um Wepsenstiche?
Erdwepsen sind im Gegensatz zu den normalen weder aggressiv noch
aufdringlich noch stechfreudig. Ich würde einfach zur Marillenernte Schuhe
anziehen und ansonsten wissen, wo ich eine Pinzette liegen hab, falls mich
doch mal eine sticht und der Stachel steckenbleibt (kann auch bei Wepsen
passieren). Und ja; ich wurde schon oft gestochen.

Fritz

unread,
Jul 3, 2017, 12:08:38 PM7/3/17
to
Am 03.07.17 um 17:15 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Am 03.07.17 um 16:07 schrieb Andy Angerer:
>>> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>>>
>>>> Leider befindet es sich nicht am Rand der Wiese sondern im knappen
>>>> Umkreis der beiden Marillenbäume. Ein unabsichtliches darauf treten kann
>>>> daher nicht ausgeschlossen werden, besonders jetzt zur Marillenernte.
>>>
>>> Dann wäre es eine gute Idee, die Marillen nicht barfuß zu ernten.
>>>
>>>> Ich weiß, dass sie möglicherweise geschützt sind, aber da geht meine
>>>> Gesundheit vor.
>>>
>>> Die Notfallambulanzen sind voll mit Erdwespenopfern. ;-/
>>
>> Eben ... werd mal die örtliche Freiwillige Feuerwehr oder einen Imker
>> fragen.
>
> Da mach ich nun schon mal einen Zwinkerdings hin und die Ironie wird
> trotzdem nicht erkannt.

So ganz zum Lachen ist das nicht, wenn die mal wütend werden ....

> Bist Du Allergiker oder warum machst Du Dir so nen
> Kopf um Wepsenstiche?

Ich war vor Jahren mal gegen Bienenstiche allergisch, sonst hätte ich
wohl die Imkerei übernommen. Daher gehe ich so gut es geht allen
möglichen Gefahren aus dem Wege.

Ich kann zur Sicherheit einen grobmaschigen großen Drahtkorb oder
Gittering darüber stülpen, da ist das Ausflugsloch geschützt und die
Wespen können ungehindert hindurch fliegen.

> Erdwepsen sind im Gegensatz zu den normalen weder aggressiv noch
> aufdringlich noch stechfreudig. Ich würde einfach zur Marillenernte Schuhe
> anziehen und ansonsten wissen, wo ich eine Pinzette liegen hab, falls mich
> doch mal eine sticht und der Stachel steckenbleibt (kann auch bei Wepsen
> passieren). Und ja; ich wurde schon oft gestochen.

Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Jul 3, 2017, 1:21:49 PM7/3/17
to
Am 03.07.2017 um 18:08 schrieb Fritz:

> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad
> ratsam auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe
> nur eine dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen
> Erfahrung haben die meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.
>

Bei mir sind sie etwa alle zwei Jahre zu Gast und zwar im Steingarten.
Ich lege ihnen genügend Fallobst in die Nähe der Einflugöffnung, damit
sie nicht ans Obst in den Bäumen gehen. Sie haben mich noch nie
gestochen! In diesem Jahr haben Hummeln den Designer-Kasten in
Beschlag genommen. Für die Meisen und Spatzen hatte ich aber noch eine
Alternative.

--
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -
Feldsperlinge im Designer-Nistkasten III:
https://youtu.be/GWwuWv98l54

Andy Angerer

unread,
Jul 4, 2017, 8:08:04 AM7/4/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

>> Bist Du Allergiker oder warum machst Du Dir so nen
>> Kopf um Wepsenstiche?
>
> Ich war vor Jahren mal gegen Bienenstiche allergisch, sonst hätte ich
> wohl die Imkerei übernommen. Daher gehe ich so gut es geht allen
> möglichen Gefahren aus dem Wege.

Ahja; dann wird das verständlich.

> Ich kann zur Sicherheit einen grobmaschigen großen Drahtkorb oder
> Gittering darüber stülpen, da ist das Ausflugsloch geschützt und die
> Wespen können ungehindert hindurch fliegen.

Setz kleine Pfosten und spann ein schwarzgelbes Absperrband.... ;o)

>> Erdwepsen sind im Gegensatz zu den normalen weder aggressiv noch
>> aufdringlich noch stechfreudig. Ich würde einfach zur Marillenernte
>> Schuhe anziehen und ansonsten wissen, wo ich eine Pinzette liegen hab,
>> falls mich doch mal eine sticht und der Stachel steckenbleibt (kann auch
>> bei Wepsen passieren). Und ja; ich wurde schon oft gestochen.
>
> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
> auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
> dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
> meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.

Aha; ich hab sie bisher anders kennengelernt, aber ich bin wohl auch noch
nie auf eins ihrer Löcher gestiegen. Deine Idee mit dem Drahtkorb find ich
übrigens interessant & vielversprechend.

Andy Angerer

unread,
Jul 4, 2017, 8:27:02 AM7/4/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

>> Erdwepsen sind im Gegensatz zu den normalen weder aggressiv noch
>> aufdringlich noch stechfreudig. Ich würde einfach zur Marillenernte
>> Schuhe anziehen und ansonsten wissen, wo ich eine Pinzette liegen hab,
>> falls mich doch mal eine sticht und der Stachel steckenbleibt (kann auch
>> bei Wepsen passieren). Und ja; ich wurde schon oft gestochen.
>
> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
> auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
> dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
> meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.

Ich muß jetzt sowieso Asche auf mein Haupt streuen; ich hatte da ganz schwer
was verwechselt! Beim Begriff "Erdwespen" hatte ich völlig andere Tiere auf
dem Schirm: Grabwespen.
Tatsächlich gehören Erdwespen zu denen, die ich oben mit "normale" gemeint
hatte. Da werden Deine Bedenken gleich viel einleuchtender.


andy, mit eingezogenem Kopf davonschleichend

Fritz

unread,
Jul 4, 2017, 10:48:42 AM7/4/17
to
Am 04.07.17 um 14:27 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>>> Erdwepsen sind im Gegensatz zu den normalen weder aggressiv noch
>>> aufdringlich noch stechfreudig. Ich würde einfach zur Marillenernte
>>> Schuhe anziehen und ansonsten wissen, wo ich eine Pinzette liegen hab,
>>> falls mich doch mal eine sticht und der Stachel steckenbleibt (kann auch
>>> bei Wepsen passieren). Und ja; ich wurde schon oft gestochen.
>> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
>> auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
>> dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
>> meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.
> Ich muß jetzt sowieso Asche auf mein Haupt streuen; ich hatte da ganz schwer
> was verwechselt! Beim Begriff "Erdwespen" hatte ich völlig andere Tiere auf
> dem Schirm: Grabwespen.
> Tatsächlich gehören Erdwespen zu denen, die ich oben mit "normale" gemeint
> hatte. Da werden Deine Bedenken gleich viel einleuchtender.

'Meine' sind kleinere Tierchen und eher kurz, aber ich habe nicht vor
eine im Fluge mit der Hand zu fangen, nein, nein ;-))
<http://www.vespa-crabro.de/unterscheidung.htm>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzkopfwespen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Wespe>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wespe>

Es könnte aber auch diese Art sein, auf das auch die eher geringe Zahl
der ein und ausfliegenden Wespen hindeuten könnte:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Wespe>
»Ab Mitte April können begattete Weibchen, die Königinnen, bei der
Nestsuche und Nahrungssuche beobachtet werden. Die Nester werden meist
unterirdisch in verlassenen Maulwurf- oder Mäusebauten angelegt. Der
Lebenszyklus ist relativ kurz und endet schon Anfang bis Mitte
September. Nach dem Erlöschen des Wespenvolkes überwintern die
begatteten Weibchen und gründen im Folgejahr neue Völker. Ein Volk der
Roten Wespe umfasst etwa 150 bis 350 Tiere und ist damit wesentlich
kleiner als die Völker der Deutschen und Gemeinen Wespen, die mehrere
Tausend Individuen umfassen können.«

Grabwespen oder Einzel lebende Bienen habe ich in Scharen auf dem Weg
zum Obstgarten. Da wurde vom Vorbesitzer die oberste Erdschicht
abgetragen und der darunter befindliche Sand/Lößlehm freigelegt. Dort
findet man viele kleine Häufchen mit einem Loch an der Spitze. Dort
summt es nur so.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Grabwespen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Bienen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Bienen#Familien_der_Bienen>

Fritz

unread,
Jul 4, 2017, 10:56:26 AM7/4/17
to
Am 04.07.17 um 14:27 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>>> Erdwepsen sind im Gegensatz zu den normalen weder aggressiv noch
>>> aufdringlich noch stechfreudig. Ich würde einfach zur Marillenernte
>>> Schuhe anziehen und ansonsten wissen, wo ich eine Pinzette liegen hab,
>>> falls mich doch mal eine sticht und der Stachel steckenbleibt (kann auch
>>> bei Wepsen passieren). Und ja; ich wurde schon oft gestochen.
>> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
>> auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
>> dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
>> meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.
> Ich muß jetzt sowieso Asche auf mein Haupt streuen; ich hatte da ganz schwer
> was verwechselt! Beim Begriff "Erdwespen" hatte ich völlig andere Tiere auf
> dem Schirm: Grabwespen.
> Tatsächlich gehören Erdwespen zu denen, die ich oben mit "normale" gemeint
> hatte. Da werden Deine Bedenken gleich viel einleuchtender.

Wildbienen:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Wildbiene>
<https://www.wien.gv.at/umweltschutz/naturschutz/biotop/wildbienen.html>
Wildbienen Arten:
<http://www.wildbienen.de/wbarten.htm>

Andy Angerer

unread,
Jul 4, 2017, 11:59:21 AM7/4/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:
Ich werd hier noch zum Wepsenfachmann.... :-)

Fritz

unread,
Jul 4, 2017, 12:15:57 PM7/4/17
to
Am 04.07.17 um 17:59 schrieb Andy Angerer:
> Ich werd hier noch zum Wepsenfachmann....:-)

Wepsen .... bist du ein Ost-Boarischer äh Weinviertler oder Wiener? ;-))

Andy Angerer

unread,
Jul 4, 2017, 1:46:09 PM7/4/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Am 04.07.17 um 17:59 schrieb Andy Angerer:
>> Ich werd hier noch zum Wepsenfachmann....:-)
>
> Wepsen .... bist du ein Ost-Boarischer äh Weinviertler oder Wiener? ;-))

Oberboarischer; auch hier heißen die so.

Fritz

unread,
Jul 5, 2017, 9:02:20 AM7/5/17
to
Am 04.07.17 um 19:46 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Am 04.07.17 um 17:59 schrieb Andy Angerer:
>>> Ich werd hier noch zum Wepsenfachmann....:-)
>> Wepsen .... bist du ein Ost-Boarischer äh Weinviertler oder Wiener? ;-))
> Oberboarischer; auch hier heißen die so.

<http://www.ostarrichi.org/start.html>
<http://www.ostarrichi.org/wort-6784-Wepse-Wespe.html>
<https://bar.wikipedia.org/wiki/Weanarisch>
<http://www.bildspur.at/wienerisch/sites/glossar/glexikon.html>

Wobei 'Die Wepsen' ganz etwas anderes bedeutet:
<https://wiki.univie.ac.at/display/PraktikumWS11/Die+Wepsen>

Fritz

unread,
Jul 6, 2017, 9:59:53 AM7/6/17
to
Am 03.07.17 um 18:08 schrieb Fritz:
> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
> auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
> dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
> meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.

Nachtrag.

Heute habe ich glücklicherweise den 'Hinterausgang' des Erdwespennestes
entdeckt. Dieser ist nun leider dem 'Wurfkreis' der Marillen näher und
liegt etwa 1m neben den anderen. Zum Glück entfernen die Wespen bei den
Einfluglöchern das Gras, sodass das Erdloch sichtbar wird. Irgendwo
könnten sich noch weitere Zugänge verbergen. Dieses 'Höhlensystem'
existiert schon länger, es wurde einige Jahre auch von Eidechsen
genutzt, die darin bei Gefahr verschwanden. Bei dem 'Wespenbefall' sind
die Eidechsen vermutlich ausgezogen. ;-))

Die Wespen sind anscheinend noch immer im 'Fleischmodus', keine Einzige
war auf den heruntergefallenen und zermatschten Marillen zu sehen. AFAIK
stellen die Wespen erst August/September auf 'Süßes & Mehlspeismodus' um
- wenn der Brutbetrieb zu Ende geht.

Ina Koys

unread,
Jul 6, 2017, 2:44:48 PM7/6/17
to
Am 04.07.2017 um 16:56 schrieb Fritz:

> 'Meine' sind kleinere Tierchen und eher kurz, aber ich habe nicht vor
> eine im Fluge mit der Hand zu fangen, nein, nein ;-))
> <http://www.vespa-crabro.de/unterscheidung.htm>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzkopfwespen>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Wespe>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wespe>

Ich hab mir mal von einem Experten sagen lassen, dass im Hochsommer
ohnehin nur noch 2 Arten rumfliegen: Deutsche und Gemeine Wespe. Dass
die in Erdlöcher einziehen, fände ich zwar ungewöhnlich, kenne mich in
der Tat selbst wenig mit denen aus.

Ina
--
Es gibt wieder frisches Gemüse!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
In Wärme und Geschichte:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de

Ina Koys

unread,
Jul 6, 2017, 2:46:25 PM7/6/17
to
Am 04.07.2017 um 19:46 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Am 04.07.17 um 17:59 schrieb Andy Angerer:
>>> Ich werd hier noch zum Wepsenfachmann....:-)
>>
>> Wepsen .... bist du ein Ost-Boarischer äh Weinviertler oder Wiener? ;-))
>
> Oberboarischer; auch hier heißen die so.
>
Ich werde den running gag meiner Mutter nicht mehr ausrotten können,
dass ich als ca. 2,5-jährige aufgequietscht hätte: "Ne Oste, ne Oste!"

Fritz

unread,
Jul 7, 2017, 3:07:03 AM7/7/17
to
Am 06.07.17 um 20:44 schrieb Ina Koys:
> Am 04.07.2017 um 16:56 schrieb Fritz:
>
>> 'Meine' sind kleinere Tierchen und eher kurz, aber ich habe nicht vor
>> eine im Fluge mit der Hand zu fangen, nein, nein ;-))
>> <http://www.vespa-crabro.de/unterscheidung.htm>
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzkopfwespen>
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Wespe>
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wespe>
>
> Ich hab mir mal von einem Experten sagen lassen, dass im Hochsommer
> ohnehin nur noch 2 Arten rumfliegen: Deutsche und Gemeine Wespe. Dass
> die in Erdlöcher einziehen, fände ich zwar ungewöhnlich, kenne mich in
> der Tat selbst wenig mit denen aus.

Nach der eher geringen Zahl der ein und ausfliegenden Wespen deutet das
eher auf diese Art hin:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Wespe>
»Ab Mitte April können begattete Weibchen, die Königinnen, bei der
Nestsuche und Nahrungssuche beobachtet werden. Die Nester werden meist
unterirdisch in verlassenen Maulwurf- oder Mäusebauten angelegt. Der
Lebenszyklus ist relativ kurz und endet schon Anfang bis Mitte
September. Nach dem Erlöschen des Wespenvolkes überwintern die
begatteten Weibchen und gründen im Folgejahr neue Völker. Ein Volk der
Roten Wespe umfasst etwa 150 bis 350 Tiere und ist damit wesentlich
kleiner als die Völker der Deutschen und Gemeinen Wespen, die mehrere
Tausend Individuen umfassen können.«

Auch sind diese Wespen eher klein. Wenn ich nur ein Tier gefahrlos
einfangen könnte. Und was mich etwas stutzig macht, sie ignorieren den
reichlich gedeckten Tisch in Form von zermatschten Marillen daneben.

Andy Angerer

unread,
Jul 7, 2017, 11:21:29 AM7/7/17
to
Ina Koys formulierte aufs eloquenteste:

> Am 04.07.2017 um 19:46 schrieb Andy Angerer:
>> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>>
>>> Am 04.07.17 um 17:59 schrieb Andy Angerer:
>>>> Ich werd hier noch zum Wepsenfachmann....:-)
>>>
>>> Wepsen .... bist du ein Ost-Boarischer äh Weinviertler oder Wiener? ;-))
>>
>> Oberboarischer; auch hier heißen die so.
>>
> Ich werde den running gag meiner Mutter nicht mehr ausrotten können,
> dass ich als ca. 2,5-jährige aufgequietscht hätte: "Ne Oste, ne Oste!"

Naja; das klingt aber eher nach einem Kleidungsstück.

Ina Koys

unread,
Jul 8, 2017, 7:56:54 AM7/8/17
to
Am 07.07.2017 um 17:21 schrieb Andy Angerer:
> Ina Koys formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Am 04.07.2017 um 19:46 schrieb Andy Angerer:
>>> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>>>
>>>> Am 04.07.17 um 17:59 schrieb Andy Angerer:
>>>>> Ich werd hier noch zum Wepsenfachmann....:-)
>>>>
>>>> Wepsen .... bist du ein Ost-Boarischer äh Weinviertler oder Wiener? ;-))
>>>
>>> Oberboarischer; auch hier heißen die so.
>>>
>> Ich werde den running gag meiner Mutter nicht mehr ausrotten können,
>> dass ich als ca. 2,5-jährige aufgequietscht hätte: "Ne Oste, ne Oste!"
>
> Naja; das klingt aber eher nach einem Kleidungsstück.
>
Ein sehr kleines, gelb-schwarz gestreiftes Rüstungsteil...

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 3, 2017, 5:00:35 AM8/3/17
to
On 07.07.2017 13:28, Ludger Averborg wrote:

>>Auch sind diese Wespen eher klein. Wenn ich nur ein Tier gefahrlos
>>einfangen könnte. Und was mich etwas stutzig macht, sie ignorieren den
>>reichlich gedeckten Tisch in Form von zermatschten Marillen daneben.
>
> Das ist derzeit nicht ungewöhnlich. Zu Zeiten, wo sich das
> Volk noch vermehrt, sind die Wespen auf eiweißhaltige
> Nahrung scharf. Da lassen sie die Marmelade liegen und
> stürzen sich auf Wurst und Schinken. Die Zuckervorliebe
> kommt erst später im Sommer und Herbst.

Vor ein paar Wochen hab ich versucht sie direkt vor ihrem Einflugloch
mit Süßem zu füttern, haben sie komplett ignoriert. Gestern hab ich
erneut einen Versuch unternommen und siehe da, nun mögen sie auch
was Süßes. Im Vergleich zu früher sind es zwar immer noch sehr wenige,
aber vielleicht muss sich das erst herumsprechen, wo es was Leckeres
gibt.

http://ikomi.de/gurken/

Dorothee Hermann

unread,
Aug 3, 2017, 6:42:45 AM8/3/17
to
Wirklich interessant.

> http://ikomi.de/gurken/

Außerdem sehr freundlich von Dir, den Erdwespen Deine Fußmassagematte
als Essplatz zu geben - ich hoffe, die schätzen das.


Dorothee

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 3, 2017, 7:11:59 AM8/3/17
to
On 03.08.2017 12:42, Dorothee Hermann wrote:

>> was Süßes. Im Vergleich zu früher sind es zwar immer noch sehr wenige,
>> aber vielleicht muss sich das erst herumsprechen, wo es was Leckeres
>> gibt.
>
> Wirklich interessant.

Das letzte Foto habe ich erst eine halbe Stunde nach dem Posting
gemacht und bis dahin hat sich der Fressplatz scheinbar bereits
herum gesprochen (auch ein paar Hornissen waren dabei). Und eine
weitere Stunde später waren die Birnen komplett weg. Jetzt
verspeisen sie gerade einen Liter Heidelbeeren.

>> http://ikomi.de/gurken/
>
> Außerdem sehr freundlich von Dir, den Erdwespen Deine Fußmassagematte
> als Essplatz zu geben - ich hoffe, die schätzen das.

Ist nur eine alte Schuhablage. Musste etwa sein, wo sie im
Saft nicht ersaufen sondern wieder heraus kommen.

Fritz

unread,
Aug 3, 2017, 11:49:54 AM8/3/17
to
Am 03.08.17 um 10:59 schrieb Herbert Kleebauer:
> Vor ein paar Wochen hab ich versucht sie direkt vor ihrem Einflugloch
> mit Süßem zu füttern, haben sie komplett ignoriert. Gestern hab ich
> erneut einen Versuch unternommen und siehe da, nun mögen sie auch
> was Süßes. Im Vergleich zu früher sind es zwar immer noch sehr wenige,
> aber vielleicht muss sich das erst herumsprechen, wo es was Leckeres
> gibt.

Wespen stellen ihren Speiseplan etwa Anfangs August von Eiweiß hältiger
Nahrung auf Zucker hältige Nahrung um. Das hat etwas mit ihrem
Brutverhalten zu tun.

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Postfaktische Wahrheiten' 'Fake News' 'Bunte
Sprache'

Fritz

unread,
Aug 3, 2017, 12:34:53 PM8/3/17
to
Am 03.08.17 um 13:11 schrieb Herbert Kleebauer:
> On 03.08.2017 12:42, Dorothee Hermann wrote:
>
>>> was Süßes. Im Vergleich zu früher sind es zwar immer noch sehr wenige,
>>> aber vielleicht muss sich das erst herumsprechen, wo es was Leckeres
>>> gibt.
>>
>> Wirklich interessant.
>
> Das letzte Foto habe ich erst eine halbe Stunde nach dem Posting
> gemacht und bis dahin hat sich der Fressplatz scheinbar bereits
> herum gesprochen (auch ein paar Hornissen waren dabei). Und eine
> weitere Stunde später waren die Birnen komplett weg. Jetzt
> verspeisen sie gerade einen Liter Heidelbeeren.

Bei mir fressen sie manche Reste von Emmys Futter (meine Schildkröte).

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 4, 2017, 12:15:29 PM8/4/17
to
On 03.08.2017 17:49, Fritz wrote:

> Wespen stellen ihren Speiseplan etwa Anfangs August von Eiweiß hältiger
> Nahrung auf Zucker hältige Nahrung um. Das hat etwas mit ihrem
> Brutverhalten zu tun.

Die bringen aber von den Süßigkeiten die sie da naschen nichts
in ihren Bau zurück. Sie sitzen zweilagig über dem Fressen und
bleiben dort ohne in ihren Bau zu fliegen. Anscheinend sind sie
auch so voll gefressen, dass sie nicht mehr richtig fliegen
können. Ich habe heute ein Glas Zwetschgen einen Meter neben
dem alten Fressplatz ausgeleert (dort waren sie noch mit fressen
beschäftigt), sie sind dann aber nicht rüber geflogen sondern
in einer 10 cm breiten Völkerwanderung rüber marschiert. Sah
lustig aus, eine lückenlos gefüllte Wespenstraße vom alten
zum neuen Fressplatz.



Fritz

unread,
Aug 4, 2017, 2:06:08 PM8/4/17
to
Am 04.08.17 um 18:15 schrieb Herbert Kleebauer:
Vielleicht haben die Früchte schon zu gären begonnen und die Wespen
waren einfach zu bsoffen um zu fliegen ... ;-))

Fritz

unread,
Aug 9, 2017, 1:32:45 PM8/9/17
to
Am 04.07.17 um 14:08 schrieb Andy Angerer:
>> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
>> auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
>> dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
>> meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.
> Aha; ich hab sie bisher anders kennengelernt, aber ich bin wohl auch noch
> nie auf eins ihrer Löcher gestiegen. Deine Idee mit dem Drahtkorb find ich
> übrigens interessant & vielversprechend.

Die Wespen scheinen Nerven aus Draht zu haben, heute wurde ihr Bau mit
den zwei Ausgängen kurz mit dem Rasenmäher überfahren. Die scheinen sich
vor dem 'lärmenden Ungetüm' geduckt (zurückgezogen) zu haben. Nach der
'Wiesenbehandlung' flogen sie wieder, so als ob nichts gewesen wäre.
Keine Spur von Aggressivität.

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Aug 9, 2017, 1:43:46 PM8/9/17
to
Am 09.08.2017 um 19:32 schrieb Fritz:

> Keine Spur von Aggressivität.

Sag ich doch!

--
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -
Fasan am Schlafplatz:
https://youtu.be/8GMxKo7ytUQ

Andy Angerer

unread,
Aug 10, 2017, 10:05:50 AM8/10/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Am 04.07.17 um 14:08 schrieb Andy Angerer:
>>> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad ratsam
>>> auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur eine
>>> dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung haben die
>>> meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.
>> Aha; ich hab sie bisher anders kennengelernt, aber ich bin wohl auch noch
>> nie auf eins ihrer Löcher gestiegen. Deine Idee mit dem Drahtkorb find
>> ich übrigens interessant & vielversprechend.
>
> Die Wespen scheinen Nerven aus Draht zu haben, heute wurde ihr Bau mit
> den zwei Ausgängen kurz mit dem Rasenmäher überfahren. Die scheinen sich
> vor dem 'lärmenden Ungetüm' geduckt (zurückgezogen) zu haben. Nach der
> 'Wiesenbehandlung' flogen sie wieder, so als ob nichts gewesen wäre.
> Keine Spur von Aggressivität.

Hilf mir mal: waren es Feldwespen?

Fritz

unread,
Aug 10, 2017, 2:03:16 PM8/10/17
to
Am 10.08.17 um 16:06 schrieb Andy Angerer:
Du meinst diese
<https://de.wikipedia.org/wiki/Feldwespen>
<http://www.wespennest-entfernen.info/wespenarten.html>

Meine sind relativ klein und kurzleibig. Und auch nicht so zahlreich.
Fangen konnte ich bisher keine. Und sie sind in ein verlassenes Mausloch
in der Wiese eingezogen.

Und dort zum Mähen habe ich jemand unerschrockenen gefunden, der nicht
allergisch auf Stiche reagiert.

Aus
Message-ID:
<190646bc-1ff3-5ab4...@tb.alba.fritz-fqdn.dd-dns.de>
'Meine' sind kleinere Tierchen und eher kurz, aber ich habe nicht vor
eine im Fluge mit der Hand zu fangen, nein, nein ;-))
<http://www.vespa-crabro.de/unterscheidung.htm>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Kurzkopfwespen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Wespe>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wespe>

Es könnte aber auch diese Art sein, auf das auch die eher geringe Zahl
der ein und ausfliegenden Wespen hindeuten könnte:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Wespe>
»Ab Mitte April können begattete Weibchen, die Königinnen, bei der
Nestsuche und Nahrungssuche beobachtet werden. Die Nester werden meist
unterirdisch in verlassenen Maulwurf- oder Mäusebauten angelegt. Der
Lebenszyklus ist relativ kurz und endet schon Anfang bis Mitte
September. Nach dem Erlöschen des Wespenvolkes überwintern die
begatteten Weibchen und gründen im Folgejahr neue Völker. Ein Volk der
Roten Wespe umfasst etwa 150 bis 350 Tiere und ist damit wesentlich
kleiner als die Völker der Deutschen und Gemeinen Wespen, die mehrere
Tausend Individuen umfassen können.«

Grabwespen oder Einzel lebende Bienen habe ich in Scharen auf dem Weg
zum Obstgarten. Da wurde vom Vorbesitzer die oberste Erdschicht
abgetragen und der darunter befindliche Sand/Lößlehm freigelegt. Dort
findet man viele kleine Häufchen mit einem Loch an der Spitze. Dort
summt es nur so.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Grabwespen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Bienen>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Bienen#Familien_der_Bienen>

Wildbienen:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Wildbiene>
<https://www.wien.gv.at/umweltschutz/naturschutz/biotop/wildbienen.html>
Wildbienen Arten:
<http://www.wildbienen.de/wbarten.htm>

Grabwespen und Wildbienen tummeln sich auch im Obstgarten.

Andy Angerer

unread,
Aug 10, 2017, 2:12:39 PM8/10/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Am 10.08.17 um 16:06 schrieb Andy Angerer:
>> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>>
>>> Am 04.07.17 um 14:08 schrieb Andy Angerer:
>>>>> Da hat mir nun ein Imker etwas anderes erzählt, es ist nicht grad
>>>>> ratsam auf das Loch drauf zu steigen, wenn sie zornig werden hülfe nur
>>>>> eine dichte 'Ritterrüstung' - und nach seiner leidvollen Erfahrung
>>>>> haben die meisten Erdwespen Bauten zwei Ausgänge.
>>>> Aha; ich hab sie bisher anders kennengelernt, aber ich bin wohl auch
>>>> noch nie auf eins ihrer Löcher gestiegen. Deine Idee mit dem Drahtkorb
>>>> find ich übrigens interessant & vielversprechend.
>>>
>>> Die Wespen scheinen Nerven aus Draht zu haben, heute wurde ihr Bau mit
>>> den zwei Ausgängen kurz mit dem Rasenmäher überfahren. Die scheinen sich
>>> vor dem 'lärmenden Ungetüm' geduckt (zurückgezogen) zu haben. Nach der
>>> 'Wiesenbehandlung' flogen sie wieder, so als ob nichts gewesen wäre.
>>> Keine Spur von Aggressivität.
>>
>> Hilf mir mal: waren es Feldwespen?
>
> Du meinst diese
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Feldwespen>

Nein; ich _sagte_ diese.
_Meinen_ tat ich jene:

> Es könnte aber auch diese Art sein, auf das auch die eher geringe Zahl
> der ein und ausfliegenden Wespen hindeuten könnte:
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Wespe>

Vor allem auch ihre Gemütlichkeit deutet in die Richtung.

Andy Angerer

unread,
Aug 10, 2017, 2:16:57 PM8/10/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Grabwespen oder Einzel lebende Bienen habe ich in Scharen auf dem Weg
> zum Obstgarten. Da wurde vom Vorbesitzer die oberste Erdschicht
> abgetragen und der darunter befindliche Sand/Lößlehm freigelegt.

Ein Hoch auf den Vorbesitzer!

> Dort
> findet man viele kleine Häufchen mit einem Loch an der Spitze. Dort
> summt es nur so.
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Grabwespen>

Die sind klasse; ich schau denen wahnsinig gern zu.

Reindl Wolfgang

unread,
Aug 10, 2017, 2:45:20 PM8/10/17
to
Am 10.08.17 20:03, schrieb Fritz:


> Aus
> Message-ID:
> <190646bc-1ff3-5ab4...@tb.alba.fritz-fqdn.dd-dns.de>
> 'Meine' sind kleinere Tierchen und eher kurz, aber ich habe nicht vor
> eine im Fluge mit der Hand zu fangen, nein, nein ;-))

Was selbst bei - oder gerade bei - "normalen" Wepsen sehr gut
funktioniert ist folgender Angriff:

Mit der flachen Hand von oben (da ist Stechen körperbaulich unmöglich!)
dem < 1m hoch fliegenden Weps eine "Watschn" geben läßt ihn betäubt zu
Boden gehen …9, 10, KO! Irgendwann erhohlt sich Weps allerdings von
seiner Gehirnerschütterung und fliegt mir Hohlraumsausen wieder davon.
Diese paar sec kann man nutzen, um Weps in ein Beobachtungsgefäß zu
bugsieren. Vor dem Öffnen vom Beobachtungsgefäß dieses schütteln, dann
bekommt der arme Weps zwar schon wieder ein Schädel-Hirn-Trauma, aber
Mensch hat die Chance sich außer Reichweite zu bringen.

Bei der Gelegenheit: da war vor einiger Zeit ein Artikel im Spektum der
Wissenschaft, daß Wespen eine individuelle Kopfzeichnung haben und sich
Stammesangehörige an den Gesichtern auch individuell erkennen können.

Wolfgang


--
If there were any Microsoft product that doesn's suck, it would be a
vacuum cleaner.

Herbert Kleebauer

unread,
Aug 10, 2017, 3:27:32 PM8/10/17
to
On 10.08.2017 20:45, Reindl Wolfgang wrote:

> Mit der flachen Hand von oben (da ist Stechen körperbaulich unmöglich!)
> dem < 1m hoch fliegenden Weps eine "Watschn" geben läßt ihn betäubt zu
> Boden gehen …9, 10, KO! Irgendwann erhohlt sich Weps allerdings von
> seiner Gehirnerschütterung und fliegt mir Hohlraumsausen wieder davon.

Wesentlich humaner wäre es doch, die Wespen einfach zu fütter. Dann
kann man sie gleich massenweise fotografieren. Hier verspeisen sie
jeden Tag mindestens 2 Liter Kompott (sehr beliebt sind Zwetschgen
und Birnen). Sie sind auch total friedlich. Wenn ich Nachschub bringe
muss ich mich ja direkt in den Schwarm begeben, wurde aber noch nie
angegriffen.

Andy Angerer

unread,
Aug 10, 2017, 3:57:14 PM8/10/17
to
Reindl Wolfgang formulierte aufs eloquenteste:

> Mit der flachen Hand von oben (da ist Stechen körperbaulich unmöglich!)
> dem < 1m hoch fliegenden Weps eine "Watschn" geben läßt ihn betäubt zu
> Boden gehen …9, 10, KO! Irgendwann erhohlt sich Weps allerdings von
> seiner Gehirnerschütterung und fliegt mir Hohlraumsausen wieder davon.

Genau, Fritz; Du bekommst dann den Chuck-Norris-Orden am schwarz-gelben
Band!

Fritz

unread,
Aug 11, 2017, 3:56:40 AM8/11/17
to
Am 10.08.17 um 20:17 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Grabwespen oder Einzel lebende Bienen habe ich in Scharen auf dem Weg
>> zum Obstgarten. Da wurde vom Vorbesitzer die oberste Erdschicht
>> abgetragen und der darunter befindliche Sand/Lößlehm freigelegt.
>
> Ein Hoch auf den Vorbesitzer!
>
>> Dort
>> findet man viele kleine Häufchen mit einem Loch an der Spitze. Dort
>> summt es nur so.
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Grabwespen>
>
> Die sind klasse; ich schau denen wahnsinig gern zu.

Leider haben diverse Unwetter denen stark zugesetzt, die vielen Löcher
scheinen nun verwaist, sind aber noch offen.

http://img4web.com/i/JYXAC.jpg
http://img4web.com/i/793LA.jpg
http://img4web.com/i/6FCET.jpg
http://img4web.com/i/KYEQD.jpg
http://img4web.com/i/1Q6X4.jpg
http://img4web.com/i/RX5EN.jpg
http://img4web.com/i/XW56C.jpg
http://img4web.com/i/NVIWQ.jpg
http://img4web.com/i/OPCLG.jpg
http://img4web.com/i/54RU7.jpg


Feld-Mannstreu
http://img4web.com/i/J5FGA.jpg
http://img4web.com/i/ZJ4OI.jpg

Herbert Kleebauer

unread,
Sep 3, 2017, 3:29:53 AM9/3/17
to
On 07.07.2017 13:28, Ludger Averborg wrote:

> Das ist derzeit nicht ungewöhnlich. Zu Zeiten, wo sich das
> Volk noch vermehrt, sind die Wespen auf eiweißhaltige
> Nahrung scharf. Da lassen sie die Marmelade liegen und
> stürzen sich auf Wurst und Schinken. Die Zuckervorliebe
> kommt erst später im Sommer und Herbst.

Den Herbst haben sie nicht mehr erlebt. Sind immer weniger
geworden und jetzt ganz verschwunden. Weiß nicht ob sie
alle an Altersschwäche gestorben sind oder sich zu Tode
gefressen haben (haben in den paar Wochen über 20 Liter
Kompott verspeist).

Ein Zeit war dann ein Schwarm Schmetterlinge da. Haben in der
Wiese ein Sonnenbad genommen und sind dann immer wieder zum
Fressen geflogen. Seltsamerweise wollten die aber nur altes
Futter. Wenn ich neues Pflaumenmus hingestellt haben, sind
zwar die wenigen restlichen Wespen rüber gewandert, die
Schmetterlinge blieben jedoch bei dem alten Futter:

http://ikomi.de/gurken/

Nach dem Kälteeinbruch sind jetzt aber auch die Schmetterlinge
verschwunden.


Ina Koys

unread,
Sep 7, 2017, 3:25:28 AM9/7/17
to
Am 03.09.2017 um 09:25 schrieb Herbert Kleebauer:

> http://ikomi.de/gurken/
>
> Nach dem Kälteeinbruch sind jetzt aber auch die Schmetterlinge
> verschwunden.

Zumindest bei den Pfauenaugen hat das weniger mit Kälte als mit
begrenzter Lebensdauer zu tun. Die Falter überwintern sogar lebend. Und
Admirale sind Wanderfalter. Die können einfach weggezogen sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Admiral_(Schmetterling)#Vorkommen

Herbert Kleebauer

unread,
Sep 7, 2017, 5:02:48 AM9/7/17
to
On 07.09.2017 09:25, Ina Koys wrote:

>> Nach dem Kälteeinbruch sind jetzt aber auch die Schmetterlinge
>> verschwunden.
>
> Zumindest bei den Pfauenaugen hat das weniger mit Kälte als mit
> begrenzter Lebensdauer zu tun.

Es war schon das Wetter. Mit der Sonne kamen auch die
Schmetterlinge wieder zurück. Sie lieben es anscheinend
mit ausgebreiteten Flügeln ein Sonnenbad zu nehmen und
zwischendurch mal einen Abstecher zum Fressen zu machen.
Nur hat leider die Natur einen großen Fehler gemacht:
im Gegensatz zu den Vögeln erkennen die Schmetterlinge
wohl in der Katze keinen natürlichen Feind.

So viele Schmetterlinge wie heuer hab ich schon lange
nicht mehr gesehen (oder es liegt am Wespen füttern).
Aber die Distelfalter habe es heuer wohl nicht aus
Afrika zurück geschafft.


Karl-Heinz Rekittke

unread,
Sep 7, 2017, 7:25:26 AM9/7/17
to
Am 07.09.2017 um 11:02 schrieb Herbert Kleebauer:

> So viele Schmetterlinge wie heuer hab ich schon lange nicht mehr
> gesehen (oder es liegt am Wespen füttern).
Das spielt sich schon allerorten so ab und gilt auch für Motten und
Buchsbaumzünsler. Zumindest werde ich überall darauf angesprochen. Ich
hoffe, dass man das noch auf Nachtfalter ausdehnen kann, denn dann haben
meine Wunderblumen (Mirabilis jalapa) 1) auch was davon.

Ob der Grund ausgerechnet im außergewöhnlich späten Frost im April zu
suchen ist oder eher in den, in den Maßen ebenfalls seltenen, sonnigen
Mai- und Junitagen, darf nur geraten werden. Bei Google findet man
Hinweise für ein "extremes Schmetterlingsjahr 2017" und auch das Jahr
2006 scheint hervorzustechen. Wenn man die Wetterdaten der beiden Jahre
vergleicht (52 Wochen zurück), erkennt man (zumindest für Münster) schon
gewisse Ähnlichkeiten und auch starke Abweichungen gegenüber anderen
Jahren, aber Frost gab es hier im April 2006 zumindest nicht.

Es kann allerdings auch sein, dass das überhaupt nichts mit dem Wetter
zu tun hat. So gibt es ja zum Beispiel Insekten [nicht nur Insekten!
2)], die in periodischen Zyklen auftreten, wie etwa Zikaden, die
Primzahlen lieben und genau alle 13 oder 17 Jahre in Massen auftreten
und Maikäfer die regelmäßig alle 5 Jahre in größerer Anzahl anzutreffen
sind - aber alle 30 bis 45 Jahre in Populationen apokalyptischen
Ausmaßes.

Wir können als Gartenfreunde ja froh sein, dass, mal abgesehen vom
Zünsler und vielleicht noch vom Kleinen Kohlweißling, nicht allzu viele
der Schmetterlinge mit Plagen einhergehen und wir deshalb nicht ständig
über deren Raupen nachdenken müssen.

1) Irgendwie ist der Hinweis, dass sie vornehmlich nachts blüht und der
Name, wie auch der Zweitname "Königin der Nacht" daher rühren, aus der
Wikipedia verschwunden. Jetzt schreibt man dort, dass die Variabilität
der Farben das Mirakel sei. Hier wird sie gerne auch mit "Mallorcablume"
betitelt und sie lässt sich prima überwintern.

2) z.B. Lemmige durch wechselseitig gehäuftes Auftreten mit ihren
Fressfeinden ... Feldmäuse ... Wühlmäuse ...

--
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -
Begegnungen am Bach IV:
https://youtu.be/6TCz69BqO8s

Fritz

unread,
Sep 15, 2017, 8:36:13 AM9/15/17
to
Am 03.08.17 um 10:59 schrieb Herbert Kleebauer:
Seit einigen Tagen befindet ist rund um das Einflugloch ein Trichter von
etwa 15 cm Durchmesser und 7 cm Tiefe, das Gras im Umkreis von etwa 1/2m
ich mit feinem Auswurfmaterial bedeckt. Die Wespen fliegen aber noch
immer ein- und aus, nur kommt mir vor nicht so zahlreich.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wespen diesen Trichter ins
Erdreich gegraben haben, wozu auch? Welches Tier stellt in unserer
Breiten Erdwespen nach?

--
Fritz
Das bunte Treiben der Kreischer hierconfs:
'Alternative Wahrheiten' 'Alternative Fakten' 'Postfaktische Wahrheiten'
'Fake News' 'Bunte Sprache'

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Sep 15, 2017, 12:29:59 PM9/15/17
to
Am 15.09.2017 um 14:36 schrieb Fritz:

> Seit einigen Tagen befindet ist rund um das Einflugloch ein Trichter
> von etwa 15 cm Durchmesser und 7 cm Tiefe, das Gras im Umkreis von
> etwa 1/2m ich mit feinem Auswurfmaterial bedeckt. Die Wespen fliegen
> aber noch immer ein- und aus, nur kommt mir vor nicht so zahlreich.
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wespen diesen Trichter ins
> Erdreich gegraben haben, wozu auch? Welches Tier stellt in unserer
> Breiten Erdwespen nach?

Bei mir waren es Maden/Raupen der Hummelnestmotten (Aphomia sociella),
ferner Verwandter der ungeliebten Buchsbaumzünsler, die allen Hummeln,
die in diesem Jahr den Designer-Nistkasten (siehe Signatur) zu ihrer
Brutstätte erkoren, den Garaus machten. Dass Nistkästen gar nicht
gut geeignet sind zur Hummelaufzucht, erfuhr ich erst im Nachhinein
durch diesen Wikipediaartikel (unter "Einfluss auf Hummelförderung"):

https://de.wikipedia.org/wiki/Hummelnestmotte

Bilder liefere ich nach, wenn ich sie gefunden und auf eine akzeptable
Größe verkleinert habe. Für deinen Krater dürften sie allerdings nicht
verantwortlich sein, weil sie die Eiablage eher als "überflüssigen
Nebenerwerb" und beiläufig betreiben. -> nur deshalb OT!

p.s. Mein TB bricht seit einiger Zeit merkwürdig um. Das muss ein Bug
sein und ich habe wenig Einfluss darauf ... :-((

--
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -
Feldsperlinge im Designer-Nistkasten III:
https://youtu.be/GWwuWv98l54

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Sep 16, 2017, 5:16:51 AM9/16/17
to
Am 15.09.2017 um 18:29 schrieb Karl-Heinz Rekittke:

> https://de.wikipedia.org/wiki/Hummelnestmotte
>
> Bilder liefere ich nach, wenn ich sie gefunden und auf eine
> akzeptable Größe verkleinert habe.

Genau das will ich jetzt nachholen und zunächst kommt eine halbherzige
Handyaufnahme von Anfang Juni, mit Hummeln, aus dem Archiv:

https://www.youtube.com/watch?v=7qMIAYWV6sE

Eigentlich wollte ich ein- und ausfliegende Baumhummeln filmen - das ist
mir nicht so ganz gelungen, weil die mehr mit mir beschäftigt waren, als
ich mit ihnen. Die beiden Schmeißfliegen zählen übrigens nicht. Ich kann
aber versichern, dass die Hummeln dort regelmäßig ein- und ausgeflogen sind.

Im Juli, als es bei uns nur noch regnete, taten sie das jedoch nicht
mehr - was mich veranlasste, mal nachzuschauen, um den Kasten
gegebenenfalls wieder für Vögel herzurichten. Zu diesem Zeitpunkt ließ
er sich auch noch leicht von der Wand abnehmen. Bei geöffnetem Dach
kamen mir bereits Hummeln entgegen und ich glaubte sogar, eine
entgegenkommende Made erkannt zu haben. Auch von außerhalb begann es
dann zu summen und zu brummen, sodass ich den Kasten eilig - mit
schlechtem Gewissen - wieder an Ort und Stelle verfrachten musste.

Ende August tat sich aber gar nichts mehr und deshalb versuchte ich
abermals den Kasten abzunehmen. Das ging nun aber gar nicht mehr so
einfach, sondern nur unter Einsatz roher Gewalt:

https://www.dropbox.com/s/ffpdt0t20kvaq9f/1%20Abrei%C3%9Fen%20des%20Kastens%2020170823_155252.jpg?dl=0

Am Gartenhaus und auch am Häuschen klebte etwas, das dieses besser
verhinderte als abgestandenes/ner Obazda:

https://www.dropbox.com/s/ntbjt1mib99ydu7/2%20Madennestreste%20am%20Kasten%2020170823_155305.jpg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/myegw866j7v3ft8/3%20Mottennest%2020170823_172625.jpg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/byfn0t1gw9quimb/4%20Mottenmadennest%2020170823_172635.jpg?dl=0

Im Kasteninneren sah es ganz schlimm aus:

https://www.dropbox.com/s/e5p9vvfscurxh31/5%20Maden-Hummel-Vogelnest%2020170823_172655.jpg?dl=0
https://www.dropbox.com/s/xlzn5ikxdm2uupp/6%20Maden-Vogel-Hummelnest%2020170823_172727.jpg?dl=0

Vor den Hummeln müssen dort (in diesem Jahr) schon Vögel ein Nest
angefangen haben, die (vielleicht in der Konkurrenz mit den Hummeln) das
Spiel dann offensichtlich verloren. Den Kasten hatte ich jedenfalls im
August letzten Jahres ordnungsgemäß geleert und gesäubert. Ich kann mir
nicht vorstellen, dass Hummeln derartig viel Moos heran geschafft haben
sollen. Im Juli kamen die Hummeln und die vermeintlich wahrgenommene
Made, übrigens aus den Tiefen des Mooses gekrochen.

Auch das Dach war ziemlich mit Kot verschmiert:

https://www.dropbox.com/s/evsfpkxm5nndhnz/7%20Dach%2020170823_172604.jpg?dl=0

Hummelnestmotten gehören zu den Wachsmotten und auf dem Speiseplan ihres
Nachwuchses stehen neben Hummeln auch noch Honigbienen, Wespen und
Hornissen. Pikanterweise sind sie selbst aber gerne Opfer der beiden
Letztgenannten.

---
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -
Boden und Gebüsch I, Brieftaube am Futterplatz:
https://youtu.be/-gBXM-luAWs

--
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -

Andy Angerer

unread,
Sep 16, 2017, 8:19:01 AM9/16/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Seit einigen Tagen befindet ist rund um das Einflugloch ein Trichter von
> etwa 15 cm Durchmesser und 7 cm Tiefe, das Gras im Umkreis von etwa 1/2m
> ich mit feinem Auswurfmaterial bedeckt. Die Wespen fliegen aber noch
> immer ein- und aus, nur kommt mir vor nicht so zahlreich.
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wespen diesen Trichter ins
> Erdreich gegraben haben, wozu auch? Welches Tier stellt in unserer
> Breiten Erdwespen nach?

Wespenbussarde zB.
Und die graben auch nach ihrer Beute.

Fritz

unread,
Sep 16, 2017, 10:00:36 AM9/16/17
to
Am 16.09.17 um 14:19 schrieb Andy Angerer:
> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>
>> Seit einigen Tagen befindet ist rund um das Einflugloch ein Trichter von
>> etwa 15 cm Durchmesser und 7 cm Tiefe, das Gras im Umkreis von etwa 1/2m
>> ich mit feinem Auswurfmaterial bedeckt. Die Wespen fliegen aber noch
>> immer ein- und aus, nur kommt mir vor nicht so zahlreich.
>> Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wespen diesen Trichter ins
>> Erdreich gegraben haben, wozu auch? Welches Tier stellt in unserer
>> Breiten Erdwespen nach?
> Wespenbussarde zB.
> Und die graben auch nach ihrer Beute.

Bilder vom Wespenbau:
<https://www2.pic-upload.de/img/33929143/20170913_131500.jpg>
<https://www2.pic-upload.de/img/33929141/20170913_131520.jpg>
<https://www2.pic-upload.de/img/33929142/20170913_131527.jpg>

Vor Tagen beobachtete ich einen bräunlichen, größeren Vogel durch die
Bäume huschend.

Muss mal genau hinhören und beobachten:
<http://www.deutsche-vogelstimmen.de/wespenbussard/>
<http://www.jagd.bz/voegelkunde/wespenbussard/index.htm>
<http://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/wespenbussard>
<http://www.natur-lexikon.com/Texte/HWG/002/00122-wespenbussard/HWG00122-wespenbussard.html>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Wespenbussard>

Andy Angerer

unread,
Sep 16, 2017, 10:57:19 AM9/16/17
to
Fritz formulierte aufs eloquenteste:

> Am 16.09.17 um 14:19 schrieb Andy Angerer:
>> Fritz formulierte aufs eloquenteste:
>>
>>> Seit einigen Tagen befindet ist rund um das Einflugloch ein Trichter von
>>> etwa 15 cm Durchmesser und 7 cm Tiefe, das Gras im Umkreis von etwa 1/2m
>>> ich mit feinem Auswurfmaterial bedeckt. Die Wespen fliegen aber noch
>>> immer ein- und aus, nur kommt mir vor nicht so zahlreich.
>>> Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wespen diesen Trichter ins
>>> Erdreich gegraben haben, wozu auch? Welches Tier stellt in unserer
>>> Breiten Erdwespen nach?
>> Wespenbussarde zB.
>> Und die graben auch nach ihrer Beute.
>
> Bilder vom Wespenbau:
> <https://www2.pic-upload.de/img/33929143/20170913_131500.jpg>
> <https://www2.pic-upload.de/img/33929141/20170913_131520.jpg>
> <https://www2.pic-upload.de/img/33929142/20170913_131527.jpg>

Könnt schon einer sein, denk ich.

> Vor Tagen beobachtete ich einen bräunlichen, größeren Vogel durch die
> Bäume huschend.

Könnt auch einer sein. :-)
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