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Unkraut zwischen Pflastersteinen entfernen

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Karl Jahn

unread,
Jul 7, 2012, 6:41:22 PM7/7/12
to
Meine Stellplätze sind kaum noch zu erkennen, weil sie zu fast zu 100
Prozent mit Unkraut bedeckt sind, das aus den Fugen zwischen den
Pflastersteinen wächst. Die harten Unkrautvernichtungsmittel, sowie
Essigsäure / Salz will ich nicht wegen Verbot nutzen.
Herauskratzen würde wahrscheinlich zwei Tage dauern. Hat jemand einen
Tip, wie ich meine Plätze vollkommen von dem Unkraut befreien kann?
Mit dem "Flammenwerfer" hatte ich leider keinen Erfolg :(
--
Gruß,
Karl

Theodor.Hellwald

unread,
Jul 8, 2012, 12:08:18 AM7/8/12
to
Versiegel die Fugen mit Bitumen. Vorher latürnich auskratzen.... MfG theo
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Karl-Heinz Rekittke

unread,
Jul 8, 2012, 2:41:06 AM7/8/12
to
Am 08.07.2012 00:41, schrieb Karl Jahn:

Gerhard Zahn

unread,
Jul 8, 2012, 3:33:09 AM7/8/12
to
Am Sun, 08 Jul 2012 00:41:22 +0200 schrieb Karl Jahn:

Hallo,
"vollkommen" ist vollkommen unmöglich. :-(

Aber gründlich und für längere Zeit wirkend könnte sich eine
"befahrbare" schwarze Teichfolie zeigen.
Das meiste Grün sollte schon nach vier bis 6 Wochen Abdeckung
kapitulieren.

Beste Grüße G e r h a r d

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Jul 8, 2012, 5:45:32 AM7/8/12
to
Am 08.07.2012 00:41, schrieb Karl Jahn:
> Meine Stellplätze sind kaum noch zu erkennen, weil sie zu fast zu 100
> Prozent mit Unkraut bedeckt sind, das aus den Fugen zwischen den
> Pflastersteinen wächst. Die harten Unkrautvernichtungsmittel, sowie
> Essigsäure / Salz will ich nicht wegen Verbot nutzen.

...*darf* ich nicht wegen Verbot... würde eher Sinn machen :-)

> Herauskratzen würde wahrscheinlich zwei Tage dauern.

... und wäre zudem nicht dauerhaft - bis zu einem gewissen
Alter aber durchaus gesund und billiger als der regelmäßige
Gang in die Muckibude.


> Hat jemand einen Tip, wie ich meine Plätze vollkommen von
> dem Unkraut befreien kann?

Wenn es nur darum geht, es einmalig zu entfernen, gibt es
sicherlich viele Möglichkeiten und ich halte das, was Du
zunächst unternommen hast für eine der besten:

> Mit dem "Flammenwerfer" hatte ich leider keinen Erfolg :
> (

Dabei geht es aber nicht darum, das Grün vollständig zu
verbrennen, sondern darum, es so zu schädigen, dass es
möglichst lange keine Chance zur Photosynthese bekommt. Um
das zeit- und energieraubende Verbrennen zu vermeiden, gehe
ich deshalb zuvor mit dem Rasenmäher (auf der niedrigsten
Stufe) über die Fläche. Bei Stellplätzen kann man durchaus
darüber nachdenken, statt der üblichen Unkrautverbrenner
gleich einen solchen Gasbrenner einzusetzen, den die
Dachdecker verwenden. Kosten lassen sich damit auch noch
einsparen, weil die Kartuschen ja nicht ganz preiswert sind.
Die Umgebung sollte man dabei aber gut im Auge behalten,
damit nichts Schlimmes passiert. Bei uns traf es lediglich -
als die beste aller Ehefrauen den Vorgang mal beschleunigen
wollte - eine angrenzende Buchsbaumhecke, die nach einem
Jahr aber wiederkam. Im Internet wirst Du schlimmere
Beispiele finden.

Da Meristeme und speziell auch Vegetationspunkte vieler
Kräuter weit unterhalb der Pflaster-Oberfläche liegen
können, muss der Vorgang des Abfackelns in den nächsten
Wochen so oft wiederholt werden, bis die Energie der
unterirdischen Pflanzenteile zur Neubildung Photosyntese
betreibenden oberirdischen Grüns verbraucht ist.

Kärchern mit Terrassentopf - ebenfalls über Wochen
wiederholt, bis nichts mehr nachkommt - ist sicherlich als
gleichwertig anzusehen. Materialschonend ist das aber gerade
nicht. Anschließend muss zudem in der Regel neu verfugt werden.

Neu ist mir die Methode, die Gerhard soeben eingestellt hat.
Ich halte sie für vielversprechend, wenn nicht gerade (bei
*nur* einer sechs Wochenfrist) Ackerschachtelhalm aus den
Fugen wächst. Letztgenannter würde allerdings auch das
Abfackeln und Kärchern überstehen.

Alle genannten Methoden dürfen natürlich nicht als dauerhaft
angesehen werden, weil immer mal wieder Kräutersamen
gestreut werden.

Auch dauerelasische Verfugungen unterliegen einem
Verfallsdatum und sind - insbesondere bei großen Flächen -
nicht eben ganz billig. Selbst setze ich diese Mittel nur
dann ein, wenn auch die Pflasterung viel Aufwand erforderte
(in der Art oder im Material) und die o.g. Methoden auf
Dauer zu Schäden führen würden.

Mit Rasengittersteinen lässt sich aus der Not eine Tugend
machen.

Wenn der Bebauungsplan es zulässt, würde ich bei
Stellplätzen immer über eine Bedachung nachdenken, zumal
dann außerdem noch die Karossen optimal geschützt werden.

Gruß,
Kalle











Karl Jahn

unread,
Jul 8, 2012, 5:52:09 AM7/8/12
to
Danke für die ausführliche Info! Über ein Carpot habe ich auch schon
nachgedacht, was mir allerdings ein wenig Sonnenschein im Garten nehmen
würde...
--
Gruß,
Karl

Karl Jahn

unread,
Jul 8, 2012, 5:53:07 AM7/8/12
to
Am 08.07.2012 08:02, schrieb Kathinka Wenz:
> http://www.drg-faq.info/unkrautbekaempfung/unkraut-in-fugen/
>
Danke für den Link! Heißes Wasser soll auch helfen, das Unkraut leichter
zu entfernen.
--
Gruß,
Karl


Karl-Heinz Rekittke

unread,
Jul 8, 2012, 6:09:17 AM7/8/12
to
Am 08.07.2012 11:52, schrieb Karl Jahn:

> Über ein Carpot habe ich auch schon nachgedacht, was mir
> allerdings ein wenig Sonnenschein im Garten nehmen
> würde...

mach´s transparent!

Gruß,
Kalle


Message has been deleted

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Jul 8, 2012, 6:19:28 AM7/8/12
to
> Hm, warum?
>
> Dass du mit kochendem Wasser das Unkräut töten kannst, erscheint mir
> logisch, dass du es anschließend leichter rauskriegst, aber nicht.

War da nicht letztens was mit ´ner Tomate, die nach dem
Kochen, auf dem Kompost noch keimte ;-) ?

Vielleicht funktioniert das, wenn man einige Tage wartet und
dann mit einem harten Besen fegt.

Gruß,
Kalle


Jürgen Exner

unread,
Jul 8, 2012, 9:13:52 AM7/8/12
to
Karl Jahn <Ja...@turboprinz.de> wrote:
>[...]Unkraut bedeckt sind, das aus den Fugen zwischen den
>Pflastersteinen[...]
>Mit dem "Flammenwerfer" hatte ich leider keinen Erfolg :(

Welchen und wie angewendet?

Mit Dachdeckerbrenner geht es schnell und bequem. Natuerlich ist es
_nicht_ das Ziel, die Pflanzen komplett zu verbrennen. Leicht ansengen,
so dass die Zellwaende platzen und die ueberirdischen Teile deshalb
eingehen reicht voellig. Man sieht dies recht deutlich daran, dass nach
dem wegnehmen der Flamme kraeftig Dampf aufsteigt.
Alle 2-4 Wochen wiederholen, weil natuerlich die unterirdischen Wurzeln
solange wieder neu austreiben, bis sie sich erschoept haben.
Und auch danach regelmaessig weiter anwenden, weil sich laufend neue
Samen ansiedeln.

Wenn du wirklich eine einmalige, dauerhafte Loesung willst, dann hilft
nur versiegeln.

jue

Anna Mosler

unread,
Jul 8, 2012, 9:17:45 AM7/8/12
to
Jürgen Exner wrote:
> Karl Jahn <Ja...@turboprinz.de> wrote:
>> [...]Unkraut bedeckt sind, das aus den Fugen zwischen den
>> Pflastersteinen[...]

> Mit Dachdeckerbrenner geht es schnell und bequem. ...
> Alle 2-4 Wochen wiederholen, weil natuerlich die unterirdischen
> Wurzeln solange wieder neu austreiben, bis sie sich erschoept haben.
> Und auch danach regelmaessig weiter anwenden, weil sich laufend neue
> Samen ansiedeln.

Alle 2 Wochen mit einem harten Straßenbesen kehren dürfte auch
wesentlich helfen.

Anna

--
Gartenbilder bei http://tinyurl.com/6kkl4ll

Jo Warner

unread,
Jul 8, 2012, 9:30:05 AM7/8/12
to
Am 08.07.2012 15:13, schrieb Jürgen Exner:

> Wenn du wirklich eine einmalige, dauerhafte Loesung willst, dann hilft
> nur versiegeln.

Versiegeln womit? Was für einen Pressdruck Pflanzen ausüben können,
sieht man gut an Asphaltstraßen, die aus dem Verkehrswegenetz genommen
wurden. Außerdem muss die Versiegelung auch farblich einigermaßen zum
Stellplatzpflaster passen, was schwierig werden kann.

Wären es meine Stellplätze, hieße meine schnelle Lösung Roundup bei
Nacht und Nebel. Die dauerhafte, aber aufwändigere Lösung ist: Pflaster
runter von den Flächen, die dickste Teichfolie (2 mm) glatt auflegen,
Plaster wieder rauf. Dann muss man sich nur darüber im Klaren sein, dass
Starkregen neue Probleme schaffen könnte, die man bisher nicht hatte.

Gruß Jo

Jürgen Exner

unread,
Jul 8, 2012, 9:38:49 AM7/8/12
to
Jo Warner <kiw...@yahoo.de> wrote:
>Am 08.07.2012 15:13, schrieb Jürgen Exner:
>
>> Wenn du wirklich eine einmalige, dauerhafte Loesung willst, dann hilft
>> nur versiegeln.
>
>Versiegeln womit?

Billig: Bitumen/Asphalt. Teuer: Epoxid. Gibt es sogar als
wasserdurchlaessig.

>Was für einen Pressdruck Pflanzen ausüben können,
>sieht man gut an Asphaltstraßen, die aus dem Verkehrswegenetz genommen
>wurden.

Andere Baustelle. Die vorhandenen Wurzeln muessen natuerlich erstmal
raus. Und dann werden die Fugen mit der entsprechenden Versiegelung
ausgefuellt, so dass sich weder Erde noch neue Unkraeuter dort ansiedeln
koennen.

>Außerdem muss die Versiegelung auch farblich einigermaßen zum
>Stellplatzpflaster passen, was schwierig werden kann.

Danach hat niemand gefragt.

>Wären es meine Stellplätze, hieße meine schnelle Lösung Roundup bei
>Nacht und Nebel. Die dauerhafte, aber aufwändigere Lösung ist: Pflaster
>runter von den Flächen, die dickste Teichfolie (2 mm) glatt auflegen,
>Plaster wieder rauf. Dann muss man sich nur darüber im Klaren sein, dass
>Starkregen neue Probleme schaffen könnte, die man bisher nicht hatte.

Und gegen Unkraeuter, die sich _in_ den Fugen ansiedeln, hilft dies
genau ueberhaupt nichts.

jue

Peter Lederer

unread,
Jul 8, 2012, 11:16:22 AM7/8/12
to
Am 08.07.2012 schrieb Kathinka Wenz:

> http://www.drg-faq.info/unkrautbekaempfung/unkraut-in-fugen/

<Zitet>Dann greift bitte lieber auf handelsübliche Unkrautvernichter mit
Beipackzetteln greifen,</Zizat>
^^^^^^^ zurück

Viele Grüße
Peter

--
wen's interessiert - Bilder aus meinem Garten
www.peterlederer.de/galerien/
Message has been deleted

Harry Hirsch

unread,
Jul 8, 2012, 1:41:25 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 00:41, schrieb Karl Jahn:
Hallo
entweder mechanisch, z.B. mit einer Motorsense und einer
Stahldraht-Topfbürste (geht wirklich prima) oder mit einem
nichtselektiven Herbizid auf die Grünmasse spritzen und warten bis alles
verwelkt ist, dann mit einem harten Besen abkehren. (Roundup, Clinic
oder ähnliches)

Katharina Mayer

unread,
Jul 8, 2012, 1:54:47 PM7/8/12
to
Er schrieb doch "Die harten Unkrautvernichtungsmittel (...) will ich
nicht wegen Verbot nutzen".

Katharina

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Jul 8, 2012, 1:57:51 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 17:50, schrieb Ludger Averborg:
> On Sun, 08 Jul 2012 11:45:32 +0200, Karl-Heinz Rekittke
> <Rekit...@unitybox.de> wrote:
>
>> Auch dauerelasische Verfugungen unterliegen einem
>> Verfallsdatum
>
> Da magst du recht haben. Wir haben das auf Teilen unserer
> gepflasterten Flächen seit 5 Jahren, das ist noch ok. Oben drauf
> bildet sich in der Fuge eine kleine Moos/Flechtenschicht, die aber so
> unbedeutend bleibt, dass sie nicht entfernt werden muss.

Gleichmäßig bemooste Fugen können sehr reizvoll aussehen,
weil sie die Pflaster-Strukturen hervorheben. Wenn
gleichzeitig Kräuter dort wachsen, gefällt es mir nicht mehr
so gut.

Flechten sind so lange OK, wie sie sich auf die Fugen
begrenzen. Das tun sie allerdings selten, weil sie jeden
Vogelschiss nutzen um sich auszubreiten.

>> und sind - insbesondere bei großen Flächen -
>> nicht eben ganz billig.
>
> In der Tat. Das Zeug (bei mir Sakret PF1) ist teurer als Gold.
> Spart danach aber eben immens Arbeit.
>

2001: 25kg-Eimer so um die 80DM. Heute gibt´s die Preise nur
noch auf Anfrage.

>> Selbst setze ich diese Mittel nur
>> dann ein, wenn auch die Pflasterung viel Aufwand erforderte
>
> Wenn man eine Fläche haben will, die Niederschlagswasser schluckt,
> (was wieder Abwasserkosten spart) muss auch der Untergrund
> entsprechend durchlässig aufgebaut werden (Schotter, die Steinplatten
> im Split+Trasszement verlegt, dann die Fugen mit PF1 ausgefüllt).
>

Bei meinem geschwungenen dreidimensionalen Weg, der auch ein
Leben lang halten sollte, hatte ich auf 60cm Schotter und
10cm Splitt (alles lagenweise verdichtet) sehr kleinformatig
gepflastert. Bei ca. 20m abgewickelter Länge und einem Meter
"Normalbreite" habe ich dann nur die doppelt so breiten
Eingangs- und Ausgangsornamente mit PF1 verfugt und in die
restlichen Fugen Splitt eingeschlämmt. Nach dem vierten
Kärchern in elf Jahren bin ich nun auf eine
Sand-Schlacke-Mischung umgestiegen, die sich einerseits sehr
gut einbringen lässt und andererseits auch hervorragend zum
Pflaster passt.

Gruß,
Kalle


Peter Lederer

unread,
Jul 8, 2012, 2:06:54 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 schrieb Peter Lederer:

> <Zitet>[...]</Zizat>

Meine HTML-Tags lasse ich mir patentieren. Google oder Apple zahlen dafür
ja regelmäßig Millionen.

Peter Lederer

unread,
Jul 8, 2012, 2:06:47 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 schrieb Peter Lederer:

> <Zitet>[...]</Zizat>

Meine HTML-Tags lasse ich mir patentieren. Google oder Apple zahlen dafür
ja regelmäßig Millionen.

Peter Lederer

unread,
Jul 8, 2012, 2:08:55 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 schrieb Peter Lederer:

> <Zitet>[...]</Zizat>

Meine HTML-Tags lasse ich mir patentieren. Google oder Apple zahlen dafür
ja regelmäßig Millionen.

Peter Lederer

unread,
Jul 8, 2012, 2:10:17 PM7/8/12
to
Am 08.07.2012 schrieb Peter Lederer:

>> <Zitet>[...]</Zizat>
>
> Meine HTML-Tags lasse ich mir patentieren. Google oder Apple zahlen dafür
> ja regelmäßig Millionen.

Wenn's schief geht, dann richtig.

Ina Koys

unread,
Jul 8, 2012, 2:15:04 PM7/8/12
to
> Hm, warum?
>
> Dass du mit kochendem Wasser das Unkräut töten kannst, erscheint mir
> logisch, dass du es anschließend leichter rauskriegst, aber nicht.
>
> Hast du es schon probiert? Ist es wirklich so?

Ich versuch regelmäßig, Unkraut mit dem Abgießwasser von Kartoffeln und
Nudeln umzubringen. Ohne erkennbaren Erfolg. Aber zu Zeiten meiner Oma,
als die noch versucht hat Ameisen zwischen Betonplatten damit zu töten,
half es prima gegen den Beton.

Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
endlich fertig:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de


Edith Altmann

unread,
Jul 8, 2012, 2:26:07 PM7/8/12
to

> Aber gründlich und für längere Zeit wirkend könnte sich eine
> "befahrbare" schwarze Teichfolie zeigen.
> Das meiste Grün sollte schon nach vier bis 6 Wochen Abdeckung
> kapitulieren.


Vier bis sechs Wochen...
So lange könnte es auch dauern, bis befugte oder unbefugte
Betreter des Grundstücks von Blessuren genesen sind,
die sie sich beim Sturz auf rutschiger Teichfolie zugezogen
haben.

Gruß,
Edith


Message has been deleted

Karl Jahn

unread,
Jul 8, 2012, 5:44:49 PM7/8/12
to
> Hm, warum?
>
> Dass du mit kochendem Wasser das Unkräut töten kannst, erscheint mir
> logisch, dass du es anschließend leichter rauskriegst, aber nicht.
>
> Hast du es schon probiert? Ist es wirklich so? Hat jemand eine Erklärung für
> mich, dann nehm ich das mit auf.
>

Nein, aber bei der Recherche mit Google über die Möglichkeit gelesen :)
--
Gruß,
Karl


Karl Jahn

unread,
Jul 8, 2012, 5:47:42 PM7/8/12
to
Bisher habe ich immer den Rasentrimmer benutzt. Inzwischen kann dieser
nur noch einen kleinen Anteil des Unkrauts entfernen, das bei diesem
Wetter schnell wieder nachwächst.
--
Gruß,
Karl


Harry Hirsch

unread,
Jul 9, 2012, 6:12:31 AM7/9/12
to
Am 08.07.2012 19:54, schrieb Katharina Mayer:

>>Hallo
>> entweder mechanisch, z.B. mit einer Motorsense und einer
>>Stahldraht-Topfbürste (geht wirklich prima) oder mit einem
>>nichtselektiven Herbizid auf die Grünmasse spritzen und warten bis alles
>>verwelkt ist, dann mit einem harten Besen abkehren. (Roundup, Clinic
>>oder ähnliches)
>
> Er schrieb doch "Die harten Unkrautvernichtungsmittel (...) will ich
> nicht wegen Verbot nutzen".
>
> Katharina

Wer verbietet sowas?

Harry Hirsch

unread,
Jul 9, 2012, 7:09:13 AM7/9/12
to
Am 08.07.2012 15:13, schrieb J�rgen Exner:
> Karl Jahn<Ja...@turboprinz.de> wrote:
>>[...]Unkraut bedeckt sind, das aus den Fugen zwischen den
>>Pflastersteinen[...]
>>Mit dem "Flammenwerfer" hatte ich leider keinen Erfolg :(
>
> Welchen und wie angewendet?

spielt keine Rolle. Selbst die gro�en Profiger�te wirken nur kurzzeitig
weil man die Wurzeln nicht erwischt. Diese Methode ist teuer,
zeitaufw�ndig und von schlechter Wirkung.

> Wenn du wirklich eine einmalige, dauerhafte Loesung willst, dann hilft
> nur versiegeln.

und Abwassergeb�hren f�r jeden Quadratmeter zahlen und nie wieder �ber
unvorhersehbare �berschwemmungen meckern

Jo Warner

unread,
Jul 9, 2012, 10:03:45 AM7/9/12
to
Am 09.07.2012 12:12, schrieb Harry Hirsch:

>> Er schrieb doch "Die harten Unkrautvernichtungsmittel (...) will ich
>> nicht wegen Verbot nutzen".
>>
>> Katharina
>
> Wer verbietet sowas?
>

Genau das frage ich mich auch öfters! Angeblich darf man als
Privatmensch nicht mal ohne jedes Risiko mit Grundwasser Roundup
anwenden, aber wenn ich mal so gucke, was hier in der Gegend öffentliche
oder semiöffentliche Angestellte gegen Unkraut auf Pflasterungen machen
(nämlich volle Kanne Roundup Turbo drauf), komme ich ins Grübeln.

Gruß Jo

G Wolmershäuser

unread,
Jul 9, 2012, 10:24:40 AM7/9/12
to
Am 09.07.2012 13:09, schrieb Harry Hirsch:
>
> und Abwassergebühren für jeden Quadratmeter zahlen

Das ist in unserer Gemeinde "eleganter" gelöst. Diese Gebühren "dürfen"
wir bezahlen, egal ob versiegelt oder nicht!
Beste Grüße
G.W.

--
http://www.wolmershaeuser.de


Harry Hirsch

unread,
Jul 10, 2012, 12:16:33 PM7/10/12
to
Am 09.07.2012 16:24, schrieb G Wolmershäuser:
> Am 09.07.2012 13:09, schrieb Harry Hirsch:
>>
>> und Abwassergebühren für jeden Quadratmeter zahlen
>
> Das ist in unserer Gemeinde "eleganter" gelöst. Diese Gebühren "dürfen"
> wir bezahlen, egal ob versiegelt oder nicht!
> Beste Grüße
> G.W.
>

Hut ab vor dem Kämmerer ;)

Katharina Mayer

unread,
Jul 13, 2012, 3:00:08 AM7/13/12
to
Roundup ist nicht zugelassen zur Verwendung auf versiegelten Flächen.

Katharina

Andreas Cammin

unread,
Jul 13, 2012, 3:23:46 AM7/13/12
to
Am 08.07.2012 00:41, schrieb Karl Jahn:

> Herauskratzen würde wahrscheinlich zwei Tage dauern. Hat jemand einen
> Tip, wie ich meine Plätze vollkommen von dem Unkraut befreien kann?
> Mit dem "Flammenwerfer" hatte ich leider keinen Erfolg :(
>

hi Karl,

"Rauskratzen" funktioniert vermutlich recht gut mit einer Motorsense und
einem nicht zu dünnen Nylon-Schneidfaden.

Andreas

Harry Hirsch

unread,
Jul 13, 2012, 2:02:22 PM7/13/12
to
Am 13.07.2012 09:00, schrieb Katharina Mayer:

>
> Roundup ist nicht zugelassen zur Verwendung auf versiegelten Flächen.
>
> Katharina

* Pflasterflächen sind nicht versiegelt
* es gibt nicht nur Roundup

Harry Hirsch

unread,
Jul 13, 2012, 2:09:31 PM7/13/12
to
Am 13.07.2012 09:23, schrieb Andreas Cammin:
> Am 08.07.2012 00:41, schrieb Karl Jahn:
>
>> Herauskratzen wᅵrde wahrscheinlich zwei Tage dauern. Hat jemand einen
>> Tip, wie ich meine Plᅵtze vollkommen von dem Unkraut befreien kann?
>> Mit dem "Flammenwerfer" hatte ich leider keinen Erfolg :(
>>
>
> hi Karl,
>
> "Rauskratzen" funktioniert vermutlich recht gut mit einer Motorsense und
> einem nicht zu dᅵnnen Nylon-Schneidfaden.
>
> Andreas

Ja, das geht schon ganz gut. Die 3mm Fᅵden, besonders die mit kantigem
Querschnitt rupfen ganz gut und halten auch lᅵnger wie die dᅵnneren.
Richtig gut sind allerdings die Topfbᅵrsten mit geflochtenen Bᅵscheln
aus Stahldraht. Mit ca. 65 Euro sind sie nicht ganz billig aber wenn man
mit der Motorsense nur eine mittlere Drehzahl nutzt und nicht aufdrᅵckt
wie ein Ochs', halten die auch ziemlich lange durch.
Standard-Hinweis: SICHERHEITSMASSNAHMEN UNBEDINGT BEACHTEN

Geeignet sind diese Bᅵrsten fᅵr alle Motorsensen die man in einem Gurt
trᅵgt, sogar fᅵr die ᅵlteren. Erstaunlicherweise kommt sogar eine
inzwischen 17 Jahre alte Stihl damit wunderbar klar.

Katharina Mayer

unread,
Jul 13, 2012, 6:05:07 PM7/13/12
to
§12 Absatz 2 Pflanzenschutzgesetz:
"Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und
nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch
forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet
werden."

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/pflschg_2012/gesamt.pdf,
gefunden auf
http://bremen.verbraucherzentralenserver.de/UNIQ134221655706050/link439471A.html

Katharina

Harry Hirsch

unread,
Jul 14, 2012, 5:46:42 AM7/14/12
to
Am 14.07.2012 00:05, schrieb Katharina Mayer:

> §12 Absatz 2 Pflanzenschutzgesetz:
> "Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und
> nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch
> forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet
> werden."

Soweit die verbindliche Rechtslage für Privatleute. Für Profis, denen
man eine Fachkenntnis unterstellen darf, sieht das ein wenig anders aus.
Gäbe es da keine anderen Regelungen, würden die Straßen und Wege samt
und sonders zuwachsen.

"Zur Erhaltung von Pflanzungen und baulichen Anlagen müssen zur Pflege
und zur Gewährleistung
der Verkehrssicherheitspflicht „störende“ Pflanzen entfernt werden. Aus
wirtschaftlichen Gründen ist
für viele Dienstleister und Beschäftigte der Kommunen der Einsatz von
chemischen Pflanzenschutz-
mitteln die erste Wahl. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Herbizide auf
landwirtschaftlich, forstwirt-
schaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen zwar relativ
unproblematisch angewendet werden dür-
fen, ein Einsatz auf Nichtkulturland, beispielsweise auf Wegen, Plätzen
und Industrieflächen, aber nur
unter bestimmten Vorraussetzungen und mit einer Ausnahmegenehmigung
möglich ist."

Harry Hirsch

unread,
Jul 14, 2012, 5:49:20 AM7/14/12
to

> �12 Absatz 2 Pflanzenschutzgesetz:
> "Pflanzenschutzmittel d�rfen nicht auf befestigten Freilandfl�chen und
> nicht auf sonstigen Freilandfl�chen, die weder landwirtschaftlich noch
> forstwirtschaftlich oder g�rtnerisch genutzt werden, angewendet
> werden."

Zur Info (aus aus dem Gesetz)


http://bit.ly/PTJFJQ

Gerhard Zahn

unread,
Jul 14, 2012, 7:12:40 AM7/14/12
to
Am Sat, 14 Jul 2012 11:46:42 +0200 schrieb Harry Hirsch:

Hallo,

>Am 14.07.2012 00:05, schrieb Katharina Mayer:
>
>> §12 Absatz 2 Pflanzenschutzgesetz:
>> "Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und
>> nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch
>> forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet
>> werden."
>
>Soweit die verbindliche Rechtslage für Privatleute.

ich wüsste nicht, wo sich da hineinlesen lässt, dass dies nur die
verbindliche Rechtslage für Privatleute ist.
Ganz im Gegenteil: sie ist in erster Linie die Rechtslage für Profis.
Denn für Privatleute gibt es Zusatzvorschriften mit einer ganzen Liste
von Einschränkungen für Haus- und Kleingärten.

>Für Profis, denen
>man eine Fachkenntnis unterstellen darf, sieht das ein wenig anders aus.

Fachkenntnis zu unterstellen grenzt auch bei Profis an Fahrlässigkeit,
zumal solche im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutz.
Da wäre die Einforderung eines einschlägigen Sachkundenachweises schon
deutlich zielführender.

>Gäbe es da keine anderen Regelungen, würden die Straßen und Wege samt
>und sonders zuwachsen.
>
>"Zur Erhaltung von Pflanzungen und baulichen Anlagen müssen zur Pflege
>und zur Gewährleistung
>der Verkehrssicherheitspflicht „störende“ Pflanzen entfernt werden. Aus
>wirtschaftlichen Gründen ist
>für viele Dienstleister und Beschäftigte der Kommunen der Einsatz von
>chemischen Pflanzenschutz-
>mitteln die erste Wahl. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Herbizide auf
>landwirtschaftlich, forstwirt-
>schaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen zwar relativ
>unproblematisch angewendet werden dür-
>fen, ein Einsatz auf Nichtkulturland, beispielsweise auf Wegen, Plätzen
>und Industrieflächen, aber nur
>unter bestimmten Vorraussetzungen und mit einer Ausnahmegenehmigung
>möglich ist."

Tja, und falls jemand von einem Landratsamt schon mal eine derartige
Ausnahmegenehmigung bekommen hat, wäre deren Inhalt und vor allem die
dafür verlangten "bestimmten Voraussetzungen" sehr interessant.

Für Haus- und Kleingärtner - wie den OP - ist all dies aber trotzdem
ohne jegliche Bedeutung.

Beste Grüße G e r h a r d

Katharina Mayer

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Jul 14, 2012, 10:55:01 AM7/14/12
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Harry Hirsch <ke...@mailschick.en> wrote:

>Am 14.07.2012 00:05, schrieb Katharina Mayer:
>
>> §12 Absatz 2 Pflanzenschutzgesetz:
>> "Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und
>> nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch
>> forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet
>> werden."
>
>Soweit die verbindliche Rechtslage für Privatleute.

Eben. Sogar für alle Leute.

Katharina

Harry Hirsch

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Jul 14, 2012, 1:37:54 PM7/14/12
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Am 14.07.2012 13:12, schrieb Gerhard Zahn:
>
> Fachkenntnis zu unterstellen grenzt auch bei Profis an Fahrl�ssigkeit,

jaja, lustich
Ich sehe immer Heerscharen von Bauhofmitarbeitern an den Stra�enr�ndern
herumkrabbeln und das Unkraut mit einem Messer herauskratzen. Du auch?


Andreas Cammin

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Jul 23, 2012, 4:14:45 AM7/23/12
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Am 13.07.2012 20:09, schrieb Harry Hirsch:

> Ja, das geht schon ganz gut. Die 3mm Fᅵden, besonders die mit kantigem
> Querschnitt rupfen ganz gut und halten auch lᅵnger wie die dᅵnneren.

Ja das stimmt. Bei 2,4mm Rundfaden kommt meine 1PS-Sense aber schon so
langsam an ihre Leistungsgrenzen, das dᅵrfte so das Maximum sein. Ich
hab noch 2mm sternfᅵrmigen (Oregon Starline), den ich gerne zum Mᅵhen
nehme. Der hat aber fᅵrs Unkraut rupfen zu wenig Rumms und hᅵlt nicht
lang genug. Gelegentlich werde ich aber noch mal einen sternfᅵrmigen
Querschnitt mit 2,4mm Durchmesser testen. Ein paar Ersatzspulen hᅵtte
ich auch noch gerne damit ich nicht immer erst Pause zum Neu wickeln
machen muss. Gᅵnstige automatische Ersatzspulen gibts ja zu Hauf in der
Bucht, meine Zweitspule mit 2,4er Faden hat mich inkl. Versand keine 10
Euro gekostet.

> Richtig gut sind allerdings die Topfbᅵrsten mit geflochtenen Bᅵscheln
> aus Stahldraht. Mit ca. 65 Euro sind sie nicht ganz billig aber wenn man
> mit der Motorsense nur eine mittlere Drehzahl nutzt und nicht aufdrᅵckt
> wie ein Ochs', halten die auch ziemlich lange durch.
> Standard-Hinweis: SICHERHEITSMASSNAHMEN UNBEDINGT BEACHTEN

Hab ich auch schon drᅵber nachgedacht, da schrecke ich aber noch ob des
hohen Preises vor zurᅵck. Ich hab den Hof auch erstmal sauber, und
Mᅵhfaden ist da vergleichsweise preiswert.

> Geeignet sind diese Bᅵrsten fᅵr alle Motorsensen die man in einem Gurt
> trᅵgt, sogar fᅵr die ᅵlteren. Erstaunlicherweise kommt sogar eine
> inzwischen 17 Jahre alte Stihl damit wunderbar klar.

Alles eine Frage der Leistung. Mein nachgekauftes Mulchmesser braucht
auch einige Zeit, bis es auf Drehzahl ist...

Andreas

Andreas Cammin

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Jul 23, 2012, 10:15:50 AM7/23/12
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Am 08.07.2012 23:47, schrieb Karl Jahn:

> Bisher habe ich immer den Rasentrimmer benutzt. Inzwischen kann dieser
> nur noch einen kleinen Anteil des Unkrauts entfernen, das bei diesem
> Wetter schnell wieder nachwᅵchst.

Dann brauchst du eine ordentliche Motorsense :-D

Andreas

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