ich sehe mich gerade mit folgendem Problem konfrontiert: Ein etwas
verwilderter Teil unseres Gartens soll umgegraben werden. Und zwar
mindestens 1,20 m tief, da dort eines Tages unser vierbeiniger Freund
seinen letzten Platz finden soll (ist in unserer Kommune so zulässig).
Der ganze Bereich ist jedoch stark durchwurzelt und unter der obersten
Erdschicht kommt Schutt. Frühere Baumaßnahmen scheinen das Grundstück
als primäre Schuttabladestelle missbraucht zu haben :-( Meine ersten
Versuche mit Spaten und Gabel waren nicht wirklich erfolgversprechend.
Der Zugang zum Garten von außen ist nur durch ein Türchen mit einer
Breite von 60cm möglich, somit fällt die Variante "Bagger" aus.
Ich bin eigentlich weder Gärtner noch der geborene Handwerker (der
Garten ist Hobby meiner Frau). Wie würdet Ihr vorgehen, um bei diesen
Bodenbeschaffenheiten tief zu graben? Preßluftmeißel? Bin für jeden
(Profi-) Tip dankbar.
vG
Volker
P.S.: Dynamit kommt nicht in Frage, da eng bebautes Wohngebiet ;-)
Das kenn' ich!
> Frühere Baumaßnahmen scheinen das Grundstück
> als primäre Schuttabladestelle missbraucht zu haben :-( Meine ersten
> Versuche mit Spaten und Gabel waren nicht wirklich erfolgversprechend.
> Der Zugang zum Garten von außen ist nur durch ein Türchen mit einer
> Breite von 60cm möglich, somit fällt die Variante "Bagger" aus.
>
> Ich bin eigentlich weder Gärtner noch der geborene Handwerker (der
> Garten ist Hobby meiner Frau).
Ein entfernter Nachbar von mir hatte mal gesagt: "Ein Garten darf nicht
größer sein, als eine Frau umgraben kann!" Das allerdings erst, nachdem
ich ihn jahrelang für seinen Garten gelobt hatte und nachdem seine Frau
das mal mitbekommen hatte.
> Wie würdet Ihr vorgehen, um bei diesen
> Bodenbeschaffenheiten tief zu graben? Preßluftmeißel? Bin für jeden
> (Profi-) Tip dankbar.
Wenn es sich bei dem Bauschutt um größere Betonblöcke handelt, wirst Du
um Meißelarbeiten und um anständige Hebelwerkzeuge wohl nicht drumrum
kommen.
Aber meistens handelt es sich ja doch um etwas kleinere Bauteile (wie
unter unserem Garten), die zur Not mit der Spitzhacke, in den
allermeisten Fällen aber auch nur mit einem Maurer- oder Zimmermanns-
Hammer gelockert werden müssen. Danach beginnt dann das, ohne Zweifel
mühsame, händische Einsammeln der Fundobjekte.
Diese Arbeiten werden Zug um Zug durchgeführt, mit Mengen, die gerade
einen 10 Liter-Eimer füllen, denn dieser wird sich am besten dafür
eignen, den Schutt zur Karre oder zum Hänger weiter zu transportieren.
Ein Beil sollte auch immer bereit liegen, um jederzeit Wurzeln entfernen
zu können.
Wenn Du dann "Land" siehst, kann der anstehende Boden verschiedene
Konsistenzen aufweisen, sodass unterschiedliche Maßnahmen getroffen
werden können.
Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle nur angeben, dass es sich
empfiehlt, zu trockenen Lehmboden zunächst einmal einige Tage mit Wasser
einweichen zu lassen, bevor man diesen dann unter Zuhilfenahme von
Spaten und Schaufel weiter abträgt. Der richtige Zeitpunkt für die
Wiederaufnahme der Arbeiten ist hier entscheidend, denn im
klitschnassen, schweren Lehm zu arbeiten ist auch kein Vergnügen.
Aber wer weiß, was Du da unten wirklich vorfindest.
Gruß Kalle
Wir haben in einem ähnlichen Fall auch mit einer Spitzhacke und mit
einer ca. 1m langen spitzen Eisenstange gearbeitet, wie sie Bauarbeiter
zum Abstecken verwenden: Eisenstange mit Fäustel oder Vorschlaghammer in
den Boden treiben, dann seitlich dagegenklopfen, um festsitzende
Steinbrocken zu lösen. Geht nicht wirklich gut, aber eine "einfache"
Methode gibt es für so etwas wohl nicht (außer eine Kolonne kräftiger
Bauarbeiter anzuheuern...). Spaten hilft in steinigem Boden nur wenig,
weil er dauernd hängenbleibt...
Viel Glück (und Kraft) wünscht
Christiane
On 4 Aug 2010 08:06:04 GMT, (Volker Englisch) wrote:
>Der Zugang zum Garten von außen ist nur durch ein Türchen mit einer
>Breite von 60cm möglich, somit fällt die Variante "Bagger" aus.
Sprich erstmal mit dem Baumaschinenverleih ums Eck. Eventuell kannst
Du die Tür mitsamt Rahmen ausbauen, dann geht mehr. Der kleinste
Bagger (800kg) den ich auf die Schnelle gegooglt hab ist 70cm breit.
--
Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100, GRR#51)
90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 69 Mm (Die Renndrecksau!)
cu @ http://www.issle.de
> Hi,
>
> On 4 Aug 2010 08:06:04 GMT, (Volker Englisch) wrote:
>
> >Der Zugang zum Garten von außen ist nur durch ein Türchen mit einer
> >Breite von 60cm möglich, somit fällt die Variante "Bagger" aus.
>
> Sprich erstmal mit dem Baumaschinenverleih ums Eck. Eventuell kannst
> Du die Tür mitsamt Rahmen ausbauen, dann geht mehr. Der kleinste
> Bagger (800kg) den ich auf die Schnelle gegooglt hab ist 70cm breit.
Eventuell kann der Baggerverleiher das Ding bei der Anlieferung ja per
Bordkran am LKW über die Grundstücksbegrenzung heben.
Du sprichst nicht von einen Loch sondern wirklich von flaechigem
Umgraben? So tief? Wozu?
Zum einen ist es unter fast allen Umstaenden Unsinn, den wertvollen
Mutterboden so tief mit dem toten Unterboden zu vermischen. In
Extremsituationen mag es Gruende geben und dann kann man mit Hollaendern
zwei oder sogar 3 Spaten tief kommen. Aber selbst das sind nur 60cm.
Die einzige praktikable Methode waere den Boden abzutragen, anders
kommst du nie auf ueber einen Meter Tiefe.
Aber ich frage mich immer noch warum du den Mutterboden so tief
beerdigen willt. Selbst in der Intensivlandwirtschaft pfluegt man nie so
tief. Was dort als Tiefpflug bezeichnet wird, ist schwerstes Geraet (oft
von Raupenschleppern gezogen), dass zwar z.B. Ortstein in der Tiefe
aufbricht, aber ihn keineswegs mit dem Mutterboden vermischt.
>Ich bin eigentlich weder Gärtner noch der geborene Handwerker (der
>Garten ist Hobby meiner Frau). Wie würdet Ihr vorgehen, um bei diesen
>Bodenbeschaffenheiten tief zu graben? Preßluftmeißel? Bin für jeden
>(Profi-) Tip dankbar.
Das ist nach deiner Beschreibung (wenn du sogar schon nach
Pressluftmeissel fragst) mit Handarbeit nicht realistisch machbar, da
ist schweres Geraet angesagt. Und bei der dabei entstehenden Verwuestung
spielt ein neues Gartentor dann auch keine Rolle mehr.
jue
Jürgen Exner <jurg...@hotmail.com> schrieb:
> thethut...@fantasymail.de (Volker Englisch) wrote:
> >ich sehe mich gerade mit folgendem Problem konfrontiert: Ein etwas
> >verwilderter Teil unseres Gartens soll umgegraben werden. Und zwar
> >mindestens 1,20 m tief,
>
> Du sprichst nicht von einen Loch sondern wirklich von flaechigem
> Umgraben? So tief? Wozu?
Der Rest des obigen Satzes hieß: ...", da dort eines Tages unser
vierbeiniger Freund seinen letzten Platz finden soll (ist in unserer
Kommune so zulässig)."
> jue
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Wie gross ist denn dieser vierbeinige Freund? Selbst fuer einen
Elephanten als Extrembeispiel braucht man ein Loch.
Genau deswegen frage ich doch: will er ein Loch (wie du schlussfolgerst)
oder will er Umgraben (wie der OP behauptet). Das eine hat mit dem
anderen herzlich wenig zu tun. Oder hast du schon mal einen Friedhof
gesehen, der 1.2m tief umgegraben wird? Selbst wenn der Friedhof nach
Jahrzehnten aufgelassen wird, oeffnet man die einzelnen Grabstellen aber
graebt nicht flaechig 1.2m tief um.
jue
Moin,
wenn der Vierbeiner Wuff macht, reicht ein Loch zu gegebener Zeit. Ein
Pferd wirst du sicherlich nicht vergraben wollen.
Wenn du einen Minibagger per Kran reinhieven lässt und flächig 1,20 m
abträgst, brauchst du mindestens die doppelte Fläche daneben als
Ablagerplatz und noch mal Fläche für Aussortiertes.
Per Hand: Vergiss es!
Gruß Jo
Auch wenn Dein Ansinnen vor allem wegen der vorausschauenden Planung bei
vielen auf Unverständnis stoßen wird, ich hatte auch schon ähnliche
Gedanken weil ich kein Familienmitglied als Seife, Schmierfett oder als
Futtermehl verarbeitet wissen will. Bei uns ist das Begraben auf dem
Grundstück nicht erlaubt, aber wenn man es richtig macht, kräht kein
Hahn danach.
> Der ganze Bereich ist jedoch stark durchwurzelt und unter der obersten
> Erdschicht kommt Schutt. Frühere Baumaßnahmen scheinen das Grundstück
> als primäre Schuttabladestelle missbraucht zu haben :-( Meine ersten
> Versuche mit Spaten und Gabel waren nicht wirklich erfolgversprechend.
> Der Zugang zum Garten von außen ist nur durch ein Türchen mit einer
> Breite von 60cm möglich, somit fällt die Variante "Bagger" aus.
Da wird nur die Variante Muskelschmalz und Geduld helfen. Zusätzlich zum
Spaten wäre eine Art Brecheisen hilfreich. Ich habe da eine dicke,
schwere Eisenstange die an einem Ende eine angeschmiedete Spitze, am
anderen Ende eine angeschweißte, etwa 6cm breite Klinge hat. Damit kann
man auch recht große Steine und Betonbrocken brechen und aus dem Boden
pulen. Eine Spitzhacke ginge auch, setzt aber voraus, dass man genug
Platz zum schwingen derselben hat. Vergess den Presslufthammer, der
treibt den Schutt nur fester in den Boden. Nützlich ist sowas nur wenn
Du massive Wände oder größere Betonfundamente vorfindest.
Mit einem Mini-Bagger hättest Du vermutlich ohnehin kaum Freude denn
der reicht kaum so tief herunter. Du könntest allerdings mal einen
Bestatter fragen.... die benutzen oft Bagger die auch durch recht
schmale Türen passen oder einfach drüberweg steigen. Vielleicht will
sich da ja jemand was dazu verdienen? Fragen kostet ja nichts.
> Mit einem Mini-Bagger hättest Du vermutlich ohnehin kaum Freude denn
>der reicht kaum so tief herunter.
Ah ja. Und wie kommt mein Teich dann auf >1,70m Tiefe wenn der
Minibagger nicht so weit runterkommt? Hint: Ich hasse Handbetrieb ;-)
Schon...
> Die Profis können da geeignetes Gerät einsetzen, wenn das partout
> nicht durch die Tür passt (es ist verblüffend, wie schmal sich so ein
> Baggerchen machen kann, wenn es seine Ketten ganz ganz eng
> zusammenkneift), kann der Profi das Gerät auch per Kran in den Garten
> heben.
Wenn ich vorher den Rosenbogen, der über das Gartentürchen geht,
entferne, vielleicht... Wie bringe ich das meiner besseren Hälfte bei
:-)
> Kostet vermutlich ein Heidengeld, aber dann ist es ohne
> Bandscheibenvorfall (kostet mit Sicherheit weit mehr) endgültig
> erledigt.
Sooo alt bin ich zum Glück ja noch nicht. Ich habs mal anhand der
Kosten überschlagen, die in meiner Dienststelle für die Außenanlagen
fällig waren (und das nach VOB-Ausschreibung), das kommt locker an
5.000 Steine heran. Da muß ich mich jetzt outen, das ist "too much" :-(
Aber trotzdem danke für den Tip...
vG
Volker
Gute Idee, danke! Neben meiner Dienststelle war gerade Baustelle, da
werd ich mich mal nach so einer Eisenstange umsehen!
> Spaten hilft in steinigem Boden nur wenig, weil er dauernd
> hängenbleibt...
Ähm, nicht nur, ich habe schon zwei Stiele abgebrochen...
> Viel Glück (und Kraft) wünscht
Danke! Das wird mir wohl das geplante Jogging-Programm ersetzen ;-)
vG
Volker
Willkommen im Club :-)
>> Ich bin eigentlich weder Gärtner noch der geborene Handwerker (der
>> Garten ist Hobby meiner Frau).
>
> Ein entfernter Nachbar von mir hatte mal gesagt: "Ein Garten darf nicht
> größer sein, als eine Frau umgraben kann!" Das allerdings erst, nachdem
> ich ihn jahrelang für seinen Garten gelobt hatte und nachdem seine Frau
> das mal mitbekommen hatte.
LOL :-) Naja, bei uns läuft das unter Arbeitsteilung. Meine Frau ist
dafür zuständig, daß etwas eßbares geerntet werden kann, und ich dafür,
daß sie das Zeugs irgenwie in die Erde bringt ;-)
>> Wie würdet Ihr vorgehen, um bei diesen
>> Bodenbeschaffenheiten tief zu graben? Preßluftmeißel? Bin für jeden
>> (Profi-) Tip dankbar.
>
> Wenn es sich bei dem Bauschutt um größere Betonblöcke handelt, wirst Du
> um Meißelarbeiten und um anständige Hebelwerkzeuge wohl nicht drumrum
> kommen.
Zum Glück sind es eher "kleinere" Teile. Steine, Ziegelbrocken, usw.
> Aber meistens handelt es sich ja doch um etwas kleinere Bauteile (wie
> unter unserem Garten), die zur Not mit der Spitzhacke, in den
> allermeisten Fällen aber auch nur mit einem Maurer- oder Zimmermanns-
> Hammer gelockert werden müssen. Danach beginnt dann das, ohne Zweifel
> mühsame, händische Einsammeln der Fundobjekte.
>
> Diese Arbeiten werden Zug um Zug durchgeführt, mit Mengen, die gerade
> einen 10 Liter-Eimer füllen, denn dieser wird sich am besten dafür
> eignen, den Schutt zur Karre oder zum Hänger weiter zu transportieren.
>
> Ein Beil sollte auch immer bereit liegen, um jederzeit Wurzeln entfernen
> zu können.
Okay, ich sollte also vor dem Herbst nochmal Urlaub beantragen :-)
Danke für die Schilderung. Wie lange hast Du so für eine m² gebraucht?
> Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle nur angeben, dass es sich
> empfiehlt, zu trockenen Lehmboden zunächst einmal einige Tage mit Wasser
> einweichen zu lassen, bevor man diesen dann unter Zuhilfenahme von
> Spaten und Schaufel weiter abträgt. Der richtige Zeitpunkt für die
> Wiederaufnahme der Arbeiten ist hier entscheidend, denn im
> klitschnassen, schweren Lehm zu arbeiten ist auch kein Vergnügen.
Du machst mir Mut :-)
> Aber wer weiß, was Du da unten wirklich vorfindest.
Yep. Danke nochmal, jetzt kann ich mich schon mal auf eine
Vorgehensweise einrichten...
vG
Volker
Ist nichts mit ausbauen, ich müßte zumindest auf einer Seite den
einbetonierten Pfosten abflexen sowie den umgebenden Rosenbogen samt
Rosen unter massivem Protest meiner Frau entfernen.
Ich werde es wohl zuerst mit Muskelkraft versuchen müssen. Erst wenn
ich die Erwerbsunfähigkeitsrente danach durch habe sehen wir weiter ;-)
vG
Volker
>Der Rest des obigen Satzes hieß: ...", da dort eines Tages unser
>vierbeiniger Freund seinen letzten Platz finden soll (ist in unserer
>Kommune so zulässig)."
Naja, "soll" heisst aber nicht "muss".
In Anbetracht des Aufwands - und wenn es wirklich 1,20m sein soll/muss -
würde ich mir das 3x überlegen. Bei mir ist ohne Dynamit meist schon nach
50cm Schluss, hast Du bei Dir überhaupt schon mal tiefer als 60cm gegraben?
Vielleicht kannst Du ja auch 1,20m hoch aufschütten. Das geht auf jeden Fall
einfacher.
Oder ein Mausoleum bauen ;)
Viel Spass!
__________ Hinweis von ESET Smart Security, Signaturdatenbank-Version 5341 (20100804) __________
E-Mail wurde geprüft mit ESET Smart Security.
Je nach Witterung habe ich für das Loch dann mehr oder weniger Zeit :-(
> Wenn du einen Minibagger per Kran reinhieven lässt und flächig 1,20 m
> abträgst, brauchst du mindestens die doppelte Fläche daneben als
> Ablagerplatz und noch mal Fläche für Aussortiertes.
Reinhieven geht leider auch nur bei Zerstörung der gegebenen floralen
Gegebenheiten. Der Platz wäre dagegen nicht das Problem, da die dort
ehemals lebenden Büsche inzwischen auf Wunsch meiner Gärtnerin keine
überirdischen Aktivitäten mehr haben ;-)
> Per Hand: Vergiss es!
Sieht wohl so aus :-( Okay, einen Versuch mit Eisenstange, Spitzhacke
und Axt ist es mir wert, aber mein Enthusiasmus hat doch inzwischen
etwas gelitten... Trotzdem Thanks für Deine Einschätzung!
vG
Volker
Okay, Argument. Aber - wie breit war Dein Minibagger?
scnr
Volker
Jau, genau so geht es uns auch.
> Bei uns ist das Begraben auf dem Grundstück nicht erlaubt, aber wenn
> man es richtig macht, kräht kein Hahn danach.
Da muss auch jede Kommune ihr eigenes Süppchen kochen :-( Solange sich
die Nachbarn nicht mokieren - so what. Hast recht!
>> Der ganze Bereich ist jedoch stark durchwurzelt und unter der obersten
>> Erdschicht kommt Schutt. Frühere Baumaßnahmen scheinen das Grundstück
>> als primäre Schuttabladestelle missbraucht zu haben :-( Meine ersten
>> Versuche mit Spaten und Gabel waren nicht wirklich erfolgversprechend.
>> Der Zugang zum Garten von außen ist nur durch ein Türchen mit einer
>> Breite von 60cm möglich, somit fällt die Variante "Bagger" aus.
>
> Da wird nur die Variante Muskelschmalz und Geduld helfen. Zusätzlich zum
> Spaten wäre eine Art Brecheisen hilfreich. Ich habe da eine dicke,
> schwere Eisenstange die an einem Ende eine angeschmiedete Spitze, am
> anderen Ende eine angeschweißte, etwa 6cm breite Klinge hat. Damit kann
> man auch recht große Steine und Betonbrocken brechen und aus dem Boden
> pulen.
Hast Du einen Tipp wo man eine solche Eisenstange (mit Klinge)
herbekommen kann? Ich habe so etwas noch nie gesehen - bin aber wie
gesagt auch kein wirklicher Handwerker ;-)
> Eine Spitzhacke ginge auch, setzt aber voraus, dass man genug Platz
> zum schwingen derselben hat.
Das wäre ok, Platz hätte ich.
> Vergess den Presslufthammer, der treibt den Schutt nur fester in den
> Boden. Nützlich ist sowas nur wenn Du massive Wände oder größere
> Betonfundamente vorfindest.
Okay, gut zu wissen. Ich hoffe mal dass nicht gerade an *der* Stelle
größere Betonteile zu finden sind...
> Mit einem Mini-Bagger hättest Du vermutlich ohnehin kaum Freude denn
> der reicht kaum so tief herunter. Du könntest allerdings mal einen
> Bestatter fragen.... die benutzen oft Bagger die auch durch recht
> schmale Türen passen oder einfach drüberweg steigen. Vielleicht will
> sich da ja jemand was dazu verdienen? Fragen kostet ja nichts.
Hey, das ist auch noch eine super Idee. Darauf wäre ich jetzt gar nicht
gekommen - obwohl ich beruflich entfernt damit zu tun habe. Danke!
vG
Volker
Ich rede von ca. 2 x 60 x 80 cm, also rund einem m². Allerdings möchte
meine Frau auch den Rest dieses Bereiches umgegraben haben, um Beete
anlegen zu können. Natürlich muss der Rest des Bereiches nicht so tief
umgegraben werden. Sorry wenn das zu ungenau rüber kam.
> Zum einen ist es unter fast allen Umstaenden Unsinn, den wertvollen
> Mutterboden so tief mit dem toten Unterboden zu vermischen. In
> Extremsituationen mag es Gruende geben und dann kann man mit Hollaendern
Scusi. Womit bitte? Sorry ich bin Nicht-Handwerker...
> Das ist nach deiner Beschreibung (wenn du sogar schon nach
> Pressluftmeissel fragst) mit Handarbeit nicht realistisch machbar, da
> ist schweres Geraet angesagt. Und bei der dabei entstehenden Verwuestung
> spielt ein neues Gartentor dann auch keine Rolle mehr.
Okay. Ich werds erst mal "von Hand" mit den Tips die ich so bekommen
habe versuchen. Wenn das nichts wird, klingen Deine Prophezeiungen -
naja - nicht gerade preiswert... Trotzdem danke!
vG
Volker
Na schoen, das ist dann natuerlich eine ganz andere Baustelle. Fuer so
kleine Loecher wie andere schon geschrieben haben mit Spaten, Schaufel,
Kreuzhacke, Brechstange den Muell lockern. Das geht mehr oder weniger
gut, ausser beim Bau der Siedlung stand genau dort die Mischmaschine.
Dann kommst du um einen pneumatischen Hammer nicht herum.
>> Zum einen ist es unter fast allen Umstaenden Unsinn, den wertvollen
>> Mutterboden so tief mit dem toten Unterboden zu vermischen. In
>> Extremsituationen mag es Gruende geben und dann kann man mit Hollaendern
>
>Scusi. Womit bitte? Sorry ich bin Nicht-Handwerker...
Hat nichts mit handwerken sondern mit gaertnern zu tun.
Hollaendern ist ein Verfahren, bei dem man 2 oder auch 3 Spaten tief
umgraebt, indem man in Terassen arbeitet:
- erste Ebene eine Reihe breit ausstechen, Erde beseite legen
Dann wiederholen
- zweite Ebene dieser Reihe umgraben
- erste Ebene der naechsten Reihe auf die gerade umgegrabene zweite
Ebene der vorherigen Reihe umlagern
Zum Schluss den verbleibenden Graben in der ersten Ebene mit der zu
Anfang beiseitegelegten Erde wieder auffuellen.
Dies Verfahren laesst sich auch noch auf drei Ebenen erweitern, danach
wird es zu umstaendlich.
jue
> Hast Du einen Tipp wo man eine solche Eisenstange (mit Klinge)
> herbekommen kann? Ich habe so etwas noch nie gesehen - bin aber wie
> gesagt auch kein wirklicher Handwerker ;-)
sowas bekommt man in einem Werkzeugladen, vielleicht auch in besseren
Baumärkten. Es gibt diese Stangen auch mit nur einer Klinge bzw. Spitze
und sie haben am anderen Ende eine stabile "Dose" Damit kann man prima
Erde, Beton und anderes stampfen.
..
Nachtrag: Zur Not in einer Schlosserei anfertigen lassen, das sollte
kein Problem für die sein. Wichtig nur, dass die Enden wirklich aus
gutem Stahl sind (kann man an ein 1,5 Zoll Rohr anschweißen)
Die Vorschrift (wir sind ja in D...) sagt: "Tiefer als 80 cm" :-)
> würde ich mir das 3x überlegen. Bei mir ist ohne Dynamit meist schon nach
> 50cm Schluss, hast Du bei Dir überhaupt schon mal tiefer als 60cm gegraben?
Ich habe es in einem anderen Bereich schon einmal geschafft auf 80 cm
Tiefe zu kommen (undichtes Rohr), aber da war die Bodenbeschaffenheit
halt eine ganz andere.
> Vielleicht kannst Du ja auch 1,20m hoch aufschütten. Das geht auf jeden Fall
> einfacher.
> Oder ein Mausoleum bauen ;)
lol... Das wär auch ne Lösung, stimmt.
vG
Volker
Okay, ich denke mal eher dass dann zweiteres zutrifft ;-) Es waren halt
Baumarkt-Stiele.
> Mir ist jedenfalls mein Ideal-Spaten noch nicht gebrochen, auch wenn
> ich meine 100 kg voll auf den Stiel werfe.
Hmm. Bei meinen 33 kg weniger kann es daran also nicht liegen :-)
vG
Volker
Nach der mir geläufigen Definition:
Holländern: 2 Spaten tief
Rigolen: 3 Spaten tief
Ist diese Definition regional unterschiedlich?
Beste Grüße
G.W.
On Wed, 04 Aug 2010 18:41:17 -0700, Jürgen Exner wrote:
>Hollaendern ist ein Verfahren, bei dem man 2 oder auch 3 Spaten tief
>umgraebt, indem man in Terassen arbeitet:
Und damit dann die Schichten seperat umgräbt und nicht durchmischt,
oder?
>Okay, Argument. Aber - wie breit war Dein Minibagger?
Das war ein 2to-Bagger, 1m Spurbreite mit eingeklemmten Ketten, 1,2m
bei ausgefahrenen. 2m hoch mit Kabine, weswegen das Gartentor abgebaut
werden mußte.
Frau wußte um die Alternativen: Entweder schippe ich mit dem Bagger
oder sie von Hand. Da war das abbauen des Tores überhaupt kein Problem
mehr.
Die 800kg-Bagger (siehe
http://www.erento.com/mieten/baumaschinen_baustelle/bagger,_walzen_raupen/minibagger/3203404568.html)
kommen auf 1,72 runter, d.h. die sind bis zu 1,5m sicher sinnvoll
nutzbar.
>>> Spaten hilft in steinigem Boden nur wenig, weil er dauernd
>>> hängenbleibt...
>> Ähm, nicht nur, ich habe schon zwei Stiele abgebrochen...
>>
> Dann bist du entweder ein extrem starker Mensch, oder du hast den
> falschen Spaten.
Ich hab auch schon einen auf dem Gewissen und ohne diese Erfahrung hätte
ich auch schon weitere gekillt. So habe ich jeweils rechtzeitig *die
Arbeit* abgebrochen. Es gibt halt sone und solche Spaten und sone waren
historisch nicht immer verfügbar. Also in meiner Gegend.
Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
>Wenn ich vorher den Rosenbogen, der über das Gartentürchen geht,
>entferne, vielleicht... Wie bringe ich das meiner besseren Hälfte bei
>:-)
Durch Alternativen. Indem die bessere Hälfte graben darf. Oder so: Die
Rose abwickeln soweit möglich, den Rest zurückschneiden, und
wegbinden. Den Bogen erdeben abflexen. Und dann einen neuen, 1m
breiten Bogen einbauen, der auch noch >2m hoch ist, denn dann kommst
Du mit allerlei Gerät durch, falls das nochmal nötig werden sollte.
z.B. diesen:
http://www.mercateo.com/p/543-RB21224/Rosenbogen_System_ROSA_B_1_20m_H_2_40_m_feuerverzinkt.html?eventId=13
Kostet 170 Euro.
>fällig waren (und das nach VOB-Ausschreibung), das kommt locker an
>5.000 Steine heran. Da muß ich mich jetzt outen, das ist "too much" :-(
Gut, dann muß also vernünftiges Gerät ran. Handbetrieb kannst Du da
vergessen.
Der Bagger kostet 130 Euro am Tag, 2 Tage und genug Helfer wirst Du eh
noch brauchen. Du brauchst Ablagefläche und Schubkarren. Nur so als
hint: EINE 30er Schaufel am Bagger ist genug für eine Schubkarre.
LKW-Plane oder ähnlich stabile Folie hilft auch.
Oberste Ebene abgraben, wegschaffen. Dabei diese mit dem Bagger in
dünnen Schichten abkratzen, sonst gibts Schollen die nicht helfen.
Dabei kommen die Wurzeln raus, aussortieren, am besten mit Rüttelsieb
absieben. Nötigenfalls die Wurzel mit der Schaufel des Baggers klopfen
(Schaufel mit wurzel drin eindrehen und an den Endanschlag rumpeln
lassen, dann wieder ausdrehen), so daß die Erde abfällt.
Dann kommt die Baustoffschicht. Selbes Vorgehen, aber die Baureste in
einen Container werfen, Sand/Erde getrennt von oben ablagern. Baureste
zum Alsphalt/Zementwerk bringen (Recycling, Entsorgung ist
schweineteuer da Sondermüll der nach Gewicht geht). Einbau Sand/Erde
der unteren Schicht in dünnen Schichten, jeweils Schichtweise
verdichtet. Material durch angelieferten Aushub ergänzen. Dann die
Deckschicht wieder drauf, nicht verdichten, dafür fräsen (und
nötigenfalls Steine absammeln, vor allem wenns nicht gesiebt wurde),
und bis zur Bepflanzung mit einer Licht- und Wasserdichten Folie
abdecken.
Nö. Aber ich glaube, sie ist meistenteils eine theoretische Größe. Die
meisten Leute graben nicht so tief, andere kümmern sich einen Sch... um
die Bodenschichten.
> Je nach Witterung habe ich für das Loch dann mehr oder weniger Zeit :-(
In stabile Folie einschweißen und ins Kühlhaus bringen, bis das Loch
fertig ist? :-)
> Reinhieven geht leider auch nur bei Zerstörung der gegebenen floralen
> Gegebenheiten.
Das ist nur eine Frage des richtigen Krans (nebst gut gefülltem
Bankkonto). Ein mittelgroßer Mobilkran setzt dir so ein leichtes Ding
wie einen Minibagger mühelos auch 50 m von der Straße entfernt direkt an
den Einsatzort.
Gruß Jo
> Zum Glück sind es eher "kleinere" Teile. Steine, Ziegelbrocken, usw.
> Wie lange hast Du so für eine m² gebraucht?
Ich hab' zwar kein Baustellen-Tagebuch geführt, kann mich aber noch gut
erinnern, dass dafür zwei bis drei Arbeitstage schnell vorbei sind. Bei
mir ging es jedoch um schmale Fundamentgräben (30cm Breite) und um
maximal 80cm frostfreie Tiefe. Flächige Abtragung mag etwas schneller
gehen. Kommt natürlich darauf an, wie stark die Schuttschicht ist (bei
mir 15 bis 20cm) und was sich darunter befindet (bei mir noch halbwegs
weiches Lehm-Sand-Gemisch).
Da ich die Fundamente im unteren Bereich nicht einschalen wollte,
brauchte ich lotrecht anstehende Wandungen. Hierfür hat sich bewährt,
die Wurzeln weitgehendst mit der großen Astschere zu entfernen.
> Du machst mir Mut :-)
Es gibt viel zu tun: "Pack's an! Jipijajajipijipije..."
Viel Erfolg dabei und
Gruß, Kalle
Wir haben für einen Graben von ca. 10m Länge, 40 cm Breite und 60 cm
Tiefe zwei (pausendurchsetzte) Arbeitstage zu zweit gebraucht (durch
Schutt, Steine, etc.)
Christiane
Oh ja! Ich musste letzte Tage mal wieder ein Meerschweinchen unter die
Erde bringen. Wir haben Lehmboden. Und bei etwa 30 Grad laesst man ein
totes Tier nicht gern ueber einen langen Zeitraum in der Garage
liegen. Musste also sofort geschehen. Fuer ein Schuhkarton-grosses
Loch in einer einigermassen vernuenftigen Tiefe habe ich mit
Spitzhacke, Schaufel und Spaten ueber eine halbe Stunde benoetigt.
--
Winfried
So in diesem Tempo habe ich wohl auch geschafft, als ich 6 Meter weit 80
cm breit knietief mit der Kreuzhacke aufgehackt und alles durchgesiebt
habe. Mit dem Spaten oder einer Hacke war da auch kein Reinkommen.
Also Volker, fang an! Wichtig: am Vortag oder zwei Tage lang gut
wässern! Wenn ich DAS gewußt hätte, als ich vor 2 Jahren das Loch für
meinen Pfirsich machte, dann wäre das leichter gewesen.
Paar Bilder zur Motivation::
http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/4836603209/
http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/4836614757/
http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/4862520811/
Anna
--
Namen und Bilder von Unkraut bei http://tinyurl.com/5vn879
>Taugen die Siebaufsätze für den Betonmischer? Die sind leider eher
>schaufel- als baggerschaufel-kompatibel.
Hm. Eher nicht, habs aber nicht versucht. Wir haben von Hand gesiebt.
>> Nötigenfalls die Wurzel mit der Schaufel des Baggers klopfen
>> (Schaufel mit wurzel drin eindrehen und an den Endanschlag rumpeln
>> lassen, dann wieder ausdrehen), so daß die Erde abfällt.
>
>Eindrehen? Kapier' ich leider nicht.
Die Baggerschaufel (eigentlich nennt sichs ja Löffel) ist am Arm
drehbar gelagert, rollt sich also beim Aufschaufeln zum Fahrer hin.
Das meinte ich: Aufschaufeln von Wurzel/Erde. Löffel halbvoll! Arm
hoch, Löffel voll zum Fahrer. Löffel rumpelt an den Endanschlag,
Erde/Wurzeln hopsen im Löffel hoch. Löffel ein Stück wegdrehen (in
Richtung ausleeren), Stopp. Erde schlägt auf den Löffel auf. 5 mal
wiederholen. Dann sind Wurzeln und Erde nur noch ein loses Gemisch und
nicht mehr fest zusammen, viel einfach handzuhaben.
Das geht auch mit 15 laufenden Metern 50 Jahre eingewachsenen
Ligusterhecken (Mannhoch, auf 30cm zurückgeschnitten), die danach
umgesetzt wurden, und bis auf 2 alle wieder austrieben. Mit Erde dran
hätte ich die Pflanzen nicht hochheben können, losegekloppt ging das
wunderbar. Und die Brennesselwurzeln konnte man so auch easy
absammeln.
> Ich rede von ca. 2 x 60 x 80 cm, also rund einem m².
Ich verstehe die vordere 2 nicht. Es geht doch um die Grabstätte für
einen Hund, oder?
Gruß Kalle
> ... aber eine "einfache"
> Methode gibt es für so etwas wohl nicht (außer eine Kolonne kräftiger
> Bauarbeiter anzuheuern...)
Ich denke in der Kolonne müssten dann viele wissen, wie es geht und dann
den Dummen beraten, der es ausführen soll, weil sie sich sonst
gegenseitig auf den Füßen stehen würden. Die Grabstätte soll 2 x 60 x 80
cm groß werden, wobei mir noch nicht klar ist, was mit der vorderen 2
gemeint ist.
Gruß Kalle
Hallo
ich deutete das als eine etwas unglückliche Beschreibung
von 60x60 (2 mal 60) bei 80cm Tiefe
Ich würde allerdings auf 1m bis 1,2o Tiefe gehen. Vor allem: Falls die
Grabstelle dann tatsächlich belegt ist, würde ich deren Position genau
vermessen und irgendwo aufschreiben damit man später nicht versehentlich
dort erneut gräbt. (Je nach Bodenbeschaffenheit sollte man die Stelle
mindestens 10 Jahre in Ruhe lassen.)
--
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Deutsches Magazin: KALEISDOSCOPE MUSIC, US-Magazin: SYNAPSE
Hey, wo bleibt die Pietät? :-)
>> Reinhieven geht leider auch nur bei Zerstörung der gegebenen floralen
>> Gegebenheiten.
>
> Das ist nur eine Frage des richtigen Krans (nebst gut gefülltem
> Bankkonto).
Jep. Wenn ich das hätte würde ich mir gar keine Gedanken machen sondern
würde graben lassen :-)
vG
Volker
Gibts da eine gängige Bezeichnung für? Das würde die
Wahrscheinlichkeit, vom Verkäufer merkwürdig gemustert zu werden, etwas
reduzieren :-)
vG
Volker
Wässern? Ich hätte jetzt vermutet dass das Ganze dadurch nur schwerer
wird. Also der Boden schwerer und damit auch die Arbeit...
> Wenn ich DAS gewußt hätte, als ich vor 2 Jahren das Loch für meinen
> Pfirsich machte, dann wäre das leichter gewesen.
Wow! Okay, darauf wäre ich nie gekommen. Du hast meine Motivation
wieder etwas gesteigert ;-)
> Paar Bilder zur Motivation::
> http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/4836603209/
> http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/4836614757/
> http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/4862520811/
Oh ja :-) Danke...
vG
Volker
Okay, dann hab ich eine ungefähre Vorstellung was mich erwartet.
> Es gibt viel zu tun: "Pack's an! Jipijajajipijipije..."
*lol* ... bevor der Herbst kommt...
Danke und vG
Volker
Es existieren zwei, die aber voraussichlich nicht auf den Tag genau die
gleiche Lebenserwartung haben werden. Aber die Arbeit will ich mir nur
ein mal machen.
vG
Volker
Macho :-) (beachte bitte den Smiley)... Wenn ich das bringe sehe ich
meine nächsten Mahlzeiten gefährdet ;-) Und nein, ich kann auch nicht
wirklich kochen :-)
vG
Volker
Okay, war wirklich unglücklich formuliert, es sollen zwei Stätten
werden, damit ich mir auf Dauer die Arbeit nur ein mal machen muss.
> Ich würde allerdings auf 1m bis 1,2o Tiefe gehen.
Hab ich auch vor.
> Vor allem: Falls die Grabstelle dann tatsächlich belegt ist, würde
> ich deren Position genau vermessen und irgendwo aufschreiben damit
> man später nicht versehentlich dort erneut gräbt. (Je nach
> Bodenbeschaffenheit sollte man die Stelle mindestens 10 Jahre in Ruhe
> lassen.)
Jep, die wird anständig gekennzeichnet.
vG
Volker
Okay, wäre eine Möglichkeit, danke. "Sie" wird wissen wie man mit der
Rose umgehen muss damit sie es überlebt ;-)
[ausführliche Anleitung]
Danke für die ausführlichen Erläuterungen, ich denke ich habe es
einigermassen verstanden. Jetzt - genauer gesagt falls es mal wieder
trocken ist, hier regnet es seit gestern wieder in Strömen - schaue ich
mal wie weit ich mit Eisenstange, Fäustel und Axt komme und wenn die
Leistungsgrenze erreicht ist gehe ich daran die Einfahrtmöglichkeit zu
schaffen.
Thx und vG
Volker
Hallo
Ich habe nochmal nachgefragt und herausgefunden, dass es im
Werkzeugladen nur "Brecheisen" gibt, nicht aber die von mir
beschriebenen Dinger. Sorry, ich bin einer Falsch-Information
aufgesessen. Ein Kollege hatte mir gesagt diese Stangen wären gekauft
worden, ganz richtig ist aber, sie wurden auf Bestellung angefertigt. Da
ich im Werkzeuglager 3 gleichartige Werkzeuge stehen sah, hatte ich
keinen Grund die erste Info anzuzweifeln. Auf jeden Fall sind die
Dinger, die hier Stoßeisen genannt werden, sehr praktisch. Vor allem
werden sie vom Vermessungstrupp genutzt, sind aber auch dienlich beim
setzen von kleinen Fundamenten usw.
Wie gesagt, eine grosse Brechstange (aka Brecheisen) tut es auch und
die bekommt man auf jeden Fall im Laden.
Kein Problem.
> Wie gesagt, eine grosse Brechstange (aka Brecheisen) tut es auch und
> die bekommt man auf jeden Fall im Laden.
Dann werde ich mein Glück mal damit versuchen...
Thx und vG
Volker
> Die Vorschrift (wir sind ja in D...) sagt: "Tiefer als 80 cm" :-)
Das ist einfach: Du legst eine Schmiege (Massstab) auf die Erde und fängst
unter der 80cm-Marke an zu graben ...
__________ Hinweis von ESET Smart Security, Signaturdatenbank-Version 5345 (20100805) __________
E-Mail wurde geprüft mit ESET Smart Security.
On 5 Aug 2010 20:28:56 GMT, (Volker Englisch) wrote:
>Macho :-) (beachte bitte den Smiley)... Wenn ich das bringe sehe ich
>meine nächsten Mahlzeiten gefährdet ;-)
Den Macho nehm ich grene, ich hatte viel Spaß beim Baggern, und die
Kids auch beim auf der Schippe rumgefahren werden. Siehe meine
Webseite, Abteilung Teichbau.
Die Frage ist wie man das bringt... Nach 5 Schaufeln: Schatz, Du weißt
doch, mein Rücken... AUA _Leidensmiene aufsetz_ :-)
Ich würde übrigens dann das ganze Feld und nicht nur die möglichen
Grabstätten so überarbeiten, dann hast Du lange Ruhe.
Wie feucht ist die Stelle eigentlich? Das Baumaterial, vor allem wenn
es eher kleine Brocken sind, könnte auch eine (möglicherweise
gepfuschte) Drainage sein!
>Und nein, ich kann auch nicht
>wirklich kochen :-)
de.rec.mampf existiert, Du kannst "sie" dann ja bekochen wenn "sie"
gräbt.
Ging einigermaßen zügig. Den nehme ich jetzt für alles.
Ob das bei Wurzelwerk auch funktioniert, hmmmmmmmmmmm,
im Bereich der einbetonierten Stützen waren auch Wurzeln der abgesägten
Korkenzieherweiden. Da war auch ab und zu die Astschere im Einsatz.
LG Andrea.
*lol* Im nächsten Leben komme ich als Maulwurf auf die Welt :-)
vG
Volker
> *lol* Im nächsten Leben komme ich als Maulwurf auf die Welt :-)
Ja, hast du denn immer noch nicht begonnen?
Ich habe mit der Urbarmachung des nächsten verwurzelten und mit Steinen
durchsetzten Streifens begonnen, dokumentiert in 9 Bildern:
http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/
Aber ich will ja auch keinen Hund begraben, sondern Blumen pflanzen.
Nee, ich gehöre leider zu denen die jeden Tag arbeiten gehen müssen :-(
> Aber ich will ja auch keinen Hund begraben, sondern Blumen pflanzen.
:-)
vG
Volker
O Mann, Du hast es echt raus :-)
> Ich würde übrigens dann das ganze Feld und nicht nur die möglichen
> Grabstätten so überarbeiten, dann hast Du lange Ruhe.
Je nachdem, wenn ich manuell vorgehe bin ich happy wenn der Act vorbei
ist. Sollte ich tatsächlich ein Rollkommando benötigen, dürfen die
gerne alles "umdrehen" ;-)
> Wie feucht ist die Stelle eigentlich? Das Baumaterial, vor allem wenn
> es eher kleine Brocken sind, könnte auch eine (möglicherweise
> gepfuschte) Drainage sein!
Eigentlich ziemlich trocken. Das ist die vom Haus abgewandte Seite des
Grundstücks. Naja, Mut zum Risiko, das Haus ist Baujahr 1926 :-(
>>Und nein, ich kann auch nicht
>>wirklich kochen :-)
>
> de.rec.mampf existiert, Du kannst "sie" dann ja bekochen wenn "sie"
> gräbt.
Rezepte lesen und umsetzen können sind für mich zwei "Baustellen" :-)
vG
Volker
Jep. Und wie :-(
> Beim Bau einer Pergola, wo wir die Stützen 60 cm tief einbetonieren
> wollten, haben wir uns einen Erdbohrer zugelegt, sowas:
Klingt nicht mal so schlecht. Wenn ich mit Spaten, Spitzhacke und Axt
nicht weiter komme denke ich darüber nach. Ist ja nicht gerade umsonst,
aber wenns was bringen könnte...
> Ob das bei Wurzelwerk auch funktioniert, hmmmmmmmmmmm,
> im Bereich der einbetonierten Stützen waren auch Wurzeln der abgesägten
> Korkenzieherweiden. Da war auch ab und zu die Astschere im Einsatz.
Hmm, ich könnte mir schon vorstellen dass das Teil zum Lockern etwas
bringen könnte. Danke jedenfalls für den Tip!
LG
Volker
>> Ja, hast du denn immer noch nicht begonnen?
>
> Nee, ich gehöre leider zu denen die jeden Tag arbeiten gehen müssen
> :-(
Dann stell dir des Nachts eine Lampe auf.
Das habe ich tatsächlich mal gemacht. Ich hatte Grünspargel-Pfanzen
gekauft und die mussten vor einer Reise in den Boden.
>> Aber ich will ja auch keinen Hund begraben, sondern Blumen pflanzen.
>
> :-)
Wie weit bist du inzischen?
Du wolltest ja zwei Hundegräber ausheben, 80cmx 80cm oder 60cmx80cm,
jeweils 1.20m tief, wie ich das in Erinnerung habe. Beim Arbeiten in
meinem 50 cm tiefen und oben 80 cm breiten Graben fiel mir das wieder
ein - und dass es wohl kaum möglich ist, ein Loch von 1.20m Tiefe in
dieser Breite und Länge zu machen. Ab einer gewissen Tiefe müsstest du
in dem Loch stehend weiter graben.
Außerdem könnten die Wände der Grabkammer einbrechen. Zum Glück sind die
Wände an der Längsseite meines wandernden Grabens nicht eingebrochen. An
der einen Seite sitzen Randsteine im Betonfundament, an der andern Seite
ist festgefügt das Geröll. Als es vor paar Tagen viel Regen gab, hatte
ich schon etwas Sorge gehabt. Doch dann war es wieder trocken.