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Gestrüpp (Brombeere) mähen

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Carsten Rohde

unread,
Oct 6, 2003, 5:27:25 PM10/6/03
to
Hallo,

ich muss demnächst ca. 600m^2 (vielleicht etwas mehr) von
Brombeergestrüpp befreien, wobei es auf das Entfernen der
Wurzeln jetzt noch nicht ankommt. Der Bewuchs ist etwa
1,50m hoch und mitunter schon recht stabil, der Boden
uneben, aber (wahrscheinlich) nicht steinig.
Sollte ich mir im Baumarkt eher einen Freischneider für ca. 40eu
oder einen Balkenmäher für ca. 80eu (beides Profigeräte) leihen?
Wenn es damit deutlich schneller geht, solls mir auf die 40eu mehr für
den Balkenmäher nicht ankommen.

Danke und

viele Grüße,

Carsten

Gerhard Amberger

unread,
Oct 7, 2003, 10:42:54 AM10/7/03
to
Carsten Rohde <c_r...@web.de> wrote:

> Sollte ich mir im Baumarkt eher einen Freischneider für ca. 40eu
> oder einen Balkenmäher für ca. 80eu (beides Profigeräte) leihen?

Hallo Carsten,
Balkenmaeher: nur zum Gras maehen gedacht
Freischneider: Brombeerhecken niedermachen
Siehe auch www.stihl.de

mfg
--
Gerhard Amberger

Carsten Rohde

unread,
Oct 7, 2003, 11:12:57 AM10/7/03
to
Hallo Gerhard,

> Balkenmaeher: nur zum Gras maehen gedacht

Das Gerät wurde mir zum Gestrüppmähen angepriesen,
daher die Nachfrage. Freischneider war auch
mein erster Gedanke, aber die Vorstellung,
mit 100cm Breite das Zeugs abräumen zu können, war einfach zu
verführerisch :-).

Grüße,
Carsten

Reinhard Gross

unread,
Oct 7, 2003, 11:26:53 AM10/7/03
to
On Mon, 06 Oct 2003 23:27:25 +0200, Carsten Rohde wrote:

Moin Carsten,

>ich muss demnächst ca. 600m^2 (vielleicht etwas mehr) von
>Brombeergestrüpp befreien, wobei es auf das Entfernen der
>Wurzeln jetzt noch nicht ankommt. Der Bewuchs ist etwa
>1,50m hoch und mitunter schon recht stabil, der Boden
>uneben, aber (wahrscheinlich) nicht steinig.
>Sollte ich mir im Baumarkt eher einen Freischneider für ca. 40eu
>oder einen Balkenmäher für ca. 80eu (beides Profigeräte) leihen?

vermutlich gibst du den Brombeeren noch mal nen schönen Kick für
kräftiges Wachstum.
In einem englischen Gartenbuch fand ich eine hübsche Anleitung zum
Säubern eines brombeerverseuchten Grundstückes: der Besitzer hat das
Stück provisorisch eingezäunt, mehrere Zentner Eicheln und Eckern auf
dem Grundstück verteilt und vom nächsten Farmen geliehene Schweine
dort zum Weiden freigelassen. Das Grundstück soll binnen kürzester
Zeit umgepflügt und unkrautfrei gewesen sein.
Eine echte biologische und sehr dynamische Lösung. Wär' das nicht mal
was?

Gruss
Reinhard

Stephan Romahn

unread,
Oct 7, 2003, 11:59:17 AM10/7/03
to
Hallo Carsten,

> ich muss demnächst ca. 600m^2 (vielleicht etwas mehr) von
> Brombeergestrüpp befreien,

Mein Beileid ! Weshalb "musst" Du das ?

> wobei es auf das Entfernen der
> Wurzeln jetzt noch nicht ankommt.

Die bekommst Du realistisch gesehen auch nicht entfernt! Die Brombeeren
werden wieder austreiben, und wieder austreiben und ....
Da hilft nur: Köpfen/Boden bearbeiten und das einige Male zwecks Schwächung
der Brombeeren !

> Der Bewuchs ist etwa
> 1,50m hoch und mitunter schon recht stabil, der Boden
> uneben, aber (wahrscheinlich) nicht steinig.

> Sollte ich mir im Baumarkt eher einen Freischneider für ca. 40eu
> oder einen Balkenmäher für ca. 80eu (beides Profigeräte) leihen?

Wenn es Profigeräte sind, geht beides..... allerdings schlecht: Mit dem
Freischneider - mit Gehölzblatt ! - machst Du Dich kaputt. Balkenmäher geht
theoretisch einfacher wegen der grlßeren Breite, allerdings werden Dir da
auch die Brombeerruten in das Gesicht und an den Leib schlagen.

> Wenn es damit deutlich schneller geht, solls mir auf die 40eu mehr für
> den Balkenmäher nicht ankommen.

Wenn man an das Grundstück mit einem Schlepper drankommt, würde ich es noch
anders machen: Such Dir einen Landwirt, der einen starken Mulcher für seinen
Schlepper hat oder einen Forstbetrieb mit einem Forstmulcher. Den lässt Du
dann mit dem Gerät über das Grundstück fahren. Ratzfatz ist das ganze
Brombeerzeug, das Du sonst ja irgendwie entfernen müsstest , in kleine
Stücke gehauen.
Evtl. kannst Du Dir auch einen Mulcher mit einem Einachsgerät mieten. Ich
würde aber eher einen Profi mit ebensolch starkem Gerät engagieren und viel
Zeit und Nerven sparen.

Dann könntest Du den Mensch mit einem Pflug oder einer sehr heftigen Fräse
z.B. den Boden bearbeiten lassen. Wenn der dann eben ist und sich gesetzt
hat - evtl. beim Austrieb noch mal mit einer nicht so heftigen Maschine
(selber) bearbeiten, würde ich im Frühjahr irgendeine schnellwachsende
Zwischenansaat (Grün-Dung oder auch Wiese) anlegen. Deine Brombeeren werden
sich von der erstmaligen "Vernichtungsaktion" nicht stark beeindruckt zeigen
und aus den Wurzeln wieder viele zarte Triebe treiben...... Wenn Du diese
samt Zwischenansaat abmähst - das geht dann mit einem guten Rasenmäher,
Mulcher oder einem Balkenmäher- dann werden die Brombeeren irgendwann die
"Lust" verlieren und später nicht mehr so viel Probleme machen. Die
Mahdaktion muss aber unbedingt öfter im Jahr wiederholt werden ! Bei
Gründünger dann auch ruhig den Boden nochmal bearbeiten und wieder ansähen.

Bei Gründünger würde ich im nächsten Jahr mindestens 2-3 Aktionen
(Bodenbearbeitung, Ansaat, Mahd ) , bei Wiesenansaat - Kleegras wäre extrem
gut für den Boden ! - min 4-5 Mahden ansetzten. Am Ende wäre das Gründstück
dann recht arm an Brombeeren und der Boden gut für andere Sachen
vorbereitet.


Freundliche Grüße

Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.srgruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung Know how, Material und Grün aus Naturland
annerkanntem ökologischen Gartenbau


Carsten Rohde

unread,
Oct 7, 2003, 1:14:35 PM10/7/03
to
Hallo Stephan,

> Mein Beileid ! Weshalb "musst" Du das ?

Zunächst einmal sollen auf dem Gelände 2 Fichten gefällt
werden, die noch gerade nicht der Baumschutzverordnung
unterliegen - als Fallrichtung bleibt für die beiden
Bäume leider nur der verwilderte Bereich; später soll ein neuer
Zaun gezogen werden und auf dem Gelände Wiese wachsen.

> Die bekommst Du realistisch gesehen auch nicht entfernt! Die Brombeeren
> werden wieder austreiben, und wieder austreiben und ....
> Da hilft nur: Köpfen/Boden bearbeiten und das einige Male zwecks Schwächung
> der Brombeeren !

Genau so habe ich in den letzten zwei Jahren in Handarbeit nach und nach
bereits etwa die gleiche Fläche in Wiese verwandelt :-), nur diesesmal
sollte es etwas schneller gehen :o).

> Wenn es Profigeräte sind, geht beides..... allerdings schlecht: Mit dem
> Freischneider - mit Gehölzblatt ! - machst Du Dich kaputt. Balkenmäher geht
> theoretisch einfacher wegen der grlßeren Breite, allerdings werden Dir da
> auch die Brombeerruten in das Gesicht und an den Leib schlagen.

Ja, auf so etwas habe ich mich schon eingestellt, meinst Du, man käme
mit einem grossen Balkenmäher trotz der gegebenen Nachteile flotter
durch? Mit großem Gerät kommt man an die Fläche leider nicht ran.

Vielen Dank für die interessanten Infos,


Carsten

Stephan Romahn

unread,
Oct 7, 2003, 1:34:16 PM10/7/03
to

Hi Carsten,

>
> > Mein Beileid ! Weshalb "musst" Du das ?
> Zunächst einmal sollen auf dem Gelände 2 Fichten gefällt
> werden, die noch gerade nicht der Baumschutzverordnung
> unterliegen - als Fallrichtung bleibt für die beiden
> Bäume leider nur der verwilderte Bereich; später soll ein neuer
> Zaun gezogen werden und auf dem Gelände Wiese wachsen.

Also sind meine Gedanken nciht abwegig.


>
> > Die bekommst Du realistisch gesehen auch nicht entfernt! Die Brombeeren
> > werden wieder austreiben, und wieder austreiben und ....
> > Da hilft nur: Köpfen/Boden bearbeiten und das einige Male zwecks
Schwächung
> > der Brombeeren !
>
> Genau so habe ich in den letzten zwei Jahren in Handarbeit nach und nach
> bereits etwa die gleiche Fläche in Wiese verwandelt :-), nur diesesmal
> sollte es etwas schneller gehen :o).
>
> > Wenn es Profigeräte sind, geht beides..... allerdings schlecht: Mit dem
> > Freischneider - mit Gehölzblatt ! - machst Du Dich kaputt. Balkenmäher
geht
> > theoretisch einfacher wegen der grlßeren Breite, allerdings werden Dir
da
> > auch die Brombeerruten in das Gesicht und an den Leib schlagen.

> Ja, auf so etwas habe ich mich schon eingestellt, meinst Du, man käme
> mit einem grossen Balkenmäher trotz der gegebenen Nachteile flotter
> durch?

Dazu müsste ich genau wissen, wie dick und dicht das Brombeergestrüpp in der
Schnittebene ist. Das geht leider nicht durch die Ferne....
Es kann auch sein, daß der Balkenmäher im dicken Gestrüßß dauernd
hängenbleibt und "die Mücke" macht oder Du ein schwaches Gerät mit zudem
falschen Messer erwischst......
Mit dem Freischneider wärest Du da auf der sichereren Seite. Da geht immer
irgendwas.

>Mit großem Gerät kommt man an die Fläche leider nicht ran.

Es gibt auch kleine Kraftmonster ;-) Frag doch mal bei Garten- und
Kommunalgerätefirmen in Deiner Ecke nach einem Einachsgerät mit
Schlegelmulcher.
Das wäre eine Supermaschine um das Gestrüpp erstmal klein zu hauen. Evtl
müsstest Du die dicken und hohen Sachen erst mal mit einem Freischneider
etwas in Richtung Boden zwingen. Ich könnte mir auch vorstellen, das Zeug
bei knackigem Frost - damit es richtig gut zerspringt ;-) - mit einer
Grabenwalze vom Baumschinenvermieter erst einmal etwas platt zu machen oder
einen kleinen Schlepper (Schmalspurgerät /Kommunalschlepper mit 1m oder
weniger Spurbreite) mit irgendwas da drüber zu jagen. Da muss man kreativ
sein ;-)
.... 600 m2 Brombeergestrüpp ist ansonsten mit reiner Handarbeit eine viele
Tage andauernde Quälerei

Waltraut Hummel

unread,
Oct 7, 2003, 1:07:33 PM10/7/03
to
Hallo Carsten!

Carsten Rohde wrote:

> Das Gerät wurde mir zum Gestrüppmähen angepriesen,
> daher die Nachfrage.

Den Ratgeber würdest Du wahrscheinlich bereits bei der ersten
Brombeerranke am liebsten erwürgen! :-)

Freischneider war auch
> mein erster Gedanke, aber die Vorstellung,
> mit 100cm Breite das Zeugs abräumen zu können, war einfach zu
> verführerisch :-).

Du würdest mehr Zeit brauchen, weil Du mindestens alle 50 cm neu
starten müsstest nach mühevollem Entfernen von steckengebliebenen Ranken.

Liebe Grüße

Waltraut

michael paap

unread,
Oct 7, 2003, 1:41:16 PM10/7/03
to
Stephan Romahn wrote:

> .... 600 m2 Brombeergestrüpp ist ansonsten mit reiner Handarbeit eine viele
> Tage andauernde Quälerei

Hätte das Zeug nicht in den trockenen Sommermonaten zufällig in Brand
geraten können? ;-)

Gruß,
Michael

--
Sollte ausnahmsweise eine Mail-Antwort auf ein Posting vonnöten sein,
bitte folgende Adresse verwenden: newsreply@<Absender-Domain>.

Stephan Romahn

unread,
Oct 7, 2003, 1:50:12 PM10/7/03
to
Hi Michael,

>
> Hätte das Zeug nicht in den trockenen Sommermonaten zufällig in Brand
> geraten können? ;-)

Theoretisch ja, praktisch steht es aber wohl noch. bei 600 m2 Brombeerbrand
steht wohl auch direkt die Feuerwehr da ;-)


Freundliche Grüße

Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.srgruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung Know how, Material und Grün aus Naturland

anerkanntem ökologischen Gartenbau


Carsten Rohde

unread,
Oct 7, 2003, 4:40:01 PM10/7/03
to
> Dazu müsste ich genau wissen, wie dick und dicht das Brombeergestrüpp in der
> Schnittebene ist. Das geht leider nicht durch die Ferne....
> Es kann auch sein, daß der Balkenmäher im dicken Gestrüßß dauernd
> hängenbleibt und "die Mücke" macht oder Du ein schwaches Gerät mit zudem
> falschen Messer erwischst......
> Mit dem Freischneider wärest Du da auf der sichereren Seite. Da geht immer
> irgendwas.

Wenn das so ist, dann lasse ich die Option Balkenmäher wirklich aussen
vor. Das Gestrüpp ist über weite Strecken doch sehr dicht und die
einzelnen Triebe sind mitunter sehr stark.

>
> Es gibt auch kleine Kraftmonster ;-) Frag doch mal bei Garten- und
> Kommunalgerätefirmen in Deiner Ecke nach einem Einachsgerät mit
> Schlegelmulcher.

Gute Idee, mach ich und wenn alles nichts hilft, dann schwing ich eben
den Freischneider.

Grüße,
Carsten

Carsten Rohde

unread,
Oct 7, 2003, 4:43:03 PM10/7/03
to
> Theoretisch ja, praktisch steht es aber wohl noch. bei 600 m2 Brombeerbrand
> steht wohl auch direkt die Feuerwehr da ;-)
>

Sehr richtig, die stand sogar dieses Jahr schon bei Nachbarn auf der
Matte, die ein paar Kleinigkeiten (kein Kunststoff oder ähnliche
Schweinereien) in ihrer Schubkarre verbrannt haben..

Grüße,
Carsten

michael paap

unread,
Oct 7, 2003, 5:48:21 PM10/7/03
to
Stephan Romahn wrote:

> Theoretisch ja, praktisch steht es aber wohl noch. bei 600 m2 Brombeerbrand
> steht wohl auch direkt die Feuerwehr da ;-)

Und was ist mit anderen radikalen Methoden? Z.B. mit dem hier immer
wieder viel diskutierten RoundUp? Ich habe sowas noch nie gemacht, aber
bei dem Gedanken, dass jemand 600 qm Brombeeren mechanisch roden muss,
bekomme ich Mitleid.

Lutz Bojasch

unread,
Oct 8, 2003, 2:41:42 AM10/8/03
to
Gerhard Amberger schrieb:

> Carsten Rohde <c_r...@web.de> wrote:
>
>> Sollte ich mir im Baumarkt eher einen Freischneider für ca. 40eu
>> oder einen Balkenmäher für ca. 80eu (beides Profigeräte) leihen?
>
> Hallo Carsten,
> Balkenmaeher: nur zum Gras maehen gedacht

Hallo
Einsspruch: Mit einem robusten Balkenmäher kannst Du locker auch
Jungbäume bis ca 1.5cm Durchmesser wegputzen. Das merkst Du garnicht ;)
Ich benutze seit 20 Jahren einen Agria-Mäher z.B. um Wildflächen
buschfrei zu halten. Mit einem Freischneider kann man kaum große Flächen
bearbeiten und der ist trotz Dickichtmessers eher beansprucht. Sowas
eignet sich nur für kleine Flächen oder unzugängliche Stellen, an
steilen Hängen z.B. Bei Freischneidern(Motorsensen): Auf jeden Fall gute
Schutzkleidung tragen( Helm mit Visier, Gehörschutz ist Minimum)
Gruß Lutz

Lutz Bojasch

unread,
Oct 8, 2003, 2:49:17 AM10/8/03
to
Waltraut Hummel schrieb:

> Du würdest mehr Zeit brauchen, weil Du mindestens alle 50 cm neu
> starten müsstest nach mühevollem Entfernen von steckengebliebenen Ranken.

hallo
Wie bitte? Einen halbwegs guten Balkenmäher hält so schnell nichts
auf! Z.B. 8PS im langsamen Gang, da schafft es niemand den abzuwürgen.
Eher spricht schon die Rutschkupplung an, dann aber muss es schon ganz
dicke kommen, wenn ein dickes Moniereisen ind Mähwerk gerät zum
Beispiel. (ist mir auch schon passiert: Schaden-bis auf eine kleine
Scharte in einer der Kingen- keiner) Bei Brombeeren und Knötereich muss
man auf eines achten: Nicht die volle Breite benutzen! Es würden sich
sonst die Ranken um den "Grasverteiler" und das "Abweisblech" legen und
dicke Kordeln bilden. Diese wickeln sich dann gerne um die Räder und von
da muss man sie dann rausschneiden.
Gruß Lutz

Lutz Bojasch

unread,
Oct 8, 2003, 2:53:29 AM10/8/03
to
michael paap schrieb:

> Stephan Romahn wrote:
>
>> Theoretisch ja, praktisch steht es aber wohl noch. bei 600 m2 Brombeerbrand
>> steht wohl auch direkt die Feuerwehr da ;-)
>
> Und was ist mit anderen radikalen Methoden? Z.B. mit dem hier immer
> wieder viel diskutierten RoundUp? Ich habe sowas noch nie gemacht, aber
> bei dem Gedanken, dass jemand 600 qm Brombeeren mechanisch roden muss,
> bekomme ich Mitleid.

Hallo
das wäre eine nicht schlechte Metode. Zumindest könnte man eine
Großteil der Brombeeren bis in die Wurzeln vernichten und der Nachwuchs
ist dann später nur gering. Auf alle Fälle wäre das auch legal - im
Gegensatz zur Brandrodung. In BAY "kostet" sowas zwischen 300 und
100.000 Euro, ja nach Ausgang der Verhandlung - und es ist IMO
inzwischen keine Ordnungswidrigkeit mehr sondern eine Straftat= Vorstrafe.
Gruß Lutz

Carsten Rohde

unread,
Oct 8, 2003, 3:41:14 AM10/8/03
to
Hallo,

michael paap wrote:
> Und was ist mit anderen radikalen Methoden? Z.B. mit dem hier immer
> wieder viel diskutierten RoundUp? Ich habe sowas noch nie gemacht, aber
> bei dem Gedanken, dass jemand 600 qm Brombeeren mechanisch roden muss,
> bekomme ich Mitleid.

RoundUp habe ich bereits vor ein paar Wochen mit eher geringem Erfolg
eingesetzt: es sind nur ein paar Pflanzen hinüber, die meisten,
die ich erwischt habe, haben jetzt nur ein paar gelbe Blätter.
Angesetzt hab ich RoundUp entsprechend der Anleitung (4% afair?).
Lohnt der Versuch mit einer weniger verdünnten Lösung?

Viele Grüße,
Carsten

Erich A. Kremer

unread,
Oct 8, 2003, 3:40:42 AM10/8/03
to
Hallo,

>RoundUp

> das wäre eine nicht schlechte Metode. Zumindest könnte man eine
>Großteil der Brombeeren bis in die Wurzeln vernichten und der Nachwuchs
>ist dann später nur gering.

Ich bin den Brombeeren und Dornen mit Sichel und Hacke zu Leibe gegangen, aber
logischerweise kommen sie immer wieder.

Was kostet dieses sagenumwobene Giftzeugs denn und wie viel braucht man, man
wird ja schließlich nicht jünger vom Bücken...
--

Gruss,
EAK
________________________________________________________
http://www.eak-fotografie.com
http://www.photoportale.de/eak

Carsten Rohde

unread,
Oct 8, 2003, 3:46:56 AM10/8/03
to
> Einsspruch: Mit einem robusten Balkenmäher kannst Du locker auch
> Jungbäume bis ca 1.5cm Durchmesser wegputzen. Das merkst Du garnicht ;)
> Ich benutze seit 20 Jahren einen Agria-Mäher z.B. um Wildflächen
> buschfrei zu halten...

Hmm, das hört sich schon wieder anders an, es handelt sich bei dem
angebotenen Gerät tatsächlich um eine Agria mit 8PS..

Vielen Dank,

Carsten

Carsten Rohde

unread,
Oct 8, 2003, 3:54:22 AM10/8/03
to
Erich A. Kremer wrote:

> Was kostet dieses sagenumwobene Giftzeugs denn und wie viel braucht man, man
> wird ja schließlich nicht jünger vom Bücken...

Ist im Baumarkt furchtbar teuer, schau mal bei eBay, da bekommt man 5l
Gebinde für unter 50eur. Evtl. hat auch Deine örtliche
Landwirtschaftsgenossenschaft das Zeug günstig im Angebot.
Afair wird das aber mittlerweile an den Laien nicht mehr - oder nur
noch sehr ungern in dieser Form abgegeben.
Wenn ich jetzt nicht total daneben liege (siehe mein anderes Posting),
dann setzt man üblicherweise eine 3-5%ige Spritzlösung an - je nach
Aufgabe. Wieviel l/m^2 man dabei ausbringen soll, weiss ich auswendig
leider nicht mehr (bin gerade nicht in Gartennähe).

Viele Grüße,
Carsten

Erich A. Kremer

unread,
Oct 8, 2003, 4:00:33 AM10/8/03
to
Hallo,

>Evtl. hat auch Deine örtliche
>Landwirtschaftsgenossenschaft das Zeug günstig im Angebot.

Danke, ich erkundige mich da mal.

Stephan Romahn

unread,
Oct 8, 2003, 5:33:31 AM10/8/03
to
Hallo Lutz,

> Einsspruch: Mit einem robusten Balkenmäher kannst Du locker auch
> Jungbäume bis ca 1.5cm Durchmesser wegputzen. Das merkst Du garnicht ;)
> Ich benutze seit 20 Jahren einen Agria-Mäher z.B. um Wildflächen
> buschfrei zu halten.

Das kommt immer auf die Dichte der Gehölze in der Wiese an.
Ich mähe auch ab und an - selbstverständlich mit einem Agria-Profigerät mit
Kommunalbalken ;-) - eine Naturschutzwiese. An den Böschungen ist dort nicht
wenig und nicht niedrig Brommbeeraufwuchs. Da drehen dann zuweilen die
Reifen durch , aber die Maschine will nicht weiter....... und ich inmitten
von diesem Dornenzeug....... die Ranken desselbigen irgendwo an mir und der
Maschine verhakt.....
Also: Es kommt immer auf die Menge und Höhe der Brombeeren an.....

> Mit einem Freischneider kann man kaum große Flächen
> bearbeiten und der ist trotz Dickichtmessers eher beansprucht. Sowas
> eignet sich nur für kleine Flächen oder unzugängliche Stellen, an
> steilen Hängen z.B. Bei Freischneidern(Motorsensen): Auf jeden Fall gute
> Schutzkleidung tragen( Helm mit Visier, Gehörschutz ist Minimum)

Und bei Brombeeren immer richtig gute Lederhandschuhe, am besten mit langen
Stulpen ...... ;-)

Stephan Romahn

unread,
Oct 8, 2003, 5:37:17 AM10/8/03
to

"michael paap" <spam...@mpaap.de> schrieb im Newsbeitrag
news:blvcb5$gcffa$1...@ID-95732.news.uni-berlin.de...

> Stephan Romahn wrote:
>
> > Theoretisch ja, praktisch steht es aber wohl noch. bei 600 m2
Brombeerbrand
> > steht wohl auch direkt die Feuerwehr da ;-)
>
> Und was ist mit anderen radikalen Methoden? Z.B. mit dem hier immer
> wieder viel diskutierten RoundUp?

Das macht die Brommbeeren unter Umständen tot, wenn man es in der
Vegetationszeit - ab Frühjahr erst wieder !- ausbringt. Aber dann steht das
Gehölz immer noch.
Überleg mal, wie du das Zeug mit einer Spritze in einem 1,5 m hohen
Brombeerbestand vom 600 m2 richtig ausbringen würdest .... ;-)))
Stell ich mir "etws schwierig" vor.....


Freundliche Grüße

Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.srgruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung Know how, Material und Grün aus Naturland

annerkanntem ökologischen Gartenbau

Stephan Romahn

unread,
Oct 8, 2003, 5:41:27 AM10/8/03
to
Hallo Carsten,

>
> RoundUp habe ich bereits vor ein paar Wochen mit eher geringem Erfolg
> eingesetzt: es sind nur ein paar Pflanzen hinüber, die meisten,
> die ich erwischt habe, haben jetzt nur ein paar gelbe Blätter.

Das zeug wirkt nur richtig in der Wachstumszeit. Je kälter es ist und je
weniger Wachstum ist, desto länger dauert es, bis die Wirkung eintritt.
Auch im Wachstum dauert es 10-14 Tage, bis man was sieht. Wenn die Blätter
gelb werden, dann hat es gewirkt !
Bei Brombeeren gehe ich aber davon aus, daß da noch was aus den
Wurzelausläufern nachtreibt.


> Angesetzt hab ich RoundUp entsprechend der Anleitung (4% afair?).
> Lohnt der Versuch mit einer weniger verdünnten Lösung?

Nein. 3-4 % sind nach meiner dumpfen Erinnerung die richtige Konzentration.
Hast Du die Blätter auch alle richtig benetzt ? Roundup wird über die
Blätter aufgenommen und Richtung Wurzel transportiert.

Freundliche Grüße

Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.srgruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung Know how, Material und Grün aus Naturland

annerkanntem ökologischen Gartenbau

Carsten Rohde

unread,
Oct 8, 2003, 6:07:36 AM10/8/03
to
Hallo Stephan,

ich hatte gehofft, dass die relativ warmen Tage
der letzten Wochen noch ausgereicht haben, dass die Pflanzen
genug Wirkstoff haben aufnehmen konnten. Gelb geworden sind
wirklich nur die Blätter einiger Pflanzen, die besonders
stark benetzt wurden, vermutlich hätte ich eine größere
Menge ausbringen müssen.
Ich tendiere, gerade weil nicht mehr viel von der
Wachstumsperiode übrig ist, im Moment dazu, die
Brombeeren mechanisch zu entfernen und dann die neuen
Triebe nächstes Frühjar mit RoundUp zu bearbeiten.
So könnte ich dann auch die gesamte Fläche in einem Arbeitsgang
benetzen; so hoch wie der Bewuchs ist, erwischt man
sowieso nur einen Streifen von vielleicht 1m Breite gut genug,
dass auch etwas passiert.

Viele Grüße,

Carsten

Wolfgang Preiser

unread,
Oct 8, 2003, 7:16:04 AM10/8/03
to
Stephan Romahn schrieb:

> Das macht die Brommbeeren unter Umständen tot, wenn man es in der
> Vegetationszeit - ab Frühjahr erst wieder !- ausbringt. Aber dann steht das
> Gehölz immer noch.
> Überleg mal, wie du das Zeug mit einer Spritze in einem 1,5 m hohen
> Brombeerbestand vom 600 m2 richtig ausbringen würdest .... ;-)))
> Stell ich mir "etws schwierig" vor.....

Es gibt ja Modellflugzeuge, speziell Löschflugzeuge (Canadair), mit
denen müßte das recht elegant gehen. :-)
Oder natürlich mit dem Modell eines Agrarflugzeuges. Gibts in der Nähe
der besagten 600 m² einen entsprechenden Verein? Jedenfalle müßte man
gut fliegen können, ein abgestürztes Modell will ich da nicht suchen
müssen.

Wolfgang

Lars Wegerich

unread,
Oct 8, 2003, 8:37:29 AM10/8/03
to

"Reinhard Gross" <Reinhar...@t-online.de> wrote

> In einem englischen Gartenbuch fand ich eine hübsche Anleitung zum
> Säubern eines brombeerverseuchten Grundstückes: der Besitzer hat das
> Stück provisorisch eingezäunt, mehrere Zentner Eicheln und Eckern auf
> dem Grundstück verteilt und vom nächsten Farmen geliehene Schweine
> dort zum Weiden freigelassen. Das Grundstück soll binnen kürzester
> Zeit umgepflügt und unkrautfrei gewesen sein.
> Eine echte biologische und sehr dynamische Lösung. Wär' das nicht mal
> was?

Und um die Schweine wieder weg zu kriegen holst du ein paar Wölfe. Und um
die Wölfe wieder weg zu kriegen ein paar Jäger. Und um die Jäger wieder weg
zu kriegen ein paar...usw...usw... ;)

Lars


Lutz Bojasch

unread,
Oct 8, 2003, 8:48:56 AM10/8/03
to
Carsten Rohde schrieb:

> Hmm, das hört sich schon wieder anders an, es handelt sich bei dem
> angebotenen Gerät tatsächlich um eine Agria mit 8PS..

hallo
jetzt wo Du fragst, ich glaube, der hat sogar 11 PS. Ich müsste mal
nachsehen, solche Zahlen interssieren mich wenig solange ein Gerät immer
noch alles schafft was man ihm zumutet ;)
Gruß Lutz

Lutz Bojasch

unread,
Oct 8, 2003, 8:53:44 AM10/8/03
to
Erich A. Kremer schrieb:

> Was kostet dieses sagenumwobene Giftzeugs denn und wie viel braucht man, man
> wird ja schließlich nicht jünger vom Bücken...

Hallo
der Preis ist extrem abhängig von der Menge. Die kleinen
Dosierfläschen kosten, auf den Liter umgerechnet bestimmt das 20fache
oder mehr. Für die Fläche (500qm) kannst Du Dir aber schon mal einen
Liter besorgen auch wenn der eine Weile hält. Warte aber mit dem
spritzen bis das Wachstum wieder einsetzt und dann bis die B.
abgestorben sind. Das Ganze dauert etwa 14 Tage, je nach Witterung.
Danach kannst Du alles absäbeln und die Fläche neu einsäen oder sonstwie
bearbeiten. Etwas wird einige Jahre immer wieder nachwachsen aber mit
der Zeit legt sich das.
Gruß Lutz
(P.S: Einkauf am besten im Landhandel: BAYWA-AGRAR (nicht die
Gartencenter) oder RAIFFEISEN-Lager)

Lutz Bojasch

unread,
Oct 8, 2003, 8:55:29 AM10/8/03
to
Carsten Rohde schrieb:

> RoundUp habe ich bereits vor ein paar Wochen mit eher geringem Erfolg
> eingesetzt

Total unterschiedlich weil es von der witterung abhängig ist. Am besten
wirkt es, wenn die Pflanzen stark wachsen - und das ist jetzt nicht der
Fall.
Gruß Lutz

Hannes Birnbacher

unread,
Oct 8, 2003, 9:30:34 AM10/8/03
to
Antwort auf die Nachricht vom 08.Oct 03 14:53 Uhr
von Lutz Bojasch:

>
> Danach kannst Du alles absäbeln und die Fläche neu einsäen oder
> sonstwie bearbeiten. Etwas wird einige Jahre immer wieder
> nachwachsen aber mit der Zeit legt sich das.

Also ich hatte vielleicht ein Zehntel der Quadratmeter, aber als
echtes Waldstück auch nicht ohne.

Die ganze Vergifterei ist doch Mist. Genau das, was Du sagst,
hatte ich auch ohne Gift erzielt: alles absäbeln (der OP hat die
Arbeit mit dem Ausbuddeln, wie ich es machen musste, ja auch),
etwas wird einige Jahre immer wieder nachkommen, aber mit der Zeit
legt sich das.

D.h. das Gestrüpp sieht natürlich anfangs gewaltig aus. Aber es
macht auch sehr viel Spaß, 8 mtr. lange Brombeerranken direkt in
den Shredder einzufüttern:-). Jedenfalls mir, schließlich hab ich
hier und am früheren Wohnort (1800 qm, natürlich nicht alles
voller Brombeer) genug teure Pullis, Hosenbeine und
Quadratzentimeter Haut an diese niederträchtigen Dinger verloren.
Wenn man die erstmal abgesäbelt hat, sieht die Sache schon ganz
anders aus, dann bleiben nämlich nur ein "paar" Sträucher übrig.
Und im Gegensatz zu Eichen, haushohen Kirschen oder Fichten mit
immer noch ner Pfahlwurzel mehr, als man geglaubt hat, setzt man
mit der Kreuzhacke an und hat auch die stärksten Sträucher (einen
Viertelmeter tief haben sie hier armdicke Wurzeln) im Nu
ausgebuddelt.

Wer will sich schon als Gartenfreund für ein Schweinegeld erstmal
den Boden vergiften; wer weiß, wo's das Giftzeug sonst noch
hinweht, was für Flora und Fauna darunter leidet, und wer traut
sich, die vergifteten Triebe noch zu shreddern und umweltgerecht
für den eigenen Garten weiterzuverwenden.

Zu der Ausgangsfrage: mit einem ca. 20 Jahre alten Balkenmäher
unbekannten Fabrikats (ich glaub, Viking) hab ich alles abgesäbelt
(ohne es darauf abgesehen zu haben), u.a. Pflanzungen von Ahorn,
der sich selber ausgesät hat (das gibts nicht nur bei Eichen und
Ulmen, wie hier kürzlich zu lesen;-), aber auch recht kräftige
Brombeersträucher.

--
http://www.opensteuer.de
Grundlagen der Einkommen- und Lohnsteuerberechnung
Linux Open-Source-Einkommensteuerprogramm


Holger Issle

unread,
Oct 8, 2003, 7:30:26 AM10/8/03
to
On Wed, 8 Oct 2003 11:37:17 +0200, "Stephan Romahn" wrote:

> Überleg mal, wie du das Zeug mit einer Spritze in einem 1,5 m hohen
> Brombeerbestand vom 600 m2 richtig ausbringen würdest .... ;-)))

Per Hubschrauber? :-)
--

Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100)

90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 50 Mm (Die Renndrecksau!)

cu @ http://www.issle.de

Stephan Romahn

unread,
Oct 8, 2003, 11:56:06 AM10/8/03
to
Hallo,

>
> Es gibt ja Modellflugzeuge, speziell Löschflugzeuge (Canadair), mit
> denen müßte das recht elegant gehen. :-)

Nur mit dem zeilen auf 600 m2 dürfte das "etwas schwierig" sein.

> Oder natürlich mit dem Modell eines Agrarflugzeuges. Gibts in der Nähe
> der besagten 600 m² einen entsprechenden Verein? Jedenfalle müßte man
> gut fliegen können, ein abgestürztes Modell will ich da nicht suchen
> müssen.

Dann eher mit Hubschrauber ;-)


Freundliche Grüße

Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.srgruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung Know how, Material und Grün aus Naturland

anerkanntem ökologischen Gartenbau


Stephan Romahn

unread,
Oct 8, 2003, 11:58:56 AM10/8/03
to

"Lars Wegerich" <lweg...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:bm10ei$grtt7$1...@ID-189896.news.uni-berlin.de...
Da reicht auch ein Metzger ;-)
Diese Brombeer-Naturschweine sind bestimmt besonders lecker :-))

Lars Wegerich

unread,
Oct 8, 2003, 12:42:12 PM10/8/03
to

"Stephan Romahn" <stephan...@srgruenhaus.de> wrote

> Da reicht auch ein Metzger ;-)
> Diese Brombeer-Naturschweine sind bestimmt besonders lecker :-))

Das möchte ich sehen, wie der Metzger die Wildschweine fängt...lol

Aber lecker sind sie bestimmt....yam...yam... ;)

Lars


Wolfgang Preiser

unread,
Oct 8, 2003, 1:13:48 PM10/8/03
to
Stephan Romahn schrieb:

> Hallo,
>
>>Es gibt ja Modellflugzeuge, speziell Löschflugzeuge (Canadair), mit
>>denen müßte das recht elegant gehen. :-)
>
>
> Nur mit dem zeilen auf 600 m2 dürfte das "etwas schwierig" sein.

Ich schrieb ja von einem Modell, das man ober dem Grundstück kreisen
läßt, nicht vom Original, das einige m³ Wasser darüber und über der
Nachbarschaft abwirft... :-)

>>Oder natürlich mit dem Modell eines Agrarflugzeuges. Gibts in der Nähe
>>der besagten 600 m² einen entsprechenden Verein? Jedenfalle müßte man
>>gut fliegen können, ein abgestürztes Modell will ich da nicht suchen
>>müssen.
>
>
> Dann eher mit Hubschrauber ;-)

Oder so.

Wolfgang

Waltraut Hummel

unread,
Oct 8, 2003, 9:52:09 AM10/8/03
to
Hallo Lutz!

Lutz Bojasch wrote:

> Wie bitte? Einen halbwegs guten Balkenmäher hält so schnell nichts auf!

Mein Mann hat da mit unserem leider ganz andere Erfahrungen, aber das
mag auch am Alter liegen (Alter des Mähers, nicht meines Mannes!).
Vielleicht hätte ich mir doch keinen neuen PC zulegen sollen, sondern
für einen neuen Mäher ansparen! :-)

Liebe Grüße

Waltraut

Gerhard Zahn

unread,
Oct 8, 2003, 3:50:59 PM10/8/03
to
Am Wed, 8 Oct 2003 15:30:34 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:

Hallo Hannes,

>Die ganze Vergifterei ist doch Mist.

in Grenzen wohl ja...
Aber Roundup scheint sich gut abzubauen ohne Rückstände zu
hinterlassen. Es wäre sonst nicht möglich, dass es in der
Landwirtschaft massigst eingesetzt wird. Für die gibt es nicht umsonst
Gebinde bis zu 640 Liter.

>Wer will sich schon als Gartenfreund für ein Schweinegeld erstmal
>den Boden vergiften; wer weiß, wo's das Giftzeug sonst noch
>hinweht, was für Flora und Fauna darunter leidet, und wer traut
>sich, die vergifteten Triebe noch zu shreddern und umweltgerecht
>für den eigenen Garten weiterzuverwenden.

Gemach, gemach...:-) So ab dem Litergebinde wird das Zeug ganz
preiswert und der Landwirt zahlt dann noch einen Bruchteil davon.
Und bei Wind sollte man es halt schon gar nicht anwenden.
Aber wohin es verweht wurde, sieht man nach zwei, drei Wochen ganz
deutlich.

Und das abgestorbene Grün zu schreddern und dann zu verkompostieren,
sollte allemal kein Problem sein. Oder was hältst du davon, dass in
der Gebrauchsanweisung u.a. vermerkt ist:
"Behandelten Aufwuchs (Abraum vor der Neuansaat) nicht zur
Heugewinnung verwenden; er kann der direkten Verfütterung oder der
Silierung dienen."

Aber: ich würde die in Frage stehenden 600 qm auch nicht flächig mit
Roundup behandeln. Mit mehr oder weniger Maschinenhilfe, sollte dem
Problem in den nächsten Wochen beizukommen sein.

Beste Grüße G e r h a r d

Gerhard Amberger

unread,
Oct 8, 2003, 4:16:26 PM10/8/03
to
Lutz Bojasch <lutz_S...@cyborgs.de> wrote:

> Gerhard Amberger schrieb:
>> Carsten Rohde <c_r...@web.de> wrote:
>>
>>> Sollte ich mir im Baumarkt eher einen Freischneider für ca. 40eu
>>> oder einen Balkenmäher für ca. 80eu (beides Profigeräte) leihen?
>>
>> Hallo Carsten,
>> Balkenmaeher: nur zum Gras maehen gedacht
>
> Hallo
> Einsspruch: Mit einem robusten Balkenmäher kannst Du locker auch
> Jungbäume bis ca 1.5cm Durchmesser wegputzen. Das merkst Du garnicht ;)

Hallo Lutz,
'ist schon klar. Ich habe sowohl einen Balkenmaeher als auch einen
Freischneider. Der Balkemnaeher macht junge Baeumchen locker nieder. Auch
Brombeeren abschneiden sollte kein Problem sein. Knackpunkt ist das
verheddern. Sobald die Ranken etwas mehr/ laenger werden, verhaengt man
sich und das Zeug wickelt sich um die Raeder. Mit dem Freischneider geht
das Schneiden deutlich langsamer und muehsamer - aber bei etwas dichterem
Brombeerbewuchs die einzige Chance.
mfg
--
Gerhard Amberger

Lutz Bojasch

unread,
Oct 8, 2003, 4:41:09 PM10/8/03
to
Hannes Birnbacher schrieb:

> Die ganze Vergifterei ist doch Mist. Genau das, was Du sagst,
> hatte ich auch ohne Gift erzielt: alles absäbeln (der OP hat die
> Arbeit mit dem Ausbuddeln, wie ich es machen musste, ja auch),
> etwas wird einige Jahre immer wieder nachkommen, aber mit der Zeit
> legt sich das.

Hallo
das stimmt, es geht natürlich auch ohne Roundup und wenn man erst mal
den Fortschritt sieht, machts auch Spaß.

> D.h. das Gestrüpp sieht natürlich anfangs gewaltig aus. Aber es
> macht auch sehr viel Spaß, 8 mtr. lange Brombeerranken direkt in
> den Shredder einzufüttern:-).

> Wer will sich schon als Gartenfreund für ein Schweinegeld erstmal
> den Boden vergiften; wer weiß, wo's das Giftzeug sonst noch
> hinweht, was für Flora und Fauna darunter leidet, und wer traut
> sich, die vergifteten Triebe noch zu shreddern und umweltgerecht
> für den eigenen Garten weiterzuverwenden.

Obwohl ich wirklich zu denen gehöre die möglichst viel "Chemie"
vermeiden und nur zur Richtigstellung: Roundup ist eigentlich kein Gift
im geläufigen Sinn, es baut sich auch schnell im Boden ab. Deshalb
bekommt man es heute auch überall. Den Boden kannst Du wenige Tage
später problemlos weiterbearbeiten, das Roudup ist dann schon von den
Blättern der Pflanzen aufgenommen, der Rest ab- oder umgebaut worden.
Ich komme beruflich nicht ohne das Zeug aus.

Gruß Lutz

Erich A. Kremer

unread,
Oct 8, 2003, 6:50:44 PM10/8/03
to
Hallo,

>
>Und um die Schweine wieder weg zu kriegen holst du ein paar Wölfe.
>Und um
>die Wölfe wieder weg zu kriegen ein paar Jäger. Und um die Jäger wieder weg
>zu kriegen ein paar...

Flaschen Schnaps?

Erich A. Kremer

unread,
Oct 8, 2003, 6:54:17 PM10/8/03
to
Hallo,

>
>D.h. das Gestrüpp sieht natürlich anfangs gewaltig aus. Aber es
>macht auch sehr viel Spaß, 8 mtr. lange Brombeerranken direkt in
>den Shredder einzufüttern:-).

Ich habe die weiter unten am Hang in einen großen Haslenußstrauch
"eingeflochten" und altes Knüppeklholz mit beigetan, so daß da jetzt eine
hübsche halbrunde Sitzecke in der Abendsonne enstanden ist.

Katharina Mayer

unread,
Oct 9, 2003, 3:19:27 AM10/9/03
to
ekha...@aol.com (Erich A. Kremer) wrote:
>>die Wölfe wieder weg zu kriegen ein paar Jäger. Und um die Jäger wieder weg
>>zu kriegen ein paar...
>
>Flaschen Schnaps?

Brombeerschnaps vielleicht, dazu müsste man allerdings erst mal
wieder... nee, vielleicht doch keine so gute Idee.

Grüße von Katharina

--
Dies ist nur eine Testsignatur.
EMails ohne "[newsgroup]" im Betreff werden ungelesen gelöscht.

Reinhard Gross

unread,
Oct 9, 2003, 8:36:13 AM10/9/03
to
On Thu, 09 Oct 2003 09:19:27 +0200, Katharina Mayer

>ekha...@aol.com (Erich A. Kremer) wrote:
>>>die Wölfe wieder weg zu kriegen ein paar Jäger. Und um die Jäger wieder weg
>>>zu kriegen ein paar...
>>
>>Flaschen Schnaps?
>
>Brombeerschnaps vielleicht, dazu müsste man allerdings erst mal
>wieder... nee, vielleicht doch keine so gute Idee.
>

So, so, ihr meint euch lustig machen zu können. Hier ist der
Literaturnachweis:

Alvide Lees-Milne und Rosemary Verey, The Englishman's Garden, Penguin
Books, 1985, p.24

Old Rectory Cottage, Tidmarsh, Berkshire
Bill Baker's Garden

A shooting man had lived here, definitely a non-gardener. The hedges
were twenty feet high, a few runner beans in one corner, otherwise
nothing but jungle. Even so, we were thrilled to find a cottage
surrounded by its own meadows, bordered by a chalk stream and having
an old orchard with a silted-up lake. The possibilities were
considerable and a wild garden was inevitable, but that was more than
twentyfive years ago.
That first winter we attacked the undergrowth with the help of a
hedge-laying old-age pensioner and five Wessex sows. A bucket of
pignuts thrown into a bramble thicket quickly demolished it, while
ground elder was dug up and eaten with relish. With an electric fence
and the pigs every inch of the ground was covered and not a blade of
grass left.
While the pigs were doing their stuff I was drawing plans.....

Es ist vergleichsweise einfach, mechanische oder chemische Lösungen zu
finden, sanfte erforden mehr Einfallsreichtum.

Gruss
Reinhard


Erich A. Kremer

unread,
Oct 9, 2003, 9:07:14 AM10/9/03
to
Hallo,

>
>Es ist vergleichsweise einfach, mechanische oder chemische Lösungen zu
>finden, sanfte erforden mehr Einfallsreichtum.

Ich habe deine Saumethode keineswegs angezweifelt bzw. wusste, daß schon unsere
Urahnen solches praktizierten (mit ein Grund, weshalb das wildschwein zum
Hausschwein wurde). Indes, Jäger zu entfernen erfordert dann doch härtere
Maßnahmen der chemischen Natur, eben Doppelkorn.

Wolfgang Preiser

unread,
Oct 9, 2003, 11:56:39 AM10/9/03
to
Erich A. Kremer schrieb:

> Ich habe deine Saumethode keineswegs angezweifelt bzw. wusste, daß schon unsere
> Urahnen solches praktizierten (mit ein Grund, weshalb das wildschwein zum
> Hausschwein wurde). Indes, Jäger zu entfernen erfordert dann doch härtere
> Maßnahmen der chemischen Natur, eben Doppelkorn.

Bevor die Jäger zum Doppelkorn der mechanischen Natur greifen... :-)

Wolfgang

Stephan Romahn

unread,
Oct 9, 2003, 11:55:15 AM10/9/03
to
Hallo Gerhard,

> 'ist schon klar. Ich habe sowohl einen Balkenmaeher als auch einen
> Freischneider. Der Balkemnaeher macht junge Baeumchen locker nieder. Auch
> Brombeeren abschneiden sollte kein Problem sein. Knackpunkt ist das
> verheddern. Sobald die Ranken etwas mehr/ laenger werden, verhaengt man
> sich und das Zeug wickelt sich um die Raeder.

Was ich ja auch schon mal sinngemäß geposet habe ;-)

> Mit dem Freischneider geht
> das Schneiden deutlich langsamer und muehsamer - aber bei etwas dichterem
> Brombeerbewuchs die einzige Chance.

Da fiel mir gestern beim Blättern im Stihl-Katalog noch etwas ein:
Für die Freischneider gibt es tlw. auch Dickichtvorsätze, bzw. komplette
Sthil-Geräte die nach dem Heckenscherenprinzip schneiden.
Funktioniert sicher bei Brombeeren besser als ein Freischneider mit
entsprechendem Vorsatz.

Freundliche Grüße

Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.srgruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung Know how, Material und Grün aus Naturland

annerkanntem ökologischen Gartenbau

Lars Wegerich

unread,
Oct 10, 2003, 7:57:12 AM10/10/03
to

"Waltraut Hummel" <waltrau...@aon.at> wrote

> Mein Mann hat da mit unserem leider ganz andere Erfahrungen, aber das
> mag auch am Alter liegen (Alter des Mähers, nicht meines Mannes!).
> Vielleicht hätte ich mir doch keinen neuen PC zulegen sollen, sondern
> für einen neuen Mäher ansparen! :-)

Wenn du dann noch ein paar Euro drauflegst, reicht es vielleicht sogar für
einen neuen Mann! ;)

Lars


Lars Wegerich

unread,
Oct 10, 2003, 8:00:23 AM10/10/03
to

"Reinhard Gross" <Reinhar...@t-online.de> wrote

> So, so, ihr meint euch lustig machen zu können. Hier ist der
> Literaturnachweis:

Danke für die Quelle. Es steht aber nicht drin, wie die "sows" wieder vom
Grundstück gekommen sind. Vielleicht die Leistung des elektrischen Zauns
hochgedrehen und dann zuziehen? ;)

Lars


Reinhard Gross

unread,
Oct 10, 2003, 8:10:14 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 14:00:23 +0200, "Lars Wegerich"
<lweg...@yahoo.com> wrote:

>> So, so, ihr meint euch lustig machen zu können. Hier ist der
>> Literaturnachweis:
>
>Danke für die Quelle. Es steht aber nicht drin, wie die "sows" wieder vom
>Grundstück gekommen sind. Vielleicht die Leistung des elektrischen Zauns
>hochgedrehen und dann zuziehen? ;)

Es gibt intelligentere Lösungen, glaub's mir.

Gruss
Reinhard


Gerhard Amberger

unread,
Oct 10, 2003, 5:01:45 PM10/10/03
to
"Stephan Romahn" <stephan...@srgruenhaus.de> wrote:

> Was ich ja auch schon mal sinngemäß geposet habe ;-)

Ich wollte Dich ja nur unterstuetzen. ;-)

> Für die Freischneider gibt es tlw. auch Dickichtvorsätze, bzw.
> komplette Sthil-Geräte die nach dem Heckenscherenprinzip schneiden.
> Funktioniert sicher bei Brombeeren besser als ein Freischneider mit
> entsprechendem Vorsatz.

Das mag funktionieren. Ich habe das "Dickichtmesser" (mit zwei mal drei
Schneiden). Das geht ganz gut und macht sogar mehrere Zentimeter dicke
Hoelzer nieder. Unzufrieden bin ich allerdings mit dem Grasschneideblatt
mit vier Zacken bzw. zwei mal vier Schneiden (OK - ein bisschen OT). Weiss
jemand, ob ein das Grasschneideblatt mit der Saegeverzahnung besser (Gras)
schneidet?
mfg
--
Gerhard Amberger

Lutz Bojasch

unread,
Oct 11, 2003, 2:54:09 AM10/11/03
to
Gerhard Amberger schrieb:

> Das mag funktionieren. Ich habe das "Dickichtmesser" (mit zwei mal drei
> Schneiden). Das geht ganz gut und macht sogar mehrere Zentimeter dicke
> Hoelzer nieder. Unzufrieden bin ich allerdings mit dem Grasschneideblatt
> mit vier Zacken bzw. zwei mal vier Schneiden (OK - ein bisschen OT).

Hallo
nöö, ist nicht OT. Ich arbeite seit fast 20 Jahren auch mit Motorsense
(Stihl) und hatte verschiedene Messer und ähnliches ausprobiert. Am
besten geht es immer noch mit dem Dickichtmesser. Ich meine so ein
sternförmiges mit 3 "Strahlen" das man wenden kann weil es jeweils vorne
und hinten Schneidkanten hat. Ganz unmöglich fand ich die Fadenvorsätze,
die machen nichts wie Arbeit und man kommt aus dem Basteln kaum mehr
raus. Einmal gab es auch von einer Messe (nicht von Stihl) einen Vorsatz
der etwas abenteuerlich aussah: Da waren an einer Stahlplatte 2 ca. 8cm
lange "Schleifen" einer Motorsägen-Kette montiert. (Durch die hohe
Drehzahl werden diese natürlich hart wie ein massiver Stahl). Anfangs
gefiel mir das Dingens. Speziell in wirklich grobem Gelände flog das
Gestrüpp, Gras uns was immer sonst, nur so durch die Gegend und man
konnte nabenbei kleine Unebenheiten gleich mit wegfräsen. Der Nachteil,
und irgendwie hatte ich auch von Anfang an in der Hinsicht Bedenken, es
dauerte nicht lange bis das erste Kettenglied durchgescheuert war und
dann gab es einen Knall als das nun lange Stück an den Schutz krachte!
Gefährlich! Sägeblätter wie Du sie nennst, habe ich noch nicht
ausprobiert, das schärfen dürfte sehr problematisch sein und ich kann
mir vorstellen, dass es schnell kaputt ist. Vielleicht hast Du aber auch
die Sägeblätter zum roden kleiner Bäume gemeint, es gibt da spezielle
zum schneiden von Weihnachtsbäumen!?
Gruß Lutz


--
<::::: und geht's ja soo schlecht! :::::::>
über 360.000 Millionäre in Deutschland, 2000 neue pro Jahr
1% Vermögenssteuer würden ca. 16 Milliarden einbringen
http://www.cyborgs.de

Gerhard Amberger

unread,
Oct 12, 2003, 4:29:38 PM10/12/03
to
Hallo Lutz,
danke fuer die Ausfuehrungen.

Lutz Bojasch <lutz_S...@cyborgs.de> wrote:

> nöö, ist nicht OT.

Nix OT "de.rec.garten" - aber OT "Brombeeren" :-)



> Ich arbeite seit fast 20 Jahren auch mit Motorsense
> (Stihl) und hatte verschiedene Messer und ähnliches ausprobiert. Am
> besten geht es immer noch mit dem Dickichtmesser. Ich meine so ein
> sternförmiges mit 3 "Strahlen" das man wenden kann weil es jeweils
> vorne und hinten Schneidkanten hat.

Genau, das macht ganz ordentliche Arbeit.

> Ganz unmöglich fand ich die
> Fadenvorsätze, die machen nichts wie Arbeit und man kommt aus dem
> Basteln kaum mehr raus.

Hmmm - das wollte ich mir evtl. auch noch zulegen, um das Zeug ganz nah
am Zaun zu entfernen. Bei allen anderen Schneiden wird der Zaun u. U.
beschaedigt.

[snip]

> Sägeblätter wie Du
> sie nennst, habe ich noch nicht ausprobiert, das schärfen dürfte sehr
> problematisch sein und ich kann mir vorstellen, dass es schnell kaputt
> ist. Vielleicht hast Du aber auch
> die Sägeblätter zum roden kleiner Bäume gemeint, es gibt da
> spezielle
> zum schneiden von Weihnachtsbäumen!?

http://www.stihl.de/navi/default.htm?cat=0&sub=2
&contenturl=http://www.stihl.de/produkte/trimmer/schneid.htm

Ich habe das Blatt in der zweiten Reihe, das dritte von links mit vier
Schneiden. Das schneidet einfach nicht gescheit. Als "Saegeblatt" meinte
ich in der ersten Zeile das vierte von links. Wenn ich mir aber jetzt
noch einmal alle Moeglichkeiten ansehe - was ist von dem
Grasschneideblatt mit zwei Schneiden (Reihe zwei, Mitte) zu halten?
Alternativ waere natuerlich, das Dickichtmesser fuer alles zu nehmen...

mfg
--
Gerhard Amberger

Lutz Bojasch

unread,
Oct 13, 2003, 12:37:03 PM10/13/03
to
Gerhard Amberger schrieb:

> Ich habe das Blatt in der zweiten Reihe, das dritte von links mit vier
> Schneiden. Das schneidet einfach nicht gescheit.

Hallo
da diese Messer vor allem auch von den "Spitzen" her stumpf werden,
verlieren sie an Durchmesser, also an Schneidgeschwindigkeit. Das merkt
man dann im Lauf der Zeit auch. Dieses "Vierzackige" kann man, denke
ich, langs nicht so oft schärfen wie das Dickichtmesser. Ich kenne
dieses Blatt nur vom sehen. Das 2-schneidige kenne ich überhaupt nicht.
Am Zaun oder anderen festen Hindernissen entlangschneiden ist so eine
Sache. Mit etwas Übung kann man sich sehr nahe rantrauen. Aber auch mit
einem Faden kannst Du den Zaun beschädigen, man muss sehr vorsichtig
sein. Letztes Jahr bin ich unaufmerksam gewesen und schon war ein
Weinstock 1cm übem Boden gekappt (grummel)
Gruß Lutz


Holger Issle

unread,
Oct 13, 2003, 2:07:58 PM10/13/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 18:37:03 +0200, Lutz Bojasch wrote:

> Letztes Jahr bin ich unaufmerksam gewesen und schon war ein
> Weinstock 1cm übem Boden gekappt (grummel)

Ach, Du auch? ;-)
Meiner hat immerhin recht schön neu ausgetrieben...

Gerhard Amberger

unread,
Oct 15, 2003, 1:19:34 AM10/15/03
to
Hallo Lutz!

Lutz Bojasch <Lutz.B...@gmx.de> wrote:

> da diese Messer vor allem auch von den "Spitzen" her stumpf werden,
> verlieren sie an Durchmesser, also an Schneidgeschwindigkeit. Das merkt
> man dann im Lauf der Zeit auch. Dieses "Vierzackige" kann man, denke
> ich, langs nicht so oft schärfen wie das Dickichtmesser. Ich kenne
> dieses Blatt nur vom sehen.

Tja - bei mir war das als Grundausruestung mit dabei, so dass ich es nehmen
musste. Ausserdem ist die Schneide schraeg zur Drehrichtung. Ich bilde mir
ein, dass dies sich negativ auf die "Schneideigenschaften" auswirkt: das
Gras wird eher weggedrueckt als geschnitten.

> Am Zaun oder anderen festen Hindernissen entlangschneiden ist so eine
> Sache. Mit etwas Übung kann man sich sehr nahe rantrauen.

Ich habe mir vorgenommen, einen Abstandhalter zu bauen; ist aber bis jetzt
noch nichts geworden. Ich habe sowas (gibt es wohl auch zu kaufen) mal bei
einem Gaertner gesehen.
mfg
--
Gerhard Amberger

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