Hallo
mit stark verdünnter schwefliger Säure z.B. Zur Konzentration kann ich
leider nichts sagen, aber da gibts ja auch Exbärden (die sich sicher
noch melden werden)
Gruß Lutz
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> mal gehört, daß man mit irgendwas gießen kann um Kalk zu
> neutralisieren bzw den Boden sauer zu machen - ohne Unmengen von
> Torf zu benutzen. Weiß da jemand Bescheid ? Gruß Gabriela
Für Topfpflanzen gibt es speziellen Eisendünger. Weiß nur nicht,
wieviel man davon im Garten braucht.
HTH
Beate
Gabriela Schmidt schrieb:
ein Rezept für eine "Kur" Deiner Rhododendren:
500 ml Essig (5%) werden mit 8 Liter Wasser gut vermischt. Diese
Mischung wird um die Rhododendren auf dem Boden verteilt. Alle 3 Monate
während der Wachstumsphase wiederholen. Gibt auch anderen sauren Boden
liebenden Pflanzen wie Azaleen, Blaubeeren etc. einen Schub.
Für Hauspflanzen sieht das Mischungsverhältnis etwas anderst aus:
Bei jedem Gießen kommt auf 4 Liter Wasser ein Teelöffel Apfelessig.
Gruss Bernhard
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hallo Gabriela,
ich bin mir da nicht so sicher, ob ein wenig bröckelnder Putz einen Boden so
verkalken kann, daß sich eine gelbliche Äderung zeigt.
haben die Blätter noch grüne Adern, die Gelbfärbung ist *nicht* gleichmäßig?
Andere Ursachen können z.B. zu tiefe Pflanzung oder zu hohe Bodenverdichtung
sein - oder bei einer jungen Pflanze war die Grube im 'normalen' Boden zu
eng, die Wurzeln wachsen jetzt in den schlechten, unaufbereiteten Boden
- ich tippe auf ungenügende Nährstoffversorgung
bei gleichmäßiger Gelbfärbung wäre es vermutlich Stickstoffmangel
äußere dich bitte genauer, da läßt sich sicher noch einiges zur
regenerierung der Pflanzen tun
ade Günther
Hallo,
habe mich falsch ausgedrückt! Ja, die Adern sind noch grün, der Rest der
Blätter gelblich.
Benachbarte Rhododendren sind seltsamerweise nicht betroffen.Letztes Jahr habe
ich statt mit Torf mit Rindenhäcksel gemulcht.
An rauchenden Schwefel und ätzende Säuren traue ich mich nicht ran ;-), der Tip
mit dem Essig klingt doch nicht schlecht ! ? Oder ist es in dem Stadium schon
zu spät? Könnte ausgraben und neu pflanzen etwas bringen?
Gruß Gabriela
Torf ist eigentlich nicht zum Mulchen geeignet
> An rauchenden Schwefel und ätzende Säuren traue ich mich nicht ran ;-), der Tip
> mit dem Essig klingt doch nicht schlecht ! ? Oder ist es in dem Stadium schon
> zu spät? Könnte ausgraben und neu pflanzen etwas bringen?
Ich weiß nicht welche Vorstellungen Du von Schwefelpulver hast. Aber
da raucht nichts und da riecht nichts (wenn Du es nicht anbrennst). Du
kannst das gefahrlos mit der bloßen Hand ausstreuen. Die
Bodenbakterien werden dann langsam und unter Verhinderung eines
Säureschocks ihr Oxidationswerk verrichten.
Und: Essigsäure ist auch eine Säure. Die ist in ihrer ätzenden Wirkung
durchaus vergleichbar mit Mineralsäuren ähnlicher Konzentration.
Umpflanzen ist bei Rhododendron auch bei alten Exemplaren immer
möglich. Derzeit werden z.B. im Bremer Rhododendronpark alte, viele
Meter hohe Exemplare mit dem Gabelstapler in neue Quartiere gebracht.
Zurück zum eigentlichen Thema. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob
es sich bei den beobachten Symptomen um Eisenmangelchlorose wegen
eines etwas bröckelnden Putzes handelt. Offenbar stehen die Pflanzen
in Hausnähe. Dort ist es entweder trockener oder bei fehlender
Dachrinne feuchter als in der Umgebung. Eine Streßsituation. Sind die
Betonfundamente relativ neu? Die könnten auch die Ursache sein. Nach
wie vor glaube ich, dass möglicherweise auch die Düngung nicht
hinreichend war, zumal Du mit Rinde gemulcht hast, welche auch viel
Stickstoff bindet.
Zu Deiner Beruhigung: es ist nie zu früh und selten zu spät. Mach's
wie Schröder: eine Politik der ruhigen Hand. Die ist in diesem Fall
sogar erfolgversprechend.
Gabriela Schmidt schrieb:
> An rauchenden Schwefel und ätzende Säuren traue ich mich nicht ran ;-), der Tip
> mit dem Essig klingt doch nicht schlecht ! ? Oder ist es in dem Stadium schon
> zu spät? Könnte ausgraben und neu pflanzen etwas bringen?
ich bin zwar kein Spezialist für Rhododendren, aber ausgraben und neu
pflanzen dürfte für eine kranke, gestresste Pflanze sicher nicht
unproblematisch sein.
Der Tipp mit dem Essig stammt aus einem amerikanischen Buch. Eine dort
sehr bekannte Landschaftsgärtnerin (Sheryl McLaughlin) "behandelt" damit
Pflanzen westlich des Mississipi (stark alkalischer Boden) die sauren
Boden benötigen. Die Gabe der Essiglösung hilft den Pflanzen bei
Stresssymtomen, Chlorose und nach der Blüte. Die Pflanzen mit
"Essigfutter" haben nach ihrer Angabe weitaus weniger Probleme mit
Thripsen und Weißer Fliege als die ohne Essig.
Eine Verätzung der Pflanzenwurzeln halte ich für ausgeschlossen.
Gruss Bernhard