>
> habe die totale Wühlmausplage im Garten.
> Die Rauchgasstäbe aus dem Gartenmarkt ruinieren mich
> mittlerweile. Nun hat mir mein Vater erzählt, dass so etwas mit
> Karbid und Wasser genauso gut geht.
Karbid entwickelt aber nur ein entflammbares Gas, d.h. es gibt
eine Verpuffung. Meine Wühlmäuse haben sich in einem ähnlichen
Fall darüber kaputt gelacht. Die Rauchgasstäbe aus dem
Gartenmarkt, damit meinst Du sicher Arrexpatronen, entwickeln ein
Gas, das mit der Bodenfeuchtigkeit zusammen äusserst giftig wird.
Das ist was anderes.
Viel Glück, Du wirst es brauchen. Und lies die Garten-FAQ, die
hier alle paar Tage propagiert wird.
> Meine Wühlmäuse haben sich in einem ähnlichen
> Fall darüber kaputt gelacht.
Leider nicht wirklich, um mich mal selber zu kommentieren;-).
> Karbid entwickelt aber nur ein entflammbares Gas, [...]
Stümmt, Acetylen
> [...] d.h. es gibt eine Verpuffung.
Wenn du's anzündest ganz bestimmt ;) Und eigentlich ist's ne Explosion..
Technisches Carbid enthält aber auch Calciumphosphin als Verunreinigung,
welches mit Wasser zu Phosphorwasserstoff reagiert, welcher giftig ist
und einen dezenten (...) Knoblauchgeruch verbreitet. Kann es sein, dass
Carbid deshalb wirken soll?
An den OP: in z-net.alt.pyrotechnik lief vor kurzem ne Diskussion zum
gleichen Thema.
Threadname: Ausräuchern
Message-ID des ersten Postings:
<8dd2efdd.03111...@posting.google.com>
Da wurden noch ganz andere Methoden diskutiert, nomen est omen sag ich
nur ;)
Unter anderem wurde auch das hier vorgeschlagen:
http://www.wuelfel.de/polytanol/polytanol_10_fragen.php
Gruß,
Markus
--
__ __ __ __
| \/ |arkus / / email: mar...@sbox.tugraz.at
| |\/| | \ \/ / ICQ: #61090800
|_| |_| \__/erginer homepage: http://home.pages.at/maxhp
Besser als jedes Gift wirkt nach nun 32 Jahren Erfahrung mit Wühlmäusen
der systematische und konsequente Einsatz von Fallen. Das ist
zielgenauer, effektiver und man bringt weniger Maulwürfe um. Es wirkt
schnell (binnen 10 Minuten pro Maus) und man sieht den Erfolg - anders
als wenn die im Gang verrecken.
Gruß
Bernhard
>
> Nur dämliche Wühlmäuse gehen in eine Falle. Mit Karbid kann man
> auch den Garten umgraben.:-)
> Ich habe die Erfahrung gemacht, daß nur eines hilft, Wasser.
> Viel Wasser.
ABer nur gegen die wasserscheuen. Da es auf unserem Planeten m.E.
seit drei Milliarden Jahren mal mehr, mal weniger regnet, sollte
man auch annehmen, dass die sich von sowas nicht vertreiben
lassen. Bestimmt nicht, wenn sie ein Nest oder Lebensmittelvorräte
haben.
Nur dämlich Fallensteller sind dümmer als eine Wühlmaus.
Kluge Fallensteller fangen Wühlmäuse im 10 Minuten Takt.
Gruß
Bernhar
> Vielleicht verrätst du mir, welche Fallen du benutzt.Meine Wühlmäuse
> untergruben jede Falle. Nur junge Wühlmäuse ließen sich fangen. Vor
vier
> Jahren habe ich alle Gänge über einen längeren Zeitraum mit Wasser
voll
> gepumpt. seitdem habe ich Ruhe.
Es gibt zwei Fallentypen, die ich mit Erfolg verwende. Für beide muss
der Gang ein Stück aufgegraben werden. Die eine ist scherenförmig und
etwas komplizierter in der Anwendung den Gang so aufgraben muss, dass
sie exakt passt. Danach muss der Gang von oben durch eine Platte
geschlossen werden, damit es dunkel und zugfrei im Gang ist. Bei der
anderen muss man nur zwei Enden erwischen, benötigt zwei Fallen, die
man jeweils davor stellt. Egal von wo die Maus kommt, man erwischt sie.
Die scherenartigen Fallen sind Klassiker es gibt sie von verschiedenen
Herstellern, die von denen man zwei braucht gibt es nur von Neudorff.
Zentral bei der Jagd nach älteren Wühlmäusen:
1. Gartenhandschuhe, die so gelagert werden, dass sie den menschlichen
Geruch nicht annehmen - nicht beim Rasenmäher, nicht bei den Farben
etc. Ich habe welche, die ich nur fürs Umtopfen, also die Arbeit mit
Erden verwende - die liegen an einem Extraplatz bei den Blumentöpfen -
die sind top.
2. Eine Portion Erde, mit der man nach dem Anziehen der Handschuhe die
Falle abreibt.
3. Der Köder - nach Möglichkeit sollte es einer sein, denn die Maus
dort wo die Falle steht, ohnehin antrifft. Also Möhren, wo sie im
Möhrenbeet ist, Kartoffeln im Kartoffelbeet und Queckenwurzeln in der
Wiese. Sollte kein passender Köder aufzutreiben sein, wirf man ein paar
kleinere Stücke des Köders soweit wie möglich in die offenen Gänge -
dort werden diese Vorköder gefunden, beim Rundumblick der Maus scheint
alles in Ordnung - die Maus ist zufrieden, frißt und wundert sich
nicht, wenn sie ein Stück weiter im Gang wieder ein Stückchen findet.
Sie sichert nicht und zack!
4. Sobald die Falle steht, sollte kein Licht mehr in den Gang fallen
und keinesfalls darf es Zug geben - im Zweifel muss die Falle
zusätzlich abgedeckt werden. Gehwegplatte, Brett - irgendwas, dass im
Freien lag und nicht nach Mensch, Katze, Hund, ... riecht.
5. Die Mäuse sind sehr aktiv und laufen ständig in ihren Gängen herum,
hat man nach 30 Minuten keine gefangen, ist man an ein Stück Gang
geraten, das die Maus bereits stillgelegt hat oder faktisch nicht mehr
nutzt - beides kommt vor. Auf zur nächsten Stelle, heißt dann die
Devise.
6. Hat man eine Maus und sie noch warm aus der Falle geholt, dann hat
man nun die besten Bedingungen um weiter zu jagen. Eine Falle die
fängig war und in der keine Maus vergammelt ist, ist besser als jede
mit Erde abgeriebene Falle zur Mäusejagd geeignet. Also gleich zur
nächsten Stelle mit der Falle.
Wird die Falle trotz all dieser Maßnahmen untergraben, dann hat man
keine Wühlmaus vor sich, sondern einen Maulwurf. Für diesen
Insektenfresser ist so eine Falle mit einem Stück Gemüse drin einfach
nur eine Störung, die er umgraben oder untergraben muss. Leider tappelt
er aber manchmal so ungeschickt, gegen den Köder, dass es auch ihn das
Leben kostet.
Gruß
Bernhard
> Wird die Falle trotz all dieser Maßnahmen untergraben, dann hat
> man keine Wühlmaus vor sich, sondern einen Maulwurf. Für diesen
> Insektenfresser ist so eine Falle mit einem Stück Gemüse drin
> einfach nur eine Störung, die er umgraben oder untergraben muss.
> Leider tappelt er aber manchmal so ungeschickt, gegen den Köder,
> dass es auch ihn das Leben kostet.
Was hältst Du denn von den Lebendfallen mit den zwei Klappen?
Sie werden in den Baumärkten als Wühlmausfallen verkauft, aber mir
scheinen sie arg eng für die größte unter den Wühlmäusen, die die
Nachbarskatzen mir bisher geschenkt haben...
P.S. Subject normgerecht auf 7-bit angepasst;-).
Man erkennt Wühlmausgänge an den abgenagten Wurzeln - nur in
Maulwurfgänge hängen Wurzeln hinein. Alle anderen Erkennungszeichen wie
die Form des Ganges sind nicht eindeutig, weil sie abhängig von den
örtlichen Gegebenheiten und individuellen Vorlieben der Tiere sind -
ich hatte schon sehr flachovale und sehr hochovale Wühlmausgänge und
auch ein paar ganz runde. Gleiches gilt für Maulwürfe.
Gut zur
Unterscheidung ist, ob die Tiere die Gänge schließen, wenn Du sie
geöffnet hast. Das machen Wühlmäuse recht zügig, während es bei
Maulwürfen normalerweise mindestens bis zum nächsten Tag dauert. Das
birgt allerdings ein Risiko. Wenn die Maus schlecht gelaunt ist,
schließt sie nicht nur das Loch, sondern weiter unten den ganzen Gang -
dann glaubst Du irrtümlich es sein ein Maulwurf. Oder sie sucht sich
nach dem Schließen des Lochs doch einen neuen Weg, weil der alte ihr
jetzt irgendwie unheimlich vorkommt. Dann weißt Du: Hier lebt die
Wühlmaus - aber an der Stelle brauche ich jetzt keine Falle mehr
stellen.
Deshalb warte ich nicht, ob der Gang geschlossen wird.
Gruß
Bernhard
Wühlmäuse können sich sehr schlank machen, ich gehe aber davon aus,
dass sie geeigneter zum Fangen von Feldmäusen sind - ich finde sie
dennoch zu klein und sie sind sehr schwer exakt in einen Gang zu
stellen - noch schwieriger als die Fallen mit dem scherenartigen
Schnappsystem.
Gruß
Bernhard
>
> > Sie werden in den Baumärkten als Wühlmausfallen verkauft, aber
> > mir scheinen sie arg eng für die größte unter den Wühlmäusen,
> > die die Nachbarskatzen mir bisher geschenkt haben...
>
> Wühlmäuse können sich sehr schlank machen, ich gehe aber davon
> aus, dass sie geeigneter zum Fangen von Feldmäusen sind - ich
> finde sie dennoch zu klein
Txs fuer die Antwort.
Hmm, vielleicht könnten die unsere newsgroupinterne
Diskussion (siehe kürzliche Threads) lösen, ob das, was alle
unisono als Wühlmausproblem bezeichnen, vielleicht auch mal ein
Feldmausproblem ist;-).
Aber wenn ich bedenke, wie putzig und plüschig ein Maulwurf ist
(kürzlich persönlich kennen gelernt), bin ich doch eher für die
Lebendfallen.
O t h m a r
> Hannes Birnbacher schrieb:
>
> > Karbid entwickelt aber nur ein entflammbares Gas, [...]
>
> Stümmt, Acetylen
>
> > [...] d.h. es gibt eine Verpuffung.
>
> Wenn du's anzündest ganz bestimmt ;) Und eigentlich ist's ne Explosion..
>
Sorry, aber nun hat es mich übermannt:
Karbid - das gab´s zu meiner Jugendzeit (vor dem grossen "Orlog") bei
jedem Fahrradhändler. Und wir haben damit allerlei Unfug getrieben.
Z.B.: Etwas Karbid in Bierflasche, doppelt soviel Sand drüber, und wenn
bei unserem Nebenarm der Oder ein Angler - auf der anderen Uferseite! -
tätig war, wurde noch ein weniges Wasser nachgefüllt, zugemacht, und ihm
vor die Füsse geworfen.
Die Flasche tanzte vor ihm auf und nieder, er schimpfte mächtig, drohte
mit erhobenen Fäusten, bis --- ja
auf einmal explodierte die Chose, und dann hat er stillschweigend seine
Gerätschaft eingepackt und ist an eine andere Stelle verzogen.
Soviel zu Karbid...!
Wo´s das heut noch gibt, weet ik auch nich.
Und heutzutage würd ich solchen Unfug auch gewiss nicht mehr machen,
schonst allein wegen der Verletzungsgefahr...
Peter Langmesser
Peter Langmeser
> Karbid - das gab´s zu meiner Jugendzeit (vor dem grossen "Orlog") bei
> jedem Fahrradhändler. Und wir haben damit allerlei Unfug getrieben.
Wir haben ähnliche Experimente mit dem guten Unkraut-Ex veranstaltet.
Was mich interessieren würde: Warum gab es das Zeug beim Fahrradhändler?
Gruß,
Michael
--
Sollte ausnahmsweise eine Mail-Antwort auf ein Posting vonnöten sein,
bitte folgende Adresse verwenden: newsreply@<Absender-Domain>.
Weil du das brauchst/brauchtest um damit deine Fahrradlampe zu betreiben.
jue
> Weil du das brauchst/brauchtest um damit deine Fahrradlampe zu betreiben.
Ok... Du bist offensichtl *wesentlich* früher geboren als ich. :-)
Vielleicht, vielleicht nicht. Aber wieso offensichtlich?
Du brauchst doch nur mal mit offenen Augen durch irgendein Heimatmuseum zu
gehen. Fahrraeder aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen (und manchmal
bis in die fruehen 50er Jahre) hatten Karbidlampen.
jue
> Vielleicht, vielleicht nicht. Aber wieso offensichtlich?
Weil Du die Zeit, als es noch Karbid im Fahrradladen zu kaufen gab, aus
eigener Anschauung kennst, wenn ich Dich recht verstanden habe.
>>Wenn du's anzündest ganz bestimmt ;) Und eigentlich ist's ne Explosion..
>>
>
> Sorry, aber nun hat es mich übermannt:
Wer/ was denn? :)
Noe, da hast du mich falsch verstanden.
Wie bereits geschrieben habe ich nur im Heimatmuseum etwas aufgepasst.
jue
Da stimme ich generell zu - da ich aber nicht wüßte wohin mit den
Wühlmäusen aus den Lebendfallen, es gab Sommer mit bis zu 80 Stück,
müßte ich sie danach mit dem Spaten erschlagen - ich kann sie ja nicht
Tag und Nacht mit dem Auto sonst wohin transportieren. Und weil ich
auch meist nur an den Wochenenden im Garten bin und Wühlmäuse ebenso
wie Maulwürfe in sechs Tagen Lebendfalle locker verdurstet sind, ich
aber bei einer Wühlmauswelle nicht auf die Fallenstellerei am Schluß
des Wochenendes verzichten kann, wenn ich Möhren oder Kartoffeln essen
will, halte ich Lebendfallen für eine größere Tierquälerei als meine
Schnappfallen.
Gruß
Bernhard
Ich verwende die Neudorff-Fallen - aber man braucht etwas Übung und
muss sich an die Anleitung halten, die ich hier zum Thema schon gegeben
habe. Sollten die Wühlmäuse in Wirklichkeit Maulwürfe sein, hat man
meist keinen Erfolg. Vorführungen mache ich keine.
Gruß
Bernhard
Was redet ihr um den heißen Brei - unser Großväterchen mit dem Karbid
im Fahrradladen ist unser Peter Langmesser - nur weil Jürgen
eingestiegen ist, heißt er längst nicht Peter.
Gruß
Bernhard
> Da stimme ich generell zu - da ich aber nicht wüßte wohin mit den
> Wühlmäusen aus den Lebendfallen, es gab Sommer mit bis zu 80 Stück,
> müßte ich sie danach mit dem Spaten erschlagen - ich kann sie ja nicht
> Tag und Nacht mit dem Auto sonst wohin transportieren. Und weil ich
> auch meist nur an den Wochenenden im Garten bin und Wühlmäuse ebenso
> wie Maulwürfe in sechs Tagen Lebendfalle locker verdurstet sind, ich
> aber bei einer Wühlmauswelle nicht auf die Fallenstellerei am Schluß
> des Wochenendes verzichten kann, wenn ich Möhren oder Kartoffeln essen
> will, halte ich Lebendfallen für eine größere Tierquälerei als meine
> Schnappfallen.
Hallo
womit Du völlig recht hast. Nach §4 des Tierschutzgesetzes wäre man
bei Lebensfallen dazu verpflichtet diese regelmässig in kurzen Abständen
zu kontrollieren oder dafür zu sorgen, dass sich die gefangenen Tiere
nicht quälen müssen. Zur Not muss Wasser und Nahrung ereichbar sein.
Lebendfallen halte ich für eine schlechte Lösung, die bestenfalls dazu
dient, sich ein ruhiges Gewissen einzureden.
Gruß Lutz
> Was redet ihr um den heißen Brei - unser Großväterchen mit dem Karbid
> im Fahrradladen ist unser Peter Langmesser - nur weil Jürgen
> eingestiegen ist, heißt er längst nicht Peter.
Ja, grade habe ich es auch gemerkt gehabt.
Gruß,
Micha'warum sagt einem das keiner?'el
Hallo,
>> Aber wenn ich bedenke, wie putzig und plüschig ein Maulwurf ist
>> (kürzlich persönlich kennen gelernt), bin ich doch eher für die
>> Lebendfallen.
>
> Da stimme ich generell zu - da ich aber nicht wüßte wohin mit
> den Wühlmäusen aus den Lebendfallen
gerade bei Wolf-Dieter Storl "Ich bin ein Teil des Waldes" gelesen:
"Um Wühlmäuse zu entmutigen, welche die Karotten u.s.w. annagten
stellte der Gärtner Fallen auf. Die gefangenen Mäuse häutete er und
sammelte ihre Pelze -seine Frau schmorte die Mäusekadaver in der
Pfanne und gab sie den Katzen als Leckerbisssen zufressen. Wenn sich
die Venus im Skorpion befand, verbrannte er die Pelze zu Asche und
streute dann den "Wühlmauspfeffer" über die Beete. Das würde, so
sagte er, den Nagern die Kraft zur Fortpflanzung nehmen."
Na, vielleicht mal testen ;-)
--
Viele Grüße
Thomas Kunze
für unumgängliche e-mail-Antworten bitte nur "drg-antwort" als
subject eintragen
>
> Hallo
> womit Du völlig recht hast. Nach §4 des Tierschutzgesetzes
> wäre man
> bei Lebensfallen dazu verpflichtet diese regelmässig in kurzen
> Abständen zu kontrollieren oder dafür zu sorgen, dass sich die
> gefangenen Tiere nicht quälen müssen. Zur Not muss Wasser und
> Nahrung ereichbar sein. Lebendfallen halte ich für eine
> schlechte Lösung, die bestenfalls dazu dient, sich ein ruhiges
> Gewissen einzureden.
Wenn ich meine 170 qm Wiese (seit heute: Obstwiese:-) genau vor
der Terrassentür habe?!
> Bernhard Albert wrote:
>
> > Was redet ihr um den heißen Brei - unser Großväterchen mit dem Karbid
> > im Fahrradladen ist unser Peter Langmesser - nur weil Jürgen
> > eingestiegen ist, heißt er längst nicht Peter.
>
> Ja, grade habe ich es auch gemerkt gehabt.
>
> Gruß,
> Micha'warum sagt einem das keiner?'el
Hey, Kinderchens,
was hab ich geschmunzelt! Und ich hab gleich aus Jürgens Posting
herausgelesen, dass er nicht aus der echten Karbid-Lampen-Zeit stammt.
Wohingegen ich - also, bei meinem "Start" gab es kein Radio,
Auto-Flugverkehr waren unbekannte Grössen - in den Städten gab es den
Beruf des Gaslaternenanzünders, man ging, fuhr Rad oder Strassenbahn,
Händler benutzten Pferd und Wagen ---
der Gaul vom Milchmann kannte die Tour so gut, der bekam automatisch
mit, wenn die letze Kundin abgefertigt war und der nächste Verkaufspunkt
30-40 Meter weiter angesteuert werden musste. Und trottete genau diese
Distanz ohne Aufforderung!
Aber Schluss jetzt mit den Reminszenzen, der Jahrgang 19 geht für diese
Nacht in die Koje.
Grüss Euch, und "Danke" für das "unser usw."
Hat -mir- gefreuet
Peter Langmesser
> Aber Schluss jetzt mit den Reminszenzen, der Jahrgang 19 geht für diese
> Nacht in die Koje.
Moment, Du willst nicht sagen, Du bist Jahrgang 19 und kloepperst fleissig
am Computer? :-) Das sollte mein Pa mal lesen, wird er aber nie, da das ja
am Computer ist :-(... Der ist viel juenger
Respekt!
--
cu
Monika @|@
Hi Peter,
ich muss da mal nachhaken: mit "Jahrgang 19" meinst Du: geboren 1919?
Also 84 Lenze auf'm Buckel?
fett-krass;)
(Oder was sagen die jungen Leute heute?)
-Uwe-
> > Aber Schluss jetzt mit den Reminszenzen, der Jahrgang 19 geht für diese
> > Nacht in die Koje.
> >
>
> Hi Peter,
>
> ich muss da mal nachhaken: mit "Jahrgang 19" meinst Du: geboren 1919?
> Also 84 Lenze auf'm Buckel?
>
> fett-krass;)
> (Oder was sagen die jungen Leute heute?)
>
> -Uwe-
Also:
was meine Jungen (Leute - 53 + 46) so sagen: ik weet et nicht. Aber wenn
denn schon nachgehakt wird:
wie anders willst Du diese "19" interpretieren? Ich bin nun halt mal
das, was landläufig unter "Greis" abgelegt wird...
Aber nach den Dummheiten, die mir noch ab und an durchs Gedankengehäuse
schwirren, wurde ich mit meinem Geburtstdatum gehörig besch... einigt
ist das falsche Wort. :-)
Nächtle
Peter Langmesser
es gibt Leute, die sind als Kleinkind schon Greis und es gibt Leute, die
bleiben einfach jung ;-) Das scheint ziemlich unabhaengig davon zu sein,
was auf der Geburtsurkunde steht.
Uwe, was 'die' so sagen, bin ich mir auch nicht ganz sicher, aber fett und
krass hab ich schon oefter gehoert. Oder voll fett. Manchmal noch geil und
manchmal cool (das aber eher nicht in D)
--
cu
Monika @|@
die hofft, dass sie zu den letzteren gehoert
Die Getto-Kid-Variante.
> hab ich schon oefter gehoert. Oder voll fett.
Etwas gepflegter.
> Manchmal noch geil und manchmal cool
Eher was für die Babies, vom Kindergarten so bis zur zweiten Klasse
Grundschule.
Gruß
Bernhard
> Die Getto-Kid-Variante.
Oh danke. Wusste gar nicht, dass ich hier im Getto lebe ;-). Laendliche
Gegend, buergerliche Familien - kann es sein, dass Du nicht ganz up-to-date
bist?
> Eher was für die Babies, vom Kindergarten so bis zur zweiten Klasse
> Grundschule.
Tst. Cool ist in Amerika auch noch durchaus bei groesseren gebraeuchlich.
Hier weniger, das stimmt.
>> Die Getto-Kid-Variante.
>
> Oh danke. Wusste gar nicht, dass ich hier im Getto lebe ;-).
> Laendliche Gegend, buergerliche Familien - kann es sein, dass Du
> nicht ganz up-to-date bist?
Und was meinst Du was die gerne wären, natürlich ohne die damit
verbundenen Nachteile.
Außerdem ist man auf dem Land und in bürgerlichen Familien sowieso
tendenziell hintendran.
Die extremen Varianten von Kanakisch sind mit Erkan und Stefan und
anderen Prolo-Comedy-Varianten schon auf dem Rückmarsch - immerhin
stammt das meiste Zeug in der Richtung mal mindestens von 1999 oder
2000. Sie werden sich aber in etwas elaborierteren Varianten sowohl als
Funsprache, als auch im Prozess der Identitätsfindung von Jugendlichen,
die sich von der Elterngeneration abgrenzen wollen, längerfristig
halten.
--
Gruß
Bernhard
---
Ihr erreicht mich privat und persönlich nur unter
b <punkt> albert <at-Zeichen> link-f <punkt> org
- die aktuelle Antwortadresse führt ins Datennirwana.
Hallo Gerd!
Nach den ganzen Profiratschlägen hab ich noch was , das bei mir
umwerfenden Erfolg hatte. Kaufe dir eine Flasche Trinkwasser in einer
Plastikflasche, trinke sie aus und bastel aus der Flasche eine sich
senkrecht drehende Windmühle.
Dazu schneidest du ein Loch in den Boden, so, dass der dünne Stab, auf
den sie später gespießt werden soll viel Spiel hat. Lasse den Deckel
fest zugeschraubt und schneide rundherum Vierecke so heraus, dass sie
an jeweils einer senkrechten Seite herausgebogen werden können.
Schwierig so genau zu beschreiben, aber vielleicht ist das ja auch
nicht nötig. Jedenfalls steckst du dann den Stab in die Erde (Ein
Bambusstab klingt am besten)neben deinen Beeten hängst die Windmühle
einfach drauf und wartes auf Wind. Wenn sich deine Windmühle dreht
wird sie ziemlich klappern und das geht - neben deinen Nachbarn - auch
den Mäusen ganz schön auf den Wecker.
Bei mir sind sie auf einmal alle ausgezogen! In Echt!
Viel Erfolg!
Anke
> Wenn sich deine Windmühle dreht
> wird sie ziemlich klappern und das geht - neben deinen Nachbarn -
auch
> den Mäusen ganz schön auf den Wecker.
> Bei mir sind sie auf einmal alle ausgezogen! In Echt!
Danke Ellie - ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich meine Nachbarn
los werde - mit Fröschen im Feuchtbiotop hat es schon mal nicht
geklappt - mal sehn ob die Plastikflaschen taugen.
Könntest du mir vielleicht ein Foto (per e-mail) schicken, oder noch eine
Erklärung beifügen. Ich würde das Ganze gerne basteln, aber mir fehlt noch
der Durchblick.
Othmar