Ich weiß zwar jetzt nicht genau, ob ich hier in der richtigen NG poste,
aber meine Arbeitskollegin hat ein Problem mit ihren Pflanzen.
Sie hat alle Pflanzen in Töpfe mit Seramis gepflanzt. Jetzt bildet sich
auf allen Töpfen Schimmel! Die Pflanzen sind nicht naß, die
Luftfeuchtigkeit ist normal, da den ganzen Tag Fenster auf Kipp stehen.
Woran kann das liegen? Habt ihr eine Idee?
Gruß
Susanne
sei froh, daß es nur Schimmel ist, bei mir waren es sogar Algen, die sich
auf dem Seramis anwuchsen.
Auch ich habe nicht mehr gegossen, als der Anzeiger meinte;
war aber anscheinend trotzdem zuviel. Ausserdem nisteten sich kleine Fliegen
ein, welche es wohl als Lebensraum besoders gerne hatten, wenn es schön
feucht ist. Als einzige Abhilfe gab es nur eins:
WEG MIT SERAMIS!!! - und die Pflanzen in einen schönen Topf mit guter
Blumenerde stecken.
Ciao - Thomas
unsere Pflanzen mit Seramis hatten das auch. Und mein Freund und ich sind
beide Allegiker, worauf wir einen Arzt fragten nach dem es uns immer wieder
mit Seramis passierte, auch bei neu eingetopften Pflanzen. Bei Blumenerde
gibt es bei uns dieses Problem nicht.
Der gab uns denn Tip, aus gesundheitlichen Gründen sogar ganz auf Seramis zu
verzichten, wenn diese Probleme auftreten, aufgrund der Schimmelpilzsporen.
Als Allergiker reagiert man ja noch sensibler auf solche Geschichten.
Also ich denke mal die gute alte Blumenerde hat noch immer nicht ausgedient.
Stefanie
Susanne Sauer schrieb in Nachricht <377E5B10...@nikocity.de>...
Gruß
Susanne + Petra (Kollegin)
Stefanie Mayer schrieb:
--
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Hier meldeten sich zu Wort:
Susanne und Kater Tango
ICQ: 27604936
sie zählt sich zu den sog. Südwest-Dosis (Rheinland-Pfalz)
http://www.zweibruecken.net/~susanne/index.html
mailto:susa...@gmx.net
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Ich bin mit Seramis sehr zu frieden.
Susanne Sauer schrieb:
> Sie hat alle Pflanzen in Töpfe mit Seramis gepflanzt. Jetzt bildet sich
> auf allen Töpfen Schimmel! Die Pflanzen sind nicht naß, die
> Luftfeuchtigkeit ist normal, da den ganzen Tag Fenster auf Kipp stehen.
> Woran kann das liegen? Habt ihr eine Idee?
>
>
Hi,
ich habe die Erfahrung gemacht, daß eine gelegentliche Gießung mit
Mineralwasser gegen Schimmel hilft. Zumindest bei Blumenerden. Bei Seramis
ist mir das Problem nicht untergekommen. Wahrscheinlich hat das
Mineralwasser durch die Inhaltsstoffe auch noch eine positve Wirkung auf die
Pflanzen, weil die so behandelten immer prächtig wuchsen.
Gruß
Martin
>Ich habe auch einige Pflanzen in Seramis und habe nur Vorteile.
>
Warte mal, bis die so ca. 5 Jahre alt sind.
Habe damals auch etliche Pflanzen auf Seramis umgestellt, sie gediehen
zunächst prächtig.
Dann wurden die Blätter welk, worauf ich schleunigst Jungpflanzen gezogen
habe. Diese kamen wieder in Seramis, mit dem Erfolg, daß sie vor sich
hinkümmerten und starben.
Eine Efeutute, eine Jungmaranthe und ein Jung-Usambaraveilchen konnte ich
retten, indem ich sie schleunigst in gute Blumenerde verpflanzte. Durch
Ableger und Stecklinge ist die Bude jetzt wieder voll.
so long,
uja
>
>Kann es sein, dass du die Wurzeln hast verfaulen lassen ?
>Das Feld des Gießanzeigers muss *vollständig* rot sein, wenn gegossen
>werden darf.
Habe mich streng an die Gießanzeige gehalten.
Die Wurzeln sahen ok aus. Ich vermute eher, daß den Pflanzen letztendlich
irgendwas gefehlt hat, was ich
auch nicht mit Dünger nachfüttern konnte.
>Ich habe vor ein paar Monaten ein paar Grünlilien ohne jede Erde in
>Seramis gesetzt. Sie wachsen deutlich besser als die zur gleichen Zeit
>in Hydrokultur gesetzten Grünlilien.
Die einzige Spezies hier, die in Dauer-Seramis stand und 8 Jahre üppig
gedieh. Wurden vor 1 Woche entsorgt, da kein Platz mehr vorhanden war.
In Hydrokultur legen die doch nur sofort Wurzel-Senker in den
Wasservorratstank und saufen sich da voll: Viel Wurzel, wenig Blatt.
>>Eine Efeutute, eine Jungmaranthe und ein Jung-Usambaraveilchen konnte ich
>>retten, indem ich sie schleunigst in gute Blumenerde verpflanzte. Durch
>>Ableger und Stecklinge ist die Bude jetzt wieder voll.
>
>Hast du vielleicht auch ein paar kranke Wurzeln abgeschnitten ?
Efeutute und Usambara-Veilchen waren Stecklinge, die Maranthe kam aus einer
Vorratsknolle der Mutterpflanze.
Mir fiel auf, daß nach zunächst gutem Wachstum und 1. Blüte das Veilchen
wieder mickerte. Es kam dann mit Seramis-Resten in Blumenerde, ist jetzt
fett und gesund und hat wieder Blütenansätze. Die Wurzeln habe ich also
vollständig mitgenommen.
Die Maranthe konnte in Seramis immer nur 1 Blatt halten, jetzt in Blumenerde
entwickelt sie sich gut.
An früheren Maranthen konnte ich beobachten, daß im Bereich der jüngsten
Wurzeln Schlamm war (feinste Blumenerde klatschnass). als hätte die Pflanze
sich diesen Bereich geschaffen. Abseits der Wurzeln war die Erde normal.
Diese Maranthe stand damals in einem Gefäß mit Wasservorrat und hat sich
gezogen, was sie brauchte.
so long,
uja
>geblieben. Die andere Pflanze habe ich zwar mittlerweile auch vom Pilz
>befreit, aber sie wird warscheinlich nichtmehr lange leben. Obwohl der
>Pilz sie nicht zu beeinträchtigen schien, hat sie jetzt massive
>Wurzelprobleme. Sie ist blass und lässt die Blätter hängen.
Na, das sind typische Hungerprobleme.
Wäre es die einzige Grünlilie, würde ich die Pflanze herausnehmen, die
Wurzeln untersuchen, alles Kranke entfernen und den Rest neu (in neue Erde?)
einsetzen.
>
>Das kann ich mir nicht erklären. Hast du Blühpflanzendünger benutzt ?
Die Seramis-Pflanzen bekamen alle 14 Tage die halbe normale Düngerration der
"Erdpflanzen".
so long,
uja