Gerlinde Seidel schrieb:
> Und da ich schon oft beobachtet habe, wie Wespen größere Stücken aus
> Salami-, Schinken- oder Käsescheiben heraus"gesägt" haben, habe ich es
> vorgezogen, die Flucht zu ergreifen.
> Dabei sollte doch jetzt eigentlich die Zeit des Süßhungers für Wespen
> kommen.
> Kennt jemand das Phänomen oder kann es erklären? ich meine, daß Wespen sich
> an lebenden Lebewesen zu schaffen machen?
> Danke, gerlinde
Hallo
na, vielleicht eine Junk-Food Wespe, gibt es ja auch bei Menschen ;)
Gruß Lutz
--
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Gerlinde Seidel schrieb:
> Die Wespe untersuchte nun vor allem die Zehen, kitzelte dabei ein wenig,
> krabbelt hierhin und dorthin, um dann herzhaft "zuzubeißen". Ja, sie
> versuchte tatsächlich, mich bei lebendigem Leibe anzuknabbern. Das hat sogar
> richtig ein bißchen wehgetan.
Hm... entweder wollte sie an den Schweiss (Salze), oder an die
Hornhaut (tot). Deine Haut sollte sie nicht zerteilen können, und
das auch schnell genug merken. Zumal eine Wespe schon feststellen können
sollte das sie da etwas GROSSES vor den Mandibeln hat, was sie wirklich
nicht ärgern möchte. Waren deine Füße vielleicht kalt genug für eine
Leiche?
Lebende Beute würde sie wahrscheinlich erst mal totstechen...
--
Andreas
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(mailto: ak...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de), and not
to my *SENDER* Address (OE default?).
>Die Wespe untersuchte nun vor allem die Zehen, kitzelte dabei ein wenig,
>krabbelt hierhin und dorthin, um dann herzhaft "zuzubeißen". Ja, sie
>versuchte tatsächlich, mich bei lebendigem Leibe anzuknabbern. Das hat sogar
>richtig ein bißchen wehgetan.
Erklären kann ich das nicht, aber erlebt habe ich das auch. Es ist
noch nicht zwei Wochen her und hat höllisch gekitzelt.
Geflohen wäre ich übrigens gerne - aber wie hast Du das denn mit einer
krabbelnden Wespe zwischen den Zehen geschafft?
Solidarische Grüße
Charlotte
Eine Wespe - das geht ja noch, ich meine, bei _der_ ist ja klar, dass
sie einen Stachel hat. Meine Eltern werden diesen Sommer von
«Wadenstechern» (Stomoxys calcitrans) terrorisiert - die sehen aus wie
normale Stubenfliegen, man denkt sich zuerst nichts böses, ist ja nur
eine Fliege. Und dann machts pieks!
Ich wusste früher gar nicht, dass es eine Fliegenart gibt, die sich von
Blut ernährt!
Helena
--
"Yoda of Borg am I, grammar irrelevant is."
(Frei nach StarTrek/StarWars ;-)
die haben wir auch - der Stich tut richtig weh. Zum Unterschied von
Stubenfliegen sind die im Freien.
Gruß Ulli
Hallo Gerlinde
Ich glaube lebende Wesen sind die Hauptnahrung als Eiweißquelle.
Deshalb sind ja Wespen nicht nur als Lästig verschrieen, sondern auch
als Vertilger von andern Ungeziefer beliebt.
Ich als Imker kann dir sagen das die Wespen (noch öfter die Hornissen)
über dem Bienenkasten reisen bis eine schwer beladenen Trachtbiene
heimkommt, diese fangen sie dann in der Luft weg und zerlegen die auch
sofort. Nur das reine Muskelfleisch aus dem Brustkorb findet dann Gnade.
Aber ich glaube an deinem Fuß hätte sie sich doch übernommen ;-)))
Mit imkerlichen Grüßen
Reinhard
--
Man findet mich unter: http://www.honigquelle.de
> die haben wir auch - der Stich tut richtig weh.
Kein Wunder - hast Du Dir schon mal so ein Vieh aus der Nähe betrachtet?
(Wir konnten mal eine erlegen ;-) Der Stachel dieser Fliege ist - im
Vergleich zum Beispiel zum doch eher feinen Stachel einer Stechmücke -
richtig «dick», kein Wunder, schmerzt der Stich so.
Helena
--
"Da ich einen dringenden Anruf erwartete, nahm ich das Handy
mit unter die Sonnenbank. Jetzt ist es futsch..."
(Klaus Zrech in de.comm.mobil.geraete.misc)
Danke erstmal für die Infos,
Gerlinde
Gerlinde Seidel <gerlind...@sap.com> schrieb in im Newsbeitrag:
8nr8gs$767$1...@news1.wdf.sap-ag.de...
> Ich habe zwar gerade das hier schon mal empfohlene Buch "Bienen,
> Hummeln,..." bestellt, kann es aber doch nicht abwarten, meine
> Wochenenderfahrung mit Wespen hier zu teilen:
> Ich saß am Sonntag beim lauschigen Balkonfrühstück, als eine einzelne
Wespe
> zu Besuch kam.
> Diese untersuchte zunächst ausgiebig das Eisengitter.
> Als wir dann beim Essen saßen, gingen die Erkundungsflüge sehr schnell weg
> vom Frühstückstisch zu meinen (nackten) Füßen.
> Ich war an dem Morgen (in Turnschuhen) gejoggt und hatte zugegebenermaßen
> ohne weitere Seife nur kalt geduscht, aber mit Käse konnte mein Fuß gewiß
> nicht verwechselt werden.
> Die Wespe untersuchte nun vor allem die Zehen, kitzelte dabei ein wenig,
> krabbelt hierhin und dorthin, um dann herzhaft "zuzubeißen". Ja, sie
> versuchte tatsächlich, mich bei lebendigem Leibe anzuknabbern. Das hat
sogar
> richtig ein bißchen wehgetan.
> Ich als Imker kann dir sagen das die Wespen (noch
> öfter die Hornissen) über dem Bienenkasten reisen bis eine
> schwer beladenen Trachtbiene heimkommt, diese fangen sie dann
> in der Luft weg und zerlegen die auch sofort. Nur das reine
> Muskelfleisch aus dem Brustkorb findet dann Gnade.
Wie bedrohlich ist den so ein Hornissenvolk für die Bienen, wenn es
kaum 50 Meter entfernt ist - bei uns gibt es regelmäßig Hornissen in
einem Schuppen. Ich will aber, sobald sich bei mir beruflich einiges
etwas stabilisiert hat, unbedingt die Imkerei anfangen. Mehr als 50
Meter Abstand gehen auf Grund der Lage des Grundstücks und der
Nachbarn nicht (Die Bienen sollten ja nicht direkt über dem
nachbarlichen Sandkasten abheben und voll in Richtung Schaukel
durchstarten).
Grüße
Bernhard
Hallo Bernhard
Einem normalen Bienenvolk macht der Verlust nichts aus. Die Königin legt
pro Tag in der Hochsaison bis zu 2000 Eier und die Arbeiterinnen
schlüpfen dann nach 21 Tagen. Also schlüpfen pro Tag 2000 Bienen. Da
kann eine Hornisse lange dran knabbern. Kritisch wird es eher bei
schwachen Völkern, die ihren Stock nicht mehr verteidigen können. Da
können Wespen eindringen, die Stockwachen überrumpeln und sich an den
Honigvorräten lagen. Dem kann man aber durch einengen des Flugloches bei
Ablegern entgegenwirken.
Ich wünsche dir auf alle Fälle in Zukunft einen guten Anfang und immer
volle Honigtöpfe.