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Wespen als Menschenfresser?!?

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Gerlinde Seidel

unread,
Aug 21, 2000, 3:00:00 AM8/21/00
to
Ich habe zwar gerade das hier schon mal empfohlene Buch "Bienen,
Hummeln,..." bestellt, kann es aber doch nicht abwarten, meine
Wochenenderfahrung mit Wespen hier zu teilen:
Ich saß am Sonntag beim lauschigen Balkonfrühstück, als eine einzelne Wespe
zu Besuch kam.
Diese untersuchte zunächst ausgiebig das Eisengitter.
Als wir dann beim Essen saßen, gingen die Erkundungsflüge sehr schnell weg
vom Frühstückstisch zu meinen (nackten) Füßen.
Ich war an dem Morgen (in Turnschuhen) gejoggt und hatte zugegebenermaßen
ohne weitere Seife nur kalt geduscht, aber mit Käse konnte mein Fuß gewiß
nicht verwechselt werden.
Die Wespe untersuchte nun vor allem die Zehen, kitzelte dabei ein wenig,
krabbelt hierhin und dorthin, um dann herzhaft "zuzubeißen". Ja, sie
versuchte tatsächlich, mich bei lebendigem Leibe anzuknabbern. Das hat sogar
richtig ein bißchen wehgetan.
Und da ich schon oft beobachtet habe, wie Wespen größere Stücken aus
Salami-, Schinken- oder Käsescheiben heraus"gesägt" haben, habe ich es
vorgezogen, die Flucht zu ergreifen.
Dabei sollte doch jetzt eigentlich die Zeit des Süßhungers für Wespen
kommen.
Kennt jemand das Phänomen oder kann es erklären? ich meine, daß Wespen sich
an lebenden Lebewesen zu schaffen machen?
Danke, gerlinde

Mechtild Schulte

unread,
Aug 21, 2000, 3:00:00 AM8/21/00
to Gerlinde Seidel
du rochst halt gut und was weiß die wespe, wie groß du bist ...
mechtilld

Gerlinde Seidel schrieb:

Lutz Bojasch

unread,
Aug 21, 2000, 3:00:00 AM8/21/00
to
Gerlinde Seidel schrieb:

> Und da ich schon oft beobachtet habe, wie Wespen größere Stücken aus
> Salami-, Schinken- oder Käsescheiben heraus"gesägt" haben, habe ich es
> vorgezogen, die Flucht zu ergreifen.
> Dabei sollte doch jetzt eigentlich die Zeit des Süßhungers für Wespen
> kommen.
> Kennt jemand das Phänomen oder kann es erklären? ich meine, daß Wespen sich
> an lebenden Lebewesen zu schaffen machen?
> Danke, gerlinde


Hallo
na, vielleicht eine Junk-Food Wespe, gibt es ja auch bei Menschen ;)
Gruß Lutz

--
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Andreas Koch

unread,
Aug 21, 2000, 3:00:00 AM8/21/00
to

Gerlinde Seidel schrieb:

> Die Wespe untersuchte nun vor allem die Zehen, kitzelte dabei ein wenig,
> krabbelt hierhin und dorthin, um dann herzhaft "zuzubeißen". Ja, sie
> versuchte tatsächlich, mich bei lebendigem Leibe anzuknabbern. Das hat sogar
> richtig ein bißchen wehgetan.

Hm... entweder wollte sie an den Schweiss (Salze), oder an die
Hornhaut (tot). Deine Haut sollte sie nicht zerteilen können, und
das auch schnell genug merken. Zumal eine Wespe schon feststellen können
sollte das sie da etwas GROSSES vor den Mandibeln hat, was sie wirklich
nicht ärgern möchte. Waren deine Füße vielleicht kalt genug für eine
Leiche?
Lebende Beute würde sie wahrscheinlich erst mal totstechen...

--
Andreas
To all Outlook express users: Reply to my REPLY-address
(mailto: ak...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de), and not
to my *SENDER* Address (OE default?).

Charlotte Kinnewig

unread,
Aug 21, 2000, 3:00:00 AM8/21/00
to

Hallo, Gerlinde,


>Die Wespe untersuchte nun vor allem die Zehen, kitzelte dabei ein wenig,
>krabbelt hierhin und dorthin, um dann herzhaft "zuzubeißen". Ja, sie
>versuchte tatsächlich, mich bei lebendigem Leibe anzuknabbern. Das hat sogar
>richtig ein bißchen wehgetan.

Erklären kann ich das nicht, aber erlebt habe ich das auch. Es ist
noch nicht zwei Wochen her und hat höllisch gekitzelt.

Geflohen wäre ich übrigens gerne - aber wie hast Du das denn mit einer
krabbelnden Wespe zwischen den Zehen geschafft?

Solidarische Grüße
Charlotte

Helena Rupp

unread,
Aug 22, 2000, 1:15:48 AM8/22/00
to
Charlotte Kinnewig <Charlotte...@fernuni-hagen.de> wrote:


Eine Wespe - das geht ja noch, ich meine, bei _der_ ist ja klar, dass
sie einen Stachel hat. Meine Eltern werden diesen Sommer von
«Wadenstechern» (Stomoxys calcitrans) terrorisiert - die sehen aus wie
normale Stubenfliegen, man denkt sich zuerst nichts böses, ist ja nur
eine Fliege. Und dann machts pieks!
Ich wusste früher gar nicht, dass es eine Fliegenart gibt, die sich von
Blut ernährt!


Helena


--
"Yoda of Borg am I, grammar irrelevant is."
(Frei nach StarTrek/StarWars ;-)

martin frank

unread,
Aug 22, 2000, 3:00:00 AM8/22/00
to
Hallo Helena,

die haben wir auch - der Stich tut richtig weh. Zum Unterschied von
Stubenfliegen sind die im Freien.

Gruß Ulli

Reinhard Janke

unread,
Aug 22, 2000, 3:00:00 AM8/22/00
to

Hallo Gerlinde

Ich glaube lebende Wesen sind die Hauptnahrung als Eiweißquelle.
Deshalb sind ja Wespen nicht nur als Lästig verschrieen, sondern auch
als Vertilger von andern Ungeziefer beliebt.
Ich als Imker kann dir sagen das die Wespen (noch öfter die Hornissen)
über dem Bienenkasten reisen bis eine schwer beladenen Trachtbiene
heimkommt, diese fangen sie dann in der Luft weg und zerlegen die auch
sofort. Nur das reine Muskelfleisch aus dem Brustkorb findet dann Gnade.

Aber ich glaube an deinem Fuß hätte sie sich doch übernommen ;-)))

Mit imkerlichen Grüßen

Reinhard
--
Man findet mich unter: http://www.honigquelle.de

Helena Rupp

unread,
Aug 22, 2000, 3:00:00 AM8/22/00
to
martin frank <p...@12move.de> wrote:

> die haben wir auch - der Stich tut richtig weh.

Kein Wunder - hast Du Dir schon mal so ein Vieh aus der Nähe betrachtet?
(Wir konnten mal eine erlegen ;-) Der Stachel dieser Fliege ist - im
Vergleich zum Beispiel zum doch eher feinen Stachel einer Stechmücke -
richtig «dick», kein Wunder, schmerzt der Stich so.


Helena


--
"Da ich einen dringenden Anruf erwartete, nahm ich das Handy
mit unter die Sonnenbank. Jetzt ist es futsch..."
(Klaus Zrech in de.comm.mobil.geraete.misc)

Gerlinde Seidel

unread,
Aug 22, 2000, 3:00:00 AM8/22/00
to
ich glaube, da gibt es dann noch Interessantes zu entdecken bezüglich
Wespen... hätte ich nicht gedacht.
Ich glaube, ich studiere jetzt erst mal das Wespenbuch, ich kann es heute in
der Buchhandlung abholen :-)

Danke erstmal für die Infos,
Gerlinde

Gerlinde Seidel <gerlind...@sap.com> schrieb in im Newsbeitrag:
8nr8gs$767$1...@news1.wdf.sap-ag.de...


> Ich habe zwar gerade das hier schon mal empfohlene Buch "Bienen,
> Hummeln,..." bestellt, kann es aber doch nicht abwarten, meine
> Wochenenderfahrung mit Wespen hier zu teilen:

> Ich saß am Sonntag beim lauschigen Balkonfrühstück, als eine einzelne
Wespe
> zu Besuch kam.
> Diese untersuchte zunächst ausgiebig das Eisengitter.
> Als wir dann beim Essen saßen, gingen die Erkundungsflüge sehr schnell weg
> vom Frühstückstisch zu meinen (nackten) Füßen.
> Ich war an dem Morgen (in Turnschuhen) gejoggt und hatte zugegebenermaßen
> ohne weitere Seife nur kalt geduscht, aber mit Käse konnte mein Fuß gewiß
> nicht verwechselt werden.

> Die Wespe untersuchte nun vor allem die Zehen, kitzelte dabei ein wenig,
> krabbelt hierhin und dorthin, um dann herzhaft "zuzubeißen". Ja, sie
> versuchte tatsächlich, mich bei lebendigem Leibe anzuknabbern. Das hat
sogar
> richtig ein bißchen wehgetan.

Bernhard Albert

unread,
Aug 23, 2000, 3:00:00 AM8/23/00
to

faule...@gmx.de (Reinhard Janke ) meinte am 22.08.00 im Brett /DE/
REC/GARTEN zum Thema "Re: Wespen als Menschenfresser?!?":

> Ich als Imker kann dir sagen das die Wespen (noch
> öfter die Hornissen) über dem Bienenkasten reisen bis eine
> schwer beladenen Trachtbiene heimkommt, diese fangen sie dann
> in der Luft weg und zerlegen die auch sofort. Nur das reine
> Muskelfleisch aus dem Brustkorb findet dann Gnade.

Wie bedrohlich ist den so ein Hornissenvolk für die Bienen, wenn es
kaum 50 Meter entfernt ist - bei uns gibt es regelmäßig Hornissen in
einem Schuppen. Ich will aber, sobald sich bei mir beruflich einiges
etwas stabilisiert hat, unbedingt die Imkerei anfangen. Mehr als 50
Meter Abstand gehen auf Grund der Lage des Grundstücks und der
Nachbarn nicht (Die Bienen sollten ja nicht direkt über dem
nachbarlichen Sandkasten abheben und voll in Richtung Schaukel
durchstarten).

Grüße
Bernhard

Reinhard Janke

unread,
Aug 24, 2000, 3:00:00 AM8/24/00
to

Hallo Bernhard

Einem normalen Bienenvolk macht der Verlust nichts aus. Die Königin legt
pro Tag in der Hochsaison bis zu 2000 Eier und die Arbeiterinnen
schlüpfen dann nach 21 Tagen. Also schlüpfen pro Tag 2000 Bienen. Da
kann eine Hornisse lange dran knabbern. Kritisch wird es eher bei
schwachen Völkern, die ihren Stock nicht mehr verteidigen können. Da
können Wespen eindringen, die Stockwachen überrumpeln und sich an den
Honigvorräten lagen. Dem kann man aber durch einengen des Flugloches bei
Ablegern entgegenwirken.

Ich wünsche dir auf alle Fälle in Zukunft einen guten Anfang und immer
volle Honigtöpfe.

siegrun...@gmail.com

unread,
Aug 5, 2020, 1:26:17 PM8/5/20
to
Ja, mich hat schon zweimal eine Wespe angenagt. Sie hat nicht gestochen, sondern regelrecht ein kleines Stück Haut am Unterarm rausgeehebelt. Ich saß bei einer Veranstaltung auf einer der in Reihen hintereinander aufgestellten Biergartenbänke und hatte mich mit den Händen an der hinteren Kante der Bank abgestützt. Ich hatte die Wespe gesehen und auch gemerkt wie sie landete und anfing zu hebeln. Nach dem Grundsatz „nicht vertreiben“ hielt ich zunächst stille, bis die Leute hinter mir riefen, ich solle sie doch vertreiben, sie habe mich doch schon gestochen. Als ich den Arm vorsichtig nach vorne nahm und mir die Sache anguckte, sah ich, dass sie ein kleines Stück Haut regelrecht rausgehebelt hatte, so dass diese Stelle blutete. Natürlich vertrieb ich sie nun doch, glücklicherweise geistesgegenwärtig genug mit einem Luft-Wisch über sie hinweg vom Hinterleib her nach vorne, also in Flugrichtung.
Bisher habe ich mir diesen Angriff damit erklärt, dass meine Haut so dünn ist und die Wespe an mein Fleisch wollte. Oder gibt es eine andere Erklärung?

Jens Köhler

unread,
Aug 5, 2020, 1:50:28 PM8/5/20
to
Am 05.08.2020 um 19:26 schrieb siegrun...@gmail.com:
> Ja, mich hat schon zweimal eine Wespe angenagt.
> Bisher habe ich mir diesen Angriff damit erklärt, dass meine Haut so dünn ist und die Wespe an mein Fleisch wollte. Oder gibt es eine andere Erklärung?
>

Wespen sind auch Fleischfresser (Insekten) und die hat sich halt auf ein
etwas größeres Stück Fleisch gefreut :-))

Jens

Kalle Rekittke

unread,
Aug 6, 2020, 5:13:23 AM8/6/20
to
Am 05.08.2020 um 19:26 schrieb siegrun...@gmail.com:
> Ja, mich hat schon zweimal eine Wespe angenagt. [...] Als ich den Arm
> vorsichtig nach vorne nahm und mir die Sache anguckte, sah ich, dass
> sie ein kleines Stück Haut regelrecht rausgehebelt hatte, so dass
> diese Stelle blutete. [...]
> Bisher habe ich mir diesen Angriff damit erklärt, dass meine Haut so
> dünn ist und die Wespe an mein Fleisch wollte. Oder gibt es eine
> andere Erklärung?

Weshalb sollten Wespen, das zur Produktion ihres Nachwuchses begehrte
Eiweiß, ausgerechnet vom Menschen auch meiden? Wer im Sommer draußen
frühstückt, dürfte es kennen, dass Wespen sich zunächst eher über die
Wurst hermachen (beliebt ist Kochschinken, weil der sich leicht teilen
lässt) und erst im Spätsommer (Fallobstzeit) über die Süßigkeiten.

Dass sie sich nun an lebenden Säugern bedienen, ist allerdings auch für
mich neu - vielleicht zunehmend vegetarischer/veganer Lebensweise vieler
Menschen (es fehlt an Kochschinken) geschuldet.

Die Kriebelmücken wussten sich ja ebenfalls zeitnah umzustellen - von
immer seltener verfügbaren Weidetieren, auf im Sommer leicht bekleidete
Sonnenanbeter.

Auch die Prädatoren unter den Vögeln (Krähen, Elstern, Dohlen,
Eichelhäher, Sperber, sogar Habichte sehe ich häufiger kreisen),
scheinen sich immer wohler in unseren Gärten zu fühlen. Klar, sie folgen
der Beute, dem Nachwuchs der Singvögel, denen auf Feld und Flur,
Samenkörner und Insekten fehlen.

Die Natur reagiert ... notgedrungen!

--
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -
Boden und Gebüsch VI, Amsel in der Grube:
https://youtu.be/pwogc6J7AUE

Dorothee Hermann

unread,
Aug 6, 2020, 6:40:41 AM8/6/20
to
Am 06.08.20 um 11:13 schrieb Kalle Rekittke:
> Am 05.08.2020 19:26 schrieb Siegrun Bleschke at gmail.com:
>>> Am 21.08.2000 schrieb Gerlinde Seidel:
^^^^^^^^^^
[... zubeißende Wespe)

Thread vor 20 Jahren:
https://groups.google.com/forum/#!search/Wespen$20als$20Menschenfresser$3F!$3F/de.rec.garten/F5z8t7BIfxo/UuQ2xesIBQAJ



>> Ja, mich hat schon zweimal eine Wespe angenagt. [...] Als ich den
>> Arm vorsichtig nach vorne nahm und mir die Sache anguckte, sah
>> ich, dass sie ein kleines Stück Haut regelrecht rausgehebelt hatte,
>> so dass diese Stelle blutete. [...] Bisher habe ich mir diesen
>> Angriff damit erklärt, dass meine Haut so dünn ist und die Wespe an
>> mein Fleisch wollte. Oder gibt es eine andere Erklärung?

> Weshalb sollten Wespen, das zur Produktion ihres Nachwuchses
> begehrte Eiweiß, ausgerechnet vom Menschen auch meiden? Wer im Sommer
> draußen frühstückt, dürfte es kennen, dass Wespen sich zunächst eher
> über die Wurst hermachen (beliebt ist Kochschinken, weil der sich
> leicht teilen lässt) und erst im Spätsommer (Fallobstzeit) über die
> Süßigkeiten.

> Dass sie sich nun an lebenden Säugern bedienen, ist allerdings auch
> für mich neu - vielleicht zunehmend vegetarischer/veganer
> Lebensweise vieler Menschen (es fehlt an Kochschinken) geschuldet.

Wieso sollte sich denn eine Wespe nicht an "lebenden Säugetieren
bedienen" mögen?

Die betrachtet ja nicht ein Lebewesen als "Nahrung für ihre dort
abzulegenden Eier", oder?


https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/wespen-und-hornissen/02624.html


Dorothee

Kalle Rekittke

unread,
Aug 6, 2020, 8:32:44 AM8/6/20
to
Am 06.08.2020 um 12:40 schrieb Dorothee Hermann:
> Am 06.08.20 um 11:13 schrieb Kalle Rekittke:
>> Am 05.08.2020 19:26 schrieb Siegrun Bleschke at gmail.com:
>>>> Am 21.08.2000 schrieb Gerlinde Seidel:
> ^^^^^^^^^^
> [... zubeißende Wespe)
>
> Thread vor 20 Jahren:
> https://groups.google.com/forum/#!search/Wespen$20als$20Menschenfresser$3F!$3F/de.rec.garten/F5z8t7BIfxo/UuQ2xesIBQAJ

Ich hatte schon mit deinem Einspruch gerechnet und ... ob du es glaubst
oder nicht, hatte ich bereits "howardknight" für die Referenz im Header
bemüht. Leider ganz ohne Ergebnis:

http://al.howardknight.net/?STYPE=msgid&MSGI=%3C8nr8gs%24767%241%40news1.wdf.sap-ag.de%3E%231%2F1%3E

Das "X-Received: 2002" in ...:

http://al.howardknight.net/?STYPE=msgid&MSGI=%3C8458ff00-1fe0-4693-912a-7b7b7ef3d3b4o%40googlegroups.com%3E

... hatte ich zwar auch gesehen, aber was ist schon ein X-Received mit
2002, wenn man auch eins mit 2020 hat. ;-)

Mnenhy läuft leider nicht mehr unter den neueren Donnervögeln und
GoogleGroups wollte ich nicht.

>
>>> Ja, mich hat schon zweimal eine Wespe angenagt. [...] Als ich den
>>> Arm vorsichtig nach vorne nahm und mir die Sache anguckte, sah
>>> ich, dass sie ein kleines Stück Haut regelrecht rausgehebelt hatte,
>>> so dass diese Stelle blutete. [...] Bisher habe ich mir diesen
>>> Angriff damit erklärt, dass meine Haut so dünn ist und die Wespe an
>>> mein Fleisch wollte. Oder gibt es eine andere Erklärung?
>
>> Weshalb sollten Wespen, das zur Produktion ihres Nachwuchses
>> begehrte Eiweiß, ausgerechnet vom Menschen auch meiden? Wer im Sommer
>> draußen frühstückt, dürfte es kennen, dass Wespen sich zunächst eher
>> über die Wurst hermachen (beliebt ist Kochschinken, weil der sich
>> leicht teilen lässt) und erst im Spätsommer (Fallobstzeit) über die
>> Süßigkeiten.
>
>> Dass sie sich nun an lebenden Säugern bedienen, ist allerdings auch
>> für mich neu - vielleicht zunehmend vegetarischer/veganer
>> Lebensweise vieler Menschen (es fehlt an Kochschinken) geschuldet.
>
> Wieso sollte sich denn eine Wespe nicht an "lebenden Säugetieren
> bedienen" mögen?

Na, dass es keinen Grund gibt Eiweiße des Menschen zu meiden, schrieb
ich ja eingangs. Allein, war es neu für *mich*, dass sie sich - bei der
Nahrungssuche - an lebende Säuger wagen. Aas und Kochschinken ja, die
sind bequem teilbar und wehren sich nicht ... mal abgesehen (beim
Kochschinken!) von einigen Besitzern, die sich nicht nur daran ergötzen,
sondern ihre (vermeintlichen) Rechte *schlagartig* einfordern.

So viel ich weiß, besitzen Wespen nicht die Fähigkeit, ihre Opfer
zunächst einmal lokal zu betäuben, wie es etwa den Kriebelmücken (mit
ihrem *Biss*) eigen ist. Ein Stich hätte eher das Gegenteil, nämlich
erhöhte Aufmerksamkeit und damit, eine ebenfalls "schlagfertige"
Reaktion zur Folge. Das ist dann nicht besonders effektiv für den leeren
Magen der Brut und Nestkumpanen und könnte unter Umständen das eigene
Ableben bedeuten.

> Die betrachtet ja nicht ein Lebewesen als "Nahrung für ihre dort
> abzulegenden Eier", oder?

Nein, ihre Eier würde sie nicht in die Wunde legen - sie hat ja gar
keine. Die werden nur von Königinnen gelegt und zwar ausschließlich in
selbstgebaute Nester.

Ein Insekt betrachten sie aber schon als Nahrung, zwar nicht für die
Eier, aber (gut vorgekaut) für Larven und Mitbewohner. Das lässt sich
auch noch gut transportieren - aber selbst eine Schweinsnasenfledermaus
oder eine Etruskerspitzmaus (als kleinste Säuger), wären mit ca. 2g
Gewicht, kaum noch stemmbar.

> https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/wespen-und-hornissen/02624.html
>

Den Rat mit den überreifen Weintrauben haben wir im letzten Jahr
getestet. Das hat hier nicht funktioniert - ein Teller mit abgenagten
Knochen aber schon. Wir hatten es uns damit erklärt, dass der Sommer
noch nicht spät genug war.

--
Gruß,
Kalle

- Vögel und andere Viecher -
Kohlmeisennest in einer Amphore III:
https://youtu.be/chiSsDkMTrI

Andy Angerer

unread,
Aug 6, 2020, 9:04:26 AM8/6/20
to
Am 05.08.20 um 19:26 schrieb siegrun...@gmail.com:
> Ja, mich hat schon zweimal eine Wespe angenagt. Sie hat nicht gestochen, sondern regelrecht ein kleines Stück Haut am Unterarm rausgeehebelt. Ich saß bei einer Veranstaltung auf einer der in Reihen hintereinander aufgestellten Biergartenbänke und hatte mich mit den Händen an der hinteren Kante der Bank abgestützt. Ich hatte die Wespe gesehen und auch gemerkt wie sie landete und anfing zu hebeln. Nach dem Grundsatz „nicht vertreiben“ hielt ich zunächst stille, bis die Leute hinter mir riefen, ich solle sie doch vertreiben, sie habe mich doch schon gestochen. Als ich den Arm vorsichtig nach vorne nahm und mir die Sache anguckte, sah ich, dass sie ein kleines Stück Haut regelrecht rausgehebelt hatte, so dass diese Stelle blutete. Natürlich vertrieb ich sie nun doch, glücklicherweise geistesgegenwärtig genug mit einem Luft-Wisch über sie hinweg vom Hinterleib her nach vorne, also in Flugrichtung.
> Bisher habe ich mir diesen Angriff damit erklärt, dass meine Haut so dünn ist und die Wespe an mein Fleisch wollte. Oder gibt es eine andere Erklärung?

Warum genau sie das machen, weiß ich auch nicht.
Aber solche Ambitionen kann ich bestätigen. Mir landete mal eine, als
ich barfuß im Gras lag, auf den Zehen und begann, sanft zu knabbern. Ich
ließ sie gewähren, weil es so angenehm kitzelte. Als sie jedoch immer
herzhafter zubiss, war es nicht mehr auszuhalten und der Fuß zuckte.
Sie interpretierte das korrekt als Startsignal.


--
**** Die andere Site ****
(mit den anderen Links)
www.angerer-bodenlos.de

Ina Koys

unread,
Aug 7, 2020, 7:47:22 AM8/7/20
to
Am 06.08.2020 um 12:40 schrieb Dorothee Hermann:

> Die betrachtet ja nicht ein Lebewesen als "Nahrung für ihre dort
> abzulegenden Eier", oder?

Wenn dem so wäre, gäbe es ja keine Wespennester zum Reinstechen.

Ina
--
Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst,
immer strenge, sie hat immer Recht und die Fehler und Irrtümer sind
immer des Menschen. - Johann Wolfgang Goethe

Ina Koys

unread,
Aug 7, 2020, 7:49:50 AM8/7/20
to
Am 06.08.2020 um 15:04 schrieb Andy Angerer:

> Aber solche Ambitionen kann ich bestätigen. Mir landete mal eine, als
> ich barfuß im Gras lag, auf den Zehen und begann, sanft zu knabbern. Ich
> ließ sie gewähren, weil es so angenehm kitzelte. Als sie jedoch immer
> herzhafter zubiss, war es nicht mehr auszuhalten und der Fuß zuckte.
> Sie interpretierte das korrekt als Startsignal.

Hatte ich noch nicht. Ich finde es aber auch immer lustig, dass man
manchmal *hören* kann, wenn sie irgendwo totes Holz abknabbern für das
Nest.

Andy Angerer

unread,
Aug 7, 2020, 8:02:12 AM8/7/20
to
Am 07.08.20 um 13:49 schrieb Ina Koys:
> Am 06.08.2020 um 15:04 schrieb Andy Angerer:
>
>> Aber solche Ambitionen kann ich bestätigen. Mir landete mal eine, als
>> ich barfuß im Gras lag, auf den Zehen und begann, sanft zu knabbern. Ich
>> ließ sie gewähren, weil es so angenehm kitzelte. Als sie jedoch immer
>> herzhafter zubiss, war es nicht mehr auszuhalten und der Fuß zuckte.
>> Sie interpretierte das korrekt als Startsignal.
>
> Hatte ich noch nicht. Ich finde es aber auch immer lustig, dass man
> manchmal *hören* kann, wenn sie irgendwo totes Holz abknabbern für das
> Nest.

Ja; mit so einer Baggerschaufel im Gesicht kann man schon richtig arbeiten.

Ina Koys

unread,
Aug 7, 2020, 8:21:44 AM8/7/20
to
Am 07.08.2020 um 14:02 schrieb Andy Angerer:
> Am 07.08.20 um 13:49 schrieb Ina Koys:
>> Am 06.08.2020 um 15:04 schrieb Andy Angerer:
>>
>>> Aber solche Ambitionen kann ich bestätigen. Mir landete mal eine, als
>>> ich barfuß im Gras lag, auf den Zehen und begann, sanft zu knabbern. Ich
>>> ließ sie gewähren, weil es so angenehm kitzelte. Als sie jedoch immer
>>> herzhafter zubiss, war es nicht mehr auszuhalten und der Fuß zuckte.
>>> Sie interpretierte das korrekt als Startsignal.
>>
>> Hatte ich noch nicht. Ich finde es aber auch immer lustig, dass man
>> manchmal *hören* kann, wenn sie irgendwo totes Holz abknabbern für das
>> Nest.
>
> Ja; mit so einer Baggerschaufel im Gesicht kann man schon richtig arbeiten.

Ist das nicht mehr ne Kettensäge? Oder ein Mikro-Betonbeißer?

https://tecnopart.ch/de/produkte/abbruchwerkzeuge/betonbeisser-cr

Andy Angerer

unread,
Aug 7, 2020, 8:33:02 AM8/7/20
to
Am 07.08.20 um 14:21 schrieb Ina Koys:
> Am 07.08.2020 um 14:02 schrieb Andy Angerer:
>> Am 07.08.20 um 13:49 schrieb Ina Koys:
>>> Am 06.08.2020 um 15:04 schrieb Andy Angerer:
>>>
>>>> Aber solche Ambitionen kann ich bestätigen. Mir landete mal eine, als
>>>> ich barfuß im Gras lag, auf den Zehen und begann, sanft zu knabbern.
>>>> Ich
>>>> ließ sie gewähren, weil es so angenehm kitzelte. Als sie jedoch immer
>>>> herzhafter zubiss, war es nicht mehr auszuhalten und der Fuß zuckte.
>>>> Sie interpretierte das korrekt als Startsignal.
>>>
>>> Hatte ich noch nicht. Ich finde es aber auch immer lustig, dass man
>>> manchmal *hören* kann, wenn sie irgendwo totes Holz abknabbern für
>>> das Nest.
>>
>> Ja; mit so einer Baggerschaufel im Gesicht kann man schon richtig
>> arbeiten.
>
> Ist das nicht mehr ne Kettensäge? Oder ein Mikro-Betonbeißer?
>
> https://tecnopart.ch/de/produkte/abbruchwerkzeuge/betonbeisser-cr

Mich erinnerts immer an sowas da:

<https://asset.conrad.com/media10/isa/160267/c1/-/de/1380306_BB_00_FB/mbz-80241-h0-baggerschaufel.jpg?x=480&y=480&format=jpg&ex=480&ey=480&align=center>

Ina Koys

unread,
Aug 7, 2020, 9:53:00 AM8/7/20
to
Ja, so in der Drehe.

Ina,
die so ein Ding aber nicht in der Größe wie bei Conrad an der Rübe haben
möchte

m.ha...@hotmail.de

unread,
Aug 14, 2020, 1:22:33 PM8/14/20
to
Hatte ich dieses Jahr schon 2 mal. Am fuss und am Knie. Ich finde es heftig, da es Uch geblutet hat.

Andy Angerer

unread,
Aug 14, 2020, 2:12:55 PM8/14/20
to
Am 14.08.20 um 19:22 schrieb m.ha...@hotmail.de:

> Hatte ich dieses Jahr schon 2 mal. Am fuss und am Knie. Ich finde es heftig, da es Uch geblutet hat.

Bist halt gschmackig.

Marc Haber

unread,
Aug 15, 2020, 3:59:57 AM8/15/20
to
m.ha...@hotmail.de wrote:
>Hatte ich dieses Jahr schon 2 mal. Am fuss und am Knie. Ich finde es heftig, da es Uch geblutet hat.

Hast Du diese Frage nicht letzte Woche schonmal gestellt?
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