Was kann ich denn mit denen so alles anstellen? Wie kann ich sie am
besten lagern? Kann ich das ganze Fallobst auch noch weiterverwenden,
oder soll ich das dem Getier ueberlassen? (Insgesamt hab ich hier ca. 20
Apfelbaeume stehen, also brauch ich nicht kleinlich sein... ;-) )
Am liebsten wuerde ich ja soviel wie moeglich der Aepfel verarbeiten,
doch da relativ wenig Aufwand bei haben - gibts da irgendwelche guten
Ideen?
Ab welchen Mengen lohnt sich das Mosten dennn eigentlich? Kann man dort
auch das Fallobst mithinnehmen? Wie transportiert man diese Apfelmengen
sinnvoll?
Was laesst sich denn mit Aepfeln so alles machen, was ich einfrieren
kann?
Achso, die Aepfel scheinen viele verschiedene Sorten zu sein, gibt es da
irgendeine Faustregel, welche Sorten wofuer geeignet sind - und woran
ich sie erkenne...?
Es wuerde mich unheimlich freuen, wenn ich schon wieder so umfangreiche
Tips kriegen wuerde, wie bei den Wallnuesssen...
Ciao Katharina
Katharina Janke schrieb:
> Wie kann ich sie am
> besten lagern?
Althergebrachte Methode: Dunkel und Feucht im Keller, möglichst mit
Abstand, notfalls in Kisten... halten je nach Sorte bis zum Frühjahr
(auch wenn sie etwas schrumpelig werden)
> Kann ich das ganze Fallobst auch noch weiterverwenden,
> oder soll ich das dem Getier ueberlassen?
Sofern es nicht schon angefault ist, ja. Allerdings kannst du Fallobst
wegen der Druckstellen nur ein paar Tage lang aufheben.
> (Insgesamt hab ich hier ca. 20
> Apfelbaeume stehen, also brauch ich nicht kleinlich sein... ;-) )
Hui, Bauernhof gekauft?
> Was laesst sich denn mit Aepfeln so alles machen, was ich einfrieren
> kann?
Nun ja, man kann auch Apfelsaft einfrieren <duck>
Eigentlich wenig. Die klassischen Verwendungsmethoden produzieren
haltbares Zeug: Saft, Marmelade, Brei, getrocknet... du kannst
natürlich Apfelkuchen backen und einfrieren .
--
Andreas
Techniker:Nein, dieser Kopierer hat keinen automatischen
Einzug. Das sind die Lüftungsschlitze.
Anwender: "Mein Monitor geht nicht." "Haben sie ihn angeschaltet?" "Ja."
"Dann schalten sie ihn aus." "Oh, jetzt geht er!" :-)
Gudrun
nachdem du das "übliche" programm an Apfelmus, Apfelmarmelade und
Apfelkuchen sicherlich bald durch hast (19 ein halb Baeume haengen dann noch
voll mit Äpfeln), kann ich dir nur den Tip geben, dir eine Apfelmosterei in
der Nähe zu suchen, und da alle Apfel:
- mit oder ohne Wurm,
- mit oder ohne Druckstellen,
- mit oder ohne Faulstellen
hinzubringen und in haltbaren Apfelsaft "umzutauschen".
Ich bringe meine Äpfel in so eine Mosterei, und bekomme fuer zwei Kilo Äpfel
einen Liter Saft, muss aber dafuer trotzdem noch eine Mark dazubezahlen.
Das ist zwar meines erachtens ziemlich teuer, ist aber viel besser als die
Äpfel direkt in den Kompost zu werfen.
"Katharina Janke" <ja...@jawohl.net> wrote in message
news:39E2C7D2...@jawohl.net...
> Tja, nachdem ich in meinen Wallnussversuchen schon relativ weit
> fortgeschritten bin, moechte ich mich nun bald an die Aepfel machen.
>
> Was kann ich denn mit denen so alles anstellen? Wie kann ich sie am
> besten lagern? Kann ich das ganze Fallobst auch noch weiterverwenden,
> oder soll ich das dem Getier ueberlassen? (Insgesamt hab ich hier ca. 20
> Apfelbaeume stehen, also brauch ich nicht kleinlich sein... ;-) )
>
> Am liebsten wuerde ich ja soviel wie moeglich der Aepfel verarbeiten,
> doch da relativ wenig Aufwand bei haben - gibts da irgendwelche guten
> Ideen?
>
> Ab welchen Mengen lohnt sich das Mosten dennn eigentlich? Kann man dort
> auch das Fallobst mithinnehmen? Wie transportiert man diese Apfelmengen
> sinnvoll?
>
> Was laesst sich denn mit Aepfeln so alles machen, was ich einfrieren
> kann?
>
Hallo,
>Anwender: "Mein Monitor geht nicht." "Haben sie ihn angeschaltet?" "Ja."
>"Dann schalten sie ihn aus." "Oh, jetzt geht er!" :-)
Beinausreiß....:-))))
Beste Grüße G e r h a r d
Es gibt Sorten, die kann man gar nicht lagern. Vielleicht bittest
Du einmal einen Pommologen, die Sorten zu bestimmen die Du hast.
Manchmal gibt es Veranstaltungen, wo man welche zum Bestimmen
mitbringen kann.
> Kann ich das ganze Fallobst auch noch weiterverwenden,
> oder soll ich das dem Getier ueberlassen? (Insgesamt hab ich hier ca. 20
> Apfelbaeume stehen, also brauch ich nicht kleinlich sein... ;-) )
Nicht mehr ganz einwandfreies Obst verdirbt natuerlich schneller.
Vielleicht sparst Du Dir die verarbeitung solcher Aepfel auf fuer
die zeit, wenn Du die anderen alle verarbeitet hast.
> Am liebsten wuerde ich ja soviel wie moeglich der Aepfel verarbeiten,
> doch da relativ wenig Aufwand bei haben - gibts da irgendwelche guten
> Ideen?
Wenig Aufwand.... schwierig.
Apfelringe schneiden und trocknen ist auch nicht schlecht. Bei grossen
Mengen empfiehlt es sich dann wohl, einen Trockenschrank zu bauen
(siehe Hobbythek). Wenn's zu warm wird oder zu lange dauert leidet der
Geschmack (oder es schimmelt gar). Aber dann... Die getrockneten Aepfel
muessen trocken gelagert werden, da sie sonst wieder Wasser anziehen.
Behalte bei allem im Auge, dass Du die Mengen, die Du konservierst auch
wieder verbrauchen kannst. Insofern duerfte die groesste Menge sicher in
Saft gut angelegt sein.
> - mit oder ohne Faulstellen
> hinzubringen und in haltbaren Apfelsaft "umzutauschen".
Hallo
genau aus diesem Grund suche ich mir eine Kelterei bei der ich wirklich
den Saft von meinen eigenem Obst bekomme. OHNE Faulstellen und
Pilzgiften und, mir noch wichtiger: Ohne Spritzmittel und Kunstdünger.
Wer nur Saft braucht, bekommt den bequemer und billiger bei Aldi
Gruß Lutz
Hallo Katharina,
>Am liebsten wuerde ich ja soviel wie moeglich der Aepfel verarbeiten,
>doch da relativ wenig Aufwand bei haben - gibts da irgendwelche guten
>Ideen?
Apfelsaft im Tausch-Zuzahlverfahren ist schon mal ein gutes Ventil.
Das sollte dir einige Mühe wert sein, denn was du da bekommst hat
gegenüber dem Apfelsaft vom Supermarkt entscheidend bessere
Qualität.
Letzterer ist nämlich grundsätzlich aus Apfelsaftkonzentrat
hergestellt. In der Fruchtsaftindustrie wird mehrfach erhitzt u
nicht schonend bearbeitet! Säfte aus Konzentraten haben soviele
Bearbeitungsschritte hinter sich, dass viele wertgebende
Inhaltsstoffe verloren gehen. Es gibt eine lange Liste der
gesetzlich möglichen Behandlungs- u Zusatzstoffe beim
Saftherstellen.... Das alles kannst du mit der Mosterei um die Ecke
umgehen.
Übrigens: Derzeit liegt die Verarbeitungskapazität für
Apfelsaft-Konzentrat in China bei 150 000 t!!! Etwa ein Drittel
davon geht in den Export, bis zu uns....
Vielleicht kannst du von einer Kelterei auch losen Saft
zurückbekommen u davon Apfelwein - Cider - machen.
Das wäre doch ein ganz neues Betätigungsfeld.
Gerhard Zahn schrieb:
> Letzterer ist nämlich grundsätzlich aus Apfelsaftkonzentrat
> hergestellt. In der Fruchtsaftindustrie wird mehrfach erhitzt u
> nicht schonend bearbeitet! Säfte aus Konzentraten haben soviele
> Bearbeitungsschritte hinter sich, dass viele wertgebende
> Inhaltsstoffe verloren gehen.
Ich glaube mich an einen Test der Stiftung Warentest zu erinnern,
nach dem Säfte aus Konzentrat in Punkte Vitamine den "Vollsäften"
ebenbürtig waren - nicht-Konzentrat Säfte hatten außer höherem
Preise nichts besonderes...
Franz-Josef Wirtz schrieb:
>
> Manchmal gibt es Veranstaltungen, wo man welche zum Bestimmen
> mitbringen kann.
genau so eine Veranstaltung ist am Samstag in der naechsten Stadt. Morgen
frueh werden wir also von jedem Baum einen Apfel sammeln/pfluecken und dann
dort bestimmen lassen. (Bisher hab ich ja noch wirklich garkeine Ahnung, was
fuer Sorten ich dort habe und welche Eigenschaften diesen zugeordnet ist.)
Es soll dort auch viele Rezeptvorschlaege geben und wenn ich Glueck habe,
werde ich dann dort auch Kontakt zu einem Moster aufnehmen koennen...
> Nicht mehr ganz einwandfreies Obst verdirbt natuerlich schneller.
> Vielleicht sparst Du Dir die verarbeitung solcher Aepfel auf fuer
> die zeit, wenn Du die anderen alle verarbeitet hast.
Also nie... ;-)
> Apfelringe schneiden und trocknen ist auch nicht schlecht. Bei grossen
> Mengen empfiehlt es sich dann wohl, einen Trockenschrank zu bauen
> (siehe Hobbythek). Wenn's zu warm wird oder zu lange dauert leidet der
> Geschmack (oder es schimmelt gar). Aber dann... Die getrockneten Aepfel
> muessen trocken gelagert werden, da sie sonst wieder Wasser anziehen.
Werd ich mal ausprobieren. Apfelringe moegen wir alle....
> Behalte bei allem im Auge, dass Du die Mengen, die Du konservierst auch
> wieder verbrauchen kannst. Insofern duerfte die groesste Menge sicher in
> Saft gut angelegt sein.
Fuer den Saft gibts schon ne Warteliste in meiner/m Familie/Bekanntenkreis...
Da duerfte ja wahrscheinlich auch einiges bei rauskommen...
Vielen Dank erstmal fuer die Tips,
Katharina
> Wollen wir nicht rational bleiben und uns über unschädliche
> Zusatzstoffe eben _nicht_ aufregen?
Hallo
wie unschädlich diese unschädlichen Zusatzstoffe wirklich sind, weiß
niemand bzw. es wird nicht an die große Glocke gehängt. erinnert sich
jemand an den "Öl_Skandal" in Spanien? Vor vielen Jahren wurde da sehr
viele Leute extrem krank und behielten Folgeschäden zurück, einige
starben sogar. Speiseöl wurde mit Mineralöl gemicht hieß es damals und
das wars. Später kam dann heraus, daß ein BASF-Spritzmittel zu 99% die
wirkliche Ursache war. Dieses Präparat wurde in großen Kanistern bei
Betrieben gefunden, dei Tomaten anbauten. Nach langen Untersuchungen
fand man damals heraus, daß sich in der Zeit nach der Spritzung das Zeug
abbaut (normal), dabei aber in bestimmten Phasen extrem giftige
Zwischenprodukte entstehen die für die o.g. Erkrankungen verantwortlich
sind.. Das nur mal zu dem Thema: es ist alles erforscht und ungefährlich
wenn es zugelassen wird!
Das Restrisiko ist das Risiko, daß uns den Rest gibt.
Lutz
Hallo Konrad,
>>Letzterer ist nämlich grundsätzlich aus Apfelsaftkonzentrat
>>hergestellt. In der Fruchtsaftindustrie wird mehrfach erhitzt u
>>nicht schonend bearbeitet! Säfte aus Konzentraten haben soviele
>>Bearbeitungsschritte hinter sich, dass viele wertgebende
>>Inhaltsstoffe verloren gehen.
>
>Woran genau hattest du da gedacht?
an Panikmache keinesfalls.
Obige Behauptung wurde von einer Frau Dr. Helga Buchter-Weisbrodt
aufgestellt. Ich zitiere mal aus dem Artikel, der sich mit
Fruchtsäften schlechthin u Apfelsaft im besonderen befasst:
"... Die Deutschen bevorzugen eindeutig Säfte vor Nektaren, der
Fruchtnektar-Anteil macht nur 30 % aus. Spitzenreiter unter den
Fruchtsäften ist der Apfelsaft. Er hat bereits 1993 dem Orangensaft
den Rang abgelaufen. Gut die Hälfte des Gesamtverbrauchs vereinigen
diese beiden Saftarten auf sich.
Wie bekömmlich aber ist des Deutschen liebster Saft? Ein Blick
hinter die Kulissen der Fruchtsaftindustrie kann den Glauben an den
Gesundheitswert des Apfelsaftes nehmen. Das, was wir im
preisgünstigen Tetrapack auf den Tisch bekommen, ist weit entfernt
vom Ausgangsprodukt Apfel und seinen förderlichen Inhaltsstoffen:
mehrfach erhitzt, filtriert, mit allerlei Zusätzen geklärt,
stabilisiert und aromatisiert. Das Mindeste, das wir von einem
natürlichen Apfelsaft verlangen sollten: es muss Direktsaft sein
ohne Umweg über das Konzentrat. Direktsäfte gibt es auh vom
Erzeuger, also von direktvermarktenden Obstbaubetrieben oder von
Streuobst-Initiativen. Hier ist nicht nur die Herkunft garantiert;
heimisches Obst unterliegt auch kurzen Transportwegen, strengen
Pflanzenschutz-Bestimmungen und - bei Früchten aus Streuobstwiesen -
ist das Saft- und Mostbereiten zugleich ein aktiver Umweltbeitrag
zum Schutz dieser Biotope.
Säfte aus Konzentraten haben so viele Verarbeitungsschritte hinter
sich, dass ein Großteil der wertgebenden Inhaltsstoffe buchstäblich
auf der Strecke bleibt. Die krebshemmenden Pektine und sonstigen
Ballaststoffe im Apfel finden sich nur in schonend abgepresstem Saft
wieder. Weiß man zudem um die lange Liste der gesetzlich möglichen
Behandlungs- und Zusatzstoffe beim Saftherstellen, wird der Gang zum
Direktvermarkter noch leichter....."
>>Es gibt eine lange Liste der gesetzlich möglichen Behandlungs- u
>Zusatzstoffe beim Saftherstellen....
>
>Ja und?
Ja und, ist das vielleicht ein Grund, ihnen nachzulaufen...
>Wollen wir nicht rational bleiben und uns über unschädliche
>Zusatzstoffe eben _nicht_ aufregen?
>Worüber wollen wir uns denn nun mehr aufregen? Über die
>Spritzmittelrückstände auf dem Kleingartenobst oder auf die
>kanzerogenen Pflanzeninhaltsstoffe, die ungespritzte Pflanzen zur
>Pilzabwehr bilden? Die Erfahrung zeigt, dass uns _beide_ keinen Grund
>zur Aufregung geben. Warum dann also Panik schüren.
Also ich glaube nicht, dass es unter Panik schüren fällt, wenn man
obiger Autorin in ihrer Argumentation u Empfehlung folgt u den
Apfelsäften aus Fruchtsaftkonzentrat solche aus Direktsaftung
vorzieht.
Dann haben sich die restlichen Inhaltsstoffe schon mal den Weg von
China nach D gespart.
>> Das alles kannst du mit der Mosterei um die Ecke
>>umgehen.
>Na, um das Erhitzen kommen die auch nicht drum rum, wenn sie ihren
>Kunden keine explosiven "Zeitbomben" mitgeben wollen.
Schon. Das Erhitzen bei der Konzentratgewinnung u das Erhitzen nach
der Rückgewinnung dürfte heftiger u länger andauernd sein, als das
blose Erhitzen zur Haltbarmachung.
Also wenn der Saft aus Konzentrat zu Ende geht, fahre ich mal bei
der Mosterei in der Nachbarschaft vorbei....:-)
>...aus Apfelsaftkonzentrat hergestellt. In der Fruchtsaftindustrie
Servus, ich kann folgendes berichten.
Ich kaufe im Handel Apfelsaft von einer offenbar renommierten Firma
mit folgenden Informationen auf dem Etikett:
"Ohne Zuckerzusatz", "Fruchtgehalt 100 %", "Laut Lebensmittelgesetz
ohne Farbstoffe und ohne Konservierungsstoffe",
_"Aus Apfelsafkonzentrat"_.
Dieser Apfelsaft ist sehr wohlschmeckend und bekömmlich.
Ich habe mich schon immer gefragt, warum wird er aus Konzentrat
hergestellt?
Und ich frage jetzt in die Runde: welche Zusatzstoffe könnten ganz
legal darin enthalten sein, und welchen Gefahren setze ich mich beim
Konzentrat aus?
Dank im voraus und Gruss von
Karl
Hi Gerhard,
warum Äpfel ganz aus China nach D bringen und in D die Äpfel unterm
Baum vergammeln lassen. Der Transport kostet doch Rohstoffe und
belastet unser Umwelt :>( Unnötig!
Tschüs ... ralf
> warum Äpfel ganz aus China nach D bringen und in D die Äpfel unterm
> Baum vergammeln lassen. Der Transport kostet doch Rohstoffe und
> belastet unser Umwelt :>( Unnötig!
>
> Tschüs ... ralf
Hi,
da sagst Du was wahres! Ich würde sogar noch weiter gehen: Warum lassen
immer mehr Gartenbesitzer das Obst vom Baum fallen und es an Ort und
Stelle verfaulen - warum fahren die gleichen Leute dann in den
Supermarkt um sich dort Äpfel zu kaufen??
IMO macht sich eine schleichende (gallopierende) Verblödung breit und
so langsam fange ich an, Steven Hawking zu glauben: Wenn es so
weitergeht, übersteht die Menschheit die nächtsten 1000 JAhre nicht
mehr..
Gruß Lutz
--
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Hallo Ralf,
>warum Äpfel ganz aus China nach D bringen und in D die Äpfel unterm
>Baum vergammeln lassen. Der Transport kostet doch Rohstoffe und
>belastet unser Umwelt :>( Unnötig!
hm, darüber haben wir gar nicht groß zu entscheiden...
Auf den Tetrapacks steht zwar, dass Saft aus Konzentrat drin ist,
nicht aber, woher das Konzentrat kommt.
Und wenn die Lohnkosten und die Kosten für die Äpfel dort so minimal
sind, dass man davon locker ein paar Großcontainer hierher
verfrachten kann, dann sind sie schon im Geschäft. Irgendwie müssen
die Chinesen ja auch die von hier importierten Waren bezahlen
können.
Übrigens habe ich in Südtirol mal aufgeschnappt, dass man dort für
"Faller", sprich Fallobst, das sehr gut aussieht u fast makellos
ist, aber eben doch in die Versaftung geht, als Obstbauer sage u
schreibe 7 Pfennige für das Kilo bekommt... Dafür muss er es
erzeugen, aufsammeln u auch noch zur Sammenstelle bringen...
> Ich habe mich schon immer gefragt, warum wird er aus Konzentrat
> hergestellt?
ganz einfch: Es spart Lager- und Transportkapazitäten. Durch den
hohen Zuckergehalt ist er laaaaange haltbar. Entgegen landläufiger
Meinungen wird es relativ schonend hergestellt: Nicht durch Erhitzen,
sondern durch Unterdruck bei Temperaturen unter 60 Grad.
> Und ich frage jetzt in die Runde: welche Zusatzstoffe könnten ganz
> legal darin enthalten sein, und welchen Gefahren setze ich mich beim
> Konzentrat aus?
Über Gefahren kann man lange diskutieren. Fest steht, dass im Konzentrat
keine weiteren Zusatzstoffe drin sind. Die Probleme liegen woanders:
Erst Konzentrate kann man quer über den Globus verschicken. Und
es ist, wie schon mehrfach hier geschrieben, wirklich abartig blöde,
erstklassige Äpfel hierzulande vergammeln zu lassen und im Supermarkt
stattdessen Apfelsaft im Tetra-Pack vorzuziehen.
Von den vielen Gartenbesitzern meiner Wohnumgebung ernten höchstens
noch 50% ihr Obst. Gerade hab ich den grossen Boskoop unseres
Nachbarn im Blickfeld. Drunter liegen -zig Äpfel, der Rest ist
auf dem Komposthaufen. Weil man ja den Rasen alle zwei Wochen
mähen muss, da stören die Äpfel....pervers, pervers, pervers.
Tom
Hallo Tom,
>es ist, wie schon mehrfach hier geschrieben, wirklich abartig blöde,
>erstklassige Äpfel hierzulande vergammeln zu lassen und im Supermarkt
>stattdessen Apfelsaft im Tetra-Pack vorzuziehen.
>
Solange "loser", frischer, naturtrüber Apfelsaft 2,00 DM/l.
kostet, hat der Apfelsaft im Tetrapack Konjunktur.
Abgesehen davon, wer einmal die Qualität der Apfel in den
LKW's vor einer Saftfabrik gesehen hat, betrachtet die Billig-
angebote mit mehr Skepsis.
Freundl. Grüße
Barbara
--
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> Solange "loser", frischer, naturtrüber Apfelsaft 2,00 DM/l.
> kostet, hat der Apfelsaft im Tetrapack Konjunktur.
Ich sprach von Leuten, die ihr Obst im Garten verfaulen lassen. Für
die 40 Liter Saft, die wir aus Äpfel pressen liessen, haben wir
30 Pfennig pro Liter bezahlt, zwei Stunden gekocht und abgefüllt,
zwei Stunden gesammelt. Wer jeweils halbe Paletten Supermarktsaft
kauft, verbringt zusammengerechnet mehr Zeit auf der Strasse zum
Supermarkt als mit sammeln und abfüllen.
Die Saftqualität nicht mit eingerechnet. Der eigene hatte
51 Grad Öchsle, schmeckt selbst mit derselben Menge Wasser
verdünnt noch intensiver als der in der Pappverpackung.
Überhaupt ist die Zeit- und Geldfrage völlig lächerlich bei vielen
unserer Nachbarn. Alle zwei Wochen den Rasenmäher mit teurem Benzin
auftanken, rasenmähen, aber aus Kosten- oder Zeitgründen Tetrapack
statt Saft aus eigenen Äpfeln? Da ist etwas grundfalsch.
> Abgesehen davon, wer einmal die Qualität der Apfel in den
> LKW's vor einer Saftfabrik gesehen hat, betrachtet die Billig-
> angebote mit mehr Skepsis.
Dazu muss man nichtmal zur Saftfabrik, es genügt schon ein simpler
Vergleich zwischen den Konzentrat-Säften ausm Discounter und Säften
aus Streuobstwiesen.
Tom
Hallo
damit keine Mißverständnisse aufkommen. Du hast natürlich nicht den
Saft 2 Stunden gekocht! Die Gesamtdauer der Aktion war es wohl die Du
meintest!
Gruß Lutz
> damit keine Mißverständnisse aufkommen. Du hast natürlich nicht den
> Saft 2 Stunden gekocht! Die Gesamtdauer der Aktion war es wohl die Du
> meintest!
Richtig. Sobald er kocht, wird sofort abgefüllt. Immer nur maximal
5 Liter auf einmal, damit die Zeit fürs aufheizen kurz bleibt. Wenn man
mit zwei Töpfen zeitversetzt arbeitet, geht das alles erstaunlich
flott. Leere Flaschen suchen und spülen dauert fast länger.
Viele Leute, die sich volltönend über den grossen Aufwand für
Dinge wie Apfelsaft herstellen auslassen, haben es selbst
noch gar nie ausprobiert.
Tom
Hallo Thomas,
>Von den vielen Gartenbesitzern meiner Wohnumgebung ernten höchstens
>noch 50% ihr Obst.
schimpfen hilft da nix. Man kann sich nur wundern u nach den Gründen
fragen u bestenfalls dann etwas ändern...
Die 50 %, die ihr Obst ernten, werden wissen warum. Vielleicht haben
sie bessere Sorten, die auch bei heutigen Ansprüchen als Tafelobst
in Frage kommen oder sie machen noch selbst Apfelmus, backen Kuchen,
saften usw. Dazu braucht's keine Tafelobst-Qualität.
Die Nichternter essen entweder gar kein Obst u verwerten es auch
nicht in der Küche. Denen ist wohl nicht zu helfen.
Interessant wird's bei denen, die ihr Gartenobst vergammeln lassen u
beim Obsthändler einkaufen.
Das ist dann schon absurd, denn die konsumieren Obst, nur nicht das
aus dem eigenen Garten....
Haben die im Garten vielleicht die falschen Sorten? Dann sollte man
sie zu besseren überreden. Es hilft nämlich rein gar nix, jemanden
einreden zu wollen, er solle alte Apfelsorten essen, wenn er
geschmacklich die gängigen Marktsorten bevorzugt. Die haben sich ja
schließlich nur deshalb durchgesetzt, weil sie den meisten Leuten
schmecken u nachgefragt werden.
Meinen die vielleicht, jeder Apfel mit einem kleinen äußeren Fehler
sei irgendwie minderwertig, dann sollte man sie darüber aufklären,
dass dies mit Nichten so ist. Aber das geht nur in Grenzen, denn ein
schäbiges Äußeres eines Apfels ist halt nu mal nicht gerade zum
Reinbeißen...
>Gerade hab ich den grossen Boskoop unseres
>Nachbarn im Blickfeld. Drunter liegen -zig Äpfel, der Rest ist
>auf dem Komposthaufen.
Den Boskoop mag nun wirklich nicht jeder, er schmeckt schließlich
sehr anders als die Masse der Apfelsorten. Ich wüsste nicht wann ich
den zuletzt im Obstsortiment gesehen hätte. Genau deshalb halte ich
mir weiterhin einen Boskoop u zwar den ganz normalen. Vielleicht ist
das aber reine Nostalgie, weil ich diesen Apfel - hier
"Lederborster" genannt - von Kindes Beinen an kenne.
Der Boskoop setzt aber auch eine Lagermöglichkeit voraus, denn vor
Ende Dezember/Anfang Januar ist mit dem kein Staat zu machen.
Zum Lagern wiederum eignen sich nur tadellose, unverletzte Früchte
ohne Schäden von Wicklermaden, Ohrwürmern u Wespen u keine Faller.
Du siehst, vom Baum bis zum eigenen genussreifen Tafelapfel im
Januar liegen einige Steine im Weg, auf dem Weg zum Obsthändler ist
asphaltiert...
>
> Richtig. Sobald er kocht, wird sofort abgefüllt. Immer nur maximal
> 5 Liter auf einmal, damit die Zeit fürs aufheizen kurz bleibt. Wenn man
> mit zwei Töpfen zeitversetzt arbeitet, geht das alles erstaunlich
> flott. Leere Flaschen suchen und spülen dauert fast länger.
Hallo
ich würde ihn auf keinen Fall kochen lassen, es geht zuviel kaputt,
letzlich auch der GEschmack. Wenn Du den Saft bis ca 85 Grad erhitzt,
reicht das völlig aus. Wir haben nur ganz selten Flaschen, die aufgehen
. und das liegt dann an defekten Deckeln.
Gruß Lutz
--
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> Den Boskoop mag nun wirklich nicht jeder, er schmeckt schließlich
> sehr anders als die Masse der Apfelsorten.
Boskoop ist einer der absolut besten Äpfel für Apfelkuchen, Apfelmus,
Apfelkompott! Essen tu ich den selten, aber fürs backen gibts von
Konsistenz und Geschmack wenig besseres.
Nach langjährigen Experimenten mit gedecktem Apfelkuchen zeigte
Boskoop ganz klar seine Überlegenheit ;-)
Tom
> ich würde ihn auf keinen Fall kochen lassen, es geht zuviel kaputt,
> letzlich auch der GEschmack. Wenn Du den Saft bis ca 85 Grad erhitzt,
> reicht das völlig aus.
Am wichtigsten ists, so schnell und kurz wie möglich zu erhitzen. Die
meisten Leute machen den Fehler, Riesentöpfe zum Erhitzen zu verwenden,
wenn schon das Aufheizen 15 Minuten braucht, lässt der Geschmack
stärker als nötig nach.
Einfach mal selbst experimentieren: Zum Vergleich zwei Flaschen Saft
im kleinen Topf erhitzen, sofort abfüllen. Blind gegen den Saft aus
dem grossen Topf verkosten. Und gegen verschiedene gekaufte Säfte,
danach wird man kaum mehr zur Tetra-Pak Sosse greifen...
--
Thomas Nagel Haiku auf Deutsch:
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Jam Jam!!!
Unterschreib,
Sondermann
> Konrad Wilhelm <wil...@onlinehome.de>
> Suedstr. 3, D48329 Havixbeck, Tel 02507-7705
Hallo Konrad,
das verstehe ich nicht ganz. In meiner Zeit als Vorsitzende eines Obst- und
Gartenbauvereins mußte ich mich im Herbst auch um die vereinseigene Mosterei
kümmern. Wenn ein Mitglied naturtrüben Apfelsaft wollte war der um 10
Pfennig je Flasche billiger, da er einen Arbeitsgang weniger benötigte als
"Klarsaft".
Weshalb sollte man die "Trübstoffe" (die auch bei relativ feinporigen
Presstüchern anfallen) erst separieren und sie dann wieder zusetzen, das
verursacht doch zusätzliche Kosten?
Um Aufklärung bittet
Christine
> Am wichtigsten ists, so schnell und kurz wie möglich zu erhitzen. Die
> meisten Leute machen den Fehler, Riesentöpfe zum Erhitzen zu verwenden,
> wenn schon das Aufheizen 15 Minuten braucht, lässt der Geschmack
> stärker als nötig nach.
>
> Einfach mal selbst experimentieren: Zum Vergleich zwei Flaschen Saft
> im kleinen Topf erhitzen, sofort abfüllen. Blind gegen den Saft aus
> dem grossen Topf verkosten. Und gegen verschiedene gekaufte Säfte,
> danach wird man kaum mehr zur Tetra-Pak Sosse greifen...
Hallo
TetraPack kommt sowieso nicht ins Haus, davon abgesehen. Ich werde das
nächste Jahr mal an Deinen Test denken, habe es mit notiert!
Jetzt muß ich erst mal an das Sauerkraut stampfen gehen (25 Kilo sind
wieder fällig!)
> Weshalb sollte man die "Trübstoffe" (die auch bei relativ feinporigen
> Presstüchern anfallen) erst separieren und sie dann wieder zusetzen, das
> verursacht doch zusätzliche Kosten?
>
> Um Aufklärung bittet
> Christine
Hallo
zuerst solltest Du wissen, daß industrielle NAhrungsmittelproduktion
nichts mit Logik zu tun hat, Dort geht es NUR um das Geschäft. Ich weiß
nicht warum es so gemacht wird, vielleicht stören die Schwebstoffe beim
konzentrieren?? Vielleicht fallen sie dabei auch aus?? Auf jden Fall hat
man aus 1 Saft nun 2 Produkte (klar und trüb) und für eine Sorte
verlangt man mehr.
Ähnliche Fragen:
Warum ist gekauftes Sauerkraut oft recht trocken : weil man den
Sauerkrautsaft extra verkauft
Waurm gibt es Weizenkleie zu kaufen : Damit man die fehlende Kleie im
Auszugsmehl ergänzen kann..
...beliebig fortsetzbar ;)
Gruß Lutz
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>>...aus Apfelsaftkonzentrat hergestellt. In der Fruchtsaftindustrie
Servus, vielen Dank für die zahlreichen Beiträge. Meine erste Frage
warum Apfelsaft überhaupt aus Konzentrat hergestellt wird, ist
beantwortet. Damit habe ich nun keine Probleme mehr.
>>Welche Zusatzstoffe könnten ganz legal darin enthalten sein,
>>und welchen Gefahren setze ich mich beim Konzentrat aus?
Diese Fragen sind noch nicht eindeutig beantwortet worden.
Ich möchte den Apfelsaft nicht als Heilmittel betrachten, sondern als
ein Getränk unter anderen. Deshalb möchte ich die Frage
ausklammern, ob eventuell Inhaltsstoffe beeinträchtigt werden.
Mich interessiert besonders, ob im Konzentrat Zusatzstoffe enthalten
sind, die mir schaden könnten. Auch möchte ich keinesfalls Aromastoffe
("Geschmacksverstärker"), wie sie einmal kurz erwähnt worden sind, zu
mir nehmen.
Vielleicht kann ein _unabhängiger_ Lebensmittelchemiker meine Fragen
beantworten?
Gruss von
Karl
> Mich interessiert besonders, ob im Konzentrat Zusatzstoffe enthalten
> sind, die mir schaden könnten. Auch möchte ich keinesfalls Aromastoffe
> ("Geschmacksverstärker"), wie sie einmal kurz erwähnt worden sind, zu
> mir nehmen.
Nein. Es ist verboten und es sind keine drin. Derartige Zusatzstoffe
lassen sich nachweisen. Zwei grosse Safthersteller in der Gegend
prüfen die Lieferungen der Konzentrathersteller und es kommt auch
vor, dass Partien zurückgewiesen werden. Das passiert bereits
auf Verdacht bei Anlieferung. Schon bei der sensorischen Prüfung,
noch vor jeder Analyse.
Wenn das gehäuft passiert, dringt es auch an die Öffentlichkeit.
Vor wenigen Jahren gab es einen Skandal mit gepanschtem Apfelsaft.
Da wurden minderwertige Konzentrate künstlich aufgepeppt, ist
ziemlich schnell aufgeflogen. Möglicherweise nehmen es kleine
Abfüller nicht so genau, da könnte natürlich auch etwas bis zum
Konsumenten durchdringen.
Wenn Du sicher sein willst, mach Deinen Apfelsaft selbst oder kauf
ihn aus persönlich bekannter Herstellung. Ein Prinzip, den man
auch bei vielen anderen Lebensmitteln nicht gänzlich vergessen
sollte.
Hallo Thomas,
>Boskoop ist einer der absolut besten Äpfel für Apfelkuchen, Apfelmus,
>Apfelkompott! Essen tu ich den selten, aber fürs backen gibts von
>Konsistenz und Geschmack wenig besseres.
>
>Nach langjährigen Experimenten mit gedecktem Apfelkuchen zeigte
>Boskoop ganz klar seine Überlegenheit ;-)
hab' sofort einen Mürbteig-Apfelkuchen "Boskoop sortenrein"
bestellt.
Muss aber noch 10 Wochen warten....:-(
Hallo Tom,
> Boskoop ist einer der absolut besten Aepfel fuer Apfelkuchen,
Apfelmus,
> Apfelkompott! Essen tu ich den selten, aber fuers backen gibts von
> Konsistenz und Geschmack wenig besseres.
. . dann probier mal den "Pilot"; vor Februar roh (fast) ungeniessbar.
Dann aber fuer meinen Geschmack DER Apfel fuer den Kuchen
In O&G 1998/12, S.446-447: "LVWO Weinsberg/ _Backeigenschaften_ neuer
Apfelsorten" wurden 20 Sorten getestet auf Aussehen, Saftigkeit,
Festigkeit, Geschmack, Gesamteindruck. Hier auszugsweise Rangfolge:
1. Jonagold Qualitaetsbestimmend fuer Backaepfel scheint
2. Pilot neben ausgewogenem Zucker/Saeureverhaeltnis,
3. Enterprise Saftigkeit vor allem optischer Eindruck und
4. Florina Bissfestigkeit der Apfelstuecke zu sein.
5. Topaz
6. Pinova In der O&G-Tabelle werden Hinweise zur Verar-
7. Gala beitung + zum Backverhalten der aufgefuehrten
8. Boskoop usw... Sorten gegeben.
18. Rubinola . . beim Backen laeuft Saft aus
19. Berlepsch . . saftig, blaeht auf + zerfaellt
20. Reanda . . zu weich, blaeht auf + zerfaellt
Lageraepfel, allgemein:
Auch hier schneidet meine Lieblingssorte Pilot hervorragend ab.
In O&G 1998/11, S.400-402 werden 4 Sorten: Fuji, Pilot, Pinova +
Rubinette frisch und "im Verlauf ihres Lagerlebens unter CA-Lagerung"
untersucht auf Fruchtfestigkeit (Frf), Gesamtzuckergehalt (Gzu), titr.
Gesamtsaeure (Ges), pH-Wert (pH), Vit.C-Gehalt (VitC) und sensorischer
Eindruck.
Nach diesen Kriterien, unterschieden nach Normal- und CO2-Lagerung
werden
Lagerqualitaeten bestimmt. Hier ein paar Ergebnisse unter Luftlagerung
und
CO2-Anreicherung 3% CO2:1% O2 (3/1)
Erster Wert=erntefrisch; 2.Wert=Luftlagerung; 3.Wert=CO2 3/1
Frf(kg/qcm) Gzu(%) Ges(g/l Citr.S) pH-Wert
VitC(mg/100g)
Fuji 7,9;6;7,9 11,3;11;11,5 4,8;1,9;4 3,4;4,1;3,6
11,5;6;7,5
Pilot 8,1;7,6;7,8 11,8;11,9;12,4 9,6;5,9;6,1 3,1;3,3;3,2
23;23;22
Pinova 6,8;5,1;6,1 11,6;11,7;12,1 6,3;2,9;4,1 3,2;3,7;3,4 16;6;7
Rubinette 6,1;3,9;5 12,6;11,3;12,1 7,8;3,9;4,9 3,1;3,6;3,4 11;5;7
Das ist nur ungefaehr wiedergegeben und es sind weitere quantitative
Werte, aber auch Eindruecke zum Geschmack usw. von den Autoren aus der
Bundesforschungsanstalt fuer Ernaehrung, Karlsruhe in dieser
Publikation.
Ich wollte mit diesem Messwerten nur zeigen, das es zu den einzelnen
Apfeleigenschaften bestimmte reproduzierbare Messwerte gibt, denen die
Einordnung zugrundeliegt.
Die Werte zeigen z.B., warum ich meinen "Pilot" erst ab Februar esse;
bei
Pflueckreife ist er so sauer (siehe oben), das ich vermutlich deshalb
bei
ihm noch nicht einmal Apfel"wurm"befall beobachtet habe.
-> Gruesse aus meiner kleinen Obstplantage, Gerd
Leider weiß ich auch nicht, welche Sorten ich habe. Ein Baum ist Cox Orange.
Aber die Anderen? Ein Apfel ist rot/gelb gestreift, wiegt bis zu 230g, der
Baum soll nur alle zwei Jahre tragen, schmeckt sehr gut. Ist aber auch sehr
wässrig, beim essen spritzt einen manchmal das Wasser in die Augen. Der Baum
ist sehr groß. 150Kg habe ich zum Mosten gebracht, weiter 100kg geerntet,
und er ist immer noch proppen voll.
Ein anderer Baum hat grüne,glasig Äpfel, z.Z. fallen kaum Äpfel runter, und
er schmeckt noch recht bitter, die Kerne sind auch nicht nicht braun. Von
den gelben und den gesprenkelten mag ich erst gar nicht anfangen.
Sorry ich klinge sehr verbittert, aber mich erschlägt die Sache im Moment.
Ich bin gerade erst auf diese Newsgroup gestossen.
Kann mir jemand Tipps geben,
- wie ich die Äpfel vernünftig verarbeiten kann?
- wie ich rauskriegen kann, welche Apfelsorten es sind, damit ich etwas über
die Eigenschaften erfahren kann.
Wann Plückzeit ist, haltbarkeit usw.
Über URLs oder sonstige Antworten wäre ich sehr Dankbar.
Axel
> - Als ganzes im Keller lagern. Ist das was im Moment wohl am
> vielversprechensten klingt. Jedenfalls geht es im Moment am schnellsten, den
> Massen Herr zu werden. Meine Frage die ich mir stelle, halten sich die
> Äpfel überhaupt, oder muß ich bald das faule Obst aus dem Keller wieder
> entfernen.
Hallo
ja, die Mengen sind mitunter wirklich ein Problem. Wenn Du den Thread
liest, wirst Du einiges entdecken. DAmpfentsaften finde ich garnicht
gut, jedenfalls nicht bei Äpfeln. Durch das Pektin wird der Saft
zähflüssig und schmeckt nicht mehr. Wir lagern nur ausgesucht schöne
Äpfel und lassen den Rest pressen (Kelterei) Schau mal ins Telefonbuch!
Wir haben eine gefunden bei der man wirklich den Saft vom eigenen Obst
bekommt wenn man einen Termin verabredet. Der Saft ist Klasse und Most
ist auch nicht übel.
Einkochen als Kompott oder Mus machen, ist nicht unsere Sache, wir
essen sowas kaum. Beschädigtes Obst (Äpfel und Birnen) verteilen wir in
der Nachbarschaft oder geben einiges unseren Hühnern die sich auch
freuen. Bevor wir etwas wegwerfen verschenken wir es an Leute die Pferde
oder Schafe haben. Sicher sind auch Tierparks oder Forstämter
interessiert.
> Sorry ich klinge sehr verbittert, aber mich erschlägt die Sache im Moment.
> Ich bin gerade erst auf diese Newsgroup gestossen.
Keine Panik.. wie gesagt, verschenke einfach was Du nicht brauchen
kannst, wenn Du in einer Stadt oder in Stadt-Nähe wohnst, vielleicht
gibt es eine Möglichkeit eine kostenlose Kleinanzeige aufzugeben..
Verschenke Äpfel zum Selbstpflücken !? Ist allesmal besser als alles
vergammeln zu lassen, sowas tut mir auch weh.
> - wie ich rauskriegen kann, welche Apfelsorten es sind, damit ich etwas über
> die Eigenschaften erfahren kann.
Da hätte ich auch 2 Sorten die ich gerne kennen würde!!
Gruß Lutz
--
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> - wie ich die Ÿpfel vern¸nftig verarbeiten kann?
Ein paar Versuche hast Du ja schon gemacht. Die Sache mit dem
Apfelsaft lässt sich noch verbessern. Geh zu einer anderen Mosterei,
eine bei der Du den eigenen Apfelsaft bekommst. Das ist besser, als
die eigenen Äpfel gegen verbilligten Saft zu tauschen. Ein grosser
Fruchtsafthersteller hier ist da besonders schlau: Man bekommt
Gutscheine für den Saft zu 1 DM pro Flasche, entsprechend der Menge
die man bei denen anliefert. Wohlgemerkt: Man bekommt Konzentratsaft
unbekannter Herkunft! Das lokal angelieferte Obst verkaufen sie in
der Premiumlinie "aus heimischen Streuobstwiesen" zu 2 DM und mehr.
Andere Möglichkeit: Obst- und Gartenbauvereine haben meist eigene
Pressen. Dort kannst Du selbst saften, ist gar nicht schwer.
Wenns Dir zu viel Saft wird, kannst Du aucheinen Teil weiter zu Essig,
Most, Schnaps werden/destillieren lassen. Aber guter Saft findet
immer Freunde, keine Sorge.
> - wie ich rauskriegen kann, welche Apfelsorten es sind, damit ich etwas ¸ber
> die Eigenschaften erfahren kann.
Leute fragen. Z.B. in den genannten Obst- und Gartenbauvereinen. Ab
und zu gibt es Aktionen von Zeitschriften (Kraut & Rüben hatte mal
sowas) oder sogar den Gemeinden selbst, wo aus mitgebrachtem Obst
die Sorten bestimmt werden.
>Wenn Du den Thread liest, wirst Du einiges entdecken.
Leider sind auf meinem Server nur die letzen beiden Tage
> essen sowas kaum. Beschädigtes Obst (Äpfel und Birnen) verteilen wir in
> der Nachbarschaft
die haben alle selber genug Obst und wollen eher mir noch etwas abgeben.
:-(
>oder geben einiges unseren Hühnern die sich auch
Tiere habe ich nicht
> freuen. Bevor wir etwas wegwerfen verschenken wir es an Leute die Pferde
Mein Nachbar hat ein Pferd, das darf keine Äpfel wegen Kolikgefahr. Du
siehst, ich habe schon einiges versucht.
>Sicher sind auch Tierparks oder Forstämter interessiert.
Da könnte ich mal nachhaken
> Keine Panik.. wie gesagt, verschenke einfach was Du nicht brauchen
> kannst, wenn Du in einer Stadt oder in Stadt-Nähe wohnst,
leider weiter weg. und hier haben alle selber viel
> gibt es eine Möglichkeit eine kostenlose Kleinanzeige aufzugeben..
> Verschenke Äpfel zum Selbstpflücken !?
Könnte ich mal probieren.
> Ist allesmal besser als alles vergammeln zu lassen, sowas tut mir auch
weh.
mir auch.
Axel
>> Wenn Du den Thread liest, wirst Du einiges entdecken.
> Leider sind auf meinem Server nur die letzen beiden Tage
www.web.de oder www.deja.com nehmen.
Mein Vater erzählt, dass seine Familie das noch in den fünfziger/sechziger
Jahren gemacht hat. Da standen im Keller (damals noch mit Erdboden statt
Zement, ich weiß nicht, ob das wegen der Feuchtigkeit einen Unterschied
macht, bei der Apfelweinreifung macht es das) Regale mit flachen Schubladen
aus Holz (ein weiterer Tip: mit Holzwolle auslegen). Darin lagen die Äpfel
nebeneinander. Jeden Tag wurden sie durchgesehen, die mit einer Macke
aussortiert und sofort gegessen (wenn man meinem Vater glauben darf,
manchmal bis zu einem Kilo pro Kopf nach dem Abendessen, es gab ja keine
anderen Vitaminquellen im Winter). Man aß also den ganzen Winter leicht
mackige Äpfel ... Außerdem mussten sie lagerfähigen Sorten angehören, z.B.
glaube ich "Kaiser Wilhelm". Diese Sorten wurden z.T. auch erst nach langer
Lagerzeit essbar.
Eine moderne Variante wäre, gesunde Äpfel in Folien einzuschließen, dadurch
reichert sich das von den Früchten ausgeatmete Kohlendioxid an, und die
Zuckerveratmung wird abgebremst. Im Prinzip das, was in teuren Lagerhäusern
gemacht wird. Wenn keine Fäulnis eintritt, sollten sie sich so etwas länger
als normal halten.
Grüße,
Anke
>> - wie ich rauskriegen kann, welche Apfelsorten es sind, damit ich etwas ¸ber
>> die Eigenschaften erfahren kann.
manchmal hilft auch ein Foto per Digitalkamera gemacht u irgendwo in
eine homepage gehängt. Gescannt hilft natürlich auch weiter.
Bei eindeutig identifizierbaren Sorten, die einigermaßen
gebräuchlich sind, könnte das zu Treffern führen.
irgendwo in meinem Kram muesste ich noch den Original-Hobbytip
von damals haben. Ich koennte mir vorstellen, dass der in einem
der Hobbythek-Buecher ebenfalls enthalten ist (->Leihbuecherei),
oder vielleicht im Archiv des http://www.wdr.de/?.
Dort wurde eigentlich in erster Linie ein Trockenschrank zum selber
bauen vorgestellt. Einfach ein mehr oder weniger grosser Kasten,
mit Alu-kaschiertem Isoliermaterial ausgekleidet, eine Tuer vorne,
lauter Schienen (ca. 6-8cm Abstand), auf die man schlangenfoermig
(eins buendig hinten, eins buendig vorne) Backbleche,
Sperrholzplatten, mit Gaze bespannte Rahmen oder lauter
Bambusstoeckchen (Apfelringe) einschob.
Der Clou war dann die Heizung per einfachem Solarpanel
(schwarz gestrichene Platte mit Glas drueber) oder wenn es im
Herbst doch etwas kuehler wurde per elektrischem Heizoefchen (Verbrauch
8-12kWh fuer 24h). Diesen Trockenschrank kann man dann draussen in
die Sonne stellen (Beinchen drunter) und das Solarpanel anlehnen.
Die warme Luft stroemt unten ein und dann nach und nach ueber die
einzelnen Schichten und oben wieder raus. (ich schaue hier gerade
auf einen Spind, den man fuer so einen Zweck vielleicht einfach
umbauen koennte...)
Mit diesem "Apparat" wurden sogar sehr feuchte Sachen wie Tomaten
getrocknet. (Rezepte gab's natuerlich auch reichlich in dem Hobbytip)
Wir haben bisher nur Aepfel (Ringe) im Backofen getrocknet (Waerme
allerdings nicht aus dem Backofen selbst sondern aus dem Heizaggregat
drunter, ist ein Gasheizherd, der Backofen selbst waere zu heiss). Bei
wohlschmeckenden Sorten ist der Geschmack der Ringe einfach
genial. Wenn sie sehr stark getrocknet sind, hat man fast
so etwas knuspriges wie Chips. Man muss nur drauf achten, die
getrockneten Ringe in geschlossenen Gefaessen aufzubewahren, da
sie sonst neigen, wieder feucht zu werden... (sind dann leider
etwas sperrig). Aus 2kg Frischobst werden 300g Apfelringe...
Aber zugegeben, fuer riesige Mengen von Aepfeln ist's wegen der
Schnippelei eher weniger geeignet. Da ist Einkellern oder Versaften
doch guenstiger...
Aber wenn in Eurer Gegend _so viele_ nicht wissen was mit den Aepfeln
tun lohnte es sich da nicht, eine "Initiative" zu gruenden
um eine mobile Presse zu besorgen, die dann reihum die Leute
abfaehrt und den Saft *vor Ort* produziert? Hier in NRW wird sowas
sogar von offizieller Seite unterstuetzt. Diese Mobile Presse
ist ein Ergebnis (oder Mittel?) dieser Foerdermassnahmen. Das
ganze kann man ja noch mit einem Kinderfest o.ae. koppeln so dass
dann viele Ihren Spass daran haben (erst auflesen/pfluecken, dann
pressen und abends spielen und feiern...)
[jetzt hab' ich doch noch mal etwas gekramt und den Hobbytip gefunden,
20 DinA5-Seiten. Von Anno 1983 ist er, frueher gab's die bei
Einsendung frankierter Rueckumschlaege...:
Apfelringe 5-10mm, 8h (duenn), 16-24h (dick) Trockenzeit, Zimt vor
dem Trocknen gibt noch eine besondere Note...,
der selbsgebaute Ofen hat den Vorteil, nicht so heiss (d.h. max.
50-55 Grad C) zu werden wie ein Backofen oder sogar handelsuebliche
Trockenoefen.]
;-) und nie gab es mal einen _guten_ Apfel? Kenn ich irgendwoher...
> Eine moderne Variante waere, gesunde Aepfel in Folien einzuschliessen, dadurch
> reichert sich das von den Fruechten ausgeatmete Kohlendioxid an,
Kohlendioxid? mag sein, ich dachte, die Folien sind wegen des
Reifegases Ethylen. Aber ich mag mich taeuschen. Aber vielleicht
diffundiert das Ethylen ja auch durch die Folien durch?
> und die Zuckerveratmung wird abgebremst.
hoert sich so an, als wenn der Zucker beim Lagern so nach und
nach verschwindet...
> Dort wurde eigentlich in erster Linie ein Trockenschrank zum selber
> bauen vorgestellt. Einfach ein mehr oder weniger grosser Kasten,
> mit Alu-kaschiertem Isoliermaterial ausgekleidet, eine Tuer vorne,
> lauter Schienen (ca. 6-8cm Abstand), auf die man schlangenfoermig
> (eins buendig hinten, eins buendig vorne) Backbleche,
> Sperrholzplatten, mit Gaze bespannte Rahmen oder lauter
> Bambusstoeckchen (Apfelringe) einschob.
>
> Der Clou war dann die Heizung per einfachem Solarpanel
> (schwarz gestrichene Platte mit Glas drueber) oder wenn es im
> Herbst doch etwas kuehler wurde per elektrischem Heizoefchen (Verbrauch
> 8-12kWh fuer 24h).
Hallo
Hör bloß auf mit Hobbythek!! Ich habe so einen Schrank mit relativ
großem Aufwand gebaut und auch das dazugehörige Solarpanel. Obwohl alles
in der vollen Sonne stand, hat sich nichts getan, die Äpfel wären
einfach verschimmelt wenn ich sie nicht doch noch im Backofen getrocknet
hätte. Ich halte von der Sendung (Chemie ist Scheiße -außer wenn ihr es
bei Spinnrad, meiner Firma kauft-Pütz) nicht viel.
Dummerweise habe ich doch anstecken lassen und nun steht seit Jahren ein
fast 150 teurer Kasten herum. Dafür hätte ich viel Äpfel mit Strom
trocknen können !!
Gruß Lutz
Hallo Thomas,
hierzu habe ich einen IMO guten, selbsterprobten Tipp: Besorge dir im
Lebensmittelladen 1 l Milchflaschen mit Deckel. Kisten auch noch gleich mit
dazu, sind gut zum Aufräumen. Man bezalt das Pfand an den Laden, bekommt es
aber wieder, wenn der Saft ausgetrunken ist. Die größere Öffnung der Flasche
hat noch den Vorteil, dass ein eventuell aufgeschwommener Brauner Pfropfen
leicht mit dem Teelöffel entfernt werden kann.
Vor Einfüllen des Saftes sind die Flaschen selbstverständlich mit heissem
Wasser zu waschen. Bei einer Apfelsaftaktion mit 100 Flaschen vor 10 Jahren in
Konstanz war ich erstaunt, wie sauber die Leute ihre Milchflaschen ins
Geschäft zurück bringen.
Wenn man so was jedes Jahr machen will, lohnt sich die Anschaffung eines
Sterilisators (Weck) für so um die 160 M.
Gruß
Christian.
--
Raupe entlarvt. Sie entpuppt sich als Schmetterling.
(Ralf Linnemann in dtj)
>"naturtrüber Apfelsaft" ist nicht naturtrüb. Apfelsaft ist nach
>Herstellung und Pasteurisierung blank.
Völlig richtig. Glasklar. Die Schwebstoffe wollen einige Zeit nach der
Sterilisierung des Saftes nicht mehr schweben sondern schwimmen als bräulicher
Pfropfen obenauf. Vgl. Posting mit den Milchflaschen.
Christian.
Axel
> Meinst Du jeden Apfel einzeln in Folie (Frischahaltefolie? ) einzupacken?
> Oder soll man mehrere Ÿpfel zusammen einpacken?
Mehrere Äpfel zusammen in Beutel verpacken. Ich habe hier ein
Faltblatt der "Obstberatung Landesauptstadt Stuttgart", in der
die Sache detailliert beschrieben ist. Sie schreiben von 2-5kg Äpfel,
Folien nicht stärker als 0,05mm (25x40cm oder 40x60cm) und
minimaler Perforation der Folie nach 3-4 Wochen.
Wenn ich mal dazukomme, tippe ich das Blatt ein. Ist relativ viel
Text, auch die biologischen Vorgänge werden erklärt.
> oder vielleicht im Archiv des http://www.wdr.de/?.
Es gibt auch www.hobbythek.de, aber die Tips sind erst seit 1996 online.
>
> Wir haben bisher nur Aepfel (Ringe) im Backofen getrocknet (Waerme
> allerdings nicht aus dem Backofen selbst sondern aus dem Heizaggregat
Meinen Ofen habe ich auf 50 Grad gestellt. Aber damit habe ich die ganze
Feutigkeit aus den Äpfeln in der Wohung.
> etwas sperrig). Aus 2kg Frischobst werden 300g Apfelringe...
Ja viel Wasser...
> Aber wenn in Eurer Gegend _so viele_ nicht wissen was mit den Aepfeln
> tun lohnte es sich da nicht, eine "Initiative" zu gruenden
Mein Vater hat das Grundstück bewritschaftet, der ist gestorben,
und darum muß ich mich jetzt darum kümmern. Die anderen verbrauchen, das was
sie so haben und lassen einen Rest verrotten.
> um eine mobile Presse zu besorgen, die dann reihum die Leute
> abfaehrt und den Saft *vor Ort* produziert? Hier in NRW wird sowas
> sogar von offizieller Seite unterstuetzt.
Ich wohne auch in NRW, aber dieses Jahr ist es mir zu knapp. Muß mich mal
kundig machen wenn ich etwas mehr Zeit habe.
> [jetzt hab' ich doch noch mal etwas gekramt und den Hobbytip gefunden,
> 20 DinA5-Seiten. Von Anno 1983 ist er, frueher gab's die bei
> Einsendung frankierter Rueckumschlaege...:
Gibt es heute auch noch, aber immer nur von der aktuellen Ausgabe.
Könnetest Du mir die Seiten evt mal einscannen? oder Kopieren?
Axel
Hallo Thomas,
>Wenn ich mal dazukomme, tippe ich das Blatt ein.
na mach' schon! :-)
Hm. Na gut, dass ich mich bislang nicht zu so einem Projekt durchringen
konnte. Ich hatte damals allerdings den Eindruck gewonnen, dass
hauptsaechlich mit dem Elektroheizoefchen getrocknet wurde. Vielleicht
muss man beides kombinieren? Einige Sachen brauchen ja 24h, und so lange
scheint die Sonne im Herbst dann ja doch nicht mehr... Im Sommer mit
Sommergemuese hat man vielleicht mehr Erfolg...
> und nun steht seit Jahren ein
> fast 150 teurer Kasten herum.
Vielleicht findest Du hier ja bald einen Kaeufer ;-)
> Dafuer haette ich viel Aepfel mit Strom trocknen koennen !!
Naja, man muss schon Spass am Basteln haben, um so ein Projekt
zu realisieren. Wenn's funktionieren wuerde koennte doch einiges
an leckeren Trockensachen ueber die Jahre dabei herauskommen...
Gegen Strom wurde dort ja nicht gewettert, sondern nur dagegen, dass
der Backofen, auch Umluft auch bei niedrigster Einstellung ueber
70Grad geht.
Der Luftstrom in dem Kasten erschien mir auch ganz nuetzlich.
Im Backofen ist das etwas schwieriger (vielleicht Umluft?), und
die Feuchtigkeit ist dann im Haus, wie auch Axel bemerkte...
> Gegen Strom wurde dort ja nicht gewettert, sondern nur dagegen, dass
> der Backofen, auch Umluft auch bei niedrigster Einstellung ueber
> 70Grad geht.
Hängt vom Ofen ab. Ein Thermometer zeigt schnell, wie heiss es
da drin wirklich wird. Unserer liegt wirklich bei 50 Grad (+-10 Grad).
> Im Backofen ist das etwas schwieriger (vielleicht Umluft?), und
> die Feuchtigkeit ist dann im Haus, wie auch Axel bemerkte...
Wenn man alle Türen offen hat. Wir trocknen über Nacht mit
billigerem Nachtstrom. Die Küchentür ist zu, das Küchenfenster
nach draussen dagegen einen Spalt offen. Klappt prima. Vier grosse
Bleche pro Nacht. Nur Quittenspeck braucht eventuell mehrere
Durchgänge.
--
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