ich bin nun nicht gerade der Chemiekeulenschwinger, aber dieses Zeug ist
nun mal extrem hartnäckig. Da wo man es gerade ausgegraben hat, wächst
es in einer Woche schon wieder durch. Nun habe ich gehört, daß es ein
Spritzmittel geben soll, das über die Blätter dem Giersch den Garaus
machen soll. Wer kann mir sagen wie dieses Mittel heißt !
Gruß Fred
--
Gegen Giersch wirken Herbizide mit dem Wirkstoff Glufosinate (z.B. Madit
o.a.) nicht verwechseln mit Präparaten mit dem Wirkstoff Glyphosate.
Josef Baumann
Fred Oetken schrieb in Nachricht <3711917D...@zarm.uni-bremen.de>...
Fred Oetken schrieb:
>Hallo Gartenfreunde,
>
>ich bin nun nicht gerade der Chemiekeulenschwinger, aber dieses Zeug ist
>nun mal extrem hartnäckig. Da wo man es gerade ausgegraben hat, wächst
>es in einer Woche schon wieder durch. Nun habe ich gehört, daß es ein
>Spritzmittel geben soll, das über die Blätter dem Giersch den Garaus
>machen soll. Wer kann mir sagen wie dieses Mittel heißt !
>
>Gruß Fred
>--
Also wenn mich nicht alles taeuscht hat mein Vater vor einigen Jahren das
gleiche Problem mit einem Mittelchen geloest, das hies glaube ich zu DDR-Zeiten
RAMEX, wirkt nur gegen zweikeimblaettrige Pflanzen, hat glaube ich auch ganz
gut geholfen. Ansonsten mal nach Mitteln gegen breitblaettrige Unkraeuter
gucken oder fragen
Hagen
habe auch mal gegen Giersch gekämpft. Keine Chemie half, nach Aussagen von
Gartencenter"beratern" gibt es (vor 4 Jahren) nichts, was ihn richtig tot
macht. Am besten half bei mir nur ausgraben, aber 99%ig gründlich, denn
jedes kleine Reststück wurzelt wieder an. Zerhacken in Stücke und Reste
drinlassen ist die beste Vermehrung. Ergänzend zum Ausgraben muß also
mindestens wöchentliches Nachentfernen aller Neuaustriebe folgen, möglichst
oft Abreißen der neu erscheinenden Blätter. Auf Dauer geht der Giersch dann
ein, da er dann nie assimilieren kann. Wenn es möglich ist, evtl. mit
Rasenmäher immer wieder drüber?
Vielleicht ist diese sehr große Mühe Dir das wert. Sollte er schon in
Strauchwurzeln sein und von dort sich immer wieder ausbreiten - dann weiß
ich auch keinen Rat.
Gruß M.
Es gibt ein Mittel der Firma CELAFLOR und der Name ist "Roundup
Alphee" (Unkrautpistole).
Wenn der Giersch damit besprüht wird nimmt die Pflanze über die Blätter den
Wirkstoff auf
und verteilt ihn bis in die letzte Blatt- und Wurzelspitze. Somit wird
sichergestellt
daß kein Wurzelrest in der Erde verbleibt und neu austreiben kann.
Dieses Mittel dient der gezielten Bekämpfung also solltest du
Nutzpflanzenblätter damit besprühen geschieht daselbe.
Auch für Brennessel, Winde, Quecke, Löwenzahn und Distel bestens geeignet.
Selbsterfahrung: Es ist nicht fischgiftig, in keine Gefahrenklasse
eingeordnet, und es wirkt ! !
Gruß Jakob
> ich bin nun nicht gerade der Chemiekeulenschwinger, aber dieses Zeug ist
> nun mal extrem hartnäckig. Da wo man es gerade ausgegraben hat, wächst
> es in einer Woche schon wieder durch. Nun habe ich gehört, daß es ein
> Spritzmittel geben soll, das über die Blätter dem Giersch den Garaus
> machen soll. Wer kann mir sagen wie dieses Mittel heißt !
Mein Vater hat vor einer Woche ein Mittel namens "WEEDEX" ausprobiert,
es soll speziell gegen Giersch wirken. Ob's funktioniert hat, muesste
ich Ihn mal fragen...
Gruss,
St1
--
Drugs are bad, because if you do drugs you're a hippie, and hippies
suck.
Hallo Fred und Jakob,
>>ich bin nun nicht gerade der Chemiekeulenschwinger, aber dieses Zeug ist
>>nun mal extrem hartnäckig. Da wo man es gerade ausgegraben hat, wächst
>>es in einer Woche schon wieder durch.
deshalb ist Umgraben bestenfalls die zweitbeste Lösung, denn
irgendwelche Kleinteile bleiben übrig und kommen dann später, aber sie
kommen....:-(
Besser ist es, mit einem Spargelstecher oder ähnlichem Gerät den Trieb
ziemlich weit unten abzutrennen und vorsichtig herauszuziehen. Und
dann nicht nachstochern und da unten Kleinzeug produzieren.
Wenn man das einige Male wiederholt, verhungern die tiefer unten
sitzenden Wurzelteile. Aber: Manchmal geht das Abstechen halt nicht,
weil da Steine im Weg sind oder Sträucher- und Staudenwurzeln geschont
werden sollen....
>Nun habe ich gehört, daß es ein
>>Spritzmittel geben soll, das über die Blätter dem Giersch den Garaus
>>machen soll. Wer kann mir sagen wie dieses Mittel heißt !
Das wüßte ich auch gern....
>Es gibt ein Mittel der Firma CELAFLOR und der Name ist "Roundup
>Alphee" (Unkrautpistole).
>Wenn der Giersch damit besprüht wird nimmt die Pflanze über die Blätter den
>Wirkstoff auf
>und verteilt ihn bis in die letzte Blatt- und Wurzelspitze. Somit wird
>sichergestellt
>daß kein Wurzelrest in der Erde verbleibt und neu austreiben kann.
Was man dem Kleinverbraucher so alles weiß machen kann, gell...:-(
Ich hab' da gerade die Herstellerbeschreibung von Roundup Ultra liegen
(gleicher Wirkstoff Glyphosat?).
Und da steht im Kleingedruckten, das seinen Namen verdient, da nur mit
Lupe lesbar, wörtlich:
"Nicht bekämpfbar: Salbeigamander, gewöhnlicher Giersch, weißer
Mauerpfeffer, Acker- und Sumpfschachtelhalm, kleine Brennessel,
Weißklee."
Dies will besagen, daß man dem Landwirt und Gärtner nicht weiß macht,
daß Giersch zuverlässig beseitigt wird, aber den Hobbygärtnern....
Dafür ist dann die Kleinpackung im Preis etwas aufgepeppt...
Trotzdem kann man, wenn Giersch bekämpft werden muß und es mechanisch
nicht geht, nur auf Roundup zurückgreifen. Aber: Man muß sich auch
damit auf mehrere Behandlungen einrichten. Ein Vorteil ist, daß man es
nicht spritzen muß sondern (in höherer Konzentration) auch als
Streichlösung anwenden kann. Und mit der Streichlösung kann man
Giersch aus anderen Pflanzen usw. richtiggehend herausoperieren.
>Dieses Mittel dient der gezielten Bekämpfung also solltest du
>Nutzpflanzenblätter damit besprühen geschieht daselbe.
In der Nähe von Nutzpflanzen würde ich das Mittel zumindest nicht
spritzen. Denn eine Wartezeit von z.B. immerhin 90 Tagen (!) bei der
Behandlung von Maisflächen vor der Aussaat spricht wohl Bände.....
>Auch für Brennessel, Winde, Quecke, Löwenzahn und Distel bestens geeignet.
>Selbsterfahrung: Es ist nicht fischgiftig, in keine Gefahrenklasse
>eingeordnet, und es wirkt ! !
Na ja, immerhin steht da auch: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel
vermeiden. Mißbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Keine
Anwendung auf Flächen, von denen die Gefahr einer Abschwemmung in
Gewässer gegeben ist. In jedem Fall sind bei Steichanwendungen bzw.
Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung 5 m und bei Spritzanwendungen
10 m Abstand zu Oberflächengewässern einzuhalten.
Also, immer schön vorsichtig und zurückhaltend damit hantieren, wenn's
denn schon mal sein muß, was bitte jeder selbst entscheiden und
verantworten muß.
Beste Grüße
G e r h a r d
Hallo Wilhelm,
das ist ja hoch interessant!
Welche Teile der Pflanze eignen sich denn zum Verzehr und wiekann mann sie
zubereiten? C=:-)
MfG Andreas
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Andreas Mende <ra.m...@01019freenet.de> schrieb im Beitrag
<371b...@netnews.web.de>...
vielen Dankfür den Tip! Ich denke wir werden Den Giersch-Spinat erst mal
"nature" probieren.
Wenn es schmeckt, ergeben sich ja vielfältigste Möglichkeiten, wie z.B. Ricotta-
Giersch-Ravioli, -vielleicht die Rauke der Zukunft? ;-)
Übrigens Abnehmer der neuen Köstlichkeit dürfen sich gerne bei mir melden, da
reichlichst vorhanden, selberernten ehrensache!
Gruß Andreas
Hallo man kann es auch m,it Round up wegspritzen, das geht schneller und
kommt auch so schnell nicht wieder
Heinz