Am 10.08.2017 um 13:55 schrieb claudia reinhardt:
> Am 10.08.2017 um 13:08 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>> Mir fällt gerade auf, dass junge Kohlmeisen auch ganz gut in die
>> Beschreibung passen würden ... insbesondere in die Kurzfassung
>> "gebleichte Kohlmeise trifft es noch besser". Die "Krawatte" fehlt
>> ihnen häufig noch und aufgeplustert können die "Halbstarken" schon
>> mal größer wirken, als ihre Eltern.
>
> Das hab ich mir auch überlegt, zumal die Vögel immer nur über einen
> kurzen Zeitraum an den Futterschalen auftauchen, sich aber
> auszukennen scheinen. Meine Bildersuche nach jungen Kohlmeisen hat
> mich aber schwanken lassen.
>
> Eine Mönchsgrasmücke ist es nicht, das Gefieder ist deutlich
> kontrastreicher gezeichnet als bei der. "Mein" Vogel sieht wie eine
> Federzeichnung auf altem Papier aus.
>
Mit dem "schwarzen Streifen auf der Brust" scheiden Bachstelze,
Trauerschnäpper, Raubwürger, Braunkehlchen, Schwanzmeise, Steinmätzer,
Haubenmeise, Mehlschwalbe und Schneeammer, als letzte Vertreter der
unfarbigen und schlichten heimischen Singvögel aus und einen Kiebitz
hättest du anders beschrieben. Lässt sich an der Schraube noch drehen
(vielleicht liegt der quer oder diagonal oder schwarze Haut schimmert
schon mal durch oder ...?), oder ist es besser, dass wir uns darauf
verständigen, dass du einen Vogel hast, der dem einer sehr seltenen
Albino-Kohlmeise zum verwechseln ähnlich sieht, denn andere - mit
schwarzem Streifen auf der Brust - scheint es nicht zu geben? Eigentlich
ist dieser Streifen ein einzigartiges und untrügliches Markenzeichen
ebendieser Kohlmeise.
Vielleicht wäre es aber auch sinnvoll, das alte Bild mit der
Federzeichnung eines Vogels, mal von der Wand zu nehmen, und zu schauen,
was hinten drauf steht. :-)
--
Gruß,
Kalle
- Vögel und andere Viecher -
Begegnungen am Bach III:
https://youtu.be/LZTY-hLmIwc