Viele Grüße
Armin
"Armin" <armin....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:85d21995.03042...@posting.google.com...
Also in den Kompost würde ich das Zeugs NICHT tun!
Wenn die wirklich 20 Jahre "ausgehalten" haben, muss da ja eine Menge zeugs
drinnen sein. (Hochdruckimprägniert und vielleicht auch öfter mal mit dem
schönen "Xyla-Sonstwas-UnkrautEx-SchimmelEx-AllesEx" gestrichen ;-)
Also entsorgen...
Sperrmüll sollte eigentlich schon gehen, aber da gibt das örtliche Rathaus
(Bürgerbüro) sicher Auskunft.
Gruß,
Marcus
Hallo
man muss davon ausgehen, dass sie einst imprägniert waren. Je nachdem
womit, könnten noch immer ziemlich üble Rückstände davon im Holz
verblieben sein. Der richtige Weg wäre die Entsorgung über den Hausmüll
oder Sperrmüll. Beide Müllfraktionen werden inzwischen fast überall in
einer Verbrennungsanlage "thermisch behandelt" wie es so schön heißt.
Auf keinen Fall auf den Kompost werfen. Auskunft bekommst Du bei der
zuständigen Gemeindeverwaltung bzw. dem Abfallberater. Es gibt noch
regionale Unterschiede, eine wirklich stichhaltige Auskunft gibts nur
regional.
Gruß Lutz
> Wo soll ich mit den Resten nun hin?
Fürs Osterfeuer ist es ja jetzt leider zu spät. ;->>
Du wirst Dich deshalb wohl bei den Recyclinghöfen Deines Landkreises /
Deiner Gemeinde erkundigen müssen.
> normalen Hausmüll bzw. gehäckselt in den Kompost?
Ich würds auf keinen Fall in den Kompost geben.
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Mit freundlichen Grüßen
Roland
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Somalikatzen "vun Wille Moor"
http://www.somalikatzen.de
> dann ist das auf jeden Fall Sondermüll und muss entsprechend entsorgt
> werden. Wenn es so ist wie du vermutest wäre eine Entsorgung als
> Sperrmüll strafbar.
Hallo
nana, so ist es vielleicht bei Euch, bei uns beispielsweise nicht. Hier
dürfen diese Hölzer nur nicht in den Holzcontainer geworfen werden. Die
Verbringung in den Restmüll bzw. Sperrmüll ist hier der vorgeschriebene
Weg. Die Verbrennungsanlagen haben Filteranlagen die mit genau diesen,
häufig auftretenden Giftstoffen gut fertig werden. Selbst wenn es um
Sondermüll geht - was bei uns z.B. Gifte, Lacke, Lösemittel usw. sind,
so gibt es für Privatleute eine einmalige Abholungsaktion jedes Jahr -
kostenlos!
Wie schon erwähnt: Unbedingt telefonisch durchfragen, am besten bei der
Gemeindeverwaltung oder dem Abfallwirtschaftsverband (sofern es einen
gibt) oder dem Umwelt-Referat beginnen. Meist gibt es Abfallberater die
erstaunlich kostengünstige Hilfen kennen (z.B. Asbest-Entsorgung für lau
incl. kostenlosem Verpackungsmaterial) Die Müllgebühren sind hoch
(kostendeckend sollen sie sein) und viele schimpfen und verbreiten
Gerüchte. In Wirklichkeit hat sich mit wenigen Ausnahmen (z.B. in
Berlin) schon sehr viel auf dem Sektor getan. Nichts desto Trotz leben
die Urban Legends weiter.
Gruß Lutz