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Mittel gegen Grasmilben ?

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Anne Klein

unread,
Aug 13, 2003, 1:13:17 PM8/13/03
to
Hallo NG,
hat jemand Erfahrung mit Grasmilben. Habe den
Eindruck, dass ich mir Grasmilben gefangen habe
und dass diese inzwischen im Haus, ja sogar
im Teppich sind.
Wäre froh, wenn mir jemand mal einen Tipp
geben kann, wie man diese Tierchen los wird.

Danke und Gruß
Anne


Bernhard Albert

unread,
Aug 14, 2003, 5:50:34 AM8/14/03
to

"Anne Klein" <tmp_17...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:bhdri5$10ttj9$1...@ID-168425.news.uni-berlin.de...

> hat jemand Erfahrung mit Grasmilben. Habe den
> Eindruck, dass ich mir Grasmilben gefangen habe
> und dass diese inzwischen im Haus, ja sogar
> im Teppich sind.

Das kann nicht sein - bist Du sicher, dass es Gras- und keine Krätzmilben
sind?
Wo hast Du die Milben gefangen - leben sie in Eurem Garten?
In jedem Fall leben sie nicht im Haus oder im Teppich - zumindest nicht
lange!

Grasmilbenlarven sitzen auf den Spitzen von Grashalmen aber auch gerne in
Brombeerhecken und manchmal findet man sie auch in gelagertem Heu oder Stroh
in der Scheune. Die anderen Daseinsformen der Grasmilben benötigen keine
Menschen - sie bleiben also nicht. Berichten zu Folge nerven sie auch bei
der Obsternte, was nahe legt, dass sie sich auch mal auf einen Obstbaum
versteigen. Die Larven bohren sich in die Haut, nehmen ein Tröpfchen Blut
und sind nicht mehr gesehen. Im Haus segnen sie auch ohne Blutfund
augenscheinlich schnell das zeitliche oder verkriechen sich in Ecken, denen
der Mensch nicht nahe kommt. Ich habe sie z.B. nie bei der Bearbeitung von
Fallobst, das ein paar Tage in der Küche oder im Keller stand einen
Grasmilbenstich gefangen - sie sind auch nie in selbst geernteten Saatgut
aufgetaucht. Nur im Bett, auf der Couch oder in getragener Kleidung sitzen
sie noch bis zu einer Woche, mitten im Duft der auserwählten und warten
sehnsüchtig auf ihre Rückkehr. Das Stiche manchmal erst im Lauf von Tagen
auftauchen, liegt zum einen an solchen wartenden Milben, aber auch daran,
dass sie es gar nicht sonderlich eilige haben. Sie wandern manchmal
praktisch unsichtbar auf der Haut des Wirts herum, bis sie sich entscheiden
ihn anzubohren oder benötigen auch länger, bis sie sich durchgebissen haben.
Die Bissstellen tauchen nach unserer Erfahrung seltenst schon am Kontakttag
auf - also dem Tag, an dem wir sie eingefangen haben - sondern erst am
nächsten Morgen oder auch 1-2 Tage danach. Bei kleinen Kindern geht das oft
schneller - die scheinen eine weichere Haut zu haben. Die Bissstellen jucken
penetrant, aber man kann dann nur noch etwas gegen den Juckreiz tun, denn
wenn es schon juckt oder ein Biss, eine Stich mit einem roten Punkt in der
Mitte, sichtbar ist, ist es zur Bekämpfung der Milbenlarven zu spät, die
Grasmilbenlarven sind schon hoch zufrieden auf dem Absprung. Da die anderen
Lebensformen der Grasmilben nicht in der Wohnung existieren können und die
Larven nur einmal Blut brauchen, ist eine längerer Aufenthalt der Grasmilben
und ihre Vermehrung in der Wohnung ausgeschlossen. Wir haben sie z.B. auch
noch nie auf der Terasse und in der Gartenhütte gehabt - obgleich rundherum
Grasmilbenterritorium ist.

Wenn man in Gegenden lebt oder sich auf eine Wiese gesetzt hat, auf der es
Grasmilben gibt, dann helfen nur zwei Verfahren: Erstens Wäsche einfrieren
oder in die Maschine und Duschen. Direkt nach dem Nachhause kommen die
Klamotten und die Liegedecke in eine Plastiktüte und ab in die Gefriertruhe.
Dann kann man sie auch ruhig nochmal anziehen oder wieder verwenden.
Ansonsten eben gleich in die Waschmaschine. Bloß nicht auf den großen
Wäscheberg, in dem man dann auch in den nächsten Tagen beim Befüllen der
Maschine noch herumwühlt. Dann begibt man sich unter die Dusche und seift
sich ab - dann sind alle Grasmilben, die noch herumlaufen gewöhnlich weg -
mal abgesehen, von denen, die sich schon ein ausreichendes Stück in die Haut
gebohrt haben. Die kommen dann noch zum Ziel.

Als vorbeugende Mittel im eigenen Garten wird empfohlen den Rasen kurz zu
halten und einen geschlossenen gepflegten Kompost zu haben, dann sind ihre
Lieblingsstellen schon mal weg - es wird hin- und wieder auch empfohlen
nicht zu mulchen - aber so dramatisch ist der Umgang mit den Grasmilben
nicht, um dafür auf die gewohnte Gartenpflege zu verzichten.

Als vorbeugende Mittel zum Schutz wird empfohlen in der Milbenzeit auf der
Terasse und nicht auf dem Rasen zu verweilen.erden lange Hosen, Gummistiefel
und ein Hemd/Bluse in der Hose empfohlen. Die Grasmilbe haben es so deutlich
schwieriger an die empfindlichen Stellen zu gelangen - sie schaffen es dann
meist zumindest nicht während der Stunden, die man im Garten verbringt.
Ebenfalls wird empfohlen sich nicht ins Gras zu legen oder zu setzen.

Als vorbeugendes Mittel zur Abschreckung können Antizeckenduftstoffe
empfohlen werden, die allerdings üblicherweise noch penetranter sind als
Duftmittel, die Mücken abhalten und die nur auf der Kleidung und nicht auf
der eigenen Haut zum Einsatz kommen sollten.

Als vorbeugende Mittel auf der eigenen Haut gibt es zwei Varianten, von
denen eine auch nicht gerade gesundheitsförderlich ist. Man duscht vor dem
Gang in den Garten oder der Party auf der Wiese, trocknet sich so ab, dass
man noch deutlich feucht ist und reibt sich dann sehr sehr sparsam eventuell
unter Verdünnung mit etwas Wasser mit einem Mittel gegen Krätzmilben ein,
wie beispielsweise Crotamitex. Nach dem Milbenkontakt sollte man das nicht
tun, denn immerhin handelt es sich dabei um starke Mittel gegen Krätzmilben,
mit entsprechenden Neben- und Folgewirkungen (siehe Beipackzettel). Eine
echte Alternative ist ein Neemprodukt zum Einreiben - Neem (Niem) wird in
der Hautpflege in seiner Anbauregion schon seit Jahrunderten eingesetzt und
es sind zumindest bisher keine Nebenwirkungen bekannt geworden. Ich verwende
dieses Mittel selbst und habe damit sehr gute Erfahrungen - mich haben die
Milben seither nicht wieder gebissen. Mittel gegen Krätzmilben sind nicht
ganz preisgünstig - das Mittel auf Niembasis ist deutlich günstiger,
gesünder und einfach herzustellen. Auch wenn man sich eingerieben hat, ist
es nach dem Milbenkontakt sinnvoll sich zu duschen und die Wäsche
einzufrieren oder gleich in die Maschine zu geben, da die Mittel nicht ewig
auf der Haut halten und weil sie die Milben nicht davon abhalten können, in
der Kleidung oder im Haar auf Lauerstellung zu sitzen.

Rezeptur für das Einreibemittel:

Niemkontroller gegen Milben und Läuse

25 ml Niemblättertinktur (z.B. bestellbar auf
http://www.niem-handel.de/)
75 ml abgekochtes Wasser o. Aqua dest. bzw. Aqua dem.
2 Meßl. Xanthan (das entspricht dem Volumen einer Badeperle - im
Meßbecher sind es 5-6 ml des staubfeinen Pulvers)
10 Tr. Paraben K (Info:
http://www.omikron-online.de/naturhaus/angebote/info/1539-inf.htm)

Das Xanthan in das Wasser einstreuen und rühren, bis ein dickliches Gel
entsteht.
Anschließend die Niemblättertinktur in das Gel einrühren und mit Paraben
konservieren.
Reiben Sie Ihren ganzen Körper mit dem Kontroller ein.

Die Niemtinktur kann aus Niemblättern auch selbst hergestellt werden: Man
zerstösst oder zermahlt 25 g Niemblätter und setzt diese mit 100 ml eines
70%igen Äthylalkohol an. Nach 1 Woche wird die Tinktur mit Hilfe eines
Papierfilters oder besser noch eines Stofftaschentuchs filtriert.

Der Niemkontroller hilft auch gegen den Juckreiz nach dem Biss und er hilft
auch bei Läusen und Krätzmilben.

Das Rezept stammt aus: Ellen Norten. Wunderbaum Niem. Köln 1996. Es kostet
mich im Jahr 2001 10,50 Euro.

Für Haustiere, die ebenfalls von Grasmilbenlarven angefallen werden und
diese auch ins Haus schleppen, gibt es bereits geeignete käufliche Produkte
auf Neembasis, wie Sprays und Shampoos.

Gruß
Bernhard


Gudrun Ewald

unread,
Aug 14, 2003, 7:52:56 AM8/14/03
to

"Bernhard Albert" <b.al...@link-f.org> schrieb

> der Obsternte, was nahe legt, dass sie sich auch mal auf einen Obstbaum
> versteigen.

Ich glaube eher, dass man die Milben beim Aufheben des Obstes vom Boden
bekommt, oder? Ich hatte die stärksten Stiche, wenn ich Fallobst sammelte.

> Wir haben sie z.B. auch
> noch nie auf der Terasse und in der Gartenhütte gehabt - obgleich rundherum
> Grasmilbenterritorium ist.

ACK
Hast du eine Idee, warum die Biester nur Frauen stechen? Hier im Umkreis ist das so.
Vielleicht liegt es daran, dass die Stiche hauptsächlich an den Stellen auftauchen, wo das
BH-Gummi saß ;-)

>
> Als vorbeugende Mittel im eigenen Garten wird empfohlen den Rasen kurz zu
> halten

Es ist mir unerklärlich, wo diese Milben noch bei unserem kurzen und absolut nicht mehr
grünem Rasen leben.


> Als vorbeugendes Mittel zur Abschreckung können Antizeckenduftstoffe
> empfohlen werden, die allerdings üblicherweise noch penetranter sind als
> Duftmittel, die Mücken abhalten und die nur auf der Kleidung und nicht auf
> der eigenen Haut zum Einsatz kommen sollten.

Das Zanzarin kann man aber schon auf die Haut auftragen (Ökotest).

Herzlichen Dank für den "Niemtipp", werde mich mal umsehen.
Gruß
Gudrun


Bernhard Albert

unread,
Aug 14, 2003, 9:12:12 AM8/14/03
to

"Gudrun Ewald" <gune...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bhfsp7$hh5$04$1...@news.t-online.com...

> Hast du eine Idee, warum die Biester nur Frauen stechen? Hier im Umkreis
ist das so.
> Vielleicht liegt es daran, dass die Stiche hauptsächlich an den Stellen
auftauchen, wo das
> BH-Gummi saß ;-)

Sie kriechen bevorzugt an solche engen Stellen - keine Ahnung warum - bei
den Männern beißen sie gerne im Bereich des Hosenbunds - ich nehme an, dass
sie an den Stellen nicht weiterkommen u.U. wird an diesen Stellen auch immer
etwas venöses Blut gestaut - eventuell sind sie in der Lage besonders
geeignete Bißstellen aufzufinden.

> > Als vorbeugende Mittel im eigenen Garten wird empfohlen den Rasen kurz
zu
> > halten
>
> Es ist mir unerklärlich, wo diese Milben noch bei unserem kurzen und
absolut nicht mehr
> grünem Rasen leben.

Die Milben leben im Bereich der Graswurzeln - nur die Larve klettert auf die
Spitze vom Grashalmen und lässt sich beim Durchlaufen des Grases abstreifen.
Sie leben selbstverständlich auch im kurzen Rasen - da werden aber beim
Drüberlaufen wesentlich weniger davon mitgenommen - man tritt ja einfach auf
sie drauf. Legt man sich auf den Rasen, können sie natürlich in aller Ruhe
aufsteigen.

> > Als vorbeugendes Mittel zur Abschreckung können Antizeckenduftstoffe
> > empfohlen werden, die allerdings üblicherweise noch penetranter sind als
> > Duftmittel, die Mücken abhalten und die nur auf der Kleidung und nicht
auf
> > der eigenen Haut zum Einsatz kommen sollten.
>
> Das Zanzarin kann man aber schon auf die Haut auftragen (Ökotest).

Das stimmt - aber ich habe mit Zanzarin keine guten Erfahrungen, das wirkt
bei mir gar nicht gegen Milben, die steigen und beißen gerade so, als hätte
ich mich gar nicht eingerieben.

Was bei mir gut wirkt ist Hesperos Ungezieferspray - aber das gegen Flöhe
und Zecken und nicht das gegen Mücken. Das riecht zwar penetrant nach
Nelken, aber nach dem Einkleiden kniehoch auf Schuhe, Socken und Arbeitshose
gesprüht - führt es offensichtlich dazu, dass die Milben ihren Aufstieg
abbrechen und sich fallen lassen. Ich habe das verwendet, bevor ich auf das
Neempräparat gestoßen bind und hatte deutlich weniger Stiche, als ohne
diesen Schutz.

Abschließend zum Fallobst. Tatsächlich fange ich sie mir auch sehr sehr
häufig beim Fallobst sammeln ein und dann Stechen sie auch eher in den
oberen Körperregionen z.B. unter den Achseln oder dort wo das Unterhemd mit
der Doppelnaht am Körper anliegt. Ich kenne es aber aus einem Bericht auch
von Landarbeitern, die sich die Milben einsammeln, wenn sie auf langen
Leitern Birnen von Bäumen pflücken. Ich weiß noch, dass das ein Bericht aus
der Schweiz war, aber leider keine weiteren Details - es wurde damals
diskutiert, ob es verschiedene Sorten dieser Milben geben könnte, da sich
die gewöhnlichen Grasmilben nicht so hoch hinaus wagen. Das haben sie im
übrigen mit den Zecken gemeinsam, die nicht wie lange Jahre vermutet von
Bäumen springen oder sich fallen lassen, sie würden so ja auch massenhaft
daneben fallen, sondern ebenfalls abgestreift werden und dann an der
Kleidung hochsteigen. Deshalb hilft auch gegen Zecken geschlossene Kleidung,
von der man sie nach dem Marsch durch eine Zeckenwiese im Dutzend ablesen
kann, bevor sie ihren fiesen Angriff starten.

Gruß
Bernhard


Bernhard Albert

unread,
Aug 14, 2003, 9:16:18 AM8/14/03
to

"Gudrun Ewald" <gune...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bhfsp7$hh5$04$1...@news.t-online.com...

> Es ist mir unerklärlich, wo diese Milben noch bei unserem kurzen und


absolut nicht mehr
> grünem Rasen leben.

Ach noch eins - die Milben sind ähnlich widerstandsfähig wie die Zecken -
die können offensichtlich auch ewige Zeiten ohne Nahrung und mit einem
absoluten Minimum an Feuchtigkeit auskommen.

Gruß
Bernhard


Gudrun Ewald

unread,
Aug 14, 2003, 2:38:45 PM8/14/03
to

"Bernhard Albert" <b.al...@link-f.org> schrieb

>
> Sie kriechen bevorzugt an solche engen Stellen - keine Ahnung warum - bei
> den Männern beißen sie gerne im Bereich des Hosenbunds - ich nehme an, dass
> sie an den Stellen nicht weiterkommen u.U. wird an diesen Stellen auch immer
> etwas venöses Blut gestaut - eventuell sind sie in der Lage besonders
> geeignete Bißstellen aufzufinden.
>

Stimmt, letzten Herbst waren es auch die Stellen, wo die Sockenbündchen sitzen.

> Die Milben leben im Bereich der Graswurzeln - nur die Larve klettert auf die
> Spitze vom Grashalmen und lässt sich beim Durchlaufen des Grases abstreifen.
> Sie leben selbstverständlich auch im kurzen Rasen - da werden aber beim
> Drüberlaufen wesentlich weniger davon mitgenommen - man tritt ja einfach auf
> sie drauf. Legt man sich auf den Rasen, können sie natürlich in aller Ruhe
> aufsteigen.

Besten Dank für die Info.

> > Das Zanzarin kann man aber schon auf die Haut auftragen (Ökotest).
>
> Das stimmt - aber ich habe mit Zanzarin keine guten Erfahrungen, das wirkt
> bei mir gar nicht gegen Milben, die steigen und beißen gerade so, als hätte
> ich mich gar nicht eingerieben.
>

Ich habe es seit heute (stinkt erbärmlich) und wenn ich danach umso doller zerstochen
bin, berichte ich ;-)

> diskutiert, ob es verschiedene Sorten dieser Milben geben könnte, da sich
> die gewöhnlichen Grasmilben nicht so hoch hinaus wagen. Das haben sie im
> übrigen mit den Zecken gemeinsam, die nicht wie lange Jahre vermutet von
> Bäumen springen oder sich fallen lassen,

Eben, an so eine Legende dachte ich auch eher. Wirklich nachvollziehen kann man
es sicher nicht, da man ja meist auch noch heruntergefallene Früchte aufliest.

> sie würden so ja auch massenhaft
> daneben fallen, sondern ebenfalls abgestreift werden und dann an der
> Kleidung hochsteigen. Deshalb hilft auch gegen Zecken geschlossene Kleidung,
> von der man sie nach dem Marsch durch eine Zeckenwiese im Dutzend ablesen
> kann, bevor sie ihren fiesen Angriff starten.

Ja :-( so ein Erlebnis hatten wir im Frühjahr *grusel*
Gruß
Gudrun

Bernhard Albert

unread,
Aug 15, 2003, 10:45:40 PM8/15/03
to

"Konrad Wilhelm" <konrad_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bviqjvc8206h4d2me...@4ax.com...

> Diese Milbenbisse jucken noch gut zwei Wochen, nachdem man sie sich
> geholt hat.

Eine Woche - wenn man mal ein paar davon hatte.

Gruß
Bernhard


Bernhard Albert

unread,
Aug 16, 2003, 8:42:25 AM8/16/03
to

"Konrad Wilhelm" <konrad_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ie6sjv0gu3i58cgga...@4ax.com...

> Bei mir hielt der Juckreiz ungefähr 14 Tage an.

Hast Du sofort beim Auftauchen der Quadeln etwas dagegen unternommen?

Dann jedenfalls habe ich deutlich weniger Probleme.

Gruß
Bernhard


Bernhard Albert

unread,
Aug 16, 2003, 5:57:09 PM8/16/03
to

"Konrad Wilhelm" <konrad_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:s97tjv8uslst87u43...@4ax.com...

> >Hast Du sofort beim Auftauchen der Quadeln etwas dagegen unternommen?
> >

> Spucke drauf geschmiert. Das kühlt.

Da sie sich gerne etwas länger halten ist es gut die Stellen mit Öl zu
betupfen oder eben ein Mittel drauf zu tun, das den Milben den Garaus
macht - ich habe schon Abbildungen gesehen, auf denen sie in dem Kanal
sitzen, den sie in der Haut erzeugen, dann kommst Du von außen nicht dran
und sie können noch eine Weile weiter wirken und stärkeren anhaltenderen
Juckreiz erzeugen.

Gruß
Bernhard


Lutz Bojasch

unread,
Aug 17, 2003, 4:46:33 AM8/17/03
to
Bernhard Albert schrieb:

> "Konrad Wilhelm" <konrad_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:ie6sjv0gu3i58cgga...@4ax.com...
>
>> Bei mir hielt der Juckreiz ungefähr 14 Tage an.
>
> Hast Du sofort beim Auftauchen der Quadeln etwas dagegen unternommen?

Hallo
zum Bleistift: Blätter vom Spitz- oder Breitwegerich zerkauen und den
Brei auf die Einstichstelle legen. Bei anderen Insektenstichen wirkt das
prima.
Gruß Lutz


--
>>>>>>>>>> http://www.cyborgs.de <<<<<<<<<<<
Mein Boykott: Keine CD's keine DVD's mehr kaufen!
Gegen die hemmungslosen Abzocker der Industrie und der GEMA
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>><<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Lutz Bojasch

unread,
Aug 17, 2003, 4:47:50 AM8/17/03
to
Bernhard Albert schrieb:

>....ich habe schon Abbildungen gesehen, auf denen sie in dem Kanal


> sitzen, den sie in der Haut erzeugen, dann kommst Du von außen nicht dran
> und sie können noch eine Weile weiter wirken und stärkeren anhaltenderen
> Juckreiz erzeugen.

Grasmilben?? Das hört sich eher nach "Krätze" an.
gruß Lutz

Der Junge mit der Gießkanne

unread,
Aug 17, 2003, 7:50:58 AM8/17/03
to
Lutz Bojasch <lu...@cyborgs.de> wrote:
> Bernhard Albert schrieb:
> >"Konrad Wilhelm" <konrad_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> >news:ie6sjv0gu3i58cgga...@4ax.com...
> >
> >>Bei mir hielt der Juckreiz ungefähr 14 Tage an.
> >
> >Hast Du sofort beim Auftauchen der Quadeln etwas dagegen unternommen?
>
> Hallo
> zum Bleistift: Blätter vom Spitz- oder Breitwegerich zerkauen und den
> Brei auf die Einstichstelle legen. Bei anderen Insektenstichen wirkt das
> prima.

Das funktioniert auch mit zerkauten Tortilla-Chips. ;-)

Es sind AFAIK im Speichel enthaltene Enzyme, welche den Juckreiz
lindern. Den Trick kannte früher jedes Kind. Auf dem Lande jedenfalls.

Der Junge mit der Gießkanne

Lutz Bojasch

unread,
Aug 17, 2003, 12:47:21 PM8/17/03
to
Anne Klein schrieb:

Hallo
nun nochmal sachlich: Es gibt in Baumärkten eine "Spritzfibel" von
Celaflor - dort befasst man sich auch mit dem Thema. AFAIK wird ein
Spritzmittel aus Rapsöl verwendet (natürlich nicht innen!)
Gruß Lutz


--
>>>>>>>>>> http://www.cyborgs.de <<<<<<<<<<<
Mein Boykott: Keine CDs keine DVDs mehr kaufen!

Bernhard Albert

unread,
Aug 17, 2003, 5:54:08 PM8/17/03
to

"Konrad Wilhelm" <konrad_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:pufvjv4rkhqftbt9p...@4ax.com...

> Einer 0,2 bis 0,7 mm großen Larve ist es in einem 0,2 mm tiefen Rohr
> wohl einigermaßen eng?
>
> Hast du die Grasmilbe wohlmöglich mit der Krätzemilbe verwechselt? Bei
> der ist es aber die erwachsene Milbe und nicht die Larve. Da sich
> diese Art auch an Menschen vermehrt ist dort natürlich eine
> Milbenbekämpfung notwendig, im Gegensatz zu Grasmilbe, die sich im
> Boden vermehrt.

Du hast offensichtlich den von Dir zitierten Text nicht weitergelesen:

"Insgesamt saugt die Larve 2 - 3 Tage, wobei sie bis auf 0,75 mm
anschwillt."

Das muss ja wohl nicht sein - warum soll ich sie denn zwei Tage weiter
machen lassen, wenn es schon juckt.

Wartest Du bei Stechmücken auch, bis sie fertig sind mit saugen?

Um so weniger von diesem Mittelchen, dass die Haut und die Zellen angreift,
umso besser.

Gruß
Bernhard


Bernhard Albert

unread,
Aug 17, 2003, 5:56:40 PM8/17/03
to

"Lutz Bojasch" <lu...@cyborgs.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3F3FB199...@cyborgs.de...

> nun nochmal sachlich: Es gibt in Baumärkten eine "Spritzfibel" von
> Celaflor - dort befasst man sich auch mit dem Thema. AFAIK wird ein
> Spritzmittel aus Rapsöl verwendet (natürlich nicht innen!)

Wie bitte soll das funktionieren - großflächig im ganzen Garten auf 650
Quadratmeter und was alles erwischt man dabei mit?

Völlig absurd und kaum ist das Rapsöl trocken, wandern sie vom
Nachbargrundstück aus schon wieder zu.

Und bitte wie bringe ich es zu den eigentlichen Verursachen, den Milben, die
sich im Boden befinden und dort bis zu 90 cm tief leben?

Gruß
Bernhard

Lutz Bojasch

unread,
Aug 18, 2003, 1:55:46 AM8/18/03
to
Bernhard Albert schrieb:

Hallo
keine Ahnung wie, und ob das funktioniert, ich "zitierte" nur diese
Spritzfibel. Dort war u.a. die Rede davon, dass man zwischen Garten und
Hauseingang einen mindestens 1 Meteter breiten Schutzstreifen aus Stein,
Kiesel o.ä. anlegen sollte und auch davon, das Grasmilben auch von
Haustieren eingeschleppt werden können. Mal sehen, ob ich die Fibel noch
irgendwo finde... Regelmässiges Rasenmähen ist scheinbar auch wichtig
und ein anderes Mittel ist ein Sud von Niem_Samen (50gr/Liter Wasser)
den man zum Spritzen nehmen kann.

Bernhard Albert

unread,
Aug 18, 2003, 11:01:01 AM8/18/03
to

"Lutz Bojasch" <lu...@cyborgs.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3F406A62...@cyborgs.de...

> Dort war u.a. die Rede davon, dass man zwischen Garten und
> Hauseingang einen mindestens 1 Meteter breiten Schutzstreifen aus Stein,
> Kiesel o.ä. anlegen sollte

Weil - die Milben so Angst vor Steinen haben, dass sie rechtzeitig von
Schuhen und Kleidung hüpfen?
Ich kenne keinen der mit Milben im Haus Probleme hat. Selbst in übelsten
Milbengegenden.

> Mal sehen, ob ich die Fibel noch
> irgendwo finde... Regelmässiges Rasenmähen ist scheinbar auch wichtig

Nur weil sie dann nicht oben auf den Halmen sitzen können und man sie
weniger leicht mit den Beinen abstreift.

Ich glaube die Fibel musst Du nicht raussuchen - sie ist wenig hilfreich.
Das mit den Niemprodukten habe ich ja selbst auch schon hier ins Spiel
gebracht - da gibt es auch fertige Präparate, die allerdings auf der Haut
oder als Spray im Hundekörbchen besser wirken, als auf dem Rasen, wo sie
auch gleich Grashüpfer, Käfer und haufenweise Nützlinge umbringen.

Gruß
Bernhard


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