ich verwechsel die Bäume immer wieder.
Also Holunder ist der mit eßbaren Früchten und am Wacholder "überwintert"
der Birnengitterrost, oder? *leg die Stirn in Falten vom anstrengenden
Nachdenken*
Kann man vom Wacholder nicht auch die Früchte nutzen, es gibt doch
Wacholderschnaps, oder? Können dann die Sporen auch am Holunder
"überwintern"? *kratz am Kopf*
So purzelt jedesmal alles durcheinander in meinem Kopf und ich bin mir
überhaupt nicht mehr sicher!
Hab ich jetzt schon gegrüßt, ich glaube nicht
Tschüß Mara
Hi Mara,
nicht ganz :>)
Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/holunder.html
Der Birnengitterrost Überwintert am
Sadebaum (Juniperus sabina)
http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/sadebaum.html
nicht am
Gemeinen Wacholder (Juniperus communis)
http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/wacholder.html
>
> Kann man vom Wacholder nicht auch die Früchte nutzen, es gibt doch
> Wacholderschnaps, oder?
Jaow, Gin.
> Können dann die Sporen auch am Holunder
> "überwintern"? *kratz am Kopf*
Nein. Nicht das ich wüster.
tschüs ... ralf
--
FAQ - Garten: http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Teilspiegelung: http://www.planten.de/gartenfaq/
> ich verwechsel die Bäume immer wieder.
Brauchst Du nicht :-) Wacholder ist ein Nadelgehölz, Holunder definitiv
nicht.
> Kann man vom Wacholder nicht auch die Früchte nutzen, es gibt doch
> Wacholderschnaps, oder?
Die sogenannten "Wacholderbeeren" sind eigentlich Zapfen, aber das nur am
Rande. Sie werden getrocknet zu schwerverdaulichen Speisen (Sauerkraut,
miam!) gegeben, haben so ein zitronig-kiefernharziges Aroma.
Grüße,
Anke
Hallo, Anke
>Die sogenannten "Wacholderbeeren" sind eigentlich Zapfen, aber das nur am
>Rande. Sie werden getrocknet zu schwerverdaulichen Speisen (Sauerkraut,
>miam!) gegeben, haben so ein zitronig-kiefernharziges Aroma.
Hier ist zwar nicht d.r.mampf, aber es gibt doch auch so einen
sa - gen - haft leckeren Wacholderschinken......
Beste Grüße
Friedhelm
Hi Anke,
die "Randbemerkung" war aber gut (ich wuste das noch nicht :>).
Das habe ich noch zu Wacholder (Juniperus communis) gefunden:
In Deutschland steht W. unter Naturschutz.
Speisen:
zu Sauerkraut, Fleischgerichten, Einmachen und Marinieren,
Wacholdersirup, Wacholderbrandwein
Heilanwendung:
Teeaufguß, Getrocknete Beeren (Zapfen), Wacholderöl und
Wacholdertinktur.
Nicht in großen Mengen einnehmen. Reichlicher Genuß kann zu
Nierenreizungen und entzündungen führen.
Nicht bei Nierenleiden und
Nicht wärend der Schwangerschaft verwenden.
tschüs... ralf
Mara
Kann das am Gin Tonic liegen?
Hollundersaft ist jedenfalls bekömmlicher für die Leber!
:-)) Gabriela
Huch, jetzt ist mir vor Schreck fast mein Gin Tonic Glas aus der Hand
gefallen! Und wieder was verwechselt, ich dachte das Zeug wäre das mit den
Vitaminen. *gg*
Gruß Mara
>Am Fri, 27 Jul 2001 12:22:19 +0200 schrieb "Anke Holzmann-Wirth"
><ah...@mailso.uni-paderborn.de>
>
>
>>Die sogenannten "Wacholderbeeren" sind eigentlich Zapfen, aber das nur am
>>Rande. Sie werden getrocknet zu schwerverdaulichen Speisen (Sauerkraut,
>>miam!) gegeben, haben so ein zitronig-kiefernharziges Aroma.
>
>Hier ist zwar nicht d.r.mampf, aber es gibt doch auch so einen
>sa - gen - haft leckeren Wacholderschinken......
>
... der wiederum seinen Namen nicht den "Beeren", sondern dem
Räuchern mit Wacholderzweigen verdankt. Da Wacholder sehr schlecht
aus Samen aufkeimt und langsam wächst, frage ich mich, womit die
heute wohl räuchern.
Gruß
Leo
Hallo Leo,
frag lieber nicht.
Gruß Ulli
Ralf Gutzki schrieb am Fri, 27 Jul 2001 16:53:49 +0200:
> zu Sauerkraut, Fleischgerichten, Einmachen und Marinieren,
> Wacholdersirup, Wacholderbrandwein
>Heilanwendung:
> Teeaufguß, Getrocknete Beeren (Zapfen), Wacholderöl und
> Wacholdertinktur.
>
>Nicht in großen Mengen einnehmen. Reichlicher Genuß kann zu
> Nierenreizungen und entzündungen führen.
Es gab mal Zeiten (ist aber schon mehrere 100 Jahre her), da wurde
Wachholder als Würze für die Bierherstellung genutzt. War auch
Hauptbestandteil des in Frankreich zwischenzeitlich verbotenen, aber
vor rd. 80 Jahren noch sehr beliebten Absinth.
Wurde dann aber wegen der negativen Auswirkungen auf die Gesundheit
(vor allem bei übermässigem Genuss) aus dem Verkehr gezogen.
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
--
FAQ de.rec.garten:
http://home.t-online.de/home/r.gutzki/
Sven Pollner schrieb am Sun, 29 Jul 2001 00:02:07 +0200:
>>Hauptbestandteil des in Frankreich zwischenzeitlich verbotenen, aber
>>vor rd. 80 Jahren noch sehr beliebten Absinth.
>
>Und ich dachte, das Zeug wird aus Artemisia absinthium(Wermuth)
>hergestellt? Auch in den Rezepten kann ich keinen Wacholder entdecken.
Aua, vertan, vertan, sprach der Hahn :-((
Du hast natürlich recht. War ´ne freud´sche Fehlleistung.
Hi Horst,
so vertan hast Du Dich da wohlmöglich nicht.
Absinthe, die grüne Fee, ist ein hochprozentiger Likör,
gewonnen aus:
Anis, Fenchel, Kamille, Pfefferminz, Ysop, Salbei und Melisse vor
allem Wermut.
Ich könnte mir Vorstellen das da auch Wacholderbeeren mal
dabei waren.
Übrigens:
Seit 1999 ist Absinth wieder legel, sofern sein Thujonegehalt 10mg/l
nicht übersteigt. Vor dem Verbot waren über 60mg/l keine Seltenheit.
tschüs ... ralf
Konrad Wilhelm schrieb am Mon, 30 Jul 2001 08:38:02 +0200:
>Absinth hab ich als Wermuth + Anis + Alc in Erinnerung, sozusagen
>Pastis + Wermut?
Du hast recht, es handelt sich um Wermut.
Ralf Gutzki schrieb am Mon, 30 Jul 2001 16:10:52 +0200:
>gewonnen aus:
>Anis, Fenchel, Kamille, Pfefferminz, Ysop, Salbei und Melisse vor
>allem Wermut. °°°
°°°°°°°°°°°°
Das war´s.
>Ich könnte mir Vorstellen das da auch Wacholderbeeren mal
>dabei waren.
Hihi, damit er besser zum Rotkohl passt ;-)
>
>Übrigens:
>Seit 1999 ist Absinth wieder legel, sofern sein Thujonegehalt 10mg/l
>nicht übersteigt. Vor dem Verbot waren über 60mg/l keine Seltenheit.
Illegal wurde er wohl immer hergestellt. Ich hab einen Nachbarn, der
regelmässig zur Mutter ins Wallis fährt. Der bringt schon mal einen
teuflischen Absinth mit. Ich hab die mitgebrachte Flasche in 3 Jahren
nicht leerbekommen.