Am 06.04.12 13:59, schrieb Fritz:
> Am 06.04.12 09:36, schrieb Harry Hirsch:
>> Am 05.04.2012 18:45, schrieb Ina Koys:
>>> Am 05.04.2012 16:51, schrieb Fritz:
>>>
>>>> Wie sieht es eigentlich mit Ultraschall aus,
>>>
>>> Schall sieht gar nicht aus :-)
>>>
>>> Ina
>>
>>
>> Eben! Aussederdem sollte man möglichst jede akustische
>> Dauerumweltverschmutzung vermeiden. Schließlich gibt es auch Tiere, die
>> dann völlig schuldlos terrorisiert werden. Wer Probleme mit Lebewesen im
>> Garten hat, sollte in ein Betonsilo ziehen
>
> Ich meine ja nicht eine Dauerbeschallung, sondern nur einen kurzen aber
> lauten Stoß, etwa wie in die Hände klatschen, aber eben mit Ultraschall.
>
> Ich mag halt nicht die fremden Katzen die den Vögeln im Garten nachstellen!
>
> IMHO gibt es sogar Gesetze die besagen, dass die Katzenhalter das
> streunen verhindern sollen - zumindest während der Brutzeit von Vögeln!
>
> Wenn diese Streuner außerhalb von Siedlungsgebieten, ab gewissen
> Bannmeile, von einen Jäger gesehen werden, war's dann mit Katz und auch
> Hund ...
Nachtrag
einige Links und Nachrichten zum Thema Naturschutz und was Katzen so
anrichten .....
<
http://www.wildvogelhilfe.org/garten/hauskatzen.html>
<
http://www.welt.de/wissenschaft/article12907904/Katzen-gefaehrden-Fortbestand-heimischer-Singvoegel.html>
Katzen gefährden Fortbestand heimischer Singvögel
Ausgezwitschert: Katzen bringen das Ökosystem in der Vorstadt
durcheinander und machen den Singvögeln das Leben schwer.
<
http://www.animal-health-online.de/klein/2009/04/11/streunende-hauskatzen-gefahrden-vogelbrut-glockchen-am-halsband-eine-tortur-fur-katzenohren/3897/>
»Kiel (aho) – Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche
Räume bittet Besitzer von Hauskatzen in der jetzt einsetzenden
Vogelbrutzeit um besonders umsichtiges Verhalten. Gerade im Frühling ist
die heimische Vogelwelt, darunter auch zum Teil bedrohte Singvögel,
durch herumstreunende Katzen leider besonders gefährdet, so das
Ministerium in einer Medieinformation.
Katzen erfreuen sich als Haustiere großer Beliebtheit. Die Zahl der
Halter hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Leider sind eine
große Zahl der Tiere dabei eben nicht nur so genannte “Stubentiger”,
sondern sie werden unbeaufsichtigt frei laufen gelassen. Nach
Schätzungen gibt es dadurch und wegen des ebenfalls immer wieder
stattfindenden Aussetzens von Katzen in Deutschland mittlerweile eine
Wildpopulation von ca. zwei Millionen Tieren, die dann umher streunen,
so das Ministerium. Diese Katzen bedeuten sowohl für die heimische
Vogelwelt als auch für zahlreiche weitere Jungtiere wie zum Beispiel
junge Hasen, andere Kleinsäuger, Frösche sowie Lurche eine oftmals
unterschätzte Gefahr. Denn neben Haus- und Feldmäusen zählen nach
wissenschaftlichen Untersuchungen Singvögel mit einem Anteil von
immerhin gut 20 Prozent zum Beutespektrum der Katzen. Hinzu kommt, dass
der Hunger- und Jagdtrieb bei Katzen voneinander unabhängige; auch
gefütterte herumstreunende Katzen können der Vogelwelt und anderen
Jungtieren daher lebensgefährlich werden.
.....«
<
http://www.animal-health-online.de/klein/2004/09/07/katzen-sind-raubtiere/1845/>
»London (aho) – Seit Jahren wird unter Tierfreunden heftig diskutiert,
ob Hauskatzen nennenswerte Mengen an Wildtieren fangen. Eine
Untersuchung von Michael Wood von der “Britisch Mammal Society” und
Wissenschaftlern anderer Forschungseinrichtungen haben hierzu eine
Untersuchung durchgeführt und in der Fachzeitschrift “Mammal Review”
konkrete Zahlen vorgelegt.
In einer Befragung berichteten die Katzenbesitzer, welche Beutestücke
die Katzen zwischen dem 1. April und dem 31. August 1997 mit nach Hause
brachten. Insgesamt konnten die Tierbesitzer aus 618 Haushalten über 986
Katzen berichten. Im Untersuchungszeitraum fanden die Tierbesitzer
14.370 “Beutestücke”. Säugetiere machten mit 69% den Großteil der
erbeuteten Tiere aus. Danach folgten Vögel mit 24 %, Amphibien mit 4 %,
Reptilien, Fische, Wirbellose und “undefinierbare Objekte” waren mit
jeweils einem Prozent an der Strecke beteiligt. Es konnten 44
Wildvogelarten, 20 Säugetierarten, vier Reptilienarten und drei
Amphibienarten identifiziert werden.
Die Wissenschaftler folgern aus ihrem Datenmaterial, dass die 9
Millionen britischen Katzen innerhalb des Untersuchungszeitraum von fünf
Monaten 92 (85-100) Millionen Beutestücke mit nach Hause gebracht haben.
Hierzu gehörten annähernd 57 (52-63) Millionen Säugetiere, 27 (25-29)
Millionen Vögel und 5 (4-6) Millionen Reptilien und Amphibien.
Unberücksichtigt blieben zwangsläufig gefressene, unterwegs verlorene
oder vom Tierbesitzer nicht entdeckte Beutestücke.«
<
http://www.vogelforen.de/archive/index.php/t-125288.html>
»Hauskatzen sind für das Aussterben von 33 Vogelarten seit dem 17. Jh.
verantwortlich: <
http://www.abcbirds.org/cats/>
Die passende Studie gibt es hier:
<
http://www.abcbirds.org/cats/NFWF.pdf>«
<
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlingnatter#Gef.C3.A4hrdung_und_Schutz>