Manfred
Hallo
Gegenmaßnahmen nur wenn
*) eine wirkliche Gefahr besteht, nicht nur eine eingebildete
*) jemand in der Familie z.B. allergisch gegen W. ist
Nur dann sind Maßnahmen gegen die ansonsten unter Schutz stehenden und
nützlichen Insekten zulässig.
Gruß Lutz
Wespen stehen nur in der freien Natur unter Schutz, wenn sie auf
den Dachboden sind kann man sie bekämpfen oder bekämpfen lassen.
Es gibt gute Insektensprays gegen fliegende Insekten, damit ist
so ein Problem schnell beseitigt wenn man ran kommt.
Frank
> Wespen stehen nur in der freien Natur unter Schutz, wenn sie auf
> den Dachboden sind kann man sie bekämpfen oder bekämpfen lassen.
Hallo
diese Behauptung ist falsch! Wenn man wirklich bedroht ist, sollte man
den Menschen- über den schutz der Wespen sstellen, keine Frage. Bitte
aber nicht die Gesetze so hindrehen, wie es einem gerade passt. Die
Folge solchen Vorgehens wäre die Ausrottung vieler Arten, nicht nur der
Wespen.
Richtig ist: Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten,
wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund
zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten. Das Gesetz verbietet darüber
hinaus, Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu
fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Erscheinungsformen, Nist-,
Brut-, Wohn- und Zufluchtstätten oder Nester zu entnehmen, zu
beschädigen oder zu zerstören.
Hornissen und Wespen halten sich in der Regel vom Menschen fern und
werden nur aggressiv, wenn ihr unmittelbarer Lebens- und Wohnraum
bedroht wird. Anders die Gemeine / Deutsche Wespe, sie kann im
Spätsommer lästig werden. Doch diese gelegentliche Lästigkeit ermächtigt
nicht dazu, vorbeugend Nester zu zerstören und Wespen zu töten.
Nur wenn aufgrund der Lage eines Wespen- oder Hornissennestes eine
unmittelbare Gefahr für den Menschen oder die "öffentliche Sicherheit
und Ordnung" besteht ( z. B. Wespennest im Wohnraum oder in dessen
unmittelbarer Nähe; Bewohner reagieren allergisch auf Wespenstiche
o.ä.), dann ist nach naturschutzrechtlicher Beratung / Prüfung ein
Beseitigen der Tiere erlaubt.
Dazu auch:
http://www.beckum.de/frames_umweltinfos_wespen.htm
http://www.muenster.org/hornissenschutz/gerlach/inhalt.htm
> > Wespen stehen nur in der freien Natur unter Schutz, wenn sie auf
> > den Dachboden sind kann man sie bekämpfen oder bekämpfen lassen.
> Richtig ist: Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten,
> wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund
> zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten. Das Gesetz verbietet darüber
> hinaus, Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu
> fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Erscheinungsformen, Nist-,
> Brut-, Wohn- und Zufluchtstätten oder Nester zu entnehmen, zu
> beschädigen oder zu zerstören.
Du gehörst wahrscheinlich zu denen, die Zecken auf ihrer
Haut züchten, und sich über jeden Mückenstich freuen, das
sie was für die Natur getan haben, oder du wohnst in
einen Wohnsilo in der Innenstadt und hast mit größeren
Insektenschwärmen noch nie etwas persönlich zu tun gehabt.
> Nur wenn aufgrund der Lage eines Wespen- oder Hornissennestes eine
> unmittelbare Gefahr für den Menschen oder die "öffentliche Sicherheit
> und Ordnung" besteht ( z. B. Wespennest im Wohnraum oder in dessen
> unmittelbarer Nähe; Bewohner reagieren allergisch auf Wespenstiche
> o.ä.), dann ist nach naturschutzrechtlicher Beratung / Prüfung ein
> Beseitigen der Tiere erlaubt.
Ja sicher kann ich erst mal warten, bis mein Vater der
allergisch auf sowas reagiert gestochen wird und auf
grund seiner Herz-Kreislaufschwäche stirbt, vielleicht
ist das dann für dich ein grund DANACH die Insekten zu
beseitigen, ich beseitige sie lieber vorher.
Frank
> Aber nur, weil ein paar von den gelben Gesellen zwischen die
> Dachziegel fliegen?
Wenn sie nur fliegen würden, würden sie sicher auch geduldet
werden, aber sie bauen Nester in sie Dämmung hinter den
Dachziegeln und beschädigen dabei die Dämmung und was noch
Schlimmer ist die Dampfsperren.
Frank
> > ... wenn ... eine unmittelbare Gefahr für den Menschen
> > ... besteht ( z. B. ... Bewohner reagieren allergisch auf
> > Wespenstiche o.ä.), dann ist ... ein Beseitigen der Tiere erlaubt.
>
> Ja sicher kann ich erst mal warten, bis mein Vater der
> allergisch auf sowas reagiert gestochen wird und auf
> grund seiner Herz-Kreislaufschwäche stirbt, vielleicht
> ist das dann für dich ein grund DANACH die Insekten zu
> beseitigen, ich beseitige sie lieber vorher.
Siehe dein eigenes Zitat von Lutz' Posting!
Gruß
Jochen
> Du gehörst wahrscheinlich zu denen, die Zecken auf ihrer
> Haut züchten, und sich über jeden Mückenstich freuen, das
> sie was für die Natur getan haben, oder du wohnst in
> einen Wohnsilo in der Innenstadt und hast mit größeren
> Insektenschwärmen noch nie etwas persönlich zu tun gehabt.
Weder - noch, mein Bester:
Ich lebe seit knapp 20 Jahren auf dem Land weil ich den Mief und die
naturentfremdeten Berliner nicht mehr ertragen konnte. Ausserdem kann
ich lesen und habe nur das Bundesnaturschutzgesetz zitiert weil ich das
nach 2 Jahrzehnten aktivem(!) Umweltschutz ganz gut kenne.
>
> Ja sicher kann ich erst mal warten, bis mein Vater der
> allergisch auf sowas reagiert gestochen wird und auf
> grund seiner Herz-Kreislaufschwäche stirbt, vielleicht
> ist das dann für dich ein grund DANACH die Insekten zu
> beseitigen, ich beseitige sie lieber vorher.
Hör doch auf, Deine Polemik ist peinlich. Mehrfach wurde geschrieben,
dass im Fall von echter Bedrohung selbstverständlich der Mensch vorgeht.
Gruß Lutz
> Wenn sie nur fliegen würden, würden sie sicher auch geduldet
> werden, aber sie bauen Nester in sie Dämmung hinter den
> Dachziegeln und beschädigen dabei die Dämmung und was noch
> Schlimmer ist die Dampfsperren.
Hallo
ich dachte, schlimmer wäre die Gefahr für Deinen Vater. Sei ehrlich: Du
suchst nur nach einer Freisprechung, nicht nach Wahrheiten ;)
Gruß Lutz
> Du gehörst wahrscheinlich zu denen, die Zecken auf ihrer
[..]
> Insektenschwärmen noch nie etwas persönlich zu tun gehabt.
Ts-s, persoenliche Angriffe ohne Sachkritik sind aber gar nicht nett.
;-)
> Ja sicher kann ich erst mal warten, bis mein Vater der
> allergisch auf sowas reagiert gestochen wird und auf
> grund seiner Herz-Kreislaufschwäche stirbt, vielleicht
> ist das dann für dich ein grund DANACH die Insekten zu
> beseitigen, ich beseitige sie lieber vorher.
Dazu kann ich Dir sagen, ich fuer meinen Teil bin mir absolut sicher,
dass ich ca. 30 Jahre mehr oder minder mit eher kuerzeren
Unterbrechungen immer auf dem Land gewohnt habe. In einem Haus, das mit
Schindeln verkleidet war und daher von Wespen sehr gerne 'bewohnt',
sprich, ich hatte das Gefuehl, sie bauten sich ihre Nester auch hinter
den Schindeln. Abgeknabbert haben sie sie auf alle Faelle. In dieser
Zeit bin ich ganze 1x von einer Wespe gestochen worden - an einem
anderen Ort und ich hatte die Wespe (unbeabsichtigt) bedroht. Von Bienen
bin ich oefter gestochen worden, auch jeweils weil ich sie
unbeabsichtigt bedroht hatte.
Wespennester kann man von der Feuerwehr entfernen lassen, jedenfalls in
Bayern. Die schaffen das sogar so, dass das Wespenvolk nicht nennenswert
zu Schaden kommt (die Menschen natuerlich auch nicht). Die Tiere kriegen
dann anderswo eine neue Bleibe. Btw, ausgerechnet die, die das ganze
Jahr die (freiwillige) Feuerwehr eher als unnoetig erachten, schreien
als erste, wenn es um's Wespen umsiedeln geht, das hab ich aus sicherer
Quelle :-)
Uebrigens hatten die Wespen bei uns auf der Terrasse, wenn sie
versuchten, dort ein Nest zu bauen, einen harten Stand - spaetestens,
wenn das Nest huehnereigross war, kamen die Rotschwanzerln an.
Wespenlarven scheinen nachgerade eine Delikatesse zu sein :-) Alleine
das verbietet imho schon den Einsatz von Gift. Gewiss, Wespen sind im
Spaetsommer zur Zwetschgen(datschi)zeit extrem laestig, aber diese Zeit
ist doch eher kurz.
Ehrlich gesagt, wenn hier einer ne Stadtpflanze ist, dann hab ich eher
das Gefuehl, das waerst dann Du :-)
--
Cu
Monika ©¡©
bekennende Landpomeranze
Davon scheinen aber die vielen Wespen, die den ganzen (Spät-)sommer um
Menschen herumschwirren nichts zu wissen...
Sorry, es ist mir (und vielen anderen Menschen) herzlich egal ob die Viecher
'stechen weil sie sich bedroht fühlen' - das passiert nämlich zwangsläufig,
wenn sie dermaßen die Nähe des Menschen suchen - oder aus purer
Angriffslust. Das Ergebnis ist das gleiche: Man muß ständig auf der Hut
sein und wird trotzdem hin und wieder gestochen.
Man kann nicht in Ruhe essen oder trinken und darf selbst beim Sprechen noch
damit rechnen, daß sie versuchen, an einen Mundwinkel zu kommen (wenn man
vorher gegessen hat).
Alles das, was immer zur Verteidigung 'der Wespen' vorgebracht wird, trifft
in Wirklichkeit 'nur' auf Bienen und Hornissen (!) zu (möglicherweise auch
auf einige Wespenarten).
Ich finde es begrüßenswert, wenn ein Selektionsdruck auf Wespen ausgeübt
wird, der diejenigen bevorzugt, die die Nähe des Menschen meiden. Und das
heißt: Im Haus und auf der Terrasse keine Wespen und Wespennester dulden.
Vielleicht sollte ich mal bei der Feuerwehr nachfragen, ob sie mir im
Frühsommer ein Hornissennest installieren können, das sie woanders
wegnehmen mußten. Denn die sollen Wespen jagen...
Monika schrieb was von Rotschwänzen? Gut, davon habe ich dieses Jahr schon
welche gesehen. Ich meine sogar, daß sie an einem Haus nisten. :-)
Bye,
Robert