ich möchte gerne eine Holzterrasse bauen. Ursprünglich vorgesehen war
der Einsatz von verzinkten Balkenstützen die einbetoniert werden und die
Unterzüge (8x15cm) tragen. Darauf kommen 3cm starke Dielen. Die Terrasse
ist 3,5 x 6m gross, das Holz soll Douglasie sein.
Zum Vergleich habe ich auch ein Angebot vom Gartenbauer machen lassen
und er bevorzugt das Verlegen der Unterzüge auf ein paar Stützplatten
direkt im Kiesbett.
Welche Methode ist denn nun die bessere ?
Das Verlegen direkt im Kiesbett ist bestimmt billiger, aber wird das mit
der Zeit nicht uneben ?
Sollen die Unterzüge an der Hauswand/Seitenwand der Terrasse befestigt
werden oder soll die Terrasse eher "schwimmend", ohne Kontakt zum Haus
bleiben ?
Wie tief soll das Kiesbett sein ?
Welche Neigung braucht die Terrasse, damit das Wasser gut abfliesst ?
Danke im voraus für Antworten und Tips,
Gruss
Regine
> Hallo,
>
> ich möchte gerne eine Holzterrasse bauen. Ursprünglich
> vorgesehen war der Einsatz von verzinkten Balkenstützen die
> einbetoniert werden und die Unterzüge (8x15cm) tragen. Darauf
> kommen 3cm starke Dielen. Die Terrasse ist 3,5 x 6m gross, das
> Holz soll Douglasie sein.
>
> Zum Vergleich habe ich auch ein Angebot vom Gartenbauer machen
> lassen und er bevorzugt das Verlegen der Unterzüge auf ein paar
> Stützplatten direkt im Kiesbett.
>
> Welche Methode ist denn nun die bessere ?
Geschmacksache.
> Das Verlegen direkt im Kiesbett ist bestimmt billiger, aber wird
> das mit der Zeit nicht uneben ?
wenn der Kies ausreichend verdichtet ist und das Kiesbett nicht im
Wasser steht, so daß es winters hochfrieren kann - d.h., daß der
Boden nicht allzu wasserundurchlässig sein sollte - dürfte Deine
Befürchtung nicht zutreffen. Ganz ganz langfristig wird sich zwischen
den Kiessteinen Dreck, Pflanzenreste etc. zu Erde vermengen und die
wasserabziehende und frostschützende Wirkung des Kiesbettes wird sich
verringern
> Sollen die Unterzüge an der Hauswand/Seitenwand der Terrasse
> befestigt werden oder soll die Terrasse eher "schwimmend", ohne
> Kontakt zum Haus bleiben ?
Kein Kontakt zum Haus, damit ungehindert Bewegungen stattfinden
können.
> Wie tief soll das Kiesbett sein ?
Abhängig vom anstehenden Boden
> Welche Neigung braucht die Terrasse, damit das Wasser gut
> abfliesst ?
Wird sie wasserdicht ausgeführt? Ich hatte bisher eher etwas mit
Spalten vor meinem inneren Auge.
>
> Danke im voraus für Antworten und Tips,
Da nich für.
> Gruss
> Regine
Frank
>Hallo,
>
>ich möchte gerne eine Holzterrasse bauen. Ursprünglich vorgesehen war
Holzterrasse find ich gut, als wir unsere vor 25 Jahren planten, hat
man uns für verrückt erklärt, weil man ihr keine lange Lebensdauer
gab. Für uns war sie aber die einzige vernünftige Möglichkeit, weil
das Gelände da, wo die Terrasse hinsollte, sehr abschüssig war. Das
Problem haben wir seinerzeit so gelöst, dass damals zwei Mauern mit
ordentlichem Fundament parallel zum Haus gezogen wurden, auf denen
jetzt immer noch in eingemauerten Balkenschuhen die Stützbalken für
die Dielen ruhen, dadurch wurde das Holz immer sehr schnell trocken
und die Terrasse hält. Leider gab es damals nur druckimrägnierte
Kiefer, die ich heute nicht mehr nehmen würde, Douglasie finde ich
super. Die Alternative, die Balken auf Platten zu legen, hat etwas für
sich: Fehler lassen sich leicht beheben, und die Terrasse lässt sich
später ebenso leicht vergrößern. Wenn der Boden nicht aufgeschüttet
wurde, ist das sicher kein Problem.
>der Einsatz von verzinkten Balkenstützen die einbetoniert werden und die
>Unterzüge (8x15cm) tragen. Darauf kommen 3cm starke Dielen. Die Terrasse
>ist 3,5 x 6m gross, das Holz soll Douglasie sein.
>
>Zum Vergleich habe ich auch ein Angebot vom Gartenbauer machen lassen
>und er bevorzugt das Verlegen der Unterzüge auf ein paar Stützplatten
>direkt im Kiesbett.
Die Terrasse wird ja zum Schluss, wenn alles verschraubt ist,
praktisch aus einem Stück bestehen, da kann sie nicht so einfach
uneben werden.
>
>Welche Methode ist denn nun die bessere ?
>Das Verlegen direkt im Kiesbett ist bestimmt billiger, aber wird das mit
>der Zeit nicht uneben ?
>Sollen die Unterzüge an der Hauswand/Seitenwand der Terrasse befestigt
>werden oder soll die Terrasse eher "schwimmend", ohne Kontakt zum Haus
>bleiben ?
Ohne Kontakt zum Haus, aber möglichst auf der gleichen Höhe wie der
Fussboden im Haus, unsere ist zu tief. Das Problem werden wir aber
beheben, wenn wir die Terrasse als Balkon um die Hausecke herum nacuh
Süden vergrößern, da kommen auf die alten Balken noch mal quer welche
drauf und dann wird der alte Belag wieder aufgeschraubt. Der neue Teil
wird auf Stützbalken gesetzt, die Betonfundamente bekommen
>Wie tief soll das Kiesbett sein ?
>Welche Neigung braucht die Terrasse, damit das Wasser gut abfliesst ?
>
Wenig, bei uns steht nie Wasser.
>Danke im voraus für Antworten und Tips,
Nur so als Idee zum Schluß: wir hatten an die Enden der Unterzüge
( normale imprägnierte Dachbalken) seinerzeit die Pfosten für die
Pergola geschraubt, die auch seitdem hält, weil sie keinen
Bodenkontakt hat. Viel Freude mit der Konstruktion!
>Gruss
>Regine
>
Annette
Hallo Anette,
>Leider gab es damals nur druckimrägnierte
> Kiefer, die ich heute nicht mehr nehmen würde, Douglasie finde ich
> super.
Verrätst Du mir, was mit Deiner imprägnierten Kiefer passiert ist?
Danke Anja
Aber gerne, die druckimprägnierten Bohlen liegen immer noch auf
unserer Terrasse, weil sie voraussichtlich noch einige Jahre halten.
Ich hätte lieber was anderes, aber dann müsste ich die jetzigen Bohlen
als Sondermüll entsorgen, das würde bedeuten, dass zu den Kosten für
die Entsorgung die für neue Bretter kämen. Deshalb bleiben die
druckimprägnierten drauf, solange sie halten, jede andere Lösung
hielte ich für ökologisch bedenklich.
Annette
>
>
>>ich möchte gerne eine Holzterrasse bauen. Ursprünglich vorgesehen war...
>
>Holzterrasse find ich gut, als wir unsere vor 25 Jahren planten, hat
>man uns für verrückt erklärt, weil man ihr keine lange Lebensdauer
>gab.
>[...]
Infos zu Holz und seinen Einsatz + konstruktive Ausführung gibt's beim
Informationsdienst Holz
http://www.infoholz.de/html/f_welcome.phtml
Sehr aufschlussreich sind Vergleiche zur Dauerhaftigkeit
unterschiedlicher Holzarten im Aussenbereich - aufgedröselt nach Art
der zusätzlichen Behandlung.
Ich kann die Informationsschriften dort wirklich nur empfehlen!
Gruss,
Robert
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If it can't hover, it really doesn't fly, does it?