ich wäre echt froh drüber wenn mich jemand diesbezüglich erleuchten könnte
schönes Leben Walter
> könnte mich bitte jemand mal aufklären was der unterschied zwischen Lehm und
> Ton ist ?
Lehm ist eine
vermischung feinster toniger bis bis gröberer sandiger mineralischer Bestandteile im Boden und keine reine Bodenart.
Ton ist eine Mischung
feinster mineralischer Bestandteile im Bodens.
Ingo
Hallo
gefunden bei: http://www.klingenberg-main.de/tonwerk/geologie.htm
TON:
klastisches Sedimentgestein mit Korndurchmessern unter 0,002 Millimeter.
Ton ist unverfestigt, also ein Lockersediment. Tone setzen sich im Meer,
in Seen und Flüssen sowie in den Schmelzwässern von Gletschern ab. Tone
nehmen große Mengen an Wasser auf (der Wassergehalt kann bis zu 70
Prozent betragen) und quellen dabei auf.Tone setzen sich aus
Tonmineralien, aus staubfeinen, verwitterten Resten anderer Minerale wie
Quarz, Feldspat oder Glimmer, sowie aus organischen und amorphen
Bestandteilen zusammen.
LEHM:
weit verbreitetes Verwitterungsprodukt, das aus Ton, Schluff und Sand
besteht. Da der Anteil der verschiedenen Körnungsklassen sehr
verschieden sein kann, präzisiert man ihn durch die Begriffe sandig,
tonig und schluffig. Lehm entsteht durch die Verwitterung der
verschiedensten Gesteine und enthält Tonminerale und Eisen. Die
Eisenverbindungen sorgen für die gelblich bis braune Farbe. Je nach der
Entstehung unterscheidet man Lößlehm, Geschiebelehm, der aus entkalktem
Geschiebemergel entstanden ist, und Auelehm, der sich aus den Sedimenten
der Flusstäler bildet.
Gruß Lutz
--
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Walter wrote:
Hallo Walter,
grob gesagt, ist es fast dasselbe. Lehm ist ein Gemisch von Ton mit Sand etc,
wie man ihn im Boden findet, (der für Lehmbauten gut geeignet ist.)
Für die Töpferei willst du die ganzen Unreinheiten drin nicht, er wird
ausgeschlämmt und ist dann reiner Ton.
Liebe Grüße, Monika
--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
www.schleidt.org/mskeramik
> Da der Anteil der verschiedenen Körnungsklassen sehr
> verschieden sein kann, präzisiert man ihn durch die Begriffe sandig,
> tonig und schluffig.
Ich glaube, das könnte mein neues Lieblingswort werden - "ich fühl
mich heut so schluffig"... ;*))
Smurfy
--
Piepers Meisentagebuch - http://www.beruehmtheiten.de/pieper
> Ich glaube, das könnte mein neues Lieblingswort werden - "ich fühl
> mich heut so schluffig"... ;*))
Geht man Dir dann besser aus dem Weg oder eher nicht?
Gruß,
WiWo.
> Ich glaube, das könnte mein neues Lieblingswort werden - "ich fühl
> mich heut so schluffig"... ;*))
Wieviele Korn der Größe 0,002 - 0,06 mm hast Du denn gestern abend zu
Dir genommen? *g*
Gruß,
Michael
--
Sollte ausnahmsweise eine Mail-Antwort auf ein Posting vonnöten sein,
bitte folgende Adresse verwenden: newsreply@<Absender-Domain>.
schönes Leben euch allen bis auf weiteres....
das ist die Frage nach der Bodenart. Boden besteht aus drei
Fraktionen, die ganz einfach nach der Korngröße unterschieden werden.
Die Sandfraktion sind die größten, in der Mitteliegt die
Schlufffraktion und die feinsten Körnchen haben die der Tonfraktion.
Da der Boden fast immer über Anteile jeder Fraktion verfügt, wird er
im s.g. Bodendreieck dargestellt, das ist eigentlich nur ein Diagram,
in dem jede Bodenart nach ihrem prozentualen Anteil von Sand (S),
Schluff (U) und Ton (T) ihren Platz findet. Genau im Zentrum liegt
der Lehm (L). Um die Bodenart genauer beschreiben zu können, gilt es
Untergliederungen z.B. sandiger Lehm (sL) oder lehmiger Sand (lS).
Um die Bodenart festzustellen, kommen drei Möglichkeiten in Betracht:
1. Die Siebmethode - mit Hilfe von bestimmten Sieben werden die
einzelnen Fraktionen getrennt, ist aufwendig, teuer und sehr genau.
2. Die Fingerprobe - eine Hand voll Boden wird befeuchtet, geknetet,
ausgerollt, gequetscht, gebissen und noch mehr, ist vor Ort möglich,
verlangt gewisse Erfahrung
3. Die Abschlämmprobe - ein zylindrisches Glasgefäß wird zu 10 cm mit
Boden gefüllt, dann kommt Wasser dazu, das Ganze wird geschüttelt und
schnell auf den Tisch gestellt. Zuerst setzen sich die Sandteilchen
ab, die Ton und Schluffteilchen sind abschlämmbar und schweben noch
lange in der Lösung. 1 cm Sand bedeuten dann 10 % Sand zu 90 %
abschlämmbare Teilchen. Ist relativ genau und einfach lässt aber
keine Unterscheidung zwischen Ton und Schluff zu.
--
Viele Grüße
Thomas Kunze
Gute Frage.. nachdem ich aber heute beim Zahnarzt war, habe
ich die genaue Entsprechung für schluffig gefunden..
so fühlt man sich, wenn man durch die Betäubungsspritze
zusammengeklappt ist, der Arzt einen erstmal mit nem feuchten
Lappen versorgt und Puls gemessen hat, es dann beim Bohren
trotzdem noch wehgetan (und der Kreislauf beim Nachspritzen
nochmal die Flucht ergriffen hat) und man sich durch die ganze
Aktion um Jahre gealtert und mindestens grauhaarig fühlt..
das ist schluffig... definitiv..
Smurfy, mit extrem schluffigen Knien heute und auch sonst..
P.S. aber um die ursprüngliche Frage zu beantworten.. *beides*.
Ein wenig gehätschelt würd ich gern werden, aber krumm sollte
mir keiner kommen.. :)))