Sind die gebraucht einigermaßen erschwinglichen Brenweiten (2,8/28mm;
2,8/35mm;2/50mm;2,8/90mm) wirklich schon bei offener Blende Spitze und
verarbeitungsmäßig ein Traum? Ist ein solcher Kauf (mit einer R3 oder R4)
zu empfehlen? So nach und nach wäre das finanziell eventuell machbar...
Eigentlich denke ich, daß auch Minolta (wie auch Nikon, Canon usw.) sehr
gute Objektive bauen können. Pikanterweise hat Leitz ja beispielsweise meine
beiden Minolta-MD-Zoom 3,5/35-70mm und 4,5/75-200mm fast 10 Jahre leicht
modifiziert als Leica-Objektiv verkauft...
Gruß
Jörg-Thomas
Sie sind es nicht. Eine andere Edelmarke mit hervorragendem
Objektivangebot ist Contax.
Aber auch bei Minolta gibt es einige Sahnestückchen, die es auch
meßtechnisch mit Leica aufnehmen können. Zu nennen wären
beispielsweise Minolta AF 100/2,8 Macro 1:1 und Minolta AF 50/2,8
Macro 1:1.
Ein Objektiv, welches schon bei offener Blende hohe Bildschärfe und
Kontrast zeigt, ist u. a. das Canon EF 200/1,8L USM. Es leistet das
bei offener Blende, was andere gute Festbrennweiten selbst bei
optimaler Blende nur mit Mühe erreichen.
Du weißt, das die Bildqualität nur zu einem untergeordnetem Teil von
der optischen Leistung des Objektivs abhängt. Viel wichtiger ist das
Motiv selber, die Bildgestaltung, die Farbabstimmung und vieles andere
mehr. Ein phantasievoller Fotograf, der sich gut bildlich ausdrücken
kann, zaubert Dir mit der billigsten Exakta Scherbe die
beeindruckendsten Landschaftsaufnahmen hin, von der ein Amateur mit
dem 10000 DM Objektiv noch nicht einmal träumen kann. (Dieser träumt
halt mehr von seinem Objektiv als von seinen Bildplänen.)
Schöne Grüsse,
Hendrik
___________
Viele Gruesse
Alexander
> Die Sucher der Leicas sind durchweg
> aeusserst brilliant (selbst bei den alten mechanischen Leicaflex) und
> deutlich besser als z.B. bei Nikon.
Hallo Alexander,
ich glaube, wir hatten's schonmal davon: Der Sucher der R8 ist imho eine
absolute Katastrophe! Zu den älteren Modellen kann ich nichts sagen...
Die Sucher der F3 HP, F4 und F5 sind für mich die besten, durch die ich
bislang gesehen habe... Bin allerdings Brillenträger, daher spielt für
mich die Höhe des Augpunktes eine sehr entscheidende Rolle.
Gruß,
Wolfgang.
Ich habe die R8 nur einen Tag auf der Photokina ausprobiert. Dabei ist mir
nichts aufgefallen was eine "absolute Katastrophe" gewesen waere. Wenn das
schon die absolute Katastrophe war braucht man ja fuer den Rest seines
Lebens keine Sorgen mehr zu haben ;-)
Was Nikons angeht, so empfinde ich die Sucher der FE2 oder FM2 als die
reinsten Baerenhoehlen im Vergleich zu den Leicasuchern. Durch die F3HP habe
ich mal bei einem Haendler durchgeschaut. Ich kann nicht sagen dass ich
dabei irgendein besonderes Aha-Erlebnis hatte. Die Mattscheibe erschien mir
nicht heller oder feinkoerniger als die der FM2. Die F4 und F5 kenne ich
nicht. Ich bin allerdings kein Brillentraeger und lege daher vielleicht
andere Masstaebe an Sucher an...
Viele Gruesse
Alexander
im Grunde teile ich Deine Ansicht über die Wertigkeit der Objektive,
"Luschen" waren wohl nie im Programm. Ich vermute eigentlich auch,
daß man die Objektive (sofern in Ordnung) getrost kaufen kann.
Im Grunde halte ich die Kameras -überspitzt gesagt- für eine Halterung
der Super-Objektive, bin allerdings mit den Leica-SLRs auch nicht so ganz
vertraut.
Die R3 ist ein Schwestermodell der Minolta XE-1, hat Zeitautomatik und
Selektivmessung. Die R3-Mot hat keinen Selbstauslöser, aber einen
Winder-Anschluß. Sie ist ziehmlich unförmig, m.E. aber nicht häßlich.
Was hat die R4 danach noch an Ausstattung erhalten? Die R4s war wohl ein
abgespecktes Modell. Was sieht es mit der Leica RE aus? Kann man auch eine
Leicaflex SL (SL2 zu teuer) noch kaufen?
Für den Anfang stelle ich mir eine R3(R4/R4s) mit 2,8/35 mm und 2,8/90mm
vor. Was müßte ich -Zustand B- dafür ausgeben?
Vielen Dank im voraus!
Gruß
Jörg
>Das ist sicherlich richtig. Aber bei den Leica R Objektiven kann man
>durchweg sicher sein *immer* ein Objektiv der Spitzenklasse zu besitzen.
Du verleugnest bei all Deinen Postings zu diesem Thema standhaft die
Existenz des 28-70 Zooms, das deutlich schlechter ist als
vergleichbare Zooms anderer Hersteller.
Tom II
>Was hat die R4 danach noch an Ausstattung erhalten? Die R4s war wohl ein
>abgespecktes Modell. Was sieht es mit der Leica RE aus?
Die RE war eigentlich als "Billigleica" konzipiert, die den Einstieg
ins Systeme erleichtern sollte. Ironischerweise ist sie inzwischen
gebraucht oft teuerer als die R5 oder gar R7. Sie scheint - zurecht -
sehr beliebt zu sein. Die Bedienung ist einfach und uebersichtlich.
Verarbeitung ist hervorragend. Die Kamera hat Zeitautomatik mit
Selektivmessung oder mittenbetonter Integralmessung sowie manuelle
Belichtungseinstellung. Die Abblendtaste ist, wenn ein Motor mit
Handgriff angesetzt wurde, etwas schwer zu bedienen. Ansonsten eine
tolle Kamera ohne irgendwelche spektakulaeren Besonderheiten.
Tom II
[..]
> Ein weiterer Pluspunkt fuer Leica ist die Selektivmessung, die alle
> Leica-SLRs besitzen. Danach sucht man beispielsweise bei manuell
> fokussierbaren Nikons vergeblich. Die Sucher der Leicas sind durchweg
> aeusserst brilliant (selbst bei den alten mechanischen Leicaflex) und
> deutlich besser als z.B. bei Nikon.
Sucher (Reflexe!!!) und Einstellscheibe (uerks) der R8 sind derzeit das
Mieseste, was man in dieser Preisklasse (und darunter) kaufen kann. Die
Handhabung der R8 ist eine einzige Katastrophe. Nimm erst mal eine Dynax 9
in die Hand, damit Du einen vernuenftigen Vergleichsmassstab hast.
--
Roland Reiss
> Ich habe die R8 nur einen Tag auf der Photokina ausprobiert. Dabei ist mir
> nichts aufgefallen was eine "absolute Katastrophe" gewesen waere. Wenn das
> schon die absolute Katastrophe war braucht man ja fuer den Rest seines
> Lebens keine Sorgen mehr zu haben ;-)
Die "absolute Katastrophe" mißt sich für mich daran, daß die Kamera
erstens viertausend Mark kostet und zweitens Ende der Neunziger auf den
Markt gekommen ist; da erwarte ich natürlich - und gerade von Leica -
nur absolut Hervorragendes.
Der Sucher der R8 war für mich als Brillenträger bei weitem nicht so gut
zu überblicken wie eben der Sucher der F3 HP - die mehr als 15 Jahre
älter und mit zwei Dritteln des Preises auch noch recht teuer ist...
Außerdem neigt der R8-Sucher zu unkontrollierten Reflexerscheinungen,
die ich als deutlich störend empfinde. Die Scheibe schien mir besser als
die der F3, nicht aber als die der F4/F5.
Ich habe die R8 allerdings auch nur kurz im Laden getestet; der Sucher
fiel mir - neben der Handhabung - aber sofort negativ auf.
> Was Nikons angeht, so empfinde ich die Sucher der FE2 oder FM2 als die
> reinsten Baerenhoehlen im Vergleich zu den Leicasuchern.
Da gebe ich Dir ja Recht - und zu bedenken, daß diese Baureihe fast 20
Jahre alt ist und damals zu Preisen auf den Markt kam, die beinahe unter
den heutigen Gebrauchtpreisen liegen.
Ich hatte 'mal eine R5 in der Hand; das ist schon 'ne Weile her und ich
kann mich an nichts Negatives bzgl. des Suchers erinnern. Ich bin auch
keineswegs ein "Anti-Leica-Polemiker" - im Gegenteil. Lediglich die R8
scheint mir nicht der große Wurf zu sein. Aber das Besondere an Leica
waren wohl schon seit jeher eher die Objektive als die Kameras.
> Durch die F3HP habe
> ich mal bei einem Haendler durchgeschaut. Ich kann nicht sagen dass ich
> dabei irgendein besonderes Aha-Erlebnis hatte.
Nee, die F3-Mattscheibe ist auch nicht so dolle. Man kann aber die der
F4 einsetzen, wenn man gewillt ist, auf die Scharfstellhilfe zu
verzichten.
Gruß,
Wolfgang.
>Nee, die F3-Mattscheibe ist auch nicht so dolle. Man kann aber die der
>F4 einsetzen, wenn man gewillt ist, auf die Scharfstellhilfe zu
>verzichten.
Auch, wenn man dazu nicht bereit ist. Selbstverstaendlich gibt es auch
zur F4 Mattscheiben mit verschiedenen Schaerfe-Indikatoren vom
Schnittbildindikator ueber Mikroprimsen-Flecke bis hin zu Klarscheiben
mit Einstellkreuz.
Tom II
> Auch, wenn man dazu nicht bereit ist. Selbstverstaendlich gibt es auch
> zur F4 Mattscheiben mit verschiedenen Schaerfe-Indikatoren vom
> Schnittbildindikator ueber Mikroprimsen-Flecke bis hin zu Klarscheiben
> mit Einstellkreuz.
Stimmt natürlich - ich hatt mal wieder nur die Gittermattscheibe im Kopf
- aber das hatten wir ja schon... ;-)
Wie geht Dein Projekt denn voran?
Gruß,
W.
>Sucher (Reflexe!!!) und Einstellscheibe (uerks) der R8 sind derzeit das
>Mieseste, was man in dieser Preisklasse (und darunter) kaufen kann. Die
>Handhabung der R8 ist eine einzige Katastrophe. Nimm erst mal eine Dynax 9
>in die Hand, damit Du einen vernuenftigen Vergleichsmassstab hast.
>
1.) Die Leica-Einstellscheiben werden von Minolta produziert - Eigentor!!
;-)
2.) Die Handhabung ist keine Katastrophe - im Gegenteil
3.) Ich habe eine Plastikallergie ;-))
Alexander
>1.) Die Leica-Einstellscheiben werden von Minolta produziert - Eigentor!!
>;-)
Ich würde die guten Einstellscheiben auch lieber für eigene Produkte
verwenden. Ich kann die Leute von Minolta da schon verstehen.
helge aus Harburg
--
Mn mss sprn w mn knn
teilweise neue Bilder: http://pages.vossnet.de/helgeogan/fotos.htm
Ist auch Meine Meinung. Es handelt sich halt um eine typische Kamera der
70er Jahre.
Und im Vergleich zu vielen Kameras die es huete gibt ist sie sowieso
ausgesprochen schoen!
>
>Was hat die R4 danach noch an Ausstattung erhalten?
Auswechselbare Mattscheiben, Programmautomatik, LED-Anzeigen im Sucher statt
Zeiger.
> Die R4s war wohl ein abgespecktes Modell.
Richtig. Wie R4, aber nur Zeitautomatik.
> Was sieht es mit der Leica RE aus?
Wie R5, aber keine Programautomatik.
> Kann man auch eine Leicaflex SL (SL2 zu teuer) noch kaufen?
Die Leicaflex SL ist eine grundsolide vollmechanische Kamera (780g) mit
einem sehr hellen und grossen Sucherbild. Ich vermute aber das ein
Brillentraeger es vielleicht nicht komplett mit einem Blick erfassen kann
(kein HP-Sucher). Ohne Brille aber ueberhaupt kein Problem. Weiterhin hat
die Kamera nur Selektivmessung (kein Nachteil!).
Nachteile:
Kein Blitzkontakt im Sucherschuh (da muss man halt das Kabel in die
Synchronbuchse stecken).
Belichtungsmesser ist noch etwas unempfindlich. Bei Innenausnahmen ist sehr
schnell Schluss und man muss auf einen Handbelichtuingsmesser
zurueckgreifen.
Die Leicaflex SL2 (meine Lieblingskamera) hat diese Nachteile nicht mehr.
Ausserdem hat sie eine Sucherbeleuchtung die ueber eine separate Batterie
betrieben wird. Diese kann man als Ersatzbatterie fuer den Beli verwenden!
Ferner zeigt sie nicht nur die Blende sondern auch die Zeit im Sucher an.
>
>Für den Anfang stelle ich mir eine R3(R4/R4s) mit 2,8/35 mm und 2,8/90mm
>vor. Was müßte ich -Zustand B- dafür ausgeben?
R3: ca. 500,- (A: 600,-)
R4: ca. 700,- (A: 900,-) Achtung nur mit Seriennummern oberhalb 1.600.000
kaufen. Darauf achten dass der Programmwaehlschalter sauber einrastet und
die Sucheranzeige beim Hinundherschalten nicht wild herumflackert!
R4s: wie R4, gleiche Warnung
Leica-Gebrauchtpreise haengen sehr stark vom Zustand ab. Schon geringe
Gebrauchstspuren (nach normalen Masstaeben senken den Verkaufspreis oft sehr
erheblich. Gut fuer Leute die das Zeug nicht nur in die Virtrine stellen
wollen :-))
2,8/28 ab 1000,-
2,8/35 ab 400,-
2,8/90 ab 600,-
2,8/135 ab 800,-
2,8/180 ab 800,-
Bei Objektiven sind die alten Versionen (Serienfilter) meist deutlich
billiger. Einen guten Ueberblick bekommt man in dem dicken weissen
Leica-Buch von Denis Laney (?) (den genauen Titel und Namen des Verfassers
habe ich nicht im Kopf). Bevor Du ein Objektiv kaufst, setz' Dich mal in
eine Buchhandlung und schau Dir an welche Versionen es von dem gewuenschten
Objektiv gibt.
Achte darauf dass die Objektive alle DREI Steuerkurven (2 Schraege fuer SL
und eine Gestufte fuer R) haben!
Ein ganz ausgezeichnetes Objektiv ist uebrigens auch das neue 4/35-70mm ! Es
ist aeusserst kontrastreich, verzeichnungsarm und hat eine super
Makroeinstellung. Leider gibt es es nicht mehr mit SL-Steuerkurven. Ich habe
hier in den USA fuer ein absolut neuwertiges Exemplar 800,- $ bezahlt.
Vielleicht bekommt man es auf Fotoboersen in Deutschland auch schon zu einem
vernuenftigen Preis (1100-1300,-?). Das waere mit Sicherheit eine sehr gute
Grundausstattung. Das Objektiv besteht uebrigens nur aus 8 Linsen (eine
asphaerische Glaslinse!) und ist daher sehr wenig anfaellig fuer
Streulicht!!
Viele Gruesse
Alexander
Erwischt! ;-)) Allerdings so schlecht wie Du schreibst ist dieses Objektiv
nun auch wieder nicht. Der Hauptschwachpunkt ist die Verzeichnung, weshalb
man es nicht gerade fuer Architekturaufnahmen verwenden sollte. Fuer
Landschaftsaufnahmen kann man es allerding durchaus gut verwenden - die
Aufnahmen sich scharf und kontrastreich.
Viele Gruesse
Alexander
>Landschaftsaufnahmen kann man es allerding durchaus gut verwenden - die
>Aufnahmen sich scharf und kontrastreich.
Die Aufnahmen sind KONTRASTREICH und haben Leica-Farben. Aber sie sind
nicht besonders scharf. Die Verzeichnung ist peinlich. Und der Preis
liegt um Faktor 10 ueber dem eines vergleichbaren und Faktor 2-3 ueber
dem eines besseren Zooms gleicher Lichtstaerke. Aber seisdrum, die
Fassung ist ganz gut... :-)
Tom II
> 1.) Die Leica-Einstellscheiben werden von Minolta produziert - Eigentor!!
> ;-)
Bei der R4 bis R7 scheint das so gewesen zu sein. Bei der R8 definitiv
nicht. Da sieht man ja die Ringe der Fresnellinse. Erinnert mich irgendwie
an die Praktika.
> 2.) Die Handhabung ist keine Katastrophe - im Gegenteil
Die Plus/Minus-Korrektur ist unter aller Sau. Es gibt keinen Motorantrieb
und ueber die Lage der Riemenoese haben wir uns ja schon ausgelassen.
> 3.) Ich habe eine Plastikallergie ;-))
Die Aussenhaut der Dynax 9 besteht aus Edelstahl.
--
Roland Reiss
Ach tatsächlich? Dann ist meine R8 wohl defekt. Außer einem sauhellen
Sucherbild zeigt die sonst nix...
> Die Plus/Minus-Korrektur ist unter aller Sau.
Warum? Das ist endlich mal eine, die man auch mit der Kamera am Auge
bedienen kann.
> Es gibt keinen Motorantrieb
...dafür einen leisen und vor allem stromsparenden Schnellschalthebel
> und ueber die Lage der Riemenoese haben wir uns ja schon ausgelassen.
die liegen dort, wo sie hingehören
--
Peter Gisder
Sauhell kann's gar nicht sein, weil da immer noch ein teildurchlaessiger
Spiegel im Strahlengang sitzt. Referenz fuer mich, was die Sucherhelligkeit
angeht, ist die Minolta XD. Aber was sagst Du denn zu den Reflexen im
Sucher? (Helle Objekte wie Leuchten an der Decke im oberen Teil werden unten
"eingespiegelt").
> > Die Plus/Minus-Korrektur ist unter aller Sau.
>
> Warum? Das ist endlich mal eine, die man auch mit der Kamera am Auge
> bedienen kann.
Du meinst, mit dem Daumen im Auge?
> > Es gibt keinen Motorantrieb
>
> ...dafür einen leisen und vor allem stromsparenden Schnellschalthebel
>
> > und ueber die Lage der Riemenoese haben wir uns ja schon ausgelassen.
>
> die liegen dort, wo sie hingehören
Da gibt' unterschiedliche Auffassungen. Ohne Trageriemen mags ja noch
gehen...
--
Roland Reiss
Ja und? Was soll das nun heissen? Glaubst Du das die XD kein Licht fuer
den Belichtungsmesser abzwackt?
Wo soll denn der Unterschied sein ob man die benoetigte Lichtmenge am
Spiegel oder im Prisma entnimmt?
Eines ist jedoch sicher: Photodioden im Prismensucher sind deutlich
anfaelliger gegen Falschlichteinfall aus dem Okularbereich. Wenn Du mal
eine wirkliche Referenz haben willst, dann schau mal durch den Sucher
einer Leicaflex (mit Aussenmessung)
Viele Gruesse
Alexander
--
___________________________________________________________________________
Dr. Alexander Kraus
Eastman Kodak Research Laboratories, Bldg. 82, Rochester, New York
14650-2116
phone: (716) 477 6820, Fax: (716) 722 6995, e-mail: akr...@kodak.com
___________________________________________________________________________
Alle Aeusserungen spiegeln meine Privatmeinung wider und sind nicht
als offizielle Stellungnahmen der Eastman Kodak Company anzusehen.
Hallo Roland,
willst Du fotgrafieren oder spielen. Ich hoffe Du weißt das Fotografie nur
aus Blende, Zeit und gestalterischem Können besteht.Warum soll ich mir
mein Leben dann mit einem unhandlichen Kasten wie der Dynax 9 schwer machen.
Für gute Fotos hat Leica doch die M6 gebaut (einfach brillianter Sucher)
Olav Sonnenberg
>> 1.) Die Leica-Einstellscheiben werden von Minolta produziert - Eigentor!!
>> ;-)
>
>Bei der R4 bis R7 scheint das so gewesen zu sein. Bei der R8 definitiv
>nicht. Da sieht man ja die Ringe der Fresnellinse. Erinnert mich irgendwie
>an die Praktika.
Ich habe auf diesen Thread hin wieder mal die Leica RE ausprobiert.
Die Mattscheibe ist sehr gut, vor allem der Mikroprismenring ist
extrem hell und reagiert fein und exakt auf allerkleinste
Abweichungen. Allerdings muss die Dioptrien-Einstellung des Suchers
sehr sorgfaeltig justiert sein, sonst wird das Fokusieren zur Qual.
Tom II
Nein, es gibt keine teildurchlaessigen Elemente im Strahlengang. Bei der XD
'sehen' die Fotodioden praktisch das gleiche wie das Auge am Okular.
> Wo soll denn der Unterschied sein ob man die benoetigte Lichtmenge am
> Spiegel oder im Prisma entnimmt?
50% weniger Helligkeit bei der Leica. Wollen wir wetten?
> Eines ist jedoch sicher: Photodioden im Prismensucher sind deutlich
> anfaelliger gegen Falschlichteinfall aus dem Okularbereich. Wenn Du mal
Die XD hat einen Okularverschluss. Damit ist das kein Thema.
> eine wirkliche Referenz haben willst, dann schau mal durch den Sucher
> einer Leicaflex (mit Aussenmessung)
Die hat garantiert keine Mikrowabeneinstellscheibe.
--
Roland Reiss
Die RE ist ja ein Ableger der der R5 oder so.
> Die Mattscheibe ist sehr gut, vor allem der Mikroprismenring ist
> extrem hell und reagiert fein und exakt auf allerkleinste
> Abweichungen. Allerdings muss die Dioptrien-Einstellung des Suchers
> sehr sorgfaeltig justiert sein, sonst wird das Fokusieren zur Qual.
Hoert sich nach Minolta Mikrowaben an...
--
Roland Reiss
> Hallo Roland,
>
> willst Du fotgrafieren oder spielen. Ich hoffe Du weißt das Fotografie nur
> aus Blende, Zeit und gestalterischem Können besteht.Warum soll ich mir
> mein Leben dann mit einem unhandlichen Kasten wie der Dynax 9 schwer
machen.
> Für gute Fotos hat Leica doch die M6 gebaut (einfach brillianter Sucher)
Wenn eine Kamera das Attribut 'Werkzeug' verdient, dann die Dynax 9. Die R8
wuerde ich eher in die Spielzeugklasse einordnen. Ausser der
TTL-Blitzmessung ist alles, aber auch wirklich alles an dieser Kamera
zweitklassig. Naja, sie laesst sich einfacher abstauben als eine Dynax 9.
Ich habe selbst eine Messsucherkamera, naemlich eine CLE und weiss die
Vorteile durchaus zu schaetzen. Nur hat der Messsucher seine engen Grenzen,
d.h. weder extreme WW, noch Makro noch Teleaufnahmen sind moeglich.
--
Roland Reiss
> Nein, es gibt keine teildurchlaessigen Elemente im Strahlengang. Bei der XD
> 'sehen' die Fotodioden praktisch das gleiche wie das Auge am Okular.
Na dann herzlichen Glueckwunsch zur Erfindung des Perpetuum Mobiles - es
wurde ja auch allmaehlich Zeit nach mehreren hundert Jahren ;-)).
Im Ernst: Was die Dioden an Licht "sehen" kann ja wohl dann kaum noch
ins Auge gelangen! EIN Photon kann nur entweder in der Photodiode ein
Elektron anregen ODER im Auge einen photochemischen Prozess starten-
aber nicht beides! Und was glaubst Du wie das Licht aus dem Strahlengang
zum Okular (Auge) zur Photodiode umgeleitet wird? Das geht nur durch
einen Strahlenteiler und der umgeleitete Prozentzatz an Licht gelangt
halt nunmal nicht ans Auge - egal wo im Strahlengang die "Lichtentnahme"
erfolgt (solange der Anteil gleich ist)
>
> > Wo soll denn der Unterschied sein ob man die benoetigte Lichtmenge am
> > Spiegel oder im Prisma entnimmt?
>
> 50% weniger Helligkeit bei der Leica. Wollen wir wetten?
Glaub ich nicht. Dann muesste die Photodioden ca. 50% empfindlicher
sein. Da das alles Standardteile von Zulieferern sind halte ich das fuer
sehr unwahrscheinlich... (dann wuerde sie jeder Kamerahersteller kaufen
und einbauen)
>
> > Eines ist jedoch sicher: Photodioden im Prismensucher sind deutlich
> > anfaelliger gegen Falschlichteinfall aus dem Okularbereich. Wenn Du mal
>
> Die XD hat einen Okularverschluss. Damit ist das kein Thema.
>
> > eine wirkliche Referenz haben willst, dann schau mal durch den Sucher
> > einer Leicaflex (mit Aussenmessung)
>
> Die hat garantiert keine Mikrowabeneinstellscheibe.
Doch hat sie garantiert - nur keinen Schnittbildindikator!
Viele Gruesse
Alexander
> Na dann herzlichen Glueckwunsch zur Erfindung des Perpetuum Mobiles - es
> wurde ja auch allmaehlich Zeit nach mehreren hundert Jahren ;-)).
> Im Ernst: Was die Dioden an Licht "sehen" kann ja wohl dann kaum noch
> ins Auge gelangen! EIN Photon kann nur entweder in der Photodiode ein
> Elektron anregen ODER im Auge einen photochemischen Prozess starten-
> aber nicht beides!
Ach soooo.... wenn sich also mehrere Leute das gleiche Bild ansehen,
wirkt es auf einmal viel dunkler, weil die Photonen sich ja jetzt auf
viele Betrachter verteilen...?-)
> > > eine wirkliche Referenz haben willst, dann schau mal durch den Sucher
> > > einer Leicaflex (mit Aussenmessung)
> >
> > Die hat garantiert keine Mikrowabeneinstellscheibe.
>
> Doch hat sie garantiert - nur keinen Schnittbildindikator!
Es ging um Mikrowabenscheiben ((c) Minolta 1977), nicht um Mikroprismen-
raster als Scharfstellhilfe. 8-)
Dieter
> Ach soooo.... wenn sich also mehrere Leute das gleiche Bild ansehen,
> wirkt es auf einmal viel dunkler, weil die Photonen sich ja jetzt auf
> viele Betrachter verteilen...?-)
Ach komm der Vergleich hinkt doch gewaltig - und ich denke das weisst Du
auch selbst ;-)
Natuerlich gelangt nur ein Bruchteil aller vom Bild reflektierten
Photonen in das Auge des jeweiligen Betrachters. Aber es ist ja wohl
unumstritten, dass die selben Photonen die Dein Auge einsammelt nicht in
den Augen Deines Nachbarn landen koennen. In der Kamera muss jedenfalls
auch zwangslaeufig ein Teil des Photonenstroms zur Lichtmessung
abgezwackt werden und der gelangt dann genauso zwangslaeufig nicht mehr
ins Auge.
>
> > > > eine wirkliche Referenz haben willst, dann schau mal durch den Sucher
> > > > einer Leicaflex (mit Aussenmessung)
> > >
> > > Die hat garantiert keine Mikrowabeneinstellscheibe.
> >
> > Doch hat sie garantiert - nur keinen Schnittbildindikator!
>
> Es ging um Mikrowabenscheiben ((c) Minolta 1977), nicht um Mikroprismen-
> raster als Scharfstellhilfe. 8-)
Ok. den Unterschied kannte nicht. Dennoch duerfte die Leicaflex den
hellsten Sucher aller SLRs haben
Alexander
--
Das letzte Angebot für Gebraucht-U-Boote war deutlich teurer.
--
Michael Quack
<photo...@aol.com>
Website:
<http://members.aol.com/photoquack/foyer.htm>
> > Die Plus/Minus-Korrektur ist unter aller Sau.
> Warum? Das ist endlich mal eine, die man auch mit
> der Kamera am Auge bedienen kann.
[x] Du hast entweder sehr viel Zeit oder einen besonders
verbogenen Daumen.
> > und ueber die Lage der Riemenoese haben wir uns
> > ja schon ausgelassen.
> die liegen dort, wo sie hingehören
Wenn man mal die unwesentliche Tatsache ausser Acht
lässt, dass es noch Fotografen mit Händen gibt.
Ich versuche das mal einfacher zu fassen.
Du schaust auf ein Bild.
Wenn ich jetzt auch draufschaue,
wird es vor Deinen Augen 50% finsterer ?
Die Mattscheibe streut das Licht. Einen kleinen Teil dieses Streulicht sehen
die Fotodioden, den anderen Teil sieht das Auge. Ich sag's nochmal: Im
Strahlengang der XD gibt es KEINE teildurchlaessigen Elemente, in dem der
Leica-R aber schon.
> einen Strahlenteiler und der umgeleitete Prozentzatz an Licht gelangt
> halt nunmal nicht ans Auge - egal wo im Strahlengang die "Lichtentnahme"
> erfolgt (solange der Anteil gleich ist)
>
> >
> > > Wo soll denn der Unterschied sein ob man die benoetigte Lichtmenge am
> > > Spiegel oder im Prisma entnimmt?
> >
> > 50% weniger Helligkeit bei der Leica. Wollen wir wetten?
>
> Glaub ich nicht. Dann muesste die Photodioden ca. 50% empfindlicher
> sein. Da das alles Standardteile von Zulieferern sind halte ich das fuer
> sehr unwahrscheinlich... (dann wuerde sie jeder Kamerahersteller kaufen
> und einbauen)
Es geht hier nicht um die Empfindlichkeit der Fotodioden, sondern um die
Helligkeit des Sucherbildes. Im Prisma bekommen die Fotodioden ja auch nicht
100% ab, sondern sehen ein Teil des Streulichts der Mattscheibe.
> >
> > Die hat garantiert keine Mikrowabeneinstellscheibe.
>
> Doch hat sie garantiert - nur keinen Schnittbildindikator!
Die gab's zu der Zeit doch noch gar nicht. Die erste Kamera mit MikroWABEN
war die XD, und die kam 1977 raus.
--
Roland Reiss
Denk noch mal in Ruhe ueber das geschriebene nach.
> Natuerlich gelangt nur ein Bruchteil aller vom Bild reflektierten
> Photonen in das Auge des jeweiligen Betrachters. Aber es ist ja wohl
> unumstritten, dass die selben Photonen die Dein Auge einsammelt nicht in
> den Augen Deines Nachbarn landen koennen. In der Kamera muss jedenfalls
> auch zwangslaeufig ein Teil des Photonenstroms zur Lichtmessung
> abgezwackt werden und der gelangt dann genauso zwangslaeufig nicht mehr
> ins Auge.
Da wird nix abgezwackt. Die Fotodioden sehen das, was sonst als Streulicht
verloren gehen wuerde.
> > Es ging um Mikrowabenscheiben ((c) Minolta 1977), nicht um Mikroprismen-
> > raster als Scharfstellhilfe. 8-)
>
> Ok. den Unterschied kannte nicht. Dennoch duerfte die Leicaflex den
> hellsten Sucher aller SLRs haben
Aber einen direkten Vergleich hast Du nicht? Ich hatte im November die
Gelegenheit, innerhalb weniger Minuten die EOS3, Dynax 9 und R8 zu befingern
und durch den Sucher zu sehen. Die R8 hat MIT ABSTAND den schlechtesten.
--
Roland Reiss
MfG
Peter
--== Sent via Deja.com http://www.deja.com/ ==--
---Share what you know. Learn what you don't.---
>Roland Reiss wrote:
>> und ueber die Lage der Riemenoese haben wir uns ja schon ausgelassen.
>
>die liegen dort, wo sie hingehören
Lieber Peter,
gegen all den Unsinn, der ueber die R8 hier geschrieben wird, kann man
sich die Finger blutig tippen - es wird nichts helfen. Eine
vorgefasste Meinung, bleibt eine vorgefasste Meinung.
Aus vielen von dem, was hier die angeblichen Tester der R8 schreiben,
ist deutlich zu merken, dass das alles nur Prospektwissen ist. Die R8
ist in der Tat eine sehr gut zu bedienende Kamera, die technisch
exzellent gearbeitet ist. Das Sucherbild ist extrem hell, alle
Bedienelemente sind dort, wo sie sinnvollerweise hingehoeren.
Mit der Oese fuer die Rienmenaufhaengung hat es eine spezielle
Bewandtnis: als bewusst gewaehltes Stilelement soll sie gestalterisch
an die M-Reihe anknuepfen. Praktisch ist sie auch: verhindert sie
doch, dass sich der Kamerariemen verdreht.
Tschuess,
Joachim
>Mir ist ein antiquarisches Fotobuch über das Leica-R-System
>(v. 1979) in die Hände gefallen. Nach der Lektüre bin ich (Minolta-
>Fotograf) doch ins Grübeln gekommen, ob die Leitz-Objektive - abgesehen
>vom legendären Namen- wirklich so konkurrenzlos sind. Es wird von "einer
>bisher nie dagewesenen Kontrast- und Farbwiedergabe in Verbindung
>mit höchster Schärfe schon bei offener Blende" berichtet.
>
>Sind die gebraucht einigermaßen erschwinglichen Brenweiten (2,8/28mm;
>2,8/35mm;2/50mm;2,8/90mm) wirklich schon bei offener Blende Spitze und
>verarbeitungsmäßig ein Traum?
Kenner (langjaehrige Leica-Fotografen mit einem enormen Fuhrpark an
Leica-Objektiven) behaupten, dass das 2.8/35er und das 2.8/90er
schaerfer und brillanter zeichnen als die lichtstaerkeren
Gegenstuecke.
Ich habe mit dem R-2.8/35 einmal fotografiert und kann dieses Urteil
bestaetigen. Ob Leica inzwischen das R-2/35er weiter verbessert hat,
kann ich nicht sagen.
Nach Osterloh (Buch: Leica-R-System) ist das R-2.8/90 DAS Kurztele zur
Leica!
>Ist ein solcher Kauf (mit einer R3 oder R4)
>zu empfehlen?
In jedem Fall was die Objektive angeht!
Weitere empfehlenwswerte (und recht guenstig zu bekommenen)
R-Gehaeuse: R5, R-E, R7, zu denen ich aufgrund ihres juengeren
Produktionsdatums eher greifen wuerde. Solltest Du eine R6 finden, die
technisch in Ordnung ist, greif' zu! Eine bessere mechanische Kamera
wirst Du nicht finden! Die wird noch ihren Wert haben, wenn alle
gleich alten Nikons/Minoltas/Canons laengst vergessen sind.
Tschuess,
Joachim
> Was nützt mir das, wenn das Objektivprogramm weitestgehend
> Colaflaschenböden bietet ? Kommen wir doch mal zum Ausgangspunkt dieses
Ach, und was ist mit der G-Reihe? Alles minderwertige Optiken? Mein
2.8/80-200 lasse ich gerne in einem praktischen Vergleichstest gegen das
Leica-Pendant antreten.
> Threads zurück: Leica bietet jedenfalls ein durchgehend hervorragendes
> Objektivprogramm. Damit kann man auch die Schüttelprobe machen: im
> Gegensatz zu den meisten Plastikbombern aus Japan klappert da nichts.
Saemtliche Minolta-Objektive von 16 bis 300mm inkl. 2 Zooms, die ich zuhause
rumstehen habe, haben einen Metalltubus und sind sehr solide gebaut.
> Manuelles Fokussieren fühlt sich seidenweich an, was ich selbst nicht
> von solchen Vorzeigestücken wie dem 2.8/300 von Canon sagen kann.
Die manuelle Fokussierbarkeit ist speziell bei den Typen mit
Innenfokusierung sehr komfortabel. Bei einem AF-System kann man nicht
einfach mit viel Fett diesen 'seidenweichen' Touch erzeugen, weil die
Drehmomente viel zu gross waeren. Gerade wegen dieser Leichtgaengigkeit
lassen sich speziell die fetten Minolta-Teles extrem gut manuell
fokussieren.
--
Roland Reiss
>Was nützt mir das, wenn das Objektivprogramm weitestgehend
>Colaflaschenböden bietet ?
Kein grosser Hersteller bietet bei den mit Leica direkt
konkurrierenden Objektiven Colaflaschenboeden an.
>Threads zurück: Leica bietet jedenfalls ein durchgehend hervorragendes
>Objektivprogramm.
... ein groesstenteils hervorragendes Objektivprogramm.
>Damit kann man auch die Schüttelprobe machen: im
>Gegensatz zu den meisten Plastikbombern aus Japan klappert da nichts.
Schuettle die manuellen Nikkore. Sie fuehlen sich zwar "anders" an,
was nicht zuletzt am meist kleineren Aussendurchmesser liegt; aber
selbst ein direkter Vergleich des "Anfass-Gefuehls" ergibt keine
nennenswerten Unterschiede. Lediglich der Blendenring rastet bei den
Leicas angenehmer. Und ja: Ich habe den direkten Vergleich.
Tom II
> gegen all den Unsinn, der ueber die R8 hier geschrieben wird, kann man
> sich die Finger blutig tippen - es wird nichts helfen. Eine
> vorgefasste Meinung, bleibt eine vorgefasste Meinung.
Ganz so ist es ja nicht. Aber es gibt Leute, die halt auch schon andere
Kameras als die R8 in der Hand hatten und durchaus in der Lage sind,
Vergleiche anzustellen. Die Leica-Fraktion scheint offensichtlich nicht
ueber den eigenen Tellerrand hinauszusehen.
> Aus vielen von dem, was hier die angeblichen Tester der R8 schreiben,
> ist deutlich zu merken, dass das alles nur Prospektwissen ist. Die R8
Ich hatte erst die R8, und dann den Prospekt in der Hand...
> ist in der Tat eine sehr gut zu bedienende Kamera, die technisch
> exzellent gearbeitet ist. Das Sucherbild ist extrem hell, alle
Ueber die Verarbeitunsgqualitaet hat auch niemand was gesagt.
> Bedienelemente sind dort, wo sie sinnvollerweise hingehoeren.
Geschmackssache. Es koennte nicht schaden, wenn Du auch mal was anderes in
die Hand nehmen wuerdest.
> Mit der Oese fuer die Rienmenaufhaengung hat es eine spezielle
> Bewandtnis: als bewusst gewaehltes Stilelement soll sie gestalterisch
> an die M-Reihe anknuepfen. Praktisch ist sie auch: verhindert sie
> doch, dass sich der Kamerariemen verdreht.
ROTFL. Form follows function. Oder ist das hier die
Leica-Gesundbeter-Abteilung?
--
Roland Reiss
Och das 17-35 und das 80-200 vermittelten einen ganz guten Eindruck.
> Kommen wir doch mal zum Ausgangspunkt dieses
> Threads zurück: Leica bietet jedenfalls ein durchgehend hervorragendes
> Objektivprogramm.
Naja, etwas lueckenhaft: 135er? Fehlanzeige, und das gerade jetzt
wo sich Canon und Nikon darauf besonnen haben diese Brennweite wieder-
zubeleben, lichtstarke Weitwinkel gibts auch nicht.
> Damit kann man auch die Schüttelprobe machen: im
> Gegensatz zu den meisten Plastikbombern aus Japan klappert da nichts.
Also wenn ich meine Objektive schuettel gibts keine scharfen Bilder,
ist das bei Leica anders?
> Manuelles Fokussieren fühlt sich seidenweich an, was ich selbst nicht
> von solchen Vorzeigestücken wie dem 2.8/300 von Canon sagen kann.
??? Was soll da bei Leica besser sein? Die Minolta MD Objektive die
ich hab vermitteln das selbe 'feeling' beim Scharfstellen wie Leica-
Objektive, gleiches gilt fuer Olympus OM usw. Was mich mehr interess-
ieren wuerde ist welches 2,8/300 von Canon du meinst? FD oder EOS?
An den Leica Teleobjektiven (hatte die Modulteles zum befingern)
stoerte mich der Einstellring etwas, das Negativerlebnis war aber
die R8-Mattscheibe bei f/5,6 da ist die Minolta X-700 ja ein Gold-
stueck.
--
Helmut Faugel
> Ach, und was ist mit der G-Reihe? Alles minderwertige Optiken? Mein
> 2.8/80-200 lasse ich gerne in einem praktischen Vergleichstest gegen
das
> Leica-Pendant antreten.
>
Siehst Du ? G-Reihe. Unterschiede in der Art gibt es bei Leica eben
nicht.
Die unterscheiden eben nicht in Consumer-Serie und Profi-Linie.
> Saemtliche Minolta-Objektive von 16 bis 300mm inkl. 2 Zooms, die ich
zuhause
> rumstehen habe, haben einen Metalltubus und sind sehr solide gebaut.
>
Haben aber mit Sicherheit eben nicht den seidenweichen Lauf, den die
Leica-Linsen haben.
> Bei einem AF-System kann man nicht
> einfach mit viel Fett diesen 'seidenweichen' Touch erzeugen, weil die
> Drehmomente viel zu gross waeren.
Schenau. Das meinte ich auch.
Bevor ich hier erschlagen werde: Ich hatte Anfang der 80er Jahre eine
R4, die ich wegen ihrer Reparaturanfälligkeit nach 5 Jahren verkauft
habe. Außerdem fühlte ich mich ein wenig ver...scht, weil Leica
bekanntlich sehr eng mit Minolta zusammenarbeitet. Als ich mal in
einer CoFo (Jehova !) die geöffnete Rückwand einer Minolta sah, dachte
ich, direkt in meine R4 zu schauen. Von der R3 wurde gesagt, es sei
die beste X-700, die je gebaut wurde...im Gegenzug hat Leitz Minolta
wohl die AF-Technologie überlassen.
Ich wäre jedenfalls heilfroh, wenn ich an meine F5 Leica-Linsen
adaptieren könnte. Mein 2.8/80-200 AF-S bietet jedenfalls bei weitem
nicht die Verarbeitungsqualität der Leica-Linsen. Wobei man bei Leica
auf alle Fälle Gehäuse und Objektive trennen muß.
>gegen all den Unsinn, der ueber die R8 hier geschrieben wird, kann man
>sich die Finger blutig tippen - es wird nichts helfen. Eine
>vorgefasste Meinung, bleibt eine vorgefasste Meinung.
>
Ich habe zur R8 keine vorgefasste Meinung. Ich habe sie getestet, im
Vergleich zur Leica RE und zur Nikon F4.
>Aus vielen von dem, was hier die angeblichen Tester der R8 schreiben,
>ist deutlich zu merken, dass das alles nur Prospektwissen ist.
Nein, siehe oben.
Die R8
>ist in der Tat eine sehr gut zu bedienende Kamera, die technisch
>exzellent gearbeitet ist.
Wenn die Oese und die Belichtungskorrektur nicht waeren, haettest Du
recht. Der Sucher ist Geschmacksache. Und ein Bildzaehlwerk, das man
auch bei ausgeschalteter Kamera ablesen kann, braucht auch nicht
jeder. Die Verarbeitung der Kamera ist ueberdurchschnittlich; die
Berichte von 2(?) Objektiven, die bereits im Neuzustand defekt waren
(eines hatte Spiel im Bajonett, beim anderen bin ich mir nicht mehr
sicher) sind aber Fakt.
>Das Sucherbild ist extrem hell, alle
Das ist Schwachsinn. Das Sucherbild ist hell genug, aber von extrem
hell kann keine Rede sein. Es mag heller sein als bei aelteren Leicas,
keinesfalls ist es aber heller als das der F4.
>Mit der Oese fuer die Rienmenaufhaengung hat es eine spezielle
>Bewandtnis: als bewusst gewaehltes Stilelement soll sie gestalterisch
>an die M-Reihe anknuepfen.
Das ist sehr schoen. Aber eine Kamera sollte nicht nur schoen sein,
sondern auch ermuedungs- und schmerzfreies Fotografieren ermoeglichen.
Und da ist diese Oese, zumindest fuer meine Haende, ein KO-Kriterium.
>Praktisch ist sie auch: verhindert sie
>doch, dass sich der Kamerariemen verdreht.
Mir waere es lieber, wenn ich kein Loch zwischen Zeige- und
Mittelfinger haette. Verdrehte Kamerariemen koennte man auch anders
verhindern.
Ich liebe Leica-Kameras und vor allem -Objektive. Aber deswegen muss
man auch nicht vor Ehrfurcht erstarren, wenn der Name faellt; Leica
baut hervorragende Objektive und gute Kameras, aber sie machen auch
Fehler. Im Falle der R8 waeren einige Ueberarbeitungen noetig, dabei
bleibe ich. Die Kamera bietet herausragende technische Details, aber
auch einige Maengel, die es in dieser Preisklasse nicht geben sollte.
Tom II
Da habe ich aber Glueck gehabt. Einige meiner Minolta-"Flaschen"
liefern hervoragende (technisch) Bilder. Man muss sich nur die
*richtigen* Flaschen raussuchen. "Durchgehend" mag schon sein, aber
wer kauft sich alle Objektive eines Herstellers. Und die Qualitaet von
Objektiven, die man nicht hat ist uninteressant (hat mM nach keinen
Einfluss auf die eigenen Bilder ;-)
Fazit: Sind Leica-R-Objektive ihr Geld wert? Ja, aber man muss sie
nicht haben um gute Bilder zu machen. Mir dienen die Leica Objektive
immer als Vergleich: Wenn meine Freundin sich beschwert, dass
Objektive sooo teuer sind, sage ich immer: "Das *gleiche* Objektiv
von Leica kostet aber XXXX DM" ;-)
> Damit kann man auch die Schüttelprobe machen: im
> Gegensatz zu den meisten Plastikbombern aus Japan klappert da nichts.
Geht bei meinen nicht, sonst sprudelt nacher das Cola raus wenn
ich den Objektivdeckel abnehme. Ich werde sie jetzt mal mit einem
Hama UV-Filter abdichten ;-)
Alexander
[x] Leica Colorplan ist schon ziemlich gut :-)
[x] werde heute Abend mal mein Colorplan schuetteln (wenn's dadurch
noch besser wird).
Verarscht weils die besten Mattscheiben nun auch bei Leica gab, weil
Leica in Sachen elektronischer Belichtungssteuerung auch ganz vorne
mitmischte?
> Als ich mal in
> einer CoFo (Jehova !) die geöffnete Rückwand einer Minolta sah, dachte
> ich, direkt in meine R4 zu schauen.
Und was ist daran schlimm? Die Verwendeung von Kleinbildfilm laesst
nunmal selbst Leica nicht voellige Narrenfreiheit, also wird es in
beiden Kameras eine Aufwickelspule fuer den Film geben, und eine
metallene Filmfuehrung, sowie einen Schlitzverschluss. Was hatte
deiner Meinung nach noch reingehoert? Grosse Leica-Gravur?
> Von der R3 wurde gesagt, es sei
> die beste X-700, die je gebaut wurde...
R3 die beste X-700? Ich finde beide Kameras nicht sehr aehnlich.
> im Gegenzug hat Leitz Minolta
> wohl die AF-Technologie überlassen.
Das Leitz Correfot Verfahren findet sich aber nicht bei Minolta AF-
Kameras verwirklicht, zu stoeranfaellig durch die bewegte Feldlinse.
> Ich wäre jedenfalls heilfroh, wenn ich an meine F5 Leica-Linsen
> adaptieren könnte.
Ginge bei Canon ;-)
--
Helmut Faugel
> Siehst Du ? G-Reihe. Unterschiede in der Art gibt es bei Leica eben
> nicht.
> Die unterscheiden eben nicht in Consumer-Serie und Profi-Linie.
Doch, das tun sie, wenn auch auf wesentlich hoeherem Preisniveau. Z.B
4/80-200 vs. 2.8/80-180. Faktor 4 im Preis, groesser ist der Unterschied bei
Minolta auch nicht.
> > Saemtliche Minolta-Objektive von 16 bis 300mm inkl. 2 Zooms, die ich
> zuhause
> > rumstehen habe, haben einen Metalltubus und sind sehr solide gebaut.
> >
> Haben aber mit Sicherheit eben nicht den seidenweichen Lauf, den die
> Leica-Linsen haben.
Fuer mich entscheidet, was hinten rauskommt. Seidenweicher Lauf ist fuer die
Leute, die Kameras und Objektive befingern, statt damit zu fotografieren.
> > Bei einem AF-System kann man nicht
> > einfach mit viel Fett diesen 'seidenweichen' Touch erzeugen, weil die
> > Drehmomente viel zu gross waeren.
> Schenau. Das meinte ich auch.
Jo. Leica hat keinen AF. Killerkriterium.
> Bevor ich hier erschlagen werde: Ich hatte Anfang der 80er Jahre eine
> R4, die ich wegen ihrer Reparaturanfälligkeit nach 5 Jahren verkauft
> habe. Außerdem fühlte ich mich ein wenig ver...scht, weil Leica
> bekanntlich sehr eng mit Minolta zusammenarbeitet. Als ich mal in
> einer CoFo (Jehova !) die geöffnete Rückwand einer Minolta sah, dachte
> ich, direkt in meine R4 zu schauen. Von der R3 wurde gesagt, es sei
Logisch, war 'ne XD-7. Die CL wurde auch erst als CLE-Neuauflage eine
pfiffige Kamera.
> die beste X-700, die je gebaut wurde...im Gegenzug hat Leitz Minolta
XE-1 meinst Du. Qualitativ die zweitbeste Minolta, die je gebaut wurde. Die
X-700 wurde von Leica nicht nachgebaut.
> wohl die AF-Technologie überlassen.
> Ich wäre jedenfalls heilfroh, wenn ich an meine F5 Leica-Linsen
> adaptieren könnte. Mein 2.8/80-200 AF-S bietet jedenfalls bei weitem
> nicht die Verarbeitungsqualität der Leica-Linsen. Wobei man bei Leica
> auf alle Fälle Gehäuse und Objektive trennen muß.
Aha. Ich hab ja gegen Leica-Objektive auch gar nix einzuwenden. Ausser, dass
sie keinen AF haben und leider etwas teuer sind.
--
Roland Reiss
> gegen all den Unsinn, der ueber die R8 hier geschrieben wird, kann man
> sich die Finger blutig tippen - es wird nichts helfen. Eine
> vorgefasste Meinung, bleibt eine vorgefasste Meinung.
Das scheint mir auch so :-(
>
> Aus vielen von dem, was hier die angeblichen Tester der R8 schreiben,
> ist deutlich zu merken, dass das alles nur Prospektwissen ist. Die R8
> ist in der Tat eine sehr gut zu bedienende Kamera, die technisch
> exzellent gearbeitet ist. Das Sucherbild ist extrem hell, alle
> Bedienelemente sind dort, wo sie sinnvollerweise hingehoeren.
Meine Rede... :-)
>
> Mit der Oese fuer die Rienmenaufhaengung hat es eine spezielle
> Bewandtnis: als bewusst gewaehltes Stilelement soll sie gestalterisch
> an die M-Reihe anknuepfen. Praktisch ist sie auch: verhindert sie
> doch, dass sich der Kamerariemen verdreht.
Die Oesen sind mir weder positiv noch negativ aufgefallen als ich die
Kamera auf der Photokina einen Tag augeliehen hatte. Ich bin damals
uebrigens mit ausgesprochen negativen Vorurteilen ueber die die R8
hingegangen, da mir schon das Design ueberhaupt nicht gefiel. Nach einem
Tag war ich dann aber doch positiv angetan.
Viele Gruesse
Alexander
Wie? Die haben auch keins? Ich dachte die Zusammenarbeit mit Minolta waere
beendet?
--
Roland Reiss
Wenn schon vergleichen, dann richtig. MF mit MF und AF mit AF. Das AF
Objektive nicht den gleichen Komfort beim manuellen Scharfstellen
bieten, ist doch mittlerweile bekannt.
>Bevor ich hier erschlagen werde: Ich hatte Anfang der 80er Jahre eine
>R4, die ich wegen ihrer Reparaturanfälligkeit nach 5 Jahren verkauft
>habe. Außerdem fühlte ich mich ein wenig ver...scht, weil Leica
>bekanntlich sehr eng mit Minolta zusammenarbeitet. Als ich mal in
>einer CoFo (Jehova !) die geöffnete Rückwand einer Minolta sah, dachte
>ich, direkt in meine R4 zu schauen.
Basiert ja auch auf der XD-7 ;-)
>Von der R3 wurde gesagt, es sei
>die beste X-700, die je gebaut wurde...
Hm, wo hat die R3 denn die TTL-Blitzbelichtungsmessung ?
Im Prinzip gilt: R3 <-> XE-1
R4 <-> XD-7
Im Prinzip basieren auch die Modelle R5-R7 noch auf der XD-7.
>im Gegenzug hat Leitz Minolta wohl die AF-Technologie überlassen.
Halte ich fuer ein Geruecht. Das grundlegende Patent besitzt weder
Minolta noch Leica. Das Leica-System, das mal auf einer Photokina kurz
vor dem Beginn der Zusammenarbeit zwischen Leica und Minolta
vorgestellt wurde war das Corefoot-Prinzip, das nicht viel mit den
heutigen Phasendetektionsverfahren gemein hat.
Gruesse,
Peter Siepen
Ich (Leicafraktion) habe bislang folgende Kameras besessen
(groesstenteils wieder verkauft) und ausgiebig damit fotografiert:
Praktica MTL5 (und ich kann Allen versichern der Vergleich mit dem Leica
R8 Sucher ist schlicht lachhaft)
Contax 139
Contax 159
Contax RTS II
Contax IIIa
Canon EOS 100
Leica M3
Leica M4
Leica M6
Leicaflex SL
Leicaflex SL2
Leica R4
Leica R5
Leica RE
Mamiya 330
Rolleiflex SL66
Yashica Mat124G
Linhof Technika III
Aus dem Freundeskreis kenne ich darueber hinaus auch noch viele andere
Kameramodelle naeher (teilweise auch damit fotografiert), unter anderem:
Nikon F2, FG, FE(2), FM(2), Canon F1, AE1, AV1, Minolta SRT101, SRT303,
XD5, Yashica FR, FR2, Hasselblad 500CM, SWC und wahrscheinlich noch mehr
die mir jetzt nicht einfallen.
Ich denke nicht, dass man mir vorwerfen kann markenblind zu sein. Wenn
ich mich im Kleinbildbereich letztlich fuer Leica entschieden habe wird
das ja wohl einen Grund haben, oder?
> Da wird nix abgezwackt. Die Fotodioden sehen das, was sonst als Streulicht
> verloren gehen wuerde.
Zur Funktionsweise von SLRs mit Messzelle im Prismenbereich:
Unmittelbar ueber der Mattscheibe befindet sich bekanntlich das Prisma.
Da das Licht von der Mattscheibe in Ausbreitungskegeln von max. 45°
gestreut wird, kann auf der kurzen Distanz (1-2mm) zwischen Mattscheibe
und Prisma so gut wie kein Licht verloren gehen (allenfalls am
aeussersten Rand). Im Prisma geht ebenfalls (in guter Naeherung) kein
Licht verloren, da es versilbert ist. Unmittelbar hinter der
Austrittsoeffnung des Prismas (Distanz wieder 1-2mm) kommt dann die
Okularoptik die das Licht ins Auge buendelt. Hier geht wieder (so gut
wie nichts) nichts verloren.
Wo wird dann also die Lichtintensitaet gemessen? Ganz einfach: An der
Stirnseite des Dachkantprismas ist ein weiteres kleines Prisma
angekittet. Diese Kittflaeche wirkt als halbdurchlaessiger Reflektor und
leitet ueber das Hilfsprisma einen Teil des Lichts zur Photodiode um.
Dieses Licht kommt dann natuerlich nicht mehr am Auge an. Wenn Du es
nicht glaubst, da schau die mal techniche Schnittzeichnungen von
entsprechenden Kameras an.
Die aelteren Contaxmodelle 139,137,159,RTS haben uebrigens auch eine
Messzelle im Prisma.
--
Diese Betrachtungsweise ist, mit Verlaub, Quatsch. Entscheident ist das, was
durch das Okular ins Auge trifft, d.h. die Lichtstaerke des optischen
Systems Okular/Auge bestimmt den fuer die Mattscheibe nutzbaren
Raumwinkelbereich.
> Wo wird dann also die Lichtintensitaet gemessen? Ganz einfach: An der
> Stirnseite des Dachkantprismas ist ein weiteres kleines Prisma
> angekittet. Diese Kittflaeche wirkt als halbdurchlaessiger Reflektor und
> leitet ueber das Hilfsprisma einen Teil des Lichts zur Photodiode um.
Erstens bin ich ziemlich sicher, das bei der XD die Fotodiode neben oder
ueber dem Okular sitzt d.h. Licht abbekommt, das sonst nutzlos verpufft,
zweitens haette dieses kleine Hilfsprisma (die SR-T und XE haben sowas in
der Tat) maximal 10% der Stirnflaeche, eher weniger. Wenn davon 50% durch
das Hilfsprisma abgezweigt werden, verliert man gerade mal 5%. Bei der
Leica-R und saemtlichen AF-Kameras werden dagegen volle 50% im Hauptspiegel
umgeleitet. Nach Deiner Theorie duerfte bei AF-Kameras, die das Licht
oberhalb der Mattscheibe messen, noch 25% am Okular ankommen (50% auf der
Mattscheibe wg. Hauptspiegel, davon 50% fuer die Lichtmessung). Ergebnis
waere ein ziemlich finsteres Sucherbild. Trotzdem ist das Sucherbild der
Dynax 9 heller als das der R8.
> Dieses Licht kommt dann natuerlich nicht mehr am Auge an. Wenn Du es
> nicht glaubst, da schau die mal techniche Schnittzeichnungen von
> entsprechenden Kameras an.
Mach das, ich mach es auch.
> Die aelteren Contaxmodelle 139,137,159,RTS haben uebrigens auch eine
> Messzelle im Prisma.
Kenn' ich nicht naeher, kann ich also nix dazu sagen.
--
Roland Reiss
Nur so ein Gedanke
Gerrit
--
Konzertfotos: http://www.tu-chemnitz.de/~jea/foto/gerrit.htm
---
Der wirkliche Grund fuer Studiengebuehren:
http://home.braunschweig.netsurf.de/~gerrit.brodmann/studie.htm
> Ich (Leicafraktion) habe bislang folgende Kameras besessen
> (groesstenteils wieder verkauft) und ausgiebig damit fotografiert:
> Praktica MTL5 (und ich kann Allen versichern der Vergleich mit dem Leica
> R8 Sucher ist schlicht lachhaft)
[ ] Du kennst den Sucher der Dynax 9.
> Contax 139
> Contax 159
> Contax RTS II
> Contax IIIa
> Canon EOS 100
> Leica M3
> Leica M4
> Leica M6
> Leicaflex SL
> Leicaflex SL2
> Leica R4
> Leica R5
> Leica RE
> Mamiya 330
> Rolleiflex SL66
> Yashica Mat124G
> Linhof Technika III
[imposante Liste]
Der Vergleich mit M-Leicas und MF-Kameras hinkt ja wohl. Und wie Du selbst
schriebst, hast Du die R8 auf der Photokina ausprobiert. Du hattest also gar
keine Gelegenheit, mit o.g. Kameras einen objektiven Vergleich
durchzufuehren. Ich dagegen hab' mir EOS3, Dynax 9 , F5 und R8 mit wenigen
Minuten Abstand zu Auge gefuehrt. Die R8 hatte von den vieren den mit
Abstand schlechtesten Sucher.
> Aus dem Freundeskreis kenne ich darueber hinaus auch noch viele andere
> Kameramodelle naeher (teilweise auch damit fotografiert), unter anderem:
> Nikon F2, FG, FE(2), FM(2), Canon F1, AE1, AV1, Minolta SRT101, SRT303,
> XD5, Yashica FR, FR2, Hasselblad 500CM, SWC und wahrscheinlich noch mehr
> die mir jetzt nicht einfallen.
Ausser der XD5 haben og. KB-Kameras alle kein besonders helles und
gleichzeitig scharfes Sucherbild.
> Ich denke nicht, dass man mir vorwerfen kann markenblind zu sein. Wenn
> ich mich im Kleinbildbereich letztlich fuer Leica entschieden habe wird
> das ja wohl einen Grund haben, oder?
Da sag ich jetzt lieber nix dazu.
--
Roland Reiss
Wie bereits am Anfang der Liste angemerkt habe ich die meisten dieser
Kameras mal besessen (ueber einen Zeitraum von 17 Jahren) und dann
wieder in Zahlung gegeben um mir etwas anderes/besseres zu kaufen. Ich
habe uebrigens fast alles gebraucht gekauft und da sind die meisten
Sachen relativ erwinglich.
Und ausserdem: Man goennt sich ja sonst nichts... (tm) ;-)
> 2. mit Deinen Leistungen unzufrieden bist und glaubst, dass die Kamera
> das Bild macht?
Selbstzufriedenheit ist nicht meine Staerke. Natuerlich bin ich mit
meinen Bildergebnissen oft nicht ganz zufrieden und denke das es oft
vielleicht noch besser geht.
Wenn Du meine frueheren Postings durchgehst wirst du wohl feststellen
dass ich nicht der Meinung bin das die Kamera das Bild macht.
Ich moechte allerdings ein Kamerasystem dessen Verarbeitung und Leistung
hervorragend sind und dessen Handhabung Spass macht. Dann weiss ich
wenigstens dass es nicht am System liegt wenn die Bilder nicht so sind
wie ich es mir gerne gewuenscht haette ;-))
Viele Gruesse
Alexander
Habe ich nie behauptet. Ich kenne aber die Sucher der MTL5 und der R8.
Und wer behauptet die seien auch nur aehnlich, der hat eine Schraube
locker.
> [imposante Liste]
>
> Der Vergleich mit M-Leicas und MF-Kameras hinkt ja wohl.
Die Liste sollte dazu dienen das Vorurteil der Markenblindheit zu
entkraeften - sonst nichts.
Und wie Du selbst
> schriebst, hast Du die R8 auf der Photokina ausprobiert. Du hattest also gar
> keine Gelegenheit, mit o.g. Kameras einen objektiven Vergleich
> durchzufuehren. Ich dagegen hab' mir EOS3, Dynax 9 , F5 und R8 mit wenigen
> Minuten Abstand zu Auge gefuehrt. Die R8 hatte von den vieren den mit
> Abstand schlechtesten Sucher.
Das mag ja sein, aber das macht ihn ja deshalb nicht zum schlechtesten
Sucher aller Zeiten, wie hier manche behaupten.
[...]
>
> Da sag ich jetzt lieber nix dazu.
Brauchst Du auch nicht...
Alexander
--
> Das mag ja sein, aber das macht ihn ja deshalb nicht zum schlechtesten
> Sucher aller Zeiten, wie hier manche behaupten.
Haben wohl nicht viele behauptet. Der Sucher verzeichnet, ist relativ
dunkel und zeigt im Inneren Reflexe. Das tun viele Sucher, aber es gibt
einige Kameras, die fuer 4.500 Mark deutlich mehr bieten. Und einige
davon sind, auch wenn das kein Leica-Fan so gerne sieht, nicht
schlechter verarbeitet als die R8.
Tom II
> > [ ] Du kennst den Sucher der Dynax 9.
>
> Habe ich nie behauptet. Ich kenne aber die Sucher der MTL5 und der R8.
Bevor Du solche Bewertungen wie "sauhell" abgibst, solltest Du lieber mal
vergleichen was die Konkurrenz so zu bieten hat. Und zu den Reflexen hast Du
Dich ueberhaupt noch nicht geaeussert.
> Und wer behauptet die seien auch nur aehnlich, der hat eine Schraube
> locker.
Nicht nur mich hat der Sucher an die Praktika erinnert...
> > [imposante Liste]
> >
> > Der Vergleich mit M-Leicas und MF-Kameras hinkt ja wohl.
>
> Die Liste sollte dazu dienen das Vorurteil der Markenblindheit zu
> entkraeften - sonst nichts.
Die Liste laesst tief blicken. Da Du die Kameras groesstenteils wieder
verkauft hast, warst Du mit Ihnen offensichtlich nicht zufrieden, obwohl da
sicher qualitativ hochwertige Kameras dabei waren. Seltsam.
> Und wie Du selbst
> > schriebst, hast Du die R8 auf der Photokina ausprobiert. Du hattest also
gar
> > keine Gelegenheit, mit o.g. Kameras einen objektiven Vergleich
> > durchzufuehren. Ich dagegen hab' mir EOS3, Dynax 9 , F5 und R8 mit
wenigen
> > Minuten Abstand zu Auge gefuehrt. Die R8 hatte von den vieren den mit
> > Abstand schlechtesten Sucher.
Das hab ich so auch nicht behauptet. Schlechtester Sucher aller
Neuerscheinungen allerdings.
--
Roland Reiss
Solange es um die Helligkeit und nicht um die Anordnung der
Anzeigen geht: Gibt es keine einfache Methode um die Transmission
von SLR Suchern zu messen? So mit dem Beli "durchmessen":
(zB. wie hell ist eine weisse Wand durch den Sucher im Vgl. zum
direkten Licht?)
Aber wer hat schon eine R8 UND eine D9 zur Hand ;-)
Alexander
> Solange es um die Helligkeit und nicht um die Anordnung der
> Anzeigen geht: Gibt es keine einfache Methode um die Transmission
> von SLR Suchern zu messen?
Wozu? Geh' in den Fotoladen und schau' Durch. Im Ernst, ich glaube
nicht, dass man den subjektiven Eindruck messen kann. Es spielt ja auch
die "Innenraumgestaltung" eine Rolle.
Tom II
> Verarscht weils die besten Mattscheiben nun auch bei Leica gab, weil
> Leica in Sachen elektronischer Belichtungssteuerung auch ganz vorne
> mitmischte?
>
Nein, weil es diese Dinge bei Minolta wesentlich preisgünstiger gab.
> > Als ich mal in
> > einer CoFo (Jehova !) die geöffnete Rückwand einer Minolta sah,
dachte
> > ich, direkt in meine R4 zu schauen.
>
> Und was ist daran schlimm? Die Verwendeung von Kleinbildfilm laesst
> nunmal selbst Leica nicht voellige Narrenfreiheit, also wird es in
> beiden Kameras eine Aufwickelspule fuer den Film geben, und eine
> metallene Filmfuehrung, sowie einen Schlitzverschluss. Was hatte
> deiner Meinung nach noch reingehoert? Grosse Leica-Gravur?
Jedenfalls keine mit der Leica identische Teile. Es geht das Gerücht,
daß damals ein Austausch Technologie gegen Teile ging. Würdest Du
2000,- DM für eine Kamera bezahlen, die zur Hälfte aus Minolta-Teilen
besteht ?
> Ginge bei Canon ;-)
>
Und wieder Halbwahrheiten von der Canon-Fraktion. Mit Anzeige einer
Blende 1.0 etc. Den Thread hatten wir schon. Da bleibe ich lieber bei
meiner Hasselblad. Die hat auch keinen Belichtungsmesser...
Roland Reiss wrote:
>
>
> >
> > Naja, etwas lueckenhaft: 135er? Fehlanzeige, und das gerade jetzt
>
> Wie? Die haben auch keins? Ich dachte die Zusammenarbeit mit Minolta waere
> beendet?
>
Minolta hat doch seit kurzem ein 2,8/135 STF. Ist sogar ein MF Objektiv
;-)
cu
Alex
Moment mal jetzt geht hier aber einiges durcheinander. Der Ausdruck
"sauhell" stammt nicht von mir!
Und zu den Reflexen kann ich mich nicht auessern, weil sie mir damals
auf der Photokina nicht aufgefallen sind. Da ich selbst keine R8 habe,
konnte ich davon auch spaeter nichts bemerken.
Alexander
> Wenn davon 50% durch
> das Hilfsprisma abgezweigt werden, verliert man gerade mal 5%. Bei der
> Leica-R und saemtlichen AF-Kameras werden dagegen volle 50% im Hauptspiegel
> umgeleitet. Nach Deiner Theorie duerfte bei AF-Kameras, die das Licht
> oberhalb der Mattscheibe messen, noch 25% am Okular ankommen (50% auf der
> Mattscheibe wg. Hauptspiegel, davon 50% fuer die Lichtmessung). Ergebnis
> waere ein ziemlich finsteres Sucherbild. Trotzdem ist das Sucherbild der
> Dynax 9 heller als das der R8.
Woher hast Du eigentlich die Information dass der halbdurchlaessige
Spiegel in SLR mit Messzellen im Spiegelkasten 50% des Lichtes umlenkt??
Soweit mir bekannt ist sind es meist weniger als 30%
> Moment mal jetzt geht hier aber einiges durcheinander. Der Ausdruck
> "sauhell" stammt nicht von mir!
Sorry, stimmt.
--
Roland Reiss
> Minolta hat doch seit kurzem ein 2,8/135 STF. Ist sogar ein MF Objektiv
Kommt leider erst im Herbst richtig auf den Markt. Zur Zeit schwirren nur
ein paar wenge Einzelstuecke rum :-(
--
Roland Reiss
Wahrscheinlich war es wirklich eine Faelschung. Egal ob in Portugal,
Canada oder Deutschland gefertigt - die Qualitaet ist immer auf dem
gleichen hohen Niveau. Schiefe Aufdrucke und grob gefraeste Metallteile
deuten wirklich in Richtung Ukraine ;-)
Gruss zurueck
auch Alexander
--
hast Du schon einmal mit einer R8 fotografiert ? Das klappt auch ohne
Bedienungsanleitung. Wenn Du unter einem Werkzeug eine Kamera mit tausend
Knöpfe und einem Sucher in dem viel blinkt verstehst, dann gebe ich Dir
recht. Ansonsten finde ich die Konzentration auf das wesentliche für mich
viel ansprechender.
Im Punkte Makro bei Messsucherkameras hast Du recht, was extreme Weitwinkel
( Hologon, Biogon) oder Tele ( 135 mm) angeht hat auch die Messsucherkamera
etwas zu bieten.
bis dann,
Olav Sonnenberg
>Hallo Rolland,
>
>hast Du schon einmal mit einer R8 fotografiert ? Das klappt auch ohne
>Bedienungsanleitung.
Die Grundlegenden Funktionen, ja. Aber das kannst Du auch mit der F4.
>Wenn Du unter einem Werkzeug eine Kamera mit tausend
>Knöpfe und einem Sucher in dem viel blinkt verstehst, dann gebe ich Dir
>recht.
In meinem Sucher blinkt nichts. Die Anzeigen sind sehr dezent und
uebersichtlich. Prinzipiell waere das bei der R8 aehnlich, wenn diese
gruene Gluehfaden-Anzeige nicht waere. Aber das ist Geschmacksache.
Nur: Leica ist nicht die einzige Firma, die High-Tech simpel verpacken
kann. Die Zeiten blinkender und fiepsender Spielzeuge ist
weitestgehend vorbei.
>Ansonsten finde ich die Konzentration auf das wesentliche für mich
>viel ansprechender.
Warum dann keine RE oder R6.2? Die R8 konzentriert sich beileibe nicht
auf das wesentliche. Sie hat alle Features moderner Kameras - leider
keinen Autofokus. Ansonsten fehlt praktisch kaum ein Spielzeug, sogar
die beliebte Matrixmessung wurde integriert. Dafuer fehlen
"wesentliche" Details - den auch in der Fototasche ablesbaren
Filmzaehler habe ich ja schon erwaehnt.
Tom II
> Ich versuche das mal einfacher zu fassen.
> Du schaust auf ein Bild.
> Wenn ich jetzt auch draufschaue,
> wird es vor Deinen Augen 50% finsterer ?
Also, wenn *Du* Dir ein Bild ankuckst und *ich* komme dann auch noch
hinzu, kannst Du wetten, dass es dunkler wird... <8)
Aber egal - der Vergleich ist geklaut !
Zum Vergleich:
>DL> Ach soooo.... wenn sich also mehrere Leute das gleiche Bild ansehen,
>DL> wirkt es auf einmal viel dunkler, weil die Photonen sich ja jetzt auf
>DL> viele Betrachter verteilen...?-)
Dieter,
zwei Meister, ein Gedanke *8)
> Solange es um die Helligkeit und nicht um die Anordnung der
> Anzeigen geht: Gibt es keine einfache Methode um die Transmission
> von SLR Suchern zu messen? So mit dem Beli "durchmessen":
> (zB. wie hell ist eine weisse Wand durch den Sucher im Vgl. zum
> direkten Licht?)
Popular Photography macht sowas. Die geben fuer Kamerasucher einen Wert
fuer den "light loss" an.
Nachdem sich die Helligkeit im Sucher nicht unbedingt proportinal zur
Objektivlichtstaerke aendern muss, kann das allerdings nur ein grober
Anhaltswert sein. Ausserdem gibt es andere Kriterien als "Helligkeit".
Etwa Schaerfe oder Fokussiersicherheit etc.
Dieter
>Hallo Roland,
>hast Du schon einmal mit einer R8 fotografiert ? Das klappt auch ohne
>Bedienungsanleitung. Wenn Du unter einem Werkzeug eine Kamera mit tausend
>Knöpfe und einem Sucher in dem viel blinkt verstehst, dann gebe ich Dir
>recht. Ansonsten finde ich die Konzentration auf das wesentliche für mich
>viel ansprechender.
Schau dir die D9 an, das ist _die_ Kamera für dich! Keine tausend
Knöpfe und Leuchtfeuerwerk. Fast alles wie "damals" und ohne
Bedienungsanleitung verstehbar.
helge aus Harburg
--
Mn mss sprn w mn knn
teilweise neue Bilder: http://pages.vossnet.de/helgeogan/fotos.htm
> Hallo Rolland,
>
> hast Du schon einmal mit einer R8 fotografiert ? Das klappt auch ohne
> Bedienungsanleitung. Wenn Du unter einem Werkzeug eine Kamera mit tausend
Glaub ich Dir. Ich habe auch nicht in Abrede gestellt, dass die Kamera tut,
was sie soll. Leider gibt's halt Kameras, die noch besser und einfacher zu
bedienen sind, z.B. die Dynax 9.
> Knöpfe und einem Sucher in dem viel blinkt verstehst, dann gebe ich Dir
> recht. Ansonsten finde ich die Konzentration auf das wesentliche für mich
> viel ansprechender.
Das sollte man dann konsequent durchhalten. Ein Punkt, neben der
plus/minus-Korrektur, der mich an der R8 stoert, ist, dass man die
Filmtransportfunktion 'irgendwo' am Motor umschalten muss.
> Im Punkte Makro bei Messsucherkameras hast Du recht, was extreme
Weitwinkel
> ( Hologon, Biogon) oder Tele ( 135 mm) angeht hat auch die
Messsucherkamera
> etwas zu bieten.
Ich weiss, dass es Super-WW fuer Messsucher gibt. Aber die Aufstecksucher in
dem Bereich sind nicht sooo genau, was den Aussschnitt betrifft. Von der
Handhabung (Belichtungsabgleich) ganz zu schweigen. Ok, die Super-WWs haben
den Vorteil, dass sie besser als Retrofokuskonstruktionen sind.
Bei 135mm stoesst die M-Leica bereits an die Grenze, einerseits wg. des
kleinen Sucherausschnittes, andererseits wg. der Messgenauigkeit. Und noch
was: Laesst man das 135 mit Lupe mal ausser acht (gibt's das noch?) dann
brauch ich streng genommen zwei Gehaeuse mit unterschiedlicher
Suchervergroesserung, um den Bereich 28 bis 135 abzudecken.
> Jedenfalls keine mit der Leica identische Teile. Es geht das Gerücht,
> daß damals ein Austausch Technologie gegen Teile ging. Würdest Du
> 2000,- DM für eine Kamera bezahlen, die zur Hälfte aus Minolta-Teilen
> besteht ?
Ich wuerde sogar 3000 Mark fuer eine Kamera bezahlen, die zu 100% aus
Minolta-Teilen besteht.
> Und wieder Halbwahrheiten von der Canon-Fraktion. Mit Anzeige einer
> Blende 1.0 etc. Den Thread hatten wir schon. Da bleibe ich lieber bei
> meiner Hasselblad. Die hat auch keinen Belichtungsmesser...
Ja und? Wenigstens kann man die Dinger manuell scharfstellen. Besser als nix
oder nur im Nahbereich nutzbar.
--
Roland Reiss
> Woher hast Du eigentlich die Information dass der halbdurchlaessige
> Spiegel in SLR mit Messzellen im Spiegelkasten 50% des Lichtes umlenkt??
> Soweit mir bekannt ist sind es meist weniger als 30%
Vielleicht, weil er nur eine Polarisationsebene durchlaesst?
--
Roland Reiss
> *richtigen* Flaschen raussuchen. "Durchgehend" mag schon sein, aber =
>
> wer kauft sich alle Objektive eines Herstellers. Und die Qualitaet von
=
>
> Objektiven, die man nicht hat ist uninteressant (hat mM nach keinen =
>
> Einfluss auf die eigenen Bilder ;-) =
Es ist aber sher beruhigend zu wissen, daß man eine beliebige Brennweite
kaufen kann und nicht vorher eruieren muß, ob es sich um einen
Flaschenboden handelt.
>
> Fazit: Sind Leica-R-Objektive ihr Geld wert? Ja, aber man muss sie =
>
> nicht haben um gute Bilder zu machen.
Da stimme ich Dir zu.
>
> Geht bei meinen nicht, sonst sprudelt nacher das Cola raus wenn =
>
> ich den Objektivdeckel abnehme. Ich werde sie jetzt mal mit einem =
>
> Hama UV-Filter abdichten ;-)
Kräftig schütteln, das gibt spritzige Bilder...
Tja, das Leben ist ungerecht.
> > > die geöffnete Rückwand einer Minolta sah dachte
> > > ich, direkt in meine R4 zu schauen.
> >
> > Und was ist daran schlimm? Die Verwendeung von Kleinbildfilm laesst
> > nunmal selbst Leica nicht voellige Narrenfreiheit, also wird es in
> > beiden Kameras eine Aufwickelspule fuer den Film geben, und eine
> > metallene Filmfuehrung, sowie einen Schlitzverschluss. Was hatte
> > deiner Meinung nach noch reingehoert? Grosse Leica-Gravur?
> Jedenfalls keine mit der Leica identische Teile. Es geht das Gerücht,
> daß damals ein Austausch Technologie gegen Teile ging. Würdest Du
> 2000,- DM für eine Kamera bezahlen, die zur Hälfte aus Minolta-Teilen
> besteht ?
Wenn die Kamera im Vergleich zu den Objektiven nur ein untergeordneter
Kostenfaktor ist, dann schon.
> > Ginge bei Canon ;-)
> >
> Und wieder Halbwahrheiten von der Canon-Fraktion.
^^^^^^^^
Seit wann bin ich einer Partei?
> Mit Anzeige einer
> Blende 1.0 etc. Den Thread hatten wir schon.
Du wirst es nicht glauben wenn die Blende bei den alten EOS Kameras
auf 1.0 gestellt wird (bei neueren braucht man das nicht) dann klappt
sogar die Belichtungsmessung.
> Da bleibe ich lieber bei
> meiner Hasselblad. Die hat auch keinen Belichtungsmesser...
Siehe oben!
--
Helmut Faugel
> Es ist aber sher beruhigend zu wissen, daß man eine beliebige Brennweite
> kaufen kann und nicht vorher eruieren muß, ob es sich um einen
> Flaschenboden handelt.
>
Das gilt aber ausschliesslich fuer die Festbrennweiten. Bei den
Zoomobjektiven hat sich Leica in der Vergangenheit nicht immer mit Ruhm
bekleckert, obwohl sie auch das eine oder andere sehr gute hatten.
Tom II
> Aber egal - der Vergleich ist geklaut !
> Zum Vergleich:
> >DL> Ach soooo.... wenn sich also mehrere Leute das gleiche Bild ansehen,
> >DL> wirkt es auf einmal viel dunkler, weil die Photonen sich ja jetzt auf
> >DL> viele Betrachter verteilen...?-)
Das habe ich drei Postings weiter dann auch gesehen.
Da war's aber schon wech.
> Dieter,
> zwei Meister, ein Gedanke *8)
Deswegen müssen wir ja auch diesen Meisterjob machen.
Sonst is ja keiner so blöd....
--
Michael Quack
<photo...@aol.com>
Website:
<http://members.aol.com/photoquack/foyer.htm>
Weiss nicht. Aber wenn Du es schon nicht weisst.... ;-)
[x] Leica-Fan mit Prospektwissen..... ;-))
Wie ist denn das mit Joachim Becker ? Hat der denn eine R8 ?
> Aus vielen von dem, was hier die angeblichen Tester
> der R8 schreiben,
Den angeblichen nehme ich Dir übel. Ich habe die R8
ausreichend lange und gründlich befingert und mit
meiner EOS-1 verglichen. Bei mir nur eine Frage offen:
Wie lange kann eine Firma mit so etwas überleben ?
> ist deutlich zu merken, dass das alles nur Prospektwissen ist.
Den Prospekt habe ich bis heute nicht gesehen.
Aber die Kamera habe ich ausreichend lange in
Ruhe befingern können.
> Die R8 ist in der Tat eine sehr gut zu bedienende Kamera,
Nun, Du bist sicher kein Profifotograf und kennst Dich
mit den Gegebenheiten des fotografischen Alltags nicht so aus.
Anders kann ich mir diese Verklärung ergonomischer Katastrophen
nicht erklären.
> die technisch exzellent gearbeitet ist.
Das Exemplar, dass ich hatte, machte zuzmindest am
Zeitenrad einen Sollbruchstelleneindruck.
> Das Sucherbild ist extrem hell,
Nur wenn man an einer Vergleichskamera den Objektivdeckel
drauflässt. Ansonsten 50er Jahre russisches U-Boot Feeling.
> alle Bedienelemente sind dort, wo sie sinnvollerweise
> hingehoeren.
Wieviele Zehen hast Du an der rechten Hand ?
> Mit der Oese fuer die Rienmenaufhaengung hat es eine
> spezielle Bewandtnis: als bewusst gewaehltes Stilelement
> soll sie gestalterisch an die M-Reihe anknuepfen.
Sag mir noch einer was über Prospektwissen.
Eine Trageriemenöse muss a) den Trageriemen möglichst
problem- und verschleissfrei ankoppeln können und b) sollte
sie dabei die weitere Bedienung der Kamera nicht behindern.
Beides ist bei der R8 anscheinend gelöst worden ohne dass
die Kamera einmal in die Hand genommen wurde.
> Praktisch ist sie auch: verhindert sie doch, dass sich
> der Kamerariemen verdreht.
Deine Hände möchte ich wirklich mal sehen.
[ billiges Colorplan ]
> Wahrscheinlich war es wirklich eine Faelschung. Egal ob in Portugal,
> Canada oder Deutschland gefertigt - die Qualitaet ist immer auf dem
> gleichen hohen Niveau. Schiefe Aufdrucke und grob gefraeste Metallteile
> deuten wirklich in Richtung Ukraine ;-)
Denke ich auch. Mein Colorplan P2 kommt auch aus Portugal, aber
ist ueber jeden Zweifel an der mechanischen Qualitaet erhaben.
Die Metallteile sind sauber gefraest und der Aufdruck ist Leica-maessig.
Ich denke die Teile haben eine Serien Nummer. Da kann man ja
bei Leica nachfragen. Vielleicht gibt es manche Nummern ja gar nicht ;-)
Alexander (vielleicht sollten wir (Alexander) uns
auch Rueckennummern geben ;-)
> Das gilt aber ausschliesslich fuer die Festbrennweiten. Bei den
> Zoomobjektiven hat sich Leica in der Vergangenheit nicht immer mit
Ruhm
> bekleckert, obwohl sie auch das eine oder andere sehr gute hatten.
>
Was wohl daran liegt, daß Leica sie früher meines Wissens bei Sigma
eingekauft hat. Die haben sich aber immer die Sahnestücke aus der
Produktion geholt, was mal wieder zeigt, wie groß die Toleranzen in
der Fertigung von Billigscherben sind.
> Wenn die Kamera im Vergleich zu den Objektiven nur ein untergeordneter
> Kostenfaktor ist, dann schon.
Nu' übertreib' mal nicht.
> Seit wann bin ich einer Partei?
Nicht in einer Partei. Aber wohl einer von denen, denen die Halsadern
schwellen, wenn einer mal nicht Canon lobt. Ihr solltet mal Eure Threads
als mehr oder weniger Außenstehender lesen.
> Du wirst es nicht glauben wenn die Blende bei den alten EOS Kameras
> auf 1.0 gestellt wird (bei neueren braucht man das nicht) dann klappt
> sogar die Belichtungsmessung.
Toll...
Naja, die Zooms waren doch *sehr* aehnlich ...
> > Wenn die Kamera im Vergleich zu den Objektiven nur ein untergeordneter
> > Kostenfaktor ist, dann schon.
> Nu' übertreib' mal nicht.
Was kostete damals ein 2,0/50 fuer die Leica? Noch ein 2,8/28 und
ein 2,8/135 dazu und schon liegt der Preis fuer die Kamera bei
rund 30% der Gesamtkosten. Ok, das Konto spuert das noch immer
deutlich.
> > Seit wann bin ich einer Partei?
> Nicht in einer Partei. Aber wohl einer von denen, denen die Halsadern
> schwellen, wenn einer mal nicht Canon lobt.
Ersetzte Canon durch Leica dann passts auch fuer dich.
> Ihr solltet mal Eure Threads als mehr oder weniger Außenstehender lesen.
Dito.
> > Du wirst es nicht glauben wenn die Blende bei den alten EOS Kameras
> > auf 1.0 gestellt wird (bei neueren braucht man das nicht) dann klappt
> > sogar die Belichtungsmessung.
> Toll...
Da staunt der Fachmann, gell ;-)
--
Helmut Faugel
Motor? Wenns den gaebe wuerde ein mir bekannter Profi wohl auf den
Knien nach Solms rutschen. Zum Glueck hat er noch ein paar R6.2,
dafuer gibts einen Motor. Wieso der Motor solange auf sich warten
laesst ist mir ein Raetsel, zumal es relativ einfach sein muesste
dafuer einen passenden Elektomotor zu bekommen, was von Leica als
Hauptproblem genannt wird.
--
Helmut Faugel
Das hatten wir doch mal ne Zeit lang im Januar und Februar, aber dann
ist es irgendwie wieder eingeschlafen.
Ich war glaube ich Alexander 4
Alexander
Das heisst aber nicht dass der Spiegel fuer diese Polarisationsebene zu
100% durchlaessig sein muss. Halbdurchlaessige Spiegel kann man mit
beiebigen Reflektionswerten herstellen.
Alexander
--
>Was wohl daran liegt, daß Leica sie früher meines Wissens bei Sigma
>eingekauft hat.
Frueher hat Leica bei Angenieux und Minolta eingekauft, heute bei
Sigma. Und das aktuelle 28-70 bietet zum Preis von knapp 2000.- Mark
eine Verzeichnung, die recht unanstaendig ist.
>Die haben sich aber immer die Sahnestücke aus der
>Produktion geholt,
Nein. Sie haben eine Extralinie fertigen lassen. Unter anderen
Toleranzen und unter Verwendung anderer Materialien fuer die Fassung.
Dadurch ist das Leica-Sigma wesentlich hochwertiger. Aber die
Verzeichnung scheint Original-Sigma zu sein :-)
Tom II
JB> Die R8 ist in der Tat eine sehr gut zu
JB> bedienende Kamera, die technisch exzellent gearbeitet ist.
Die R8 ist in erster Linie eine enorm teure Kamera.
JB> Das
JB> Sucherbild ist extrem hell, alle Bedienelemente sind dort, wo sie
JB> sinnvollerweise hingehoeren.
Ich hätte bereits Probleme mit der Position des Auslösers und
(Brillenträger) den Sucheranzeigen.
--
MQ> Ich versuche das mal einfacher zu fassen.
MQ> Du schaust auf ein Bild.
MQ> Wenn ich jetzt auch draufschaue,
MQ> wird es vor Deinen Augen 50% finsterer ?
Kommt darauf an, wo genau Du stehst.
Aber 50% schaffst Du mit Deiner Figur eh kaum.
--
--
Roland Reiss
> Das heisst aber nicht dass der Spiegel fuer diese Polarisationsebene zu
> 100% durchlaessig sein muss. Halbdurchlaessige Spiegel kann man mit
> beiebigen Reflektionswerten herstellen.
Jedenfalls liegt der Reflektionsgrad unter 100%, soviel steht fest.
--
Roland Reiss
>Ich habe selbst eine Messsucherkamera, naemlich eine CLE und weiss die
>Vorteile durchaus zu schaetzen. Nur hat der Messsucher seine engen Grenzen,
>d.h. weder extreme WW, noch Makro noch Teleaufnahmen sind moeglich.
Voll daneben, Roland:
Aufgrund der extrem grossen Messbasis eignen sich Sucherkameras, z.B.
die M6, besonders gut fuer Aufnahmen im extremen Weitwinkelbereich!
Rat mal, warum die Conaonisten/Minoltajaner usw. so zoegerlich
ExtremWW fuer AF herausbringen? Und hast Du schon mal ein
21mm-Objektiv manuell scharf gestellt? Dann wirst Du dich erinnern,
dass das recht muehsam war. Grund: die recht kleine Messbasis der
SLR-Kameras.
Bei der M6 gilt: je mehr Weitwinkel, desto besser! Bei der M6 wird es
ab 90mm schwierig mit der Entfernungseinstellung. Deshalb gibt's von
Leica jetzt die M6 0.85 mit nochmals vergroesserter Messbasis fuer das
135mm-Objektiv.
Deine Bemerkungen zur R8 lassen darauf schliessen, dass Du nie laenger
mit dieser Kamera fotografiert hast.
1) der Sucher der R8, die ich etliche Wochen testete, ist extrem hell
und selbstredend frei von Reflexen (bei jeder Aussenbeleuchtung!).
2) die Ergonomie der R8 ist erstklassig
3) die Belichtungsmessung (Mehrfeld) sehr treffsicher, die Spotmessung
genau definiert und die Integralmessung narrensicher.
4) die Verarbeitung ist sehr hochwertig: nichts wackelt, nichts
knirscht. Detail am Rand: Nach meiner Erfahrung mit der R5 wird die
Beschriftung auch nach vielen Jahren noch so aussehen wie am
Auslieferungstag - und nicht wie bei Canon und Minolta: dort
verschwindet die Gravur allmaehlich durch Abrieb.
Ich finde es nur merkwuerdig, dass Canon/Minolta/Nikon staendig neue
"Spitzenmodelle" auf den Markt bringen, die technologisch das jeweils
Nonplusultra sein sollen. 1 Jahr spaeter kommt dann das
Nachfolgemodell. Also waren die Vorgaenger wohl nicht ganz ausgereift,
oder?
Im uebrigen ist technologisch gesehen nur Canon ernstzunehmen. Minolta
schafft es noch nicht einmal bei seinem Butter-und-Brot-Modell 505 den
Sucherkasten richtig zu lackieren! Ergebnis: Reflexe auf den Fotos.
Abhlife ist nicht bei der ganzen Serie moeglich, sondern nur durch
Nachbesserung am einzelnen Geraet. Dies wurde meiner Frau von Minolta
genauso bestaetigt.
Tschuess,
Joachim
>Alexander Kraus schrieb:
>>
>> Und zu den Reflexen kann ich mich nicht auessern, weil sie mir damals
>> auf der Photokina nicht aufgefallen sind. Da ich selbst keine R8 habe,
>> konnte ich davon auch spaeter nichts bemerken.
>
>[x] Leica-Fan mit Prospektwissen..... ;-))
>
>Wie ist denn das mit Joachim Becker ? Hat der denn eine R8 ?
Ich habe eine R8 von einem Freund ueber mehrere Wochen geliehen
bekommen. Ich denke, dass ich bis auf die Durchquerung der Sahara auf
Socken und die Umrundung des Nordpols per Dreirad so ziemlich alle
fotografischen Bereiche mit dieser Kamera ausgelotet habe.
Ich finde die Kamera sehr gut, das eine oder andere Detail koennte man
verbesseren - aber bei welcher Kamera ist das nicht der Fall?
Tschuess,
Joachim
>Joachim Becker schrieb:
>
>JB> Die R8 ist in der Tat eine sehr gut zu
>JB> bedienende Kamera, die technisch exzellent gearbeitet ist.
>
>Die R8 ist in erster Linie eine enorm teure Kamera.
Das sind die Canons/Nikons/Minoltas in dieser Gewichtsklasse auch.
>
>JB> Das
>JB> Sucherbild ist extrem hell, alle Bedienelemente sind dort, wo sie
>JB> sinnvollerweise hingehoeren.
>
>Ich hätte bereits Probleme mit der Position des Auslösers und
>(Brillenträger) den Sucheranzeigen.
Hmm, ich bin auch Brillentraeger; gerade bei der R8 kann ich die
Sucheranzeigen hervorragend ablesen.
Tschuess,
Joachim
>> Aus vielen von dem, was hier die angeblichen Tester
>> der R8 schreiben,
>Den angeblichen nehme ich Dir übel.
Na, ich meine auch nicht Dich persoenlich. Bei manch einem posting zum
Thema R8 hatte ich allerdings den Eindruck, dass das Wissen lediglich
aus Prospekten und Zeitschriften stammt.
>> Praktisch ist sie auch: verhindert sie doch, dass sich
>> der Kamerariemen verdreht.
>Deine Hände möchte ich wirklich mal sehen.
Dem Wunsche komme ich nach: ich schicke Dir ein Foto meiner Haende.
Tschuess,
Joachim