mir wurde eine Fototasche zwecks Verkaufen auf Ebay übergeben, zwei
EOS 500n Bodies und ein Objektiv. In einer der beiden Bodies steckt
noch ein Film der erst halbvoll zu sein scheint.
Nach dem Einlegen der Batterien lässt sichdie Kamera zwar in die
diversen Programme schalten aber Auslösen lässt sie sich wegen der
leeren Batterien nicht mehr. Gibt es da abgesehen von "Unter einer
Wolldecke öffnen und von Hand spulen" noch einen geschickteren Weg
den Film rauszubekommen?
Lohnt sich das überhaupt noch für Ebay? Ich habe Auktionen mit Objektiv
gefunden die so bei 30€ endeten. Sammelt scheinbar niemand. :D
Gruß, Dennis
>Moin,
>
>mir wurde eine Fototasche zwecks Verkaufen auf Ebay �bergeben, zwei
>EOS 500n Bodies und ein Objektiv. In einer der beiden Bodies steckt
>noch ein Film der erst halbvoll zu sein scheint.
>
>Nach dem Einlegen der Batterien l�sst sichdie Kamera zwar in die
>diversen Programme schalten aber Ausl�sen l�sst sie sich wegen der
>leeren Batterien nicht mehr. Gibt es da abgesehen von "Unter einer
>Wolldecke �ffnen und von Hand spulen" noch einen geschickteren Weg
>den Film rauszubekommen?
Eine volle Batterie einlegen?
>Lohnt sich das �berhaupt noch f�r Ebay? Ich habe Auktionen mit Objektiv
>gefunden die so bei 30� endeten. Sammelt scheinbar niemand. :D
Womit Du Dir die Frage selber beantworten musst, ob sich 30 Euro
lohnen...
> Eine volle Batterie einlegen?
Ich will aber keine 8€ für die beiden Batterien bezahlen, sind keine
Standardmignon. :) Hatten die Canons nicht immer am Boden einen
Microschalter den man per Kugelschreiber drücken konnte um den Film
manuell zurück zu spulen?
> Womit Du Dir die Frage selber beantworten musst, ob sich 30 Euro
> lohnen...
Abzüglich der 8€ für die zwei Batterien... :)
Gruß, Dennis
Genial!
--
Jödel.
Jedenfalls ist ein Foto die Zukunft des in der Vergangenheit liegenden
Momentes einer Betrachtung, nicht wahr?
Privat: http://www.johannes-leckebusch.de
Fotoseiten: http://www.johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/
Schnappschussfotowettbewerb: http://www.foto.ungruen.de/Index.html
War doch schon bei der T90 so. Die anderen T-Modelle kenne ich nicht,
aber auch da wird das so gewesen sein.
Tschau,
Horst
Und ich weiß wieder mal, warum ich bis zum Schluss eisern an meiner Ftb
festgehalten habe ... und bei der 400D brauche ich Film gar nicht mehr
zurückspulen, ätsch!
Wenn du herausgefunden hast welche AF-SLR-Kameras über eine
Rückspulkurbel verfügen darfst du dich wieder mit einem
Postings zurückmelden.
--
Helmut Faugel
Genial!
--
Helmut Faugel
>Wenn du herausgefunden hast welche AF-SLR-Kameras über eine
Nikon F4/F5 :-)
Christian
--
X-no-Sig: yes
Minolta 9000.
--
Helmut Faugel
Gell! Dafür habe ich noch ein Auto, bei dem es nichts nützt, wenn es
nicht anspringt, auszusteigen, alle Türen zu schließen und abzusperren,
und dann wieder einzusteigen ... allerdings ist es auch noch nie nicht
angesprungen, wollte aber an Weihnachten nicht fahren, weil es dem
Diesel zu kalt war.
Ok ok ... damals entstand dann nächtens dies Bild:
http://www.foto.ungruen.de/Winterschlaf/Ruhestoerung_0330_jpg.htm
(in der zweiten unfreiwillig in der fränkischen Provinz verbrachten
Nacht). Tagsüber waren wir unablässig mit Versuchen beschäftigt, das
Auto in Ganz zu setzen ... Wo da jetzt der Zusammenhang ist? In der
Verzweiflung der Lage, näh!
Oh - da können sich die Canonista nur noch zerknirschen?
> Am 10.04.2010 17:29, schrieb Gerrit Brodmann:
>
>> Eine volle Batterie einlegen?
>
> Ich will aber keine 8€ für die beiden Batterien bezahlen, sind keine
> Standardmignon. :) Hatten die Canons nicht immer am Boden einen
> Microschalter den man per Kugelschreiber drücken konnte um den Film
> manuell zurück zu spulen?
IMHO ja, aber nicht am Boden sondern in der Rückwand. Der Microschalter
hat dann das motorbetriebene Rückspulen gestartet. Hilft Dir also nicht
wirklich weiter.
--
Gruss Uwe
--------- cut here with a very sharp knife ---------
Uwe Naumann eMail: uwe[at]vieledinge[dot]de
Web: http://www.vieledinge.de http://www.swllog.de
> IMHO ja, aber nicht am Boden sondern in der Rückwand. Der Microschalter
> hat dann das motorbetriebene Rückspulen gestartet. Hilft Dir also nicht
> wirklich weiter.
Die einzige Öffnung die ich an der Kamera finde ist unten am Boden an
der Stelle wo die Filmaufwicklung in der Kamera stattfindet (also nicht
die Seite mit der Patrone links sondern rechts).
Aber ja, offenbar geben dafür die Batterien auch keinen Saft mehr her.
Mal testweise mit dem Labornetzteil Strom geben. :)
Gruß, Dennis
Einen Entriegelungsknopf - aber das betraf eben die, die noch eine
Kurbel zum Rᅵckspulen hatten - jedenfalls die Ftb!
--
Jᅵdel.
Es gibt ziemlcih wahrscheinlich eine Funktion, um nicht voll
verknipste Filme da rauszubekommen, aber ob das auch funktioniert,
wenn zuwenig Saft da ist, weiss man natürlich nicht.
Bei der EOS1000 (oder vielleicht war es sogar wirklich die EOS500)
gibt es dazu irgendeine besondere Testenkombination.
Irgendsowas wie: Ohne Objektiv dran, Wahlrad auf Modus ISO, und
dann alle andere Tasten gleichzeitig drücken.
Gruss
Jan Bruns
--
Ein paar Fotos: http://abnuto.de/gal/
Märchenonkel!
--
Helmut Faugel
Bei der T70 war es auch so (aus eigener Anschauung); die T50 hatte WIMRE
eine Rückspulkurbel (die T60 auch, aber die war ja nur von Canon
"bätsch-enschiniert").
Gruß
Norbert
--
Ein Grund mehr fuer altes Siebziger-Jahre-Geraffel, das einfach das tut,
was man ihm sagt. Misst Schaerfe und Belichtung mit allem, was man ihm
vor's Bajonett haengt. 8-)
(Dieter Lefeling am 08.04.2005 in de.rec.fotografie)
>> Bei der EOS1000 (oder vielleicht war es sogar wirklich die EOS500) gibt
>> es dazu irgendeine besondere Testenkombination. Irgendsowas wie: Ohne
>> Objektiv dran, Wahlrad auf Modus ISO, und dann alle andere Tasten
>> gleichzeitig drücken.
> Märchenonkel!
Hehe.
Ich meine eigentlich, das in der Nedienungsanleitung zur Kamera
gelesen zu haben (die ich leider gerade nicht wiederfinde), und
-ich kann es jetzt nicht beschwören- ich meine sogar, das selbst
sogar ausprobiert zu haben.
> Die einzige Öffnung die ich an der Kamera finde ist unten am Boden an
> der Stelle wo die Filmaufwicklung in der Kamera stattfindet (also nicht
> die Seite mit der Patrone links sondern rechts).
Ok, kann sein das das bei der 500N unten am Boden ist.
Ich sage trotzdem Märchenonkel, weil ich eine EOS 1000 hier
herumliegen habe und die macht das nicht.
--
Helmut Faugel
>Oh - da können sich die Canonista nur noch zerknirschen?
Sicher. Aber wo ist da die Neuigkeit?
Chris SCNR tian
--
X-no-Sig: yes
> Nikon F4/F5 :-)
Die F-501 nicht vergessen, bzw. die F3AF.
Jürgen Gerkens
> Gibt es da abgesehen von "Unter einer
> Wolldecke öffnen und von Hand spulen" noch einen geschickteren Weg
> den Film rauszubekommen?
Meine 500N hat den Film beim Einlegen KOMPLETT AUSGESPULT und nach
belichten eines Bildes jeweils eine Bildlänge in die Patrone EINGEZOGEN.
Die guten Bilder sind also schon in der Filmrolle. Mach die Rückwand
auf, ninn den Film raus und nudel den Rest von Hand in die Patrone...
--
Gruß aus Henstedt-Ulzburg, Deutschlands größtem Dorf
(Schleswig-Holstein, Kreis Segeberg). Mein kleiner privater Flohmarkt:
http://www.thomas-heier.de/flohmarkt/flohmarkt.html
Urlaubsknipsbilder: http://www.thomas-heier.de
Die 1000FN hat definitiv so eine Funktion, aus dem Gedächtnis (habe
die Kamera schon lange nicht mehr) waren das/die Knöpfchen hinten oben
rechts zu drücken, dann der Auslöser.
>Nach dem Einlegen der Batterien lässt sichdie Kamera zwar in die
>diversen Programme schalten aber Auslösen lässt sie sich wegen der
>leeren Batterien nicht mehr. Gibt es da abgesehen von "Unter einer
>Wolldecke öffnen und von Hand spulen" noch einen geschickteren Weg
>den Film rauszubekommen?
Ja. Klappe auf (bei gedämpftem Licht natürlich), losen Teil des Films
rauspopeln, fertig. Verloren geht nur die letzte Aufnahme!
Die EOS-Familien 1000 und 500, evtl. auch noch weitere
Einstiegsmodelle, haben nämlich eine konstruktive Besonderheit: Beim
Einlegen wird der Film komplett auf die Aufwickelspule gezogen und
dann im Rückwärtsgang belichtet.
Das bedeutet praktisch: Der belichtete Teil des Films befindet sich
geschützt in der Patrone, nicht wie üblich offen auf der Spule. Bei
versehentlichem (oder auch absichtlichem) Öffnen der Rückwand wird nur
die zuletzt geschossene Aufnahme geschädigt, weil dieses Filmstück
noch teilweise offen liegt.
> Die EOS-Familien 1000 und 500, evtl. auch noch weitere
> Einstiegsmodelle, haben n�mlich eine konstruktive Besonderheit: Beim
> Einlegen wird der Film komplett auf die Aufwickelspule gezogen und
> dann im R�ckw�rtsgang belichtet.
Eine recht gute Idee, die man sogar bei Kameras ohne Motor haette
einfuehren koennen.
Tschau,
Horst
> Es gibt ziemlcih wahrscheinlich eine Funktion, um nicht voll
> verknipste Filme da rauszubekommen, aber ob das auch funktioniert,
> wenn zuwenig Saft da ist, weiss man natürlich nicht.
Das Problem habe ich gelöst, allerdings ist entweder besagter Schalter
Mikroschalter im Boden kaputt, oder es ist eben kein Mikroschalter. :)
> Bei der EOS1000 (oder vielleicht war es sogar wirklich die EOS500)
> gibt es dazu irgendeine besondere Testenkombination.
> Irgendsowas wie: Ohne Objektiv dran, Wahlrad auf Modus ISO, und
> dann alle andere Tasten gleichzeitig drücken.
Also wenn, dann ist diese Funktion nicht im Handbuch unter "Film
einlegen/entnehmen" aufgeführt. Da habe ich schon geguckt.
Gruß, Dennis
> Also wenn, dann ist diese Funktion nicht im Handbuch unter "Film
> einlegen/entnehmen" aufgeführt. Da habe ich schon geguckt.
Doch, die muss da drinstehen. ;-) Das Funktionswahlrad auf die letzte
Position stellen (Piktogramm sieht schon stark nach Filmpatrone und
Rückspulen aus) und dann entweder den Selbstauslöserknopf drücken oder
zusätzlich noch den Auslöser.
Gruss,
Wiens.
> Eine recht gute Idee, die man sogar bei Kameras ohne Motor haette
> einfuehren koennen.
>
> Tschau,
> Horst
Was mich zu einer anderen Frage bringt: wie wurde eigentlich die
Position des Films sichergestellt? Oder ist der Film vom Anfang bis
Ende "an einem Stück" prinzipiell belichtbar und nach der Entwicklung
erkennt dann er Belichter wo ein Foto aufhört und das nächste anfängt?
Ich erinnere mich dunkel an DIA-Filme die auf dem Film selbst
aufgedruckte Rahmen hatten, bei normalen Kleinbildfilmen habe ich
diese Makierungen damals aber nicht gesehen.
Man, was bin ich froh das meine EOS 350D ditschital ist. :)
Gruß, Dennis
> Am 10.04.2010 21:46, schrieb Jan Bruns:
>
> > Es gibt ziemlcih wahrscheinlich eine Funktion, um nicht voll
> > verknipste Filme da rauszubekommen, aber ob das auch funktioniert,
> > wenn zuwenig Saft da ist, weiss man nat�rlich nicht.
>
> Das Problem habe ich gel�st, allerdings ist entweder besagter Schalter
> Mikroschalter im Boden kaputt, oder es ist eben kein Mikroschalter. :)
Mann, Mann, Mann...
So, jetzt mal zur Abwechslung die L�sung:
Es gibt ein seit Jahrzehnten allgemein �bliches Symbol f�r die R�ckspul-
funktion. Sieht aus wie eine Filmpatrone von oben mit Strichen daneben,
die einen zur�cklaufenden Film symbolisieren.
Kuck doch mal auf das groooo�e Einstellrad links oben auf der Kamera.
Da gibt es eine Einstellung mit genau so einem Symbol dran (bei "ISO").
Direkt neben dem Display auf rechts auf Kameraoberseite befinden sich
drei Tasten, von denen die unterste genau das gleiche Symbol zeigt.
Jetzt kann man raten, welche Funktion eventuell folgt, wenn man das Rad
auf dieses R�ckspulsymbol dreht und danach die genauso bezeichnete
R�ckspultaste dr�ckt....
> Also wenn, dann ist diese Funktion nicht im Handbuch unter "Film
> einlegen/entnehmen" aufgef�hrt. Da habe ich schon geguckt.
Kuck mal genauer hin. Ersatzweise ganz vorne auf die Abbildung der
Kamera mit den diversen Teilebezeichnungen.
Dieter
> Was mich zu einer anderen Frage bringt: wie wurde eigentlich die
> Position des Films sichergestellt? Oder ist der Film vom Anfang bis
> Ende "an einem Stück" prinzipiell belichtbar
Ja.
Der Film wird einfach bis zum Anschlag durchgezogen und dann wieder ein
kleines Stück zurückgesetzt, damit das letzte Bild nicht in dem Bereich
zu liegen kommt, der ggf. im Labor abgeschnitten wird.
> und nach der Entwicklung
> erkennt dann er Belichter wo ein Foto aufhört und das nächste anfängt?
Ja.
Es gibt keine exakt definierte Position, wo auf dem rund 1,60 m langen
Filmstück das erste und das letzte Bild zu liegen hat. Es gibt nur einen
relativ grob definierten Bereich, der am Anfang und am Ende freizulassen
ist, um dem Labor problemloses Arbeiten zu ermöglichen. Wenn Dich das
näher interessiert, gibt es Normen des DIN und der ISO dazu.
> Ich erinnere mich dunkel an DIA-Filme
Sorry, wenn es Dich jetzt gerade mal trifft, aber nachdem es wirklich
immer wieder vorkommt: warum schreibst Du "Dia" in Großbuchstaben?
Oder machst Du das auch bei "FARBNEGATIV" ?-)
> die auf dem Film selbst aufgedruckte Rahmen hatten,
Deine Erinnerung ist nicht richtig, aber auch nicht ganz falsch.
Es gab Kassettenfilme (Typ 110 Pocket und 126 Instamatic), für deren
Kameras keine exakten Bildfenster vorgesehen waren und die damit quasi
"einbelichtete Ränder" hatten. Auf einem unbelichteten, entwickelten
Film waren daher 12 bzw. 20 (24) leere Rahmen zu sehen.
Dieter
> Was mich zu einer anderen Frage bringt: wie wurde eigentlich die
> Position des Films sichergestellt? Oder ist der Film vom Anfang bis
> Ende "an einem Stück" prinzipiell belichtbar
genau so ist es bei jedem Kleinbildfilm, egal ob Dia oder sonst was.
> Ich erinnere mich dunkel an DIA-Filme die auf dem Film selbst
> aufgedruckte Rahmen hatten
nein, was du als Rahmen wahrgenommen hast, müssen die Ränder der Bilder
gewesen sein, die erst bei der Aufnahme entstanden sind.
Ich hatte mal eine Kamera (Olympus OM-1), mit der konnte ich durch
sparsames Transportieren des Films (Transporthebel nicht ganz bis zum
Anschlag durchgezogen) den Steg zwischen den Bildern um einen Millimeter
verkürzen. Dadurch passte auf einen 36er-Film ein Bild mehr. Und ein bis
zwei weitere Zusatzbilder waren durch sparsamen Umgang beim Einlegen des
Films möglich.
--
Heinrich
http://www.gartrip.de
mail: new<at>gartrip.de
Das IST DIE Abkürzungsregel DES kurzen Worts: Alles WAS kürzer
ALS vier Buchstaben IST, IST nach dieser eine Abkürzung. Darum
JA z.B. auch "RAW"
/ralph -- neulich hab ich irgendwo sogar LINK in dieser Form
gesehen. Wofür der wohl geglaubt hat, daß LINK die
Abkürzung ist?
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/
Ja, so um die 38 Bilder gehen mit aelteren Kameras immer. Irgendwo habe
ich mal gelesen, dass man auch die T90 so umbauen kann, dass sie nur einen
kleinen Teil des Films beim Einlegen einzieht.
Tschau,
Horst
> [ Film zur�ckspulen bei 500N ]
> Also wenn, dann ist diese Funktion nicht im Handbuch unter "Film
> einlegen/entnehmen" aufgef�hrt. Da habe ich schon geguckt.
So, Nachtrag: ich habe hier eine holl�ndische Anleitung, in der das
Prozedere auf Seite 51 beschrieben ist. Kapitel IV, Titel ist sowas wie
"fortgeschrittene Bedienung": ISO einstellen, Piepton abschalten, und
eben Film zur�ckspulen. Wichtig: die R�ckspultaste nicht nur kurz
reindr�cken, sondern mindestens eine Sekunde lang gedr�ckt halten.
Dieter
Wegen "RAW" bin ich schon mal von Carsten Meyer abgemahnt worden: '"RAW"
schreiben wir immer "Raw" (ist ja kein Akronym, sondern ein ganz
normales Wort).'
Gut. Ich habe ihm geantwortet, dass ich mich bemühen werde, dies in
meine Liste persönlich unausrottbarer und zu beseitigender
Rechtschreibfehler aufnehmen werde. Dann wurde mir erst bewußt, dass ich
das dauernd so geschrieben hatte (Suchen & Tauchen ... alle Vorkommen,
hähä), im weiteren Verlauf, dass z. B. Canon dies penetrant immer "RAW"
schreibt, auch Guido Krebs in seinem "EOS Digital Praxisbuch" zur 400D,
wie ich gerade aus dem Augenwinkel bemerke ...
> /ralph -- neulich hab ich irgendwo sogar LINK in dieser Form
> gesehen. Wofür der wohl geglaubt hat, daß LINK die
> Abkürzung ist?
Äh ...
--
Jödel.
Ich glaube aber nicht, dass das im Sinne der Weiterverarbeitung eine
sehr intelligente Sparmaᅵnahme ist ...
> Und ein bis
> zwei weitere Zusatzbilder waren durch sparsamen Umgang beim Einlegen des
> Films mᅵglich.
Naja, die ᅵberzᅵhligen Bilder u. a. am Filmende bis zum Blockieren des
Transportes haben wir wohl alle mal auf eigene Gefahr hin auszunutzen
versucht ... zumindest, wenn es keine sehr wichtigen Aufnahmen waren.
Konnte auch ins Auge gehen ...
--
Jᅵdel.
>> Das IST DIE Abkürzungsregel DES kurzen Worts: Alles WAS kürzer ALS vier
>> Buchstaben IST, IST nach dieser eine Abkürzung. Darum JA z.B. auch
>> "RAW"
> Wegen "RAW" bin ich schon mal von Carsten Meyer abgemahnt worden: '"RAW"
> schreiben wir immer "Raw" (ist ja kein Akronym, sondern ein ganz
> normales Wort).'
RAW gibt es ja auch in als Abk. für "Read And Write", was ja
in Zusammenhang mit DigitalFotos wirklich nicht gemeint.
Und ich bin auch fast sicher, noch nie einen nicht-technischen,
englischen Text gelesen zu haben, in dem das Wort "raw" auftaucht
(wobei ich ja gar nicht bezweifle, daß es das so gibt, ich lese
nur keine Romane, schon gar keine englischen).
Jedenfalls sieht Raw gar nich so schlimm aus, im Ggs. zu bspw. Ram.
http://www.blueletterbible.org/search/translationResults.cfm?Criteria=raw&t=KJV
> Naja, die überzähligen Bilder u. a. am Filmende bis zum Blockieren des
> Transportes haben wir wohl alle mal auf eigene Gefahr hin auszunutzen
> versucht ... zumindest, wenn es keine sehr wichtigen Aufnahmen waren.
> Konnte auch ins Auge gehen ...
Und natürlich: Filme nur im dunkeln einlegen. :)
Gruß, Dennis
>> Und ich bin auch fast sicher, noch nie einen nicht-technischen,
>> englischen Text gelesen zu haben, in dem das Wort "raw" auftaucht
>> (wobei ich ja gar nicht bezweifle, daß es das so gibt, ich lese nur
>> keine Romane, schon gar keine englischen).
> http://www.blueletterbible.org/search/translationResults.cfm?Criteria=raw&t=KJV
Nun stell mich doch nicht so bloss.
Natürlich lese ich Gottes Wort nicht in englisch.
Aber Du bestellst Deine Bilddateien doch auch blutig, näch?
> Jedenfalls sieht Raw gar nich so schlimm aus, im Ggs. zu bspw. Ram.
Hm hm.
> Eine recht gute Idee, die man sogar bei Kameras ohne Motor haette
> einfuehren koennen.
Allerdings hatte diese "recht gute Idee" den Nachteil, daß die
Numerierung genau entgegengesetzt zu der auf dem Film verlief.
Das ist dann, wenn man sich zu den Bildnummern Notizen gemacht
hatte, ziemlicher Bockmist gewesen, d.h. die Zuordnung hinterher
mühsam.
Jürgen Gerkens
> Allerdings hatte diese "recht gute Idee" den Nachteil, daß die
> Numerierung genau entgegengesetzt zu der auf dem Film verlief.
Schon mal eine solche Kamera verwendet?
Nee, ne?
Beim Einziehen des Films zählt der Bildzähler natürlich hoch.
Schließlich steht "36" oder "37" im Display.
Mit jedem Bild wird dann auf 1 heruntergezählt (!), und anschließend
der Film einfach komplett reingespult.
> Das ist dann, wenn man sich zu den Bildnummern Notizen gemacht
> hatte, ziemlicher Bockmist gewesen, d.h. die Zuordnung hinterher
> mühsam.
Genau das funktioniert problemlos.
Dieter
Ich koennte mir vorstellen, dass damit die schon gemachten Aufnahmen
sicherer sind. Selbst wenn die Kamera irgendwie runterfaellt und dabei
zerlegt wird, sind die Aufnahmen noch da.
Tschau,
Horst
ja und ohne Notizen sollte man daran denken, dass die höchste
Negativnummer das erste Bild im Film ist - oder?
Heinrich
--
Augenblicke XII, 3.-6. Juni 2010 in Tecklenburg:
http://www.d-r-f.de/augenblicke/
FAQ von d.r.f: http://faq.d-r-f.de/
> Schon mal eine solche Kamera verwendet?
> Nee, ne?
>
> Beim Einziehen des Films zählt der Bildzähler natürlich hoch.
> Schließlich steht "36" oder "37" im Display.
>
> Mit jedem Bild wird dann auf 1 heruntergezählt (!), und anschließend
> der Film einfach komplett reingespult.
Ich schon. Ja, du hast Recht, was die Restmenge an Bildern betrifft,
Aber Du hast Jürgen nicht verstanden, deswegen ist Jürgen mehr im Recht:
Es ist GROSSER MIST, weil Bild 30 vor Bild 20 geschossen wurde. Das
bringt die ganze Sortierung durcheinander, z.B. auch wenn die Bilder
gescant wurden und nun "in falscher Reihenfolge" im Verzeichnis liegen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Masko
Nur mit gesundem Humor ansehen:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/19886/Grosse-Haufen
> Ich glaube aber nicht, dass das im Sinne der Weiterverarbeitung eine
> sehr intelligente Sparmaßnahme ist ...
Bei Dias würde man das weniger toll finden.
Jürgen Gerkens
> Schon mal eine solche Kamera verwendet?
> Nee, ne?
Doch, aber nur spordisch zwischendurch für einzelne Aufnahmen,
noch dazu vor fast 19 Jahren.
> Beim Einziehen des Films zählt der Bildzähler natürlich hoch.
> Schließlich steht "36" oder "37" im Display.
Ok, dann ist das zwar zuende gedacht, aber etwa beim Scannen
usw. keine Chronologie gewahrt. Das ist dann weniger schön.
> Mit jedem Bild wird dann auf 1 heruntergezählt (!), und
> anschließend der Film einfach komplett reingespult.
Aha, also die noch verfügbare Bildanzahl angezeigt. Das ist
dann in der Tat durchdachter.
> Genau das funktioniert problemlos.
Dennoch wäre es seinerzeit mit meinem Organizer umständlicher
geworden die Bildnotizen rückwärts vorzunehmen, während vorwärts
automatisch gezählt und ein neues Feld angelegt würde.
Jürgen Gerkens
Bei Negativen nicht weniger - ich weiß ja nicht, wie
Belichtungsmaschinen darauf reagieren, aber man würde auch beim
Zerschneiden des Films ein Streifen öfter mal mitten durch die
Perforation schneiden, und das wäre sehr ärgerlich und würde leicht zu
Beschädigungen führen.
Es ist nun mal Norm, dass ein Kleinbild-Negativ acht Perforationslöcher
breit ist (Abstand zum nächsten) und dass der Bildbalken auf dem Steg
zwischen zwei Löchern liegt und nicht durch ein Loch geht (in der
Verlängerung).
--
Jödel.
> Oder ist der Film vom Anfang bis Ende "an einem Stück" prinzipiell
> belichtbar und nach der Entwicklung erkennt dann er Belichter wo ein Foto
> aufhört und das nächste anfängt?
Genau. Wenn du eine Kamera mit entsprechend großem Bildkreis benutzt,
kannst du auch noch über die Perforation belichten - beispielsweise,
wenn man KB-Filme in Mittelformatkameras benutzt[0] ... .
Gruß,
Dominik.
[0] Das da <http://www.flickr.com/photos/ultravelours/253335541/> und
die restlichen "sprockethole"-Bilder zeigen das.
>> Ich hatte mal eine Kamera (Olympus OM-1), mit der konnte ich durch
>> sparsames Transportieren des Films (Transporthebel nicht ganz bis zum
>> Anschlag durchgezogen) den Steg zwischen den Bildern um einen Millimeter
>> verkürzen. Dadurch passte auf einen 36er-Film ein Bild mehr.
>
> Ich glaube aber nicht, dass das im Sinne der Weiterverarbeitung eine
> sehr intelligente Sparmaßnahme ist ...
nicht?
Ich habe damals meine Bilder selbst entwickelt und hatte kein Problem
damit. Ob der Steg zwischen den Bildern nur einen oder zwei Millimeter
misst, ist doch wurscht.
Und ich erinnere mich, dass Kodachrome mit seinen Papprähmchen auch
anstandslos mitgemacht hat.
Soweit meine Erfahrungen damit, aus der Zeit, als ich noch froh war um
jeden gesparten Pfennig.
ja, aber es gab auch Nachteile: wenn man (wie ich) gelegentlich einen
teilbelichteten Film herausnehmen und später wieder einlegen wollte,
wurde jedes Mal der gesamte Film hin- und hergezerrt. Unnötiger
Batterieverbrauch, zusätzliche Kratzer-Gefahr.
Was mich interessieren würde: diese Kameras hatten, soweit ich mich
erinnere, keine Stachelwalze mehr, sondern eine Lichtschranke zum
Abfühlen der Perfo-Löcher. War das Vorspulen vielleicht im Zusammenhang
damit technisch erforderlich und somit lediglich eine Kostenersparnis
für den Kamerahersteller? Kann das jemand kommentieren?
Norm hin, Norm her.
Ich hatte das schon öfters, daß die Löcher angeschnitten waren & wüßte
auch nicht, warum das ein Problem sein sollte.
Der Schneidautomat erkennt einfach, wo ein Bild aufhört und das nächste
beginnt und schneidet dann ohne sich um die Löcher zu scheren.
Grüße, Lars
*Das* kann natürlich passieren & ist eigentlich auch nur ein Beleg
dafür, das sich die Maschine nicht um die Löcher kümmert.
Grüße, Lars
Was natürlich albern ist, denn das Wegfixieren unbelichteter
Filmzentimeter nützt die Chemikalien im Labor genauso ab, wenn nicht
mehr als ein belichtetes Bild ... freilich kann sich der Kunde nicht
beschweren, wenn überzählige Bilder irgendwie beschädigt oder
abgeschnitten wurden ... sagte ja: Auf eigenes Risiko.
Aber wenns beim OP funktioniert hat ... ja mei!
--
Jödel.
> Was mich interessieren würde: diese Kameras hatten, soweit ich mich
> erinnere, keine Stachelwalze mehr, sondern eine Lichtschranke zum
> Abfühlen der Perfo-Löcher. War das Vorspulen vielleicht im Zusammenhang
> damit technisch erforderlich und somit lediglich eine Kostenersparnis
> für den Kamerahersteller? Kann das jemand kommentieren?
Ja: Nein.
Eine optische Perforationsabtastung haben etliche Kameras in allen
möglichen Klassen. Man kann damit den Film sehr exakt transportieren;
bei Bedarf so genau, dass man ihn bildgenau ein zweites Mal einlegen
kann. Das hat aber nichts mit Vorwärts- oder Rückwärtsbelichten zu tun.
Die großen Schwestern der 500N, die 50/50E und 5, transportierten beide
den Film in konventioneller Richtung, während sie ebenfalls eine
optische Perforationsabtastung benutzten.
Dass die "kleinen" Modelle den Film "umgekehrt" belichteten, lag einfach
an der zielgruppengerechten zusätzlichen Sicherheit bei versehentlichem
Öffnen der Rückwand.
Dieter
Hm! Hm? Wie das? Ich hatte mal in Südspanien das Erlebnis, dass ich
einen Film mit "abstrakten" Landschauftsaufnahmen belichtet hatte, und
am Ende bemerkte, dass ich um Faktor 2 die Empfindlichkeit falsch
eingestellt hatte. Habe ihn dann zurückgespult, neu eingelegt und
nochmal ähnliche Aufnahmen draufgemacht. Heraus kamen ganz interessante
Doppelbelichtungen - leider nur um einen Zahn versetzt. Was hätte
dagegen eine optische Zahnerkennung geholfen? Ich hatte mich wohl beim
Einlegen um einen Zahn vertan ... haben diese Kameras dann zusätzlich ab
dem Zungenbeschnitt des Filmanfangs automatisch und genau gemessen?
> Hm! Hm? Wie das? Ich hatte mal in Südspanien das Erlebnis, dass ich
> einen Film mit "abstrakten" Landschauftsaufnahmen belichtet hatte, und
> am Ende bemerkte, dass ich um Faktor 2 die Empfindlichkeit falsch
> eingestellt hatte. Habe ihn dann zurückgespult, neu eingelegt und
> nochmal ähnliche Aufnahmen draufgemacht.
Na, dann passt die Belichtung ja wieder. <8)
> Heraus kamen ganz interessante
> Doppelbelichtungen - leider nur um einen Zahn versetzt. Was hätte
> dagegen eine optische Zahnerkennung geholfen? Ich hatte mich wohl beim
> Einlegen um einen Zahn vertan ... haben diese Kameras dann zusätzlich ab
> dem Zungenbeschnitt des Filmanfangs automatisch und genau gemessen?
Die optische Erkennung zählt die Perforationslöcher. Mit etwas Sorgfalt
kann man tatsächlich eien Film belichten, entnehmen und neu einlegen,
ohne dass man ein weiteres Bild an Sicherheit zugeben muss.
Sowas soll sogar mechanisch möglich gewesen sein.
Frag mal die Pentaxisten nach der LX. <8)
Dieter
Eben dies war meine finstere Absicht ja auch ... dieses gelang auch,
aber die �berlagerten Bilder waren sozusagen nur noch 7 Z�hne breit ...
die habe ich dann in den Diarahmen mit Klebeband kaschiert.
>> Heraus kamen ganz interessante
>> Doppelbelichtungen - leider nur um einen Zahn versetzt. Was h�tte
>> dagegen eine optische Zahnerkennung geholfen? Ich hatte mich wohl beim
>> Einlegen um einen Zahn vertan ... haben diese Kameras dann zus�tzlich ab
>> dem Zungenbeschnitt des Filmanfangs automatisch und genau gemessen?
>
> Die optische Erkennung z�hlt die Perforationsl�cher. Mit etwas Sorgfalt
> kann man tats�chlich eien Film belichten, entnehmen und neu einlegen,
> ohne dass man ein weiteres Bild an Sicherheit zugeben muss.
>
> Sowas soll sogar mechanisch m�glich gewesen sein.
> Frag mal die Pentaxisten nach der LX.<8)
Ehmst - ein Sicherheits-Leerbild. Und war da irgendwas an der optischen
Erkennung genauer als bei dem Versuch, den Film mechanisch nach
R�ckspulen wieder mechanisch gleich einzulegen? Allerdings habe ich das
damals auch nur und ein einziges Mal im Leben versucht ... vielleicht
h�tte es ja mit mehr �bung �fter genauer geklappt! {;-)))
�brigens: Warum hat Canon das Quickload-System so bald wieder
aufgegeben? Wegen Userbl�dheit wie bez�glich des Messfeldes der Ftb???
--
J�del.
>Ich schon. Ja, du hast Recht, was die Restmenge an Bildern betrifft,
>Aber Du hast J�rgen nicht verstanden, deswegen ist J�rgen mehr im Recht:
>Es ist GROSSER MIST, weil Bild 30 vor Bild 20 geschossen wurde. Das
>bringt die ganze Sortierung durcheinander, z.B. auch wenn die Bilder
>gescant wurden und nun "in falscher Reihenfolge" im Verzeichnis liegen.
Aber zum selber auf den Ausl�ser dr�cken reichen die drei Hirnzellen
aus?
--
Gruss
Luigi
"Manchen gen�gt es nicht, d�mlich zu sein. Sie m�ssen es
auch noch zeigen." (L.R.)
> Ehmst - ein Sicherheits-Leerbild.
Was man bei optischer Erkennung und sorgfältigem Einlegen nicht
unbedingt braucht.
> Und war da irgendwas an der optischen
> Erkennung genauer als bei dem Versuch, den Film mechanisch nach
> Rückspulen wieder mechanisch gleich einzulegen?
Ja.
> Übrigens: Warum hat Canon das Quickload-System so bald wieder
> aufgegeben? Wegen Userblödheit wie bezüglich des Messfeldes der Ftb???
Ich vermute ganz schlicht: wegen teuer.
Das Messverfahren der FT/FTb gab es dagegen bis in die Neunziger (F-1).
Dieter
> Und bei Nachtaufnahmen erkennt er das auch mal nicht, weshalb ich
> damals (vorm Kriech!) meine Diafilme immer "ungeschnitten" bestellt
> habe.
Oh ja, ganz "toll": Dann bekam man sie gewaltsam in eine Filmpatrone
gedrückt und den Film mit Fingerabdrücken übersäht oder den Film
ganz einfach dennoch geschnitten, jedenfalls z.B. bei CeWe.
Jürgen Gerkens
Kann ich jetzt leider nicht mehr nachvollziehen - aber mir leuchtet
dennoch nicht ein, was an einer optischen "Zahnerkennung" (also
Perforationsloch) versus mechanisch in ein Zahn-Rad-Einlegen genauer
sein sollte. Könnte aber auch sterben, ohne das zu wissen ...
>> Und war da irgendwas an der optischen
>> Erkennung genauer als bei dem Versuch, den Film mechanisch nach
>> Rückspulen wieder mechanisch gleich einzulegen?
>
> Ja.
>
>> Übrigens: Warum hat Canon das Quickload-System so bald wieder
>> aufgegeben? Wegen Userblödheit wie bezüglich des Messfeldes der Ftb???
>
> Ich vermute ganz schlicht: wegen teuer.
Was kann daran so teuer gewesen sein?
> Das Messverfahren der FT/FTb gab es dagegen bis in die Neunziger (F-1).
Naja - das ist dann ja irgendwie moralisch noch befriedigend in der
Rückschau ...
{;-)))
Ich hatte mir damals gedacht: Die Leute haben es halt nicht verstanden,
wie man damit mißt ... und darum hat man es aufgegeben ...
Es gab einen Moment, da hatte ich mir überlegt, evtl. zu Nikon zu
wechseln (bzw. überhaupt das System), weil ich mir einbildete, wegen der
begrenzten ISO-Einstellungen (die selbst durchgeführten
Push-Entwicklungen nicht mehr entsprachen) eine andere Kamera zu
brauchen. War eigentlich Unsinn ... ein Fotohändler in Bad Tölz lieh mir
tatsächlich über ein Wochenende eine Nikon Fx (weißnichtmehr) aus. Die
habe ich dann ausprobiert und vorsätzlich auf der Kutschenfahrt der
Fotogilde Starnberg die Automatiken ausprobiert. Der Autofokus hat mich
ja noch beeindruckt (einhändig mich festhaltend aus der Pferdekutsche
bei einem Ausflug der "Fotogilde" gebeugt festhaltend, also die Kamera
nur mit einer Hand bedienen könnend), aber die automatische Belichtung
mit der "Matrixmessung" (auf festem Boden, aus der Hand, aber mehrmals
mit kaum gewechseltem Motivausschnitt) waren auf Diafilm derart
katastrophal und unmotiviert (sic!) abweichend, dass ich seither sowas
nie wieder angerührt habe.
Öhm - ja, sind wir weit vom Thema abgekommen.
Jedenfalls habe ich dann später wohl noch einmal versucht, mich mit
diversen automatischen Messmodi an DSLRs zurechtzufinden - und dann
endgültig beschlossen, dass ich (für mich) sowas nie, nie, nie - ich
meine "NIE" - wieder einstelle. Weil ich meine, dass ich in einem Teil
der Zeit, die es mich kostet, mit der Automatik zu streiten, das Motiv
von Hand ausgemessen habe oder ggf. nach Probeaufnahmen die Belichtung
korrigiere.
--
Jödel.
Ich bekam sie in der Regel eingeschlaucht und dann lose aufgewickelt,
gesichert durch ein darüber gestülptes weiches Plastikteil.
Solange ich auf Diafilm fotografiere, habe ich nicht einen einzigen (!)
Film mit Fingerabdrücken erhalten. Weder bei CeWe, noch beim Fuji-Labor,
und schon gar nicht von Kodak Stuttgart.
Mal so als zweite Meinung.
Dieter
> Kann ich jetzt leider nicht mehr nachvollziehen - aber mir leuchtet
> dennoch nicht ein, was an einer optischen "Zahnerkennung" (also
> Perforationsloch) versus mechanisch in ein Zahn-Rad-Einlegen genauer
> sein sollte. Könnte aber auch sterben, ohne das zu wissen ...
Es geht im Prinzip darum, dass die Kamera über den Perforationszähler
die genaue Filmposition kennt. Nach dem Schließen der RÜckwand zählt sie
eine bestimmte Anzahl Löcher ab, um auf die Sollposition für Bild 1 zu
laufen. Dieses Prozedere ist wiederholgenau möglich. Nach dem Entnehmen
und Wiedereinlegen steht der Film mit Bild 1 als (in der Regel) wieder
exakt an der gleichen Stelle wie nach dem ersten Einlegen. Bei jedem
Bild zählt die Kamera wieder acht Löcher weiter, und so kann man auch
beim zweiten Einlegen wieder auf Bild 6 oder 23 transportieren und davon
ausgehen, dass das nächste Bild wieder genau zwischen Loch 137 und 138
beginnt.
> >> Übrigens: Warum hat Canon das Quickload-System so bald wieder
> >> aufgegeben? Wegen Userblödheit wie bezüglich des Messfeldes der Ftb???
> >
> > Ich vermute ganz schlicht: wegen teuer.
>
> Was kann daran so teuer gewesen sein?
Es ist Feinmechanik pur.
Elektronik ist billiger.
> > Das Messverfahren der FT/FTb gab es dagegen bis in die Neunziger (F-1).
>
> Naja - das ist dann ja irgendwie moralisch noch befriedigend in der
> Rückschau ...
>
> {;-)))
>
> Ich hatte mir damals gedacht: Die Leute haben es halt nicht verstanden,
> wie man damit mißt ... und darum hat man es aufgegeben ...
Ich hätte hier einen Prospekt zur Leica CL, in dem der Zielgruppe
klargemacht wird, dass die Belichtungsmessung mit der Kamera gaaanz
einfach funktioniere. Die Kamera hat ebenfalls Selektivmessung - nur mit
dem Unterschied, dass man das Messfeld nicht im Sucher sieht. <8)
Die FT/FTb war keine Allerweltskamera. IMHO war sie in ihrer Klasse
damals das technisch aufwendigste / "most sophisticated" Gerät. Wer eine
Simpel-Reflex suchte, wurde woanders fündig. Die Leute, von denen ich
weiß, dass sie seinerzeit eine FTb benutzt haben, sind mit der Meßart
der Kamera problemlos zurecht gekommen. Es ist halt ein recht guter
Kompromiss zwischen "einfacher" und gezielter Belichtungsmessung.
> Es gab einen Moment, da hatte ich mir überlegt, evtl. zu Nikon zu
> wechseln (bzw. überhaupt das System), weil ich mir einbildete, wegen der
> begrenzten ISO-Einstellungen (die selbst durchgeführten
> Push-Entwicklungen nicht mehr entsprachen) eine andere Kamera zu
> brauchen. War eigentlich Unsinn ... ein Fotohändler in Bad Tölz lieh mir
> tatsächlich über ein Wochenende eine Nikon Fx (weißnichtmehr) aus. Die
> habe ich dann ausprobiert und vorsätzlich auf der Kutschenfahrt der
> Fotogilde Starnberg die Automatiken ausprobiert. Der Autofokus hat mich
> ja noch beeindruckt (einhändig mich festhaltend aus der Pferdekutsche
> bei einem Ausflug der "Fotogilde" gebeugt festhaltend, also die Kamera
> nur mit einer Hand bedienen könnend), aber die automatische Belichtung
> mit der "Matrixmessung" (auf festem Boden, aus der Hand, aber mehrmals
> mit kaum gewechseltem Motivausschnitt) waren auf Diafilm derart
> katastrophal und unmotiviert (sic!) abweichend, dass ich seither sowas
> nie wieder angerührt habe.
Ich hätte hier einen Artikel aus Popular Photography, in dem sie das
Thema Matrix-Lotto mal näher untersucht haben... <8)
Obwohl - seit 1990 ist einiges besser geworden. Und abschalten kann man
es ja immer noch.
> Jedenfalls habe ich dann später wohl noch einmal versucht, mich mit
> diversen automatischen Messmodi an DSLRs zurechtzufinden -
Ich habe nie verstanden, was "automatische Belichtungsmessung" sein
könnte. Es gibt einerseits Belichtungsmessung, und andererseits die
automatische Belichtungs*steuerung*. Aber was ist automatische
Belichtungs*messung*? Geht da der Belichtungsmesser von selbst an?
> und dann
> endgültig beschlossen, dass ich (für mich) sowas nie, nie, nie - ich
> meine "NIE" - wieder einstelle. Weil ich meine, dass ich in einem Teil
> der Zeit, die es mich kostet, mit der Automatik zu streiten, das Motiv
> von Hand ausgemessen habe oder ggf. nach Probeaufnahmen die Belichtung
> korrigiere.
Manuell geht immer noch am schnellsten.
Jedenfalls, solange man weiß, was man tut und die Kamera einem keine
Knüppel in den Weg legt. Das war immer das, was ich an der F-1 so sehr
geschätzt habe. Die tut einfach das, was man ihr sagt. Einfach so.
Nicht mehr und nicht weniger.
Dieter
�hm - das setzt dann voraus, dass die Kamera den Film selbst in die
Aufwickelspule einf�delt und somit ab Beginn der Filmzunge das erste
Loch z�hlt? Dann verstehe ich das.
> und Wiedereinlegen steht der Film mit Bild 1 als (in der Regel) wieder
> exakt an der gleichen Stelle wie nach dem ersten Einlegen. Bei jedem
> Bild z�hlt die Kamera wieder acht L�cher weiter, und so kann man auch
> beim zweiten Einlegen wieder auf Bild 6 oder 23 transportieren und davon
> ausgehen, dass das n�chste Bild wieder genau zwischen Loch 137 und 138
> beginnt.
>
>>>> �brigens: Warum hat Canon das Quickload-System so bald wieder
>>>> aufgegeben? Wegen Userbl�dheit wie bez�glich des Messfeldes der Ftb???
>>>
>>> Ich vermute ganz schlicht: wegen teuer.
>>
>> Was kann daran so teuer gewesen sein?
>
> Es ist Feinmechanik pur.
> Elektronik ist billiger.
Jedenfalls war es fein - gab es nicht danach noch Kameras mit
/mechanischem/ Transport ohne das? Mein Bruder hatte wohl so eine und
hat das beklagt.
>>> Das Messverfahren der FT/FTb gab es dagegen bis in die Neunziger (F-1).
>>
>> Naja - das ist dann ja irgendwie moralisch noch befriedigend in der
>> R�ckschau ...
>>
>> {;-)))
>>
>> Ich hatte mir damals gedacht: Die Leute haben es halt nicht verstanden,
>> wie man damit mi�t ... und darum hat man es aufgegeben ...
>
> Ich h�tte hier einen Prospekt zur Leica CL, in dem der Zielgruppe
> klargemacht wird, dass die Belichtungsmessung mit der Kamera gaaanz
> einfach funktioniere. Die Kamera hat ebenfalls Selektivmessung - nur mit
> dem Unterschied, dass man das Messfeld nicht im Sucher sieht.<8)
Tja ... das war wohl immer schon das Prinzip der Japaner: Den Europ�er
ihre Erfindungen abschauen und dann im Laufe der Zeit verbessern ...
andersrum klappt wohl nicht.
> Die FT/FTb war keine Allerweltskamera. IMHO war sie in ihrer Klasse
> damals das technisch aufwendigste / "most sophisticated" Ger�t. Wer eine
> Simpel-Reflex suchte, wurde woanders f�ndig. Die Leute, von denen ich
> wei�, dass sie seinerzeit eine FTb benutzt haben, sind mit der Me�art
> der Kamera problemlos zurecht gekommen. Es ist halt ein recht guter
> Kompromiss zwischen "einfacher" und gezielter Belichtungsmessung.
Oooch ... ich hatte sie mir damals im Vergleich mit anderen (Leica,
Nikon) bei Schaja ausgesucht ... die beiden anderen Marken waren zu
teuer, der Sucher bei Leicaflex wohl noch heller (ob das besser gewesen
w�re?), an Nikon kann ich mich nicht genau erinnern. Ich hatte das
Gef�hl, preislich einen Kompromiss geschlossen zu haben, aber ein sehr
befriedigendes Ger�t erworben zu haben ... ein einzigesmal war ich in
Versuchung, sie abzul�sen, weil man keine h�heren ISO (ASA) als 1000 (?)
einstellen konnte, aber eigentlich brauchte ich das nicht wirklich, man
konnte ja auch noch "unterbelichten".
>> tats�chlich �ber ein Wochenende eine Nikon Fx (wei�nichtmehr) aus. Die
>> habe ich dann ausprobiert und vors�tzlich auf der Kutschenfahrt der
>> Fotogilde Starnberg die Automatiken ausprobiert. Der Autofokus hat mich
>> ja noch beeindruckt (einh�ndig mich festhaltend aus der Pferdekutsche
>> bei einem Ausflug der "Fotogilde" gebeugt festhaltend, also die Kamera
>> nur mit einer Hand bedienen k�nnend), aber die automatische Belichtung
>> mit der "Matrixmessung" (auf festem Boden, aus der Hand, aber mehrmals
>> mit kaum gewechseltem Motivausschnitt) waren auf Diafilm derart
>> katastrophal und unmotiviert (sic!) abweichend, dass ich seither sowas
>> nie wieder anger�hrt habe.
>
> Ich h�tte hier einen Artikel aus Popular Photography, in dem sie das
> Thema Matrix-Lotto mal n�her untersucht haben...<8)
Ach ja!?
>
> Obwohl - seit 1990 ist einiges besser geworden. Und abschalten kann man
> es ja immer noch.
Zum Gl�ck!
>> Jedenfalls habe ich dann sp�ter wohl noch einmal versucht, mich mit
>> diversen automatischen Messmodi an DSLRs zurechtzufinden -
>
> Ich habe nie verstanden, was "automatische Belichtungsmessung" sein
> k�nnte. Es gibt einerseits Belichtungsmessung, und andererseits die
> automatische Belichtungs*steuerung*. Aber was ist automatische
> Belichtungs*messung*? Geht da der Belichtungsmesser von selbst an?
Interessante �berlegung ...
>> und dann
>> endg�ltig beschlossen, dass ich (f�r mich) sowas nie, nie, nie - ich
>> meine "NIE" - wieder einstelle. Weil ich meine, dass ich in einem Teil
>> der Zeit, die es mich kostet, mit der Automatik zu streiten, das Motiv
>> von Hand ausgemessen habe oder ggf. nach Probeaufnahmen die Belichtung
>> korrigiere.
>
> Manuell geht immer noch am schnellsten.
Ja. Sofern man nicht in hastigen Situationen vergisst, dranzudenken ...
(wenn man noch nicht auf die Situation eingestellt hatte).
> Jedenfalls, solange man wei�, was man tut und die Kamera einem keine
> Kn�ppel in den Weg legt. Das war immer das, was ich an der F-1 so sehr
> gesch�tzt habe. Die tut einfach das, was man ihr sagt. Einfach so.
> Nicht mehr und nicht weniger.
Jawoll. Das einzige, was mich in dem Zusammenhang nach wie vor st�rt
(auch an der 7D und 5D II) ist, dass die Belichtungsmessung so rasch
nach Antippen des Ausl�sers wieder ausgeht (wenn man den Finger
vor�bergehend mal wo anders braucht).
--
J�del.
>>>>> Übrigens: Warum hat Canon das Quickload-System so bald wieder
>>>>> aufgegeben? Wegen Userblödheit wie bezüglich des Messfeldes der Ftb???
>>>> Ich vermute ganz schlicht: wegen teuer.
>>> Was kann daran so teuer gewesen sein?
>> Es ist Feinmechanik pur.
>> Elektronik ist billiger.
> Jedenfalls war es fein - gab es nicht danach noch Kameras mit
> /mechanischem/ Transport ohne das?
Die FTb war wohl die letzte Kamera mit diesem System. Mit diesem
Quickload konnte man uebrigens locker 38 Bilder auf einen Film zaubern.
Tschau,
Horst
> Ähm - das setzt dann voraus, dass die Kamera den Film selbst in die
> Aufwickelspule einfädelt
Die fädelt nichts ein. Der Film wird von Hand bis auf eine Markierung
(ungefähr) vorgezogen, Klappe zu => Kamera spult den Filmanfang auf.
> und somit ab Beginn der Filmzunge das erste
> Loch zählt? Dann verstehe ich das.
So ungefähr, ja.
> > [ QL ]
>
> Jedenfalls war es fein - gab es nicht danach noch Kameras mit
> /mechanischem/ Transport ohne das? Mein Bruder hatte wohl so eine und
> hat das beklagt.
Was genau soll es gegeben haben und was hat Dein Bruder beklagt?
> > Ich hätte hier einen Prospekt zur Leica CL, in dem der Zielgruppe
> > klargemacht wird, dass die Belichtungsmessung mit der Kamera gaaanz
> > einfach funktioniere. Die Kamera hat ebenfalls Selektivmessung - nur mit
> > dem Unterschied, dass man das Messfeld nicht im Sucher sieht.<8)
>
> Tja ... das war wohl immer schon das Prinzip der Japaner: Den Europäer
> ihre Erfindungen abschauen und dann im Laufe der Zeit verbessern ...
> andersrum klappt wohl nicht.
Nö. Gerade bei SLR war es eher umgekehrt. Ende der Sechziger hatten die
deutschen Anbieter gegen die japanische Konkurrenz technisch nichts mehr
zu reißen. Verpasste Chancen. Und selektive Belichtungsmessung durch das
Objektiv gab's bei Canon ab 1964. Zehn Jahre vor der erwähnten CL.
Und bei den meisten anderen "klassischen" SLRs überhaupt nicht.
> Oooch ... ich hatte sie mir damals im Vergleich mit anderen (Leica,
> Nikon) bei Schaja ausgesucht ... die beiden anderen Marken waren zu
> teuer, der Sucher bei Leicaflex wohl noch heller (ob das besser gewesen
> wäre?), an Nikon kann ich mich nicht genau erinnern. Ich hatte das
> Gefühl, preislich einen Kompromiss geschlossen zu haben, aber ein sehr
> befriedigendes Gerät erworben zu haben ... ein einzigesmal war ich in
> Versuchung, sie abzulösen, weil man keine höheren ISO (ASA) als 1000 (?)
> einstellen konnte,
Die erste Serie ging bis 2000 ASA / 34 DIN.
> aber eigentlich brauchte ich das nicht wirklich, man
> konnte ja auch noch "unterbelichten".
Bei einer manuellen Kamera ist die Empfindlichkeitseinstellung kein
wirkliches Thema. <8)
> > Ich hätte hier einen Artikel aus Popular Photography, in dem sie das
> > Thema Matrix-Lotto mal näher untersucht haben...<8)
>
> Ach ja!?
Jaja!
> > Manuell geht immer noch am schnellsten.
>
> Ja. Sofern man nicht in hastigen Situationen vergisst, dranzudenken ...
Wenn Du noch nachdenken musst, bist Du noch nicht routiniert genug. 8-)
> > Jedenfalls, solange man weiß, was man tut und die Kamera einem keine
> > Knüppel in den Weg legt. Das war immer das, was ich an der F-1 so sehr
> > geschätzt habe. Die tut einfach das, was man ihr sagt. Einfach so.
> > Nicht mehr und nicht weniger.
>
> Jawoll. Das einzige, was mich in dem Zusammenhang nach wie vor stört
> (auch an der 7D und 5D II) ist, dass die Belichtungsmessung so rasch
> nach Antippen des Auslösers wieder ausgeht (wenn man den Finger
> vorübergehend mal wo anders braucht).
Stört mich nicht wirklich - was vielleicht daran liegt, dass die meisten
meiner bisherigen Kameras nur solange anzeigten, wie der Finger auf dem
Auslöser lag. Auch die new F-1 stand nicht auf "Hold" (16 s), sondern
auf "Normal", also wie beschrieben.
Was mich ein bisschen fuchst, ist die Sache mit der Drehrichtung der
Einstellräder. Es ist kaum möglich, eine Einstellung zu finden, in der
die Lichtwaage im Sucher bei manueller Belichtungsmessung "richtigrum"
läuft (Räder vorn und hinten sind entsprechend der Anzeige auf der Skala
zu drehen) und das ganze auch noch gleichzeitig bei Automatik in Bezug
auf die Belichtungskorrektur mit dem Daumenrad läuft. Anders gesagt:
sowohl beim manuellen Abgleich als auch bei Belichtungskorrektur soll
der Zeiger in die Richtung laufen, in die das Einstellrad gedreht wird.
Immerhin sind die Einstell- und Anpassungsmöglichkeiten mit den Jahren
immer besser geworden. Vielleicht gibt es da noch mal die definitive
Lösung.
BTW - bei den "Einsern" gibt es das Problem nicht.
Die haben eine schöne große senkrechte Abgleichskala.
Auch 'ne Lösung. 8-)
Dieter
>> Jedenfalls war es fein - gab es nicht danach noch Kameras mit
>> /mechanischem/ Transport ohne das? Mein Bruder hatte wohl so eine und
>> hat das beklagt.
>
> Was genau soll es gegeben haben und was hat Dein Bruder beklagt?
Ich verstehe es so, dass es nach der FTb kein QL-System mehr gab und
dies bedauert wurde.
Tschau,
Horst
>>> [ QL ]
>>
>> Jedenfalls war es fein - gab es nicht danach noch Kameras mit
>> /mechanischem/ Transport ohne das? Mein Bruder hatte wohl so eine und
>> hat das beklagt.
>
> Was genau soll es gegeben haben und was hat Dein Bruder beklagt?
Ich meine, er habe sich nach der Ftb noch eine andere Canon gekauft, die
das nicht mehr hatte ... wei� nicht, wie die hie� (eine EOS offenbar).
Er schimpfte jedenfalls dar�ber ...
>> Tja ... das war wohl immer schon das Prinzip der Japaner: Den Europ�er
>> ihre Erfindungen abschauen und dann im Laufe der Zeit verbessern ...
>> andersrum klappt wohl nicht.
>
> N�. Gerade bei SLR war es eher umgekehrt. Ende der Sechziger hatten die
> deutschen Anbieter gegen die japanische Konkurrenz technisch nichts mehr
> zu rei�en. Verpasste Chancen. Und selektive Belichtungsmessung durch das
> Objektiv gab's bei Canon ab 1964. Zehn Jahre vor der erw�hnten CL.
> Und bei den meisten anderen "klassischen" SLRs �berhaupt nicht.
Ach!
>> Oooch ... ich hatte sie mir damals im Vergleich mit anderen (Leica,
>> Nikon) bei Schaja ausgesucht ... die beiden anderen Marken waren zu
>> teuer, der Sucher bei Leicaflex wohl noch heller (ob das besser gewesen
>> w�re?), an Nikon kann ich mich nicht genau erinnern. Ich hatte das
>> Gef�hl, preislich einen Kompromiss geschlossen zu haben, aber ein sehr
>> befriedigendes Ger�t erworben zu haben ... ein einzigesmal war ich in
>> Versuchung, sie abzul�sen, weil man keine h�heren ISO (ASA) als 1000 (?)
>> einstellen konnte,
>
> Die erste Serie ging bis 2000 ASA / 34 DIN.
Wirklich??? Ich bilde mir ein, meine ging nur bis 1000 ASA ... Mist,
kann man auf dem Foto, das ich noch von ihr habe, nicht sehen.
>>> Ich h�tte hier einen Artikel aus Popular Photography, in dem sie das
>>> Thema Matrix-Lotto mal n�her untersucht haben...<8)
>>
>> Ach ja!?
>
> Jaja!
Soso. Und? Kann man das irgendwie bekommen? Nur mal so aus Neugier ...
>>> Manuell geht immer noch am schnellsten.
>>
>> Ja. Sofern man nicht in hastigen Situationen vergisst, dranzudenken ...
>
> Wenn Du noch nachdenken musst, bist Du noch nicht routiniert genug. 8-)
Ob ich schon eingestellt habe oder nicht ... wenn einem pl�tzlich und
unerwartet eine Kutsche entgegenkommt oder sowas ...
>> Jawoll. Das einzige, was mich in dem Zusammenhang nach wie vor st�rt
>> (auch an der 7D und 5D II) ist, dass die Belichtungsmessung so rasch
>> nach Antippen des Ausl�sers wieder ausgeht (wenn man den Finger
>> vor�bergehend mal wo anders braucht).
>
> St�rt mich nicht wirklich - was vielleicht daran liegt, dass die meisten
> meiner bisherigen Kameras nur solange anzeigten, wie der Finger auf dem
> Ausl�ser lag. Auch die new F-1 stand nicht auf "Hold" (16 s), sondern
> auf "Normal", also wie beschrieben.
Eine solche Einstellung f�r die Dauer der Messung gibt es aber doch bei
den genannten Modellen nicht ... konnte jedenfalls nichts dazu finden.
Oder was meinst Du damit jetzt?
> Was mich ein bisschen fuchst, ist die Sache mit der Drehrichtung der
> Einstellr�der. Es ist kaum m�glich, eine Einstellung zu finden, in der
> die Lichtwaage im Sucher bei manueller Belichtungsmessung "richtigrum"
> l�uft (R�der vorn und hinten sind entsprechend der Anzeige auf der Skala
> zu drehen) und das ganze auch noch gleichzeitig bei Automatik in Bezug
> auf die Belichtungskorrektur mit dem Daumenrad l�uft. Anders gesagt:
> sowohl beim manuellen Abgleich als auch bei Belichtungskorrektur soll
> der Zeiger in die Richtung laufen, in die das Einstellrad gedreht wird.
> Immerhin sind die Einstell- und Anpassungsm�glichkeiten mit den Jahren
> immer besser geworden. Vielleicht gibt es da noch mal die definitive
> L�sung.
�h ... ach ja, tats�chlich! Sauerei! (Wer meinte hier neulich mal,
noch'ne custom-Einstellerei mehr w�rde die Kameras �berteuern oder so???).
> BTW - bei den "Einsern" gibt es das Problem nicht.
> Die haben eine sch�ne gro�e senkrechte Abgleichskala.
> Auch 'ne L�sung. 8-)
Hm. Ich konnte mir an der 5D/7D nicht abgew�hnen, die ISO-Verstellung
zuerst mit dem Daumenrad hinten zu versuchen <groll>.
Aber schlimmer ist, wenn man nach einem Objektivwechsel die
Einstellringe f�r Zoom, Fokus und Blende nicht wiederfindet oder diese
auf einmal falschrum gehen ...
Zustimm, damit zu Zweit (Fuji, Kodak).
Ciao, Erich
Erich Brandt wrote:
> Dieter Lefeling schrieb:
>> Solange ich auf Diafilm fotografiere, habe ich nicht einen einzigen (!)
>> Film mit Fingerabdrücken erhalten. Weder bei CeWe, noch beim Fuji-Labor,
>> und schon gar nicht von Kodak Stuttgart.
>>
>> Mal so als zweite Meinung.
>
> Zustimm, damit zu Zweit (Fuji, Kodak).
Von mir auch nochmal zustimmender Einspruch.
Also schon zu dritt.
Ungeschnitten eingeschlaucht locker ins Plastikkörbchen
gewickelt gab es von Fuji. Das sogar vollkommen verläßlich
ohne das als Extrawunsch angegeben zu haben. Wenn man
Feuerwerk oder Nachtaufnahmen geknipst hatte, ging das
ganz automatisch. Ohne Probleme und ganz gewiß ohne Fingerabdrücke.
Solche hatte ich übrigens ebenfalls höchstens einmal, wenn
ich Bilder nachbestellte.
Von Kodak bekam man den Film ebenfalls eingeschlaucht, aber
in einer lichtdichten schwarzen Dose zurück. Allerdings mitnichten
in einem mickrigen Filmdöschen sondern in einem hinreichend
geräumigen Gefäß.
Beim ersten Mal hatte ich angesichts der lichtdichten Dose
die Befürchtung, sie hätten mir den Film nicht nur
ungeschnitten sondern auch unentwickelt zurückgeschickt.
Ich hatte mich damals erst einmal in die Duka begeben
und ein Stückchen vom Film abgeschnitten, um zu schauen,
ob er tatsächlich entwickelt war.
Viele Grüße
Ronald
(...)
> Von Kodak bekam man den Film ebenfalls eingeschlaucht, aber
> in einer lichtdichten schwarzen Dose zurück. Allerdings mitnichten
> in einem mickrigen Filmdöschen sondern in einem hinreichend
> geräumigen Gefäß.
> Beim ersten Mal hatte ich angesichts der lichtdichten Dose
> die Befürchtung, sie hätten mir den Film nicht nur
> ungeschnitten sondern auch unentwickelt zurückgeschickt.
> Ich hatte mich damals erst einmal in die Duka begeben
> und ein Stückchen vom Film abgeschnitten, um zu schauen,
> ob er tatsächlich entwickelt war.
Dann wollen wir noch einmal zusammenfassen: Wie schön, dass man
Speicherkarten nicht mehr zu zerschneiden braucht. Und statt
Einschlauchen gibt es doch diese praktischen (naja, manchmal auch sehr
unpraktischen) kleinen Plasteschatüllchen!
--
Jödel.
Wenn ich Dich jetzt nicht grad mißverstehe, bei Nikon (zumindest der
D200) ist das so, wie von Dir (zurecht) gewünscht:
Links PLUS, Drehrad nach links verringert die Zeit, es wird "heller".
Dito MINUS nach rechts.
Hilft einem mit Canons natürlich nichts ...; oder was meinst Du?
Ciao, Erich
> Wenn ich Dich jetzt nicht grad mißverstehe, bei Nikon (zumindest der
> D200) ist das so, wie von Dir (zurecht) gewünscht:
> Links PLUS, Drehrad nach links verringert die Zeit, es wird "heller".
> Dito MINUS nach rechts.
Ob links oder rechts ist mir eigentlich egal, bei einigen Kameras kann
man selbst das umstellen. Es geht mir darum, dass die Drehrichtung der
beiden Räder *in jeder (!) Funktion* so läuft, dass ein Linksdreh auch
den Zeiger auf der Analogskala nach links bewegt und ein Rechtsdreh nach
rechts. Egal, ob links "+" oder "-" steht (Minus links ist natürlich für
unseren Kulturkreis etwas intuitiver). Das heißt: der Drehsinn soll
sowohl für die manuelle Einstellung passen, aber gleichzeitig auch für
die Belichtungskorrektur in der Automatik, so dass sich auch dort der
Zeiger passend zum Drehsinn bewegt. Und genau da liegt der Haken.
Den Drehsinn der Räder kann man bei EOS problemlos konfigurieren. Bei
Nikon gibt es in einzelnen (!) Kameras noch einen weiteren Freiheitsgrad
mit der Lage der Plus- und Minus-Marke. Kann gut sein, dass es damit
dann geht. Hab's noch nicht probiert. Wie BTW auch noch nicht mit der
EOS 7D, die sich ausgesprochen vielseitig individuell einstellen lässt.
Dieter
> Ob links oder rechts ist mir eigentlich egal, bei einigen Kameras kann
> man selbst das umstellen. Es geht mir darum, dass die Drehrichtung der
> beiden Räder *in jeder (!) Funktion* so läuft, dass ein Linksdreh auch
> den Zeiger auf der Analogskala nach links bewegt und ein Rechtsdreh
> nach rechts. Egal, ob links "+" oder "-" steht (Minus links ist
> natürlich für unseren Kulturkreis etwas intuitiver). Das heißt: der
> Drehsinn soll sowohl für die manuelle Einstellung passen, aber
> gleichzeitig auch für die Belichtungskorrektur in der Automatik, so
> dass sich auch dort der Zeiger passend zum Drehsinn bewegt. Und genau
> da liegt der Haken.
>
> Den Drehsinn der Räder kann man bei EOS problemlos konfigurieren. Bei
> Nikon gibt es in einzelnen (!) Kameras noch einen weiteren
> Freiheitsgrad mit der Lage der Plus- und Minus-Marke. Kann gut sein,
> dass es damit dann geht. Hab's noch nicht probiert.
Das kann man, bei Nikon mindestens ab D200 "aufwärts" komplett frei
einstellen. Wie du schon schreibst auch die Skala spiegeln, d.h. +
und - tauschen, die Einstellräder tauschen, deren Drehrichtung und
wer will auch weiterhin den Blendenring verwenden, wenn am Objektiv
vorhanden.
Dazu läßt sich dieses auch noch in jeder der vier Benutzereinstellungen
unabhängig einstellen, etwa wenn mehrere Personen die Kamera im
Wechsel verwendet.
Dieser Baukasten von Möglichkeiten, der auch Funktionstasten und
die Kreuzwippe einschließt, macht den Umstieg auch für absolute
Gewohnheitstiere bequemer, bzw. wenn man eine andere Kamera
parallel verwendet, z.B. noch analoge SLR.
Die einzige Einschränkung, die mich da bisher gestört hat, ist
der Umstand, daß man bei der D300s die Lichtwaage nicht so als
Wasserwaage verwenden kann, wie bei der D700, was da wirklich
hübsch gelöst ist.
Jürgen Gerkens
> Wenn ich Dich jetzt nicht grad mißverstehe, bei Nikon (zumindest der
> D200) ist das so, wie von Dir (zurecht) gewünscht:
> Links PLUS, Drehrad nach links verringert die Zeit, es wird "heller".
> Dito MINUS nach rechts.
Das ist (u.a.) bei der D200 "nur" in der Werkseinstellung so, d.h.
u.a. auch das jederzeit auf eigenem Wunsch zu ändern:
Individualfunktion f5
Jürgen Gerkens
Ich weiß, ich wollte nur Dieters "Fuchserei" mit Canon Nikons Variante
gegenüberstellen.
Ciao, Erich
> Egal, ob links "+" oder "-" steht (Minus links ist natürlich für
> unseren Kulturkreis etwas intuitiver).
Apropos Kulturkreis und Richtung:
Beim Wasserhahn wird der Strahl stärker, wenn man ihn nach links dreht.
Beim Lautstärkesteller wird die Musik lauter, wenn man ihn nach rechts
dreht.
Beim PC wandert der Text nach oben, wenn man den Schiebebalken nach
unten schiebt.
Und so weiter.
--
Heinrich
http://www.gartrip.de
mail: new<at>gartrip.de
> Beim PC wandert der Text nach oben, wenn man den Schiebebalken nach
> unten schiebt.
Das ist intuitiv: Man sieht schliesslich einen Aussschnitt des Dokumentes wie
durch ein Fenster. Ist mein Anzeigebereich am Dokumentenende, so ist darüber
noch Text, was durch die Position des Anzeigebereiches (Scrollbalken) sichtbar
gemacht wird. Wenn ich also den darüberliegenden Ausschnitt lesen möchte,
schiebe ich den Anzeigebereich am Scrollbalken weiter hoch.
Das Gegenteil ist das Panning von Dokumenten (Ikon Hand) innerhalb des
Anzeigebereiches selbst, dort bewegt man dann das Dokument unter dem
Anzeigebereich selbst. Auch hier kann man natürlich argumentieren, dass das
unnatürlich und wenig intuitiv sei, man müsse schliesslich die Maus nach unten
bewegen, um weiter oben was sehen zu können.
Bernd
> Am 13.04.2010 21:55, schrieb Dieter Lefeling:
> ...
> > Was genau soll es gegeben haben und was hat Dein Bruder beklagt?
>
> Ich meine, er habe sich nach der Ftb noch eine andere Canon gekauft, die
> das nicht mehr hatte ... weiß nicht, wie die hieß (eine EOS offenbar).
> Er schimpfte jedenfalls darüber ...
Alle EOS haben ebenfalls QL. Nur motorisch. Funktioniert aber genauso:
Filmanfang rausziehen und auf Markierung ausrichten, Klappe zu, fertig.
Man muss danach nicht mal mehr zwei, drei Leerschaltungen machen.
> > ... Verpasste Chancen. Und selektive Belichtungsmessung durch das
> > Objektiv gab's bei Canon ab 1964. Zehn Jahre vor der erwähnten CL.
> > Und bei den meisten anderen "klassischen" SLRs überhaupt nicht.
>
> Ach!
Jaja!
Selektivmessung war lange die Domäne von Canon und Leica. Dann Olympus.
Danach kam lange nichts mehr, evtl. wenige Einzellösungen von kleineren
Anbietern. Aber Nikon? Minolta? Pentax? Keine einzige MF-Kamera.
> > Die erste Serie ging bis 2000 ASA / 34 DIN.
>
> Wirklich???
Ich nehme das mal als rhetorische Frage. <8)
> Ich bilde mir ein, meine ging nur bis 1000 ASA ...
Tja, so ist das mit der Einbildung. 8-)
> >> Ach ja!?
> >
> > Jaja!
>
> Soso. Und? Kann man das irgendwie bekommen? Nur mal so aus Neugier ...
De facto nicht machbar. Der Artikel schlummert irgendwo (tm) im Archiv.
Außerdem habe ich keinen Scanner. <8)
> Eine solche Einstellung für die Dauer der Messung gibt es aber doch bei
> den genannten Modellen nicht ... konnte jedenfalls nichts dazu finden.
> Oder was meinst Du damit jetzt?
Ich meine eigentlich ziemlich genau das, was ich geschrieben habe:
dass an den besagten FD-Kameras im Regelfall der Belichtungsmesser
ohnehin nur so lange lief, wie der Auslöser angedrückt war, und dass ich
selbst im Falle einer Einstellmöglichkeit (new F-1) die Sache nicht
anders eingestellt habe.
> > Was mich ein bisschen fuchst, ist die Sache mit der Drehrichtung der
> > Einstellräder. Es ist kaum möglich, eine Einstellung zu finden, in der
> > die Lichtwaage im Sucher bei manueller Belichtungsmessung "richtigrum"
> > läuft ...
> > ...
> Äh ... ach ja, tatsächlich! Sauerei! (Wer meinte hier neulich mal,
> noch'ne custom-Einstellerei mehr würde die Kameras überteuern oder so???).
CFs sind reine Software - das macht keinen relevanten Unterschied.
> Aber schlimmer ist, wenn man nach einem Objektivwechsel die
> Einstellringe für Zoom, Fokus und Blende nicht wiederfindet oder diese
> auf einmal falschrum gehen ...
Ja, der Blendenring ist wirklich schwer zu finden. #-)
Der Rest ist bei Originalobjektiven IMHO kein Thema.
Dieter
> Am 13.04.2010 21:55, schrieb Dieter Lefeling:
> ...
> > Was genau soll es gegeben haben und was hat Dein Bruder beklagt?
>
> Ich meine, er habe sich nach der Ftb
Die Kamera heißt FTb. Groß-F, Groß-T, Klein-b.
Es ist nun mal eine weiterentwickelte FT.
Eben eine FT, Modell b.
> noch eine andere Canon gekauft, die
> das nicht mehr hatte ... weiß nicht, wie die hieß (eine EOS offenbar).
> Er schimpfte jedenfalls darüber ...
Alle EOS haben ebenfalls QL. Nur motorisch. Funktioniert aber genauso:
Filmanfang rausziehen und auf Markierung ausrichten, Klappe zu, fertig.
Man muss danach nicht mal mehr zwei, drei Leerschaltungen machen.
> > ... Verpasste Chancen. Und selektive Belichtungsmessung durch das
> > Objektiv gab's bei Canon ab 1964. Zehn Jahre vor der erwähnten CL.
> > Und bei den meisten anderen "klassischen" SLRs überhaupt nicht.
>
> Ach!
Jaja!
Selektivmessung war lange die Domäne von Canon und Leica. Dann Olympus.
Danach kam lange nichts mehr, evtl. wenige Einzellösungen von kleineren
Anbietern. Aber Nikon? Minolta? Pentax? Keine einzige MF-Kamera.
> > Die erste Serie ging bis 2000 ASA / 34 DIN.
>
> Wirklich???
Ich nehme das mal als rhetorische Frage. <8)
> Ich bilde mir ein, meine ging nur bis 1000 ASA ...
Tja, so ist das mit der Einbildung. 8-)
> >> Ach ja!?
> >
> > Jaja!
>
> Soso. Und? Kann man das irgendwie bekommen? Nur mal so aus Neugier ...
De facto nicht machbar. Der Artikel schlummert irgendwo (tm) im Archiv.
Außerdem habe ich keinen Scanner. <8)
> Eine solche Einstellung für die Dauer der Messung gibt es aber doch bei
> den genannten Modellen nicht ... konnte jedenfalls nichts dazu finden.
> Oder was meinst Du damit jetzt?
Ich meine eigentlich ziemlich genau das, was ich geschrieben habe:
dass an den besagten FD-Kameras im Regelfall der Belichtungsmesser
ohnehin nur so lange lief, wie der Auslöser angedrückt war, und dass ich
selbst im Falle einer Einstellmöglichkeit (new F-1) die Sache nicht
anders eingestellt habe.
> > Was mich ein bisschen fuchst, ist die Sache mit der Drehrichtung der
> > Einstellräder. Es ist kaum möglich, eine Einstellung zu finden, in der
> > die Lichtwaage im Sucher bei manueller Belichtungsmessung "richtigrum"
> > läuft ...
> > ...
> Äh ... ach ja, tatsächlich! Sauerei! (Wer meinte hier neulich mal,
> noch'ne custom-Einstellerei mehr würde die Kameras überteuern oder so???).
CFs sind reine Software - das macht keinen relevanten Unterschied.
> Aber schlimmer ist, wenn man nach einem Objektivwechsel die
> Einstellringe für Zoom, Fokus und Blende nicht wiederfindet oder diese
> auf einmal falschrum gehen ...
Ja, der Blendenring ist wirklich schwer zu finden. #-)
Soso. Na, dann lag ich ja um so richtiger damals!
>
>>> Die erste Serie ging bis 2000 ASA / 34 DIN.
>>
>> Wirklich???
>
> Ich nehme das mal als rhetorische Frage.<8)
War das vielleicht nur noch ein Punkt nach der Zahl 1600?
>> Ich bilde mir ein, meine ging nur bis 1000 ASA ...
>
> Tja, so ist das mit der Einbildung. 8-)
Vielleicht habe ich mir mal eingebildet, man könne SW-Filme mit Emofin
bis 3200 pushen ... i woaß es nimma! Loß mas ruhn!
>> Soso. Und? Kann man das irgendwie bekommen? Nur mal so aus Neugier ...
>
> De facto nicht machbar. Der Artikel schlummert irgendwo (tm) im Archiv.
> Außerdem habe ich keinen Scanner.<8)
Soso.
>> Eine solche Einstellung für die Dauer der Messung gibt es aber doch bei
>> den genannten Modellen nicht ... konnte jedenfalls nichts dazu finden.
>> Oder was meinst Du damit jetzt?
>
> Ich meine eigentlich ziemlich genau das, was ich geschrieben habe:
> dass an den besagten FD-Kameras im Regelfall der Belichtungsmesser
> ohnehin nur so lange lief, wie der Auslöser angedrückt war, und dass ich
> selbst im Falle einer Einstellmöglichkeit (new F-1) die Sache nicht
> anders eingestellt habe.
Ich meinte wohl bei DSLRs ... (mit /meinem/ Kabelfernauslöser geht es ja
auch ...)
>>> Was mich ein bisschen fuchst, ist die Sache mit der Drehrichtung der
>>> Einstellräder. Es ist kaum möglich, eine Einstellung zu finden, in der
>>> die Lichtwaage im Sucher bei manueller Belichtungsmessung "richtigrum"
>>> läuft ...
>>> ...
>> Äh ... ach ja, tatsächlich! Sauerei! (Wer meinte hier neulich mal,
>> noch'ne custom-Einstellerei mehr würde die Kameras überteuern oder so???).
>
> CFs sind reine Software - das macht keinen relevanten Unterschied.
Und warum soll dann eine Einstellbarkeit für die Messdauer nach Antippen
des Suchers so ein Problem sein???
>> Aber schlimmer ist, wenn man nach einem Objektivwechsel die
>> Einstellringe für Zoom, Fokus und Blende nicht wiederfindet oder diese
>> auf einmal falschrum gehen ...
>
> Ja, der Blendenring ist wirklich schwer zu finden. #-)
> Der Rest ist bei Originalobjektiven IMHO kein Thema.
Naja, der Preis vielleicht ... Scanner kann ich mir auch keinen leisten,
nebenbei bemerkt.
--
Jödel.
�hm - hasse das jetzt grade nachgelegt? Oder spinnt mein TB wieder?
> Öhm - hasse das jetzt grade nachgelegt? Oder spinnt mein TB wieder?
Nein. Du hast so schnell geantwortet, dass das schon in den drei Minuten
zwischen meinem ersten Beitrag, den ich anschließend gecancelt habe, und
dem Nachschieben der zweiten Version mit der obigen Ergänzung gelaufen
ist.
Dieter
Manchmal ist usenet doch ein Echtzeitmedium!
Es gibt auch Leute, die sind völlig von den Socken, wenn man sie zwei
Minuten nach Absenden einer E-Mail mit dem darin erbetenen Rückruf
beglückt ... (besonders wenn es Redakteursgeschädigte wie die
PR-Mitarbeiter von gewissen Herstellern sind). Ist aber auch eher die
zufällige Ausnahme ...
--
Jödel.
Mittenbetonte Integralmessung?
> Das
> wurde IIRC von Nikon so verargumentiert, dass die Nikon-Fotografen
> erfahren genug sind, um damit richtig umzugehen. 1983 kam dann die Nikon
> FA, die erste SLR überhaupt mit Mehrfeldmessung, und bei der waren IIRC
> verschiedene Messmodi anwählbar.
Mehrfeldmessung ist Lotterie. Mittenbetonte Messung ist weder Fisch noch
Fleisch. Fachlich kompetente Leute wollen (zumindest wahlweise
einschaltbar) genau wissen, was sie anmessen, um daraus ihre eigenen
Schlüsse zu ziehen, und sich nicht auf gefühlte Automatiken oder
Integrationen zu verlassen! Denn die sind in Wahrheit unberechenbar.
Sorry - aber so ist das!
--
Jödel.
>> Sorry - aber so ist das!
>
> Sorry, aber Du hörst Dich an, als hättest Du eine Definitionsgewalt
> darüber, mit welcher Kamera man gescheite Fotos machen kann und mit
> welcher nicht.
>
> Hast Du aber nicht.
Dann bleib halt bei Deinen Glaubenssätzen.
> NACK. Wenn ich mich recht erinnere, hatten bis in die 80er hinein die
> besseren, teureren Nikons (z. B. F3) zwar keine umschaltbare
> Messcharakteristik, aber von Hause aus eine sehr mittenbetonte
> Messcharakteristik, die schon fast einer Spotmessung gleich kam.
Wird gerne mal kolportiert, ist aber nicht zutreffend.
Nikon hatte ein normales Messsystem mit nittenbetonter Integralmessung -
so wie andere auch. Es gab allerdings eine Markierung im Sucher, jener
bewusste 12-mm-Kreis, mit der Ansage, dass das Kreis-Innere mit 60%
gewichtet würde und das Drumherum mit 40%. Eine ganz normale Mitten-
betonung eben, nur dass dem Benutzer eine Orientierungslinie gegeben
wird. Selektivmessung ist dagegen etwas *ganz* anderes. Das hier ist
dagegen eine normale mittenbetonte Integralmessung. Nicht mehr, nicht
weniger. Bei Nikon legte man damals keinen besonderen Wert auf sehr
ausgefuchste Belichtungsmesssysteme. Man hatte andere Präferenzen.
Mit der F3 gab es erst- und letztmalig eine Verstärkung der zentralen
Gewichtung auf (offiziell) 80% innen und 20% außen. Real war es sogar
noch etwas mehr. Das ist sicher stark mittenbetont, hat aber ebenfalls
mit echter Selektivmessung nicht viel zu tun. Und mit Spotmessung schon
gleich gar nicht:
Die Kreismarkierung umschloss in beiden Fällen 13% der Bildfläche. Das
ist zwar ein gängiger Wert für selektive Belichtungsmessung, aber es
fehlt der entscheidende Punkt: Selektivmessung misst *ausschliesslich*
in diesem Feld, Spotmessung *ausschliesslich* auf einem nochmals viel
kleineren Feld (2% - 3%). Das Drumherum fällt *komplett* raus - quasi
sowas wie 100% zu 0%. Genau das ist das Wesen dieser Messsysteme. Wenn
dagegen bei einer F3 das Drumherum des Kreises nur zwei Blenden heller
ist als das Kreis-Innere, trägt es genauso stark zum Messwert bei wie
der zentrale Teil.
> Das wurde IIRC von Nikon so verargumentiert, dass die Nikon-Fotografen
> erfahren genug sind, um damit richtig umzugehen. 1983 kam dann die Nikon
> FA, die erste SLR überhaupt mit Mehrfeldmessung, und bei der waren IIRC
> verschiedene Messmodi anwählbar.
Die Nikon FA und die Olympus OM-40 boten etwa gleichzeitig die damals
neue Mehrfeldmessung. Also eine Messung des gesamten Bildes (integral,
nicht selektiv oder spot) mit Verrechnung einzelner Bildpartien.
Diese Messung konnte an der FA über einen kleinen Schalter abgeschaltet
werden, dann funktionierte die Kamera wieder mit der althergebrachten
Integralmessung, so wie immer. Selektiv- oder Spotmessung gab es dagegen
nicht zur Wahl. Nikons erste Kamera mit Spotmessung war die AF-Kamera F4
von Ende 1988. Wenn man dort den Prismensucher DP-20 verwendete, liess
sich die Kamera auf mittenbetone Integralmessung (60:40), Matrixmessung
oder eben Spotmessung umschalten. Es folgten F-601, F-801s und andere.
Dieter
Ich habe den Test Nikon F3 gegen Canon F1 (Color Foto?) hier rumliegen.
Da war noch eine dritte dabei, aber ich weiss momentan nicht, welche das
war.
Tschau,
Horst
> Ich habe den Test Nikon F3 gegen Canon F1 (Color Foto?) hier rumliegen.
Wohl der von 1985.
> Da war noch eine dritte dabei, aber ich weiss momentan nicht, welche das
> war.
Pentax LX.
Damit hatte man dann die drei relevanten "Profi"-Modelle beieinander,
die zudem fast gleichzeitig 1980/81 auf dem Markt erschienen waren.
Man stelle sich vor, dass eine Fotozeitschrift heute fünf Jahre alte
Kameras gegeneinander testet. Canon EOS 1D II vs. Nikon D2 oder so. <8)
Dieter
Tja ... früher hat man sich halt nicht alle 3/4-Jahre eine neue Kamera
gekauft, um sich nicht nachsagen lassen zu müssen, man hätte völlig den
Anschluss an die aktuelle Technik verloren!
--
Jödel.