Niedrigempfindliche SW Filme haben eine steilere Gradation,
daß ist mir klar, aber bei mir sieht die Kontaktkopie aus,
als wären die Aufnahmen mit einer Atombombe belichtet worden.
Ich nehme an, daß Pushen und der nicht gerade
ideale Entwickler haben dieses zu harte Ergebnis geliefert.
Die Schatten sind trotz Überbelichtung, Überentwicklung
und diffusem Tageslicht bei der Aufnahme
vollkommen leer(klar) auf dem Negativ.
Ist das eher typisch für so niedrigempfindliche Filme
und soll ich mir in der Schattenzeichnung nicht so viel erwarten?
Für Langzeitbelichtungen (noch härtere Zeichnung)
scheint mir der Film nicht so gut geeignet zu sein,
da der Kontrast selbst mit Gradation 00 nicht
mehr zu bewältigen ist.
Ansonsten bin ich begeistert von dem Film!
Photo Impex empfiehlt Neofin blau.
Soll ich das nach Vorschrift machen und
mich ruhig verhalten?
Aber Phototec empfiehlt für "konkurenzlose Schärfe" für
25er Filme Rodinal 1+100.
Hat diese Kombination schon mal jemand ausprobiert und
wie lange habt ihr entwickelt?
Ist es so, daß durch stärkeres Verdünnen
der Kontast abnimmt?
Hoffe auf Antworten, Alex
Das ist wohl so. Niedrigstempfindliche Filme pushen ist eine ziemlich
seltsame Idee.
> Aber Phototec empfiehlt für "konkurenzlose Schärfe" für
> 25er Filme Rodinal 1+100.
Eigentlich kann man jeden üblichen Film in Rodinal 1+100 entwickeln, 20
min Zeit. EI auf ASA-Nennwert bis 60% des Nennwertes stellen. 1* pro
Minute kippen. Min. 0.5 Liter Arbeitslösung pro Film verwenden!
> Ist es so, daß durch stärkeres Verdünnen
> der Kontast abnimmt?
Ja. Zumindest bei Rodinal. Der ist in der hohen Verdünnung nämlich ein
recht starker Ausgleichsentwickler. An stark belichteten Stellen ist der
Entwickler schnell erschöpft und die Entwicklung kommt zum Erliegen,
während an schwächeren Stellen der Film weiterentwickelt wird. Der
"Look" des fertigen Negatives ist allerdings nicht jedermanns Sache.
Gruss, Axel
> Ist es besser diesen Film nicht zu Pushen?
> Wie kann man diesen Film weicher entwickeln?
> Ist Ilfosol ein Metol-Hydrochinon- oder
> ein reiner Metol-Sulfit -Entwickler?
Ich war vor zwei Wochen direkt bei Fotoimpex und man hat mir Calbe A49 als
"Optimum" empfohlen. Ausprobiert habe ich es aber bisher noch nicht -
mehrere 120er Efkes warten nun auf nicht ganz so graues Wetter.
> Ansonsten bin ich begeistert von dem Film!
wie jetzt? bitte erzaehl mal!
> Photo Impex empfiehlt Neofin blau.
im Gespräch letztens aber nicht wirklich
> Soll ich das nach Vorschrift machen und
> mich ruhig verhalten?
> Aber Phototec empfiehlt für "konkurenzlose Schärfe" für
> 25er Filme Rodinal 1+100.
> Hat diese Kombination schon mal jemand ausprobiert [...]
nein, noch nicht - aber wo finde ich den letzten Thread zum Efke?
Christian
>Ist es besser diesen Film nicht zu Pushen?
Ich kenne den Film selbernicht, aber 25er sind nicht unbedingt
Push-Wunder (je nach Maotiv kann das aber genau erwünscht sein).
>Wie kann man diesen Film weicher entwickeln?
Ich würde dir eher dazu raten, das nächste mal einen 100er zu nehmen
und den vielleicht zu pullen.
>Niedrigempfindliche SW Filme haben eine steilere Gradation,
>daß ist mir klar, aber bei mir sieht die Kontaktkopie aus,
>als wären die Aufnahmen mit einer Atombombe belichtet worden.
Hast du den Kontaktabzug selber gemacht? Bei KB-Kontaktabzügen kann
man nicht unbedingt viel erkennen; ich würde nebst Kontaktabzug auch
mal einen Blick auf die Negative werden.
Es ist aber auch möglich, dass du nicht gerade goldrichtig belichtet
hast. Vielleicht ging auch etwas beider Entwicklung schief (zu stark
bewegt, zu hohe Temperatur).
>Die Schatten sind trotz Überbelichtung, Überentwicklung
>und diffusem Tageslicht bei der Aufnahme
>vollkommen leer(klar) auf dem Negativ.
Das klingt eher nach falscher Belichtung. Gerade bei einem 25er muss
man sehr exakt arbeiten. Scan doch mal ein Bild. Könnte sein, dass der
Motivkontrast jenseits und eine "korrekte" Belichtung somit gar nicht
mehr möglich war (solche Situationen gibt es mehr als man meint).
>Ist das eher typisch für so niedrigempfindliche Filme
>und soll ich mir in der Schattenzeichnung nicht so viel erwarten?
Die Schattenzeichnung steuert man üblicherweise mit der Belichtung
aus, die Lichter eher mit der Entwicklung. Da kannst du ruhig was
erwarten.
>Für Langzeitbelichtungen (noch härtere Zeichnung)
Wieso haben Langzeitbelichtung etwas mit Kontrast zu tun?
>scheint mir der Film nicht so gut geeignet zu sein,
Kommt drauf an. Mit einem 25er hast du automatisch immer längere
Belichtungszeiten... :-)
>da der Kontrast selbst mit Gradation 00 nicht
>mehr zu bewältigen ist.
Ungünstig belichtet, 99%.
>Aber Phototec empfiehlt für "konkurenzlose Schärfe" für
>25er Filme Rodinal 1+100.
Rodinal zeigt schon bei den meisten Filmen bei 1+50 konkurrenzlose
Schärfe. 1+100 wird nicht massiv schärfer (hat aber einen IMO
komischen Kontrast zur Folge; erstaunlich weich, ich nenn's matschig).
>Hat diese Kombination schon mal jemand ausprobiert und
>wie lange habt ihr entwickelt?
Rodinal 1+100 habe ich nur mit Kodak Tri-X versucht, wahrscheinlich
nicht unbedingt dein Film, wenn dir 25er gefallen.
>Ist es so, daß durch stärkeres Verdünnen
>der Kontast abnimmt?
Eher umgekehrt: Stärkere Verdünnung erhöht die Schärfe, bei mehr Korn
und höherem Kontrast. Die heute erhältlichen Filme reagieren aber
nicht mehr so stark auf unterschiedliche Verdünnungen wie das früher
der Fall war und noch oft in der Literatur erwähnt wird.
Gruss
Andi
> wie jetzt? bitte erzaehl mal!
Der Film hat wie alles eben Vor- und Nachteile.
Gut z.B. für Großvergrößerungen - man sieht einfach kein Korn.
Die Leerpatrone kann man wiederverwenden...
.....lies den letzten Threat.
> nein, noch nicht - aber wo finde ich den letzten Thread zum Efke?
bei http://groups.google.com/googlegroups/deja_announcement.html
de.rec.fotografie
und dann Efke eingeben.
Tschau Alex
Wenn man Niedrigempfindliche nimmt, weiß man ja, worauf man sich
einläßt. Wenn das Licht nicht reicht, muß man einen höherempf. nehmen,
pushen macht die "Niedrigen" körnig.
> Die Schatten sind trotz Überbelichtung, Überentwicklung
> und diffusem Tageslicht bei der Aufnahme
> vollkommen leer(klar) auf dem Negativ.
> Ist das eher typisch für so niedrigempfindliche Filme
> und soll ich mir in der Schattenzeichnung nicht so viel erwarten?
Ich nehme mal an, der Efke 25 ist der alte Schleußner ADOX KB 14 aus den
50-er Jahren. Der erste Dünnschichtfilm nach 1945 mit feinem Korn.
Steile Gradation, die ausgleichend entwickelt werden mußte. Der
Idealentwickler damals war Neofin Blau. Dieser Entwickler bewirkt eine
Anhebung der Gradationskurve im mittleren Bereich, einen regelrechten
Buckel. Das gibt den Bildern einen ganz typischen "Reiz".
>
> Für Langzeitbelichtungen (noch härtere Zeichnung)
> scheint mir der Film nicht so gut geeignet zu sein,
> da der Kontrast selbst mit Gradation 00 nicht
> mehr zu bewältigen ist.
Nimm Neofin Blau. Dann sollte es keinerlei Probleme geben. Neofin Blau
war ganz speziell auf den alten KB 14 abgestimmt !
> Ansonsten bin ich begeistert von dem Film!
>
> Photo Impex empfiehlt Neofin blau.
Jau!
> Soll ich das nach Vorschrift machen und
> mich ruhig verhalten?
> Aber Phototec empfiehlt für "konkurenzlose Schärfe" für
> 25er Filme Rodinal 1+100.
Scharf ist nicht nicht alles. Rodinal steilt die Kontraste auf.
> Hat diese Kombination schon mal jemand ausprobiert und
Sie war in den 50-ern beliebt bei technischen Sachaufnahmen, bei denen
man nicht auf reine Dokufilme zurückgreifen konnte.
--
Klaus Henkel
> >Für Langzeitbelichtungen (noch härtere Zeichnung)
>
> Wieso haben Langzeitbelichtung etwas mit Kontrast zu tun?
Wegen des Schwarzschildeffekts. Der ist entgegen ueblicher Meinung nicht
belichtungszeitabhaengig, sondern haengt von der *Intensitaet* in der
Filmebene ab. Normalerweise sind beide Aussagen aequivalent (aus Zeit
und Empfindlichkeit ergibt sich schliesslich die Intensitaet), hier aber
kommt es im Langzeitbereich dazu, dass die Stellen geringer Intensitaet
(Schatten) vom Schwarzschildeffekt noch staerker betroffen sind als die
Stellen hoher Intensitaet (Lichter), so dass sich der Unterschied
zwischen beiden, also der Kontrast, vergroessert. Aus diesem Grunde
geben die Filmhersteller bei S/W fuer Langzeiten nicht nur eine
Korrektur fuer die Belichtung, sondern auch fuer die Entwicklung an
(Entwicklungszeit verkuerzen).
Dieter
Dazu kommt noch, daß der alte KB 14 (ich nehme an, der Efke 25 hat noch
immer dieselbe Rezeptur!) trotz seiner relativ geringen Empfindlichkeit
nie als Doku- oder ReproFilm gedacht war, sondern als Film für
Freihandaufnahmen mit feinem Korn und überragender Kantenschärfe..
Deshalb reagiert er etwas empfindlicher auf Zeiten über 1 sec als
Dokufilme.
----- Original Message -----
From: "Alexander Haag" <alex...@nikocity.de>
Newsgroups: de.rec.fotografie
Sent: Sunday, March 25, 2001 10:46 PM
Subject: Efke KB 25 - wie entwickeln?
Meine Antwort hatte ich schon direkt gemailt,
will sie hier für alle wiederholen:
> ... Efke 25 hab ich gelesen
> und gerade meinen ersten Efke 25 entwickelt.
> Ist es besser diesen Film nicht zu Pushen?
Ja, das wäre völliger Blödsinn. Für die früheren
ADOX-Filme KB 15, KB 17 wurde speziell der
NEOFIN Blau von TETENAL durch BEUTLER
entwickelt.
EFKE hat die gesamte Produktunktionsanlage, Rezepte
und Patente vor vielen Jahren von ADOX (Frankfurt?)
übernommen. Soll noch heute danach produzieren.
> Wie kann man diesen Film weicher entwickeln?
In NEOFIN blau ! Die Filme wirken recht flau,
sind es aber komischerweise danach beim Vergrössern nicht.
Beim EFKE 25, wenn Du dessen Schärfe und Eigenschaften
ausnutzen möchtest, geht aber Pushen völlig am Sinn vorbei!
Ich persönlich würde einen Testfilm mit variierten
Belichtungsreihen nach Angabe entwickeln,
aber einen zweiten dazu mit den genau gleichen
Belichtungsreihen
und Motiven, aber mit etwa um mindestens 25 % über der
Entwicklungszeit-Angabe verlängerter Entwicklungszeit.
Ein paar Vergrösserungen schaffen, richtig ausgewählt,
schnell Sicherheit über das, was der Film kann
und wie er behandelt werden möchte -
auf jeden Fall nicht gepusht werden!
NEOFIN Blau ist ein sogenannter Oberflächen-Entwickler und
den 25 ASA-Film kann man wahrscheinlich wie 50 ASA
belichten. Das zeigt dann ja der Test, der sich natürlich
nur lohnt,
wenn man vom Film gleich eine größere Menge kauft
und verwenden möchte: Motive vielleicht Architektur,
Städtebilder, s/w-Repros etc.
MfG
KHS
> Den letzten Threat über den Efke 25 hab ich gelesen
War das meiner?
> Photo Impex empfiehlt Neofin blau. Soll ich das nach Vorschrift machen
> und mich ruhig verhalten?
Ich habe Filmtest vorbereitet und durchgeführt, da das Wetter in der
letzzen Zeit so "bescheiden" war, hats länger gedauert als erwartet.
Webseite ist in Arbeit. Tests sind efke KB25, APX25, Tmax100, Ilford
Pan50, GigaBitFilm, Technical Pan und 120er Rollfilm (als Vergleich).
Der in Negafin entwickelte efke KB25 war extrem hart und neben den
anderen Filmen auf dem letzen Platz. Den zweiten efke hatte ich mit
Neofin Blau entwickelt, aber zu lange (5 Min statt 4 Min wie angegeben).
Ergebnis: Überentwickelt mit extrem hartem Kontrast und deutlichem Korn,
wie nicht anders zu erwarten. Der dritte efke (wieder mit dem selben
Motiv) wird heute abend
--
Museum für alte Computer und Videospiele http://members.aol.com/chrzahn
Fotogalerie: http://members.aol.com/ChrisFotopage
Dort auch Tipps, wie man Farb- und SW-Dias selbst entwickeln kann.
Alexander Haag <alex...@nikocity.de> wrote:
> Den letzten Threat über den Efke 25 hab ich gelesen
War das meiner?
> Photo Impex empfiehlt Neofin blau. Soll ich das nach Vorschrift machen
> und mich ruhig verhalten?
Ich habe Filmtest vorbereitet und durchgeführt, da das Wetter in der
letzzen Zeit so "bescheiden" war, hats länger gedauert als erwartet.
Webseite ist in Arbeit. Tests sind efke KB25, APX25, Tmax100, Ilford
Pan50, GigaBitFilm, Technical Pan und 120er Rollfilm (als Vergleich).
Der in Negafin entwickelte efke KB25 war extrem hart und neben den
anderen Filmen auf dem letzen Platz. Den zweiten efke hatte ich mit
Neofin Blau entwickelt, aber zu lange (5 Min statt 4 Min wie angegeben).
Ergebnis: Überentwickelt mit extrem hartem Kontrast und deutlichem Korn,
wie nicht anders zu erwarten. Der dritte efke (wieder mit dem selben
Motiv) wird heute abend entwickelt, ich werde die TT-Vorgabe von 4
Minuten mal auf 3 bis 3,5 Min verkürzen.
Neofin Blau ist, wie bereits in diesem Thread erwähnt, extra für die
alten ADOX-Filme zusammengebraut worden. Die efkes basieren darauf, also
sollte der Einmal-Entwickler gute Ergebnisse bringen. TT sagt, der
Neofin ist ein Oberflächenentwickler, der nicht wie andere aus der Tiefe
heruas, sondern von der Filmoberfläche her entwickelt. Verwaschungen,
die durch Überstrahlen usw. entstehen könnten, sollen so unterdrückt
werden.
Zur Vorschrift: Bei einem alten TT-Entwickler fand ich ein Heftchen, in
dem der efke KB14 mit Zeiten genannt wird. Daraus schließe ich, daß
1. der ADOX eigentlich nur echte 14 DIN hat,
2. vor einiger Zeit ein Wechsel des Namens des efkes stattgefunden hat.
Gerüchteweise soll dabei auch die Emulsion geändert worden sein.
3. die Entwicklungstabbelle, die TT im Netz hat, wohl eher die
korrekten Zeiten nennt. He, sollte ich mal gleich zu Rate ziehen...
Laut meinen bisherigen Tests denke ich, wer extrem feinkörnige
Großvergrößerungen ohne Korn und vor allem ohne die bei
niedrigempfindlichen Filmen auftretende Kontrastaufsteilung sucht, (als
APX25 Ersatz z.B), kommt um den neuen GigaBitFilm nicht herum.
bis die tage... chris z. (diesmal komplett)
>> Ist es besser diesen Film nicht zu Pushen?
>Ja, das wäre völliger Blödsinn.
Völliger Blödsinn ist das nihct. Ich habe schon mal aus Verzeiflung
resp. Filmmangel APX25 auf 100 gepusht und noch halbwegs verwertbare
Negative bekommen.
>Für die früheren ADOX-Filme KB 15, KB 17 wurde speziell der
>NEOFIN Blau von TETENAL durch BEUTLER entwickelt.
Ich persönlich halte überhaupt rein gar nix von Tetenal Chemie. Weiter
ist es mein allgemeiner Eindruck aus schon recht vielen praktischen
Veruschen plus systematischen Film/Entwickler-Tests, dass das heute
erhältliche Filmmaterial nur sehr geringfügig auf die Entwicklerwahl
reagiert.
In diesem Fall hier bekommst du nicht duch die Wahl des Entwicklers
Zeichnung in die völlig leeren Schatten. Da fehlt mindestens eine
Blende an Belichtung, IMO (man müsste aber das Resultat sehen, um das
abschliessend beurteilen zu können).
>> Wie kann man diesen Film weicher entwickeln?
>In NEOFIN blau !
Ich hätte jetzt Lust, wieder die alte Diskussione aufleben zu lassen
und zu behaupten, dass der Einsatz von Filmmaterial unter 100 ASA
heutzutage absoluter Nonsens ist. Ein TMAX 100 (oder auch ein Ilford
FP4+, wenn's denn sein muss) richtig belichtet in XTOL liefert dir die
einiges besseren Negative als exotisches Zeugs wie Efke25, APX25 oder
auch Ilford PanF. Egal in welchem Entwickler.
Gruss
Andi
>> >Für Langzeitbelichtungen (noch härtere Zeichnung)
>> Wieso haben Langzeitbelichtung etwas mit Kontrast zu tun?
>Wegen des Schwarzschildeffekts. Der ist entgegen ueblicher Meinung nicht
>belichtungszeitabhaengig, sondern haengt von der *Intensitaet* in der
>Filmebene ab. [...]
I see. Der Langzeitfotograf bin ich nicht, daher habe ich keine
Erfahrung mit Schwarzschildeffekten. Falls es nicht anders geht,
weiche ich bei sehr langen Zeiten lieber auf hochempfindliches
Material aus, genau um das Schwarzschildproblem zu vermeiden. Habe
nämlich nach der Lektüre verschiedener Quelen den Eindruck, als wäre
der Langzeitbereich recht viel Trial & Error. Von da her gilt für mich
die Devise: Um jeden Preis diesen Bereich vermeiden.
Gruss
Andi
> Der dritte efke (wieder mit dem selben
> Motiv) wird heute abend entwickelt, ich werde die TT-Vorgabe von 4
> Minuten mal auf 3 bis 3,5 Min verkürzen.
So, fertig. Aber leider sind die Ergebnisse der gestern belichteten
Filme nicht zu gebrauchen. Sowohl TP als auch der efke sind leicht
verwackelt. Bei 13x18 sieht man noch nichts, aber bei 30x40... Graus.
Ich vermute, der untergeschraubte Winder hat zu Instabilitäten geführt.
Ihr müßt also leider noch was warten, ich muß nochmal hinfahren ;-((
Zum efke: In Neofin blau bei 3sek Kippen (also sozusagen dauerhaft
geschüttelt. Ich bin sonst ein 1min Kipper. Weil faul.) 3 min 15 sek
lang. Bis das Stoppbad eingegossen war, zeigte die Uhr aber schon 3min
40 sek. Der Film ist logischerweise feinkörniger als beim ersten Mal
(5min), auch nicht ganz so hart. Aufgrund der Wackel-Unschärfe kann ich
aber leider nichts über die bessere oder schlechtere Auflösung / Schärfe
sagen.
Im Vergleich mit dem in Negafin entwickelten efke fällt auf, daß der in
Neofin groberes Korn zeigt. Aussagen über Schärfevergleich mache aber
auch hier erst, wenn unverwackelte Ergebnisse vorliegen.
Zum Motiv: Es handelt sich um eine abgestellte E-Lok. Ich nehme sie
immer vom selben Standpunkt und mit demselben Objektiv (OM 1:28, 135mm)
bei Blende 8 auf. Spiegelvorauslösung und Selbstauslöser der Kamera. Am
Sonntag erstmals mit untergeschraubtem Winder, das lasse ich aber
wieder.
Die Lok habe ich gewählt, weil sie voller feiner Details ist. Die
Beschriftungen sind teilweise in der 30x40 Vergrößerung nur 1-2 mm hoch.
Nachhaker: Interessiert es jemand, die 30x40-Bilder in echt zu sehen?
Dann nehme ich den Packen mit nach OE.
bis die tage... chris z.
> Ich persönlich halte überhaupt rein gar nix von Tetenal Chemie. Weiter ist
> es mein allgemeiner Eindruck, dass das heute erhältliche Filmmaterial nur
> sehr geringfügig auf die Entwicklerwahl reagiert.
Ist dieser Satz nicht ein Widerspruch in sich? SNCR.
> Ich hätte jetzt Lust, wieder die alte Diskussione aufleben zu lassen
> und zu behaupten, dass der Einsatz von Filmmaterial unter 100 ASA
> heutzutage absoluter Nonsens ist. Ein TMAX 100 (oder auch ein Ilford
> FP4+, wenn's denn sein muss) richtig belichtet in XTOL liefert dir die
> einiges besseren Negative als exotisches Zeugs wie Efke25, APX25 oder
> auch Ilford PanF. Egal in welchem Entwickler.
Naja, der Tmax100 ist schon grobkörniger als die anderen von Dir
genannten Filme. Aber Du hast recht, die 25er sind hart, der APX nicht
ganz so wie der efke. Der PanF scheint mir hingegen mehr Grautöne zu
haben als der Tmax100. Aber das ist IMHO und kann flasch sein.
Ganz aus der Reihe fällt aber der 40ASA-Film von GigaBit. Der ist
reicher an Graustufen als alles andere dieser Empfindlichkeiten. Der ist
so scharf, daß er verdammt nah an 6x4,5 kommt. Und er könnte mehr, wenn
die Optiken nicht die Grenze zögen. Der erste von mir entwickelte GBF
hat mich jedenfalls "umgehauen" so viele Details hatte ich noch nie in
einer 30x40-Vergrößerung.
Ich habe gerade meinen letzten ORWO NP25 - bis vor einigen Jahren
Konkurrenzprodukt zu Agfapan 25 und natürlich auch zu Efke/Adox KB 25 und
Kodak Panatomic-X - verwendet. Mit diesem Fabrikat habe lange Zeit
Ergebnisse erzielt, die mir besser als die mit den anderen erwähnten Marken
gemachten erschienen. Leider scheint es den ORWO nicht mehr zu geben.
Und das ist meine Frage: Wird der NP15 noch hergestellt, gibt es noch
irgendwo welche zu kaufen?
Danke im voraus für eure Antworten.
Gruß, Klaus
http://hem.fyristorg.com/pbackman/recept/deremenu.htm
wenn es euch interessiert.
Alex
> On Mon, 26 Mar 2001 14:23:29 +0200, "Kristian-H. Schüssler"
> <khschu...@t-online.de> wrote:
>
> >> Ist es besser diesen Film nicht zu Pushen?
> >Ja, das wäre völliger Blödsinn.
Andreas Steiner schrieb:
> Völliger Blödsinn ist das nicht. Ich habe schon mal aus
Verzeiflung
> resp. Filmmangel APX25 auf 100 gepusht und noch halbwegs
> verwertbare Negative bekommen.
Und was fängt man mit *halbwegs verwertbaren Negativen*
an ? Die ADOX-Filme KB 14 und KB 17waren immer sehr scharfe,
aber grobkörnige Dünnschichtfilme, die es in den Fünfzigerjahren
gab. Damals waren auch die AGFA-Filme viel körniger als
heutige Emulsionen.
Der Vergleich des damals entwickelten ADOX KB 14 = heutiger
EFKE 25 mit dem etwa 20 - 30 Jahre später herausgekommenen
AGFA APX25 hinkt doch himmelschreiend. Details erspare ich
mir.
Ich hatte geschrieben:
> >Für die früheren ADOX-Filme KB 14, KB 17 wurde speziell der
> >NEOFIN Blau von TETENAL durch BEUTLER entwickelt.
> Ich persönlich halte überhaupt rein gar nix von Tetenal Chemie.
> Weiter
> ist es mein allgemeiner Eindruck aus schon recht vielen
praktischen
> Versuchen plus systematischen Film/Entwickler-Tests, dass das
> heute erhältliche Filmmaterial nur sehr geringfügig auf die
> Entwicklerwahl reagiert.
So eine Pauschal-Verurteilung eines bestimmten Entwickler-
Herstellers (wie hier TETENAL) ist völlig ungerechtfertigt ...
Es gibt verschiedene Entwicklerklassen, und ein bestimmter
Film wie der hier diskutierte EFKE 25 kann nicht in allen
Entwickler-Klassen gleich gute Ergebnisse bringen. Nur wer
das nicht weiss, kann diese Aussage ohne Einschränkung
machen:
> heute erhältliche Filmmaterial nur sehr geringfügig auf die
> Entwicklerwahl reagiert. (ZITAT: Andreas Steiner).
Film/Entwickler-Kombinationen innerhalb der richtigen
Entwicklerklasse bringen heute bei gleicher oder ähnlicher
Entwickler-Substanz aller Hersteller selbstverständlich
keine Wunderdinge mehr hervor, keine großen Unterschiede.
Aber warum gibt es denn zum Beispiel für die KODAK
T-max-Filme auch spezielle T-max-Entwickler? Weil man
auf eine neue Emulsions-Technologie auch mit einer neuen
Entwicklerklasse reagieren muss. Ob diese Spezial-Entwickler
dann von KODAK, TETENAL oder weiteren Herstellern
kommen, ist wirklich nicht mehr ausschlaggebend.
Filme sind heute so viel besser, so viel feinkörniger, dass man
die sogenannten *Feinkorn-Entwickler* eigentlich nicht mehr
benötigt. Und sogenannte Oberflächenentwickler wie das
BEUTLER'sche NEOFIN blau von TETENAL hatten (haben)
ihren Sinn darin, sehr harte Filme weich, bildmäßig zu
entwickeln, und - da sie nicht in die Tiefe entwickeln -
auch eine besonders gute Schärfe herauszuholen. - Das
war und ist meiner Meinung nach wichtiger als die viel-
zitierte Feinkörnigkeit.
Vom Korn war dabei kaum die Rede. Deshalb hatte man ja
damals die silberlösenden Feinkorn-Entwickler
für höherempfindliche Filme. Dabei war
der KODAK Tri-X lange Zeit das höchste der Gefühle.
Am APX25 habe ich immer geschätzt, dass er sich je nach
Belichtung, Entwickler und Temperatur/Entwicklungszeit
für Reproduktionen von fast Strich bis weit in den
Halbtonbereich steuern ließ, habe ihn aber nie für Aufnahmen
direkt verwendet.
MfG
Kristian-H. Schuessler
> Andi
> > Der dritte efke (wieder mit dem selben
> > Motiv) wird heute abend entwickelt, ich werde die
> < TT-Vorgabe von 4
> > Minuten mal auf 3 bis 3,5 Min verkürzen.
Der bessere Weg wäre doch eindeutig, hier die von TETENAL
vorgeschlagene
schon sehr kurze Entwickler-Zeit nicht noch mehr zu verkürzen,
sondern versuchsweise die Belichtungszeit um 1/2 und 1 Blende
zu verringern.
Außerdem erscheint mir eine schwarze, verrußte Dampflok
nicht das geeignetste Motiv für Filmtests zu sein, das doch
alle Tonwerte zwischen Licht und Schatten (= Schwarz)
enthalten sollte. Auch würde ich vorschlagen, dazu auch
eine Graustufen-Tafel auf dem gleichen Film zu
photographieren!
MfG
KHS
>Und was fängt man mit *halbwegs verwertbaren Negativen*
>an ?
Man printet es, zum Beispiel?
>Der Vergleich des damals entwickelten ADOX KB 14 = heutiger
>EFKE 25 mit dem etwa 20 - 30 Jahre später herausgekommenen
>AGFA APX25 hinkt doch himmelschreiend. Details erspare ich
>mir.
Ich vergleiche die Filme ja gar nicht. Ich sagte nur, dass es nicht
prinzipiell unmöglich ist, einen 25er zu Pushen; und so
unterschiedlich sind panchromatische 25er nicht, egal ob jetzt Agfa
oder Efke. Ideal ist Pushen aber nicht.
>> Ich persönlich halte überhaupt rein gar nix von Tetenal Chemie.
>> Weiter
>So eine Pauschal-Verurteilung eines bestimmten Entwickler-
>Herstellers (wie hier TETENAL) ist völlig ungerechtfertigt ...
Lies meinen Satz noch einmal bei eingeschaltetem Hirn und überlege
dir, ob "pauschal" wirklich das ist, was du meinst.
Du kannst ruhig andere Meinung sein, aber deswegen musst du noch lange
nicht andere Meinungen herunterkanzeln.
>Es gibt verschiedene Entwicklerklassen, und ein bestimmter
>Film wie der hier diskutierte EFKE 25 kann nicht in allen
>Entwickler-Klassen gleich gute Ergebnisse bringen. Nur wer
>das nicht weiss, kann diese Aussage ohne Einschränkung
>machen:
Wenn ich davon ausgehe, dass sich "diese Aussage" auf dein Statement
gezieht, dann bin ich völlig einverstanden... :-)
>> heute erhältliche Filmmaterial nur sehr geringfügig auf die
>> Entwicklerwahl reagiert. (ZITAT: Andreas Steiner).
Du nicht unbedingt mich zitieren. Da gibt's bedeutend kompetentere
Quellen.
>Aber warum gibt es denn zum Beispiel für die KODAK
>T-max-Filme auch spezielle T-max-Entwickler?
Das ist ein ganz schlechtes Beispiel. TMAX Entwickler war vielleicht
vor ein paar Jahren ideal (und auch das möchte ich noch bezweifeln),
aber inzwischen gibt es weitaus bessere Alternativen (XTOL).
> Weil man auf eine neue Emulsions-Technologie auch mit einer neuen
>Entwicklerklasse reagieren muss.
So allgemein formuliert stimmt das nicht. Vgl. das TMAX/XTOL Beispiel.
>Filme sind heute so viel besser, so viel feinkörniger, dass man
>die sogenannten *Feinkorn-Entwickler* eigentlich nicht mehr
>benötigt.
Filme sind inzwischen auch viel besser, sodass man die 25er Filme
nicht mehr benötigt.
>auch eine besonders gute Schärfe herauszuholen. - Das
>war und ist meiner Meinung nach wichtiger als die viel-
>zitierte Feinkörnigkeit.
Das ist deine Meinung. Andere Leute gewichten da vielleicht anders.
Das ist ok so, nur lass sie leben...
>für höherempfindliche Filme. Dabei war
>der KODAK Tri-X lange Zeit das höchste der Gefühle.
Tri-X ist auch heute noch etwas vom feinsten, das es gibt. Resp. es
gibt immer noch keine vollwertige, geschweige dann "bessere"
Alternative.
Gruss
Andi
Glaube ich nicht. Denn:
> Den Film reichlich belichten - dafür nicht so lang
> mit einem weichen Metol-Entwickler behandeln.
Das ist ganz eindeutig falsch. jede Belichtung über das unbedingt
notwendige Maß hinaus vergröbert Körnigkeit und setzt die Kantenschärfte
herab.
Die noch heute gültige Beutler-Regel lautet deshalb: So kurz wie möglich
belichten und mit einem extrem weich arbeitenden Ausgleichsentwickler
(Metol-Sulfid), als kommerzielle Form NEOFIN BLAU lang entwickeln.
> Der Neofin blau ist ein Metol-Entwickler.
> Sind da Bezeichnungen auf oder in der Packung,
> die Rückschluß auf weitere Inhaltsstoffe geben?
Die Rezeptur ist Betriebsgeheimnis von Tetenal.
Nein. Von Wephota gibt's zwar einen NP15 als Planfilm, aber das Material
ist identisch mit dem im Betreff genannten, wobei es den offiziell gar
nicht als Planfilm gibt.
Gruß,
Alex
> Außerdem erscheint mir eine schwarze, verrußte Dampflok
> nicht das geeignetste Motiv für Filmtests zu sein, das doch
> alle Tonwerte zwischen Licht und Schatten (= Schwarz)
> enthalten sollte. Auch würde ich vorschlagen, dazu auch
> eine Graustufen-Tafel auf dem gleichen Film zu
> photographieren!
Es ist eine E-Lok. Etwas angerostet. Nicht verrußt.
Und die erwähnte Grautafel/Farbtafel habe ich erst seit Samstag
vormittag...
>> Den Film reichlich belichten - dafür nicht so lang
>> mit einem weichen Metol-Entwickler behandeln.
>Das ist ganz eindeutig falsch. jede Belichtung über das unbedingt
>notwendige Maß hinaus vergröbert Körnigkeit und setzt die
Kantenschärfte
>herab.
>Die noch heute gültige Beutler-Regel lautet deshalb: So kurz wie
möglich
>belichten und mit einem extrem weich arbeitenden Ausgleichsentwickler
>(Metol-Sulfid), als kommerzielle Form NEOFIN BLAU lang entwickeln.
OK, ich werds versuchen Kollege!
Bist Du auch der Meinung, daß 25er Filme heute eigentlich nicht mehr
notwendig sind, weil die normalen 100er genauso feinkörnig sind?
Der 25er Efke (der 100er Efke auch?) ist zumindest dank seines
Preises und der mit Meterware wieder befüllbaren Patronen
ein günstiges Material für den Anfänger.
Ich entwickle seit 3 Monaten SW Filme.
Das beste Ergebnis hatte ich bisher mit einem APX 100 9 Min
bei 20°C in Microphen.
Welche 100er Film-Entwickler Kombination benutzt Du?
>Und sogenannte Oberflächenentwickler wie das
>BEUTLER'sche NEOFIN blau von TETENAL hatten (haben)
>ihren Sinn darin, sehr harte Filme weich, bildmäßig zu
>entwickeln, und - da sie nicht in die Tiefe entwickeln -
>auch eine besonders gute Schärfe herauszuholen. - Das
>war und ist meiner Meinung nach wichtiger als die viel-
>zitierte Feinkörnigkeit.
Die sogenannte Schichtoberflächenentwicklung, Lieblingskind vieler
Autoren, trägt dagegen kein Scherflein zum Schärfeeindruck bei. Warum
nicht? Weil es sie bei der Filmentwicklung schlicht und einfach nicht
gibt. Schloemann und Trabert beschrieben dieses Phänomen für
Fotopapier. Im Laufe der Zeit wurde es, nach dem Prinzip "Stille
Post", auch auf Filme übertragen. Zu unrecht. Eine Entwicklersubstanz,
gleich welche, benötigt drei bis fünf Sekunden um durch die gesamte
Emulsion zu diffundieren. Das Entwickleralkali, das den Entwickler
aktiviert, braucht deren 40 bis 60. Von Schichtoberflächenentwiclung
kann man also nur dann reden, wenn die gesamte Entwicklungszeit diese
60 Sekunden nicht übersteigt - wie das bei den meisten
Papierentwicklern der Fall ist. Bei den für Filme üblichen
Entwicklungszeiten zwischen fünf und zwanzig Minuten spielt dieser
Effekt jedoch keine Rolle. Alle Filmentwickler sind
Schichttiefenentwickler!
(aus http://www.phototec.de/sw_magazin/wissen_main.php3?wissen_id=6 )
Gruss
Stefan
Nein, so kraß empfinde ich das nicht. Klar sind manche Filme heute von
gleichfeinem Korn. Aber das war in den 50-er auch schon so. Die beiden
Adoxfilme KB 14 und KB 17 waren ja gar keine Feinkornfilme in dem Sinn,
sondern die ersten Dünnschichtfilme. Die Kleinbildfilme zuvor hatten
alle mindesten zwei, mitunter 3 Schichten, damit der Amateur, der sich
an die alte Regel von Dr. Paul Wolff hielt "Belichte lang, entwickle
kurz") bei der dadurch regelmäßig entstehenden Überbelichtung noch
brauchbare Bilder erhielt. Nur wurden die Aufnahmen infolge der
Lichtstreuung an den Körnern in drei verschiedenen Schichten (!) mit
jedem Fortschritt in dieser Richtung immer unschärfer. Diese Sackgasse
haben Adox mit den Dünnschichtfilmen und Beutler (mit Tetenal zusammen)
aufgebrochen. Es ging nicht darum, mit diesem Entwickler feines Korn zu
machen, das kann der gar nicht, er kann nur ausgleichen, bei einem von
Haus aus genügend feinkörnigem Film - wie eben dem KB14. (Zum KB 17
hatte ich eher ein gespaltenes Verhältnis).
Der Vorteil war: Man konnte den KB 15 (heute etwa 25 ASA) zu wie einen
im durchschnittlichen Kontrastbereich wie einen Film von 50 bis 100 ASA
(!) belichten und dabei das feine Korn von einem 25-er haben! Und dessen
überragende Schärfezeichnung! Das isses. Vergiß das Korn, sozusagen.
Der umgekehrte Weg war damals nur: Lange belichten, d.h. von der
Filempfindlichkeit 100 z. B. mindestens ! die Hälfte zu verschenken und
dann mit Superfeinkornentwicklern die Korngröße so zu verringern, daß es
dann so nicht größer - aber auch nicht kleiner - war als das eines Films
mit nur halber Empfindlichkeit. Eine Sackgasse, die infolge der langen
Belichtung auf jeden Fall die Schärfe gemindert und zunächst mal die
Kornzusammenballungen (Körnigkeitseindruck) vergößert. Das gilt auch
heute noch.
Viele haben das nie verstanden und mosern heute noch an dieser Technik
herum.
Die Filmtechnik ist heute eine andere und die heutigen Entwickler sind
auch viel besser.
Probiers trotzdem mit Neofin blau. Die Vergrößerungen haben einen
eigenartigen Reiz, dem man sich so leicht nicht entziehen kann. Und für
verregnete Urlaubstage besorg Dir:
Beutler, Willi: Meine Dunkelkammerpraxis. Verlag Knapp in Düsseldort
(damals). Bekommt man auf jeder Fotobörse und noch in vielen
Leihbibliotheken). Ein Lesevergnügen der besonderen Art.
Gut Licht.
> Der 25er Efke (der 100er Efke auch?) ist zumindest dank seines
> Preises und der mit Meterware wieder befüllbaren Patronen
> ein günstiges Material für den Anfänger.
> Ich entwickle seit 3 Monaten SW Filme.
> Das beste Ergebnis hatte ich bisher mit einem APX 100 9 Min
> bei 20°C in Microphen.
> Welche 100er Film-Entwickler Kombination benutzt Du?
>
> Alex
> ha...@weihenstephan.de
--
Klaus Henkel
>Ich entwickle seit 3 Monaten SW Filme.
Gratuliere.
>Das beste Ergebnis hatte ich bisher mit einem APX 100 9 Min
>bei 20°C in Microphen.
Das ist eine recht ungewöhnliche Kombination.
Microphen braucht es eigentlich seit der Einführung von Kodak XTOL
nicht mehr; XTOL pusht genausogut und ist bez. Korn, Schärfe und
Tonwerten dem Microphen haushoch überlegen. Frag den Michael Hulsch,
wenn du's mir nicht glaubst.
>Welche 100er Film-Entwickler Kombination benutzt Du?
Über Agfa 100 könnteman (ich) wieder diskutieren, aber schon aus
Preisgründen ist der für Anfänger ok. Als Entwickler würde ich etwas
neutrales und tolerantes nehmen, z.B. Ilford ID-11 oder das
ergebnisgleiche Produkt von Kodak D-76. Mit diesen Entwicklern
erzielst du mit allen Filmen sehr gute Resultate. Andere Entwickler
wählt man eigentlich nur aus Kostengründen, praktischen Erwägungen
(One-Shot versus Stammlösungen) oder dann aber Gründen der
Optimierung. Und mit dieser Optimierung würde ich noch etwas zuwarten,
bis du sie auch wirklich brauchst/umsetzen/schätzen kannst. Die
Erfahrungen mit ID11/D76 sind dann auch ein guter Benchmark zur
Beurteilung, ob sich das ganze Affentheater um die
Film/Entwickler-Kombination für dich wirklich lohnt. Den Microphen
würde ich noch aufbrauchen und dann für eine Weile vergessen.
Gruss
Andi
> Die sogenannte Schichtoberflächenentwicklung, Lieblingskind vieler
> Autoren, trägt dagegen kein Scherflein zum Schärfeeindruck bei. Warum
> nicht? Weil es sie bei der Filmentwicklung schlicht und einfach nicht
> gibt.
Na endlich... #-)
Dieter,
wider die Sagen und Legenden
Nach Jahrzehnten nur mäßigen Fotografierens - und dann nur
noch auf Diafilm - habe ich vor einiger Zeit wieder mehr mit
dem Fotografieren und auch wieder mit SW angefangen. es
stimmt wohl, dass es heute tolle Filme und tolle Entwickler
gibt, und ich bin ganz begierig auf den ersten Gigabit-Film,
den mein örtlicher Dealer mir in Aussicht gestellt hat. Aber
bisher habe ich gefunden, dass in Sachen Schärfe die alte
Kombination KB14/Neofin blau immer noch nur schwer erreicht
wird.
Friedrich
--
S: Zeiss Objektive für Rollei-Bajonett (KB)
Das liest sich, als ob es Promicrol von May & Baker gewesen sein könnte
oder Acuspecial FX-21, oder Acufin.
Es gab ja viele feine Entwickler damals, welche noch die schwächsten
Lichteindrücke herausholten und dabei die Kornstruktur des Films
weitgehend unverändert ließen. Diese Entwickler waren alle die Folge der
Beutlerschen Revolution. Theo Kisselbach von der Leica-Technik und
-Schule in Wetzlar hat sie in den 60-ern durch umfangreiche
Vergleichstests populär gemacht. Sie galten lange Zeit als "Geheimtips".
Mein Lieblingsentwickler war - neben Neofin-blau - Microdol-X von Kodak,
den es als Pulver in Blechdosen gab. Er wurde wohl wegen einer giftigen
Substanz aus dem Programm genommen. Ich habe ihn literweise angesetzt
und als Stammlösung in 125-ccm-Flaschen mit dichtschließendem Stöpsel
aufbewahrt. Als Arbeitslösung dann Verdünnung 1+3 oder als
Einmalentwickler, preiswert. Zusammen mit den Kodakfilmen Panatomic-X
(16 DIN), Plus-X-Pan (22 DIN) und Tri-X-Pan (27 DIN - 400 ASA)eine
unschlagbare Mannschaft.
Zu den AgfaPan 100 und 25 bin ich dann durch einen Fotokursus in St.
Christoph am Arlberg bei Prof. Kruckenhauser und Hoppichler gekommen.
Sie entwickelten nach einem absoluten "Geheimrezept": Sie nahmen einfach
Agfa-Atomal und entwickelten genau nach Gebrauchsanleitung!! Keiner, der
etwas auf sich hielt in der Branche, machte so etwas Irres! Aber wenn
ich meine Vergrößerungen von damals anschaue, komme ich noch immer ins
Schwärmen.
Wir mußten damals in St. Christoph - jeder Teilnehmer für sich - eine
Fotomappe anfertigen. Tagsüber gings mit Kruckenhauser durchs schöne
Tirol und durchs Engadin, nachts wurde vergrößert, am Morgen nach dem
Frühstück lag dann die Ausbeute im großen Saal auf den Tischen
ausgebreitet. "Kruck" schob dann seine massige Gestalt durch die
Tischreihen. Hin und wieder blieb er stehen und meinte zu jemandem:
"Willst später amal sogn, du hast dös Bild bei mir aufm Kursus gmacht ?"
und wenn der Deliquent bestätigend nickte, hob er es blitzschnell auf
und ritsch-ratsch war es schon gewesen. Er legte auch großen Wert aufs
Layout und ließ nie zu, daß ein Bild in die Mappe kam, ohne daß auf der
Gegenseite ein thematisch oder von der Lichtführung her passendes
Gegenstück vorhanden war. "A schöns Einzelbild. Hast aber nix was dazu
paßt. Schod. Tu's weg!"
Heute knipse ich mit einer herrlichen SLR-Ausrüstung auf Revue-Dia 100
(Agfa), weil ich keine Zeit mehr habe fürs Entwickeln und Vergrößern.
Welch ein Abstieg.
Schwarzweiß-Grüße!
> Das liest sich, als ob es Promicrol von May & Baker gewesen sein könnte
> oder Acuspecial FX-21, oder Acufin.
Die wollte ich vor Jahren immer mal ausprobiert haben. Hast Du damit
eigene Erfahrungen und kannst was dazu sagen?
> Es gab ja viele feine Entwickler damals, welche noch die schwächsten
> Lichteindrücke herausholten und dabei die Kornstruktur des Films
> weitgehend unverändert ließen. Diese Entwickler waren alle die Folge der
> Beutlerschen Revolution.
Emofin ein Kind von Neofin?
> Mein Lieblingsentwickler war - neben Neofin-blau - Microdol-X von Kodak,
> den es als Pulver in Blechdosen gab.
Gibt es bis heute.
> Er wurde wohl wegen einer giftigen Substanz aus dem Programm genommen.
Noe, Microdol-X sollte (wieder?) zu kriegen sein.
> Heute knipse ich mit einer herrlichen SLR-Ausrüstung auf Revue-Dia 100
> (Agfa), weil ich keine Zeit mehr habe fürs Entwickeln und Vergrößern.
> Welch ein Abstieg.
Wie waer's mit S/W-Dia? Auch von Agfa.
Dieter
Habe ich nicht probiert. In der Leica-Fotografie erschienen seinerzeit
einige Berichte. Aber ich hatte keinen Anlaß. Die Methode Microdol
verdünnen und nach der Entwicklung wegschütten, erschien mir wesentlich
rationeller. Mit rationell meine ich auch die Beschaffungslogistik. Ich
halte noch immer nichts davon, Entwickler zu verwenden, nach denen man
sich erst quer durch die Republik telefonieren und dann wochenlang
warten muß, weil in Bristol die Hafenarbeiter wieder mal streiken.
> > Es gab ja viele feine Entwickler damals, welche noch die schwächsten
> > Lichteindrücke herausholten und dabei die Kornstruktur des Films
> > weitgehend unverändert ließen. Diese Entwickler waren alle die Folge der
> > Beutlerschen Revolution.
>
> Emofin ein Kind von Neofin?
Du willst mich nur provozieren ? Fall ich aber nicht drauf rein.
>
> > Mein Lieblingsentwickler war - neben Neofin-blau - Microdol-X von Kodak,
> > den es als Pulver in Blechdosen gab.
>
> Gibt es bis heute.
>
> > Er wurde wohl wegen einer giftigen Substanz aus dem Programm genommen.
>
> Noe, Microdol-X sollte (wieder?) zu kriegen sein.
>
> > Heute knipse ich mit einer herrlichen SLR-Ausrüstung auf Revue-Dia 100
> > (Agfa), weil ich keine Zeit mehr habe fürs Entwickeln und Vergrößern.
> > Welch ein Abstieg.
>
> Wie waer's mit S/W-Dia? Auch von Agfa.
Diafilme will ich nicht entwickeln, das ist mir zu viel teuere Chemie,
von der Hälfte immer verdirbt, weil ich nicht täglich fotografiere.
Und zum Scala meine ich:
Bracketing mit dem teuersten Film der Welt ? Der schlägt ja sogar noch
den Tech.Pan von Kodak im Preis inkl. Entwicklung.
Deshalb nehme ich den AgfaChrome von Quelle. Patrone 135-36 weniger als
8 Mark inkl. sorgfältiger Entwicklung. Der Laden ist auch gleich um die
Ecke. Da kann ich 5 Filme durchziehen zum Preis von einem Scala.
Aber wenn ich ein echter Fotograf wäre, ja dann ...
Gruß
> Emofin ein Kind von Neofin?
Wenn Du auf die Ähnlichkeit im Namen anspielst...
Greif Dir mal vom TT-Server die Sicherheitsdatenblätter von
Neofin/Emofin, dann weißt Du, welche Substanzen prinzipiell in beiden
vorkommen. Und ob es ähnliche sind.
Allerdings ist Emofin neben seiner Zweibadtechnik ein Feinkornentwickler
(laut TT), was Neofin blau nun wirklich nicht ist.
> und ich bin ganz begierig auf den ersten Gigabit-Film,
Der wird Dich begeistern. Ich habe nehme meinen Packen 30x40 Abzüge mit
nach OE, dann können wir vergleichen...
> Aber bisher habe ich gefunden, dass in Sachen Schärfe die alte Kombination
> KB14/Neofin blau immer noch nur schwer erreicht wird.
Ich hoffe, daß efke das KB14 Rezept nicht sehr geändert hat, bislang
trauere ich den APX25 jedenfalls noch nach.
> > > [ Acu*-Entwickler ].
> >
> > Die wollte ich vor Jahren immer mal ausprobiert haben. Hast Du damit
> > eigene Erfahrungen und kannst was dazu sagen?
>
> Habe ich nicht probiert.
Hat den hier ueberhaupt schon mal jemand probiert ?-)
> rationeller. Mit rationell meine ich auch die Beschaffungslogistik. Ich
> halte noch immer nichts davon, Entwickler zu verwenden, nach denen man
> sich erst quer durch die Republik telefonieren und dann wochenlang
> warten muß, weil in Bristol die Hafenarbeiter wieder mal streiken.
Gab es da nicht einen eigenen Importeur, der diese Typen hier in
Deutschland lieferte? IIRC eine Fa. Baumann, oder?
> > Emofin ein Kind von Neofin?
>
> Du willst mich nur provozieren ? Fall ich aber nicht drauf rein.
Aber nicht doch. 8-) Du erwaehntest "...viele feine Entwickler damals,
welche noch die schwächsten Lichteindrücke herausholten und dabei die
Kornstruktur des Films weitgehend unverändert ließen", welche allesamt
letztendlich auf Willi Beutler (und somit wohl auf Neofin) zurueckgehen
sollen. Bei Entwicklern, die alles an Empfindlichkeit herausholen, denke
ich natuerlich als erstes an Emofin. In der Acu*-Reihe gab's doch auch
so einen Zweibadentwickler, oder?
> Und zum Scala meine ich:
> Bracketing mit dem teuersten Film der Welt ?
Auf 200 ASA ist der Film doch eher weich, also moeglicherweise sogar
unkritischer als Farbdiafilm.
> Der schlägt ja sogar noch
> den Tech.Pan von Kodak im Preis inkl. Entwicklung.
Ja gut - aber wenn Du sonst ganz auf S/W verzichten muesstest...
> Deshalb nehme ich den AgfaChrome von Quelle. Patrone 135-36 weniger als
> 8 Mark inkl. sorgfältiger Entwicklung.
Meinst Du mit "Agfachrome von Quelle", dass Du den Agfa dort kaufst oder
ist damit gemeint, dass Du einen Revuechrome kaufst, in dem aber der
Agfachrome drin ist? Falls letzteres: Der Original-Agfa von Agfa (bei
dem man eben immer sicher sein kann, dass auch wirklich Agfa drin ist
und Quelle nicht gerade mal wieder den Lieferanten gewechselt hat) ist
in den hiesigen Geschaeften fuer etwas weniger als die genannten 8,-
incl. Entwicklung zu haben. Dito Fuji Sensia 100. Entwicklung bei Kodak,
CeWe oder Porst (mit denen ich BTW in Sachen E-6 Entwicklung sehr gute
Erfahrungen habe). Aber gut, die Preise koennen natuerlich regional
schwanken.
> Aber wenn ich ein echter Fotograf wäre, ja dann ...
...koenntest Du Dir thematisch und gestalterisch im beruflichen
Sachzwang vieles wohl erst gar nicht erlauben. 8-)
Dieter
Ja, stimmt. Aber ich bin nicht sicher, daß Baumann der Importeur
war/ist, sondern ich glaube es ist der Hersteller von Acufine.
Jedenfalls klingt mir das noch im Ohr: "Baumann Acufine". Aber wo ?
Engeland ?
>
> > > Emofin ein Kind von Neofin?
> >
> > Du willst mich nur provozieren ? Fall ich aber nicht drauf rein.
>
> Aber nicht doch. 8-) Du erwaehntest "...viele feine Entwickler damals,
> welche noch die schwächsten Lichteindrücke herausholten und dabei die
> Kornstruktur des Films weitgehend unverändert ließen", welche allesamt
> letztendlich auf Willi Beutler (und somit wohl auf Neofin) zurueckgehen
> sollen. Bei Entwicklern, die alles an Empfindlichkeit herausholen, denke
> ich natuerlich als erstes an Emofin. In der Acu*-Reihe gab's doch auch
> so einen Zweibadentwickler, oder?
Bin nicht sicher. Die Sache mit dem Zweibadentwicklern ist uralt und
relativ simpel. Es gab reichlich Rezepte. Auch welche von Kisselbach.
Emofin ist auch viel älter als Neofin, war aber zu Beutlers Zeiten doch
wohl gar nicht mehr im Handel und in Vergessenheit geraten. Er ist erst
danach wieder aufgelebt, aber ich glaube mich erinnern zu können, daß
die Vorkriegs-Emofin-Technik anders war, vielleicht war es gar keine
Zweibad-Technik. Man hat bei Wiedereinführung in den 60-ern nur den
Namen verwendet.
> > Und zum Scala meine ich:
> > Bracketing mit dem teuersten Film der Welt ?
>
Weich kann ich in der Regel nicht brauchen, weil meine Motive im
Minibereich eher geringen Kontrast haben. Da war mir der alte Agfa IFF
recht.
> Auf 200 ASA ist der Film doch eher weich, also moeglicherweise sogar
> unkritischer als Farbdiafilm.
>
> > Der schlägt ja sogar noch
> > den Tech.Pan von Kodak im Preis inkl. Entwicklung.
>
> Ja gut - aber wenn Du sonst ganz auf S/W verzichten muesstest...
>
Habe ich schon. Muß Prioritäten setzen.
> > Deshalb nehme ich den AgfaChrome von Quelle. Patrone 135-36 weniger als
> > 8 Mark inkl. sorgfältiger Entwicklung.
>
> Meinst Du mit "Agfachrome von Quelle", dass Du den Agfa dort kaufst oder
> ist damit gemeint, dass Du einen Revuechrome kaufst, in dem aber der
> Agfachrome drin ist? Falls letzteres: Der Original-Agfa von Agfa (bei
> dem man eben immer sicher sein kann, dass auch wirklich Agfa drin ist
> und Quelle nicht gerade mal wieder den Lieferanten gewechselt hat) ist
> in den hiesigen Geschaeften fuer etwas weniger als die genannten 8,-
> incl. Entwicklung zu haben. Dito Fuji Sensia 100. Entwicklung bei Kodak,
> CeWe oder Porst (mit denen ich BTW in Sachen E-6 Entwicklung sehr gute
> Erfahrungen habe). Aber gut, die Preise koennen natuerlich regional
> schwanken.
>
Wie auch immer: danke für diese Hinweise!
> > Aber wenn ich ein echter Fotograf wäre, ja dann ...
>
> ...koenntest Du Dir thematisch und gestalterisch im beruflichen
> Sachzwang vieles wohl erst gar nicht erlauben. 8-)
Ja. Ich beneide die in Wirklichkeit nicht.
Grüße
Gruß Michael
>Das liest sich, als ob es Promicrol von May & Baker gewesen sein könnte
>oder Acuspecial FX-21, oder Acufin.
Nee, war wohl keiner von denen. Ich komme einfach nicht mehr
auf den Namen, ist ja auch 35 Jahre her.
>Zu den AgfaPan 100 und 25 bin ich dann durch einen Fotokursus in St.
>Christoph am Arlberg bei Prof. Kruckenhauser und Hoppichler gekommen.
>Sie entwickelten nach einem absoluten "Geheimrezept": Sie nahmen einfach
>Agfa-Atomal und entwickelten genau nach Gebrauchsanleitung!!
> (...)
Nette Geschichte, danke, dass Du sie uns mitteilst und so
mit uns teilst...
>Schwarzweiß-Grüße!
Dito!