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Metz Mecablitz 60 CT-4

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Peter Schuster

unread,
Dec 21, 2010, 12:46:46 PM12/21/10
to
.. das ist der mit dem externen Akku- und Generatorteil und dem kleinen
festen Reflektor unter dem schwenkbaren Monsterteil.

Sollte das Teil nicht funktionieren, wenn zwar der Bleiakku schwächelt, aber
das Ladegerät angeschlossen ist?

Die Lade-Dioden lämpeln, die Ein/Aus-Diode ebenfalls, die
Blende/Entfernung/ISO-Anzeige am Blitz ebenfalls, aber sehr merkwürdig:
Bei eingeschaltetem Blitz Blendenanzeige schwach, Entfernung/ISO nicht.
Beim Ausschalten gibt es eine Stellung des Schiebeschalters, wenn die
Ein/Aus-Diode gerade so aus ist, da leuchten dann MANCHMAL alle Anzeigen am
Blitz und dann auch schön kräftig. Blitzen ist aber auch dann nicht.

??? Kann das ein Wackelkontakt am Schalter sein???

Das Ladegerät wird etwas warm, aber der Akku nicht.

Leider kenn ich niemand, der so ein Gerät hat, sonst könnte ich mal die
Teile (Blitz, Akku & Generatorteil) einzeln ausprobieren. Habt Ihr eine
Idee?

Beste Grüße,
Peter Schuster


ulrich engel

unread,
Dec 21, 2010, 2:05:40 PM12/21/10
to
Am 21.12.2010 18:46, schrieb Peter Schuster:

>
> Sollte das Teil nicht funktionieren, wenn zwar der Bleiakku schwдchelt, aber
> das Ladegerдt angeschlossen ist?

Ich glaube: nein. Das ist beim Braun F900 auch so.
>
> Die Lade-Dioden lдmpeln, die Ein/Aus-Diode ebenfalls, die
> Blende/Entfernung/ISO-Anzeige am Blitz ebenfalls, aber sehr merkwьrdig:


> Bei eingeschaltetem Blitz Blendenanzeige schwach, Entfernung/ISO nicht.

Typisch: Akku schwach.

> Beim Ausschalten gibt es eine Stellung des Schiebeschalters, wenn die
> Ein/Aus-Diode gerade so aus ist, da leuchten dann MANCHMAL alle Anzeigen am

> Blitz und dann auch schцn krдftig. Blitzen ist aber auch dann nicht.


>
> ??? Kann das ein Wackelkontakt am Schalter sein???

Mein 60ct4 läuft nur über Akku. Dazu muss _alles_blinken: Diode am
Generator, f, m, ISO & Bereitschaft (etwas tiefer am Stiel). Ladegerät
bringt alleine nix. Die Akkukästchen lassen sich leicht aufschrauben &
mit Mignons füllen. Ohnedem wirst Du nicht weiter kommen. Mitdem kriegst
Du einen phänomenalen Wumms. Will sagen: die Mühe lohnt. ;)
>
mfg u.e.

Peter Schuster

unread,
Dec 21, 2010, 2:36:10 PM12/21/10
to

ulrich engel
schrieb:

> Mein 60ct4 l�uft nur �ber Akku. Dazu muss _alles_blinken:

Aha, bei dem Ding blinkt nichts, das leuchtet h�chstens kontinuierlich

> Mitdem kriegst Du einen ph�nomenalen Wumms. Will sagen: die M�he lohnt. ;)
>>
Ja, das glaub ich gerne!

OK, dann werd ich mal weiterforschen!
Peter Schuster


Peter Schuster

unread,
Dec 21, 2010, 2:55:01 PM12/21/10
to

"Peter Schuster"
versprach:

> OK, dann werd ich mal weiterforschen!

Als ich das Ding gerade eingeschaltet habe, leuchtete so 1-2 Sekunden lang
die grüne Bereitschaftsanzeige am Blitzteil auf, bei der Einstellung auf W
(Winderbetrieb). Dann war aber wieder nichts.

Also!
Peter Schuster


Peter Schuster

unread,
Dec 21, 2010, 2:55:38 PM12/21/10
to

"Peter Schuster"
versprach:

> OK, dann werd ich mal weiterforschen!

Als ich das Ding gerade eingeschaltet habe, leuchtete so 1-2 Sekunden lang

ulrich engel

unread,
Dec 21, 2010, 3:15:05 PM12/21/10
to
Am 21.12.2010 20:36, schrieb Peter Schuster:
> ulrich engel
> schrieb:
>
>> Mein 60ct4 läuft nur über Akku. Dazu muss _alles_blinken:
>
> Aha, bei dem Ding blinkt nichts, das leuchtet höchstens kontinuierlich

Korrektur: am Generator blinkts, am Kopf leuchtets. Aber eben alles.
>
>> Mitdem kriegst Du einen phänomenalen Wumms. Will sagen: die Mühe lohnt. ;)


>>>
> Ja, das glaub ich gerne!

Das willst Du gesehen haben. Die Kosten für ein paar Mignons fallen da
nicht ins Gewicht.

mfg u.e.

Peter Schuster

unread,
Dec 21, 2010, 3:30:21 PM12/21/10
to

"ulrich engel"
schrieb:

> Das willst Du gesehen haben. Die Kosten für ein paar Mignons fallen da
> nicht ins Gewicht.
>

Gerade stelle ich fest, dass da das falsche Ladegerät dabei ist: Typ 709,
6,8V, 400mA für den 45er. Eigentlich soll für den 60er es das 729er sein mit
7V, 600mA. Habe den Akku jetzt am Gleichstromnetzteil mit 7V & 0,5A
Strombegrenzung.

Viele Grüße,
Peter Schuster


ulrich engel

unread,
Dec 21, 2010, 3:38:12 PM12/21/10
to
Am 21.12.2010 21:30, schrieb Peter Schuster:

> Gerade stelle ich fest, dass da das falsche Ladegerдt dabei ist: Typ 709,
> 6,8V, 400mA fьr den 45er. Eigentlich soll fьr den 60er es das 729er sein mit


> 7V, 600mA. Habe den Akku jetzt am Gleichstromnetzteil mit 7V& 0,5A
> Strombegrenzung.

Ich hab hier 8V/450mA, vielleicht nicht original, tut aber gut.
>
> Viele GrьЯe,
> Peter Schuster
>
>

michael

unread,
Dec 22, 2010, 6:27:58 AM12/22/10
to
Am 21.12.2010 20:05, schrieb ulrich engel:

>
> Mein 60ct4 läuft nur über Akku. Dazu muss _alles_blinken: Diode am
> Generator, f, m, ISO & Bereitschaft (etwas tiefer am Stiel). Ladegerät
> bringt alleine nix. Die Akkukästchen lassen sich leicht aufschrauben &
> mit Mignons füllen. Ohnedem wirst Du nicht weiter kommen. Mitdem kriegst
> Du einen phänomenalen Wumms. Will sagen: die Mühe lohnt. ;)
>>
> mfg u.e.

Wie schraubst Du den Akkukasten auf? Bei mir sind da dryfit Akkus drin,
gibts da was anderes?

Mit freundlichen Grüßen

Michael Buchta

Dietmar Belloff

unread,
Dec 22, 2010, 6:45:44 AM12/22/10
to
Peter Schuster <peters...@netcologne.de> wrote:

> Leider kenn ich niemand, der so ein Ger�t hat, sonst k�nnte ich mal die


> Teile (Blitz, Akku & Generatorteil) einzeln ausprobieren. Habt Ihr eine
> Idee?

Beim Generator sind die Dinger identisch. Frag mal Christian Zahn
danach, der hat auf jeden Fall einen, sch�tze auch da� er sich noch hier
meldet.

Das hier:

http://faq.d-r-f.de/wiki/Metz_60_Umbau_Akku-Korb

http://faq.d-r-f.de/wiki/Metz_60_Generator-Umbau

k�nnte f�r Dich von Interesse sein, bevor Du Geld in einen Bleiakku
investierst.

--
Bye, Dietmar

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 22, 2010, 7:46:13 AM12/22/10
to
spring...@gmx.de (Dietmar Belloff) wrote:

>Peter Schuster <peters...@netcologne.de> wrote:
>
>> Leider kenn ich niemand, der so ein Gerät hat, sonst könnte ich mal die


>> Teile (Blitz, Akku & Generatorteil) einzeln ausprobieren. Habt Ihr eine
>> Idee?
>
>Beim Generator sind die Dinger identisch. Frag mal Christian Zahn

>danach, der hat auf jeden Fall einen, schätze auch daß er sich noch hier

>könnte für Dich von Interesse sein, bevor Du Geld in einen Bleiakku
>investierst.


Oha! Das Löten üben wir aber auch noch mal, ich dachte immer ich wäre
schlecht darin :-)

http://faq.d-r-f.de/wiki/Bild:Metz_45_Akkukorbumbau_88.jpg

Das ist mehr mit dem Flussmittel angeklebt, denn gelötet :-)


Noch eine kleine Bemerkung zu den Eneloop. Wenn man etwas die
Suchmaschinen bedient, wird man auf Probleme stossen, welche diese mit
Blitzgeräten bereiten können.

Ich würde daher eher zu den GP ReCyKo Akkus raten, welche sogar noch
etwas mehr Kapazität haben.

Relativ günstig gibt es die im 4er Pack beim Ramschversender PEARL.

ulrich engel

unread,
Dec 22, 2010, 11:49:43 AM12/22/10
to
Am 22.12.2010 12:27, schrieb michael:

>
> Wie schraubst Du den Akkukasten auf? Bei mir sind da dryfit Akkus drin,
> gibts da was anderes?

Meine Akkus haben an den (Längs-) Seiten 4 Schräubchen. Es gab sie wohl
zuerst mit Blei, dann Dryfit. Ich hab noname NiMh reingelötet.

mfg u.e.

Michael Unger

unread,
Dec 22, 2010, 12:24:52 PM12/22/10
to
On 2010-12-22 13:46, "Gerrit Brodmann" wrote:

> Oha! Das Löten üben wir aber auch noch mal, ich dachte immer ich wäre
> schlecht darin :-)
>
> http://faq.d-r-f.de/wiki/Bild:Metz_45_Akkukorbumbau_88.jpg
>
> Das ist mehr mit dem Flussmittel angeklebt, denn gelötet :-)

Das recht massive Metallteil hat ja auch eine gewisse Wärmekapazität.
Ich halte aber immer noch nichts davon, _direkt_ am Akku zu löten.

> Noch eine kleine Bemerkung zu den Eneloop. Wenn man etwas die
> Suchmaschinen bedient, wird man auf Probleme stossen, welche diese mit
> Blitzgeräten bereiten können.

Suchmaschinen und Foren sind mir grundsätzlich suspekt. Hast Du "harte
Fakten"? Hintergründe?

> [...]

Michael

--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.

Dietmar Belloff

unread,
Dec 22, 2010, 4:31:15 PM12/22/10
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:

> Das ist mehr mit dem Flussmittel angeklebt, denn gelötet :-)

Du hast mal wieder nicht den Hauch einer Ahnung.

> Noch eine kleine Bemerkung zu den Eneloop. Wenn man etwas die
> Suchmaschinen bedient, wird man auf Probleme stossen, welche diese mit
> Blitzgeräten bereiten können.

Achja? Welche denn? Hast Du Dummschwätzer dazu vielleicht auch eigene
Erfahrungen beiszusteuern oder willst wieder mal nur rumtrollen?

> Ich würde daher eher zu den GP ReCyKo Akkus raten, welche sogar noch
> etwas mehr Kapazität haben.

Nur mal nebenbei: RecyKo und eneloop verwenden exakt die gleiche
Technologie. Was also sollen die Sanyos bei Blitzgeräten für Probleme
machen, die die GP nicht verursachen? Antworte nur, wenn Du es auch
wirklich WEISST, ansonsten troll Dich.

Hendrik Brixius

unread,
Dec 23, 2010, 3:08:48 AM12/23/10
to
Hallo Peter,

wenn es nur am Akku liegt könntest Du diesen mal ausprobieren:

AKKU BLEI 6 V 4,2 AH DRYFIT A506/4,2 S
http://www.conrad.de/ce/de/product/254037/AKKU-BLEI-6-V-42-AH-DRYFIT-A50642-S

Man muss dann allerdings die Kontakte umbiegen und platt drücken, damit
er in den Metz 60 passt.

Sehr wichtig: Auf die richtige Polung achten!

Am 21.12.2010 18:46, schrieb Peter Schuster:

> Teile (Blitz, Akku& Generatorteil) einzeln ausprobieren. Habt Ihr eine


> Idee?
>
> Beste Grüße,
> Peter Schuster
>
>


Schoene Gruesse,

Hendrik

--
http://www.swingbiker.de/
http://www.spezialaufnahmen.de/


Peter Schuster

unread,
Dec 23, 2010, 8:09:51 AM12/23/10
to
Zunächst einmal vielen Dank für Eure Ideen.

Der Dryfit-Akku ist tatsächlich ziemlich platt _ und die
Nickel-Metallhydrid-Akkus scheinen eine gute Alternative zu sein.

Ich habe die Stromversorgung über ein regelbares Netzteil gefrickelt. Der
Blitz selber tut, allerdings mit recht langen Blitzfolgezeiten. Wenn ich mit
voller Leistung blitze, braucht es 1 Minute 35 Sekunden um wieder
blitzbereit zu sein.

Ich habe die Spannungsbegrenzung auf 6V gestellt. Er zieht dann so 0,6A im
blitzbereiten Zustand. Nach dem Blitzen steigt der Strom relativ langsam,
nach ca. 30 Sekunden ist er auf 1,5A, nach ca. 1Minute fällt er langsam
wieder ab. Bei etwa 0,7A zeigt er dann wieder Bereischaft an.

Hat der Kondensator einen Schaden? Habt Ihr eine Ahnung, was solch eine
Reparatur bei Metz kostet?

Viele Grüße,
Peter Schuster


Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 8:45:20 AM12/23/10
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:

>On 2010-12-22 13:46, "Gerrit Brodmann" wrote:
>
>> Oha! Das Löten üben wir aber auch noch mal, ich dachte immer ich wäre
>> schlecht darin :-)
>>
>> http://faq.d-r-f.de/wiki/Bild:Metz_45_Akkukorbumbau_88.jpg
>>
>> Das ist mehr mit dem Flussmittel angeklebt, denn gelötet :-)
>
>Das recht massive Metallteil hat ja auch eine gewisse Wärmekapazität.
>Ich halte aber immer noch nichts davon, _direkt_ am Akku zu löten.

Bei den Zellen geht das noch ohne Probleme.

Ich habe hier LiFePo Zellen, bei denen auf einer Seite der blanke
Alubecher rausschaut. versuch da mal was anzulöte... :-(

>> Noch eine kleine Bemerkung zu den Eneloop. Wenn man etwas die
>> Suchmaschinen bedient, wird man auf Probleme stossen, welche diese mit
>> Blitzgeräten bereiten können.
>
>Suchmaschinen und Foren sind mir grundsätzlich suspekt. Hast Du "harte
>Fakten"? Hintergründe?

Ich find das jetzt leider auch nicht mehr, ich hatte damals gesucht,
als ich mir die Akkus kaufen wollte.

Bei den Eneloop gab es (wohl vor allem mit Nikon?) Probleme, daß die
schnell(er) einbrechen udn dann nach wenigen Blitzen "leer" angezeigt
werden.

Ich hatte mich dann für die GP entschieden.

Olaf Kaluza

unread,
Dec 23, 2010, 8:31:45 AM12/23/10
to
Peter Schuster <peters...@netcologne.de> wrote:

>Hat der Kondensator einen Schaden? Habt Ihr eine Ahnung, was solch eine
>Reparatur bei Metz kostet?

Es kann sein das der Kondensator formiert werden muss wenn der Blitz
lange ungenutzt rumlag.
Lade ihn dazu mal auf etwa 50-100V und lass ihn so ein paar Stunden
liegen. Vorzeitig nicht damit rumspielen sonst kann es sein das der
Kondensator mit einem dicken Knall in die ewigen Jagdgruende
eingeht. :-)

Wenn du danach mit dem Teil normal blitzen kannst, die Bilder also
auch richtig belichtet sind, dann sollte der Kondensator in Ordnung
sein. Wenn er beim entladen einen hohen Strom liefern kann dann
sollte er den auch beim laden aufnehmen koennen. Probleme werden dann
wohl eher woanders zu suchen sein. Zum Beipiel an schlechten Kontakten
und hohen Uebergangswiderstaenden.

Oh..und immer im Auge behalten, so ein Elko kann dich toeten.

Olaf

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 8:52:40 AM12/23/10
to
spring...@gmx.de (Dietmar Belloff) wrote:

>Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>
>> Das ist mehr mit dem Flussmittel angeklebt, denn gelötet :-)
>
>Du hast mal wieder nicht den Hauch einer Ahnung.

Lass mich raten, Du warst der Pfuscher, der das zusammengebraten hat?
Würde zu Dir passen, um so eine Mistlötung ins Web zustellen, muß man
schon reichtlich überheblich und von sich überzeugt sein.

> Hast Du Dummschwätzer...
>... wieder mal nur rumtrollen?
....


>Antworte nur, wenn Du es auch
>wirklich WEISST, ansonsten troll Dich.


Na, wieder keine Sex bekommen, daß Du so frustriert bist mein kleines
Häschen?

Frag die Mama, ob Du etwas Haushaltsgeld bekommen kannst und geh in
den Puff oder besuche youporn und schüttel Dir selber einen von der
Palme. Das nimmt den Druck von den Eiern und dann klappt es vielleicht
auch wieder mit dem Kopf...

Toni Grass

unread,
Dec 23, 2010, 9:11:34 AM12/23/10
to
Am 2010-12-23 14:45, schrieb Gerrit Brodmann:

>
> Bei den Eneloop gab es (wohl vor allem mit Nikon?) Probleme, daß die
> schnell(er) einbrechen udn dann nach wenigen Blitzen "leer" angezeigt
> werden.

Hm, in meinen beiden SB800 halten die Eneloops ewig, ebenso in den Metzen.

Toni

Michael Quack

unread,
Dec 23, 2010, 9:12:54 AM12/23/10
to
On 23.12.2010 14:52, Gerrit Brodmann wrote:

> Frag die Mama, ob Du etwas Haushaltsgeld bekommen kannst und geh in
> den Puff oder besuche youporn und schüttel Dir selber einen von der
> Palme. Das nimmt den Druck von den Eiern und dann klappt es vielleicht
> auch wieder mit dem Kopf...

Ein interessanter Einblick in Deine Vorstellungswelt.

Liest Du den eigenen Unrat bevor Du ihn absendest?

--
Michael Quack
Visual Pursuit
Fotografie, Mietstudio, Hensel Rentstation
http://www.visualpursuit.de

Dominik Schlütter

unread,
Dec 23, 2010, 10:20:04 AM12/23/10
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> schrieb:

> Ich find das jetzt leider auch nicht mehr, ich hatte damals gesucht,
> als ich mir die Akkus kaufen wollte.

Also eine völlig wertlose Information. Wenn ich jetzt erkläre, dass
meine Eneloops im Nikon SB-800 hervorragend funktionieren - also immer
noch anekdotische Infomrationen, aber im Gegensatz zu dir aus erster
Hand - erzählst du jetzt auch, dass Eneloops in Blitzen gut
funktionieren?

Oder bin ich dann doch nicht so vertrauenswürdig wie jemand, an den du
dich nicht mehr erinnerst, der irgendwo (wo genau weißt du nicht) in
irgendeinem Zusammenhang mal was gesagt hat, was du als Warnung vor
Eneloops in Blitzen interpretiert hast?

> Bei den Eneloop gab es (wohl vor allem mit Nikon?) Probleme, daß die
> schnell(er) einbrechen udn dann nach wenigen Blitzen "leer" angezeigt
> werden.

Warum sollte das so sein? Wie unterscheiden sich denn deiner Meinung
nach die Eneloops technologisch bzw. prinzipiell von anderen LSD-Akkus?


Gruß,

Dominik.

Patrick Schaefer

unread,
Dec 23, 2010, 10:23:25 AM12/23/10
to
Am 23.12.2010 14:45 schrieb Gerrit Brodmann:

> Ich find das jetzt leider auch nicht mehr, ich hatte damals gesucht,
> als ich mir die Akkus kaufen wollte.

Früher war niedrige Selbstentladung verbunden mit hohem Innenwiderstand.
Damit waren Akkus, die ihre Ladung lange halten, ungeeignet für Geräte,
die ruckartig Strom saugen.

Für die heutigen Generationen trifft das nicht mehr zu, so daß man
Eneloop & Co eigentlich für alles einsetzen kann.


Patrick

Christian Zahn

unread,
Dec 23, 2010, 10:36:08 AM12/23/10
to
Peter Schuster <peters...@netcologne.de> wrote:

> .. das ist der mit dem externen Akku- und Generatorteil und dem kleinen
> festen Reflektor unter dem schwenkbaren Monsterteil.

Achtung: der generator des 60 CT1/2 und der des CT4 unterscheiden sich.
Kann sein, da� nicht einmal die Stecker vom Generator zum Lampenstab
passen. Nur f�r den Fall, da� Du einen neuen Generator kaufen willst.

> Sollte das Teil nicht funktionieren, wenn zwar der Bleiakku schw�chelt, aber
> das Ladeger�t angeschlossen ist?

Kan nicht. Das Ladeger�t liefert (a) nicht genug Strom zum Elkoladen und
(b) ist es am Leistungsteil gar nicht angeschlossen, iirc durch Dioden
entkoppelt.

> Die Lade-Dioden l�mpeln, die Ein/Aus-Diode ebenfalls, die
> Blende/Entfernung/ISO-Anzeige am Blitz ebenfalls, aber sehr merkw�rdig:


> Bei eingeschaltetem Blitz Blendenanzeige schwach, Entfernung/ISO nicht.
> Beim Ausschalten gibt es eine Stellung des Schiebeschalters, wenn die
> Ein/Aus-Diode gerade so aus ist, da leuchten dann MANCHMAL alle Anzeigen am

> Blitz und dann auch sch�n kr�ftig. Blitzen ist aber auch dann nicht.

Typisch: Akku platt. Ist da eine Bleiakku oder NiCD-Akku drin? Bei
ersterem mu�t Du einen Halter selberbasteln, bei letzterem kannst Du die
Akkus gegen eneloops tauschen. Links hat Dietmar schon gepostet.



> ??? Kann das ein Wackelkontakt am Schalter sein???

Unwahrscheinlich.

bis die tage... chris z.
--
//*** *** *** *
Museum f�r alte Kameras sowie Fotogalerie:
http://www.ChrZahn.de

Christian Zahn

unread,
Dec 23, 2010, 10:36:09 AM12/23/10
to
Peter Schuster <peters...@netcologne.de> wrote:

> Gerade stelle ich fest, dass da das falsche Ladeger�t dabei ist: Typ 709,
> 6,8V, 400mA f�r den 45er. Eigentlich soll f�r den 60er es das 729er sein mit
> 7V, 600mA.

Na und? Mit dem "Falschen" dauert das Laden halt l�nger. Wenn der Akku
noch t�te.

> Habe den Akku jetzt am Gleichstromnetzteil mit 7V & 0,5A Strombegrenzung.

Damit wird auch nicht mehr viel passieren. Tiefentladene Bleizellen sind
h�chstens mit passender Elektronik wiederzubeleben. Das kann aber die
Metz-Ladeschaltung nicht.

bis die tahe... chris z.

Christian Zahn

unread,
Dec 23, 2010, 10:36:09 AM12/23/10
to
Dietmar Belloff <spring...@gmx.de> wrote:

> Peter Schuster <peters...@netcologne.de> wrote:
> > Leider kenn ich niemand, der so ein Ger�t hat, sonst k�nnte ich mal die
> > Teile (Blitz, Akku & Generatorteil) einzeln ausprobieren. Habt Ihr eine
> > Idee?
> Beim Generator sind die Dinger identisch. Frag mal Christian Zahn
> danach, der hat auf jeden Fall einen, sch�tze auch da� er sich noch hier
> meldet.

Beim CT4 bin ich nicht so sicher. Der Generator vom 60 CT 1/2 ist
identisch, der des CT4 wurde �berarbeitet. Ich wei� allerdings nicht,
obs nur kosmetisch (Schalter und Schaltungsdesign) oder tiefgreifend
(andere Stecker) ist. Laut Bildern im Web m��te der Stecker des CT1/2/4
eigentlich gleich sein.

bis die tage... chris z.

Christian Zahn

unread,
Dec 23, 2010, 10:36:08 AM12/23/10
to
michael <mi...@web.de> wrote:

> Am 21.12.2010 20:05, schrieb ulrich engel:

> > Mein 60ct4 l�uft nur �ber Akku. Dazu muss _alles_blinken: Diode am
> > Generator, f, m, ISO & Bereitschaft (etwas tiefer am Stiel). Ladeger�t
> > bringt alleine nix. Die Akkuk�stchen lassen sich leicht aufschrauben &
> > mit Mignons f�llen. Ohnedem wirst Du nicht weiter kommen. Mitdem kriegst


> > Du einen ph�nomenalen Wumms. Will sagen: die M�he lohnt. ;)

> Wie schraubst Du den Akkukasten auf? Bei mir sind da dryfit Akkus drin,
> gibts da was anderes?

Es gibt (gab) neben den Dryfits auch NiCD-Akkueins�tze. Die Dryfits
werden noch verkauft, ggf. sogar noch hergestellt, weil f�r anderes auch
passend (Baustellenblinklampen w�ren ein Kandidat). Die NiCd-Halter sind
laaange ausverkauft.

Peter Schuster

unread,
Dec 23, 2010, 10:38:48 AM12/23/10
to

"Olaf Kaluza"

> Lade ihn dazu mal auf etwa 50-100V und lass ihn so ein paar Stunden
> liegen. Vorzeitig nicht damit rumspielen sonst kann es sein das der
> Kondensator mit einem dicken Knall in die ewigen Jagdgruende
> eingeht. :-)
>

OK, wie meinst Du das? 50-100V an die normalen Batterie-Kontakte
ranhängen,...
oder den Kondensator ausbauen und ihn separat vom Gerät laden?

Ist schon klar, dass ich dabei SEHR aufpassen muß.

Viele Grüße
Peter Schuster


Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 10:39:58 AM12/23/10
to
schl...@gmx.net (Dominik Schlütter) wrote:


Habe ich jetzt wieder einen relligiösen Markenkrieg ins Leben gerufen?
:-(

>Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> schrieb:
>
>> Ich find das jetzt leider auch nicht mehr, ich hatte damals gesucht,
>> als ich mir die Akkus kaufen wollte.
>
>Also eine völlig wertlose Information.

Was ist daran wertlos? Es gab diverse Nachrichten von Problemen mit
Eneloops

Auch die Schnelle habe ich eben nur noch das gefunden:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/archive/index.php/t-78239.html

Aber da war noch mehr, warum _ich_ die Finger von den Eneloop gelassen
habe.

>Wenn ich jetzt erkläre, dass
>meine Eneloops im Nikon SB-800 hervorragend funktionieren - also immer
>noch anekdotische Infomrationen, aber im Gegensatz zu dir aus erster
>Hand - erzählst du jetzt auch, dass Eneloops in Blitzen gut
>funktionieren?
>
>Oder bin ich dann doch nicht so vertrauenswürdig wie jemand, an den du
>dich nicht mehr erinnerst, der irgendwo (wo genau weißt du nicht) in
>irgendeinem Zusammenhang mal was gesagt hat, was du als Warnung vor
>Eneloops in Blitzen interpretiert hast?

^^

Schön, wenn es bei Dir funzt.

>> Bei den Eneloop gab es (wohl vor allem mit Nikon?) Probleme, daß die
>> schnell(er) einbrechen udn dann nach wenigen Blitzen "leer" angezeigt
>> werden.
>
>Warum sollte das so sein? Wie unterscheiden sich denn deiner Meinung
>nach die Eneloops technologisch bzw. prinzipiell von anderen LSD-Akkus?

Daß Akku nicht gleich Akku ist, dürfte Dir klar sein oder?

Und daß es verschiedene Hersteller gibt, die verschiedene
Herstellungsweisen haben, verschiedene Materialien benutzen?

Nur weil sie Prinzipiell gleich sind, heisst das nicht, daß die
Details identisch sind.

Michael Unger

unread,
Dec 23, 2010, 10:43:49 AM12/23/10
to
On 2010-12-22 22:31, "Dietmar Belloff" wrote:

> Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>
>> Das ist mehr mit dem Flussmittel angeklebt, denn gelötet :-)
>
> Du hast mal wieder nicht den Hauch einer Ahnung.

Ich muss Gerrit da ausnahmsweise mal in Schutz nehmen ...

Wenn das _sauber_ gelötet wäre, dann wäre das Lötzinn auf der
metallischen Stirnfläche des Akkus ziemlich flach verlaufen und nicht
überwiegend rund um den Draht verblieben. Für derlei Zwecke habe ich
immer noch einen inzwischen recht betagten (temperaturgeregelten)
größeren Lötkolben mit _hoher_ Wärmekapazität, der auch beim Löten an
größeren Teilen die Temperatur gut hält und nicht gleich einbricht.

Michael Unger

unread,
Dec 23, 2010, 10:46:02 AM12/23/10
to
On 2010-12-23 14:45, "Gerrit Brodmann" wrote:

> Bei den Zellen geht das noch ohne Probleme.

Ich bestreite ja nicht, dass das geht; ich bin aber nicht überzeugt
davon, dass es dem Innenleben der Zellen nicht schadet. Nicht umsonst
werden ja Streifenableiter immer punktgeschweißt.

> Ich habe hier LiFePo Zellen, bei denen auf einer Seite der blanke
> Alubecher rausschaut. versuch da mal was anzulöte... :-(

Ich habe vor Jahren mal gehört, dass es dafür Sonderlote mit einem
speziellen Flussmittel geben soll. Nichts Genaues weiß ich aber nicht.

> [...]


>
> Bei den Eneloop gab es (wohl vor allem mit Nikon?) Probleme, daß die
> schnell(er) einbrechen udn dann nach wenigen Blitzen "leer" angezeigt
> werden.

Ich habe den Blitz zwar noch nicht allzu lange -- aber der hat im
Maschinenraum der Sommerbergbahn schon kräftig "nachhelfen" müssen.

ulrich engel

unread,
Dec 23, 2010, 10:49:35 AM12/23/10
to
Am 23.12.2010 16:36, schrieb Christian Zahn:

>> Beim Generator sind die Dinger identisch. Frag mal Christian Zahn

>> danach, der hat auf jeden Fall einen, schätze auch daß er sich noch hier


>> meldet.
>
> Beim CT4 bin ich nicht so sicher. Der Generator vom 60 CT 1/2 ist

> identisch, der des CT4 wurde überarbeitet. Ich weiß allerdings nicht,


> obs nur kosmetisch (Schalter und Schaltungsdesign) oder tiefgreifend

> (andere Stecker) ist. Laut Bildern im Web müßte der Stecker des CT1/2/4
> eigentlich gleich sein.

Nur zum Laden geht auch ein 402 Generator. Stromanschluss und Akkuhalter
sind gleich, die Strippe zum Blitzkopf allerdings nicht.

mfg u.e.

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 10:59:49 AM12/23/10
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:

>On 2010-12-23 14:45, "Gerrit Brodmann" wrote:
>
>> Bei den Zellen geht das noch ohne Probleme.
>
>Ich bestreite ja nicht, dass das geht; ich bin aber nicht überzeugt
>davon, dass es dem Innenleben der Zellen nicht schadet. Nicht umsonst
>werden ja Streifenableiter immer punktgeschweißt.

Schweissen geht halt auch schneller und Maschinell.
Bei Zellen im Modellbau sind aber auch "inline" Lötungen nix
Besonderes. Du findest im Web diverse Anleitungen, auch wie man
Akkupacks wieder trennen kann (abenteuerliche Anleitungen mit
Gefrierfach udn dann auseinanderbrechen u.A.)

>> Ich habe hier LiFePo Zellen, bei denen auf einer Seite der blanke
>> Alubecher rausschaut. versuch da mal was anzulöte... :-(
>
>Ich habe vor Jahren mal gehört, dass es dafür Sonderlote mit einem
>speziellen Flussmittel geben soll. Nichts Genaues weiß ich aber nicht.

Es gibt extra Alulot. Allerdings ging das mit meinem Lötkolben da noch
besch*** :-)

Ich glaube um da anständig löten zu können brauch ich nen Kolben mit
noch mehr Power, Löthammer oder Dachrinnenlötkolben...

Ich hab die Kabel da ranbekommen mit meiner Station, aber ein
Meisterwerk ist es auch nicht. Sieht aber noch ebsser aus als das auf
den Bildern da :-)


>> [...]
>>
>> Bei den Eneloop gab es (wohl vor allem mit Nikon?) Probleme, daß die
>> schnell(er) einbrechen udn dann nach wenigen Blitzen "leer" angezeigt
>> werden.
>
>Ich habe den Blitz zwar noch nicht allzu lange -- aber der hat im
>Maschinenraum der Sommerbergbahn schon kräftig "nachhelfen" müssen.

:-)

Wenn es funktioniert, umso besser. Mich hatten wie gesagt diverse
Berichte abgehalten die Original eneloops zu kaufen und lieber die GP
zu nehmen, zumal letztere eben auch noch ein paar mAh mehr haben...

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 11:06:55 AM12/23/10
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:

>On 2010-12-22 22:31, "Dietmar Belloff" wrote:
>
>> Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>>

>>> Das ist mehr mit dem Flussmittel angeklebt, denn gel�tet :-)


>>
>> Du hast mal wieder nicht den Hauch einer Ahnung.
>
>Ich muss Gerrit da ausnahmsweise mal in Schutz nehmen ...

Uuups! :-)

>Wenn das _sauber_ gel�tet w�re, dann w�re das L�tzinn auf der
>metallischen Stirnfl�che des Akkus ziemlich flach verlaufen und nicht
>�berwiegend rund um den Draht verblieben.

Zum Einen das, zum Anderen ist es auch immer ein schlechtes Zeichen,
wenn um die L�stelle Kiloweise unverdampftes Flussmittel festklebt.


> F�r derlei Zwecke habe ich


>immer noch einen inzwischen recht betagten (temperaturgeregelten)

>gr��eren L�tkolben mit _hoher_ W�rmekapazit�t, der auch beim L�ten an
>gr��eren Teilen die Temperatur gut h�lt und nicht gleich einbricht.

Was hast Du da f�r einen?

Ich bin imemr noch am �berlegen, was ich mir f�r die LiFePo zum L�ten
besorgen soll. Mit meiner L�tstation (IIRR 80W) ist es selbst mit
gr��ter Spitze eine Qu�lerei.

Allerdings entsprechen die Zellen da eher den �blichen C Baterien,
denn den AA. Letztere haben wir selbst unterwegs mit dem 12V
KFZ-L�tkolben von Conrad sauber zusammengebraten bekommen, als bei
meinem RC Fallschirmspringer der Schirm nicht �ffnete und der K�fig
f�r die Empf�ngerakkus nur noch Scherben war... :-)

ulrich engel

unread,
Dec 23, 2010, 11:09:23 AM12/23/10
to
Am 23.12.2010 14:09, schrieb Peter Schuster:

> Ich habe die Stromversorgung ьber ein regelbares Netzteil gefrickelt. Der


> Blitz selber tut, allerdings mit recht langen Blitzfolgezeiten. Wenn ich mit
> voller Leistung blitze, braucht es 1 Minute 35 Sekunden um wieder
> blitzbereit zu sein.

Eine der netten Eigenschaften des 60ct4 ist, dass er den Wumms sehr
flink liefert. Noname Akkus frisch geladen, Volllast (aua), in <5sec
wieder bereit.


>
> Ich habe die Spannungsbegrenzung auf 6V gestellt. Er zieht dann so 0,6A im
> blitzbereiten Zustand. Nach dem Blitzen steigt der Strom relativ langsam,

> nach ca. 30 Sekunden ist er auf 1,5A, nach ca. 1Minute fдllt er langsam


> wieder ab. Bei etwa 0,7A zeigt er dann wieder Bereischaft an.
>
> Hat der Kondensator einen Schaden? Habt Ihr eine Ahnung, was solch eine
> Reparatur bei Metz kostet?

Ich würd erst mal das parallel schon genannte Formieren austesten.
Möglicherweise ist das Teil ja Ewigkeiten nicht genutzt worden. Einen
defekten Ladeelko hörst Du normalerweise, jedenfalls, wenn ers bis zur
Blitzbereitschaft schafft. Und bist Du sicher, dass 6V reichen? Meine
Kiste läuft auf 8V.

mfg u.e.

Olaf Kaluza

unread,
Dec 23, 2010, 11:47:43 AM12/23/10
to
Peter Schuster <peters...@netcologne.de> wrote:

>OK, wie meinst Du das? 50-100V an die normalen Batterie-Kontakte

>ranh?ngen,...
>oder den Kondensator ausbauen und ihn separat vom Ger?t laden?

Ich meinte als Spannung am Kondensator. Wenn du ihn nicht ausbauen
willst dann reicht es auch wenn du den Blitz einschaltest. Du hoerst
ja dann am piepsen wie er laedt. Dann einfach 2-3s abwarten und den
Blitz ausschalten. Nicht ganz aufladen! Dann sollte der Kondensator
eigentlich halb geladen bleiben und seine Isolierschicht neu aufbauen
koennen.
Eventuell ein paar mal wiederholen...

http://www.radiomuseum.org/forum/elkos_neu_formieren.html

Olaf

Michael Unger

unread,
Dec 23, 2010, 12:06:34 PM12/23/10
to
On 2010-12-23 17:06, "Gerrit Brodmann" wrote:

> Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:
>
> [...]
>
>> Für derlei Zwecke habe ich


>>immer noch einen inzwischen recht betagten (temperaturgeregelten)

>>größeren Lötkolben mit _hoher_ Wärmekapazität, der auch beim Löten an

>>größeren Teilen die Temperatur gut hält und nicht gleich einbricht.
>
> Was hast Du da für einen?

Einen uralten Ersa TC-70 (70 Watt); Bimetall-Schalter mit verstellbarem
Gegenkontakt zur Temperatur-Einstellung und -Regelung, konventioneller
Heizdraht -- und kein keramisches Heizelement, wie es heutzutage üblich
ist. Daher auch mehr "heißes Metall" und größere Wärmekapazität.

> Ich bin imemr noch am überlegen, was ich mir für die LiFePo zum Löten
> besorgen soll. Mit meiner Lötstation (IIRR 80W) ist es selbst mit
> größter Spitze eine Quälerei.

Wenn die auch ein Keramik-Heizelement hat, bricht die Temperatur auch
erst mal ein, sobald ein größeres kaltes Metallteil dort herankommt. Bis
da "nachgeheizt" ist, vergeht halt eine Weile, was der Lötstelle nicht
gut bekommt. Eine Lötstation (Ersa MS-6000) habe ich auch; für (feinere)
Arbeiten an Leiterplatten ist die sehr gur geeignet, für größere
Komponenten greife ich aber auch da auf den TC-70 zurück.

Sofern eine Temperaturregelung vorhanden ist, kann man fast nicht zuviel
Leistung haben.

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 12:37:50 PM12/23/10
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:


>> Ich bin imemr noch am überlegen, was ich mir für die LiFePo zum Löten
>> besorgen soll. Mit meiner Lötstation (IIRR 80W) ist es selbst mit
>> größter Spitze eine Quälerei.
>
>Wenn die auch ein Keramik-Heizelement hat, bricht die Temperatur auch
>erst mal ein, sobald ein größeres kaltes Metallteil dort herankommt. Bis
>da "nachgeheizt" ist, vergeht halt eine Weile, was der Lötstelle nicht
>gut bekommt.

Hmm....

Vielleicht sollte ich mir eine eigene "Lötspitze" drehen dafür.

Übergroß mit Hitzereserveren. Dauern dann eben ggfls erstmal ein paar
Minuten, bis die heiss genug ist, aber...

Ralph Aichinger

unread,
Dec 23, 2010, 2:30:01 PM12/23/10
to
Michael Quack <michae...@visualpursuit.de> wrote:
> On 23.12.2010 14:52, Gerrit Brodmann wrote:
>
>> Frag die Mama, ob Du etwas Haushaltsgeld bekommen kannst und geh in
>> den Puff oder besuche youporn und schüttel Dir selber einen von der
>> Palme. Das nimmt den Druck von den Eiern und dann klappt es vielleicht
>> auch wieder mit dem Kopf...
>
> Ein interessanter Einblick in Deine Vorstellungswelt.
>
> Liest Du den eigenen Unrat bevor Du ihn absendest?

Unser Gerrit liest nicht nur korrektur! Um bloß anekdotische
Postings zu vermeiden und Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln
und wiederzugeben, probiert er sowas natürlich selbst aus ;)

/ralph
--
FAQ dieser Newsgroup: http://faq.d-r-f.de/wiki/Hauptseite

http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 2:42:01 PM12/23/10
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:

>Michael Quack <michae...@visualpursuit.de> wrote:
>> On 23.12.2010 14:52, Gerrit Brodmann wrote:
>>
>>> Frag die Mama, ob Du etwas Haushaltsgeld bekommen kannst und geh in
>>> den Puff oder besuche youporn und schüttel Dir selber einen von der
>>> Palme. Das nimmt den Druck von den Eiern und dann klappt es vielleicht
>>> auch wieder mit dem Kopf...
>>
>> Ein interessanter Einblick in Deine Vorstellungswelt.
>>
>> Liest Du den eigenen Unrat bevor Du ihn absendest?
>
>Unser Gerrit liest nicht nur korrektur! Um bloß anekdotische
>Postings zu vermeiden und Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln
>und wiederzugeben, probiert er sowas natürlich selbst aus ;)

War klar, daß sich hier auch wieder die anderen beiden chronisch ....
sammeln und wie immer ausser ihren gegenseitigen Egotätscheleien nix
beizutragen haben.

Bernd Mayer

unread,
Dec 23, 2010, 4:11:36 PM12/23/10
to
Am 22.12.2010 13:46, schrieb Gerrit Brodmann:
>
> Noch eine kleine Bemerkung zu den Eneloop. Wenn man etwas die
> Suchmaschinen bedient, wird man auf Probleme stossen, welche diese mit
> Blitzgeräten bereiten können.
>
> Ich würde daher eher zu den GP ReCyKo Akkus raten, welche sogar noch
> etwas mehr Kapazität haben.

Hallo,

wieviel Kapazität haben die ReCyKos denn? Ich kenne welche in AA-Bauform
mit 2100mAh, Eneloops gibt es mittlerweile in einer Version mit höherer
Kapazität von 2500mAh die sind allerdings ein wenig teurer.


Bernd Mayer

Bernd Mayer

unread,
Dec 23, 2010, 4:19:09 PM12/23/10
to

Hallo,

Siehe:
http://www.eneloop.info/products/batteries/xx-powered-by-eneloop-technology.html

Es gab zuvor auch schon Verbesserungen bei der Ladungserhaltung der
Eneloops von zunächst einem Jahr und dann bis zu drei Jahren.

"Ein eneloop Akku kann bis zu 75% seiner Ladung beibehalten, wenn er bis
zu 3 Jahre nicht verwendet wird."

http://www.eneloop.info/de/home/faq.html


Bernd Mayer

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 4:54:54 PM12/23/10
to
Bernd Mayer <beam.b...@knuut.de> wrote:

>Am 22.12.2010 13:46, schrieb Gerrit Brodmann:
>>
>> Noch eine kleine Bemerkung zu den Eneloop. Wenn man etwas die
>> Suchmaschinen bedient, wird man auf Probleme stossen, welche diese mit
>> Blitzgeräten bereiten können.
>>
>> Ich würde daher eher zu den GP ReCyKo Akkus raten, welche sogar noch
>> etwas mehr Kapazität haben.
>
>Hallo,
>
>wieviel Kapazität haben die ReCyKos denn? Ich kenne welche in AA-Bauform
>mit 2100mAh, Eneloops gibt es mittlerweile in einer Version mit höherer
>Kapazität von 2500mAh die sind allerdings ein wenig teurer.
>
>Siehe:
>http://www.eneloop.info/products/batteries/xx-powered-by-eneloop-technology.html

Oh, die sind neuer? Ich kannte nur die 2000er. Die 2500er sind mir
noch nicht begegnet vorher.

>Es gab zuvor auch schon Verbesserungen bei der Ladungserhaltung der
>Eneloops von zunächst einem Jahr und dann bis zu drei Jahren.
>
>"Ein eneloop Akku kann bis zu 75% seiner Ladung beibehalten, wenn er bis
>zu 3 Jahre nicht verwendet wird."
>
>http://www.eneloop.info/de/home/faq.html

Naja, da sind mir zu viele Konjunktive drin :-)

"kann" .... "bis zu", auf Deutsch nach 3 Jahren sind maximal 75% noch
drin.

Was hatten die vorher gesagt? 85% in einem Jahr? Wer hat Lust auf
Prozentrechnungen? Von den 85% bleiben wieder 85% und das Jahr danach
wieder 85%... wären 61,5%.

OK, eine leichte Verbesserung. :-)

Dietmar Belloff

unread,
Dec 23, 2010, 5:10:29 PM12/23/10
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:

> Eventuell ein paar mal wiederholen...

ACK. Und wenn er dann ganz aufgeladen ist, immer wieder ausschalten und
einschalten, ebenfalls wiederholen. Zwischendurch nicht abblitzen.

Nach ein paar Versuchen dann ein Testblitz mit der kleinsten
Arbeitsblende abgeben, aufladen lassen, wiederholen und auf die
nächsthöhere Blende schalten, ebenfalls wiederholen. Alternativ auf M
und in kleinster Teilstufe anfangen (1/256), wiederholt abblitzen und
die Leistung schrittweise hochschalten. Erst ganz zum Schluß volle
Leistung abblitzen. Zwischendurch ruhig mal aus- und wieder einschalten.

Auf diese Weise hab ich schon diverse alte Blitze ohne Zerknallen wieder
lebendig bekommen.

--
Bye, Dietmar

Dietmar Belloff

unread,
Dec 23, 2010, 5:10:29 PM12/23/10
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:

> Wenn das _sauber_ gelötet wäre, dann wäre das Lötzinn auf der
> metallischen Stirnfläche des Akkus ziemlich flach verlaufen und nicht
> überwiegend rund um den Draht verblieben.

Vielleicht solltet ihr mal den Text lesen und auch selbst mal versuchen,
Akkus bzw Oberflächen zu verlöten, die normal nicht dafür vorgesehen
sind und die man erst durch Aufrauhen, wie hier geschehen, behandeln
muß. Das sieht dann genauso aus. FIY: Die Artikel nebst Bildern stammen
nicht von mir, der Autor ist des Lötens aber sehr wohl mächtig.

> Für derlei Zwecke habe ich
> immer noch einen inzwischen recht betagten (temperaturgeregelten)
> größeren Lötkolben mit _hoher_ Wärmekapazität, der auch beim Löten an
> größeren Teilen die Temperatur gut hält und nicht gleich einbricht.

Langes rumlöten an solchen Bauteilen verbietet sich hier. Da würde mir
auch meine Lötstation nichts helfen, wenns Material störrisch ist. Hält
aber trotzdem problemlos. Sah vor 30 Jahren, als man
lowcost-Breadboarding per Sperrholzbrett und gelöteten Reißzwecken
betrieb, auch nicht anders aus, btw.

Ob das sauber aussieht oder nicht interessiert doch keinen, hauptsache
es hält und funktioniert. Schau mal in so manche China-Elektronik rein,
da meint man die wimmelt nur so von kalten Lötstellen ...

--
Bye, Dietmar

Dietmar Belloff

unread,
Dec 23, 2010, 5:10:29 PM12/23/10
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:

> Lass mich raten, Du warst der Pfuscher, der das zusammengebraten hat?

Falsch geraten. Unter zuhilfenahme von Hirnmasse könnte man das ja
einfach nachschauen, ist schließlich ein Wiki. Aber das ist wohl zuviel
verlangt.

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 6:23:12 PM12/23/10
to
spring...@gmx.de (Dietmar Belloff) wrote:

>Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>
>> Lass mich raten, Du warst der Pfuscher, der das zusammengebraten hat?
>
>Falsch geraten.

Ach so, dann war es nur Dein übliches Rumgepisse...

>Unter zuhilfenahme von Hirnmasse könnte man das ja
>einfach nachschauen, ist schließlich ein Wiki. Aber das ist wohl zuviel
>verlangt.

Mich interessiert es nicht ernsthaft, wer diese Meisterleistung der
Lötkunst verbrochen hat. Aber so wie Du hier um Dich pinkelst, lag es
nahe, daß Du es gewesen sein könntest.

Wäre es von Dir, hättest Du immerhin ansatzweise eine Entschuldigung
für Dein Arschlochverhalten. Es war also eine Annahme zu Deinem
Gunsten. Auch wenn ich hätte wissen müssen, daß Du nur entsprechend
Deinem Charakter antwortest. So gesehen mea culpa...

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 23, 2010, 6:44:58 PM12/23/10
to
spring...@gmx.de (Dietmar Belloff) wrote:

>Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:
>
>> Wenn das _sauber_ gel�tet w�re, dann w�re das L�tzinn auf der

>> metallischen Stirnfl�che des Akkus ziemlich flach verlaufen und nicht
>> �berwiegend rund um den Draht verblieben.


>
>Vielleicht solltet ihr mal den Text lesen und auch selbst mal versuchen,

>Akkus bzw Oberfl�chen zu verl�ten, die normal nicht daf�r vorgesehen


>sind und die man erst durch Aufrauhen, wie hier geschehen, behandeln

>mu�. Das sieht dann genauso aus.

Nein, sieht es nicht. Und ja, ich habe schon recht viele Akkus gel�tet
und Michael offensichtlich auch.

Nimm das Bild und frag in nem Modellbauforum nach, wenn Du uns nicht
glaubst.

Ich habe extra noch mal im Chat nachgehakt.

Ich redzuier mal auf den relevanten Teil:

[00:25] <blaubaer> hamsta
http://faq.d-r-f.de/wiki/Bild:Metz_45_Akkukorbumbau_88.jpg bist Du
auch der Meinung, da� das scheisse gle�tet ist?
[00:32] <sprotte24> blaubaer: ich finde das in der Tat sehr schlecht
gelötet.
[00:33] <blaubaer> Danke :-)
[00:33] <blaubaer> Habe grade mal wieder so nen [zensiert] an der
"Strippe"
[00:33] <blaubaer> der meint es w�re gut gel�tet ^^
[00:33] <sprotte24> Würde ich eher angeklebt nennen, da sitzt ein
Zinntropfen drauf, der keine Verbindung eingeht
[00:34] <blaubaer> genau mein Wort :-)
[00:34] <hamsta> miserabel!
...

Danach geht es h�upts�chlich um Deine "Kompetenz" und wie man es
richtig l�tet.

> FIY: Die Artikel nebst Bildern stammen

>nicht von mir, der Autor ist des L�tens aber sehr wohl m�chtig.

Das sieht nicht so aus auf den Bildern.

>> F�r derlei Zwecke habe ich


>> immer noch einen inzwischen recht betagten (temperaturgeregelten)

>> gr��eren L�tkolben mit _hoher_ W�rmekapazit�t, der auch beim L�ten an

>> gr��eren Teilen die Temperatur gut h�lt und nicht gleich einbricht.
>
>Langes ruml�ten an solchen Bauteilen verbietet sich hier. Da w�rde mir
>auch meine L�tstation nichts helfen, wenns Material st�rrisch ist. H�lt


>aber trotzdem problemlos. Sah vor 30 Jahren, als man

>lowcost-Breadboarding per Sperrholzbrett und gel�teten Rei�zwecken


>betrieb, auch nicht anders aus, btw.
>
>Ob das sauber aussieht oder nicht interessiert doch keinen, hauptsache

>es h�lt und funktioniert. Schau mal in so manche China-Elektronik rein,
>da meint man die wimmelt nur so von kalten L�tstellen ...

Was es oft auch tut. Aber wenn f�r Dich chinesische Qualit�tsstandards
das Ma� der Dinge sind, brauchen wir eh nicht weiter dr�ber reden.

F�r den Akkupack im Blitz mag so ein Gepfusche ja noch reichen, wenn
es wie hier um Flugmodelle geht, so ist so eine L�tung mehr als
fahrl�ssig. Und das nicht nur, weil ggfls mehrere hundert Euro weg
sind, sondern weil das Modell nicht unwesentlich Schaden verursachen
kann, wenn es ungelenkt abschmiert.

Michael Unger

unread,
Dec 24, 2010, 7:13:31 AM12/24/10
to
On 2010-12-23 23:10, "Dietmar Belloff" wrote:

> Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:
>
> [...]


>
>> Für derlei Zwecke habe ich
>> immer noch einen inzwischen recht betagten (temperaturgeregelten)
>> größeren Lötkolben mit _hoher_ Wärmekapazität, der auch beim Löten an
>> größeren Teilen die Temperatur gut hält und nicht gleich einbricht.
>

> Langes rumlöten an solchen Bauteilen verbietet sich hier. [...]

Richtig; deshalb benutzt man dafür ja auch einen Lötkolben mit
ausreichender Wärmekapazität, damit die Temperatur nicht gleich
einbricht. Im Übrigen habe ich nicht an Akkus direkt gelötet, sondern an
deren (kurzen) Lötfahnen; das thermische Problem ist aber nicht
wesentlich geringer.

> Ob das sauber aussieht oder nicht interessiert doch keinen, hauptsache
> es hält und funktioniert. Schau mal in so manche China-Elektronik rein,
> da meint man die wimmelt nur so von kalten Lötstellen ...

Saubere Lötstellen sind im Allgemeinen zuverlässiger. Und China-Pfusch
ist nicht mein Maßstab ...

Marco Grau

unread,
Dec 24, 2010, 8:41:29 AM12/24/10
to
Sagt mal Dietmar und Gerrit,
was ist denn nun wieder mit Euch los? Beim AQ habt ihr friedlich
zusammengesessen und spaß gehabt und nun gibt es hier Zoff? Klar ist
das Usenet keine Kuschelgruppe, aber ich finde es ab und an sehr
merkwürdig wenn bei einem Realtreffen alles ruhig ist, und schriftlich
die Emotionen kochen. Das ist eine Sache die mir schon in anderen NGs
aufgefallen ist.

Wollte ich nur mal so nebenbei loswerden.

Es grüßt Marco

Andreas Urbanek

unread,
Dec 24, 2010, 9:20:26 AM12/24/10
to
also schrieb Dietmar Belloff...

> Langes rumlöten an solchen Bauteilen verbietet sich hier.

Richtig. Wobei man auch schnell eine saubere Lötstelle hinbekommt.
Zunächst einmal Oxydschicht runter bis die Fläche metallisch glänzt. Ich
nehm dafür Schmirgelpapier mittlerer Körnung, Glasfaserpinsel ist mir
dafür noch zu zahm. Dann sofort und unverzüglich (!) Kolophoniumlösung
drüberpinseln. BTW, bevor das Zeug ins Lötzinn mit eingepresst wurde,
war ein Fläschchen mit Kolophonium-Spiritus-Lösung ohnehin Pflicht auf
jedem Arbeitsplatz. Hab ich heute auch noch immer in Griffweite. (Wenn
mal ne Lötstelle auf Anhieb nicht richtig fleisst, Kolben weg, abkühlen
lassen, Flussmittel drauf und erst dann nochmal ran mit dem Löteisen.)
Unverzinnte Flächen also wie oben vorbehandeln und dann mit nem Kolben
(min. 60 Watt) mit geeigneter Spitze zügig erwärmen. Dazu darf die
Spitze aber eben keine Spitze sein, sondern muss flächig angeschliffen
sein, ähnlich wie eine abgewinkelte Schraubenzieherklinge - das ganze
natürlich heiss und trotzdem zunderfrei, mit ausreichend Zinn am
Werkzeug. Jetzt Fläche auf Fläche, sobald das Lot auf den Kontakt
springt, nochmal Zinn von der Rolle zugeben und Kolben weg. Geht in
weniger als zwei Sekunden, maximal drei. Ggf. mal vorher an nem alten
Akku üben.

> auch meine Lötstation nichts helfen, wenns Material störrisch ist. Hält
> aber trotzdem problemlos. Sah vor 30 Jahren, als man
> lowcost-Breadboarding per Sperrholzbrett und gelöteten Reißzwecken
> betrieb, auch nicht anders aus, btw.

Aber nur als Testaufbau. Alles andere hat mir mein Vater sofort um die
Ohren gehauen. Junge, mach das anständig - muss man sich ja sonst
schämen. Ich: Sieht doch niemand. Er [laut]: Ich sehs ganz deutlich.

> Ob das sauber aussieht oder nicht interessiert doch keinen, hauptsache
> es hält und funktioniert.

Hey, Das sind die kleinen Ost-West-Unterschiede im Schulsystem :)
Mein UTP-Lehrer: Eine Lötstelle ist sauber, glänzend und verjüngt sich
kegelförmig nach oben. Alles andere ist 5 (weil Sechsen gab es nicht)

> Schau mal in so manche China-Elektronik rein,

Billigpfusch ist kein Maßstab. Ausserdem lernen die schnell, viel
schneller als wir Langnasen. In ein oder zwei Jahrzehnten wird QS
flächendeckend selbstverständlich sein, im Reich der Mitte. Über die
Japse und die Koreaner haben wir auch mal gelacht...

> da meint man die wimmelt nur so von kalten Lötstellen ...

Ich sage nur Grundig (also damals [tm] noch richtig Made in Germany)
Die Tunerproduktion, gru - se - lig!


/urbi
--
Photography?
Yes. Nudge nudge. Snap snap. Grin, grin, wink, wink, say no more.

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 24, 2010, 9:44:43 AM12/24/10
to
Andreas Urbanek <nos...@lecking.net> wrote:

>Richtig. Wobei man auch schnell eine saubere Lötstelle hinbekommt.
>Zunächst einmal Oxydschicht runter bis die Fläche metallisch glänzt. Ich
>nehm dafür Schmirgelpapier mittlerer Körnung, Glasfaserpinsel ist mir
>dafür noch zu zahm.

Ich nehme meistens den Dremel mit nem Schleifaufsatz, das geht auch
recht gut.

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 24, 2010, 9:52:16 AM12/24/10
to
Marco Grau <neke...@on-luebeck.de> wrote:

Hast ja Recht. Mir geht es nur irgendwann auf den S***, wenn immer
wieder von den selben Leuten (in letzter Zeit mal wieder verstärkt)
auf sachliche geäußerte Beiträge persönliche Angriffe erfolgen.

EOD in diesem Teil hier

>Es grüßt Marco

Frohe Nach-Sonnenwend-Feier :-)

Dietmar Belloff

unread,
Dec 24, 2010, 4:20:17 PM12/24/10
to
Andreas Urbanek <nos...@lecking.net> wrote:

> Wobei man auch schnell eine saubere Lötstelle hinbekommt.

Wenn man die Oberfläche entsprechend vorbehandelt, ja. Ich würde da
wahrscheinlich mit der Dremelpolierscheibe drangehen, Deine Methode
ginge auch.


> Aber nur als Testaufbau.

Klar. Mir war das Gefrickel mit den Reißzwecken auch irgendwann zu blöd,
da bin ich auf Lochrasterplatinen umgestiegen. Diese Aufbauten tun auch
heute noch. Später dann Fädeltechnik ... Prototyping heute ist dagegen
ja echt traumhaft.

> Hey, Das sind die kleinen Ost-West-Unterschiede im Schulsystem :)

Schon allein, daß wir hier sowas in der Schule nicht gelernt haben:)

> Billigpfusch ist kein Maßstab.

Sicher nicht. Allerdings ist das bei denen Sache der Vorgabe, die können
auch Qualität, wenn man sie läßt.

> Ich sage nur Grundig (also damals [tm] noch richtig Made in Germany)
> Die Tunerproduktion, gru - se - lig!

Ohauerha, ja, ich erinner mich. König der kalten Lötstellen bei
Unterhaltungselektronik ist dagegen Philips - schon beim Atari hab ich
immer einen Bogen um den großen ECL-Monitor aus diesem Hause gemacht. Zu
Schulzeiten kamen die Kollegen reihenweise mit defekten Philips-Geräten
an, bei denen die Ursache jedesmal kalte Lötstellen waren - außer bei
den Tonbandmaschinen, interessanterweise. In den 90ern hatte ich mal ein
Autoradio von denen, größte Ansammlung kalter Lötstellen überhaupt
*grusel*.

--
Bye, Dietmar

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Karlheinz Guenster

unread,
Dec 25, 2010, 1:55:53 AM12/25/10
to
On 21 Dez., 18:46, "Peter Schuster" <peterschus...@netcologne.de>
wrote:
> .. das ist der mit dem externen Akku- und Generatorteil und dem kleinen
> festen Reflektor unter dem schwenkbaren Monsterteil.

Hallo Peter,

es ist ja schon fast alles gesagt worden. Ohne funktionierenden Akku
wird das nichts. Ich nehme allerdings die original Dryfit-Akku und hab
noch keinen Grund gesehen, das Teil umzubauen. Im Gegenteil, wenn der
Akku leer ist, wechsle ich ihn sofort gegen den Ersatzakku. Wenn das
umgebaut ist, so wie die Geschichte mit den Strombuchsen, schaut ein
schneller Akkuwechsel nicht mehr so gut aus. Und so teuer sind die
originalen auch nicht.

Ich hab den CT1 und den CT4 und bin absolut froh darüber. Die sind
zwar schwer, aber kein Vergleich zu den kleinen Frickelblitzen, die
nur bei weißen Decken indirekt blitzen können und nur beim direkten
Blitzen eine kurze Aufladezeit haben. Da nehm ich dann lieber gar
keinen.

Gruß
Karlheinz

Patrick Schaefer

unread,
Dec 25, 2010, 5:00:01 AM12/25/10
to
Am 24.12.2010 23:23 schrieb Juergen Roesener:

> Schlimm fand ich nicht einmal die kalte Lötstelle, sondern dass man
> sie trotz angeblich ausführlicher Diagnose nicht gefunden hat.

Das ist doch klar. Der Service kannte vor allem die Produkte aus dem
eigenen Haus, ging also davon aus, das müsse so aussehen ;-)


Gruß
Patrick

Toni Grass

unread,
Dec 25, 2010, 6:14:25 AM12/25/10
to
Dietmar Belloff wrote:

> Ohauerha, ja, ich erinner mich. König der kalten Lötstellen bei

> Unterhaltungselektronik ist dagegen Philips [...]

Oh, von da her stammt also der Spruch: die Lötstellen sind kalt, ein
Philips wird nicht alt.

Toni

Dirk Flackus

unread,
Dec 29, 2010, 8:23:06 PM12/29/10
to

"Peter Schuster" <peters...@netcologne.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ievhn9$869$1...@newsreader5.netcologne.de...
> Zunächst einmal vielen Dank für Eure Ideen.
>
> Der Dryfit-Akku ist tatsächlich ziemlich platt _ und die
> Nickel-Metallhydrid-Akkus scheinen eine gute Alternative zu sein.
>
> Ich habe die Stromversorgung über ein regelbares Netzteil gefrickelt. Der
> Blitz selber tut, allerdings mit recht langen Blitzfolgezeiten. Wenn ich
> mit voller Leistung blitze, braucht es 1 Minute 35 Sekunden um wieder
> blitzbereit zu sein.
>
> Ich habe die Spannungsbegrenzung auf 6V gestellt. Er zieht dann so 0,6A im
> blitzbereiten Zustand. Nach dem Blitzen steigt der Strom relativ langsam,
> nach ca. 30 Sekunden ist er auf 1,5A, nach ca. 1Minute fällt er langsam
> wieder ab. Bei etwa 0,7A zeigt er dann wieder Bereischaft an.
>
Hallo Peter,
hat das Netzgerät eine Strombegrenzung ?
1,5 A kommen mir wenig vor.
Selbst der 45er CT4 oder 5 ziehen wesentlich mehr wenn sie können.

Achte darauf, dass das Netzgerät HF Fest ist, oder fürge einen
Pi Filter (z. B. aus dem KFZ Bedarf für Funktgeräte) in die Zuleitung ein.

Gruß aus Rastatt
Dirk Flackus

Dieter Lefeling

unread,
Dec 30, 2010, 6:59:21 AM12/30/10
to
Dirk Flackus schrieb:

> hat das Netzgerät eine Strombegrenzung ?
> 1,5 A kommen mir wenig vor.
> Selbst der 45er CT4 oder 5 ziehen wesentlich mehr wenn sie können.

Absolut. Ich hab's vor Jahren mal mit NC-Akkus gemessen. Direkt nach dem
Abblitzen bei voller Leistung wurde der 10-Ampere-Bereich des Messgeräts
überschritten. Innerhalb einer Sekunde ging es dann auf mehrere Ampere,
weiter über etwa ein Ampere, um sich schließlich bei 100...200 mA
einzupendeln.

1,5 A Maximalstrom ist also so gut wie nix.

Dieter

Peter Schuster

unread,
Dec 30, 2010, 7:00:23 AM12/30/10
to

Dirk Flackus
fragte:

> hat das Netzgerät eine Strombegrenzung ?
> 1,5 A kommen mir wenig vor.
> Selbst der 45er CT4 oder 5 ziehen wesentlich mehr wenn sie können.
>
> Achte darauf, dass das Netzgerät HF Fest ist, oder fürge einen
> Pi Filter (z. B. aus dem KFZ Bedarf für Funktgeräte) in die Zuleitung ein.
>

MoinMoin Dirk!

Das ist ein Labornetzgerät Digi 40 von Voltcraft und kann bis 40V/5A
Gleichstrom. Ich habe die Spannung auf 6V begrenzt und die Strombegrenzung
voll aufgedreht. Und per Krokodilklemme an die Kontakte des Generators. Wie
meist Du das mit der HF-Festigkeit?

In den letzten Tagen habe ich das Ding öfter betrieben wie von anderen
"Wiedererweckern" hier geraten wurde:
von 1/256stel Leistung nach ein paar Blitzen hochgedreht, wieder geblitzt
etc. Es scheint etwas zu helfen: jetzt zieht dax Teil bei voller
Blitzleistung nach etwa 15 Sek. 1,6A, nach 45 Sek. fällt der Strom wieder
langsam ab und nach etwa 70 Sek. ist er wieder blitzbereit. Ich weiß
natürlich nicht, wie lange ich sinnvoll diese Reformation des Kondensators
betreiben soll.

Beste Grüße,
Peter Schuster


Toni Grass

unread,
Dec 30, 2010, 7:13:59 AM12/30/10
to
Peter Schuster wrote:


>In den letzten Tagen habe ich das Ding öfter betrieben wie von anderen
>"Wiedererweckern" hier geraten wurde:
>von 1/256stel Leistung nach ein paar Blitzen hochgedreht, wieder geblitzt
>etc. Es scheint etwas zu helfen: jetzt zieht dax Teil bei voller
>Blitzleistung nach etwa 15 Sek. 1,6A, nach 45 Sek. fällt der Strom wieder
>langsam ab und nach etwa 70 Sek. ist er wieder blitzbereit. Ich weiß
>natürlich nicht, wie lange ich sinnvoll diese Reformation des Kondensators
>betreiben soll.

Nach meinem Dafürhalten ist der Elko hin. Meine alten Metze haben keine
solche Mätzchen gemacht nach einigen Jahren Ruhepause. Ich hätte da
schon Schraubendreher und Lötkolben in der Hand (letzteren latürnich am
kalten Ende ;-))

Toni
--
Es wird schon schief gehen, sagte der Turmbauer zu Pisa

Peter Schuster

unread,
Dec 30, 2010, 7:22:53 AM12/30/10
to

Dieter Lefeling
schrieb:

> Abblitzen bei voller Leistung wurde der 10-Ampere-Bereich des Messgeräts
> überschritten. Innerhalb einer Sekunde ging es dann auf mehrere Ampere,
> weiter über etwa ein Ampere, um sich schließlich bei 100...200 mA
> einzupendeln.
>

OhOh! Da liegen ja Welten zwischen... und im geladenen Zustand zieht meiner
0,5 - 0,6 A. Danke, Dieter, das ist eine sehr interessante Information.
Was schätzt Ihr, ob man den Kondensator reformieren kann? Ich nehme an, dass
es daran liegt. Oder wisst Ihr, was ein Austausch ungefähr kostet?

Viele Grüße,
Peter Schuster


Alice Mueller

unread,
Dec 30, 2010, 12:28:41 PM12/30/10
to
Aloha Karlheinz Guenster,

Du hast letztens geschrieben:

> On 21 Dez., 18:46, "Peter Schuster" <peterschus...@netcologne.de>
> wrote:
> es ist ja schon fast alles gesagt worden. Ohne funktionierenden Akku
> wird das nichts. Ich nehme allerdings die original Dryfit-Akku und
> hab noch keinen Grund gesehen, das Teil umzubauen. Im Gegenteil,
> wenn der Akku leer ist, wechsle ich ihn sofort gegen den Ersatzakku.
> Wenn das umgebaut ist, so wie die Geschichte mit den Strombuchsen,
> schaut ein schneller Akkuwechsel nicht mehr so gut aus. Und so teuer
> sind die originalen auch nicht.

Ich liebe diese Dinger. Die haben noch richtig Power.
Ich habe mir einfach einen neuen Akku gekauft, als mich irgend eine
dieser hier beschriebenen haarsträubenden Umbauaktionen anzutun. So
ein Akku kostet nicht die Welt. Einfach Typenschild anschauen,
googeln und schon bekommt man für knapp 15 bis 20 Taler einen neuen,
der weitere 10 Jahre hält. Wer nichtmal diese paar Taler übrig hat...
also bitte...

ulrich engel

unread,
Dec 30, 2010, 1:06:14 PM12/30/10
to
Am 30.12.2010 18:28, schrieb Alice Mueller:
> Aloha Karlheinz Guenster,
>
> Du hast letztens geschrieben:
>
>> On 21 Dez., 18:46, "Peter Schuster"<peterschus...@netcologne.de>
>> wrote:
>> es ist ja schon fast alles gesagt worden. Ohne funktionierenden Akku
>> wird das nichts. Ich nehme allerdings die original Dryfit-Akku und
>> hab noch keinen Grund gesehen, das Teil umzubauen. Im Gegenteil,
>> wenn der Akku leer ist, wechsle ich ihn sofort gegen den Ersatzakku.
>> Wenn das umgebaut ist, so wie die Geschichte mit den Strombuchsen,
>> schaut ein schneller Akkuwechsel nicht mehr so gut aus. Und so teuer
>> sind die originalen auch nicht.

Man kann die (schraubbaren! es gibt anscheinend auch andere)
Akkukästchen in 10 Minuten mit Mignons füllen; 6 Stück á 1-2 Äuro je
nach Qualität. Die laden ganz normal im Generator, nix Strombuchsen usw.


>
> Ich liebe diese Dinger. Die haben noch richtig Power.
> Ich habe mir einfach einen neuen Akku gekauft, als mich irgend eine
> dieser hier beschriebenen haarsträubenden Umbauaktionen anzutun. So
> ein Akku kostet nicht die Welt. Einfach Typenschild anschauen,
> googeln

... hab ich grad mal getan ...

und schon bekommt man für knapp 15 bis 20 Taler einen neuen,
> der weitere 10 Jahre hält. Wer nichtmal diese paar Taler übrig hat...

... 40 Oyronen im Ausverkauf, plus Porto; 60.-- angeblich UVP. Wer einen
60ct4 wirklich benutzt, braucht 2 Akkus.

> also bitte...

Ich lebe offensichtlich in einer anderen Währungszone. Ich komme bei 2
Akkus auf 6-10 Pizzen Differenz.

mfg u.e.

Dieter Lefeling

unread,
Dec 30, 2010, 2:51:54 PM12/30/10
to
Peter Schuster schrieb:

> OhOh! Da liegen ja Welten zwischen...

Vielleicht hat ja hier jemand ein Oszilloskop zur Hand und kann mal mit
einem Metz 45/60 (gespeist durch einen einwandfreien Akku) eine solche
Strommessung nachvollziehen. So dass man den Verlauf Strom über Zeit mal
grafisch vor Augen hat.

Also: Elektrobärchen vor! 8-)

Dieter

Alice Mueller

unread,
Dec 30, 2010, 8:12:38 PM12/30/10
to
Aloha ulrich engel,

Du hast letztens geschrieben:

> und schon bekommt man für knapp 15 bis 20 Taler einen neuen,
>> der weitere 10 Jahre hält. Wer nichtmal diese paar Taler übrig
>> hat...
>
> ... 40 Oyronen im Ausverkauf, plus Porto; 60.-- angeblich UVP. Wer
> einen 60ct4 wirklich benutzt, braucht 2 Akkus.

Ich hab das Ding für knapp 20 Taler bekommen. Dann müßtest Du wohl
noch mehr googeln. Ist aber auch schon zwei Jahre her... :-)

Volker Borchert

unread,
Jan 3, 2011, 6:57:17 AM1/3/11
to
Peter Schuster wrote:
> Gerade stelle ich fest, dass da das falsche Ladeger?t dabei ist: Typ 709,
> 6,8V, 400mA f?r den 45er. Eigentlich soll f?r den 60er es das 729er sein mit
> 7V, 600mA. Habe den Akku jetzt am Gleichstromnetzteil mit 7V & 0,5A
> Strombegrenzung.

Hm, gab es die 60er nicht wahlweise mit Pb oder NiCd?

Der Bleiakku ist IIRC ein Standardtyp von Sonnenschein, k�nnte evtl dort
noch lieferbar sein.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>

Hendrik Brixius

unread,
Jan 3, 2011, 7:18:30 AM1/3/11
to
Am 03.01.2011 12:57, schrieb Volker Borchert:

> Hm, gab es die 60er nicht wahlweise mit Pb oder NiCd?
>

> Der Bleiakku ist IIRC ein Standardtyp von Sonnenschein, könnte evtl dort
> noch lieferbar sein.

Wie schon geschrieben der
AKKU BLEI 6 V 4,2 AH DRYFIT A506/4,2 S
passt, wenn man die Kontakte umbiegt, beim Einlegen auf die richtige
Polung achtet und den Schalter am Generator auf Pb umstellt.

Schoene Gruesse,

Hendrik

--
http://www.swingbiker.de/
http://www.spezialaufnahmen.de/


Volker Borchert

unread,
Jan 3, 2011, 7:25:26 AM1/3/11
to
Hendrik Brixius wrote:
> Am 03.01.2011 12:57, schrieb Volker Borchert:
>
> > Hm, gab es die 60er nicht wahlweise mit Pb oder NiCd?
> >
> > Der Bleiakku ist IIRC ein Standardtyp von Sonnenschein, könnte evtl dort
> > noch lieferbar sein.
>
> Wie schon geschrieben der
> AKKU BLEI 6 V 4,2 AH DRYFIT A506/4,2 S
> passt, wenn man die Kontakte umbiegt,

Und der Standardtyp von Sonnenschein hat von Haus aus die passenden Pole
und paßt ohne solche Basteleien.

> beim Einlegen auf die richtige Polung achtet

Stimmt, der Metz-Akku hat eine Rippe, die die Einbaulage eindeutig macht.

> und den Schalter am Generator auf Pb umstellt.

--

Hendrik Brixius

unread,
Jan 3, 2011, 9:37:11 PM1/3/11
to
Am 03.01.2011 13:25, schrieb Volker Borchert:

> Und der Standardtyp von Sonnenschein hat von Haus aus die passenden Pole

> und pa�t ohne solche Basteleien.


Sonnenschein Dryfit A506 4.2K PB Blei-Akku
http://www.akkushop.de/sonnenschein-dryfit-a506-42k-pb-bleiakku-p-1683.html

Meinst Du diesen Akku?

Volker Borchert

unread,
Jan 4, 2011, 3:10:10 AM1/4/11
to
Hendrik Brixius wrote:
> Sonnenschein Dryfit A506 4.2K PB Blei-Akku
> http://www.akkushop.de/sonnenschein-dryfit-a506-42k-pb-bleiakku-p-1683.html
>
> Meinst Du diesen Akku?

Vermutlich. Fr�her[TM] hatte der aber IIRC nur 3,8 Ah.

Patrick Schaefer

unread,
Jan 5, 2011, 7:02:53 AM1/5/11
to
Am 23.12.2010 16:36 schrieb removesp...@chrzahn.de (Christian Zahn):

> Beim CT4 bin ich nicht so sicher. Der Generator vom 60 CT 1/2 ist
> identisch, der des CT4 wurde �berarbeitet. Ich wei� allerdings nicht,
> obs nur kosmetisch (Schalter und Schaltungsdesign) oder tiefgreifend
> (andere Stecker) ist. Laut Bildern im Web m��te der Stecker des CT1/2/4
> eigentlich gleich sein.

Ich habe hier einen 60CT-1 Generator (altes Modell mit wei�em Schalter
und ohne LED an der Oberseite) und einen 60CT-4 Blitzkopf. Da ich beides
zusammen bekommen habe, habe ich auch nie gez�gert, das Ganze zu
kombinieren.

Allerdings ist das Verhalten schon etwas untypisch:

* sobald der Akku drin ist, leuchtet am Blitz die Funktionsanzeige, also
die rote Reihe Ziffern ganz oben. Falls der Blitzelko voll ist, leuchtet
auch die gr�ne LED am Blitz. Egal, ob der Schalter am Generator aus oder
ein ist.

* schaltet man bei leuchtender gr�ner LED den Generator ein, so geht die
LED aus, um dann gegen Ende des Ladevorgangs wieder anzugehen.

D.h. um das Ding sicher auszumachen mu� man das Kabel trennen oder den
Akku entnehmen.

Ansonsten funktioniert's problemlos.


Patrick

BTW: Zundspannung am Synchronkabel ist 7,5 V


Christian Zahn

unread,
Jan 5, 2011, 2:25:24 PM1/5/11
to
Patrick Schaefer <pa.sc...@web.de> wrote:

> Ich habe hier einen 60CT-1 Generator (altes Modell mit weißem Schalter


> und ohne LED an der Oberseite) und einen 60CT-4 Blitzkopf. Da ich beides

> zusammen bekommen habe, habe ich auch nie gezögert, das Ganze zu

> kombinieren.
> Allerdings ist das Verhalten schon etwas untypisch:
> * sobald der Akku drin ist, leuchtet am Blitz die Funktionsanzeige, also
> die rote Reihe Ziffern ganz oben.

Auch wenn der Generator abgeschaltet ist?

> Falls der Blitzelko voll ist, leuchtet

> auch die grüne LED am Blitz. Egal, ob der Schalter am Generator aus oder
> ein ist.

Ist bein 60 CT2 iirc auch so. Diese Anzeige wird recht direkt direkt vom
Elko gespeist. Auch die optionale Beleuchtung der Anzeigen hinten am 60
CT2-Stab leuchtet bei abgeschaltetem Generator, abe geladenem Elko.

> D.h. um das Ding sicher auszumachen muß man das Kabel trennen

IMO das sicherste.

> oder den Akku entnehmen

Reicht bei meinem 60 CT2 nicht.

Was man mit dem 45 CT1 auch machen kann: Elko laden, Akkupack raus, im
Automatikmodus bei kleinster Blende mehrfach blitzen, bis die
Elkospannung nicht mehr reicht. Bei diesen älteren Metzblitzen wird die
Schaltung im Inneren wohl von der Hochspannung mitversorgt. Ab SCA müßte
damit aber eigentlich Schluß gewesen, die brauchen die Niederspannung
aus den Akkus.

Ich habe gerade mal den 45er-Koffer durchprobiert (Elkos jeweils
geladen):

45 CT1 blitzt ohne Akku im Automatikmodus korrekt,

45 CT4 (SCA 300) blitzt ohne Akku im Automatikmodus, steuert sich aber
nicht korrekt, sondern gibt eine undefinierte Teillast ab. SCA-Modus
nicht getestet, aber vermutlich ohne Akku nicht möglich.

45 CT5 (SCA 500, älter als der CT4) blitzt ohne Akku im Automatikmodus
korrekt, jedoch bleiben die Siebensegmentanzeigen usw. dunkel.
SCA-Betrieb nicht getestet, aber vermutlich ohne Akku nicht möglich.

45 CL4 digital (aktuelle Version) löst ohne Akku gar nicht erst aus.

bis die tage... chris z.
--
//*** *** *** *
Museum für alte Kameras sowie Fotogalerie:
http://www.ChrZahn.de

Patrick Schaefer

unread,
Jan 5, 2011, 3:31:32 PM1/5/11
to
Am 05.01.2011 20:25 schrieb removesp...@chrzahn.de (Christian Zahn):

> Ist bein 60 CT2 iirc auch so. Diese Anzeige wird recht direkt direkt vom
> Elko gespeist. Auch die optionale Beleuchtung der Anzeigen hinten am 60
> CT2-Stab leuchtet bei abgeschaltetem Generator, abe geladenem Elko.

Genau die meinte ich mit Funktionsanzeige, das ist also der gleiche
Zustand wie bei mir. Scheint also normal zu sein.


Danke, Gru�
Patrick

Dietmar Belloff

unread,
Jan 5, 2011, 3:32:30 PM1/5/11
to
Christian Zahn <removesp...@chrzahn.de> wrote:

> Bei diesen älteren Metzblitzen wird die
> Schaltung im Inneren wohl von der Hochspannung mitversorgt.

Wenn ich den Schaltplan richtig angeschaut habe ist das wohl so, beim
fast gleichen 40CT-1 (und dem neueren 40CT-4) übrigens ebenso.


--
Bye, Dietmar

halloda

unread,
Feb 12, 2011, 6:09:23 PM2/12/11
to
Guten Tag zusammen,

die Google-Suche hat mich auf diese Diskussion aufmerksam gemacht.
Ich besitze ebenfalls einen Mecablitz 60 CT-4, der, Schande über mich,
"etwas länger" nicht in Gebrauch war.
Nun ist nach ein paar Jahren Standzeit der Dryfit-Akku natürlich
komplett hinüber.
NAch dem Aufladen piepst es nur mal ganz kurz beim Einschalten und das
Kontrollämpchen am Einschaltknopf leuchtet nach kurfristigem Blinken
dauerhaft. (Dauerhaftes Leuchten deutet laut METZ-Service auf einen
defekten oder sehr stark entladenen Akku hin)
Anstelle eines Blei-Akkus wollte ich es mal mit Ni-MH-Akkus probieren,
so wie ich es u.A. hier gelesen habe.
Also holte ich mir heute bei LIDL drei 2er Packungen LSD-Babyzellen
(LSD=Low Self Dicharge), die diverser Forenbeiträge gar nicht schlecht
sein sollen.
Die Baby-Zellen haben 1,2 V und 4000 mAh Kapazität.
Aus 5 Akkus habe ich einen 6V-Block (laut Multimeter sogar 6,4V)
zusammengeschustert und an das Blitzgerät geklemmt.
Leider dauert das Laden sehr lange.
Ohne jetzt gemessen zu haben, würde ich sagen, gefühlte 45 Sekunden
nach einem Vollblitz.
Und man hört auch so gar nicht dieses typische hochfrequente "Blitz-
Lade-Fiepen"
Jetzt bin etwas verunsichert, was ich davon halten soll.
Hier und in diversen anderen Foren habe ich nämlich eigentlich immer
nur von Selbstbau-Packs aus AA-Akkus gelesen, ich habe aber Baby-
Zellen genommen.
Kann es sein, dass Baby-Zellen eventuell einen höheren Innenwiderstand
haben, so dass sie den Blitz nicht so schnell laden können?
Bringt es eventuell etwas, wenn ich noch den sechsten Akku
dazuschalte?
Dann käme ich auf etwa 7,7 V. Macht der Blitz diese Spannung mit? Oder
besteht die Gefahr, dass ich da etwas verbruzzle?

DAnn hätte ich noch eine Frage zu den Blei-Akkus.
Die Standard-Akkus sind ja diese Dryfit-Akkus aus _Bleigel.
Weiß jemand, ob man auch bedenkenlos Bleivlies-Akkus nehmen kann?
Die sollen ja größere Ladeströme liefern, als Bleigel-Akkus.
Macht das BLitzgerät den Einsatz dieser Akkus problemlos mit?

Über ein paar erhellende Worte würde ich mich sehr freuen.

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