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Plaubel Makina 670: Schoenes Stueckchen im Taschenbuchformat??

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Benedikt Hotze

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Oct 14, 1998, 3:00:00 AM10/14/98
to
In dem von mir bereits ausgiebig kritisierten aktuellen Heft vom FoMag
habe ich aber doch eine Doppelseite unter dem Rubrum "Leidenschaft
Kamera" gefunden, die mich angesprochen hat. Es geht dabei um die
offenbar nicht mehr erhältliche 6x7-Mittelformat-Meßsucherkamera
"Plaubel Makina 670", deren 80mm-Nikon(!)-Objektiv per Balgen
ausgeklappt wird. Das ganze Gerät sei nicht größer als ein (dickeres)
Taschenbuch (fomag) und manteltaschentauglich
(rec.photo.equipment.medium-format).

Ein offenbar wunderschönes Stückchen. Leider vermeidet der
Fomag-Schreiber jeglichen Hinweis auf Herkunft oder
Produktionsgeschichte der Kamera, statdessen bringt er "journalistische"
Stories darüber, wie er sich in seinem Urlaub von seiner Familie
loseisen mußte, um mit dieser Kamera knipsen gehen zu können. Die
Ergebnisse sehen gedruckt aus wie mit APS :-(

Dennoch habe ich bei unseren Ami-Freunden im Web gestöbert. Plaubel ist
offenbar eine Frankfurter Firma, die seit Anfang des Jahrhunderts auf
dem Markt ist / war; die Makina 6x7 ist offenbar in den fünfziger Jahren
entwickelt worden, sah aber anders aus als die in Frage stehende. Mitte
der Siebziger muß es eine Neuauflage gegeben haben, die der
beschriebenen Form nahekommt.

1. Frage: Ist dies ein japanischer Hersteller, der den Namen gekauft
hat? Von wann bis wann gab es diese Kamera?

2. Die im Fomag beschriebene Kamera hat ein 2.8/80er Nikkor, d.h. ein
ganz leichtes Weitwinkel; eigentlich Normalformat. Es muß aber auch in
den siebziger / achtziger Jahren eine Weitwinkelversion gegeben haben.
Diese täte mich nun brennend interessieren. Kennt jemand die? Kann
jemand was über die Qualität der Linse sagen? Auch über die Bedeutung
der Modellbezeichnungen (6x7; W67; 670) herrscht keine Einigkeit.

Zur Verdeutlichung zwei Quotes aus rec.photo.equipment.medium-format:

<quote>
They also made a model with a wider lens (55mm?, I think it was called
the W67). When I was buying the 670 I tested this camera also but found
that the lens wasn't really sharp until about f8 or so.

Plaubel Makina 67 is advertised for 950.00 to about 1300.00 US$ in
Shutterbug. Plaubel Makina 670 (later model with 220 capability) is
advertised for about 1500.00 - 2200.00 US$. The wide angle shows up at
3000.00+
Repairs are not cheap, but the lens is very, very good.
</quote>

Benedikt

Benedikt Hotze

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Oct 14, 1998, 3:00:00 AM10/14/98
to
Benedikt Hotze <bene...@gmx.net> wrote:

Nochmal ne Ergänzung aus den amerikanischen Gruppen:

> The Plaubel Makina was a 6X7 folding rangerfinder camera using 120 film.

Nimmt auch 220er. So ist es jedenfalls im Fomag zu sehen: Ein Umschalter
(120/220) auf dem Gehäusedeckel neben dem Bildzählwerk.

> Looks a bit like a Mamiya 6X6. There were two models, one using an 80mm
> Nikkor and another using a 55mm. Neither lens was interchangable.

Aha.

> There were two versions, the 67 and the 670, with a W for the wide angle
> models. The 67 came first and the 670 succeded it.... several minor cosmetic
> and mechanical modifications.

> The Nikkor lenses are superb! I have a 670 with the 80mm F.28 and am
> constantly amazed at the resolution of the lenses.

Hm. Ob die notorisch begeisterungsfähigen Freunde das *nachmessen* oder
einfach glauben wollen??? Und was sagt uns das jetzt über die optische
Qualität des Weitwinkelobjektivs? Das soll ja angeblich schwächer
sein...

> The camera itself is a joy
> to use. The lens folds almost completly into the body and the camera will fit
> in the pocket of an overcoat. No other 6X7 camera can make this claim. It
> also has a built in coupled meter.

> They were on the market for a few years in the early to mid-80's. I don't
> know how many were sold but they still appear occasionally on the used market.
> They are expensive though, costing about $1,250 - $1,500 in good condition.

Nochmal: Benedikt.

Thomas Schreyegg

unread,
Oct 14, 1998, 3:00:00 AM10/14/98
to
Benedikt Hotze wrote:
>

> Hm. Ob die notorisch begeisterungsfähigen Freunde das *nachmessen* oder
> einfach glauben wollen???


Es sollte eigentlich "nichtmessbare" Kriterien bei Fotos geben. Die
technischen Daten verschiedener Objektive moegen ja vielleicht sehr
aehnlich sein; trotzdem kann man im fertigen Bild noch Unterschiede
erkennen, die wirklich ins Auge stechen und nicht durch 3 Linienpaare
mehr erklaerbar sind. Die Farbabstimmung, die Art der Blende oder evtl.
auch die Streulichtempfindlichkeit werden in den gaengigen Tests nicht
untersucht. Ich habe 'mal vor einiger Zeit mit meinem Vater unsere
beiden 50-mm-Objektive verglichen. Selbst bei 10 x 15 Grosslaborabzuegen
(gleiches Labor, gleichzeitig abgegeben, vermutlich also in einem Rutsch
entwickelt) konnte man bei den meisten Bildern genau sagen, mit welchem
Objektiv sie gemacht wurden. Bei den Dias war's dann ganz klar. Beide
50er waren laut CoFo, soweit ich mich erinnern kann, "hervorragend".
Eines der beiden (ca. 8 mal so teuer wie das andere :-) ) war aber so
deutlich "anders" (nicht unbedingt besser), dass der Test im Nachhinein
vollkommen ueberfluessig zu sein scheint.

Tom
--
Gegen Dosenbier!

Dieter Lefeling

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to
Benedikt Hotze schrieb:

> Es geht dabei um die
> offenbar nicht mehr erhältliche 6x7-Mittelformat-Meßsucherkamera
> "Plaubel Makina 670", deren 80mm-Nikon(!)-Objektiv per Balgen
> ausgeklappt wird.

Hoert sich nach der Makina 67 an. Kam 1980 auf den Markt. Das Objektiv
war tatsaechlich ein Nikon 2,8/80, die Kamera konnte recht flach
zusammengeklappt werden. Wegen weiteren Details siehe weiter unten.

> They also made a model with a wider lens

Ja, stimmt. Mit einem Nikkor 4,5/55.

> Plaubel Makina 67 is advertised for 950.00 to about 1300.00 US$

Ueber dieses Modell sollte ich einiges finden koennen.
Kostete damals in D uebrigens gut 2000,-

> Shutterbug. Plaubel Makina 670 (later model with 220 capability)

Dazu wuesste ich auf den ersten Gedaenken erstmal nichts.

Wie schon angedeutet: Zur Makina 67 habe ich einige "zeitgenoessische"
Infos: Color Foto Besprechung mit Borell-Kommentar, und sogar einen
"Normtest" davon (mit Messung des Belichtungsmessers, der Verschluss-
zeiten, Sucherbildgroesse, etc.). Beides liegt hier neben mir: Die
Besprechung aus CoFo 3/80, S. 34ff., und der Normtest aus CoFo 3/83,
S. 88ff., der sowohl ueber die 67 als auch die W67 geht. Also nur zu:
Was willst Du wissen?

Dieter


Dieter Lefeling

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to
Benedikt Hotze schrieb:

> Dennoch habe ich bei unseren Ami-Freunden im Web gestöbert.

Ich habe einfach mal auf der grossen MF-Link-Liste nachgesehen
(http://www.smu.edu/~rmonagha/mf/cameras.html) und da natuerlich
auch was zur Makina 67 gefunden:

http://www.smu.edu/~rmonagha/mf/plaubel67.html

Kuck mal rein. Die Seite enthaelt Fotos der Kamera, einen Kommentar des
Autors und diverse Beitraege aus rec.photo.* zum Thema.

Dieter


Peter Siepen

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Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to
In de.rec.fotografie Benedikt Hotze <bene...@gmx.net> wrote:
> ... Es geht dabei um die

> offenbar nicht mehr erhältliche 6x7-Mittelformat-Meßsucherkamera
> "Plaubel Makina 670", deren 80mm-Nikon(!)-Objektiv per Balgen
> ausgeklappt wird. Das ganze Gerät sei nicht größer als ein (dickeres)
> Taschenbuch (fomag) und manteltaschentauglich

In der Zeitschrift Photo-Deal war vor einiger Zeit ein Artikel ueber
die Kamera. Den werde ich direkt heute abend mal heraussuchen.

Allerdings sind die Gebrauchtpreise fuer die Dinger recht hoch, mit
einer Mamiya 6 bzw 7 kommt man da vermutlich guenstiger weg.

Ein Arbeitskollege hat sich letzte Woche eine Mamiya 6 MF gekauft, ein
schoenes Teil und definitiv auch Manteltaschentauglich. Und da es
demnaechst mit dem NHG II wohl auch einen vernuenftigen 800'er
Negativfilm fuers Mittelformat gibt, waere das 'ne tolle
Kombination. Ich habe ein paar Aufnahmen gesehen, die er mit 'ner
1/30s gemacht hat und selbst da war die Ausbeute erstaunlich hoch.

Gruesse,

Peter Siepen

Benedikt Hotze

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to
Dieter Lefeling <lefe...@muenster.net> wrote:

> > They also made a model with a wider lens
>
> Ja, stimmt. Mit einem Nikkor 4,5/55.

Hm. In den rec.photo.*-Newsgroups schreiben sie was von einem 65er. Ein
55er wäre sensationell.

> > Shutterbug. Plaubel Makina 670 (later model with 220 capability)
>

> Dazu wuesste ich auf den ersten Gedaenken erstmal nichts.

Scheint der Nachfolger der 67 zu sein. Dieses Modell ist in FoMag
abgebildet. Gab es aber ofenbar nur als 80er, nicht als WW.


>
> Wie schon angedeutet: Zur Makina 67 habe ich einige "zeitgenoessische"
> Infos: Color Foto Besprechung mit Borell-Kommentar, und sogar einen
> "Normtest" davon (mit Messung des Belichtungsmessers, der Verschluss-
> zeiten, Sucherbildgroesse, etc.). Beides liegt hier neben mir: Die
> Besprechung aus CoFo 3/80, S. 34ff., und der Normtest aus CoFo 3/83,
> S. 88ff., der sowohl ueber die 67 als auch die W67 geht. Also nur zu:
> Was willst Du wissen?

Alles über die *W*67. Mich interessiert die Weitwinklige. Ich gehe ja
immer noch schwanger mit einer Formatvergrößerung, die ein "Shiften
durch Ausschnittsvergrößerung" ermöglicht. Da sind
Mittelformat-Sucherkameras interessant (wg. symmetrischer Objektive).

Zum Beispiel: Hat das Gerät eine Wasserwaage / Anschluß dafür?
Wie ist die (Test-)Qualität der Weitwinkellinse? und und und...

Benedikt

Peter Braun

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to


>
>
> 1. Frage: Ist dies ein japanischer Hersteller, der den Namen gekauft
> hat? Von wann bis wann gab es diese Kamera?
>

Plaubel gibts noch, die sitzen, wenn ich mich jetzt nich voellig irre, in
Frankfurt in der Borsigallee. Wenn Du die Telefonnummer von denen brauchst,
kannst Du mich gerne anmailen, ich such sie Dir dann raus.Plaubel arbeitet
zumindest im Vertrieb mit Horseman und Toyo zusammen. Wie da allerdings die
Eigentumsverhältnisse aussehen, weiss ich auch nicht so genau.
Du kannst auf alle Faelle von Plaubel Kataloge kriegen. Der Service bei
aelteren Modellen ist auch recht gut, ich habe bisher nahezu alle
Ersatzteile fuer meine Peco- Universal II erhalten koennen.

Peter


Dieter Lefeling

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to
Thomas Schreyegg schrieb:

> Es sollte eigentlich "nichtmessbare" Kriterien bei Fotos geben. Die
> technischen Daten verschiedener Objektive moegen ja vielleicht sehr
> aehnlich sein; trotzdem kann man im fertigen Bild noch Unterschiede
> erkennen, die wirklich ins Auge stechen und nicht durch 3 Linienpaare
> mehr erklaerbar sind. Die Farbabstimmung, die Art der Blende oder evtl.
> auch die Streulichtempfindlichkeit werden in den gaengigen Tests nicht
> untersucht.

Das war nicht immer so: Kuck Dir mal einen beliebigen Color Foto Praxis-
test zwischen 1977 und 84 an. Da wurde wirklich jedes noch so kleine
Detail unter die Lupe genommen. Saemtliche Abbildungseigenschaften
wurden sehr differenziert gewertet. Man konnte spaeter seine eigene
Gewichtung einbringen und so sein individuelles Testergebnis ermitteln.
Darunter fielen Aufloesung, Kontrast, Art und Ausmass der Verzeichnung
bei verschiedenen Brennweiten, Reflexanfaelligkeit, Farbwiedergabe,
Vignettierung bei verschiedenen Brennweiten und Blendenwerten, etc. etc.
Das alles dokumentiert mit unzaehligen Belegfotos. Dazu kamen noch Dinge
wie die Anzahl der Blendenlamellen, Gleichmaessigkeit der Blenden-
oeffnung, Genauigkeit der Brennweiten- und Blendenangaben, praktische
oder unpraktische Details (etwa die Wirksamkeit oder das Nichtvorhanden-
sein von Gelis, konstruktive Schwachstellen wie glaenzende Fassungsteile
etc.), und dazu eine durchaus kritische Bewertung, wo es angebracht war.
Der Autor dieser Tests (W.E. Schoen) ist dann Mitte der Achtziger zu
einer anderen Zeitschrift (Photo Revue?) gewechselt und schrieb spaeter
dann fuer diverse andere Zeitschriften (ich glaube, ich habe mal was in
PTI und MFM gelesen).

Dieter


Hans-Christian Pauly

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to

Benedikt Hotze schrieb in Nachricht
<1dgxmva.1nt...@brln-m43-67.pool.mediaways.net>...

>Dieter Lefeling <lefe...@muenster.net> wrote:
>
>> > They also made a model with a wider lens
>>
>> Ja, stimmt. Mit einem Nikkor 4,5/55.
>
>Hm. In den rec.photo.*-Newsgroups schreiben sie was von einem 65er. Ein
>55er wäre sensationell.
>
[...]

>
>Alles über die *W*67. Mich interessiert die Weitwinklige. Ich gehe ja
>immer noch schwanger mit einer Formatvergrößerung, die ein "Shiften
>durch Ausschnittsvergrößerung" ermöglicht. Da sind
>Mittelformat-Sucherkameras interessant (wg. symmetrischer Objektive).
>
>Zum Beispiel: Hat das Gerät eine Wasserwaage / Anschluß dafür?
>Wie ist die (Test-)Qualität der Weitwinkellinse? und und und...
>
>Benedikt


Habe hier ein amerikanisches Büchlein (hmm - Bildbändchen) über einige
Nationalparks, und zu den Bildern sind jeweils die technischen Daten
angegeben.
Ein Bild ist dabei, das mit einer "Plaubel Makina proshift superwide"
aufgenommen worden ist, Objektiv dazu "47 mm super angulon".
Wie's scheint, wäre das ja ein noch geeigneteres Equipment...

hc

Dieter Lefeling

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to
Benedikt Hotze schrieb:

> > Was willst Du wissen?


>
> Alles über die *W*67. Mich interessiert die Weitwinklige.

> Zum Beispiel: Hat das Gerät eine Wasserwaage / Anschluß dafür?

Sie hat einen Sucherschuh - ohne Mittenkontakt :-)
(aber natuerlich auch einen Blitzkabelanschluss)

> Wie ist die (Test-)Qualität der Weitwinkellinse?

Ueber die Qualitaeten des Objektivs geben meine Quellen nichts her.
Bisher habe ich aber nur positive Kommentare zur Optik der 67er Reihe
gehoert.

> und und und...

Okay, hier die Infos zur W67:

Das Objektiv ist ein "Wide Nikkor 1:4,5/55" (gemessen: 4,7/55,6 mm) und
laest sich bis 0,8 m scharfstellen. 62er Filter, Blende von 4,5 - 22
stufenlos einstellbar.

Bildformat 55,6x68,5 mm^2. Laut CoFo 5/83 koennen beide Modelle
(67 und W67) 120er oder 220er Film verwenden.

Das Teil wiegt 1250 g und ist zusammengeklappt 17 x 11,6 x 5,5 cm gross.

Sucherbild gut ueberschaubar, allerdings problematisch fuer Brillen-
traeger, die mit Randbeschnitt leben muessen. Parallaxenausgleich ist
vorgesehen. Sucherbild zeigt vertikal 85%, horizontal 90% vom Bild.
Fokussierung ueber Mischbild-E-Messer mit "sehr grosser" Messbasis.
Erfolgt ueber grossen Drehknopf neben dem Schnellschalthebel, also dort,
wo bei anderen Kameras das Zeitenrad sitzt.

Verschluss: Mechanischer Copal Ventralverschluss, 1 - 1/500s, natuerlich
voll synchronisiert. Im Test wurde ein fuer einen derartigen Typ sehr
gute Genauigkeit gemessen: bis 1/250 +/- 1/8 EV, bei 1/500 +1/6 EV.
Natuerlich bei offener Blende. Bei kleineren Werten kommt der uebliche
Systemfehler von Zentralverschluessen mit rein. Im Extremfall (1/500 bei
Blende 22) liegt man wie ueblich bei +1 Blende.

Belichtungsmessung per TTL-Nachfuehrmessung. Messfeld entspricht dem des
E-Messers im Sucher, also quasi Spot. Anzeige ueber 3 LEDs, (+ / - / ok)
in rot bzw. gruen. Allerdings zeigt das Ding ueber einem Intervall von
immerhin 3/4 Blenden noch "korrekte" Belichtung an. Bei der Testkamera
war der Beli ein bisschen knapp eingestellt. Je nach Einstellung lag man
aufgrund des grossen Toleranzbereichs irgendwo zwischen 0 und -1 Blende.
Das wurde auch negativ vermerkt. ASA-Bereich 25-1600 ASA. Messbereich
ist EV 4,5-18 bei 100 ASA, also der komplette einstellbare Bereich ab 1s
bei Blende 4,5 (ergibt EV 4,5).

Stromversorgung ueber 2xSR44, wie in Deiner F3. Stromverbrauch bei
Belichtungsmessung ca. 10 mA.

Alles klar?

Dieter


Peter Siepen

unread,
Oct 15, 1998, 3:00:00 AM10/15/98
to
In de.rec.fotografie Peter Siepen <sie...@nga12.uni-duisburg.de> wrote:
> In de.rec.fotografie Benedikt Hotze <bene...@gmx.net> wrote:
> > ... Es geht dabei um die
> > offenbar nicht mehr erhältliche 6x7-Mittelformat-Meßsucherkamera
> > "Plaubel Makina 670", deren 80mm-Nikon(!)-Objektiv per Balgen
> > ausgeklappt wird. Das ganze Gerät sei nicht größer als ein (dickeres)
> > Taschenbuch (fomag) und manteltaschentauglich

> In der Zeitschrift Photo-Deal war vor einiger Zeit ein Artikel ueber
> die Kamera. Den werde ich direkt heute abend mal heraussuchen.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier etwas wiederhole, was schon
andere gepostet haben, viel gibt der Artikel nicht her, aber immerhin
schoene Bildchen aller drei Kameras, wenn interesse besteht, kann ich
die ja Mailen !?

Zunaechst gab es wohl die Makina 67 mit einem Nikon 2.8/80 und die W67
mit einem Nikon 4.5/55. Beide haben Nachfuehr-Beli.

Spaeter gab es dann die Makina 670, die dann auch 220'er Film
belichten konnte und einen heissen Blitzschuh bekam.

Mehr gibt der Artikel, ausser ein paar Senitmentalitaeten nicht her,
vor allem leider keine Daten ueber den Produktionszeitraum.

Gruesse,

Peter Siepen


Benedikt Hotze

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Hans-Christian Pauly <pa...@rol3.com> wrote:

> Habe hier ein amerikanisches Büchlein (hmm - Bildbändchen) über einige
> Nationalparks, und zu den Bildern sind jeweils die technischen Daten
> angegeben.
> Ein Bild ist dabei, das mit einer "Plaubel Makina proshift superwide"
> aufgenommen worden ist, Objektiv dazu "47 mm super angulon".
> Wie's scheint, wäre das ja ein noch geeigneteres Equipment...
>
> hc

Hey, klingt sehr gut. Shift hör ich immer gern. Mehr Infos erhältlich?

Benedikt

Benedikt Hotze

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Peter Siepen <pe...@dagobert.oberhausen.de> wrote:

> Spaeter gab es dann die Makina 670, die dann auch 220'er Film
> belichten konnte und einen heissen Blitzschuh bekam.

Meister 2 postete soeben, daß auch die 67 (in normal und in W) schon
220er-Film konnte.

> Mehr gibt der Artikel, ausser ein paar Senitmentalitaeten nicht her,
> vor allem leider keine Daten ueber den Produktionszeitraum

Leider. Mein Reden.

Benedikt

Benedikt Hotze

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Dieter Lefeling <lefe...@muenster.net> wrote:

> > Wie ist die (Test-)Qualität der Weitwinkellinse?
>
> Ueber die Qualitaeten des Objektivs geben meine Quellen nichts her.
> Bisher habe ich aber nur positive Kommentare zur Optik der 67er Reihe
> gehoert.

Hui, das klingt ja unkonkret ;-)

> Okay, hier die Infos zur W67:
>
> Das Objektiv ist ein "Wide Nikkor 1:4,5/55" (gemessen: 4,7/55,6 mm) und
> laest sich bis 0,8 m scharfstellen. 62er Filter, Blende von 4,5 - 22
> stufenlos einstellbar.

geilstens.

> Bildformat 55,6x68,5 mm^2. Laut CoFo 5/83 koennen beide Modelle
> (67 und W67) 120er oder 220er Film verwenden.

Aha. Die Amis sagen, nur das Nachfolgemodell 670 könne auch 220. Naja.,
ist ja wohl auch akademisch. 220er Rollfilme sind ja in der Andenkenbude
am Grand Canyon erst recht nicht erhältlich. Fast so selten wie APS!


>
> Das Teil wiegt 1250 g und ist zusammengeklappt 17 x 11,6 x 5,5 cm gross.

Niente.

>
> Sucherbild gut ueberschaubar, allerdings problematisch fuer Brillen-
> traeger, die mit Randbeschnitt leben muessen.

Wieso nur die Brillenträger? Auch mit Glasses kann ich doch das volle
Format einsehen, wenn auch nicht gleichzeitig...

> Parallaxenausgleich ist
> vorgesehen. Sucherbild zeigt vertikal 85%, horizontal 90% vom Bild.
> Fokussierung ueber Mischbild-E-Messer mit "sehr grosser" Messbasis.

<g>

> Erfolgt ueber grossen Drehknopf neben dem Schnellschalthebel, also dort,
> wo bei anderen Kameras das Zeitenrad sitzt.

Naja, muß ja *irgendwo* eingestellt werden. Bei einer Balgenkamera kann
man halt nicht einfach vorne an der Linse dreghen. Das weiß ich von
meiner Rollei 66SL.


>
> Verschluss: Mechanischer Copal Ventralverschluss, 1 - 1/500s, natuerlich
> voll synchronisiert. Im Test wurde ein fuer einen derartigen Typ sehr
> gute Genauigkeit gemessen: bis 1/250 +/- 1/8 EV, bei 1/500 +1/6 EV.
> Natuerlich bei offener Blende. Bei kleineren Werten kommt der uebliche
> Systemfehler von Zentralverschluessen mit rein. Im Extremfall (1/500 bei
> Blende 22) liegt man wie ueblich bei +1 Blende.

Aus welchen technischen Gründen leitet sich denn dieser "übliche
Systemfehler" der Zentralverschlüsse ab?

> Belichtungsmessung per TTL-Nachfuehrmessung. Messfeld entspricht dem des
> E-Messers im Sucher, also quasi Spot.

cool. Wie bei meiner CL.

> ASA-Bereich 25-1600 ASA. Messbereich
> ist EV 4,5-18 bei 100 ASA, also der komplette einstellbare Bereich ab 1s
> bei Blende 4,5 (ergibt EV 4,5).

Na, etwas schlappe Basis. Müßte wohl Herrn Gossen mitnehmen, wenns
dämmrig wird.

> Stromversorgung ueber 2xSR44, wie in Deiner F3.

Hae? Meine F3 wird von 8 Mignons aus dem Supermarkt bestromt. 4,99 das
Pack.

Achso, du meinst, ohne Motor... Da ist eine dicke "DL1/2N"-Knopfzelle
mit 3V drin. Duracell, made in Usa. Aber ich glaube, da kann man auch 2
1,5V-Plättchen gemeinsam reinlegen. Habe schon lang nicht mehr diese
Cohabitation versucht.

> Stromverbrauch bei
> Belichtungsmessung ca. 10 mA.
>
> Alles klar?

Noe. Der Stromverbrauch in milliAmpere sagt mir nix. Bin kein
Meßgerätebesitzer.

> Dieter

;-) danke herzlichst für deine ausführlichen Infos, Meister 2! Weißte
auch noch was zu dieser Plaubel Pro Shift, die in diesem Thread
angesprochen wurde?

Benedikt

Dieter Lefeling

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Benedikt Hotze schrieb:

> > Sucherbild gut ueberschaubar, allerdings problematisch fuer Brillen-
> > traeger, die mit Randbeschnitt leben muessen.
>
> Wieso nur die Brillenträger? Auch mit Glasses kann ich doch das volle
> Format einsehen, wenn auch nicht gleichzeitig...

Ja, aber man muss wohl schielen...

> Aus welchen technischen Gründen leitet sich denn dieser "übliche
> Systemfehler" der Zentralverschlüsse ab?

Ganz einfach: Verschluss und Blende liegen direkt voreinander. Das
heisst fuer eine Aufnahme bei offener Blende: Der Verschluss oeffnet
sich, bis er den ganzen Objektivdurchmesser freigibt, die Aufnahme wird
belichtet und er schliesst sich dann wieder. Alles zusammen ergibt dann
die effektive Belichtungszeit. So weit, so gut.

Bei einer kleinen Blende gibt der Verschluss ebenfalls zunaechst die
Blendenoeffnung frei. Wenn die aber nur ein paar Millimeter in der Mitte
des Objektivs gross ist, ist das schon nach sehr kurzer Zeit geschehen.
Den ganzen Rest seiner Oeffnungszeit laeuft der Verschluss nutzlos
hinter der geschlossenen Blende her. Obwohl der Verschluss sich noch gar
nicht auf seinen vollen Durchmesser geoeffnet hat, wird der Film also
bereits voll belichtet. Das gleiche geschieht beim Schliessen: die erste
Zeit laeuft der Verschluss wiederum hinter den weit zugezogenen Blenden-
lamellen her, ohne dass er die Belichtung beenden kann. Erst wenn er die
Blendenoeffnung erreicht hat, kann er wirksam werden.

Nachdem die Oeffnungs- und Schliesszeiten bei kurzen Verschlusszeiten
einen sehr bedeutenden Anteil an der Gesamtbelichtungszeit haben, tritt
eine merkliche Verlaengerung der effektiven Belichtungszeit auf. Das
ganze ist natuerlich umso schlimmer, je kleiner die Blendenoeffnung ist.
Der Fehler ist also umso deutlicher, je kuerzer die Zeit und/oder je
kleiner die Blende ist. Bei 1/500 und Blende 22 kann das mehr als eine
volle Blende werden. Verschlusszeiten von Zentralverschluessen werden
daher idR bei offener Blende gemessen. Color Foto hat frueher sowohl
diese Werte als auch die Abweichungen bei kleinen Blenden angegeben.
Dabei kamen mitunter wueste Ergebnisse heraus.

> > ASA-Bereich 25-1600 ASA. Messbereich
> > ist EV 4,5-18 bei 100 ASA, also der komplette einstellbare Bereich ab 1s
> > bei Blende 4,5 (ergibt EV 4,5).
>
> Na, etwas schlappe Basis. Müßte wohl Herrn Gossen mitnehmen, wenns
> dämmrig wird.

Oder Frau Minolta... =8)

> Achso, du meinst, ohne Motor... Da ist eine dicke "DL1/2N"-Knopfzelle
> mit 3V drin.

Wohl eine DL 1/3 N, oder ?-)

> Duracell, made in Usa. Aber ich glaube, da kann man auch 2
> 1,5V-Plättchen gemeinsam reinlegen.

Ja klar - so war das mal vorgesehen. Die 3V Lithiums sind die
Alternativmethode.

> Habe schon lang nicht mehr diese Cohabitation versucht.

Benedikt macht's mit Batterien ?-)

> > Stromverbrauch bei
> > Belichtungsmessung ca. 10 mA.
> >
> > Alles klar?
>
> Noe. Der Stromverbrauch in milliAmpere sagt mir nix. Bin kein
> Meßgerätebesitzer.

Diese Knopfzellen liegen so in der Groessenordnung von 150 mAh,
Du koenntest den Beli also 15 h eingeschaltet lassen.

> ;-) danke herzlichst für deine ausführlichen Infos, Meister 2! Weißte
> auch noch was zu dieser Plaubel Pro Shift, die in diesem Thread
> angesprochen wurde?

Hm - erstmal nicht. Kuck mal ins Netz, auf diesen MF-Link, den ich
gestern gepostet hatte.

Aaaaber: Ein Freund von mir hat soeben beschlossen, seine komplette
Nikon-Ausruestung zu verkaufen (darunter einige echte Rosinen). Er hat
beschlossen, auf Mittelformat umzusteigen - und zwar auf eine Arca Swiss
F-metric 6x9, ggf. mit 6x7-Kassette. Das sind im Prinzip sehr kompakte
Kameras auf optischer Bank, quasi Mittelformatkameras mit den Verstell-
moeglichkeiten von Grossformat. Sollen nicht groesser als eine uebliche
MF-Kamera sein. Die Objektive werden von SK kommen und sollen derzeit
den Stand der Dinge darstellen. Waer das nix?

Dieter


Benedikt Hotze

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Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Dieter Lefeling <lefe...@muenster.net> wrote:


> > > ASA-Bereich 25-1600 ASA. Messbereich
> > > ist EV 4,5-18 bei 100 ASA, also der komplette einstellbare Bereich ab 1s
> > > bei Blende 4,5 (ergibt EV 4,5).
> >
> > Na, etwas schlappe Basis. Müßte wohl Herrn Gossen mitnehmen, wenns
> > dämmrig wird.
>
> Oder Frau Minolta... =8)

Hihi. *Dieda* als Vorkämpfer der Frauenrechte... Aber du wirst mir
zustimmen, daß die Minolta-Belis, schon von der Bedienung her, etwas
fragiler sind, sind sie es nicht?

> > Achso, du meinst, ohne Motor... Da ist eine dicke "DL1/2N"-Knopfzelle
> > mit 3V drin.
>
> Wohl eine DL 1/3 N, oder ?-)

Hm, habe nachgesehen, hast recht, hm. Wie konnte ich nur so einen
unpräzisen Unsinn posten?

> Ja klar - so war das mal vorgesehen. Die 3V Lithiums sind die
> Alternativmethode.
>
> > Habe schon lang nicht mehr diese Cohabitation versucht.
>
> Benedikt macht's mit Batterien ?-)

Ich liege im Moment krank im Bette, da ist mir *jede* Abwechslung recht.

Benedikt

Dieter Lefeling

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Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Benedikt Hotze schrieb:

> Meister 2 postete soeben, daß auch die 67 (in normal und in W) schon
> 220er-Film konnte.

Das ist die Info laut Color Foto. Ich hab mich mal ein bisschen
umgesehen und auch mehrfach die gegenteilige Info gefunden. Also hier
mal ein bisschen Vorsicht.

Dafuer sind ein paar recht nette Links angefallen:

http://vision.kuee.kyoto-u.ac.jp/~shinsaku/medium/makina.html
Nette Bildchen von der Kamera und technische Daten 67, W67, 670.

http://www.cosmonet.org/camera/makina_e.htm
Viele Infos zu historischen Makinas, wie Du sie doch gesucht hast.
Kurzer Abriss von 1912 bis in die Achtziger.

Dietmar Langenohl

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to

Benedikt Hotze schrieb in Nachricht <1dgyyej.1jckaeu1txf011N@brl2-m41-

>
>Ich liege im Moment krank im Bette, da ist mir *jede* Abwechslung recht.
>
Hoffe, es ist nichts Ernstes. Wünsche rasche Genesung.

Dietmar Langenohl


Dieter Lefeling

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to
Benedikt Hotze schrieb:

> > > Na, etwas schlappe Basis. Müßte wohl Herrn Gossen mitnehmen, wenns
> > > dämmrig wird.
> >
> > Oder Frau Minolta... =8)
>
> Hihi. *Dieda* als Vorkämpfer der Frauenrechte...

Hm... was sag ich jetzt dazu ?

> Aber du wirst mir
> zustimmen, daß die Minolta-Belis, schon von der Bedienung her, etwas
> fragiler sind, sind sie es nicht?

Nee, aber ueberhaupt nicht. Ich weiss echt nicht, was der Deutsche so an
Gossen findet. Scheinen hier in D ja wohl Marktfuehrer zu sein, aber was
die Technik angeht, ist mir Minolta lieber. Mein Spoti F wuerde ich fuer
kein Geld der Welt gegen das Gossen Ungetuem tauschen wollen (ich hatte
seinerzeit die Wahl). Flashmeter III bis V scheinen mir auch mehr nach
meinem Geschmack als das entsprechende Gossen-Zeugs. Besonders mit den
aelteren Geraeten kann ich mich nicht recht anfreunden: Bei Lichtmessung
mit Kalotte ist das Handling eher unbequem, waehrend man bei anderen
Geraeten (auch Minolta) das Ding aus der Fotografierrichtung heraus
gleichzeitig ins Licht halten, messen und ablesen kann. Inzwischen sind
sie bei Gossen (Variosix etc.) aber wohl auch dahinter gekommen...

Zum Thema Genauigkeit: Zwei Lunasix F aus dem Bekanntenkreis muessen um
2/3 Blenden pluskorrigiert werden. Vor Jahren gab's mal einen Test in
PopPhoto, in dem die Genauigkeit der Teile gemessen wurde. Auch dort
lagen die Gossens etwas daneben, besonders der Master Pro (Mastersix).
Ja, ich weiss, bei Deinem ist das nicht so, aber... lass mir doch meine
Vorurteile... =8)

Sekonic macht uebrigens auch ein paar seeehr nette Sachen.
Einzige Schwachstelle: der Messbereich fuer Blitz.

> > Wohl eine DL 1/3 N, oder ?-)
>
> Hm, habe nachgesehen, hast recht, hm. Wie konnte ich nur so einen
> unpräzisen Unsinn posten?

Ja, aber echt <8)

> > > Habe schon lang nicht mehr diese Cohabitation versucht.
> >
> > Benedikt macht's mit Batterien ?-)
>

> Ich liege im Moment krank im Bette, da ist mir *jede* Abwechslung recht.

Ooohhh... dann mal Gute Besserung, nicht?
Aber erzaehl mal: sind Mignons oder Monos da nicht besser ?-)

Dieter


Hans-Christian Pauly

unread,
Oct 16, 1998, 3:00:00 AM10/16/98
to

Benedikt Hotze schrieb in Nachricht
<1dgyu4p.g1...@brl2-m41-144.pool.mediaways.net>...

Leider im Moment nicht, habe auch schon versucht, mehr über die Kamera
herauszubekommen. Irgendwie kam mir die "krumme" Brennweite bekannt vor.

Da war afair mal irgend etwas in so einem dieser Kataloge "Alle
Kameras/Objektive/etc." von CoFo (?). Dieter!??


Müßte so ungefähr 1982 gewesen sein.

hc


Reiner Gruhle

unread,
Oct 17, 1998, 3:00:00 AM10/17/98
to
Sorry, ein wenig Off Topic. Aber ich musste gestern halt ein wenig darüber
schmunzeln. Im INSERAT (Kleinanzeigenblatt) bot gestern einer eine

Blaubell Martina

an. :-)))

Ciao,

Reiner Gruhle

Benedikt Hotze

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
Birger Bremke <bre...@popmail.oche.de> wrote:

> Bei deiner Suche nach einer MF-Kamera für Architekturaufnahmen vor
> einiger Zeit, habe ich dich u. a. auf die Proshift hingewiesen,
> aber keine Reaktion bekommen. So ganz neu sollte die Info also
> nicht sein ...

Oh, sorry, werde ich gleich mal nacharbeiten. Es kann sein, daß ich
damals nicht allen Hinweisen nachging, weil ich während des noch
laufenden Threads verreisen mußte.

Benedikt

Dirk Breuer

unread,
Oct 18, 1998, 3:00:00 AM10/18/98
to
Hallo Reiner Gruhle!

RG> Sorry, ein wenig Off Topic. Aber ich musste gestern halt ein wenig
RG> darnber schmunzeln. Im INSERAT (Kleinanzeigenblatt) bot gestern einer
RG> eine

RG> Blaubell Martina

RG> an. :-)))

Telefonische Anzeigenannahme und fachunkundige Sachbearbeiterin, da passiert
sowas oefters. Schau' mal bei den Motorraedern nach, da stehen haeufig Modelle
namens "C4" drin, gemeint ist Klappersakis "Zephyr"... ;-)

Viele Gruesse aus der Voreifel, Dirk

Fidonet Sport.ger: *Das* Echo fuer Sportler!

Michael Quack

unread,
Oct 19, 1998, 3:00:00 AM10/19/98
to
Dirk Breuer schrieb:

>
> Telefonische Anzeigenannahme und fachunkundige
> Sachbearbeiterin, da passiert sowas oefters.
> Schau' mal bei den Motorraedern nach, da stehen haeufig Modelle
> namens "C4" drin, gemeint ist Klappersakis "Zephyr"... ;-)
Oder ein Sportgerät namens Ecktief Trainingsbank enpuppt
sich als Hausmarkengerät "Active".
Hier in Düsseldorf werden auch gerne Aqua-Clack-Kameras verkauft.
Und ihr sagt immer Unterwasser gäbe es nur von Nikon....


--
Michael Quack
<photo...@aol.com>
Website:
<http://members.aol.com/photoquack/foyer.htm>

Christoph Hertzler

unread,
Oct 20, 1998, 3:00:00 AM10/20/98
to
Also ich hab die Makina 67. Die kann nur 120er Film und nicht den 220er.
Ich mag die Kamera sehr; zusmmengeklappt kompakter (weil flacher) als viele
KB Spiegelreflex Ungetüme und das bei einer Spitzen Bildqualität. Wer auf
Wechselobjektive verzichten kann, hat mit dieser Kamera eine ideale
Reisekamera.

Gruß Christoph

P.s.: Ich wohne in Aachen, wie so viele hier, vielleicht krieg ich mal die
Kurve zum legendären Fotostammtisch, dann bring ich die Kamera mit.


Michael Quack

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Christoph Hertzler schrieb:

>
> P.s.: Ich wohne in Aachen, wie so viele hier, vielleicht
> krieg ich mal die Kurve zum legendären Fotostammtisch,
> dann bring ich die Kamera mit.

Lass Dich doch am Freitag hinter Rubber Duck Erik Golz
in den Konvoi nach Düsseldorf einreihen.

Lutz Feige

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Michael Quack wrote:
>
> Christoph Hertzler schrieb:
> >
> > P.s.: Ich wohne in Aachen, wie so viele hier, vielleicht
> > krieg ich mal die Kurve zum legendären Fotostammtisch,
> > dann bring ich die Kamera mit.
>
> Lass Dich doch am Freitag hinter Rubber Duck Erik Golz
> in den Konvoi nach Düsseldorf einreihen.

Genau, der Kollege kann meinen Platz haben. Meine Freundin feiert, daß
sie mal wieder älter geworden ist, da bin ich unabkömmlich.

Lutz

Christoph Hertzler

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Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
In article <362F4D...@ilt.fhg.de>, fe...@ilt.fhg.de says...

Danke für das Angebot, bin aber auch schon eingeladen,
vielleicht klappt es das nächste mal. Mit Makina.
Gruß, Christoph


Michael Quack

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
Christoph Hertzler schrieb:

>
> >> Lass Dich doch am Freitag hinter Rubber Duck Erik Golz
> >> in den Konvoi nach Düsseldorf einreihen.
> >
> Danke für das Angebot, bin aber auch schon eingeladen,
> vielleicht klappt es das nächste mal. Mit Makina.
> Gruß, Christoph

Ich setze Dich mal auf den Stammtischverteiler, dann
weisst Du auf jeden Fall immer Bescheid.

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