da ich vor der Entscheidung stehe, mir eine neue Kamera zuzulegen und zu
einer der beiden o.g. Modelle tendiere, würde mich folgendes interessieren:
1. Welche der beiden Kameras zeigt sich auch im rauhen Praxiseinsatz
(Reisefotografie teilweise unter expeditionsähnlichen Bedingungen) als
robuster ?
2. Welche der beiden Kameras ist technologisch führend und durch welche
Merkmale ?
3. Gibt es für die o.g. Kameras die Möglichkeit, Standard-Akkus (z.B.
Mignon-Zellen in Zusatz-Batteriepack) einzusetzen ?
Für Eure Antworten vorab schon mal vielen Dank !
Gruß
Ralf Brauer
ralfb...@t-online.de
RB schrieb:
Hallo,
1.
Das Gehäuse der F100 ist robuster als das der EOS 3 das merkt man schon
beim ersten anfassen.
Für harten Einsatz bei Reisen gibt es allerdings die Meinung das die
elektronische Blendenübertragung von Canon unepfindlicher gegen
Erschütterungen ist als die Mechanik von Nikon.
2.
Die EOS 3 ist ein Ausstattungswunder und hat alles was man braucht.
Wichtig gegenüber der F100 ist die Spiegelvorauslösung. ( Nur für
Fotografen die ein Staiv benutzen ). Die AF Messfeld anwahl ist bei der
F100 mittels einer Wippe besser gelöste. Die vollelektronische
übertragung von AF und Blende ist ein Technologischer Pluspunkt für
Canon.
3.
Mittels zusatzbaterieteil verbessert auch das Händling sind Mignonzellen
bei beiden Kameras möglich.
Beide Kameras sind sehr gut, haben allerdings auch Schwächen damit scih
die Profimodelle EOS1V und F5 auch noch verkaufen.
Man sollte bei der Entscheidung zwischen F100 /EOS3 auch das
Objektivprogramm / Zubehör der beiden Marken vergleichen. Mit beiden
Marken reisen Profis ind die extremsten Teile der Erde was für die
Robustheit spricht. Bei extremsen Touren sind Ausfälle natürlcih immer
möglich.
Gruß Joachim Raff www.wildlifepaparazzo.de
zuerst einmal vielen Dank für die prompte und ausführliche Stellungnahme.
> Beide Kameras sind sehr gut, haben allerdings auch Schwächen damit scih
> die Profimodelle EOS1V und F5 auch noch verkaufen.
Sind dies wirkliche Schwächen oder mehr elektronische "Spielereien"? Ist
insbesondere der Mehrpreis der Spitzenmodelle durch bessere Verarbeitung
oder zusätzliche in der Praxis notwendige oder zumindest sehr nützliche
Merkmale gerechtfertigt?
> Man sollte bei der Entscheidung zwischen F100 /EOS3 auch das
> Objektivprogramm / Zubehör der beiden Marken vergleichen.
Gibt es hier bedeutende Unterschiede? Wer bietet hierbei mehr?
Gruß
Ralf Brauer
ralfb...@t-online.de
Das Anfassgefühl ist aber kein sicherer Indikator für die Robustheit.
Ich habe noch bei keiner der beiden Kameras von defekten am Gehäuse
gehört.
> Die AF Messfeldanwahl ist bei der F100 mittels einer Wippe besser gelöst.
Das ist höchst subjektiv - ein anderer findet die Wippe vielleicht
schlechter.
--
Grüße Laurent Wirmer
Homepage: http://www.wirmer.de
Die d.r.f - Homepage: http://d-r-f.de
"Unser Kopf ist rund, damit unser Denken die Richtung wechseln kann."
-- Francis Picabia
Ich mache Makro-Aufnahmen, arbeite von Stativ etc, aber die
Spiegelvorauslösung habe ich noch nie vermisst. Für mich ist die
F100 die KB-SLR mit dem bestgedämpften Spiegel. Verwacklungen
habe ich noch nie gehabt - jedenfalls keine, die auf fehlende
Spiegelvorauslösung zurückzuführen sind.
>Die vollelektronische übertragung von AF und Blende ist
>ein Technologischer Pluspunkt für Canon.
Ob das eine praktische Relevanz besitzt, lasse ich mal
dahingestellt. :-)
Gruß,
Adrian
--
Homepage : http://www.adrian-ranfft.de
"Ein aehliches Trauerspiel gibts beim 4,0/500IS, das wird schneller
teurer als ich Kohle dafuer anhaeufen kann..." (H.F. am 27.06.01 in drf)
>Hallo,
>
>da ich vor der Entscheidung stehe, mir eine neue Kamera zuzulegen und zu
>einer der beiden o.g. Modelle tendiere, würde mich folgendes interessieren:
>
>1. Welche der beiden Kameras zeigt sich auch im rauhen Praxiseinsatz
>(Reisefotografie teilweise unter expeditionsähnlichen Bedingungen) als
>robuster ?
Ich glaube man kann sagen sie liegen etwa gleich auf. Die EOS3
entspricht laut Aussage von Canon der Robustheit einer EOS 1n und die
F100 ist auch nicht aus Pappe.
Wenn Du wirklich was solides willst, solltest Du u.U. die EOS 1v genauer
auschauen. Ist zwar etwas teurer, aber die Umweltresistenz (Wasser,
Staub, Feutichkeit, etc.) ist vermutlich zur Zeit die beste aller
AF-Kleinbildgehäuse. Laut Canon: Wenn eine 1v diesbezüglich mit 10
Punkten zu bewerten wäre, würde eine EOS 3 und die 1n mit 5 Punkten
bewertet.
Das Magazin Chasseur d'Images hat mal einen "Auslöse"-Test gemacht. Der
Verschluss der EOS 3 hielt solze 424'000 Auslösungen ohne Fehler durch.
Der Verschluss der F100 hat sich so bei >100'000 verabschiedet (genaue
Zahl hab ich leider nicht mehr.
Persönliche Erfahrung: Die F100 eines Kollegen (zur gleichen Zeit
gekauft wie meine EOS3 - 1999) war schon mal kaputt. Meine EOS 3 noch
nie.
>2. Welche der beiden Kameras ist technologisch führend und durch welche
>Merkmale ?
Das EOS-System ist vermutlich das innovativste und in sich konsisteteste
System im Markt. Beispiele dazu warum das so ist würde ich allerdings
erst aufzählen, wenn ich wüsste was für Dich wichtig ist. Für einfach
nur so ist mir die Liste zu lang, deshalb hier nur ein paar Stichworte:
USM; IS; ECF; E-TTL; CPS; konstantes Benutzerinterface; Kompatibilität;
Modularität)
Bedenken solltest Du auch, dass nicht nur mit dem Gehäuses fotografiert
wird, sondern dass Du auch noch Abjektive brauchst. Also: Welches System
bietet Dir die Linsen die Du brauchst? Wie steht es mit sontigem
Zubehör?
>3. Gibt es für die o.g. Kameras die Möglichkeit, Standard-Akkus (z.B.
>Mignon-Zellen in Zusatz-Batteriepack) einzusetzen ?
Ja. Bei der EOS 3 hast Du die Wahl zwischen einem einfachen Batteriepack
das 4 Rundzellen und erst noch die 2cr5 aufnehmen kann. Dann gibt es
noch den Booster der 8 Zellen aufnimmt und auch alle vertikalen
Bedienelemente zur Verfügung stellt.
Zur F100 gibt es ebenfalls einen Batteriegriff (sechs Zellen) der alle
Bedienelemente für vertikales Handling dupliziert.
>Für Eure Antworten vorab schon mal vielen Dank !
Nur zu wenn Du weitere Fragen hast.
MfG,
-Hubert
...ohne Realname. Trägst Du den bitte ein. Danke!
> da ich vor der Entscheidung stehe, mir eine neue Kamera zuzulegen und zu
> einer der beiden o.g. Modelle tendiere, würde mich folgendes interessieren:
Mich würde interessieren, wie Du ohne Objektive fotografieren willst.
*Zaunpfahl*
Daniel
--
Meine Seite: http://www.daniel-schnettler.de
Suche: Projektionsobjektiv Zeiss Ikon Super Talon CF 2,5/90 MC
> > Das Gehäuse der F100 ist robuster als das der EOS 3 das merkt man schon
> > beim ersten anfassen.
>
> Das Anfassgefühl ist aber kein sicherer Indikator für die Robustheit.
Allerdings.
> Ich habe noch bei keiner der beiden Kameras von defekten am Gehäuse
> gehört.
Am Gehäuse nicht direkt. Aber im ersten Jahr, in dem die
F100 erschienen ist, sind in r.p.e.35mm fast wöchentlich
irgendwelche Meldungen über defekte an der F100 aufgetaucht.
Da war alles mögliche dabei...mittlerweile scheint sich das
aber wesentlich gebessert zu haben.
> > Die AF Messfeldanwahl ist bei der F100 mittels einer Wippe besser
gelöst.
>
> Das ist höchst subjektiv - ein anderer findet die Wippe vielleicht
> schlechter.
Die Wippe ist schon ganz gut gelöst, aber für Leute,
die mit dem linken Auge durch den Sucher schauen ist
diese Wippe nur sehr schwer zu bedienen (solange wie
die Kamera am Auge ist). IMHO ein Designfehler...
--
Manuel Fischer
> da ich vor der Entscheidung stehe, mir eine neue Kamera zuzulegen und zu
> einer der beiden o.g. Modelle tendiere, würde mich folgendes
interessieren:
> [...]
Unter http://www.manuel-fischer.de/canon/eos3/eos3.html findest
Du einen persönlichen Vergleich, der vielleicht einige Deiner
Fragen beantwortet. Der Rest wurde hier ja schon gesagt...
--
Manuel Fischer
Und Du willst sagen, dass das Daumenrad der EOS besser
gelegen ist?-)
SCNR,
Adrian
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
> "Manuel Fischer" <Manuel...@gmx.net> wrote:
> >Die Wippe ist schon ganz gut gelöst, aber für Leute,
> >die mit dem linken Auge durch den Sucher schauen ist
> >diese Wippe nur sehr schwer zu bedienen (solange wie
> >die Kamera am Auge ist). IMHO ein Designfehler...
>
> Und Du willst sagen, dass das Daumenrad der EOS besser
> gelegen ist?-)
Nein, nicht besser gelegen, aber besser zu bedienen.
Bei der Wippe der F100 muß der Daumen von hinten
kommend komplett drauf liegen, um sie in alle
Richtungen bedienen zu können. Dies ist nicht
möglich, wenn man mit dem linken Auge durch den
Sucher schaut, da dann die Nase fast genau auf
der Wippe liegt. Wo soll da der Daumen hin?
Das Daumenrad der EOS dagegen kann auch von der
Seite bedient werden und der Daumen muß nicht
komplett darauf liegen. Selbst wenn man mit dem
linken Auge durch den Sucher schaut und die Nase
somit direkt auf dem Daumenrad zu liegen kommt
kann man es immer noch vernünftig bedienen.
--
Manuel Fischer
Richtig schliesslich handelt es sich um Kamerasysteme.
> Gibt es hier bedeutende Unterschiede?
Je nach Fassungsvermoegen des Geldbeutel: Ja!
> Wer bietet hierbei mehr?
1:0 fuer Canon.
Canon bietet zB. derzeit acht Objektive mit Bildstabilisator an,
von 'Consumermodellen' wie 3,5-5,6/28-135 und 4,5-5,6/75-300 bis
zu den 'Profimodellen' 4,5-5,6/100-400, 4,0/300, 2,8/300, 2,8/400,
4,0/500 und 4,0/600. Ein weiteres IS-Zoom wird wohl in absehbarer
Zeit vorgestellt werden.
Weiters sind bei Canon im Gegensatz zu Nikon sogenannte Ultra-
schallmotoren fuer die Scharfstellung weit verbreitet. Die
sorgen fuer eine geraeuscharme Scharfstellung und in fast allen
Faellen kannst du ohne etwas umzuschalten auch von Hand scharf-
stellen. Das elekrtonische Bajonett sorgt auch dafuer das eine
Reihe von relativ guenstigen Teleobjektiven mit den Original-
telekonverten arbeiten, etwas wo es bei Nikon ziemliche Defizite
gibt(zB. 2,0/135, 2,8/180)
Waere aber mal interessant zu hoeren welche Objektive fuer
dich in Frage kaemen, denn die Kamera alleine taugt nur fuer
die Vitrine.
--
Helmut Faugel
Mit ner ruhigen Hand und ner Lochblende ;->
Gruß Peter
Mit ein wenig Übung sollte man die Wippe doch mit der Nase bedienen können,
oder?
SCNR
Uwe Linnemann
Ich arbeite schwerpunktmäßig im unteren Brennweitenbereich. Dabei dachte ich
vor allem an zwei Zoom-Objektive:
1 x ca. 17-35 mm
1 x ca. 28-80 mm
In dem Bereich gibt es - denke ich - sowohl von Canon als auch von
Drittanbietern ein gutes Sortiment.
Hoppla, ich habe einige Zeit suchen müssen, um zu entdecken, wo man den
einträgt. Jetzt sollte es klappen.
>Waere aber mal interessant zu hoeren welche Objektive fuer
>dich in Frage kaemen, denn die Kamera alleine taugt nur fuer
>die Vitrine.
Lochkamera deluxe :-))
Christian
--
Meine Signatur ist leider verlorengegangen.
Ich suche sie zur Zeit aber und reiche sie in einem
seperaten Posting nach.
> >1. Welche der beiden Kameras zeigt sich auch im rauhen Praxiseinsatz
> >(Reisefotografie teilweise unter expeditionsähnlichen Bedingungen) als
> >robuster ?
>
> Ich glaube man kann sagen sie liegen etwa gleich auf. Die EOS3
> entspricht laut Aussage von Canon der Robustheit einer EOS 1n und die
> F100 ist auch nicht aus Pappe.
> Wenn Du wirklich was solides willst, solltest Du u.U. die EOS 1v genauer
> auschauen. Ist zwar etwas teurer, aber die Umweltresistenz (Wasser,
> Staub, Feutichkeit, etc.) ist vermutlich zur Zeit die beste aller
> AF-Kleinbildgehäuse. Laut Canon: Wenn eine 1v diesbezüglich mit 10
> Punkten zu bewerten wäre, würde eine EOS 3 und die 1n mit 5 Punkten
> bewertet.
Also ist die EOS 3 eigentlich nur halb so robust wie die 1v ? Ich klopfe
zwar keine Nägel mit der Kamera in die Wände, schütze sie auch ganz gut
gegen Regen, aber Staub und auch heftiges Gerüttel im Wagen abseits der bei
uns üblichen Straßen lassen wohl doch ihre Wirkung spüren. Bei
Rucksacktouren kommen dann noch extreme Temperaturunterschiede dazu. Bisher
habe ich - seit knapp 20 Jahren - mit zwei Canon, einer AE-1 und einer AE-1
Program fotografiert, insbesondere der AE-1, die mich immer und überall
begleitet. Die Kamera war bei Saharadurchquerungen genauso dabei wie bei
Wildnistouren in Skandinavien, Radtouren in den Lavawüsten Islands und
Wildbachtouren in den Alpen. Und bei aller Kälte, Hitze, Nässe, Gerüttel und
Schlägen habe ich bisher keine einzige Störung gehabt, keinen einzigen
Defekt und keine einzige Servicestunde bei einem Reparatur- oder
Reinigungsservice. Wenn ich nun umsteige, habe ich nun die gleiche
Erwartungshaltung auch für die künftige Kamera. Autofocus habe ich bisher
nie vermißt, wenn ich nun einen Autofocus habe, so soll er auch unter allen
Bedingungen funktionieren, ebenso wie die komplexere Elektronik.
> Das Magazin Chasseur d'Images hat mal einen "Auslöse"-Test gemacht. Der
> Verschluss der EOS 3 hielt solze 424'000 Auslösungen ohne Fehler durch.
> Der Verschluss der F100 hat sich so bei >100'000 verabschiedet (genaue
> Zahl hab ich leider nicht mehr.
> Persönliche Erfahrung: Die F100 eines Kollegen (zur gleichen Zeit
> gekauft wie meine EOS3 - 1999) war schon mal kaputt. Meine EOS 3 noch
> nie.
Das spricht für sich. Wobei ich nun natürlich nicht weiß, unter welchen
äußeren Bedingungen Du die Kamera einsetzt.
> Bedenken solltest Du auch, dass nicht nur mit dem Gehäuses fotografiert
> wird, sondern dass Du auch noch Abjektive brauchst. Also: Welches System
> bietet Dir die Linsen die Du brauchst? Wie steht es mit sontigem
> Zubehör?
Meine Objektivansprüche sind recht bescheiden: Ich arbeite schwerpunktmäßig
im unteren Brennweitenbereich. Dabei dachte ich vor allem an zwei
Zoom-Objektive:
1 x ca. 17-35 mm
1 x ca. 28-80 mm
> Ja. Bei der EOS 3 hast Du die Wahl zwischen einem einfachen Batteriepack
> das 4 Rundzellen und erst noch die 2cr5 aufnehmen kann. Dann gibt es
> noch den Booster der 8 Zellen aufnimmt und auch alle vertikalen
> Bedienelemente zur Verfügung stellt.
Sind diese Zellen auch wirklich Standard-Akkus, d.h. normale AA oder AAA
Mignonzellen ? Dadurch wäre eigentlich überall und immer Ersatzbeschaffung
möglich, ohne auf teure und proprietäre Akkusysteme der Hersteller
zurückgreifen zu müssen.
Gruß
Ralf
Gruß
Ralf Brauer
ralfb...@t-online.de
unter aehnlichen Bedingungen (Sahara und andere Offroadstrecken mit
Motorrad, Regenwald etc.) hat bisher auch meine 50E problemlos
ueberstanden und die liegt von der Robustheit nochmal unter der 3 (die
ich mittlerweile auch habe und wirklich fuer eine Superkamera halte)
> Sind diese Zellen auch wirklich Standard-Akkus, d.h. normale AA oder AAA
> Mignonzellen ?
ja, mit dem BP liegt sie auch gut in der Hand, einziger Kritikpunkt der
BP hat keinen Hochausloeser (im Gegensatz zum wesentlich billigeren BP
der 50E)
--
So long, Werner
----------------------------------------------------------
fun mit R 1100 GS, R 75/5, U 1150 L
zu sehen auf http://www.geocities.com/w.roden
never too old to rock´n roll, but always too young to die
>Erst mal Danke für Deine ausführliche Antwort.
Gern geschehen.
>> >1. Welche der beiden Kameras zeigt sich auch im rauhen Praxiseinsatz
>> >robuster ?
>>
>> Ich glaube man kann sagen sie liegen etwa gleich auf. Die EOS3
>> entspricht laut Aussage von Canon der Robustheit einer EOS 1n und die
>> F100 ist auch nicht aus Pappe.
>> ...
>> AF-Kleinbildgehäuse. Laut Canon: Wenn eine 1v diesbezüglich mit 10
>> Punkten zu bewerten wäre, würde eine EOS 3 und die 1n mit 5 Punkten
>> bewertet.
>
>Also ist die EOS 3 eigentlich nur halb so robust wie die 1v ? Ich klopfe
>zwar keine Nägel mit der Kamera in die Wände, schütze sie auch ganz gut
>gegen Regen, aber Staub und auch heftiges Gerüttel im Wagen abseits der bei
>uns üblichen Straßen lassen wohl doch ihre Wirkung spüren. Bei
Nein, meine Aussage 10 zu 5 bezog sich auf Umwelteinflüsse wie Staub
oder Wasser. Bezüglich mechanischer Stabilität gegen Stösse ist das
Verhältnis etwas mit 10 zu 8 zu bewerten. (Ich schicke Dir mal den
ganzen Text, dann kannst Du es komplett lesen.)
>Reinigungsservice. Wenn ich nun umsteige, habe ich nun die gleiche
>Erwartungshaltung auch für die künftige Kamera. Autofocus habe ich bisher
>nie vermißt, wenn ich nun einen Autofocus habe, so soll er auch unter allen
>Bedingungen funktionieren, ebenso wie die komplexere Elektronik.
Sollte bei Canon kein Problem sein. Wegen Hitze ist mir noch nie eine
ausgestiegen (ein Kollege hatte eine F90 bei der regelmässig im Sommer
bei 35 Grad Schluss war). Sowohl 3 als 1v haben doppelte Kontakte etc.
Ich kann mich noch erinnern, dass im FoMag (das war zu der Zeit als ich
es noch nicht besser wusste und den Schund noch las) stand: "Ob sich die
Elektronik in den modernen Gehäusen als ebenso standhaft erweisen wird
wie die mechanischen Modelle muss sich erst noch weisen." Nach knapp 14
Jahren Canon AF kann ich nur sagen "Kein Problem".
>> Das Magazin Chasseur d'Images hat mal einen "Auslöse"-Test gemacht. Der
>> ...
>> Persönliche Erfahrung: Die F100 eines Kollegen (zur gleichen Zeit
>> gekauft wie meine EOS3 - 1999) war schon mal kaputt. Meine EOS 3 noch
>> nie.
>
>Das spricht für sich. Wobei ich nun natürlich nicht weiß, unter welchen
>äußeren Bedingungen Du die Kamera einsetzt.
Es ist zugegebenermassen sehr subjektiv. Meine EOS 3 hat diesen Frühling
jedenfalls tapfer mehrmals ausgiebigen irischen Nieselregen über sich
ergehen lassen :)
>Meine Objektivansprüche sind recht bescheiden: Ich arbeite schwerpunktmäßig
>im unteren Brennweitenbereich. Dabei dachte ich vor allem an zwei
>Zoom-Objektive:
>
>1 x ca. 17-35 mm
EF 17-35/2.8L USM: "Gut aber nicht gut genug?" Ein L Objektiv aber
irgendwie sind sich alle einig, dass es zwar gut ist, aber irgendwie
fehlt im der letze Kick an optischer Qualität den man sonst von einem L
erwartet. Die optische Leistung ist homogener als beim 20-35L hat aber
eben deshalb kein rechtes high-light.
EF 20-35/2.8L: Sehr gutes Objektiv, leider ohne USM was aber bei dieser
Brennweite weniger ins Gewicht fällt. Leider auch nur noch gebraucht zu
bekommen. Verzeichnung bei 20mm ist Zoom-mässig, ansonsten ok.
EF 20-35/3.5-4.5 USM: Super Preis/Leistungs-Verhältnis! Fast so gut wie
das 20-35L, man muss nur etwas abblenden. Verzeichnungsmässig kaum
schlechter als das 20-35L
>1 x ca. 28-80 mm
Tja, da bist Du bei Canon richtig: EF28-70/2.8L. Z.Zt. vermutlich das
beste 28-70er für Kleinbild. Seit ich das Teil habe rühre ich mein
"nicht-L" EF70-210/3.5-4.5 kaum mehr an weil es mir zuwenig leistet.
Ich kann Dir Testberichte über diese Objektive schicken wenn Du willst.
>Sind diese Zellen auch wirklich Standard-Akkus, d.h. normale AA oder AAA
>Mignonzellen ? Dadurch wäre eigentlich überall und immer Ersatzbeschaffung
>möglich, ohne auf teure und proprietäre Akkusysteme der Hersteller
>zurückgreifen zu müssen.
Ja es sind ganz normale AA (LR6 ?) Batterien.
MfG,
-Hubert