Gruß, Thomas.
> Da ich eine alte F-1 mein eigen nenne würde ich mich freuen, wenn mir jemand
> verraten könnte, wie es ohne diese Batterien weitegehen soll.
Kuck doch mal in DejaNews nach - da solltest Du massenhaft Infos finden.
Ansonsten findest Du eine Zusammenfassung der ueblichen Antworten unter
http://www.kjsl.com/canon-fd/cameras/batteries.html - das gehoert zu den
Canon FD Seiten der FD mailing list.
Ansonsten gab es hier von Manfred die pragmatische Empfehlung, sich
einfach zehn Batterien an die Seite zu legen und bei Bedarf aufzu-
brauchen. Wenn sich dann in zehn Jahren das Problem immer noch stellt,
werde man halt weitersehen...
Den ganzen Rest kannst Du im nach wie vor aktuellen Thread nachlesen.
Das subject dazu ist "Nochmal: F: Wie teuer darf eine Canon FT sein?".
> Kann mann zu Beispiel die Kamera bei CANON auf die gängigen 1.55 V Batterien
> umrüsten?.
Nein, macht auch keinen grossen Sinn. Abgesehen davon, dass es keine
Silberoxidbatterien (=> 1,55 Volt) in der 625er-Groesse gibt, ist der
Hintergrund folgender:
Die meisten Kameras, die Quecksilberbatterien und CdS-Photowiderstaende
verwenden (so auch die alte F-1) benutzen die 1,35 Volt Batteriespannung
als Referenzwert fuer die Belichtungsmessung. Der Belichtungsmesser ist
also quasi auf diese Spannung geeicht. Der Trick dabei: Quecksilber-
batterien halten ihre Spannung ueber ihre Lebensdauer sehr weitgehend
konstant. Ein Umeichen auf 1,55 Volt waere zwar sicher kein Problem,
aber auch keine Loesung, weil die Spannung im Laufe der Zeit ebenfalls
abfaellt. Nicht so schlimm wie mit Alkalibatterien (etwa der V 625 U),
aber immerhin.
Die wohl technisch beste Loesung duerfte in einem Batterieadapter von
C.R.I.S. liegen, der die Spannung einer S76 auf 1,35 Volt herabsetzt.
Ansonsten gibt es bei der F-1 noch einen Trick, mit dem man auch mit
Alkalibatterien klarkommen kann. Es gibt da eine einfache Methode,
die Batteriespannung und damit die Eichung des Belichtungsmessers zu
ueberpruefen. Man muss nur hier und da mal die Batterie checken und ggf.
die Empfindlichkeit nachstellen. Wenn Dich das naeher interessiert, mail
mir einfach.
Dieter
> Die wohl technisch beste Loesung duerfte in einem Batterieadapter von
> C.R.I.S. liegen, der die Spannung einer S76 auf 1,35 Volt herabsetzt.
> Ansonsten gibt es bei der F-1 noch einen Trick, mit dem man auch mit
> Alkalibatterien klarkommen kann. Es gibt da eine einfache Methode,
> die Batteriespannung und damit die Eichung des Belichtungsmessers zu
> ueberpruefen. Man muss nur hier und da mal die Batterie checken und ggf.
> die Empfindlichkeit nachstellen. Wenn Dich das naeher interessiert, mail
> mir einfach.
Die Frage, die sich mir da aufdraengt, ist, wie dieser Adapter
funktionieren soll. Eine echte Stabilisierung, die zudem einen extrem
geringen Eigenverbrauch hat, duerfte schaltungstechnisch nicht ganz ohne
sein. Kann es sein, dass in diesem Adapter eine einfache Schottkydiode
steckt, die mit ihrem Spannungsabfall von 0.2...0.3V fuer die Anpassung
sorgt? Wenn ja, dann kann man die Anpassung auch fuer 30 Pfennig selbst
bauen.
--
Roland Reiss
> Da ich eine alte F-1 mein eigen nenne würde ich mich freuen, wenn mir jemand
> verraten könnte, wie es ohne diese Batterien weitegehen soll.
> Kann mann zu Beispiel die Kamera bei CANON auf die gängigen 1.55 V Batterien
> umrüsten?.
>
> Gruß, Thomas.
Also ich habe vor einem Monat meine FTb beim Mechaniker gehabt, und bei
der Gelegenheit habe ich den Belichtungsmesser auf Messung mit
Alkali-Zellen umjustieren lassen. Da das Innenleben von FTb und F1 alt
zumindest einige Aehnlichkeiten aufweist, kann ich mir vorstellen, dass
das auch bei der F1 geht.
Bleibt noch das Problem, dass die Alkalibatterie ueber ihre Lebensdauer
nicht so eine stabile Ausgangsspannung hat wie eine Hg-Zelle. Dafuer
habe ich folgenden Workaround:
Der Batterietest hat bei der FTb innendrin ein separates Einstellpoti,
an dem man justieren kann, wo der Zeiger beim Batteriecheck hinzeigen
soll. Bei mir zeigt er nicht mehr genau auf die Markierung, sondern
etwas hoeher, und zwar genau da, wo der Nachfuehrzeiger steht, wenn das
50er auf Blende 2 eingestellt ist. Wenn das mal nicht der Fall sein
sollte, kann ich ueber die Filmempfindlichkeitsskala noch korrigieren
und so bei einer alternden Batterie noch halbwegs genau messen.
Gruss,
Matthias
> Die Frage, die sich mir da aufdraengt, ist, wie dieser Adapter
> funktionieren soll. Eine echte Stabilisierung, die zudem einen extrem
> geringen Eigenverbrauch hat, duerfte schaltungstechnisch nicht ganz ohne
> sein.
Ja, das habe ich mich auch schon mal gefragt. Vor Jahren gab es mal in
Popular Photography einen Artikel dazu, aber soweit ich mich erinnere
waren sie auch nicht genauer als "...some miniature electronics".
Vielleicht irgendein Chip, der da drinsteckt ?
> Kann es sein, dass in diesem Adapter eine einfache Schottkydiode
> steckt, die mit ihrem Spannungsabfall von 0.2...0.3V fuer die Anpassung
> sorgt? Wenn ja, dann kann man die Anpassung auch fuer 30 Pfennig selbst
> bauen.
Das waere dann aber eben keine Stabilisierung, sondern nur eine
Spannungsabsenkung um diesen Betrag. Soweit ich weiss, verhalten sich
Silberoxidbatterien hinsichtlich ihrer Spannungskonstanz laengst nicht
so gut wie Quecksilberbatterien, so dass in diesem Falle wenig gewonnen
waere.
Dieter
> Also ich habe vor einem Monat meine FTb beim Mechaniker gehabt, und bei
> der Gelegenheit habe ich den Belichtungsmesser auf Messung mit
> Alkali-Zellen umjustieren lassen.
Das wird Dir nix nuetzen: Wenn die Batterien neu sind, haben sie
irgendwas bei 1.5 oder 1.6 Volt, und mit der Zeit sinkt dann die
Spannung auf 1.4, 1.3 ... Du weisst schon. Mit der Spannung sinkt dann
natuerlich auch der Messwert. Nachdem aber schon wenige Zehntel Volt
Unterschied einen erheblichen Belichtungsfehler verursachen (Hausnummer:
0.2 Volt macht mal eben zwei Blenden), macht das ganze absolut keinen
Sinn.
> Bleibt noch das Problem, dass die Alkalibatterie ueber ihre Lebensdauer
> nicht so eine stabile Ausgangsspannung hat wie eine Hg-Zelle.
Genau.
> Dafuer habe ich folgenden Workaround:
>
> Der Batterietest hat bei der FTb innendrin ein separates Einstellpoti,
> an dem man justieren kann, wo der Zeiger beim Batteriecheck hinzeigen
> soll. Bei mir zeigt er nicht mehr genau auf die Markierung, sondern
> etwas hoeher, und zwar genau da, wo der Nachfuehrzeiger steht, wenn das
> 50er auf Blende 2 eingestellt ist. Wenn das mal nicht der Fall sein
> sollte, kann ich ueber die Filmempfindlichkeitsskala noch korrigieren
> und so bei einer alternden Batterie noch halbwegs genau messen.
Die Idee ist nicht neu, aber das Prinzip funktioniert. ;-)
Wenn der Service bei Dir nicht an dem Batteriepoti gedreht hat, sollte
allerdings beim Batteriecheck die Nadel tatsaechlich exakt auf den
Pruefindex ausschlagen. Tut sie das nicht, ist irgendwas faul. Oder
Deine Kamera hatte vorher einen Messfehler in entgegengesetzter
Richtung. ;-) Hast Du schon mal ein paar Diafilme mit der umjustierten
Kamera belichtet?
Zur naeheren Erklaerung noch mal das Verfahren so, wie ich es vor ein
paar Monaten mal in die FD mailing list gepostet habe:
Der Belichtungspruefer der FTb und der alten F-1 misst direkt die
Batteriespannung. Das kann man nutzen: Du solltest in regelmaessigen
Abstaenden den Batteriepruefer wie vorgesehen benutzen (100 ASA und
kuerzeste Zeit einstellen) und darauf achten, ob die Nadel im Sucher
genau auf den Batterieindex schwingt. Tut sie das nicht - und das wird
frueher oder spaeter der Fall sein - veraendere die Filmempfindlichkeit
entsprechend, bis es passt. Wenn Du tatsaechlich 100er Film benutzt,
war's das schon, ansonsten aenderst Du eben die Einstellung um soviel,
wie der gefundene Wert von 100 ASA entfernt ist (okay bei Einstellung
auf 160 => zwei Drittelstufen mehr => mit 400er Film stellst Du 640
ein).
Vielleicht moechtest Du doch lieber...
- einen Schwung Quecksilberzellen auf Vorrat kaufen oder
- Dir so einen MR-9 Adapter besorgen?
Letzteres waere nicht teurer (und technisch sauberer) gewesen als die
ganze Umjustieraktion.
Dieter
Ich habe gerade mal die Web-Sites von Linear Technology und Maxim nach
'Micropower Voltage Regulators' abgesucht. Was die beiden haben, ist
fuer 1.5V definitiv nicht zu gebrauchen, weil entweder nur als Fixed
Regulator mit 3.3V oder mit interner 2.5V Referenz verfuegbar. Wenn das
Ding 1 Jahr lang mit einer 100mAh-Batterie halten soll, muss der
Eigenverbrauch unter 10uA liegen. Nicht unmoeglich, aber eben auch nicht
trivial.
> > Kann es sein, dass in diesem Adapter eine einfache Schottkydiode
> > steckt, die mit ihrem Spannungsabfall von 0.2...0.3V fuer die Anpassung
> > sorgt? Wenn ja, dann kann man die Anpassung auch fuer 30 Pfennig selbst
> > bauen.
>
> Das waere dann aber eben keine Stabilisierung, sondern nur eine
> Spannungsabsenkung um diesen Betrag. Soweit ich weiss, verhalten sich
> Silberoxidbatterien hinsichtlich ihrer Spannungskonstanz laengst nicht
> so gut wie Quecksilberbatterien, so dass in diesem Falle wenig gewonnen
> waere.
Dessen bin ich mir voll bewusst. Aber ich kenne die Amis, die bringen
solche Primitivloesungen gerne unter die Leute. Wie gesagt, die
Schottkyloesung draengt sich geradezu auf. Die Frage ist halt, wie
empfindlich die Belichtungsmesser auf sagen wir mal +/-50mV reagieren.
--
Roland Reiss
> > Soweit ich weiss, verhalten sich
> > Silberoxidbatterien hinsichtlich ihrer Spannungskonstanz laengst nicht
> > so gut wie Quecksilberbatterien, so dass in diesem Falle wenig gewonnen
> > waere.
>
> Dessen bin ich mir voll bewusst. Aber ich kenne die Amis, die bringen
> solche Primitivloesungen gerne unter die Leute.
Den Eindruck habe ich auch manchmal.
> Wie gesagt, die
> Schottkyloesung draengt sich geradezu auf. Die Frage ist halt, wie
> empfindlich die Belichtungsmesser auf sagen wir mal +/-50mV reagieren.
Es wurde an verschiedenen Stellen erwaehnt, dass ein Wechsel von Queck-
silberbatterien (Nennwert: 1,35 V) zu Alkalibatterien (Nennwert: 1,5 V,
bei neuen Zellen eher etwas mehr) einen Fehler in der Groessenordnung
von einer, eher zwei Blenden ergibt. Wenn wir mal annehmen, dass diese
Differenz von anfaenglich 200 mV also zwei Blenden entspricht und das
linear umzurechnen waere, laege das in der Groessenordnung von +/- einer
halben Blende. Aber wie gesagt: alles unter Vorbehalt.
Dieter
Hab' gerade etwas rumgemessen: Silberoxidbatterie an Digi-Voltmeter
1.59V, ueber Schottkydiode 1.55V (Eingangswiderstand 10Meg), bei
parallelen 100kOhm 1.5V. SO geht's wahrscheinlich doch nicht, es sei
denn, man hat eine bekannte und relativ konstante Last.
Dann hab' ich noch ein bischen im Web rumgestoebert und es gibt
tatsaechlich ein IC, mit dem es gehen muesste: ICL7663CSA von Harris:
minimale Eingangsspannung 1.6V, Ausgangsspannung ab 1.3V, typ. Ruhestrom
4uA(!). Die 1.6V sind sicher kritisch, aber da der Strombedarf extrem
gering ist, koennte es mit 1.5...1.55V gerade so klappen. Wer sich's
zutraut, sollte sich den 8-poligen SMD-Kaefer direkt in's SLR-Gehaeuse
reinloeten... Kostenpunkt bei RS ca. 7 Mark.
--
Roland Reiss
http://home.t-online.de/home/roland_reiss/
http://www.geocities.com/Paris/Metro/2777/
> Kann es sein, dass in diesem Adapter eine einfache Schottkydiode
>steckt, die mit ihrem Spannungsabfall von 0.2...0.3V fuer die Anpassung
>sorgt? Wenn ja, dann kann man die Anpassung auch fuer 30 Pfennig selbst
>bauen.
Wenn ich den Amis trauen darf, die dieses Problem schon länger haben,
dann trift deine Vermutung zu. Der Adapter ist auch als MR9 Adapter
bekkannnt.
Richard
> Ich habe gerade mal die Web-Sites von Linear Technology und Maxim nach
> 'Micropower Voltage Regulators' abgesucht. Was die beiden haben, ist
> fuer 1.5V definitiv nicht zu gebrauchen, weil entweder nur als Fixed
> Regulator mit 3.3V oder mit interner 2.5V Referenz verfuegbar. Wenn das
> Ding 1 Jahr lang mit einer 100mAh-Batterie halten soll, muss der
> Eigenverbrauch unter 10uA liegen. Nicht unmoeglich, aber eben auch nicht
> trivial.
Da hast Du wohl bei den falschen Firmen geschaut ;-)
Bei TI gibt's die TPS7101,
mit einer Referenzspannung von 1.178V, Drop-Out-Spannung von 32mV
und einer Ruhestromaufnahme von 285 uA. Und das Teil hat noch einen
Sleep-Mode mit einer Stromaufnahme von nur 0.5 uA.
Ich denke damit muesste es gehen ! Ob man allerdings den Sleep-Mode
irgendwie nutzen kann ?
Ob das Teil allerdings so klein ist, das das in einen Batterie-Adapter
passt, wage ich zu bezweifeln.
Aber das koennte man ja auch fest in die entsprechenden Kameras
einbauen. Meine SRT haette Platz dafuer und die PX625 gibt's auch als
Alkali-Version.
Zusaetzlich hat die SRT einen Aus-Schalter, so dass man den
Ruhestrom auf Null stellen kann.
Weiss einer, ob die Rollei 35 noch Platz fuer eine SMD-IC und zwei
Wiederstaende hat ? Ich spiele naemlich mit dem Gedanken, mir so ein
Teil zuzulegen und die brauchen auch die alten Quecksilber-Batterien.
Gruesse,
Peter Siepen
> Hast Du schon mal ein paar Diafilme mit der umjustierten
> Kamera belichtet?
Ich habe schon mehrere Diafilme durchgezogen, der erste war ein
Probefilm, den ich zusammen mit dem Kameramechaniker verschossen habe.
Die Ergebnisse sind in Ordnung.
>
> Vielleicht moechtest Du doch lieber...
> - einen Schwung Quecksilberzellen auf Vorrat kaufen oder
> - Dir so einen MR-9 Adapter besorgen?
Hg-Zellen fuer meine Rollei 35: ja, weil ich konzeptbedingt momentan
keine Alternative sehe (dort ist die Knopfzelle im Dauerbetrieb, da kein
Hauptschalter)
fuer die Canon: nein. Ich bleibe jetzt erstmal bei dem umjustierten
Belichtungsmesser, und wenn mich die Spannungsdrift der Batterie zu sehr
nerven sollte, baue ich eher auf interne Stabilisierung um. Was z.B.
auch fuer die Gossen-Belichtungsmesser interessant klingt.
> Letzteres waere nicht teurer (und technisch sauberer) gewesen als die
> ganze Umjustieraktion.
>
Dem MR-9 Adapter traue ich so lange nicht ueber den Weg, bis ich ihn
selbst gesehen und durchgemessen habe. Hat eigentlich schon jemand so
ein Ding in der Hand? Andere informationen, die ueber die schoenen
Bildchen auf der Website hinausgehen? Bezugsquellen auf dieser Seite des
Atlantiks? Ist mir im Moment noch zu windig. Um den Preis zu
rechtfertigen, muss das Teil technisch wirklich ueber *jeden* Zweifel
erhaben sein.
Gruss,
Matthias
> Da hast Du wohl bei den falschen Firmen geschaut ;-)
Nicht bei allen, aber LT und Maxim sind fuer ihre Innovationen
bekannt...
> Bei TI gibt's die TPS7101,
Werd' ich mir mal ansehen. Aber sag mir mal, was Du von dem ICL7663SA
von Harris haelst ;-)
> mit einer Referenzspannung von 1.178V, Drop-Out-Spannung von 32mV
> und einer Ruhestromaufnahme von 285 uA. Und das Teil hat noch einen
> Sleep-Mode mit einer Stromaufnahme von nur 0.5 uA.
285uA? Da ist die Batterie schnell leer. Wie willst Du den Sleep-Modus
ohne Schalter aktivieren? Die Elektronik sitzt ja komplett im
Batterieadapter. Um die 1.178 hochzusetzen, braucht man einen
zusaetlichen Spannungsteiler, d.h. zusaetzlichen Stromverbrauch.
> Ich denke damit muesste es gehen ! Ob man allerdings den Sleep-Mode
> irgendwie nutzen kann ?
>
> Ob das Teil allerdings so klein ist, das das in einen Batterie-Adapter
> passt, wage ich zu bezweifeln.
Hm, wenn's 8-Pin SMD ist, kommt's hin.
> Aber das koennte man ja auch fest in die entsprechenden Kameras
> einbauen. Meine SRT haette Platz dafuer und die PX625 gibt's auch als
> Alkali-Version.
Da duerfte die Spannung NICHT ausreichen. Der Witz bei Silberoxid ist ja
die etwas hoehere Spannung von knapp 1.6V in vollem Zustand.
> Zusaetzlich hat die SRT einen Aus-Schalter, so dass man den
> Ruhestrom auf Null stellen kann.
>
> Weiss einer, ob die Rollei 35 noch Platz fuer eine SMD-IC und zwei
> Wiederstaende hat ? Ich spiele naemlich mit dem Gedanken, mir so ein
> Teil zuzulegen und die brauchen auch die alten Quecksilber-Batterien.
Bei den ollen Kamellen ist idR noch etwas Luft. Da gab's noch keine
3D-CAD-Systeme als Designhilfe...
--
Roland Reiss
Die Spannungsstabilitaet ist nicht besonders, ausserdem verbrauchen sich
Zink-Luft-Batterien 'von selbst', sobald das Siegel offen ist. Die sind
nur was fuer hoehere Lasten wie eben in Hoergeraeten.
--
Roland Reiss
> > Da hast Du wohl bei den falschen Firmen geschaut ;-)
> Nicht bei allen, aber LT und Maxim sind fuer ihre Innovationen
> bekannt...
>
> > Bei TI gibt's die TPS7101,
> Werd' ich mir mal ansehen. Aber sag mir mal, was Du von dem ICL7663SA
> von Harris haelst ;-)
Dein Posting zum Harris hatte ich erst gesehen, nachdem ich meins
gepostet hatte :-(, sieht aber interessant aus, da der Stromverbrauch
geringer ist.
> 285uA? Da ist die Batterie schnell leer. Wie willst Du den Sleep-Modus
> ohne Schalter aktivieren? Die Elektronik sitzt ja komplett im
> Batterieadapter. Um die 1.178 hochzusetzen, braucht man einen
> zusaetlichen Spannungsteiler, d.h. zusaetzlichen Stromverbrauch.
Na ja, wenn man's direkt in die Kamera einbaut und die Kamera einen
Ein/Aus-Schalter hat, sollte es eigentlich funktionieren.
> > Aber das koennte man ja auch fest in die entsprechenden Kameras
> > einbauen. Meine SRT haette Platz dafuer und die PX625 gibt's auch als
> > Alkali-Version.
> Da duerfte die Spannung NICHT ausreichen. Der Witz bei Silberoxid ist ja
> die etwas hoehere Spannung von knapp 1.6V in vollem Zustand.
Bei 32mV dropout-Spannung sollten doch auch 1.5V reichen, oder ?
> > Weiss einer, ob die Rollei 35 noch Platz fuer eine SMD-IC und zwei
> > Wiederstaende hat ? Ich spiele naemlich mit dem Gedanken, mir so ein
> > Teil zuzulegen und die brauchen auch die alten Quecksilber-Batterien.
> Bei den ollen Kamellen ist idR noch etwas Luft. Da gab's noch keine
> 3D-CAD-Systeme als Designhilfe...
Sind doch eh nur olle Kamellen, die die Quecksilber-Batterien
benoetigen ;-)
Gruesse,
Peter Siepen
Stimmt, dieser Adapter hat die Größe einer PX625 1,35V Zelle und enthält
eine Schottky(Zener?)-Diode und eine Silberoxid 1,55 V Batterie.Die
Spannungsstabilität der Sibleroxidbatterien ist recht gut. Vielleicht
nicht ganz so gut wie Quecksilberoxid, aber für fast alle Anwendungen
voll ausrreichend. Z.B. funktionieren Olympus OM1 Kameras gut damit.Die
Zink Luft Batterien haben 1,4 V, das gibt schon eher eine Abweichung.
In USA zumindest werden Kameras auch auf 1,55V umgebaut. Die OM1 z.B.
durch Einbau einer NTE 109 Diode.
Christoph
> Stimmt, dieser Adapter hat die Größe einer PX625 1,35V Zelle und enthält
> eine Schottky(Zener?)-Diode und eine Silberoxid 1,55 V Batterie.Die
> Spannungsstabilität der Sibleroxidbatterien ist recht gut. Vielleicht
> nicht ganz so gut wie Quecksilberoxid, aber für fast alle Anwendungen
> voll ausrreichend. Z.B. funktionieren Olympus OM1 Kameras gut damit.Die
> Zink Luft Batterien haben 1,4 V, das gibt schon eher eine Abweichung.
> In USA zumindest werden Kameras auch auf 1,55V umgebaut. Die OM1 z.B.
> durch Einbau einer NTE 109 Diode.
Hm, interessant. Woher hast Du diese Infos? Quelle? Irgendwas im Netz?
Wenn der MR-9 Adapter wirklich auf die Spannungsstabilitaet von Silber-
oxidbatterien angewiesen waere, ist es das jedenfalls noch nicht.
Dieter
Christoph
>Dieter Lefeling <lefe...@muenster.net> wrote:
>>Hm, interessant. Woher hast Du diese Infos? Quelle? Irgendwas im Netz?
>>Wenn der MR-9 Adapter wirklich auf die Spannungsstabilitaet von Silber-
>>oxidbatterien angewiesen waere, ist es das jedenfalls noch nicht.
>>
>>Dieter
>>
>Daß dort nur eine Diode drin ist, habe ich aus der Olympus mailing list,
>dort schreibt auch Camtech (www.zuiko.com) gelegentlich was dazu. Camtech
>ist die Firma, die die OM 1 Cameras umbaut auf Silberoxid. Hier ist die
>Stabilität trotz einfachen Belichtungmessers (ohne eigene Spannungsstabi-
>lisierung) ausreichend.
>
>Christoph
Mag ja sein, aber wenn ich den passenden Absatz auf der Batterie-
Seite der FD-Mailinglist auch nur ansatzweise verstanden habe ;-)
so steht dort unter 4. :
" Einige der Listenmitglieder haben berichtet, dass einige S76-Zellen
anfaenglich mehr als die angegebenen 1.55V liefern und dadurch der
MR-9 <Adapter> eine hoehere Ausgangsspannung als 1.35V liefert. Dieses
kann korrigiert werden, indem die S76-Zelle etwas entladen wird. (...)
Die Ausgangsspannung des MR-9 sinkt <unter 1.35>, abhaengig vom
Erschoepfungszustand der S76 Batterie. "
Und das deutet tatsaechlich, wie urspruenglich von Roland angenommen,
auf eine einfache Schottky-Diode hin.
Meine Eichhoernchen-Methode gefaellt mir immer besser :-))
gruss manfred
--
Manfred Poland home Phone +49 9192 997603
Eichenweg 18 work Phone +49 911 526 2059
91322 Graefenberg Fax +49 911 526 4120
Germany email mpo...@lucent.com
> Der Adapter wird für 29.95$ von www.criscam.com vertrieben. Dort gibt es
> auch eine FAQ zum MR-9. Bringt aber nicht viel info.
Ja, soweit alles bekannt.
> Daß dort nur eine
> Diode drin ist, habe ich aus der Olympus mailing list, dort schreibt
> auch Camtech (www.zuiko.com) gelegentlich was dazu. Camtech ist die
> Firma, die die OM 1 Cameras umbaut auf Silberoxid.
Man muss dazu allerdings wissen, dass die OM-1 als eine von ganz wenigen
Kameras Probleme mit 1,5 V Alkalizellen hat, auch nach Umeichen des
Belichtungsmessers. Olympus raet ausdruecklich davon ab. So gesehen ist
das Camtech-Verfahren wirklich notwendig.
Was mir noch nicht ganz klar ist: Hat Camtech diese Aussage zum MR-9
Adapter gemacht? Von wegen, das Teil ist technisch nicht besser als
dass, was Camtech anbietet? Ich will denen nichts unterstellen, aber
wenn sie selber eine Loesung zur OM-1 liefern, koennte man ja auf den
einen oder anderen Hintergedanken kommen...
> Hier ist die Stabilität
> trotz einfachen Belichtungmessers (ohne eigene Spannungsstabilisierung)
> ausreichend.
Hm - dann muesste die Silberoxid-Batterie aber schon eine hinreichend
konstante Spannung liefern und das Verfahren auch fuer andere Geraete
adaptierbar sein.
Dieter
Und mir meine Schaltung mit dem ICL7663. Werde demnaechst einen
Feldversuch starten. Aber erst muss ich meine gute, alte SR-T aus den
Klauen vnkdfjerz bcn vdfhsdf AUUUAAAHHH....
>> Daß dort nur eine
>> Diode drin ist, habe ich aus der Olympus mailing list, dort schreibt
>> auch Camtech (www.zuiko.com) gelegentlich was dazu. Camtech ist die
>> Firma, die die OM 1 Cameras umbaut auf Silberoxid.
>
>Man muss dazu allerdings wissen, dass die OM-1 als eine von ganz wenigen
>Kameras Probleme mit 1,5 V Alkalizellen hat, auch nach Umeichen des
>Belichtungsmessers. Olympus raet ausdruecklich davon ab. So gesehen ist
>das Camtech-Verfahren wirklich notwendig.
>
>Was mir noch nicht ganz klar ist: Hat Camtech diese Aussage zum MR-9
>Adapter gemacht? Von wegen, das Teil ist technisch nicht besser als
>dass, was Camtech anbietet? Ich will denen nichts unterstellen, aber
>wenn sie selber eine Loesung zur OM-1 liefern, koennte man ja auf den
>einen oder anderen Hintergedanken kommen...
Camtech (=John Hermanson) baut eine NTE109 Diode in Serie zwischen
"meter circuit & galvanometer". So hat er das in der mailing list
beschrieben. Der Meinung, daß im MR-9 Adapter auch nur eine Diode ist,
hat bisher in der Olympus mailing list noch niemand wiedersprochen.
Das sagt zwar nicht viel, aber ich kann mir auch kaum vorstellen, daß
da außer einer Silver 76 Batterie und einer Diode noch was reinpaßt.
Daß die Spannung einer Silberoxid Batterie anfänglich deutlich über 1,55V
liegen kann, wie aus der FD-Liste berichtet, habe ich noch nicht gewußt.
Gruß, Christoph