ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
preisgünstig digitalisiert. Bisher habe ich nur eine in Dänemark
ausfindig machen können, die 58 Cent/Bild verlangt; das scheint mir sehr
teuer. Auf hohe Qualität lege ich keinen Wert.
Eine andere Firma hat meine Negative 24 mm x 36 mm "gerettet", ohne die
hochformatigen Aufnahmen zu drehen (was nur bei den meisten anderen
Standard zu sein scheint, wie ich zu spät feststellte) und mir die 24 x
24 kommentarlos zurückgeschickt. Die rund 2.500 Bilder 24 x 36 habe ich
inzwischen selbst gedreht, für die Digitalisierung der quadratischen
suche ich auf diesem Wege nach einer Lösung.
Danke für Tipps,
Anselm
--
Bitte in der Newsgroup antworten.
Sind die Negative auf normalem 35mm-Film in Streifen? Wenn ja, wüßte ich
keinen Grund, warum die nicht gescannt wurden. Scheint ein eher
unflexibler Anbieter zu sein.
Zum Preis: _Ordentliches_ Scannen ist recht aufwendig. Ich liefere z.B.
"ready2use"-Scans, beschnitten, gedreht, nachgeschärft und
farbkorrigiert (zusätzlich auf Wunsch auch die 16-Bit-Rohscans).
Es wird, wie man so erfährt, bei Billiganbietern modern, die Vorlagen
nach Indien zum Scannen zu schicken. Für Billig gibt es dann eben Scans,
deren Aufwand an Nacharbeit dem Selbstscannen kaum nachsteht.
Hier in der Gruppe wird - zu recht - empfohlen, sich lieber in der Bucht
einen Scanner zu holen, selbst zu scannen und den Scanner anschließend
wieder zu verkaufen. Einem 10ct-Anbieter würde ich meine Vorlagen nicht
unbedingt anvertrauen.
Michael
--
www.wightslide.de
www.diabelichtung.eu
Diabelichtung - Scanservice - Formatwandlung
> ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
> preisgünstig digitalisiert.
Muss ich mal ganz blöd fragen (nicht hauen bitte): bist Du Dir sicher,
dass das 24x24 ist und nicht Instamatic? Ist der Film also ganz normaler
Kleinbildfilm mit Perforationslöchern an *beiden* Seiten?
> Bisher habe ich nur eine in Dänemark
> ausfindig machen können, die 58 Cent/Bild verlangt; das scheint mir sehr
> teuer.
Was? Ich glaube nicht, dass Du das für das Geld machen wolltest. <8)
> Auf hohe Qualität lege ich keinen Wert.
Gut. Welche Qualität willst Du denn?
> Eine andere Firma hat meine Negative 24 mm x 36 mm "gerettet", ohne die
> hochformatigen Aufnahmen zu drehen (was nur bei den meisten anderen
> Standard zu sein scheint, wie ich zu spät feststellte)
Nun ja, da kann schließlich niemand neben der Maschine sitzen und Bild
für Bild einzeln betrachten, um festzustellen, "wie herum" das wohl
aufgenommen sein könnte (was manchmal gar nicht erkennbar ist). Und dann
wäre da noch der Fall von (jeder Menge) Kameras, in denen der Film von
rechts nach links durch die Kamera läuft, so dass jedes Querformatbild
erstmal auf dem Kopf steht. Jedenfalls geht eine manuelle Drehung nicht
für Groschenbeträge pro Bild. Das ist wie bei Ikea - ein bisschen
mithelfen musst Du schon selbst.
> und mir die 24 x 24 kommentarlos zurückgeschickt.
> Die rund 2.500 Bilder 24 x 36 habe ich inzwischen selbst gedreht,
> für die Digitalisierung der quadratischen
> suche ich auf diesem Wege nach einer Lösung.
Es sind zwei Dinge zu klären:
- ist es wirklich 24x24 (aus welcher Kamera?) oder doch Instamatic?
- Wenn 58 Cent schon teuer sind, was wäre dann "Normalpreis"?
- welche Qualität willst Du?
Dieter
>> ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
>> preisgünstig digitalisiert. Bisher habe ich nur eine in Dänemark
>> ausfindig machen können, die 58 Cent/Bild verlangt; das scheint mir sehr
>> teuer. Auf hohe Qualität lege ich keinen Wert.
>
> Sind die Negative auf normalem 35mm-Film in Streifen? Wenn ja, wüßte ich
> keinen Grund, warum die nicht gescannt wurden. Scheint ein eher
> unflexibler Anbieter zu sein.
Wolfgang Weisselbergs Posting entnehme ich erst den Unterschied: Es ist
nicht 24 x 24, sondern Instamatic.
Von einem ordentlichen Anbieter würde ich aber erwarten, dass er
schreibt: Unter Ihren Negativen befinden sich auch Instamatic. Die
können wir leider nicht bearbeiten und senden sie Ihnen unbearbeitet zurück.
> Zum Preis: _Ordentliches_ Scannen ist recht aufwendig. Ich liefere z.B.
> "ready2use"-Scans, beschnitten, gedreht, nachgeschärft und
> farbkorrigiert (zusätzlich auf Wunsch auch die 16-Bit-Rohscans).
> Es wird, wie man so erfährt, bei Billiganbietern modern, die Vorlagen
> nach Indien zum Scannen zu schicken. Für Billig gibt es dann eben Scans,
> deren Aufwand an Nacharbeit dem Selbstscannen kaum nachsteht.
Mir geht es lediglich darum, die Jahrzehnte alten Negative, die sonst de
facto verloren wären, am PC oder am Fernseher hin und wieder noch mal
ansehen zu können. Die 24 x 36 habe ich mit 1.200 dpi scannen lassen und
bin diesbezüglich voll zufrieden.
> Hier in der Gruppe wird - zu recht - empfohlen, sich lieber in der Bucht
> einen Scanner zu holen, selbst zu scannen und den Scanner anschließend
> wieder zu verkaufen. Einem 10ct-Anbieter würde ich meine Vorlagen nicht
> unbedingt anvertrauen.
Aufwand und Nutzen stünden für mich in keinem vertretbaren Verhältnis.
Dank und Gruß,
> Wolfgang Weisselbergs Posting entnehme ich erst den Unterschied: Es ist
> nicht 24 x 24, sondern Instamatic.
Entschuldigung: Dieter Lefeling.
>> ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
>> preisgünstig digitalisiert.
>
> Muss ich mal ganz blöd fragen (nicht hauen bitte): bist Du Dir sicher,
> dass das 24x24 ist und nicht Instamatic? Ist der Film also ganz normaler
> Kleinbildfilm mit Perforationslöchern an *beiden* Seiten?
Alles andere als blöd: Perforationslöcher nur auf einer Seite. Ich
rätsle immer noch, was für eine Kamera das war. Aber den Motiven nach
habe ich die Fotos gemacht.
>> Bisher habe ich nur eine in Dänemark
>> ausfindig machen können, die 58 Cent/Bild verlangt; das scheint mir sehr
>> teuer.
>
> Was? Ich glaube nicht, dass Du das für das Geld machen wolltest.<8)
Stimmt.
>> Auf hohe Qualität lege ich keinen Wert.
>
> Gut. Welche Qualität willst Du denn?
1.200 dpi genügen.
>> Eine andere Firma hat meine Negative 24 mm x 36 mm "gerettet", ohne die
>> hochformatigen Aufnahmen zu drehen (was nur bei den meisten anderen
>> Standard zu sein scheint, wie ich zu spät feststellte)
>
> Nun ja, da kann schließlich niemand neben der Maschine sitzen und Bild
> für Bild einzeln betrachten, um festzustellen, "wie herum" das wohl
> aufgenommen sein könnte (was manchmal gar nicht erkennbar ist).
Ich habe nach "Negative digitalisieren" gegoogelt. Drei der vier ersten
Treffer geben an, die Hochformat-Bilder zu drehen (so weit erkennbar).
> Und dann
> wäre da noch der Fall von (jeder Menge) Kameras, in denen der Film von
> rechts nach links durch die Kamera läuft, so dass jedes Querformatbild
> erstmal auf dem Kopf steht. Jedenfalls geht eine manuelle Drehung nicht
> für Groschenbeträge pro Bild. Das ist wie bei Ikea - ein bisschen
> mithelfen musst Du schon selbst.
Ich vermute, es ist keine manuelle Drehung. In einer Zeit, in der
Facebook Gesichtserkennung bietet, sollte es doch möglich sein
auszuwerten, ob da oben ein oder mehrere Köpfe drauf sind und drunter
Arme baumeln. Auch bei Bäumen und Häusern sollte eine gute Trefferzahl
möglich sein.
>> und mir die 24 x 24 kommentarlos zurückgeschickt.
>> Die rund 2.500 Bilder 24 x 36 habe ich inzwischen selbst gedreht,
>> für die Digitalisierung der quadratischen
>> suche ich auf diesem Wege nach einer Lösung.
>
> Es sind zwei Dinge zu klären:
Es sind drei. ;-)
> - ist es wirklich 24x24 (aus welcher Kamera?) oder doch Instamatic?
Instamatic.
> - Wenn 58 Cent schon teuer sind, was wäre dann "Normalpreis"?
< 20 Ct./Bild.
> - welche Qualität willst Du?
1.200 dpi.
Für 2.500 Stück mit 1.200 dpi ungedreht habe ich 10 Ct./Bild bezahlt.
Immerhin: Der Tipp Instamatic hat mich erheblich weiter gebracht.
Googeln nach "Instamatic Negative digitalisieren" bringt einige Treffer ...
Dank und Gruß,
>Mir geht es lediglich darum, die Jahrzehnte alten Negative, die sonst de
>facto verloren wären, am PC oder am Fernseher hin und wieder noch mal
>ansehen zu können. Die 24 x 36 habe ich mit 1.200 dpi scannen lassen und
>bin diesbezüglich voll zufrieden.
Wie wär's mit Selbermachen?
Film läßt sich recht einfach auch abfotografieren. Du brauchst eine
DSLR mit Makrooptik (Standardzoom mit +2 bis +4 dpt Achromat genügt
für Deine Ansprüche bereits), zur Not tut's auch eine gute Kompakte.
Dazu Licht (z.B. ein entfesselter Blitz oder eine Halogenlampe), einen
Diffusor (z.B. ein Stückchen opak-weißes Plastik) und dann kommt noch
etwas Bastelaufwand für den Aufbau hinzu.
Hinterher wäre das Negativ in ein Positiv umzuwandeln, ggf. noch
Verzeichnung korrigieren und natürlich beschneiden.
Wenn der Haushalt einigermaßen mit Material und Werkzeug ausgestattet
ist, kostet das kaum etwas außer Zeit und bastlerischer Kreativität.
>
> > Hier in der Gruppe wird - zu recht - empfohlen, sich lieber in der Bucht
> > einen Scanner zu holen, selbst zu scannen und den Scanner anschließend
> > wieder zu verkaufen. Einem 10ct-Anbieter würde ich meine Vorlagen nicht
> > unbedingt anvertrauen.
>
> Aufwand und Nutzen stünden für mich in keinem vertretbaren Verhältnis.
>
Also, 58ct sind wirklich ein Spottpreis - da solltest Du unbedingt
zugreifen!! Was glaubst Du denn, wie billig sowas zu machen sein
sollte? Und dann auch noch individuelles Drehen . . . echt witzig -
das geht doch nur manuell!
"Auwfand und Nutzen" sollte schiesslich nicht nur fuer Dich in einem
angenehmen Verhaeltnis stehen - Aufwand und Erloes muss auch fuer
einen Dienstleister ja irgendwie vernuenftig sein.
NUR vollautomatisiert ist das ueberhaupt so billig machbar. Und da
kann Dir der Automat auch nicht sagen, ob 24x24mm Negative von
Instamatic-Filmen sind. Das musst Du dann schon selber wissen.
Einen Disacanner zu kaufen und nach dem Scannen wieder abzustossen ist
mit Sicherheit die kostenguenstigste Loesung fuer Dein Problem.
Natueröich aber musst Du auch damit hmgehen koennen. Du kannst ja auch
einen Leuchtkasten nehmen, eine Maske drauflegen und die Negative mit
einer digitalen Kamera abfotografieren. Die Qualitaet ist dann u. U.
ziemlich mau - wenn Du nicht ausreichende Erfahrung hast - aber
vielleicht brauchbar. Die billigste Methode ware es mit Sicherheit.
Klaus
>
> > Gut. Welche Qualität willst Du denn?
>
> 1.200 dpi genügen.
>
1200dpi sagt nichts ueber die Qualitaet aus - nur ueber die
Pixelmenge. Die Qualitaet eines Scans wird nicht durch die Pixelmenge
bestimmt sondern durch die Qualitaet der optischen Aufloesung des
Scanners.
Ein Scan mit 1200dpi Scanaufloesung kann grottenschlecht sein - einer
mit 300dpi Scanaufloesung kann hervorragend sein.
Kardinalfrage: welche Ausgabeaufloesung brauchst Du fuer welchen
Zweck?
Klaus
> Am 17.07.2011 12:44, schrieb Dieter Lefeling:
>
> >> ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
> >> preisg�nstig digitalisiert.
> >
> > Muss ich mal ganz bl�d fragen (nicht hauen bitte): bist Du Dir sicher,
> > dass das 24x24 ist und nicht Instamatic? Ist der Film also ganz normaler
> > Kleinbildfilm mit Perforationsl�chern an *beiden* Seiten?
>
> Alles andere als bl�d: Perforationsl�cher nur auf einer Seite.
Das ist Instamatic. Mit sowas habe ich in den Siebzigern mal angefangen.
Bei Instamatic gibt es zwei Probleme, wenn mit einem Standard-Scanner
f�r Kleinbildfilm gescannt werden soll:
- der Film ist zwar genauso breit (35 mm), aber das Bild liegt
assymmetrisch zwischen beiden R�ndern. Auf der einen Seite geht das Bild
bis kurz vor den Rand, auf der anderen Seite ist etwas Platz f�r die
Perforation (ein Loch pro Bild).
- das Bild ist nicht 24 mm im Quadrat, sondern das Nennma� betr�gt
vielmehr 28x28 mm. Kopiermaske bzw. Dia-Ausschnitt sind 26x26 mm.
Das hei�t: das Bild ist etwas breiter als ein Kleinbildnegativ, und es
liegt auch nicht zentriert, sondern leicht verschoben. Wenn man so einen
Negativstreifen in einen Kleinbildfilmscanner steckt (so er selbigen
akzeptiert), bekommt man also an einer Seite etwas abgeschnitten, an der
anderen Seite k�nnte es halbwegs passen. Je nach Motiv kann man ggf. den
Streifen mal so, mal so einlegen, ohne dass der Beschnitt st�rt.
Bei Instamatic-Dias (eher selten, weil die meisten Kameras sehr einfach
gestrickt waren und Diafilm nicht sauber belichten konnten) ist das
ganze weniger kritisch - die Rahmen sind genauso gro� wie die f�r
Kleinbildfilm und das 26x26-Bild liegt darin genau zentrisch. Nachdem
�bliche Filmscanner in der Regel mehr als 24 mm Breite k�nnen (25 mm
oder gar noch ein Ideechen mehr), ist das ganze eher unproblematisch.
Zumal die Kameras im Sucher deutlich weniger zeigten als sp�ter auf dem
Bild drauf war.
> Ich r�tsle immer noch, was f�r eine Kamera das war.
Na, eine Instamatic halt. Hierzulande �blicherweise von Agfa oder Kodak.
> Aber den Motiven nach habe ich die Fotos gemacht.
Dann bist Du deutlich �ber 30. <8)
> > Was? Ich glaube nicht, dass Du das f�r das Geld machen wolltest.<8)
>
> Stimmt.
Na, Hauptsache "die anderen" machen das f�r ein Drittel (!) davon, ne?
Mit Drehen und mit Spezialequiment von eher exotischen Vorlagen. Und
Wandlung von Negativ nach Positiv von einem Filmmaterial, �ber dessen
Eigenschaften (Maskenfarbe, Farbg�nge etc.) man keine Aussage mehr
treffen kann, so dass das wieder manuell erfolgen muss.
> 1.200 dpi gen�gen.
Das ist nur die Aufl�sung. <8)
> Ich vermute, es ist keine manuelle Drehung. In einer Zeit, in der
> Facebook Gesichtserkennung bietet, sollte es doch m�glich sein
> auszuwerten, ob da oben ein oder mehrere K�pfe drauf sind und drunter
> Arme baumeln. Auch bei B�umen und H�usern sollte eine gute Trefferzahl
> m�glich sein.
Schreib doch mal eben die Software daf�r. Mit Trefferquote > 99%.
Der Dank der Gemeinde ist Dir gewiss. 8-)
> > - Wenn 58 Cent schon teuer sind, was w�re dann "Normalpreis"?
>
> < 20 Ct./Bild.
Viel Erfolg. $-)
Dieter
> Wie wär's mit Selbermachen?
> Film läßt sich recht einfach auch abfotografieren. Du brauchst eine
> DSLR mit Makrooptik (Standardzoom mit +2 bis +4 dpt Achromat genügt
> für Deine Ansprüche bereits),
Standardzoom reicht. <8)
Ich hab's gerade mal überschlagen. Ein Simpelzoom wie das EF-S 18-55 mm
liefert einen maximalen Maßstab von 0,28x. Man bekommt also 28x28 mm in
einer Größe von 7,8 mm auf den Sensor. Das ist ziemlich exakt die halbe
Sensorhöhe. Bei einer 8-10-Megapixel-DSLR wären das 1200-1400 Pixel und
damit ziemlich genau die geforderten 1200 dpi. Die Ränder fallen eh weg,
weil die Eckenschärfe dafür sowieso nicht reicht. <8)
> Hinterher wäre das Negativ in ein Positiv umzuwandeln,
> ggf. noch Verzeichnung korrigieren und natürlich beschneiden.
Verzeichnung ist das geringste Problem. Das waren Festbrennweiten. 8-)
> Wenn der Haushalt einigermaßen mit Material und Werkzeug ausgestattet
> ist, kostet das kaum etwas außer Zeit und bastlerischer Kreativität.
Ich glaub', ich such' mir mal ein paar meiner alten Instamatic-Filme
raus. 8-)
Dieter
Du hast letztens geschrieben:
> ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
> preisgünstig digitalisiert. Bisher habe ich nur eine in Dänemark
> ausfindig machen können, die 58 Cent/Bild verlangt; das scheint mir
> sehr teuer. Auf hohe Qualität lege ich keinen Wert.
Jaja, die Geiz-ist-Geil-Mentalität. Man sollte solche Leute mal selbst
für drei Euro die Stunde arbeiten lassen...
Du hast letztens geschrieben:
> 1200dpi sagt nichts ueber die Qualitaet aus - nur ueber die
> Pixelmenge. Die Qualitaet eines Scans wird nicht durch die
> Pixelmenge bestimmt sondern durch die Qualitaet der optischen
> Aufloesung des Scanners.
> Ein Scan mit 1200dpi Scanaufloesung kann grottenschlecht sein -
> einer mit 300dpi Scanaufloesung kann hervorragend sein.
Man bekommt was man bezahlt ;-)
> ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
> preisgünstig digitalisiert. Bisher habe ich nur eine in Dänemark
> ausfindig machen können, die 58 Cent/Bild verlangt; das scheint mir sehr
> teuer. Auf hohe Qualität lege ich keinen Wert.
Seit ich weiß, dass es sich um Instamatic-Negative handelt, finde ich,
was ich brauche. Es gibt etliche Angebote zu ergoogeln. Sogar in der
Bucht ... :-)
Vielen Dank in die Runde,
> [...]
>
> Ich vermute, es ist keine manuelle Drehung. In einer Zeit, in der
> Facebook Gesichtserkennung bietet, sollte es doch möglich sein
> auszuwerten, ob da oben ein oder mehrere Köpfe drauf sind und drunter
> Arme baumeln. Auch bei Bäumen und Häusern sollte eine gute Trefferzahl
> möglich sein.
Im Vordergrund ein See mit ungestörter Oberfläche, in dem sich der
dahinter liegende Wald und der blaue Himmel mit Wolken spiegeln; das
hintere Ufer des Sees ziemlich genau in der Bildmitte. Da ist man
manchmal geneigt, einen Kopfstand zu versuchen ...
> [...]
Michael
--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.
>Jaja, die Geiz-ist-Geil-Mentalität. Man sollte solche Leute mal selbst
>für drei Euro die Stunde arbeiten lassen...
Die kriegt aber nur der Vorarbeiter. :-P
--
Gruss
Luigi
"Wenn die letzte CD blind, die letzte Harddisk abgestürzt
und die letzte Memorycard taub ist werdet ihr merken dass
man digitale Daten nicht sehen kann"
Du hast letztens geschrieben:
>>Jaja, die Geiz-ist-Geil-Mentalität. Man sollte solche Leute mal
>>selbst für drei Euro die Stunde arbeiten lassen...
>
> Die kriegt aber nur der Vorarbeiter. :-P
Luigi, Du bist richtig fies. :-)
> Na, eine Instamatic halt. Hierzulande �blicherweise von Agfa oder Kodak.
Gabs auch von Zeiss Ikon, zB Vitessa electronic 126 oder so,
Blitzw�rfelanschlu�. Eine solche geh�rte zu meinen ersten Fotoger�ten:
<http://lippisches-kameramuseum.de/Zeiss_Ikon/Zeiss_Ikon_Voigtlaender_Vi
tessa_126_CS.htm>
Ich �berlege gerade, ob sich die Negative nicht in einen
Flachbettscanner mit Durchlicht einlegen lassen. Bei vielen Ger�ten hats
ja in der Software auch einen Profimodus, in der man die Bildausschintte
selbst per Rahmen w�hlen kann, manche sind sogar recht gut im Erkennen.
F�rchte aber, das wird ein mechanisches Problem geben.
--
Bye,
Dietmar
>
> Ich berlege gerade, ob sich die Negative nicht in einen
> Flachbettscanner mit Durchlicht einlegen lassen. Bei vielen Ger ten hats
> ja in der Software auch einen Profimodus, in der man die Bildausschintte
> selbst per Rahmen w hlen kann, manche sind sogar recht gut im Erkennen.
> F rchte aber, das wird ein mechanisches Problem geben.
>
Im Grunde eine gute Idee - es gibt professionelle Falchbettscanner,
die mehrere Filmstreifen oder einzelne Dias auf dem Tableau haben
koennen. Die haben eine brauchbare Auflösung auch bei KB. Aber
uebliche Flachbettscanner sind nicht scharf genug fuer so kleine Dias/
Negative und duerften auch bei der Dichte zu sehr limitiert sein.
Klaus
> Dieter Lefeling <didis....@web.de> wrote:
>
> > Na, eine Instamatic halt. Hierzulande �blicherweise von Agfa oder Kodak.
>
> Gabs auch von Zeiss Ikon, zB Vitessa electronic 126 oder so,
Ja, aber nicht so �blich. <8)
> Blitzw�rfelanschlu�. Eine solche geh�rte zu meinen ersten Fotoger�ten:
>
> <http://lippisches-kameramuseum.de/Zeiss_Ikon/Zeiss_Ikon_Voigtlaender_Vitessa_126_CS.htm>
Luxus. Bei meiner Agfa gab es eine (1) Zeit und eine (1) Blende. Damit
habe ich dann unverdrossen alles zwischen Sonnenschein und D�mmerung
fotografiert. Sp�ter habe ich Muttis Kodak benutzt. Da konnt man sogar
Sonne oder Wolken einstellen. Das war dann etwa die gleiche Klasse wie
Deine. <8)
<http://lippisches-kameramuseum.de/Kodak/Kodak_Instamatic_133.htm>
> Ich �berlege gerade, ob sich die Negative nicht in einen
> Flachbettscanner mit Durchlicht einlegen lassen. Bei vielen Ger�ten hats
> ja in der Software auch einen Profimodus, in der man die Bildausschintte
> selbst per Rahmen w�hlen kann, manche sind sogar recht gut im Erkennen.
> F�rchte aber, das wird ein mechanisches Problem geben.
Es gibt zwei Besonderheiten:
1. Der 35-mm-Filmhalter muss so beschaffen sein, dass das nicht-mittig
angeordnete Bildfeld auf Instamatic-Film im Halter so sitzt, dass es
dennoch komplett erfasst wird. Also nicht nur hinsichtlich seiner Gr��e
(vier Millimeter mehr als Kleinbildbreite), sondern auch in Bezug auf
seine Lage auf dem Filmstreifen.
2. Bei Instamatic (und Pocket) sind die Bildfelder schon vor der
Aufnahme auf dem Film "hard-coded" vorhanden: Ein unbelichteter Film ist
nach der Entwicklung nicht etwa blank, sondern zeigt transparente
Quadrate mit dunklen ("wei� belichteten") R�ndern drumherum. Eine
automatische Formaterkennung muss also ein belichtetes Bild in einem
wei�en Umfeld erkennen k�nnen. Das Problem sind hier also nicht etwa
Nachtaufnahmen, sonden eher solche im Schnee. <8)
Dieter
> [ Instamatic ]
> uebliche Flachbettscanner sind nicht scharf genug fuer so kleine Dias/
> Negative
�bliche Instamatic-Aufnahmen sind eher nicht scharf genug f�r einen
hochaufl�senden Filmscanner. <8)
> und duerften auch bei der Dichte zu sehr limitiert sein.
Bei Negativ sehe ich da wenig Probleme. Der nutzbare Dichtebereich endet
da irgendwo bei netto 1,5 logD.
Bei Dia hat man h�here Dichten, daf�r kann man aber gerahmte Instamatic-
Dias recht problemlos in Kleinbild-Filmscannern verarbeiten. Dort liegt
der Ausschnitt zentrisch und ist mit 26x26 nicht nennenswert gr��er als
das, was der Scanner noch erfassen kann. BTDT.
Dieter
> 2. Bei Instamatic (und Pocket) sind die Bildfelder schon vor der
> Aufnahme auf dem Film "hard-coded" vorhanden: Ein unbelichteter Film ist
> nach der Entwicklung nicht etwa blank, sondern zeigt transparente
> Quadrate mit dunklen ("wei� belichteten") R�ndern drumherum. Eine
> automatische Formaterkennung muss also ein belichtetes Bild in einem
> wei�en Umfeld erkennen k�nnen. Das Problem sind hier also nicht etwa
> Nachtaufnahmen, sonden eher solche im Schnee.<8)
Ach. Und wozu war das gut???
--
Mit freundlichen Gr��en
Johannes Leckebusch
Homepage: http://redaktion.johannes-leckebusch.de/
Privat: http://www.johannes-leckebusch.de
Fotoseiten: http://www.johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/
<zusammenbrech>
http://www.johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/Bildkritik7/_MG_1990_tif.htm
> Am 17.07.2011 22:52, schrieb Dieter Lefeling:
>
> > 2. Bei Instamatic (und Pocket) sind die Bildfelder schon vor der
> > Aufnahme auf dem Film "hard-coded" vorhanden: Ein unbelichteter Film ist
> > nach der Entwicklung nicht etwa blank, sondern zeigt transparente
> > Quadrate mit dunklen ("wei� belichteten") R�ndern drumherum.
> > (...)
>
> Ach. Und wozu war das gut???
Man brauchte auf diese Weise kein sauber gefertigtes Filmfenster.
Genauso wie die Kamera keine Andruckplatte hatte - den Film halbwegs
platt zu halten war die Aufgabe der Kassette. #-)
Dieter
Ja, das habe ich in einem Wikipedia-Artikel gelesen - wie auch die
Andeutung, dass es pro Bild nur ein Perforationsloch gab (?), sonst w�re
ja ... aber �ber die Vorbelichtung stand da nix.
Naja.
> Aber
> uebliche Flachbettscanner sind nicht scharf genug fuer so kleine Dias/
> Negative und duerften auch bei der Dichte zu sehr limitiert sein.
Mit "�bliche" meinst Du wahrscheinlich die Ger�te der unteren und
mittleren Preisklasse - da geb ich Dir Recht. Wenn man da allerdings mit
einem Epson V700 oder V750 drangeht, die iirc eine zus�tzliche Optik f�r
Durchlichtscans haben, k�nnte es gehen. Da w�ren wir dann aber wieder
bei den Profimodellen.
Ich hatte hier noch irgendwann Pocketdias gefunden und diese mit einem
Minolta ScanDual IV eingescannt - der konnte da seinen Vorteil voll
ausspielen.
Was die Dichte angeht, so hat der alte Minolta Elite II immer noch die
besten Werte in dieser Hinsicht, nur d�rfte der die Instamatics nicht
wollen:)
--
Bye,
Dietmar
> Bei meiner Agfa gab es eine (1) Zeit und eine (1) Blende. Damit
> habe ich dann unverdrossen alles zwischen Sonnenschein und D�mmerung
> fotografiert. Sp�ter habe ich Muttis Kodak benutzt. Da konnt man sogar
> Sonne oder Wolken einstellen. Das war dann etwa die gleiche Klasse wie
> Deine. <8)
Die Vitessa geh�rte meiner �lteren Schwester, wurde aber dann meist von
der Familie benutzt, incl mir - weil die alte Klappkamera meiner Eltern
ein Heiligtum war (unverst�ndlicherweise): Eine Dacora Subita, nichts
Besonderes eigentlich. Steht heute bei mir im Schrank:)
Die Instamatic kenn ich auch noch von damals, ja.
> Der 35-mm-Filmhalter muss so beschaffen sein, dass das nicht-mittig
> angeordnete Bildfeld auf Instamatic-Film im Halter so sitzt, dass es
> dennoch komplett erfasst wird. Also nicht nur hinsichtlich seiner Gr��e
> (vier Millimeter mehr als Kleinbildbreite), sondern auch in Bezug auf
> seine Lage auf dem Filmstreifen.
Er sollte also m�glichst schmale R�nder haben und keine festen Stege
zwischen den Bildern.
> Bei Instamatic (und Pocket) sind die Bildfelder schon vor der
> Aufnahme auf dem Film "hard-coded" vorhanden:
Stimmt, ich erinner mich, sind sozusagen hartsektoriert.
--
Bye,
Dietmar
Hallo,
> Im Grunde eine gute Idee - es gibt professionelle Falchbettscanner,
> die mehrere Filmstreifen oder einzelne Dias auf dem Tableau haben
> koennen. Die haben eine brauchbare Auflösung auch bei KB. Aber
> uebliche Flachbettscanner sind nicht scharf genug fuer so kleine Dias/
> Negative und duerften auch bei der Dichte zu sehr limitiert sein.
Dem möchte ich als langjähriger Nutzer eines Flachbildscanners mit
Durchlichteinheit widersprechen. Die Bilder sind bei der richtigen
Auflösung gestochen scharf (es handelt sich immer noch um einen Epson
1240 U Photo). Lediglich ist die Auflösung mit maximal 2400 dpi
natürlich nicht so hoch wie bei reinen Diascannern.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Also ich habe einen Epson 1640 SU Photo und einen Nikon Coolscan 5000.
Die Farben des Epson sind wirklich gut, aber bei der Auflösung und
Schärfe (Kontrast) ist er schon ein gutes Stück vom Nikon entfernt.
(Beide mittels Vuescan-Software und gleichem Kalibrierdia)
Bei den alten Kodak Instamatic Bildern meiner Frau kann aber auch
bei genauer Betrachtung keinen nennenswerten Unterschied zu bemerken.
mfg Ka Prucha
Auch ich bin langjaehriger Nutzer eines Flachbettscanners - Linotype-
Hell/Heidelberg mit Linocolor 6. Der ist gut - aber bei KB lange nicht
so scharf wie ein Filmscanner (obwohl das auch Zeilenscanner sind),
Welten entfernt von einem Imacon und Lichtjahre entfernt von einem
Trommelscanner. In Hinsicht auf Schaerfe und Dichte. Wenn man die
Prinzipien vergöeicht ist das auch nicht ueberraschend.
Flachbettscanner arbeiten am besten oberhalb von 6x6cm. 4x5", 5x7" und
nat. 8x10" Dias/Neg kommen ausgezeichnet
Ein guter Filmscanner - wie die Nikons sind und die Polaroids waren -
ist m. E. der beste Kompromiss in Bezug auf Kosten/Nutzen/Aufwand.
Trommelscanner sindn heute fuer um die 1500-2000.-€ zu kriegen - haben
mal im Schnitt um die 50000.-DM gekostet - und stellen immer noch dsa
beste Scannerprinzip dar. Aber das Scannen ist sehr aufwendig -
besonders bei KB, wo man mit Gel und Folien scannen muss (das Dia/Neg
befindet sich wie eine Scheibe Schinken auf einem Sandwich zwischen
Trommel und Folie mit Gel oder Oel auf der Vorder- und der
Rueckseite).
Ausgelesen wird es punktfoermig (!) mit einem speziellen, extrem
hochwertigen Objektiv (quasi ein Mikroskop, der Punkt ist einstellbar
(Blende) in einer praktisch endlosen Spirale (Feinheit und damit die
"Steigung" der Spirale ist abhaengig vom Vortrieb des Schlittens
waehrend der Rotation der Trommel)
Hier ein interessanter Thread aus dem Grossformat-Forum:
http://www.grossformatfotografie.de/viewtopic.php?p=67409&sid=fbed814b09de5638479f78a3907de011
Gruss, Klaus
> Also ich habe einen Epson 1640 SU Photo und einen Nikon Coolscan 5000.
> Die Farben des Epson sind wirklich gut, aber bei der Aufl�sung und
> Sch�rfe (Kontrast) ist er schon ein gutes St�ck vom Nikon entfernt.
> (Beide mittels Vuescan-Software und gleichem Kalibrierdia)
Hallo,
Gut, das akzeptiere ich. Wobei ich das Vuescann nicht kenne und bisher
immer den Original Epson-Twain benutze. F�r den Hausgebrauch reicht die
Qualit�t des Epson 1240 U Photo aus und bisher waren die Ergebnisse
bez�glich der Bildsch�rfe gut (seit acht Jahren). Allerdings ist, wie
ich es ja auch schon geschrieben habe die Aufl�sung bei
Durchlichteinheiten auch nicht so hoch wie bei reinen Diascannern. Hier
aber mit der Einschr�nkung, das sich eine hohe Aufl�sung bei
Kleinbild-Dias auch schon einmal, wie ich es selbst erlebt habe ins
Gegenteil, sprich negativ auswirken kann.
P.S. im Hausgebrauch erwarte ich ebenso wie der Oberposter keine
Super-Profiqualit�t ...
MfG Gerd B�hmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
> aber mit der Einschr nkung, das sich eine hohe Aufl sung bei
> Kleinbild-Dias auch schon einmal, wie ich es selbst erlebt habe ins
> Gegenteil, sprich negativ auswirken kann.
Wie sollte denn das gehen? :-) Ein Scan soll das zeigen, was auf dem
Dia drauf ist. Scharf und farblich moeglichst echt. Der Scanner kann
ja nix dafuer, wenn die Vorlage schlecht ist.
Klaus
> P.S. im Hausgebrauch erwarte ich ebenso wie der Oberposter keine
> Super-Profiqualit t ...
>
Was immer das auch sein sollte, diese "Super-Profiqualitaet"!? Mir
genuegt eine der Vorlage angemessen entsprechende Qualitaet
vollkommen . . :-)
Klaus
Hallo,
> Wie sollte denn das gehen? :-) Ein Scan soll das zeigen, was auf dem
> Dia drauf ist. Scharf und farblich moeglichst echt. Der Scanner kann
> ja nix dafuer, wenn die Vorlage schlecht ist.
Genau auf diese Nachfrage habe ich jetzt gewartet. Auch ein Kleinbilddia
verfügt über ungefähr sechs Millionen Pixel. Ich hatte eines meiner Dias
bei mir mit 2400 dpi gescannt und da war keine Bildkörnung zu sehen. Das
gleiche Dia bei einem Bekannten mit einen Nikon-Diascanner mit 9600 dpi
gescannt und da konnte man dann die Bildkörnung sehen (da herrschte
Schneetreiben ...). Zum Einwand der Vorlage noch soviel, es handelte
sich um ein Dia auf ORWO UT 20.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Hallo,
Unter Super-Profiqualität möchte ich hier die von einigen Verlagen
erwartete Bildqualität verstanden wissen, die ausreicht um ein Bild auf
mehrere Quadratmeter zu vergrössern. Ich stimme Deinem zweiten Satz hier
vollkommen zu. Mehr erwarte ich auch nicht im Gegensatz zu einigen
anderen Zeitgenossen.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
>[...] bei einem Bekannten mit einen Nikon-Diascanner mit 9600 dpi [...]
Alle mir bekannten Diascanner von Nikon haben maximal 4000 dpi, was war
denn das f�r einer?
Toni
--
Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich h�re was ich sage?
Hallo,
> Gerd Böhmer wrote:
>
>> [...] bei einem Bekannten mit einen Nikon-Diascanner mit 9600 dpi [...]
>
> Alle mir bekannten Diascanner von Nikon haben maximal 4000 dpi, was war
> denn das für einer?
>
> Toni
Ein Nikon-Coolscann, aber frage mich bitte nicht nach der genauen
Bezeichnung, da es schon einige Zeit her ist. Es war ein Profigerät und
das die Teile nur 4000 dpi bringen ist mir nun wieder neu. Mir ist da
nun wieder der von mir genannte Wert von 9600 dpi geläufig.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
>Hallo,
>> Gerd Böhmer wrote:
>>
>>> [...] bei einem Bekannten mit einen Nikon-Diascanner mit 9600 dpi [...]
>>
>> Alle mir bekannten Diascanner von Nikon haben maximal 4000 dpi, was war
>> denn das für einer?
>Ein Nikon-Coolscann, aber frage mich bitte nicht nach der genauen
>Bezeichnung, da es schon einige Zeit her ist. Es war ein Profigerät und
>das die Teile nur 4000 dpi bringen ist mir nun wieder neu. Mir ist da
>nun wieder der von mir genannte Wert von 9600 dpi geläufig.
Dann interpoliert hier jemand heftig. Die HW macht 4000 (angeblich sogar
echte), auch der dicke Coolscan 9000 macht nicht mehr und das ist nicht
unbedingt ein Billig-gerät.
Toni
--
Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage?
Hallo,
> Dann interpoliert hier jemand heftig. Die HW macht 4000 (angeblich sogar
> echte), auch der dicke Coolscan 9000 macht nicht mehr und das ist nicht
> unbedingt ein Billig-Gerät.
Gut, das kann jetzt sein. Selbst mein Epson bietet ja die Interpolation
an. Wobei mich das jetzt ein wenig erstaunt, das die Teile nur 4000 dpi
erreichen, da es mein Epson ja mit seiner Durchlichteinheit schon auf
2400 dpi bringt. Wir hatten damals ja auch nicht das Vuescann verwendet,
sondern das Teil lief mit SilverFast.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
> Ein Nikon-Coolscann, aber frage mich bitte nicht nach der genauen
> Bezeichnung, da es schon einige Zeit her ist. Es war ein Profigerät
> und das die Teile nur 4000 dpi bringen ist mir nun wieder neu. Mir
> ist da nun wieder der von mir genannte Wert von 9600 dpi geläufig.
Da wirst Du eher 2900 mit 9600 verwechselt haben.
Nur 4000 dpi ist übrigens drollig, mein Nikon Filmscanner hat
nur 2880 dpi und liefert Diascans in beachtlicher Qualität. Vor
einiger Zeit waren die üblich und man brauchte einen für die
Zeit gut ausgestatteten PC, um mit den Dateien flüssig arbeiten
zu können.
Selbst bei den letzten Modellversionen ist da allerdings bei
"nur" 4000 dpi Schicht im Schacht.
Jürgen Gerkens
>
> Genau auf diese Nachfrage habe ich jetzt gewartet. Auch ein Kleinbilddia
> verfügt über ungefähr sechs Millionen Pixel.
Bitte entschuldige, ich moechte nicht schulmeistern - aber: 1) ist das
sehr stark vom Objektiv und dem Film selbst abhaengig, 2) kommt es
drauf an, wie der Film gescannt wird. Bei einem 50 ASA Film kommt man
auf vergleichsweise ca. 17 bis 21MPx in sehr guter bis guter
Qualitaet, wenn man mit 4000dpi auf der Trommel scannt.
Natuerlich ist ein Filmscan nicht so sauber/"rauschfrei" wie eine
digitale Datei gleicher Groesse - vor allem in den Schatten-
Uebergaengen - aber eine Doppelseite (A3) im Offset (300dpi) kann man
sehr gut davon drucken.
Ausserdem kann man nat. auch einen Scan mit Rauschunterdrueckung
bearbeiten.
Klaus
Nur vorsichtshalber sei das erklaert: die Pixelmenge/Dichte sagt nat.
nur was ueber das Scannen aus - nicht ueber den Scan. Der Scan=Bild
ist in erster Linie von der optischen Aufloesefaehigkeit des Objektivs
abhaengig und an zweiter Stelle von der Faehigkeit des Films, diese
aufzuzeichnen.
Erst dann kommt die Qualitaet des Scanners ins Spiel, diese
"aufgezeichtete" Information auszulesen.
Klaus
Hallo,
> On 18 Jul., 21:45, Gerd Böhmer<ar0003066...@arcor.de> wrote:
>
>> Genau auf diese Nachfrage habe ich jetzt gewartet. Auch ein Kleinbilddia
>> verfügt über ungefähr sechs Millionen Pixel.
>
> Bitte entschuldige, ich moechte nicht schulmeistern - aber:
Nein, schon gut. Wir hatten das Thema hier in dieser Gruppe es vor
einigen Jahren einmal ausdiskutiert und waren zu dem Ergebnis gekommen,
das ein Kleinbilddia ungefähr mit einem Digitalbild von sechs MegaPixel
gleichgesetzt werden kann. Alles Andere von Dir geschriebene bezüglich
dieser Aussage lass einmal bitte außen vor.
> Natuerlich ist ein Filmscan nicht so sauber/"rauschfrei" wie eine
> digitale Datei gleicher Groesse ...
Na, das käme auf einen Versuch an.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
da gab es allerdings mal einen Test der für den Nikonscanner (weiß nicht
mehr, welches Modell) die Herstellerangabe zur Auflösung bestätigte, bei
den Flachbettscannern lagen die gemessenen Auflösungen WIMRE durchwegs
unter den Herstellerangaben. Den Test finde ich gerade nicht mehr, aber
das hier:
http://www.filmscanner.info/EpsonPerfectionV750Pro.html
und das:
http://www.filmscanner.info/NikonSuperCoolscan5000ED.html
gibt schon mal einen Anhaltspunkt bzgl. Herstellerangaben im Vergleich
zur tatsächlich erzielbaren Auflösung (siehe jeweils das Kapitel
"Bildqualität")
Rainer
Lt. Tests und eigener Erfahrung bringen Flachbetter regelmäßig recht
genau die Hälfte der beworbenen Auflösung, wogegen *gute* Diascanner
(Nikon, Minolta) dieselbige auch tatsächlich (näherungsweise) erzielen.
Michael
--
www.wightslide.de
www.diabelichtung.eu
Diabelichtung - Scanservice - Formatwandlung
Das ist so gesagt allerdings Unsinn.
> Alles Andere von Dir geschriebene bezüglich
> dieser Aussage lass einmal bitte außen vor.
>
Warum? Das sind Fakten!
>> Natuerlich ist ein Filmscan nicht so sauber/"rauschfrei" wie eine
>> digitale Datei gleicher Groesse ...
> Na, das käme auf einen Versuch an.
Mehrfach geschehen. Von mir selbst durchgefuehrt (Film- und
Tromelscanner) und anderen Fotografen und von Druckvorstufenleuten.
Mit anderen Worten: von Fachleuten.
Kamera/Optik (Nikon/Leica) sowie Film- (Nikon 5000 ED und 9000 ED) und
Trommelscanner (Howtek). Filme: Kodak EPR/EPP, Fuji Velvia 50ASA
Entwicklung im professionellen Labor (HSL, Duesseldorf)
Ein KB-Dia/Neg gescannt mit 4000dpi ergibt 3780x5669px=21,4MPx (auf
24x36mm bezogen). Wobei 4000dpi bei einem 50ASA Film einen sehr
sauberen Scan ergibt - als TIFF 16bit/ch. Der - wie gesagt - in
Schattenbereichen bzw. deren Uebergaengen leichtes farbiges
Kornrauschen zeigt. Das verringert die realistische Aufloesung, da
eine digitale 21MPx Datei mit 100ASA dieses Farbrauschen nicht
sichtbar zeigt. Realistisch gesehen kann man also tatsaechlich eher
von um 17-18MPx ausgehen. Es sei denn, man bearbeitet die 21MPx mit
Rauschunterdrueckung - was zwar das Rauschen mindert, aber dafuer
etwas Aufloesung kostet.
Wenn einen das farbige Korn"rauschen" nicht stoert - mich stoert sowas
nicht wirklich - kann man also von 21MPx bei einem 4000dpi Scan bei
einem 50ASA KB Dia/Neg ausgehen. Bei einem 100ASA Dia/Neg ist das Korn
etwas staerker, der Unterschied ist aber nicht so, dass es nicht
ebenso gut brauchbar waere.
Eine gute (!) Rauschunterdrueckung - Einstellung fuer Filmkorn - kann
auch bei einem Scan vom Dia/Neg gute Dienste leisten. Man kann´s auch
ganz kornfrei kriegen, wenn man unbedingt will . . . aber wozu sollte
das gut sein?
Klaus
Hallo,
> On 18 Jul., 23:15, Gerd Böhmer<ar0003066...@arcor.de> wrote:
>> und waren zu dem Ergebnis gekommen,
>> das ein Kleinbilddia ungefähr mit einem Digitalbild von sechs MegaPixel
>> gleichgesetzt werden kann.
>
> Das ist so gesagt allerdings Unsinn.
Für mich war diese damalige Diskussion und das von mir geschilderte
Ergebnis kein Unsinn und ich halte das sogar auf Grund meiner
Erfahrungen mit dem Digitalisieren von Kleinbildfilmen für realistisch.
>> Alles Andere von Dir geschriebene bezüglich
>> dieser Aussage lass einmal bitte außen vor.
>
> Warum? Das sind Fakten !
Für mich nicht, da Du hier sogenannte Fakten ins Spiel gebracht hast die
nicht an diese Stelle gehören. In der damaligen Diskussion ging es wie
gesagt nur um einen reinen Vergleich zwischen einem Kleinbilddia und
einem digitalen Bild und nicht um irgendwelche Scanner, die damals auch
außen vor gelassen wurden.
>>> Natuerlich ist ein Filmscan nicht so sauber/"rauschfrei" wie eine
>>> digitale Datei gleicher Groesse ...
>
>> Na, das käme auf einen Versuch an.
>
> Mehrfach geschehen.
Hier habe ich nun wieder die gegenteilige Erfahrung gemacht, das ein
eingescanntes analoges Bild besser war als ein gleiches digitales Bild.
Bis vor wenigen Jahren wollten ja auch Bildverlage von digitalen Bildern
nichts wissen und verlangten analoges Bildmaterial.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Hallo,
> On 18 Jul., 23:15, Gerd Böhmer<ar0003066...@arcor.de> wrote:
>> und waren zu dem Ergebnis gekommen,
>> das ein Kleinbilddia ungefähr mit einem Digitalbild von sechs MegaPixel
>> gleichgesetzt werden kann.
>
> Das ist so gesagt allerdings Unsinn.
Für mich war diese damalige Diskussion und das von mir geschilderte
Ergebnis kein Unsinn und ich halte das sogar auf Grund meiner
Erfahrungen mit dem Digitalisieren von Kleinbildfilmen für realistisch.
>> Alles Andere von Dir geschriebene bezüglich
>> dieser Aussage lass einmal bitte außen vor.
>
> Warum? Das sind Fakten !
Für mich nicht, da Du hier sogenannte Fakten ins Spiel gebracht hast die
nicht an diese Stelle gehören. In der damaligen Diskussion ging es wie
gesagt nur um einen reinen Vergleich zwischen einem Kleinbilddia und
einem digitalen Bild und nicht um irgendwelche Scanner, die damals auch
außen vor gelassen wurden.
>>> Natuerlich ist ein Filmscan nicht so sauber/"rauschfrei" wie eine
>>> digitale Datei gleicher Groesse ...
>
>> Na, das käme auf einen Versuch an.
>
> Mehrfach geschehen.
Hier habe ich nun wieder die gegenteilige Erfahrung gemacht, das ein
> Wir hatten das Thema hier in dieser Gruppe es vor
> einigen Jahren einmal ausdiskutiert und waren zu dem Ergebnis gekommen,
> das ein Kleinbilddia ungefähr mit einem Digitalbild von sechs MegaPixel
> gleichgesetzt werden kann.
Das war wahrscheinlich zu den Zeiten, als 6MPix den Standard bei
Consumer-DSLRs darstellte.
Wenn Du ein Dia mit einer 24MPix-DSLR abfotografierst hast eins mit
24MPix, und je nach Vorlage siehst Du vielleicht sogar Unterschiede.
Diese sind schon beim Vergleich Scanner vs. DSLR zu sehen, mal ab davon,
daß selbst einfache DSLRs bei Problemdias (zB hohe Dichte) die besseren
Ergebnisse bringen.
--
Bye,
Dietmar
> Gut, das kann jetzt sein. Selbst mein Epson bietet ja die Interpolation
> an. Wobei mich das jetzt ein wenig erstaunt, das die Teile nur 4000 dpi
> erreichen, da es mein Epson ja mit seiner Durchlichteinheit schon auf
> 2400 dpi bringt.
Nein, tut er nicht. Ich habe das gleiche Modell und kenne die Daten -
Epson gibt die Auflösung der Scanzeile mit 1200 dpi an. Wenn du höhrere
Auflösungen wählst, kann unter Umständen der Scanschlitten mit kleineren
Schritten bewegt werden, bei den dort üblichen Toleranzen halte ich das
aber für ein ähnliches Ratespiel wie die Interpolation in der Software.
Aber selbst wenn das alles 100%-ig korrekt funktionieren würde, hätte
man eben aufgrund der Limitierungen der Hardware weiterhin nur die halbe
Auflösung eines Scans mit 2400 dpi (der ja viermal so viele Pixel
liefern würde wie einer mit 1200 dpi).
Ich habe das nie gemessen, aber effektiv dürfte man mit dem genannten
Epson Perfection 1240U Photo wohl max. auf etwa 1000 dpi kommen. Aus
KB-Material bekomme ich jedenfalls Bilder von ca. 1500 x 1000 Pixel -
und da steckt eigentlich in fast jedem Negativ/Dia mehr drin. Für den
Überblick, fürs Web und kleine Bilder reicht es. Wenn man mehr will,
braucht man einen vernünftigen Scanner (und ja, mit einem guten
Flachbettscanner wie Epsons V700-er geht da inzwischen auch einiges).
Gruß,
Dominik.
Sicherlich. Jedoch kann man auf [1] zum V700 u.a. lesen:
"... Daraus ergibt sich eine tatsächliche Auflösung von nur etwa 2300
dpi. Das sind weniger als 40% der angegebenen Auflösung. Der Scan eines
Kleinbilddias oder -negativs ergibt bei 2300dpi eine Datei mit etwa 7
Megapixel. ... Allerdings ist es doch eher als Augenwischerei anzusehen,
eine Auflösung von 6400 dpi anzugeben. Der Sensor des V700 ist zwar in
der Lage soviele Bildpunkte zu erfassen, jedoch ist das ganze optische
System des Scanners nicht hochwertig genug, um diese Auflösung annähernd
nutzen zu können."
Schöne Grüße
Jochen
> Sicherlich. Jedoch kann man auf [1] zum V700 u.a. lesen:
> "... Daraus ergibt sich eine tatsächliche Auflösung von nur etwa 2300
> dpi. Das sind weniger als 40% der angegebenen Auflösung. Der Scan eines
> Kleinbilddias oder -negativs ergibt bei 2300dpi eine Datei mit etwa 7
> Megapixel. ... Allerdings ist es doch eher als Augenwischerei anzusehen,
> eine Auflösung von 6400 dpi anzugeben. Der Sensor des V700 ist zwar in
> der Lage soviele Bildpunkte zu erfassen, jedoch ist das ganze optische
> System des Scanners nicht hochwertig genug, um diese Auflösung annähernd
> nutzen zu können."
Ja, ich wollte die übertriebene Marketing-Prosa zur Nominalauflösung
damit auch nicht entschuldigen. Mir ging es eigentlich primär um den
Punkt, dass man für eine deutliche Verbesserung vom Niveau eines 10
Jahre alten Consumergeräts eben nicht unbedingt auf einen dedizierten
Filmscanner umsteigen muss (ich hätte da das Problem, dass der dann in
der Regel mit meinen MF- oder "Sprockethole"-Bildern nicht klar käme).
Und von 1.5 auf 7 Megapixel ist doch schon mal was :-).
Gruß,
Dominik.
>
> Für mich war diese damalige Diskussion und das von mir geschilderte
> Ergebnis kein Unsinn und ich halte das sogar auf Grund meiner
> Erfahrungen mit dem Digitalisieren von Kleinbildfilmen für realistisch.
>
Benutzt Du einen Trommelscanner oder einen Imacon?
> >> Alles Andere von Dir geschriebene bezüglich
> >> dieser Aussage lass einmal bitte außen vor.
> >
> > Warum? Das sind Fakten !
>
> Für mich nicht, da Du hier sogenannte Fakten ins Spiel gebracht hast die
> nicht an diese Stelle gehören
Die Fakten, die ich hier "ins Spiel gebracht" habe und die nach Deiner
Meinung "nicht an diese Stelle gehoeren" sind nunmal wesentliche
Bestandteile der Scanner-Technologie und des Umgangs damit! Sie
"aussen vor" zu lassen ist
ein schlechter Witz!
> In der damaligen Diskussion ging es wie
> gesagt nur um einen reinen Vergleich zwischen einem Kleinbilddia und
> einem digitalen Bild und nicht um irgendwelche Scanner, die damals auch
> außen vor gelassen wurden.
>
Und wie, bitte, willst Du ein analoges Dia mit einem digitalen Bild
vergleichen, ohne das Dia zu scannen? Merkst Du nicht, wie absurd das
ist? Wie kann man bei "einen Vergleich zwischen einem Kleinbilddia und
> einem digitalen Bild" "irgendwelche Scanner aussen vor lassen"????? Was soll denn da "verglichen" werden :-)) ?
> >>> Natuerlich ist ein Filmscan nicht so sauber/"rauschfrei" wie eine
> >>> digitale Datei gleicher Groesse ...
> >
> >> Na, das käme auf einen Versuch an.
> >
> > Mehrfach geschehen.
>
> Hier habe ich nun wieder die gegenteilige Erfahrung gemacht, das ein
> eingescanntes analoges Bild besser war als ein gleiches digitales Bild.
Was bedeutet das praezise ausgedrueckt? Was fuer ein "analoges Bild"
wurde mit was fuer einem "digitalen Bild" auf welche Art und Weise
verglichen?
> Bis vor wenigen Jahren wollten ja auch Bildverlage von digitalen Bildern
> nichts wissen und verlangten analoges Bildmaterial.
>
Was sind "wenige Jahre" und von welchen Bildverlagen sprichst Du?
Gerd - es ist nicht an mir, Dich von irgendwas zu ueberzeugen. Die
Fakten sind allerdings klar - auch, wenn Du sie nicht alle zu kennen
scheinst.
Du erliegst dem klassischen Fehler, nicht ALLE Parameter mit in die
Ueberlegung einzubeziehen - dazu gehoert (nach den Objektiven und dem
Film selbst) vor allem die optische (!!) Aufloesungsfaehigkeit des
Scanners und nicht in erster Linie die Pixelmenge . . Eine wirklich
hohe optische Aufloesung haben nur sehr hochwertige Scanner - vor
allem Trommelscanner und Imacons. Dazu kommt die Photo-Multiplier
Technologie, die es Trommelscannern erlaubt, extreme Dichten sehr
sauber auszulesen.
Aber wie gesagt: es ist nicht meine Aufgabe, Dich von den Fakten zu
ueberzeugen.
Ich bin ein grosser Liebhaber analoger Fotografie - und betreibe sie
auch heute noch im Grossformat 4x5" und 8x10" fuer mich selbst aus
Spass. Bis ca. 2004 habe ich die meisten meiner Auftraege vorzugsweise
analog fotografiert - vorzugsweise GF und MF.
Seit ca. 2006 bin ich bei der professionellen, kommerziellen
Fotografie voll auf Digital umgestiegen. Und das nicht ohne gute
Gruende!
Ich habe lange und intensive Tests durchgezogen, bis ich von der
digitalen Technologie ueberzeugt war und sie als besser erkannt habe.
Nicht nur in der Hinsicht, dass ich (bzw. meine Kunden) dadurch um die
15000.-€ im Jahr an Film-, Polaroid-, Entwicklungs- und Scankosten,
Kurierkosten, und z. B. Kosten fuer laengere Studiozeit (das Studio
kostet im Schnitt ca. 700 - 1000.-€ pro Tag) eingespart habe(n)
sondern vor allem, weil die Ergebnisse schaerfer und besser
durchgezeichnet sind (Hasselblad H3D/39, Canon 1DsIII, 5D2). Auch 4x5"
Dias/Negative kommen mit den Habla-Dateien nur schwerlich mit - die
bringen zwar per Trommelscan @4000dpi 16000x20000px=320MPx und 1,8GB
bei 16bit/ch an Dateigroesse . . sind aber einer Hasselblad-Datei mit
39MPx und 16bit/ch RAW in den Details nicht gewachsen (Sinar P2, Apo-
Symmar MC 5,6/240mm, Kodak EPP)
Klaus
> Und wie, bitte, willst Du ein analoges Dia mit einem digitalen Bild
> vergleichen, ohne das Dia zu scannen?
Betrachtung auf gute Projektionsfläche ("Filmleinwand"):
Dia mit gutem Diaprojektor projizieren.
Digitalbild mit gutem Beamer projizieren.
Wenn Beamer nicht gut genug – Pech für digital.
Betrachtung auf Monitor:
Digitalbild auf Monitor ansehen.
Dia scannen und auf Monitor ansehen
Wenn Scanner nicht gut genug – Pech für analog.
Betrachtung auf Papier:
Dia mit analoger chemischer Kette verarbeiten bis fertiges Papierbild.
Digitalbild ausdrucken auf "Fotopapier".
Jeder der beiden hat Pech wenn seine Kette irgendwo schwach ist.
> Merkst Du nicht, wie absurd das
> ist? Wie kann man bei "einen Vergleich zwischen einem Kleinbilddia und
> einem digitalen Bild" "irgendwelche Scanner aussen vor lassen"?????
> Was soll denn da "verglichen" werden :-)) ?
Eben je nach dem gewünschten Einsatzzweck.
mfg Ka Prucha
Rein subjektive Betrachtungsweise - und sehr stark von der Qualitaet
des Projektors abhaengig - und laesst die fuer den Druck realistische
Ausgabegroesse ausser Acht. Denn DAS ist das einzig annaehernd (!)
objektive Kriterium: in welcher Groesse und mit welcher Qualitaet kann
im Offset (300dpi und separiert in 4C) gedruckt werden.
> Betrachtung auf Monitor:
> Digitalbild auf Monitor ansehen.
> Dia scannen und auf Monitor ansehen
> Wenn Scanner nicht gut genug – Pech für analog.
>
Der Knackpunkt hierbei ist die Qualitaet des Scanners. Eine derart
verallgemeinernde Aussage wie "ein KB entspricht einer digitalen 6MPx-
Datei" ist einfach nur Quatsch, sorry. 1) von welchem "KB" ist die
Rede? 25ASA? 50ASA? 64ASA? 100ASA? 200/400ASA? 2) von welcher Art Scan
ist die Rede?
Hier muss man klare Fakten nennen statt in einem Nebel von Vermutungen
herumzustochern - und eben diese klaren Fakten "aussen vor" zu
lassen.
> Betrachtung auf Papier:
> Dia mit analoger chemischer Kette verarbeiten bis fertiges Papierbild.
> Digitalbild ausdrucken auf "Fotopapier".
In beiden Faellen ausgesprochen sehr von der Verarbeitung abhaengig -
nicht zuletzt von der Quaitaet des Vergroesserungs-Objektivs.
> > Was soll denn da "verglichen" werden :-)) ?
>
> Eben je nach dem gewünschten Einsatzzweck.
>
Nun - es gibt das wie geschildert durchaus weitgehend objektive
Kriterien. Daher ist eine so globale Aussage eben tatsaechlich nicht
haltbar.
Gruss, Klaus
>> ich suche eine Digitalisierungsfirma, die Negative 24 mm x 24 mm
>> preisgünstig digitalisiert. Bisher habe ich nur eine in Dänemark
>> ausfindig machen können, die 58 Cent/Bild verlangt; das scheint mir
>> sehr teuer. Auf hohe Qualität lege ich keinen Wert.
> Jaja, die Geiz-ist-Geil-Mentalität. Man sollte solche Leute mal selbst
> für drei Euro die Stunde arbeiten lassen...
Hmmm, ich arbeite lieber daran, Dinge zu automatisieren.
Oder moechtest du heute in jedem Aufzug einen Fahrer haben?
Statt selber waehlen viele Fraeuleins vom Amt? Statt elektrischem
oder gasgetriebenem Kuehlschrank den Eismann, der taeglich Eis
ausfaehrt? Statt Telefon eine mehrfach taeglich stattfindende
Postkarten-Austragung oder Diener, die mit Botschaften geschickt
werden? Statt weitgehend vollautomatisierter Massenfertigung
Handarbeit (mit entsprechenden Preisen, natuerlich)? Statt
Spinn- und Webemaschinen lieber alles in Handarbeit?
-Wolfgang
>> > Und wie, bitte, willst Du ein analoges Dia mit einem digitalen Bild
>> > vergleichen, ohne das Dia zu scannen?
>> Betrachtung auf gute Projektionsfläche ("Filmleinwand"):
>> Dia mit gutem Diaprojektor projizieren.
>> Digitalbild mit gutem Beamer projizieren.
>> Wenn Beamer nicht gut genug – Pech für digital.
> Rein subjektive Betrachtungsweise - und sehr stark von der Qualitaet
> des Projektors abhaengig - und laesst die fuer den Druck realistische
> Ausgabegroesse ausser Acht.
Was nun wirklich voellig egal ist, wenn die Bilder auf der Leinwand
gezeigt werden sollen (Diaabend, groesser als auf dem Fernseher, z.B.).
> Denn DAS ist das einzig annaehernd (!)
> objektive Kriterium: in welcher Groesse und mit welcher Qualitaet kann
> im Offset (300dpi und separiert in 4C) gedruckt werden.
Das ist nur unter einer einzigen Bedingung interessant: wenn
die Bilder im Offset gedruckt werden sollen.
>> Betrachtung auf Monitor:
>> Digitalbild auf Monitor ansehen.
>> Dia scannen und auf Monitor ansehen
>> Wenn Scanner nicht gut genug – Pech für analog.
> Der Knackpunkt hierbei ist die Qualitaet des Scanners.
Und?
Es ist mir vollkommen egal, ob dein super-duper-hyperspace
Trommelscanner 5 MPix oder 5.000 MPix aus dem Negativ zaubert,
solange ich nicht jenen Trommelscanner benutze und dafuer
entsprechend zahle. (Zumal die Megapixel-Anzahl erstmal ueberhaupt
nichts ueber die darin enthaltene Information besagt!)
Wenn ich irgendein analoges Dia (mit irgendeinem, aber bestimmten
Filmmaterial und Optik und Fokussierung und Belichtungsart
und Entwicklung usw.) + irgendeinen bestimmten Scanvorgang
mit irgendeinem Digitalbild (mit irgendeiner, aber bestimmten
digitalen Kamera) + irgendeinem bestimmten Workflow auf *meinem*
Monitor vergleichen will, dann ist das genau die Methode.
> Eine derart
> verallgemeinernde Aussage wie "ein KB entspricht einer digitalen 6MPx-
> Datei" ist einfach nur Quatsch, sorry.
Von Daumenregeln haelst du nichts. Sonne lacht, Blende 8.
> 1) von welchem "KB" ist die
> Rede? 25ASA? 50ASA? 64ASA? 100ASA? 200/400ASA? 2) von welcher Art Scan
> ist die Rede?
Du vergisst Stativ oder nicht, manuelle Fokussierung oder AF,
Consumer-Linse oder Profi-Objektiv, Filter oder keiner, abgeblendet
auf maximale Schaerfe oder gewuenschter flacher Schaerfebereich
(z.B. Portrait), Zoom oder Festbrennweite, wenn Zoom: im besten
Brennweitenbereich oder im schlechtesten, etc. etc. etc.
> Hier muss man klare Fakten nennen statt in einem Nebel von Vermutungen
> herumzustochern - und eben diese klaren Fakten "aussen vor" zu
> lassen.
Und die klaren Fakten, die du liefern wuerdest, waere das Maximum
unter Idealbedingungen. Was fuer die allermeisten Bilder aber
gar nicht zutrifft, und damit irrelevant ist, ausser einer
Abschaetzung, was hoechstens geht. So in dem Sinne: "Ackermann verdient
Millionen, also kann ich auch Millionen an Einkommen fordern/erwarten".
>> Betrachtung auf Papier:
>> Dia mit analoger chemischer Kette verarbeiten bis fertiges Papierbild.
>> Digitalbild ausdrucken auf "Fotopapier".
> In beiden Faellen ausgesprochen sehr von der Verarbeitung abhaengig -
> nicht zuletzt von der Quaitaet des Vergroesserungs-Objektivs.
Ja. Und?
Seit wann ist die Verarbeitungskette zu idealisieren?
>> >
>> > Was soll denn da "verglichen" werden :-)) ?
>> Eben je nach dem gewünschten Einsatzzweck.
> Nun - es gibt das wie geschildert durchaus weitgehend objektive
> Kriterien. Daher ist eine so globale Aussage eben tatsaechlich nicht
> haltbar.
Dann moechte ich sehen, wie du deine digitalen 21 oder 60 oder
noch-viel-mehr MPix-Bilder auf die Leinwand bringst. Theoretisch
muessten die ja da auch volle Aufloesung bringen ... praktisch ist
dann doch der Beamer beteiligt. Oder die Hardware, die das auf
ein Dia schreibt und der Projektor desselben. Begreifst du das?
-Wolfgang
>> Ich vermute, es ist keine manuelle Drehung. In einer Zeit, in der
>> Facebook Gesichtserkennung bietet, sollte es doch möglich sein
>> auszuwerten, ob da oben ein oder mehrere Köpfe drauf sind und drunter
>> Arme baumeln. Auch bei Bäumen und Häusern sollte eine gute Trefferzahl
>> möglich sein.
> Im Vordergrund ein See mit ungestörter Oberfläche, in dem sich der
> dahinter liegende Wald und der blaue Himmel mit Wolken spiegeln; das
> hintere Ufer des Sees ziemlich genau in der Bildmitte. Da ist man
> manchmal geneigt, einen Kopfstand zu versuchen ...
Das faellt dann unter die 1% 'falsch oder nicht erkannt'.
eine perfekte Erkennung war nicht gefordert (und ist auch nicht
machbar, man denke nur an abstrakte Bilder oder geometrische
Muster ohne Anhaltspunkte, wo oben und unten ist).
-Wolfgang
Hallo,
Erst einmal vielen Dank für Deine Ausführungen, die waren sehr interessant:
>> 1) von welchem "KB" ist die Rede? 25ASA? 50ASA? 64ASA? 100ASA? 200/400ASA?
>> 2) von welcher Art Scan ist die Rede?
Hier ist es dem Herrn Esser entgangen, das ich von einem Kleinbilddia
auf ORWO UT 20 ausgegangen war. Dieser Film war lange Zeit neben dem
ORWO UT 23 mein Standardfilm.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Hallo,
>>>> Und wie, bitte, willst Du ein analoges Dia mit einem digitalen Bild
>>>> vergleichen, ohne das Dia zu scannen ?
Hierzu einmal als Nachtrag: Die hier in der Newsgroup vor ungefähr elf
Jahren gestellte Frage lautete ganz einfach nur "Wie viele Pixel hat
eigentlich ein Kleinbilddia ?" (Punkt). In der nachfolgenden Diskussion
blieben die von Herrn Esser hier ins Spiel gebrachten fachlichen Details
keine Rolle, es ging nur um das Kleinbilddia. Nach wochenlanger
Diskussion hatte man sich dann damals darauf verständigt, das ein
Kleinbilddia pi mal Daumen mal Faustregel ungefähr sechs Megapixel hat.
MfG Gerd Böhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
> Am 31.07.2011 23:01, schrieb Wolfgang Weisselberg:
>
> Hallo,
>
> >>>> Und wie, bitte, willst Du ein analoges Dia mit einem digitalen Bild
> >>>> vergleichen, ohne das Dia zu scannen ?
>
> Hierzu einmal als Nachtrag: Die hier in der Newsgroup vor ungef�hr elf
> Jahren gestellte Frage lautete ganz einfach nur "Wie viele Pixel hat
> eigentlich ein Kleinbilddia ?" (Punkt). In der nachfolgenden Diskussion
> blieben die von Herrn Esser hier ins Spiel gebrachten fachlichen Details
> keine Rolle, es ging nur um das Kleinbilddia. Nach wochenlanger
> Diskussion hatte man sich dann damals darauf verst�ndigt, das ein
> Kleinbilddia pi mal Daumen mal Faustregel ungef�hr sechs Megapixel hat.
Nein, die Aussage war und ist eine etwas andere. Es ist so, dass man mit
einer guten 6-Megapixel-Datei ein 30x45 belichten lassen kann, das
mindestens so gut wie von Kleinbildfilm ist. Wenn nicht noch "besser"
aufgrund der Kornfreiheit. Eine andere Aussage war, dass mit seinerzeit
�blichen 10-Megapixel-Kameras (also vor f�nf Jahren) Papierbilder etwa
auf dem Level von 4,5x6 m�glich sind. Und meiner Meinung nach gingen
schon damals mit einer 5D (12,8 Megapixel Vollformat) Dinge, f�r die man
auf Film eine 6x7 genommen h�tte.
So weit, so gut.
Wenn aber die Frage ist, welche Information in 864 Quadratmillimetern
eines Kleinbildnegativs (wie immer man das definieren will) drinsteckt,
ist das klar zu tief gegriffen. Aussagen von Kodak aus der Zeit um 1990
(die m�ssten es wissen, denn die machen intensiv sowohl Film als auch
digital) lagen in der Gegend von 20 Megapixeln und mehr. Und da ist was
dran - ein Freund von mir hat's gerade einmal selbst probiert und den
Vergleich zwischen Reala 100, gescannt mit einem LS 5000, und einer 7D
(18 Megapixel) gemacht. Obschon er digital sehr favorisiert, gesteht er
zu, dass sich rein aufl�sungsm��ig die Digitale auch mit sehr guter
Optik schwer tut, die Detailaufl�sung des Films zu erreichen.
Die Diskussion zeigt, dass es nur sehr schwer m�glich ist, beides
�berhaupt irgendwie zu vergleichen. F�r die praktische Anwendung reicht
die erste Aussage mit dem Vergleich der Papierbilder. Die technische
Bildqualit�t von gro�em Papierbildern, die im Amateursegment mit Digital
seit f�nf bis zehn Jahren m�glich ist, war bis dahin auf Kleinbildfilm
schwer bis gar nicht zu erreichen. Ja, ich wei� wie geil ein Cibachrome
aussieht und wie toll die Wirkung eines "echten" Schwarzwei�-Barytabzugs
ist. Das ist aber ein anderes Thema - und f�r mich ein Grund, mal wieder
�ber "richtige" Schwarzwei�bilder nachzudenken: von Mittelformat auf
"richtigem" Film. <8)
Dieter
(...)
Hallo,
Danke f�r Deine erg�nzenden Ausf�hrungen. Nur war die von mir hier
angesprochene Diskussion schon vor mindestens zehn Jahren und zu dieser
Zeit hatten gute Digitalkameras gerade einmal 4 Megapixel.
MfG Gerd B�hmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
Ich komm da rein rechnerisch nicht ganz mit:
6 Megapixel im KB-Format entspricht ja 3000x2000 Pixel, d.h. auf KB
36x24mm umgerechnet auf 3000/36 = ca. 83 Pixel pro mm. Damit kann man
theoretisch 42 Linienpaare pro mm trennen, nicht wahr? Das ist dann eher
am unteren Ende von handels�blichen Kleinbildfilmen und bei feink�rnigen
SW-Filmen wie aktuell dem Fuji Acros 100 sind mir so 100 Linienpaare
etwa in Erinnerung, was dann wiederum ungef�hr 7200*4800 = ca. 34 MPix
entspricht.
Rein rechentechnisch sehe ich nicht wie 6 Megapixel da einer guten
Negativvorlage zumindest was die Aufl�sung angeht das Wasser reichen kann.
--
Thomas Nordhaus
> Am 01.08.2011 13:56, schrieb Dieter Lefeling:
> >
> > Nein, die Aussage war und ist eine etwas andere. Es ist so, dass man mit
> > einer guten 6-Megapixel-Datei ein 30x45 belichten lassen kann, das
> > mindestens so gut wie von Kleinbildfilm ist. Wenn nicht noch "besser"
>
> Ich komm da rein rechnerisch nicht ganz mit:
> 6 Megapixel im KB-Format entspricht ja 3000x2000 Pixel, d.h. auf KB
> 36x24mm umgerechnet auf 3000/36 = ca. 83 Pixel pro mm. Damit kann man
> theoretisch 42 Linienpaare pro mm trennen, nicht wahr? Das ist dann eher
> am unteren Ende von handels�blichen Kleinbildfilmen und bei feink�rnigen
> SW-Filmen wie aktuell dem Fuji Acros 100 sind mir so 100 Linienpaare
> etwa in Erinnerung, was dann wiederum ungef�hr 7200*4800 = ca. 34 MPix
> entspricht.
Ja, das stand da doch auch: das *Potenzial* von Film liegt weit jenseits
dieser sechs Megapixel. Siehe die erw�hnte Kodak-Sch�tzung von 20 und
mehr.
Der Satz, auf den Du Dich oben beziehst, sagt aber etwas ganz anderes:
Da steht, dass ein *Abzug* in 30x45 von sechs Megapixeln mindestens so
gut wie von Kleinbildfilm ist. Das ist eine ganz andere Aussage!
> Rein rechentechnisch sehe ich nicht wie 6 Megapixel da einer guten
> Negativvorlage zumindest was die Aufl�sung angeht das Wasser reichen kann.
Ganz einfach - und wie bereits im vorigen Beitrag dargestellt: in einem
ordentlichen KB-Negativ steckt weit mehr Auflk�sung als nur 6 Megapixel.
Aber die braucht man f�r 30x45 nicht. ;-)
Man kann empirisch untersuchen, welche Ausgabeausaufl�sung vom Auge
�berhaupt noch honoriert wird, also von niedrigeren unterscheidbar ist.
�ber Jahre hinweg und mit verschiedensten Anwendergruppen kristallisiert
sich ein Wert von etwa 150 ppi heraus. In seltenen F�llen kann man im
direkten Vergleich zweier sehr kritischer Vorlagen evtl. noch 200 ppi
davon unterscheiden, aber das ist die Ausnahme. Es hat daher schon
seinen Grund, dass die �blichen "Vollfarbbelichter" in den Labors (jeder
Punkt wird mit voller Aufl�sung in Rot, Gr�n und Blau belichtet, also
ganz anders wie bei Amateurdruckern) mit just dieser Aufl�sung arbeiten:
�blichierweise 150 ppi, selten 200. Das Ergebnis ist ein knackscharfes
Bild.
Jetzt rechne mal 30x45 cm, also 12x18 Zoll, mal 150^2 ppi^2, und siehe
da, das sind nicht einmal 5 Megapixel.
Dieter
> Danke f�r Deine erg�nzenden Ausf�hrungen. Nur war die von mir hier
> angesprochene Diskussion schon vor mindestens zehn Jahren und zu dieser
> Zeit hatten gute Digitalkameras gerade einmal 4 Megapixel.
Wie gesagt: vor 20 Jahren nannte Kodak �quivalente > 20 Megapixel.
Wie immer das verglichen wurde.
Aber mal was anderes: Du erw�hntest in diesem Thread Orwo UT20. Ein Film
mit manchmal etwas ...kreativer Farbwiedergabe. Gerne in Form von mehr
oder weniger deutlichen Gr�nstichen. Und genau die finden sich auch auf
Deiner Website, etwa bei den Aufnahmen zum Abschied von 50 3072-2 in
Glauchau. Mir tut sowas in der Seele weh (und nat�rlich in den Augen).
Warum korrigierst Du das nicht? Ist doch mit zwei, drei Klicks gemacht.
So wie jetzt ist es schade um die Bilder. Ich kann Dir gerne mal einen
kleinen Vergleich per Mail schicken, wenn Du m�chtest.
Ich bitte dies als freundlichen Hinweis auf eine sich unmittelbar
aufdr�ngende Behebung eines Fehlers zu werten, die das vorliegende
Bildmaterial um L�ngen (!) verbessern w�rde.
Dieter
Hallo,
> Gerd B�hmer schrieb:
>
>> Danke f�r Deine erg�nzenden Ausf�hrungen. Nur war die von mir hier
>> angesprochene Diskussion schon vor mindestens zehn Jahren und zu dieser
>> Zeit hatten gute Digitalkameras gerade einmal 4 Megapixel.
>
> Wie gesagt: vor 20 Jahren nannte Kodak �quivalente> 20 Megapixel.
Nun gut, ich habe da nach meinen Erfahrungen eine andere Meinung wie
Kodak. Nach meiner Erfahrung bringt es ein Kleinbilddia auf die sechs
Megapixel. Ich hatte es vor einiger Zeit einmal bei einem Bekannten
versucht mit 4000 dpi und da war auf dem Scann die Bildk�rnung zu sehen.
Aber bez�glich des Kleinbildnegatives in schwarz/weiss stimme ich Dir
nach meinen Erfahrungen zu, da ist wirklich mehr herauszuholen.
> Aber mal was anderes: Du erw�hntest in diesem Thread Orwo UT 20. Ein Film
> mit manchmal etwas ... kreativer Farbwiedergabe. Gerne in Form von mehr
> oder weniger deutlichen Gr�nstichen. Und genau die finden sich auch auf
> Deiner Website, etwa bei den Aufnahmen zum Abschied von 50 3072-2 in
> Glauchau. Mir tut sowas in der Seele weh (und nat�rlich in den Augen).
> Warum korrigierst Du das nicht? Ist doch mit zwei, drei Klicks gemacht.
> So wie jetzt ist es schade um die Bilder. Ich kann Dir gerne mal einen
> kleinen Vergleich per Mail schicken, wenn Du m�chtest.
Hierzu folgende Antwort: Bei dem von Dir hier so gesehenen Gr�nstich
handelt es sich beim Originaldia um einen Braunschildeffekt, der bei
falscher Filmentwicklung auftritt. Ich habe es schon etwas korrigiert,
aber die Erfahrung gemacht, das sich ein Braunschildeffekt auch digital
so gut wie nicht korrigieren l�sst.
> Ich bitte dies als freundlichen Hinweis auf eine sich unmittelbar
> aufdr�ngende Behebung eines Fehlers zu werten, die das vorliegende
> Bildmaterial um L�ngen (!) verbessern w�rde.
Ist vollkommen in Ordnung. Hier aber der Hinweis, das mir einfach einmal
auch ein wenig die Zeit fehlt um bestimmte Dinge besser umzusetzen ...
> Nun gut, ich habe da nach meinen Erfahrungen eine andere Meinung wie
> Kodak. Nach meiner Erfahrung bringt es ein Kleinbilddia auf die sechs
> Megapixel. Ich hatte es vor einiger Zeit einmal bei einem Bekannten
> versucht mit 4000 dpi und da war auf dem Scann die Bildk�rnung zu sehen.
> Aber bez�glich des Kleinbildnegatives in schwarz/weiss stimme ich Dir
> nach meinen Erfahrungen zu, da ist wirklich mehr herauszuholen.
Du hast Dich offensichtlich noch nie mit Fujichrome Velvia gespielt.
Toni
> Hierzu folgende Antwort: Bei dem von Dir hier so gesehenen Gr�nstich
> handelt es sich beim Originaldia um einen Braunschildeffekt, der bei
> falscher Filmentwicklung auftritt. Ich habe es schon etwas korrigiert,
> aber die Erfahrung gemacht, das sich ein Braunschildeffekt auch digital
> so gut wie nicht korrigieren l�sst.
Ich will nicht kleinlich sein, aber selbst in einem Simpelprogramm wie
dem JPEG-Illuminator ist das Ergebnis mit ein bis zwei Klicks (weniger
als zehn Sekunden) sehr ansehnlich. Jedenfalls ohne Gr�nstich. Es wird
ein v�llig anderes Bild, das endlich die Farben zeigt, die unter der
Gr�nsuppe verborgen waren.
> Ist vollkommen in Ordnung. Hier aber der Hinweis, das mir einfach einmal
> auch ein wenig die Zeit fehlt um bestimmte Dinge besser umzusetzen ...
Das ist genau der Grund meiner Nachfrage: es braucht eben keine Zeit.
Welchen Anteil haben f�nf oder zehn Sekunden Korrekturzeitbedarf am
gesamten Vorgang des Scannen eines einzigen Bildes? Das ist etwa so, wie
ein sch�nes Bild mit viel Aufwand einrahmen, um es dann schief an die
Wand zu h�ngen. Ein einziger Handgriff w�rde jetzt reichen...
Bitte verzeihe meine Hartn�ckigkeit, aber es ist wirklich *so einfach*
und ohne Zeitaufwand gemacht, um es *soviel besser* aussehen zu lassen.
Dieter
(...)
Hallo,
Entschuldige bitte aber ich folge Deinen letzten Ausf�hrungen nicht.
Gerade das Digitalisieren und die Bildbearbeitung sind sehr zeitintensiv
und da ist es nicht mit wenigen Handgriffen getan.
Hallo.
> Du hast Dich offensichtlich noch nie mit Fujichrome Velvia gespielt.
Die Dias auf Fujichome Velvia stehen noch aus, soweit bin ich mit dem
Digitalisieren meiner Dias noch nicht ...
> Entschuldige bitte aber ich folge Deinen letzten Ausf�hrungen nicht.
> Gerade das Digitalisieren und die Bildbearbeitung sind sehr zeitintensiv
> und da ist es nicht mit wenigen Handgriffen getan.
Ja, genau das meine ich ja. Du gibst Dir M�he, Deine Dias und/oder
Negative zu scannen und daraus ein ansehnliches Bild f�r Deine Website
zu machen. Und dann h�rst Du quasi 1 m vor dem Ziel auf und setzt nicht
noch "mal eben" innerhalb von Sekunden eine vern�nftige Farbwiedergabe,
die das bis dahin satt gr�nstichtige Bild �berhaupt erst ansehnlich
macht. Das ist es ja, was ich nicht verstehe. 8-)
Was den erw�hnten gr�nstichigen Bildern fehlt, ist wirklich eine Sache
von wenigen Sekunden, quasi ein einziger Handgriff.
Bitte entschuldige nochmals meine Hartn�ckigkeit. Zur Erkl�rung: ich bin
�ber das Eisenbahnhobby zur Fotografie gekommen, und irgendwie ist "das"
immer noch etwas Besonderes f�r mich. Bei manchen historischen Bildern,
die in dem einen oder anderen Netzforum zu sehen sind, fasse ich mich
manchmal an den Kopf und frage mich, warum der Bildautor nicht noch die
halbe Minute Zeit hatte, aus einem technischen Schrottbild ein technisch
brauchbares zu machen. Manchmal ist der Leidensdruck so gro�, dass ich
mir das Bild herunterlade und selbst "mal eben", nur zum Betrachten in
besserer Qualit�t, mit zwei Handgriffen aufh�bsche, ansehe und dann
wieder l�sche. Ich kann's einfach nicht mit ansehen...
Sorry, es ist einfach so. ;-)
Bei einiger Deiner Bilder bedarf es wirklich nur "mal eben" eines
einzigen Handgriffs, um daraus ein ganz erheblich besseres zu machen.
Es ist oft nicht mehr als ein Klick mit der Mitteltonpipette!
Ich w�rde Dir gerne mal zur Veranschaulichung ein kleines Bild schicken
(also: eines von Dir, vorher/nachher). W�re das f�r Dich okay?
Dieter
Hallo,
> Was den erw�hnten gr�nstichigen Bildern fehlt, ist wirklich eine Sache
> von wenigen Sekunden, quasi ein einziger Handgriff.
Nein, eben genau nicht, es ist nicht mit einem einzigen Handgriff getan
und auch keine Sache von wenigen Sekunden. Bei vielen Bildern sehe ich
mir die "Verbesserung" an (PhotoShop) und verwerfe es wieder. Es gibt
wirklich Bilder, da hat die Nachbearbeitung keinen Erfolg und dazu
geh�ren nun einmal die Bilder vom Dampflokabschied in Glauchau.
Immerhin ben�tige ich pro Bild vom Scannen angefangen bis es einsortiert
ist zwischen f�nf und zehn Minuten.
> warum der Bildautor nicht noch die halbe Minute Zeit hatte ...
Ich kenne einige Bildautoren, die wollen ihre Bilder nicht
nachbearbeiten und so wie sie sind mit allen Fehlern zeigen ...
>> Was den erwᅵhnten grᅵnstichigen Bildern fehlt, ist wirklich eine Sache
>> von wenigen Sekunden, quasi ein einziger Handgriff.
>
> Nein, eben genau nicht, es ist nicht mit einem einzigen Handgriff getan
> und auch keine Sache von wenigen Sekunden. Bei vielen Bildern sehe ich
> mir die "Verbesserung" an (PhotoShop) und verwerfe es wieder. Es gibt
> wirklich Bilder, da hat die Nachbearbeitung keinen Erfolg und dazu
> gehᅵren nun einmal die Bilder vom Dampflokabschied in Glauchau.
> Immerhin benᅵtige ich pro Bild vom Scannen angefangen bis es einsortiert
> ist zwischen fᅵnf und zehn Minuten.
Ich hab' ein paar Bilder jetzt mal auf die schnelle angesehen.
Vorausgesetzt man weiᅵ, was man tut, wᅵrde ich "von wenigen Sekunden"
ausgehen, um die Farben zu optimieren. Ausflecken geht dann noch extra.
Ich hab' in meinem Leben auch schon das eine oder andere Dia gescannt,
ich weiᅵ, wovon ich rede.
Und so wie das aussieht, sieht das nach Kombination von Fehler beim
Filmentwickeln und Fehler beim Scannen aus. Das macht die Sache aber
nicht besser.
>> warum der Bildautor nicht noch die halbe Minute Zeit hatte ...
>
> Ich kenne einige Bildautoren, die wollen ihre Bilder nicht
> nachbearbeiten und so wie sie sind mit allen Fehlern zeigen ...
Ja. Klar. Die Frage ist aber: Ist es ein Fehler im Bild oder passiert
der Fehler beim Scannen? Nicht Unvermᅵgen mit Kunst verwechseln, das
machen vor allem die Unvermᅵgenden gerne.
Wie sagte ein von mir sehr geschᅵtzter Mensch am Linhof-Stand auf der
Photokina? "Ein unscharfes Bild machen und dann sagen, das ist Kunst,
das kᅵnnen wir alle." Es gibt mehere Zeugen hier ;-)
Gruᅵ
Andreas
--
Fotos unter http://www.gugau-foto.de/
Blog unter http://exkommuniziert.blogspot.com/
Big Picture http://www.fineart-schwarzweiss.de/
Whisky unter http://whisky-guide.de/
> > Was den erw�hnten gr�nstichigen Bildern fehlt, ist wirklich eine Sache
> > von wenigen Sekunden, quasi ein einziger Handgriff.
>
> Nein, eben genau nicht, es ist nicht mit einem einzigen Handgriff getan
> und auch keine Sache von wenigen Sekunden.
> Bei vielen Bildern sehe ich
> mir die "Verbesserung" an (PhotoShop) und verwerfe es wieder. Es gibt
> wirklich Bilder, da hat die Nachbearbeitung keinen Erfolg und dazu
> geh�ren nun einmal die Bilder vom Dampflokabschied in Glauchau.
> ...
Gerd, ich habe mal als Beispiel das Bild hier genommen:
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de/Dampflokabschiede/19880612-881140-43.html
Ich wei� nat�rlich nicht, welche Technik Du f�r die Farbneutralstellung
verwendest. Aber in diesem Fall waren es hier mitgestoppte ganze sechs
Sekunden, und die gr�ne So�e war weg. In diesem Fall einfach ein Klick
mit der Neutralton-Pipette auf die graue Beton(?)bodenplatte im Bild
rechts neben dem Puffer. Oder alternativ auf den besonnten Teil der
Rauchkammert�r.
In gleicher Weise reicht bei
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de/Dampflokabschiede/19880612-881147-67.html
ein einziger Klick (!) auf die Kohle im Tender (oder auf die Seitenwand
desselben, direkt hinter dem F�hrerhaus), und aus einer gr�nen 50 wird
wieder eine halbwegs farbrichtige. Auch wieder - real gestoppte -
weniger als zehn Sekunden.
Aber gut, wenn es so gr�n bleiben soll, sei es so.
Es sind Deine Bilder.
Dieter
Hallo,
> Ich hab' ein paar Bilder jetzt mal auf die schnelle angesehen.
> Vorausgesetzt man weiᅵ, was man tut, wᅵrde ich "von wenigen Sekunden"
> ausgehen, um die Farben zu optimieren. Ausflecken geht dann noch extra.
> Ich hab' in meinem Leben auch schon das eine oder andere Dia gescannt,
> ich weiᅵ, wovon ich rede.
Ich weiss auch wovon ich rede und widerspreche auch Dir und bleibe
dabei, das es keine Sache von wenigen Sekunden ist.
> Ja. Klar. Die Frage ist aber: Ist es ein Fehler im Bild oder passiert
> der Fehler beim Scannen ? Nicht Unvermᅵgen mit Kunst verwechseln, das
> machen vor allem die Unvermᅵgenden gerne.
Nein ich rede hier von Fehlern im Original, nicht vom gescannten Bild.
An dieser Stelle einmal, da es an der Zeit ist etwas Grundsᅵtzliches:
Auch ich will wie viele andere Hobbyeisenbahner meine Bilder nun nicht
unbedingt in einer Topqualitᅵt ins Netz stellen. In dieser Beziehung
sind sich die Eisenbahnfotografen sogar einig - wer bessere Bilder haben
mᅵchte kann sich mit den Bildautoren in Verbindung setzen und dann
werden Lᅵsungen zum Bilderwerb oder Bildtausch gefunden.
MfG Gerd Bᅵhmer,
www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
(...)
Hallo,
Genau mit dieser von Dir hier angesprochenen Farbneutralisation
(Farbstichbeseitigung) habe ich nun wieder sehr negative Erfahrungen
gemacht, indem dabei die anderen Farben verf�lscht wurden.
> Aber gut, wenn es so gr�n bleiben soll, sei es so.
> Es sind Deine Bilder.
Genau, dann sind wir uns am Ende ja wenigstens darin einig.
>Bitte entschuldige nochmals meine Hartn�ckigkeit. Zur Erkl�rung: ich bin
>�ber das Eisenbahnhobby zur Fotografie gekommen, und irgendwie ist "das"
>immer noch etwas Besonderes f�r mich. Bei manchen historischen Bildern,
>die in dem einen oder anderen Netzforum zu sehen sind, fasse ich mich
>manchmal an den Kopf und frage mich, warum der Bildautor nicht noch die
>halbe Minute Zeit hatte, aus einem technischen Schrottbild ein technisch
>brauchbares zu machen.
Kleine Anekdote am Rande:
Die SBB haben bezgl. Restauration ihres Rollmaterials eine hervor-
ragenden Ruf. Derart hervorragend dass man gewissen Objekten ein
"typisches Kodachrome-gr�n" nachsagt. ;)
--
Gruss
Luigi
"Wenn die letzte CD blind, die letzte Harddisk abgest�rzt
und die letzte Memorycard taub ist werdet ihr merken dass
man digitale Daten nicht sehen kann"
> Genau mit dieser von Dir hier angesprochenen Farbneutralisation
> (Farbstichbeseitigung) habe ich nun wieder sehr negative Erfahrungen
> gemacht, indem dabei die anderen Farben verf�lscht wurden.
Kann ich nicht nachvollziehen. Ganz im Gegenteil. Die "richtigen" Farben
kommen so erst zum Vorschein. All die Nuancen, die sonst unter der
gr�nen So�e liegen.
Ich h�tte Dir gerne ein Beispiel geschickt (wie gesagt, sechs Sekunden),
aber offensichtlich bist Du daran nicht interessiert. So sei es denn.
Dieter