Der "Jobo Comperator"
a. Ist das ein Gerät, womit ich die Belichtungszeit feststellen kann? (Ich
mach immer Probestreifen.)
b. Wie funktioniert der JC?
c. Taucht das was?
Danke
Michael
> Der "Jobo Comperator"
>
> a. Ist das ein Gerät, womit ich die Belichtungszeit feststellen kann? (Ich
> mach immer Probestreifen.)
Ja, das ist ein Laborbelichtungsmesser. Genauer: IIRC heissen gleich
diverse Jobo-Geraete so,.
> b. Wie funktioniert der JC?
Kommt auf das Modell an.
> c. Taucht das was?
Den Comparator, den ich kenne (mit zwei roten LEDs als Lichtwaage,
ungefaehr zigarettenschachtelgross), fand ich nicht besonders aufregend.
Aber fuer dazugeschenkt ist er schon in Ordnung. 8-)
Dieter
Ja, genau das ist er. (Leider hab ich das Gerät hier nicht bei der Hand)
Aber LEDs als Lichtwaage.
Dann ist da noch ein Einstellrad mit zwei verschiedenen Skalen drauf. Die
innere Skala läßt sich drehn, so dass wohl irgendeine Kombination von Zeit
und Grauwert eingestellt werden kann? Mit so nem durchsichtigen
Plastikzeiger drüber.
Zwischen den LEDs ist dann der *reusper* Lichtsensor. Wo wird der den genau
hingelegt? Dunkel (noch Zeichnung) oder hell (noch Zeichnung) oder ganz
woanders?
(Ich stell mir vor, dass ich mit dem Ding einige Blätter Papier sparen
könnte.)
Michael
ich habe in meiner Kindheit mit einer aus heutiger Sicht
primitiven Kamera fotografieren gelernt. Blende,
Belichtungszeit, Entfernung mußte man selbst einstellen. Die
Entfernung lernte ich schätzen und dachte dabei auch an die
Tiefenschärfe. Belichtungsmesser hatte ich keinen, dafür
kannte ich die Belichtungstabelle (Filmbeipackzettel)
auswendig.
Jetzt würde ich gerne meiner Tochter eine Kamera kaufen,
aber mit dem Hintergedanken, daß sie mit der etwas lernt.
Und es soll ja nicht gleich eine teure sein.
Ich glaube aber, daß die heutigen vollautomatischen
PocketKameras nix taugen, weil sie den Anfänger eher dazu
verleiten, ohne nachzudenken immer nur auf den einzigen
Knopf zu drücken, den die Kamera noch besitzt.
Außerdem hasse ich Kameras, mit denen (meist) Japaner vom
Eiffelturm herab "Paris bei Nacht" mit Blitz fotografieren
und es wohl nie mitkriegen werden, daß der Miniblitz nur bis
3 m ausleuchtet.
Gibts zu dem Thema vielleicht ein gutes Buch "Fotografieren
lernen mit Kindern" ?
Danke und viele Grüße
Erich
Peter-Cornell Richter; Kinder fotografieren. Fotografieren mit Kindern.
Hamburg, RoRoRo 1980 ISBN 3-499-17191-0
K.H.Tobias u. Bruno Neurath: Fototips für Kids. München, Schneider 1993.
ISBN 3-505-04767-8
Das erste ist wesentlich ausführlicher. Das zweite doch eher eine Werbe-
broschüre mit hartem Einband.
Peter
Astrein,
da hab ich von Durst noch son
Luxoneg.
Streichholzschachtelgross.
Soll genau den selben Zweck erfuellen wie dein
Comperator. Nachdem ich mehrmals vergeblich in
dieser NG um Hilfe zur Funktion gebeten hatte,
liess ich mir eine Anleitung von Durst schicken.
Ich weiss immer noch nicht wie der funzt.
Ausserdem hab ich noch den Gossen Labosix.
Der ist aussagekraeftiger.
nette Gruesse Andreas M. aus B.
> Ich glaube aber, daß die heutigen vollautomatischen
> PocketKameras nix taugen, weil sie den Anfänger eher dazu
> verleiten, ohne nachzudenken immer nur auf den einzigen
> Knopf zu drücken, den die Kamera noch besitzt.
Ja, warum gukcst Du dich dann nicht nach einer gebrauchten 35er Minox
um, oder einer preiswerten 35er Rollei?
Falls es nicht so kompakt zu sein braucht, dann gibts auch manuelle SLR,
die man nachgeschmissen bekommt. Minolta X300 zum Beispiel, dazu ein
1.7/50...
Gruß, Dirk.
Beim nächsten Foto suchst Du dir eine Stelle, deren Helligkeit ungefähr der
vorher gemessenen Stelle entspricht. Meßzelle dorthin legen, und an die
Blende am Vergrößerer solange verdrehen, bis beide LED's leuchten. Das
Ergebnis ist ein einigermaßen korrekt belichteter Abzug.
Mach Dir aber keine allzu großen Hoffnungen, allzu präzise ist das Gerät
nicht. Für ein paar schnelle Abzüge ist diese Methode allerdings ganz
brauchbar.
Gruß Stefan
>
Michael