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EOS 50e vs. Dynax 700si?

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Jens

unread,
Jun 10, 1998, 3:00:00 AM6/10/98
to

Hallo Fotografen, ich brauche dringend Eure Hilfe!

Ich stehe jetzt wirklich unmittelbar vorm Kauf einer neuen
Spiegelreflexkamera. Dank Eurer Tips und Ratschläge, Infos aus Prospekten
und das Abgrasen sämtlicher Fotoläden hatte ich mich schon relativ stark auf
die Canon 50e eingeschossen.

Kürzlich ist mir jedoch der Prospekt der Minolta Dynax 700si in die Hände
bekommen, die ja in etwa in der gleichen Preisklasse wie die 50e liegt
(Gehäuse ca. 100.- teurer) und wurde etwas unsicher:

Hier meine Fragen:

Mir (als quasi-Laien) scheint, daß Ding ist generell von den Features her
besser ausgestattet als die 50e:

a) Verschlußzeit max. bis 1/8000 (50e nur bis 1/4000): Aber braucht man das
jemals, oder kann man mit 1/4000 schnelle bis mäßig schnelle Bewegungen
genau so gut einfrieren?

Was ist in sehr hellen Porträtsituationen, in denen ich die Blende weit
öffnen will - stoß ich da mit 1/4000 vielleicht an irgendwelche Grenzen?


b) 4 Autofokuspunkte: Horizontal und vertikal angeordnet (50e nur 3/vertikal
angeordnet)

Hab noch nie mit Autofokus fotografiert. Keine Ahnung ob man die Dinger auch
wirklich einsetzen kann oder einem mit 3 Sensoren Türen verschlossen
bleiben?


c) Bessere Spotmessung 2,8 % (statt ca 9% bei 50e)

Sicherlich ein Argument.


d) Belichtungsindikator, mit dem man bei manueller Einstellung vergleichen
kann, wie die Kamera belichtet hätte und auch wie sich Integralmessung von
Wabenfeldmessung unterscheidet.

Klingt eigentlich schon ganz interessant. Zumindest der Vergleich
Manuell/Automatik.


e) 14 Wabenfeldmessung (50e nur 6 Felder)

Angeblich soll ja aber die Belichtung der 50e sehr gut und ausgewogen sein,
also eigentlich kein Argument.


d) Man hört hier in der NG ja so gut wie gar nichts über Minolta und
vielleicht lachen jetzt ja auch einige und sagen: "Ist doch gar keine
Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des Minolta Systems?
(Wenn's welche gibt)


Ich hatte heute das Ding (700si) jedenfalls mal beim Fotohändler in der
Hand. Erst meinet der Verkäufer, die 700si Technologie sei gegenüber der 50e
total veraltet -- als er aber dann aber in seinem Computer den Preis
nachgeschaut hat und feststellte, daß das Ding hundert Mark teurer ist als
die 50e hat er sie plötzlich über den grünen Klee gelobt: "Viel schneller
(AF). Solider. Viel mehr Möglichkeiten. 4 Fokussensoren. Super Teil."

Das hat mich dann etwas verunsichert.


Ich persönlich fand, daß die 700si eigentlich ganz gut in der Hand lag.
Allerdings kam mir die Steuerung wesentlich komplizierter vor. Ich konnte da
aber auch wirklich nicht lange rumprobieren, weil der Laden proppe voll war,
der Verkäufer im Stress, und ich alleine überhaupt nicht gewußt hätte,
welchen Knopf ich zuerst drücken soll.
Was ich zudem sympathisch finde: Minolta verzichtet auf diese
Motivprogramme: Landschaft, Porträt, Makro. Ich glaube nicht, daß ich die
brauchen werde. Was macht den das für einen Unterschied ob ich mit
Zeitautomatik fotografiere oder das Porträtprogramm benutze??


Puh, das war viel Text!

Danke für's lesen. Ich bitte um Tips, Ratschläge und Stellungnahmen.

Danke und viele Grüße,

Jens

Thierry Flammang

unread,
Jun 10, 1998, 3:00:00 AM6/10/98
to

Jens wrote:

> Hallo Fotografen, ich brauche dringend Eure Hilfe!

Klingt so drängelnd...

> Mir (als quasi-Laien) scheint, daß Ding ist generell von den Features her
> besser ausgestattet als die 50e:

Minolta = Computer!

> a) Verschlußzeit max. bis 1/8000 (50e nur bis 1/4000): Aber braucht man das
> jemals, oder kann man mit 1/4000 schnelle bis mäßig schnelle Bewegungen
> genau so gut einfrieren?

IMHO : Man braucht noch nicht mal die, ausser bei Sport vielleicht!

> Was ist in sehr hellen Porträtsituationen, in denen ich die Blende weit
> öffnen will - stoß ich da mit 1/4000 vielleicht an irgendwelche Grenzen?

Ist mir noch nie passiert, ich verwende aber selten Filme über 400 ISO, und
selten Blenden unter 2.8 und sehr selten beides zusammen!

> b) 4 Autofokuspunkte: Horizontal und vertikal angeordnet (50e nur 3/vertikal
> angeordnet)
>
> Hab noch nie mit Autofokus fotografiert. Keine Ahnung ob man die Dinger auch
> wirklich einsetzen kann oder einem mit 3 Sensoren Türen verschlossen
> bleiben?

Besser 3 die mit den Augen gesteuert sind, wie 4, die über Taste laufen!

> c) Bessere Spotmessung 2,8 % (statt ca 9% bei 50e)
>
> Sicherlich ein Argument.

Stimmt!!!

> d) Belichtungsindikator, mit dem man bei manueller Einstellung vergleichen
> kann, wie die Kamera belichtet hätte und auch wie sich Integralmessung von
> Wabenfeldmessung unterscheidet.
>
> Klingt eigentlich schon ganz interessant. Zumindest der Vergleich
> Manuell/Automatik.

Bei der 50E musst du da schon immer umschalten, geht aber schnell, über einen
schönen Einstellungsring.

> e) 14 Wabenfeldmessung (50e nur 6 Felder)
>
> Angeblich soll ja aber die Belichtung der 50e sehr gut und ausgewogen sein,
> also eigentlich kein Argument.

Ich kann nicht viel Unterschied feststellen zwischen EOS5 (16-Feld) und EOS50E
(6-Feld). Die 5 hat vielleicht mehr die tendenz zum Untersteueren und macht
dadurch Dias besser. Gefühlssache.

> d) Man hört hier in der NG ja so gut wie gar nichts über Minolta und
> vielleicht lachen jetzt ja auch einige und sagen: "Ist doch gar keine
> Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des Minolta Systems?
> (Wenn's welche gibt)

Sorry, ich habe gar keine Minolta! ;-)

> Ich persönlich fand, daß die 700si eigentlich ganz gut in der Hand lag.
> Allerdings kam mir die Steuerung wesentlich komplizierter vor. Ich konnte da
> aber auch wirklich nicht lange rumprobieren, weil der Laden proppe voll war,
> der Verkäufer im Stress, und ich alleine überhaupt nicht gewußt hätte,
> welchen Knopf ich zuerst drücken soll.

Canon ist die einfachste Kamera in der Bedienung, das ist ein Fakt!

> Was ich zudem sympathisch finde: Minolta verzichtet auf diese
> Motivprogramme: Landschaft, Porträt, Makro. Ich glaube nicht, daß ich die
> brauchen werde. Was macht den das für einen Unterschied ob ich mit
> Zeitautomatik fotografiere oder das Porträtprogramm benutze??

Die Progs sind IMHO nur für Einsteiger. Da sind sie echt praktisch, da diese
keine Ahnung haben, wie man was aufnehmen soll. Ich habe selten ein Programm
benutzt, manchmal das grüne Rechteck, wenn's denn ein Schnappschuss werden
soll...

> Puh, das war viel Text!

Egal, wen interessiert's...

Thierry

In the country of the blind, the one-eyed man is king. (H.G. Wells)

**************************************************************************************

E-Mail : he...@village.uunet.lu - ICQ : 1099371 (Henk)
Homepage : http://gallery.uunet.lu/henk/
**************************************************************************************


Michael Quack

unread,
Jun 10, 1998, 3:00:00 AM6/10/98
to

Jens <mr...@usa.net> schrieb im Beitrag
<6lmqmq$qda$3...@sparcserver.lrz-muenchen.de>...

> a) Verschlußzeit max. bis 1/8000 (50e nur bis 1/4000):
> Aber braucht man das jemals, oder kann man mit 1/4000
> schnelle bis mäßig schnelle Bewegungen
> genau so gut einfrieren?

Selten, dass ich mal die 1/500stel brauche, drüber höchstens
einmal im Jahr. Und ich verkaufe meinen Kram gegen Geld.

> Was ist in sehr hellen Porträtsituationen, in denen ich die Blende weit
> öffnen will - stoß ich da mit 1/4000 vielleicht an irgendwelche Grenzen?

Nur bei 1600er Film, mit 100er Material wirst Du mit den
üblichen Amateurlinsen nie an Grenzen stossen. Mit dem
EF 1.2/85mm L ist das was anderes, aber das dürfte über
Deinem Etat liegen.

> b) 4 Autofokuspunkte: Horizontal und vertikal angeordnet (50e nur
3/vertikal
> angeordnet)
> Hab noch nie mit Autofokus fotografiert. Keine Ahnung ob man die Dinger
auch
> wirklich einsetzen kann oder einem mit 3 Sensoren Türen verschlossen
> bleiben?

Mir reicht einer.

> c) Bessere Spotmessung 2,8 % (statt ca 9% bei 50e)
> Sicherlich ein Argument.

Ja, aber wenn Du mit Spot nicht umgehen kannst, ist
das eher akademisch.

> d) Belichtungsindikator, mit dem man bei manueller Einstellung
vergleichen
> kann, wie die Kamera belichtet hätte und auch wie sich Integralmessung
von
> Wabenfeldmessung unterscheidet.

Ein vernünftiger manueller Abgleich reicht.

> e) 14 Wabenfeldmessung (50e nur 6 Felder)
> Angeblich soll ja aber die Belichtung der 50e sehr gut und ausgewogen
sein,
> also eigentlich kein Argument.

Zur Mehrfeldmessung findest Du was auf meiner Homepage.
Meiner Meinung nach so nötig wie ein Kropf.



> d) Man hört hier in der NG ja so gut wie gar nichts über Minolta und
> vielleicht lachen jetzt ja auch einige und sagen: "Ist doch gar keine
> Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des
> Minolta Systems? (Wenn's welche gibt)

Canon ist meiner Ansicht nach das bessere System.
Minoltakameras sind sicher auch nicht schlecht, für meine
Begriffe aber näher am Gameboy als die Canons.

> Ich hatte heute das Ding (700si) jedenfalls mal beim Fotohändler in der
> Hand. Erst meinet der Verkäufer, die 700si Technologie sei gegenüber der
50e
> total veraltet -- als er aber dann aber in seinem Computer den Preis
> nachgeschaut hat und feststellte, daß das Ding hundert Mark teurer ist
als
> die 50e hat er sie plötzlich über den grünen Klee gelobt: "Viel schneller
> (AF). Solider. Viel mehr Möglichkeiten. 4 Fokussensoren. Super Teil."

Hehe, ein Schelm, wer böses dabei denkt...

> Das hat mich dann etwas verunsichert.

Sag bloss....

> Ich persönlich fand, daß die 700si eigentlich ganz gut in der Hand lag.
> Allerdings kam mir die Steuerung wesentlich komplizierter vor. Ich konnte
da
> aber auch wirklich nicht lange rumprobieren, weil der Laden proppe voll
war,
> der Verkäufer im Stress, und ich alleine überhaupt nicht gewußt hätte,
> welchen Knopf ich zuerst drücken soll.

Die Canons sind ein Muster an selbsterklärender Bedienbarkeit.

> Was ich zudem sympathisch finde: Minolta verzichtet auf diese
> Motivprogramme: Landschaft, Porträt, Makro. Ich glaube nicht, daß ich die
> brauchen werde. Was macht den das für einen Unterschied ob ich mit
> Zeitautomatik fotografiere oder das Porträtprogramm benutze??

Keinen. Jedenfalls nicht für das Bild.

--
Michael Quack
<photo...@aol.com>
Website:
<http://members.aol.com/photoquack/foyer.htm>
New link as of may 30th 1998: The Quack himself, 3 shots.
New link as of may 31st 1998: Fashion, 9 shots.
New link as of may 31st 1998: Wildlife, 8 shots.
New link as of june 7th 1998: Beauty and Glamour, 26 shots.

Andreas Nicklass

unread,
Jun 10, 1998, 3:00:00 AM6/10/98
to

Jens <mr...@usa.net> wrote:

[ Minolta Dynax 700si / Canon 50e ]

> Mir (als quasi-Laien) scheint, daß Ding ist generell von den Features her
> besser ausgestattet als die 50e:

Wenn man dem Datenblatt folgt, hast Du sicher recht. Michael hat
aber schon deutlich gemacht, daß das bei entsprechenden fotografi-
schen Bedürfnissen völlig nebensächlich sein kann. Welche Features
für Dich nun wirklich wichtig sind, mußt Du selbst herausfinden.

> a) Verschlußzeit max. bis 1/8000 (50e nur bis 1/4000): Aber braucht man das
> jemals, oder kann man mit 1/4000 schnelle bis mäßig schnelle Bewegungen
> genau so gut einfrieren?

Die 1/8000 s ist lediglich eine Beigabe, die sich aus kurzen Blitz-
synchronisationszeiten ergibt. Die Frage lautet also eher, ob Dir
die 1/125 s Blitzsynchronisationszeit der 50e ausreicht.

> Was ist in sehr hellen Porträtsituationen, in denen ich die Blende weit
> öffnen will - stoß ich da mit 1/4000 vielleicht an irgendwelche Grenzen?

Wenn kein Rechenfehler vorliegt, kommst Du mit 100-ASA-Film und
Blende f/2 in der prallen Sonne auf 1/8000 s. Ich denke, daß man
selten in diese Verlegenheit kommt.

> b) 4 Autofokuspunkte: Horizontal und vertikal angeordnet (50e nur 3/vertikal
> angeordnet)
>
> Hab noch nie mit Autofokus fotografiert. Keine Ahnung ob man die Dinger auch
> wirklich einsetzen kann oder einem mit 3 Sensoren Türen verschlossen
> bleiben?

Wenn Du die Kamera den Autofokuspunkt selbst auswählen lässt, so
wird auf das am wenigsten weit entfernte Objekt fokusiert. Je mehr
Autofokuspunkte vorliegen, desto wahrscheinlicher ist es, daß auf
etwas anderes fokusiert wird, als Dir vorschwebt. Wählst Du den
aktiven Fokuspunkt von Hand, so hält Dich eine zu große Auswahl
nur auf. Da bist Du wirklich schneller, indem Du mit einem aktiven
Fokuspunkt fokusierst, den Fokus festhälst und dann Deinen Aus-
schnitt wählst. Wirklich interessant werden mehrere Fokuspunkte,
wenn Du sie wie bei der 50e durch einfaches Draufgucken auswählen
kannst.

> c) Bessere Spotmessung 2,8 % (statt ca 9% bei 50e)
>
> Sicherlich ein Argument.

Ja! Allerdings bedeutet ein Faktor 3 auf die Fläche nur noch einen
Faktor 1,7 beim Durchmesser des Spotmeters.

> e) 14 Wabenfeldmessung (50e nur 6 Felder)
>
> Angeblich soll ja aber die Belichtung der 50e sehr gut und ausgewogen sein,
> also eigentlich kein Argument.

Über die Mehrfeldmessung der Minoltas habe ich bislang nur Gutes
gehört. Meine 50e hat in allen Fällen, in denen ich mich auf die
Mehrfeldmessung verlassen habe, korrekt belichtet. Wichtiger als
die Qualität der Mehrfeldmessung scheint mir zu sein, daß der
Operator die Grenzen seiner Kameraautomatik kennt.

> d) Man hört hier in der NG ja so gut wie gar nichts über Minolta und
> vielleicht lachen jetzt ja auch einige und sagen: "Ist doch gar keine
> Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des Minolta Systems?
> (Wenn's welche gibt)

Ich glaube nicht, daß hier jemand lachen wird. Die 700si ist sicher
eine ausgezeichnete Kamera. Du sprichst oben auch schon einen wei-
teren entscheidenden Punkt an; Du kaufst eben nicht nur eine Kamera,
sondern Du kaufst Dich in ein System ein. Bei der Objektivauswahl
hat Canon ein paar Schmankerl zu bieten, die in den Sortimentem an-
derer Hersteller fehlen. Wenn Du aber auf Tilt-shift-Objektive und
Bildstabilisatoren verzichten oder Dir entsprechende Objektive
schlicht nicht leisten kannst, ist dieser Punkt völlig zweitrangig.
Dagegen wird Minoltas Blitzsystem von vielen Anwendern gelobt. Wie
gesagt, Du mußt selbst wissen, welche Punkte für Dich wirklich wich-
tig sind.

> Ich persönlich fand, daß die 700si eigentlich ganz gut in der Hand lag.

Das ist ein gewichtiger Punkt! Nimm aber auch mal eine 50e in die
Hand. Hinsichtlich der Benutzerschnittstelle hat letztere in meinen
Augen die Nase vorn.

> Was ich zudem sympathisch finde: Minolta verzichtet auf diese
> Motivprogramme: Landschaft, Porträt, Makro. Ich glaube nicht, daß ich die
> brauchen werde. Was macht den das für einen Unterschied ob ich mit
> Zeitautomatik fotografiere oder das Porträtprogramm benutze??

Du kannst Dir diese Motivprogramme auf Chipkarten kaufen, wenn Du
meinst, daß Minolta mal wieder an Dir verdienen sollte. ;-)

ciao,
Andreas

Roland Reiss

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Jens wrote:
>
[..]

>
> a) Verschlußzeit max. bis 1/8000 (50e nur bis 1/4000): Aber braucht man das
> jemals, oder kann man mit 1/4000 schnelle bis mäßig schnelle Bewegungen
> genau so gut einfrieren?
>
> Was ist in sehr hellen Porträtsituationen, in denen ich die Blende weit
> öffnen will - stoß ich da mit 1/4000 vielleicht an irgendwelche Grenzen?

Die 1/8000 ist sinnvoll, wenn Du draussen mit 400er Film Blendenwerte um
2.8 einstellen willst. Praktisch gesehen bringt's nicht viel. Kein
hartes Kaufargument.



> b) 4 Autofokuspunkte: Horizontal und vertikal angeordnet (50e nur 3/vertikal
> angeordnet)

Der vierte Sensor der 700si oberhalb der Bildmitte ist z.B. hervorragend
für Portraits geeignet. Man kann damit auf die Augen zielen, und muss
nicht ständig den Ausschnitt äncern wie bei Kameras mit Sensoren nur in
der Mitte. Die Minolta-Anordnung ist sehr praxisgerecht. Immerhin hat
Nikon so was ähnliches auch in der F5 (5 Sensoren, einer zusätzlich
unterhalb der Bildmitte). Man kann jeden AF-Sensor jederzeit auch
einzeln aktivieren. Geht ganz einfach: AF-Taste drücken, Rad drehen,
fertig.



> Hab noch nie mit Autofokus fotografiert. Keine Ahnung ob man die Dinger auch
> wirklich einsetzen kann oder einem mit 3 Sensoren Türen verschlossen
> bleiben?

Der AF der 700si ist wirklich gut. Sehr zielsicher, auch und gerade bei
schnellen Objekten (Autorennen, Sport, Kinder).

> c) Bessere Spotmessung 2,8 % (statt ca 9% bei 50e)
>
> Sicherlich ein Argument.

Mit Spotmessung muss man umgehen können, sonst bringt's nichts.
Allerdings, da hast Du recht, ist die Spotmessung bei der 700si
vorbildlich gelöst. Spot ist direkt mit der Spot-Taste aktiviervbar
(gleichzeitig Messwertspeicher, vorsicht) und das Spotfeld wird IM
Sucher per LCD eingeblendet. D.h. man kommt z.B. aus Mehrfeld direkt in
Spot.



> d) Belichtungsindikator, mit dem man bei manueller Einstellung vergleichen
> kann, wie die Kamera belichtet hätte und auch wie sich Integralmessung von
> Wabenfeldmessung unterscheidet.

Ganz nett der Indikator, der praktische Nutzen ist aber eher gering.
Endweder Du verlässt Dich auf Mehrfeld, oder eben nicht. Der Indikator
ist eher wichtig für Spot, um z.B den Kontrastumfang einer Szene zu
ermitteln.



> Klingt eigentlich schon ganz interessant. Zumindest der Vergleich
> Manuell/Automatik.

Sowas hat _jede_ Kamera mit Belichtungsmesser. Die Kamera schlägt einen
Wert vor, Du gleichst darauf ab, oder auch nicht.



> e) 14 Wabenfeldmessung (50e nur 6 Felder)
>
> Angeblich soll ja aber die Belichtung der 50e sehr gut und ausgewogen sein,
> also eigentlich kein Argument.

Angeblich funzt die Mehrfeldmessung bei Canon ja nicht so toll. Mit
Minolta hab' ich allerdings nur gute Erfahrungen damit gemacht.



> d) Man hört hier in der NG ja so gut wie gar nichts über Minolta und
> vielleicht lachen jetzt ja auch einige und sagen: "Ist doch gar keine
> Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des Minolta Systems?
> (Wenn's welche gibt)

Es gibt bei Minolta ein paar exotische Objektive weniger z.B. die
Tilt/Shift-Linsen, die's nur bei Canon gibt. Dafür gibt's von Minolta
ein Zoom für den Makrobereich (3:1 - 1:1). Die sind aber alle ziemlich
teuer (ca. 3000 Mark) und dürften Dich sowieso nicht interessieren.
Ansonsten gibt's bei beiden Herstellern ein fast identisches
Objektivprogramm, d.h. beide haben die wesentlichen Sachen. Man findet
sowohl bei Canon als auch Minolta das eine oder andere Objektiv das der
andere nicht hat. Grenzt aber etwas an Haarspalterei.


> Ich hatte heute das Ding (700si) jedenfalls mal beim Fotohändler in der
> Hand. Erst meinet der Verkäufer, die 700si Technologie sei gegenüber der 50e
> total veraltet -- als er aber dann aber in seinem Computer den Preis
> nachgeschaut hat und feststellte, daß das Ding hundert Mark teurer ist als
> die 50e hat er sie plötzlich über den grünen Klee gelobt: "Viel schneller
> (AF). Solider. Viel mehr Möglichkeiten. 4 Fokussensoren. Super Teil."
>

> Das hat mich dann etwas verunsichert.

Die Technik ist sooo veraltet, dass Minolta sie praktisch ohne Änderung
für das Nachfolgemodell 800si übernommen hat. Der AF der 700si/800si ist
deutlich schneller als der der 50e. An der Belichtungsmessung gibt's
auch nicht viel zu verbessern, weil's halt ziemlich ausgereift ist. Das
gleiche System hatte schon die 7xi/9xi und die kam Anfang der 90er raus.
Man könnte sagen, die Technik der 700si/800si hat sich bewährt...

Was die Solididät angeht: Lass' doch einfach mal beide (50e, 700si) beim
Händler von der Theke fallen... Nein, war nicht ernst gemeint. Die 700si
hat Bajonett, Spiegelkasten, Filmführung aus Metall ist also solider
gebaut, als manche andere Kamera.


> Ich persönlich fand, daß die 700si eigentlich ganz gut in der Hand lag.

> Allerdings kam mir die Steuerung wesentlich komplizierter vor. Ich konnte da
> aber auch wirklich nicht lange rumprobieren, weil der Laden proppe voll war,
> der Verkäufer im Stress, und ich alleine überhaupt nicht gewußt hätte,
> welchen Knopf ich zuerst drücken soll.

Bei der 700si gibt's eigentlich keine Geheimnisse. Alles ist klar
beschriftet und es gibt nur wenige Doppelbelegungen der Tasten. Sachen
wie die Memoryfunktion muss man sich halt mal zeigen lassen, bzw. in der
Anleitung einmal nachlesen. Memory ist eine sehr feine Sache. Man kann
eine individuelle Konfiguration abspeichern und per Knopfdruck jederzeit
abrufen. Also, Betriebsart (P,M), Zeit, Blende, Blitz an/aus,
Bildfrequenz etc. pp. Ist so gut, dass die 800si jetzt 3 Memory-Speicher
hat.

Im Notfall 'P' drücken: Die Kamera stellt sich erst mal auf
Vollautomatik, grosses AF-Feld, Mehrfeld etc. und ist z.B. für
Schnappschüsse bereit. Man kann die Funktion der P-Taste übrigens
umprogramieren, d.h. P könnte auch auf manuell und kleines AF_feld
schalten, aber dafür ist die Memoryfunktion erheblich besser geeignet.
Eigentlich kann man zwischen zwei Konfigurationen (z.B. Vollautomatik
oder z.B. volle manuelle Kontrolle) per Knopfdruck hin- und
herschalten.

> Was ich zudem sympathisch finde: Minolta verzichtet auf diese
> Motivprogramme: Landschaft, Porträt, Makro. Ich glaube nicht, daß ich die
> brauchen werde. Was macht den das für einen Unterschied ob ich mit
> Zeitautomatik fotografiere oder das Porträtprogramm benutze??

Man kann die 700si mit Chip-Karten erweitern, z.B. für
Intervallaufnahmen oder Portraits, allerdings hat die 800si die meisten
dieser Chipkarten schon drin.

Noch was wichtiges: Die Minolta's haben drahtlose TTL-Steuerung, d.h. Du
kannst ein oder mehrere Systemblitze (muss nicht Minolta, kann auch Metz
sein) ohne Kabelverbindung nur durch den eingebauten Blitz in der Kamera
fernsteuern. Dabei werden die externen Blitze nicht nur gezündet (ist
trivial, sowas gibt's seit 30+ Jahren) sondern eben auch rechtzeitig
wieder abgeschaltet, wenn der TTL-Sensor 'habe fertig' meldet.

Noch ein paar Argumente für 700/800si. Programmshift: Du kommst
jederzeit aus der Program-Automatik durch einfaches Drehen an einem der
beiden Einstellräder entweder in die Zeit- oder Blendenautomatik. Sehr
praxisgerecht. Es gibt mit dem 5400HS-Blitzgerät Hight Speed
Blitzsynchronisation bis zu 1/8000s _und_ voller TTL-Kontrolle, d,h. man
kann draussen auch bei grossen Blenden aufhellblitzen.
High-Speed-Blitzen können andere zwar auch, aber mit TTL-Automatik
gibt's das nur von Minolta.

Wesentliche Unterschiede 700si zur 800si: die 800si hat einen stärkeren
eingebauten Blitz, Datenspeicherung für 9 Filme, Motivprogramme (700si
braucht dafür Chip-Karten), 3 vs. 1 Memory-Plätze, mehr
Custom-Funktionen.

Ich hatte selbst lange Jahre eine 700si und war voll zufrieden damit,
hab' sie allerdings vor einiger Zeit zugunsten einer zweiten 9xi
verkauft, einfach weil die 9xi einen schnelleren Motor (4.5 vs. 3 B/s)
hat und ich zwei identische Gehäuse haben wollte.

--
Roland Reiss


Steffen Siebert

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

"Jens" <mr...@usa.net> writes:

> Ich stehe jetzt wirklich unmittelbar vorm Kauf einer neuen
> Spiegelreflexkamera. Dank Eurer Tips und Ratschläge, Infos aus Prospekten
> und das Abgrasen sämtlicher Fotoläden hatte ich mich schon relativ stark auf
> die Canon 50e eingeschossen.
>
> Kürzlich ist mir jedoch der Prospekt der Minolta Dynax 700si in die Hände
> bekommen, die ja in etwa in der gleichen Preisklasse wie die 50e liegt
> (Gehäuse ca. 100.- teurer) und wurde etwas unsicher:

Vor der selben Entscheidung stand ich auch, und habe mich für eine
(gebrauchte) 700si entschieden; genaueres über das warum und wieso
findest Du unter
http://user.cs.tu-berlin.de/~siebert/photo/photo.html#kapitel4

An Deiner Stelle würde ich mir durchaus überlegen, einen gebrauchten
Body zu bekommen, die 700si kann man für 500-700DM bekommen (wie es
heute mit er Canon 50e aussieht, weiß ich nicht; Tips zum
Gebrauchtkauf gibt es auch auf meinen Webpages).

Für Canon spricht nach meiner Meinung: Sie ist verbreiteter, damit ist
es oft einfacher, sich Equipment auszuleihen (von befreundeten
Fotografen bzw. gegen Geld von Fotoläden). Eventuell sind die USM
Objektive noch ein Argument für Canon. Ich habe sie allerdings bisher
noch nicht ausprobiert und kann deshalb nicht beurteilen, ob sie
wirklich so viel leiser sind.

Für Minolta spricht dagegen das bessere Verhältnis von Preis/Leistung
und das Blitzsystem: drahtlose Blitzsteuerung und mit dem 5400HS kann
man bei jeder Belichtungszeit blitzen, also bis zur 1/8000s! Den
vertikalen Zusatzgriff für die 700si (VC-700) möchte ich auch nicht
mehr missen, ich weiß nicht, ob es sowas für die Canon gibt.

Ciao,
Steffen

--
Steffen Siebert <sie...@logware.de>
Fotografie Homepage: http://user.cs.tu-berlin.de/~siebert/photo/index.html
(Mit Kaufvertrag für gebrauchte Fotogeräte, Info's zu Minolta Kameras)

Fritz Rutz

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Roland Reiss wrote:
>
> Jens wrote:
> >
> [..]
> >
-------- stuff deleted

> > Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des Minolta Systems?
> > (Wenn's welche gibt)
>
> Es gibt bei Minolta ein paar exotische Objektive weniger z.B. die
> Tilt/Shift-Linsen, die's nur bei Canon gibt. Dafür gibt's von Minolta
> ein Zoom für den Makrobereich (3:1 - 1:1). Die sind aber alle ziemlich
> teuer (ca. 3000 Mark) und dürften Dich sowieso nicht interessieren.
> Ansonsten gibt's bei beiden Herstellern ein fast identisches
> Objektivprogramm, d.h. beide haben die wesentlichen Sachen. Man findet
> sowohl bei Canon als auch Minolta das eine oder andere Objektiv das der
> andere nicht hat. Grenzt aber etwas an Haarspalterei.
>

Ich bin allerdings ein bisschen enttäuscht, dass Canon nur noch
wenige Zooms mit einer brauchbaren Lichtstärke (3.5-4.5) anbietet,
die bezahlbar sind.
Hier hat IMHO Minolta ein homogeneres Angebot in diesem Segment.
Bei hochwertigen Linsen ist dafür das Angebot bei Canon sicher
grösser, auch wenn für viele diese nicht sehr interessant
(Preis) sind.
Ausserdem verzeihe ich Minolta nie, dass sie die Infrarotindexe bei
den neuen Objektiven wegrationalisiert haben. :-(



> > Ich hatte heute das Ding (700si) jedenfalls mal beim Fotohändler in der
> > Hand. Erst meinet der Verkäufer, die 700si Technologie sei gegenüber der 50e
> > total veraltet -- als er aber dann aber in seinem Computer den Preis
> > nachgeschaut hat und feststellte, daß das Ding hundert Mark teurer ist als
> > die 50e hat er sie plötzlich über den grünen Klee gelobt: "Viel schneller
> > (AF). Solider. Viel mehr Möglichkeiten. 4 Fokussensoren. Super Teil."
> >
> > Das hat mich dann etwas verunsichert.
>

Habe gerade Hochzeitsfotos zurückerhalten die ein Kollege (700si) und
ich (Minolta 9000) gemacht haben. Hatte jedenfalls nicht den Eindruck,
dass der Unterschied messbar ist. Vor allem bei Blitzaufnahmen sah
ich keine grossen Unterschiede zwischen den verschiedenen Technologien.
Bis auf die Autofokusgeschwindigkeit also immer noch kein Grund zum
Wechseln angezeigt. Werde lieber mal ein 1.4/85 zulegen ;-)
IMHO veraltet eine Kamera nicht so schnell, investiere lieber in die
Objektive, die halten normalerweise länger.

Gruss Fritz Rutz

Steffen Siebert

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> writes:

> Noch was wichtiges: Die Minolta's haben drahtlose TTL-Steuerung, d.h. Du
> kannst ein oder mehrere Systemblitze (muss nicht Minolta, kann auch Metz
> sein)

Moment... lese ich das richtig? Wie kann denn die Minolta Metz-Blitze
fernsteuern?

Ich weiß, daß man mit mehreren Metz 40MZ1-3 und den 3080 Füßen
drahtlose TTL-Steuerung hinbekommt, das ist dann aber ein Metz- und
kein Minolta-Feature, d.h. es geht auch mit anderen Kameras.

Aber kann ich einen 32MZ3 oder meinetwegen auch einen 40MZ2 mit dem
eingebauten Kamerablitz fernsteuern, wie ich es bei den Minolta
Systemblitzen kann? Das würde mich brennend interessieren! (Ich habe
nämlich einen 32MZ3 und einen 40MZ2 und würde damit gerne eine
Studioblitzanlage simulieren).

Ulrich Schmitzer

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Roland Reiss wrote:
>
>
> Noch ein paar Argumente für 700/800si. Programmshift: Du kommst
> jederzeit aus der Program-Automatik durch einfaches Drehen an einem der
> beiden Einstellräder entweder in die Zeit- oder Blendenautomatik. Sehr
> praxisgerecht.
> --
> Roland Reiss

Das ist richtig, aber kein Argument gegen Canon, denn die EOS 50E (und
auch die 500N) kann das auch: Einstellung auf "P" (= Programmautomatik,
meine Standardeinstellung - ich weiss bei anderen ist M der Standard),
dann laesst sich mit dem vorderen Einstellrad (gleich neben dem
Ausloeser) das Zeit-/Blendenverhaeltnis in beliebiger Weise verschieben
oder neudeutsch "shiften" - auch das sehr praxisgerecht.

Ulrich Schmitzer

Steffen Siebert

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Fritz Rutz <fritz...@siemens.ch> writes:

> Wechseln angezeigt. Werde lieber mal ein 1.4/85 zulegen ;-)

Gute Idee. Habe es gebraucht gekauft (immer noch 950DM) und liebe es
heiß und innig :)

Frank Bechhaus

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Thierry Flammang <he...@village.uunet.lu> wrote:
...

> > b) 4 Autofokuspunkte: Horizontal und vertikal angeordnet (50e nur
> >3/vertikal angeordnet)
> > Hab noch nie mit Autofokus fotografiert. Keine Ahnung ob man die Dinger
> > auch wirklich einsetzen kann oder einem mit 3 Sensoren Türen verschlossen
> > bleiben?

> Besser 3 die mit den Augen gesteuert sind, wie 4, die über Taste laufen!

Zustimmung. An den Frager: Laß' Dir die Augensteuerung der 50e mal
zeigen. Zuerst habe ich mich gefragt, ob das überflüssiger Spielkram
ist und man das wirklich braucht, heute zähle ich mich zu den
Enthusiasten. :-) Es ist eine einfache und natürliche Methode und
nach einer Weile weiß man gar nicht mehr, warum man eine Kamera
ohne augengesteuerten AF bauen sollte. In jedem Fall besser als
die manuelle Festlegung eines aktiven AF-Feldes, wenn man sich nicht
darauf verlassen will, daß die Kamera selbst weiß, was am besten
ist.

...


> Canon ist die einfachste Kamera in der Bedienung, das ist ein Fakt!

Davon bin ich ebenfalls sehr positiv angetan. Von allen Kameras
dieses Preissegments, die ich in Händen gehalten habe, hatte die
50E für mich die mit Abstand beste, übersichtlichste und einfachste
Bedienbarkeit.

Gruß,
Frank

Frank Bechhaus

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Steffen Siebert <sie...@logware.de> wrote:
> Den vertikalen Zusatzgriff für die 700si (VC-700) möchte ich auch
> nicht mehr missen, ich weiß nicht, ob es sowas für die Canon gibt.

Unter "BP-50", klar. Mit abschaltbarem Auslöser für Hochformat-
Aufnahmen. Wenn wir schon gerade bei nicht unbedingt kaufent-
scheidenden Features sind, den drahtlosen IR-Fernauslöser für
die 50e finde ich auch ganz nett. :-)

Gruß,
Frank


Roland Reiss

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Steffen Siebert wrote:
>
> Roland Reiss <rre...@eso.org> writes:

[..]

> Moment... lese ich das richtig? Wie kann denn die Minolta Metz-Blitze
> fernsteuern?

Der 40MZ-2 mit Minolta SCA-3301 Adapter ist vom internen Blitz (ab der
3xi bis zur 800si) oder einem 5400xi/HS auf der Kamera fernsteuerbar.



> Ich weiß, daß man mit mehreren Metz 40MZ1-3 und den 3080 Füßen
> drahtlose TTL-Steuerung hinbekommt, das ist dann aber ein Metz- und
> kein Minolta-Feature, d.h. es geht auch mit anderen Kameras.

Richtig. Du brauchst dann aber mindestens 2 Blitzgeräte plus einen 3080
Adapter, der zu nichts anderem zu gebrauchen ist. Bei Minolta reicht ein
Metz 40 MZ-2 mit dem normalen SCA Adapter, d.h. die Sache wird deutlich
billiger.


> Aber kann ich einen 32MZ3 oder meinetwegen auch einen 40MZ2 mit dem
> eingebauten Kamerablitz fernsteuern, wie ich es bei den Minolta
> Systemblitzen kann? Das würde mich brennend interessieren! (Ich habe
> nämlich einen 32MZ3 und einen 40MZ2 und würde damit gerne eine
> Studioblitzanlage simulieren).

Mit dem 40MZ-2 geht das definitiv, mit dem 32 MZ-3 überhaupt nicht.
Weder mit Minolta- noch mit Metz-Protokoll .

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Ulrich Schmitzer wrote:
>
[..]

> Das ist richtig, aber kein Argument gegen Canon, denn die EOS 50E (und
> auch die 500N) kann das auch: Einstellung auf "P" (= Programmautomatik,
> meine Standardeinstellung - ich weiss bei anderen ist M der Standard),
> dann laesst sich mit dem vorderen Einstellrad (gleich neben dem
> Ausloeser) das Zeit-/Blendenverhaeltnis in beliebiger Weise verschieben
> oder neudeutsch "shiften" - auch das sehr praxisgerecht.

Wenn ich das richtig verstehe, ist das nicht ganz das selbe. Bei Minolta
kannst Du mit dem vorderen Rad z.B. 1/250s einstellen, diese Zeit bleibt
konstant, auch wenn sich die Lichtverhältnisse ändern. Man hat also
temporär auf Blendenautomatik umgestellt. Entsprechend wenn man mit dem
hinteren Rad z.B. auf Blende 8 einstellt, bleibt sie unter allen
Umständen konstant und die Belichtung wird über die Zeit geregelt.

Bei der 9000 gab's einen Programmshift, der das Verhältnis Zeit zu
Blende beeinflusste, aber es war schwierig, z.B. konstant Blende 8
einzustellen. Die Lösung, wie sie die 700si hat (und einige andere
Minolta-Modelle), ist da wesentlich praxisgerechter.

--
Roland Reiss


Roland Reiss

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Fritz Rutz wrote:
>
[..]

>
> Ich bin allerdings ein bisschen enttäuscht, dass Canon nur noch
> wenige Zooms mit einer brauchbaren Lichtstärke (3.5-4.5) anbietet,
> die bezahlbar sind.
> Hier hat IMHO Minolta ein homogeneres Angebot in diesem Segment.

Es gibt auch noch einige alte Minolta-Schnäppchen auf dem
Gebrauchtmarkt, die nicht unerwähnt bleiben sollten: 4-4.5/28-135mm,
4/35-70, 4/70-210. Das sind Linsen mit allerbestem
Preis/Leistungsverhältnis, allerdings sind sie nicht so kompakt wie
neuere Ausführungen.

> Bei hochwertigen Linsen ist dafür das Angebot bei Canon sicher
> grösser, auch wenn für viele diese nicht sehr interessant
> (Preis) sind.

Man sollte erwähnen, dass Minolta ein sehr schönes Apo 4.5/400mm im
Programm hat. Funktioniert mit 1.4x TC auch noch mit Konverter. Das
400er kostet zwar ca. 3500 Mark, ist aber konkurenzlos billig im
Vergleich zu den 400ern von Nikon und Canon. Die sind zwar lichtstärker
aber mindestens um den Faktor 2-4 teurer.



> Ausserdem verzeihe ich Minolta nie, dass sie die Infrarotindexe bei
> den neuen Objektiven wegrationalisiert haben. :-(

Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Meine sämtlichen
Festbrennweiten von 20-135 (ausser die Apo's) haben den IR-Index, ältere
Zooms (28-135) haben ihn auch. Beziehst Du Dich da auf Zooms oder
Festbrennweiten?

[..]



> Habe gerade Hochzeitsfotos zurückerhalten die ein Kollege (700si) und
> ich (Minolta 9000) gemacht haben. Hatte jedenfalls nicht den Eindruck,
> dass der Unterschied messbar ist. Vor allem bei Blitzaufnahmen sah
> ich keine grossen Unterschiede zwischen den verschiedenen Technologien.

Die Blitzbelichtungsmessung bei 9000 und 700si ist ähnlich: Integral
messende Photodiode im Spiegelkasten. Allerdings ist die Mehrfeldmessung
der 700si bei normalem Licht der Integralmessung der 9000 haushoch
überlegen.

> Bis auf die Autofokusgeschwindigkeit also immer noch kein Grund zum

> Wechseln angezeigt. Werde lieber mal ein 1.4/85 zulegen ;-)

> IMHO veraltet eine Kamera nicht so schnell, investiere lieber in die
> Objektive, die halten normalerweise länger.

Naja, die 700si hat schon einen sehr leistungsfähigen AF. Man merkt das
aber erst, wenn man bewegte Objekte fotografiert. Bei statischen Motiven
ist auch die 9000 noch ausreichend. Gerade bei Glasbrocken wie dem 85er
oder dem 100er Makro macht sich der leistungsfähigere AF-Antrieb der
700si positiv bemerkbar. Die Einstellzeiten mit der 9000 sind schon arg
lang.

--
Roland Reiss

Reiner Gruhle

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Hallo Jens,

als Besitzer einer Minolta 700si möchte ich Dir zu dieser Kamera raten. Nach all
den anderen Postings möchte ich die Vorteile nicht noch einmal alle runter
beten. Allerdings möchte ich ich dich dennoch auf einige Dinge hinweisen:

- Kauf auf jeden Fall den Griff VC700 dazu. Nur damit kannst Du statt teurer
Battarien Akkus verwenden. Daneben ist er vom Handling klasse.

- Der Hinweis, daß Du die nicht eingebauten Motivprogramme auf Chipkarte
zukaufen kannst, ist richtig. Richtig ist aber auch, daß Minolta sich
offensichtlich von den Chipkarten wieder verabschiedet (siehe: 600si, 800si,
505si). Damit bist Du zum Teil heuete schon auf den Gebrauchtmarkt angewiesen.
Und einige Karten sind sehr schwer zu bekommen.

Leider kann ich die Augensteuerug der Canon nicht beurteilen und sie damit die
AF-Systeme nicht vergleichen. Aber die einzelen AF-Felder der Minolta lassen
sich (mit entsprechender Übung, die Du aber auch für die Augensteuerung
benötigen wirst) in der Praxis recht zügig anwählen. Man kann mit dem Autofokus
auf jeden Fall fotografieren!!! [Nach dem Mitlesen in dieser NG muß man sich
nämlich hin und wieder wundern, daß AF-Kameras überhaupt funktionieren ;-)]

Die Belichtungsmessung der Minolta ist m.E. voll ausgereift und man kann sich
auf diese auch verlassen. Michael Quack wird jetzt aber wieder einwenden, daß
... Aber immerhin bist Du Anfänger und die korrekte Belichtungsmessung per
Spotmessung oder Handbelichtungsmessung erfordert doch auch ein gewisses Maß
Erfahrung. Außerdem gehts mit der Matrixmessung einiges schneller.

Einen Fehler kannst Du eigentlich mit keinem der beiden Systeme machen.
Vielleicht bietet Canon das etwas abgerundetere Programm (Tilt-Objektive,
Ultraschallmotoren etc.). Das kann natürlich ausschlaggebend sein, wenn es denn
Deine Ziele wirklich berührt. Diese Frage kannst aber nur Du beantworten.

Irgendwie ist sowas halt auch eine Entscheidung aus dem Bauch heraus...

Ansonsten: Hat Dein Händler vielleicht schon die neue Minolta 505si? Die bietet
fast die selbe Technik wie die 700si, ist aber ein paar Mark billiger...

Ciao,

Reiner Gruhle

Marco Budde

unread,
Jun 11, 1998, 3:00:00 AM6/11/98
to

Jens wrote:

> a) Verschlußzeit max. bis 1/8000 (50e nur bis 1/4000): Aber braucht man das
> jemals, oder kann man mit 1/4000 schnelle bis mäßig schnelle Bewegungen
> genau so gut einfrieren?

Die neue 550si bietet uebrigens auch 1/4000 und ist dabei doch erheblich
guenstiger.

> Was ist in sehr hellen Porträtsituationen, in denen ich die Blende weit
> öffnen will - stoß ich da mit 1/4000 vielleicht an irgendwelche Grenzen?

Bei den normalen Zooms ist das sicherlich nicht so das Problem und
die 2,8er Objektive sind ja "etwas" teurer :).

> d) Man hört hier in der NG ja so gut wie gar nichts über Minolta und
> vielleicht lachen jetzt ja auch einige und sagen: "Ist doch gar keine

> Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des Minolta Systems?
> (Wenn's welche gibt)

Das frage ich mich auch immer. Letzendlich ist das eine reine
Glaubensfrage, so gross sind die Unterschied sicherlich nicht.

> Das hat mich dann etwas verunsichert.

Von Verkaeufern wuerde ich mich nicht verunsichern lassen, die meisten
haben keine Ahnung, woher auch. Die Nachteile, die wohl jedes Kamera
hat, merkt man erst bei laengerer Benutzung.

> Ich persönlich fand, daß die 700si eigentlich ganz gut in der Hand lag.

So sehe ich das auch. Die Kameras von Minolta machen einen sehr
ergonomischen Eindruck, vor allem im Vergleich zu den Teilen von
Nikon.

> Allerdings kam mir die Steuerung wesentlich komplizierter vor. Ich konnte da
> aber auch wirklich nicht lange rumprobieren, weil der Laden proppe voll war,
> der Verkäufer im Stress, und ich alleine überhaupt nicht gewußt hätte,
> welchen Knopf ich zuerst drücken soll.

Also ich habe eine 500si und kann nicht sagen, dass die Bedienung
kompliziert ist. Du stellst halt ein, was fuer ein Programm oder
Zeit/Blendenautomatik Du haben willst und gibst dann den Parameter
per Drehrad vor.

Bei der voll manuellen Einstellung ist die 500si etwas komplizierter
(fuer den einen Parameter muss man eine Taste halten), die 700si hat
aber zwei Drehraeder, so dass es dieses Problem dort nicht geben
duerfte.

> Was ich zudem sympathisch finde: Minolta verzichtet auf diese
> Motivprogramme: Landschaft, Porträt, Makro. Ich glaube nicht, daß ich die

Sicher? Die 500er hat es jedenfalls und so schlecht ist das
garnicht, muss man ja auch nicht benutzen.

> brauchen werde. Was macht den das für einen Unterschied ob ich mit
> Zeitautomatik fotografiere oder das Porträtprogramm benutze??

Die CPU beruecksichtigt sicherlich mehr Parameter wie z.B. die
Entfernung.

Bis auf den AF bin ich mit meiner 500si jedenfalls sehr zufrieden.
Der AF ist bei der 500er bei schnellen Objekten teilweise nicht
so super.

--

Uni: Bu...@tu-harburg.d400.de Mailbox: mbu...@hqsys.antar.com
Fido: 2:240/5202.15 http://www.tu-harburg.de/~semb2204/

Calvin

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Um es gleich vorweg zu sagen, die EOS 50E ist, wie ich finde, eine tolle
Kamera. Die Bedienung ist so intuitiv wie nur möglich, der augengesteuerten
Autofocus möchte man -- wenn er einmal "angelernt" ist, was zugegeben am
schon ein wenig Geduld erfordert -- nicht mehr missen (drei Felder reichen!)
und über Autofocus und die Belichtungsmesseung vermag ich auch nur gutes zu
sagen!
Einziger Kritikpunkt mag die Blitzsyncro von min. 1/125s sein -- dafür aber
auf Wunsch auf den zweiten Vorhang. Und bei geringeren Entfernungen kann man
ja auch noch auf die HS-Syncro (bis 1/4000s) zurückgreifen (mit 380EX; mit
dem gibt es dann noch die geniale E-TTL-Messung obendrein).
Sie liegt übrigens auch toll in der Hand, besonders mit BP-50 (nehme ich gar
nicht mehr ab!) und die Objektivpalette läßt kaum wünsche offen -- außer
einem bezahlbaren 2,8/28-70 vielleicht, aber da helfen Sigma oder Tokina.
Dafür gibts die IS-Objetive und ich finde, die allein sind schon ein
Argument für Canon; das 75-300 IS ist jedenfalls einfach klasse (300mm ohne
Stativ... und ohne Wackeln! Es funktioniert wirklich...!!!).

Über Minolta kann ich leider nicht viel sagen. Ich kenne nur eine alte
7000er (?) und die war durch und durch "Tipptastenschrecklich". Aber ich
will nicht unfair sein. Die 800si ist mit sicherheit eine tolle Kamera aber
den Mehrpreis (zur 700si) würde ich bei einer Entscheidung für Minolta dann
auch ausgeben... (Blitz auf den 2. Vorhang, Motivprogramme statt Chipkarten
etc.)

Ich hoffe, das hilft!

Gruß
Christian Bogen

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Thierry Flammang wrote:

>
> Minolta = Computer!
>

Komische Ansicht. Speziell die 700si hat ein geradliniges Bedienkonzept,
kein Hangeln durch Menus etc.



> > a) Verschlußzeit max. bis 1/8000 (50e nur bis 1/4000): Aber braucht man das
> > jemals, oder kann man mit 1/4000 schnelle bis mäßig schnelle Bewegungen
> > genau so gut einfrieren?
>

> IMHO : Man braucht noch nicht mal die, ausser bei Sport vielleicht!

Nein, die 1/8000s braucht man, um grosse Blenden bei Tageslicht
einstellen zu koennen. Bei Sport reicht die 1/1000s meistens.



> > Was ist in sehr hellen Porträtsituationen, in denen ich die Blende weit
> > öffnen will - stoß ich da mit 1/4000 vielleicht an irgendwelche Grenzen?
>

> Ist mir noch nie passiert, ich verwende aber selten Filme über 400 ISO, und
> selten Blenden unter 2.8 und sehr selten beides zusammen!

Es soll Leute geben, da kommt sowas vor. Z.B. verwende ich als
Farbnegativ fast nur Superia 400 und will auch bei Tag ein Portrait
freistellen koennen.

> > b) 4 Autofokuspunkte: Horizontal und vertikal angeordnet (50e nur 3/vertikal
> > angeordnet)
> >
> > Hab noch nie mit Autofokus fotografiert. Keine Ahnung ob man die Dinger auch
> > wirklich einsetzen kann oder einem mit 3 Sensoren Türen verschlossen
> > bleiben?
>
> Besser 3 die mit den Augen gesteuert sind, wie 4, die über Taste laufen!

Wenn ich Sportaufnahmen mache, dann kuemmere ich mich um den Bildaufbau,
die Kamera um den AF. Wenn ich der Kamera noch sagen muesste, worauf sie
scharfstellt, koennte ich's gleich selbst machen. Der 50e fehlt zudem
einfach der Sensor oberhalb der Bildmitte. Der ist naemlich ideal fuer
Portraits.

[..]

> > Klingt eigentlich schon ganz interessant. Zumindest der Vergleich
> > Manuell/Automatik.
>

> Bei der 50E musst du da schon immer umschalten, geht aber schnell, über einen
> schönen Einstellungsring.

Bei der 700si reicht ein Druck auf die Spot-Taste, um den
Belichtungsindikator einzublenden. Ideal, um den Kontrast einer Szene
auszumessen.



> > e) 14 Wabenfeldmessung (50e nur 6 Felder)
> >
> > Angeblich soll ja aber die Belichtung der 50e sehr gut und ausgewogen sein,
> > also eigentlich kein Argument.
>

> Ich kann nicht viel Unterschied feststellen zwischen EOS5 (16-Feld) und EOS50E
> (6-Feld). Die 5 hat vielleicht mehr die tendenz zum Untersteueren und macht
> dadurch Dias besser. Gefühlssache.

Entscheident ist die Software, die dahintersteckt. Die 700si ist die 2.
Generation, die die typische Waben-Mehrfeldmessung hat. Man kann davon
ausgehen, dass da die meisten Bugs draussen sind. Abgesehen davon, die
9xi (1. Generation) gibt auch keinen Grund zu klagen.

> > d) Man hört hier in der NG ja so gut wie gar nichts über Minolta und
> > vielleicht lachen jetzt ja auch einige und sagen: "Ist doch gar keine
> > Frage - Canon natürlich." Wo liegen die Haken und Ösen des Minolta Systems?
> > (Wenn's welche gibt)
>

> Sorry, ich habe gar keine Minolta! ;-)

Das merkt man.

[..]



> Canon ist die einfachste Kamera in der Bedienung, das ist ein Fakt!

Quatsch! Typisches Anzeichen von Canon-Blindheit.

[..]



> Die Progs sind IMHO nur für Einsteiger. Da sind sie echt praktisch, da diese
> keine Ahnung haben, wie man was aufnehmen soll. Ich habe selten ein Programm
> benutzt, manchmal das grüne Rechteck, wenn's denn ein Schnappschuss werden
> soll...

Es gibt ein, zwei Chip-Karten, die sind durchaus sinnvoll, z.B die
Portrait-Karte, die groessere Blenden als die normale Programmautomatik
liefert. Ich nehm sie aber nicht fuer Portrait, sondern fuer Sport, weil
eben auch kuerzere Zeiten eingestellt werden.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Andreas Nicklass wrote:

[..]

> Die 1/8000 s ist lediglich eine Beigabe, die sich aus kurzen Blitz-
> synchronisationszeiten ergibt. Die Frage lautet also eher, ob Dir
> die 1/125 s Blitzsynchronisationszeit der 50e ausreicht.

Nur eine 1/125s? Das ist eigentlich nicht mehr zeitgemaess. Fuer mich
waere das ein absolutes K.O-Kriterium, da ich viel draussen blitze. Mir
ist die 1/300s der 9xi schon zu lang ;-)

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Marco Budde wrote:

[..]


> Die neue 550si bietet uebrigens auch 1/4000 und ist dabei doch erheblich
> guenstiger.

Stimmt. Die 505si ist eine schoene Kamera, sehr klein und leicht. Sie
hat allerdings keine Abblendtaste und der schnellere Verschluss der
700si ist auch nicht zu verachten. Ansonsten ist sie extrem gut
ausgestattet. Schliesslich soll sie ja Canon das Wasser abgraben.

[..]



> > Ich persönlich fand, daß die 700si eigentlich ganz gut in der Hand lag.
>
> So sehe ich das auch. Die Kameras von Minolta machen einen sehr
> ergonomischen Eindruck, vor allem im Vergleich zu den Teilen von
> Nikon.

Nikon und Ergonomie? Die wissen doch nicht mal, wie man das schreibt...
Die 700si ist in der Hinsicht wirklich gut durchdacht, fuer mich die
einfachste im aktuellen Programm.

[..]

> > brauchen werde. Was macht den das für einen Unterschied ob ich mit
> > Zeitautomatik fotografiere oder das Porträtprogramm benutze??
>
> Die CPU beruecksichtigt sicherlich mehr Parameter wie z.B. die
> Entfernung.

Beim Portraitprogramm wir dauf den Abbildungsmasstab geschaut und danach
die Blende eingestellt, dass ein Gesicht von der Nasenspitze bis zu den
Ohrwatscheln scharf wird.



> Bis auf den AF bin ich mit meiner 500si jedenfalls sehr zufrieden.
> Der AF ist bei der 500er bei schnellen Objekten teilweise nicht
> so super.

Irgendwo muss es ja noch Unterschiede geben ;-) Der AF der 505si ist
allerdings was ganz feines in diesem Segment. Da wird Canon nachlegen
muessen ;-)

--
Roland Reiss

Fritz Rutz

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss wrote:
>
> Fritz Rutz wrote:
> >
> [..]
> >
> > Ich bin allerdings ein bisschen enttäuscht, dass Canon nur noch
> > wenige Zooms mit einer brauchbaren Lichtstärke (3.5-4.5) anbietet,
> > die bezahlbar sind.
> > Hier hat IMHO Minolta ein homogeneres Angebot in diesem Segment.
>
> Es gibt auch noch einige alte Minolta-Schnäppchen auf dem
> Gebrauchtmarkt, die nicht unerwähnt bleiben sollten: 4-4.5/28-135mm,
> 4/35-70, 4/70-210. Das sind Linsen mit allerbestem
> Preis/Leistungsverhältnis, allerdings sind sie nicht so kompakt wie
> neuere Ausführungen.
>

Habe noch 1. Generation 3.5-4.5/35-105 und das 4/70-210 Zooms. Sind sehr
robust
und von der Bildqualität (abgeblendet) durchaus als gut zu bezeichnen.
(Haben auch noch IR-Indexe)

-----schnipp


> > Ausserdem verzeihe ich Minolta nie, dass sie die Infrarotindexe bei
> > den neuen Objektiven wegrationalisiert haben. :-(
>
> Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Meine sämtlichen
> Festbrennweiten von 20-135 (ausser die Apo's) haben den IR-Index, ältere
> Zooms (28-135) haben ihn auch. Beziehst Du Dich da auf Zooms oder
> Festbrennweiten?

Scheinbar verzichtet Minlta bei allen neueren Objektiven auf IR-Indexe.
Jedenfalls
bestätigte mir Minolta, dass das neue 1.4/85 G keinen IR-Index aufweist
und auch
nicht speziell für IR korrigiert ist. Als Begründung wurde angegeben,
dass einerseits
nicht viele Photographen dieses Feature benötigen und einige neuere
Kameramodelle
mit Filmzählwerken auf IR Basis ausgerüstet sind und so den Film
verschleiern
würden. Na ja, dann muss ich mir halt eine 9x12 GF zulegen. Da es den
Kodak IR IMHO
nur für diese beiden Formate gibt. Die arbeitet BESTIMMT nicht mit
Filmzählwerken auf
IR Basis :-). Oder kennt jemand eine günstige Möglichkeit, wie ich an
meiner 13x18
Kamera die kleinen Filme (9x12) verwenden kann ? Adapterkassetten oder
so.

>
> [..]
>
> > Habe gerade Hochzeitsfotos zurückerhalten die ein Kollege (700si) und
> > ich (Minolta 9000) gemacht haben. Hatte jedenfalls nicht den Eindruck,
> > dass der Unterschied messbar ist. Vor allem bei Blitzaufnahmen sah
> > ich keine grossen Unterschiede zwischen den verschiedenen Technologien.
>
> Die Blitzbelichtungsmessung bei 9000 und 700si ist ähnlich: Integral
> messende Photodiode im Spiegelkasten. Allerdings ist die Mehrfeldmessung
> der 700si bei normalem Licht der Integralmessung der 9000 haushoch
> überlegen.
>

So über den Daumen gepeilt habe ich nicht mehr Belichtungsausschuss
produziert.
Sähe bei Dia aber vielleicht anders aus.

> -schnipp..... Die Einstellzeiten mit der 9000 sind schon arg
> lang.
>

Auf dem Stativ sind alle gleich :-))))

Gruss
Fritz Rutz

Frank Bechhaus

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss wrote:
> > Besser 3 die mit den Augen gesteuert sind, wie 4, die über Taste laufen!

> Wenn ich Sportaufnahmen mache, dann kuemmere ich mich um den Bildaufbau,
> die Kamera um den AF. Wenn ich der Kamera noch sagen muesste, worauf sie
> scharfstellt, koennte ich's gleich selbst machen. Der 50e fehlt zudem
> einfach der Sensor oberhalb der Bildmitte. Der ist naemlich ideal fuer
> Portraits.

Nun, das kann man ja bei der EOS 50e auch der Kamera überlassen, wenn
man will. Legt man allerdings auf eine manuelle Kontrolle wert, dann
ist ein Augenblick (im wahrsten Sinne des Wortes) halt doch schneller
als durch Tastendrücke das aktive AF-Feld zu bestimmen (was bei der
EOS allerdings auch geht).

Bei Portraits soll es vorkommen, daß man sie im Hochformat fotografiert,
da hat man bei der EOS dann drei vertikal angeordnete AF-Felder (mit
denen sich die Augensteuerung auch einsetzen läßt). :-))

Gruß,
Frank

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Fritz Rutz wrote:

[..]


> Scheinbar verzichtet Minlta bei allen neueren Objektiven auf IR-Indexe.
> Jedenfalls
> bestätigte mir Minolta, dass das neue 1.4/85 G keinen IR-Index aufweist
> und auch
> nicht speziell für IR korrigiert ist. Als Begründung wurde angegeben,

Ueble Sache. Meine Festbrennweiten sind alle schon ein paar Jahre alt.
Meist ist der IR-Index nahe der rechten Schaerfentiefemarkierung fuer
Blende 8. Also, entweder nimmt man diese Markierung als IR-Index oder
man blendet gleich kraeftig ab. Schadet gerade beim Ektachrome IR sicher
nicht. Und Actionfotos mit IR macht doch 'eh keiner...

Uebrigens: Wenn ich mich recht erinnere, wird fuer die Optimierung des
AFs im Objektiv-ROM eine Art IR-Index abgespeichert, weil der AF die
max. Empfindlichkeit im Roten hat und der leichte Fokusshift korrigiert
werden muss.

[..]

--
Roland Reiss

Calvin

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss schrieb in Nachricht <3580D22B...@eso.org>...

>Nur eine 1/125s? Das ist eigentlich nicht mehr zeitgemaess. Fuer mich
>waere das ein absolutes K.O-Kriterium, da ich viel draussen blitze. Mir
>ist die 1/300s der 9xi schon zu lang ;-)


Mehr als 1/300s gibt es meines Wissens nach gar nicht, nicht mal bei der F5
oder 1N. Da muß man dann eh auf die HS-Syncro zurückgreifen (natürlich geht
dann die Leitzahl in den Keller, ich weiß) und die kann die 50E auch.

Regards
Christian Bogen

Frank Bechhaus

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Reiner Gruhle wrote:

> - Kauf auf jeden Fall den Griff VC700 dazu. Nur damit kannst Du statt teurer
> Battarien Akkus verwenden. Daneben ist er vom Handling klasse.

Ich weiß nicht, wie das bei der Minolta ist, bei meiner Canon war einmal
Batterie inklusive. Die könnte man ja nun erst mal runterfotografieren.
Auf lange Sicht lohnt sich ein Akku-/Hochformatgriff aber schon. Gibt
der Kamera auch einen professionelleren Look, wobei allerdings schon
angemerkt wurde, daß das nicht immer gewünscht ist: "Bin ich dann
morgen
in der Zeitung?"

Gruß,
Frank

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to
Stimmt, die 9xi haelt immer noch den Rekord. 1/300s ist fuer
Makroaufnahmen draussen eigentlich ausreichend, da man sowieso auf
mindestens 8 abblendet, ISO 100 Film vorrausgesetzt.

Kann die EOS 50 automatisch HS-blitzen oder wird da eine feste
Blitzleistung erzeugt?

--
Roland Reiss

Steffen Siebert

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> writes:

> Der 40MZ-2 mit Minolta SCA-3301 Adapter ist vom internen Blitz (ab der
> 3xi bis zur 800si) oder einem 5400xi/HS auf der Kamera fernsteuerbar.
>
> > Ich weiß, daß man mit mehreren Metz 40MZ1-3 und den 3080 Füßen
> > drahtlose TTL-Steuerung hinbekommt, das ist dann aber ein Metz- und
> > kein Minolta-Feature, d.h. es geht auch mit anderen Kameras.
>
> Richtig. Du brauchst dann aber mindestens 2 Blitzgeräte plus einen 3080
> Adapter, der zu nichts anderem zu gebrauchen ist. Bei Minolta reicht ein
> Metz 40 MZ-2 mit dem normalen SCA Adapter, d.h. die Sache wird deutlich
> billiger.

Wenn es funktioniert ist das spitze, einen 40MZ2 habe ich nämlich seit
neuestem für meine 700si, und einen 5400xi kann ich mir von meinem
Mitbewohner leihen. Aber ich dachte man müßte am Blitz irgendwie einen
Kanal und das Verhältnis (irgendwas von 1/3 und 2/3) einstellen, wie
geht das denn beim 40MZ2?

Und kann man den internen Blitz der 700si mit Tesakrepp etc. abdecken,
so daß er zur Belichtung kaum noch beiträgt, ohne die Blitzsteuerung
zu verlieren?

Fragen über Fragen...

Ciao,
Steffen

(Der sich fragt, wieso Metz es nicht deutlich hervorhebt, daß der
Blitz von der Minolta gesteuert werden kann...)

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Frank Bechhaus wrote:
>
[..]

> Ich weiß nicht, wie das bei der Minolta ist, bei meiner Canon war einmal
> Batterie inklusive. Die könnte man ja nun erst mal runterfotografieren.

Bei _jeder_ Kamera ist normalerweise eine Batterie dabei, nur haelt die
halt nicht ewig. Und dann verlangen Fotohaendler gerne Gangsterpreise.
Aber es gibt ja noch Brinker, Undi und andere Quellen.

> Auf lange Sicht lohnt sich ein Akku-/Hochformatgriff aber schon. Gibt
> der Kamera auch einen professionelleren Look, wobei allerdings schon
> angemerkt wurde, daß das nicht immer gewünscht ist: "Bin ich dann
> morgen
> in der Zeitung?"

Ok, mit Handgriff sind die Kameras griffiger. Aber: Eine 2CR5 kostet im
guenstigsten Fall ca. 7 Mark. Bei 300 Mark Anschaffungspreis fuer den
Griff plus Akkus kannst Du also mehr als 40 Li-Batterien verheizen, bis
der Griff sich amortisiert hat...

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Frank Bechhaus wrote:
>
[..]

>
> Nun, das kann man ja bei der EOS 50e auch der Kamera überlassen, wenn
> man will. Legt man allerdings auf eine manuelle Kontrolle wert, dann
> ist ein Augenblick (im wahrsten Sinne des Wortes) halt doch schneller
> als durch Tastendrücke das aktive AF-Feld zu bestimmen (was bei der
> EOS allerdings auch geht).

Und durch doppeltblinzeln wird der dann aktive Sensor eingefroren?



> Bei Portraits soll es vorkommen, daß man sie im Hochformat fotografiert,
> da hat man bei der EOS dann drei vertikal angeordnete AF-Felder (mit
> denen sich die Augensteuerung auch einsetzen läßt). :-))

Gab's da nicht Probleme mit der Augensteuerung im Hochformat? Egal. Mein
Blick wandert, waehrend ich ein Bild 'aufbaue'. Wenn dann der Fokus sich
staendig aendern wuerde, wuerde mich das nerven. Bei der 700si (800si,
9xi, 7xi etc) kann man per Knopfdruck und Dreh jeden der 4 Sensoren
getrennt anwaehlen, d.h. bei Hochformat nimmt man z.B. den rechten oder
linken, je nach dem, wie man die Kamera haelt.

Nur fehlt den Canons halt generell der 'obere' im Querformat, und da
hilft dann auch die Augensteuerung nichts.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Steffen Siebert wrote:
>
[..]

>
> Wenn es funktioniert ist das spitze, einen 40MZ2 habe ich nämlich seit
> neuestem für meine 700si, und einen 5400xi kann ich mir von meinem
> Mitbewohner leihen. Aber ich dachte man müßte am Blitz irgendwie einen
> Kanal und das Verhältnis (irgendwas von 1/3 und 2/3) einstellen, wie
> geht das denn beim 40MZ2?

Kamera auf Wireless TTL stellen (Klappe auf, Blitztaste druecken,
drehen, bis Flashsymbole wechselnd blinken), Metz einschalten, muss aber
nicht auf der Kamera sein. Spot-Taste druecken, Kamera schickt Testblitz
los, Metz (oder 5400HS) stellt automagically auf wireless um, antwortet
mit verzoegertem Blitz und das AF-Licht faengt an, zu blinken.

> Und kann man den internen Blitz der 700si mit Tesakrepp etc. abdecken,
> so daß er zur Belichtung kaum noch beiträgt, ohne die Blitzsteuerung
> zu verlieren?

Nein, braucht man normalerweise nicht, denn der interne Blitz
funktioniert erst mal nur als Steuerblitz. Die LZ ist dabei aeusserst
gering. Im Nahbereich kann's aber trotzdem vorkommen, dass man den
internen sieht. Abhilfe: IR-Filter. Man nehme ein schwarzes,
entwickeltes Stueck Diafilm und klebe das vor den Reflektor. Laesst
IR-Anteil durch, sperrt sichtbaren Anteil. Funzt bestens und kostet
trotzdem nichts.

Will man, dass der interne auch einen 1/3 Anteil liefert, muss man die
Blitztaste neben dem Bajonett druecken. Z.B. Metz von der Seite,
interner Blitz hellt Schatten vom Metz auf.

Die Verhaeltnissteuerung am Metz macht nur Sinn, wenn Du mindestens 2
externe Blitze hast, aber bei gemischt Metz/Minolta weiss ich nicht, wie
das geht. Einfach mal ausprobieren.

--
Roland Reiss

Frank Bechhaus

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss wrote:
> Frank Bechhaus wrote:
...

> > Bei Portraits soll es vorkommen, daß man sie im Hochformat fotografiert,
> > da hat man bei der EOS dann drei vertikal angeordnete AF-Felder (mit
> > denen sich die Augensteuerung auch einsetzen läßt). :-))

> Gab's da nicht Probleme mit der Augensteuerung im Hochformat? Egal. Mein
> Blick wandert, waehrend ich ein Bild 'aufbaue'. Wenn dann der Fokus sich
> staendig aendern wuerde, wuerde mich das nerven. Bei der 700si (800si,
> 9xi, 7xi etc) kann man per Knopfdruck und Dreh jeden der 4 Sensoren
> getrennt anwaehlen, d.h. bei Hochformat nimmt man z.B. den rechten oder
> linken, je nach dem, wie man die Kamera haelt.

Ich kann natürlich nicht beurteilen, welche Erfahrungen andere damit
gemacht haben, bei mir funktioniert das (auch als Brillenträger) gut,
auch im Hochformat. Der Fokus ändert sich ja nicht ständig. Wenn
man den Auslöser andrückt, wird auf den Punkt fokussiert, den man
gerade anschaut, erkennbar dadurch, daß das entsprechende AF-Feld
kurz rot aufblinkt. Das getrennte Anwählen ist bei Canon auch möglich.



> Nur fehlt den Canons halt generell der 'obere' im Querformat, und da
> hilft dann auch die Augensteuerung nichts.

Wenn er Dir fehlt, hilft Dir das tatsächlich nicht, aber ich möchte Dir
ja Deine Minolta auch nicht ausreden. Ich bin umgekehrt mit meiner EOS
sehr zufrieden. :-)

Gruß,
Frank

Ulrich Schmitzer

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss wrote:
ung auch einsetzen lنكt). :-))

>
> Gab's da nicht Probleme mit der Augensteuerung im Hochformat? Egal. Mein
> Blick wandert, waehrend ich ein Bild 'aufbaue'. Wenn dann der Fokus sich
> staendig aendern wuerde, wuerde mich das nerven.

Wat dem ein sin Canon ist dem andern sin Minolta. Nehmen wir erst einmal
zur Kenntnis, dass sich mit den meisten modernen Kameras ganz gut
auskommen laesst, dann laesst sich trefflich ueber die Details streiten.

Zur Sache: Die Augensteuerung funktioniert im Hochformat genauso gut wie
im Querformat.
Sie "rastet" nur "ein", wenn man den Ausloeser halb gedrueckt haelt,
verhaelt sich also genauso wie die konventionelle Steuerung der
AF-Felder. Wenn man den Ausloeser los laesst, kann man seine Wahl
korrigieren. Es kann also keine Rede davon sein, dass dauernd die
Schaerfe hin und her verschoben wird, abgesehen davon, dass dann der
Fotograf wohl mit der Zeit see(seh?)krank wuerde.
Nach meiner Erfahrung ist das auf jeden Fall die schnellste Art, den AF
gezielt zu nuetzen.

Ulrich Schmitzer

Ulrich Schmitzer

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss wrote:
>

>
> Bei _jeder_ Kamera ist normalerweise eine Batterie dabei, nur haelt die
> halt nicht ewig. Und dann verlangen Fotohaendler gerne Gangsterpreise.
> Aber es gibt ja noch Brinker, Undi und andere Quellen.
>

Stimmt leider nicht ganz: Hier in Erlangen (ohnehin ein teueres Pflaster
fuer Fotografisches) gibt es ein Geschaeft, das verkauft z.B. das EOS
500N-Set fuer 699,90 DM + 29,90 fuer die Batterie, obwohl diese im Set
durch Canon schon eingeschlossen ist (gilt auch fuer Minolta und Nikon,
bloss da weiss ich die Preise nicht auswendig) - ehrlicher waere also
ein Preis von 729,80, nur das macht sich nicht so gut.

Ulrich Schmitzer

Frank Bechhaus

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss wrote:
>
> Frank Bechhaus wrote:
> >
> [..]
> > Ich weiß nicht, wie das bei der Minolta ist, bei meiner Canon war einmal
> > Batterie inklusive. Die könnte man ja nun erst mal runterfotografieren.

> Bei _jeder_ Kamera ist normalerweise eine Batterie dabei, nur haelt die


> halt nicht ewig. Und dann verlangen Fotohaendler gerne Gangsterpreise.
> Aber es gibt ja noch Brinker, Undi und andere Quellen.

Klar. Ich meinte nur, man muß das Geld nicht verschenken und kann sich
den Zusatzgriff immer noch kaufen, wenn die erste Batterie das Zeitliche
gesegnet hat.



> > Auf lange Sicht lohnt sich ein Akku-/Hochformatgriff aber schon. Gibt
> > der Kamera auch einen professionelleren Look, wobei allerdings schon
> > angemerkt wurde, daß das nicht immer gewünscht ist: "Bin ich dann
> > morgen in der Zeitung?"

> Ok, mit Handgriff sind die Kameras griffiger. Aber: Eine 2CR5 kostet im
> guenstigsten Fall ca. 7 Mark. Bei 300 Mark Anschaffungspreis fuer den
> Griff plus Akkus kannst Du also mehr als 40 Li-Batterien verheizen, bis
> der Griff sich amortisiert hat...

Bei beiden Preisen habe ich etwas die Stirn gerunzelt...für 7.- habe ich
eine 2CR5 noch nicht annähernd gesehen, dafür erscheinen mir die 300.-
(nicht vertippt?!) für den Griff plus Akkus ausgesprochen teuer.

Gruß,
Frank

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Ulrich Schmitzer wrote:
>
[..]

> Stimmt leider nicht ganz: Hier in Erlangen (ohnehin ein teueres Pflaster
> fuer Fotografisches) gibt es ein Geschaeft, das verkauft z.B. das EOS
> 500N-Set fuer 699,90 DM + 29,90 fuer die Batterie, obwohl diese im Set
> durch Canon schon eingeschlossen ist (gilt auch fuer Minolta und Nikon,
> bloss da weiss ich die Preise nicht auswendig) - ehrlicher waere also
> ein Preis von 729,80, nur das macht sich nicht so gut.

Sowas ist 'ne Riesensauerei! M.E. ein klarer Fall fuer die
Verbraucherzentrale und/oder 'Wie bitte?'. Bei Minolta (ha' schon ein
paar davon gekauft) ist naemlich im Karton fuer die Kamera
Garantierkarte, Anleitung, Trageriemen, Augenmuschel und eben die
Batterie, schoen eingeschweisst in Folie (in _der_ Verpackung gibt's die
nicht im Handel). Anleitung und Trageriemen kosten ja auch nicht extra.
Kriegt man die Kamera dann wenigstens einzeln, oder _muss_ man die
Batterie nehmen?

--
Roland Reiss

Thomas Schreyegg

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Calvin wrote:

> Mehr als 1/300s gibt es meines Wissens nach gar nicht, nicht mal bei der F5
> oder 1N. Da muß man dann eh auf die HS-Syncro zurückgreifen (natürlich geht
> dann die Leitzahl in den Keller, ich weiß) und die kann die 50E auch.
>

Man koennte Zentralverschluss-Objektive bis 1/2000 bauen... Was sowas
aber wieder kosten wuerde? Das EOS-Bajonett kaeme sicher damit zurecht,
oder? :-)

Tom

Calvin

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss schrieb in Nachricht <3581149B...@eso.org>...

>Frank Bechhaus wrote:
>Ok, mit Handgriff sind die Kameras griffiger. Aber: Eine 2CR5 kostet im
>guenstigsten Fall ca. 7 Mark. Bei 300 Mark Anschaffungspreis fuer den
>Griff plus Akkus kannst Du also mehr als 40 Li-Batterien verheizen, bis
>der Griff sich amortisiert hat...


Wo? Ich muß es wissen! Wo kriegt man 2CR5er für 7 DM??? Ich sehe sie immer
nur für 29 oder so (Stichwort Wucher?)!
Übrigens finde ich, das bessere Handling respektive der Hochformataulöser
sind ein viel gewichtigeres Argument für einen Handgriff (man muß allerdings
die Kameratasche dann etwas sogfälltiger wählen). Der BP-50 zur EOS kostet
auch nur etwa 130 DM und schluckt sowohl AAs (die Batterien! -- Wer hat sich
die Größenbezeichnung eigentlich einfallen lassen?) als 2CR5er.

Regards

Christian Bogen

Calvin

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss schrieb in Nachricht <35811776...@eso.org>...

>Frank Bechhaus wrote:
>
>Und durch doppeltblinzeln wird der dann aktive Sensor eingefroren?

Wie bei den meisten Kameras wird der einmal aktivierte Sensor bei
*Schärfepriorität* natülich eingefroren, solange man den Auslöser angedrückt
hält. Erst bei *Auslösepriorität* permanent den Auge, was ja auch sinnvoll
ist, gell? (Und es funktioniert prima!!!)

>Gab's da nicht Probleme mit der Augensteuerung im Hochformat? Egal. Mein
>Blick wandert, waehrend ich ein Bild 'aufbaue'. Wenn dann der Fokus sich

>staendig aendern wuerde, wuerde mich das nerven. Bei der 700si (800si,
>9xi, 7xi etc) kann man per Knopfdruck und Dreh jeden der 4 Sensoren
>getrennt anwaehlen, d.h. bei Hochformat nimmt man z.B. den rechten oder
>linken, je nach dem, wie man die Kamera haelt.


Nein, bei der 50E gibt es im Hochformat keine Probleme mehr, die hatte nur
die (wesentlich ältere) 5. Für den rest siehe oben...

>Nur fehlt den Canons halt generell der 'obere' im Querformat, und da
>hilft dann auch die Augensteuerung nichts.


Es mag Gewohnheitssache sein, das gebe ich zu (wie die Augensteuerung ;-) ),
aber ich habe ein "oberes Fokussierfeld noch nicht vermisst.

Wenn man noch nie damit gearbeitet hat, sollte man vielleicht nicht so
pauschal darüber urteilen??? ;-)

Wem die Sache übrigens gar nicht gefällt, der kann die Augensteuerung auch
abschalten und die Felder auf Wunsch ganz einfach von Hand anwählen, wenn
man der Kamera diese Entscheidung nicht zutraut. Schließlich ist das 'E' ja
nur ein Zugabe zu einer ohnehin sehr guten Kamera! (Aber ich bin der letzte,
der deshalb prinzipiell was gegen Minolta sagen würde.)

Regards

Christian Bogen

Calvin

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss schrieb in Nachricht <35811326...@eso.org>...
>Calvin wrote:
>>[...]

>Kann die EOS 50 automatisch HS-blitzen oder wird da eine feste
>Blitzleistung erzeugt?


Ich kenne nur das Speedlite 380 EX, da muß man von Hand auf HS umschalten.
Die LZ verändert sich dann natürlich genau so, wie sonst auch (Brennweite
etc.), nur eben auf einem *niedrigeren Level* -- ein Nachteil, den meines
Wissen nach aber alle HS-Systeme haben. Wem es dann nicht mehr reicht, der
muß halt zum 540er (höhere Ausgangs-LZ...) greifen, verzichtet dann aber auf
die schöne E-TTL-Messung!

Gruß

Christian Bogen

Ulrich Schmitzer

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Ich lege mich gerne mit anderen an, in diesem Fall war mir meine Zeit zu
schade: den Laden habe ich gar nicht betreten, womit die
Schaufensterwerbung ihren Sinn erfuellt haette, oder? Ich habe fuer
meine Bekannte das 500N-Set dann anderswo gekauft.
Das mit dem Set ist ansonsten bei Canon wie bei Minolta (Batterie, Gurt
enthalten). Aber wer in Erlangen Kameras kauft (zumindest in der
Innenstadt), der kann ohnehin weder auf Kompetenz noch auf guenstige
Preise hoffen (schon gar nicht auf beides zusammen). Ich kaufe meine
Sachen - wenn nicht per Versand - stets in Nuernberg.

Ulrich Schmitzer
http://www.phil.uni-erlangen.de/~p2latein/home.html

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Frank Bechhaus wrote:

[..]

> Bei beiden Preisen habe ich etwas die Stirn gerunzelt...für 7.- habe ich
> eine 2CR5 noch nicht annähernd gesehen, dafür erscheinen mir die 300.-
> (nicht vertippt?!) für den Griff plus Akkus ausgesprochen teuer.

Ich bin jetzt mal von Minolta ausgegangen. Da kostet der VC-700 (das ist
ja nicht nur Batteriefach, sondern auch 'Funktionshandgriff') bei WFV
leider 299 Mark, Akkus hab' ich noch gar nicht gerechnet, aber 4 Stueck
gibt's bei Conrad fuer 12,50. Ladegeraet hab' ich jetzt mal als
vorhanden angesehen.

Ok, die Batterien. Brinker nimmt fuer 20 Stueck 2CR5 um die 150 Mark
plus Versand, Undi fuer 10 glaub' ich 69 inkl. Versand. Irgendwo in der
Ecke liegen die _guenstigstens_ Preise.

Auf Boersen gibt's regelmaessig einzelne 2CR5 fuer 12 Mark und die
Verkaeufer verdienen auch noch was dran. Buerklin in Muenchen nimmt ca.
11,10 plus MWSt (9,65 ab 10 Stk). In Freiburg gibt's einen
Elektronikladen (Omega), der verkauft sie fuer ca. 16 Mark, das ist noch
halbwegs akzeptabel.

30 Mark im Handel sind Wegelagerei. .

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to Thomas Schreyegg
Das bestimmt. Rollei schafft mit ach und krach 'ne 1/1000s bei ihren
Mittelformat-Objektiven und die haben 'nur' Lichtstaerke 2.8 bei 80mm
bzw. 4 bei 150mm. Irgendwann fliegen einem halt die Lamellen um die
Ohren. Aber wenn Du Dich mit einem 4/50mm fuer 4000 Mack (Standardpreis
fuer Exoten unter 100mm) zufrieden gibst, kriegt das Canon schon hin ;-)

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Calvin wrote:
>
[..]

>
> Ich kenne nur das Speedlite 380 EX, da muß man von Hand auf HS umschalten.
> Die LZ verändert sich dann natürlich genau so, wie sonst auch (Brennweite
> etc.), nur eben auf einem *niedrigeren Level* -- ein Nachteil, den meines
> Wissen nach aber alle HS-Systeme haben. Wem es dann nicht mehr reicht, der
> muß halt zum 540er (höhere Ausgangs-LZ...) greifen, verzichtet dann aber auf
> die schöne E-TTL-Messung!

Naja, bei Minolta ist HSS vollautomatisch inkl. TTL-Automatik. Die
Kamera schickt vor der Aufnahme einen Messblitz los und stellt dann die
Intensitaet des 'Hauptblitzes' danach ein. Ist also keine Regelung im
klassischen Sinn, wo der Sensor den Blitz abschaltet, sobald die
Lichtmenge ausreicht. Die Umschaltung zwischen normal und HSS erfolgt
fliessend, d.h. wenn manuell oder durch die Programmautomatik kuerzere
Zeiten als 1/200s eingestellt werden, geht der Blitz auf HSS.

--
Roland Reiss

Dieter Lefeling

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss schrieb:

> Meist ist der IR-Index nahe der rechten Schaerfentiefemarkierung fuer
> Blende 8.

Mag bei Deinen Objektiven gerade so sein,
kann man aber so global nicht sagen.

> Also, entweder nimmt man diese Markierung als IR-Index

besser nicht (generell)

> oder man blendet gleich kraeftig ab. Schadet gerade beim Ektachrome IR
> sicher nicht.

Bei Farb-IR wird die Entfernung *nicht* korrigiert, weil ein grosser
Teil der aufgezeichneten Strahlung im sichtbaren Bereicht liegt.

Zum Thema S/W-Infrarot (HIE) habe ich hier mal die Begruendung gepostet,
warum eine volle Korrektur (Haupt- auf IR-Index) bei Verwendung eines
Rotfilters nicht erforderlich ist.

Viel mehr irritiert mich ein anderer Hinweis aus Fritzens Artikel
vorher:

> Als Begründung wurde angegeben, dass einerseits
> nicht viele Photographen dieses Feature benötigen und einige neuere
> Kameramodelle mit Filmzählwerken auf IR Basis ausgerüstet sind und so
> den Film verschleiern würden.

Jetzt auch bei Minolta? :-\

Dieter


Dieter Lefeling

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Ulrich Schmitzer schrieb:

> Stimmt leider nicht ganz: Hier in Erlangen (ohnehin ein teueres Pflaster
> fuer Fotografisches) gibt es ein Geschaeft, das verkauft z.B. das EOS
> 500N-Set fuer 699,90 DM + 29,90 fuer die Batterie, obwohl diese im Set
> durch Canon schon eingeschlossen ist (gilt auch fuer Minolta und Nikon,
> bloss da weiss ich die Preise nicht auswendig) - ehrlicher waere also
> ein Preis von 729,80, nur das macht sich nicht so gut.

Das ist eine ausgesprochene Schweinerei! Geh doch mal zur besten Zeit in
den Laden und frag das Personal, warum die da die Batterien rausklau...
aeh: rausnehmen! Der Preis von 699,- ist der gaengige Preis fuer die
Kamera, das Objektiv 3,5-5,6/28-80 DC, alle Original-Canon-Deckel (Body,
Objektiv vorne und hinten), Anleitung, Garantiekarte, Trageriegen und
eben eine 2CR5 Lithiumbatterie. Steht wahrscheinlich sogar auf der
Packung drauf. Ich habe schon Angebote fuer 649 DM gesehen - natuerlich
ebenfalls *mit* Batterien und allem Originalzubehoer.

Hier in Muenster gab's auch mal so einen Spezi, der Sucherkameras ohne
Batterie verkaufte (und letztere dann, sogar nicht ganz billig, dazu-
berechnete). Nachdem das aufflog, sah man im Fenster so Schilder mit der
Aufschrift "Mit Batterie!". Selbstverstaendlich - so werden die Sachen
vom Hersteller angeliefert! Ein anderes grosses Geschaeft verdiente sich
ein Zubrot, indem es bei Nikon-Objektiven die Deckel rausnahm, die gegen
Billigkram austauschte, die Originaldeckel in einer grossen Kiste
sammelte und dann einzeln fuer sattes Geld weiterverkaufte.

Leute, lasst Euch nicht verarschen! Ich kriege sooo'n Hals, wenn ich
sowas lese. Klopft den Leuten auf die Finger. Aber kraeftig. Meiner
bescheidenen Meinung nach ist soetwas - gelinde gesagt - unserioes.

Dieter


Dieter Lefeling

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss schrieb:

> Nur eine 1/125s? Das ist eigentlich nicht mehr zeitgemaess. Fuer mich
> waere das ein absolutes K.O-Kriterium, da ich viel draussen blitze. Mir
> ist die 1/300s der 9xi schon zu lang ;-)

1/125 ist fuer heutige Verhaeltnisse tatsaechlich nicht aufregend (zeigt
aber auch, dass ein aufwendiger Verschluss nicht so leicht in preiswerte
Kamera zu packen ist), aber 1/300 nun als tolle Leistung anzupreisen...
Mal rechnen: Das ist gerade 1/4 Blende "mehr" als 1/250, wie es sie in
weiter Verbreitung seit Anfang der Achtziger gibt ;-)

Dieter


Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Calvin wrote:
>
[..]

>
> Es mag Gewohnheitssache sein, das gebe ich zu (wie die Augensteuerung ;-) ),
> aber ich habe ein "oberes Fokussierfeld noch nicht vermisst.

> Wenn man noch nie damit gearbeitet hat, sollte man vielleicht nicht so
> pauschal darüber urteilen??? ;-)

Ich hab' schon die EOS 5 ( die 50E auch) in Haenden gehabt (daher die
Frage nach dem Hochformat) aber richtig ueberzeugt hat mich das nicht.
Wenn's richtig zur Sache geht, kann ich vielleicht nicht schnell genug
kucken, ich weiss es nicht.

> Wem die Sache übrigens gar nicht gefällt, der kann die Augensteuerung auch
> abschalten und die Felder auf Wunsch ganz einfach von Hand anwählen, wenn
> man der Kamera diese Entscheidung nicht zutraut. Schließlich ist das 'E' ja
> nur ein Zugabe zu einer ohnehin sehr guten Kamera! (Aber ich bin der letzte,
> der deshalb prinzipiell was gegen Minolta sagen würde.)

Mir ist der obere Sensor an's Herz gewachsen, ist halt Gewohnheitssache,
wie die Augensteuerung. Und bei Sportaufnahmen bin ich immer wieder
ueberrascht ueber die hohe Trefferquote, wenn die Kamera die Auswahl der
AF-Sensoren uebernimmt. So gesehen vermisse ich die Augensteuerung auch
nicht.

Warten wir mal ab, was Minolta als naechstes bringt. Nachdem das
Einsteigermodell (505si) schon drei Sensoren hat, muessen die beim
zukuenftigen Topmodell ja noch was draufsatteln...

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Dieter Lefeling wrote:

[..]

> Mag bei Deinen Objektiven gerade so sein,
> kann man aber so global nicht sagen.

Meine Auesserung bezog sich auch nur auf meine Minolta-Festbrennweiten.
Genauer auf die Nicht-Apos. Sauerei, die Apo's haben auch keinen Index
;-)



> > Also, entweder nimmt man diese Markierung als IR-Index
>
> besser nicht (generell)

Reiner Erfahrungswert das bit Blende 8. Sooo genau sind die IR-Indizes
ja auch nicht. Gibt wahrscheinlich nicht mal eine Norm dafuer, fuer
welche Wellenlaenge der Index angegeben werden. Aber es ist besser,
etwas zu korrigieren als gar nicht.



> > oder man blendet gleich kraeftig ab. Schadet gerade beim Ektachrome IR
> > sicher nicht.
>
> Bei Farb-IR wird die Entfernung *nicht* korrigiert, weil ein grosser
> Teil der aufgezeichneten Strahlung im sichtbaren Bereicht liegt.

Eben, deswegen muss man ja gerade abblenden, damit IR und sichtbares
Licht scharf abgebildet werden.



> Zum Thema S/W-Infrarot (HIE) habe ich hier mal die Begruendung gepostet,
> warum eine volle Korrektur (Haupt- auf IR-Index) bei Verwendung eines
> Rotfilters nicht erforderlich ist.

Und worauf stellt man dann ein? Dazwischen? Oder laesst man's ganz?
Irgendwie hab' ich den Eindruck, dass es ganz gut ist, dass der IR-Index
weg ist. Sorgt nur fuer Verwirrung. Nehm' ich halt die Apos fuer IR und
WW-Aufnahmen mach ich bei Blende 16. Dann passt's.



> Viel mehr irritiert mich ein anderer Hinweis aus Fritzens Artikel
> vorher:
>
> > Als Begründung wurde angegeben, dass einerseits
> > nicht viele Photographen dieses Feature benötigen und einige neuere
> > Kameramodelle mit Filmzählwerken auf IR Basis ausgerüstet sind und so
> > den Film verschleiern würden.
>
> Jetzt auch bei Minolta? :-\

Ja, bloed. Die haben schon einige Dummheiten von Canon uebernommen...

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Dieter Lefeling wrote:
>
[..]

>
> Leute, lasst Euch nicht verarschen! Ich kriege sooo'n Hals, wenn ich
> sowas lese. Klopft den Leuten auf die Finger. Aber kraeftig. Meiner
> bescheidenen Meinung nach ist soetwas - gelinde gesagt - unserioes.

Meine Rede. Und das ist nicht nur unserioes, sondern schlicht unlauterer
Wettbewerb. 'Mit Batterie' (wenn sie automatisch mit dabei ist) ist
genauso irrefuehrend und unzulaessig wie 'zzgl. MWSt'. Auf solche Faelle
muesste man mal diese Abmahngeier aufmerksam machen...

--
Roland Reiss

Dieter Lefeling

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss schrieb:

> Reiner Erfahrungswert das bit Blende 8. Sooo genau sind die IR-Indizes
> ja auch nicht. Gibt wahrscheinlich nicht mal eine Norm dafuer, fuer
> welche Wellenlaenge der Index angegeben werden.

Norm vielleicht nicht, aber das steht bei mir (FD) in der Anleitung zu
den Objektiven: 800 nm. Der Index gibt also die Defokussierung zwischen
dem "sichtbaren Bereich" und der Abweichung bei 800 nm an.

> > Zum Thema S/W-Infrarot (HIE) habe ich hier mal die Begruendung gepostet,
> > warum eine volle Korrektur (Haupt- auf IR-Index) bei Verwendung eines
> > Rotfilters nicht erforderlich ist.
>
> Und worauf stellt man dann ein? Dazwischen? Oder laesst man's ganz?

Also: Wie oben gesagt, bezieht sich der Index auf die Verschiebung
zwischen der Ebene, auf die das Objektiv im sichtbaren Bereich
korrigiert ist (ueblicherweise mit zwei Nulldurchgaengen), und der bei
rund 800nm. Wenn Du mit einem "Schwarzfilter" wie dem #87 fotografierst,
ist das auch sinnvoll: Du stellst (nur) im sichtbaren Bereich scharf und
belichtest (nur) im IR-Bereich. Mit einem Rotfilter, wie es fuer die
kreative S/W-IR-Fotografie ueblich ist, ist das anders: Du stellst im
Bereich 600-700 nm scharf und belichtest dann im Bereich 600-900 nm.
Das heisst: Ein Teil der aufgezeichneten Strahlung ist bereits korrekt
fokussiert (durch den Sucher), wobei bereits je nach Objektivkorrektur
eine leichte Verschiebung gegenueber der Scharfstellung ohne Filter
("weisses" Licht) zu erwarten ist. Der andere Teil (IR) wird mehr oder
weniger defokussiert rueberkommen. Wie sehr, das haengt nur von der
IR-Korrektur des verwendeten Objektives ab. Man kann allenfalls ein
uebriges tun und die Fokussierung ein wenig in Richtung IR-Index
verschieben, so dass sich der Fehler (sichtbarer Bereich...IR) zu beiden
Seiten der eingestellten Fokussierebene verteilt und besser von der
Schaerfentiefe aufgefangen wird.

Daraus ergibt sich, dass man entweder gar nicht korrigiert bzw. die
notwendige Korrektur geringer ist als der IR-Index angibt. Wenn man hier
grob einmal die halbe Verschiebung annimmt, wuerde das bedeuten: Falls
der IR-Index bei Blende 8 liegt, liegt der Fokussierfehler bereits bei
Blende 4 innerhalb der Schaerfentiefe. Bei meinen Weitwinkelobjektiven
liegt der Index eher bei etwa 4.5, so dass es selbst bei offener Blende
keine Probleme gibt. Ich habe das mal mit dem 35er und Blende 2 probiert
- funktioniert einwandfrei.

> Irgendwie hab' ich den Eindruck, dass es ganz gut ist, dass der IR-Index
> weg ist. Sorgt nur fuer Verwirrung. Nehm' ich halt die Apos fuer IR und
> WW-Aufnahmen mach ich bei Blende 16. Dann passt's.

Blende 16 ist definitiv nicht noetig. Bei Verwendung des ueblichen
Rotfilters liegst Du selbst mit 4-5,6 Du auf der sicheren Seite. Und da
musst Du angesichts der Empfindlichkeit des HIE erstmal hinkommen.

Dieter


Roland Reiss

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Dieter Lefeling wrote:
>
[..]

> 1/125 ist fuer heutige Verhaeltnisse tatsaechlich nicht aufregend (zeigt
> aber auch, dass ein aufwendiger Verschluss nicht so leicht in preiswerte
> Kamera zu packen ist), aber 1/300 nun als tolle Leistung anzupreisen...
> Mal rechnen: Das ist gerade 1/4 Blende "mehr" als 1/250, wie es sie in
> weiter Verbreitung seit Anfang der Achtziger gibt ;-)

Reine Propaganda, weiss ich auch :-)). Die 1/300s duerfte extrem knapp
eingehalten werden, ob da noch Luft fuer die Blitzleuchtzeit ist? Bei
Studioblitzanlagen wird in der 9xi-Anleitung auch 1/250s empfohlen, bzw.
man kann manuell die 1/300 gar nicht einstellen, sondern nur 1/250,
1/350, 1/500 usw. Nur mit Systemblitzen ist der Anschlag halt bei 1/300.
Und wenn wenigstens die 1/250 'echt' ist, reicht mir das auch.

--
Roland Reiss

Oliver Jennrich

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> writes:

Eigentlich sollte ein Anruf bei Canon reichen. Die duerften *sehr*
daran interessiert sein, dass einzelne Haendler in ihrem Bestreben
nach Gewinnmaximierung nicht das sorgsam aufgebaute Image der
Produzenten ruinieren. Es ist ja nicht so, dass sich beim Kunden der
Eindruck festsetzt, dass er von Haendler ueber den Tisch gezogen
wurde. Vielmehr wird wohl eher "Canon == ohne Batterie" haengenbleiben...

OliverJ

--
-oje- Oliver Jennrich Universitaet Hannover
jenn...@mpq.mpg.de Institut fuer Atom- & Molekuelphysik
http://www.geo600.uni-hannover.de/~jennrich
Time flies like an arrow, fruit flies like a banana

Andreas Graef

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

In article <357FF007...@eso.org>, Roland Reiss <rre...@eso.org> wrote:
>Ulrich Schmitzer wrote:
>Wenn ich das richtig verstehe, ist das nicht ganz das selbe. Bei Minolta
>kannst Du mit dem vorderen Rad z.B. 1/250s einstellen, diese Zeit bleibt
>konstant, auch wenn sich die Lichtverhältnisse ändern. Man hat also
>temporär auf Blendenautomatik umgestellt. Entsprechend wenn man mit dem
>hinteren Rad z.B. auf Blende 8 einstellt, bleibt sie unter allen
>Umständen konstant und die Belichtung wird über die Zeit geregelt.

Dafuer gibts dann eben die (um 1-2 Rasten nach P liegende) Einstellung Tv
oder Av. Da bleibt die Zeit/Blende konstant, shiften aendert nur jeweils
den anderen Wert.

MfG.
Andi


o****************************************************************************o
* Andreas Graef - Technische Universitaet Muenchen - LEO-FTP-Archiv *
* E-Mail: gr...@informatik.tu-muenchen.de or: gr...@leo.org IRC: Grumpftl *
* >>>>>> TRY: http://www.leo.org/archiv/index.html or: ftp.leo.org <<<<<< *
o****************************************************************************o

Frank Bechhaus

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> wrote:
> Frank Bechhaus wrote:
>
> [..]

> > Bei beiden Preisen habe ich etwas die Stirn gerunzelt...für 7.- habe ich
> > eine 2CR5 noch nicht annähernd gesehen, dafür erscheinen mir die 300.-
> > (nicht vertippt?!) für den Griff plus Akkus ausgesprochen teuer.

> Ich bin jetzt mal von Minolta ausgegangen. Da kostet der VC-700 (das ist
> ja nicht nur Batteriefach, sondern auch 'Funktionshandgriff') bei WFV
> leider 299 Mark, Akkus hab' ich noch gar nicht gerechnet, aber 4 Stueck
> gibt's bei Conrad fuer 12,50. Ladegeraet hab' ich jetzt mal als
> vorhanden angesehen.

Wenn ich das anhand der Prospekte richtig verglichen habe, ist der
VC-700 für die Minolta noch etwas aufwendiger als der BP-50 für die
Canon. Da man den BP-50 schon für ca. 100.- bekommt, hatte mich
das auch gewundert.

[2CR5]


> 30 Mark im Handel sind Wegelagerei. .

Das kannst Du laut sagen...

Gruß,
Frank

Volker Eickhoff

unread,
Jun 12, 1998, 3:00:00 AM6/12/98
to

Andreas....@usa.net (Andreas Nicklass) wrote:

> [ Minolta Dynax 700si / Canon 50e ]

[viel gelöscht]

> Das ist ein gewichtiger Punkt! Nimm aber auch mal eine 50e in die
> Hand. Hinsichtlich der Benutzerschnittstelle hat letztere in meinen
> Augen die Nase vorn.

Eine der wichtigsten "Benutzerschnittstellen" ist IMHO der Sucher. Und
da hat die Minolta mit ihrem High-Eyepoint Sucher bei Brillenträgern
die Nase ganz klar vorn.

> Andreas

Bis denn dann

Volker


Andreas Nicklass

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Volker Eickhoff <Vol...@a2.amclust.de> wrote:

> > [ Minolta Dynax 700si / Canon 50e ]

> Eine der wichtigsten "Benutzerschnittstellen" ist IMHO der Sucher. Und


> da hat die Minolta mit ihrem High-Eyepoint Sucher bei Brillenträgern
> die Nase ganz klar vorn.

Ich habe mit meiner 50e trotz Brille keine Probleme. Allerdings
muß ich zugeben, noch nie ohne Brille in einen Sucher geschaut
zu haben; dafür sind meine Augen einfach zu schlecht. Möglicher-
weise sind mir deshalb die spezifischen Probleme von Brillen-
trägern noch nicht aufgefallen. Beschreib doch mal. Danke!

ciao,
Andreas

Andreas Nicklass

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> wrote:

> > Die 1/8000 s ist lediglich eine Beigabe, die sich aus kurzen Blitz-
> > synchronisationszeiten ergibt. Die Frage lautet also eher, ob Dir
> > die 1/125 s Blitzsynchronisationszeit der 50e ausreicht.


>
> Nur eine 1/125s? Das ist eigentlich nicht mehr zeitgemaess. Fuer mich
> waere das ein absolutes K.O-Kriterium, da ich viel draussen blitze. Mir
> ist die 1/300s der 9xi schon zu lang ;-)

Ich hatte noch kein Problem mit der Einschränkung auf 1/125s. Ich
habe aber auch kein Problem damit, daß meine Kamera für andere
Leute absolut unbrauchbar wäre. ;-)

ciao,
Andreas

Andreas Nicklass

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> wrote:

> Ich hab' schon die EOS 5 ( die 50E auch) in Haenden gehabt (daher die
> Frage nach dem Hochformat) aber richtig ueberzeugt hat mich das nicht.
> Wenn's richtig zur Sache geht, kann ich vielleicht nicht schnell genug
> kucken, ich weiss es nicht.

Manuell auswählen heißt bei der 50e, mit dem Daumen den Fokuspunkt-
auswahlknopf anzutippen und dann mit dem Zeigefinger das Einstellrad
zu drehen, bis der gewünschte Fokuspunkt aufleuchtet. Das geht schon
recht flott. Trotzdem ist es schneller und intuitiver, einfach auf
den bzw. besser durch den gewünschten Fokuspunkt zu blicken und den
Auslöser halb zu drücken.

ciao,
Andreas

Roland Reiss

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Andreas Nicklass wrote:
>
[..]

> Ich hatte noch kein Problem mit der Einschränkung auf 1/125s. Ich
> habe aber auch kein Problem damit, daß meine Kamera für andere
> Leute absolut unbrauchbar wäre. ;-)

Drinnen spielt's keine Rolle... Nur: Eine kurze Synchronzeit bestimmt
direkt die Blende, die Du draussen einstellen kannst, hat also direkten
Einfluss auf die Reichweite Deines Blitzes beim Aufhellblitzen. Mehr
steckt nicht dahinter.

--
Roland Reiss

Nikolas Tautenhahn

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

On Fri, 12 Jun 1998 15:33:58 +0200, Dieter Lefeling
<lefe...@muenster.net> wrote:

>Das ist eine ausgesprochene Schweinerei! Geh doch mal zur besten Zeit in
>den Laden und frag das Personal, warum die da die Batterien rausklau...
>aeh: rausnehmen! Der Preis von 699,- ist der gaengige Preis fuer die
>Kamera, das Objektiv 3,5-5,6/28-80 DC, alle Original-Canon-Deckel (Body,
>Objektiv vorne und hinten), Anleitung, Garantiekarte, Trageriegen und
>eben eine 2CR5 Lithiumbatterie. Steht wahrscheinlich sogar auf der
>Packung drauf. Ich habe schon Angebote fuer 649 DM gesehen - natuerlich
>ebenfalls *mit* Batterien und allem Originalzubehoer.

Die 500N hat 2 x CR123 (je 3V), Preis im Laden: 19.90, Preis bei
Brenner: Einzeln 14,95, ab 2 Stck 9,95

Ist so ne 2CR5 eine Batterie, die 2 CR123 ersetzt oder ein ganz
anderer Typ?
Wie siehts mit der Haltbarkeit aus?

... und wech
Nikolas Tautenhahn
--------------------------------------
[PGP-Key available: Send a mail with
the subject "Send PGP-Key" or request
Key-ID 0x3211FE60 from a key-server]
--------------------------------------
Random acts of mindless violence.
Mindless acts of random violence.
Violent acts of random mindlessness.
(Itchy & Scratchy)

Dieter Lefeling

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Nikolas Tautenhahn schrieb:

> Die 500N hat 2 x CR123 (je 3V), Preis im Laden: 19.90,

Du musst auch diese Laeden mit dem grossen roten "A" dran meiden...

> Preis bei Brenner: Einzeln 14,95, ab 2 Stck 9,95

Gibt's anderswo auch fuer 9,99 einzeln.



> Ist so ne 2CR5 eine Batterie, die 2 CR123 ersetzt oder ein ganz
> anderer Typ?

Letzteres. Eben zweimal eine CR5 zusammengepackt ;-)

Zur EOS 500N gibt es aber doch diesen schoenen Batteriehandgriff BP-8,
der die Kamera auch gleichzeitig etwas groesser macht. Wird dann durch
4 Mignon-Batterien betrieben. Hoert sich sehr empfehlenswert an.

> Wie siehts mit der Haltbarkeit aus?

Ist bei Lithiumbatterien generell nicht das Problem. Lagerbar mindestens
fuenf Jahre ohne nennenswerten Kapazitaetsverlust. Oft steht auch ein
MHD mit drauf.

Dieter


Calvin

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Volker Eickhoff schrieb in Nachricht

>Eine der wichtigsten "Benutzerschnittstellen" ist IMHO der Sucher. Und
>da hat die Minolta mit ihrem High-Eyepoint Sucher bei Brillenträgern
>die Nase ganz klar vorn.

Ist irgendwie nicht so gaaaanz richtig, diese Aussage, gell? Mag Minolta
schöne Sucher habe, wette ich der (High-Eyepoint-!!!!)Sucher der 50E steht
dem in nichts nach!!!! (Ich habe noch keinen besseren respektive
übersichtlicheren gesehen, was nicht (!) heißen soll, daß es den nicht geben
mag)

Gruß Christian

PS: Ein [kleiner] Glaubenskrieg wird hier kaum weiterhelfen... ;-)

Gerrit Brodmann

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

On Fri, 12 Jun 1998 13:06:11 +0200, "Calvin"
<bog...@uni-duesseldorf.de> wrote:

>Roland Reiss schrieb in Nachricht <3580D22B...@eso.org>...


>
>>Nur eine 1/125s? Das ist eigentlich nicht mehr zeitgemaess. Fuer mich
>>waere das ein absolutes K.O-Kriterium, da ich viel draussen blitze. Mir
>>ist die 1/300s der 9xi schon zu lang ;-)
>
>

>Mehr als 1/300s gibt es meines Wissens nach gar nicht...

Meine C330 kann 1/500 8-)

Es lebe der Zentralverschluss,
Gerrit
--
Konzertfotos: http://www.tu-chemnitz.de/~jea/
---
Gruss an alle privaten und staatlichen Schnueffler,
denen ich den Spass am Lauschangriff verderbe,
weil ich meine Meinung oeffentlich Kund gebe.

Frank Bechhaus

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Volker Eickhoff <Vol...@a2.amclust.de> wrote:
> Andreas....@usa.net (Andreas Nicklass) wrote:
...

> > Das ist ein gewichtiger Punkt! Nimm aber auch mal eine 50e in die
> > Hand. Hinsichtlich der Benutzerschnittstelle hat letztere in meinen
> > Augen die Nase vorn.

> Eine der wichtigsten "Benutzerschnittstellen" ist IMHO der Sucher. Und


> da hat die Minolta mit ihrem High-Eyepoint Sucher bei Brillenträgern
> die Nase ganz klar vorn.

Mit war so, als wenn meine 50E das letzte Mal einen ebensolchen
gehabt hätte, als ich sie in der Hand gehabt habe. :-)

Und als Brillenträger kann ich mich da nicht beklagen, der Sucher
ist auch als "Vieräugiger" sehr übersichtlich und gut zu benutzen.
Ich habe noch keine Notwendigkeit gesehen, mir extra einen
Dioptrienvorsatz für den Sucher als Extra zu kaufen.

Gruß,
Frank


Volker Eickhoff

unread,
Jun 13, 1998, 3:00:00 AM6/13/98
to

Andreas....@usa.net (Andreas Nicklass) wrote:

> Ich habe mit meiner 50e trotz Brille keine Probleme. Allerdings
> muß ich zugeben, noch nie ohne Brille in einen Sucher geschaut
> zu haben; dafür sind meine Augen einfach zu schlecht. Möglicher-
> weise sind mir deshalb die spezifischen Probleme von Brillen-
> trägern noch nicht aufgefallen. Beschreib doch mal. Danke!

Ohne Brille läuft bei mir auch nichts, deshalb achte ich eigentlich
auf sowas (meine olle X-700 könnte das auch prima gebrauchen). Das
Problem ist dass ich bei vielen Kameras entweder das Sucherbild
(teilweise) sehen kann oder mich auf die Anzeigen konzentrieren muss,
beides gleichzeitig geht häufig nicht. Bei der 700si kann ich, genau
wie bei der Nikon F 3 HP, problemlos alles gleichzeitig überblicken;
der Sucher ist dafür ausgelegt auch aus einem Betrachtungsabstand von
etwas mehr als 2 Zentimetern noch alles sehen zu können. Schau Dir das
doch mal in einem Fotogeschäft Deines Vertrauens genauer an.

HTH

Roland Reiss

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Nikolas Tautenhahn wrote:
>
[..]
>
> Die 500N hat 2 x CR123 (je 3V), Preis im Laden: 19.90, Preis bei

> Brenner: Einzeln 14,95, ab 2 Stck 9,95
>
> Ist so ne 2CR5 eine Batterie, die 2 CR123 ersetzt oder ein ganz
> anderer Typ?
> Wie siehts mit der Haltbarkeit aus?

Eine CR123 enthält eine 3V-Li-Zelle, die 2CR5 und die CR-P2 jeweils zwei
3V-Li-Zellen. Hat nicht jemand vor einiger Zeit mal hier geschrieben,
wie man aus einer 2CR5 oder CR-P2 zwei CR123 machen kann?

Brinker nimmt übrigens für 10x CR123 69 Mark. Lagerfähigkeit wird meist
mit 10 Jahren angegeben.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Calvin wrote:
>
[..]

>
> Ist irgendwie nicht so gaaaanz richtig, diese Aussage, gell? Mag Minolta
> schöne Sucher habe, wette ich der (High-Eyepoint-!!!!)Sucher der 50E steht
> dem in nichts nach!!!! (Ich habe noch keinen besseren respektive
> übersichtlicheren gesehen, was nicht (!) heißen soll, daß es den nicht geben
> mag)

High Eyepoint haben sie heute alle. Heisst nix anderes, als das die
Grösse des Sucherbildes soweit reduziert wurde, dass man es auch als
Brillenträger überblicken kann. Früher hatte man 0,85 bis 0,9-fache
Vergrösserung mit 50mm, heute sind's noch 0,6 bis 0.75-fach. Aber was
das Bedienkonzept der 50E angeht, naja _das_ Konzept suche ich immer
noch. Für mich ist das ein Sammelsurium an Knöpfen und Tasten, ziemlich
wahllos über die Kamera verteilt. Das klingt vielleicht hart, aber
_durchdacht_ finde _ich_ die Anordnung nicht.

Während das hintere Einstellrad eine gut durchdachte Lösung darstellt,
sitzt das vordere wie bei allen Canons an der falschen Stelle: Vor dem
Auslöser wie bei der F5 oder den Minoltas kann man es mit weniger Krampf
im Zeigefinger drehen.

Z.B. der AF-Schalter: Wozu muss dieses Teil als Riesendrehschalter oben
auf der Kamera sitzen? Wenn ich den Schalter oft brauche, müsste er
griffgünstiger, z.B. als Daumenschalter ausgebildet sein. So muss ich
die rechte Hand vom Griff nehmen, drehen, rechte Hand wieder an den
Griff. Den Platz hätte besser nutzen können, z.B. für eine +/-
Korrektur, ein 'echtes' Zeitenrad (wie bei der MZ-5) oder einfach für
ein grösseres Display.

Oder der Schalter für die Belichtungsmessart. Um z.B auf Spot
umzuschalten, muss ich die Kamera vom Auge nehmen, oder mich mit der
linken Hand verrenken, um da dran zukommen. (600si: bequem mit rechtem
Daumen zu bedienen; 700si Spot-Taste mit Daumen drücken).

Die Leute, die hier die 50E diesbezüglich über den grünen Klee loben,
haben sicher noch keine 600si oder 700si in Händen gehabt. Während man
für die Bedienung der 700si die Anleitung einmal gelesen haben sollte
(Programm-Shift), ist die Anleitung bei der 600si praktisch aufgedruckt
_und_ die Bedienungselemente sind genau da, wo sie hingehören. Die 50E
mag ja 'übersichtlich' sein, ergonomisch ist sie deshalb noch lange
nicht.

--
Roland Reiss


Calvin

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Roland Reiss schrieb in Nachricht <3583AC51...@eso.org>...

>High Eyepoint haben sie heute alle. Heisst nix anderes, als das die
>Grösse des Sucherbildes soweit reduziert wurde, dass man es auch als
>Brillenträger überblicken kann. Früher hatte man 0,85 bis 0,9-fache
>Vergrösserung mit 50mm, heute sind's noch 0,6 bis 0.75-fach.

Brillenträger bin ich nicht, da muß ich mich darauf verlassen, was andere
darüber sagen -- hier habe ich aber (außer von Dir) noch nichts schlechtes
über darüber gehört...

>Aber was
>das Bedienkonzept der 50E angeht, naja _das_ Konzept suche ich immer
>noch. Für mich ist das ein Sammelsurium an Knöpfen und Tasten, ziemlich
>wahllos über die Kamera verteilt. Das klingt vielleicht hart, aber
>_durchdacht_ finde _ich_ die Anordnung nicht.


Da habe ich eigenlich nur noch eine Frage: Hast Du mal mit der 50E
_gearbeitet_ (ohen von vorneherein zu denken, wie schlecht sie doch ist)?

>Während das hintere Einstellrad eine gut durchdachte Lösung darstellt,
>sitzt das vordere wie bei allen Canons an der falschen Stelle: Vor dem
>Auslöser wie bei der F5 oder den Minoltas kann man es mit weniger Krampf
>im Zeigefinger drehen.

Hatte ich noch nie Probleme mit...

>Z.B. der AF-Schalter: Wozu muss dieses Teil als Riesendrehschalter oben
>auf der Kamera sitzen? Wenn ich den Schalter oft brauche, müsste er
>griffgünstiger, z.B. als Daumenschalter ausgebildet sein. So muss ich
>die rechte Hand vom Griff nehmen, drehen, rechte Hand wieder an den
>Griff. Den Platz hätte besser nutzen können, z.B. für eine +/-
>Korrektur, ein 'echtes' Zeitenrad (wie bei der MZ-5) oder einfach für
>ein grösseres Display.

Ich komme mit dem AF-Schalter ander Stelle gut klar: Die +/--Korrektur macht
man ja mit dem Daumen am "Rückrad" und der Display ist nun wirklich groß
genug.

>Oder der Schalter für die Belichtungsmessart. Um z.B auf Spot
>umzuschalten, muss ich die Kamera vom Auge nehmen, oder mich mit der
>linken Hand verrenken, um da dran zukommen. (600si: bequem mit rechtem
>Daumen zu bedienen; 700si Spot-Taste mit Daumen drücken).

Verrenken mußte ich mich da noch nie, das klappt eigentlich ziemlich gut. Da
fällt mir gerade eine, war eben jene Belechtungsmeßartumschaltung (langes
Wort) bei der neuen 800si (tolle Kamera -- ehrlich!) nicht _extrem
praxisorientiert_ hinter einer Klappe im Griff untergebracht...?

>Die Leute, die hier die 50E diesbezüglich über den grünen Klee loben,
>haben sicher noch keine 600si oder 700si in Händen gehabt. Während man
>für die Bedienung der 700si die Anleitung einmal gelesen haben sollte
>(Programm-Shift), ist die Anleitung bei der 600si praktisch aufgedruckt
>_und_ die Bedienungselemente sind genau da, wo sie hingehören. Die 50E
>mag ja 'übersichtlich' sein, ergonomisch ist sie deshalb noch lange
>nicht.

Ja, ja, wir loben die 50E bestimmt alle, ohne einen Grund dafür zu haben,
oder noch besser: Warscheinlich kriegen wir sogar Geld von Cannon dafür...
;-)

Nichts für ungut! Aber ich habe ja schon mal irgendwo gesagt, gute Kameras
bauen mit Sicherheit beide Firmen. Aber wenn man sich für ein System (und
damit ja auch für eine Bedienungslogik) entschiegen hat, wird man auch dabei
bleiben. Jedem ist vermutlich _seine_ Kamera ans Herz gewachsen und sobald
eingewisses Maß an Emotionen da reinspielt kommt man in der Diskussion eh
nicht mehr weiter... ;-)

Es würde mich übrigens mal interssieren, ob sich der Mensch, der das alles
hier angefangen hat, inzwichen entscheiden konnte oder ob er jetzt gar nicht
mehr weiß, was er machen soll. (Laß mal was von Dir hören, Jens!)

Schöne Grüße

Christian Bogen

Dieter Lefeling

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Calvin schrieb:

> Roland Reiss schrieb in Nachricht <3583AC51...@eso.org>...
> >High Eyepoint haben sie heute alle. Heisst nix anderes, als das die
> >Grösse des Sucherbildes soweit reduziert wurde, dass man es auch als
> >Brillenträger überblicken kann. Früher hatte man 0,85 bis 0,9-fache
> >Vergrösserung mit 50mm, heute sind's noch 0,6 bis 0.75-fach.
>
> Brillenträger bin ich nicht, da muß ich mich darauf verlassen, was andere
> darüber sagen -- hier habe ich aber (außer von Dir) noch nichts schlechtes
> über darüber gehört...

High-Eypoint ist ja auch nicht "schlecht", nur ist das Sucherbild eben
tatsaechlich sichtbar kleiner als bei einem "normalen" Sucher. Fuer
Autofokus mag das reichen, zum manuellen Scharfstellen und generell zum
Erkennen kleiner Details ist mit aber ein konventioneller Sucher doch
lieber. Man kann eben nicht alles haben. Und das sag' ich selbst als
Brillentraeger.

> Ich komme mit dem AF-Schalter ander Stelle gut klar: Die +/--Korrektur macht
> man ja mit dem Daumen am "Rückrad" und der Display ist nun wirklich groß
> genug.

Das mit dem Daumenrad ist wirklich nicht schlecht gemacht. Besonders,
wenn man mal mit dem einen Rad die Zeit-Blenden-Kombination anpasst und
mit dem anderen mal eben eine Belichtungskorrektur eindreht.

Allerdings nervt mich ungemein, dass die ganze Arbeit an den Fingern der
rechten Hand haengenbleibt, waehrend man mit der linken nix zu tun hat.
Wenn man etwa Zeit und Blende einstellen will, ist man staendig mit den
Fingern an den Raedern zu fummeln, waehrend die Linke gar nichts macht.
Eine ausgewogenere Funktionsveteilung waere mir da wesentlich lieber.
So wie frueher: Eine Hand fuer die Zeit, die andere am Blendenring.
Oder sollte es daran liegen, dass Otto Normaluser heute eh auf P
schaltet und die linke Hand zum Zoooooomen braucht...? 8-)

Dieter


Gerrit Brodmann

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

On Sun, 14 Jun 1998 12:56:17 +0200, Roland Reiss <rre...@eso.org>
wrote:


>Während das hintere Einstellrad eine gut durchdachte Lösung darstellt,
>sitzt das vordere wie bei allen Canons an der falschen Stelle: Vor dem
>Auslöser wie bei der F5 oder den Minoltas kann man es mit weniger Krampf
>im Zeigefinger drehen.

Ich weiss nicht, was Du fuer eine Anatomie hast, aber ich habe keine
Probleme mit dem Einstellrad an meiner 5er (duerfte bei der 50 ja wohl
an der gleichen Stelle liegen) 8-)

Bin ich jetzt ein anatomisches Wunder?

Calvin

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Dieter Lefeling schrieb in Nachricht
<3583d7cd...@news1.muenster.net>...

>Oder sollte es daran liegen, dass Otto Normaluser heute eh auf P
>schaltet und die linke Hand zum Zoooooomen braucht...? 8-)


Was ist so schlecht am P der heutigen Kameras, warum soll ich mir -- außer
in Ausnahmefällen -- die Mühe mit der manuellen einstellung denn machen? Da
konzentriere ich mich (in der Regel) lieber mehr auf den Bildaufbau. Selbst
die Profis sind sich doch heute nicht mehr "zu fein" für die
Programmautomatik.

Und so schön lichtstarke Festbrennweiten ja sind (ehrlich!!!), habe Zooms
auch ihre Vorteile. Ich bin mit meinem 2,8/28-70er jedenfalls super
zufrieden (auch wenn es *nur* ein Sigma ist (ich habe keinen Anlaß, über die
Firma zu klagen, mag ich da in dieser NG auch auf ziemlich verlorenem Posten
stehen))!!

Gruß

Christian Bogen

Calvin

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Gerrit Brodmann schrieb in Nachricht
<3583d693...@pop-news.metronet.de>...

>Ich weiss nicht, was Du fuer eine Anatomie hast, aber ich habe keine
>Probleme mit dem Einstellrad an meiner 5er (duerfte bei der 50 ja wohl
>an der gleichen Stelle liegen) 8-)
>
>Bin ich jetzt ein anatomisches Wunder?


Hey, wußtest Du das nicht? -- Alle Cannon-Fotografen sind anatomische
Wunder!!! (Ich auch...)


<BIG> ;-) </BIG>


Gruß

Christian

Dieter Lefeling

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Calvin schrieb:

> Was ist so schlecht am P der heutigen Kameras, warum soll ich mir -- außer
> in Ausnahmefällen -- die Mühe mit der manuellen einstellung denn machen? Da
> konzentriere ich mich (in der Regel) lieber mehr auf den Bildaufbau.

Also, dazu jetzt *nochmal* den ganzen grundsaetzlichen Kram zu posten...
neee, das erspar ich mir mal lieber. 8-)

Trotzdem noch einmal der Schluesselsatz: Es kommt darauf an, ob Du nur
*ein* Bild willst oder *Dein* Bild. Die Sache von wegen "Einfach-alles-
auf-P-schalten-und-sich-aufs-Bild-konzentrieren-koennen" halte ich fuer
grossen Schwachsinn. Wozu misst man denn wohl so sorgfaeltig, wenn nicht
deswegen, um *sein* individuelles Bild zu gestalten...!? Es gibt Sachen,
die kann man, schon allein aus logischen Gruenden, nicht automatisieren.


Aber es ist natuerlich auch eine Sache dessen, *was* man fotografiert:

> Selbst die Profis sind sich doch heute nicht mehr "zu fein" für die
> Programmautomatik.

Das hat nichts mit fein oder nicht-fein zu tun, sondern mit zweckmaessig
oder nicht. Fuer kuenstlerische, gestaltende Fotografie ist P und Matrix
und Belichtungsautomatik generell wohl tendenziell eher hinderlich,
waehrend es fuer das Pressefoto vom Taubenzuechterverein sicher ein
Segen sein und so manches Bild retten kann. Wohl niemand wird hier "P"
*generell* verteufeln - genau wie das Gegenteil (M + Spot) ist es eine
Option fuer bestimmte Zwecke. Und diese Zwecke kommen beim einen eben
haeufiger, beim anderen vielleicht gar nicht vor.

> Und so schön lichtstarke Festbrennweiten ja sind (ehrlich!!!), habe Zooms
> auch ihre Vorteile.

Klar, sie sind bequemer.

> Ich bin mit meinem 2,8/28-70er jedenfalls super

> zufrieden (auch wenn es *nur* ein Sigma ist ...).

Na kuck, dann ist doch alles gut: Du mit P (und Matrix?) und Zoom,
ich mit M und Spot und Festbrennweiten.

Jeder wie er will und wie er's braucht.

Dieter

hach, bin ich heut' mal wieder tolerant...


Gerrit Brodmann

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Deswegen entstehen die Wunderbaren Fotos auch alle mit Canon und nicht
mit N....

In the summerflame, when the Nikon is bad...

Gerrit Brodmann

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

On Sun, 14 Jun 1998 17:00:24 +0200, "Calvin"
<bog...@uni-duesseldorf.de> wrote:


>Und so schön lichtstarke Festbrennweiten ja sind (ehrlich!!!), habe Zooms

>auch ihre Vorteile. Ich bin mit meinem 2,8/28-70er jedenfalls super
>zufrieden (auch wenn es *nur* ein Sigma ist (ich habe keinen Anlaß, über die
>Firma zu klagen, mag ich da in dieser NG auch auf ziemlich verlorenem Posten
>stehen))!!

Nicht gan, ich bin ja bei Dir 8-)
Fuer meine Zwecke ist es mehr als ausreichend. Unschaerfe (wenn sie
denn auftritt) liegt bei mir garantiert nicht am Objektiv, sondern an
den "langen" Belichtungszeiten oder an der Bewegung des "Opfers".
Ob ich es mir allerdings heute mit dem Sigma USM holen wuerde, bin ich
mir nicht so sicher. Der Preisunterschied ist jetzt zum Original doch
etwas kleiner geworden.

Ist zufrieden mit dem Sigma,

Michael Quack

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Calvin <bog...@uni-duesseldorf.de> schrieb im Beitrag
<6m0p8p$a...@selena.rz.uni-duesseldorf.de>...

> Was ist so schlecht am P der heutigen Kameras,
> warum soll ich mir -- außer in Ausnahmefällen -- die
> Mühe mit der manuellen einstellung denn machen?

Leichte Änderungen des Blickwinkels ergeben sehr oft
leichte Änderungen der Belichtung. Diese Schwankungen
schlagen sich in den Negativen nieder. Wenn Du mal
selber ins Labor gehen wirst, wird die manuelle
Einstellung Dir hunderte von Stunden an Korrekturarbeit
ersparen.

> Selbst die Profis sind sich doch heute nicht mehr
> "zu fein" für die Programmautomatik.

Hat mit "zu fein" nix zu tun. Ich kontrolliere lieber selbst,
was aus meinen Bildern wird. Wenn ich feststelle, dass die
Automatik nicht sauber tickt, ist es nach einer dann
nötigen Korrektur oft zu spät für das Motiv. Automatik
ist mir zu langsam.

--
Michael Quack
<photo...@aol.com>
Website:
<http://members.aol.com/photoquack/foyer.htm>
New link as of may 30th 1998: The Quack himself, 3 shots.
New link as of may 31st 1998: Fashion, 9 shots.
New link as of may 31st 1998: Wildlife, 8 shots.
New link as of june 7th 1998: Beauty and Glamour, 26 shots.

Michael Quack

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Calvin <bog...@uni-duesseldorf.de> schrieb im Beitrag
<6m0k06$4...@selena.rz.uni-duesseldorf.de>...

> Ja, ja, wir loben die 50E bestimmt alle, ohne einen Grund dafür zu haben,
> oder noch besser: Warscheinlich kriegen wir sogar Geld von Cannon
dafür...
> ;-)

Geld ? Ey, wieso stehe ich nicht auf der Liste
mit den Daueraufträgen ?

Calvin

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Dieter Lefeling schrieb in Nachricht
>hach, bin ich heut' mal wieder tolerant...
>

Jausa! :-)

Aber Spaß bei Seite. Du hast natürlich recht, beides hat eine
"Daseinsberechtigung", es kommt halt sehr darauf an, was bzw. wen man zu
fotografieren versucht ("Warum dauert das solange? Nu' drück doch endlich
drauf...")! P, wenn man es eiliger hat und M, wenn man die Zeit hat (oder
sich nimmt) für Photographie in Reinkultur... (als die zwei Extreme, da gibt
es ja auch noch was zwischen...)


Gruß

Christian Bogen

Sebastian Nieder

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Hi Gerrit !

> Ich weiss nicht, was Du fuer eine Anatomie hast, aber ich habe keine
> Probleme mit dem Einstellrad an meiner 5er (duerfte bei der 50 ja wohl
> an der gleichen Stelle liegen) 8-)

Würdest Du Dir wieder die 5er kaufen, oder würdest Du jetzt wirklich objektiv
gesehen, doch lieber die 50E nehmen, als die 5er gebraucht zu kaufen ?(Ich
hab nähmlich nicht genug Geld um mir die 5er neu leisten zu können.) (Lieber
bessere Objektive !)
So viele Vorteile hat doch die 5er gar nicht, oder ?

Danke im Vorraus

Wasti (tendiert eigentlich sowieso mehr zur 50E, aber nicht wegen dem
Aussehen, das ist shit)


Volker Eickhoff

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

bog...@uni-duesseldorf.de (Calvin) wrote:

> Ist irgendwie nicht so gaaaanz richtig, diese Aussage, gell? Mag Minolta
> schöne Sucher habe, wette ich der (High-Eyepoint-!!!!)Sucher der 50E steht
> dem in nichts nach!!!! (Ich habe noch keinen besseren respektive
> übersichtlicheren gesehen, was nicht (!) heißen soll, daß es den nicht geben
> mag)

<Miniflame>
Wenn das ein High-Eyepoint Sucher sein soll...
</Miniflame>

> Gruß Christian
>
> PS: Ein [kleiner] Glaubenskrieg wird hier kaum weiterhelfen... ;-)

Richtig, durchschauen und selber entscheiden :-)

Bis denn dann

Volker


Frank Bechhaus

unread,
Jun 14, 1998, 3:00:00 AM6/14/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> wrote:
...
> Mir ist der obere Sensor an's Herz gewachsen, ist halt Gewohnheitssache,
> wie die Augensteuerung. Und bei Sportaufnahmen bin ich immer wieder
> ueberrascht ueber die hohe Trefferquote, wenn die Kamera die Auswahl der
> AF-Sensoren uebernimmt. So gesehen vermisse ich die Augensteuerung auch
> nicht.
...

Eh' ich's vergesse, die Abblendfunktion kann man auch durch einen
Augenblick aktivieren. :-)

Gruß,
Frank

Thomas Schreyegg

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Was hindert die Hersteller eigentlich daran, zu "altmodischen"
Bedienkonzepten zurueckzukehren? Programmarten ueber Drehschalter,
meinetwegen koennte ja die Belichtungszeit oder die Blende uber
Drehknoepfe in guter Lage geregelt werden. Wenn man auf vollkommen
ueberfluessigen Ballast wie Programmshift und Motivprogramme verzichten
wuerde, koennte man sich auch viele Einstellungen sparen. Manchmal frage
ich mich wirklich, ob nicht meine alte Revue AC-2 das genialste
Bedienkonzept ueberhaupt hat: Blende am Blendenring, Zeit am Zeitenring
(mit dem auch auf Zeitautomatik geschaltet wird), Belichtungskorrektur
ueber ISO-Rad, Abblendtaste, aus. Viel mehr braucht's doch eh nicht.

Tom

Roland Reiss

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Calvin wrote:
>

> Brillenträger bin ich nicht, da muß ich mich darauf verlassen, was andere
> darüber sagen -- hier habe ich aber (außer von Dir) noch nichts schlechtes
> über darüber gehört...

Ich kann mich nit erinnern, irgendwas negatives über Canon Sucher gesagt
zu haben...



> >Aber was
> >das Bedienkonzept der 50E angeht, naja _das_ Konzept suche ich immer
> >noch. Für mich ist das ein Sammelsurium an Knöpfen und Tasten, ziemlich
> >wahllos über die Kamera verteilt. Das klingt vielleicht hart, aber
> >_durchdacht_ finde _ich_ die Anordnung nicht.
>
> Da habe ich eigenlich nur noch eine Frage: Hast Du mal mit der 50E
> _gearbeitet_ (ohen von vorneherein zu denken, wie schlecht sie doch ist)?

Gearbeitet habe ich mit der noch nicht, wozu auch. Aber in der Hand
hatte ich sie schon mehrfach ausgiebig, Wie gesagt, das _Konzept_ das
dahinter stehen soll, hat sich mir leider nicht erschlossen. Versteh
mich nicht falsch: Es gibt gut bedienbare Canons (EOS1, T90), nur die
50E gehört nicht dazu.

[..]



> Hatte ich noch nie Probleme mit...

Wenn man den Unterschied halt nicht kennt. Und mit ein wenig Masochismus
geht alles.

[..]

> Verrenken mußte ich mich da noch nie, das klappt eigentlich ziemlich gut. Da
> fällt mir gerade eine, war eben jene Belechtungsmeßartumschaltung (langes
> Wort) bei der neuen 800si (tolle Kamera -- ehrlich!) nicht _extrem
> praxisorientiert_ hinter einer Klappe im Griff untergebracht...?

Bei der 700si genauso. Nur von Mehrfeld auf Spot geht's per
Spot(AEL)-Taste, ohne Klappe zu öffnen und integral braucht ich nie.
Aber wenigstens sieht man die Tasten hinter der Klappe auch dann, wenn
die 700/800si auf einem Einbein in Augenhöhe steht. Was machst Du da bei
Deiner 50E?

> Ja, ja, wir loben die 50E bestimmt alle, ohne einen Grund dafür zu haben,
> oder noch besser: Warscheinlich kriegen wir sogar Geld von Cannon dafür...
> ;-)

Behaupte ich das? Ich setze vielleicht voraus, dass auch Canon-Benutzer
mal über den eigenen Tellerrand kucken. Es gibt noch eine ganze Reihe
von Cameras, die wirklich durchdacht und praxisgerecht konstruiert
wurden z.B. R8, MZ-5 um nur zwei zu nennen. Nur bei der 50E muss ein
Designlehrling am Werk gewesen sein.

> Nichts für ungut! Aber ich habe ja schon mal irgendwo gesagt, gute Kameras
> bauen mit Sicherheit beide Firmen. Aber wenn man sich für ein System (und
> damit ja auch für eine Bedienungslogik) entschiegen hat, wird man auch dabei
> bleiben. Jedem ist vermutlich _seine_ Kamera ans Herz gewachsen und sobald
> eingewisses Maß an Emotionen da reinspielt kommt man in der Diskussion eh
> nicht mehr weiter... ;-)

Bei mir spielen Emotionen eine ganz untergeordnete Rolle. Kameras sind
Werkzeuge. Nur nach einigen Jährchen Erfahrung erlaube ich schon das
eine oder andere Urteil. Hier gings auch nur um die Bedienung, und nicht
um technische Eigenschaften oder Qualität. Bilder machen kann man mit
einer 50E zweifelsohne.

> Es würde mich übrigens mal interssieren, ob sich der Mensch, der das alles
> hier angefangen hat, inzwichen entscheiden konnte oder ob er jetzt gar nicht
> mehr weiß, was er machen soll. (Laß mal was von Dir hören, Jens!)

Ich hoffe, er wird sich sein eigenes Urteil bilden.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Calvin wrote:
>
[..]

> Was ist so schlecht am P der heutigen Kameras, warum soll ich mir -- außer
> in Ausnahmefällen -- die Mühe mit der manuellen einstellung denn machen? Da
> konzentriere ich mich (in der Regel) lieber mehr auf den Bildaufbau. Selbst

> die Profis sind sich doch heute nicht mehr "zu fein" für die
> Programmautomatik.

Gegen P ist nichts zu sagen. Benutze ich als Grundeinstellung praktisch
immer. Nur um auf Tv (S) oder Av (A) zu kommen, musst Du die 50E vom
Auge nehmen, drehen, wieder durchkucken etc. Bei Minolta reicht da ein
Dreh vorne (S) bzw. hinten (A) und Zeit bzw. Blende stehen dann fest.
Während man das Motiv beobachtet, kann man nahtlos umschalten.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Gerrit Brodmann wrote:
>

> Ich weiss nicht, was Du fuer eine Anatomie hast, aber ich habe keine
> Probleme mit dem Einstellrad an meiner 5er (duerfte bei der 50 ja wohl
> an der gleichen Stelle liegen) 8-)

Ich hab' ja nicht gesagt, dass es nicht geht. Sondern nur, dass es
bessere Anordnungen gibt.



> Bin ich jetzt ein anatomisches Wunder?

Kaum. Aber nimm zur Abwechslung auch mal was anderes in die Hand. Das
erweitert den Horizont.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Dieter Lefeling wrote:
>
[..]

>
> Allerdings nervt mich ungemein, dass die ganze Arbeit an den Fingern der
> rechten Hand haengenbleibt, waehrend man mit der linken nix zu tun hat.
> Wenn man etwa Zeit und Blende einstellen will, ist man staendig mit den
> Fingern an den Raedern zu fummeln, waehrend die Linke gar nichts macht.
> Eine ausgewogenere Funktionsveteilung waere mir da wesentlich lieber.
> So wie frueher: Eine Hand fuer die Zeit, die andere am Blendenring.
> Oder sollte es daran liegen, dass Otto Normaluser heute eh auf P
> schaltet und die linke Hand zum Zoooooomen braucht...? 8-)

Oder um schwere Tüten halten. Mich hat bei der 700si genervt, dass ich
zur PASM-Umschaltung die Mode-Taste mit der linken Hand drücken musste.
Aber bei der 9xi geht alles(!) mit rechts, ohne die Kamera vom Auge
nehmen zu müssen. Die jeweilige Belegung der Einstellräder wird zudem im
Sucher eingeblendet.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Gerrit Brodmann wrote:
>

> >Gerrit Brodmann schrieb in Nachricht

[..]

> >>Bin ich jetzt ein anatomisches Wunder?
> >
> >

> >Hey, wußtest Du das nicht? -- Alle Cannon-Fotografen sind anatomische
> >Wunder!!! (Ich auch...)
> Deswegen entstehen die Wunderbaren Fotos auch alle mit Canon und nicht
> mit N....

Schön, wie sachlich man hier diskutieren kann.

--
Roland Reiss

Roland Reiss

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to
Solche Kameras gibt's doch zuhauf (naja): Leica R8: m.E. derzeit das
beste Design für non-AF. Pentax MZ-3: einzige AF mit wirklich
klassischem Konzept. Minolta 600si: Hebel und Schalter, da wo sie
hingehören und klar beschriftet.

--
Roland Reiss

Tom! Striewisch

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

"Calvin" <bog...@uni-duesseldorf.de> wrote:
> Selbst
>die Profis sind sich doch heute nicht mehr "zu fein" für die
>Programmautomatik.
Naj, auch unter den Profis gibt es sonne und sonne (und Soenne ;-)
), und es ist sehr vom Ziel und den individuellen Faehigkeiten und
Beduerfnissen abhaengig, ob einer P nutzt oder nicht.
Und so mag es gut sein, dass es den ein oder anderen Profi gibt, der
sowas nutzt.
Aber es wird die Ausnahme sein. (Abgesehen evtl. von einer
shiftbaren P)
--
TOM!
*******Bitte nicht ernst nehmen, ich bin Profi!*****
Ein Fotolehrgang : <http://fotolehrgang.home.pages.de> 27.04.98
Home (die Bilder) : <http://members.aol.com/striewisch/>

Michael Quack

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Calvin <bog...@uni-duesseldorf.de> schrieb im Beitrag
<6m18sd$s...@selena.rz.uni-duesseldorf.de>...

> P, wenn man es eiliger hat und M, wenn man die
> Zeit hat (oder sich nimmt) für Photographie in
> Reinkultur... (als die zwei Extreme, da gibt
> es ja auch noch was zwischen...)

Für P habe ich weder die Zeit, noch kann ich
die damit einhergehenden Schwankungen in
meinen Negativen oder Dias akzeptieren.
M ist immer noch das schnellste, sicherste
und gleichmässigste.

Roland Reiss

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Frank Bechhaus wrote:
>
[..]
>
> Wenn ich das anhand der Prospekte richtig verglichen habe, ist der
> VC-700 für die Minolta noch etwas aufwendiger als der BP-50 für die
> Canon. Da man den BP-50 schon für ca. 100.- bekommt, hatte mich
> das auch gewundert.

Korrekt. Der VC-700 hat seinen eigenen Ausloeser, 2 Einstellraeder,
Spot- und AF-Taste, einen Aussschalter und jede Menge elektronik drin,
die den Krempel an die 700si anflanscht.

--
Roland Reiss

Michael Quack

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Thomas Schreyegg <thomas.s...@stud.uni-regensburg.de> schrieb im
Beitrag <35844D...@stud.uni-regensburg.de>...

> Was hindert die Hersteller eigentlich daran, zu "altmodischen"
> Bedienkonzepten zurueckzukehren? Programmarten ueber Drehschalter,
> meinetwegen koennte ja die Belichtungszeit oder die Blende uber
> Drehknoepfe in guter Lage geregelt werden.
Das geht mit der EOS-1. Deswegen ist sie ja so beliebt.

> Wenn man auf vollkommen
> ueberfluessigen Ballast wie Programmshift und Motivprogramme verzichten
> wuerde, koennte man sich auch viele Einstellungen sparen. Manchmal frage
> ich mich wirklich, ob nicht meine alte Revue AC-2 das genialste
> Bedienkonzept ueberhaupt hat: Blende am Blendenring,

Ist bei der EOS-1 auf dem hinteren Einstellrad, den
Unterschied merkst Du nach ein paar Tagen nicht mehr,
respektive Du weisst es zu schätzen die Kamera mit
einer Hand bedienen zu können.

> Zeit am Zeitenring
Vorderes Einstellrad.

> (mit dem auch auf Zeitautomatik geschaltet wird),

Mit Zusatztaste.

> Belichtungskorrektur ueber ISO-Rad,
Mit manuellem Abgleich bei Anzeige über drei Blenden
plus und minus braucht man so eine Krücke nicht.

>Abblendtaste, aus.
Hat sie auch.

>Viel mehr braucht's doch eh nicht.

Doch, Spotmessung. Hat die EOS-1 auch.

Helmut FAUGEL

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Roland Reiss schrieb:
> > Bei hochwertigen Linsen ist dafür das Angebot bei Canon sicher
> > grösser, auch wenn für viele diese nicht sehr interessant
> > (Preis) sind.
>
> Man sollte erwähnen, dass Minolta ein sehr schönes Apo 4.5/400mm im
> Programm hat. Funktioniert mit 1.4x TC auch noch mit Konverter. Das
> 400er kostet zwar ca. 3500 Mark, ist aber konkurenzlos billig im
> Vergleich zu den 400ern von Nikon und Canon. Die sind zwar lichtstärker
> aber mindestens um den Faktor 2-4 teurer.

Stimmt fast. Von Canon gibts noch ein sehr gutes 5,6/400 aber das
kostet auch etwas ueber 3000 Mark, ist aber 2/3 Blenden lichtschwaecher
als das Minolta, so gesehen ist es ein Schnaeppchen.


--
Helmut Faugel

Thomas Schreyegg

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Ulrich Schmitzer wrote:

> Ich lege mich gerne mit anderen an, in diesem Fall war mir meine Zeit zu
> schade: den Laden habe ich gar nicht betreten, womit die
> Schaufensterwerbung ihren Sinn erfuellt haette, oder? Ich habe fuer
> meine Bekannte das 500N-Set dann anderswo gekauft.

Richtig so. Ein E-Mail an Canon waere u. U. angebracht. Vielleicht
interessiert es die ja, wie geldgierige Haendler ihre
Marketing-Strategie verhunzen...

Tom

Ulrich Schmitzer

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Thomas Schreyegg wrote:
>
Wenn man auf vollkommen
> ueberfluessigen Ballast wie Programmshift und Motivprogramme verzichten
> wuerde, koennte man sich auch viele Einstellungen sparen.
> Tom

Programmshift ist nicht ueberfluesig, sondern sehr hilfreich fuer
schnelels und praezises Fotografieren - nicht in jeder Situation hat
man unbegrenzt Zeit.

Ulrich Schmitzer

Gerrit Brodmann

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

On Mon, 15 Jun 1998 02:05:24 +0200, Roland Reiss <rre...@eso.org>
wrote:

>> >>Bin ich jetzt ein anatomisches Wunder?
>> >Hey, wußtest Du das nicht? -- Alle Cannon-Fotografen sind anatomische
>> >Wunder!!! (Ich auch...)
>> Deswegen entstehen die Wunderbaren Fotos auch alle mit Canon und nicht
>> mit N....
>
>Schön, wie sachlich man hier diskutieren kann.

Schoen, gell?

SCRN,

Helmut FAUGEL

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Roland Reiss schrieb:
> Eine CR123 enthält eine 3V-Li-Zelle, die 2CR5 und die CR-P2 jeweils zwei
> 3V-Li-Zellen. Hat nicht jemand vor einiger Zeit mal hier geschrieben,
> wie man aus einer 2CR5 oder CR-P2 zwei CR123 machen kann?

Das war ich. Ich kanns aber nicht uneingeschraenkt empfehlen, da
es einige Hersteller gibt die verpacken ihre einzelnen Zellen so
gut das man sie nur sehr schwer heraus bekommt, und mindestens
ein Hersteller (war die Originalbatterie der EOS 5) hat laengere
Einzelzellen. Gut funktioniert hat es mit dem Kodak 2CR5 Block
den hab ich fuer meinen Bekannten in einer Notlage (vor Ort gabs
nur 2CR5 Batterien) zerlegt, dazu braucht man ein Taschenmesser
und etwas Geschick, aber die Verletzungsgefahr ist nicht ohne
so das ich das nicht unbedingt weiter empfehlen moechte, denn
wenn man auf der falschen Seite zu schnipseln beginnt kann man
sogar einen Prima Kurzschluss machen und inwieweit Lithumbatterien
selbstsicher sind weiss ich nicht.


--
Helmut Faugel

Steffen Siebert

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to

Roland Reiss <rre...@eso.org> writes:

> Ich bin jetzt mal von Minolta ausgegangen. Da kostet der VC-700 (das ist
> ja nicht nur Batteriefach, sondern auch 'Funktionshandgriff') bei WFV
> leider 299 Mark,

Bei Brinker habe ich "nur" 220,- DM bezahlt. Aber wenn man sich erst
einmal zu der Ausgabe durchgerungen hat, will man ihn nicht mehr
hergeben!

Ciao,
Steffen

--
Steffen Siebert <sie...@logware.de>
Fotografie Homepage: http://user.cs.tu-berlin.de/~siebert/photo/index.html
(Mit Kaufvertrag für gebrauchte Fotogeräte, Info's zu Minolta Kameras)

Thomas Maier

unread,
Jun 15, 1998, 3:00:00 AM6/15/98
to


Ulrich Schmitzer schrieb:

Was ist bitte der Unterschied zwischen einem Programm-shift und einem
Zeitautomaten?
Beim Programm-shift drehe ich an einer Schraube und verändere die
Blenden-Zeit Kombination.
Beim Zeitautomaten drehe ich an einer Schraube und ändere die
Blenden-Zeit-Kombination.
Ich muß also in jedem Fall irgendwo drehen, was nun mal seine Zeit kostet.

Wo ist also der Unterschied??

Grüße
Thomas


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