Da ich mich in der letzten Zeit von einigen MF Teilen und digitalen Kram
getrennt habe, könnte ich nun den Einstig ins GF verwirklichen.
Ich habe die Möglichkeit einen Vergrößerer bis 2,10 m Höhe zu stellen,
das heißt, wenn ich das richtig sehe kann ich einen 13x18 Vergrößerer in
betracht ziehen.
Jetzt stellt sich bei mir die Frage der Kamera 9x12 oder sofort 13x18cm
bzw. 5x7 in oder noch grösser ? So richtig gross ist 9x12 ja auch nicht?
Und wenn welche.
Zum Anfang käme als Brennweite eine leichte Telebrennweite bzw. eine
Normalbrennweite und ein etwas stärkeres Weitwinkel in Frage.
Wie sieht´s mit Folgekosten was Zubehör für die Kamera´s und die
Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt auch von passenden Optiken bei den
unterschiedlichen Kameras und Formaten aus?
Auf was muss ich sonst noch achten.
Angestrebtes Material SW und Dia in Verbindung mit Ciba/Illfordchrom.
Für Tips wäre ich dankbar
Grüße
Peter
wieder in Infizierter :-)
Willkommen im Club!
Piet Gilles wrote:
> Jetzt stellt sich bei mir die Frage der Kamera 9x12 oder sofort 13x18cm
> bzw. 5x7 in oder noch grösser ? So richtig gross ist 9x12 ja auch nicht?
> Und wenn welche.
Zu 13x18 kann ich nichts sagen - mangels eigener Erfahrung.
Eine 18x24 Kamera steht fast immer im Keller: zu groß zu
schwer.
Ich kenne allerdings jemanden, der von 9x12 auf 13x18
umgesattelt hat, und nach wenigen Wochen wieder 'zurücksattelte'.
bedenke, daß Du z.B. bei 9x12 (oder besser 4x5'') noch
in JoBo-Dosen entwickeln kannst, während das bei 13x18
(so viel ich weiss) nicht mehr geht.
Gruß Harald
warum möchtest Du GF? Interessiert/fasziniert Dich die Größe? Dann mußt
Du bedenken, daß die ganz großen Formate auch Nachteile haben. Bei den
Kameras geht das noch öfters, aber bei den Kassetten wird es schon
heftig vom Preis. Die Füllung tut auch weh. Das Entwickeln wird auch
schwieriger/aufwändiger (solange Du es komplett selbst machst, im Labor
wird es wieder teurer). Die Probleme vom Selbstbau eines 8x10
Vergrößerers hast Du mitbekommen? Die Optiken mit dem Bildkreis sind
heftig teuer. Apropos: Normalbrennweite liegt so bei 300mm und null
Schärfentiefe. Schwierig zu händeln, wenn man es erst am Platz hat....
Aber geil ist ein 8x10 Dia schon. Oder willst Du GF wegen der
Verstellmöglichkeiten? Ich bin deshalb bei einer 6x9 Plaubel gelandet,
also dem Minoxformat für GF. Die Kamera hab ich mit 3 Optiken, zwei
Balgen, 2 Kassetten, Filtern, Beli, Einstelltuch, Filmen und Kleinkrusch
in einem Alukoffer von 16x22x35cm. Also 1a portabel, so manche
Spiegelreflex hätte da nicht genug Platz drin. Kamera ist recht günstig
zu haben. Nachteil: Recht alt (meine ist von Ende 60-er Jahre, also alle
Dichtungen erneuern, WW-Balgen selbst gebaut, es passen nur die alten
Kassetten mit Falz), Verstellung vorne Hoch/runter+rechts/links, hinten
kippen und schwenken. 6x9 Kameras gibt es natürlich auch neuer, sehr
schön z.B. von Arca. Du hast den Vorteil Rollfilm nehmen zu können
(günstig und einfach zu verarbeiten, auch beim Vergrößern) oder, leider
nur SW, auch Planfilm. Rollfilmkassetten gibt es natürlich auch für
andere Formate. Also Rollfilm bleibt Rollfilm, es gibt nur verschiedene
Rückteile. Für Vergrößerungen reicht -meiner Meinung nach- 6x9 völlig
aus, bei guten Voraussetzungen bekommt man 20-fache Vergrößerung hin,
dann hat man 120x180cm, was in den meisten Fällen reicht. 6x9
Vergrößerer sind auch nahezu Standart.
Soweit mal von mir. Interessant wäre auch noch Dein Einsatzzweck.
Gruß, Peter
> 9x12cm ist fast ausgestorben. 4x5" ist wohl am weitesten
> verbreitet.
Tatsächlich!? Wenn es um Dia- und Farbnegativmaterial geht - mag
sein, benutze ich in diesem Format nicht. Bei S/W geht beides
gleich gut, alle namhaften Hersteller bieten beide Formate an.
Dabei sind 9x12-Kassetten deutlich häufiger (und günstiger) zu
bekommen als 4x5".
Gruß,
Thom@s, nicht ausgestorbener 9x12 Benutzer ;-)
--
"Your first 10,000 photographs are your worst."
(Henri Cartier-Bresson)
Kein "reply-to" mehr vorhanden, danke Swen!
Du solltest bedenken, dass 13x18cm bzw. 5x7" Filmmaterial immer
schwerer erhaeltlich ist. Daher solltest Du Dir eher die Wahl zwischen
9x12cm/4x5" oder 8x10" stellen. Wenn Du weitgehend Kontaktabzuege
machen willst, fuehrt an letzterem eigentlich kein Weg vorbei, wenn Du
doch eher nur vergoessern willst (wie ich Deinem Posting entnehme),
reicht 9x12cm/4x5" locker aus. Dabei sparst Du eine Menge Geld fuer
Filmmaterial, Vergroesserer und Kameraausruestung.
Die Frage ob 9x12cm oder 4x5" ist eher zweitrangig, es sei denn, Du
hast/kaufst eine sehr alte Kamera ohne internationales Rueckteil. Bei
den Kameras mit internationalem Rueckteil brauchst Du nur die dem
Filmformat entsprechenden Kassetten. 9x12cm Kassetten sind gebraucht
recht guenstig zu bekommen, dafuer unter Umstanden die Filme schwerer
erhaeltlich. Haengt vom Material ab, welches Du einsetzen willst sowie
Deinen Einkaufsquellen.
Bei 4x5" gibt es auch noch Alternativen zu den traditionellen
Filmhaltern: Fuji Quickload und Kodak Readyload sowie Fuji
Quickchange. Die ersten beiden (Quick- und Readyload) benutzen Filme
in Papphuellen und sind relativ teuer, andererseits sehr angenehm,
wenn Du mit viel Film unterwegs bist. Quickchange erfordert etwas
hoehere Anfangsinvestitionen in den Filmhalter und die 8-fach
Kassetten (die Du nur mit Film bepackt kaufen kannst und dann -
entgegen Fujis urspruenglichen Intentionen - nicht wieder zurueckgibst
und selbst wiederbefuellst), ist dann aber auch wieder leichter und
einfacher in der Handhabung als die normalen Kassetten.
> Wie sieht´s mit Folgekosten was Zubehör für die Kamera´s und die
> Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt auch von passenden Optiken bei den
> unterschiedlichen Kameras und Formaten aus?
Weiteres Zubehoer brauchst Du normalerweise nicht, wenn Du erst einmal
die Kamera hast - bestenfalls einen Weitwinkel- oder extralangen
Balgen. Dass Du ein stabiles Stativ besitzt, setze ich mal voraus. Als
Belichtungsmesser tut es auch jede andere Kamera, die Du schon
besitzt, wenngleich ein Handbelichtungsmesser vielleich angenehmer
ist. Optiken gibt es jede Menge Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt in
allen Brennweitenbereichen, die das Herz begehrt. Da hast Du eher die
Qual der Wahl...
Zu guter Letzt: http://www.largeformatphotography.info/ kennst Du?
Wenn Du Dich da mal durchgewuehlt hast, bleiben eigentlich kaum noch
Fragen offen...
Gruss,
Andreas
> wieder in Infizierter :-)
Infiziert von GF bin ich an und für sich schon lange, nur die
Inkubationszeit scheint nun zu Ende zu sein :-)
4x5 Planfilmkasetten habe ich schon seit 15 Jahren hier liegen.
Gut Ding braucht weil.
>Willkommen im Club!
Noch stehe ich draussen vor der Tür :-)
Peter
> Du solltest bedenken, dass 13x18cm bzw. 5x7" Filmmaterial immer
> schwerer erhaeltlich ist.
Das ist ein Argument
> Die Frage ob 9x12cm oder 4x5" ist eher zweitrangig, es sei denn, Du
> hast/kaufst eine sehr alte Kamera ohne internationales Rueckteil. Bei
> den Kameras mit internationalem Rueckteil brauchst Du nur die dem
> Filmformat entsprechenden Kassetten. 9x12cm Kassetten sind gebraucht
> recht guenstig zu bekommen, dafuer unter Umstanden die Filme schwerer
> erhaeltlich. Haengt vom Material ab, welches Du einsetzen willst sowie
> Deinen Einkaufsquellen.
Habe ich dich richtig verstanden, das die Kassetten für 4x5 und 9x12 von
den Aussenmassen identisch sind und in den neueren Kameras mit
internationalen Rückteilen beliebig austauschbar?
Sehe ich es weiterhin richtig, dass ich wenn ich wollte, mir eine 5x7
Kamera zulegen könnte und doch ohne gravierende Nachteile mit Adaptern
auf 4x5 gehen könnte?
> Balgen. Dass Du ein stabiles Stativ besitzt, setze ich mal voraus. Als
> Belichtungsmesser tut es auch jede andere Kamera, die Du schon
> besitzt, wenngleich ein Handbelichtungsmesser vielleicht angenehmer
> ist.
An allgemeinem fototechnischem Zubehör bin ich recht komplett.
> Optiken gibt es jede Menge Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt in
> allen Brennweitenbereichen, die das Herz begehrt. Da hast Du eher die
> Qual der Wahl...
Wie sieht das bei den Optiken und den Verschlüssen aus?
Ich möchte auf jeden Fall einen X Kontakt benutzen.
Sind in der Regel die Optiken und die Verschlüsse getrennt?
> Zu guter Letzt: http://www.largeformatphotography.info/ kennst Du?
Jetzt schon Danke
Gruß
Peter
> > Da ich mich in der letzten Zeit von einigen MF Teilen und digitalen
>> Kram
> > getrennt habe, könnte ich nun den Einstig ins GF verwirklichen.
> Dan Satz muß man sich mal laut vorlesen, so schön ist der.
Na ja, ist noch genügend Zeugs übriggeblieben nur meine SL66 ist weg und
meine CP5400 auch.
> Durst Laborator 138.
Die beobachte ich schon seit längerem bei Ebay.
Allerdings bin ich mir wirklich noch nicht sicher ob ein 4x5 Gerät nicht
ausreicht, das könnte ich günstiger stellen.
> Ich habe eine Linhof Technika für 13x18cm. Die würde ich auch für 4x5"
> empfehlen, wenn es darum geht, die Kamera mal mitzunehmen. Die trägt
> sich im Prinzip wie eine kleine Tasche. Oder evtl. auch eine andere
> Laufbodenkamera. Eine Kamera, die auf einem Rohr aufgebaut ist, ist
> IMHO aufwendiger für die Einsatz in der Wildnis. Ich bekomme meine
> Technika mit 2 Objektiven, einer Handvoll Kassetten und dem
bin ich da nicht bei den Verstellmöglichkeiten eingeschränkt?
Andererseits brauche ich die wirklich?
> Falls Du Polaroids machen willst: die gibt's nur für 4x5" und 8x10".
Ehr nicht, meine Frau ist Polaroidfan, für den Wert des
Aufnahmematerials der hier rumliegt könnte ich ...
Jetzt liegen die Bilder bei mir auf dem Scanner.
Habe auch mal mit der SL66 und Polaroidrückteil experimentiert, ist
nicht meine Welt.
> Schale geht bei S/W immer. 4x5" kann man auch in den 2xxx-er
> Jobo-Trommeln entwickeln (es gibt da passende Spiralen). Es gibt
> Berichte von erfolgreichen Entwicklungen von Planfilm in
> Papiertrommeln
> (also Rotation). Ansonsten sind natürlich die Jobo Expert-Drums extrem
> empfehlenswert. Setzt aber einen Prozessor (CPA/CPP-2, ATL) voraus.
> Na, dann rotierst Du ja eh schon. Schau dich nach einer Jobo Expert
.
Ich muss mal schauen was von den Teilen die ich da habe noch habe
brauchbar ist.
Meinen letzten Film habe ich entwickelt als Ilfordchrom noch Cibachrome
war.
Ich werde mich aber mit Sicherheit am Anfang auf SW beschränken, da bin
ich komplett bis auf die Trockenpresse die völlig verrostet ist.
Vielleicht sollte ich mich dann aber auch auf so "neumodischen" Kram wie
Multigrade einarbeiten :-)
Grüße
Peter
> Hallo Piet (oder Peter, hab ich mich schon ein paar mal gefragt),
In meinem Pass steht Peter und noch ein Vorname :-) aber selbst
offizielle Post kommt oft genug mit Piet an.
Ich werde meinen Namen im Reader anpassen.
> warum möchtest Du GF? Interessiert/fasziniert Dich die Größe? Dann
> mußt
Ich liebe großformatige Aufnahmen die noch Detailreich genug sind um
auch mal näher angeschaut zu werden.
Oftmals geht mir bei der notwendige Beschränkung beim KB, bei mir jetzt
dischital, auf enge Bildbereiche zuviel vom Ganzen verloren.
Aus diesem Grund entstehen bei mir mit KB immer kleine Serien und
seltener Einzelbilder.
> Du bedenken, daß die ganz großen Formate auch Nachteile haben.
Ist klar, kenne ich vom MF
Ich denke da an Nahaufnahmen/Makros mit einer SL66
> Aber geil ist ein 8x10 Dia schon.
Aber fast unbezahlbar :-(
> Verstellmöglichkeiten? Ich bin deshalb bei einer 6x9 Plaubel gelandet,
> also dem Minoxformat für GF.
Werde ich mir mal anschauen, auch ne Idee
> aus, bei guten Voraussetzungen bekommt man 20-fache Vergrößerung hin,
> dann hat man 120x180cm, was in den meisten Fällen reicht.
6x9 Hmm
> Vergrößerer sind auch nahezu Standart.
Mein alter Kaiser macht nur bis 6x6 und hat die Laborüberschwemmung auch
nicht so ganz überstanden, da müsste eh was Neues her. Auch sollte er
ausreichen evtl. Negativmaterial aus Panoramakameras zu verarbeiten.
> Soweit mal von mir. Interessant wäre auch noch Dein Einsatzzweck.
Landschaften mit Sicherheit, aber auch einiges an (Klein)Studio und
Produktaufnahmen.
Mal schauen was die Arbeit mit so einem Format sonst noch so bringt.
Grüße
Peter
> Ich habe die Möglichkeit einen Vergrößerer bis 2,10 m Höhe zu stellen,
> das heißt, wenn ich das richtig sehe kann ich einen 13x18 Vergrößerer in
> betracht ziehen.
Wieder einer mehr. Welcome to the club.
> Jetzt stellt sich bei mir die Frage der Kamera 9x12 oder sofort 13x18cm
> bzw. 5x7 in oder noch grösser ? So richtig gross ist 9x12 ja auch nicht?
Wie schon geschrubt, 9x12/4x5 ist noch tragbar, die Filme kosten nicht
allzuviel, die Planlage noch handelbar ohne Saugrahmen. 5x7 ist eine
Sackgasse, da ausgestorben. 8x10 schaffts Du nur sinnvoll mit Assi oder
Rollwägelchen, tragen willst Du Kamera nebst Objektiven nicht.
> Und wenn welche.
Am besten das, was Dir vor die Flinte läuft. Ich wollte ja auch ne
Technikardan, weil schön klein zu falten für Transport, habe dann aber
eine Sinar f2 genommen, weil ich die eben ergattern konnte zu
bezahlbarem Preis.
Bei ebay gesucht, zeigt sich auch, daß Sinar die meisten Angebote hat,
Arca ist extrem selten, Linhof dazwischen. Horseman ist übrigens
Sinar-kompatibel.
> Zum Anfang käme als Brennweite eine leichte Telebrennweite bzw. eine
> Normalbrennweite
bei 4x5 ein 150er oder 210er. Achte auch den Bildkreis, damit genug
Verstellreserve bleibt. Du wirst Shiften und Tilten wollen.
> und ein etwas stärkeres Weitwinkel in Frage.
90 bis 120mm bei 4x5. Ist dann so 24 bis 33mm.
> Wie sieht´s mit Folgekosten was Zubehör für die Kamera´s und die
> Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt
Verfügbarkeit s.o.
Folgekosten: Naja, geht ins Geld, ein Fladen kommt in SW so auf 40 bis
90 ct, in E6 durchaus auch auf 2 bis 3 Euros. Und die Entwicklung
letzerer kannst du nur selber machen, Fachlabore knöpfen bis 4 Euro per
Blatt E6 ab.
> auch von passenden Optiken bei den
> unterschiedlichen Kameras und Formaten aus?
Objektive gibts z.Z reichlich, die Profis verkaufen, weil sie auf 6x9
mit entsprechenden Diggibacks umsteigen. Und dazu auh neue Optiken
kaufen. Und Objektive kannst Du eigentlich auf jede Platine montiert
erwerben, das umbauen auf eine Platine für Deine Kamera ist zuhause
möglich.
> Auf was muss ich sonst noch achten.
Ein stabiles Stativ, daß 3 bis 4 kg sicher halten kann. Getriebeneiger
ist auch nicht verkehrt.
> Angestrebtes Material SW und Dia in Verbindung mit Ciba/Illfordchrom.
Wie gesagt, Dia ist ein deftig teurer Spaß, SW hingegen ist preiswerter.
bis die tage... chris z.
--
Museum für alte Computer und Olympus-Kameras sowie Fotogalerie:
http://www.chrzahn.de
Dort auch Tipps zum Entwickeln von SW- und Farb-Diafilmen
> > 9x12cm ist fast ausgestorben. 4x5" ist wohl am weitesten
> > verbreitet.
> Tatsächlich!? Wenn es um Dia- und Farbnegativmaterial geht - mag
> sein, benutze ich in diesem Format nicht. Bei S/W geht beides
> gleich gut, alle namhaften Hersteller bieten beide Formate an.
Tatsächlich? So weit ich weiß, hat Fuji 9x12 aus dem Programm geworfen,
und Kodak gibt es ggf. auf Nachfrage, im üblichen Katalogteil der
Versender findet sich jedoch nur noch 4x5.
9x12 kenne ich jetzt nur noch in SW aus dem Osten.
Und 9x12 war eh eine ziemlich deutsche Sache, international gab es das
IIRC nur im östlichen Europa und deutschprachigem Raum, ansonsten ist
4x5" angesagt (gewesen).
> Dabei sind 9x12-Kassetten deutlich häufiger (und günstiger) zu
> bekommen als 4x5".
Klar, weil sie kaum einer mehr haben will.
> Thom@s, nicht ausgestorbener 9x12 Benutzer ;-)
Auch ich habe noch ein paar 9x12er Kassetten abgestaubt, weil preiswert.
Aber ob es noch lange Fladen dafür gibt, die nicht Classic Pan heißen,
wage ich zu bezweifeln. Evtl bleibt uns der Fomapan 100 erhalten, aber
auch da denke ich, das die Tschechen irgendwann auf 4x5 umsteigen.
> Quickchange erfordert etwas
>hoehere Anfangsinvestitionen in den Filmhalter
Was kostet so etwas?
Und seit wann gibt es das? Ich habe davon noch nichts gehört.
Tom!
--
Digitalfotokurs / Zeche Zollverein: http://zollverein.fotolehrgang.de/
Ein Fotolehrgang: http://www.fotolehrgang.de
Digitale Kugelpanoramen: http://www.langebilder.de/
Neu hier? FAQ! : http://www.drf-faq.de/ oder http://www.drffaq.de
> Habe ich dich richtig verstanden, das die Kassetten für 4x5 und 9x12
> von den Aussenmassen identisch sind und in den neueren Kameras mit
> internationalen Rückteilen beliebig austauschbar?
Ja. Genau so ist das.
> Sehe ich es weiterhin richtig, dass ich wenn ich wollte, mir eine 5x7
> Kamera zulegen könnte und doch ohne gravierende Nachteile mit Adaptern
> auf 4x5 gehen könnte?
Nicht ganz.
Du verlierst die Weitwinkelfähigkeit durch die Reduzierrückteile.
> Wie sieht das bei den Optiken und den Verschlüssen aus?
> Ich möchte auf jeden Fall einen X Kontakt benutzen.
> Sind in der Regel die Optiken und die Verschlüsse getrennt?
Hier hat wieder Sinar mit den Hinterlinsenverschlüssen die Nase vorn.
Die gibt es in rein mechanischen und auch elektronischen Varianten.
Vorteile: Du kannst sehr preiswert Optiken ohne verschluss kaufen, die
gibt es wie Sand am mehr. Mit Verschluss sind sie immer _deutlich_
teurer.
Zudem hast Du _einen_ Verschluss für _alle_ Objektive. Dies ist insb.
bei Dias überaus interessant, da die Belichtung immer konstant ist und
nicht von den Toleranzen der einzelnen Linsen abhängt.
Letztlich ist das auch von der Bedienung eine feine Sache.
Selbstspannend und von _hinter_ der Kamera bedienbar. Also kein
Gehampel, Rumgerenne und Du kannst nicht vergessen den Verschluss zu
schließen (Kassettenautomatik=wenn Du den Filmhalter einschiebst
schliesst der verschluss selbsttätig und die vorgewählte Blende wird
eingestellt; nimmst Du die Kassette wieder raus, hast Du sofort wieder
ein helles, weil voll geöffnetes, Mattscheibenbild) oder zu spannen.
--
Harzliche Grüße Mario
Unterwasserfotografie: http://www.bluedreams.org
Webspace, ISDN, DSL, Shoplösungen: http://www.beon.info
> bedenke, daß Du z.B. bei 9x12 (oder besser 4x5'') noch
> in JoBo-Dosen entwickeln kannst, während das bei 13x18
> (so viel ich weiss) nicht mehr geht.
Doch, das geht.
Ich mache sogar meine 8x10'' in Jobo.
Mittel der Wahl dafür sind die Drums aus der Expert-Reihe.
Auch bei 4x5'' wäre das erstrebenswert.
Erstklasig zu laden/ verarbeiten und _ganz_ geringer Chemieverbrauch
(geniales Strömungssystem).
5 Blatt 8x10'' gehen da zum Beispiel schon mit 260ml (sic!)
Mindestfüllmenge...
> Was kostet so etwas?
Ungefähr soviel wie eine 545-Polakassette.
> Und seit wann gibt es das? Ich habe davon noch nichts gehört.
Schon ewig.
Ist aber nicht wirklich nötig, da sich die Quickloads genauso gut mit der
Polakasette benutzen lassen.
Viel interessanter finde _ich_ da die Graflex 6-fach Kassetten. Hab' ich
zwei von. Sind klein, praktisch, schnellschussfähig und haben eine gute
Planlage.
> Jetzt stellt sich bei mir die Frage der Kamera 9x12 oder sofort 13x18cm
> bzw. 5x7 in oder noch grösser ? So richtig gross ist 9x12 ja auch nicht?
5x7'' ist schelcht, gibt es kaum Filme und Kassetten für (Kurzläufer/
gebraucht nahezu nichts).
13x18 ist nicht signifikant besser. Allerdings ist das schon eine schöne
Grösse für Kontakte.
Wenn Du aber eh' vergrössern kannst und willst, ist 4x5'' sicher optimal.
Zumal es dafür so Schmankerl wie den 55er Pola gibt.
Alternativ wäre 'richtiges' GF, also 8x10''. Das macht richtig Spass,
erfordert aber auch eine gewisse Leidensfähigkeit.
System: Sinar natürlich ;-)
> Ich denke da an Nahaufnahmen/Makros mit einer SL66
Naja, das ist IMHO bei GF aber schon wieder einfacher. Da kann man
nämlich durch bewusstes legen der Schärfeebene (Scheimpflug'sche Regel)
gerade bei Nahaufnahmen eine Menge rausholen, ohne übermässig abblenden
zu müssen.
>> Aber geil ist ein 8x10 Dia schon.
> Aber fast unbezahlbar :-(
Geht.
Schau Dich mal nach Kurzläufern um. Die gibt es auch als 8x10'' Dia nicht
selten. Dann macht das Spass ;-)
> Landschaften mit Sicherheit, aber auch einiges an (Klein)Studio und
> Produktaufnahmen.
> Mal schauen was die Arbeit mit so einem Format sonst noch so bringt.
Dann wäre eine kleine kompakte optische Bank für Dich wohl der beste
Kompromiss.
Sinar C eignet sich dafür gut. Die passt bei mir soagr noch in den
kleinen Dörr-Everest-Rucksack...
> Das reicht dann zwar, um die 5 Filme naß zu machen, zum Entwickeln ist
> das aber ein bisserl wenig. 100ml/Film solltens schon sein.
Nö.
Das ist dann vielleicht eine Frage des Entwicklers (Konzentration,
Mindestchemiemenge, Verdünnung, etc.), nicht aber der Dosen.
Da reichen tatsächlich die 260ml.
Na gut, probiert hab' ich es mit 300ml, weil das Rechnen da einfacher war.
;-)
> Aber zu den Expert-Drums gibt's wirklich keine Alternative!
Eben.
Auch wenn ich mich jedesmal beim öffnen erschrecke... *fump*
>Ist aber nicht wirklich nötig, da sich die Quickloads genauso gut mit der
>Polakasette benutzen lassen.
Eben. Und da man die sowieso hat...
Christian
--
"Nicht die Schoenheit entscheidet, wen ich liebe, sondern die Liebe
entscheidet, wen ich schoen finde!"
> > Quickchange erfordert etwas
> >hoehere Anfangsinvestitionen in den Filmhalter
>
> Was kostet so etwas?
Gibt's hierzulande für EUR 155,- bei Greiner/Kassel. Jedoch benötigt man
auch ein paar Magazine (die es leider nur mit Film zu kaufen gibt). Im
Gegensatz zur Grafmatic besteht das Quickchange-System aus einem Halter und
Magazinkassetten à 8 Filme. Neben 2 Filmen mehr und einer besseren Planlage
(der Magazinschieber klemmt sich zur Aufnahmebereitschaft unter das Septum)
hat Quickchange gegenüber der Grafmatic so den Vorteil, dass man
platzsparend verschiedene Filmsorten mitnehmen kann.
> Und seit wann gibt es das? Ich habe davon noch nichts gehört.
Da mußt Du hier ein paar Beiträge verpaßt haben ;-)
> Jetzt stellt sich bei mir die Frage der Kamera 9x12 oder sofort 13x18cm
> bzw. 5x7 in oder noch grösser ? So richtig gross ist 9x12 ja auch nicht?
> Und wenn welche.
Die metrischen Systeme, zu denen auch 13x18 gehört, haben keine große
Zukunft vor sich, da sie nur in Kontinentaleuropa verwendet werden und der
Markt auch in Zukunft weiter schrumpfen wird. 4x5" hat weltweit die größte
Verbreitung und es ist hier noch länger mit einer angemessenen Filmvielfalt
zu rechnen. Wenn Du dich hauptsächlich auf einen S/W-Film einschiessen
möchtest, spielt das jedoch keine allzu große Rolle. Irgendeinen Film wird
es wohl immer für alle Formate geben ;-). Ein 13x18-Vergrößerer bietet neben
dem größeren Planfilmformat auch die Möglichkeit 6x17 zu vergrößern.
> Zum Anfang käme als Brennweite eine leichte Telebrennweite bzw. eine
> Normalbrennweite und ein etwas stärkeres Weitwinkel in Frage.
Eine Telebrennweite gibt es nicht. Es gibt nur Teleobjektive oder Obektive
mit längerer Brennweite. Bei einem Teleobjektiv ist die Schnittweite
geringer als die Brennweite. Das hat den Vorteil, dass man mit einem
kleineren Auszug auskommt. Die Brennweiten kannst Du erst nach der
Formatwahl festlegen.
> Wie sieht´s mit Folgekosten was Zubehör für die Kamera´s und die
> Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt auch von passenden Optiken bei den
> unterschiedlichen Kameras und Formaten aus?
Der Gebrauchtmarkt ist z.Zt. sehr lebendig. Es gibt dort gute Sachen für so
wenig Geld wie nie zuvor. Billig ist GF nicht direkt, aber sicher nicht
teurer als MF eher im Gegenteil.
> Auf was muss ich sonst noch achten.
Dass Du Deine Art zu fotografieren dem Werkzeug anpasst ;-)
>Schon ewig.
>Ist aber nicht wirklich nötig, da sich die Quickloads genauso gut mit der
>Polakasette benutzen lassen.
Quickloads? Mir ging es jetzt um Quickchange, die Andreas erwähnt hat,
das scheint doch was anderes zu sein. Hat ja wohl 8-fach
Kassetten. Oder ging da jetzt was durcheinander?
>Viel interessanter finde _ich_ da die Graflex 6-fach Kassetten. Hab' ich
>zwei von. Sind klein, praktisch, schnellschussfähig und haben eine gute
>Planlage.
Davon habe ich eine hier, aber nie benutzt, da ich Angst hatte, das
das Labor damit nicht klar komme... ;-)
Frohe Weihnachten
Danke allen zusammen für die ausführlichen Informationen und die viele
Arbeit die ihr Euch gemacht habt.
Ich denke das mir dieser Thread hilft die gröbsten Fehler zu vermeiden
und mich in dem mir bis jetzt unbekannten Gefilde zurechtzufinden.
8X10" wäre ja schon geil, aber die Kosten, obwohl ?
4x5" wäre wohl die vernünftigste Lösung
6x9cm Vielleicht ne Supertechnika, die hätte auch ihren Reiz,
unterscheidet sich im Format jedoch nicht so wesentlich von meiner
früheren SL66.
Mal schauen ob die Vernunft siegt :-)
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.
Danke noch ein mal.
Grüße
Peter
> Quickloads? Mir ging es jetzt um Quickchange, die Andreas erwähnt hat,
> das scheint doch was anderes zu sein. Hat ja wohl 8-fach
> Kassetten. Oder ging da jetzt was durcheinander?
Oh, sorry. Habe ich nicht ordentlich gelesen.
War wohl der Eierpunsch ;-)
> Davon habe ich eine hier, aber nie benutzt, da ich Angst hatte, das
> das Labor damit nicht klar komme... ;-)
Willste mit mir tauschen (gegen normale Planfilmkassetten)?
>War wohl der Eierpunsch ;-)
Das hört sich lecker an.. :-)
>Da mußt Du hier ein paar Beiträge verpaßt haben ;-)
Ich? Kann nicht sein, die muss jemand versteckt haben... ;-)
Danke für die Info.
>Willste mit mir tauschen (gegen normale Planfilmkassetten)?
Nee, die werde ich als Anschauungsbeispiel behalten.
Und wenn ich mal wieder S/W mache, dann weiss ich ja, dass _das_ Labor
dann damit klarkommt. ;-)
>6x9cm Vielleicht ne Supertechnika, die hätte auch ihren Reiz,
Da bist du nicht weit von deinem bisherigem MF weg. Und ne
Supertechnika gibts auch für 4x5". Schicke Geräte.
> >6x9cm Vielleicht ne Supertechnika, die hätte auch ihren Reiz,
> Da bist du nicht weit von deinem bisherigem MF weg.
Stimmt
> Supertechnika gibts auch für 4x5". Schicke Geräte.
Stimmt auch, die Kamera scheint auch recht beziehungskompatibel zu sein,
meine Frau erzählt schon wieder irgendwas von Polaroid:-)
Grüße
Peter
Peter Gilles schrieb:
> Moin
>
> Frohe Weihnachten
Dir und allen Anderen auch frohe Weihnacht!
> Danke allen zusammen für die ausführlichen Informationen und die viele
> Arbeit die ihr Euch gemacht habt.
> Ich denke das mir dieser Thread hilft die gröbsten Fehler zu vermeiden
> und mich in dem mir bis jetzt unbekannten Gefilde zurechtzufinden.
Alles erst der Anfang, aber Hauptsache es hat Dich....
> 8X10" wäre ja schon geil, aber die Kosten, obwohl ?
Frag doch mal einen der 8x10 Besitzer, ob Du die einen halben Tag tragen
darfst. Hilft vielleicht auch bei der Entscheidung.
> 4x5" wäre wohl die vernünftigste Lösung
Dafür gibt es auch MF-Rückteile, von Sinar auch ein sehr schönes (und
ebenso teures) 4,5x6 bis 6x12, variabel. Einziger Nachteil kann sein,
daß Du gerade die interessanten WW (SA 47mm, 65mm) bei oo nicht
scharfstellen kannst. Da mußt Du nochmal gezielt nachfragen. Wenn ich
mich recht erinnere hat Sinar mit dem Hinterlinsenverschluß da Probleme,
ich glaube auch mit dem SA75mm. Aber das können Andere besser
beantworten, ist über 10 Jahre her... Der Hinterlinsenverschluß ist
aber, wie schon geschrieben, eine feine Sache.
> 6x9cm Vielleicht ne Supertechnika, die hätte auch ihren Reiz,
> unterscheidet sich im Format jedoch nicht so wesentlich von meiner
> früheren SL66.
6x9 ist meiner Meinung nach auch kein sehr schönes Format. Halt auch so
ein Handtuch wie KB. Bei der Vergrößerung nutze ich meist 6x7/6x8 oder
aber 3x9. Aber das ist die berühmte Geschmacksfrage. Genauso ob einem
das Format langt. Physikalisch reicht das sicher, die Optiken sind fein,
mit Stativ arbeitet man sowieso und man kann dann auch feinstkörnige
Filme nehmen. Aber sowas wählt man halt nicht nur aus physikalischen
Gründen aus.
> Mal schauen ob die Vernunft siegt :-)
> Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.
Erst mal hast Du genug zu lesen, schau aber am Besten mal, daß Du eine
ausprobieren kannst, da merkst Du am Ehesten, was Dir liegt. Mannheim
ist was weg von Dir, sonst könntest Du hier auch mal `ne alte Plaubel
testen.
>
> Grüße
> Peter
>
Ebenso ;-)
Und wenn Du die eh selbst zu Hause be- und entfuellen kannst, warum soll
dann das Labor damit klarkommen muessen?
Nochmal zu den Quickchange: die sind deutlich leichter als die
Grafmatics und bieten noch zwei Schuesse mehr pro Kassette. Auch die
Planlage soll angeblich besser sein, da fehlt mir aber mangels eigener
Grafmatic der Vergleich.
Gruss,
Andreas
Da man die sicher mit relativ geringem Aufwand an andere Kameras (z.B.
Arca, Toyo oder Cambo) adaptieren kann, habe ich da noch eine Frage zu:
manist dann wieder zwingend auf die grossen Sinar-Platten fuer die
Objektive angewiesen, oder? Die sind mir naemlich deutlich zu gross...
Gruss,
Andreas
>> Supertechnika gibts auch für 4x5". Schicke Geräte.
>Stimmt auch, die Kamera scheint auch recht beziehungskompatibel zu sein,
>meine Frau erzählt schon wieder irgendwas von Polaroid:-)
Polakassetten aller Colour kann man da auch dransetzen, ist gar kein
Problem. Und wenn du willst, auch eine 6x9 Kassette.
Und wenn du noch bis Juni warten kannst, ist eine ausführliche
Besichtigung aller wichtigeren Kameras beim Treffen möglich.
Andreas Schmidt schrieb:
Wenn Du nur den Verschluß nutzen willst (um z.B. Ronare o.ä. für den
Nahbereich oder alte Tessare, also Optiken ohne Verschluß aber mit
Blende) wohl nicht. Wenn Du alle Vorteile des Verschluß nutzen willst
brauchst Du sowieso die Druckblende und die bekommst Du kaum auf eine
kleinere Platte.
>
> Gruss,
>
> Andreas
>
Gruß, Peter
> Und wenn du noch bis Juni warten kannst, ist eine ausführliche
> Besichtigung aller wichtigeren Kameras beim Treffen möglich.
Ich bin ein ungeduldiger Mensch, ich fürchte bis dahin ...
Welches Treffen ?
Grüße
Peter
>> Besichtigung aller wichtigeren Kameras beim Treffen möglich.
>Ich bin ein ungeduldiger Mensch, ich fürchte bis dahin ...
>Welches Treffen ?
Das große Jahrestreffen der drf in Schloss Buchenau. Evtl. hast du ja
Glück und jemanden mit Equipment in deiner Nähe...
> Das große Jahrestreffen der drf in Schloss Buchenau. Evtl. hast du ja
> Glück und jemanden mit Equipment in deiner Nähe...
Ich denke das ich mit den Infos die ich hier erhalten habe schon ganz
gut klarkommen werde.
Wenn ich die Sachen nicht zu teuer einkaufe, kann ich sie ja ohne all zu
grossen Verlust wieder abgeben.
Habe ich bis jetzt immer so gehalten.
Der Vergrösserer muss ja auch noch her.
Dieses Treffen im Schloss Buchenau, wie ist das organisiert, wo gibt´s
da Infos?
Grüße
Peter
>Erst mal hast Du genug zu lesen, schau aber am Besten mal, daß Du eine
>ausprobieren kannst, da merkst Du am Ehesten, was Dir liegt.
Empfehle ich auch.
>Mannheim
>ist was weg von Dir, sonst könntest Du hier auch mal `ne alte Plaubel
>testen.
Wo wohnt Peter denn?
Alexander, könnte eine Arca-Swiss F-Line 4x5 zum Begrabbeln/Testen zur
Verfügung stellen
--
Verkaufe: EOS Blitz Canon EZ 430: 110 EUR
Suche: Grandagon-N 6,8/90 MC oder Super-Angulon 5,6/90 MC
Verzeichnungstestfotos:
<http://home.arcor.de/alexander.adrian/testfotos_verzeichnung/testfotos_verzeichnung.html>
>Jetzt stellt sich bei mir die Frage der Kamera 9x12 oder sofort 13x18cm
>bzw. 5x7 in oder noch grösser ? So richtig gross ist 9x12 ja auch nicht?
>Und wenn welche.
Du hast mittlerweile ja schon zahlreiche Antworten bekommen. Dennoch
noch ein paar Gedanken von mir:
Größer als 4x5 würde ich allenfalls als Systemkamera wie z.B.
Arca-Swiss oder Sinar (gibt es andere?) in Betracht ziehen, die sich
"ohne Einschränkung" auf 4x5 umbauen läßt.
Systemkameras haben auch den Vorteil von sehr kurzen bis sehr langen
Brennweiten alles verwenden zu können. Größere Shiftverstellungen
würdest Du eher bei Architektur haben wollen. Hierbei ist bei kürzeren
Brennweiten <= 90 mm eine optische Bank IMO Pflicht.
Bei Landschaft kommst Du bzgl. Shiftwege vermutlich auch mit einer
Laufbodenkamara wie der Technika aus. Ob dieser Typ hingegen für
Tabletop u.ä. genügend Tiltmöglichkeit bietet, kann ich mangels
Laufbodenerfahrung nicht beurteilen.
Eine 6x9 Fachkamera wiegt zwar weniger und ist merklich kleiner als
eine 4x5, ist dafür aber nicht so flexibel und eher noch teurer
(zumindest bei optischen Banken). Zudem kommt bei einer Fachkamera
auch der Appetit auf größere Formate :-) Ich wollte mir 4x5 von Anfang
offenhalten.
Wenn es eine optische Bank 4x5 und möglichst kompakt sein soll, kommen
AFAIK neben sehr selten gebraucht zu bekommenden Alternativen die
Linhof Technikardan sowie die Arca-Swiss F-Line 4x5 (je nach Bank) in
Frage. Auch wenn Mario etwas anderes meint :-)
Ach ja, dann solltest Dir Du noch die Frage beantworten, ob Du zum
Probieren lieber ein älteres, billig zu bekommendes System wie z.B.
eine betagte Plaubel zulegst oder gleich ein (teueres?) System kaufst,
das Deinen Vorstellungen möglichst nahe kommt.
>Wie sieht´s mit Folgekosten was Zubehör für die Kamera´s und die
>Verfügbarkeit auf dem Gebrauchtmarkt auch von passenden Optiken bei den
>unterschiedlichen Kameras und Formaten aus?
Bzgl. Folgekosten sind auch Dinge wie Kompendien (richtiger Plural?),
Filter (-> Objektivfiltergrößen), etwaige Betrachtungshilfen (Mono-
und Binokularumkehrbetrachter), diverse Filmrückteile und Balgen,
Stativ, Entwicklungsbehältnisse und Vergrößerer zu berücksichtigen.
Angebot auf dem Gebrauchtmarkt ist gut, die Preise sind in letzter
Zeit bereits gefallen und werden dies aufgrund noch nicht von analog
ganz auf digital umgestellt habender Profis noch weiterhin tun.
Alexander
>Und wenn Du die eh selbst zu Hause be- und entfuellen kannst, warum soll
>dann das Labor damit klarkommen muessen?
Dann ist das kein Problem. Aber bisher war 4/5 bei mir in 95% E6 und
damit Fachlabor.
>Nochmal zu den Quickchange: die sind deutlich leichter als die
>Grafmatics und bieten noch zwei Schuesse mehr pro Kassette. Auch die
>Planlage soll angeblich besser sein, da fehlt mir aber mangels eigener
>Grafmatic der Vergleich.
Ich werd im neuen Jahr mal schauen, ob ich in der Nähe was zum
anschauen finde
Alexander Adrian schrieb:
>
> Wo wohnt Peter denn?
Nachdem er Fotos vom Duisburger Hafen gezeigt hatte, hatte ich ihn in
der Ecke einsortiert.
>
> Alexander, könnte eine Arca-Swiss F-Line 4x5 zum Begrabbeln/Testen zur
> Verfügung stellen
Feine Kamera das!
Alexander Adrian schrieb:
> Systemkameras haben auch den Vorteil von sehr kurzen bis sehr langen
> Brennweiten alles verwenden zu können. Größere Shiftverstellungen
> würdest Du eher bei Architektur haben wollen. Hierbei ist bei kürzeren
> Brennweiten <= 90 mm eine optische Bank IMO Pflicht.
Ich kann mich bei der Sinar ganz dunkel dran erinnern, daß man das 75-er
SA bei oo zwar scharf stellen konnte, dann aber nicht mehr kippen
konnte, da die Standarten zusammenstießen. Kann da jemand Licht reinbringen?
> Bei Landschaft kommst Du bzgl. Shiftwege vermutlich auch mit einer
> Laufbodenkamara wie der Technika aus. Ob dieser Typ hingegen für
> Tabletop u.ä. genügend Tiltmöglichkeit bietet, kann ich mangels
> Laufbodenerfahrung nicht beurteilen.
Laufbodenkameras haben Probleme mit den extremen WW, da es keine
WW-Balgen gibt und im Tele-Bereich kann man nur Tele-Brennweiten nutzen,
da man den Auszug nicht verlängern kann. Wichtig im WW Bereich ist auch,
daß man den Boden abkippen kann, geht nicht bei allen Kameras. Die
Verstellmöglichkeiten sind geringer, sind halt als unterwegskameras
konzipiert und da auch gut, weniger für Studio. Im Allgemeinen extrem teuer.
> Eine 6x9 Fachkamera wiegt zwar weniger und ist merklich kleiner als
> eine 4x5, ist dafür aber nicht so flexibel
Nur beim Format ;-)
> und eher noch teurer
Viele Profis steigen in das Format ab (nur auf die Größe bezogen!), da
man da auch die passenden Digi-Backs für kriegt.
> (zumindest bei optischen Banken). Zudem kommt bei einer Fachkamera
> auch der Appetit auf größere Formate :-) Ich wollte mir 4x5 von Anfang
> offenhalten.
Aufstiegsmöglichkeiten gibts immer.....(Ich hab mal einen winzigen
Aufsteckbeli von jemand gekauft, dessen liebstes Format 30x40cm war.
Seine größte Kamera war eine 50x60 "die ist aber etwas unhandlich")
> Wenn es eine optische Bank 4x5 und möglichst kompakt sein soll, kommen
> AFAIK neben sehr selten gebraucht zu bekommenden Alternativen die
> Linhof Technikardan sowie die Arca-Swiss F-Line 4x5 (je nach Bank) in
> Frage. Auch wenn Mario etwas anderes meint :-)
Für Studio finde ich selbst eine Sinar P am sinnvollsten. Wobei das auch
daran liegt, daß das Gebrauchtangebot am größten ist. Zum Rumtragen ist
sie aber zu unhandlich und schwer. Die F als Alternative finde ich aber
zu instabil und dann auch zu teuer. Da gefällt mir dann die Linhof und
die Arca besser.
>
> Ach ja, dann solltest Dir Du noch die Frage beantworten, ob Du zum
> Probieren lieber ein älteres, billig zu bekommendes System wie z.B.
> eine betagte Plaubel zulegst oder gleich ein (teueres?) System kaufst,
> das Deinen Vorstellungen möglichst nahe kommt.
Nana, nix gegen die alten Plaubel! Solange sie in Schuß sind. Da gibt es
fürchterlich ausgelutschte Modelle. Von einem professionellen Einsatz
würde ich absehen (neuere lassen sich u.U. schneller bedienen und wenn
mal was nicht mehr geht bekommt man sehr schnell Ersatz), aber ansonsten
ist es ein erstklassiger Filmhalter.
>
>
> Alexander
Gruß, Peter
> Wo wohnt Peter denn?
In Mülheim
> Alexander, könnte eine Arca-Swiss F-Line 4x5 zum Begrabbeln/Testen zur
> Verfügung stellen
Auf so ein Angebot würde ich, wenn´s dann Räumlich passt, wirklich gerne
zurückgreifen, ich muß mich jedoch erst einmal um den passenden
Vergrößerer und dem Wiederaufbau meines Labors kümmern, da die
Formatfrage jetzt wohl geklärt ist.
Danke für das Angebot, aus welcher Ecke Deutschland´s kommst Du denn?
Peter
> Größer als 4x5 würde ich allenfalls als Systemkamera wie z.B.
> Arca-Swiss oder Sinar (gibt es andere?) in Betracht ziehen, die sich
> "ohne Einschränkung" auf 4x5 umbauen läßt.
Dann ja wahrscheinlich auch umgekehrt, wenn als unumgänglich erachtet
:-)
> Systemkameras haben auch den Vorteil von sehr kurzen bis sehr langen
> Brennweiten alles verwenden zu können. Größere Shiftverstellungen
> würdest Du eher bei Architektur haben wollen. Hierbei ist bei kürzeren
> Brennweiten <= 90 mm eine optische Bank IMO Pflicht.
Gerade als GF Einsteiger sollte ich, denke ich, mir grosse
Verstellmöglichkeiten offenhalten, auch um die Grenzen des Möglichen und
von mir sinnvoll Nutzbaren, zu erkunden.
> Ach ja, dann solltest Dir Du noch die Frage beantworten, ob Du zum
> Probieren lieber ein älteres, billig zu bekommendes System wie z.B.
> eine betagte Plaubel zulegst oder gleich ein (teueres?) System kaufst,
> das Deinen Vorstellungen möglichst nahe kommt.
Das hängt jetzt erst einmal davon ab wieviel ich in mein Labor stecken
muss und will, und was mir an Kameras so über den Weg läuft.
Von ARCA Swis habe ich noch irgendwo ein Prospekt von der Photokina 1984
:-)
Damals habe ich von einem Einstig ins GF abgesehen weil keine für mich
bezahlbaren Vergrösserer aufzutreiben waren.
Grüße
Peter
> Ich kann mich bei der Sinar ganz dunkel dran erinnern, daß man das 75-er
> SA bei oo zwar scharf stellen konnte, dann aber nicht mehr kippen
> konnte, da die Standarten zusammenstießen. Kann da jemand Licht reinbringen?
Bei einer versenkten Platine müßte da noch einiges machbar sein, ein
65er SA auf einer nicht versenkten Platine ließ sich an meiner f2 noch
auf oo scharfstellen.
Bei Einsatz eines HLV hingegen könnte es zum Zusammenstoßen bei 75mm
kommen.
> Viele Profis steigen in das Format ab (nur auf die Größe bezogen!), da
> man da auch die passenden Digi-Backs für kriegt.
und kaufen die neuen für digital gerechneten 6x9-Objektive von Linos
oder SK. Somit müßten eigentlich auch 6x9 laufbodenkameras im Preis
fallen. Oder gibt es die einfach zu wenig?
> Seine größte Kamera war eine 50x60 "die ist aber etwas unhandlich")
Gowlandflex? "Model not included" ...
> Für Studio finde ich selbst eine Sinar P am sinnvollsten. Wobei das auch
> daran liegt, daß das Gebrauchtangebot am größten ist.
Ja.
> Zum Rumtragen ist
> sie aber zu unhandlich und schwer.
Dem ist leider so.
> Die F als Alternative finde ich aber zu instabil
War gestern auf dem ersten WW-Einsatz mit der f2, der WW-Balgen und der
HLV mit 90er SA eingesetzt zerren schon ganz nett an den Standarten. Ein
Nachmessen der Standartenabstände erwies sich als sinnvolle Tätigkeit.
Die p mit den selbsthemmenden Schneckentrieben wäre da schöner gewesen,
aber vermutlich hätte ich die nicht den HO im LaPa raufgeschleppt...
> Nana, nix gegen die alten Plaubel! Solange sie in Schuß sind.
Manchmal habe ich den EIndruck, daß die Plaubels in der Sammlerregion
angekommen sind, zumindest wenn ich die Preisvorstellungen von Lambertin
am Dom sehe. Realistische Anwenderpreise können so etwas nicht sein.
bis die tage... chris z.
--
Museum für alte Computer und Olympus-Kameras sowie Fotogalerie:
http://www.chrzahn.de
Dort auch Tipps zum Entwickeln von SW- und Farb-Diafilmen
Irgendwie reden wir wohl aneinander vorbei? Auch E6-Filme kann man doch
zu Hause be- und entladen, egal ob das nun eine normale Doppelkassette
ist oder Grafmatic oder Quickchange oder... Ins Labor gibst Du die Filme
dann in den Pappkartons, in denen Du sie auch kaufst. Und wenn Du mal
nicht genug von den Kartons hast, wird Dir das Labor sicher welche geben
koennen.
Gruss,
Andreas
Kann ich aus eigener Erfahrung nur bestaetigen. Urspruenglich wollte ich
nur eine voll verstellbare Kamera fuer 6x7, habe mir dann aber doch eine
4x5" geholt, weil ich doch gelegentlich mit dem groesseren Format
rumspielen wollte (und ich mit den langen Balgen nicht so beschraenkt
war). Inzwischen fotografiere ich nur noch auf 4x5" und das
Rollfilmrueckteil bleibt zu Hause.
Gruss,
Andreas
>Irgendwie reden wir wohl aneinander vorbei? Auch E6-Filme kann man doch
>zu Hause be- und entladen, egal ob das nun eine normale Doppelkassette
>ist oder Grafmatic oder Quickchange oder... Ins Labor gibst Du die Filme
>dann in den Pappkartons, in denen Du sie auch kaufst.
Das ist aber ein zusätzlicher und vor allem unsicherer Arbeitsschritt
("Ach, hier in der Dunkelkammer steckst Du.... Schatz, was ist den
jetzt auf einmal los, warum schreist Du so?" ;-) )
In meinem "Workflow" wurde die Nummer der belichteten Kassette auf
einem "Lageplan" des Objektes per Zeichnung, Datum, Zeit und Angabe
der Belichtung (N-2/3, N, N+2/3) vermerkt.
Diese Zuordnung sollte auch bis ins Labor für eventuelle Zweit- oder
Korrekturentwicklungen erhalten bleiben.
(Ich habe zwar manchmal Planfilme im Hotel einzeln in eindeutig
nummerierte Pappkisten umgepackt, aber wenn ich das vermeiden konnte,
dann... ;-) )
> manist dann wieder zwingend auf die grossen Sinar-Platten fuer die
> Objektive angewiesen, oder? Die sind mir naemlich deutlich zu gross...
Wenn Du das Teil eh' nicht an einer Sinar verwenden willst: Nö.
Die Objektive werden auch bei Verwendung des HLV normal _vorne_ in die
Objektivstandarte eingesetzt, nicht in den HLV (der kommt von Hinten an die
Objektivstandarte und nimmt dann den balgen auf).
> Das hört sich lecker an.. :-)
Jau (tm).
> Wenn Du nur den Verschluß nutzen willst (um z.B. Ronare o.ä. für den
> Nahbereich oder alte Tessare, also Optiken ohne Verschluß aber mit
> Blende) wohl nicht. Wenn Du alle Vorteile des Verschluß nutzen willst
> brauchst Du sowieso die Druckblende und die bekommst Du kaum auf eine
> kleinere Platte.
Stimmt, das ist natürlich ein Gesichtspunkt, den ich bei meiner Antwort auf
Andreas übersehen habe...
Christian Zahn schrieb:
> Peter Volkmar <peterv...@compuserve.de> wrote:
>
>
>>Ich kann mich bei der Sinar ganz dunkel dran erinnern, daß man das 75-er
>>SA bei oo zwar scharf stellen konnte, dann aber nicht mehr kippen
>>konnte, da die Standarten zusammenstießen. Kann da jemand Licht reinbringen?
>
>
> Bei einer versenkten Platine müßte da noch einiges machbar sein, ein
> 65er SA auf einer nicht versenkten Platine ließ sich an meiner f2 noch
> auf oo scharfstellen.
> Bei Einsatz eines HLV hingegen könnte es zum Zusammenstoßen bei 75mm
> kommen.
Dann war es das. HLV und keine versenkte Platine (gibts wohl auch gar
nicht mehr von Sinar, da sonst die Schärfefaxen nicht mehr gehen) und
75-er und zusammenstoß :-(
>
>
>>Viele Profis steigen in das Format ab (nur auf die Größe bezogen!), da
>>man da auch die passenden Digi-Backs für kriegt.
>
>
> und kaufen die neuen für digital gerechneten 6x9-Objektive von Linos
> oder SK. Somit müßten eigentlich auch 6x9 laufbodenkameras im Preis
> fallen. Oder gibt es die einfach zu wenig?
>
1. gab es wenig
2. die neuen Kameras behalten die ;-)
3. Laufbodenkameras scheinen mir Sammelobjekte zu sein
>
>>Seine größte Kamera war eine 50x60 "die ist aber etwas unhandlich")
>
>
> Gowlandflex? "Model not included" ...
Alles ältere Sachen, komplett aus Holz, leider konnte ich mich nicht so
sehr drum kümmern, mein Auto stand im Halteverbot (sonst wäre ich aber
auch jetzt noch da...).
>
>
>
>
>
>>Nana, nix gegen die alten Plaubel! Solange sie in Schuß sind.
>
>
> Manchmal habe ich den EIndruck, daß die Plaubels in der Sammlerregion
> angekommen sind, zumindest wenn ich die Preisvorstellungen von Lambertin
> am Dom sehe. Realistische Anwenderpreise können so etwas nicht sein.
Bei ebay fallen sie ins Bodenlose. Da muß man aber auch aufpassen,
gerade die 13x18 Pecos haben oft 40 Jahre Studio hinter sich.
>
> bis die tage... chris z.
bis nächste Woche, jetzt sind erstmal Weihnachtsbesuche dran....Peter
> Dann war es das. HLV und keine versenkte Platine (gibts wohl auch gar
> nicht mehr von Sinar, da sonst die Schärfefaxen nicht mehr gehen) und
> 75-er und zusammenstoß :-(
Beim HLV ist es noch schlimmer, die Platinen ragen ja soweit nach vorne
raus, daß die hinterste Kante der Optik "gerade so" an den
Verschlußlamellen vorbeirauscht. Einen Objektivrückdeckel darf ich auf
dem 90 SA nicht vergessen, sonst scheuert es bereits...
> 3. Laufbodenkameras scheinen mir Sammelobjekte zu sein
Aha; darum vermutlich auch die "Classicline" von SK mit den verchromten
Frontringen...
bis die tage... chris z.
>War gestern auf dem ersten WW-Einsatz mit der f2, der WW-Balgen und der
>HLV mit 90er SA eingesetzt zerren schon ganz nett an den Standarten. Ein
>Nachmessen der Standartenabstände erwies sich als sinnvolle Tätigkeit.
Jepp, habe ich bei meiner Arca auch gemacht. Nachmessen brachte über
die Formatrahmenlänge von ca. 180 mm eine vertikale Abweichung von ca.
1,5 mm und eine horizontale Abweichung von ca. 0,5 mm zutage (alles
bei den Nullrastungen für Horizontal- und Vertikalschwenk). Wie man
die beiden Nullrastungen der Arca Funktionsträger justieren kann, habe
ich auch schon herausgefunden :-)
Ich kann gerade bei Gebrauchtkauf eine Parallelitätskontrolle der
Standarten sehr empfehlen. Eine Dauerzwangstiltung will man
schließlich nicht unbedingt :-)
>> Alexander, könnte eine Arca-Swiss F-Line 4x5 zum Begrabbeln/Testen zur
>> Verfügung stellen
>Danke für das Angebot, aus welcher Ecke Deutschland´s kommst Du denn?
Ich wohne in Soest bei Hamm.
Alexander
> Beim HLV ist es noch schlimmer, die Platinen ragen ja soweit nach vorne
> raus, daß die hinterste Kante der Optik "gerade so" an den
> Verschlußlamellen vorbeirauscht. Einen Objektivrückdeckel darf ich auf
Das ist aber gewollt. Die Linse soll so nah wie möglich an den HLV, damit
die Schwenkung der Standarte möglichst wenig ausserhalb der Hauptebene
erfolgt.
Ansonsten würde das Bildfeld beim Schwenken übermässig abwandern und so die
Wirkung der Schwenkung gleich wieder (zum Teil) negieren.
Mann müsste dann also immer (massiv) mehr schwenken/ tilten, als eigentlich
erfolderlich, was im Hinblick auf Balgung und Bildkreis nicht gerade
förderlich wäre.
Das Ganze ist übrigends besonders im Nahbereich gut zu beobachten...
>Bei 4x5" gibt es auch noch Alternativen zu den traditionellen
>Filmhaltern: Fuji Quickload und Kodak Readyload sowie Fuji
>Quickchange. Die ersten beiden (Quick- und Readyload) benutzen Filme
>in Papphuellen und sind relativ teuer, andererseits sehr angenehm,
>wenn Du mit viel Film unterwegs bist. Quickchange erfordert etwas
>hoehere Anfangsinvestitionen in den Filmhalter und die 8-fach
>Kassetten (die Du nur mit Film bepackt kaufen kannst und dann -
>entgegen Fujis urspruenglichen Intentionen - nicht wieder zurueckgibst
>und selbst wiederbefuellst), ist dann aber auch wieder leichter und
>einfacher in der Handhabung als die normalen Kassetten.
Bei mir steht die Anschaffung von 4x5 Filmhaltern noch bevor.
Das Quickchange System scheint aufgrund Euer Beschreibungen eine für
mich vorher nicht wahrgenommene, interessante Alternative zu sein.
Jetzt habe ich aber von einem anderen drf'ler gehört, daß man für die
Quickchange Kassetten speziellen Film mit etwas anderen Abmaßen
verwenden muß.
Wenn ich richtig gegoogelt habe, stimmt die Behauptung für Quickload,
nicht aber für Quickchange, oder?
Und wie teuer ist die bestückt zu kaufende 8-fach Kassette etwa?
TIA
> Bei mir steht die Anschaffung von 4x5 Filmhaltern noch bevor.
> Das Quickchange System scheint aufgrund Euer Beschreibungen eine für
> mich vorher nicht wahrgenommene, interessante Alternative zu sein.
> Jetzt habe ich aber von einem anderen drf'ler gehört, daß man für die
> Quickchange Kassetten speziellen Film mit etwas anderen Abmaßen
> verwenden muß.
In die Kassetten passen normale 4x5"-Filme. Der einzige Fim, den ich bislang
nicht auf die Halter bekommen habe war der MACO Aura aus der Testreihe.
Dieser war jedoch nachweislich etwas grösser geschnitten als vergleichbare
4x5" Filme von Kodak, AGFA oder Fuji. Auch der etwas dickere Träger von
S/W-Film macht idR nichts aus. 9x12-Film kann man jedoch definitiv nicht
laden, es sei denn man würde ihn auf die Halter kleben.
> Wenn ich richtig gegoogelt habe, stimmt die Behauptung für Quickload,
> nicht aber für Quickchange, oder?
Zu Quickload kann ich nicht viel sagen, jedoch sind die Toleranzen dort
vergleichsweise gross. Zumindest fand ich die Quickloads in den Kassetten,
speziell in den Pola-Kassetten immer ziemlich labberig.
> Und wie teuer ist die bestückt zu kaufende 8-fach Kassette etwa?
Es gibt die Kassetten nur mit Provia 100F oder Velvia. Eigentlich ist das
System seitens des Herstellers gar nicht für die Wiederverwendung
vorgesehen. Das ist jedoch relativ einfach möglich, erfordert jedoch wie
auch alles andere bei GF etwas Übung. Eine bestückte Kassette kostet etwas
über EUR 50,-. Ein 10er-Pack 100F kostet allerdings brutto auch schon über
EUR 20,-. Es gab auch schon Kurzläufer zu kaufen. Ich würde das Quickchange
jedoch nur als Ergänzung für Reisen/unterwegs empfehlen. Gerade für den
"Hausgebrauch" sind die normalen Doppelkassetten IMO praktischer.
>EUR 20,-. Es gab auch schon Kurzläufer zu kaufen. Ich würde das Quickchange
>jedoch nur als Ergänzung für Reisen/unterwegs empfehlen. Gerade für den
>"Hausgebrauch" sind die normalen Doppelkassetten IMO praktischer.
Du meinst wegen der leichteren Befüllung/Entladung und der kleineren
"Losgröße" (2 Filme vs. 8 Filme)? Oder gibt es noch andere Vorteile
der üblichen Kassetten?
> Du meinst wegen der leichteren Befüllung/Entladung und der kleineren
> "Losgröße" (2 Filme vs. 8 Filme)? Oder gibt es noch andere Vorteile
> der üblichen Kassetten?
Genau. Eine normale Doppelkassette ist schnell be- und entladen und zu
Hause/im Studio (oder generell: so lange man nicht den Rucksack nimmt) hat
man von der Platzersparnis einer Quickchange-Kassette ja keinen
unmittelbaren Vorteil.