hat von Euch jemand Erfahrung, wie man die Röntgenkontrolle für Film und
Kamera (eingelegter Film) an Flughäfen umgehen kann?
Danke Chris
Ist schwierig und hängt immer von der "Nettigkeit" des Sicherheitspersonals
ab:
- Filme in seperater Tasche/Beutel ohne Umkartons mitnehmen (Am besten in
transparenten Filmdöschen)
- Die Fotoausrüstung natürlich ins Handgepäck, so dass Du nicht nur Filme,
sondern auch eine entsprechende Ausrüstung dabei hast
- Den Sicherheitsmenschen freundlich fragen, ob er die Filmdöschen
unbedingt röntgen muss
- Und natürlich: Keinen Film in der Kamera eingelegt haben! Warum auch?
So hat's bei mir bisher immer geklappt
Gruss, Florian
> "Chris" <gris...@web.de> wrote in news:bbn21u$v4j$06$1...@news.t-online.com:
>
>> Hi Leute,
>>
>> hat von Euch jemand Erfahrung, wie man die Röntgenkontrolle für Film und
>> Kamera (eingelegter Film) an Flughäfen umgehen kann?
Der Stress ist es aber bei niedrigempfindlichen Filmen nicht wert. Meine
100/200er Farb- und S/W Negativfilme haben keinen Schaden genommen als ich
in London war. Soweit ich mich erinner, gibt es bis 400 ISO keine
Probleme, ab 800 oder sowas sollte man die Röntgenstrahlen dann meiden.
Chris
--
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Zum Fotografieren? Oder was machst Du mit Deiner Kamera?
VerwirrterGruß,
Marko
--
Meine Schwägerin hat auch ´ne Ricoh ~ 70-80er Jahre - nicht ohne,
dasTeil, meine Schwägerin allerdings auch nicht. (H.H. in d.r.f.)
in HH waren die Beamten sehr freundlich. Sie prüften mit einem speziellen
Gerät auf Restspuren von Chemikalien. Dafür mußten sie nur den Sensor an die
Fotoausrüstung halten, bzw. alle einmal mit einem Papiertuch abwichen. Das
war's. Der Sensor reagiert angeblich schon auf einzelne Moleküle.
Grüße
Björn
> hat von Euch jemand Erfahrung, wie man die Röntgenkontrolle für Film
> und Kamera (eingelegter Film) an Flughäfen umgehen kann?
Mittels vorheriger Anmeldung bei der jeweiligen
Bundesgrenzschutzsektion. Da die Herren Beamten vo Ort jedoch meist in
der eigenen Machtkompetenz schwelgen, ist es hilfreich, wenn man einen
Schriftsatz der vorgeordneten Behörde hat, mit dem man munter vor deren
Nase rumwedelt.
Habe ich mittlerweile von allen grösseren deutschen Flughäfen...
Bestimmtes und sicheres Auftreten und der dezente Hinweis auf den
'Rahmenplan Luftsicherheit' (zukünftig: RPL) helfen ebenfalls ungemein.
Letztlich ist das aber auch relativ wurscht, da eh nichts passiert.
Ich habe hier die Prüfberichte für diverse Handgepäckscanner. Da wurden
auch umfangreiche Tests mit Filmen durchgeführt. Ergebnis: Selbst bei
20maliger Durchleuchtung ist ein Einfluss der Röntgenstrahlung nur
_möglich_ nicht mit Sicherheit feststellbar, da die
Belichtungstoleranzen der Kamera und die Chargenstreuung des Materials
grössere Abweichungen aufzeigen.
Falls Du aber trotzdem unbedingt Handkontrolle willst, dann sieht der
RPL vor, dass die Filme von allen Verpackungen bis auf die unmittelbare
Lichtschutzhülle (bei KB mithin die Patrone) zu befreien sind. Danach
sollen alle Filme einzeln kontrolliert werden. Du solltest also Zeit
mitbringen.
Bei mir hat es sich bewährt die Filme zu 10 Stück in
Klarsicht-Zip-Loc-Beuteln zu verpacken. Da wird dann je nach Laune
einfach nur mal kurz daraufgeschaut, oder mittels 'elektronische Nase'
die Luft des Beutels überprüft.
hth
--
Harzliche Grüße Mario
http://www.bluedreams.org
Unterwasserfotografie
> - Und natürlich: Keinen Film in der Kamera eingelegt haben! Warum
> auch?
Auch wenn es dich wundern wird, aber einige fotografieren mit ihrer
Kamera und geben damit nicht nur unterwegs an.
SCNR ;-)
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
> Hi Leute,
>
> hat von Euch jemand Erfahrung, wie man die Röntgenkontrolle für Film
> und Kamera (eingelegter Film) an Flughäfen umgehen kann?
Mit der Bahn!
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
.
.
.
... heute mal besonders "witzig", weil google dazu schon sooo einen Bart
findet.
>> - Und natürlich: Keinen Film in der Kamera eingelegt haben!
>> Warum auch?
>
> Zum Fotografieren? Oder was machst Du mit Deiner Kamera?
Sorry, ich fotografiere nur eben selten *im* Flugzeug!
Gruss, Florian
Das kommt aufden Film an. Kodak warnt z.B. für den T-MAX 3200 ausdrücklich
davor diesen röntgen zu lassen.
Grüße
Jörg
> Das kommt aufden Film an. Kodak warnt z.B. für den T-MAX 3200 ausdrücklich
> davor diesen röntgen zu lassen.
Darum ist es auch das einfachste ein paar 3200 ASA Filme unterzumengen.
Der Hinweiß auf diese Filme hat mir bis jetzt immer und überall die
Möglichkeit der Handgepäckkontrolle ermöglicht.
Gruß Patrick
Ich sag nur das dem nichtmal nach fuenf Durchlaeufen auf vier
Flughaefen was passiert ist.
--
Helmut Faugel
> Das kommt aufden Film an. Kodak warnt z.B. für den T-MAX 3200
> ausdrücklich davor diesen röntgen zu lassen.
Mal abgesehen davon, dass dies nicht unbedingt ein Film ist, den ich
unter Standard einsortieren würde (=damit wenig praktische Relevanz),
bedeutet eine Warnung seitens Kodak m.E. nicht, dass hier auch
tatsächlich Schäden zu besorgen sind.
Insb. wenn es sich um _Handgepäck_scanner und deutsche Flughäfen handelt.
Aber natürlich hast Du mit der vorgenommenen Differenzierung in der Sache
auch recht...
Aus dem Flugzeug, mach ich immer für ein paar Übersichtsfotos am
Anfang der meisten Diaabende als Einstimmung und für
Siedlungstrukturen
mit freundlichen Grüßen,
Florian Stadler
>Falls Du aber trotzdem unbedingt Handkontrolle willst, dann sieht der
>RPL vor, dass die Filme von allen Verpackungen bis auf die unmittelbare
>Lichtschutzhülle (bei KB mithin die Patrone) zu befreien sind. Danach
>sollen alle Filme einzeln kontrolliert werden. Du solltest also Zeit
>mitbringen.
bei mir hat die Beamtin das letzte mal alle 80 Filme aus der Dose
genommen und einzeln untersucht. Hatte Zeit und habe micht deshalb
darüber amüsiert.
Völlig unnötig. (Die Begründung erspar ich mir)
Davon abgesehen: Ein Nachname ist viel wichtiger bei der Kontrolle...
Gruß
Andreas
--
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>>Sorry, ich fotografiere nur eben selten *im* Flugzeug!
>
> Aus dem Flugzeug, mach ich immer für ein paar Übersichtsfotos am
> Anfang der meisten Diaabende als Einstimmung und für
> Siedlungstrukturen
Okay, guter Punkt (auch wenn mir persönlich Fotos durch Linienflieger-
Scheiben nicht wirklich gut gefallen)
Ich würde trotzdem empfehlen, um ganz sicher zu gehen diesen Film erst im
Flieger einzulegen. (Ich musste schon ein mal, allerdings recht kurz nach
911 meine Kamera öffnen)
Gruss, Florian
>Ich würde trotzdem empfehlen, um ganz sicher zu gehen diesen Film erst im
>Flieger einzulegen. (Ich musste schon ein mal, allerdings recht kurz nach
>911 meine Kamera öffnen)
bei mir sah's bisher so aus: Film drin, einmal auslösen;
kein Film drin, Kamera öffnen - allerdings vor "911";
seither wurde meine Fotoausrüstung deutlich lascher
kontrolliert (Gehäuse und kleinere Objektive überhaupt
nicht, höchstens durchs Tele wurde mal durchgeguckt - bei
2x2 Flügen)
Gruß,
INge
>Florian Stadler <floo...@gmx.de> wrote in
Für sowas gibts ne Rückspultaste. Da ich gelegentlich
Filmempfindlichkeite wechsle, habe ich eingestellt, daß die Filmlascha
draußen bleibt
schon unangenehm, diese Durchleuchtungen. Was haben ausgerechnet
harmlose Filmdosen verbrochen, dass man sie für hochexplosives
Material hält. Da gäbe es doch viel einfachere Möglichkeiten...
Ich habe noch nie gehört, dass irgend etwas Gefährliches in einer
Kleinbildfilmdose gesteckt hätte, und man sage mir bitte nicht, dass
das an den hervorragenden Kontrollen läge...
Aber das entwürdigende Verhalten sturer Flughafenbediensteten lässt
mich immer mehr überlegen, ob ich nicht in Zukunft lieber digital
fotografieren sollte.
Chips können durch die Kontrollen nichts anhaben, oder???
>Ich habe noch nie gehört, dass irgend etwas Gefährliches in einer
>Kleinbildfilmdose gesteckt hätte, und man sage mir bitte nicht, dass
>das an den hervorragenden Kontrollen läge...
Schuhe wurden einst auch als ungefaehrlich bewertet. Jetzt darfst du
in Tegel jedesmal "Beinchen heben".
>Chips können durch die Kontrollen nichts anhaben, oder???
Doch. IIRC.
Gruss, Roman
Halten die Terroristen für bescheuert? Mit etwas Kreativität kriegt
man doch alles durch die Kontrolle.
Ein Trottel hats mit Schuhen probiert, jetzt sind alle Schuhe
verdächtig. Als nächstes darf man keine Zahnpasta mehr mitnehmen,
weils Plastiksprengstoff sein könnte.
>Halten die Terroristen für bescheuert? Mit etwas Kreativität kriegt
>man doch alles durch die Kontrolle.
Terroristen _sind_ bescheuert. So oder so, ob geblendet oder bloed,
bescheuert sind sie alle.
>Ein Trottel hats mit Schuhen probiert, jetzt sind alle Schuhe
>verdächtig.
Tut ja auch nicht weh. Nervt nur etwas und haelt auf.
>Als nächstes darf man keine Zahnpasta mehr mitnehmen,
>weils Plastiksprengstoff sein könnte.
Nur wenn die ZP nach Marzipan oder tranigem Fischoel stinkt.
>mit freundlichen Grüßen,
>
>Florian Stadler
Gruss, Roman
> Chips können durch die Kontrollen nichts anhaben, oder???
Ja, wenn sie sich völlig nackt ausziehen müssen.
--
Andreas
--
Automatische Mailadresse nur für spam und
Hinweise, daß am Sigtrenner ein Leerzeichen fehlt.
Andere Mail: a punkt hoefeld (at) loop . de
> [..]
> Den Filmen auch nicht. Die Hoehenstrahlung waehrend des
> Flugs ist schlimmer.
Ist denn diese Fehleinschätzung nicht auszurotten?
Der größte Teil der Höhenstrahlung besteht aus einem Gemisch
hochenergetischer Teilchen. Diese können keinen fotografischen Film
schwärzen.
Das ist auch der Grund warum das übliche Filmdosimeter zur Messung der
Dosisbelastung des fliegenden Personals versagt.
Grüße
Peter
>"Peter Hewing" <ph...@yahoo.de> schrieb:
>
>> Der größte Teil der Höhenstrahlung besteht aus einem Gemisch
>> hochenergetischer Teilchen. Diese können keinen
>fotografischen Film
>> schwärzen.
>
>Warum werden/wurden dann Filme zum Nachweis kosmischer
>Strahlung verwendet? Ausserdem erzeugt ein Teil der
>primaeren Hoehenstrahlung durch Wechselwirkung u.a. in der
>Atmosphaere sog. sekundaere Hoehenstrahlung (Gamma-,
>Neutronenstrahlung).
Vielleicht werden VErstärkerfolien verwendet??
>
>> Das ist auch der Grund warum das übliche Filmdosimeter zur Messung der
>> Dosisbelastung des fliegenden Personals versagt.
>
>Es mag durchaus sein, dass man damit nicht alle
>Strahlenkomponenten erfassen kann.
> "Peter Hewing" schrieb:
>
> > Der größte Teil der Höhenstrahlung besteht aus einem Gemisch
> > hochenergetischer Teilchen. Diese können keinen
> fotografischen Film
> > schwärzen.
>
> Warum werden/wurden dann Filme zum Nachweis kosmischer
> Strahlung verwendet?
Wo soll das gewesen sein? Hast Du eine Quellenangabe?
> Ausserdem erzeugt ein Teil der
> primaeren Hoehenstrahlung durch Wechselwirkung u.a. in der
> Atmosphaere sog. sekundaere Hoehenstrahlung (Gamma-,
> Neutronenstrahlung).
Die primäre Höhnestrahlung besteht im Wesentlichen aus Wasserstoff- und
Heliumkernen mit Energien bis zu 10 hoch 20 eV zusammen.
Diese löst in den oberen Luftschichten die sekundäre Höhenstrahleung aus.
Diese besteht aus Photonen, Elektronen, Neutronen, Mesonen, Myonen und
sekundären Protonen zusammen (siehe "Radiation Exposure of Civil Aircrew"
von G. Reitz, K. Schnuer, und K. Shaw erschienen in der Zeitschrift
Radiation Protection Dosimetrie, Nr. 48, 1993 Seite 1 - 140).
> > Das ist auch der Grund warum das übliche Filmdosimeter zur Messung der
> > Dosisbelastung des fliegenden Personals versagt.
>
> Es mag durchaus sein, dass man damit nicht alle
> Strahlenkomponenten erfassen kann.
Aus dem obengenannten Strahlungsspektrum kann das Filmdosimeter die Photonen
und Elektronen erfassen und zwar die, die im Energiebereich zwischen 5 keV
und 50 MeV angesiedelt sind (siehe DIN 6816 "Filmdosimetrie nach dem
filteranalytischen Verfahren zur Strahlenschutzüberwachung").
Zitat aus dieser DIN, Abschnitt 1.3 Neutronenstrahlung: "Die Verfahren zur
Messung der Äquivalentdosis von Neutronen sollen in einer besonderen Norm
behandelt werden. Das Filmschwärzungsverfahren kann hier nur begrenzt
angewendet werden".
Grüße
Peter
> Moeglich. Die NASA setzt bei Shuttlefluegen uebrigens auch
> Filmdosimeter ein.
Ach ja, woher hast Du dieses Wissen? Kannst Du da eine Quelle nennen?
Meines Wissens setzt die NASA Festkörperdosimeter eine. Das sind
Thermoluminiszenz Dosimeter (TLD). Diese TLD's enthalten kristllines
Kalzumsulfat das sich wiederum in einer unter Vakuum stehenden Glasröhre
befindet. Schau mal unter: Http://amesnews.arc.nasa.gov
> Das sowieso. Aber wer sagt denn, dass Film ueberhaupt alle
> Strahlenkomponenten eines Handgepaeckscanners erfasst?
Röntgenröhren erzeugen eine gleichmäßiges homogenes Strahlenfeld. Da gibt es
keine unterschiedlichen Strahlenkomponenten.
> Die Fehleinschaetzung, dass Film (ohne Verstaerkerfolien) ein
> guter Roentgendetektor waere, ist naemlich auch nicht
> auszurotten ;-)
Stimmt, und zwar deshalb nicht weil man den Film nach der Bestrahlung erst
entwickeln und dann auswerten muss.
Die üblichen Filmdosimeter enthalten keine Vestärkerfolien. Es sind zwar
Folien aus Kupfer und Blei in unterschiedlichen Dicken vorhanden, diese
erfüllen aber einen anderen Zweck. Ich empfehle Dir die Lektüre der DIN
6816, kann ich Dir faxen wenn Du willst.
Sorry Roland ich habe den Eindruck Du hörst zwar die Glocken läuten weist
aber nicht genau wo sie hängen.
Grüße
Peter
>Röntgenröhren erzeugen eine gleichmäßiges homogenes Strahlenfeld. Da gibt es
>keine unterschiedlichen Strahlenkomponenten
Nee, es gibt Röntgenspektren, d.h. es gibt Wellenlängenkomponenten
unterschiedlicher Intensität, die primär vom Anodenmaterial und der
Kathodenspannung abhängen.
>> "Peter Hewing" schrieb:
>
> > Röntgenröhren erzeugen eine gleichmäßiges homogenes Strahlenfeld. >> Da
gibt es
> > keine unterschiedlichen Strahlenkomponenten
>
> Nee, es gibt Röntgenspektren, d.h. es gibt Wellenlängenkomponenten
> unterschiedlicher Intensität, die primär vom Anodenmaterial und der
> Kathodenspannung abhängen.
Natürlich gibt es ein Spektrum, aber das komplette Spektrum besteht aus
Photonenstrahlung. Letztendlich kommt es natürlich darauf an wie man
Strahlenkomponenten definiert.
Grüße
Peter
> "Peter Hewing" <ph...@yahoo.de> schrieb:
> > Ach ja, woher hast Du dieses Wissen? Kannst Du da eine Quelle nennen?
>
> Aber sicher:
>
> http://spaceflight.nasa.gov/shuttle/reference/shutref/crew/radiation.html
Ja, Du hast Recht, danach werden unter anderem Filmdosimeter eingesetzt.
Macht aber keinen Sinn. Eventuell sind an bord noch Röntgeneinrichtungen
oder ähnliches vorhanden. Außerdem schreiben die, dass die Filme in
speziellen Plastikfolien eingebettet sind. Eventuell sollen diese die
schnellen Neutronen heruntermoderieren, so dass diese Kernreaktionen
hervorrufen, die dann wieder für den Film "sichtbar" sind. Ein Indiz dafür
ist, dass in dem Bericht die Rede von "Spots" ist, die auf den Filmen zu
sehen sind.
> > Meines Wissens setzt die NASA Festkörperdosimeter eine. Das sind
> > Thermoluminiszenz Dosimeter (TLD). Diese TLD's enthalten kristllines
> > Kalzumsulfat das sich wiederum in einer unter Vakuum stehenden Glasröhre
> > befindet. Schau mal unter: Http://amesnews.arc.nasa.gov
>
> Da seh ich nix. Hast du keinen direkten Link?
Habe ich. Sorry ich dachte da käme man einfacher hin.
http://amesnews.arc.nasa.gov/releases/2001/01_42AR.html
> Mal davon ab, dass die untere Messbereichsgrenze von TLDs auch nicht sooo
> prickelnd ist.
Was hat das mit der Tatsache zu tun, dass Filmdosimeter zur Erfassung der
Höhenstrahlung ungeeignet sind. Immerhin sind sie empfindlichr als das
Filmdosimeter. Was genau meinst Du mit der Messbereichsgrenze?
> > Röntgenröhren erzeugen eine gleichmäßiges homogenes Strahlenfeld. Da
gibt es
> > keine unterschiedlichen Strahlenkomponenten.
>
> Und was ist mit der Photonenenergie dieser Strahlung?
> Bereich? Und welchen Bereich decken Dosimeter noch mal ab?
Röntgenstrahlung ist Photonenstrahlung und zwar pur. Wie ich bereits auf
Florians Posting schrieb, gibt es natürlich ein Spektrum, aber dieses
besteht aus nichts anderem als aus Photonenstrahlung.
> > Stimmt, und zwar deshalb nicht weil man den Film nach der Bestrahlung
erst
> > entwickeln und dann auswerten muss.
>
> Das sollte bei einem Dosimeter, das 1 Monat getragen wird,
> ja keine entscheidente Rolle spielen, oder was sollte diese
> Bemerkung?
Ein guter Detektor ist für mich einer der das Ergebnis sofort anzeigt.
> > Die üblichen Filmdosimeter enthalten keine
> Vestärkerfolien. Es sind zwar
> > Folien aus Kupfer und Blei in unterschiedlichen Dicken vorhanden, diese
> > erfüllen aber einen anderen Zweck. Ich empfehle Dir die Lektüre der DIN
> > 6816, kann ich Dir faxen wenn Du willst.
>
> Du willst doch keine Urheberrechtsverletzung begehen, oder?
Nein, muss ich auch nicht. Meine Ausgabe ist ein Sonderdruck der gsf. Da
steht drauf. "Weitergegeben mit freundlicher Genehmigung der DIN"
[..]
> > Sorry Roland ich habe den Eindruck Du hörst zwar die Glocken läuten
weist
> > aber nicht genau wo sie hängen.
>
> Danke, das geb ich mal direkt zurueck.
Ja, diese Aussage tut mir leid und ich nehme sie hiermit zurück. Ist sonst
nicht meine Art vorschnell zu urteilen.
> Erzaehl doch mal was
> ueber den Messbereich von Dosimetern und vergleich das mal
> mit der Dosis eines Handgepaeckscanners...
Warum sollte ich das? Wenn ich Deiner Meinung nach falsche Informationen
geliefert habe, dann belege das. Die genaue Dosis eines Handgepäckscanners
kenne ich leider nicht. Einer ungeprüften mündlichen Aussage zufolge soll
sie unter 0,1 Mikrosievert liegen. Wenn Du bessere Quellen hast, würde ich
sie gerne wissen.
> Wie oft muesste man das Dosimeter noch mal da durchschicken,
> damit man was sieht?
Das hat doch jetzt alles mit der Tatsache, dass Filmdosimeter zur Erfassung
der Höhenstrahlung ungeeignet sind, nichts mehr zu tun.
Aber wenn es Dich beruhigt, die Nachweisgrenze des Filmdosimeters wird mit
0,1 mSv angegeben. Falls also meine Information stimmt, kann man ein
Filmdosimeter ca. 1000 mal hindurchschicken, bevor eine Schwärzung zu
erkennen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein fotografischer Film
empfinlicher ist, weil man sonst diesen zur Personedosimetrie verwenden
würde.
Fazit: Man kann seine Filme unbedenklich durch den Handgepäckscanner
schicken.
Grüße
Peter
> > "Peter Hewing" schrieb:
>
> > Wo soll das gewesen sein? Hast Du eine Quellenangabe?
>
> Allgemeinwissen. Versuch's mal mit Guugel.
Du kennst also keine Quelle?
> > > Ausserdem erzeugt ein Teil der
> > > primaeren Hoehenstrahlung durch Wechselwirkung u.a. in der
> > > Atmosphaere sog. sekundaere Hoehenstrahlung (Gamma-,
> > > Neutronenstrahlung).
> >
> > Die primäre Höhnestrahlung besteht im Wesentlichen aus Wasserstoff- und
> > Heliumkernen mit Energien bis zu 10 hoch 20 eV zusammen.
> >
> > Diese löst in den oberen Luftschichten die sekundäre
> Höhenstrahleung aus.
>
> Das schrieb ich bereits, wenn auch kuerzer.
Nein, hast Du nicht. Ich schrieb bereits von der sekundären Höhenstrahlung.
Darauf hast Du entgegenet, dass diese auch noch sekundäre Effekte auslöst.
Damit hast Du dich in meinen Augen disqualifiziert.
> > Diese besteht aus Photonen, Elektronen, Neutronen, Mesonen, Myonen und
> > sekundären Protonen zusammen (siehe "Radiation Exposure of Civil
Aircrew"
> > von G. Reitz, K. Schnuer, und K. Shaw erschienen in der Zeitschrift
> > Radiation Protection Dosimetrie, Nr. 48, 1993 Seite 1 - 140).
>
> Fein. In dem Artikel standen doch sicher auch
> Dosisleistungen bei unterschiedlichen Fluchhoehen,
> geografischen Breiten etc.?
Natürlich, aber als Äquivalentdosisleistungen. Worauf willst Du hinaus?
Belege doch Dein Wissen mit Fakten anstatt nebulöse Fragen zu stellen.
Eine weitere Quelle findest Du hier: http://www.ssk.de/sv/h35v.pdf
> > Aus dem obengenannten Strahlungsspektrum kann das Filmdosimeter die
Photonen
> > und Elektronen erfassen und zwar die, die im
> Energiebereich zwischen 5 keV
> > und 50 MeV angesiedelt sind (siehe DIN 6816
> "Filmdosimetrie nach dem
> > filteranalytischen Verfahren zur Strahlenschutzüberwachung").
>
> Aha. Und diese Strahlung kommt in grossen Hoehen nicht vor?
Doch, aber nur zu einem kleinen Teil (siehe den oberen Link).
> Mal davon ab, dass ich die 50 MeV bei Gammastrahlung fuer
> Filmdosimeter anzweifle.
Das ist Dein gutes Recht, ich habe nur die DIN zitiert.
> > Zitat aus dieser DIN, Abschnitt 1.3 Neutronenstrahlung: "Die Verfahren
zur
> > Messung der Äquivalentdosis von Neutronen sollen in einer besonderen
Norm
> > behandelt werden. Das Filmschwärzungsverfahren kann hier nur begrenzt
> > angewendet werden".
>
> Neutronenstrahlung. Eine Komponente unter vielen.
Ja richtig, aber die wesentliche.
> Dafuer gibt's ja Albedo-Dosimeter...
Genau, weil Neutronen eine Teilchen- oder Korpuskularstrahlung ist. Im
gegensatz zur Photonenstrahlung, die eine Wellencharakteristik aufweist.
Auch unser sichtbares Licht gehört dazu. Darum klappt der Nachweis der
Röntgenstrahlung mit dem fotografischen Film auch genauso wie bei der
Fotografie mit Licht. Ist doch einleuchtend.
Grüße
Peter, der sich nun ins lange Wochende verabschiedet
[Gegenargumente zu meinen Argumenten]
Hallo Roland,
ich möchte die Diskussion hier jetzt nicht weiterführen, da es doch zu sehr
Off-Topic wird. Ich bin aber gerne bereit und auch interessiert die
Diskussion per Mail weiterzuführen.
Grüße
Peter