Soeben in der Wochenendausgabe MM gelesen: Alexander Borell (Geretsried,
Schriftsteller und Journalist) ist gestorben.
FYI.
MfG.
Andi
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* Andreas Graef - Technische Universitaet Muenchen - LEO-FTP-Archiv *
* E-Mail: Andrea...@gmx.de or: gr...@leo.org IRC: Grumpftl *
* >>>>>> TRY: http://www.leo.org/archiv/index.html or: ftp.leo.org <<<<<< *
o****************************************************************************o
>Hi!
>
>Soeben in der Wochenendausgabe MM gelesen: Alexander Borell (Geretsried,
>Schriftsteller und Journalist) ist gestorben.
Nun hat's sich "ausgeblendet". Hat er eigentlich noch genörgelt, weil der
"schwarzer Wagen" Servolenkung hat?
Bye
Jürgen
> Soeben in der Wochenendausgabe MM gelesen: Alexander Borell (Geretsried,
> Schriftsteller und Journalist) ist gestorben.
Nun denn. Friede seiner Asche. Der Nachruf in CoFo wird
vermutlich widerlich. Hat er nicht verdient.
--
Michael Quack
<photo...@aol.com>
Website:
<http://members.aol.com/photoquack/foyer.htm>
>Andreas Graef wrote:
>
>> Soeben in der Wochenendausgabe MM gelesen: Alexander Borell (Geretsried,
>> Schriftsteller und Journalist) ist gestorben.
>Nun denn. Friede seiner Asche. Der Nachruf in CoFo wird
>vermutlich widerlich. Hat er nicht verdient.
Vielleicht schreibt einer ja im "Gong" -wo der A.B. viele Jahre den
"Seelen-Onkel" gegeben hat- einen würdigeren Abgesang?
Ralph
Ralph Stenzel: Quality Consultant, Trainer, Author,
Collector, Electronic Archaeologist & Device Doctor
eMail: ste...@vector.franken.de
alias: textwe...@usa.net
W W W: http://www.franken.de/users/vector/stenzel/
Wie alt ist er denn geworden?
Würde mich mal interessieren.
Reinhard
>
>Andreas Graef schrieb in Nachricht ...
>
>>Hi!
>>
>>Soeben in der Wochenendausgabe MM gelesen: Alexander Borell (Geretsried,
>>Schriftsteller und Journalist) ist gestorben.
>
>
>Nun hat's sich "ausgeblendet". Hat er eigentlich noch genörgelt, weil der
>"schwarzer Wagen" Servolenkung hat?
Aehem, wieso Servolenkung? Fuer den Kutscher?
Im Ernst: Als alle das Jubelgeschrei Anfang 80ziger anstimmten, weil
die Kameras so toll "vollautomatisch" wurden, schrieb Borell, dass es
bestimmt in Zukunft noch viel "vollautomatischere" Kameras geben
werde, dass ein gutes Foto aber nicht von der Kamera, sondern von dem
Fotografen dahinter gemacht wird. Recht hat er!
Tschuess,
Joachim
>Im Ernst: Als alle das Jubelgeschrei Anfang 80ziger anstimmten, weil
>die Kameras so toll "vollautomatisch" wurden, schrieb Borell, dass es
>bestimmt in Zukunft noch viel "vollautomatischere" Kameras geben
>werde, dass ein gutes Foto aber nicht von der Kamera, sondern von dem
>Fotografen dahinter gemacht wird. Recht hat er!
Stimmt schon, aber seitdem kann man im Urlaub auch mal die Kamera aus der
Hand geben, damit man auch mal selbst drauf ist. Manchmal klappt das sogar.
"Ohgottohgott, damit kann ich gar nicht umgehen", was ziemlich viele aber
dann wirklich beweisen.
Gruß
Jürgen
>Stimmt schon, aber seitdem kann man im Urlaub auch mal die Kamera aus der
>Hand geben, damit man auch mal selbst drauf ist. Manchmal klappt das sogar.
Und genau das stimmt -NICHT-
Bei meiner alten FE hatte ich Entfernung, Verschlußzeit (die man auf
auto stellen konnte) und Blende. Punkt. So war es dazumal bei allen
Kameras und ich konnte mit jeder Bilder machen, ohne daß mir einer was
erklären mußte. Die einzige Kamera, die in der Bediehnung etwas aus
der Reihe tanzte, war die Olympus OM-1, die den Verschlußzeitenring am
Bajonett hatte statt rechts oben neben dem Prismengehäuse. Wenn mir
heute jemand sein vollelektronisches Teil in die Hand drückt, muß ich
erstmal fragen, welche Knöppkes ich denn jetzt drücken muß. Und dann
ist meist doch wieder das falsche Programm eingestellt, das just in
dieser Aufnahmesituation den Auslöser sperrt.
Ihr könnt mich jetzt als rückständigen Reaktionär geißeln und mit
Alexander Borell in die Grube wünschen, aber an mich kommt so'n
elektronischer Schnickschnack nicht ran, ich kauf' mir wieder 'ne
-alte- Nikon.
--
Christoph Sternberg */\
(und die Contax, Verschlusszeitenring oben links.)
> heute jemand sein vollelektronisches Teil in die Hand drückt, muß ich
> erstmal fragen, welche Knöppkes ich denn jetzt drücken muß. Und dann
> ist meist doch wieder das falsche Programm eingestellt, das just in
> dieser Aufnahmesituation den Auslöser sperrt.
>
> Ihr könnt mich jetzt als rückständigen Reaktionär geißeln und mit
> Alexander Borell in die Grube wünschen, aber an mich kommt so'n
> elektronischer Schnickschnack nicht ran, ich kauf' mir wieder 'ne
> -alte- Nikon.
> --
> Christoph Sternberg */\
Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Selbst bei meiner eigenen Kamera (EOS
100) empfand ich die Vielzahl der Programme und Funktionen eher als Belastung,
obwohl bei Canon EOS Cameras die Bedienung ja noch vergleichsweise
uebersichtlich ist. Sobald man was individuell einstellen will wird es auf jeden
Fall "fummliger" als bei konventionellen Kameras, die i.A. 3 Bedienelemente
haben: Blendenring, Zeitenrad und Belichtungsmodus bzw. Programwahlschalter.
Ausserdem habe ich mit der Zeit eine Plastikallergie entwickelt... ;-)
In jedem Fall bin ich nach einem Jahr wieder reuhmuetig zu manuell
fokussierbaren Kameras zurueckgekehrt. Damit macht mir das Fotografieren
jedenfalls mehr Spass. Man hat auch irgendwie ein groesseres Erfolgserlebnis
wenn man selbst noch viel zum technischen Gelingen der Aufnahme beigetragen hat.
Dies zaehlt zwar zugegebenmassen eher zur Rubrik "Handwerk" als zur Rubrik
"Kunst", aber man kann durchaus auch aus einem Handwerk Befriedigung schoepfen.
Alexander Kraus
___________________________________________________________________
Dr. Alexander Kraus
Eastman Kodak Research Laboratories, Bldg. 82, Rochester, New York 14650-2116
phone: (716) 477 6820, Fax: (716) 722 6995, e-mail: akr...@kodak.com
___________________________________________________________________
Wenn ich mal 'ne Kamera aus der Hand gebe, dann druecke ich vorher auf
'P'. Dann ist sichergestellt, dass ein technisch einwandfreies Foto
rauskommt. Geht schneller, als wenn ich an mehreren Einstellringen
drehen muesste.
--
Roland Reiss
"J. Gerkens" wrote:
>
>
> Stimmt schon, aber seitdem kann man im Urlaub auch mal die Kamera aus der
> Hand geben, damit man auch mal selbst drauf ist. Manchmal klappt das sogar.
> "Ohgottohgott, damit kann ich gar nicht umgehen", was ziemlich viele aber
> dann wirklich beweisen.
Geht auch mit einer manuellen. Nur der Auschnitt stimmt immer nicht oder habe
ich da eine Neuentwicklung verschlafen?
Ciao, Lilian
>
>
> Gruß
> Jürgen
--
Immer einen Besuch wert...
http://www.student.uni-kl.de/~lstaerck/index.html
>Wenn ich mal 'ne Kamera aus der Hand gebe, dann druecke ich vorher auf
>'P'. Dann ist sichergestellt, dass ein technisch einwandfreies Foto
>rauskommt. Geht schneller, als wenn ich an mehreren Einstellringen
>drehen muesste.
Da hab' ich schon anderes erlebt. Bis ein Bekannter an seiner
Elektronik-Kamera alle Mäuseklaviere eingestellt hatte (meine
Standardfrage immer: welchen Knopf muß man denn drücken, um auf dem
Display Tetris spielen zu können?), hatte ich mit meiner alten Nikon
und kugelgelagertem Aufzugshebel schon bald den halben Film
durchgezogen.
Und wenn ich auf 'nem Geburtstag mal ein paar Filme mit dem Apparat
des Gastgebers verschießen soll, weil er sich selbst um die Gäste
kümmern will, muß ich heute immer 'nen halben Lehrgang absolvieren
(wie kommt man den auf "P" bei dieser und wie bei jener Kamera?)
--
Christoph Sternberg */\
Wie gesagt, bei Minolta AF gibt's eine Taste mit der Beschriftung 'P'.
Da drueckt man kurz drauf und alles wird gut.
--
Roland Reiss
Es gab mal die beruechtigten xi-Zoomobjektive von Minolta. In Verbindung
mit einer xi- oder si-Kamera wurde dann die Brennweite auf magische
Weise von der Kamera voreingestellt. Bei Point&Shot Kameras gab's
(gibt's?) sowas auch.
--
Roland Reiss
> >Stimmt schon, aber seitdem kann man im Urlaub auch mal die Kamera aus der
> >Hand geben, damit man auch mal selbst drauf ist. Manchmal klappt das sogar.
>
> Und genau das stimmt -NICHT-
> Bei meiner alten FE hatte ich Entfernung, Verschlußzeit (die man auf
> auto stellen konnte) und Blende. Punkt. So war es dazumal bei allen
> Kameras und ich konnte mit jeder Bilder machen, ohne daß mir einer was
> erklären mußte.
Das hat aber auch den Nachteil, daß jeder meint, Dir reinreden zu
können. So haben das offensichtlich die zwei Motorradfahrer aufge-
faßt, die mir eine Yashica in die Hand drückten, um sie und ihre
Maschine in der Abenddämmerung vor dem Howe Sound abzulichten.
Die Kamera war auf 1/125 s und f/16 eingestellt. Auf meine Anmer-
kung, daß ich deutliche Unterbelichtung befürchtete, und die Frage,
welche Filmempfindlichkeit sie verwendeten, kam die Entgegnung, daß
das schon in Ordnung wäre, da die Kamera dem Bruder gehöre und der
sie auch eingestellt habe. Tja, da hätte der Bruder wohl besser
noch ein paar Erklärungen abgegeben...
Andreas
Nieder mit dem Mittelmass !!
die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Alexander Kraus wrote:
> Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Selbst bei meiner eigenen Kamera (EOS
> 100) empfand ich die Vielzahl der Programme und Funktionen eher als Belastung,
> obwohl bei Canon EOS Cameras die Bedienung ja noch vergleichsweise
> uebersichtlich ist. Sobald man was individuell einstellen will wird es auf jeden
> Fall "fummliger" als bei konventionellen Kameras, die i.A. 3 Bedienelemente
> haben: Blendenring, Zeitenrad und Belichtungsmodus bzw. Programwahlschalter.
Ich frage mich manchmal, wer die vielen Programme eigendlich benützt? Wenn jemand
die Bediehnung der Kamera wirklich 'blickt', interressiert er (oder sie) sich
zumindest für das Fotografieren und kann oder will die eine oder andere
Belichtungskorrektur, bzw. Blenden/Zeit Einstellung auch vornehmen. Der absolute
Laie drückt (bzw. hat es eingestellt) sowieso nur auf P (ohne spezielles
Motivprogramm). Also wozu sind die Programme eigendlich da?
> Ausserdem habe ich mit der Zeit eine Plastikallergie entwickelt... ;-)
Ich auch, leider.
>
> In jedem Fall bin ich nach einem Jahr wieder reuhmuetig zu manuell
> fokussierbaren Kameras zurueckgekehrt. Damit macht mir das Fotografieren
> jedenfalls mehr Spass. Man hat auch irgendwie ein groesseres Erfolgserlebnis
> wenn man selbst noch viel zum technischen Gelingen der Aufnahme beigetragen hat.
Aus diesen Gründen (und Plastikgefühl, Bediehnung, Kameragröße, -gewicht) bin ich
auch von einer EOS IX (ok, war APS, ein zusätzlicher Fehler, aber die Verarbeitung
ist ... naja (wie EOS50E, EOS500, ...)), über die F90X (groß, schwer, unhandlich,
auffällig, ich habe sie nie mitgenommen) zur Contax Aria gewechselt und bin sehr
zufrieden damit.
Grüße
Thomas
Roland Reiss wrote:
>
>
> Es gab mal die beruechtigten xi-Zoomobjektive von Minolta. In Verbindung
> mit einer xi- oder si-Kamera wurde dann die Brennweite auf magische
> Weise von der Kamera voreingestellt. Bei Point&Shot Kameras gab's
> (gibt's?) sowas auch.
Das ist ja furchtbar! Hilft aber auch nicht gegen Laien, die Beine abschneiden und
dafür den wolkenlosen Himmel in Szene setzen.
Ciao, Lilian
Bei Canon sicher.
--
Roland Reiss
>Sobald man was individuell einstellen will wird es auf jeden
>Fall "fummliger" als bei konventionellen Kameras, die i.A. 3 Bedienelemente
>haben: Blendenring, Zeitenrad und Belichtungsmodus bzw. Programwahlschalter.
Nein. Die 50E hat genau das auch, nur besser:
1 Rädchen direkt neben dem Auslösefinger für die Zeit
1 Rad direkt neben dem Daumen für die Blende
1 Schalter für die Art der Belichtungsmessung, für den man Hand und
Auge aus der Fotofierhaltung bewegen muß (=keine Versehen)
1 noch dickeren Drehschalter zum einschalten (obwohl ich gestehen muß,
das es etwas unintuitiv ist, daß zwischen der "AUS"-Stellung und der
"M"-Stellung noch zwei andere Rastungen sind <g>)
>Ausserdem habe ich mit der Zeit eine Plastikallergie entwickelt... ;-)
Selber Schuld =;-) Ich überleg die ganze Zeit, wie ich meinen Eltern
verkaufe, daß sie meiner Schwester unbedingt eine 500N mit 1,4/50 USM
zu weihnachten schenken müssen, damit ich endlich ein kleines leichtes
Zweitgehäuse habe.
>In jedem Fall bin ich nach einem Jahr wieder reuhmuetig zu manuell
>fokussierbaren Kameras zurueckgekehrt.
Du meinst zu AUSSCHLIESSLICH manuell fokussierbaren Kameras?
<g>
>Damit macht mir das Fotografieren
>jedenfalls mehr Spass. Man hat auch irgendwie ein groesseres Erfolgserlebnis
>wenn man selbst noch viel zum technischen Gelingen der Aufnahme beigetragen hat.
Wohl war, aber die mittenbetonte Belichtungsmessung bei Papas
Bessamatic hat mir auch schon so manchen Streich gespielt ... (die
Selektivmessung der EOS aber auch.)
>Dies zaehlt zwar zugegebenmassen eher zur Rubrik "Handwerk" als zur Rubrik
>"Kunst", aber man kann durchaus auch aus einem Handwerk Befriedigung schoepfen.
JO!
Gruss, Radbert
--
GL 650 d2 / CB 250 RS / TRX 850 rrr#89 BWaM #6 h.c.
http://home.pages.de/~inge/
http://zebra.fh-weingarten.de/~rrr/drm.faq/ - die drm-FAQ
http://www.dejanews.com/ - alle alten Postings
Roland Reiss <rre...@eso.org> schrieb im Beitrag
<3652CAB3...@eso.org>...
Yep. Bei Nikon ist wahrscheinlich noch nicht mal das sicher ;-)
Berrnd
>Auf P gedrückt wird unter durchschnittlichen Bedingungen
>alles ganz durchschnittlich. Im Durchschnitt.
So traurig es ist, aber im Urlaub bin ich dann, wenn ich die Kamera mal aus
der Hand geben muß, absolut zufrieden, wenn ich wenigstens mittelmäßige
Bilder bekomme. Lieber Durchschnitt, aber dafür mit Hand, Kopf und Fuß.
Sonst fehlt wieder die halbe "süße Nase".
>Nieder mit dem Mittelmass !!
Prost! Ein "Maß" auf diesen Satz. ;-)
Gruß
Jürgen
Meine guten alten Nikon F801s haben nur zwei P's und das beste Programm,
seit es KB gibt:
M
Auch der AF kann abgestellt werden und 'ne Abblendtaste hab' ich auch. Wer
das hat, hat alles was er braucht. Fehlen nur noch die richtige Linse, Motiv
und Film.
Gruß
Jürgen
> > > Auf P gedrückt wird unter durchschnittlichen Bedingungen
> > > alles ganz durchschnittlich. Im Durchschnitt.
> >
> > Bei Canon sicher.
>
> Yep. Bei Nikon ist wahrscheinlich noch nicht mal das sicher ;-)
>
Stimmt. Mit Durchschnitt brauchst Du Dich bei Nikon nicht zufrieden zu
geben. Du bekommst perfekte Resultate :-)
> Berrnd
Tom
--
Gegen Dosenbier!
Ein 'Mass', ja pfui! Wars nicht vor Jahren ein Bonner
Minister der die Ehre hatte in Straubinger ein Volksfest zu
eroeffnen und wo sich folgendes zu trug:
M: Lasst und den Mass erheben ...
Publikum: Buuuuh!
M: Das Mass ...
Publikum: Buhh! (Pfiffe)
M: Die Mass?
Publikum: (Pfiffe legten sich langsam ...)
--
Helmut 'dring ma nu a Mass' Faugel
Radbert Grimmig wrote:
> ....Nein. Die 50E hat genau das auch, nur besser:
>
> 1 Rädchen direkt neben dem Auslösefinger für die Zeit
>
> 1 Rad direkt neben dem Daumen für die Blende
>
Taeusche ich mich oder war es nicht so, dass dieses Rad erst aktiviert werden musste
(durch Einstellen eines bestimmten Programms oder so?)? OK, die EOS ist in dieser
Hinsicht relativ vorbildlich...
> >In jedem Fall bin ich nach einem Jahr wieder reuhmuetig zu manuell
> >fokussierbaren Kameras zurueckgekehrt.
>
> Du meinst zu AUSSCHLIESSLICH manuell fokussierbaren Kameras?
> <g>
Ja.
> >Damit macht mir das Fotografieren
> >jedenfalls mehr Spass. Man hat auch irgendwie ein groesseres Erfolgserlebnis
> >wenn man selbst noch viel zum technischen Gelingen der Aufnahme beigetragen hat.
>
> Wohl war, aber die mittenbetonte Belichtungsmessung bei Papas
> Bessamatic hat mir auch schon so manchen Streich gespielt ... (die
> Selektivmessung der EOS aber auch.)
>
Die Spot- oder Selektivmessung wurde erstmals ca. 1967 eingefuehrt und ist somit ein
alter Hut - dafuer brauchts wirklich keine AF-Kamera!
> >Dies zaehlt zwar zugegebenmassen eher zur Rubrik "Handwerk" als zur Rubrik
> >"Kunst", aber man kann durchaus auch aus einem Handwerk Befriedigung schoepfen.
>
> JO!
>
> Gruss, Radbert
Was hat das eigentlich alles noch mit dem Tod von Alexander Borell zu tun ?!? ;-)
Hilft v.a. bei "modernen" P&S mit Ellenlangem Zoom diesen wieder
zurueckzufahren um in der Daemmerung oder bei schlechterer Beleuchtung
trotz 200'er Film noch auf einigermassen haltbare Zeiten zu kommen.
Diese Zooms haben ausgefahren t.w. Blende 13 !!!!
BTW: Heisst heute auf Neudeutsch "Fuzzy Logic" (auch wenns damit nicht viel
zu tun hat - obwohl: der Besitzer wird wohl fuzzy sein 8-) ).
MfG.
Andi
o****************************************************************************o
* Andreas Graef - Technische Universitaet Muenchen - LEO-FTP-Archiv *
* E-Mail: Andrea...@gmx.de or: gr...@leo.org IRC: Grumpftl *
* >>>>>> TRY: http://www.leo.org/archiv/index.html or: ftp.leo.org <<<<<< *
o****************************************************************************o
Helmut FAUGEL <FAU...@ipp.mpg.de> schrieb im Beitrag
<3652FC8A...@ipp.mpg.de>...
> "J. Gerkens" schrieb:
> > >Nieder mit dem Mittelmass !!
> >
> > Prost! Ein "Maß" auf diesen Satz. ;-)
>
> Publikum: Buuuuh!
> M: Das Mass ...
> Publikum: Buhh! (Pfiffe)
> M: Die Mass?
> Publikum: (Pfiffe legten sich langsam ...)
:-))
aus Kraftfahrtechnisches Handbuch, Bosch:
alte deutsche Fluessigkeitsmasse:
1 Maß: Bayern = 1,07 Liter :-))
Die Mass vom Volksfest ist also wahrscheinlich gar keine Mass.
ciao Bernd
Thomas Schreyegg <thomas.s...@stud.uni-regensburg.de> schrieb im
Beitrag <36530F...@stud.uni-regensburg.de>...
Oh Mann. Dann steht's jetzt wohl 2:1 fuer Nikon hier. Dafuer flieg ich
naechste Woche in Urlaub und tu gaaaannz viel fotografieren ueben um mein
Handicap auszugleichen.
ciao Bernd
--
it's the man, not the machine
> > ....Nein. Die 50E hat genau das auch, nur besser:
> >
> > 1 Rädchen direkt neben dem Auslösefinger für die Zeit
> >
> > 1 Rad direkt neben dem Daumen für die Blende
>
> Taeusche ich mich oder war es nicht so, dass dieses Rad erst aktiviert
> werden musste (durch Einstellen eines bestimmten Programms oder so?)? OK,
> die EOS ist in dieser Hinsicht relativ vorbildlich...
Direkt neben dem Rad ist ein Schalter, der bei mir permanent auf
'1' steht.
> Was hat das eigentlich alles noch mit dem Tod von Alexander Borell zu tun
> ?!? ;-)
Hmmmm, vielleicht könntest Du Dich Deiner MF-Kamera in Form einer
Grabbeigabe entledigen.
Andreas
>> 1 Rad direkt neben dem Daumen für die Blende
>>
>
>Taeusche ich mich oder war es nicht so, dass dieses Rad erst aktiviert werden musste
>(durch Einstellen eines bestimmten Programms oder so?)?
Dieses Rad hat zum einen einen gesonderten Einschalter, der sich
direkt darüber befindet und mit den relativ eindeutigen <g> Symbolen
"I" und "0" markiert ist. Damit man es nicht versehentlich verstellt,
während die Kamera vorm Bauch baumelt vermutlich ... lass ich aber
immer auf "I".
Sodann ist er erst aktiv, wenn es sinnvoll ist. Will sagen im
"M"eister-Mode, zur Blendenregelung. Bei Blenden-, Zeit- oder
Programmautomatik dient es stattdessen zur Belichtungskorrektur.
>Was hat das eigentlich alles noch mit dem Tod von Alexander Borell zu tun ?!? ;-)
Das frag ich mich auch inzwischen. Wahrscheinlich regeln wir grad auf
diesem Wege, wer sein Nachfolger wird <bg>
Friede seiner Asche.
Gruss, Radbert
>>Was hat das eigentlich alles noch mit dem Tod von Alexander Borell zu tun
?!? ;-)
>Das frag ich mich auch inzwischen. Wahrscheinlich regeln wir grad auf
>diesem Wege, wer sein Nachfolger wird <bg>
Genau so sieht das aus. Und gerade hier müßte sich doch würdiger Nachfolger
finden lassen. ;-)
Gruß
Jürgen
Wir koennen´s ja aufteilen. Ich wuerde gerne die Kummerkastenspalte
im GONG machen (war er da nicht auch taetig?). Wer spielt den
Einstellradfetischisten?
ciao,
Sebastian.
>Irgendwer, der immer nur Stammtischreden und populistisches
>Genörgel betreibt, von dem man aber noch nie selbstfotografierte
>Bilder gesehen hat ? Damit fallen alle BK-Teilnehmer und
>die mit eigener Homepage schon mal aus.
Und Briefkastentante muß er auch noch spielen. :-)
Gruß
Jürgen
TM> Ich frage mich manchmal, wer die vielen Programme eigendlich
TM> benützt?
Lassen wir die überflüssigen Motivprogramme außen vor, bleibt bei der 100
eine Knipsautomatik (ggf. automatische Blitzzuschaltung, keine Eingriffe),
eine Programmautomatik mit Eingriffsmöglichkeit, Blenden- und
Zeitautomatik sowie M. Diese 3 sowie ein P bieten auch viele MF-Kameras,
ohne daß das Luxus wäre - jeder Geschmack ist damit abgedeckt.
Der Rest, den Du vielleicht mit "Programmen" implizit auch meinst, sind
bei dieser Kamera fast ausnahmslos sinnvolle Zusatzfunktionen.
Und, ja, ich habe außer Blendenautomatik, der Anti-Rotaugenfunktion für
den internen Blitz, diversen CFs, A-TTL und natürlich ;-) den
Motivprogrammen sowie dem Nachführ-AF schon alles nutzen können, was die
Kamera bietet. Wer das nicht machen kann/will, möge halt ignorieren, was
er nicht braucht. Bei Canons Bedienkonzept eigentlich kein Problem...
Wer die EOS 100 trotzdem überfrachtet findet, der findet in mir einen
dankbaren Abnehmer. ;-)
TM> Wenn jemand die Bediehnung der Kamera wirklich 'blickt',
TM> interressiert er (oder sie) sich zumindest für das Fotografieren
TM> und kann oder will die eine oder andere Belichtungskorrektur, bzw.
TM> Blenden/Zeit Einstellung auch vornehmen. Der absolute Laie drückt
TM> (bzw. hat es eingestellt) sowieso nur auf P (ohne spezielles
TM> Motivprogramm). Also wozu sind die Programme eigendlich da?
Wer sich eine SLR kauft und unfähig ist, über P hinauszukommen, hat was
falsch gemacht.
--
RG> 1 noch dickeren Drehschalter zum einschalten (obwohl ich gestehen
RG> muß, das es etwas unintuitiv ist, daß zwischen der "AUS"-Stellung
RG> und der "M"-Stellung noch zwei andere Rastungen sind <g>)
Dann laß die Kamera permanent auf M stehen. Der zusätzliche Stromverbrauch
ist vernachlässigbar gegenüber dem in AUS.
RG> Ich überleg die ganze Zeit, wie ich meinen
RG> Eltern verkaufe, daß sie meiner Schwester unbedingt eine 500N mit
RG> 1,4/50 USM zu weihnachten schenken müssen, damit ich endlich ein
RG> kleines leichtes Zweitgehäuse habe.
... und Dir irgendwann das 50er zufällt, weil es als Nichtzoom verachtet
wird?
--
>Ich frage mich manchmal, wer die vielen Programme eigendlich benützt? Wenn jemand
>die Bediehnung der Kamera wirklich 'blickt', interressiert er (oder sie) sich
>zumindest für das Fotografieren und kann oder will die eine oder andere
>Belichtungskorrektur, bzw. Blenden/Zeit Einstellung auch vornehmen. Der absolute
>Laie drückt (bzw. hat es eingestellt) sowieso nur auf P (ohne spezielles
>Motivprogramm). Also wozu sind die Programme eigendlich da?
Also, ich kenne eigentlich mehr Leute, die die Programme nuetzen &
brauchen als umgekehrt... ;-)P
programmlos
Maria
------
To reply by mail please add "-" between "uni" and "frankfurt"
Sebastian Schmidt wrote:
Das mache ich!! Immer wieder - mit wachsender Begeisterung!!!
Alexander (nein, nicht Borell)
JGWv> Genau so sieht das aus. Und gerade hier müßte sich doch würdiger
JGWv> Nachfolger finden lassen. ;-)
Der steht schon lange fest, er kommt aus der Schweiz. ;-)
--
> >>Hi!
> >>
> >>Soeben in der Wochenendausgabe MM gelesen: Alexander Borell (Geretsried,
> >>Schriftsteller und Journalist) ist gestorben.
>
> Im Ernst: Als alle das Jubelgeschrei Anfang 80ziger anstimmten, weil
> die Kameras so toll "vollautomatisch" wurden, schrieb Borell, dass es
> bestimmt in Zukunft noch viel "vollautomatischere" Kameras geben
> werde, dass ein gutes Foto aber nicht von der Kamera, sondern von dem
> Fotografen dahinter gemacht wird. Recht hat er!
Wie wahr.
Mancher heute glaubt schon, dass das ja der Fotoapparat von
selbst erledigt;-)
Ich bin ja auch schon aelter:-) Kannte den Mann in frueheren
Jahren auch aus persoenlichen Briefwechseln zu Fotofragen.
Eine Briefanwort konnte schon mal Wochen daueren. Die Antwort kam
aber.
Ich weis nicht wie alt er nun gestorben ist, Fotobuecher habe ich
nicht mehr; jedenfalls hat er sich wohl mit dem Fortschritt etwas
schwer getan.
Nicht gut fand ich, wie man ihn, wenn ueberhaupt, (im
journalistischen Bereich) in der Vergangenheit manchmal etwas von
oben herab nachsichtig belaechelt hat.
Wie sagt man noch: ".... er war ein Mann der alten Schule."
--
gruss vom oldman
Helmut Schulte schrieb
>Nicht gut fand ich, wie man ihn, wenn ueberhaupt, (im
>journalistischen Bereich) in der Vergangenheit manchmal etwas von
>oben herab nachsichtig belaechelt hat.
Lag wohl auch daran, daß er einige technische Dinge selbst von oben herab
pauschal schlecht gemacht hat und das auch recht grantlig und oberlehrerhaft
verpackte. Sein Fachwissen und seine Erfahrung wurde immer arg davon
überdeckt.
Sicher sind technische Verbesserungen kein Allheilmittel gegen Fehler, keine
Garantie für gute Arbeit und auch nicht immer wirklich sinnvoll. Aber vieles
ist richtig eingesetzt nicht schlecht. Als Brillenträger möchte ich zum
Beispiel keinen AF missen. Ja ja, es gibt tolle Korrekturlinsen mit
Dioptrienausgleich für teures Geld. Aber wehe es benutzt im Hobbybereich
jemand mal die Kamera mit, wie es im Urlaub an der Tagesordnung sein dürfte.
Technische Verbesserungen, die längst ausgereift und alltagstauglich sind,
nach wie vor mit den gleichen Argumenten, wie in der Anfangszeit zu
"belächeln", wirkt auf Dauer nicht überzeugend.
>Wie sagt man noch: ".... er war ein Mann der alten Schule."
Leider hat er aber sehr viel mehr kritisiert, als selbst mit eigenen
Arbeiten überzeugt. Das hatte dann die von dir oben beschriebene Wirkung.
Erfahrung ist eine tolle Sache. Ich sehe aber sehr oft, wie schwer sich
gerade ältere tun, wenn sie sich bei ihrem PC von jüngeren sagen lassen
müssen, wo sie lieber nicht's verstellen sollten. Da redet man oft gegen
Wände, selbst wenn die genau wissen, daß man auf dem Gebiet über 12 Jahre
mehr Erfahrung hat. Um Himmels Willen, bloß nicht von einem jüngeren etwas
vormachen lassen. Je höher der Bildungsstand und je ausgeprögter die
Persönlichkeit, desto unmöglicher ist es, denen das zu erklären, worum sie
selbst gebeten haben.
Bitte beziehe es nicht auf dich. Ich spreche nur von Eindrücken, die ich mit
vielen anderen immer wieder mache.
Alexander Borell hat für immer auf seine besondere Weise den
Generationenkonflikt quasi personifiziert. Ich wäre mit ihm sicher nicht
grün geworden, weil er sich wohl nie damit zufrieden gegeben hätte, wenn
man seinen Standpunkt zwar akzeptiert, aber trotzdem lieber mit anderen
Geräten arbeitet.
Bye
Jürgen
> alte deutsche Fluessigkeitsmasse:
>
> 1 Maß: Bayern = 1,07 Liter :-))
> Die Mass vom Volksfest ist also wahrscheinlich gar keine Mass.
Du assoziierst nun hoffentlich nicht Bayern und Volksfest!?
Damit würdest alle süddeutschen Stämme gegen Dich aufbringen.
Volksfest -> Stuttgart | München -> Oktoberfest
> Ich weis nicht wie alt er nun gestorben ist, Fotobuecher habe ich
> nicht mehr; jedenfalls hat er sich wohl mit dem Fortschritt etwas
> schwer getan.
Im Gegenteil hat er, seit ich ihn (aus der Zeitung) *kenne*, sein
Publikum dadurch verblüfft, daß er jeglichen technischen Fortschritt
ziemlich unkritisch begrüßt und teilweise kampagnenmäßig befördert hat.
Erinnert sei nur an die gescheiterte Aktion, alte, einsame Menschen zu
CB-Funk-Nutzern machen zu wollen. Das war technisch und inhaltlich
Unfug. Aber er hat wenigstens was bewegt /-)
De mortui nil nisi bene (nichts über die Toten, es sei denn, es ist
etwas Gutes).
Ich möchte an dieser Stelle den Hinterbliebenen von AB mein ehrliches
Beileid aussprechen. Hier hat ein Mann die Szene verlassen, der für
viele Jahrzehnte die Publizistik zu Fotothemen vorangetrieben hat.
Allein dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung - auch aus dieser NG.
Benedikt
>Ich möchte an dieser Stelle den Hinterbliebenen von AB mein ehrliches
>Beileid aussprechen. Hier hat ein Mann die Szene verlassen, der für
>viele Jahrzehnte die Publizistik zu Fotothemen vorangetrieben hat.
>Allein dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung - auch aus dieser NG.
Auch wenn ich seine Kolumne nicht sehr oft gelesen habe, da ich
sie für verschwendeten Platz hielt, schließe ich mich Benedikt
an.
--
cul8er
Ralf
-----------------------------------------------------------
Ralf Nöhmer, Aurich
Homepage : http://spot.fho-emden.de/gast/foto/index.htm
FAQ d.r.f.: http://spot.fho-emden.de/gast/foto/faq/drf.htm
Bildkritik: http://spot.fho-emden.de/gast/foto/bk/indexbk.htm
> Im Gegenteil hat er, seit ich ihn (aus der Zeitung) *kenne*, sein
> Publikum dadurch verblüfft, daß er jeglichen technischen Fortschritt
> ziemlich unkritisch begrüßt und teilweise kampagnenmäßig befördert hat.
Nicht nur da. Als technikfeindlich wuerde ich ihn auch in CoFo nun
wirklich nicht einschaetzen.
> De mortui nil nisi bene
Latinum ist schon was her, wie ?-)
> Ich möchte an dieser Stelle den Hinterbliebenen von AB mein ehrliches
> Beileid aussprechen. Hier hat ein Mann die Szene verlassen, der für
> viele Jahrzehnte die Publizistik zu Fotothemen vorangetrieben hat.
> Allein dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung - auch aus dieser NG.
Also, als ich mit der Fotografie anfing (spaete Siebziger), war AB einer
der Gruende dafuer, mein knappes Taschengeld in CoFo zu investieren.
Was er schrieb, war eben... anders, und wenn auch spaeter nicht immer
so ganz korrekt, so doch wenigstens unterhaltsam.
In diesem Sinne,
Dieter
Ob es tatsaechlich stimmt weiss ich nicht, aber er hat auch mal behauptet
dass die abblendbare Diaprojektor-Objektiven mehr oder weniger ihm zu
verdanken sind, weil er bei verschiedene Hersteller immer wieder darauf
gedraengt hatte....Braun war der erste, und er hat es damals als
persoenlicher Zieg angedeutet....:-))
--
Bye,
Willem-Jan Markerink
The desire to understand
is sometimes far less intelligent than
the inability to understand
<w.j.ma...@a1.nl>
[note: 'a-one' & 'en-el'!]
> > De mortui nil nisi bene
>
> Latinum ist schon was her, wie ?-)
Es muß "nihil" heißen, n'est-ce c'est pas?
Benedikt
oder gar mortuis ?
Walter
It takes me back...
Dietmar Langenohl
da aergere ich mich immer wieder wenn ich doppelte oder dreifache
Postings sehe.
Nun das mir :-((
Dabei ist mir vollkommen unklar, wie das ueberhaupt moeglich war.
Aber das ist ein anderes Thema.
--
gruss vom oldman