Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Hapo 66-E und der Klappkamera-Virus

647 views
Skip to first unread message

Florian Weber

unread,
Sep 30, 2002, 3:42:09 AM9/30/02
to
Moin,

jetzt hats mich auch erwischt. Habe ne Hapo 66-E mit Enna Haponar
1:4,5/7,5 und Pronto-Verschluss (?) für 10 Euro aufm Flohmarkt erstanden.
Das Dingens scheint einen Mischbildentfernungsmesser eingebaut zu haben.
Es lassen sich die Zeiten 1/200, 1/100, 1/50, 1/25 und B einstellen -
Blendewerte 4,5 - 5,6 - 8 - 11 - 16 - 22 (Tärfenschiefenskala geht bis
16).

Sieht ein bisserl trüb im Sucher aus, ist das normal (leicht bräunlich)?
Ansonsten funktioniert das Bildzählwerk und der Selbstauslöser nicht. Soll
mich aber nicht daran hindern, selbst Hand anzulegen. Was ist den von dem
Objektiv zu halten... wieviel Linsen hat es? Der cm-Brennweitenangabe zu
Folge scheint die Hapo einige Jahre auf dem Buckel zu haben. Wie komme ich
an den Selbstauslösermechanismus ran?

Fragen über Fragen...

Gruß,

Florian Weber

--
Die Natur ist farbig, zumindest am Tag, und das ist gut so.
R. Sch. in DRF.


Winfried Buechsenschuetz

unread,
Sep 30, 2002, 4:17:06 AM9/30/02
to
Eins vorweg: Ein Spitzenprodukt hast Du da nicht vor Dir, aber
wenigstens hat man Dir keinen Spitzenpreis abgeknöpft. Ich hatte mir
auch mal eine zugelegt, um sie mit der Isolette III zu vergleichen.
Mittlerweile hab ich beide nicht mehr, aber rat mal, welche ich zuerst
wieder loswerden wollte... Eigentlich ist es eine etwas (um den
gekuppelten E-Messer) abgespeckte Version der Vorkriegs-Super-Baldax
der Balda-Werke (damals Dresden, später und heute noch Bünde/Westf.).

Wenn der Pronto-Verschluß überhaupt noch tut, hast Du schon mal Glück.
Öffnen des Verschlusses siehe

http://www.rolandandcaroline.co.uk

wo die Prozedur für den sehr ähnlichen Verschluß der Agfa Isolette
beschrieben ist, da steht auch der Wegweiser zum
Selbstauslöser-Hemmwerk.

Der Sucher sollte nicht so arg bräunlich sein. Leichte Tönung ist bei
E-Messern normal (wg. halbtransparenten Spiegel), Reinigung auch von
innen bringt meist einiges. Aber bitte nicht den halbdurchlässigen
Spiegel abwischen, sonst hattest Du einen E-Messer.

Das Objektiv ist abgeblendet brauchbar, bei Bl. 3.5 wirst Du nicht
viel Scharfes sehen.

Das Bildzählwerk der Hapo66E - das ist ne Sache für sich, weil es kein
echtes Zählwerk ist. Nachdem Du den Film eingelegt und auf 1
vorgespult hast (rotes Fenster), mußt Du erstmal den kleinen Hebel
unterm Transportknopf zur Seite drücken und den Transportknopf
rückwärts drehen, bis die Anzeige auf 1 steht. Zum Filmtransport mußt
Du den Knopf auch erstmal rückwärts bis zum Anschlag drehen, dann
vorwärts, bis die Anzeige umspringt, und dann weiter vorwärts rödeln,
bis die nächste Bildnummer im roten Fenster erscheint. Wenn Du - wie
sonst gewohnt - nur vorwärts drehst, springt die Bildnummer nicht um
(und die Doppelbelichtungssperre bleibt auch drin). Falls Du das
Oberteil abnimmst, um innen zu putzen: der Transportknopf ist (wg.
Ratschenmechanismus) ziemlich fummelig wieder aufzusetzen. Falls das
Bildzählwerk tatsächlich irgendwie gestört sein sollte, laß es am
besten so und geh weiter nach dem roten Fenster (das Du für korrekten
Transport eh brauchst).

Aber Vorsicht: in den alten Klappkameras ist tatsächlich ein
unentdeckter Virus drin, der in Dein Hirn eindringt und es zwingt,
sich künftig nach weiteren Exemplaren umzusehen...

Winfried Büchsenschütz (auch drunter leidend)

Florian Weber

unread,
Sep 30, 2002, 5:02:49 AM9/30/02
to
"Winfried Buechsenschuetz" <w-buechs...@web.de> schrieb im
Newsbeitrag news:a547ca8.02093...@posting.google.com...

> Wenn der Pronto-Verschluß überhaupt noch tut, hast Du schon mal Glück.
> Öffnen des Verschlusses siehe http://www.rolandandcaroline.co.uk

Auf Sichtkontrolle laufen die Zeiten. Verschluss und Blende sehen sehr gut
aus. Die Linsen sind auch klar und ohne Kratzer.

> Der Sucher sollte nicht so arg bräunlich sein. Leichte Tönung ist bei
> E-Messern normal (wg. halbtransparenten Spiegel), Reinigung auch von
> innen bringt meist einiges. Aber bitte nicht den halbdurchlässigen
> Spiegel abwischen, sonst hattest Du einen E-Messer.

Gut das ich das jetzt weiß. Hab mir die Innereien eben mal angeschaut. Die
Feder für die Doppelbelichtungssperre schwächelt, außerdem ist der
Umlenkspiegel (nicht der halbdurchlässige Spiegel) vom E-Messer nicht mehr
da, wo er sein soll. Auf den E-Messer kann ich aber erstmal verzichten.

> Das Bildzählwerk der Hapo66E - das ist ne Sache für sich, weil es kein
> echtes Zählwerk ist. Nachdem Du den Film eingelegt und auf 1
> vorgespult hast (rotes Fenster),

Jetzt hat das Fensterlein auch einen Sinn ;o)

> Falls das Bildzählwerk tatsächlich irgendwie gestört sein sollte, laß
> es am besten so und geh weiter nach dem roten Fenster (das Du
> für korrekten Transport eh brauchst).

Ist es doch nicht. Ich hatte angenommen, das dieser Hebel in der Nähe vom
Transportknopf so´ne Art Rückholfunktion hat. Aber es muss wohl eine neue
Feder für die Doppelbelichtungssperre her.


Gruß,

Florian Weber


Winfried Buechsenschuetz

unread,
Sep 30, 2002, 9:13:25 AM9/30/02
to
"Florian Weber" <floria...@indramat.de> wrote in message news:<an8vb0$4o...@sunny.mannesmann.de>...

> Was ist den von dem
> Objektiv zu halten... wieviel Linsen hat es?

Ich vergaß: Standard-Dreilinser, leider nicht einer der besten.
Lichtstärke 3.5 eher prospekttauglich. Enna hat auch ein paar gute
Sachen fabriziert, das Haponar gehört nicht unbedingt dazu (war aber
bei Schneider und Rodenstock ähnlich, die hatten auch
Dreilinser-Scherben im Programm).

> Der cm-Brennweitenangabe zu
> Folge scheint die Hapo einige Jahre auf dem Buckel zu haben.

Kann mich nicht erinnern, ob bei meiner Angabe in cm oder mm war.
cm-Angabe war eigentlich eher in Vorkriegszeiten üblich, die Hapo66E
ist aber eindeutig aus den frühen 50ern. Die Hapo66 (ohne E und ohne
Entfernungsmesser und anscheinend seltener zu finden) kam übrigens
wieder aus einer anderen Schmiede (Dacora), unter dem Hapo-Namen
findet man fast alle deutschen Kleinhersteller der 50er wieder (das
meiste stammte allerdings wie die 66E von Balda).

Winfried Büchsenschütz

Winfried Buechsenschuetz

unread,
Sep 30, 2002, 9:19:55 AM9/30/02
to
"Florian Weber" <floria...@indramat.de> wrote in message news:<an9428$5g...@sunny.mannesmann.de>...

> Die
> Feder für die Doppelbelichtungssperre schwächelt,

Vielen der Doppelbelichtungssperren-Mechanismen merkt man deutlich an,
daß sie nachträglich reinkonstruiert wurden, sie sind oft recht
wacklig. Du kannst evtl. ein paar Windungen der Feder abkneifen und
die dann letzte Windung rechtwinklig abbiegen (als Öse), dann ist sie
etwas strammer. Manchmal hilft auch ein winziges Tröpfchen (notfalls
Nähmaschinen-)Öl an den div. Gelenken und Lagerungen.

> außerdem ist der
> Umlenkspiegel (nicht der halbdurchlässige Spiegel) vom E-Messer nicht mehr
> da, wo er sein soll.

Wo denn? Abgefallen oder was? Läßt sich mit Sekundenkleber wieder
festpappen, danach ist allerdings Neujustierung angesagt. Irgendwo an
dem Hebel, der auf dem Einstellrad (innen) aufliegt, war da glaub ich
ein Schräubchen.

> Auf den E-Messer kann ich aber erstmal verzichten.

Er ist auch nicht so supertoll, aber manchmal ganz nützlich.

> Jetzt hat das Fensterlein auch einen Sinn ;o)

Echte Bildzählwerke waren recht selten vertreten, da sie einen
wesentlich komplizierteren Transportmechanismus verlangen.

Ach ja: Willkommen im Club...

Winfried Büchsenschütz

Florian Weber

unread,
Sep 30, 2002, 9:24:17 AM9/30/02
to
"Winfried Buechsenschuetz" <w-buechs...@web.de> schrieb im
Newsbeitrag news:a547ca8.02093...@posting.google.com...

> > Was ist den von dem


> > Objektiv zu halten... wieviel Linsen hat es?
>
> Ich vergaß: Standard-Dreilinser, leider nicht einer der besten.
> Lichtstärke 3.5 eher prospekttauglich. Enna hat auch ein paar gute
> Sachen fabriziert, das Haponar gehört nicht unbedingt dazu (war aber
> bei Schneider und Rodenstock ähnlich, die hatten auch
> Dreilinser-Scherben im Programm).

Korrektur... es ist ein 1:4,5/7,5. Trotzdem eins der schlechteren Sorte?

Gruß,

Florian *denkt schon über einen Nachfolger nach* Weber


Erich A. Kremer

unread,
Sep 30, 2002, 9:29:11 AM9/30/02
to
Hallo,

>
>Ach ja: Willkommen im Club...

Von mir auch ein herzliches Willkommen!

Habe in den vergangenen zwei Wochen an mehreren Vormittagen in Hann.Münden mit
der Isolette fotgrafiert. Man geht ganz einfach viel bewusster und
nachdenklicher an das Motiv heran damit. Und dann, *klapp-schwupp* steckt sie
wieder in der Jackentasche.
--

Gruss,
EAK
___________________________________

http://www.eak-fotografie.com

Michael Hulsch

unread,
Sep 30, 2002, 9:37:36 AM9/30/02
to

"Winfried Buechsenschuetz" <w-buechs...@web.de> schrieb im
Newsbeitrag news:a547ca8.02093...@posting.google.com...

> wieder aus einer anderen Schmiede (Dacora), unter dem Hapo-Namen


> findet man fast alle deutschen Kleinhersteller der 50er wieder (das
> meiste stammte allerdings wie die 66E von Balda).
>

Hi

ist "Hapo" nicht die Abkürzung von HA(nsHeinz)PO(rst). Ich hab
Hapo-Kameras bis dato jedenfalls nur in Porst-Katalogen gefunden.
Die hatten damals schon "günstige" Kameras für sich bauen lassen, die
sie dann vertrieben haben.

Gruß Michael


Florian Weber

unread,
Sep 30, 2002, 9:42:33 AM9/30/02
to
"Winfried Buechsenschuetz" <w-buechs...@web.de> schrieb im
Newsbeitrag news:a547ca8.02093...@posting.google.com...

> > außerdem ist der Umlenkspiegel (nicht der halbdurchlässige Spiegel)


> > vom E-Messer nicht mehr da, wo er sein soll.

> Wo denn? Abgefallen oder was? Läßt sich mit Sekundenkleber wieder
> festpappen, danach ist allerdings Neujustierung angesagt. Irgendwo an
> dem Hebel, der auf dem Einstellrad (innen) aufliegt, war da glaub ich
> ein Schräubchen.

Verloren gegangen. Die Frontgläschen im Sucher und Mischbildfenster sind
auch nicht mehr vorhanden. Hm, vielleicht ein Stückchen Spiegel
zurechtbasteln. Ob dann der Justierweg ausreicht... schau´n wir mal.
Übrigens... man muss an der Rückseite der Kamera nur ein Abdeckschräubchen
abschrauben. Dann kann man den E-Messer bequem justieren.

Die Kamera schaut so aus, als hätte da jemand sein Bastlergeschick testen
wollen. Man erkennt das an der Auslöseübertragung - sie wurde recht
unprofessionell repariert (aber es geht ;-)

> Ach ja: Willkommen im Club...

Huch, nett seid Ihr auch noch. Ich drücke das Durchschnittsalter mit
meinen Alter von 25 Jahren sicher deutlich, oder? ;o)

Gruß aus dem Spessart,

Florian Weber


Winfried Buechsenschuetz

unread,
Sep 30, 2002, 10:03:31 AM9/30/02
to
Ist schon richtig, HAPO war früher der Markenname etlicher von
Photo-Porst vertriebener Kameras (Abkürzung von HAns POrst, dem Vater
von HaNNsheinz Porst, der die Firma dann nach großer Blüte in die
Pleite geritten hat - kürzlich war auch der Rest am Ende). Er hat aber
weniger 'für sich bauen lassen', die meisten Modelle waren (oft
abgespeckte) Kameras der Hersteller Dacora, Regula und Balda. Da
abgespeckt, konnte er dann mit zumindest ähnlichen Features einiges
billiger sein, aber wenn man genau hinguckt, merkt man, wo gespart
wurde (bei der 66E z.B. am nicht mehr gekuppelten E-Messer und
Verschluß - der Pronto wurde damals eher bei simpleren Kameras
eingesetzt, die normalen hatten Prontor-Verschlüsse mit 1sec bis
1/200). Außerdem waren die genannten Hersteller, denen damals schon
der Wind entgegenwehte, froh, wenn sie ihre nicht mehr so ganz
taufrischen Modelle an Porst loswerden konnten.

Porst hat in der Zeit aber auch andere Hersteller vertrieben, in
Katalogen aus den 50ern findet man auch u.a. Agfa (meines Vaters
Silette stammt auch von Porst) und Leitz, die durch 'ein kleines
Fünftel Anzahlung' etwas erschwinglicher wurden. War so etwas wie der
Foto-Br*nk*er der 50er, allerdings wurde der Kundendienst recht groß
geschrieben - angeblich hat Hannsheinz Porst einen Großteil der
Kundenpost selbst beantwortet.

Später hat Porst die Resteverwertung u.a. mit der Vermarktung der
Fuji-SLRs fortgesetzt.

Winfried Büchsenschütz

Winfried Buechsenschuetz

unread,
Sep 30, 2002, 1:53:39 PM9/30/02
to
"Florian Weber" <floria...@indramat.de> wrote in message news:<an9jcf$5g...@sunny.mannesmann.de>...


> Korrektur... es ist ein 1:4,5/7,5. Trotzdem eins der schlechteren Sorte?

Stammt wohl noch aus der Zeit, wo sich das Haponar wohlweislich auf
f/4.5 beschränkte. Denke aber trotzdem, daß es in der Leistung
gegenüber einigen 'guten' Dreilinsern (z.B. Agfa Apotar, Meyer
Trioplan - jedenfalls Nachkrieg - und Zeiss-Ikon Novar) abfällt. Mach
Dir aber nix draus, blend ein bißchen ab, dann kannst Du auch damit
akzeptable Resultate bekommen.

Die Lichtstärke macht mich im Zusammenhang mit der Brennweitenangabe
in cm etwas stutzig. Sollte es sich evtl. noch um Restposten aus der
Vorkriegszeit handeln? Jedenfalls ist Dein Exemplar vermutlich etwas
älter als meins war.


>
> Gruß,
>
> Florian *denkt schon über einen Nachfolger nach* Weber

Ca. 5 min vor dem Schreiben dieser Zeile hat der Virus die
Blut-Hirn-Schranke überwunden. Du mußt in Zukunft mit folgendem
rechnen:

- Kramen nach Rollfilmen in abseitigen Regalen im Großmarkt
- Umherirren mit unstetem Blick auf Flohmärkten, willenloses Zurennen
auf alte flache Ledertaschen

Gibt es eine Heilung?

Winfried Büchsenschütz

Winfried Buechsenschuetz

unread,
Sep 30, 2002, 2:00:04 PM9/30/02
to
"Florian Weber" <floria...@indramat.de> wrote in message news:<an9ken$5g...@sunny.mannesmann.de>...

> Verloren gegangen. Die Frontgläschen im Sucher und Mischbildfenster sind
> auch nicht mehr vorhanden. Hm, vielleicht ein Stückchen Spiegel
> zurechtbasteln. Ob dann der Justierweg ausreicht... schau´n wir mal.

Muß aber ein oberflächenbeschichteter Spiegel sein, sonst kommt es zu
deutlichen Doppelbildern im Meßfeld. Kann man oft aus alten Kameras
mit Leuchtrahmensucher (und zwar der Version mit extra mattiertem
Fenster) ausschlachten und mit Glasschneider vorsichtig zuschneiden.
Größe ist nicht sehr wichtig, solange es unterm Sucherdeckel nicht
allzueng zugeht. Verstellweg reicht bei richtigem Einkleben aus.
Manche alten Kameras haben allerdings richtige Halterungen mit (aus
Blech gestanzten) Führungsnuten, da muß der Spiegel reinpassen, d.h.
er darf dann nicht viel dicker sein als der alte.

> Übrigens... man muss an der Rückseite der Kamera nur ein Abdeckschräubchen
> abschrauben. Dann kann man den E-Messer bequem justieren.
>
> Die Kamera schaut so aus, als hätte da jemand sein Bastlergeschick testen
> wollen. Man erkennt das an der Auslöseübertragung - sie wurde recht
> unprofessionell repariert (aber es geht ;-)

Kommt öfter vor. An meiner CertoSix hatte sich auch schon mal ein
Grobschmied versucht, aber selbst das hat die Kamera gut überlebt...


>
> > Ach ja: Willkommen im Club...
>
> Huch, nett seid Ihr auch noch. Ich drücke das Durchschnittsalter mit
> meinen Alter von 25 Jahren sicher deutlich, oder? ;o)

Jetzt schicken sie schon die Kinder...

Winfried Büchsenschütz (bekennender 'alter Sack')

Ach ja, irgendwann im Herbst gibts auch in Gelnhausen eine
Mini-Fotobörse (anläßlich der dortigen Fototage, mit Bilderschau und
so). War vor 2 Jahren mal da, fands aber nicht toll, was aber auch
daran gelegen haben kann, daß ich aus verschiedenen Gründen eh mies
drauf war.

Winfried Buechsenschuetz

unread,
Sep 30, 2002, 3:22:12 PM9/30/02
to
"Florian Weber" <floria...@indramat.de> wrote in message news:<an9ken$5g...@sunny.mannesmann.de>...

> Gruß aus dem Spessart,

Habe gerade gesehen, daß die Gelnhäusener Fototage schon im April
waren, hab das wahrscheinlich mit denselben in Maintal-Bischofsheim
verwechselt, wo eine ähnlich große Börse stattfindet (bei beiden
dürften die Verkäufer weit in der Überzahl sein).

Die nächste nennenswerte in Spessart-Nähe ist am 01.12. in Darmstadt.
Zwischendurch ist noch eine in Frankfurt, aber wenn da so viel los ist
wie letztich in Ffm-Bergen-Enkheim, lohnt sich die Anfahrt wohl kaum.

Winfried Büchsenschütz

Winfried Buechsenschuetz

unread,
Oct 1, 2002, 5:36:26 AM10/1/02
to
"Florian Weber" <floria...@indramat.de> wrote in message news:<an9ken$5g...@sunny.mannesmann.de>...

> Verloren gegangen. Die Frontgläschen im Sucher und Mischbildfenster sind
> auch nicht mehr vorhanden.

Kann man durch fast beliebiges dünnes Glas ersetzen: altes UV-Filter,
Tiffanyglas, am besten sind Mikroskop-Objektträger, da braucht man
nicht soviel mit dem Glasschneider rumschnippeln.

Winfried Büchsenschütz

ulrich engel

unread,
Oct 1, 2002, 3:38:36 PM10/1/02
to

Winfried Buechsenschuetz schrieb:


> "Florian Weber" <floria...@indramat.de> wrote in message news:<an9jcf$5g...@sunny.mannesmann.de>...
>
>
>>Korrektur... es ist ein 1:4,5/7,5. Trotzdem eins der schlechteren Sorte?
>
>
> Stammt wohl noch aus der Zeit, wo sich das Haponar wohlweislich auf
> f/4.5 beschränkte. Denke aber trotzdem, daß es in der Leistung
> gegenüber einigen 'guten' Dreilinsern (z.B. Agfa Apotar, Meyer
> Trioplan - jedenfalls Nachkrieg - und Zeiss-Ikon Novar) abfällt. Mach
> Dir aber nix draus, blend ein bißchen ab, dann kannst Du auch damit
> akzeptable Resultate bekommen.

Eben. Laß ihn das doch einfach alles selbst ausprobieren. Da muß er
durch ;).


>>Florian *denkt schon über einen Nachfolger nach* Weber
>
>
> Ca. 5 min vor dem Schreiben dieser Zeile hat der Virus die
> Blut-Hirn-Schranke überwunden. Du mußt in Zukunft mit folgendem
> rechnen:
>
> - Kramen nach Rollfilmen in abseitigen Regalen im Großmarkt
> - Umherirren mit unstetem Blick auf Flohmärkten, willenloses Zurennen
> auf alte flache Ledertaschen
>
> Gibt es eine Heilung?

Sofort für 5KiloEuro auf Digital umsteigen! Dann biste eh pleite.

mfg u.e.


ulrich engel

unread,
Oct 1, 2002, 3:42:43 PM10/1/02
to

Michael Hulsch schrieb:

Ja klar. Wir wissen bloß nicht, ob schon Hans P. oder erst HannsHeinz P.
mit dieser Namensgebung angefangen hat. Es gibt neben den diversen Hapos
auch -- für die Stilbewußten und/oder Blitzfreunde unter uns -- auch
ganz niedliche Hapotröne. Die taugen sogar was.

mfg u.e.

Winfried Buechsenschuetz

unread,
Oct 2, 2002, 2:07:29 AM10/2/02
to
ulrich engel <uen...@uengel.de> wrote in message news:<3D99FAB3...@uengel.de>...

> Ja klar. Wir wissen bloß nicht, ob schon Hans P. oder erst HannsHeinz P.
> mit dieser Namensgebung angefangen hat.

Die erste mir bekannte Hapo-Kamera ist die Hapo45 (6x9-Klappkamera)
aus der Vorkriegszeit. Da Hannsheinz Porst in der letzten
Fernsehsendung so um die 75 war, dürfte er damals noch mit der Trommel
um den Weihnachtsbaum gezogen sein. Namensgebung nach HAns POrst daher
wahrscheinlicher.

Winfried Büchsenschütz

Michael Hulsch

unread,
Oct 2, 2002, 3:58:05 AM10/2/02
to

"ulrich engel" <uen...@uengel.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D99F9BC...@uengel.de...
>
>
> Winfried Buechsenschuetz schrieb:

> > Gibt es eine Heilung?
>
> Sofort für 5KiloEuro auf Digital umsteigen! Dann biste eh pleite.
>

Er sprach von "Heilung" nicht von "Heulung" (den alten Kameras
nachheulen)

Gruß Michael


0 new messages