Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Wie werden Dialoge im Film gedreht?

10 views
Skip to first unread message

Markus Fuenfrocken

unread,
Mar 14, 2013, 3:27:26 AM3/14/13
to
Hallo,


aus der Rubrik "eigentlich wurscht, hat mich aber schon immer
interessiert" folgende Frage:

Jeder kennt aus Filmen die ᅵblichen Dialogszenen, wenn sich zwei
Protagonisten von Angesicht zu Angesicht gegenᅵberstehen und
diskutieren/reden/streiten. Man sieht dabei meist nur das Gesicht des
Sprechenden, vom Zuhᅵrer sieht man nur den Hinterkopf. Wechselt der
Sprecher, wechselt idR auch die Perspektive umgekeht, d.h. man sieht nun
nur noch den Hinterkopf des vorherigen Sprechers. Solche Dialoge dauern
manchmal recht lang und die Ansicht wechselt stᅵndig hin und her.

Wie wird sowas idR gedreht?
- mit zwei oder mehr Kameras in einem Rutsch mit den echten
Schauspielern, wobei eines Kamera jeweils auf das Gesicht eines
Schaupsieler gerichtet ist

oder

- die Dialogzeilen jedes Schauspieler werden separat gedreht, wobei der
"Zuhᅵrer" evtl. gar nicht der echte Schauspieler des Zuhᅵrers im Film
ist, sondern u.U. einfach nur ein Komparse oder "Dummy" (man sieht ja eh
nur den Hinterkopf, ist egal wer da steht)

Wahrscheinlich werden beide Methoden eingesetzt, aber meine Vermutung
ist, dass Methode 2 deutolich hᅵufiger zum Einsatz kommt, weil
kontrollierbarer.

Gibt es fᅵr solche oder ᅵhnliche Detailfragen zum Thema Filmproduktion
eigentlich eine gute Webseite oder Forum?

Gruᅵ,
Markus

Jon J Panury

unread,
Mar 14, 2013, 7:29:04 AM3/14/13
to
Markus Fuenfrocken <mar...@fuenfrocken.de> schrieb:

<Dialogregie>

>Gibt es für solche oder ähnliche Detailfragen zum Thema Filmproduktion
>eigentlich eine gute Webseite oder Forum?

Ich vermute, dass dieses Thema in den ersten Semestern an einer
Filmhochschule behandelt wird. Es gibt wahrscheinlich sogar richtige
Standardwerke, mehr oder weniger wissenschaftlich durchdrungen, bis
hin zu Werkstattbüchern von Praktikern (Kameraleute, Regisseure), die
ein learning-by-doing begleiten.

Sowas kann dann natürlich auch "ins Web gestellt" werden.

Manfred Polak

unread,
Mar 14, 2013, 9:15:54 AM3/14/13
to
Jon J Panury schrieb:

>>Gibt es für solche oder ähnliche Detailfragen zum Thema Filmproduktion
>>eigentlich eine gute Webseite oder Forum?
>
>Ich vermute, dass dieses Thema in den ersten Semestern an einer
>Filmhochschule behandelt wird. Es gibt wahrscheinlich sogar richtige
>Standardwerke, mehr oder weniger wissenschaftlich durchdrungen, bis
>hin zu Werkstattbüchern von Praktikern (Kameraleute, Regisseure), die
>ein learning-by-doing begleiten.

Wenn es auf Englisch sein darf, wird gern "Film Art: An Introduction"
(inzwischen in der x-ten Auflage) von Bordwell & Thompson genommen.

>Sowas kann dann natürlich auch "ins Web gestellt" werden.

Zum Thema Filmmontage z.B. diese beiden Texte von Hans Beller, die
sich teilweise überschneiden:

http://www.mediaculture-online.de/Film.117+M5e9d4ef95a0.0.html
http://www.mediaculture-online.de/Film.117+M5907359333f.0.html

Siehe insbesondere die Abschnitte zum 180°-Prinzip.


Manfred
--
Das Arbeiterkollektiv und der gerechte Mord
http://whoknowspresents.blogspot.de/2013/02/das-arbeiterkollektiv-und-der-gerechte.html

Manfred Polak

unread,
Mar 14, 2013, 9:05:30 AM3/14/13
to
Markus Fuenfrocken schrieb:

>Jeder kennt aus Filmen die üblichen Dialogszenen, wenn sich zwei
>Protagonisten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und
>diskutieren/reden/streiten. Man sieht dabei meist nur das Gesicht des
>Sprechenden, vom Zuhörer sieht man nur den Hinterkopf. Wechselt der
>Sprecher, wechselt idR auch die Perspektive umgekeht, d.h. man sieht nun
>nur noch den Hinterkopf des vorherigen Sprechers. Solche Dialoge dauern
>manchmal recht lang und die Ansicht wechselt ständig hin und her.

Das nennt man "Schuss - Gegenschuss" bzw. "shot - reverse shot" oder
"shot - countershot", und es ist das klassische Hollywoodverfahren für
Dialoge (dort schon in den 1910er Jahren entwickelt). Die Einstellung,
wenn man von der näheren Person den Hinterkopf sieht, heißt "over-
shoulder shot". Natürlich kann man Dialoge auch ganz anders inszenieren.

>Wie wird sowas idR gedreht?
>- mit zwei oder mehr Kameras in einem Rutsch mit den echten
>Schauspielern, wobei eines Kamera jeweils auf das Gesicht eines
>Schaupsieler gerichtet ist
>
>oder
>
>- die Dialogzeilen jedes Schauspieler werden separat gedreht, wobei der
>"Zuhörer" evtl. gar nicht der echte Schauspieler des Zuhörers im Film
>ist, sondern u.U. einfach nur ein Komparse oder "Dummy" (man sieht ja eh
>nur den Hinterkopf, ist egal wer da steht)

Es ist tatsächlich beides möglich, aber ich weiß nicht, wie sich das
zahlenmäßig aufteilt.

>Gibt es für solche oder ähnliche Detailfragen zum Thema Filmproduktion
>eigentlich eine gute Webseite oder Forum?

Ich kenne keine Seite, die hier besonders herausragend wäre, aber man
findet diverse Seiten mit Glossaren etc. Kleine Auswahl zum Thema:

http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=320
http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=5158
http://ods3.schule.de/schulen/gvb/GvB/Hauptmenu/Fachbereiche/Deutsch/Video-Glossar/Schuss.htm
http://www.mediamanual.at/mediamanual/leitfaden/filmgestaltung/grundelemente/sprache_des_films/schu01.php
http://www.zehn.de/der-schuss-gegenschuss-88763-3
Message has been deleted

Tim Landscheidt

unread,
Mar 14, 2013, 1:32:59 PM3/14/13
to
Michael 'Mithi' Cordes <mithr...@news-2013-03.dvd-welt.de> wrote:

>>Wahrscheinlich werden beide Methoden eingesetzt, aber meine Vermutung
>>ist, dass Methode 2 deutolich häufiger zum Einsatz kommt, weil
>>kontrollierbarer.

> So meine ich es aus dem "Fight Club" Audio-Kommentar auch zu erinnern.
> Z.b. in der Kneipenszene nachdem die Wohnung vom Narrator explodiert ist
> wurde mit 2 Kameras gedreht und Fincher erzählte das dies recht
> aufwendig ist.

> [...]

Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Beleuchtung deut-
lich einfacher wird.

Tim

Michael Ottenbruch

unread,
Mar 15, 2013, 2:28:42 AM3/15/13
to
Am Thu, 14 Mar 2013 08:27:26 +0100, schrieb Markus Fuenfrocken:

> Hallo,
>
>
> aus der Rubrik "eigentlich wurscht, hat mich aber schon immer
> interessiert" folgende Frage:
>
> Jeder kennt aus Filmen die üblichen Dialogszenen, wenn sich zwei
> Protagonisten von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und
> diskutieren/reden/streiten. Man sieht dabei meist nur das Gesicht des
> Sprechenden, vom Zuhörer sieht man nur den Hinterkopf. Wechselt der
> Sprecher, wechselt idR auch die Perspektive umgekeht, d.h. man sieht nun
> nur noch den Hinterkopf des vorherigen Sprechers. Solche Dialoge dauern
> manchmal recht lang und die Ansicht wechselt ständig hin und her.
>
> Wie wird sowas idR gedreht?
> - mit zwei oder mehr Kameras in einem Rutsch mit den echten
> Schauspielern, wobei eines Kamera jeweils auf das Gesicht eines
> Schaupsieler gerichtet ist
>
> oder
>
> - die Dialogzeilen jedes Schauspieler werden separat gedreht, wobei der
> "Zuhörer" evtl. gar nicht der echte Schauspieler des Zuhörers im Film
> ist, sondern u.U. einfach nur ein Komparse oder "Dummy" (man sieht ja eh
> nur den Hinterkopf, ist egal wer da steht)

Legendär ist der Drehablauf der Kulminationsszene in "A Few Good Men"
(dt.: "Eine Frage der Ehre"), als Jack Nicholson seinen Monolog für jede
Einstellung anderer Schaupieler (auch wenn man sich nicht daran
erinnert: die Reaktionen der Zuschauer/-hörer auf seinen Ausbruch werden
ebenfalls gezeigt) seinen Monolog wieder und wieder mit vollem Einsatz
gespielt hat, um Ihnen die angemessene Reaktion möglichst leicht zu
machen - und weil es ihm einen Mörderspaß gemacht hat.

Siehe auch
http://www.imdb.com/title/tt0104257/trivia?tab=tr&item=tr0774367

--
...und tschuess!

Michael
E-mail: M.Otte...@sailor.ping.de

Markus Fuenfrocken

unread,
Mar 15, 2013, 3:12:17 AM3/15/13
to
Am 14.03.2013 14:05, schrieb Manfred Polak:
[...]
> Das nennt man "Schuss - Gegenschuss" bzw. "shot - reverse shot" oder
> "shot - countershot", und es ist das klassische Hollywoodverfahren für
> Dialoge (dort schon in den 1910er Jahren entwickelt). [...]

Danke an Dich Manfred und auch an die anderen, sehr hilfreich!

Gruß,
Markus

Juergen Weinelt

unread,
Mar 15, 2013, 4:28:53 AM3/15/13
to
Tim Landscheidt wrote:
>
> Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Beleuchtung deut-
> lich einfacher wird.

Ganz im Gegenteil. Ich bin zwar kein Filmprofi sondern "nur"
interessierter Laie, aber meines Wissens ist es relativ
einfach, eine Szene so auszuleuchten, dass EIN Schauspieler
perfektes Licht hat. Dasselbe ist für ZWEI Schauspieler
GLEICHZEITIG, die auch noch um 180 Grad "verdreht" stehen,
ganz erheblich kniffliger. Genau deshalb dreht man wohl
meistens die Dialoge in zwei Durchgaengen.

--
Juergen Weinelt

Tim Landscheidt

unread,
Mar 15, 2013, 5:18:22 AM3/15/13
to
Da ist es ja praktisch, dass Du einfach den Bezug meiner
Aussage weglöschst. Schnitttechnik à la UseNet.

Tim

Uwe Borchert

unread,
Mar 15, 2013, 6:39:53 AM3/15/13
to
Hallo,
Ich bin definitiv aus den videofernen Schichten, nur Hobbyknipser
mit etwas Abstraktionsvermögen bzgl. des Aufbaus von Szenen. Daher
stelle ich mir den Aufbau einfach nur im Kopf vor. Man hat da in
etwa die Probleme die auch bei vielen spiegelden Flächen im Foto
auftauchen. Bei Einzelbildern ist das schon ein Problem. welches
man häufig aufwändig mit EBV lösen muss. Das jetzt gedanklich zu
übertragen ergibt dann den folgenden Absatz.

Für das Drehen mit zwei Kameras bräuchte man fast-360°-Kulisse und
müsste beide Kameras so anordnen, dass man diese aus der Sicht der
jeweils anderen Kamera nicht sieht. Das ist mit großen Kameras sehr
schwierig, nur beim Drehen mit den neuen und kleinen Kameras (dSLR,
Systemkamera) halbwegs machbar. Dazu müsste man auch noch einen
viel größeren Bereich der Kulisse korrekt ausleuchten. Dazu kämen
noch mehr Scheinwerfer in die Kulisse, welche man auch verstecken
müsste. Man bräuchte zwei Kameramänner ...

MfG

Uwe Borchert

Harry Hirsch

unread,
Mar 15, 2013, 7:49:12 AM3/15/13
to
Am 14.03.2013 08:27, schrieb Markus Fuenfrocken:
>
> Wahrscheinlich werden beide Methoden eingesetzt,

richtig. Es kann in Extremfällen auch vorkommen, dass die
Gesprächspartner nicht gleichzeitig zu Dreharbeiten verfügbar sind, dann
geht es sowieso nur mit wechselenden Ansichten, eventuell mit einem
Hinterkopf-Double

Juergen Weinelt

unread,
Mar 15, 2013, 8:21:22 AM3/15/13
to
Tim Landscheidt wrote:
>
> Da ist es ja praktisch, dass Du einfach den Bezug meiner Aussage
> weglöschst. Schnitttechnik à la UseNet.

Soll wohl heissen, Du wirfst mir sinnverfaelschendes Zitieren vor. Dann
fass' mal lieber an Deine eigene Nase und lies Dein eigenes Posting
"<874ngd9...@passepartout.tim-landscheidt.de>" nochmal gruendlich
durch. Da steht sinngemaess, "Fincher hat (...) mit zwei Kameras
gedreht und gesagt, das sei knifflig." Und direkt drunter schreibst
Du dann die von mir zitierte Aussage, dass "(...) auch die Beleuchtung
deutlich einfacher ist." Klingt im Zusammenhang erstmal so, als ob
sich diese Aussage von Dir auf das Drehen mit zwei Kameras beziehen
sollte.

Dass Du das wahrscheinlich genau anders gemeint hast, als ich es dann
interpretiert habe, ist mir (dank Deiner eigenen ungeschickten
Zitierweise) auch erst jetzt im wiederholten Anlauf aufgefallen -
nachdem ich mir den gesamten Thread nochmal durchgelesen habe.

Also: Lern' erstmal selber sinnvolles Zitieren, bevor Du das bei
anderen kritisierst.

--
Juergen Weinelt

Tim Landscheidt

unread,
Mar 15, 2013, 8:43:37 AM3/15/13
to
Nein, ich habe nichts unter irgendetwas, was Du glaubst, ge-
lesen zu haben, geschrieben, sondern ganz real (in Gänze):

| Michael 'Mithi' Cordes <mithr...@news-2013-03.dvd-welt.de> wrote:

| >>Wahrscheinlich werden beide Methoden eingesetzt, aber meine Vermutung
| >>ist, dass Methode 2 deutolich häufiger zum Einsatz kommt, weil
| >>kontrollierbarer.

| > So meine ich es aus dem "Fight Club" Audio-Kommentar auch zu erinnern.
| > Z.b. in der Kneipenszene nachdem die Wohnung vom Narrator explodiert ist
| > wurde mit 2 Kameras gedreht und Fincher erzählte das dies recht
| > aufwendig ist.

| > [...]

| Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Beleuchtung deut-
| lich einfacher wird.

| Tim

Ich verstehe nicht, worauf sich bei Deiner Interpretation
das "auch" in meiner Bemerkung beziehen sollte, aber ich
kann sehr gut verstehen, dass man den Widerspruch dann lie-
ber schnell löscht, als noch einmal nachzulesen.

Wenn Du mit der Lektüre meiner Artikel ein Problem hast -
wer auch immer Deiner Meinung dafür verantwortlich sein
mag -, kann Dir die Anleitung zu Deinem Newsreader bestimmt
Möglichkeiten aufzeigen, es zu lösen.

Tim

Christian Weisgerber

unread,
Mar 15, 2013, 11:01:36 AM3/15/13
to
Markus Fuenfrocken <mar...@fuenfrocken.de> wrote:

> - die Dialogzeilen jedes Schauspieler werden separat gedreht, wobei der
> "Zuhörer" evtl. gar nicht der echte Schauspieler des Zuhörers im Film
> ist, sondern u.U. einfach nur ein Komparse oder "Dummy" (man sieht ja eh
> nur den Hinterkopf, ist egal wer da steht)

Ich glaube, es ist üblich, die Szene mehrfach mit verschiedenen
Kamerapositionen zu drehen und dann zusammenzuschneiden.

Was die Frage aufwirft, wie das dann mit dem Ton funktioniert.

--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de

Christian Potzinger

unread,
Mar 15, 2013, 1:03:12 PM3/15/13
to
Christian Weisgerber schrieb:

> Was die Frage aufwirft, wie das dann mit dem Ton funktioniert.

Der "Dummy" kann ja die Konversation des fehlenden Akteurs
übernehmen. Für des Rest gibt es ja das Tonstudio.
--
ryl: G'Kar

Michael Ottenbruch

unread,
Mar 15, 2013, 3:13:18 PM3/15/13
to
Am Fri, 15 Mar 2013 15:01:36 +0000 (UTC), schrieb Christian Weisgerber:

> Markus Fuenfrocken <mar...@fuenfrocken.de> wrote:
>
> > - die Dialogzeilen jedes Schauspieler werden separat gedreht, wobei der
> > "Zuh�rer" evtl. gar nicht der echte Schauspieler des Zuh�rers im Film
> > ist, sondern u.U. einfach nur ein Komparse oder "Dummy" (man sieht ja eh
> > nur den Hinterkopf, ist egal wer da steht)
>
> Ich glaube, es ist �blich, die Szene mehrfach mit verschiedenen
> Kamerapositionen zu drehen und dann zusammenzuschneiden.
>
> Was die Frage aufwirft, wie das dann mit dem Ton funktioniert.

Tonschnitt ist ein fast genauso komplexer Job wie Bildschnitt, und ich
finde es erstaunlich, da� es f�rs Bild drei verschiedene Oscars (Kamera,
Schnitt und optische Effekte) gibt, f�r den Ton aber nur zwei (Ton und
Toneffekte/Tonschnitt). Diese drei Dinge (Aufnahme, Effekte und Schnitt)
haben n�mlich bei Bild und Ton vergleichbar wenig miteinander zu tun,
und das, was im Deutschen "Schnitt" hei�t, hei�t im Englischen nicht
ohne Grund "editing", was auf Umwegen von einem lateinischen Wort f�r
"herausgeben, herausbringen" kommt.

Die Antwort auf Deine Frage lautet also: "Nur ausnahmsweise gut!" :-\

Karl-Josef Ziegler

unread,
Mar 16, 2013, 7:58:55 AM3/16/13
to
Am 14.03.2013 16:56, schrieb Michael 'Mithi' Cordes:

> So meine ich es aus dem "Fight Club" Audio-Kommentar auch zu erinnern.
> Z.b. in der Kneipenszene nachdem die Wohnung vom Narrator explodiert ist
> wurde mit 2 Kameras gedreht und Fincher erz�hlte das dies recht
> aufwendig ist.

Man muss ja auch die Kameras so platzieren, dass die eine Kamera nicht
im Blickwinkel der anderen Kamera ist. Evtl. 2 Kameras auf Stativen
relativ weit entfernt vom Dialogort und dann die beiden Darsteller via
Teleobjektiv in Nahaufnahme aufgenommen. Dazu dann noch 2 feste
Mikrofone oder 1 Schwenkmikrofon.

Viele Gr��e,

- Karl-Josef


0 new messages