Nachdem ich am Freitag im Kino alle drei Hannibal-Lector-Filme am Stück
gesehen habe, würde mich noch eine Sache interessieren: Im Abspann von
"Roter Drache" steht, dass ein Clip aus "Das Schweigen der Lämmer" benutzt
wurde. Das deckt sich auch mit der Information aus der IMDB, wo unter "Movie
Connections" steht: "Features Silence of the Lambs"
Jetzt frage ich mich nur, welche Szene das sein soll. Direkt nach "Roter
Drache" dachte ich, dass wäre die Szene ganz am Ende im Gefängnis.
Allerdings ist hier Anthony Hopkins sichtbar älter als im "Schweigen der
Lämmer" und zum anderen kommt die Szene auch gar nicht in letzterem vor
(habe da extra drauf geachtet). Die ist also neu gedreht.
Welches ist dann die geheimnisvolle Szene, die in "Roter Drache" recycled
wurde? Sonst fällt mir da nämlich absolut nix ein. Any ideas?
Andreas
Drei? Es gibt drei Teile? Ich fand den zweiten schon soooo scheiße, dass
ich nicht gedacht hätte, dass man das noch steigern könnte...
Gruß, Gregor
das ist ja wieder der gleiche scheiss wie bei star wars, welchen teil meinst
du denn, der rote drache ist der 1. teil,
folglich meinst du schweigen der lämmer, aber der war doch wirklich nicht
schlecht
> > > Nachdem ich am Freitag im Kino alle drei Hannibal-Lector-Filme am Stück
> > > gesehen habe,
> >
> > Drei? Es gibt drei Teile? Ich fand den zweiten schon soooo scheiße, dass
> > ich nicht gedacht hätte, dass man das noch steigern könnte...
>
> das ist ja wieder der gleiche scheiss wie bei star wars, welchen teil meinst
> du denn, der rote drache ist der 1. teil,
> folglich meinst du schweigen der lämmer, aber der war doch wirklich nicht
> schlecht
Ich denke, er meint Hannibal... der kam IMHO in der Dreh-Reihenfolge
_nach_ den Lämmern, oder?
Jens, der bis jetzt nur DSdL gesehen hat.
--
Sinnlose Signatur, oder anders: 7.200 Transistorteilzellen wurden
irgendwo auf den RAMs ca. 50% umgepolt, ca. 24.000 Moleküle und
100.000 Elektronen auf der HDD verändert, auf dem CRT 1.600.000 Ionen
aktiviert und ca. 3.4 Trillionen Elektronen vergeudet!
> Drei? Es gibt drei Teile? Ich fand den zweiten schon soooo scheiße, dass
> ich nicht gedacht hätte, dass man das noch steigern könnte...
Genau genommen gibt's ja sogar vier Hannibal-Lector-Filme (also Filme, in
denen die Figur auftritt), aber ich denke, jeder hier weiß, was ich meinte.
Also noch mal zum Mitdenken: (in chronologischer Film-Reihenfolge)
Teil Eins: Roter Drache
Teil Zwei: Das Schweigen der Lämmer
Teil Drei: Hannibal
So lief das übrigens auch im Kino. Aber meine ursprüngliche Frage hat jetzt
immer noch keiner beantwortet. Keine Filmprofis hier? ;-)
Andreas
> Die domini Mon, 4 Nov 2002 15:36:33 +0100 "Jochen Fuhrmann" scripsit:
>
> > > > Nachdem ich am Freitag im Kino alle drei Hannibal-Lector-Filme am Stück
> > > > gesehen habe,
> > >
> > > Drei? Es gibt drei Teile? Ich fand den zweiten schon soooo scheiße, dass
> > > ich nicht gedacht hätte, dass man das noch steigern könnte...
> >
> > das ist ja wieder der gleiche scheiss wie bei star wars, welchen teil meinst
> > du denn, der rote drache ist der 1. teil,
> > folglich meinst du schweigen der lämmer, aber der war doch wirklich nicht
> > schlecht
>
> Ich denke, er meint Hannibal...
Ich vermute es auch.
> der kam IMHO in der Dreh-Reihenfolge _nach_ den Lämmern, oder?
Aber die Sache ist komplizierter, da es mittlerweile vier Filme gibt.
Zuerst kam »Manhunter«, eine Verfilmung des ersten Buchs.
Hopkins spielt nicht mit. Hannibal Lector ist nur eine Nebenfigur.
Dann kam »The Silence of the Lambs«, eine Verfilmung des zweiten Buchs.
Hier spielt Hopkins erstmals Hannibal Lector und der Film wurde
ein weltweiter Erfolg, weshalb Thomas Harris genötigt wurde, ein drittes
Buch zu schreiben.
Das dritte Buch wurde dann prompt verfilmt: »Hannibal« mit
Hopkins in der Titelrolle.
Schließlich wurde das erste Buch noch mal verfilmt, diesmal unter
dem Buchtitel »Red Dragon«, wieder mit Hopkins als Hannibal Lector.
Gegenüber der ersten Verfilmung (und wohl auch dem Buch) wurde die
Rolle des Hannibal Lector deutlich ausgebaut. Es wurde eine Vorgeschichte
hinzugefügt, die erst Sinn macht, wenn man Lector schon aus »The Silence
of the Lambs« oder »Hannibal« kennt.
Qualitativ stufen wohl die meisten »The Silence of the Lambs« in die
Kategorie "herrausragend" oder "Meisterwerk" ein, wärend »Hannibal« bei
"Schrott" landet. Ohne die Bücher gelesen zu haben, vermute ich, daß
bei »Hannibal« auch die Qualität der literarischen Vorlage gegenüber
den beiden anderen Büchern deutlich abfällt. »Manhunter« und »Red Dragon«
landen in der Einschätzung der meisten Kritiker irgendwo dazwischen.
Keine Meisterwerke, aber solide Unterhaltung.
Ciao, Claus schotten @ cinephil.de
Zuletzt gesehen:
»Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood«, »Blue Moon«, »Non è giusto«
..nicht alleine das: Wer Buch _und_ Film kennt, wird Dir sagen können, dass
sich der Schluß in einem Maße unterscheidet, dass jede weitere
Buchvortsetzung von Harris eigentlich unverfilmbar sein müßte.....
Gruß
L.
>
>Genau genommen gibt's ja sogar vier Hannibal-Lector-Filme
Sagt mal, gibt es irgendeine Newsgroup interne Regel, nach der die FIgur
hier nicht "Lect*e*r" heißt?
Bye
woffi
--
Ich frage mich oft, was passiert wäre, wenn Beethoven
eines von unseren modernen Hörgeräten gehabt hätte.
- Sir Peter Ustinov
>Rolle des Hannibal Lector deutlich ausgebaut. Es wurde eine Vorgeschichte
>hinzugefügt, die erst Sinn macht, wenn man Lector schon aus »The Silence
>of the Lambs« oder »Hannibal« kennt.
Wieso macht die Vorgeschichte ohne die anderen Filme keinen Sinn?
Bye
woffi
--
Nothing defines humans better than their willingness to do irrational
things in the pursuit of phenomenally unlikely profits. This is the
principle behind lotteries, dating, and religion.
- Scott Adams, "The Dilbert Priciple"
Wolfgang Krietsch schrieb:
>
> Sagt mal, gibt es irgendeine Newsgroup interne Regel, nach der die FIgur
> hier nicht "Lect*e*r" heißt?
Ja, steht gleich unter Regel 1 (SST ist ein toller Film). ;-)
In "Manhunter" heisst er sogar offiziell "Lecktor".
Schöne Grüsse
Frank
(keine "Red Dragon" OV in K :-(
> In "Manhunter" heisst er sogar offiziell "Lecktor".
> Schöne Grüsse
> Frank
> (keine "Red Dragon" OV in K :-(
UFA Palast Köln: 17:30, 20:15, 23:15 Uhr (OV)
http://www.choices.de/info.php?id=116394
Oder welches K meinst Du?
Grüße,
Christian
Christian Molls schrieb:
>
> * Frank Beck <Fran...@t-online.de>:
> > (keine "Red Dragon" OV in K :-(
>
> UFA Palast Köln: 17:30, 20:15, 23:15 Uhr (OV)
> http://www.choices.de/info.php?id=116394
Hmm, und ich dachte immer, ich läse das Kinoprogramm im KStA genau.
Kustepuchen. Dass ich das (noch) mal erleben darf, OV im Ufa-Palast.
Wird das jetzt wieder zu einer regelmässigen Einrichtung? Jetzt muss ich
nur noch einen günstigen Termin finden, am besten Sonntag um 23.00
Uhr...
Schöne Grüsse
Frank
> > Sagt mal, gibt es irgendeine Newsgroup interne Regel, nach der die FIgur
> > hier nicht "Lect*e*r" heißt?
>
> Ja, steht gleich unter Regel 1 (SST ist ein toller Film). ;-)
Ich dachte das wäre Regel 2. War Regel 1 nicht: "Fight Club ist genial und
kein Prügelfilm"?
SCNR Jens ;-)
--
Für Männer auf Partys gilt: Es findet sich immer irgendwas. Manchmal muss
man erst ne Nacht drüber schlafen.
> das ist ja wieder der gleiche scheiss wie bei star wars, welchen teil meinst
> du denn, der rote drache ist der 1. teil,
> folglich meinst du schweigen der lämmer, aber der war doch wirklich nicht
> schlecht
Ich muß wohl zugeben, daß ich mich in dieser "Serie" nicht auskenne. Ich
habe bisher "Das Schweigen der Lämmer" und "Hannibal" gesehen. Ersteren
fand ich noch richtig gut. "Hannibal" war jedoch so schlecht, dass ich
mir den Rest sicher sparen werde.
Gruß, Gregor
> Ich muß wohl zugeben, daß ich mich in dieser "Serie" nicht auskenne. Ich
> habe bisher "Das Schweigen der Lämmer" und "Hannibal" gesehen. Ersteren
> fand ich noch richtig gut. "Hannibal" war jedoch so schlecht, dass ich
> mir den Rest sicher sparen werde.
Die Filme sind nur insofern eine Serie, als die Bücher vom selben Autor
sind, die Charaktere teilweise (!) von denselben Schauspielern
verkörpert werden und teilweise identisch aussehende Sets verwendet
werden.
Die Filme sind aber auch von drei (bzw. vier) verschiedenen Regisseuren
gedreht worden - insofern spricht Deine (berechtigte) Meinung zu
"Hannibal" nicht gegen "Red Dragon". Letzterer könnte Dir durchaus
gefallen, wenn Du "Silence of the Lambs" magst, wobei Du wahrscheinlich
auch zu dem Schluß kommen wirst, daß er zwar ein guter Genrefilm, aber
nicht wie SotL ein Genre-Highlight ist.
Gegen "Manhunter" spricht "Hannibal" schon gar nicht, da hier ja
lediglich die Vorlage aus derselben Hand stammt.
Schöne Grüße,
Matthias
--
Matthias Damm
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> Welches ist dann die geheimnisvolle Szene, die in "Roter Drache" recycled
> wurde? Sonst fällt mir da nämlich absolut nix ein. Any ideas?
Das habe ich mich auch schon gefragt - meine einzige Idee war der Vorspann
mit den Zeitungsbildern. Es muss ja nicht zwangsläufig eine "gedrehte" Szene
sein, sondern die Zeile kann sich auch auf Material aus dem Film beziehen...
Bye, Markus
Da fällt mir ein: hat Hannibal in irgendeinem seiner Filme jemals
Menschenfleisch gegessen? Andere zuweilen ja zu genüge...
Grüße...
In "Red Dragon" serviert er sich und seinen Freunden den unfähigen
Flötisten. In "Silence of the Lambs" nascht er an einem oder zweien
seiner Wächter. Und in "Hannibal" genießt er Teile von Starlings
Vorgesetztem. Wie schmeckt Menschenfleisch eigentlich?
Schöne Grüße,
Andreas, geht jetzt Abendessen
--
Free Winona!
*** http://www.moviebazaar.de/ ***
> In "Red Dragon" serviert er sich und seinen Freunden den unfähigen
> Flötisten. In "Silence of the Lambs" nascht er an einem oder zweien
> seiner Wächter. Und in "Hannibal" genießt er Teile von Starlings
> Vorgesetztem. Wie schmeckt Menschenfleisch eigentlich?
Menschenfleisch schmeckt etwas süßlich, wenn es die Oberschenkel sind
Die Arme schemcken ein bißchen trocken und eher ganz schal.
Knochenmark schmeckt eher wässrig und nach nichts, leicht faulig
Menschenhirn schmeckt fast wie Kalbshirn nur das es gatschiger im Mund ist.
Grauslich schmecken die Gedärme angeblich, die schmecken eher kohlig und
Kackig. Der Arsch schmeckt recht gut, wenn er gewürzt ist, fast wie altes
Huhn.
Die Augen schmecken wie Forellenaugen als Roher.
Der Schwanz schmeckt wie gelatine, und Schamlippen schmecken wie Kuheuter.
> On 04 Nov 2002 19:46:44 +0100, Claus Schotten wrote:
>
> >Rolle des Hannibal Lector deutlich ausgebaut. Es wurde eine Vorgeschichte
> >hinzugefügt, die erst Sinn macht, wenn man Lector schon aus »The Silence
> >of the Lambs« oder »Hannibal« kennt.
>
> Wieso macht die Vorgeschichte ohne die anderen Filme keinen Sinn?
Stimmt, das ist falsch formuliert.
Die Vorgeschichte selbst mag ohne Vorkenntnisse schon Sinn machen,
ihre Inszenierung aber nicht. Die setzt vorraus, daß der Zuschauer weiss,
daß Lecter Menschen verspeist.
Ciao, Claus schotten @ cinephil.de
Zuletzt gesehen: »Austin Powers in Goldmember«,
»The Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood«, »Blue Moon«
>Die Vorgeschichte selbst mag ohne Vorkenntnisse schon Sinn machen,
>ihre Inszenierung aber nicht. Die setzt vorraus, daß der Zuschauer weiss,
>daß Lecter Menschen verspeist.
Meinst Du nicht, dass die "Hanibal the Canibal" Schlagzeilen gut geeignet
sind, die Zuschauer auf diesen Umstand hinzuweisen?
Bye
woffi
--
... die Sonne schien nie, es regnete den ganzen Tag, und wenn du nach 27
Stunden Arbeit den Berg wieder heraufkamst, gab dir deine Mutter ein Stück
grünes Gift und dein Vater schlug dich tot. Am nächsten Morgen hieß es dann
wieder um halb drei aufstehen und den Berg rauf in die Fabrik. (mawa, drmm)
Nene - ich meinte, ob man es *sieht*, wie er Menschenfleisch isst. In "Red
Dragon" schlagen ja nur seine Gäste zu und er sitzt grinsend daneben, in
"SotL" erinnere ich mich höchstens an das Reinbeissen ins Gesicht eines
Wärters - ob das als Fress-Flash zu werten ist? Und in "Hannibal" bekommt
nur der Vorgesetzte selbst und das Kind im Flugzeug einen Happen Hirn, aber
ich kann mich nicht erinnern, Hannibal selbst mal schmausen gesehen zu
habe...
Grüße...
Hi Karsten,
>> Karsten Schreurs schrieb:
>>> Da fällt mir ein: hat Hannibal in irgendeinem seiner Filme jemals
>>> Menschenfleisch gegessen? Andere zuweilen ja zu genüge...
>>>
>> SPOILER :-)
>>
>>
>> In "Red Dragon" serviert er sich und seinen Freunden den unfähigen
>> Flötisten. In "Silence of the Lambs" nascht er an einem oder zweien
>> seiner Wächter. Und in "Hannibal" genießt er Teile von Starlings
>> Vorgesetztem. Wie schmeckt Menschenfleisch eigentlich?
>
> Nene - ich meinte, ob man es *sieht*, wie er Menschenfleisch isst. In "Red
> Dragon" schlagen ja nur seine Gäste zu und er sitzt grinsend daneben, in
> "SotL" erinnere ich mich höchstens an das Reinbeissen ins Gesicht eines
> Wärters - ob das als Fress-Flash zu werten ist? Und in "Hannibal" bekommt
> nur der Vorgesetzte selbst und das Kind im Flugzeug einen Happen Hirn, aber
> ich kann mich nicht erinnern, Hannibal selbst mal schmausen gesehen zu
> habe...
In den Büchern "sieht" man es nicht, warum sollte man es in den Filmen
tun? Es wird nur drüber geredet.
Ist ja auch ein wenig subtiler als wenn man Hannibal "Maneater"-like
über einem Leichnam sitzen sehen würde.
BTW, was würde es ausmachen, das zu sehen? Er würde es sowieso als
Gericht zubereiten, da wäre dann kein Unterschied mehr zu Kalbfleisch
;-)
Matthias
--
Bescheuerter Filmtitel:
REQUIEM - Der Himmel ist da wo die Hölle beginnt.
Ja watt denn?! Das gibt dem ganzen eine ganz neue Dimension! Vielleicht ist
der Hannibal den wir sehen gar nicht der Hannibal, der eingebuchtet werden
müsste? Ein Hannibal-Durden-Ding? Lazar, ick hör' Dir trapsen...
Grüße...
lutz feustel schrieb:
>>Wärters - ob das als Fress-Flash zu werten ist? Und in "Hannibal" bekommt
>>nur der Vorgesetzte selbst und das Kind im Flugzeug einen Happen Hirn, aber
>>ich kann mich nicht erinnern, Hannibal selbst mal schmausen gesehen zu
>>habe...
> Dann saesse Lecter ja unschuldig im Gefaengnis, ein Skandal!
<nitpick>
Er sitzt doch gar nicht im Gefängnis, sondern in einer psychiatrischen
Anstalt. Davon abgesehen kann man bei einem vielfachen Mörder kaum von
Unschuld sprechen - unabhängig davon, ob er seine Opfer verspeist oder
nicht.
</nitpick>
Grüße
Hannes, heute engstirnig
--
When there's no more room in hell the dead will surf the web
http://pages.wwmusic.de/laverne
Demnächst mit den "72 Schritten"
"Jugendschutz und Zensur" - (fast) alle Fragen geklärt
> Ohne die Bücher gelesen zu haben, vermute ich, daß bei »Hannibal« auch
> die Qualität der literarischen Vorlage gegenüber den beiden anderen
> Büchern deutlich abfällt.
Also ich fand das Buch gut. Lediglich die Erklärung, wie Hannibal zum
Kannibalen geworden ist, fand ich an den Haaren herbeigezogen.
Flups
--
http://www.wikipedia.de - Die freie Online-Enzyklopädie
> Vorgesetztem. Wie schmeckt Menschenfleisch eigentlich?
Ich nehme mal an, wie Hühnchen.
--
Choose rotting away at the end of it all, pishing your last in some miserable
newsgroup, nothing more than an embarrassment to the selfish, fscked up lusers
Gates spawned to replace the computer-literate.
Choose your future. Choose to sysadmin.
>Ich nehme mal an, wie Hühnchen.
Wieso nimmst Du das an? Sind Menschen Geflügel? wie Schwein oder Rind
schiene mir plausibler.
Bye
woffi
--
I'm the bad guy? How did that happen?
- William "D-FENS" Foster in "Falling Down"
Schöne Grüße,
Andreas, hat heute schon zu Abend gegessen
> Also ich fand das Buch gut. Lediglich die Erklärung, wie Hannibal zum
> Kannibalen geworden ist, fand ich an den Haaren herbeigezogen.
Welche Erklärung wurde denn gegeben?
So long,
Thomas G. Liesner
--
Hamster & Co, seit 18.10.2002 steht die Beta (!) 1.3.23.205 bereit
http://tglsoft.de/ bzw. http://hamster.arcornews.de/tgl/
> Welche Erklärung wurde denn gegeben?
Yrpgref xyrvar Fpujrfgre jheqr trtra Raqr qrf 2. Jrygxevrt iba
ehffvfpura Fbyqngra irechgmg.
Flups
>
>Und vorher schon Ed Nortons Hinweis, daß der Mörder Teile von seinen
>Opfern IßT. Gefolgt von einer Szene mit einem LAROUSSE GASTRONOMIQUE :-)
Die ich, ehrlich gesagt, nicht ganz gerafft habe. Was ist das für ein Buch?
Bye
woffi
--
"We'll be saying a big hello to all intelligent life forms everywhere
... and to everyone else out there, the secret is to bang the rocks
together, guys."
- Douglas Adams, the Hitch Hikers Guide To The Galaxy
Schöne Grüße,
Andreas
"Markus Köhler" <raider...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:aq8j1u$8dh$06$1...@news.t-online.com...
> Das habe ich mich auch schon gefragt - meine einzige Idee war der Vorspann
> mit den Zeitungsbildern. Es muss ja nicht zwangsläufig eine "gedrehte"
Szene
> sein, sondern die Zeile kann sich auch auf Material aus dem Film
beziehen...
ah, danke, das macht Sinn! Da die Zeitungsbilder ja auch im "Schweigen der
Lämmer" gezeigt wurden, kann das gut sein. Ich weiß jetzt zwar nicht mehr
die exakte Formulierung im Abstpann von "Roter Drache" (wird Zeit für die
DVD *g*), aber da stand AFAIK nur "Clip(s)". Und das können jea auch Bilder
sein.
Andreas
>Ein KOCHBUCH. Zum Zubereiten von ESSEN :-P
Das hatte ich schon vermutet. Mir war nur nicht klar, wieso Graham durch
diese Buch auf die Idee kommt, dass Lecter der Böse ist. Wir haben
mindestens 30 Kochbücher im regal stehen und sind trotzdem - ganz ehrlich -
keine Mörder.
Bye
woffi
--
Women and cats will do as they please, and men and dogs should relax
and get used to the idea.
- Robert A. Heinlein
Graham hatte ja gemutmaßt, daß der Mörder anatomische Kenntnisse
besitzen muß und Teile seiner Opfer ißt. Dann ist er in Lecters Buch auf
das angekreuzte Rezept für "Sweetbread" (Kalbsmilch... was immer das
ist. Ich esse nur Fertigpizza ;) ) gestoßen und hatte wohl eine
blitzartige Eingebung. Oder das letzte Opfer vermißt ein Körperteil, das
man zur Herstellung von Kalbsmilch braucht.
Hallo!
Hannibal ist sehr gut geschrieben, an der handwerklichen Qualitaet
gibt es wenig auszusetzen. Aber keines der Buecher ist eine Grosstat.
SoftL liest sich fast wie ein Buch zum Film, fuer einen Roman sind die
Geschichten zu duenn. Man lese zum Vergleich mal Ellroys Black
Dahlia.
cu andreas
--
Zuletzt gelesen: HMS Surprise von Patrick O'Brian
Letzter bemerkenswerter Film: Mary Poppins
Kalbs*milch*? Eher Kalbsbries, eine Stueck, was zumindest beim Menschen
als Thymusdruese bekannt ist.
cu andreas
Klingt wirklich dünn.
Hi,
> Claus Schotten <ne...@cinephil.de> wrote:
> [...]
>> Qualitativ stufen wohl die meisten »The Silence of the Lambs« in die
>> Kategorie "herrausragend" oder "Meisterwerk" ein, wärend »Hannibal« bei
>> "Schrott" landet. Ohne die Bücher gelesen zu haben, vermute ich, daß
>> bei »Hannibal« auch die Qualität der literarischen Vorlage gegenüber
>> den beiden anderen Büchern deutlich abfällt.
ACK.
> Hannibal ist sehr gut geschrieben, an der handwerklichen Qualitaet
> gibt es wenig auszusetzen. Aber keines der Buecher ist eine Grosstat.
> SoftL liest sich fast wie ein Buch zum Film
Das gilt wohl viel eher für "Hannibal", welches ja wirklich nur für's
Kino geschrieben wurde.
Harris ist für mich der Meister der gut recherchierten Geschichten.
Auch "Hannibal" ist gut, aber eben nicht so gut wie "Schweigen der
Lämmer", dafür wirkt es IMHO zu gewollt, zu sehr auf die Kultfigur
Lecter und filmwirksame Splattereffekte ausgerichtet.
> , fuer einen Roman sind die Geschichten zu duenn.
NACK.
Matthias
--
Bescheuerte Filmtitel:
> Kalbs*milch*? Eher Kalbsbries,
Das ist das gleiche. Der Bries vom Kalb heißt auch Kalbsmilch. Kannst
du in jedem besseren Kochbuch nachschlagen.
Flups
> Dann ist er in Lecters Buch auf das angekreuzte Rezept für
> "Sweetbread" (Kalbsmilch... was immer das ist. Ich esse nur
> Fertigpizza ;) )
Sweetbread ist der Thymus vom Kalb, wird auch Bries genannt. Wozu der
gut ist bzw. wie man ihn zubereitet weiß ich aber auch nicht.
Flups
>Sweetbread ist der Thymus vom Kalb, wird auch Bries genannt. Wozu der
>gut ist bzw. wie man ihn zubereitet weiß ich aber auch nicht.
siehe hierzu Message-ID: <3611A4...@wxs.nl> (zur Not mit
googlegroups)
Roy
--
Der film ist so spannend, das er sogar Auswirkungen auf enige
Fressalien hat, die dann zu mutigerem Futter mutieren.
Da es ja mehr Erdbeeren gibt als Nachos auf der Welt, sind sie mutiger.
Tuvok in d.r.f.m.
> Ohne die Bücher gelesen zu haben,
Fehler!
> vermute ich, daß bei »Hannibal« auch die Qualität der literarischen Vorlage
> gegenüber den beiden anderen Büchern deutlich abfällt.
Naja, ich muss wohl einer der wenigen sein, der sowohl das Buch als auch
den Film "Hannibal" ganz gut fand, bei weitem nicht an DSdL
heranreichend, aber schon gut.
Wobei das Ende von Hannibal (Film) IMHO totale Gülle ist, v.a. nicht
nachvollziehbar die Änderung gegenüber der Buchvorlage.
> »Manhunter« und »Red Dragon« landen in der Einschätzung der meisten Kritiker
> irgendwo dazwischen. Keine Meisterwerke, aber solide Unterhaltung.
Also "Roter Drache" (das Buch) ist IMO besser als DSdL.
Deutlich!
Olaf
Kann's sein, dass das da ist, wo Will Graham Hannibal das erste Mal in
der Anstalt besucht. Es gibt da eine Szene aus der Sicht Grahams, in der
man den Gang sieht, der zur Zelle führt, aber keine Personen.
Oder täusch' ich mich und der Zellenblock hat im Schweigen der Lämmer
anders ausgesehen? ('s is scho länger her, dass ich den Film gesehen
hab).
Johannes
--
http://www.grimmenstein.gv.at
http://ffgrimmenstein.feuerwehr.org
Der Weg zum Wirt: http://www.wirtshauskultur.at
>Hallo zusammen,
>
>Welches ist dann die geheimnisvolle Szene, die in "Roter Drache" recycled
>wurde? Sonst fällt mir da nämlich absolut nix ein. Any ideas?
Lt DVD-Center, eine Außenaufnahme von Lecters Gefängnis.
Gruß/Regards
Klaus Winkler
--
Heimkino FAQ -> http://www.heimkino-faq.de
Southern DOS: Y'all reckon? (Yep/Nope)
> Um nochmal auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Es gibt eine Szene in
> der Anstalt, wo Hannibal ein Mahl verspeist und über die Kamera dem
> Anstaltsleiter mit seinem Weinglas zuprostet. Als ich den Film gestern
> sah, kam mir sofort in den Sinn, daß ich solch eine Szene auch bei SotL
> gesehen habe.
Ne, die gibt's nicht in "Schweigen der Lämmer" -- an welcher Stelle auch?
Gutes Essen bekommt Lecter da ja erst nach dem "Umzug" nach Baltimore(?),
aber selbst das sieht man nie. (nur wie es zu ihm hingebracht wird, danach
ist Lecter ja "anderweitig" beschäftigt...) Vielleicht kommt dir die Szene
mit dem Zuprosten so bekannt vor, da sie bereits im Trailer zu "Roter
Drache" gezeigt wurde.
> Aber mal ne andere Frage: Der Anfang von RD spielt 1980 laut
> Einblendung, SotL IIRC Anfang der neunziger. Nachdem Hannibal
> "domestiziert" wurde, sollen einige Jahre vergangen sein ("einige Jahre
> später..."). Da ja am Ende schon die junge FBI-Agentin Starling
> angekündigt wird, erscheint mir die Formulierung "einige Jahre
> später..." ein wenig untertrieben, oder wie seht ihr das?
Der Anfang von "Roter Drache" ist ja mehrere Jahre vor der Haupthandlung
angesetzt, von daher ist die Einblendung 1980 etwas irreführend. Wenn man
davon ausgeht, dass mindestens fünf Jahre nach der Verhaftung Lecters
vergangen sind, kommt die zweite Einblendung schon besser hin. Aber IMO
hätte man diesen Zeitsprung im Film besser klar machen sollen -- am besten
durch eine dritte Einblendung. ;-)
Davon mal abgesehen fande ich den Schluss eigentlich ziemlich unnötig.
Eigentlich macht er nur Sinn, wenn man sich beide Teile hintereinander
anschaut ... quasi als Überleitung. Für den Film selbst ist er IMO aber
schlichtweg überflüssig.
> P.S.: Übrigens mal wieder seit langem ein Krimi/Thriller, in dem die
> Polizisten kein Handy zur Verfügung hatten. Da wurde den Leuten noch
> hinterher telefoniert. ;-)
Das ist mir auch aufgefallen -- selbst im "Schweigen der Lämmer" hatte
niemand ein Handy. (wäre am Schluss sehr nützlich für Clarice gewesen) Ist
aber nicht sooo verwunderlich, da die Dinger in den 80er/90er Jahren ja noch
kaum verbreitet waren, vor allem in den USA nicht, und dazu noch sehr
sperrig waren.
BTW, was mir auch aufgefallen ist: Im "Schweigen der Lämmer" wird Clarice
Starling in der deutschen Version ja noch als "Kläriss" ausgesprochen, im
"Hannibal" heißt es dann korrekt "Kläries" (mit Betonung auf der zweiten
Silbe).
Andreas
> Kann's sein, dass das da ist, wo Will Graham Hannibal das erste Mal in
> der Anstalt besucht. Es gibt da eine Szene aus der Sicht Grahams, in der
> man den Gang sieht, der zur Zelle führt, aber keine Personen.
Das ist schon möglich, da aber eh die selben Kulissen verwendet wurden, wäre
das eigentlich unnötig gewesen. Auf jeden Fall muss es eine Szene ohne
Personen oder nur mit Fotos o.ä. gewesen sein, da man sonst den
Alterungsprozess der Schauspieler zu deutlich gesehen hätte. Anthony Hopkins
sieht in "Schweigen der Lämmer" *deutlich* jünger als in "Roter Drache" aus
(was nach 11 Jahren auch nicht verwunderlich ist).
Andreas
> Lt DVD-Center, eine Außenaufnahme von Lecters Gefängnis.
Ah, danke, dann hätten wir das ja geklärt! Die Außenansicht sah in der Tat
exakt identisch aus, aber es hätte ja auch eine sehr ähnliche Aufnahme der
selben Kulisse sein können... Fragt sich nur noch, woher DVD-Center das
weiß. ;-)
Andreas
> Davon mal abgesehen fande ich den Schluss eigentlich ziemlich unnötig.
> Eigentlich macht er nur Sinn, wenn man sich beide Teile hintereinander
> anschaut ... quasi als Überleitung. Für den Film selbst ist er IMO aber
> schlichtweg überflüssig.
Naja, so wird halt auch dem Blödsten klar, wie die Filme
zusammengehören...
Als Schlußgag fand ich das aber trotzdem ganz gelungen. Neutralisierte
irgendwie das "Happy End" vorher.
> BTW, was mir auch aufgefallen ist: Im "Schweigen der Lämmer" wird Clarice
> Starling in der deutschen Version ja noch als "Kläriss" ausgesprochen, im
> "Hannibal" heißt es dann korrekt "Kläries" (mit Betonung auf der zweiten
> Silbe).
Bitte keinen Pro/Con-Synchro-Thread, aber die deutsche Synchro von
"Schweigen der Lämmer" ist so ziemlich die schlechteste eines
Major-Movies, die ich kenne. Ich hab' neulich in die Fernsehausstrahlung
reingezappt und einen Teil der ersten Begegnung von Clarice und Lecter
erwischt. Da stimmte ja nichts - weder paßt die deutsche Stimme von
Clarice auch nur annähernd, noch ist die Synchro lippensynchron. Dazu,
den Inhalt beurteilen zu können, kam ich dann gar nicht mehr...
Schöne Grüße,
Matthias
--
Matthias Damm
Please use Reply-To: information for replies
Die Kulissen zu Lecters Gefängnis konnten allerdings nicht vom Set von
"Silence of the lambs" übernommen werden, sondern mußten aufwendig
nachkonstruiert und nachgebaut werden. Das meiste, was an Requisiten von
"Silence" noch übrig ist, befindet sich in einem amerikanischen
Filmmuseum.
Johannes
--
"You used me as bait?" "Get over it." N. Bushe Wright und Wesley Snipes
in "Blade"
http://www.filmstarts.com
Ack. Ist schlicht und einfach ein Zugeständnis an die hartgesottenen
Lecter-Fans, die von "Red Dragon" eine Wiedergutmachung für den
unsäglichen "Hannibal" und insgeheim ein zweites "Silence" erwarten. Es
schmälert die Eigenständigkeit des Films und unterstreicht vielmehr den
Prequel-Charakter.
Ein zweites "Silence" ist es nun nicht ganz geworden, aber die
Rehabilitation des Anthropophagen für den Ridley-Scott-Müll dürfte
gelungen sein.
>> P.S.: Übrigens mal wieder seit langem ein Krimi/Thriller, in dem die
>> Polizisten kein Handy zur Verfügung hatten. Da wurde den Leuten noch
>> hinterher telefoniert. ;-)
>
> Das ist mir auch aufgefallen -- selbst im "Schweigen der Lämmer" hatte
> niemand ein Handy.
Auch die gezeigten Autos passten beispielsweise in "Red Dragon" sehr
schön zur Ära, in der der Film spielen soll.
Eine ziemlich haarsträubende über ein Ereignis mit seiner Schwester
während des zweiten Weltkriegs.
Nebenbei: Das Ende von "Hannibal" ist im Roman noch haarsträubender als
im Film.
Das gilt vor allem für die beiden Filme. "Silence" übertrifft als Film
die ebenfalls gute literarische Vorlage noch bei weitem. Und der Film
"Hannibal" ist nicht ganz so abgrundtief katastrophal übel geraten wie
das Buch.
> Ohne die Bücher gelesen zu haben, vermute ich, daß
> bei »Hannibal« auch die Qualität der literarischen Vorlage gegenüber
> den beiden anderen Büchern deutlich abfällt.
Das ist so.
> »Manhunter« und »Red Dragon«
> landen in der Einschätzung der meisten Kritiker irgendwo dazwischen.
> Keine Meisterwerke, aber solide Unterhaltung.
Qualitativ sind die beiden Filme in Summe durchaus ähnlich hoch
einzuschätzen, mit deutlichen Unterschieden in einzelnen Nuancen (wurde
an anderer Stelle bereits thematisiert).
"Manhunter" hatte das Problem, zu einer Zeit veröffentlich zu werden,
als es für derart düstere Thriller kaum einen Markt im Kino gab.
Außerdem gab es um die Darsteller Petersen, Cox und Farina auch nie
einen derartigen Hype wie beispíelsweise um Anthony Hopkins.
>Nebenbei: Das Ende von "Hannibal" ist im Roman noch haarsträubender als
>im Film.
ich fand das Ende im Roman gut - und konsequent. Mehr, als der Film zu
bieten hatte.
Roy
--
Ich missbillige, was Ihr sagt,aber Euer Recht, es zu sagen,
werde ich bis an mein Ende verteidigen. (Voltaire)
Kannst du mir das Ende des Films spoilern, ich kenne naemlich nur das
Buch?
cu andreas
> Davon mal abgesehen fande ich den Schluss eigentlich ziemlich unnötig.
> Eigentlich macht er nur Sinn, wenn man sich beide Teile hintereinander
> anschaut ... quasi als Überleitung. Für den Film selbst ist er IMO aber
> schlichtweg überflüssig.
Fand ich auch. Im Kino haben viele gelacht, aber ich hab' nur gestöhnt,
weil ich auf solche Holzhammergags normalerweise verzichten kann.
In irgendeinem Film oder einer Serienfolge¹ kam eine Person vor, die von
sämtlichen Informationen her nur Jack the Ripper sein konnte. Das wurde
aber nicht gesagt, sondern blieb bis zum Ende unerwähnt (aber nicht unklar),
bis wirklich, fast als letzter Satz irgendwas mit 'Jack' gesagt wurde.
Hat alles wieder kaputt gemacht. Warum machen die sowas? Haben sie Angst,
dass es irgendwer nicht versteht, sonst?
Ciao,
Arty
¹ Kann es sein, dass das B5 war?
> In irgendeinem Film oder einer Serienfolge¹ kam eine Person vor, die von
> sämtlichen Informationen her nur Jack the Ripper sein konnte. Das wurde
> aber nicht gesagt, sondern blieb bis zum Ende unerwähnt (aber nicht unklar),
> bis wirklich, fast als letzter Satz irgendwas mit 'Jack' gesagt wurde.
> ¹ Kann es sein, dass das B5 war?
Ja. Zweite Staffel, vorletzte Folge. "Comes the Inquisitor" bzw. "Das
Verhör des Inquisitors".
--
"I asked mom if I was a gifted child... she said they certainly
wouldn't have *paid* for me."
-- "Calvin and Hobbes", Bill Watterson
>Kannst du mir das Ende des Films spoilern, ich kenne naemlich nur das
>Buch?
Also:
Fgneyvat jveq iba Yrpgre mhz Rffra rvatrynqra - rf tvog Uvea ibz
yroraqra Zrafpura, fbjrvg jvr vz Ohpu.
Nyyreqvatf vffg Fvr avpugf, vfg rure Trsnatrar (mhzvaqrfg abpu hagre
Qebtra iba qre Anexbfr), ung ibeure rvar Gryrsbayrvghat servtrchyg haq
qnf SOV trehsra. Qvr Fnpur zvg vuerz Ingre sruyg. Nyf qvr
Rvafngmgehccf nhsgnhpura xrggrg Fvr fvpu zvg Unaqfpuryyra na Yrpgre,
qre qnenhsuva rva Xüpuraorvy avzzg haq - - - - frvara rvtrara Qnhzra
nounpxg[1] (fgngg, jvr ibeure fhttrevreg jveq, vuere Unaq). Re fvgmg
mhz Fpuyhff VVEP va rvarz Syhtmrht zvg ireohaqrare Unaq.
[1] Jnehz re qra avpug rvasnpu oevpug/nhferaxg frv qnuvatrfgryyg
ziemlich inkonsequent und zu PC nach meinem Geschmack
Roy
--
Standards sind eine geniale Sache. Ich finde ja auch, jeder
sollte seinen eigenen haben. [Urs Traenkner in d.c.s.m.]
Das würde aber üblicherweise mit 'references' bezeichnet. Das Typische bei
'features' ist, daß der jeweilige Film in eienr Szene im Fernsehen läuft,
oder sich die Protagonisten ihn sich im Kino anschauen.
--
Frank Thilo - th...@unix-ag.org IRC: Chestal
Johannes Pietsch schrieb:
>>Qualitativ stufen wohl die meisten »The Silence of the Lambs« in die
>>Kategorie "herrausragend" oder "Meisterwerk" ein, wärend »Hannibal« bei
>>"Schrott" landet.
> Das gilt vor allem für die beiden Filme. "Silence" übertrifft als Film
> die ebenfalls gute literarische Vorlage noch bei weitem. Und der Film
> "Hannibal" ist nicht ganz so abgrundtief katastrophal übel geraten wie
> das Buch.
Dem kann ich mich anschließen. "Silence" als Buch erschien mir
geradewegs als Drehbuchvorlage konzipiert, auch weil der Autor auf
jegliche Charakterisierung und auf Beschreibung des Äußeren der
handelnden Personen vollkommen verzichtet. Da gibt es nichts, was nicht
visuell umgesetzt werden könnte.
"Hannibal" dagegen ist langweiliger Quark, der vorhersehbar und
langweilig ist und zudem ein paar Fehler aufweist, die mich fragen
liessen, ob in der Eile kein Mensch den Scheiss Korrektur gelesen hat.
"Roter Drachen" als Buch ist den Nachfolgern in mehreren Beziehungen
haushoch überlegen, da der Autor versucht, den Psychopathen verständlich
zu machen. Hier ist er nicht nur ein Monster, vor dem die Gesellschaft
geschützt werden muß, sondern ebenfalls ein Opfer.
Es gibt übrigens eine Sache, die mich an "Silence" sehr stört. Ist es
wahr, daß die Amis ihre Psychopathen in mittelalterliche Verliese
stopfen, deren Wände nicht einmal verputzt sind? Die Dunkelheit da
drinnen ist mit Sicherheit nicht gerade depressions- bzw.
aggressionsmildernd. Ich habe den Streifen lange nicht mehr gesehen,
aber in der Rückschau erscheint er zwar ganz spannend, aber nicht
wirklich bedeutend (zumal ich Lecters Stilisierung zum psychopathischen
Übervater schon damals als ärgerlich empfand). Mein
Lieblings-Serienkiller-Film ist und bleibt "Se7en" ;).
Grüße
Hannes
--
When there's no more room in hell the dead will surf the web
http://pages.wwmusic.de/laverne
Demnächst mit den "72 Schritten"
"Jugendschutz und Zensur" - (fast) alle Fragen geklärt
Thomas G. Liesner schrieb:
>>>Welche Erklärung wurde denn gegeben?
>>Yrpgref xyrvar Fpujrfgre jheqr trtra Raqr qrf 2. Jrygxevrt iba
>>ehffvfpura Fbyqngra irechgmg.
> Klingt wirklich dünn.
Das ist nicht nur dünn, das ist für die Gestalt des Lecters verheerend.
Während er vorher als genialer Psychotherapeut durchging, den sein
überlegender Intellekt von der Spezies "Mensch" bereits entfernt hat,
wird da plötzlich ein typischer Wald-und-Wiesen-Psychopath gemacht, der
eine schwere Kindheit hatte. Das zerstört sowohl die Glaubwürdigkeit als
auch den Mythos des Hannibal Lecters endgültig.
Johannes Schwarz schrieb:
>
> Hallo Johannes (was ist das eigentlich für ein bescheuerter Name?),
Ey, willste was, ey?
Johannes kommt von hebräisch Jochanan="der Herr ist gnädig, gütig".
> "Roter Drachen" als Buch ist den Nachfolgern in mehreren Beziehungen
> haushoch überlegen, da der Autor versucht, den Psychopathen verständlich
> zu machen.
Richtig. Und diese lange, detaillierten "Rückblenden", die im Buch auf
Dolarhydes Kindheit und speziell die Ereignisse um seine Großmutter
abheben, wären filmisch nur sehr schwer, wenn nicht sogar überhaupt
nicht umsetzbar gewesen. Also hat man sie in beiden Filmversionen
konsequenterweise weggelassen. Mit dem Unterschied, daß Michael Mann in
"Manhunter" seine tooth fairy als völlig unmenschliches Monster
darstellt (trotz der kurzzeitigen Liebesbeziehung zu Reba erscheint Tom
Noonan als unaufhaltsame, unrührbare Killermaschine), Brett Ratner in
"Red Hunter" aus dem Killer eine vom eigenen Wahnsinn gejagte und
gepeinigte Kreatur macht, die mit Ralph Fiennes ausgezeichnet besetzt
ist.
> Es gibt übrigens eine Sache, die mich an "Silence" sehr stört. Ist es
> wahr, daß die Amis ihre Psychopathen in mittelalterliche Verliese
> stopfen, deren Wände nicht einmal verputzt sind?
Erscheint mir eher ein Stilmittel des Gothic Horror, das Jonathan Demme
ganz bewußt für die Atmosphäre des Films eingesetzt hat. Schließlich
sieht die Zelle in Michael Manns "Manhunter" völlig anders aus:
grell-weiß, neon-kalt. Erscheint mir realistischer.
Giá,
Johannes
--
"I eat Green Berets for breakfast." Arnold Schwarzenegger in "Commando"
http://www.filmstarts.com
Es war genau einer der Punkte, der Buch&Film am allermeisten angekreidet
wurde. Ähnliches könnte man zu "Halloween H20" sagen, wo auf einmal
erklärt wurde, daß Michael Myers als Kind irgendwie mißhandelt wurde -
spotz! Um wie viel bedrückender und unheimlicher war dagegen Michael
Myers als personifizierter schwarzer Mann, emporgestiegen aus unser
aller Unterbewußtsein, aus Carpenters ersten beiden "Halloweens", wo es
hieß, er sei als Kind völlig ohne Grund mit dem Messer auf seine Eltern
losgegangen.
Johannes (der echte!)
Wobei MM für mich durch die Reihe eh sterbenslangweilig geworden ist, da
er ähnlich wie Freddy beliebig endgültig zerstört werden kann und
trotzdem im Folgefilm ohne weitere Erklärung wieder da ist.
So long,
Thomas G. Liesner
--
Hamster & Co, seit 18.10.2002 steht die Beta (!) 1.3.23.205 bereit
http://tglsoft.de/ bzw. http://hamster.arcornews.de/tgl/
Mich hat die Figur nie so stark interessiert, daß ich von einem Mythos
sprechen könnte, aber es passt zumindest nicht zum Film-Hannibal aus
SotL.
Ein guter Grund, sich "Resurrection" zu sparen.
Giá,
Johannes
> Ein guter Grund, sich "Resurrection" zu sparen.
Immerhin gab es eine Erklärung - zwar wissenschaftlich nicht wirklich
überzeugend (ein Fremdorganismus im Brustbereich dürfte das Genmaterial
des Blutes wirklich nicht beeinflussen), aber mit einem meiner Meinung
nach durchaus interessanten Ergebnis - Ripley zeigt eine durchaus neue
Seite und nachdem ich letzte Woche alle vier Teile in kurzem Abstand
gesehen habe, gefällt mir eigentlich jeder auf irgendeine Weise. Und der
härteste Bruch ist eh der Anfang von Alienł.
Interessanter Gedankensprung, aber ich glaube Johannes meinte eher:
Halloween: Resurrection http://us.imdb.com/Title?0220506
Gruss,
Thorsten
> Also:
[snip]
Danke. Das ueberzeugt mich nicht, irgendwer wollte sich da wohl noch
die Moeglickeit einer Fortsetzung mit den gleichen Kontrahenten
offenhalten.
cu andreas
Ähemähem...ich meinte "Halloween Resurrection".
Ups - ok, so gut kenne ich die Reihe nicht...
> Ähemähem...ich meinte "Halloween Resurrection".
Inzwischen begriffen, aber was ist deine Meinung zu der Alien-Quadro-
logie, wenn wir schon mal dabei sind?
So long,
Thomas G. Liesner
ist im Buch das Ende ebenso erzählt wie
im Film, also: Scheinschluß, Coda, Epilog?
Wahrscheinlich fehlt der Epilog?
Viele Grüße,
- Karl-Josef Ziegler
Fetter Spoiler:
In Michael Manns "Manhunter" von 1986 weichen Buch und Film stark
voneinander ab. Nachdem Graham (William L. Petersen) über die Herkunft
der Filme Francis Dolarhyde (Tom Noonan) als den Täter ermittelt und
dieser zeitgleich Reba entführt hat, kommt es in Dolarhydes Haus zum
Showdown. Dolarhyde tötet zwei Polizisten mit der Schrotflinte und wird
anschließend von Graham, der gegen die ausdrückliche Anweisung seines
Chefs Jack Crawford (Dennis Farina) ins Geschehen eingreift, erschossen.
Epilog: Graham mit seiner Frau und seinem Sohn am Strand.
In Brett Ratners "Red Dragon" von 2002 ist das Ende wesentlich
romangetreuer. Dolarhyde (Ralph Fiennes) entführt Reba (Emily Watson),
täuscht seinen Selbstmord vor, entkommt und greift Will Graham (Ed
Norton) und seine Familie in dessen Privathaus an. Dabei kommt es zum
Schusswechsel zwischen Graham und Dolarhyde durch eine geschlossene Tür.
Beide werden dabei mehrfach getroffen und schwer verletzt. Grahams Frau
Molly (Mary-Louise Parker) schießt Dolarhyde anschließend in den Kopf.
Epilog: Der wiedergenesene Graham liest auf einem Segelboot den Brief
Hannibal Lecters und zerreißt ihn.
Im Roman wírd Will Graham von Francis Dolarhyde nicht angeschossen,
sondern bekommt ein Messer durch die Wange gestochen. Bevor es Dolarhyde
jedoch gelingt, ihm das Messer ins Gehirn zu bohren, schlägt ihm Molly
einen Angel-Dreifachhaken ins Gesicht. Dann erschießt sie ihn. Den Brief
Hannibal Lecters liest Graham im Krankenhaus.
> Claus Schotten schrieb:
>
> > Qualitativ stufen wohl die meisten »The Silence of the Lambs« in die
> > Kategorie "herrausragend" oder "Meisterwerk" ein, wärend »Hannibal« bei
> > "Schrott" landet.
>
> Das gilt vor allem für die beiden Filme.
Die Aussage bezog sich ausschließlich auf die Filme. Die Bücher kenne
ich nicht.
> "Manhunter" hatte das Problem, zu einer Zeit veröffentlich zu werden,
> als es für derart düstere Thriller kaum einen Markt im Kino gab.
Als »The Silence of the Lambs« herauskam, gab es den Markt auch noch nicht,
bzw. es war ein absoluter Nischenmarkt. Erst durch den ungeheuren Erfolg
von SotL wurde der entsprechende Markt geschaffen. Ich kann mich noch an
ein Newsweek-Titelbild "Violence goes Mainstream" zu SotL erinnern.
Ohne »The Silence of the Lambs« wäre z.B. »Se7en« undenkbar.
> Außerdem gab es um die Darsteller Petersen, Cox und Farina auch nie
> einen derartigen Hype wie beispíelsweise um Anthony Hopkins.
Als »The Silence of the Lambs« gedreht wurde, gab es diesen Bonus auch
noch nicht. Gegenüber »Manhunter« war das Team etwas prominenter besetzt
- Demme hatte schon ein paar erfolgreiche kleine Kinofilme gedreht, während
Mann nur durch »Miami Vice« bekannt war, Foster hatte schon zig Kinofilme
gedreht, war aber hauptsächlich für »The Accused« und natürlich »Taxi Driver«
und das Reagan-Attentat bekannt. Von Hopkins hatte ich vorher noch nie
etwas gehört. Laut IMDb hatte er bis dahin auch hauptsächlich Fernsehrollen
zu verzeichnen. Ihren heutigen Star-Status haben die auch nur SotL zu
verdanken.
Ciao, Claus schotten @ cinephil.de
Zuletzt gesehen: »The Magdalene Sisters«, »K-Pax«, »Buffalo Soldier«
Irgendwie nimmst Du mir die Worte aus dem Mund...äh, dem
Posting...genausergesagt meinem "Red Dragon"-Review. Da habe ich nämlich
die Bedeutung von "Silence" und seinen Einfluss auf das Genre genauso
gewertet.
>Flups Baumann schrieb:
>> ne...@cinephil.de (Claus Schotten) schrieb:
>>> Ohne die Bücher gelesen zu haben, vermute ich, daß bei »Hannibal« auch
>>> die Qualität der literarischen Vorlage gegenüber den beiden anderen
>>> Büchern deutlich abfällt.
>
>> Also ich fand das Buch gut. Lediglich die Erklärung, wie Hannibal zum
>> Kannibalen geworden ist, fand ich an den Haaren herbeigezogen.
>
>Welche Erklärung wurde denn gegeben?
>
BSE, Schweinepest <eg>
Gruß/Regards
Klaus Winkler
--
Heimkino FAQ -> http://www.heimkino-faq.de
I'd explain it to you, but your brain would explode.
Hatten wir das nicht schon einmal in drtb? Aber egal.
Meine rein persönliche Wertung:
"Alien" Der Klassiker, nach wie vor ungeschlagen, etablierte H.R. Gigers
Xenomorph auf Jahre hinaus als das Kinomonster im Science-Fiction-Genre.
9 von 10 Punkten.
"Aliens" Kamerons genialer Kontrapunkt: Xenomorph goes 80ties! Statt
klassischem Weltraum-Grusel im Stil der 50er Jahre wie bei Ridley Scott
krachlederne Söldner-Action im Stil von "Terminator". Mein persönlicher
Hit des Kinoherbstes 1986. 9 von 10 Punkten.
"Alien 3" Ripleys Verabschiedung aus der Serie als eigentümlich
zurückhaltendes, beinahe kontemplatives Weltraum-Kammerspiel. Dabei
fehlte es vor allem an der lähmenden Spannung, die beide erste Teile
auszeichnete. Für mich blieb David Fincher deutlich unter seinen
Möglichkeiten. 7 von 10 Punkten.
"Alien - Resurrection" Jean-Piere Jeunets Weltraumsuppe wirkte für mich
am unfertigsten und unentschiedensten. Eine Menge Ekel, diverses
tiefenpsychologisches Brimborium um die per Gentechnologie neu kreierte
Ripley, die altbekannte Söldnertruppe aus Teil zwei (mit den zwei
Vorzeige-Psychopathen Ron Perman und Brad Dourif), das ebenfalls
altbekannte Androiden-Motiv (Winona Ryder als Lance-Henriksen-Ersatz),
der gängige Zehn-kleine-Negerlein-Abzählreim und die Flucht der letzten
Überlebenden in einem Beiboot, bei der (natürlich!) auch ein Monster
dabei ist...trotz interessanter visueller Einfälle war alles ein bißchen
zu vorhersehbar. Ebenfalls 6 von 10 Punkten.
Johannes
--
"Too bad we don't have time to bury those fellas proper like." "To hell
with those fellas. Buzzards have to eat, same as worms." Sam Bottoms und
Clint Eastwood in "The outlaw Josey Wales"
http://www.filmstarts.com
Hatten wir das nicht schon einmal in drtb? Aber egal.
Meine rein persönliche Wertung:
"Alien" Der Klassiker, nach wie vor ungeschlagen, etablierte H.R. Gigers
Xenomorph auf Jahre hinaus als das Kinomonster im Science-Fiction-Genre.
9 von 10 Punkten.
"Aliens" Kamerons genialer Kontrapunkt: Xenomorph goes 80ties! Statt
klassischem Weltraum-Grusel im Stil der 50er Jahre wie bei Ridley Scott
krachlederne Söldner-Action im Stil von "Terminator". Mein persönlicher
Hit des Kinoherbstes 1986. 9 von 10 Punkten.
"Alien 3" Ripleys Verabschiedung aus der Serie als eigentümlich
zurückhaltendes, beinahe kontemplatives Weltraum-Kammerspiel. Dabei
fehlte es vor allem an der lähmenden Spannung, die beide erste Teile
auszeichnete. Für mich blieb David Fincher deutlich unter seinen
Möglichkeiten. 7 von 10 Punkten.
"Alien - Resurrection" Jean-Piere Jeunets Weltraumsuppe wirkte für mich
am unfertigsten und unentschiedensten. Eine Menge Ekel, diverses
tiefenpsychologisches Brimborium um die per Gentechnologie neu kreierte
Ripley, die altbekannte Söldnertruppe aus Teil zwei (mit den zwei
Vorzeige-Psychopathen Ron Perman und Brad Dourif), das ebenfalls
altbekannte Androiden-Motiv (Winona Ryder als Lance-Henriksen-Ersatz),
der gängige Zehn-kleine-Negerlein-Abzählreim und die Flucht der letzten
Überlebenden in einem Beiboot, bei der (natürlich!) auch ein Monster
dabei ist...trotz interessanter visueller Einfälle war alles ein bißchen
zu vorhersehbar. 6 von 10 Punkten.
Johannes Pietsch schrieb:
> Johannes kommt von hebräisch Jochanan="der Herr ist gnädig, gütig".
Wobei manche Mitmenschen das durchaus anders sehen könnten ;).
> konsequenterweise weggelassen. Mit dem Unterschied, daß Michael Mann in
> "Manhunter" seine tooth fairy als völlig unmenschliches Monster
> darstellt (trotz der kurzzeitigen Liebesbeziehung zu Reba erscheint Tom
> Noonan als unaufhaltsame, unrührbare Killermaschine), Brett Ratner in
> "Red Hunter" aus dem Killer eine vom eigenen Wahnsinn gejagte und
> gepeinigte Kreatur macht, die mit Ralph Fiennes ausgezeichnet besetzt
> ist.
Erst gegen Ende überzeugte mich Fiennes in seiner Rolle. So richtig
konnte ich ihm den Psychopathen nicht abnehmen - das hat IMHO Noonan
etwas besser hinbekommen. Die "Tigerszene" hatte z. B. bei weitem nicht
die Wirkung wie in "Manhunter", was allerdings auch in der Art der
Inszenierung begründet lag. Hier hat Noonan seinen großen Auftritt, so
daß ich nicht das Gefühl hatte, er sei nur eine "Killermaschine".
Ansonsten kann man nicht oft genug betonen, daß Norton von Petersen an
die Wand gespielt wird ;).
Johannes Pietsch schrieb:
> Es war genau einer der Punkte, der Buch&Film am allermeisten angekreidet
> wurde. Ähnliches könnte man zu "Halloween H20" sagen, wo auf einmal
> erklärt wurde, daß Michael Myers als Kind irgendwie mißhandelt wurde -
> spotz! Um wie viel bedrückender und unheimlicher war dagegen Michael
> Myers als personifizierter schwarzer Mann, emporgestiegen aus unser
> aller Unterbewußtsein, aus Carpenters ersten beiden "Halloweens", wo es
> hieß, er sei als Kind völlig ohne Grund mit dem Messer auf seine Eltern
> losgegangen.
Man sollte eine Liste machen, inwiefern Charaktere durch inakzeptable
"Erweiterungen" in Fortsetzungen der Lächerlichkeit preisgegeben wurden.
Interessanter dürfte allerdings das Gegenstück sein: Welche
Fortsetzung brachte neue Facetten einer Figur ans Licht, ohne diese zu
zerstören? Ich bin mal ganz ketzerisch und biete "Darth Vader" in
"Episode II".
> Johannes (der echte!)
Pah!
>Ansonsten kann man nicht oft genug betonen, daß Norton von Petersen an
>die Wand gespielt wird ;).
Jaja. Und meine Ratte hat Flügel ;)
Bye
woffi
--
"Bother!" said Pooh, "It all comes of trying
to be kind to Heffalumps."
Indiana Jones in Teil 3 als 'unterdrückter' Sohn.
> Hatten wir das nicht schon einmal in drtb? Aber egal.
Wahrscheinlich.
> Meine rein persönliche Wertung:
> "Alien" [...] 9 von 10 Punkten.
> "Aliens" [...] 9 von 10 Punkten.
> "Alien 3" [...] 7 von 10 Punkten.
> "Alien - Resurrection" [...] 6 von 10 Punkten.
Zumindest in der Tendenz kann ich dir nicht widersprechen und auch 6 von
10 Punkten ist noch als "solide" zu werten. Ich kann teilweise das
Niedermachen von 3 und/oder 4 nicht nachvollziehen, wenn diese als
Schrottfilme bezeichnet werden. Daß sie die ersten Teile nicht
erreichen, ist nicht überraschend, aber sie haben auch ihre Qualitäten.
Schöne Grüße,
Andreas
--
Free Winona!
+++ http://www.moviebazaar.de/ +++
>Das schwöre ich bei Natalie Portmans Nippeln :-P
Bauchnabel! Die Nippel hat man doch (noch?) gar nicht gesehen!
Roy
--
Kernschmelze. Das ist wieder eins dieser billigen Schlagworte. Wir
nennen dies eher einen unangeforderten Spaltungsüberschuss.
(Mr.Burns)
>> Bauchnabel! Die Nippel hat man doch (noch?) gar nicht gesehen!
> Wohl blind, was? Ab dem Abflug Anakins und Padmés von Tatooine trägt
> Portman einen halbtransparenten weißen Overall. Ich weiß es noch, als
> wär's gestern gewesen ;)
Ihr Perverslinge!, könnt ihr nur an das_eine denken?
PS.Ich hoffe, die DVD hat eine gute Bildqualität...
--
ryl: [SF|G'Kar] [ www.SeniorFragger.de ] &
[ www.RavenClaw.at ]
>Wohl blind, was? Ab dem Abflug Anakins und Padmés von Tatooine trägt
>Portman einen halbtransparenten weißen Overall. Ich weiß es noch, als
>wär's gestern gewesen ;)
Jaaa - das war schon mal ein guter Anfang :-)
Aber wie das immer so ist: man(n) will MEHR :-)~
Roy
--
> Ein durchsuchen der Microsoft Knowledge Base hat leider nichts gebracht.
Deshalb heisst die ja "Knowledge Base".
[aus: d.a.s.r.]