Oxygène (2021)

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Christian Weisgerber

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May 13, 2021, 11:30:05 AMMay 13
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OXYGÈNE (Frankreich/USA, 2021)

Regie: Alexandre Aja
Buch: Christie LeBlanc
Darsteller: Mélanie Laurent, Mathieu Amalric
Sprache: Französisch
Auf Netflix.

Wie macht man einen Film während einer Pandemie? Na so:

Eine Frau (Mélanie Laurent) wacht in einer Tiefschlafkapsel auf.
Anscheined sind wir in der Zukunft? Die Frau hat keine Erinnerung.
Irgendwas ist schiefgegangen, die Sauerstoffzufuhr ist unterbrochen
und die Anzeige für den Restsauerstoff zählt unbarmherzig hinunter.
Ein Öffnen der Kapsel von innen ist nicht vorgesehen. Kärglichen
Beistand leistet ihr nur ein Computersystem (Mathieu Amalric als
Douglas-Rain-als-HAL), mehr Alexa als HAL. Wie kann sie sich aus
dieser misslichen Lage befreien? Wie ist sie da überhaupt hineingeraten?
Und wer ist sie? Offenbar hat sie schon Filme dieser Art gesehen
und so beschleicht sie parallel zum Zuschauer schnell der Gedanken,
dass nicht alles so sein mag, wie es scheint. Oder halluziniert sie
schon?

Wie die Namen der Beteiligten schon klar machen, ist der Film trotz
der minimalistischen Situation keine wirklich minimalistische
Produktion. Das Skript harrte schon seit 2016 einer Verfilmung.
Dass es zu den Umständen der Corona-Pandemie passt wie die Faust
aufs Auge, fällt unter Fügung des Schicksals.

Mein Urteil: Spannende Unterhaltung.

--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de
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