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Geschwindigkeitsdelta Trekkingrad - Rennrad

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WAWATRON

unread,
Sep 1, 1996, 3:00:00 AM9/1/96
to

Moin, Moin,
ich habe da eine ganz "triviale" Frage:

Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?
Voraussetzung:
Trekking: voll STVZO, Schutzbleche, 37-ger Schwalbe Marathon,
XT-Schaltung,
Sattelhoehe = Lenkerhoehe..., 80-90-ger Trittfrequenz, ...
Rennrad: ..., bezahlbar

Bitte keine mathematischen Ableitungen ueber Rollwiderstand, cw-Wert,...
;-)))) ,
eine grobe Schaetzung langt vollkommen:
z.B.: 30km/h -> 35 km/h ????

bin gespannt auf die Antworten.

PS: Wie sieht das Delta Trekkingrad - Liegerad
(z.B. Kurzlieger "Hornet", komplett STVZO, Heckkoffer) aus?
bin noch gespannter auf die Antworten.

Tschoe mit oe
WAWATRON
(Walter Warscheid)


Wolfgang Strobl

unread,
Sep 2, 1996, 3:00:00 AM9/2/96
to

wawa...@aol.com (WAWATRON) wrote:

>Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
>18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?

Ich habe keine Ahnung, wie viel schneller "man" wird. Aber im Moment
habe ich einen recht guten Vergleich, wieviel schneller _ich_ werde:
ich gewinne auf meinem Weg von/zur Arbeit ca. 5-8 Minuten auf eine
Stunde, wenn ich mit dem Rennrad (Panasonic, ca. 11 kg, 23mm Grand
Prix) statt mit dem Tourenrad (ca 18 kg, quasi profillose 37mm
Schwalbereifen, Schutzbleche, Gepäckträger rundum, Packtaschen) fahre.

An beiden Rädern sind Rennlenker und SPD-Pedale, wobei der Rennlenker
am Rennrad erheblich tiefer liegt.

[...]

>eine grobe Schaetzung langt vollkommen:
>z.B.: 30km/h -> 35 km/h ????

Was soll das sein? Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei rund
22 km/h.

Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit ist mit dem Rennrad erheblich
höher als mit dem Tourenrad. Tatsächlich komme ich mit dem Rennrad im
dicken Straßenverkehr besser zurecht als mit dem Tourenrad. Man kann
sich besser Raum schaffen, weil man erheblich besser beschleunigen
kann, wenn weniger Gewicht in Bewegung zu setzen ist. Bei blockiertem
Radweg schnell mal auf > 40 km/h zu beschleunigen und eine Lücke im
Fahrzeugstrom dazu ausnützen, auf die Straße zu springen, das ist mit
dem Tourenrad kaum zu machen - es ist zu anstrengend, man braucht zu
lange, und es rappelt viel zu sehr bei Springen. Mit dem Rennrad
macht es hingegen regelrecht Spaß.

--
o ( Wolfgan...@gmd.de (+49 2241) 14-2394
/\ * GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH
_`\ `_<=== Schloss Birlinghoven, | #include
__(_)/_(_)___.-._ D-53754 Sankt Augustin, Germany | <std.disclaimer>


WAWATRON

unread,
Sep 3, 1996, 3:00:00 AM9/3/96
to


Im Artikel <50eqc8$u...@omega.gmd.de>, Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang
Strobl) schreibt:

>wawa...@aol.com (WAWATRON) wrote:
>
>>Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
>>18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?

>Ich habe keine Ahnung, wie viel schneller "man" wird. Aber im Moment
>habe ich einen recht guten Vergleich, wieviel schneller _ich_ werde:
>ich gewinne auf meinem Weg von/zur Arbeit ca. 5-8 Minuten auf eine

>Stunde, ..

also ca. 10% schneller bei gleichem Kraftaufwand .

>>z.B.: 30km/h -> 35 km/h ????

>Was soll das sein? Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei rund
>22 km/h.

von einer Durchschnittsgeschwindigkeit 30 km/h..35km/h traeume ich nur;
ich meinte folgendes: mit einem definierten Kraftaufwand fahre ich 30
km/h;
welche Geschwindigkeit habe ich bei gleichem Kraftaufwand
unter Einsatz eines Rennrades: ca. 10% (s.o.)

Besten Dank fuer die Antwort

PS.:
Fast das identische Posting wird leider nochmal auftauchen;
ich hatte es nochmal abgeschickt, da der erste Beitrag nach 3 Tagen
immer noch nicht der News-Group aufgetaucht war. :-(((((
(habe ich am 25.8 verfasst; ev. noch Nachwirkungen vom AOL-Systemcrash???)
Mal gucken, wie lang dieser unterwegs ist: 2.9.96 ; 19:45 abgeschickt

Tschoe
WAWATRON

Gernot Trommer

unread,
Sep 3, 1996, 3:00:00 AM9/3/96
to

In article <50eqc8$u...@omega.gmd.de>, Wolfgan...@gmd.de says...

<>
<>wawa...@aol.com (WAWATRON) wrote:
<>
<>>Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
<>>18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?
<>
<>Ich habe keine Ahnung, wie viel schneller "man" wird. Aber im Moment
<>habe ich einen recht guten Vergleich, wieviel schneller _ich_ werde:
<>ich gewinne auf meinem Weg von/zur Arbeit ca. 5-8 Minuten auf eine
<>Stunde, wenn ich mit dem Rennrad (Panasonic, ca. 11 kg, 23mm Grand
<>Prix) statt mit dem Tourenrad (ca 18 kg, quasi profillose 37mm
<>Schwalbereifen, Schutzbleche, Gepäckträger rundum, Packtaschen) fahre.
<>
<>An beiden Rädern sind Rennlenker und SPD-Pedale, wobei der Rennlenker
<>am Rennrad erheblich tiefer liegt.
<>
<>[...]
<>
<>>eine grobe Schaetzung langt vollkommen:
<>>z.B.: 30km/h -> 35 km/h ????
<>
<>Was soll das sein? Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei rund
<>22 km/h.
<>
Meine mit einem normalen Rad bei 27-28,.. km/h. Da erscheint mir 30 km/h und
mehr als realistische Zielgröße.

<>Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit ist mit dem Rennrad erheblich
<>höher als mit dem Tourenrad. Tatsächlich komme ich mit dem Rennrad im
<>dicken Straßenverkehr besser zurecht als mit dem Tourenrad. Man kann
<>sich besser Raum schaffen, weil man erheblich besser beschleunigen
<>kann, wenn weniger Gewicht in Bewegung zu setzen ist. Bei blockiertem
<>Radweg schnell mal auf > 40 km/h zu beschleunigen und eine Lücke im
<>Fahrzeugstrom dazu ausnützen, auf die Straße zu springen, das ist mit
<>dem Tourenrad kaum zu machen - es ist zu anstrengend, man braucht zu
<>lange, und es rappelt viel zu sehr bei Springen. Mit dem Rennrad
<>macht es hingegen regelrecht Spaß.
<>
<>--

Nur zur Vergewisserung:
Kann es sein, daß Du mit Dich mit dem Rennrad (auch weil es mehr Spaß macht)
mehr anstrengst?
Es wäre schön, wenn Du Dich daraufhin mal selbst kontrollieren könntest.
Ich würde meine Geschwindigkeit auf dem Arbeitsweg gerne noch ein Stück
steigern, kann aber einschätze, daß ich schon an meiner Leistungsgrenze fahre.
Da ist nur, durch den Trainingseffekt noch ein bischen zu holen.

Danke im voraus

Gernot

--
Gernot Trommer
TU-Chemnitz
FG-Mehrphasenstr
Gernot....@IMech.TU-Chemnitz.DE


Wolfgang Strobl

unread,
Sep 3, 1996, 3:00:00 AM9/3/96
to

Gernot....@Imech.TU-Chemnitz.DE (Gernot Trommer) wrote:

>In article <50eqc8$u...@omega.gmd.de>, Wolfgan...@gmd.de says...

[...]


><>Was soll das sein? Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei rund
><>22 km/h.
><>
>Meine mit einem normalen Rad bei 27-28,.. km/h. Da erscheint mir 30 km/h und
>mehr als realistische Zielgröße.

Auf meiner Strecke, quer durch Bonn in der ungünstigen
West/Ost-Richtung, incl. Rheinquerung und rauf in die Ausläufer des
Siebengebirges? Das möchte ich sehen. :)

><>Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit ist mit dem Rennrad erheblich
><>höher als mit dem Tourenrad. Tatsächlich komme ich mit dem Rennrad im
><>dicken Straßenverkehr besser zurecht als mit dem Tourenrad. Man kann
><>sich besser Raum schaffen, weil man erheblich besser beschleunigen
><>kann, wenn weniger Gewicht in Bewegung zu setzen ist. Bei blockiertem
><>Radweg schnell mal auf > 40 km/h zu beschleunigen und eine Lücke im
><>Fahrzeugstrom dazu ausnützen, auf die Straße zu springen, das ist mit
><>dem Tourenrad kaum zu machen - es ist zu anstrengend, man braucht zu
><>lange, und es rappelt viel zu sehr bei Springen. Mit dem Rennrad
><>macht es hingegen regelrecht Spaß.
><>
><>--

>Nur zur Vergewisserung:
>Kann es sein, daß Du mit Dich mit dem Rennrad (auch weil es mehr Spaß macht)
>mehr anstrengst?

Nein, im Gegenteil. Am meisten angestrengt habe ich mich, als ich noch
überwiegend mit dem Hollandrad (das tut's leider nicht mehr so gut,
seit mein Grüner Nachbar es mit seinem Auto ein paar mal zu oft
umgeworfen hat) gefahren bin, und eher zwischen 1,5 und 2 h gebraucht
habe, gegenüber jetzt ~1h. Mit dem Rad habe ich richtig Kalorien
verbraucht, wo ich es beim Rennrad einfach so rollen lassen kann.


>Es wäre schön, wenn Du Dich daraufhin mal selbst kontrollieren könntest.
>Ich würde meine Geschwindigkeit auf dem Arbeitsweg gerne noch ein Stück
>steigern, kann aber einschätze, daß ich schon an meiner Leistungsgrenze fahre.
>Da ist nur, durch den Trainingseffekt noch ein bischen zu holen.

Sicher. Und durch eisernes Benutzen der Straße, und Nichtbenutzen der
Radwege. Mir geht es inzwischen sogar so, daß ich Stücken für Stücken
die "Abkürzungen" und "autoarmen Schleichwege", die ich mir damals
ausgesucht habe, wieder aufgebe und stattdessen die Hauptstraßen
fahre. Das ist zwar manchmal etwas weiter, das wird aber durch zwei
Effekte kompensiert: man kann nicht nur schneller fahren, weil es
weniger kurvig und die Beläge glatter sind, man braucht auch erheblich
weniger Aufmerksamkeit. um sicher zu fahren. Die Vorzüge des Rennrades
kann man nur auf richtigen Straßen richtig ausspielen. Umgekehrt fahre
ich, wenn mich der Weg in die schmalen Gassen unserer Stadt führt,
nicht so gerne damit, und vermisse das Hollandrad. Das war mit seiner
Nabenschaltung, seiner Ausrüstung, seiner ganzen Geometrie für solche
Zwecke unschlagbar. Selbst die (an sich zu hohe) Sitzposition empfand
ich als eher vorteilhaft, weil sie im Stau einen besseren Überblick
verschafft.

martin adler

unread,
Sep 3, 1996, 3:00:00 AM9/3/96
to


On 1 Sep 1996, WAWATRON wrote:

> Moin, Moin,
> ich habe da eine ganz "triviale" Frage:
>

> Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
> 18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?

> Voraussetzung:
> Trekking: voll STVZO, Schutzbleche, 37-ger Schwalbe Marathon,
> XT-Schaltung,
> Sattelhoehe = Lenkerhoehe..., 80-90-ger Trittfrequenz, ...
> Rennrad: ..., bezahlbar
>
> Bitte keine mathematischen Ableitungen ueber Rollwiderstand, cw-Wert,...
> ;-)))) ,

> eine grobe Schaetzung langt vollkommen:
> z.B.: 30km/h -> 35 km/h ????
>

> bin gespannt auf die Antworten.
>

die erreichbare hoechstgeschwindigkeit _in der ebene_ haengt _IMHO_
weniger vom gewicht des rads als von der beschaffenheit der reifen und
der sitzgeometrie (ergonomischer beinhebel, luftwiderstand) ab. wenn du
an dein trekkingrad stramm aufgeblasene slicks und einen tiefen
rennlenker montierst, solltest du auf flachem gelaeuf etwa gleichschnell
fahren koennen (gleichgute lager, rahmensteifigkeit etc. vorausgesetzt).

vorteile hast du mit dem leichten rad wahrscheinlich beim bergauftreten,
beim beschleunigen und evtl. in der kurvenhandlichkeit. das trekkingrad
geht etwas besser bergab (bei vergleichbaren widerstandswerten). den
groessten relativen geschwindigkeitsvorteil mit dem rennrad hast du
womoeglich, wenn du es die kellertreppe hinauftraegst. hier schlaegt das
geringere gewicht voll zu buche ;-).

so long

martin adler

Heinz Birthler

unread,
Sep 3, 1996, 3:00:00 AM9/3/96
to

><>wawa...@aol.com (WAWATRON) wrote:
><>
><>>Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
><>>18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?
><>

><>>eine grobe Schaetzung langt vollkommen:


><>>z.B.: 30km/h -> 35 km/h ????

Meine Erfahrungen auf dem Arbeitsweg 12 km eine Strecke, Steigungen auf ca. 3km
mit 2 bis 5%

Trekkingrad (ca. 17kg, 622-32, STVO-gerecht)
ohne Einkauf hin 32min zur"uck 37m sum 1:09h
mit Einkauf ~20kg hin --- zur"uck 45m sum 1:15h

Liegerad (ca. 20kg, 622/406-32, STVO gerecht)
ohne Einkauf hin 28min zur"uck 33min sum 1:01h
mit Einkauf ~20kg hin --- zur"uck 37min sum 1:05h

Rennrad (ca. 10kg, 622-23, kein Licht, kein Schmutzschutz)
ohne Einkauf hin 25min zur"uck 28min sum 0:53h
mit Einkauf ---- --- ---

Beste Zeit: hin 22min zur"uck 23min Rennrad
25min   28min Liegerad
??? ??? Trekking (zu lange her)

- Anmerkungen -
Auf dem Renner fahre ich immer schneller als mit den anderen R"adern.
Allerdings
total unkomfortabel und nie bei schlechtem Wetter z.B. Schnee. Eink"aufe kann
ich damit nicht erledigen, zumindest nicht die 20kg die sich gew"ohnlich in die
Fahrradtaschen schleichen.

Auf dem Trekkingrad komme ich die H"ugel leichter rauf als mit dem Liegerad.
Und bei Schnee/Eis kann ich mit dem Trekkingrad besser balancieren, und komme
besser durch aufgeweichte Wege z.B. im Park (kleines Vorderrad am Liegerrad ist
nachteilig)

Mit dem Liegerad bin ich fast immer schneller als mit dem Trekkingrad (ausser
bei Schnee und gep"acklos bergauf). Eink"aufe lassen sich am Liegerad erheblich
besser transportieren als am Trekkingrad, da sich das Fahrverhalten kaum
"andert und durch die Vollfederung auch auf schlechten Wegen keine Milcht"uten
in den Nacken springen.
Regen und dickere Kleidung behindert mich auf dem Liegerad viel weniger als auf
dem Trekkingrad. Mein Ziel, die Strecke im Mittel in 1:00h (24km/h)
zur"uckzulegen, habe ich diesen Sommer in etwa erreicht. 25km/h brauchen
bestimmt mehr Zeit als einen Sommer, es fehlt die Regelm"assigkeit.

Um schneller zu werden, sind somit nur drei Dinge wichtig: "Uben, "Uben, "Uben.
Und da waren sie wieder, meine drei Probleme: keine Lust, keine Kraft, kein
Talent.

Heinz
--

T.-Heuss-Str. 4 * GRS mbH * 38122 Braunschweig * 0531-8012-222 * b...@grs.de


Frank Buchholz

unread,
Sep 4, 1996, 3:00:00 AM9/4/96
to

martin adler wrote:
>
> On 1 Sep 1996, WAWATRON wrote:
>
> > Moin, Moin,
> > ich habe da eine ganz "triviale" Frage:
> >
> > Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
> > 18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?
> > [...]

>
> die erreichbare hoechstgeschwindigkeit _in der ebene_ haengt _IMHO_
> weniger vom gewicht des rads als von der beschaffenheit der reifen und
> der sitzgeometrie (ergonomischer beinhebel, luftwiderstand) ab. wenn du
> an dein trekkingrad stramm aufgeblasene slicks und einen tiefen
> rennlenker montierst, solltest du auf flachem gelaeuf etwa gleichschnell
> fahren koennen (gleichgute lager, rahmensteifigkeit etc. vorausgesetzt).
>
> vorteile hast du mit dem leichten rad wahrscheinlich beim bergauftreten,
> beim beschleunigen

Genau, das isses: Auf der Strasse macht man doch kaum etwas anderes als
beschleunigen, langsamerwerden, abbremsen und wieder beschleunigen. Mit
konstanter Geschwindigkeit in der Ebene fährt man eher selten.
Bei mittleren oder langen Touren zählt für die Durschschnittsgeschwindigkeit
daher jedes Gramm. Spielt es dann eine Rolle ob kurzfristig auch mal 35, 38 oder
sonstwas erreicht werden kann?
--
__o Frank Buchholz
_`\<,_
(_)/ (_) mailto:frank.b...@sap-ag.de
~~~~~~~~~~~~~~ http://www.sap.com/
My views are not necessarily the ones of my employer

Martin Trautmann

unread,
Sep 5, 1996, 3:00:00 AM9/5/96
to

In article <322D61...@sap-ag.de>, Frank Buchholz
<frank.b...@sap-ag.de> wrote:


> Genau, das isses: Auf der Strasse macht man doch kaum etwas anderes als
> beschleunigen, langsamerwerden, abbremsen und wieder beschleunigen. Mit
> konstanter Geschwindigkeit in der Ebene fährt man eher selten.
> Bei mittleren oder langen Touren zählt für die Durschschnittsgeschwindigkeit
> daher jedes Gramm. Spielt es dann eine Rolle ob kurzfristig auch mal 35,
38 oder
> sonstwas erreicht werden kann?

Als wir mit dem Tandem in Dänemark die Hügel 'raufkeuchten, blieb genug
Zeit für Rechenexempel:

Was ist die Durchschnittsgeschwindigkeit, wenn wir die Hälfte der Strecke
mit 10 km/h hinaufkeuchen und 40 km/h hinunterdüsen?

Wer hätte gedacht, daß es nur 16 km/h sind?

Die höhere Geschwindigkeit hinunter gleicht nicht die langsamere hinauf
aus, abgesehen von der Mühe, alles hinaufzuschleppen und bei der Kreuzung
im nächsten Tal in Bremsenergie zu verheizen. Wir hatten etwa 60 kg Gepäck
& Fahrrad, dazu 140 kg Besatzung. Beim nächsten Mal wird soweit möglich um
Gramme geknausert :-)

Schönen Gruß
Martin

--
Martin Trautmann . Solid State Electronics Laboratory
Tel: ++49-6151-16-5141 . Technische Hochschule Darmstadt
Fax: -5233 . Schlossgartenstrasse 8
EMail: tr...@iht.e-technik.th-darmstadt.de . D-64289 Darmstadt

Author of the Frequently Asked Questions on FileMaker Pro:
<ftp://ftp.th-darmstadt.de//pub/database/filemaker-pro/faq.fm.sit>

Jan Duensing

unread,
Sep 6, 1996, 3:00:00 AM9/6/96
to

Kommentar zu A33797@BB in der Gruppe UNKN65535

Hallo Wolfgang,

>Meine mit einem normalen Rad bei 27-28,.. km/h. Da erscheint mir 30 km/h
>und mehr als realistische Zielgröße.

WS>Auf meiner Strecke, quer durch Bonn in der ungünstigen
WS>West/Ost-Richtung, incl. Rheinquerung und rauf in die Ausläufer des
WS>Siebengebirges? Das möchte ich sehen. :)

Da muß ich Dir zustimmen, in Bonn hab ich auch riesen Mühe, den Schnitt bei 30
zu halten, von Duisdorf (Ministerien Schiffelingsweg) übers Endenicher Eich,
Kennedybrücke, Königswinter, Schmelztaal hoch sind 28km/h das Höchste der
Gefühle, Petersberg rauf nochmal 1-2 langsamer. Aber nur von den Ministerien
nach Beuel hab ich vorgestern mit dem Rennrad einen neuen Record aufgestellt,
jede zweite Ampel rot, trotzdem 37iger Schnitt, da wollte ein 7er-Fahrer nicht
glauben, das ich mit dem Rad immer schneller bin. :=)
Wo fährst Du denn lang? Bertha von Suttner-Platz finde ich sehr ungünstig, auch
von Beuler Seite erreicht man die Kennedybrücke nicht gerade unkompliziert, die
Südbrücke ist da schon deutlich besser.

Gruß Jan

Jan Duensing

unread,
Sep 6, 1996, 3:00:00 AM9/6/96
to

Gernot Trommer

unread,
Sep 6, 1996, 3:00:00 AM9/6/96
to

In article <50husl$8...@omega.gmd.de>, Wolfgan...@gmd.de says...

<>
<>Gernot....@Imech.TU-Chemnitz.DE (Gernot Trommer) wrote:
<>
<>>In article <50eqc8$u...@omega.gmd.de>, Wolfgan...@gmd.de says...
<>[...]
<>><>Was soll das sein? Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei rund
<>><>22 km/h.
<>><>
<>>Meine mit einem normalen Rad bei 27-28,.. km/h. Da erscheint mir 30 km/h und
<>>mehr als realistische Zielgröße.
<>
<>Auf meiner Strecke, quer durch Bonn in der ungünstigen
<>West/Ost-Richtung, incl. Rheinquerung und rauf in die Ausläufer des
<>Siebengebirges? Das möchte ich sehen. :)
<>
Das Ziel 30 km/h gilt nur für den Hinweg.
Wegbeschreibung:
14 km im Mittelgebirge
Höhendifferenz Wohnort Uni 130 m dazwischen weitere 150m zu Überwinden
wenig Strecke in der Stadt (Randbereich)
Auf dem Rückweg erreiche ich 24 km/h. Auf langer gerader Strecke im Tal schaffe
ich auch ungefähr 28 km/h.

<>><>Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit ist mit dem Rennrad erheblich
<>><>höher als mit dem Tourenrad. Tatsächlich komme ich mit dem Rennrad im
<>><>dicken Straßenverkehr besser zurecht als mit dem Tourenrad. Man kann
<>><>sich besser Raum schaffen, weil man erheblich besser beschleunigen
<>><>kann, wenn weniger Gewicht in Bewegung zu setzen ist. Bei blockiertem
<>><>Radweg schnell mal auf > 40 km/h zu beschleunigen und eine Lücke im
<>><>Fahrzeugstrom dazu ausnützen, auf die Straße zu springen, das ist mit
<>><>dem Tourenrad kaum zu machen - es ist zu anstrengend, man braucht zu
<>><>lange, und es rappelt viel zu sehr bei Springen. Mit dem Rennrad
<>><>macht es hingegen regelrecht Spaß.
<>><>
<>><>--
>
>>Nur zur Vergewisserung:
>>Kann es sein, daß Du mit Dich mit dem Rennrad (auch weil es mehr Spaß macht)
>>mehr anstrengst?
>
<>Nein, im Gegenteil. Am meisten angestrengt habe ich mich, als ich noch
<>überwiegend mit dem Hollandrad (das tut's leider nicht mehr so gut,
<>seit mein Grüner Nachbar es mit seinem Auto ein paar mal zu oft
<>umgeworfen hat) gefahren bin, und eher zwischen 1,5 und 2 h gebraucht
<>habe, gegenüber jetzt ~1h. Mit dem Rad habe ich richtig Kalorien
<>verbraucht, wo ich es beim Rennrad einfach so rollen lassen kann.
<>

Deine und Heinz Birthlers (article <50h6i9$m...@mserver1.grs.de>) Ausführungen
bestärken mich in dem Vorhaben demnächst mal ein Rennrad zu testen.

<>
<>Sicher. Und durch eisernes Benutzen der Straße, und Nichtbenutzen der
<>Radwege. Mir geht es inzwischen sogar so, daß ich Stücken für Stücken
<>die "Abkürzungen" und "autoarmen Schleichwege", die ich mir damals
<>ausgesucht habe, wieder aufgebe und stattdessen die Hauptstraßen
<>fahre. Das ist zwar manchmal etwas weiter, das wird aber durch zwei
<>Effekte kompensiert: man kann nicht nur schneller fahren, weil es
<>weniger kurvig und die Beläge glatter sind, man braucht auch erheblich
<>weniger Aufmerksamkeit. um sicher zu fahren. Die Vorzüge des Rennrades
<>kann man nur auf richtigen Straßen richtig ausspielen. Umgekehrt fahre
<>ich, wenn mich der Weg in die schmalen Gassen unserer Stadt führt,
<>nicht so gerne damit, und vermisse das Hollandrad. Das war mit seiner
<>Nabenschaltung, seiner Ausrüstung, seiner ganzen Geometrie für solche
<>Zwecke unschlagbar. Selbst die (an sich zu hohe) Sitzposition empfand
<>ich als eher vorteilhaft, weil sie im Stau einen besseren Überblick
<>verschafft.
<>

Radwege sind hier im Osten zum Glück sehr selten. Nur eine Ampelfalle
(Radampel, an die ich mit 40 km/h - 50 km/h herankomme ist schon rot, wenn die
richtige Ampel noch grün zeigt.

>--
> o ( Wolfgan...@gmd.de (+49 2241) 14-2394
> /\ * GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH
> _`\ `_<=== Schloss Birlinghoven, | #include
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>

--

Hans-Joachim Zierke

unread,
Sep 7, 1996, 3:00:00 AM9/7/96
to

Jan Duensing schrieb am 06.09.96:

> Kommentar zu A33797@BB in der Gruppe UNKN65535

Im übrigen bin ich der Meinung, daß die Dupe-Schleuder
Erwinsgate gb0.9o (c) e...@do2.maus.ruhr.d
Maus BB - Public BBS & Internet Site - member of MausNet(R)
geschlossen werden muß.

So toll, daß wir sie gleich zweimal lesen möchten, sind Deine Postings nun
auch wieder nicht... ;-)

> Da muß ich Dir zustimmen, in Bonn hab ich auch riesen Mühe, den Schnitt bei
> 30 zu halten, von Duisdorf (Ministerien Schiffelingsweg) übers Endenicher
> Eich, Kennedybrücke, Königswinter, Schmelztaal hoch sind 28km/h das Höchste
> der Gefühle, Petersberg rauf nochmal 1-2 langsamer.


Moment, wovon schreibt ihr gerade? Normalgeschwindigkeit zwischen zwei
Haltepunkten oder _Durchschnitt_? Bei 30 km/h "üblicher" Geschwindigkeit
pflegen im Stadtverkehr ca. 23 km/h in der Endabrechnung herauszukommen -
jedenfalls in Berlin.


hajo

--
Auch wenn es für das Netz kein Mindestalter gibt, so brauchen wir uns nicht in
Kindergartensprache unterhalten, wo funzende Proggies Messies ins Brett stellen.
(Heiko Schlichting)

Jan Duensing

unread,
Sep 8, 1996, 3:00:00 AM9/8/96
to

Hallo Hans-Joachim,

HJZ>So toll, daß wir sie gleich zweimal lesen möchten, sind Deine Postings
HJZ>nun auch wieder nicht... ;-)

Sorry, mein FE hat eine Tagesladung zweimal rausgeschickt.

>bei 30 zu halten, von Duisdorf (Ministerien Schiffelingsweg) übers
>Endenicher Eich, Kennedybrücke, Königswinter, Schmelztaal hoch sind
>28km/h das Höchste der Gefühle, Petersberg rauf nochmal 1-2 langsamer.

HJZ>Moment, wovon schreibt ihr gerade? Normalgeschwindigkeit zwischen zwei
HJZ> Haltepunkten oder _Durchschnitt_? Bei 30 km/h "üblicher"
HJZ>Geschwindigkeit pflegen im Stadtverkehr ca. 23 km/h in der
HJZ>Endabrechnung herauszukommen - jedenfalls in Berlin.

Ich meine den Durchschnitt, den ein Tacho über die gesamte Fahrzeit ausweist.
Bei Stillstand zählt der dann logischerweise die Zeit nicht mit, zusammen mit
der Ampelstandzeit werden dann warscheinlich aus meinem Stadtsprint 23km/h
rauskommen. Die Vmax jedenfalls liegt weit über den 30, im Spurt zwischen zwei
Ampel sind es eher 45 und die Brücke runter eher 55km/h. Leider sind diese
Geschwindigkeiten nicht erreichbar in normaler Arbeitskleidung und mit Rennrad,
also nicht maßgeblich für den Berufsverkehr (der keinen Fahrradkeller und eine
Dusche im Büro vorfindet).

Gruß Jan

OleLars

unread,
Sep 9, 1996, 3:00:00 AM9/9/96
to

In article <6GOYT...@quijote.in-berlin.de>, ha...@quijote.in-berlin.de
(Hans-Joachim Zierke) writes:

>Moment, wovon schreibt ihr gerade? Normalgeschwindigkeit zwischen zwei

>Haltepunkten oder _Durchschnitt_? Bei 30 km/h "üblicher" Geschwindigkeit
>pflegen im Stadtverkehr ca. 23 km/h in der Endabrechnung herauszukommen -

>jedenfalls in Berlin.
>


On 1 Sep 1996, WAWATRON wrote:
> Moin, Moin,
> ich habe da eine ganz "triviale" Frage:
>
> Um wieviel wird man bei gleichem Krafteinsatz schneller, wenn man sein
> 18 kg schweres Trekkingrad gegen ein Rennrad < 10kg austauscht?
[...]


Die Frage war, wie gross der v-Unterschied zwischen einem Trekkingrad
und einem Rennrad ist. Ich nehme an, dass wir alle einig sind, das dieser
Unterschied beim warten an einer Ampel 0km/h ist.
Also will WAWATRON wohl wissen, wie sich die 'Normalgeschwindigkeit'
zwischen diesen Rad-Typen sich unterscheidet.

John


Hans-Joachim Zierke

unread,
Sep 9, 1996, 3:00:00 AM9/9/96
to

OleLars schrieb am 09.09.96:


> Die Frage war, wie gross der v-Unterschied zwischen einem Trekkingrad
> und einem Rennrad ist. Ich nehme an, dass wir alle einig sind, das dieser
> Unterschied beim warten an einer Ampel 0km/h ist.
> Also will WAWATRON wohl wissen, wie sich die 'Normalgeschwindigkeit'
> zwischen diesen Rad-Typen sich unterscheidet.

Hmmh ... wenn ein Autofahrer seinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem
Fahrrad so vorrechnete, wärest Du der gleichen Meinung? ;-)


Dein Rennradfahrer
hajo

--
Ich bin am grammatikverhunzen.

Werner Icking

unread,
Sep 10, 1996, 3:00:00 AM9/10/96
to

In <199609081...@ac.maus.de> Jan_Du...@ac.maus.de (Jan Duensing) writes:

>[...] Die Vmax jedenfalls liegt weit über den 30, im Spurt zwischen zwei


>Ampel sind es eher 45 und die Brücke runter eher 55km/h. Leider sind diese
>Geschwindigkeiten nicht erreichbar in normaler Arbeitskleidung und mit Rennrad,
>also nicht maßgeblich für den Berufsverkehr (der keinen Fahrradkeller und eine
>Dusche im Büro vorfindet).

Wenn Du 15 km mit einem Schnitt von 30 km/h zuruecklegst und danach deswegen
15 Minuten duschen und umziehen musst, ist Dein Schnitt doch nur 20 km/h.

Oder?

--
Werner Icking Werner...@gmd.de (+49 2241) 14-2443 __o
GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH _`\<,_
Schloss Birlinghoven, D-53754 Sankt Augustin, Germany (_)/ (_)
"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod." ~~~~~~~~~~~~~~~

Andreas Wolff

unread,
Sep 10, 1996, 3:00:00 AM9/10/96
to

Orig. Absender: kap...@commlink.zdv.uni-tuebingen.de (martin adler)
Datum, Zeit : 03.09.1996, 13:56:52
Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsdelta Trekkingrad - Rennrad"


Hallo !

> die erreichbare hoechstgeschwindigkeit _in der ebene_ haengt _IMHO_
> weniger vom gewicht des rads als von der beschaffenheit der reifen und
> der sitzgeometrie (ergonomischer beinhebel, luftwiderstand) ab. wenn du
> an dein trekkingrad stramm aufgeblasene slicks und einen tiefen
> rennlenker montierst, solltest du auf flachem gelaeuf etwa gleichschnell
> fahren koennen (gleichgute lager, rahmensteifigkeit etc. vorausgesetzt).

Das denke ich auch.

Dabei wären wir schon bei meiner Frage:

Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
Bügel baue ?

Mein Rad sieht so aus:
17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe

Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,
daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.


Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.
Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem
Kraftaufwand ?

Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas
nervig.


Gruß,
Andreas


-------------------------------------------------------------------------__
Andreas Wolff \ ZConnect : A.W...@kds.zer.sub.org ///
\ Internet : wo...@irb.uni-hannover.de __ ///
Fax:+49-511-8093329 \ Fido-Net : Andreas Wolff@2:241/1095.99 \\\///
--------------------------------------------------------------------\XX/


Heinz Birthler

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

> Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
> Bügel baue ?

Es kann dein Rad _im Prinzip_ zum Renner machen, du hast dann einen "ahnlich
guten Luftwiderstand. Mir begegnete z.B. "ofter jemand, der aufgrund der
g"unstigen Fahrrad/K"orpergeometrie seinen Oberk"orper so weit absenken konnte,
dass er mit Unterarmen und Oberk"orper auf dem (normalen) Lenker auflag. Der
Oberk"orper war bei ihm nahezu waagerecht, und es war ihm anzusehen, dass die
Position f"ur ihn sehr bequem war.

F"ur Tria-Aufs"atze muss deine und die Geometrie des Fahrrades stimmen, sonst
bekommst du mit Pech ein unbequemes und/oder unsicheres Gef"ahrt. Da hilft nur
Ausprobieren. IMHO war mal in einer TOUR ein Artikel zum Thema Tria-Aufs"atze
f"ur Rennr"ader.

Axel Stegner

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

>>>>> "a." == Andreas Wolff <A.W...@KDS.zer.sub.org> writes:

a.> Mein Rad sieht so aus: 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar,
a.> Lenker 7cm unter Satterhöhe

a.> Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den
a.> Eindruck, daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.

Hihi.
Natuerlich ist der Luftwiederstand in diesen Geschwindigkeitsbereichen
am wichtigsten. Eine leicht veraenderte Koerperhaltung oder eine eng
anliegende Jacke kann da schon richtig was bringen (leicht durch einen
Tacho zu ueberpruefen).

Aber wenn Du nicht taeglich ueber Radwege oder an Glaskontainern vorbei
musst, wirf fuer schnelle Strecken erstmal den Schwalbe Marathon raus.
Das ist eindeutig der Reifen mit dem allergroessten Rollwiederstand.

a.
--
Axel Stegner | a...@cs.tu-berlin.de | ste...@math.tu-berlin.de (314 - 21260)
------------------------------------------------------------------------------
``Am Computer vorbei gibt es wohl keine Utopie mehr. Nur hat das auf einem
so engen Raum wie Japan natuerlich andere Folgen als in der Sowjetunion mit
ihrer riesigen Landmasse. Da veraendert sich eher der Computer und faengt an,
Wodka zu trinken oder zu versteppen.'' Heiner Mueller

Markus Schreier

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

Andreas Wolff wrote:
> Das denke ich auch.
>
> Dabei wären wir schon bei meiner Frage:
>
> Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
> Bügel baue ?
>
> Mein Rad sieht so aus:
> 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Bei den Reifen bringt ein Triathlonlenker recht wenig. Da hat der Roll-
widerstand einen so hohen Wert, dass er leicht an den Luftwiderstand
herankommt. Drum wirst Du mit dem Anbau eines Triathlonbuegels wenig
Freude haben. Also billigere Loesung um schneller zu fahren: Reifen ohne
Profil mit hohem Luftdruck (mind. 7bar!) (Na ja, die Loesung kann auch
teuer werden, wenn Du auch noch neue Felgen brauchst). Erst wenn es Dir
dann immer noch zu langsam geht, kannst Du einen Triathonbuegel kaufen!

Und ueberhaupt: ich weiss nicht, wo und wie Du faehrst (nach Deiner
Radbeschreibung wohl eher in der Stadt), aber damit es sich lohnt, auf
den Triathlonbuegel umzugreifen, brauchst Du eine Strecke von mind. 500m
ohne Hindernisse, und die findet sich meist nur auf laengeren Touren.

>
> Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,


> daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.

s.o.!

--

Markus Schreier | schr...@physik.uni-augsburg.de

Wolfgang Koehl

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

Andreas Wolff (A.W...@KDS.zer.sub.org) wrote:
: Orig. Absender: kap...@commlink.zdv.uni-tuebingen.de (martin adler)
: Datum, Zeit : 03.09.1996, 13:56:52
: Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsdelta Trekkingrad - Rennrad"


: Hallo !

: > die erreichbare hoechstgeschwindigkeit _in der ebene_ haengt _IMHO_
: > weniger vom gewicht des rads als von der beschaffenheit der reifen und
: > der sitzgeometrie (ergonomischer beinhebel, luftwiderstand) ab. wenn du
: > an dein trekkingrad stramm aufgeblasene slicks und einen tiefen
: > rennlenker montierst, solltest du auf flachem gelaeuf etwa gleichschnell
: > fahren koennen (gleichgute lager, rahmensteifigkeit etc. vorausgesetzt).

: Das denke ich auch.

: Dabei wären wir schon bei meiner Frage:

: Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
: Bügel baue ?

: Mein Rad sieht so aus:
: 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe

: Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,

: daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.


: Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.


: Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem
: Kraftaufwand ?

: Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas
: nervig.

Erfahrungsbericht:

Ich fahre seit 1,5 Jahren mit einem Tria-aufsatz Marke NONAME-Billigheimer
taeglich 36 Km zur Arbeit.

Es IST eine erhebliche Erleichterung der Tretarbeit oder andersherum
es ist schneller!

Gefuehlsmaessig macht es ca. 2-3 Km/h aus bei einem Schnitt so um die 27 km/h
Auf einer Vergleichsstrecke von 65 km hat es letztes Jahr den Schnitt
von 26 km/h ohne, auf 30 km/h mit Aufsatz gehoben (incl. Trainingseffect).

Das Rad ist ein Kettler Alu-MTB (3. Rahmen => 2 mal Bruch auf Garantie)
Reifendruck so um die 4.5 Bar. Gewicht Hoch da mit Vollausstattung.

Daher kann ich einen Tria-Aufsatz (evtl. auch mit besserer Qualitaet)
nur waermstens empfehlen.

Gruesse
Wolfgang

_/ _/ _/ _/ _/ E-MAIL:Wolf...@aol.com , hu...@lif.de
_/_/ _/_/ _/_/ Wolfgang Koehl http://members.aol.com/Wolfkoehl
_/ _/ _/ _/ Hofheim/Taunus, Germany, Europa, Earth


Ingo Rolfs

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

Markus Schreier wrote:

> > Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
> > Bügel baue ?
> >
> > Mein Rad sieht so aus:
> > 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe

> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Bei den Reifen bringt ein Triathlonlenker recht wenig. Da hat der Roll-
> widerstand einen so hohen Wert, dass er leicht an den Luftwiderstand
> herankommt.

das stimmt nicht.
ein marathon mit 30mm echter breite und 5 bar laeuft recht leicht.
(1995 er version)

> Drum wirst Du mit dem Anbau eines Triathlonbuegels wenig
> Freude haben. Also billigere Loesung um schneller zu fahren: Reifen ohne
> Profil mit hohem Luftdruck (mind. 7bar!) (Na ja, die Loesung kann auch
> teuer werden, wenn Du auch noch neue Felgen brauchst). Erst wenn es Dir
> dann immer noch zu langsam geht, kannst Du einen Triathonbuegel kaufen!

zwischen 5 und 7 bar ist nur ein minimaler unterschied im rollwiderstand.
das kannst du bei chritians kuhts nachlesen.
oder ausprobieren.


> Und ueberhaupt: ich weiss nicht, wo und wie Du faehrst (nach Deiner
> Radbeschreibung wohl eher in der Stadt), aber damit es sich lohnt, auf
> den Triathlonbuegel umzugreifen, brauchst Du eine Strecke von mind. 500m
> ohne Hindernisse, und die findet sich meist nur auf laengeren Touren.

richtig.
im sog. stadtverkehr ist der trialenker nicht gut, vor allem wegen dem
erschwertem lenken und bremsen.
bei gegenwind nuetzt das umreifen allderdings auch auf kuerzeren strecken was.

Hans-Joachim Zierke

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

Andreas Wolff schrieb am 10.09.96:


> Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
> Bügel baue ?

Bei vielen Trekking-Lenkern: 2 Sollbruchstellen, dort, wo er geklemmt wird.


> Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas
> nervig.

Einfache Faustregel: Ein Tria-Lenker macht Dich so schnell wie ein
Rennlenker, auf den Du Dich in _optimaler_ Haltung stützt. Der Tria-Lenker
ermöglicht aber, diese Haltung auf langen Distanzen beizubehalten, was mit
dem Rennbügel schwierig ist.

Gegenüber üblicher Trekkingrad-Haltung wird mit optimaler Tria-Haltung der
Luftwiderstand fast halbiert. Das heißt aber leider nicht, daß Du doppelt
so schnell wirst... :-(

Ingo Rolfs

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

Andreas Wolff wrote:

> Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
> Bügel baue ?
>

> Mein Rad sieht so aus:
> 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe
>

> Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,
> daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.
>
> Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.
> Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem
> Kraftaufwand ?
>

> Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas
> nervig.

meine erfahrung:
reiserad, zzipper, rennlenker, v=25-30 km/h, reifendruch: 5bar
ca. 1-3 km/h besser.

liegts am luftwiderstand oder an der fahrposition oder der motivation?
muss ich mal mit dem pulsmesser ausprobieren.

Matthias Meyer

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

In article <yNaJ7MD...@awolff.kds.zer.sub.org>,

A.W...@KDS.zer.sub.org (Andreas Wolff) wrote:
>Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem
o.a.
>Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei
etwa gleichem
>Kraftaufwand ?

Ich kann nur Vergleiche anstellen zwischen den verschiedenen
Griffpositionen auf meinem Renn-(Tria-)Rad. Bei gleicher
Leistung (Puls) bin ich auf dem Trialenker (Syntace) ca.
1-1.5 km/h schneller als mit dem Unterlenker
(Zeitfahrbuegel).

Matthias

Arnold Jaeger

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

In article <yNaJ7MD...@awolff.kds.zer.sub.org> A.W...@KDS.zer.sub.org (Andreas Wolff) writes:

Orig. Absender: kap...@commlink.zdv.uni-tuebingen.de (martin adler)
Datum, Zeit : 03.09.1996, 13:56:52
Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsdelta Trekkingrad - Rennrad"


Hallo !

> die erreichbare hoechstgeschwindigkeit _in der ebene_ haengt _IMHO_
> weniger vom gewicht des rads als von der beschaffenheit der reifen und
> der sitzgeometrie (ergonomischer beinhebel, luftwiderstand) ab. wenn du
> an dein trekkingrad stramm aufgeblasene slicks und einen tiefen
> rennlenker montierst, solltest du auf flachem gelaeuf etwa gleichschnell
> fahren koennen (gleichgute lager, rahmensteifigkeit etc. vorausgesetzt).

Das denke ich auch.

Dabei wären wir schon bei meiner Frage:

Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
Bügel baue ?

Mein Rad sieht so aus:
17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe

Ich habe ein aehnliches Rad mit Tria-Buegel.

Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,
daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.

Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.
Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem
Kraftaufwand ?

Zunaechst muss man sich an die Position gewoehnen, d.h. ohne Training geht
nix. Ich habe festgestellt (mit Pulsmesser), dass ich bei gleicher Geschwin-
digkeit, meine Pulsfrequenz um ein paar Schlaege steigt, wenn ich mich
in die "Schlafbuegelposition" begebe.

Ich habe inzwischen den Eindruck, dass der Tria-Buegel wesentlich weniger
bringt, als ich erhofft hatte. Ich habe mich schon oft gefragt, warum
ich mit dem Rennrad (11kg, 23er Reifen, 8bar) wesentlich schneller bin.
Bisher habe ich dafuer keine ausreichende Erklaerung gefunden:

- Tria-Position unbequem - daher anstrengender
- Rad ist von der Geometrie ueberhaupt nicht fuer Tria-Position geeignet
- Schutzbleche und andere stoerende Dinge, die den Luftwiederstand erhoehen
- Gewichtsdifferenz (ca. 5kg - macht bei meinem Gewicht etwa 6% aus)

Reicht das, um 10-15% Geschwindigkeitsdifferenz zu erklaeren?

Arnold

Ingo Rolfs

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

Axel Stegner wrote:
> Natuerlich ist der Luftwiederstand in diesen Geschwindigkeitsbereichen
> am wichtigsten. Eine leicht veraenderte Koerperhaltung oder eine eng
> anliegende Jacke kann da schon richtig was bringen (leicht durch einen
> Tacho zu ueberpruefen).
>
> Aber wenn Du nicht taeglich ueber Radwege oder an Glaskontainern vorbei
> musst, wirf fuer schnelle Strecken erstmal den Schwalbe Marathon raus.
> Das ist eindeutig der Reifen mit dem allergroessten Rollwiederstand.

das ist richtig.

bei 30-40 km/h und 5 bar reifendruck macht es aber nur noch wenig aus.

Joachim Fuchs

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

In article <tzsp8oo...@charlie.rz.uni-frankfurt.de>,
A.Ja...@rz.uni-frankfurt.de says...
>

>
> Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,
> daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.
>
>

Das ist eben Heimtuecke am Widerstandsgesetz. Die Leistung geht hoch drei ein
mit der Geschwindigkeit, die Kraft mit der zweiten Potenz.
Noch geringenen Luftwiderstand als Triathlon-Raeder haben manche
Liegeradkonstruktionen, besonders vollverkleidete Liegeraeder. Damit ist auch
das Problem der nassen (und im Winter: beschlagenen) Brille bei Regen
beseitigt, das im Moment ja auch diskutiert wird.
Eigentlich haben vollverkleidete Liegeraeder nur Vorteile...
Protestiert jemand?
Nein?
Also, ich gebs zu: sie sind natuerlich auch nicht gerade billig.Ich fahre ein
Aeolos-Zweirad. Macht sich in der Ebene ganz gut, 40 Sachen sind noch ohne
groessere Anstrengung moeglich, bei fuchzig Sachen muss man dann doch ziemlich
Gas geben. Aber es gibt auch viele andere schoene Raeder: jeder soll nach
seiner Facon seelig werden.
Joachim Fuchs
Forschungszentrum Karlsruhe
joachi...@hik.fzk.de


Jan Duensing

unread,
Sep 12, 1996, 3:00:00 AM9/12/96
to

Hallo Andreas,

AW>Das denke ich auch.
AW>Dabei wären wir schon bei meiner Frage:
AW>Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon- Bügel
AW>baue ?

Beim Rennrad bringt es eine Geschwindigkeit von 38 statt 35 km/h. Aber Dein
Treckingrad hat doppelt so breite Reifen, nicht innenverlegte Züge, und evtl.
noch ein paar Anbauteile mehr.

AW>Mein Rad sieht so aus:
AW>17kg,

7 mehr, wenn Dein Rad sonst "nackt" ist. Wenn allerdings noch Licht,
Schutzbleche, etc... dran ist, dann bau das erstmal ab, spart mehr.

AW>32er Schwalbe Marathon mit 5 bar,

23 mit 7 bar, das mach schon was aus, der Marathon ist übrigens auch nicht der
Leichtlaufendste. Der allein ca 3% mehr Energieaufwand.

AW>Lenker 7cm unter Satterhöhe

Auf welche Höhe dann der Aeroaufsatz kommt ist natürlich noch die Frage. Und
was Du mit Bremsen, Schalthebeln und Zügen machst genauso.

AW>Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,
AW> daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.

Das allerdings ist richtig.

AW>Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.
AW>Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem
AW>Kraftaufwand ?

nicht mehr als ca. 2 km*h. Schmalere und andere Reifen, Rennlenker mit
innenverlegten Zügen wird ungefähr genausoviel bringen.

AW>Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas
AW>nervig.

Nimm einen Pulsmesser, bei so kontrolliert gleicher Belastung merkst Du es
schon nach 30 sec. . ;=)

Gruß Jan

Sven Marcus

unread,
Sep 13, 1996, 3:00:00 AM9/13/96
to

In article <yNaJ7MD...@awolff.kds.zer.sub.org>, A.W...@KDS.zer.sub.org (Andreas Wolff) writes:

[...]


>> Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.

>> Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem

>> Kraftaufwand ?


>>
>> Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas

>> nervig.

Warum nicht? Ich lehen mich ziemlich oft mit den Unterarmen auf den Lenker. Die
Haende haengen dann frei in der Luft. Solange die Strecke einigermassen gerade
ist, gibt's auch keine Probleme mit dem Lenken. Und uebersichtlich genug sollte
es auch sein, wenn man doch zum Lenken oder Bremsen umgreifen muss, dauert es
halt etwas. Hier in der Paderborner Gegend gibt es zum Glueck genug schoene
Feldwege, wo man so super fahren kann. Wo ich das in Hannover zuerst ausprobieren
wuerde weiss ich nicht so genau, aber ich denke mal, dass sich auch da was finden
lassen muesste.

Gruss,
Sven


--
Sven Marcus Fb 17/Informatik Uni-GH-Paderborn
Bruederstrasse 38 D-33098 Paderborn Germany
+49 5251 740247 glu...@uni-paderborn.de

Dirk Wagner

unread,
Sep 13, 1996, 3:00:00 AM9/13/96
to

In article <yNaJ7MD...@awolff.kds.zer.sub.org>,
A.W...@KDS.zer.sub.org (Andreas Wolff) wrote:

-> Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
-> Bügel baue ?
->
-> Mein Rad sieht so aus:
-> 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe
->
-> Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,
-> daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.
Wie faehrt Du mit einem Trekking-Rad aufrecht sitzend 40 km/h?
Selbst auf meine Tria-Rad erreiche ich diese Geschwindigkeit nur auf ebenen
Strecken ( und bergab natuerlich ) und dann ist es auch schon ziemlich
anstrengend. ( Und DAS Rad wiegt etwa 10 Kg. Aber wie schon beschreiben
macht es das Gewicht nicht alleine, schliesslich musst Du nicht nur das
Rad, sondern auch Dich selbst fortbewegen. )

-> Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.
-> Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem
-> Kraftaufwand ?
Der Vorteil des Triathlon-Aufbaus liegt neben der Aerodynamik ( da muss
dann aber auch der Lenker entsprechend in der Höhe angepasst sein ) in der
entspannten Haltung. Du musst ( fast ) keine Muskulatur zum Lenken und in
der Spur halten einsetzen. Bei einem Rennlenker ist das ( bei Griffhaltung
auf den Bremsgriffen ) schon ein wenig mer ( Haltespannung ) und bei einem
geraden Lenker ( Mountainbike / Trekkingrad ) durch die Verdrehung der
Haende aus der normalen Achse noch mehr.
Die im Oberkoerper gesparte Energie kannst Du ( theoretisch ) in den Beinen
verwenden, das ist aber mehr eine Frage der Leistungsfaehigkeit Deiner
Oberschenkelmuskeln.

Der Vorteil der besseren Aerodynamik ist zwar rein subjektiv spürbar, aber
ich merke z.B. keinen grossen Unterschied ob ich meine "Hausrunde" mit dem
Rennrad oder dem Triathlonrad fahre.

Ciao

dirk

Bernhard Graf

unread,
Sep 13, 1996, 3:00:00 AM9/13/96
to

Ingo Rolfs schrieb über "Re: Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker"

IR> > > 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe
IR> > ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
IR> > Bei den Reifen bringt ein Triathlonlenker recht wenig. Da hat der Roll-
IR> > widerstand einen so hohen Wert, dass er leicht an den Luftwiderstand
IR> > herankommt.
IR>
IR> das stimmt nicht.
IR> ein marathon mit 30mm echter breite und 5 bar laeuft recht leicht.
IR> (1995 er version)

Gemessen oder subjektiver Eindruck?

Der Unterschied zwischen Marathon und Conti Top Touring (Skin Wall) ist
IMHO extrem -- da kommt mir der Marathon im Nachhinein wie ein
ausgewofener Anker vor. Dabei ist der Conti (bei mir) nicht weniger
haltbarer - vorne immer noch der erste (schätzungsweise 25Mm).

--
und tschuess- o _
Bernhard gr...@jojo.IN-berlin.DE _\\_/-\='
graf...@sp.zrz.tu-berlin.de (_) (_)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bernhard Graf

unread,
Sep 13, 1996, 3:00:00 AM9/13/96
to

Joachim Fuchs schrieb über "Re: Geschwindigkeitsvorteil von allem Moeglichen"

JF> Noch geringenen Luftwiderstand als Triathlon-Raeder haben manche
JF> Liegeradkonstruktionen, besonders vollverkleidete Liegeraeder. Damit ist auch
JF> das Problem der nassen (und im Winter: beschlagenen) Brille bei Regen
JF> beseitigt, das im Moment ja auch diskutiert wird.
JF> Eigentlich haben vollverkleidete Liegeraeder nur Vorteile...
JF> Protestiert jemand?
JF> Nein?

Doch, ich. >:-)
Wo ist nähmlich der Vorteil einer nassen (und im Winter: beschlagenen)
Frontscheibe gegenüber der beschriebenen Brille?

Ingo Förtsch

unread,
Sep 13, 1996, 3:00:00 AM9/13/96
to

Werner Icking wrote:

> Wenn Du 15 km mit einem Schnitt von 30 km/h zuruecklegst und danach deswegen
> 15 Minuten duschen und umziehen musst, ist Dein Schnitt doch nur 20 km/h.
>
> Oder?


Aber Spass machts trotzdem. :-)

ingo

Markus Schreier

unread,
Sep 13, 1996, 3:00:00 AM9/13/96
to

Ingo Rolfs wrote:
> ein marathon mit 30mm echter breite und 5 bar laeuft recht leicht.
> (1995 er version)

Gut, ich habe keine direkte Erfahrung mit speziell diesen Reifen
gemacht, aber i.a. ist es ein himmelweiter Unterschied zwischen einer
normalen Trekkingbereifung und einer Rennbereifung.

>
> zwischen 5 und 7 bar ist nur ein minimaler unterschied im rollwiderstand.
> das kannst du bei chritians kuhts nachlesen.
> oder ausprobieren.

Vielleicht ist das bei den breiten Reifen der Fall, aber bei meinen
Reifen (700*25) kann ich sehr wohl einen Unterschied zwischen 5 und
7 bar feststellen! Das merke ich jedesmal, wenn ich meinen Luftdruck
erst nach laengerer Zeit wieder ueberpruefe. (Ein bischen kommt das
bessere Fahrgefuehl auch daher, weil sich das Rad in den Kurven einfach
nicht mehr so schwammig anfuehlt).
--

Markus Schreier | schr...@physik.uni-augsburg.de

Klaus Fischer

unread,
Sep 13, 1996, 3:00:00 AM9/13/96
to

A.W...@KDS.zer.sub.org meinte am 10.09.96
zum Thema "Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker":

AW> Was sagt Eure Erfahrung, wieviel schneller werde ich in dem o.a.
AW> Geschwindigkeitsbereich mit einem Tria-Lenkervorbau bei etwa gleichem
AW> Kraftaufwand ?

ca. 2km/h schneller, so wars zumindest bei mir.

Grüße Klaus

Hans-Joachim Zierke

unread,
Sep 14, 1996, 3:00:00 AM9/14/96
to

Jan Duensing schrieb am 12.09.96:


> 23 mit 7 bar, das mach schon was aus, der Marathon ist übrigens auch nicht
> der Leichtlaufendste. Der allein ca 3% mehr Energieaufwand.

> nicht mehr als ca. 2 km*h. Schmalere und andere Reifen, Rennlenker mit


> innenverlegten Zügen wird ungefähr genausoviel bringen.


28er Reifen mit 7 bar haben weniger Rollwiderstand als 23er mit 7 bar.

hajo

--
Die Wahrheit, daß sie nichts sind als Geschäft, verwenden sie als Ideologie, die
den Schund legitimieren soll, den sie vorsätzlich herstellen.
Adorno / Horkheimer

Wolfgang Strobl

unread,
Sep 14, 1996, 3:00:00 AM9/14/96
to

ha...@quijote.in-berlin.de (Hans-Joachim Zierke) wrote:

>28er Reifen mit 7 bar haben weniger Rollwiderstand als 23er mit 7 bar.

Klar. Sie sind aber auch deutlich unbequemer zu fahren.

Jan Duensing

unread,
Sep 14, 1996, 3:00:00 AM9/14/96
to

Kommentar zu A7549@BB in der Gruppe UNKN65535

Hallo Hans-Joachim,

>nicht der Leichtlaufendste. Der allein ca 3% mehr Energieaufwand.

HJZ>


> nicht mehr als ca. 2 km*h. Schmalere und andere Reifen, Rennlenker mit
>innenverlegten Zügen wird ungefähr genausoviel bringen.

HJZ>
HJZ>
HJZ>28er Reifen mit 7 bar haben weniger Rollwiderstand als 23er mit 7 bar.

Prinzipiell schon richtig. Aber irgendwo verkehrt sich das ins Gegenteil, es
fährt ja auch keiner mit Zweizöllern Rennrad, und hier waren es MArathons weit
in den Dreizigern, da bringt es schon was, auf 25iger-Rennbereifung zu gehen.

Gruß Jan

Klaus Fischer

unread,
Sep 15, 1996, 3:00:00 AM9/15/96
to

Wolfgan...@gmd.de meinte am 14.09.96
zum Thema "Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker":

HZ>>28er Reifen mit 7 bar haben weniger Rollwiderstand als 23er mit 7
HZ>>bar.
WS> Klar. Sie sind aber auch deutlich unbequemer zu fahren.

Komisch, bei mir ist das genau umgekehrt (die breiteren fahren sich
bequemer).

Grüße Klaus

Achim Kaden

unread,
Sep 15, 1996, 3:00:00 AM9/15/96
to

Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) wrote:

>ha...@quijote.in-berlin.de (Hans-Joachim Zierke) wrote:

>>28er Reifen mit 7 bar haben weniger Rollwiderstand als 23er mit 7 bar.

>Klar. Sie sind aber auch deutlich unbequemer zu fahren.

Hi Wolfgang,

wieso denn das ???
Ich dachte immer, je groesser der Durchmesser, um so komfortabler,
vor allem auf schlechten Wegen.

Kannste mich da mal aufklaeren, bitte ? ;-)

Gruesse von Achim

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die
menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir
aber noch nicht ganz sicher.
A. Einstein


Wolfgang Strobl

unread,
Sep 16, 1996, 3:00:00 AM9/16/96
to

ac...@luva.lb.bawue.de (Achim Kaden) wrote:

>Wolfgan...@gmd.de (Wolfgang Strobl) wrote:

>>ha...@quijote.in-berlin.de (Hans-Joachim Zierke) wrote:

>>>28er Reifen mit 7 bar haben weniger Rollwiderstand als 23er mit 7 bar.

>>Klar. Sie sind aber auch deutlich unbequemer zu fahren.

>wieso denn das ???

Weil sie härter sind, natürlich.


>Ich dachte immer, je groesser der Durchmesser, um so komfortabler,
>vor allem auf schlechten Wegen.

Auf schlechten Wegen ist der Rollwiderstand keine Funktion des
Reifendrucks, sondern eine der Wegebeschaffenheit.

--
o ( Wolfgan...@gmd.de (+49 2241) 14-2394
/\ * GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH
_`\ `_<=== Schloss Birlinghoven, | #include
__(_)/_(_)___.-._ D-53754 Sankt Augustin, Germany | <std.disclaimer>


Wolfgang Strobl

unread,
Sep 16, 1996, 3:00:00 AM9/16/96
to

Klaus_...@LU.maus.de (Klaus Fischer) wrote:

Obwohl sie bei gleichem Luftdruck härter sind? Komische Sache, das.

lui

unread,
Sep 17, 1996, 3:00:00 AM9/17/96
to

Wolfgang Strobl <Wolfgan...@gmd.de> wrote:

> ha...@quijote.in-berlin.de (Hans-Joachim Zierke) wrote:
>
> >28er Reifen mit 7 bar haben weniger Rollwiderstand als 23er mit 7 bar.


>
> Klar. Sie sind aber auch deutlich unbequemer zu fahren.

Ich fuerchte wir muessen uns von solchen Verallgemeinerungen prinzipiell
verabschieden. Ein speziell fuer Solarrennen erzeugter Reifen von
Michelin in Moulton Groesse hat mit 7 bar knapp die Haelfte des
Rollwiderstands eines durchschnittlichen 28ers mit 7bar.
Und bei der "Bequemlichkeit" spielt wahrscheinlich Federung/Daempfung
auch eine kleine Rolle ;)
Gruss Lui

Andreas Wolff

unread,
Sep 17, 1996, 3:00:00 AM9/17/96
to

Orig. Absender: Jan_Du...@ac.maus.de (Jan Duensing)
Datum, Zeit : 12.09.1996, 23:17:00
Orig. Betreff : "Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker"


Hallo !


> Hallo Andreas,
>
> AW>Das denke ich auch.
> AW>Dabei wären wir schon bei meiner Frage:
> AW>Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon- Bügel
> AW>baue ?
>
> Beim Rennrad bringt es eine Geschwindigkeit von 38 statt 35 km/h. Aber Dein
> Treckingrad hat doppelt so breite Reifen, nicht innenverlegte Züge, und evtl.
> noch ein paar Anbauteile mehr.
>
> AW>Mein Rad sieht so aus:
> AW>17kg,
>
> 7 mehr, wenn Dein Rad sonst "nackt" ist. Wenn allerdings noch Licht,
> Schutzbleche, etc... dran ist, dann bau das erstmal ab, spart mehr.

Im Ernst ? Was sollen denn die Schutzbleche und Lampen groß
stören ?
Ich meine, wenn ich den Anteil der Schutzbleche an der gesamten
Windangriffsfläche (= hauptsächlich mich selbst) sehe, können doch
die Bleche nicht viel ausmachen, oder ?

Gruß,
Andreas


-------------------------------------------------------------------------__
Andreas Wolff \ ZConnect : A.W...@kds.zer.sub.org ///
\ Internet : wo...@irb.uni-hannover.de __ ///
Fax:+49-511-8093329 \ Fido-Net : Andreas Wolff@2:241/1095.99 \\\///
--------------------------------------------------------------------\XX/

Andreas Wolff

unread,
Sep 17, 1996, 3:00:00 AM9/17/96
to

Orig. Absender: schr...@physik.uni-augsburg.de (Markus Schreier)
Datum, Zeit : 13.09.1996, 10:22:20
Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker"


Hallo !


> Ingo Rolfs wrote:
> > ein marathon mit 30mm echter breite und 5 bar laeuft recht leicht.
> > (1995 er version)
>
> Gut, ich habe keine direkte Erfahrung mit speziell diesen Reifen
> gemacht, aber i.a. ist es ein himmelweiter Unterschied zwischen einer
> normalen Trekkingbereifung und einer Rennbereifung.

Das ist auch nicht die originale Bereifung. Ich habe schon extra
schmalere Reifen draufziehen lassen.

Andreas Wolff

unread,
Sep 17, 1996, 3:00:00 AM9/17/96
to

Orig. Absender: Dirk....@AUGE.de (Dirk Wagner)
Datum, Zeit : 13.09.1996, 18:53:50
Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker"


Hallo !


> In article <yNaJ7MD...@awolff.kds.zer.sub.org>,
> A.W...@KDS.zer.sub.org (Andreas Wolff) wrote:
>
> -> Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
> -> Bügel baue ?
> ->
> -> Mein Rad sieht so aus:
> -> 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe
> ->
> -> Wenn ich etwas schneller fahre (so 30..40 km/h), habe ich den Eindruck,
> -> daß ich nur noch gegen den Luftwiderstand anbuttere.
> Wie faehrt Du mit einem Trekking-Rad aufrecht sitzend 40 km/h?

Naja. 30 km/h fahre ich über längere Strecken, die 40 km/h schaffe
ich natürlich nur ein paar Kilometer. Außerdem sitze ich nicht richtig
aufrecht, sodern ca. 45 Grad nach vorne gebeugt.


> Selbst auf meine Tria-Rad erreiche ich diese Geschwindigkeit nur auf ebenen
> Strecken ( und bergab natuerlich ) und dann ist es auch schon ziemlich
> anstrengend. ( Und DAS Rad wiegt etwa 10 Kg. Aber wie schon beschreiben

Anstrengend finde ich diese Geschwindigkeiten natürlich auch. Ich
habe übrigens einen Sigma BC700 am Fahrrad, also die Geschwindigkeiten
kommen schon hin.


> macht es das Gewicht nicht alleine, schliesslich musst Du nicht nur das
> Rad, sondern auch Dich selbst fortbewegen. )

Im Raum Hannover spielt das Gewicht keine soo große Rolle, hier ist
schließlich alles eben.

Andreas Wolff

unread,
Sep 17, 1996, 3:00:00 AM9/17/96
to

Orig. Absender: schr...@physik.uni-augsburg.de (Markus Schreier)
Datum, Zeit : 12.09.1996, 12:27:21
Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker"


Hallo !


> > Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-

> > Bügel baue ?

> > 17kg, 32er Schwalbe Marathon mit 5 bar, Lenker 7cm unter Satterhöhe

> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^


> Bei den Reifen bringt ein Triathlonlenker recht wenig. Da hat der Roll-

> widerstand einen so hohen Wert, dass er leicht an den Luftwiderstand

> herankommt. Drum wirst Du mit dem Anbau eines Triathlonbuegels wenig
> Freude haben. Also billigere Loesung um schneller zu fahren: Reifen ohne
> Profil mit hohem Luftdruck (mind. 7bar!) (Na ja, die Loesung kann auch

Gibt es denn solche Reifen auch mit einer Breite von 30..32 mm ?

Sehr schmale Reifen sind aus dem Grunde nicht so günstig, da die
Wege auf meinen Touren auch schon mal "unwegsam" werden (dort bringt
der Tria-Bügel natürlich nichts).


> Und ueberhaupt: ich weiss nicht, wo und wie Du faehrst (nach Deiner
> Radbeschreibung wohl eher in der Stadt), aber damit es sich lohnt, auf
> den Triathlonbuegel umzugreifen, brauchst Du eine Strecke von mind. 500m
> ohne Hindernisse, und die findet sich meist nur auf laengeren Touren.

Ich wollte den Bügel eigentlich hauptsächlich auf schnellen
Radtouren (>50km) benutzen.

Andreas Wolff

unread,
Sep 17, 1996, 3:00:00 AM9/17/96
to

Orig. Absender: b...@grs.de (Heinz Birthler)
Datum, Zeit : 12.09.1996, 07:28:18
Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker"


Hallo !


> > Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
> > Bügel baue ?
>

> F"ur Tria-Aufs"atze muss deine und die Geometrie des Fahrrades stimmen, sonst
> bekommst du mit Pech ein unbequemes und/oder unsicheres Gef"ahrt. Da hilft nur
> Ausprobieren. IMHO war mal in einer TOUR ein Artikel zum Thema Tria-Aufs"atze


Die Geometrie sollte eigentlich hinhauen. Beim Probesitzen fand ich
die Position recht bequem.

Wolfgang Strobl

unread,
Sep 23, 1996, 3:00:00 AM9/23/96
to

lui...@atnet.co.at (lui) wrote:

>Wolfgang Strobl <Wolfgan...@gmd.de> wrote:

Wenn Du mir schon zustimmst, warum formulierst Du es dann so, daß es wie
ein Widerspruch klingt?

Axel vom Endt

unread,
Sep 23, 1996, 3:00:00 AM9/23/96
to

Joachim Fuchs wrote:

[Widerstand...]

> Noch geringenen Luftwiderstand als Triathlon-Raeder haben manche

> Liegeradkonstruktionen, besonders vollverkleidete Liegeraeder. Damit ist auch

> das Problem der nassen (und im Winter: beschlagenen) Brille bei Regen

> beseitigt, das im Moment ja auch diskutiert wird.

> Eigentlich haben vollverkleidete Liegeraeder nur Vorteile...

> Protestiert jemand?
> Nein?

Doch.

Zumindest nachfragen muss ich:

Hast Du Scheibenwischer an Deinem Liegerad, oder wie sorgst Du fuer gute
Sicht?

Bei meiner Brille stoeren mich die Regentropfen nicht so sehr, da sie so
nahe am Auge sind, das sie eh' nicht fokussiert werden, Nebel schlaegt
sich allerdings fies nieder, da hilft nur ab und zu der Handschuh als
Brillenwischer.

--
Axel vom Endt Office: A2_95
Max-Planck-Institut fuer Aeronomie Phone:
+49-(0)5556-979-481
Postfach 20 Fax:
+49-(0)5556-979-240
D-37189 Katlenburg-Lindau E-mail:
en...@osf1.mpae.gwdg.de

Dirk Feeken

unread,
Sep 24, 1996, 3:00:00 AM9/24/96
to

Andreas Wolff wrote:
>
> Orig. Absender: schr...@physik.uni-augsburg.de (Markus Schreier)
> >Also billigere Loesung um schneller zu fahren: Reifen ohne
> > Profil mit hohem Luftdruck (mind. 7bar!) (Na ja, die Loesung kann auch
>
> Gibt es denn solche Reifen auch mit einer Breite von 30..32 mm ?
>

Ich habe nach langem Suchen völlig profillose 28" Reifen von Avocet in 35mm
Breite gefunden:
Avocet FastGrip Duro Plus/20 (700x35c) (wer denkt sich solche Namen aus?)
7bar sind kein Problem. An den dünnen Seitenwände sieht man, daß er
aus vielen kleinen Karkassenfäden - viel mehr als beim braunen Conti
Top Touring besteht.
Der Rollwiderstand ist mit Sicherheit ebenfalls geringer als beim
Conti (vom Marathon ganz zu schweigen) auch wenn es natürlich schwer
zu messen ist. Außerdem gibt es wegen der völlig glatten Lauf-
fläche nicht dieses schwammige Kurvengefühl, das der Conti vor
allem auf gepflasterten Wegen hervorruft. Wie der Marathon sich
im Vergleich dazu verhält weiß ich nicht mehr, ich habe die Serien-
Marathons von meinem Rad nach kurzer Zeit runtergeschmissen, weil ich
ganz gerne auch mal irgendwo ankommen möchte, wenn ich auf dem Rad sitze.
Die totale Glattheit des Avocet -nicht mal für einen Dynamo ist irgendwo
etwas geriffelt- sorgt neben der Laufruhe auch dafür, daß mein am Conti
ratternder Nordlichtdynamo nun wieder lautlos seinen Dienst versieht.
Ich fahre damit seit einigen
Wochen bei jedem Wetter jeden Tag ~35km auf 85% Asphalt und 15% Waldwegen.
Nach 1500km hatte ich bisher einen Platten durch einen fiesen kegel-
förmigen Glassplitter, der jeden Reifen geschafft hätte.
Da scheint echt mal jemand nachgedacht und ohne Marketingheinis etwas
vernünftiges auf den Markt gebracht zu haben - sonst wär ein Exemplar
auch teurer als 22 DM (und bunt genoppt mit Erdbeergeschmack)

Gruß,
Dirk

--
Dirk Feeken | Email: Dirk....@sap-ag.de
| Tel : +49 6227 348303
| Fax : +49 6227 341775

Hans-Joachim Zierke

unread,
Sep 24, 1996, 3:00:00 AM9/24/96
to

Dirk Feeken schrieb am 24.09.96:


> Ich habe nach langem Suchen völlig profillose 28" Reifen von Avocet in 35mm
> Breite gefunden:

Importeur/Vertreiber?

> Die totale Glattheit des Avocet -nicht mal für einen Dynamo ist irgendwo
> etwas geriffelt- sorgt neben der Laufruhe auch dafür, daß mein am Conti
> ratternder Nordlichtdynamo nun wieder lautlos seinen Dienst versieht.
> Ich fahre damit seit einigen
> Wochen bei jedem Wetter jeden Tag ~35km auf 85% Asphalt und 15% Waldwegen.
> Nach 1500km hatte ich bisher einen Platten durch einen fiesen kegel-
> förmigen Glassplitter, der jeden Reifen geschafft hätte.


Ich habe mal einen Satz ausprobiert und hatte nach der ersten richtigen
Feld/Wald/Wiesenfahrt eine Beule im hinteren Reifen.

Kann natürlich ein Exemplarfehler gewesen sein. Sonst gefallen mir die
Reifen ebenfalls ausgezeichnet.

Wolfgang Koehl

unread,
Sep 25, 1996, 3:00:00 AM9/25/96
to

Dirk Feeken (Dirk....@sap-ag.de) wrote:

: Andreas Wolff wrote:
: >
: > Orig. Absender: schr...@physik.uni-augsburg.de (Markus Schreier)
: > >Also billigere Loesung um schneller zu fahren: Reifen ohne
: > > Profil mit hohem Luftdruck (mind. 7bar!) (Na ja, die Loesung kann auch
: >
: > Gibt es denn solche Reifen auch mit einer Breite von 30..32 mm ?
: >

: Ich habe nach langem Suchen völlig profillose 28" Reifen von Avocet in 35mm
: Breite gefunden:

: Avocet FastGrip Duro Plus/20 (700x35c) (wer denkt sich solche Namen aus?)
: 7bar sind kein Problem. An den dünnen Seitenwände sieht man, daß er
: aus vielen kleinen Karkassenfäden - viel mehr als beim braunen Conti
: Top Touring besteht.
: Der Rollwiderstand ist mit Sicherheit ebenfalls geringer als beim
: Conti (vom Marathon ganz zu schweigen) auch wenn es natürlich schwer
: zu messen ist. Außerdem gibt es wegen der völlig glatten Lauf-

: förmigen Glassplitter, der jeden Reifen geschafft hätte.
......
: Dirk

Mich wuerde interessieren wie sich die "Slicks" auf etwas glatteren
oder feuchen Wegen verhalten (Feldweg, Deich oder so rauf, Wiese).
Ist das dann nicht arschglatt?

Wolfgang

_/ _/ _/ _/ _/ E-MAIL:Wolf...@aol.com , hu...@lif.de
_/_/ _/_/ _/_/ Wolfgang Koehl http://members.aol.com/Wolfkoehl
_/ _/ _/ _/ Hofheim/Taunus, Germany, Europa, Earth


Dirk Feeken

unread,
Sep 25, 1996, 3:00:00 AM9/25/96
to

Wolfgang Koehl wrote:

>
> Dirk Feeken (Dirk....@sap-ag.de) wrote:
> : Ich habe nach langem Suchen völlig profillose 28" Reifen von Avocet in 35mm
> : Breite gefunden:
>
> Mich wuerde interessieren wie sich die "Slicks" auf etwas glatteren
> oder feuchen Wegen verhalten (Feldweg, Deich oder so rauf, Wiese).
> Ist das dann nicht arschglatt?
> Nicht glatter als mit üblichen, profilierten Reifen. Die Haftung hängt
bei festen Wegen, d.h. bei denen sich die Oberfläche durchs Drüberfahren
nicht verändert, nur vom Gummi und der Straßenoberfläche ab.
Ein Profil in Form von Ritzen im Reifen ändert daran gar nichts. Bei
Nässe wirds zwar glatter - aber für den profilierten Reifen genauso,
solange man nicht so schnell fährt, daß der Reifen wie ein Wasserski
dynamisch Auftrieb bekommt. Aber das ist beim Radfahren ausgeschlossen.
Auf schotterigen aber nicht sumpfigen Feld- und Wiesenwegen bewirkt
ein Profil auch nichts - wie auch? Wenn ich auf einem Schotterweg so schnell
durch die Kurve flitze, daß die lose Schotterschicht zwischen Reifen und
festem Untergrund seitlich in Bewegung gerät, ist es egal ob im Reifen
ein paar Ritze sind.
Bei richtig losem Untergrund wie einem frisch gepflügten Acker, losem
Sand oder einer matschigen Wiese muß ein Profil gegen Durchdrehen so
aussehen wie bei einem Trecker (also wie bei den meisten Großstadt-MTBs)
wobei das dann aber nichts mit dem Halt in Kurven zu tun hat. Ich
kann mir nicht vorstellen, daß bezüglich des Seitenhalts ein nennenswerter
Unterschied zwischen einem tief eingesunkenen Slick und einem ebenso tief
eingesunken gleichbreiten MTB-Reifen besteht. Aber über solche Wege fahre
ich auch nicht. Um einen nassen Deich zu erklimmen, könnten ein
paar richtige Noppen durchaus hilfreich sein - wegen des Durchrutschens.
Aber ein Ritz-Profil ala Marathon oder Top Touring hilft auch
da nicht viel.
Ich habe mir von einem Conti-Menschen erzählen lassen, daß sie natürlich
in den Entwicklungsabteilungen wissen, daß ein Profil bei den meisten Fahrrad-
reifen Unsinn ist - nur lassen sich völlig glatte Reifen nicht verkaufen.
Wenn dann mal ein Cityrad mit breiten, profillosen Reifen im Handel ist,
kommt die Stiftung Warentest daher, bemängelt das "glatte Gefühl"
in den Kurven und ein Ladenhüter ist geboren.

Sebastian Kaps

unread,
Sep 26, 1996, 3:00:00 AM9/26/96
to

Am 26.09.96 schrieb Dirk.Feeken folgendes
zum Thema Re: optimale Reifen:

Hallo Dirk!


>> Mich wuerde interessieren wie sich die "Slicks" auf etwas glatteren
>> oder feuchen Wegen verhalten (Feldweg, Deich oder so rauf, Wiese).
>> Ist das dann nicht arschglatt?
> Nicht glatter als mit üblichen, profilierten Reifen. Die Haftung hängt
>bei festen Wegen, d.h. bei denen sich die Oberfläche durchs Drüberfahren
>nicht verändert, nur vom Gummi und der Straßenoberfläche ab.
>Ein Profil in Form von Ritzen im Reifen ändert daran gar nichts. Bei

Das wäre aber nur so, wenn Asphalt spiegelglatt wäre. Da Asphalt aber
normalerweise ziemlich rauh ist, kann sich ein Reifen mit Stollen doch viel
besser mit dem Untergrund "verzahnen" (oder wie man es auch nennen will) als
ein Slick.


______
Ciao, / ____/
_____\ \ Fido : Sebastian Kaps@2:2448/9033.24
/_______/ ebastian E-Mail: Sebasti...@toyland.sauerland.de


Lars Birlenbach

unread,
Sep 27, 1996, 3:00:00 AM9/27/96
to

Sebastian Kaps schrieb:

> Das wäre aber nur so, wenn Asphalt spiegelglatt wäre. Da Asphalt aber
> normalerweise ziemlich rauh ist, kann sich ein Reifen mit Stollen doch viel
> besser mit dem Untergrund "verzahnen" (oder wie man es auch nennen will) als
> ein Slick.

Noe. Die Verzahnung findet auf mikroskopisch kleiner Ebene statt. Wenn
du dir die Oberflaeche des Asphalts vergroessert ansiehst, erkennst du
viele kleine Spitzen, die sich in das Gummi eindruecken und die
Haftung bewirken. Profil bringt grob gesagt dann was, wenn du auf dem
Untergrund Spuren hinterlaesst.

Wenn der Untergrund selbst auch glatt ist (Metall, Fahrbahnmarkierung)
ist die Haftung bei Stollenreifen und Slicks aehnlich schlecht.


Lars


Sebastian Kaps

unread,
Sep 28, 1996, 3:00:00 AM9/28/96
to

Hallo Lars!

Am 28.09.96 rammte Deine Nachricht mit dem Thema:
"Re: optimale Reifen" meinen PC. Hier meine Antwort:

Na gut. Aber ich bleibe trotzdem bei meinen Stollen ;-)
Auch wenn es sich nur subjektiv "besser" fährt.

Sven Marcus

unread,
Oct 1, 1996, 3:00:00 AM10/1/96
to

In article <yPu5OMD...@awolff.kds.zer.sub.org>, a.w...@kds.zer.sub.org (Andreas Wolff) writes:
>> Orig. Absender: glu...@moskau.uni-paderborn.de (Sven Marcus)
>> Datum, Zeit : 13.09.1996, 11:56:26
>> Orig. Betreff : "Re: Geschwindigkeitsvorteil Triathlon-Lenker"

[Hups, jetzt hab ich den Absender geloescht, war aber auch von a.wolff@...]
[...]
>> > >> Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas
>> > >> nervig.
>> >
>> > Warum nicht? Ich lehen mich ziemlich oft mit den Unterarmen auf den Lenker. Die
>> > Haende haengen dann frei in der Luft. Solange die Strecke einigermassen gerade
[...]
>> Bügel für Strecken > 50km zu unbequem.

naja, ich wusste nicht, das eine laengere Strecke gleich >50 km sein muss. Aber
ich faende es eher zu teuer, wenn ich mir einen Buegel/Aufsatz kaufe und dann
feststellen wuerde das er doch ihcts bringt...

Sven

--
Sven Marcus Fb 17/Informatik Uni-GH-Paderborn
Bruederstrasse 38 D-33098 Paderborn Germany
+49 5251 740247 glu...@uni-paderborn.de

Steffen Heinz

unread,
Oct 1, 1996, 3:00:00 AM10/1/96
to

Sebasti...@toyland.sauerland.de meinte am 26.09.96

zum Thema "Re: optimale Reifen":

SK>Das wäre aber nur so, wenn Asphalt spiegelglatt wäre. Da Asphalt
SK>aber normalerweise ziemlich rauh ist, kann sich ein Reifen mit
SK>Stollen doch viel besser mit dem Untergrund "verzahnen" (oder wie
SK>man es auch nennen will) als ein Slick.

dafür ist beim slik die berührungsoberfläche größer... außerdem sind die
unebenheiten auf asfhalt nicht sooooo groß, das das profil greift! ich
denke, auf asphalt und festen wegen ist ein slik erste wahl: greift
besser, rollt leichter und leiser.


das wars
Steffen aus Vaals (NL)
(steffa...@tip.nl)
HomePage: http://www1.tip.nl/users/t345572

Dirk Wagner

unread,
Oct 3, 1996, 3:00:00 AM10/3/96
to

In article <52qvp3$e...@news.uni-paderborn.de>,
glu...@budapest.uni-paderborn.de (Sven Marcus) wrote:

>naja, ich wusste nicht, das eine laengere Strecke gleich >50 km sein muss. Aber
>ich faende es eher zu teuer, wenn ich mir einen Buegel/Aufsatz kaufe und dann
>feststellen wuerde das er doch ihcts bringt...

Ich hatte mir zum ausprobieren einen biligen Tria-Buegel fuer 35,-
besorgt. Als ich dann feststellte, dass mit die Haltung gefaellt habe ich
mir dann einen Mavic Buegel besorgt, der mehr Einstellmöglichkeiten bietet


Sebastian Laiblin

unread,
Oct 3, 1996, 3:00:00 AM10/3/96
to

Hans-Joachim Zierke (ha...@quijote.in-berlin.de) wrote:

: Andreas Wolff schrieb am 10.09.96:


: > Wieviel bringt es, wenn ich an mein Trekking-Rad einen Triathlon-
: > Bügel baue ?

: Bei vielen Trekking-Lenkern: 2 Sollbruchstellen, dort, wo er geklemmt wird.


: > Ausprobieren durch Vorbeugen ist für eine längere Strecke doch etwas
: > nervig.

ich habe festgestellt, dass ich mit einem tri-lenker ueberhauptnicht klar-
komme, da ich mir selber die luftversorgung erschwere wenn ich die arme
in den lenker tue und damit die schultern nach vorn und den brustkorb
zusammendruecke ...

hat da jemand aehnliche erfahrungen ?
am besten fahr cih bisher mit einem greaden trekkingradlenker, der genau (!)
meine schulterbreite hat ...

und tschuess !!! -=> SEBASTIAN <=-

--
******************************************************************
* laib...@sp.zrz.tu-berlin.de *
* Sebastian Laiblin *
* *
* artificial intelligence <==> natural stupidity ??? *
******************************************************************

Dirk Wagner

unread,
Oct 6, 1996, 3:00:00 AM10/6/96
to

In article <5317b0$s...@brachio.zrz.TU-Berlin.DE>,
laib...@sp.zrz.TU-Berlin.DE (Sebastian Laiblin) wrote:

>ich habe festgestellt, dass ich mit einem tri-lenker ueberhauptnicht klar-
>komme, da ich mir selber die luftversorgung erschwere wenn ich die arme
>in den lenker tue und damit die schultern nach vorn und den brustkorb
>zusammendruecke ...
>
>hat da jemand aehnliche erfahrungen ?

Probleme habe ich eher mit der Oberschenkelmuskulatur, die in der oberen
Kurbelposition zu nahe an die Bauchmuskeln kommt, aber es haelt sich in
Grenzen ( und wird besser, je mehr ich fahre ;-) )


>am besten fahr cih bisher mit einem greaden trekkingradlenker, der genau (!)
>meine schulterbreite hat ...

Damit bin ich nie zurechtgekommen. Die eingedrehten Haende stoeren mich
doch sehr. Am bequemsten finde ich, ist die Position mit den Haenden auf
den Bremsgriffen an einem Rennlenker.

Ciao

Dirk

Hans-Joachim Zierke

unread,
Oct 7, 1996, 3:00:00 AM10/7/96
to

Dirk Wagner schrieb am 06.10.96:

> Probleme habe ich eher mit der Oberschenkelmuskulatur, die in der oberen
> Kurbelposition zu nahe an die Bauchmuskeln kommt


Bist Du sicher, daß es die BauchMUSKELN sind?

hajo


Juergen Henk

unread,
Oct 7, 1996, 3:00:00 AM10/7/96
to

Steffen Heinz (Steffe...@ac.maus.de) wrote:
: ich
: denke, auf asphalt und festen wegen ist ein slik erste wahl: greift
: besser, rollt leichter und leiser.

ja, kann ich nur bestaetigen: bei trockenem (oder nicht zu feuchtem)
untergrund sind slicks am mtb einfach besser als stollenreifen. mit
hurricane xts bin ich im schnitt 3 km/h schneller (bei ueber 30 km/h).

reifen, die man hoeren kann (man hoere sich nur die city mtbs an --
brummmmm), sind langsam!

ciao,

juergen

Dirk Wagner

unread,
Oct 8, 1996, 3:00:00 AM10/8/96
to

In article <6IPzb...@quijote.in-berlin.de>,
ha...@quijote.in-berlin.de (Hans-Joachim Zierke) wrote:

>> Probleme habe ich eher mit der Oberschenkelmuskulatur, die in der oberen
>> Kurbelposition zu nahe an die Bauchmuskeln kommt
>
>
> Bist Du sicher, daß es die BauchMUSKELN sind?
>
>

Ziehmlich. Aber es sind mehr die Oberschenkel, die den Kontakt suchen.

Ciao

Dirk

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