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Französische Ventile und Luft

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M. Hagedorn

unread,
Aug 8, 2008, 11:54:06 AM8/8/08
to
Hallo.

Ich habe ein ärgerliches "Problem" mit meinen Ventilen. Ich besitze ein
Trekking-Rad, das solche frz. Ventile hat. Angeblich werden die verbaut,
da sie einen höheren Druck aushalten (bei mir 2,5 bar).

Nun ist es so: Wenn mein Rad mal 4 Wochen im Keller stand, hat es
regelmäßig sehr viel Luft verloren, so dass man immer zuerst aufpumpen
muss -- und zwar vorne und hinten gleichermaßen. Ein Loch schließe ich
eigentlich aus, da dann die Luft schneller entweichen müsste und beide
Reifen völlig platt sein müssten.

Ein Anruf beim Verkäufer brachte mir nur das unbefriedigende Resultat:
Das ist normal -- wenn man Rennrad fährt, ist es noch extremer.
(Garantie ist übrigens nicht mehr drauf...)

Mit dieser Aussage bin ich aber nicht zufrieden. Mein Frau hat
ebenfalls so ein Rad und da tritt das nicht auf. Zudem sollen diese
supertollen frz. Ventile ja *gerade* mehr Druck aushalten. Offenbar tun
sie das aber gerade nicht. Was meint ihr? Sind die Ventile einfach
Schrott oder woran liegt das? Danke.

Helmut Springer

unread,
Aug 8, 2008, 12:02:32 PM8/8/08
to
M. Hagedorn <mi...@uni-muenster.de> wrote:
> Ich habe ein ärgerliches "Problem" mit meinen Ventilen. Ich
> besitze ein Trekking-Rad, das solche frz. Ventile hat. Angeblich
> werden die verbaut, da sie einen höheren Druck aushalten (bei mir
> 2,5 bar).

"Hoher Druck" ist in dem Kontext allerdings eher 7bar aufwaerts.
Ist aber egal, prinzipiell halten diese Ventile gut dicht, ebenso
Autoventile (Schrader). Blitzventile sind eher Muell und zu
vermeiden.

Die Ventile haben oben eine Raendelmutter zum sichern, ich nehme an,
dass Du die (leicht) zudrehst nach dem Aufpumpen?


> Nun ist es so: Wenn mein Rad mal 4 Wochen im Keller stand, hat es
> regelmäßig sehr viel Luft verloren, so dass man immer zuerst
> aufpumpen muss -- und zwar vorne und hinten gleichermaßen. Ein
> Loch schließe ich eigentlich aus, da dann die Luft schneller
> entweichen müsste und beide Reifen völlig platt sein müssten.

Was fuer Schlaeuche sind drin? Es sollten zur Reifengroesse
passende Butyl-Schlaeuche sein, einfach Standardware.


> Ein Anruf beim Verkäufer brachte mir nur das unbefriedigende
> Resultat: Das ist normal -- wenn man Rennrad fährt, ist es noch
> extremer.

Das gilt nur fuer Leichtbau-Rennradschlaeuche aus Latex, die man an
einem Rad wie Deinem nicht hat.


--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Andreas Randolf

unread,
Aug 8, 2008, 12:06:28 PM8/8/08
to
Hallo,

es können die Schläuche sein. Wenn die minderwertig sind, diffundiert
die Luft langsam raus. Eventuell ist auch das Ventil von schlechter
Qualität.

--
Gruß, Andreas

http://www.liegerad-fernweh.de

E-Mail nur an die Antwortadresse und mit "Usenet" im Betreff

Tobias Meyer

unread,
Aug 8, 2008, 12:08:49 PM8/8/08
to
Helmut Springer schrieb:

> Die Ventile haben oben eine Raendelmutter zum sichern, ich nehme an, dass
> Du die (leicht) zudrehst nach dem Aufpumpen?

Neben der könnte er auch noch den festen Sitz des Ventils selbst prüfen.
Bei einigen Schlauchfabrikaten kann man die herausschrauben.

Tobi

Markus Merkl

unread,
Aug 8, 2008, 12:12:57 PM8/8/08
to
M. Hagedorn schrieb:

> Ich habe ein ärgerliches "Problem" mit meinen Ventilen. Ich besitze ein
> Trekking-Rad, das solche frz. Ventile hat. Angeblich werden die verbaut,
> da sie einen höheren Druck aushalten (bei mir 2,5 bar).

Höherer Druck ist der in Dackelschneidern verwendete, also ab ca. 6-8 bar.

Druckverlust ist ein normales Phänomen, dessen Größe (bei mir) zwischen
2 bar/Woche und <.5 bar/4 Wochen liegt. Also von der Charge der
Schläuche abhängt.

--
"Perl is the only language that looks the same before and after RSA
encryption." (Keith Bostic)

Markus

Ervin Peters

unread,
Aug 8, 2008, 5:38:40 PM8/8/08
to
M. Hagedorn am Fri, 08 Aug 2008 17:54:06 +0200:

> Nun ist es so: Wenn mein Rad mal 4 Wochen im Keller stand, hat es
> regelmäßig sehr viel Luft verloren, so dass man immer zuerst aufpumpen
> muss -- und zwar vorne und hinten gleichermaßen. Ein Loch schließe ich
> eigentlich aus, da dann die Luft schneller entweichen müsste und beide
> Reifen völlig platt sein müssten.

So was hatte wir auch mal im Haus - es waren extra leichte Schläuche, bei
denen die Luft (oder Teile davon) leichter diffundierten. Dicke, Schwere,
günstige Schlüche rein und Ruhe war - übrigens auch mit den französischen
Ventilen.

ervin

--
"...Get off my planet by sundown..." aus b-movie, Gill Scott Heron
"Das Maß der Wahrheit des produzierten Wissens hängt von der Qualität
der angewandten Interpretation ab." [Joe Weizenbaum +]

Erika Ciesla

unread,
Aug 9, 2008, 7:46:46 AM8/9/08
to

M. Hagedorn schrieb:

> ()

Ich weiß nicht worin speziell Dein Problem besteht, aber ich fahre seit
gut zehn Jahren ausschließlich mit französischen Ventilen rum und habe
nur die besten Erfahrungen damit gemacht. Am Ventil liegt es also nicht.

Richtig ist allerdings, daß Reifen Luft verlieren, der eine mehr, der
andere Weniger. Dagegen kannst Du nichts machen, das ist ein
Naturgesetz. Daß man alle vier Wochen mindestens einmal den Luftdruck
überprüft (nicht nur beim Fahrrad, sondern auch am Motorrad und am Auto,
et cetera) ist total normal. Und Ein Fahrradhändler hat recht, beim
Rennrad guckt man öfter.

> Mit dieser Aussage bin ich aber nicht zufrieden.

Eine andere kriegst Du aber nicht.

> Mein Frau hat ebenfalls so ein Rad und da tritt das nicht auf.

Aber hat sie ebenfalls so ein Reifen? Denn sollte sie einen breiteren
Reifen fahren als Du, dann kommt sie mit weniger Druck aus und hat eine
größere Toleranz gegenüber Unterdruck.

> Zudem sollen diese supertollen frz. Ventile ja *gerade* mehr Druck
> aushalten. Offenbar tun sie das aber gerade nicht.

Das hat nichts mit den Ventilen zu tun. Die Luft entfleucht gar nicht
durch das Ventil, sondern diffundiert durch das Material des Schlauches.
Und nochmal: Alle vier Wochen einmal Luft gucken ist normal.


Glückauf!
Erika Ciesla (Mannheim/Deutschland)

--
Fährst Du Fahrrad?
Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de

Erika Ciesla

unread,
Aug 9, 2008, 11:21:37 AM8/9/08
to

Helmut Springer schrieb:
> M. Hagedorn <mi...@uni-muenster.de> wrote:

> "Hoher Druck" ist in dem Kontext allerdings eher 7bar aufwaerts.
> Ist aber egal, prinzipiell halten diese Ventile gut dicht, ebenso
> Autoventile (Schrader). Blitzventile sind eher Muell und zu
> vermeiden.

Das stimmt nicht. Blitzventile sind genau so zuverlässig wie die anderen
und für Drücke bis ca. 6 Bar reichen sie. Neuere halten auch 8 Bar.

Freilich sind die Sclaverand-Ventile ganz klar im Vorteil. Sie sind für
Drücke bis 18Bar spezifiziert und wiegen im Schnitt ca. 5g weniger als
das Dunlop-Ventil. Überdies kommen sie mit einem kleineren Loch in der
Felge aus, was vor allem für schmale Sport- und Rennfelgen ein
unschätzbarer Vorteil ist, denn ein übergroßes Ventilloch ist ja
schließlich auch eine Materialschwächung.

Autoventile halte ich für eine Geschmacksverirrung. Sie sind
grundsätzlich zwar nicht schlecht, aber zu groß und zu schwer, sie
können darum bei schneller Fahrt zu Unwucht führen. Überdies pumpen sie
sich sehr schlecht, weil hier der Ventilkörper mit einer Feder gespannt
ist. Um Luft von außen nach innen zu bewegen muß nicht nur der
Außendruck höher sein als der Innendruck, es muß auch noch die Kraft der
Spannfeder überwunden werden sodaß es zu einem ähnlichen Kraftaufwand
kommt wie weiland bei den alten Dunlop-Ventilen aus Opas Zeiten.

So erklärt es sich vielleicht, warum die mit den Schrader-Ventilen sich
der Mühe unterziehen, ein Fahrrad mit Plattfuß lieber einen Kilometer
weit zur nächsten Tanke schieben anstatt es wie ein anständiger
Radfahrer selbst zu pumpen.

> Das gilt nur fuer Leichtbau-Rennradschlaeuche aus Latex, die man an
> einem Rad wie Deinem nicht hat.

Nicht ganz. Ich prüfe meine Luft alle zwei Wochen. Bei einem
„Traditionsreifen“ à la 28×1,75 (47-622) mit seinen typischen 3,5Bar
reicht ein Prüfintervall von vier Wochen.

Latex-schläuche sind spezielle Wettkampschläuche, die sollten in der
freien Natur vernünftigerweise gar nicht vorkommen. Bei Latex-Schläuchen
wird der Druck nicht alle vier, und auch nicht alle zwei Wochen geprüft,
sondern vor jeder Fahrt.

Latex schließe ich also mal aus. Der Händler, der Latex-Schläuche
verkauft ohne ausdrücklich nach Latex-Schläuchen gefragt worden zu sein,
gehört geteert und gefedert.

Helmut Springer

unread,
Aug 9, 2008, 4:47:47 PM8/9/08
to
Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
>> Ist aber egal, prinzipiell halten diese Ventile gut dicht, ebenso
>> Autoventile (Schrader). Blitzventile sind eher Muell und zu
>> vermeiden.
>
> Das stimmt nicht. Blitzventile sind genau so zuverlässig wie die anderen

Dem widersprechen zuminest meine, Rainers und auch die lokale
Werkstatt-Statistik.


> Überdies kommen sie mit einem kleineren Loch in der Felge aus, was

In Deinem Universum haben Blitz/Dunlop-Ventile andere Felgenloecher
als Sclaverand? Faszinierend.


> Autoventile halte ich für eine Geschmacksverirrung. Sie sind
> grundsätzlich zwar nicht schlecht, aber zu groß und zu schwer, sie
> können darum bei schneller Fahrt zu Unwucht führen.

Klar 8)


> Überdies pumpen sie sich sehr schlecht, weil hier der Ventilkörper
> mit einer Feder gespannt ist. Um Luft von außen nach innen zu
> bewegen muß nicht nur der Außendruck höher sein als der
> Innendruck, es muß auch noch die Kraft der Spannfeder überwunden
> werden

In Deinem Universum haben die entsprechenden Pumpkoepfe keinen Stift
zum Oeffnen des Ventils? Faszinierend.


> Nicht ganz. Ich prüfe meine Luft alle zwei Wochen. Bei einem

> ?Traditionsreifen? ŕ la 28×1,75 (47-622) mit seinen typischen 3,5Bar

> reicht ein Prüfintervall von vier Wochen.

In Deinem Universum faehrt man nach Pruefintervall, statt einfach
beim Bemerken von geringem Druck nachzupumpem oder nachzusehen?
Faszinierend.


> Glückauf!

Score down.

Erika Ciesla

unread,
Aug 9, 2008, 5:04:43 PM8/9/08
to

Helmut Springer schrieb:
> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:

>>> Ist aber egal, prinzipiell halten diese Ventile gut dicht, ebenso
>>> Autoventile (Schrader). Blitzventile sind eher Muell und zu
>>> vermeiden.
>>
>> Das stimmt nicht. Blitzventile sind genau so zuverlässig wie die anderen
>
> Dem widersprechen zuminest meine, Rainers und auch die lokale
> Werkstatt-Statistik.

Ich bin in meiner Jugendzeit ausschließlich mit Blitzventilen gefahren,
habe keine negativen Erfahrungen damit gemacht.

>> Überdies kommen sie mit einem kleineren Loch in der Felge aus, was
>
> In Deinem Universum haben Blitz/Dunlop-Ventile andere Felgenloecher
> als Sclaverand? Faszinierend.

Ja, ne?

6.5mm beim Rennventil, 8,5mm bei Dunlop und Schrader.

Komisch, ne?

>> Überdies pumpen sie sich sehr schlecht, weil hier der Ventilkörper
>> mit einer Feder gespannt ist. Um Luft von außen nach innen zu
>> bewegen muß nicht nur der Außendruck höher sein als der
>> Innendruck, es muß auch noch die Kraft der Spannfeder überwunden
>> werden
>
> In Deinem Universum haben die entsprechenden Pumpkoepfe keinen Stift
> zum Oeffnen des Ventils? Faszinierend.

*WENN* sie einen solchen haben! Es gibt auch Pumpen bei denen dieses
Detail fehlt, und da drückst Du Dir eher die lunge zum Arsch raus als
Luft in den Reifen.

>> Nicht ganz. Ich prüfe meine Luft alle zwei Wochen. Bei einem

>> „Traditionsreifen“ à la 28×1,75 (47-622) mit seinen typischen 3,5Bar

>> reicht ein Prüfintervall von vier Wochen.
>
> In Deinem Universum faehrt man nach Pruefintervall, statt einfach
> beim Bemerken von geringem Druck nachzupumpem oder nachzusehen?
> Faszinierend.

Ja, denn wenn ich beim fahren merke, daß ich zu wenig Luft drauf habe,
dann fahre ich schon zu lange damit rum.

Peter Stöcklein

unread,
Aug 9, 2008, 6:08:23 PM8/9/08
to

"M. Hagedorn" <mi...@uni-muenster.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g7hq6t$ebi$1...@sagnix.uni-muenster.de...


Das wichtigste wurde bereits gesagt.
Sclaverand/frz. Ventile halten den Druck sehr gut, idealerweise wochenlang
(monatelang). Sie lassen sich sogar zuschrauben!

Bei schnellem Druckverlust liegt ein Fehler vor. Genannt wurden zu locker
eingeschraubte Ventileinsätze (schmaler Gabelschlüssel oder Zange
verwenden), eventuell eine schlechte Ventilcharge bzw. verschmutzter
Dichtring, sehr dünne (Leicht-)Schläuche die Luft verlieren, Latexschläuche
an sich und natürlich können die Schläuche aus einer fehlerhaften Charge
stammen deren Material nicht hinreichend vernetzten konnte.
Beispielsweise habe ich für mein Rennrad Leichtschläuche verbaut keine Latex
sondern Butyl und keine Markenschläuche. Diese verlieren nach wenigen Tagen
substanziell an Druck.
Mit anderen Schläuchen, diversen Schlauchreifen oder mit
Markenleichtschläuchen am MTB habe ich nur gute Erfahrungen mit dieser
Ventilart gemachtgemacht. Das Sclaverand ist mein bevorzugtes Fahradventil!

Um über Sclaverandventil mit einer Pumpe mit Autoventilanschluß aufzupumpen
braucht es einen Ventiladapter (typischerweise 1€) der ventilseitig über
einen Dichtring verfügt. Den habe ich am MTB und RR immer mit dabei.

Grüße Peter

Helmut Springer

unread,
Aug 9, 2008, 6:10:48 PM8/9/08
to
Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
> 6.5mm beim Rennventil, 8,5mm bei Dunlop und Schrader.

Point taken, ist schon zu lange her *shrug*

Bodo Eggert

unread,
Aug 10, 2008, 5:20:22 AM8/10/08
to
Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:

> Autoventile halte ich für eine Geschmacksverirrung. Sie sind
> grundsätzlich zwar nicht schlecht, aber zu groß und zu schwer, sie
> können darum bei schneller Fahrt zu Unwucht führen.

Ausgleichsgewichte regeln.

> Überdies pumpen sie
> sich sehr schlecht, weil hier der Ventilkörper mit einer Feder gespannt
> ist.

Vernünftige Pumpen drücken den Rückschlag beiseite. Deswegen funktioniert ja
die Druckanzeige an Schrader-Ventilen richtig.
--
If the sergeant can see you, so can the enemy.

Friß, Spammer: y...@mc.7eggert.dyndns.org LbNT...@vfp.7eggert.dyndns.org
8zg...@kzdx.7eggert.dyndns.org s...@bA.7eggert.dyndns.org

Bodo Eggert

unread,
Aug 10, 2008, 5:24:28 AM8/10/08
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> wrote:
> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:

>>> Ist aber egal, prinzipiell halten diese Ventile gut dicht, ebenso
>>> Autoventile (Schrader). Blitzventile sind eher Muell und zu
>>> vermeiden.
>>
>> Das stimmt nicht. Blitzventile sind genau so zuverlässig wie die anderen
>
> Dem widersprechen zuminest meine, Rainers und auch die lokale
> Werkstatt-Statistik.

Gibt viel Schrott, aber auch viele gute Ventile. Diese kommen natürlich nie
in der Werkstatt an.

>> Überdies kommen sie mit einem kleineren Loch in der Felge aus, was
>
> In Deinem Universum haben Blitz/Dunlop-Ventile andere Felgenloecher
> als Sclaverand? Faszinierend.

^
Rasier Dich mal. Und dann schau in die Wikipedia.
--
Funny quotes:
3. On the other hand, you have different fingers.

Friß, Spammer: omFb...@LChyqkrn.7eggert.dyndns.org

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 7:12:07 AM8/10/08
to

Bodo Eggert schrieb:


> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
>
>> Autoventile halte ich für eine Geschmacksverirrung. Sie sind
>> grundsätzlich zwar nicht schlecht, aber zu groß und zu schwer, sie
>> können darum bei schneller Fahrt zu Unwucht führen.
>
> Ausgleichsgewichte regeln.

Ja, so weit kommt das noch, daß ich mir meine Laufräder auswuchten
lasse. =-O

Nun gut, bisher tauchen die Schraders vorzugsweise an MTBs auf, die
üblicherweise mit dicken Reifen gefahren werden. Die Laufräder sind hier
also vergleichsweise schwer. Bei dem Gesamtgewicht dieser Rollen dürften
die 5 Gramm, die das Schrader mehr wiegt, nicht ins Gewicht fallen. An
meine Räder kommen mir die aber nicht.

>> Überdies pumpen sie sich sehr schlecht, weil hier der Ventilkörper
>> mit einer Feder gespannt ist.
>
> Vernünftige Pumpen drücken den Rückschlag beiseite.

Ja, _vernünftige_ Pumpen. Aber wie vernünftig ist eine einfache leichte
Luftpumpe zum Mitnehmen?

> Deswegen funktioniert ja die Druckanzeige an Schrader-Ventilen richtig.

Das tut beim Rennventil auch. Sogar das ach so sehr verachtete
Dunlop-Ventil gibt mir beim Pumpen exakte Werte. Was beim Dunlop nicht
geht, ist die Anwendung eines Reifendruckprüfers, mit dem man nur mal
gucken will. Aber auch hier gibts neues: bei den Dunlops der 4ma
Schwalbe geht das, die haben sich da was einfallen lassen.

Die alten Dunlop-Ventile, da sind wir uns wohl einig, waren unzumutbar,
Die Dinger zu pumpen war eine Strafe. Auch eine korrekte Rückmeldung des
Luftdrucks während dem Pumpen war nicht möglich. Die Pumpe zeigt ja
nicht wirklich den Druck im Reifen an, sondern den Druck den sie
aufbaut, und der muß beim alten Dunlop *erheblich* größer sein als der
Innendruck im Reifen, will heißen: das tut nicht.

Ich selbst verwende keine Dunlops, aber ich bin Luftspender für mein
Nachbar, und der hat. Ich tu das regelmäßig und kann keine Nachteile
erkennen. Ergo: die modernen Dunlop-Ventile sind gut.

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 7:42:24 AM8/10/08
to

Bodo Eggert schrieb:


> Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> wrote:
>> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
>
>>>> Ist aber egal, prinzipiell halten diese Ventile gut dicht, ebenso
>>>> Autoventile (Schrader). Blitzventile sind eher Muell und zu
>>>> vermeiden.
>>>
>>> Das stimmt nicht. Blitzventile sind genau so zuverlässig wie die anderen
>>
>> Dem widersprechen zuminest meine, Rainers und auch die lokale
>> Werkstatt-Statistik.
>
> Gibt viel Schrott, aber auch viele gute Ventile. Diese kommen natürlich nie
> in der Werkstatt an.

Ich weiß nicht was für ein Schrott in die Fahrräder eingebaut wird, die
für 90Euro beim Lebensmitteldiscounter feilgeboten werden. Aber da ich
dort ohnehin niemals ein Fahrrad kaufen werde, werde ich das auch nie
erfahren. Dasselbe gilt auch für die billigen Schläuche unbekannter
Provenienz, wie man sie zum Beispiel im Kaufland erstehen kann, die guck
ich noch nicht einmal an. Lange Rede kurzer Sinn, wenn ich Dunlop-Ventil
sage, meine ich selbstverständlich Markenware.

>>> Überdies kommen sie mit einem kleineren Loch in der Felge aus, was
>>
>> In Deinem Universum haben Blitz/Dunlop-Ventile andere Felgenloecher
>> als Sclaverand? Faszinierend.
> ^
> Rasier Dich mal. Und dann schau in die Wikipedia.

Nun ja, vielleicht hat er ja mal dabei zugeguckt, wie jemand einen
Schlauch mit Sclaverand-Ventil auf eine Felge aufzieht, wo vorher ein
Dunlop-Ventil drin war? Das geht nämlich. Soll er es doch mal umgekehrt
versuchen. Gib ihm ein Schlauch mit Dunlop- oder Schrader-Ventil und
eine waschechte Rennradfelge, vielleicht macht ihn das ja schlauer?

Denn es ist eine gute Methode einen Dummkopf zu belehren, indem man ihn
einfach mal machen läßt. :-)

Thomas Wedekind

unread,
Aug 10, 2008, 7:55:35 AM8/10/08
to
Erika Ciesla schrieb:

> Dasselbe gilt auch für die billigen Schläuche unbekannter
> Provenienz, wie man sie zum Beispiel im Kaufland erstehen kann, die guck
> ich noch nicht einmal an.

Ähm, die kannst du kaufen (ich gehe davon aus, dass alle Kaufländer
die gleichen Schläuche verkaufen). Kann nach jahrelanger Erfahrung
damit sagen: No problem, bei denen mit Sclaverandventil sitzt das
Ventil sogar viel stabiler im Schlauch als bei den auch im Kaufland
verkauften Contis (aber: Vor dem Kauf aus der Schachtel nehmen,
Ventil auf- und zudrehen; es gibt schwergängige Kaufland- Rennventile).

(Bevor die Frage kommt: Warum Kaufland? Habe ich zu Fuß erreichbar
um die Ecke, sozusagen der Nahversorger.)

--
Viele Grüße, Thomas

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 9:24:47 AM8/10/08
to

Thomas Wedekind schrieb:


> Erika Ciesla schrieb:
>
>> Dasselbe gilt auch für die billigen Schläuche unbekannter
>> Provenienz, wie man sie zum Beispiel im Kaufland erstehen kann, die
>> guck ich noch nicht einmal an.
>

> Ähm, die kannst du kaufen (...). Kann nach jahrelanger Erfahrung


> damit sagen: No problem, bei denen mit Sclaverandventil sitzt das
> Ventil sogar viel stabiler im Schlauch als bei den auch im Kaufland
> verkauften Contis (aber: Vor dem Kauf aus der Schachtel nehmen,
> Ventil auf- und zudrehen; es gibt schwergängige Kaufland-
> Rennventile).

Dein Wort in Gottes Gehörgang, ich werde es mal testen. Zumindest für
mein Stadtfahrrad, auf dem ich 32er Reifen fahre, dürfte ich wohl
passendes Material finden. Haben die auch Schläuchte für das Rennrad?
Reifen in dieser Größe haben die jedenfalls keine. Ach sach mal nix, ich
guck selbst.

> (Bevor die Frage kommt: Warum Kaufland? Habe ich zu Fuß erreichbar um
> die Ecke, sozusagen der Nahversorger.)

Dito, ca. 700 Meter. Ich tu aber doch lieber mit dem Fahrrad hinfahren,
denn seit meinem Autounfall laufe ich nicht mehr so gut.

Message has been deleted

Dirk Lucas

unread,
Aug 10, 2008, 10:22:35 AM8/10/08
to
Erika Ciesla schrieb:

> Ja, _vernünftige_ Pumpen. Aber wie vernünftig ist eine einfache leichte
> Luftpumpe zum Mitnehmen?

Message-ID: <g7mk8a$vt0$01$1...@news.t-online.com>

Ich weiß nicht was für ein Schrott an die Fahrräder gebaut wird, die


für 90Euro beim Lebensmitteldiscounter feilgeboten werden. Aber da ich
dort ohnehin niemals ein Fahrrad kaufen werde, werde ich das auch nie

erfahren. Dasselbe gilt auch für die billigen Luftpumpen unbekannter


Provenienz, wie man sie zum Beispiel im Kaufland erstehen kann, die guck

ich noch nicht einmal an. Lange Rede kurzer Sinn, wenn ich Luftpumpe


sage, meine ich selbstverständlich Markenware.

Das war einfach. Zweierlei Maß?

Grüße,
Dirk

--
Private Seite: www.lucasmatic.de - Infos zur Freewind

Thorsten Gretenkordt

unread,
Aug 11, 2008, 11:23:53 AM8/11/08
to
Markus Merkl <markus...@gmx.net> schrieb:

>Druckverlust ist ein normales Phänomen, dessen Größe (bei mir) zwischen
>2 bar/Woche und <.5 bar/4 Wochen liegt. Also von der Charge der
>Schläuche abhängt.

0,5 bar/4Wochen?!? Haben will! Welches Fabrikat, welche
Reifendimension, welcher Reifendruck?

Knapp 1 bar Verlust auf etwa 1 bis 2 Wochen empfinde ich als normal
(Schläuche überwiegend Schwalbe, einige Conti, 1 Billigstkram
Prophete). Anfangs, wenn der hohe Druck weg ist verlangsamt sich der
Druckerlust.

Thorsten

--
Bei Antwort per email: bitte den Absender in @gmx.de ändern
Antworten an gmx.net behandle ich wie automatisierten spam.

Markus Merkl

unread,
Aug 10, 2008, 12:17:28 PM8/10/08
to
Thorsten Gretenkordt schrieb:

> Markus Merkl <markus...@gmx.net> schrieb:
>
>> Druckverlust ist ein normales Phänomen, dessen Größe (bei mir) zwischen
>> 2 bar/Woche und <.5 bar/4 Wochen liegt. Also von der Charge der
>> Schläuche abhängt.
>
> 0,5 bar/4Wochen?!? Haben will! Welches Fabrikat, welche
> Reifendimension, welcher Reifendruck?

23/622 bei 8 bar. Also Standaddimensionen/Druck 8-)

Leider nur im benachbarten ehemals feindlichen Ausland zu haben.

<http://www.decathlon.fr/FR/lot-de-2-700x19-22-presta-3715390/>
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Bodo Eggert

unread,
Aug 10, 2008, 12:46:29 PM8/10/08
to
Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
> Bodo Eggert schrieb:
>> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:

>>> Autoventile halte ich für eine Geschmacksverirrung. Sie sind
>>> grundsätzlich zwar nicht schlecht, aber zu groß und zu schwer, sie
>>> können darum bei schneller Fahrt zu Unwucht führen.
>>
>> Ausgleichsgewichte regeln.
>
> Ja, so weit kommt das noch, daß ich mir meine Laufräder auswuchten
> lasse. =-O

Mein Mechaniker hat meine Moppedreifen auch nicht ausgewuchtet - ab
180 km/h soll man das merken. Ich habe noch keine Unwucht gespürt.

Meinen MTB-Reifen habe ich ausgewuchtet, weil beim Experiment mit der
100-W-Birne der aufgeständerte Hinterbau in Schwingung geriet. Nun fahre
ich mit einer Spiralfeder in den Speichen herum, die wegen eines
wegfliegenden Reflektors eh nicht mehr zweckdienlich ist.

>>> Überdies pumpen sie sich sehr schlecht, weil hier der Ventilkörper
>>> mit einer Feder gespannt ist.
>>
>> Vernünftige Pumpen drücken den Rückschlag beiseite.
>
> Ja, _vernünftige_ Pumpen. Aber wie vernünftig ist eine einfache leichte
> Luftpumpe zum Mitnehmen?

Meine ist ausreichend vernüngtig. Außerdem fehlt ein Markenzeichen daran ...

>> Deswegen funktioniert ja die Druckanzeige an Schrader-Ventilen richtig.
>
> Das tut beim Rennventil auch. Sogar das ach so sehr verachtete
> Dunlop-Ventil gibt mir beim Pumpen exakte Werte.

Bis ich auch im Schlauch den richtigen Wert habe, zeigt er fschal an, und
wenn der Rückschlag in der Pumpe zu langsam anspricht oder der Schlauch
nicht mehr ganz dicht ist, dann sowieso. Aber das sind Nebensächlichkeiten.

> Was beim Dunlop nicht
> geht, ist die Anwendung eines Reifendruckprüfers, mit dem man nur mal
> gucken will. Aber auch hier gibts neues: bei den Dunlops der 4ma
> Schwalbe geht das, die haben sich da was einfallen lassen.

Ich wußte doch, daß ich das "nur" löschen sollte.

> Die alten Dunlop-Ventile, da sind wir uns wohl einig, waren unzumutbar,

[...]

Ja.
--
If you're short of everything but the enemy, you're in a combat zone.

Friß, Spammer: J...@9pprrhk.7eggert.dyndns.org
NYMv...@U3v.7eggert.dyndns.org a2...@bf.7eggert.dyndns.org

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 1:56:27 PM8/10/08
to

Hans Altmeyer schrieb:
> Erika Ciesla schrieb:
>> Bodo Eggert schrieb:

>>> Vernünftige Pumpen drücken den Rückschlag beiseite.
>>
>> Ja, _vernünftige_ Pumpen. Aber wie vernünftig ist eine einfache
>> leichte Luftpumpe zum Mitnehmen?
>

> Ich habe die Topeak Mini Master Blaster immer dabei. Die ist leicht,
> klein und reicht aus, um einen weiterfahrtauglichen Druck zu erzeugen.
>
> Wenn Gummi und Einsatz passend für Autoventile umgesteckt sind, wird der
> Federstift eingedrückt.

Dann sei froh.

> Kostet 20 Euro und zeigt als kleines Gimmick mit dem integrierten
> Manometer eine halbwegs zuverlässige Daumenpeilung des Drucks an:
> http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=te_35301&k_id=0300

Dann sei glücklich.

Es gibt auch etliche Pumpen, die zwar die passende Dichtung, nicht aber
diesen Nippel haben, und damit wirst Du weder froh noch glücklich.

> Ich kann das Teil als Pumpe für unterwegs empfehlen.

Na gut, Punkt für Dich.

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 2:19:26 PM8/10/08
to

Bodo Eggert schrieb:
> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
>> Bodo Eggert schrieb:
>>> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:

>>>> Autoventile halte ich für eine Geschmacksverirrung. Sie sind
>>>> grundsätzlich zwar nicht schlecht, aber zu groß und zu schwer, sie
>>>> können darum bei schneller Fahrt zu Unwucht führen.
>>>
>>> Ausgleichsgewichte regeln.
>>
>> Ja, so weit kommt das noch, daß ich mir meine Laufräder auswuchten
>> lasse. =-O
>
> Mein Mechaniker hat meine Moppedreifen auch nicht ausgewuchtet - ab
> 180 km/h soll man das merken. Ich habe noch keine Unwucht gespürt.
>
> Meinen MTB-Reifen habe ich ausgewuchtet, weil beim Experiment mit der
> 100-W-Birne der aufgeständerte Hinterbau in Schwingung geriet. Nun fahre
> ich mit einer Spiralfeder in den Speichen herum, die wegen eines
> wegfliegenden Reflektors eh nicht mehr zweckdienlich ist.

Das häöngt möglicherweise auch ein wenig von dem Gesamtgewicht des Rades
ab? Vielleicht davon, wieviel Prozent die Unwucht von der Gesamtmasse
ausmacht? Oder dumm gesagt, ein leichtes Rad läßt sich sicherlich
leichter aus der Ruhe bringen als ein schweres solches?

>>>> Überdies pumpen sie sich sehr schlecht, weil hier der Ventilkörper
>>>> mit einer Feder gespannt ist.
>>>
>>> Vernünftige Pumpen drücken den Rückschlag beiseite.
>>
>> Ja, _vernünftige_ Pumpen. Aber wie vernünftig ist eine einfache leichte
>> Luftpumpe zum Mitnehmen?
>
> Meine ist ausreichend vernüngtig.

Nun gut, dann sei das so.

>>> Deswegen funktioniert ja die Druckanzeige an Schrader-Ventilen richtig.
>>
>> Das tut beim Rennventil auch. Sogar das ach so sehr verachtete
>> Dunlop-Ventil gibt mir beim Pumpen exakte Werte.
>
> Bis ich auch im Schlauch den richtigen Wert habe, zeigt er fschal an, und
> wenn der Rückschlag in der Pumpe zu langsam anspricht oder der Schlauch
> nicht mehr ganz dicht ist, dann sowieso. Aber das sind Nebensächlichkeiten.

Also ich verlasse mich da auf das Manometer meines Rennkompressors.

>> Was beim Dunlop nicht
>> geht, ist die Anwendung eines Reifendruckprüfers, mit dem man nur mal
>> gucken will. Aber auch hier gibts neues: bei den Dunlops der 4ma
>> Schwalbe geht das, die haben sich da was einfallen lassen.
>
> Ich wußte doch, daß ich das "nur" löschen sollte.

Mach Dir deswegen keinen Kopf, Du bist nicht der erste der über das
„nur“ gestolpert ist. :-D

Aber werden wir mal technisch. Das klassische Blitzventil hat ein
Röhrchen, darin eine Dichtung und ein Kügelchen. Das ist einfach, ja
geradezu primitiv, und so lange da kein Dreck rein kommt (immer nach dem
Pumpen das Hütchen wieder aufschrauben) ist es auch zuverlässig. Aber wo
ist da der Punkt, an dem ein Reifendruckprüfer ansetzt, wenn oben nur
ein Loch zu sehen ist?

Schwalbe hat das Dunlop-Ventil quasi neu erfunden. Der einsatz hat zwar
dieselben Maße (muß ja reinpassen), aber das Innenleben ist anders.

O-Ton Schwalbe: „Beim herkömmlichen Dunlop-Ventil ist es nicht möglich
den Luftdruck zu messen. Nur beim speziellen SCHWALBE Dunlop-Ventil
haben wir eine Möglichkeit der Rückkopplung geschaffen, so daß Sie den
Luftdruck mit dem AIRMAX-Manometer überprüfen können.“

Dä! :-D

Auch über Zuverlässigkeit und Druckfestigkeit lobt Schwlabe die eigene
Ware über alles und behauptet, es gäbe zu den anderen Ventilen keinen
Unterschied mehr. Was jedoch weiterhin als störend empfunden wird ist
die Tatsache, daß man den Schlauch nicht rausnehmen kann ohne das Ventil
zu zerlegen, denn die Überwurfmutter, die den Einsatz in der Hülse
fixiert, ist nunmal größer als das Loch in der Felge.

Message has been deleted

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 2:53:56 PM8/10/08
to

Hans Altmeyer schrieb:
> Erika Ciesla schrieb:

>> Na gut, Punkt für Dich.
>
> Wie "Na gut"? Sind wir hier auf dem Fußballplatz? Ich dachte, die Info
> hilft vielleicht jemandem - einen Pokal will ich mit solchen Postings
> nicht gewinnen.

Reg Dich nicht auf, ich will damit nur sagen, daß ich das zur Kenntnis
genommen habe. Ich kann doch auch mal was zur Kenntnis nehmen, oder
nicht? ;-)

Aber weil wir gerade beim Thema sind, ich habe mir die Abbildung des
Dunlop-Ventils auf der Hohmpäätsch von Schwalbe mal genau angesehen.
Aber da ist nicht viel zu erkennen, bei einer Auflösung von 140×140,
auch nicht in der Vergrößerung. Aber die haben da irgend was in dem
Röhrchen drin, wo einem bei anderen Dunlop-Ventilen nur das offene Loch
angähnt.

Bodo Eggert

unread,
Aug 10, 2008, 4:01:27 PM8/10/08
to
Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
> Bodo Eggert schrieb:

>> Mein Mechaniker hat meine Moppedreifen auch nicht ausgewuchtet - ab


>> 180 km/h soll man das merken. Ich habe noch keine Unwucht gespürt.
>>
>> Meinen MTB-Reifen habe ich ausgewuchtet, weil beim Experiment mit der
>> 100-W-Birne der aufgeständerte Hinterbau in Schwingung geriet. Nun fahre
>> ich mit einer Spiralfeder in den Speichen herum, die wegen eines
>> wegfliegenden Reflektors eh nicht mehr zweckdienlich ist.
>
> Das häöngt möglicherweise auch ein wenig von dem Gesamtgewicht des Rades
> ab? Vielleicht davon, wieviel Prozent die Unwucht von der Gesamtmasse
> ausmacht? Oder dumm gesagt, ein leichtes Rad läßt sich sicherlich
> leichter aus der Ruhe bringen als ein schweres solches?

Es hängt auch vom Quadrat(?) der Geschwindigkeit ab, und (180 km/h)² sind halt
leicht mehr als die (30 km/h)², die Du erreichst. Dementsprechend müßte mein
Mopped-Reifen 54 kg wiegen, um mindestens die Laufruhe eines 1,5-kg-Laufrades
zu erreichen.

Auf jeden Fall scheint es bei Fahrrädern kein so großes Problem zu sein,
daß eine Markierung den schwersten Punkt des Mantels - zu montieren
gegenüber dem Ventil - angibt.


?) Müßte eigentlich, oder?

>>> Was beim Dunlop nicht
>>> geht, ist die Anwendung eines Reifendruckprüfers, mit dem man nur mal
>>> gucken will. Aber auch hier gibts neues: bei den Dunlops der 4ma
>>> Schwalbe geht das, die haben sich da was einfallen lassen.
>>
>> Ich wußte doch, daß ich das "nur" löschen sollte.
>
> Mach Dir deswegen keinen Kopf, Du bist nicht der erste der über das

> ?nur? gestolpert ist. :-D

Ich habe es doch auch gelöscht. Das ist aber auch blöd, unmißverständlich
zu formulieren.

> Auch über Zuverlässigkeit und Druckfestigkeit lobt Schwlabe die eigene
> Ware über alles und behauptet, es gäbe zu den anderen Ventilen keinen
> Unterschied mehr. Was jedoch weiterhin als störend empfunden wird ist
> die Tatsache, daß man den Schlauch nicht rausnehmen kann ohne das Ventil
> zu zerlegen, denn die Überwurfmutter, die den Einsatz in der Hülse
> fixiert, ist nunmal größer als das Loch in der Felge.

Das war noch nie das Problem, wenn ich einen Schlauch herausnahm.
Das Ventil ist dann eh meistens nutzlos ...
--
Funny quotes:
15. I drive way too fast to worry about cholesterol.

Friß, Spammer: 3zlJ...@wsIOd.7eggert.dyndns.org zcSn@-oi.7eggert.dyndns.org

Message has been deleted

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 6:13:40 PM8/10/08
to

Bodo Eggert schrieb:

> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
>> Bodo Eggert schrieb:

>>> Mein Mechaniker hat meine Moppedreifen auch nicht ausgewuchtet - ab
>>> 180 km/h soll man das merken. Ich habe noch keine Unwucht gespürt.
>>>
>>> Meinen MTB-Reifen habe ich ausgewuchtet, weil beim Experiment mit der

>>> 100-W-Birne der aufgeständerte Hinterbau in Schwingung geriet. ...
>>
>> Das hängt möglicherweise auch ein wenig von dem Gesamtgewicht des Rades


>> ab? Vielleicht davon, wieviel Prozent die Unwucht von der Gesamtmasse
>> ausmacht? Oder dumm gesagt, ein leichtes Rad läßt sich sicherlich
>> leichter aus der Ruhe bringen als ein schweres solches?
>
> Es hängt auch vom Quadrat(?) der Geschwindigkeit ab, und (180 km/h)² sind halt
> leicht mehr als die (30 km/h)², die Du erreichst.

Am letzten Freitag waren es 44km/h, immerhin. Aber stimmt schon, 30km/h
in der Ebene, ohne Rücken- oder Gegenwind, ist schon ein guter Wert.

> Dementsprechend müßte mein Mopped-Reifen 54 kg wiegen, um mindestens die
> Laufruhe eines 1,5-kg-Laufrades zu erreichen.

Das Argument ist nicht schlecht, aber ich gestatte mir dennoch eine
Falte auf der Stirn. :-)

> Auf jeden Fall scheint es bei Fahrrädern kein so großes Problem zu sein,
> daß eine Markierung den schwersten Punkt des Mantels - zu montieren
> gegenüber dem Ventil - angibt.
>
>
> ?) Müßte eigentlich, oder?

Im Prinzip ja, aber wie ermittelt man diese Stelle? Eine Markierung auf
dem Mantel fand ich noch keine.

»Ausgewuchtet« ist eigentlich nur mein Vorderrad, der Magnet für den
Tacho habe ich genau gegenüber vom Ventil.

>> Auch über Zuverlässigkeit und Druckfestigkeit lobt Schwalbe die eigene


>> Ware über alles und behauptet, es gäbe zu den anderen Ventilen keinen
>> Unterschied mehr. Was jedoch weiterhin als störend empfunden wird ist
>> die Tatsache, daß man den Schlauch nicht rausnehmen kann ohne das Ventil
>> zu zerlegen, denn die Überwurfmutter, die den Einsatz in der Hülse
>> fixiert, ist nunmal größer als das Loch in der Felge.
>
> Das war noch nie das Problem, wenn ich einen Schlauch herausnahm.
> Das Ventil ist dann eh meistens nutzlos ...

Sach bloß!?

Na gut, wenn Du einen *neuen* Schlauch einlegst, hast Du üblicherweise
auch gleich ein neues Ventil, aber was machst Du mit dem Ding, wenn du
den alten nur flicken und weiterverwenden willst? Da brauchst Du das
Ventil doch hinterher wieder.

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 6:36:35 PM8/10/08
to

Rainer Mai schrieb:
> Erika Ciesla <nomail@invalid> schrieb:


>
>>Aber weil wir gerade beim Thema sind, ich habe mir die Abbildung des
>>Dunlop-Ventils auf der Hohmpäätsch von Schwalbe mal genau angesehen.
>

> Mal zwischendurch zu den Begriffen: Ich halte nix davon, Blitzventile Dunlop
> zu nennen. Sowas schafft nur Verwirrung.

Ja, *hat* mal Verwirrung gestiftet. Nämlich darum, weil das klassische
Dunlop-Ventil kein Rückschlagventil war. Da dieses Ventil heute aber so
gut wie ausgestorben ist, und man also immer ein Rückschlagventil
gemeint ist, kann man diese Verwirrung vernachlässigen.

Abgesehen davon ist »Blitzventil« eine Marke, die sich auf das Produkt
_eines_ Herstellers bezieht. Ein ander Hersteller nannte sie
»Patentventile«, und wieder andere hatten wieder andere Namen.

Ich halte die Bezeichnung Dunlop-Ventil also für akzeptabel. Sollte
jemand tatsächlich den Klassiker meinen, dann soll er das dazusagen,
also zum Beipsiel altes oder klassisches Dunlop-Ventil.

Schwalbe unterschreibt das Bild von diesem Ventil übrigens mit
»Klassisches Fahradventil«, geht im Beglreittext dann aber doch auf die
Bezeichnung »Dunlop-Ventil« über, und daß das tatsächlich noch die alten
Dunlops sein sollten, glaubt ja nicht einmal mein Opa.

> Dunlop war und ist Dunlop: Das historische Gummischlauchventil.

Wann hast Du zuletzt ein solches gesehen?

Message has been deleted

Erika Ciesla

unread,
Aug 10, 2008, 8:31:35 PM8/10/08
to

Rainer Mai schrieb:
> Erika Ciesla <nomail@invalid> schrieb:

> Dann können wir auch den Schraubkranz in Kassettenfreilauf umbenennen, weil
> er "ausgestorben" ist?

Soll das etwa ein Verlgeich sein?


>> Ich halte die Bezeichnung Dunlop-Ventil also für akzeptabel.
>

> Ich nicht.

Dann sind wir eben anderer Meinugn, und jetzt rutsch mir den Buckel runter.

Ich bin an dieser Diskussion nicht interessiert und gedenke sie auch
nicht fortzuführen.

Roland White

unread,
Aug 11, 2008, 12:57:18 AM8/11/08
to
Erika Ciesla <nomail@invalid> schrieb:

>
> Hans Altmeyer schrieb:
>> Erika Ciesla schrieb:
>
>>> Na gut, Punkt für Dich.
>>
>> Wie "Na gut"? Sind wir hier auf dem Fußballplatz? Ich dachte, die Info
>> hilft vielleicht jemandem - einen Pokal will ich mit solchen Postings
>> nicht gewinnen.
>
> Reg Dich nicht auf, ich will damit nur sagen, daß ich das zur Kenntnis
> genommen habe. Ich kann doch auch mal was zur Kenntnis nehmen, oder
> nicht? ;-)

Ä?

--
Die From-Adresse ist gueltig, fuer PM aber bitte hinter dem Vornamen
noch ".white" einfuegen.

Arno Welzel

unread,
Aug 11, 2008, 3:05:15 AM8/11/08
to
M. Hagedorn schrieb:

> Ich habe ein ärgerliches "Problem" mit meinen Ventilen. Ich besitze ein
> Trekking-Rad, das solche frz. Ventile hat. Angeblich werden die verbaut,
> da sie einen höheren Druck aushalten (bei mir 2,5 bar).

"Hoher Druck" beginnt bei Fahrrädern bei deutlich über 5 Bar. 2,5 Bar
ist eher "Niedrigdruck". Sowas ist nur bei sehr breiten Reifen sinnvoll.
Schon normale "Trekkingreifen" brauchen meisten 4-5 Bar.

> Nun ist es so: Wenn mein Rad mal 4 Wochen im Keller stand, hat es
> regelmäßig sehr viel Luft verloren, so dass man immer zuerst aufpumpen
> muss -- und zwar vorne und hinten gleichermaßen. Ein Loch schließe ich
> eigentlich aus, da dann die Luft schneller entweichen müsste und beide
> Reifen völlig platt sein müssten.
>
> Ein Anruf beim Verkäufer brachte mir nur das unbefriedigende Resultat:
> Das ist normal -- wenn man Rennrad fährt, ist es noch extremer.
> (Garantie ist übrigens nicht mehr drauf...)

Bezogen auf Druckverlust nach einigen Wochen - das ist korrekt. Ein
Schlauch der über mehrere Wochen absolut keinen Druckverlust hat, gibt
es nicht. 1 Bar pro Monat sind durchaus normal, bei höherem
Ausgangs-Luftdruck auch mehr.

> Mit dieser Aussage bin ich aber nicht zufrieden. Mein Frau hat
> ebenfalls so ein Rad und da tritt das nicht auf. Zudem sollen diese
> supertollen frz. Ventile ja *gerade* mehr Druck aushalten. Offenbar tun
> sie das aber gerade nicht. Was meint ihr? Sind die Ventile einfach
> Schrott oder woran liegt das? Danke.

Benutzt Du die Ventile korrekt? Die Rändelmutter auf dem Ventilstift
wird nach dem Aufpumpen wieder festgezogen?

--
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Thorsten Gretenkordt

unread,
Aug 12, 2008, 7:21:55 AM8/12/08
to
Rainer Mai <rai...@gmx.de> schrieb:

>Thorsten, du bist deiner Zeit einen Tag voraus. Stell doch endlich mal das
>Datum richtig.

Wenn Du die Komponenten meiner Räder siehst, würdest Du glatt das
Gegentum sagen :-)


>>0,5 bar/4Wochen?!? Haben will!
>
>Das ist, wie geschrieben, nur eine Frage der Wanddicke ...
>
>>Welches Fabrikat, welche eifendimension, welcher Reifendruck?
>
>Z.B. Schwalbe Gruppenschlauch (AFAIR 28-47mm) in 32er Reifen. In einem 47er
>Reifen (auch wenn der nur 40 breit ist) ist derselbe Schlauch dann natürlich
>viel undichter.

Die fahr ich auch überwiegend. WIMRE erinnere war der Druckverlust
nach Umstellung von alten 3 2mm Marathons auf Conti Contakt 42, real
39 mm breit, in etwa gleich. Vielleicht hätte ich statt knapp 1 bar
auch schreiben sollen gut 0,5 bar auf 1-2 Wochen, die Grenzen sind ja
recht unscharf.

Thorsten Gretenkordt

unread,
Aug 12, 2008, 7:22:23 AM8/12/08
to
Markus Merkl <markus...@gmx.net> schrieb:

>Thorsten Gretenkordt schrieb:

[es geht um Druckverlust]


>> 0,5 bar/4Wochen?!? Haben will! Welches Fabrikat, welche
>> Reifendimension, welcher Reifendruck?
>
>23/622 bei 8 bar. Also Standaddimensionen/Druck 8-)
>
>Leider nur im benachbarten ehemals feindlichen Ausland zu haben.
>
><http://www.decathlon.fr/FR/lot-de-2-700x19-22-presta-3715390/>
><\Werbung>

Decathlon gibts ja auch hierzulande. Mir scheint, die haben das
Sortiment direkt von Frankreich übernommen und nur die Preisetiketten
eingedeutscht. Grundsätzlich meide ich ja grosse Ketten, aber man kann
ja mal ne Ausnahme machen. Bedankt!

Florian Gross

unread,
Aug 12, 2008, 7:53:16 AM8/12/08
to
Erika Ciesla wusste folgendes:

> Ich bin an dieser Diskussion nicht interessiert und gedenke sie auch
> nicht fortzuführen.

Für eine Diskussion, die dich nicht interessiert, hast du aber ganz
schön viel geschrieben.

flo
--
Hier gibt es nichts mehr zu sehen.
Gehe zum nächsten Posting

Erika Ciesla

unread,
Aug 12, 2008, 1:44:42 PM8/12/08
to

Florian Gross schrieb:


> Erika Ciesla wusste folgendes:
>
>> Ich bin an dieser Diskussion nicht interessiert und gedenke sie auch
>> nicht fortzuführen.
>
> Für eine Diskussion, die dich nicht interessiert, hast du aber ganz
> schön viel geschrieben.

Erstens warst *Du* gar nicht gemeint, und zweitens ging es hier
mitnichten um das eigentliche Thema, sondern um den völlig unbedeutenden
Nebenkriegsschauplatz, ob man Dunlop-Ventile, nachdem sie durch eine
neue Technik verbessert wurden, noch immer Dunlop-Ventile nennen darf.

Also bleib friedlich und halt mal den Ball schön flach, okay?

Florian Gross

unread,
Aug 13, 2008, 5:33:31 AM8/13/08
to
Erika Ciesla wusste folgendes:

>
>
> Florian Gross schrieb:
> > Erika Ciesla wusste folgendes:
> >
> >> Ich bin an dieser Diskussion nicht interessiert und gedenke sie auch
> >> nicht fortzuführen.
> >
> > Für eine Diskussion, die dich nicht interessiert, hast du aber ganz
> > schön viel geschrieben.
>
> Erstens warst *Du* gar nicht gemeint, und zweitens ging es hier
> mitnichten um das eigentliche Thema, sondern um den völlig unbedeutenden
> Nebenkriegsschauplatz, ob man Dunlop-Ventile, nachdem sie durch eine
> neue Technik verbessert wurden, noch immer Dunlop-Ventile nennen darf.

Hab ich gelesen, und?



> Also bleib friedlich und halt mal den Ball schön flach, okay?

Dito.

Erika Ciesla

unread,
Aug 13, 2008, 7:45:21 AM8/13/08
to

Florian Gross schrieb:
> Erika Ciesla wusste folgendes:

>> >> Ich bin an dieser Diskussion nicht interessiert und gedenke sie auch
>> >> nicht fortzuführen.
>> >
>> > Für eine Diskussion, die dich nicht interessiert, hast du aber ganz
>> > schön viel geschrieben.
>>
>> Erstens warst *Du* gar nicht gemeint, und zweitens ging es hier
>> mitnichten um das eigentliche Thema, sondern um den völlig unbedeutenden
>> Nebenkriegsschauplatz, ob man Dunlop-Ventile, nachdem sie durch eine
>> neue Technik verbessert wurden, noch immer Dunlop-Ventile nennen darf.
>
> Hab ich gelesen, und?
>
>> Also bleib friedlich und halt mal den Ball schön flach, okay?
>
> Dito.

Okay, gehn wir Bier trinken.

Florian Gross

unread,
Aug 13, 2008, 2:03:48 PM8/13/08
to
Erika Ciesla wusste folgendes:

>
>
> Florian Gross schrieb:
> > Erika Ciesla wusste folgendes:
>
> >> >> Ich bin an dieser Diskussion nicht interessiert und gedenke sie auch
> >> >> nicht fortzuführen.
> >> >
> >> > Für eine Diskussion, die dich nicht interessiert, hast du aber ganz
> >> > schön viel geschrieben.
> >>
> >> Erstens warst *Du* gar nicht gemeint, und zweitens ging es hier
> >> mitnichten um das eigentliche Thema, sondern um den völlig unbedeutenden
> >> Nebenkriegsschauplatz, ob man Dunlop-Ventile, nachdem sie durch eine
> >> neue Technik verbessert wurden, noch immer Dunlop-Ventile nennen darf.
> >
> > Hab ich gelesen, und?
> >
> >> Also bleib friedlich und halt mal den Ball schön flach, okay?
> >
> > Dito.
>
> Okay, gehn wir Bier trinken.

Nix, ich geh jetzt Cocktails schlürfen.

Könntest du bitte trotzdem das Subject am Leben lassen?

Erika Ciesla

unread,
Aug 13, 2008, 4:09:13 PM8/13/08
to

Florian Gross schrieb:
> Erika Ciesla wusste folgendes:

>> Florian Gross schrieb:


>> >> Also bleib friedlich und halt mal den Ball schön flach, okay?
>> >
>> > Dito.
>>
>> Okay, gehn wir Bier trinken.
>
> Nix, ich geh jetzt Cocktails schlürfen.
>
> Könntest du bitte trotzdem das Subject am Leben lassen?

Wenn Du mir ordentliche solche lieferst (schön mit ASCII, wie sich das
nach dem offiziellen Standard gehört), gehen die hier auch ordentlich
wieder raus. Aber das habe ich Dir gerade eben schon einmal erklärt.

Übrigens, *DER* hier war schon leer als er hier ankam.

Florian Gross

unread,
Aug 13, 2008, 8:47:20 PM8/13/08
to
Erika Ciesla wusste folgendes:
> Florian Gross schrieb:

> > Könntest du bitte trotzdem das Subject am Leben lassen?


>
> Wenn Du mir ordentliche solche lieferst (schön mit ASCII, wie sich das
> nach dem offiziellen Standard gehört), gehen die hier auch ordentlich
> wieder raus. Aber das habe ich Dir gerade eben schon einmal erklärt.

Die Umlaute waren schon drin. Ich würde keine Umlaute in
irgendwelche Header setzen. Ich hab dafür sogar meinen Nachnamen
verhunzt. Eigentlich schreibt sich der "Groß".



> Übrigens, *DER* hier war schon leer als er hier ankam.

Kunststück, da war vorher schonmal ein Posting von dir.

Erika Ciesla

unread,
Aug 13, 2008, 9:11:05 PM8/13/08
to

Florian Gross schrieb:


> Erika Ciesla wusste folgendes:
>> Florian Gross schrieb:
>
>> > Könntest du bitte trotzdem das Subject am Leben lassen?
>>
>> Wenn Du mir ordentliche solche lieferst (schön mit ASCII, wie sich das
>> nach dem offiziellen Standard gehört), gehen die hier auch ordentlich
>> wieder raus. Aber das habe ich Dir gerade eben schon einmal erklärt.
>
> Die Umlaute waren schon drin. Ich würde keine Umlaute in
> irgendwelche Header setzen. Ich hab dafür sogar meinen Nachnamen
> verhunzt. Eigentlich schreibt sich der "Groß".

Du hast mich falsch verstanden. Ich habe zwar »Du« geschrieben, aber das
kann jeder sein.

Die Umlaute an und für sich sind nicht das Problem, sondern die Frage,
wie diese kodiert sind. Es ist nunmal so, daß im »technischen Bereich«
einer Nachricht nur ASCII-Zeichen verwendet werden dürfen, und wenn
Umlaute vorkommen, dann müssen die maskiert werden. Die
Charset-Deklaration ist nur für den Inhalt maßgebend.
Beispiele von zwei ordentlichen und einem fehlerhaften Dubject habe ich
ja schon gezeigt, daas müssen wir jetzt nicht wiederholen.

Bodo Eggert

unread,
Aug 22, 2008, 5:40:09 PM8/22/08
to
Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:
> Bodo Eggert schrieb:
>> Erika Ciesla <nomail@invalid> wrote:

>>> Auch über Zuverlässigkeit und Druckfestigkeit lobt Schwalbe die eigene
>>> Ware über alles und behauptet, es gäbe zu den anderen Ventilen keinen
>>> Unterschied mehr. Was jedoch weiterhin als störend empfunden wird ist
>>> die Tatsache, daß man den Schlauch nicht rausnehmen kann ohne das Ventil
>>> zu zerlegen, denn die Überwurfmutter, die den Einsatz in der Hülse
>>> fixiert, ist nunmal größer als das Loch in der Felge.
>>
>> Das war noch nie das Problem, wenn ich einen Schlauch herausnahm.
>> Das Ventil ist dann eh meistens nutzlos ...
>
> Sach bloß!?
>
> Na gut, wenn Du einen *neuen* Schlauch einlegst, hast Du üblicherweise
> auch gleich ein neues Ventil, aber was machst Du mit dem Ding, wenn du
> den alten nur flicken und weiterverwenden willst? Da brauchst Du das
> Ventil doch hinterher wieder.

Ich mache es an den Schlauch. Dann stört es natürlich potentiell beim
Einsetzen, sber nur dann, wenn ich den Schlauch vorher auf Betriebsdruck
gebracht habe und er ihn beim Einsetzen halten soll, statt daß ich
nochmal pumpe.


*PENG*
--
"You, you, and you . . . Panic. The rest of you, come with me."
-U.S. Marine Corps Gunnery Sgt.

Friß, Spammer: v...@r.7eggert.dyndns.org xElbi...@kvRCmic.7eggert.dyndns.org

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