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11-Gang Shimano Alfine: Am Berg ausreichend?

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Klaus Herzberg

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Dec 6, 2011, 10:15:15 AM12/6/11
to
Hallo,
ich bin kuerzlich ein MTB mit 11-Gang Alfine gefahren. Allerdings nur in
der Ebene.

Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
anfuelte.

Hintergrund:
Ich suche ein Rad fuer meine Freundin. Ziel: Radtour mit Gepaeck.
Aufgrund des Preises faellt eine Rohloff wie bei mir aus.

Wie sind hier evtl. vorhandene praktische Erfahrungen?

Ich habe leider die Werte der Ritzel nicht notiert. Damit ist eine
wirklich Einschaetzung nicht moeglich, sorry dafuer.

Danke. mfg. klaus.

Thomas Paulsen

unread,
Dec 6, 2011, 1:22:23 PM12/6/11
to
Klaus Herzberg schrieb:

>ich bin kuerzlich ein MTB mit 11-Gang Alfine gefahren. Allerdings nur
>in der Ebene.
>
>Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
>Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
>anfuelte.
>
>Hintergrund:
>Ich suche ein Rad fuer meine Freundin. Ziel: Radtour mit Gepaeck.
>Aufgrund des Preises faellt eine Rohloff wie bei mir aus.

Kommt auf die Steigung und das Gewicht des Gepäcks an. Wirklich
bergtauglich finde ich auch die Rohloff nicht.

>Wie sind hier evtl. vorhandene praktische Erfahrungen?
>
>Ich habe leider die Werte der Ritzel nicht notiert. Damit ist eine
>wirklich Einschaetzung nicht moeglich, sorry dafuer.

Bei ritzelrechner.de kannst du mit Kettenblattgrößen und Ritzeln
spielen.

Thomas

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Klaus Herzberg

unread,
Dec 6, 2011, 5:43:42 PM12/6/11
to
On 06.12.2011 19:22, Thomas Paulsen wrote:
> Kommt auf die Steigung und das Gewicht des Gepäcks an. Wirklich
> bergtauglich finde ich auch die Rohloff nicht.
Echt?

Ich wuerde mich nicht als trainiert bezeichnen. Eher als: Ich weiss, was
ich schon gefahren bin.

Neige zu Uebergewicht, aber mit 25 kg Gepaeck fahre ich sehr sehr selten
im 3 oder 2 Gang der Rohloff.

Vorne 46, hinten 16 Ritzel.

Referenz hier: Reisen zum Nordkapp.


mfg. klaus.

Klaus Herzberg

unread,
Dec 6, 2011, 5:51:19 PM12/6/11
to
Hallo,

On 06.12.2011 22:22, Thomas Graser wrote:
> vielleicht kann sich deine Freundin mal mit dem Gedanken befassen, dass
> durchaus nicht immer alles gefahren werden muss
Wie recht Du hast. Gerne erinnere ich mich an eine Passage auf Teneriffa.

Mein Freund, der sich falscherweise eine Rennradkassette an sein MTB
montiert hatte, schob hier sein Rad samt Gepaeck an mir vorbei.

Ich wollte unbedingt nicht absteigen und fuhr mit 2-4 km/h zick-zack den
Berg bei 10% hoch.

mfg. klaus.


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Hans Holbein

unread,
Dec 7, 2011, 3:15:10 AM12/7/11
to
Am 06.12.2011 22:22, schrieb Thomas Graser:
>
> http://farm7.staticflickr.com/6105/6223023068_b3c1c8b846_b_d.jpg

Das komt mir bekannt vor...
Nordwestauffahrt zum Pfunderer Joch?

Oder schauen unsere Berge wirklich überall gleich aus? ;-)

Hans Holbein

unread,
Dec 7, 2011, 3:27:58 AM12/7/11
to
Am 07.12.2011 01:58, schrieb Rainer Maí:
> Thomas Graser <schmitz...@yahoo.de> schrieb:
>
>>Klaus Herzberg, Dienstag, 6. Dezember 2011 16:15:
>>
>>> Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
>>> Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
>>> anfuelte.
>>>
>>> Hintergrund:
>>> Ich suche ein Rad fuer meine Freundin. Ziel: Radtour mit Gepaeck.
>>
>>vielleicht kann sich deine Freundin mal mit dem Gedanken befassen, dass
>>durchaus nicht immer alles gefahren werden muss
>>
>>ein gelegentliches Schiebestück hat ja auch den Vorteil dass mal andere
>>Muskelgruppen benutzt werden, und die strapazierten Bereiche sich erholen
>>können
>>
>>http://farm7.staticflickr.com/6105/6223023068_b3c1c8b846_b_d.jpg
>
> Naja - so ein Spielzeug kann man auch noch locker auf den Schultern tragen.

Bei genauer Betrachtung fällt mir der Ötzi-Herkunftswitz ein...
>
> Hast du eine Vorstellung davon, wie es ins Kreuz geht, wenn das Fahrrad
> einen Zenter wiegt und (kaum vermeidbar) einen hohen Schwerpunkt hat? Und
> das abstehende Gepäck verhindert, dass unverbogen daneben gehen kann?

Was machst denn auch immer so Sachen? ;-)
Es richt schon wenn man ausreichend verbraucht und der Weg schmal ist,
permanent mit dem Pedal in Konflikt zu schreiten.

Wenn es die Auffahrt ist, die ich meine daß sie es ist, dann kann man
bis auf etwa 80 hm an das Joch heranfahren
<http://www.bike-gruppe.at/bilder/bildergalerien/2009/meran2009/wn/images/biketour_meran2009_0646_wn.JPG>,
(die betreffende stelle der halbnackten Dame in Sandalen läge meiner
Erinnerung nach etwa einen Kilometer hinter diesem Bildinhalt)
hat aber in dem Aufzug hinten keine große Freude zur Alm runter.
<http://www.bike-gruppe.at/bilder/bildergalerien/2009/meran2009/wn/images/biketour_meran2009_0750_wn.JPG>

Thomas Paulsen

unread,
Dec 7, 2011, 11:16:18 AM12/7/11
to
Klaus Herzberg schrieb:

>On 06.12.2011 19:22, Thomas Paulsen wrote:
>> Kommt auf die Steigung und das Gewicht des Gepäcks an. Wirklich
>> bergtauglich finde ich auch die Rohloff nicht.
>Echt?

ja

>Ich wuerde mich nicht als trainiert bezeichnen. Eher als: Ich weiss,
>was ich schon gefahren bin.

hier dito

>Neige zu Uebergewicht, aber mit 25 kg Gepaeck fahre ich sehr sehr
>selten im 3 oder 2 Gang der Rohloff.

hier: Fahrradmotor 95 kg all inclusive, dazu ~34 kg Gepäck plus Fahrrad

>Vorne 46, hinten 16 Ritzel.

Ich hatte beim Radbauer um 42/17 gebeten, allerdings noch nicht
nachgezählt. Sollte ich vielleicht mal tun

>Referenz hier: Reisen zum Nordkapp.

Bisher Balkanhalbinsel¹ und das Erzgebirge.

Viel geschoben habe ich unter anderem bei Monodendri (Vikos-Schlucht),
in den Bergen östlich von Përmet (Feldweg wäre geschmeichelt) und am
nördlichen Ende des Trenta-Tales. An letztgenanntem Fleck hatte ich
immerhin knappe vier Wochen Ausdauertraining hinter mir.

Ich habe leider nicht mitgezählt, aber vom Gefühl her bin ich
spätestens bei unter 70 Umdrehungen abgestiegen, weil ich nicht
stampftreten mochte.
Andererseits hat das Schieben auch den Vorteil, dass man die alle
naselang neuen Aussichten bequem bewundern kann. :)

Thomas

¹
http://malenki.ch/Touren/11/map/Route_big.html
(recht lückenhaft, leider hatte ich nur fünf Wochen Urlaub)

Thomas Rechberger

unread,
Dec 7, 2011, 11:46:12 AM12/7/11
to
Am 06.12.2011 23:51, schrieb Klaus Herzberg:

> Ich wollte unbedingt nicht absteigen und fuhr mit 2-4 km/h zick-zack den
> Berg bei 10% hoch.
>
> mfg. klaus.
>
>

nur 10% ? Oder war das wegen viel Gepäck
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Thomas Rechberger

unread,
Dec 7, 2011, 12:25:57 PM12/7/11
to
Die Alfine hat eine Bandbreite von etwa 400%, beim MTB sind es ~500%.
Man könnte ein kleines Kettenblatt oder größeres Ritzel montieren wo man
dann nur bis 30 treten kann damit es richtig bergtauglich ist.
Und wiegen tut das ganze auch mehr als eine Kettenschaltung.

Nico Hoffmann

unread,
Dec 7, 2011, 12:52:21 PM12/7/11
to
Markus Merkl schreibt:

> Am 06.12.2011 22:22, schrieb Thomas Graser:
>> ein gelegentliches Schiebestück hat ja auch den Vorteil dass mal andere
>> Muskelgruppen benutzt werden, und die strapazierten Bereiche sich erholen
>> können
>>
>> http://farm7.staticflickr.com/6105/6223023068_b3c1c8b846_b_d.jpg
>
> ?
> Wieso schiebt die Sportskameradin da?

Weil man da nicht mehr fahren kann. Nicht geteert, und noch dazu
steinig...!

> Oder hab ich was zwischen den
> Pixeln übersehen?

Ja, wieso die da barfuß rumläuft. Masochismus der ernsteren Sorte?

N.
--
Weißblechdosen mit Arsen
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Horst Schnellinger

unread,
Dec 7, 2011, 2:59:26 PM12/7/11
to
* Markus Merkl <markus...@gmx.net> [07-12-11 17:22]:
> Am 06.12.2011 22:22, schrieb Thomas Graser:
>> ein gelegentliches Schiebestück hat ja auch den Vorteil dass mal andere
>> Muskelgruppen benutzt werden, und die strapazierten Bereiche sich erholen
>> können
>>
>> http://farm7.staticflickr.com/6105/6223023068_b3c1c8b846_b_d.jpg
>
> ?
> Wieso schiebt die Sportskameradin da? Oder hab ich was zwischen den
> Pixeln übersehen?
>
Das völlig unzureichende Schuhwerk der Dame, das selbst zum Laufen
anscheinend nicht taugt.....
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Hans Holbein

unread,
Dec 7, 2011, 6:11:04 PM12/7/11
to
Am 07.12.2011 20:53, schrieb Thomas Graser:
> Hans Holbein, Mittwoch, 7. Dezember 2011 09:27:
>
>> Wenn es die Auffahrt ist, die ich meine daß sie es ist, dann kann man
>> bis auf etwa 80 hm an das Joch heranfahren
>
> ja, das ist so ca. 1 km vor dem Pfunderer Joch
>
> und wenn man sich quälen wollen täte, könnte man dort auch fahren statt
> Murmeltiere und Adler gucken
>
> interessant, dass du das so sicher erkannt hast;
> Fotos von (Gebirgs-)genden wo ich mit dem Fahrrad unterwegs war kann ich
> i.d.R. ähnlich gut lokalisieren - mühsam erarbeitete Eindrücke scheinen sich
> besonders fest in den Speicher einzubrutzeln

Ja eigenartig, denn der Tag, bzw die ganze Woche war voll starker
Eindrücke und Bergaufpassagen sind für gewöhnlich weniger "aufregend"
dafür hat man mehr Zeit wahrzunehmen.
An dem Tag sind wir bereits zur Brennerstraße runter, über das
Schlüsseljoch und dann über das Pfunderer Joch. Am Pass war eine Riesen
Wächte, so 7-8m senkrecht die man mit dem Rädern umklettern musste. und
unten gings in Nassschneefeldern surfend weiter. Aber die Gesamtabfahrt
war enorm. Bei einer Pause ist ein Murmeltier ohne Not zwischen uns
durchgestoben und mir zwischen Den Laufrädern und den Beinen durchgelaufen.
Verwirrter Kerl.
>
>> (die betreffende stelle der halbnackten Dame in Sandalen läge meiner
>> Erinnerung nach etwa einen Kilometer hinter diesem Bildinhalt)
>> hat aber in dem Aufzug hinten keine große Freude zur Alm runter.
>
> auf der zugigen Passhöhe hat sie sich dann auch schleunigst besser verpackt
> http://farm7.staticflickr.com/6118/6223023052_f5d23efc15_b_d.jpg
> (und den Trailabschnitt mit dem Melonenschotter abwärts geschoben)
>
Ich weiss nicht, ob die Passage nach dem Plateau bis zu der
bewirtschafteten Alm unten mit diesen Rädern und dieser Beladungsart
überhaupt fahrbar ist. Geht das?
Wenn ja, Hochachtung.
Wir waren mit Protektoren und mehrheitlich 12cm aufwärts Vollgefedert
unterwegs und das war schon wenn auch lustige Arbeit.

Hans Holbein

unread,
Dec 7, 2011, 6:15:24 PM12/7/11
to
Am 07.12.2011 23:18, schrieb Rainer Maí:
> Hans Holbein <Hans.H...@gmx.at> schrieb:
>
>>Am 07.12.2011 01:58, schrieb Rainer Maí:
>
>>> Hast du eine Vorstellung davon, wie es ins Kreuz geht, wenn das Fahrrad
>>> einen Zenter wiegt und (kaum vermeidbar) einen hohen Schwerpunkt hat? Und
>>> das abstehende Gepäck verhindert, dass unverbogen daneben gehen kann?
>>
>>Was machst denn auch immer so Sachen? ;-)
>>Es reicht schon wenn man ausreichend verbraucht und der Weg schmal ist,
>>permanent mit dem Pedal in Konflikt zu schreiten.
>
> Das ist dann halt so. Aber doof ist, wenn nicht man nicht wegen sowas,
> sondern aus-ge-rech-net wegen seines berguntauglichen Getriebes absteigen
> muss. Was bei Reiseradlern die Normalursache ist.

Leicht vorstellbar.
Zur Not Ballast abwerfen und mit der Kreditkarte ins nächste Hotel
einziehen?
>
>>Wenn es die Auffahrt ist, die ich meine daß sie es ist, dann kann man
>>bis auf etwa 80 hm an das Joch heranfahren
>><http://www.bike-gruppe.at/bilder/bildergalerien/2009/meran2009/wn/images/biketour_meran2009_0646_wn.JPG>,
>>(die betreffende stelle der halbnackten Dame in Sandalen läge meiner
>>Erinnerung nach etwa einen Kilometer hinter diesem Bildinhalt)
>
> Auf dem Suchbild sehe ich bloß zwei chitinvermummte Insekten.
> Halbnackte Dame? Bitte genauere Pixel! ;o)
>
Thomas Bild enthielt eine für Hochgebirgsverhältnisse zart bekleidete
Dame, mit für die Gegend reichlich halbgeeignetem Schuhwerk.

Peter wird sich sicher freuen, wenn man ihn als Insekt bezeichnet. Er
sit so stolz auf seine Panzerungen.

Hans Holbein

unread,
Dec 7, 2011, 6:20:58 PM12/7/11
to
Am 07.12.2011 18:22, schrieb Markus Merkl:
> Am 06.12.2011 22:22, schrieb Thomas Graser:
>> ein gelegentliches Schiebestück hat ja auch den Vorteil dass mal andere
>> Muskelgruppen benutzt werden, und die strapazierten Bereiche sich erholen
>> können
>>
>> http://farm7.staticflickr.com/6105/6223023068_b3c1c8b846_b_d.jpg
>
> ?
> Wieso schiebt die Sportskameradin da? Oder hab ich was zwischen den
> Pixeln übersehen?
>
Es ist steiler als es aussieht und bei einem Fahrfehler kann man leicht
umkippen. Eventuell etwas nach unten und eventuell in einen Steinhaufen.

Dann ist es schon reichlich ermüdend, da überhaupt hinzukommen. Eine 12
bis 16% Forststraße zieiht sich liebliche 1200hm da rauf und irgendwann
verkommt sie zu einem Pfad wo man schon genau schauen muss wo man fährt
und wann man etewas Energie hineinpumpt um nicht traktionsabrisse zu
bekommen.
Ich bin gar nicht sicher, aber ich denke vom Einstieg unten bis zum Joch
sind es 1800hm.

Weiter oben wirds dann noch etwas grindiger.

Hans Holbein

unread,
Dec 7, 2011, 6:30:26 PM12/7/11
to
Am 07.12.2011 20:46, schrieb Thomas Graser:
> Thomas Rechberger, Mittwoch, 7. Dezember 2011 18:25:
>
>> Die Alfine hat eine Bandbreite von etwa 400%, beim MTB sind es ~500%.
>> Man könnte ein kleines Kettenblatt oder größeres Ritzel montieren wo man
>> dann nur bis 30 treten kann damit es richtig bergtauglich ist.
>> Und wiegen tut das ganze auch mehr als eine Kettenschaltung.
>
> m.W. heisst das Schaltungsumfang, und die Rohloff hat da bekanntlich 526% zu
> bieten
>
> es gibt aber Leute hier, die das mit (nicht serienmässiger) Kettenschaltung
> deutlich toppen
>
Da muss man gar nicht wie Rainer das wohl machte Zahnräder aus einer Uhr
popeln.
Bergziege und 34er Paket...618%
Bergziege und 36er Paket...655%
ein 48er Kettenblatt scheitert dann irgendwann an der Kapazität des
Werfers und des Käfigs. Braucht auch keiner.

Hans Holbein

unread,
Dec 7, 2011, 6:48:01 PM12/7/11
to
Am 07.12.2011 23:12, schrieb Rainer Maí:
>
> Wenn der Gang stimmt, sind auch mit drei Zentnern GG we-sent-lich mehr als
> 10% drin. Auf Asphalt schaffe ich kurze Rampen mit 20 Prozent und laaange
> Steigungen mit durchschnittlich 16, 17 noch einigermaßen. Den Wurzen (18%)
> komme ich auch noch hoch.
> Nein, ich bin kein Sportler, habe aber eine Bergentfaltung um 1m.

Du bist ein Balancesportler!
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Matthias Damm

unread,
Dec 7, 2011, 8:12:19 PM12/7/11
to
Thomas Graser <schmitz...@yahoo.de> wrote:

> ein gelegentliches Schiebestück hat ja auch den Vorteil dass mal andere
> Muskelgruppen benutzt werden, und die strapazierten Bereiche sich erholen
> können

Wenn man ein vollbeladenenes Fahrrad schiebt, erholt sich überhaupt nix.
Schieben ist auf einer Tour nur ne absolute Notlösung.

Schöne Grüße,
Matthias

--
Matthias Damm -- http://www.macpla.net
Please use Reply-To: information for replies
PGP key: http://macpla.net/MatthiasDamm.asc
PGP fingerprint: CED3 6074 7F7D 3148 C6F3 DFF2 05FF 3A0B 0D12 4D41

Frànk Stúdt

unread,
Dec 8, 2011, 8:30:02 AM12/8/11
to
Am 07.12.2011 23:40, schrieb Rainer Maí:

>
> Ich biete 727%. Was ich nach unten *und* nach oben ziemlich knapp empfinde.
> Aktuell änderungsmäßig projektiert sind zwei Varianten mit 960 bzw. 982%.
> Ist allerdings noch nicht sicher, ob ich das auch funktionierend hinkriege.
>

Und wie sieht die Theorie dazu aus? 16-?-48 Vorne und 11-36 Hinten? Wo
gips einklich das Schaltwerk, das 57 Zähne schafft?
Oder doch was von Nicolei/SChlumpf in Kombination mit einer
Kettenschaltung? Bei der G-Boxx könnte man dann auch die Rohloff wieder
ins Spiel bringen.


Frank

Thomas Rechberger

unread,
Dec 8, 2011, 8:35:57 AM12/8/11
to
Am 07.12.2011 23:12, schrieb Rainer Maí:

> Nein, ich bin kein Sportler, habe aber eine Bergentfaltung um 1m.
>

Bei 22 zu 32 komme ich auf 1,44m. Das reicht ohne Gepäck für so steil
das der Vorderbau abhebt. Der Ritzelrechner meint man müsste aber noch
7,3km/h fahren bei 85rpm.
Stampfen mag ich auch nicht, ist doch kein Sauerkraut.

Hans Holbein

unread,
Dec 8, 2011, 12:47:34 PM12/8/11
to
Das geht noch viel langsamer ;-)
Der Steigende Vordereifen kann bei entsprechender Tretweise auch unten
gehalten werden.
bei 20 auf 34 gehts bis so steil, daß mir sogar die Puste ausgeht bevor
der Vorderreifen zwingend abhebt.
Bei so kleinen Untersetzungen stampft man auch nicht mehr mit nur noch
30rpm.

Thomas Paulsen

unread,
Dec 8, 2011, 1:58:59 PM12/8/11
to
Rainer Maí schrieb:

>Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> schrieb:
>
>>http://malenki.ch/Touren/11/map/Route_big.html
>>(recht lückenhaft, leider hatte ich nur fünf Wochen Urlaub)
>
>Wow.

Danke. :)
War mein persönlich schönster Urlaub bisher.
Ich würde sogar "fantastisch" sagen.

>Sowas in der Art (minus Griechenland, dafür mit mehr Höhenmetern auf
>dem Rest) plane ich seit längerem.

Mehr Höhenmeter? Du hast meine Statistik gefunden?
(46 Höhenkilometer fand ich ausreichend.)

>Gips mehr Pigs?
Viel zu viele. (:
Eine kleine Auswahl gibt es vorerst hier:
http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malenki/gallery
Vor Ende des Jahres will ich die gesichteten Bilder auf meiner Seite
veröffentlicht haben, auch (erste) Bericht(e) zur Tour. Bin mir noch
nicht ganz schlüssig, in welcher Form ich letzteres mache.

>Und Erfahrungsberichte zu Karten

Was ich dabei hatte, ergänzte sich gut.
Auszug aus dem bisher unveröffentlichten Bericht:
| An Karten für das Navi GPSMap 78 nahm ich mit:
| Anavasi (Griechenland)
| Garmin City Navigator (einen Ausschnitt von Griechenland, Balkan und
| Österreich)
| OpenMaps (alles, was vom Balkanraum vorhanden war)
| OpenMTBMap (OSM-Material, Regionen wie bei Garmin)
| dazu noch die Höhenlinien von OpenMTBMap
|
| Papierlandkarten großen Maßstabs besorgte ich vom World Mapping
| Project; für Griechenland musste ich eine Autokarte verwenden.
|
| Vor Ort gekaufte Papierkarten:
| Mount Athos, 1:50.000 (www.road.gr)
| Epirus - Zagori, 1:50.000, Anavasi¹

Zu den Karten:
Keine war gut genug, um sie alleinig zu nutzen, jede hat ein paar
Macken

Die Straßen auf der Anavasi-Karte waren im Verlauf teilweise recht
grob eingetragen (z.B. spitzwinklige Ecken statt Serpentinen).
Die Klassifizierung der Straßen und Wege war gut und zutreffend.
Nicht alle POI existieren. Unschön war unter anderem eine eingetragene,
aber nicht existierende Wasserstelle auf dem Athos.
Die gedruckte Karte hat viele leicht unübersichtliche Höhenlinien und
GPS-Raster. Zwei vor Ort ausgeschilderte historische Steinbrücken sind
auf der Karte nicht vermerkt.
Das Material wird als wasser- und reißfest deklariert.

Garmin-Karte: selten benutzt
In Albanien war sie noch lückenhafter als die OSM-Karte, auch wenn der
Kartenvergleich bei
http://sautter.com/map/?zoom=11&lat=40.51174&lon=20.0448&layers=00000B0TFFFFFFFF
(jetzt?) etwas anderes zu sagen scheint.
Für weitere Vergleiche von Kartenmaterial im Hinterkopf behalten:
Google = TeleAtlas = TomTom
(Google routet übrigens nicht durch Bosnien-Herzegowina)
Yahoo = Navteq = Garmin

OpenMaps habe ich kaum genutzt, aber iirc waren die Höhenlinien
teilweise hilfreich, weil die von OpenMTBMap lückenhaft sind. Dafür hat
die OpenMaps-Karte etliche POI, die den anderen abgehen.

OpenMTB-Map: Wie üblich in Ballungsgebieten bessere Abdeckung als auf
dem platten Land. Schlimmer als nicht eingetragene Straßen sind falsch
eingetragene Straßen. Bei der OSM-Karte, die ich außerhalb
Griechenlands (neben den gedruckten Karten) fast immer nutzte, war das
glücklicherweise nur zweimal der Fall. An einer Stelle könnte die
Vegetation die Karte überholt haben.

World Mapping Project:
Manche kleine, aber (imo) relevante Straßen sind auf den Karten nicht
zu finden.
Straßen sind mehr oder weniger nach Wichtigkeit klassifiziert,
Ausbauzustand nicht berücksichtigt.
Laut Karte fuhr ich in Albanien "Nebenstraßen" und "sonstige Straßen",
die zwar für die Dörfer durchaus wichtig sind, aber vom Zustand her 1-2
Klassen unter guten deutschen Feldwegen liegen:
http://malenki.ch/OSM/Bilder/fr/dscf_F30-2_011689_Fahrrad_vor_Furt_use_small.jpg
http://malenki.ch/OSM/Bilder/highway/dscf_F30-2_011723_AL_getrocknete_Schlammpiste.jpg
http://malenki.ch/OSM/Bilder/highway/dscf_F30-2_011737_AL_Wasser+Schlamm=Weg_OSM.jpg
Benutzbar mit zu Fuß, mit Maultieren, Fahrrädern, echten Jeeps und
Crossmaschinen.
(Diese Straßen habe ich jetzt in OSM zwar entsprechend nach Bedeutung
und Zustand kategorisiert, allerdings dürften die wenigsten Kartenbauer
alle entsprechenden Kategorien derzeit vollständig umsetzen (können)²)
Die Kroatien-Karte dieses Herstellers hat mich aufgrund des "kreativen"
Blattschnitts regelmäßig irritiert:
http://www.reise-know-how.de/world.php?kmlSheet=1557 bzw
http://www.reise-know-how.de//download_offen/blattschnitt/blattschnitt_kroatien.pdf
Das Material dieser Karten ist ziemlich widerstandsfähig; ich zitiere
den Hersteller:
| PolyArt (reiß- und wasserfest, beschreibbar)

Die Karte vom Athos wirbt mit "The First accurate Map of Mount Athos"
(Die erste akkurate Karte vom Berg Athos). Vielleicht bezieht sich die
Akuratesse auf die eingetragenen Wege. Es gibt auch einige, die auf dem
Athos, aber nicht in der Karte zu finden sind.

>(OMTB/OSM sieht ja reichlich mau aus)?

Die von mir befahrene Strecke sieht (jetzt) ziemlich gut aus
Leider hatte ich, wie gesagt, nicht mehr Urlaub. Wenn es jemand zahlt,
engagiere ich mich sehr gern als Vollzeitmapper. :)

>Rainer "gerne auch per Mail" Mai

Wenn ich einen Roman schreibe, dann schon für alle. (;

Hoffend, sich in obigem Text nicht zu sehr verzettelt zu haben
Thomas

¹
Hab erst nach meiner Beurteilung nachgeschaut und gesehen, dass Anavasi
Karten nur für Griechenland verlegt. Vielleicht ist es für andere von
Interesse.
Möglicherweise findest du hier noch Karten für Gegenden, die von
einigen Verlegern ignoriert werden:
http://www.travelbookstore.gr/index/listEn.asp?id=24

²
http://www.openstreetmap.org/browse/way/134439177

--
Schmankerl zum Schluss:
http://ompldr.org/vYTNnNA

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Thomas Paulsen

unread,
Dec 8, 2011, 2:09:03 PM12/8/11
to
Matthias Damm schrieb:

>Thomas Graser <schmitz...@yahoo.de> wrote:
>
>> ein gelegentliches Schiebestück hat ja auch den Vorteil dass mal
>> andere Muskelgruppen benutzt werden, und die strapazierten Bereiche
>> sich erholen können
>
>Wenn man ein vollbeladenenes Fahrrad schiebt, erholt sich überhaupt
>nix.

Nicht?

>Schieben ist auf einer Tour nur ne absolute Notlösung.

Was bietest du für Alternativen, wenn es zu steil zum Pedalieren ist?
Helikopter?

Thomas Paulsen

unread,
Dec 8, 2011, 2:10:59 PM12/8/11
to
Rainer Maí schrieb:
>
>Danke, Hotel- und Hütten-Weicherei interssiert mich nicht. Ich bin
>Outdoorer. Als solcher übernachte ich an lieblichen Spots, die du nur
>tagsüber kurz besuchen kannst.

+1

Thomas Rechberger

unread,
Dec 8, 2011, 2:37:47 PM12/8/11
to
Das war ein so kurzes Teilstück und Schotter, da geht mit dem Fahrrad
einfach nichts mehr. Wenn man sich zu weit vorlehnt dann drehts hinten
durch. Im stehen geht auch nicht.
Anfahren ist auch ein Ding der Unmöglichkeit.
Selbst beim schieben musste man auf den Zehenspitzen gehen weil das
derart steil war. Solche Stellen sind aber auch in den Alpen sehr
selten. Normalerweise hat man ja Serpentinen aber da gings gerade aus hoch.

Klaus Herzberg

unread,
Dec 8, 2011, 2:42:56 PM12/8/11
to
On 07.12.2011 23:12, Rainer Maí wrote:
> Thomas Rechberger <nos...@gmail.com> schrieb:
>
>> Am 06.12.2011 23:51, schrieb Klaus Herzberg:
>>
>>> Ich wollte unbedingt nicht absteigen und fuhr mit 2-4 km/h zick-zack den
>>> Berg bei 10% hoch.
>>
>> nur 10% ?
>
> Ich kringelte mich auch schon ;o)

Gerne. Aber es war mit Gepaeck die Strasse von Masca auf Teneriffa rauf.
Ich fand es steil aber gut zu bewaeltigen.

mfg. klaus.


Matthias Damm

unread,
Dec 8, 2011, 2:53:23 PM12/8/11
to
Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> wrote:

> >Schieben ist auf einer Tour nur ne absolute Notlösung.
>
> Was bietest du für Alternativen, wenn es zu steil zum Pedalieren ist?
> Helikopter?

Die Schaltung so auslegen, daß man nicht schieben muß. Ansonsten: Pause
machen. Und im Notfall natürlich auch schieben, wenn man die letzten
Meter nicht mehr schafft -- man darf sich aber nicht der Illusion
hingeben, daß das in irgendeiner Weise entspannend sei.

Gerald E:scher

unread,
Dec 8, 2011, 3:56:48 PM12/8/11
to
Am 07.12.11 23:29 schrieb Rainer Maí:
>
> Erstmal ist das schwieriger, als es aussieht. Außerdem macht sie einiges
> falsch.

Sie trägt ein Top mit Spaghettiträgern. Dabei gibt's für ächte[tm]
Mädels doch sowas:
<http://www.northwave.com/eu/apparel_det.php?area=apparel_spring_summer_woman&catid=312&itemid=683>

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |

Hans Holbein

unread,
Dec 8, 2011, 4:37:58 PM12/8/11
to
Am 08.12.2011 20:03, schrieb Thomas Graser:
> Hans Holbein, Donnerstag, 8. Dezember 2011 00:11:
>
>> Ich weiss nicht, ob die Passage nach dem Plateau bis zu der
>> bewirtschafteten Alm unten mit diesen Rädern und dieser Beladungsart
>> überhaupt fahrbar ist. Geht das?
>
> nur Abschnitte davon, schon vom Fahrkönnen her
>
> insbesondere Spitzkehren, verkantete Absätze und anderes Grobes
> Schiefkantiges werden cool neben dem Fahrzeug bewältigt (Tuxer Joch Richtung
> Schmirntal war so gesehen reichlich cool)

Tuxer Joch... Ich glaub das war die Reise, wo ich abbrechen musste und
mir die Seele aus dem Leib ge.... wurscht, ich bin da nicht drüber.
Scheiss Hüttenspaghetti.
>
> der Packsack verhält sich gutmütig bei Stürzen und beim Umkippem - er
> rutscht lediglich seitlich etwas nach unten
>
Ich meinte eigentlich, daß man mit dem Gewicht und dem Volumen an der
Stelle kaum technisch fahren kann, da es dem Hintern im Weg ist und das
Handling des Rades schwer beeinträchtigt. Bei Abfahrten kommt sowas
eigentlich immer auf den Rücken, damit das Rad Agil bleibt, der Hinter
weit runter und auch hinter den Sattel kann und im Fallen eines
Überschlages der Rücken durch das Gepäck geschützt ist.
>
>> Wir waren mit Protektoren und mehrheitlich 12cm aufwärts Vollgefedert
>> unterwegs und das war schon wenn auch lustige Arbeit.
>
> aller Ballast, der seine volle Wirkung eh nur auf ca. 2-3% der Gesamtstrecke
> entfalten könnte, bleibt weg - lieber gelegentlich schieben als ständig
> Overkill mitschleppen

OK, andere Betrachtungsweise. Wegen genau der 2-3% nehm ich die
restlichen Meter überhaupt auf mich.
>
> die Übersetzung der Rohloff-Nabe (17er Ritzel), um mal wieder on Topic zu
> kommen, reicht aus für ca. 300m Steilstrecke am Rande des Traktionsverlusts
>
Ich habs mal probiert, war aber für einen Crocodile Trophy Fahrer
übersetzt, das war schon etwas härter, entsprach im kleinsten Gang etwa
der 22 zu 30 Übersetzung und wenn es ein wenig Flacher wurde war der
nächste Gangsprung in den kleinen Entfaltungen so ungewohnt groß.
Unter Last liess sie sich auch nicht schalten.

Ich denk mir, das käme an ein wartungsarmes Winter- oder ein reines
Stadtrad. Am MTB war ich damit unzufrieden.
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Thomas Wedekind

unread,
Dec 8, 2011, 7:25:22 PM12/8/11
to
Am Thu, 08 Dec 2011 23:38:16 +0100 schrieb Andreas Oehler
<andreas...@gmx.de>:

> Mit einer Alfine würde ich mich aber nicht auf ein Radreise machen,
> sofern Bedarf an ernsthaften Berggängen, nennenswert zu bewegender
> Masse und Laufradgröße >20" m gegeben ist.

Ist die 11-Gang-Alfine mittlerweile eigentlich uneingeschränkt
alltagstauglich? Es gab Berichte über zweistellige Reklamationsquoten
wegen herausspringenden Gängen, die mich in diesem Jahr von einem
entsprechenden Kauf abgehalten haben. (Rohloff ist in der angepeilten
Preisklasse von Kompletträdern noch nicht üblich, und Nachrüsten
eines alten Fahrrades damit offenbar sehr heikel, wenn man nicht an
einen wirklichen Fachmann dafür gerät; hatten wir hier zur Genüge
diskutiert.)

--
Viele Grüße, Thomas

Markus Imhof

unread,
Dec 9, 2011, 2:23:10 AM12/9/11
to
On 6 Dez., 16:15, Klaus Herzberg <klausherzb...@googlemail.com> wrote:
> Hallo,
> ich bin kuerzlich ein MTB mit 11-Gang Alfine gefahren. Allerdings nur in
> der Ebene.
>
> Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
> Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
> anfuelte.

Wenn das Rad vom Händler oder Hersteller montiert wurde, dann ist das
recht Wahrscheinlich. Die Alfine kommt mit normalen Laufrädern auf
eine empfohlene Mindestentfaltung (mit 39/18 oder 39/20) von etwas
über 2 m. Du kannst aber hinten ein 24er SRAM-Ritzel montieren und
schaffst dann nicht mehr offiziell empfohlene (aber laut MTB-Forum
zumindest noch tolerierbare) 1,70 m (etwa). Ob das für meinen
Arbeitsweg ausreicht, hängt bei mir von der Tagesform ab.

So auf die Schnelle konnte ich hier (
http://www.hilite-bikes.com/bike-blog/archives/49-Shimano-Alfine-11-Gang-SG-S700-Alfine-Praktische-Erfahrungsberichte-Test-UEbersetzungsverhaeltnis-Gesamtuebersetzung.html
) einen recht guten Artikel zur Alfine finden, der gerade auf diesen
Aspekt abzielt.

Gruß
Markus

Andreas Víehríg

unread,
Dec 9, 2011, 4:34:12 AM12/9/11
to
Rainer Maí schrieb:
> Thomas Rechberger <nos...@gmail.com> schrieb:
>> Am 06.12.2011 23:51, schrieb Klaus Herzberg:

>>> Ich wollte unbedingt nicht absteigen und fuhr mit 2-4 km/h zick-zack den
>>> Berg bei 10% hoch.

>> nur 10% ?

> Ich kringelte mich auch schon ;o)

>> Oder war das wegen viel Gepäck

> Wenn der Gang stimmt, sind auch mit drei Zentnern GG we-sent-lich mehr als
> 10% drin. Auf Asphalt schaffe ich kurze Rampen mit 20 Prozent und laaange
> Steigungen mit durchschnittlich 16, 17 noch einigermaßen. Den Wurzen (18%)
> komme ich auch noch hoch.
> Nein, ich bin kein Sportler, habe aber eine Bergentfaltung um 1m.

Gibt es Situationen, in denen Du Dir mit viel Gepäck eine noch kürzere
Bergentfaltung wünschst? Wie wäre die idealerweise?

Ich frage, um abschätzen zu können, welches kleine Blatt am Schlumpf
Mountaindrive zu bevorzugen wäre.

Schlumpf ist übrigens gerade dabei, die Produktion nach Lauchringen in D zu
verlagern. Es ist also zu hoffen, daß das Mountaindrive in Bälde etwas
günstiger als gegenwärtig zu haben ist.

<http://schlumpf.ch/hp/schlumpf/news_dt.htm>

Andi

--
"Wer keine Kompetenz hat, wird auch bald keine Wähler mehr haben - und
dafür kämpfen wir!"
Ein wahrhaft genialer Freud'scher Versprecher des CSU-Vorsitzenden
Horst Seehofer beim "Politischen Aschermittwoch der CSU" in Passau

Klaus Herzberg

unread,
Dec 9, 2011, 6:03:11 AM12/9/11
to
Hallo,

On 08.12.2011 23:38, Andreas Oehler wrote:
> Mit einer Alfine würde ich mich aber nicht auf ein Radreise machen, sofern
> Bedarf an ernsthaften Berggängen, nennenswert zu bewegender Masse und
> Laufradgröße >20" m gegeben ist.
DANKE! Der erste wirklich sinnvolle Hinweis auf meine Frage :)

Aber: Die anderen Beitraege waren auch interessant und man bekommt immer
Antworten auf Fragen, die man nicht gestellt hat.

mfg. klaus.

Klaus Herzberg

unread,
Dec 9, 2011, 6:11:25 AM12/9/11
to
Hallo,

On 07.12.2011 23:40, Rainer Maí wrote:
> Ja, eben: Nur 526.
>
>> es gibt aber Leute hier, die das mit (nicht serienmässiger) Kettenschaltung
>> deutlich toppen
>
> Ich biete 727%. Was ich nach unten *und* nach oben ziemlich knapp empfinde.
> Aktuell änderungsmäßig projektiert sind zwei Varianten mit 960 bzw. 982%.
> Ist allerdings noch nicht sicher, ob ich das auch funktionierend hinkriege.
Dann aber sicher nicht nur 1 Kettenblatt vorne. Trotzdem bleibt es
natuerlich "nur" 526%.

Hat "man" schon mal Rohloff mit >1 Kettenblatt gesehen?

mfg. klaus.
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Frànk Stúdt

unread,
Dec 9, 2011, 6:28:39 AM12/9/11
to
Bin ich glaube ich schon gefahren, meine auch, dass es mindestens ein
Hersteller serienmäßig anbietet. Prinzipiell spricht wenig dagegen. Man
könnte so die Sprünge zwischen den Gängen z.B. halbieren oder nach Oben
einen größeren Entfaltungsumfang verwirklichen. Kleinere Berggänge gibts
dadurch aber nicht, weil diese durch die minimale Primärübersetzung
begrenzt sind.

Frank

m-gineering

unread,
Dec 9, 2011, 6:43:23 AM12/9/11
to
On 9-12-2011 12:27, Andreas Oehler wrote:
> Fri, 9 Dec 2011 10:34:12 +0100, Andreas Víehríg:
>
>> Schlumpf ist übrigens gerade dabei, die Produktion nach Lauchringen in D zu
>> verlagern. Es ist also zu hoffen, daß das Mountaindrive in Bälde etwas
>> günstiger als gegenwärtig zu haben ist.
>
> Sicher? Zunächst wird der neue Hersteller doch wohl den Kaufpreis für die
> Übernahme der Patente, Maschinen, Bauteile wieder verdienen wollen...
>
> Andreas

http://www.bike-eu.com/news/schlumpf-soon-made-in-germany-5437.html
--
/Marten

info(apestaartje)m-gineering(punt)nl

Andreas Víehríg

unread,
Dec 9, 2011, 8:39:36 AM12/9/11
to
Andreas Oehler schrieb:
> Fri, 9 Dec 2011 10:34:12 +0100, Andreas Víehríg:

>> Schlumpf ist übrigens gerade dabei, die Produktion nach Lauchringen in D zu
>> verlagern. Es ist also zu hoffen, daß das Mountaindrive in Bälde etwas
>> günstiger als gegenwärtig zu haben ist.

> Sicher?

Na, sicher ist das hoffen. ;-)

> Zunächst wird der neue Hersteller doch wohl den Kaufpreis für die
> Übernahme der Patente, Maschinen, Bauteile wieder verdienen wollen...

Schlumpf gibt nicht etwa auf, sondern sie kooperieren mit Haberstock in
Lauchringen. Meinem Verständnis nach expandiert Schlumpf also, siehe Link.

Andi

--

Was nutzt die "Erlaubnis" zur "Benutzung" der Demokratie, wenn das Volk
sie doch gar nicht haben will?

Harald Meyer

unread,
Dec 9, 2011, 9:19:42 AM12/9/11
to
Am 09.12.2011 12:43:23 +0100, meinte Klaus-Bärbel m-gineering:

>On 9-12-2011 12:27, Andreas Oehler wrote:
>> Fri, 9 Dec 2011 10:34:12 +0100, Andreas Víehríg:
>>
>>> Schlumpf ist übrigens gerade dabei, die Produktion nach Lauchringen in D zu
>>> verlagern. Es ist also zu hoffen, daß das Mountaindrive in Bälde etwas
>>> günstiger als gegenwärtig zu haben ist.
>>
>> Sicher? Zunächst wird der neue Hersteller doch wohl den Kaufpreis für die
>> Übernahme der Patente, Maschinen, Bauteile wieder verdienen wollen...
>
>http://www.bike-eu.com/news/schlumpf-soon-made-in-germany-5437.html

Auf deutsch: <http://www.schlumpf.ch/hp/schlumpf/news_dt.htm>

Beste Grüße -Harald-

--
Die Dinger in gelb habe ich letztens bei der Demontage eines
Marathon Plus abgebrochen. Beide.
>Dann hast du etwas flacsh gemacht. Die sind unzerbrechlich.
[M. Wilch und Chr. Strauch in drf über taugliche Reifenheber]
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Markus Imhof

unread,
Dec 9, 2011, 11:50:40 AM12/9/11
to
On 9 Dez., 12:11, Klaus Herzberg <klausherzb...@googlemail.com> wrote:
> Hallo,
>
> On 07.12.2011 23:40, Rainer Ma wrote:> Ja, eben: Nur 526.
>
> >> es gibt aber Leute hier, die das mit (nicht serienm ssiger) Kettenschaltung
> >> deutlich toppen
>
> > Ich biete 727%. Was ich nach unten *und* nach oben ziemlich knapp empfinde.
> > Aktuell nderungsm ig projektiert sind zwei Varianten mit 960 bzw. 982%.
> > Ist allerdings noch nicht sicher, ob ich das auch funktionierend hinkriege.
>
> Dann aber sicher nicht nur 1 Kettenblatt vorne. Trotzdem bleibt es
> natuerlich "nur" 526%.
>
> Hat "man" schon mal Rohloff mit >1 Kettenblatt gesehen?

Latürnich. Fahre ich im Sommer am Lieger. Bringt aber auch nur 3..4
Rohloff-Gänge mehr. Der nächste Lieger kriegt'n (High) Speed Drive.

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Ervin Peters

unread,
Dec 10, 2011, 3:12:25 AM12/10/11
to
Am Sat, 10 Dec 2011 03:30:49 +0100 murkste Rainer Maí:

> Andreas Oehler <andreas...@gmx.de> schrieb:
>
>>Am Tandem...

Beim Tandem ist der Leistung im Verhältnis zum Luftwiderstand deutlich
größer, die Hangabtriebskraft durch die höhere Masse ebenfalls. Beides
ermöglicht es höhere Geschwindigkeiten zu erreichen.

>>Da vermessen wir gelegentlich die richtig schnellen Gänge.

Ich kann das nachvollziehen...

> ? Das dürften doch satte ca. 7,25m Entfaltung sein? Damit komme ich
> schon bei luschigen 120/min auf anständige 52km/h.

ja, der gelegentlich auch zügiger fahrende Radfahrer schalten dann einen
gang weiter, kriegt dann 60km/h bei den luschigen 120rpm und schaltet
dann in den Overdrive um dann den auszudrehen.

> In dem Geschwindigkeitsbereich bringt Mittreten eh nicht mehr viel.

Doch. 5km/h schneller fühlt sich viel schneller an. Man erreicht die
Endgeschwindigkeit aber deutlich schneller.

ervin

--
Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer
Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem
Dreirad unbeschwert überall hinkommt.
- Enrique Peñalosa (abgeschrieben bei Michael Wilch)

Andreas Víehríg

unread,
Dec 10, 2011, 4:52:10 AM12/10/11
to
Rainer Maí schrieb:
> spambi...@macpla.net (Matthias Damm) schrieb:
>> Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> wrote:

>>>> Schieben ist auf einer Tour nur ne absolute Notlösung.

>>> Was bietest du für Alternativen, wenn es zu steil zum Pedalieren ist?
>>> Helikopter?

>> Die Schaltung so auslegen, daß man nicht schieben muß. Ansonsten: Pause
>> machen. Und im Notfall natürlich auch schieben, wenn man die letzten
>> Meter nicht mehr schafft -- man darf sich aber nicht der Illusion
>> hingeben, daß das in irgendeiner Weise entspannend sei.

> Danke. Genau so hätte ich das jetzt beschrieben.

> Schieben bedeutet Stemmen in Schräglage,

Das ist freilich /hinreichend unkommod/. Es wird *deutlich* leichter, wenn
man dabei bergauf nur eine Hand (die linke) am Lenker und an der Bremse hat
und die rechte am nach hinten ausgestreckten Arm am Sattel (gilt, wenn das
Radl rechts vom Zugtier ist). Das Radl wird dann am hinteren Rand des
Sattels gezogen, statt am Lenker gestemmt und geschoben werden zu müssen.
Wichtig ist, daß der Arm gerade nach hinten zeigt. Wenn man versucht, Last
aus dem Ellenbogen heraus zu wuchten, bringt man sich um.

Disclaimer: Das ist allerdings eine ungwohnte Haltung des Arms, die man
erst mal ohne Last lange genug trainieren sollte, bis man die Technik
draufhat. Wenn fehlende Übung/Technik mit Kraft aus der Schulter ersetzt
wird, drohen bei längerfristiger Anwendung bösartige Schultersyndrome.

Es bietet sich auch an, dafür die hintere Bremse auf den linken Hebel zu
legen. Mach ich aber ohnehin schon immer so. So ist ohne Mühe das Rad mit
der meisten Last gebremst und die Fuhre ist stabil.

> ... mit seitlich krummem Kreuz, auf
> unbefestigten Wegen mit wegrutschenden Füßen.

Mit etwas Übung ergänzen sich mit der o. g. Zug- statt Schiebetechnik dann
die jeweilige Schräglage von Zugtier und Radl recht gut. BTDT.

Andi

--
"... Die Frau, die keinen Helm benutzt hatte, stürzte zu Boden und zog sich
Schürfwunden an der gesamten rechten Körperhälfte zu. ..."

Sehr "interessante" Polizei-Pressemeldung

Andreas Víehríg

unread,
Dec 10, 2011, 5:33:16 AM12/10/11
to
Rainer Maí schrieb:
> Andreas Víehríg <y2w6...@pixelfragment.de> schrieb:
>> Rainer Maí schrieb:

>>> Nein, ich bin kein Sportler, habe aber eine Bergentfaltung um 1m.

> Genauer: rasante 1,10m.

>> Gibt es Situationen, in denen Du Dir mit viel Gepäck eine noch kürzere
>> Bergentfaltung wünschst?

> Ja.

>> Wie wäre die idealerweise?

> Aktuell peile ich ca. 90cm an. Mit vier Kettenblättern ;o)

Was ist'n das für ein Umwerfer? Oder wird das per Hand gemacht?

>> Ich frage, um abschätzen zu können, welches kleine Blatt am Schlumpf
>> Mountaindrive zu bevorzugen wäre.

> Meine Präferenzen sind aber kaum übertragbar. Meine Kondition ist nicht die
> beste, das GG beträgt knapp drei Zentner - und, *wichtig*: Ich bin extremer
> Schnell- und Leichttreter.
> Deshalb brauche extrem niedrige Gänge, für die andere nie Verwendung hätten.
> YMMV

Das ist bei mir recht ähnlich, wenn auch die extreme Schnelltreterei erst
bergauf einsetzt. Aber bislang vermisse ich dann eben *immer* nicht nur
mehrere, sondern *viele* Gänge, die ich noch runterschalten könnte, wenn's
ordentlich steil wird.

Die 1,24 m Entfaltung mit 20 vo. und 34 hi. sind mit Camping-Gepäck oder
auch nur mit 10 kg Photozeug *viel* zu häßlich. Du kennst das ja.

>> Schlumpf ist übrigens gerade dabei, die Produktion nach Lauchringen in D zu
>> verlagern. Es ist also zu hoffen, daß das Mountaindrive in Bälde etwas
>> günstiger als gegenwärtig zu haben ist.

> Hm ... evtl. mal ein Mauntendrive-Beispiel durchrechnen ... vielleicht kommt
> ja was brauchbares dabei raus ...

Na ja, wenn's nur um die Bergziege ginge, wär's nicht so schwierig. Da
würde ich am Mountaindrive sowas wie 27 und 46 vo. versuchen wollen. Aber
ich will/muß das Radl ja auch in der Stadt benutzen. Da ist es mit 27 vo.
zu häßlich, damit würde man dann im 7. Gang anfahren oder so, wenn man
nicht das Schaltmuster *komplett* umschmeißen wollte.

Am liebsten wäre mir weiterhin ein 32er Blatt vorne, damit fahr ich im 3.
oder 4. gemütlich von der Kreuzung weg, schalte 1 bis 4 Gänge und gehe dann
auf's große Blatt. Ein 30er vorne ginge dafür auch noch.

Ich kann aber eben überhaupt nicht abschätzen, wie sich das dann mit
30er/32er Blatt mit Mountaindrive-Untersetzung am Berg anfühlt und ob da
nicht wirklich ein 27er Blatt sein *muß*. Schlumpf bietet das ja für
Lastenräder - und sowas hab ich letztlich mit 170 kg Gesamtgewicht - nicht
umsonst so an.

Mit 27er Blatt und Mountaindrive-Untersetzung ergeben sich bei 34 hi. dann
0,67 m Entfaltung pro Umdrehung. Mit 30er Blatt sind es schon 0,74 m und
mit 32er Blatt 0,79 m.

An dem Punkt wäre es jetzt gut zu wissen, ob Du mit 0,9 m Entfaltung soweit
bist, daß Du sagst, das reicht jetzt und das ist endlich über jeden Zweifel
erhaben, oder ob Du auch dann noch eine kürzere Entfaltung würdest haben
wollen und ob das dann 0,79 m oder eben am Ende dann auch 0,64 m sein
sollten...

Andi

--

"Die Rente ist sicher - nicht so hoch, wie alle glauben."

Alfred Dorfer
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Thomas Paulsen

unread,
Dec 12, 2011, 12:12:04 PM12/12/11
to
Rainer Maí schrieb:

>Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> schrieb:
>
>>Rainer Maí schrieb:
>>>Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> schrieb:
>>>
>>Danke. :)
>>War mein persönlich schönster Urlaub bisher.
>>Ich würde sogar "fantastisch" sagen.
>
>Mist, wieder was verpasst! ;o)

Kannst doch immer noch. Oder wolltest du mitfahren?

>>Mehr Höhenmeter? Du hast meine Statistik gefunden?
>>(46 Höhenkilometer fand ich ausreichend.)
>
>Ui, das ist reichlich. Bei meinen Hochgebirgsurlauben kamen immer um
>die 43 raus. In insgesamt etwa vier Wochen, davon etwa eine Woche
>Flachetappen.

ich lese ein "nein" heraus:
http://malenki.ch/Touren/11/stats.html

>>>Gips mehr Pigs?
>>Viel zu viele. (:
>>Eine kleine Auswahl gibt es vorerst hier:
>>http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malenki/gallery
>
>Hypsch. Leider sieht man wenig von den gefahrenen Straßen / Pisten /
>Trails.

Erscheinen in meiner Urlaubsfotogalerie.
Ein weiterer Vorgeschmack (falls du dort nich bereits blättertest):
http://malenki.ch/OSM/Bilder/fr/

>>Vor Ende des Jahres will ich die gesichteten Bilder auf meiner Seite
>>veröffentlicht haben, auch (erste) Bericht(e) zur Tour. Bin mir noch
>>nicht ganz schlüssig, in welcher Form ich letzteres mache.
>
>Halt mich mal aufm Laufenden. BTW: Gegen Bombardierung mit einer CD
>oder Download von ungeordneten Pigs und sonstigen Dokumenten hätte ich
>*nichts* einzuwenden ;o)

Öh, Dokumente..?
Die "unsortierten" Bilder werde ich bei OpenStreetView.org abkippen.
Leider ist das noch immer schlecht zu bedienen. Du kannst gern bisschen
JS-Foo ins dazugehörige SVN einfügen, damit man die Bilder komfortabel
großklicken/durchblättern kann bzw jemand Befähigtes in deinem
Bekanntenkreis dazu animieren. :)

>>>Und Erfahrungsberichte zu Karten
>>
>>Was ich dabei hatte, ergänzte sich gut.
>>Auszug aus dem bisher unveröffentlichten Bericht:
>>| An Karten für das Navi GPSMap 78 nahm ich mit:
>>| Anavasi (Griechenland)
>>| Garmin City Navigator (einen Ausschnitt von Griechenland, Balkan und
>>| Österreich)
>>| OpenMaps (alles, was vom Balkanraum vorhanden war)
^^^^^^^^^^^
Mein Fehler; ich meinte Westen der Balkanhalbinsel (also eigentlich gar
nichts vom Balkan). Dürfte anhand meiner früher verlinkten Route aber
klar sein.
>>| OpenMTBMap (OSM-Material, Regionen wie bei Garmin)
>
>Habe mir vor einem halben Jahr mal die Gesamtausgabe runtergezogen. Sah
>gerade in interessanten Gebieten sehr lückenhaft aus.

Meinst du OSM? Oder alles im Netz auffindbare?

Ich musste feststellen, dass in OSM ein ziemlich mieser Import von
Daten für Albanien stattgefunden hat.
Der größte Teil der importierten Ortschaften tauchen in den Karten
mit etwas Nacharbeit nun als solche auf.
Die importierten Straßen (getaggt als Straße unbekannter Art,
"highway=road") taugen fast nichts. Wo große Straßen verlaufen, sind
diese idR korrekt eingetragen und die importierten verlaufen parallel
dazu.
In Gegenden mit kleineren Straßen sind nur wenige von Hand erfasst. Die
importierten haben oft erheblichen Versatz. Man kann sie aber als
Hinweis ansehen: "in der Gegend verläuft eine einigermaßen fahrbare
Piste".

>>Zu den Karten:
>>Keine war gut genug, um sie alleinig zu nutzen, jede hat ein paar
>>Macken
>
>Das ist ja schonmal beruhigend.
>Sämtliche Karten der Türkei z.B. (Papier wie ekeltronische) sind
>tückische Fehlersammlungen. Da gibt es Hauptstraßen, die gebaut
>wurden. Und scheinbar dicht besiedelte Regionen, wo es weit und breit
>nie ein Dorf gab (die diese Potemkins verbindenden Straßen natürlich
>auch nicht).

Auch in OSM? :P

>>Garmin-Karte: selten benutzt
>>In Albanien war sie noch lückenhafter als die OSM-Karte, auch wenn der
>>Kartenvergleich bei
>>http://sautter.com/map/?zoom=11&lat=40.51174&lon=20.0448&layers=00000B0TFFFFFFFF
>>(jetzt?) etwas anderes zu sagen scheint.
>>Für weitere Vergleiche von Kartenmaterial im Hinterkopf behalten:
>>Google = TeleAtlas = TomTom
>>(Google routet übrigens nicht durch Bosnien-Herzegowina)
>>Yahoo = Navteq = Garmin
>
>Sooo tief bin ich in die Navigation nicht eingestiegen und habe das
>auch nicht vor.

Falls du feststellen kannst, welche Datenquellen deine (zu
erstehenden?) Papierwerke haben, wären ein paar Stichproben bei obigem
Link nicht ganz unnütz, imo.

>Im Urlaub brauche und möchte ich kein Routing, sondern
>benutze Navikarten nur als zweite (ggf. detailliertere) Meinung zur
>Papierkarte.

Meine Rede. Navi läuft zum Loggen und als zweiter Tacho mit (die
Genauigkeit ist vernachlässigbar gering).

>Und, ja, manchmal auf dubiosen Strecken, um festzustellen, wo ich
>einklich bin ;o)

*hust*
kennt man
Noch schöner wird es, wenn man anhand des Navis schätzt, wie weit es
zur nächsten eingetragenen Straße ist und ob man nicht ein paar
abkürzende Feldwege finden kann.

>>Bei der OSM-Karte, die ich außerhalb
>>Griechenlands (neben den gedruckten Karten) fast immer nutzte, war das
>>glücklicherweise nur zweimal der Fall. An einer Stelle könnte die
>>Vegetation die Karte überholt haben.
>
>Soll heißen: Piste ist zugewachsen?

Ich hatte Anlass, dies zu vermuten, aber keine Lust, dies nachhaltig zu
recherchieren. Irgendwo ist auch bei allem Enthusiasmus für OSM Schluss:
http://malenki.ch/OSM/Bilder/fr/dscf_F30-2_012498_Sackgasse_mit_Fahrrad_bei_Nacht_use_small.jpg
(Die Exif-Daten sind korrekt)

>BTW: Wo/wie hast du übernachtet?

Möglichst in der Nähe von Gewässern, fern von Ortschaften.
Meist nur mit Bodenplane, Isomatte und Moskitonetz.

>>Nebenstraßen" und "sonstige Straßen",
>
>Aaah! Jetzt kommen die interessanten Pigs ...
>
>>die zwar für die Dörfer durchaus wichtig sind, aber vom Zustand her
>>1-2 Klassen unter guten deutschen Feldwegen liegen:
>>http://malenki.ch/OSM/Bilder/fr/dscf_F30-2_011689_Fahrrad_vor_Furt_use_small.jpg
>
>Wie tief? Sieht nach max. 30 cm aus - also noch halbwegs durchhebbar.

War flacher und schiebbar.

>>http://malenki.ch/OSM/Bilder/highway/dscf_F30-2_011723_AL_getrocknete_Schlammpiste.jpg
>
>Spannend. Boden halbwegs fest oder eher weich?

Knochentrocken, aber nicht wirlich fahrbar. Zum Glück hatte ich soweit
südlich noch keinen anhaltenden Regen...

>>http://malenki.ch/OSM/Bilder/highway/dscf_F30-2_011737_AL_Wasser+Schlamm=Weg_OSM.jpg
>
>Hypsche Strecke. BTW: Wie lange ist man da zwischen
>vertrauenerweckenden Wasserstellen unterwerwegs?

Zwischen von Menschen angelegten Wasserstellen: Akzeptabel. Von der
Entfernung her vielleicht 7 km, unterwegs war ich hier mit einem
Schnitt von 7 km/h:
http://malenki.ch/Touren/11/map/Route_big.html?zoom=12&lat=40.28363&lon=20.42647&layers=B0000000TTTF
In dieser Ecke würde ich auch ohne größere Bedenken aus einem Fluss
trinken oder aus einem der etlichen über den Weg fließenden Bäche.

Der Fluß, der oben in der Furt zu sehen ist, wird übrigens von Thermal-
und Schwefelquellen gespeist. An einer der Thermalquellen hatte ich
meinen Wasservorrat erneuert. Mir wurde von dort zeitweilig Ansässigen
erklärt, dass das auch ihre Trinkwasserquelle sei.

>>umsetzen (können)²) Die Kroatien-Karte dieses Herstellers hat mich
>>aufgrund des "kreativen" Blattschnitts regelmäßig irritiert:
>>http://www.reise-know-how.de/world.php?kmlSheet=1557 bzw
>
>Maßstab?

Sieht man, wenn man auf den entsprechenden Schnitt klickt (jaja,
unübersichtlich): 1:300.000 und 1:700.000

>>http://www.reise-know-how.de//download_offen/blattschnitt/blattschnitt_kroatien.pdf
>
>Einklich sehe die Blattschnitte auf den ersten Blick gans normal aus.
>Daran, dass die immer nur eins der vielen kleinen, mehr oder weniger
>verwinkelten Länder abbilden, habe ich mich ja schon gewöhnt.

Bei Kroatien hat mich halt stark irritiert, dass die Beschriftung nicht
so orientiert ist, dass bei gerader Schrift der Norden oben ist

>>Die Karte vom Athos wirbt mit "The First accurate Map of Mount Athos"
>>(Die erste akkurate Karte vom Berg Athos).
>
>Gute Werbung ;o)
>
>>Vielleicht bezieht sich die
>>Akuratesse auf die eingetragenen Wege. Es gibt auch einige, die auf
>>dem Athos, aber nicht in der Karte zu finden sind.
>
>Aber die Werbung trifft insofern zu, dass das Gemalte keine groben
>Fehler enthält?

Falls ich das nicht erwähnte: Eine bestimmte Quelle hatte ich
schmerzlich vermisst. Wäre vermutlich nicht fatal geworden, aber
glücklicherweise wurden wir ein paar der letzten km in einem Jeep
mitgenommen - bis dessen Bremsen - glücklicherweise an einer Quelle -
versagten.
Zwei weitere kartierte Quellen waren ausgetrocknet.

Sind fehlende Wege grobe Fehler oder nicht?
Wenn du Wert drauf legst, werte ich die kartierten und unkartierten
zurückgelegten km auf dem Athos aus.
Ein nicht eingetragener Weg, der sich als Sackgasse entpuppte, kostete
mich und meinen temporären Begleiter 4 km, eine Stunde und viel Kraft
(Fußmarsch, logischerweise).

>>>(OMTB/OSM sieht ja reichlich mau aus)?
>
>BTW: Du hast die europäische Vollversion benutzt - nicht die doffen
>National-Briefmärkchen?

Wie meinen?

>>Die von mir befahrene Strecke sieht (jetzt) ziemlich gut aus
>>Leider hatte ich, wie gesagt, nicht mehr Urlaub.
>
>Danke für die Pionierarbeit. Bitte trage jetzt noch fehlenden Infos
>überall dort, wo du *nicht* warst, nach ...

Erst, nachdem du durch bist. Will erst wissen, ob man da wirklich
<s>mit heiler Haut</s> lebendig wieder rauskommt.

>>Wenn es jemand zahlt,
>>engagiere ich mich sehr gern als Vollzeitmapper. :)
>
>Ooch. Mehr Engagement, bitte! ;o)

Tja. Kein Brötchensponsor -> keine OSM-Vollzeit.
/me kann ja so stur sein

>>Hoffend, sich in obigem Text nicht zu sehr verzettelt zu haben
>>Thomas
>
>Janee, scheint gelungen zu sein.

Scheint? Ich bin eine Leuchte? Toll!!1,
Thomas

Andreas Víehríg

unread,
Dec 15, 2011, 9:20:36 AM12/15/11
to
Rainer Maí schrieb:
> Andreas Víehríg <y2w6...@pixelfragment.de> schrieb:
>> Rainer Maí schrieb:
>>> spambi...@macpla.net (Matthias Damm) schrieb:
>>>> Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> wrote:

>>>>>> Schieben ist auf einer Tour nur ne absolute Notlösung.

>>>>> Was bietest du für Alternativen, wenn es zu steil zum Pedalieren ist?
>>>>> Helikopter?

>>>> Die Schaltung so auslegen, daß man nicht schieben muß. Ansonsten: Pause
>>>> machen. Und im Notfall natürlich auch schieben, wenn man die letzten
>>>> Meter nicht mehr schafft -- man darf sich aber nicht der Illusion
>>>> hingeben, daß das in irgendeiner Weise entspannend sei.

>>> Danke. Genau so hätte ich das jetzt beschrieben.

>>> Schieben bedeutet Stemmen in Schräglage,

>> Das ist freilich /hinreichend unkommod/. Es wird *deutlich* leichter, wenn
>> man dabei bergauf nur eine Hand (die linke) am Lenker und an der Bremse hat
>> und die rechte am nach hinten ausgestreckten Arm am Sattel (gilt, wenn das
>> Radl rechts vom Zugtier ist).

> Ich verwende diese Technik. Unter anderen, ständig wechselnd. Aber wenn es
> uneben ist (wie fast immer, wenn ich absteigen muss), funktioniert das
> schlecht. In einer typischen Absteigesituation, also z.B. 25% Geröllpiste,
> kriegst die Maschine so schlecht bewegt, sondern gräbst bloß das Vorderrad
> ein.

Eben. Wenn aber die eine Hand am Sattel ist und die andere am Lenker, läßt
sich auch bei Gebäck an der Gabel dennoch mal gelegentlich das Vorderrad
liften und rumheben, ggf. unter Zuhilfenahme der Bremse, die hi. das Rad
blockieren kann. Mit beiden Händen am Lenker macht man sich hingegen
fertig.

Andi

--
"Ich denke, es ist kriminell, wie sich die Menschen über einen kleinen Mord
derart aufregen."

Patricia Highsmith

Andreas Víehríg

unread,
Dec 15, 2011, 9:20:40 AM12/15/11
to
Rainer Maí schrieb:
> Andreas Víehríg <y2w6...@pixelfragment.de> schrieb:
>> Rainer Maí schrieb:
>>> Andreas Víehríg <y2w6...@pixelfragment.de> schrieb:

>>> Aktuell peile ich ca. 90cm an. Mit vier Kettenblättern ;o)

> Es ginge wohl auch mit dreien.

> Aber einerseits ist es verlockend einfach, eine Standard-Shimano-MTB-Kurbel
> zu kaufen und einfach ein viertes Blatt dranzuschrauben:
> http://fahrradzukunft.de/2/granny/#zu-neuen-ufern-extrakleine-blaetter-fuer
> http://fahrradzukunft.de/bilder/02/granny/16.jpg

> Und andererseits möchte ich den immensen Verschleiß von Kette, Blatt und
> Kranz auf dem Winzigblatt (z.B. ein 15er für 26") reduzieren. Wenn das
> zweite ein 20er oder 22er ist (was halt nur bei Vierfach funzt), kann ich
> damit weniger extreme Steigungen bewältigen - mit wesentlich kleinerem
> Verschleiß.

Hm, zur Serienreife wird sowas wohl nicht so bald kommen.

>> Was ist'n das für ein Umwerfer?

> Weiß ich noch nicht ;o)

>> Oder wird das per Hand gemacht?

> Nur ggf. der Käfig etwas umgestrickt. Das größere Problem ist die
> Applikation des vierten Schaltschritts am Rennbremsgriff ...

Du packst das, Du bist ja Indschinöhr. :-))

>>>> Ich frage, um abschätzen zu können, welches kleine Blatt am Schlumpf
>>>> Mountaindrive zu bevorzugen wäre.

>>> Meine Präferenzen sind aber kaum übertragbar. Meine Kondition ist nicht die
>>> beste, das GG beträgt knapp drei Zentner - und, *wichtig*: Ich bin extremer
>>> Schnell- und Leichttreter.
>>> Deshalb brauche extrem niedrige Gänge, für die andere nie Verwendung hätten.
>>> YMMV

>> Das ist bei mir recht ähnlich, wenn auch die extreme Schnelltreterei erst
>> bergauf einsetzt. Aber bislang vermisse ich dann eben *immer* nicht nur
>> mehrere, sondern *viele* Gänge, die ich noch runterschalten könnte, wenn's
>> ordentlich steil wird.

> Okay, dann brauchst du wirklich *Berg*gänge ...

>> Die 1,24 m Entfaltung mit 20 vo. und 34 hi. sind mit Camping-Gepäck oder
>> auch nur mit 10 kg Photozeug *viel* zu häßlich. Du kennst das ja.

> Ja. Mit 10kg komme ich damit zwar noch (fast) alles hoch, aber unnötig
> ausgepowert. Macht dann nicht wirklich Spaß.

Eben.

>>>> Schlumpf ist übrigens gerade dabei, die Produktion nach Lauchringen in D zu
>>>> verlagern. Es ist also zu hoffen, daß das Mountaindrive in Bälde etwas
>>>> günstiger als gegenwärtig zu haben ist.

>>> Hm ... evtl. mal ein Mauntendrive-Beispiel durchrechnen ... vielleicht kommt
>>> ja was brauchbares dabei raus ...

>> Na ja, wenn's nur um die Bergziege ginge, wär's nicht so schwierig. Da
>> würde ich am Mountaindrive sowas wie 27 und 46 vo. versuchen wollen. Aber
>> ich will/muß das Radl ja auch in der Stadt benutzen. Da ist es mit 27 vo.
>> zu häßlich, damit würde man dann im 7. Gang anfahren oder so, wenn man
>> nicht das Schaltmuster *komplett* umschmeißen wollte.

>> Am liebsten wäre mir weiterhin ein 32er Blatt vorne, damit fahr ich im 3.
>> oder 4. gemütlich von der Kreuzung weg, schalte 1 bis 4 Gänge und gehe dann
>> auf's große Blatt. Ein 30er vorne ginge dafür auch noch.

>> Ich kann aber eben überhaupt nicht abschätzen, wie sich das dann mit
>> 30er/32er Blatt mit Mountaindrive-Untersetzung am Berg anfühlt

> Mit was hinten nochmal? Kette 34 oder Speedhub? [Letztere hält das evtl.
> nicht aus.]

Wie ich oben schrieb: Kette mit 34 hi.

>> und ob da
>> nicht wirklich ein 27er Blatt sein *muß*. Schlumpf bietet das ja für
>> Lastenräder - und sowas hab ich letztlich mit 170 kg Gesamtgewicht

> Ui, das ist ja wirklich tractionkaisermäßig. Wie kommen die denn zusammen?

Ist nicht so /schwer/, wenn man nicht mehr joggen kann und dann nur die
Wahl hat, entweder zuzulegen oder sich zum Gelenkfrust auch noch einen
Hungerast aufzuladen. Und das als Hobbykoch? - So hab ich halt 115 kg, dann
kommen noch 15 kg Radl und 10 kg Photozeug und bis 30 kg Campingausrüstung
drauf.

>> - nicht umsonst so an.

>> Mit 27er Blatt und Mountaindrive-Untersetzung ergeben sich bei 34 hi. dann
>> 0,67 m Entfaltung pro Umdrehung. Mit 30er Blatt sind es schon 0,74 m und
>> mit 32er Blatt 0,79 m.

>> An dem Punkt wäre es jetzt gut zu wissen, ob Du mit 0,9 m Entfaltung soweit
>> bist, daß Du sagst, das reicht jetzt

> Das würde *mir* aktuell reichen. Für meinen Tretstil, meine derzeitige
> Kondition und mein GG (max. ca. 145kg, meistens nur 135).
> Und, wohlgemerkt, für extreme Tasks. Auch bei 20 Prozent Asphalt steig ich
> ich ungern ab.

Ja, und da möchte ich hinkommen.

>> und das ist endlich über jeden Zweifel
>> erhaben, oder ob Du auch dann noch eine kürzere Entfaltung würdest haben
>> wollen und ob das dann 0,79 m oder eben am Ende dann auch 0,64 m sein
>> sollten...

> Wie gesagt: YMMV. Ich kann nur von mir ausgehen:
> Wenn *ich* 170kg GG auch *heftige* Steigungen hochkriegen wollte, würde ich
> mich für eins der letzten beiden entscheiden (vorausgesetzt, der Schnellgang
> reicht mir dann noch aus, hat also mindestens 8,00m). Und testen, wie ich
> damit klarkomme.

Ja, im Prinzip wär's wohl Nonsens, es anders zu machen und kein 27er Blatt
zu nehmen. Muß man sich halt für Normalbetrieb in der Ebene umstellen.

Statt 34-11 scheinen mir hi. dann auch 32-11 besser bzw. möglich zu sein.
Die kleineren Schaltabstände fehlen mir derzeit besonders in der Ebene auf
dem großen Blatt.

> Falls du die Schlumpflösung umsetzt:

Was anderes ist AFAIS wohl nicht taugsam.

> Bitte berichten.

Jo. Wird halt noch etwas dauern. Mal schauen, was angesichts des Umzugs von
Schlumpf deren Preise die nächsten Monate so machen.

Andi

--
"Kleine Verbrechen werden gezüchtigt, grobe und schwere Verbrechen
belohnt."

Niccolo Machiavelli

Frànk Stúdt

unread,
Dec 15, 2011, 10:06:24 AM12/15/11
to
Am 15.12.2011 15:20, schrieb Andreas Víehríg:
> Rainer Maí schrieb:
>> Andreas Víehríg schrieb:
>
>
>>> Ich kann aber eben überhaupt nicht abschätzen, wie sich das dann mit
>>> 30er/32er Blatt mit Mountaindrive-Untersetzung am Berg anfühlt
>>
>> Mit was hinten nochmal? Kette 34 oder Speedhub? [Letztere hält das evtl.
>> nicht aus.]
>
> Wie ich oben schrieb: Kette mit 34 hi.
>

Bei einem 30er Blatt Vorne und im Bergmodus hättest du das Äquivalent zu
einem 12er Blatt Vorne (und eine maximale Entfaltung um die 5,5m).
Klingt in Kombination mit 34 Zähnen Hinten für mich als Leicht- und
Schnelltreter sehr ambitioniert. Probieren kann mans, Kettenblätter sind
ja nicht so teuer. Sehe gerade auf der Seite von Haberstock, dass die
auch eine Cargoversion mit zwei Kettenblättern anbieten.

http://www.haberstock-mobility.com/de/produkte/schlumpf-getriebe/schlumpf-downloads.html


Frank

Andreas Víehríg

unread,
Dec 15, 2011, 10:49:32 AM12/15/11
to
Frànk Stúdt schrieb:
> Am 15.12.2011 15:20, schrieb Andreas Víehríg:
>> Rainer Maí schrieb:
>>> Andreas Víehríg schrieb:

>>>> Ich kann aber eben überhaupt nicht abschätzen, wie sich das dann mit
>>>> 30er/32er Blatt mit Mountaindrive-Untersetzung am Berg anfühlt

>>> Mit was hinten nochmal? Kette 34 oder Speedhub? [Letztere hält das evtl.
>>> nicht aus.]

>> Wie ich oben schrieb: Kette mit 34 hi.

> Bei einem 30er Blatt Vorne und im Bergmodus hättest du das Äquivalent zu
> einem 12er Blatt Vorne (und eine maximale Entfaltung um die 5,5m).
> Klingt in Kombination mit 34 Zähnen Hinten für mich als Leicht- und
> Schnelltreter sehr ambitioniert. Probieren kann mans, Kettenblätter sind
> ja nicht so teuer.

Ich bin trotzdem über den Punkt jetzt schon hinweg. Es wäre /dohv/, erst
ein Mountaindrive zu nehmen, dann aber dessen Möglichkeiten künstlich
einzuschränken. Muß ich halt für den Gebrauch in der Ebene/Stadt das
Schaltverhalten anpassen, kann man ja lernen.

> Sehe gerade auf der Seite von Haberstock, dass die
> auch eine Cargoversion mit zwei Kettenblättern anbieten.

> http://www.haberstock-mobility.com/de/produkte/schlumpf-getriebe/schlumpf-downloads.html

Jo, ich weiß. Diese Version ist nur standardmäßig mit 27 und 38 Zähnen
ausgestattet. Ich hätte jedoch gern 27 und 44 oder 27 und 46. Wäre auch
noch zu klären, wie bzw. ob das überhaupt geht.

Andi

--

Muß man sich denn nicht fragen, was an Arbeit angeblich so besonders
gut sein soll, wenn man sieht, daß Arbeit das erste und zumeist auch
das einzige ist, was die Reichen sehr gern und freiwillig den Armen
überlassen?

Frànk Stúdt

unread,
Dec 15, 2011, 11:41:15 AM12/15/11
to
Am 15.12.2011 16:49, schrieb Andreas Víehríg:
> Frànk Stúdt schrieb:
>
>
>> Sehe gerade auf der Seite von Haberstock, dass die
>> auch eine Cargoversion mit zwei Kettenblättern anbieten.
>
>> http://www.haberstock-mobility.com/de/produkte/schlumpf-getriebe/schlumpf-downloads.html
>
> Jo, ich weiß. Diese Version ist nur standardmäßig mit 27 und 38 Zähnen
> ausgestattet. Ich hätte jedoch gern 27 und 44 oder 27 und 46. Wäre auch
> noch zu klären, wie bzw. ob das überhaupt geht.
>

Soweit ich sehe verwenden die in der Regel einen Kettenblattstern für
Fünfarmblätter mit Lochkreis 110mm. Von daher sollten 44 oder 46 Zähne
kein Problem sein.
Was mir an der Variante mit zwei Kettenblättern auffällt ist die
Tatsache, dass das kleine Blatt außen und das große innen liegt. Mit
herkömmlichem Umwerfer wird man das wohl kaum geschaltet kriegen. Weißt
du wie die das Umwerferproblem gelöst haben? Der Kettenschräglauf dürfte
auch relativ groß sein.


Frank

Andreas Víehríg

unread,
Dec 15, 2011, 3:06:20 PM12/15/11
to
Frànk Stúdt schrieb:
> Am 15.12.2011 16:49, schrieb Andreas Víehríg:
>> Frànk Stúdt schrieb:

>>> Sehe gerade auf der Seite von Haberstock, dass die
>>> auch eine Cargoversion mit zwei Kettenblättern anbieten.

>>> http://www.haberstock-mobility.com/de/produkte/schlumpf-getriebe/schlumpf-downloads.html

>> Jo, ich weiß. Diese Version ist nur standardmäßig mit 27 und 38 Zähnen
>> ausgestattet. Ich hätte jedoch gern 27 und 44 oder 27 und 46. Wäre auch
>> noch zu klären, wie bzw. ob das überhaupt geht.

> Soweit ich sehe verwenden die in der Regel einen Kettenblattstern für
> Fünfarmblätter mit Lochkreis 110mm. Von daher sollten 44 oder 46 Zähne
> kein Problem sein.

Vom Blatt her nicht, da sie ohnehin bis 53 o. 54 Zähne anbieten, aber
möglicherweise ist es wg. des großen Unterschiedes bei der Anzahl der Zähne
bzgl. der Schaltbarkeit ein Problem. Mal sehen.

> Was mir an der Variante mit zwei Kettenblättern auffällt ist die
> Tatsache, dass das kleine Blatt außen und das große innen liegt.

Das hätte ich auch gern andersherum, wenn möglich.

> Mit
> herkömmlichem Umwerfer wird man das wohl kaum geschaltet kriegen. Weißt
> du wie die das Umwerferproblem gelöst haben?

Nee. Hatte ich hier schon mal angefragt, wußte aber niemand.

> Der Kettenschräglauf dürfte auch relativ groß sein.

Das glaube ich jetzt nicht unbedingt bzw. das kann man ja sicher besser
passend montieren als mit 3 Blättern.

Andi

--
"Für 53% der Frauen ist der Humor des Partners wichtiger als sein Geld.
Und die restlichen 47% sitzen in 'nem Porsche und lachen über solche
Umfragen."
Simone Solga

Alexander Ausserstorfer

unread,
Dec 25, 2011, 2:17:58 AM12/25/11
to
In message <20111206192223.394afe81@phIIapt2sid>
Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> wrote:

>Klaus Herzberg schrieb:
>
>>ich bin kuerzlich ein MTB mit 11-Gang Alfine gefahren. Allerdings nur
>>in der Ebene.
>>
>>Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
>>Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
>>anfuelte.
>>
>>Hintergrund:
>>Ich suche ein Rad fuer meine Freundin. Ziel: Radtour mit Gepaeck.
>>Aufgrund des Preises faellt eine Rohloff wie bei mir aus.
>
>Kommt auf die Steigung und das Gewicht des Gepäcks an. Wirklich
>bergtauglich finde ich auch die Rohloff nicht.

Ich persönlich finde dagegen die Rohloff am Berg einer Kettenschaltung
überlegen. Zumindest, was das Hochfahren und das Schalten betrifft.

Die Rohloff ist so ausgelegt, dass sie sehr schnell und auch im Stand
schaltet (Speedhub, doppelter Seilzug). D. h. während man bei einer
Kettenschaltung immer etwas Schwung braucht, um die Kette von einem
Zahnrad aufs andere zu bewegen (und das natürlich möglichst ohne
Belastung), entfällt dieser Vorgang bei der Rohloff völlig. Der
Schaltvorgang geschieht rein durch die beiden Seilzüge, welche mit dem
Drehgriff bewegt werden.

Bei mir klemmen allerdings noch immer manchmal beim Umschalten die Gänge
bzw. kommt kurz mal ein falscher Gang rein. Allerdings wurde die Rohloff
auch erst Mitte September in mein Rad eingebaut. Seitdem bin ich 2133 km
mit ihr gefahren. Auch neige ich noch immer dazu, die nicht mehr
vorhandenen Firerapid-Hebel drücken zu wollen. Aber das liegt mehr an
mir.

Was das Runterfahren betrifft: Der Entfaltungs- oder Übersetzungsbereich
der Rohloff ist nicht so groß wie die einer
leistungsfähigen Kettenschaltung (27-fach). Irgendwo fehlt dann ein
Bereich. Bei mir sind das die höheren Gänge. Ab einer Geschwindigkeit
von 35 km/h kann ich kaum noch mittreten.

Außerdem geht _zumindest bei mir_ die Rohloff recht schwer. Sie bremst
den Reifen im Freilauf gut ab. Eine Kettenschaltung geht hier viel
leichter. Bei meiner Rohloff werden selbst im Freilauf die Pedalen
ständig mitgeschliffen; sie drehen sich gar lustig, wenn man bei einer
Abfahrt die Füße hochnimmt. Soll heißen: Ein Rad mit Kettenschaltung
läuft leichter. Wenigstens meiner Erfahrung nach.

Dafür aber ist das Schalten mit der Rohloff wetterunabhängig und
funktioniert eigentlich immer; auch im Tiefschnee, wo es mit einer
Kettenschaltung erfahrungsgemäß immer Probleme und Einschränkungen gab.

A.

--
RISC OS since 1994
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/

Alexander Ausserstorfer

unread,
Dec 25, 2011, 2:00:50 AM12/25/11
to
In message <9k6ps4...@mid.individual.net>
Klaus Herzberg <klaush...@googlemail.com> wrote:

>Hallo,
>ich bin kuerzlich ein MTB mit 11-Gang Alfine gefahren. Allerdings nur in
>der Ebene.
>
>Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
>Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
>anfuelte.
>
>Hintergrund:
>Ich suche ein Rad fuer meine Freundin. Ziel: Radtour mit Gepaeck.
>Aufgrund des Preises faellt eine Rohloff wie bei mir aus.
>
>Wie sind hier evtl. vorhandene praktische Erfahrungen?

Ich persönlich habe inzwischen zwar die Rohloff drin (vorher 27 Shimano
LX), laufe aber auf weiteren Strecken (bis 130 km Strecke) grundsätzlich
nahezu jeden längeren Berg rauf, um andere Muskelpartien zu beanspruchen
und mich zu erholen sowie einen Muskelkater zu vermeiden. Deshalb
brauche ich persönlich den Übersetzungsbereich der Rohloff und
vermutlich auch einer 11-Gang Alfine nicht.

Thomas Paulsen

unread,
Dec 25, 2011, 5:32:31 AM12/25/11
to
Alexander Ausserstorfer schrieb:

>In message <20111206192223.394afe81@phIIapt2sid>
> Thomas Paulsen <kr5...@gmx.de> wrote:
>
>>Klaus Herzberg schrieb:
>>
>>>ich bin kuerzlich ein MTB mit 11-Gang Alfine gefahren. Allerdings nur
>>>in der Ebene.
>>>
>>>Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
>>>Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
>>>anfuelte.
>>>
>>>Hintergrund:
>>>Ich suche ein Rad fuer meine Freundin. Ziel: Radtour mit Gepaeck.
>>>Aufgrund des Preises faellt eine Rohloff wie bei mir aus.
>>
>>Kommt auf die Steigung und das Gewicht des Gepäcks an. Wirklich
>>bergtauglich finde ich auch die Rohloff nicht.
>
>Ich persönlich finde dagegen die Rohloff am Berg einer Kettenschaltung
>überlegen. Zumindest, was das Hochfahren und das Schalten betrifft.

Hochfahren: kommt auf den Berg an
Zum Schalten schreibst du weiter unten...

>Die Rohloff ist so ausgelegt, dass sie sehr schnell und auch im Stand
>schaltet (Speedhub, doppelter Seilzug). D. h. während man bei einer
>Kettenschaltung immer etwas Schwung braucht, um die Kette von einem
>Zahnrad aufs andere zu bewegen (und das natürlich möglichst ohne
>Belastung), entfällt dieser Vorgang bei der Rohloff völlig.

(Ein großer Vorteil, unbenommen.)

...dies:
>Bei mir klemmen allerdings noch immer manchmal beim Umschalten die
>Gänge bzw. kommt kurz mal ein falscher Gang rein.

rraaaatz-plonk. Kenne ich leider auch.

>Allerdings wurde die Rohloff auch erst Mitte September in mein Rad
>eingebaut. Seitdem bin ich 2133 km mit ihr gefahren.

Bei mir ist die Nutzung bisher ähnlich. Ich hoffe ja, dass sich das
Schaltverhalten nach weiteren Mm bessert.

>Auch neige ich noch immer dazu, die nicht mehr vorhandenen
>Firerapid-Hebel drücken zu wollen. Aber das liegt mehr an mir.

Ich habe eher das Problem, öfter mit dem Kettenschaltungs-Upright
anzuhalten, ohne vorher herunterzuschalten

>Was das Runterfahren betrifft: Der Entfaltungs- oder
>Übersetzungsbereich der Rohloff ist nicht so groß wie die einer
>leistungsfähigen Kettenschaltung (27-fach). Irgendwo fehlt dann ein
>Bereich. Bei mir sind das die höheren Gänge. Ab einer Geschwindigkeit
>von 35 km/h kann ich kaum noch mittreten.

Wie groß ist bei dir die Entfaltung?
Hier sind es etwa 1,60m mit 622-Laufrädern. Ich hätte sogar bei 78 km/h
noch bisschen mitgetreten, wenn die Straße nicht so holprig gewesen
wäre. Aber frage mich nicht nach u/min.

>Außerdem geht _zumindest bei mir_ die Rohloff recht schwer. Sie bremst
>den Reifen im Freilauf gut ab.

Solang sich die Felge ungestört weiterdreht... *scnr*

>Bei meiner Rohloff werden selbst im Freilauf die Pedalen ständig
>mitgeschliffen; sie drehen sich gar lustig, wenn man bei einer Abfahrt
>die Füße hochnimmt.

Laut Rohloff-Webseite reduziert sich das nach längerer Benutzung der
Nabe. Bei mir ist ein Chainglider verbaut, der dieses Verhalten etwas
mindert.

>Soll heißen: Ein Rad mit Kettenschaltung läuft leichter. Wenigstens
>meiner Erfahrung nach.

MMn ist der Unterschied vernachlässigbar.

>Dafür aber ist das Schalten mit der Rohloff wetterunabhängig und
>funktioniert eigentlich immer; auch im Tiefschnee, wo es mit einer
>Kettenschaltung erfahrungsgemäß immer Probleme und Einschränkungen gab.

+1

Thomas

Ulli Horlacher

unread,
Dec 25, 2011, 1:22:10 PM12/25/11
to
Alexander Ausserstorfer <bavari...@chiemgau-net.de> wrote:

> Kettenschaltung immer etwas Schwung braucht, um die Kette von einem
> Zahnrad aufs andere zu bewegen (und das natürlich möglichst ohne
> Belastung)

Gute Kettenschaltungen kann man unter Volllast schalten. Auch am Tandem.


> entfällt dieser Vorgang bei der Rohloff völlig. Der Schaltvorgang
> geschieht rein durch die beiden Seilzüge, welche mit dem Drehgriff bewegt
> werden.

Dafuer kann man die schlecht bis gar nicht unter Last schalten. Ich fahr
aber viel oefters beim Schalten, als dass ich dabei stehe. Deshalb ist
Schaltkomfort im Stehen fuer mich irrelevant.


> Was das Runterfahren betrifft: Der Entfaltungs- oder Übersetzungsbereich
> der Rohloff ist nicht so groß wie die einer
> leistungsfähigen Kettenschaltung (27-fach). Irgendwo fehlt dann ein
> Bereich. Bei mir sind das die höheren Gänge. Ab einer Geschwindigkeit
> von 35 km/h kann ich kaum noch mittreten.

Ich komm bis auf 70 km/h mit meiner Kettenschaltung.


> Dafür aber ist das Schalten mit der Rohloff wetterunabhängig und
> funktioniert eigentlich immer; auch im Tiefschnee, wo es mit einer
> Kettenschaltung erfahrungsgemäß immer Probleme und Einschränkungen gab.

Bei mir noch nie und ich fahre VIEL im Schnee.


--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Ulli Horlacher

unread,
Dec 25, 2011, 1:40:37 PM12/25/11
to
Alexander Ausserstorfer <bavari...@chiemgau-net.de> wrote:

> LX), laufe aber auf weiteren Strecken (bis 130 km Strecke) grundsätzlich
> nahezu jeden längeren Berg rauf, um andere Muskelpartien zu beanspruchen
> und mich zu erholen sowie einen Muskelkater zu vermeiden.

Ich erhole mich durch Pause machen und nicht dadurch ein sperriges Fahrrad
muehsam den Berg hochzuschieben.

Muskelkater bekommen nur ungeuebte Wenigfahrer. Mit etwas mehr und
regelmaessiges Radfahren bekommst du keines mehr. Ich hatte meinen letzten
Fahrrad-induzierten Muskelkater vor ungefaehr 30 jahren.

Helmut Springer

unread,
Dec 25, 2011, 1:57:30 PM12/25/11
to
Ulli Horlacher <fram...@tandem-fahren.de> wrote:
> Muskelkater bekommen nur ungeuebte Wenigfahrer.

Stimmt so pauschal nicht.


> Ich hatte meinen letzten Fahrrad-induzierten Muskelkater vor
> ungefaehr 30 jahren.

Du faehrst halt nicht intensiv genug an und ueber der
Nachhaltigkeitsgrenze. Ist auch nicht so, dass man das machen
sollte, letztlich ist eine Ueberlastung der Muskeln. Aber man kann
das immer, egal wie fit man ist, es wird halt schwerer.

--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Andreas Víehríg

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Dec 26, 2011, 7:00:27 AM12/26/11
to
Alexander Ausserstorfer schrieb:
> In message <20111206192223.394afe81@phIIapt2sid>

>> Kommt auf die Steigung und das Gewicht des Gepäcks an. Wirklich
>> bergtauglich finde ich auch die Rohloff nicht.

> Ich persönlich finde dagegen die Rohloff am Berg einer Kettenschaltung
> überlegen. Zumindest, was das Hochfahren und das Schalten betrifft.

Für das "Hochfahren" ist die zurückgelegte Wegstrecke pro Kurbelumdrehung
zuständig. Es ist bekannt, daß die Speedhub genau an dem Punkt ihre größten
Schwächen hat. In ihrem ersten Gang legt man mit der Speedhub mit
26"-Laufrädern ca. 1,44 m zurück. Das entspricht bei einer Kettenschaltung
24 Zähnen vorn und 34 Zähnen hinten.

Mit 24 Zähnen vorn würde ich allerdings bestenfalls versuchen, kleine
Hügelchen hochzufahren. Für echte Steigungen mit 15% und mehr bricht man
sich damit einen ab. /Richtige/ MTBs haben deshalb ja auch ein 22er Blatt.
Und dieses ersetzen Leute, die *Berge* *hochfahren* wollen, auch recht bald
durch ein 20er.

Das gilt wohlgemerkt für 26"-Lauräder. Sind die Räder größer, wird das
Problem entsprechend größer. Und es gilt außerdem nur für den Part *ohne*
Gepäck. Mit Campinggepäck o. ä. sucht man Entfaltungen von 1 m oder
weniger.

Die Speedhub hat zweifellos ihre Vorteile, keine Frage, für *Berge* aber
ganz sicher *nicht*, zumal Rohloff ja verbietet, daß man das Kettenblatt so
verkleinert (oder das hintere Ritzel so vergrößert), daß man zu einer
Kettenschaltung mit 20 vo. / 34 hi. auch nur halbwegs konkurrenzfähig wäre.

> [...]

> Dafür aber ist das Schalten mit der Rohloff wetterunabhängig und
> funktioniert eigentlich immer; auch im Tiefschnee, wo es mit einer
> Kettenschaltung erfahrungsgemäß immer Probleme und Einschränkungen gab.

Ach, ich habe auch bei Eis und Schnee beim Schalten mit Kettenschaltung
recht wenig Probleme. Sich ansetzendes Eis oder so wird durch das
Drehmoment recht bald weggesprengt. Schaltschwierigkeiten durch vereiste
Bowdenzüge sind hingegen ein Zeichen fehlender Wartung/Pflege, und das kann
man ja ändern.

Andi

--
"Ein Herz für Tiere? Ja, natürlich habe ich ein Herz für Tiere! - Aber
nicht nur ein Herz, sondern auch Töpfe, Pfannen, Gewürze usw. ..."

Günter Grünwald in "Grünwalds Freitagscomedy"

Andreas Víehríg

unread,
Dec 26, 2011, 7:07:40 AM12/26/11
to
Alexander Ausserstorfer schrieb:

> Ich persönlich habe inzwischen zwar die Rohloff drin (vorher 27 Shimano
> LX), laufe aber auf weiteren Strecken (bis 130 km Strecke) grundsätzlich
> nahezu jeden längeren Berg rauf...

Ah, so ist das. Auf *diese* Weise ist die Rohloff am Berg *natürlich*
/überlegen/. So wird dann verständlich, was Du in
<f5f0014...@bavariasound.chiemgau-net.de> schriebst:

| Ich persönlich finde dagegen die Rohloff am Berg einer Kettenschaltung
| überlegen. Zumindest, was das Hochfahren und das Schalten betrifft.

*gg*

Andi

--
Im Videotext des Privatfernsehens werden die Folgen der Globalisierung noch
wahrhaft allgemeinverständlich aufbereitet: "DAS MÜSSEN SIE HEUTE WISSEN:
Merkel: Schwierige Zeiten kommen.115
Paris Hilton hält Hausschwein....137"

Matthias Frank

unread,
Dec 26, 2011, 8:00:27 AM12/26/11
to
Am 25.12.2011 08:00, schrieb Alexander Ausserstorfer:
> In message<9k6ps4...@mid.individual.net>
> Klaus Herzberg<klaush...@googlemail.com> wrote:
>
>> Hallo,
>> ich bin kuerzlich ein MTB mit 11-Gang Alfine gefahren. Allerdings nur in
>> der Ebene.
>>
>> Mein Eindruck war, dass die kleinste (?) Uebersetzung bei groesseren
>> Steigungen nicht aussreichen wird, sich also vergleichweise "schwer"
>> anfuelte.
>>
>> Hintergrund:
>> Ich suche ein Rad fuer meine Freundin. Ziel: Radtour mit Gepaeck.
>> Aufgrund des Preises faellt eine Rohloff wie bei mir aus.
>>
>> Wie sind hier evtl. vorhandene praktische Erfahrungen?

MAn kann bei einer Nabenschaltung auch das Kettenblatt und
/oder das Ritzel ändern und bekommt damit einen anderen
Übersetzungsbereich. Wenn man den in Richtung berggängigkeit
vercschiebt fehlen aber die Gänge am anderen Ende.

Für Radtour mit Gepäck und wenn man nicht nur in der norddeutschen
Tiefebene fährt würde ich die oben genannte Schaltung nicht kaufen,
sondern 3fach Kettenschaltung. Zumal wenn ihr dann mal viel fahrt
und sie fitter wird, fehlen ihr einfach irgendwann die schnellen Gänge,
und es macht einfach keinen Spass mehr.

Manfred Albat

unread,
Dec 26, 2011, 11:09:23 AM12/26/11
to
Am 26.12.2011 14:00, schrieb Matthias Frank:

> MAn kann bei einer Nabenschaltung auch das Kettenblatt und
> /oder das Ritzel ändern und bekommt damit einen anderen
> Übersetzungsbereich. Wenn man den in Richtung berggängigkeit
> vercschiebt fehlen aber die Gänge am anderen Ende.

Man kann auch Nabenschaltungen mit mehreren Kettenblättern
zugleich benutzen...

--
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zählt!

Message has been deleted

Markus Schaub

unread,
Dec 26, 2011, 2:56:48 PM12/26/11
to
Thomas Paulsen schrieb:
> Alexander Ausserstorfer schrieb:
>>Bei meiner Rohloff werden selbst im Freilauf die Pedalen ständig
>>mitgeschliffen; sie drehen sich gar lustig, wenn man bei einer Abfahrt
>>die Füße hochnimmt.
>
> Laut Rohloff-Webseite reduziert sich das nach längerer Benutzung der
> Nabe. Bei mir ist ein Chainglider verbaut, der dieses Verhalten etwas
> mindert.

Tut es, aber sehr langsam. Mit Chainglider dreht sich die Kurbel bei
meinem Rad nicht mehr mit. Ohne allerdings schon. Kann sein, dass sich
das nach 50 Mm ganz gibt, nach 20 ist es jedenfalls noch nicht weg.

Markus

Christoph Schneegans

unread,
Dec 26, 2011, 3:14:36 PM12/26/11
to
Andreas Víehríg schrieb:

> Die Speedhub hat zweifellos ihre Vorteile, keine Frage, für
> *Berge* aber ganz sicher *nicht*, zumal Rohloff ja verbietet, daß
> man das Kettenblatt so verkleinert (oder das hintere Ritzel so
> vergrößert), daß man zu einer Kettenschaltung mit 20 vo. / 34 hi.
> auch nur halbwegs konkurrenzfähig wäre.

-v, bitte. Ich liebäugele mit einer Speedhub und hatte eigentlich
gehofft, die 14 Gänge durch Wahl von Kettenblatt und Ritzel nach
eigenem Ermessen in den gewünschten Übersetzungsbereich verschieben
zu können.

--
<http://schneegans.de/usenet/mids/> · Postings verlinken

Thomas Paulsen

unread,
Dec 26, 2011, 5:05:52 PM12/26/11
to
Christoph Schneegans schrieb:

>Andreas Víehríg schrieb:
>
>> Die Speedhub hat zweifellos ihre Vorteile, keine Frage, für
>> *Berge* aber ganz sicher *nicht*, zumal Rohloff ja verbietet, daß
>> man das Kettenblatt so verkleinert (oder das hintere Ritzel so
>> vergrößert), daß man zu einer Kettenschaltung mit 20 vo. / 34 hi.
>> auch nur halbwegs konkurrenzfähig wäre.
>
>-v, bitte.

http://www.rohloff.de/de/service/faq/faq_details/archive/2005/11/july/article/Kleinste_zulaessige_Kettenuebersetzungen_der_Rohlo/index.html

hth
Thomas

Andreas Víehríg

unread,
Dec 26, 2011, 5:07:32 PM12/26/11
to
Christoph Schneegans schrieb:
> Andreas Víehríg schrieb:

>> Die Speedhub hat zweifellos ihre Vorteile, keine Frage, für
>> *Berge* aber ganz sicher *nicht*, zumal Rohloff ja verbietet, daß
>> man das Kettenblatt so verkleinert (oder das hintere Ritzel so
>> vergrößert), daß man zu einer Kettenschaltung mit 20 vo. / 34 hi.
>> auch nur halbwegs konkurrenzfähig wäre.

> -v, bitte. Ich liebäugele mit einer Speedhub und hatte eigentlich
> gehofft, die 14 Gänge durch Wahl von Kettenblatt und Ritzel nach
> eigenem Ermessen in den gewünschten Übersetzungsbereich verschieben
> zu können.

Guckst Du:
<http://www.rohloff.de/de/service/faq/faq_details/archive/2005/11/july/article/Kleinste_zulaessige_Kettenuebersetzungen_der_Rohlo/index.html>
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