Joerg wrote:
> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Patrick Kibies wrote:
>>>> Joerg wrote:
>>>>
>>>>> Hallo Leute,
>>>>>
>>>>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager
>>>>> total ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht.
>>>> Dann war vorher schon was im Busch. Vielleicht fährst Du schon
>>>> länger mit Schrot- statt Kugellagern?
>>>>
>>> Kann sein, aber unwahrscheinlich. Ich hatte vor kurzem beide
>>> Schlaeuche gleichzeitig geschrottet und nach dem Wechsel liefen
>>> beide Raeder ohne Spiel und wie Sahne.
>>
>> Hmmmm. Hat das Fahrrad Regen abbekommen oder wurde durch einen Bach
>> gefurtet?
>>
>
> Regen bekommt es so gut wie nie ab und es steht bei Nichtbenutzung
> immer in der Garage.
Das ist schonmal gut. Ich meinte auch eher einen Absuff der Lager als
ein Bisschen niesel.
> Gefurtet habe ich es (im Gegensatz zu meinem
> Auto) auch noch nicht. Aber wir haben sehr staubige Lehmboeden auf
> manchen Strecken. Nach vielen Fahrten ist die untere Haelfte des
> Fahrrads roetlich braun verstaubt.
Mit dem Gartenschlauch malträtiert?
>>
>>>> Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass vor allem die Konen gelitten
>>>> haben. Aber wie man so ein Lager einstellt weißt Du ja von der
>>>> Ente.
>>>>
>>> Wobei die das nicht oft brauchte. Was mir damals schon auffiel war,
>>> dass selbst nach dem Kauf eines hochwertigen Fahhrads die recht
>>> betagte Ente weniger Reparaturkosten verursachte als das Fahrrad.
>>
>> Hmmm. Dafür fragt das Fahrrad nicht nach Steuer, Versicherung und
>> Kraftstoff.
>>
>
> Oh, das habe ich mal wissenschaftlich gemessen :-)
Oha.
> Von der Aachener Gegend zu meinen Eltern ins Bergische Land und
> sonntags zurueck. Die "Spritkosten" lagen beim Fahrrad mindestens
> doppelt so hoch wie beim Auto. Nur dass der Treibstoff beim Fahrrad
> eine Schaumkrone hatte, gekuehlt war und in Glaesern serviert wurde.
Tja. Wenn du auch unbedingt außerhaus Gerstenkaltschale nehmen musst.
Und das aus dem Glas... Bei mir liegt der Fall anders: Zu dick bin ich
eh, also ist die Energie kostenlos, oder noch fieser gerechnet:
Gespartes Fitnessstudio (nicht, dass ich sowas je von innen gesehen
hätte. Sport ist mir zuwider). Getrunken wird Wasser. Auf 100 km je nach
Witterung 3-5 Liter. 3 Liter Mineralwasser kosten beim Aldidlpennetto
runde 40 ct. Dazu kommen Kosten für's Fahrrad, Anschaffung und
Aufrüstung mit SON, Edelux und Müller mitgerechnet, von 14,19 ct/km
(Rad gefahren seit April, stand vom 3.11., jeweils d.J.), also nochmal
14,19 € für 100 km (eija!) macht unterm Strich die Strecke für <15 €.
Und da sind ALLE kosten mit drin, die das Fahrzeug betreffen.
Nehmen wir jetzt an, ich hätte statt des gebrauchten Radius Dino einen
gebrauchten Golf für den zehnfachen Preis, also ca. 4 k€ gekauft, die
Kilometerleistung wäre ähnlich. Der braucht auf hundert Kilometer bei
meiner Fahrweise sicher seine 6,5 Liter Super zu je ca. 1,55. Das wären
seitdem also etwa 470 € Sprit gewesen (4657 km), eine jährliche Steuer
von rund 100 € seit mitte April sind 216/365 Tagen vergangen, das wäre
ein Anteil von nochmal etwa 60 €, alle zwei Jahre TÜV für rund 100 €
das sind nochmal anteilig 30 €. Ölwechsel und Filter jährlich, macht
nochmal ca 30 € für den betrachteten Zeitraum (Arbeitszeit als Vergnügen
gerechnet!) und die Versicherung schlüge bei mir ca 350 € im Jahr zu
Buche, anteilig also etwa 210 €.
Summe: 4000 + 470 + 60 + 30 + 30 + 210 = 5200 € = 1,11 € / km oder
111,65. Reifen sind noch nicht gerechnet.
Das Ganze rechnen wir jetzt nochmal ohne Anschaffung nur für laufende
Kosten:
1200 € für den Golf 25,77 € / 100 km
151 € (inkl. neuer Reifen, neuer Kurbel, neuem Tretlager, Kette, Ritzel,
Umrüstung auf Halfstep, neuer Züge, Getränkehalter, dem Restwert der vom
Vorgängerrad übernommenen Pedalen) für das Dino: macht das, die 0,4 €
für Wasser berücksichtigt: 3,64 € für 100 km. Ich bin mal gespannt, wie
lange ich das Rad fahren muss, um unter 10 ct /100 km inkl. Anschaffung
zu kommen.
Bleibt noch der massiv unterschiedliche Zeitaufwand. Diese Rechnung muss
nicht bis auf 10 % genau sein, aber die Größenordnung wird deutlich.
>
> Die benutzten Strassen wurden von den Autofahrern freundlicherweise
> finanziert.
Öhhhh. Nö. Die Straßen werden aus Steuergeldern gebaut, nicht aus
Mitteln, die ausschließlich Autofahrer aufbringen. Wenn ich Fahrradteile
kaufe, dann finanziere ich über die Mehrwertsteuer genauso auch die
Straßen mit. Wenn ich Wurst kaufe auch.
>
>>
>>
>>> Bei
>>> aehnlicher Kilometerleistung. Wenn das so weitergeht, kommt mein MTB
>>> locker ueber 20c pro Kilometer.
>>
>> Da sind meine Fahrräder aber deutlich günstiger. Anschaffung
>> mitgerechnet.
>>
>
> War frueher auch so, in D und NL. Aber hier nicht mehr, manche
> Strecken sind vermutlich zu heftig, selbst fuer MTB. Das Problem ist,
> wenn man eine unbefestigte Strasse hat wie am Mittwoch, die teilweise
> weggewaschen ist und dann wegen Zeitmangel was schnell da
> durchpruegelt. Das hat das MTB nicht ausgehalten.
Hmmm. Ich bin ja fast geneigt dir "" für "MTB" zu spendieren. Ein MTB
verkraftet schlimmeres als das, was man noch "Straße" nennen will.
>>
>>> Kommentar eines Fahrers mit Edel-MTB:
>>> "Achse verbogen? Ist voellig normal hier". Der Bike Shop will $25
>>> plus Montage, ich kriege die Achse nicht mehr raus.
>>
>> Ufff. Mit Montage halte ich das in EUR für einen überaus fairen Preis
>> (habe das bei meinem FHdgM letztens auch mitbekommen, dass er das für
>> den Ersatz einer gebrochenen Achse einer Schraubkranznabe haben
>> wollte).
>
>
> Das war ohne Montage.
Ja. Deshalb schrieb ich ja auch, dass ich einen ähnlichen Preis
(allerdings in harten Eurinos :P) MIT Montage gehört habe.
>
>
>> Ist die Achse denn so übel krumm, dass die Konen nicht mehr abgehen?
>> Keine Flex im Haus?
>>
>
> Abflexen koennte ich, aber die Achse ist dermassen krumm, dass sie
> danach mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch die Nabe geht. Und
> dann muesste man wegbohren oder fraesen. Die Knicke sind in den
> Lagern.
Übel.
>>
>>
>>> Ja, altes Fett komplett raus und mit Alkohol reinigen hatte ich
>>> immer gemacht. Aber diesmal muss es der Bike Shop tun, weil die
>>> Achse nicht mehr rausgeht.
>>>
>>> Ich wuenschte, es gaebe MTBs mit >20mm Achsen und richtig fetten
>>> Lagern, zumindest hinten.
>>
>> Ist nicht nötig. Ich habe am MTB vorne eine 20mm Steckachse, dort
>> sind inzwischen wohl eher 15mm üblich. Das sind idR Hohlachsen. Und
>> die 9mm Schnellspannhohlachsen halten auch eine ganze Menge aus. Ich
>> nehme an, dass Dir eine Vollachse verbogen ist. Für hinten gibt es
>> AFAIK auch 10 mm Steckachsen.
>>
>
> Ja, ist eine Vollachse. 20mm waere natuerlich super, packt mein Rahmen
> aber nicht, dafuer muesste erst was angeschweisst werden.
Steig auf eine Schnellspannachse um. Die halten DEUTLICH mehr aus. 20 mm
Steckachse für hinten ist mir nicht bekannt.
>>
>>> Der normale Kram ist einfach zu fimschig
>>> fuer echte Gelaenderitte, und die muss man hier fast zwangslauefig
>>> machen, wenn man Umwege vermeiden moechte.
>>
>>
>> Also meine XT, die ich mal auf eine gehärtete Stahlvollachse umgebaut
>> habe, macht mir da keinen Kummer. Und die Deore, dich ich vorher mit
>> Schnellspannachse gefahren bin, hat auch gehalten. Da haben sich nur
>> die Konen nach einem Jahr am Dreckrad verabschiedet. Und dieses
>> Fahrrad wurde schon eine Menge mit dem Ziel "Airtime" bewegt.
>> Allerlei Zeug hat da aufgegeben (Pedalgewinde aus der Kurbel
>> gerissen, 10 Speichen gerissen und Felge deformiert, Bremsschläuche
>> abgerissen, Bremsgriffe demoliert, verschraubte Lenkergriffe, denen
>> die Schellen in einer heftigen Landung rissen, gefetzte Ketten,
>> gefaltenes Kettenblatt [ungut von einem Buchenstamm abgerutscht und
>> das Blatt in selbigem versenkt]), aber die Achsen nie. Also würde ich
>> mal fragen, ob es auch gehärtete Achsen gibt.
>
>
> Werde ich auf jeden Fall machen. Du scheinst ja auch in rauheren
> Gefilden rumzufahren,
Als Schüler habe ich meine Wochenenden gerne hier:
http://www.youtube.com/watch?v=lmW3lp-WVPs
und hier:
http://www.edg-mountainbike-arena.de/
verbracht.
Leider haben sie auf dem Deusenberg die ordentliche Strecke abgerissen.
Gerade wenn man mal ne Landung nicht richtig hinbekommt, kriegt das
Material was mit. Und das nicht zu knapp. Kettenschlösser der Sorte
PowerLink waren ein nogo, die haben sich zu oft in den Landungen
geöffnet. BoxGuide (Kettenführung) ist hingegen Pflicht, sonst wirft es
Dir zu oft die Kette vom Blatt.
> das ermutigt schonmal. Deore hat ja auch recht
> duenne Achsen.
Jo, 9mm halt.
Bei mir ist es ein Hardtail. Also nur ca. 13 cm Federweg vorn. Hinten
starr.
> und
> meine Bandscheiben nicht mehr so fit sind.
Federn sollen die Knie ;)
> Das Problem hier sind aus
> dem Weg nach oben ragende dicke Felsbrocken, die recht ploetzlich
> auftauchen. Manchmal ist nichtmal Zeit, etwas aus dem Sattel zu
> steigen. Deshalb habe ich hinten vermutlich auch wieder einen
> Quetschplatten, aber muss nur alle 2-3 Tage aufpumpen, das geht noch.
Hierzulande heißen die Dinger Snakebite. Es entstehen meist nämlich zwei
Löcher im Abstand der Felgenbreite.
viele Grüße
Patrick