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Welches Fett fuer MTB Nabenlager?

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Joerg

unread,
Nov 14, 2013, 1:58:32 PM11/14/13
to
Hallo Leute,

Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht. Die "Strasse"
war erheblich ekliger als sie im Luftbild aussah, ich hatte es etwas
eilig und das hat das MTB wohl nicht gut abgekonnt. Als wieder Asphalt
kam .. phssssiiiieeee .. pfiff die Hinterbremse ihr uebliches Lied, ohne
dass ich den Hebel zog. Ich hoffe, die Achsen und die Lagerschalen haben
ueberlebt. Musste die Bremskloetzchen unterwegs lockern, um wenigstens
im Schleichgang nach Hause zu kommen, ohne dass es nach verbranntem
Gummi stinkt. Ein hinteres ist nun allerdings hin. Schon wieder was zu
flicken ... *GRMPF*

Da ich jetzt nur noch per Auto in die Stadt kaeme, ich habe aus alten
Tagen (30 Jahre her ...) noch zwei Toepfchen Kugellagerfett vom meinem
Fahrradhaendler in NL, das hier:

http://www.kroon-oil.com/nl/producten/catalogus/seg_fiets/krgr/127/fiets/kroon-oil-vetten/kogellagervet/

Eigentlich fuer Tretlager gedacht, wo ich damals regen Verschleiss
hatte, der sich nur durch alle paar Monate neu fetten reduzierte. Kann
man das nehmen? Wenn nicht, welche Art Fett nehmt Ihr so?

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Joerg

unread,
Nov 14, 2013, 9:31:35 PM11/14/13
to
Ist wohl doch zu spaet und das Hinterrad muss zum Fahrradladen. Die
Achse ist heftig verbogen und die Kontermutter zum Freimachen der Lager
geht ums Verplatzen nicht runter.

Hermann Stróbel

unread,
Nov 15, 2013, 2:04:46 AM11/15/13
to
Joerg schrieb am Thu, 14 Nov 2013 10:58:32 -0800:

> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht. Die "Strasse"
> war erheblich ekliger als sie im Luftbild aussah, ich hatte es etwas
> eilig und das hat das MTB wohl nicht gut abgekonnt. Als wieder Asphalt
> kam .. phssssiiiieeee .. pfiff die Hinterbremse ihr uebliches Lied, ohne
> dass ich den Hebel zog. Ich hoffe, die Achsen und die Lagerschalen haben
> ueberlebt. Musste die Bremskloetzchen unterwegs lockern, um wenigstens
> im Schleichgang nach Hause zu kommen, ohne dass es nach verbranntem
> Gummi stinkt. Ein hinteres ist nun allerdings hin. Schon wieder was zu
> flicken ... *GRMPF*

Im konkreten Fall würde ich da keine Wissenschaft draus machen, sondern
halt ein Fett nehmen, was greifbar ist. Hauptsache, es ist nicht zu fest
und nicht zu dünn.

Ansonsten würde ich mich von solchem Zeug mit diesen Konuslagern
verabschieden und Naben hernehmen, in denen Industrielager verbaut sind.
Dann wechselt man im Bedarfsfall einfach ebenjene Industrielager.

Ob es jedoch in Deiner Gegend vielleicht besser ist, einfach genügend
Billignaben samt gutem Zentrierständer ins Regal zu legen, mußt halt Du
entscheiden.

--
-
°

Volker Bartheld

unread,
Nov 15, 2013, 4:59:13 AM11/15/13
to
Hallo!

>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
>> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge)

On Thu, 14 Nov 2013 18:31:35 -0800, Joerg wrote:
> Ist wohl doch zu spaet und das Hinterrad muss zum Fahrradladen. Die
> Achse ist heftig verbogen und die Kontermutter zum Freimachen der Lager
> geht ums Verplatzen nicht runter.

Bei Deinem Nutzungsprofil solltest Du ernsthaft über Radlager mit
Rollenkugellagerbestückung (vulgo: "Industrielager") nachdenken,
Abdichtung 2RS, beispielsweise die Hope Pro II Evo [1]. Obendrauf
vielleicht noch eine Staubkappe. Da "gallert" dann so schnell nichts mehr.

Ciao,
Volker

[1] http://www.hopetech.com/page.aspx?itemID=SPG241

--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net
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Hermann Stróbel

unread,
Nov 15, 2013, 6:38:35 AM11/15/13
to
Markus Merkl schrieb am Fri, 15 Nov 2013 12:17:51 +0100:
> Am 15.11.2013 08:04, schrieb Hermann Stróbel:

>> Ansonsten würde ich mich von solchem Zeug mit diesen Konuslagern
>> verabschieden und Naben hernehmen, in denen Industrielager verbaut sind.
>> Dann wechselt man im Bedarfsfall einfach ebenjene Industrielager.

> Dumm nur, wenn dann $Hersteller eine Variante wählt, die man für Geld &&
> viele gute Worte kaum bekommt.

Wenn es Industrielager sind, wird es dann schon auch Lieferanten geben, die
sie beschaffen können. Wenn das dann pro Lager einige EUR statt Cent sind,
ist das immer noch besser, als die Nabe zu wechseln.

--
-
°

Patrick Kibies

unread,
Nov 15, 2013, 7:55:11 AM11/15/13
to
Joerg wrote:

> Hallo Leute,
>
> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht.

Dann war vorher schon was im Busch. Vielleicht fährst Du schon länger
mit Schrot- statt Kugellagern?

> Die "Strasse"
> war erheblich ekliger als sie im Luftbild aussah, ich hatte es etwas
> eilig und das hat das MTB wohl nicht gut abgekonnt. Als wieder Asphalt
> kam .. phssssiiiieeee .. pfiff die Hinterbremse ihr uebliches Lied,
> ohne dass ich den Hebel zog. Ich hoffe, die Achsen und die
> Lagerschalen haben ueberlebt.

Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass vor allem die Konen gelitten
haben. Aber wie man so ein Lager einstellt weißt Du ja von der Ente.


> Musste die Bremskloetzchen unterwegs
> lockern, um wenigstens im Schleichgang nach Hause zu kommen, ohne dass
> es nach verbranntem Gummi stinkt. Ein hinteres ist nun allerdings hin.
> Schon wieder was zu flicken ... *GRMPF*

Hmmmmm.


>
> Da ich jetzt nur noch per Auto in die Stadt kaeme, ich habe aus alten
> Tagen (30 Jahre her ...) noch zwei Toepfchen Kugellagerfett vom meinem
> Fahrradhaendler in NL, das hier:
>
> http://www.kroon-
oil.com/nl/producten/catalogus/seg_fiets/krgr/127/fiets/kroon-oil-
vetten/kogellagervet/
>
> Eigentlich fuer Tretlager gedacht, wo ich damals regen Verschleiss
> hatte, der sich nur durch alle paar Monate neu fetten reduzierte. Kann
> man das nehmen? Wenn nicht, welche Art Fett nehmt Ihr so?


Ich nehme in der Regel ein Schmierfett. Castrol LMX z.B., dass farblich
stark an antibiotische Salbe erinnert. Seitdem ich einen Kraftwagen
habe, dessen Schwenklager und Handbremsseil alle paartausend Kilometer
ein paar Hübe aus der Fettpresse wollen, habe ich billigeres Fett aus
der Kartusche. Das tuts auch am Rad. Wenn die vorher verarbeitete
Fettsorte nicht bekannt ist, sollte alles alte Fett gründlich
ausgewischt werden. Natrium- und lithiumverseifte Fette vertragen sich
wohl nicht. Ich mache meine Naben 1-2 im Jahr auf, schaue mir Konen und
Kugeln an, dann wird das Fett ersetzt, ordentlich eingestellt und alles
ist schick. Bei der Nabe mit RiKuLa geht das halt nicht...


viele Grüße

Patrick
>

Joerg

unread,
Nov 15, 2013, 12:41:29 PM11/15/13
to
Volker Bartheld wrote:
> Hallo!
>
>>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
>>> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge)
>
> On Thu, 14 Nov 2013 18:31:35 -0800, Joerg wrote:
>> Ist wohl doch zu spaet und das Hinterrad muss zum Fahrradladen. Die
>> Achse ist heftig verbogen und die Kontermutter zum Freimachen der Lager
>> geht ums Verplatzen nicht runter.
>
> Bei Deinem Nutzungsprofil solltest Du ernsthaft über Radlager mit
> Rollenkugellagerbestückung (vulgo: "Industrielager") nachdenken,
> Abdichtung 2RS, beispielsweise die Hope Pro II Evo [1]. Obendrauf
> vielleicht noch eine Staubkappe. Da "gallert" dann so schnell nichts mehr.
>

Heute nachmittag ist Termin beim Bike Shop, denn die Achse ist definitiv
hin. Mal sehen was die an Lagern haben. Leider ist die Achse in metrisch
nur etwas ueber 9mm im Durchmesser, das ist einfach zu wenig fuer die
hiesigen Pisten.

Joerg

unread,
Nov 15, 2013, 12:43:47 PM11/15/13
to
Hermann Str�bel wrote:
> Markus Merkl schrieb am Fri, 15 Nov 2013 12:17:51 +0100:
>> Am 15.11.2013 08:04, schrieb Hermann Str�bel:
>
>>> Ansonsten w�rde ich mich von solchem Zeug mit diesen Konuslagern
>>> verabschieden und Naben hernehmen, in denen Industrielager verbaut sind.
>>> Dann wechselt man im Bedarfsfall einfach ebenjene Industrielager.
>
>> Dumm nur, wenn dann $Hersteller eine Variante w�hlt, die man f�r Geld &&
>> viele gute Worte kaum bekommt.
>
> Wenn es Industrielager sind, wird es dann schon auch Lieferanten geben, die
> sie beschaffen k�nnen. Wenn das dann pro Lager einige EUR statt Cent sind,
> ist das immer noch besser, als die Nabe zu wechseln.
>

Oh ja. Habe ich mal bei einem RR Tretlager gemacht. Timken
Industriekugellager. Das hielt dann ueber zwei Jahre statt dem ueblichen
halben. Vielleicht auch laenger, das Rad wurde mir trotz Kettung an ein
heftiges Gelaender geklaut.

Patrick Kibies

unread,
Nov 15, 2013, 12:51:11 PM11/15/13
to
Joerg wrote:


>
> Oh ja. Habe ich mal bei einem RR Tretlager gemacht. Timken
> Industriekugellager. Das hielt dann ueber zwei Jahre statt dem
> ueblichen halben. Vielleicht auch laenger, das Rad wurde mir trotz
> Kettung an ein heftiges Gelaender geklaut.
>

Wie hast Du denn derart viele Tretlager zerlegt? Waren di früher so
mies? Die halten doch normalerweise ähnlich lange wie der Rahmen
drumherum (wenn man nicht wegen irgendwelcher nichtpassenden
Kurbelanschlüssse oder ähnlichem Scheixx ein anderes braucht.)


viele Grüße

Patrick



Joerg

unread,
Nov 15, 2013, 12:52:31 PM11/15/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Hallo Leute,
>>
>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
>> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht.
>
> Dann war vorher schon was im Busch. Vielleicht fährst Du schon länger
> mit Schrot- statt Kugellagern?
>

Kann sein, aber unwahrscheinlich. Ich hatte vor kurzem beide Schlaeuche
gleichzeitig geschrottet und nach dem Wechsel liefen beide Raeder ohne
Spiel und wie Sahne.


>> Die "Strasse"
>> war erheblich ekliger als sie im Luftbild aussah, ich hatte es etwas
>> eilig und das hat das MTB wohl nicht gut abgekonnt. Als wieder Asphalt
>> kam .. phssssiiiieeee .. pfiff die Hinterbremse ihr uebliches Lied,
>> ohne dass ich den Hebel zog. Ich hoffe, die Achsen und die
>> Lagerschalen haben ueberlebt.
>
> Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass vor allem die Konen gelitten
> haben. Aber wie man so ein Lager einstellt weißt Du ja von der Ente.
>

Wobei die das nicht oft brauchte. Was mir damals schon auffiel war, dass
selbst nach dem Kauf eines hochwertigen Fahhrads die recht betagte Ente
weniger Reparaturkosten verursachte als das Fahrrad. Bei aehnlicher
Kilometerleistung. Wenn das so weitergeht, kommt mein MTB locker ueber
20c pro Kilometer. Kommentar eines Fahrers mit Edel-MTB: "Achse
verbogen? Ist voellig normal hier". Der Bike Shop will $25 plus Montage,
ich kriege die Achse nicht mehr raus.


>
>> Musste die Bremskloetzchen unterwegs
>> lockern, um wenigstens im Schleichgang nach Hause zu kommen, ohne dass
>> es nach verbranntem Gummi stinkt. Ein hinteres ist nun allerdings hin.
>> Schon wieder was zu flicken ... *GRMPF*
>
> Hmmmmm.
>
>
>> Da ich jetzt nur noch per Auto in die Stadt kaeme, ich habe aus alten
>> Tagen (30 Jahre her ...) noch zwei Toepfchen Kugellagerfett vom meinem
>> Fahrradhaendler in NL, das hier:
>>
>> http://www.kroon-
> oil.com/nl/producten/catalogus/seg_fiets/krgr/127/fiets/kroon-oil-
> vetten/kogellagervet/
>> Eigentlich fuer Tretlager gedacht, wo ich damals regen Verschleiss
>> hatte, der sich nur durch alle paar Monate neu fetten reduzierte. Kann
>> man das nehmen? Wenn nicht, welche Art Fett nehmt Ihr so?
>
>
> Ich nehme in der Regel ein Schmierfett. Castrol LMX z.B., dass farblich
> stark an antibiotische Salbe erinnert. Seitdem ich einen Kraftwagen
> habe, dessen Schwenklager und Handbremsseil alle paartausend Kilometer
> ein paar Hübe aus der Fettpresse wollen, habe ich billigeres Fett aus
> der Kartusche. Das tuts auch am Rad. Wenn die vorher verarbeitete
> Fettsorte nicht bekannt ist, sollte alles alte Fett gründlich
> ausgewischt werden. Natrium- und lithiumverseifte Fette vertragen sich
> wohl nicht. Ich mache meine Naben 1-2 im Jahr auf, schaue mir Konen und
> Kugeln an, dann wird das Fett ersetzt, ordentlich eingestellt und alles
> ist schick. Bei der Nabe mit RiKuLa geht das halt nicht...
>

Ja, altes Fett komplett raus und mit Alkohol reinigen hatte ich immer
gemacht. Aber diesmal muss es der Bike Shop tun, weil die Achse nicht
mehr rausgeht.

Ich wuenschte, es gaebe MTBs mit >20mm Achsen und richtig fetten Lagern,
zumindest hinten. Der normale Kram ist einfach zu fimschig fuer echte
Gelaenderitte, und die muss man hier fast zwangslauefig machen, wenn man
Umwege vermeiden moechte.

Joerg

unread,
Nov 15, 2013, 1:21:10 PM11/15/13
to
Die waren frueher mies (70er und 80er Jahre). Das war auch alles nicht
so wetterfest und als Studiosus stand mein Fahrrad zwangslaeufig immer
draussen. Damals wurde dazu noch heftig Salz auf Strassen gekippt, was
bei jeder einsetzenden Schmelze tagsueber durch das Vorderrad staendig
auf diese Lager spritzte.

Fing immer auf die gleiche Tour an, es klockerte an den Kurbeln. Also
zerlegen, Schalen raus und verdreht wieder reinklopfen, dann hielt es
noch ein wenig. Am schlimmsten waren jedoch diese elenden Kurbelkeile.
Die habe ich kartonweise verbraucht. Auch mal flachgeschliffen und
wiederbenutzt, denn man war ja nicht Kroesus.

Eines habe ich jetzt gelernt. Man braucht wenn moeglich ein Zweit-MTB.
Muss also Ausschau halten.

Gerald E:scher

unread,
Nov 15, 2013, 1:58:31 PM11/15/13
to
Am 15.11.13 12:17 schrieb Markus Merkl:
> Am 15.11.2013 08:04, schrieb Hermann Stróbel:
>> Ansonsten würde ich mich von solchem Zeug mit diesen Konuslagern
>> verabschieden und Naben hernehmen, in denen Industrielager verbaut sind.
>> Dann wechselt man im Bedarfsfall einfach ebenjene Industrielager.
>
> Dumm nur, wenn dann $Hersteller eine Variante wählt, die man für Geld &&
> viele gute Worte kaum bekommt.

Für meine Novatec HR-Naben habe ich sie bisher alle in der
empfehlenswerten Ausführung C3 (erhöhte Lagerluft) bei diversen
ihhh-Pay-Versendern oder http://www.agrolager.de/ bekommen.

Gesucht: 2 preisgünstige Gugellager 699-2RS-C3 für eine Novatec
Leicht-VR-Nabe :-/

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |

Patrick Kibies

unread,
Nov 15, 2013, 2:18:50 PM11/15/13
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Hallo Leute,
>>>
>>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
>>> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht.
>>
>> Dann war vorher schon was im Busch. Vielleicht fährst Du schon länger
>> mit Schrot- statt Kugellagern?
>>
>
> Kann sein, aber unwahrscheinlich. Ich hatte vor kurzem beide
> Schlaeuche gleichzeitig geschrottet und nach dem Wechsel liefen beide
> Raeder ohne Spiel und wie Sahne.

Hmmmm. Hat das Fahrrad Regen abbekommen oder wurde durch einen Bach
gefurtet?



>> Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass vor allem die Konen gelitten
>> haben. Aber wie man so ein Lager einstellt weißt Du ja von der Ente.
>>
>
> Wobei die das nicht oft brauchte. Was mir damals schon auffiel war,
> dass selbst nach dem Kauf eines hochwertigen Fahhrads die recht
> betagte Ente weniger Reparaturkosten verursachte als das Fahrrad.

Hmmm. Dafür fragt das Fahrrad nicht nach Steuer, Versicherung und
Kraftstoff.



> Bei
> aehnlicher Kilometerleistung. Wenn das so weitergeht, kommt mein MTB
> locker ueber 20c pro Kilometer.

Da sind meine Fahrräder aber deutlich günstiger. Anschaffung
mitgerechnet.


> Kommentar eines Fahrers mit Edel-MTB:
> "Achse verbogen? Ist voellig normal hier". Der Bike Shop will $25 plus
> Montage, ich kriege die Achse nicht mehr raus.

Ufff. Mit Montage halte ich das in EUR für einen überaus fairen Preis
(habe das bei meinem FHdgM letztens auch mitbekommen, dass er das für
den Ersatz einer gebrochenen Achse einer Schraubkranznabe haben wollte).
Ist die Achse denn so übel krumm, dass die Konen nicht mehr abgehen?
Keine Flex im Haus?



>
> Ja, altes Fett komplett raus und mit Alkohol reinigen hatte ich immer
> gemacht. Aber diesmal muss es der Bike Shop tun, weil die Achse nicht
> mehr rausgeht.
>
> Ich wuenschte, es gaebe MTBs mit >20mm Achsen und richtig fetten
> Lagern, zumindest hinten.

Ist nicht nötig. Ich habe am MTB vorne eine 20mm Steckachse, dort sind
inzwischen wohl eher 15mm üblich. Das sind idR Hohlachsen. Und die 9mm
Schnellspannhohlachsen halten auch eine ganze Menge aus. Ich nehme an,
dass Dir eine Vollachse verbogen ist. Für hinten gibt es AFAIK auch 10
mm Steckachsen.



> Der normale Kram ist einfach zu fimschig
> fuer echte Gelaenderitte, und die muss man hier fast zwangslauefig
> machen, wenn man Umwege vermeiden moechte.


Also meine XT, die ich mal auf eine gehärtete Stahlvollachse umgebaut
habe, macht mir da keinen Kummer. Und die Deore, dich ich vorher mit
Schnellspannachse gefahren bin, hat auch gehalten. Da haben sich nur die
Konen nach einem Jahr am Dreckrad verabschiedet. Und dieses Fahrrad
wurde schon eine Menge mit dem Ziel "Airtime" bewegt. Allerlei Zeug hat
da aufgegeben (Pedalgewinde aus der Kurbel gerissen, 10 Speichen
gerissen und Felge deformiert, Bremsschläuche abgerissen, Bremsgriffe
demoliert, verschraubte Lenkergriffe, denen die Schellen in einer
heftigen Landung rissen, gefetzte Ketten, gefaltenes Kettenblatt [ungut
von einem Buchenstamm abgerutscht und das Blatt in selbigem versenkt]),
aber die Achsen nie. Also würde ich mal fragen, ob es auch gehärtete
Achsen gibt.


viele Grüße

Patrick




Joerg

unread,
Nov 15, 2013, 3:25:26 PM11/15/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Hallo Leute,
>>>>
>>>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
>>>> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht.
>>> Dann war vorher schon was im Busch. Vielleicht fährst Du schon länger
>>> mit Schrot- statt Kugellagern?
>>>
>> Kann sein, aber unwahrscheinlich. Ich hatte vor kurzem beide
>> Schlaeuche gleichzeitig geschrottet und nach dem Wechsel liefen beide
>> Raeder ohne Spiel und wie Sahne.
>
> Hmmmm. Hat das Fahrrad Regen abbekommen oder wurde durch einen Bach
> gefurtet?
>

Regen bekommt es so gut wie nie ab und es steht bei Nichtbenutzung immer
in der Garage. Gefurtet habe ich es (im Gegensatz zu meinem Auto) auch
noch nicht. Aber wir haben sehr staubige Lehmboeden auf manchen
Strecken. Nach vielen Fahrten ist die untere Haelfte des Fahrrads
roetlich braun verstaubt.

>
>>> Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass vor allem die Konen gelitten
>>> haben. Aber wie man so ein Lager einstellt weißt Du ja von der Ente.
>>>
>> Wobei die das nicht oft brauchte. Was mir damals schon auffiel war,
>> dass selbst nach dem Kauf eines hochwertigen Fahhrads die recht
>> betagte Ente weniger Reparaturkosten verursachte als das Fahrrad.
>
> Hmmm. Dafür fragt das Fahrrad nicht nach Steuer, Versicherung und
> Kraftstoff.
>

Oh, das habe ich mal wissenschaftlich gemessen :-)

Von der Aachener Gegend zu meinen Eltern ins Bergische Land und sonntags
zurueck. Die "Spritkosten" lagen beim Fahrrad mindestens doppelt so hoch
wie beim Auto. Nur dass der Treibstoff beim Fahrrad eine Schaumkrone
hatte, gekuehlt war und in Glaesern serviert wurde.

Die benutzten Strassen wurden von den Autofahrern freundlicherweise
finanziert.

>
>
>> Bei
>> aehnlicher Kilometerleistung. Wenn das so weitergeht, kommt mein MTB
>> locker ueber 20c pro Kilometer.
>
> Da sind meine Fahrräder aber deutlich günstiger. Anschaffung
> mitgerechnet.
>

War frueher auch so, in D und NL. Aber hier nicht mehr, manche Strecken
sind vermutlich zu heftig, selbst fuer MTB. Das Problem ist, wenn man
eine unbefestigte Strasse hat wie am Mittwoch, die teilweise
weggewaschen ist und dann wegen Zeitmangel was schnell da durchpruegelt.
Das hat das MTB nicht ausgehalten.

>
>> Kommentar eines Fahrers mit Edel-MTB:
>> "Achse verbogen? Ist voellig normal hier". Der Bike Shop will $25 plus
>> Montage, ich kriege die Achse nicht mehr raus.
>
> Ufff. Mit Montage halte ich das in EUR für einen überaus fairen Preis
> (habe das bei meinem FHdgM letztens auch mitbekommen, dass er das für
> den Ersatz einer gebrochenen Achse einer Schraubkranznabe haben wollte).


Das war ohne Montage.


> Ist die Achse denn so übel krumm, dass die Konen nicht mehr abgehen?
> Keine Flex im Haus?
>

Abflexen koennte ich, aber die Achse ist dermassen krumm, dass sie
danach mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch die Nabe geht. Und dann
muesste man wegbohren oder fraesen. Die Knicke sind in den Lagern.

>
>
>> Ja, altes Fett komplett raus und mit Alkohol reinigen hatte ich immer
>> gemacht. Aber diesmal muss es der Bike Shop tun, weil die Achse nicht
>> mehr rausgeht.
>>
>> Ich wuenschte, es gaebe MTBs mit >20mm Achsen und richtig fetten
>> Lagern, zumindest hinten.
>
> Ist nicht nötig. Ich habe am MTB vorne eine 20mm Steckachse, dort sind
> inzwischen wohl eher 15mm üblich. Das sind idR Hohlachsen. Und die 9mm
> Schnellspannhohlachsen halten auch eine ganze Menge aus. Ich nehme an,
> dass Dir eine Vollachse verbogen ist. Für hinten gibt es AFAIK auch 10
> mm Steckachsen.
>

Ja, ist eine Vollachse. 20mm waere natuerlich super, packt mein Rahmen
aber nicht, dafuer muesste erst was angeschweisst werden.

>
>> Der normale Kram ist einfach zu fimschig
>> fuer echte Gelaenderitte, und die muss man hier fast zwangslauefig
>> machen, wenn man Umwege vermeiden moechte.
>
>
> Also meine XT, die ich mal auf eine gehärtete Stahlvollachse umgebaut
> habe, macht mir da keinen Kummer. Und die Deore, dich ich vorher mit
> Schnellspannachse gefahren bin, hat auch gehalten. Da haben sich nur die
> Konen nach einem Jahr am Dreckrad verabschiedet. Und dieses Fahrrad
> wurde schon eine Menge mit dem Ziel "Airtime" bewegt. Allerlei Zeug hat
> da aufgegeben (Pedalgewinde aus der Kurbel gerissen, 10 Speichen
> gerissen und Felge deformiert, Bremsschläuche abgerissen, Bremsgriffe
> demoliert, verschraubte Lenkergriffe, denen die Schellen in einer
> heftigen Landung rissen, gefetzte Ketten, gefaltenes Kettenblatt [ungut
> von einem Buchenstamm abgerutscht und das Blatt in selbigem versenkt]),
> aber die Achsen nie. Also würde ich mal fragen, ob es auch gehärtete
> Achsen gibt.


Werde ich auf jeden Fall machen. Du scheinst ja auch in rauheren
Gefilden rumzufahren, das ermutigt schonmal. Deore hat ja auch recht
duenne Achsen.

http://bike.shimano.com/publish/content/global_cycle/en/us/index/products/mountain/deore.html

Habe auch gesehen, dass der Kranz hinten schon ein wenig alt aussieht.
Aber da kommt jetzt kein neuer drauf, den fahre ichn bis die
notwendigsten Ritzel voll abgenudelt sind.

"Air time" mache ich freiwillig nicht, da das Rad ungefedert ist und
meine Bandscheiben nicht mehr so fit sind. Das Problem hier sind aus dem
Weg nach oben ragende dicke Felsbrocken, die recht ploetzlich
auftauchen. Manchmal ist nichtmal Zeit, etwas aus dem Sattel zu steigen.
Deshalb habe ich hinten vermutlich auch wieder einen Quetschplatten,
aber muss nur alle 2-3 Tage aufpumpen, das geht noch.

Patrick Kibies

unread,
Nov 15, 2013, 4:35:27 PM11/15/13
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Patrick Kibies wrote:
>>>> Joerg wrote:
>>>>
>>>>> Hallo Leute,
>>>>>
>>>>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager
>>>>> total ausgegallert (>2mm Spiel an Felge), die vorderen leicht.
>>>> Dann war vorher schon was im Busch. Vielleicht fährst Du schon
>>>> länger mit Schrot- statt Kugellagern?
>>>>
>>> Kann sein, aber unwahrscheinlich. Ich hatte vor kurzem beide
>>> Schlaeuche gleichzeitig geschrottet und nach dem Wechsel liefen
>>> beide Raeder ohne Spiel und wie Sahne.
>>
>> Hmmmm. Hat das Fahrrad Regen abbekommen oder wurde durch einen Bach
>> gefurtet?
>>
>
> Regen bekommt es so gut wie nie ab und es steht bei Nichtbenutzung
> immer in der Garage.

Das ist schonmal gut. Ich meinte auch eher einen Absuff der Lager als
ein Bisschen niesel.

> Gefurtet habe ich es (im Gegensatz zu meinem
> Auto) auch noch nicht. Aber wir haben sehr staubige Lehmboeden auf
> manchen Strecken. Nach vielen Fahrten ist die untere Haelfte des
> Fahrrads roetlich braun verstaubt.

Mit dem Gartenschlauch malträtiert?

>>
>>>> Freunde Dich mit dem Gedanken an, dass vor allem die Konen gelitten
>>>> haben. Aber wie man so ein Lager einstellt weißt Du ja von der
>>>> Ente.
>>>>
>>> Wobei die das nicht oft brauchte. Was mir damals schon auffiel war,
>>> dass selbst nach dem Kauf eines hochwertigen Fahhrads die recht
>>> betagte Ente weniger Reparaturkosten verursachte als das Fahrrad.
>>
>> Hmmm. Dafür fragt das Fahrrad nicht nach Steuer, Versicherung und
>> Kraftstoff.
>>
>
> Oh, das habe ich mal wissenschaftlich gemessen :-)

Oha.

> Von der Aachener Gegend zu meinen Eltern ins Bergische Land und
> sonntags zurueck. Die "Spritkosten" lagen beim Fahrrad mindestens
> doppelt so hoch wie beim Auto. Nur dass der Treibstoff beim Fahrrad
> eine Schaumkrone hatte, gekuehlt war und in Glaesern serviert wurde.

Tja. Wenn du auch unbedingt außerhaus Gerstenkaltschale nehmen musst.
Und das aus dem Glas... Bei mir liegt der Fall anders: Zu dick bin ich
eh, also ist die Energie kostenlos, oder noch fieser gerechnet:
Gespartes Fitnessstudio (nicht, dass ich sowas je von innen gesehen
hätte. Sport ist mir zuwider). Getrunken wird Wasser. Auf 100 km je nach
Witterung 3-5 Liter. 3 Liter Mineralwasser kosten beim Aldidlpennetto
runde 40 ct. Dazu kommen Kosten für's Fahrrad, Anschaffung und
Aufrüstung mit SON, Edelux und Müller mitgerechnet, von 14,19 ct/km
(Rad gefahren seit April, stand vom 3.11., jeweils d.J.), also nochmal
14,19 € für 100 km (eija!) macht unterm Strich die Strecke für <15 €.
Und da sind ALLE kosten mit drin, die das Fahrzeug betreffen.

Nehmen wir jetzt an, ich hätte statt des gebrauchten Radius Dino einen
gebrauchten Golf für den zehnfachen Preis, also ca. 4 k€ gekauft, die
Kilometerleistung wäre ähnlich. Der braucht auf hundert Kilometer bei
meiner Fahrweise sicher seine 6,5 Liter Super zu je ca. 1,55. Das wären
seitdem also etwa 470 € Sprit gewesen (4657 km), eine jährliche Steuer
von rund 100 € seit mitte April sind 216/365 Tagen vergangen, das wäre
ein Anteil von nochmal etwa 60 €, alle zwei Jahre TÜV für rund 100 €
das sind nochmal anteilig 30 €. Ölwechsel und Filter jährlich, macht
nochmal ca 30 € für den betrachteten Zeitraum (Arbeitszeit als Vergnügen
gerechnet!) und die Versicherung schlüge bei mir ca 350 € im Jahr zu
Buche, anteilig also etwa 210 €.

Summe: 4000 + 470 + 60 + 30 + 30 + 210 = 5200 € = 1,11 € / km oder
111,65. Reifen sind noch nicht gerechnet.

Das Ganze rechnen wir jetzt nochmal ohne Anschaffung nur für laufende
Kosten:

1200 € für den Golf 25,77 € / 100 km
151 € (inkl. neuer Reifen, neuer Kurbel, neuem Tretlager, Kette, Ritzel,
Umrüstung auf Halfstep, neuer Züge, Getränkehalter, dem Restwert der vom
Vorgängerrad übernommenen Pedalen) für das Dino: macht das, die 0,4 €
für Wasser berücksichtigt: 3,64 € für 100 km. Ich bin mal gespannt, wie
lange ich das Rad fahren muss, um unter 10 ct /100 km inkl. Anschaffung
zu kommen.

Bleibt noch der massiv unterschiedliche Zeitaufwand. Diese Rechnung muss
nicht bis auf 10 % genau sein, aber die Größenordnung wird deutlich.

>
> Die benutzten Strassen wurden von den Autofahrern freundlicherweise
> finanziert.

Öhhhh. Nö. Die Straßen werden aus Steuergeldern gebaut, nicht aus
Mitteln, die ausschließlich Autofahrer aufbringen. Wenn ich Fahrradteile
kaufe, dann finanziere ich über die Mehrwertsteuer genauso auch die
Straßen mit. Wenn ich Wurst kaufe auch.


>
>>
>>
>>> Bei
>>> aehnlicher Kilometerleistung. Wenn das so weitergeht, kommt mein MTB
>>> locker ueber 20c pro Kilometer.
>>
>> Da sind meine Fahrräder aber deutlich günstiger. Anschaffung
>> mitgerechnet.
>>
>
> War frueher auch so, in D und NL. Aber hier nicht mehr, manche
> Strecken sind vermutlich zu heftig, selbst fuer MTB. Das Problem ist,
> wenn man eine unbefestigte Strasse hat wie am Mittwoch, die teilweise
> weggewaschen ist und dann wegen Zeitmangel was schnell da
> durchpruegelt. Das hat das MTB nicht ausgehalten.

Hmmm. Ich bin ja fast geneigt dir "" für "MTB" zu spendieren. Ein MTB
verkraftet schlimmeres als das, was man noch "Straße" nennen will.


>>
>>> Kommentar eines Fahrers mit Edel-MTB:
>>> "Achse verbogen? Ist voellig normal hier". Der Bike Shop will $25
>>> plus Montage, ich kriege die Achse nicht mehr raus.
>>
>> Ufff. Mit Montage halte ich das in EUR für einen überaus fairen Preis
>> (habe das bei meinem FHdgM letztens auch mitbekommen, dass er das für
>> den Ersatz einer gebrochenen Achse einer Schraubkranznabe haben
>> wollte).
>
>
> Das war ohne Montage.

Ja. Deshalb schrieb ich ja auch, dass ich einen ähnlichen Preis
(allerdings in harten Eurinos :P) MIT Montage gehört habe.

>
>
>> Ist die Achse denn so übel krumm, dass die Konen nicht mehr abgehen?
>> Keine Flex im Haus?
>>
>
> Abflexen koennte ich, aber die Achse ist dermassen krumm, dass sie
> danach mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch die Nabe geht. Und
> dann muesste man wegbohren oder fraesen. Die Knicke sind in den
> Lagern.

Übel.


>>
>>
>>> Ja, altes Fett komplett raus und mit Alkohol reinigen hatte ich
>>> immer gemacht. Aber diesmal muss es der Bike Shop tun, weil die
>>> Achse nicht mehr rausgeht.
>>>
>>> Ich wuenschte, es gaebe MTBs mit >20mm Achsen und richtig fetten
>>> Lagern, zumindest hinten.
>>
>> Ist nicht nötig. Ich habe am MTB vorne eine 20mm Steckachse, dort
>> sind inzwischen wohl eher 15mm üblich. Das sind idR Hohlachsen. Und
>> die 9mm Schnellspannhohlachsen halten auch eine ganze Menge aus. Ich
>> nehme an, dass Dir eine Vollachse verbogen ist. Für hinten gibt es
>> AFAIK auch 10 mm Steckachsen.
>>
>
> Ja, ist eine Vollachse. 20mm waere natuerlich super, packt mein Rahmen
> aber nicht, dafuer muesste erst was angeschweisst werden.

Steig auf eine Schnellspannachse um. Die halten DEUTLICH mehr aus. 20 mm
Steckachse für hinten ist mir nicht bekannt.

>>
>>> Der normale Kram ist einfach zu fimschig
>>> fuer echte Gelaenderitte, und die muss man hier fast zwangslauefig
>>> machen, wenn man Umwege vermeiden moechte.
>>
>>
>> Also meine XT, die ich mal auf eine gehärtete Stahlvollachse umgebaut
>> habe, macht mir da keinen Kummer. Und die Deore, dich ich vorher mit
>> Schnellspannachse gefahren bin, hat auch gehalten. Da haben sich nur
>> die Konen nach einem Jahr am Dreckrad verabschiedet. Und dieses
>> Fahrrad wurde schon eine Menge mit dem Ziel "Airtime" bewegt.
>> Allerlei Zeug hat da aufgegeben (Pedalgewinde aus der Kurbel
>> gerissen, 10 Speichen gerissen und Felge deformiert, Bremsschläuche
>> abgerissen, Bremsgriffe demoliert, verschraubte Lenkergriffe, denen
>> die Schellen in einer heftigen Landung rissen, gefetzte Ketten,
>> gefaltenes Kettenblatt [ungut von einem Buchenstamm abgerutscht und
>> das Blatt in selbigem versenkt]), aber die Achsen nie. Also würde ich
>> mal fragen, ob es auch gehärtete Achsen gibt.
>
>
> Werde ich auf jeden Fall machen. Du scheinst ja auch in rauheren
> Gefilden rumzufahren,

Als Schüler habe ich meine Wochenenden gerne hier:

http://www.youtube.com/watch?v=lmW3lp-WVPs

und hier:

http://www.edg-mountainbike-arena.de/


verbracht.

Leider haben sie auf dem Deusenberg die ordentliche Strecke abgerissen.

Gerade wenn man mal ne Landung nicht richtig hinbekommt, kriegt das
Material was mit. Und das nicht zu knapp. Kettenschlösser der Sorte
PowerLink waren ein nogo, die haben sich zu oft in den Landungen
geöffnet. BoxGuide (Kettenführung) ist hingegen Pflicht, sonst wirft es
Dir zu oft die Kette vom Blatt.

> das ermutigt schonmal. Deore hat ja auch recht
> duenne Achsen.

Jo, 9mm halt.

>
http://bike.shimano.com/publish/content/global_cycle/en/us/index/products/mountain/deore.html
>
> Habe auch gesehen, dass der Kranz hinten schon ein wenig alt aussieht.
> Aber da kommt jetzt kein neuer drauf, den fahre ichn bis die
> notwendigsten Ritzel voll abgenudelt sind.
>
> "Air time" mache ich freiwillig nicht, da das Rad ungefedert ist

Bei mir ist es ein Hardtail. Also nur ca. 13 cm Federweg vorn. Hinten
starr.

> und
> meine Bandscheiben nicht mehr so fit sind.

Federn sollen die Knie ;)

> Das Problem hier sind aus
> dem Weg nach oben ragende dicke Felsbrocken, die recht ploetzlich
> auftauchen. Manchmal ist nichtmal Zeit, etwas aus dem Sattel zu
> steigen. Deshalb habe ich hinten vermutlich auch wieder einen
> Quetschplatten, aber muss nur alle 2-3 Tage aufpumpen, das geht noch.

Hierzulande heißen die Dinger Snakebite. Es entstehen meist nämlich zwei
Löcher im Abstand der Felgenbreite.


viele Grüße

Patrick


Joerg

unread,
Nov 15, 2013, 6:41:46 PM11/15/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>> Joerg wrote:

[...]

>> Gefurtet habe ich es (im Gegensatz zu meinem
>> Auto) auch noch nicht. Aber wir haben sehr staubige Lehmboeden auf
>> manchen Strecken. Nach vielen Fahrten ist die untere Haelfte des
>> Fahrrads roetlich braun verstaubt.
>
> Mit dem Gartenschlauch malträtiert?
>

Den hat das noch nie gesehen. Es sieht so aus, als waere ich gerade aus
der Wueste gekommen.
Klar, ohne Gerstenkaltschale und zu Euren Kosten hast Du sicher recht.
Seit Benzin bei uns einen Dollar pro Liter kostet, ist es auch hiwer
teuer geworden mit dem Auto zu fahren.


> Bleibt noch der massiv unterschiedliche Zeitaufwand. Diese Rechnung muss
> nicht bis auf 10 % genau sein, aber die Größenordnung wird deutlich.
>
>> Die benutzten Strassen wurden von den Autofahrern freundlicherweise
>> finanziert.
>
> Öhhhh. Nö. Die Straßen werden aus Steuergeldern gebaut, nicht aus
> Mitteln, die ausschließlich Autofahrer aufbringen. Wenn ich Fahrradteile
> kaufe, dann finanziere ich über die Mehrwertsteuer genauso auch die
> Straßen mit. Wenn ich Wurst kaufe auch.
>

Ist hier anders, bis auf die Strassen in Wohngebieten, die anfangs ueber
Erschliessungskosten und spaeter teilweise ueber schmerzhaft hohe
Grundsteuern finanziert werden. Bei vielen Bruecken ist es so, dass man
die per Maut zahlt. Aber nur die Autofahrer, mit dem Rad darf man meist
kostenlos rueber.

>
>>>
>>>> Bei
>>>> aehnlicher Kilometerleistung. Wenn das so weitergeht, kommt mein MTB
>>>> locker ueber 20c pro Kilometer.
>>> Da sind meine Fahrräder aber deutlich günstiger. Anschaffung
>>> mitgerechnet.
>>>
>> War frueher auch so, in D und NL. Aber hier nicht mehr, manche
>> Strecken sind vermutlich zu heftig, selbst fuer MTB. Das Problem ist,
>> wenn man eine unbefestigte Strasse hat wie am Mittwoch, die teilweise
>> weggewaschen ist und dann wegen Zeitmangel was schnell da
>> durchpruegelt. Das hat das MTB nicht ausgehalten.
>
> Hmmm. Ich bin ja fast geneigt dir "" für "MTB" zu spendieren. Ein MTB
> verkraftet schlimmeres als das, was man noch "Straße" nennen will.
>

Hat es aber nicht. War gerade beim Fahrradhaendler, er sah sich den
Korkenzieher an, sagte das passiert dauernd. Er baut jetzt eine
staerkere Achse aus Chrom-Moly Stahl ein, das hielte besser. Kostet mit
Montage gut $40 oder soviel wie ein neues Hinterrad, aber dann haelt es
laenger. Sein Hund Snoop Dog meinte das nach beschnueffeln auch.

Das Problem ist, dass das Rad einen klassischen Aufschraubkranz und
keine Kassette hat. Damit liegt das rechte Lager zu weit vom Rahmen
entfernt und dort biegt sich die Achse dann zuerst. Wenn man das wie ich
nicht gleich merkt und weiterkachelt, ist dann ruckzuck alles hin.


>>>
>>>> Ja, altes Fett komplett raus und mit Alkohol reinigen hatte ich
>>>> immer gemacht. Aber diesmal muss es der Bike Shop tun, weil die
>>>> Achse nicht mehr rausgeht.
>>>>
>>>> Ich wuenschte, es gaebe MTBs mit >20mm Achsen und richtig fetten
>>>> Lagern, zumindest hinten.
>>> Ist nicht nötig. Ich habe am MTB vorne eine 20mm Steckachse, dort
>>> sind inzwischen wohl eher 15mm üblich. Das sind idR Hohlachsen. Und
>>> die 9mm Schnellspannhohlachsen halten auch eine ganze Menge aus. Ich
>>> nehme an, dass Dir eine Vollachse verbogen ist. Für hinten gibt es
>>> AFAIK auch 10 mm Steckachsen.
>>>
>> Ja, ist eine Vollachse. 20mm waere natuerlich super, packt mein Rahmen
>> aber nicht, dafuer muesste erst was angeschweisst werden.
>
> Steig auf eine Schnellspannachse um. Die halten DEUTLICH mehr aus. 20 mm
> Steckachse für hinten ist mir nicht bekannt.
>

Jetzt kommt erstmal eine Cr-Mo Achse rein. Danach muss ich irgendwann an
den Kauf eines robusteren Bikes denken, mit Federung und vor allem 29er
Reifen. Habe bei Haendler gleich mal geguckt. Vorn gefederte 29er liegen
um $600. Federung hinten treibt es aber gleich in den Bereich ueber
$1500, aber das wuerde die Achse erheblich entlasten. Ueber Amazon gibt
es die Diamondbacks zwischen $600-$800 mit Hinterfederung. Doch das ist
keine Luftfederung und man weiss nicht, wie lange die Federung hintern
und an der Gabel vorn haelt.

http://www.diamondback.com/bikes-mountain-full-suspension-29er-recoil-29


>>>> Der normale Kram ist einfach zu fimschig
>>>> fuer echte Gelaenderitte, und die muss man hier fast zwangslauefig
>>>> machen, wenn man Umwege vermeiden moechte.
>>>
>>> Also meine XT, die ich mal auf eine gehärtete Stahlvollachse umgebaut
>>> habe, macht mir da keinen Kummer. Und die Deore, dich ich vorher mit
>>> Schnellspannachse gefahren bin, hat auch gehalten. Da haben sich nur
>>> die Konen nach einem Jahr am Dreckrad verabschiedet. Und dieses
>>> Fahrrad wurde schon eine Menge mit dem Ziel "Airtime" bewegt.
>>> Allerlei Zeug hat da aufgegeben (Pedalgewinde aus der Kurbel
>>> gerissen, 10 Speichen gerissen und Felge deformiert, Bremsschläuche
>>> abgerissen, Bremsgriffe demoliert, verschraubte Lenkergriffe, denen
>>> die Schellen in einer heftigen Landung rissen, gefetzte Ketten,
>>> gefaltenes Kettenblatt [ungut von einem Buchenstamm abgerutscht und
>>> das Blatt in selbigem versenkt]), aber die Achsen nie. Also würde ich
>>> mal fragen, ob es auch gehärtete Achsen gibt.
>>
>> Werde ich auf jeden Fall machen. Du scheinst ja auch in rauheren
>> Gefilden rumzufahren,
>
> Als Schüler habe ich meine Wochenenden gerne hier:
>
> http://www.youtube.com/watch?v=lmW3lp-WVPs
>
> und hier:
>
> http://www.edg-mountainbike-arena.de/
>

Sauber! Hier haben sich Kids was aehnliches in den Wald gebaut. Nicht
ganz legal, aber sagt keiner was. Allerdings gehen da so hohe Spruenge
wie in Deinem Youtube Link nicht. Da ich ueber 50 bin mit nicht mehr
ganz fitten Bandscheiben, lasse ich das eh lieber.

Hier sind es wirklich Wege von A nach B, die so aussehen:

http://analogconsultants.com/ng/bike/PineHill1.JPG

Auch Strassen sehen oft so aus. Bei der am Mittwoch, wo mir die
Hinterachse zerbroeselte, war zwar ein highway daneben, aber da darf man
nicht mit Fahrraedern drauf (ist wie eine Autobahn). Ergo muss man
entweder durch den Busch oder einen grossen Umweg fahren.

>
> verbracht.
>
> Leider haben sie auf dem Deusenberg die ordentliche Strecke abgerissen.
>
> Gerade wenn man mal ne Landung nicht richtig hinbekommt, kriegt das
> Material was mit. Und das nicht zu knapp. Kettenschlösser der Sorte
> PowerLink waren ein nogo, die haben sich zu oft in den Landungen
> geöffnet. BoxGuide (Kettenführung) ist hingegen Pflicht, sonst wirft es
> Dir zu oft die Kette vom Blatt.
>
>> das ermutigt schonmal. Deore hat ja auch recht
>> duenne Achsen.
>
> Jo, 9mm halt.
>

Der Haendler sagte, dass man handelsuebliche 9mm Achsen lieber gleich
gegen gescheiten Stahl tauschen sollte.


> http://bike.shimano.com/publish/content/global_cycle/en/us/index/products/mountain/deore.html
>> Habe auch gesehen, dass der Kranz hinten schon ein wenig alt aussieht.
>> Aber da kommt jetzt kein neuer drauf, den fahre ichn bis die
>> notwendigsten Ritzel voll abgenudelt sind.
>>
>> "Air time" mache ich freiwillig nicht, da das Rad ungefedert ist
>
> Bei mir ist es ein Hardtail. Also nur ca. 13 cm Federweg vorn. Hinten
> starr.
>

Meines ist vollends starr, ist ein einfaches MTB und der Lenkkopf faengt
auch schon ein wenig an zu klockern.


>> und
>> meine Bandscheiben nicht mehr so fit sind.
>
> Federn sollen die Knie ;)
>

Klar. Aber wie das so ist, man gibt Gas, laesst rollen und das Hinterrad
sackt ueberraschend in Sand, sofort dahinter ein Fels ... *KABROCH* ..
gibt's einen heftigen Satz nach oben.


>> Das Problem hier sind aus
>> dem Weg nach oben ragende dicke Felsbrocken, die recht ploetzlich
>> auftauchen. Manchmal ist nichtmal Zeit, etwas aus dem Sattel zu
>> steigen. Deshalb habe ich hinten vermutlich auch wieder einen
>> Quetschplatten, aber muss nur alle 2-3 Tage aufpumpen, das geht noch.
>
> Hierzulande heißen die Dinger Snakebite. Es entstehen meist nämlich zwei
> Löcher im Abstand der Felgenbreite.
>

Interessant, wie in Deutschland englische Ausdruecke (wie Handy)
entstehen, die in UK, AUS, CDN oder USA niemand kennt. Bei uns heissen
die "pinch flat". Fuer ganz dekadente gibt es "Slime", so eine
gruenliche Schleimpampe, die man durch das Ventil reinspritzt. Das
vertopft kleinere Loecher wieder.
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Gerald E:scher

unread,
Nov 16, 2013, 9:24:01 AM11/16/13
to
Am 16.11.13 08:41 schrieb Markus Merkl:
> Am 15.11.2013 19:58, schrieb Gerald E:scher:
>>
>> Für meine Novatec HR-Naben habe ich sie bisher alle in der
>> empfehlenswerten Ausführung C3 (erhöhte Lagerluft) bei diversen
>> ihhh-Pay-Versendern oder http://www.agrolager.de/ bekommen.
>
> 71806 (RS) haben die auch nicht :(

Das sind aber ziemliche Exoten.
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Joerg

unread,
Nov 17, 2013, 7:18:15 PM11/17/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>
>>>> das ermutigt schonmal. Deore hat ja auch recht
>>>> duenne Achsen.
>>> Jo, 9mm halt.
>>>
>> Der Haendler sagte, dass man handelsuebliche 9mm Achsen lieber gleich
>> gegen gescheiten Stahl tauschen sollte.
>
> Das ist ein typischer Händlerspruch. Der will verkaufen und quatscht dich
> da rein. ...


Dieser nicht. Er zeigte mir die Achsen, die er hatte. Sollte am Ende $20
plus $20 Montage kosten. Als ich abholen kam, berechnete er aber nur $30
insgesamt, meinte, weil er noch eine ausgepackte Achse da hatte. Fand
ich echt senkrecht vom Geschaeftsgebahren her, da bleibe ich Kunde. Die
neue Achse hat gerade einen heftigen Ausritt hinter sich und ist noch
gerade.


> ... Die müssen nicht aus "vernünftigem" Stahl sein, sondern einfach
> passend dimensiert. 2 mm mehr Dicke mit Billigstahl sind wesentlich
> haltbarer als besserer Stahl und die gleiche Dicke. ...


Es gibt schon riesige Unterschiede, habe ich bei Maschinenbolzen
gesehen. Manche bekommt man fast mit dem Holzhammer krumm gehauen, bei
anderen springt der nur zurueck.

> ... Du brauchst mindestens
> eine Kassettennabe, sonst wirst du mehrmals im Jahr deine Hinterradachse
> schrotten.
>

Das hatte er mir auch gesagt, aber leider hat das Rad keine. Da waere
eine neue Nabe und ein neuer Satz Ritzel faellig gewesen. Ich moechte
jedoch kein grosses Geld reinstecken, es ist ein einfaches MTB und es
sind auch schon andere Teile ziemlich runtergeritten. Lenkkopf und so
weiter. Das Geld stecke ich lieber in die Anschaffung eines besseren
Bikes und da muss ich Euch demnaechst mal zu fragen, denn hierzulande
gibt es keine brauchbaren Fahrrad-NGs mit technischen Diskussionen mehr.

>
>>> http://bike.shimano.com/publish/content/global_cycle/en/us/index/products/mountain/deore.html
>>>> Habe auch gesehen, dass der Kranz hinten schon ein wenig alt aussieht.
>>>> Aber da kommt jetzt kein neuer drauf, den fahre ichn bis die
>>>> notwendigsten Ritzel voll abgenudelt sind.
>>>>
>>>> "Air time" mache ich freiwillig nicht, da das Rad ungefedert ist
>>> Bei mir ist es ein Hardtail. Also nur ca. 13 cm Federweg vorn. Hinten
>>> starr.
>>>
>> Meines ist vollends starr, ist ein einfaches MTB und der Lenkkopf faengt
>> auch schon ein wenig an zu klockern.
>>
>>
>>>> und
>>>> meine Bandscheiben nicht mehr so fit sind.
>>> Federn sollen die Knie ;)
>>>
>> Klar. Aber wie das so ist, man gibt Gas, laesst rollen und das Hinterrad
>> sackt ueberraschend in Sand, sofort dahinter ein Fels ... *KABROCH* ..
>> gibt's einen heftigen Satz nach oben.
>
> Wenn mir sowas (auf Alltagswegen) dauernd passieren würde, wäre ich schon
> lange auf die "böse" Strasse gewechselt.
>

Hier ist das bei einigen Alltagswegen so, dass irgendwo ein Schild
auftaucht "Pavement ends" oder aehnlich. Danach wird z.B. der Wild
Chapparal Drive bei uns einspurig und sieht so aus:

http://www.analogconsultants.com/ng/bike/Chapparal1.JPG

Das ist der angenehmere nicht weggespuelte Teil. Die Alternative an der
Stelle waere eine Autobahn und das gaebe dicken Aerger, wenn ein
schwarz-weisses Auto mit Pickel vorbeikommt.

Joerg

unread,
Nov 17, 2013, 7:31:02 PM11/17/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Ueber Amazon gibt
>> es die Diamondbacks zwischen $600-$800 mit Hinterfederung. Doch das ist
>> keine Luftfederung und man weiss nicht, wie lange die Federung hintern
>> und an der Gabel vorn haelt.
>>
>> http://www.diamondback.com/bikes-mountain-full-suspension-29er-recoil-29
>
> Das Rad aus dem Beispiel ist wahrscheinlich vergleichsweise Billigschrott,
> egal was da am Preisschild steht. Acera und Altus-Ausstattung, Federgabel
> ohne Typenbezeichnung.


Die Gabel ist von Suntour. Vermutlich nicht top of the line.

Es gibt die Raeder in Upgrade-Stufen. "Comp" hat z.B. hinten Shimano
Alivio, und Shimano Kurbeln. Beim "Pro" ist vorn RockShox Luftfederung
drin, das soll schon ganz ordentlich sein. Auch Shimano Deore und so:

http://www.diamondback.com/bikes-mountain-29er-recoil-pro-29

Das liegt dann allerdings schon bei mindestens $1500.


> ... Wird bei deinen Bedingungen nicht lange halten und
> du wirst damit auch nicht besser fahren als mit deinem jetzigen Rad. Wenn
> bei euch die Räder so teuer sind, bestell dir doch was übers Netz. Die
> amerkanischen Onlinehändler liefern alle landesweit kostenlos. Für deine
> verschärften Umweltbedingungen brauchst du eigenlich ein Fatbike, aber da
> rechne mal mit dem 3-5-fachen des Preises.
>

Fat Bike waere hier in der Tat sinnvoll. Besser fahren wuerde dieses
29er aber, nicht nur wegen der groesseren Reifen. Vor zwei Stunden
wieder gemerkt, man kann hier nicht immer sehen, wann Loecher kommen.
Etliche Strecken gehen durch Gras oder druebergewachsenes Unkraut. Hard
Tail haut dann immer voll rein, wenn man es nicht gesehen hat und nicht
rechtzeitig aus dem Sattel ist.

Joerg

unread,
Nov 17, 2013, 8:07:02 PM11/17/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>
>>> Ist nicht nötig. Ich habe am MTB vorne eine 20mm Steckachse, dort sind
>>> inzwischen wohl eher 15mm üblich. Das sind idR Hohlachsen. Und die 9mm
>>> Schnellspannhohlachsen halten auch eine ganze Menge aus. Ich nehme an,
>>> dass Dir eine Vollachse verbogen ist. Für hinten gibt es AFAIK auch 10
>>> mm Steckachsen.
>>>
>> Ja, ist eine Vollachse. 20mm waere natuerlich super, packt mein Rahmen
>> aber nicht, dafuer muesste erst was angeschweisst werden.
>
> Die wird auch nicht lange halten. Räder mit Schraubkranz in 135 mm Breite
> halten nie lange. Ich habe schon so viele von denen mit Achsbruch gesehen,
> das glaubst du gar nicht. Auch wenn das Rad immer auf Asphalt gelaufen
> ist. Ist eine einkonstruierte Sollbruchstelle und hat mit deinen
> Fahrbedingungen wenig zu tun. Lass dir ein neues Hinterrad mit
> Kassettennabe verkaufen (und stabiler Felge und 3D-Speichen), dann hält
> das auch.
>

Da ist meine Erfahrung anders. Mein RR hat ebenfalls Schraubkranz, da
von Anfang der 80er. Es sind bei dem 130mm. Beim MTB sind es 140mm, weil
links mehr drauf ist, duerfte also kaum Unterschied machen. Damals gab
es zumindest in Europa keine MTBs und ich bin mit diesem Rennrad sehr
eklige Waldwege gefahren. Da ist noch die erste Achse drin. War
allerdings von Anfang an nur gutes Zubehoer dran, weil es Custom Build
ist. Ich hatte oft heftig Zuladung drauf, 40kg und mehr. Bierkaesten,
Schweinehaxen, Farbfernseher der Methusalem-Klasse, Fallschirm,
Mitfahrer, und so weiter.
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Hermann Stróbel

unread,
Nov 18, 2013, 3:20:58 AM11/18/13
to
Joerg schrieb am Sun, 17 Nov 2013 16:31:02 -0800:

> Fat Bike waere hier in der Tat sinnvoll. Besser fahren wuerde dieses
> 29er aber, nicht nur wegen der groesseren Reifen. Vor zwei Stunden
> wieder gemerkt, man kann hier nicht immer sehen, wann Loecher kommen.
> Etliche Strecken gehen durch Gras oder druebergewachsenes Unkraut. Hard
> Tail haut dann immer voll rein, wenn man es nicht gesehen hat und nicht
> rechtzeitig aus dem Sattel ist.

Ich empfehle eine Thudbuster LT: <http://www.thudbuster.com/products.html>
Es ist AFAIK die einzige am Markt verfügbare Parallelogramm-Stütze für
harten Einsatz.

Von der ST halte ich wg. des geringeren Federwegs nix.

Und Sattelstützen-Klemmen mit Pitlock existieren auch.

--
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Hermann Stróbel

unread,
Nov 18, 2013, 3:20:54 AM11/18/13
to
Joerg schrieb am Sun, 17 Nov 2013 17:07:02 -0800:
> Kaí ŧeranskí wrote:

>> Die wird auch nicht lange halten. Räder mit Schraubkranz in 135 mm Breite
>> halten nie lange. Ich habe schon so viele von denen mit Achsbruch gesehen,
>> das glaubst du gar nicht. Auch wenn das Rad immer auf Asphalt gelaufen
>> ist. Ist eine einkonstruierte Sollbruchstelle und hat mit deinen
>> Fahrbedingungen wenig zu tun. Lass dir ein neues Hinterrad mit
>> Kassettennabe verkaufen (und stabiler Felge und 3D-Speichen), dann hält
>> das auch.

> Da ist meine Erfahrung anders. Mein RR hat ebenfalls Schraubkranz, da
> von Anfang der 80er. Es sind bei dem 130mm. Beim MTB sind es 140mm, weil
> links mehr drauf ist, duerfte also kaum Unterschied machen.

Du kannst ja machen, was Du willst, aber das ist ganz schlicht objektiv
belegbar, daß diese Schraubachsen um Größenordnungen klappriger und
anfälliger sind. Selbst bei einfachen Kassettennaben hast Du eine erheblich
höhere Belastbarkeit durch weiter außen sitzende Lager _und_ die Hohlachse
des Schnellspanners ist allein durch die Ausführung als Hohlachse deutlich
belastbarer. Laß Dir das bei Bedarf gerne mal von einem Mechaniker
demonstrieren, welche Belastungen Vollmaterial und Rohre mit dem gleichen
Außendurchmesser aushalten.

--
-
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Hermann Stróbel

unread,
Nov 18, 2013, 3:26:02 AM11/18/13
to
Joerg schrieb am Fri, 15 Nov 2013 09:43:47 -0800:

> Oh ja. Habe ich mal bei einem RR Tretlager gemacht. Timken
> Industriekugellager. Das hielt dann ueber zwei Jahre statt dem ueblichen
> halben. Vielleicht auch laenger, das Rad wurde mir trotz Kettung an ein
> heftiges Gelaender geklaut.

Es gibt zwar keine unknackbaren Schlösser, aber es gibt zumindest welche,
für die man eine Flex oder einen extrem fetten Bolzenschneider braucht, die
der übliche Radlklauer nicht dabei hat.

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Arno Welzel

unread,
Nov 18, 2013, 4:35:17 AM11/18/13
to
9 mm ist generell zu wenig für Schlammspringer. Selbst billige
Nabendynamos haben schon 10 mm. Ist das das Teil mit Alivio-Bestückung,
wegem dem Du neulich schon wegen der Bremsen eine Frage hattest? Da
wundert mich dann allerdings gar nichts mehr ;-)

Vielleicht ahnst Du jetzt langsam, dass hochwertigere Teile bei
Fahrrädern nicht nur reine Geldschneiderei sind...


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Hermann Stróbel

unread,
Nov 18, 2013, 4:59:56 AM11/18/13
to
Joerg schrieb am Sun, 17 Nov 2013 17:07:02 -0800:
> Kaí ŧeranskí wrote:

>> Die wird auch nicht lange halten. Räder mit Schraubkranz in 135 mm Breite
>> halten nie lange. Ich habe schon so viele von denen mit Achsbruch gesehen,
>> das glaubst du gar nicht. Auch wenn das Rad immer auf Asphalt gelaufen
>> ist. Ist eine einkonstruierte Sollbruchstelle und hat mit deinen
>> Fahrbedingungen wenig zu tun. Lass dir ein neues Hinterrad mit
>> Kassettennabe verkaufen (und stabiler Felge und 3D-Speichen), dann hält
>> das auch.

> Da ist meine Erfahrung anders. Mein RR hat ebenfalls Schraubkranz, da
> von Anfang der 80er. Es sind bei dem 130mm. Beim MTB sind es 140mm, weil
> links mehr drauf ist, duerfte also kaum Unterschied machen.

Du kannst ja machen, was Du willst, aber das ist ganz schlicht objektiv
belegbar, daß diese Vollachsen mit Schraubkranz um Größenordnungen

frank paulsen

unread,
Nov 18, 2013, 5:22:45 AM11/18/13
to
Hermann Stróbel <ottonormal...@hotmail.com> writes:

> _und_ die Hohlachse des Schnellspanners ist allein durch die Ausführung
> als Hohlachse deutlich belastbarer. Laß Dir das bei Bedarf gerne mal von
> einem Mechaniker demonstrieren, welche Belastungen Vollmaterial und Rohre
> mit dem gleichen Außendurchmesser aushalten.

das ist natuerlich kompletter bloedsinn.

--
frobnicate foo

Patrick Kibies

unread,
Nov 18, 2013, 5:34:28 AM11/18/13
to
Dass Rohre biegesteifer sind als Vollmaterial?


viele Grüße

Patrick

frank paulsen

unread,
Nov 18, 2013, 6:06:19 AM11/18/13
to
dass rohre *bei* *gleichem* *Aussendurchmesser* biegesteifer sein
sollen, oder mehr 'aushalten', ist kompletter bloedsinn.

--
frobnicate foo

Patrick Kibies

unread,
Nov 18, 2013, 7:36:26 AM11/18/13
to
frank paulsen wrote:

> Patrick Kibies <linux...@web.de> writes:
>
>> frank paulsen wrote:
>>
>>> Hermann Stróbel <ottonormal...@hotmail.com> writes:
>>>
>>>> _und_ die Hohlachse des Schnellspanners ist allein durch die
>>>> Ausführung als Hohlachse deutlich belastbarer. Laß Dir das bei
>>>> Bedarf gerne mal von einem Mechaniker demonstrieren, welche
>>>> Belastungen Vollmaterial und Rohre mit dem gleichen
>>>> Außendurchmesser aushalten.
>>>
>>> das ist natuerlich kompletter bloedsinn.
>>
>> Dass Rohre biegesteifer sind als Vollmaterial?
>
> dass rohre *bei* *gleichem* *Aussendurchmesser* biegesteifer sein

Oh ups - das hatte ich übersehen und mein Gedanke war dass sie bei
gleicher Masse (und gleichem Material) biegesteifer sind.

> sollen, oder mehr 'aushalten', ist kompletter bloedsinn.

Da ich aber auch noch nie eine Krumme Hohlachse, wohl aber schon öfter
krumme Vollachsen gesehen habe...

...aber die krummen Achsen alle von Schraubkranznaben stammten...



viele Grüße

Patrick




Helmut Springer

unread,
Nov 18, 2013, 8:05:19 AM11/18/13
to
frank paulsen <frank....@gmx.net> wrote:
>> Dass Rohre biegesteifer sind als Vollmaterial?
>
> dass rohre *bei* *gleichem* *Aussendurchmesser* biegesteifer sein
> sollen, oder mehr 'aushalten', ist kompletter bloedsinn.

Mit angeknalltem Schnellspanner wird's ein Spannverband. Allerdings
ist die groesste Krux die Nabenkonstruktion, Schraubkranz ist nicht
umsonst nur noch Billigsegment und war selbst bei 126mm Klemmbreite
nicht wirklich haltbar...

--
Best regards
helmut springer panta rhei
Message has been deleted

Joerg

unread,
Nov 18, 2013, 10:06:40 AM11/18/13
to
Arno Welzel wrote:
> Am 15.11.2013 18:41, schrieb Joerg:
>> Volker Bartheld wrote:
>>> Hallo!
>>>
>>>>> Jetzt sind mir beim gestrigen Ausritt die hinteren Nabenlager total
>>>>> ausgegallert (>2mm Spiel an Felge)
>>> On Thu, 14 Nov 2013 18:31:35 -0800, Joerg wrote:
>>>> Ist wohl doch zu spaet und das Hinterrad muss zum Fahrradladen. Die
>>>> Achse ist heftig verbogen und die Kontermutter zum Freimachen der Lager
>>>> geht ums Verplatzen nicht runter.
>>> Bei Deinem Nutzungsprofil solltest Du ernsthaft über Radlager mit
>>> Rollenkugellagerbestückung (vulgo: "Industrielager") nachdenken,
>>> Abdichtung 2RS, beispielsweise die Hope Pro II Evo [1]. Obendrauf
>>> vielleicht noch eine Staubkappe. Da "gallert" dann so schnell nichts mehr.
>>>
>> Heute nachmittag ist Termin beim Bike Shop, denn die Achse ist definitiv
>> hin. Mal sehen was die an Lagern haben. Leider ist die Achse in metrisch
>> nur etwas ueber 9mm im Durchmesser, das ist einfach zu wenig fuer die
>> hiesigen Pisten.
>
> 9 mm ist generell zu wenig für Schlammspringer. Selbst billige
> Nabendynamos haben schon 10 mm. Ist das das Teil mit Alivio-Bestückung,
> wegem dem Du neulich schon wegen der Bremsen eine Frage hattest? Da
> wundert mich dann allerdings gar nichts mehr ;-)
>

Ja, es ist das Rad. Mich wundert es auch nicht besonders, aber jetzt ist
erstmal eine neue Achse aus besserem Stahl drin. Gestern hat die
schonmal eine Fahrt ausgehalten, eine knappe Stunde davon war durch
Gelaende. Bis zu dem See haetten 10min Gelaende gereicht, aber ich
wollte sehen ob die Achse jetzt haelt und bin ein wenig im Busch
rumgekreiselt.


> Vielleicht ahnst Du jetzt langsam, dass hochwertigere Teile bei
> Fahrrädern nicht nur reine Geldschneiderei sind...
>

Manches schon, aber nicht diese Teile, das ist schon wahr.

Joerg

unread,
Nov 18, 2013, 10:12:44 AM11/18/13
to
Damals musste das Vorderrad mit angekettet sein, sonst fehlte es
morgens. Man muss die Kette bzw. das Stahlseil auch ueberall mit
hinschleppen. In NL hatten die Jungs oft LKW plus Werkzeugkiste,
inklusive fetten Bolzenschneidern. Der Hammer war, als sie jemandem das
Fahrrad so klauten: LKW hielt an. Beifahrer sprang raus und hob das an
eine Laterne gekettete Rad an. Inzwischen war der Fahrer auf dem Dach,
uebernahm das Rad von oben und hievte es ueber den Kopf der Laterne,
reichte es dem Beifahrer "befreit" wieder runter und der tat es in den
Kasten des LKW. Pech fuer die Diebe war, dass die Sicherheitskamera an
einem Betrieb dort das ganze aufnahm.

Joerg

unread,
Nov 18, 2013, 10:32:38 AM11/18/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Kaí ŧeranskí wrote:
>>> Joerg schrieb:
>>>
>>>> Ueber Amazon gibt
>>>> es die Diamondbacks zwischen $600-$800 mit Hinterfederung. Doch das ist
>>>> keine Luftfederung und man weiss nicht, wie lange die Federung hintern
>>>> und an der Gabel vorn haelt.
>>>>
>>>> http://www.diamondback.com/bikes-mountain-full-suspension-29er-recoil-29
>>> Das Rad aus dem Beispiel ist wahrscheinlich vergleichsweise Billigschrott,
>>> egal was da am Preisschild steht. Acera und Altus-Ausstattung, Federgabel
>>> ohne Typenbezeichnung.
>>
>> Die Gabel ist von Suntour. Vermutlich nicht top of the line.
>>
>> Es gibt die Raeder in Upgrade-Stufen. "Comp" hat z.B. hinten Shimano
>> Alivio, und Shimano Kurbeln. Beim "Pro" ist vorn RockShox Luftfederung
>> drin, das soll schon ganz ordentlich sein. Auch Shimano Deore und so:
>>
>> http://www.diamondback.com/bikes-mountain-29er-recoil-pro-29
>>
>> Das liegt dann allerdings schon bei mindestens $1500.
>
> Na und? Soviel würde ich mindestens(!) ausgeben. Vor allem für
> zuverlässigen Einsatz im Gelände. Oder Äquivalentes Gebrauchtrad für
> entsprechend weniger. Hattest du nicht Original 1500 DM ausgegeben Anfang
> der 80er? Wieviel wäre das mit Inflation nach heutigem Geld? 3000 EUR?
> 4000? ...


Ganz so schlimm ist die Inflation hier nicht gewesen. Viele Autos, die
man damals fuer $7k kaufen konnte, liegen heute so bei $13k. Allerdings
mit deutlich besserer Ausstattung.


> ... Also, was erwartest du dann von einem Rad für 600 $?
>

Nicht die Welt, ich brauche nichts luxurioeses, muss nur halten. Im
Prinzip das Fahrrad-Gegenstueck eines Toyota Hilux, der nicht viel
kostet und selbst bei hartem Betrieb auf den Pisten in Kenia nicht aufgibt.

Ich werde wahrscheinlich die $1.5k hinlegen oder nach was gebrauchtem
gucken. Mehr geht auch, aber je teurer es ist, desto mehr wir das zu
einem reinen Sportgeraet und weniger zu einem Nutzfahrzeug. Ich habe
inzwischen viele Reviews ueber solche Bikes gelesen, weil ich darueber
lernen moechte. Dabei sah ich Berichte von MTB-Piloten wie diesen:
Angekettet, zum Geldautomaten ruebergegangen, waren nur Minuten.
Hintermann tippt auf die Schulter "Ey, da hinten macht sich jemand an
Deinem Bike zu schaffen".

Das Ziel ist, dass ich auch mal damit in die Stadt fahren kann und das
MTB hinterher einigermassen vollstaendig fuer die Rueckfahrt zur
Verfuegung steht. Nicht wie bei einem Bekannten, dessen BMW Motorrad
nicht ansprang und als er nach unten sah, waren beide Bing Vergaser weg.


>>> ... Wird bei deinen Bedingungen nicht lange halten und
>>> du wirst damit auch nicht besser fahren als mit deinem jetzigen Rad. Wenn
>>> bei euch die Räder so teuer sind, bestell dir doch was übers Netz. Die
>>> amerkanischen Onlinehändler liefern alle landesweit kostenlos. Für deine
>>> verschärften Umweltbedingungen brauchst du eigenlich ein Fatbike, aber da
>>> rechne mal mit dem 3-5-fachen des Preises.
>>>
>> Fat Bike waere hier in der Tat sinnvoll. Besser fahren wuerde dieses
>> 29er aber, nicht nur wegen der groesseren Reifen. Vor zwei Stunden
>> wieder gemerkt, man kann hier nicht immer sehen, wann Loecher kommen.
>> Etliche Strecken gehen durch Gras oder druebergewachsenes Unkraut. Hard
>> Tail haut dann immer voll rein, wenn man es nicht gesehen hat und nicht
>> rechtzeitig aus dem Sattel ist.
>
> Laut Aussagen derjenigen, die Erfahrungen haben, fährt sich das im Gelände
> weit besser als andere. Durchmesser von 4" Reifen dürfte äuquivalent oder
> grösser als bei 29ern sein.
>

M.W. muessen die mit deutlich weniger als 4 bar gefahren werden. Gibt
das bei quer getroffenen Felskanten nicht schneller einen
Quetschplatten? Ein Bekannter bekam sogar einen an seinem Offroad
Motorrad mit dicken Reifen. Traktion ist hier nicht das Problem,
Schuettelei auch nicht so. Es sind die kaum sichtbaren oder uebersehenen
und dann ins Rad hauenden Felsen. Trockenes Prairiegras ist so zaeh,
dass es Felsbrocken sogar noch verdecken kann, wenn regelmaessig MTBer
druebergeprescht sind.

Joerg

unread,
Nov 18, 2013, 10:35:50 AM11/18/13
to
Interessantes Konzept. Elastomere haben hier in der Gegend allerdings
das Problem der raschen Alterung. Das Klima ist aehnlich wie in
Nordafrika, sehr heisse trockene Sommer. Z.B. hat es die Kunststoffe
sowie die Beschichtung unsere importierten Kettler Tischtennisplatte
schon im zweiten Sommer zerlegt.

Gerald E:scher

unread,
Nov 18, 2013, 10:38:07 AM11/18/13
to
Am 18.11.13 14:05 schrieb Helmut Springer:
>
> Allerdings
> ist die groesste Krux die Nabenkonstruktion, Schraubkranz ist nicht
> umsonst nur noch Billigsegment

Phil Wood und BionX sind anderer Meinung :-)

Joerg

unread,
Nov 18, 2013, 10:44:25 AM11/18/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Kaí ŧeranskí wrote:
>>> Joerg schrieb:
>>>
>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>
>>>>> Ist nicht nötig. Ich habe am MTB vorne eine 20mm Steckachse, dort sind
>>>>> inzwischen wohl eher 15mm üblich. Das sind idR Hohlachsen. Und die 9mm
>>>>> Schnellspannhohlachsen halten auch eine ganze Menge aus. Ich nehme an,
>>>>> dass Dir eine Vollachse verbogen ist. Für hinten gibt es AFAIK auch 10
>>>>> mm Steckachsen.
>>>>>
>>>> Ja, ist eine Vollachse. 20mm waere natuerlich super, packt mein Rahmen
>>>> aber nicht, dafuer muesste erst was angeschweisst werden.
>>> Die wird auch nicht lange halten. Räder mit Schraubkranz in 135 mm Breite
>>> halten nie lange. Ich habe schon so viele von denen mit Achsbruch gesehen,
>>> das glaubst du gar nicht. Auch wenn das Rad immer auf Asphalt gelaufen
>>> ist. Ist eine einkonstruierte Sollbruchstelle und hat mit deinen
>>> Fahrbedingungen wenig zu tun. Lass dir ein neues Hinterrad mit
>>> Kassettennabe verkaufen (und stabiler Felge und 3D-Speichen), dann hält
>>> das auch.
>>>
>> Da ist meine Erfahrung anders. Mein RR hat ebenfalls Schraubkranz, da
>> von Anfang der 80er. Es sind bei dem 130mm.
>
> Sicher? Anfang der 80er hatten die Rennräder 126 mm hinten. Da ist der
> Hebel nicht so groß. Erst mit der Dura Ace 8-fach wurde 130 mm eingeführt.
>

Habe nochmal mit der Schieblehre genauer gemessen. Es sind 129mm,
Gazelle Trim Trophy Rahmen. Sechs Ritzel statt der damals ueblichen
fuenf, vielleicht ist das der Grund.


>> Beim MTB sind es 140mm, weil
>> links mehr drauf ist, duerfte also kaum Unterschied machen. Damals gab
>> es zumindest in Europa keine MTBs und ich bin mit diesem Rennrad sehr
>> eklige Waldwege gefahren. Da ist noch die erste Achse drin.
>
> Schraubkranz wird heute aus gutem Grund nur noch bei Chinabilligrädern
> verbaut. Oder bei der Fixie-Fraktion. Ich sehe jedes Jahr 20 Räder mit
> gebrochenen Schraubkranzachsen. Auch "gute" Alte.
>

Vielleicht weil deren Besitzer im Laufe der Zeit ein Wampe bekommen
haben? :-)


>> War
>> allerdings von Anfang an nur gutes Zubehoer dran, weil es Custom Build
>> ist. Ich hatte oft heftig Zuladung drauf, 40kg und mehr. Bierkaesten,
>> Schweinehaxen, Farbfernseher der Methusalem-Klasse, Fallschirm,
>> Mitfahrer, und so weiter.
>
> Jaja. "Custon Build" ist bei Rädern, die nicht beim Kaffeeröster oder
> Supermarkt gekauft werden, normal. Und ein Rad dieses Alters, auch wenn es
> nur 10 km gelaufen ist, kann ich für < 100 EUR aus einer Kleinanzeige
> kaufen. Wenn es nicht gerade Dura Ace oder Super Record Ausstattung hat.
>

Eure Kleinanzeigen haette ich gern. Hier ist nicht viel gebacken in der
Hinsicht, da findest Du fast nur Kaufhausraeder.

Ich muss da nur noch auf Gatorskin Reifen wechseln, dann kann ich das
wieder oefter fahren (auf 80% der Strecken).

Joerg

unread,
Nov 18, 2013, 10:54:32 AM11/18/13
to
Das hatten wir in der Uni gelernt, inklusive Berechnungen :-)

Hohlachse gegenueber Vollachse gleichen Durchmessers bringt bei der
gleichen Stahlsorte allerdings nicht viel. Zumindest kann ich mir nicht
vorstellen, dass ueber den duennen Zahnstocher des Schnellspanners
nennenswerte Vorspannung draufkommt. IME ist es nur so, dass Hohlachsen
beim Versagen wegknicken anstatt zu biegen.

Wie auch immer, am RR mit Schraubkranz haelt das seit ueber 30 Jahren in
wirklich nicht ganz artgerechtem Betrieb. Am MTB hielt sie gestern auch,
aehnliche Strecke wie vorher, als die alte Achse versagte. Der Bike Shop
Inhaber erklaerte mir natuerlich auch, dass es mit Kassettennaben
wesentlich robuster ist, aber auch, was der Umstieg kostet und das lohnt
bei diesem einfachen Rad einfach nicht. Er repariert seit Jahrzehnten
Fahrraeder und ich habe ihm einfach mal vertraut, dass die neue Achse
wirklich aus besserem Stahl ist (im Inland hergestellt, nicht
irgendwoher importiert).
Message has been deleted
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Patrick Kibies

unread,
Nov 18, 2013, 12:29:01 PM11/18/13
to
Joerg wrote:

[Stabilität, Hohlachse vs. Vollachse]

>
> Das hatten wir in der Uni gelernt, inklusive Berechnungen :-)

Fein. :)

> Hohlachse gegenueber Vollachse gleichen Durchmessers bringt bei der
> gleichen Stahlsorte allerdings nicht viel. Zumindest kann ich mir
> nicht vorstellen, dass ueber den duennen Zahnstocher des
> Schnellspanners nennenswerte Vorspannung draufkommt.

Wie fest knallst Du die an? Meine gehen oft ohne Werkzeug nicht wieder
auf, weil ich die mit der ganzen Kraft meiner Hand zudrücke. Zumm Öffnen
habe ich 25 cm Edelrostrohr (stahlfrei), das genau über den
Schnellspanner passt, im Werkzeugtäschchen... Im Vorderrad ist eine
Inbus-Spannachse. Auch aus irgendeinem nichtrosten Metallgemisch, das
Andreas Ö. sicher genauer benennen könnte...

Das Hebelverhältnis ist gigantisch. Wenn Du Dir den Spaß mal gönnst eine
Personenwaage mit den Händen zusammenzudrücken, wirst Du erstaunt
sein...


> IME ist es nur
> so, dass Hohlachsen beim Versagen wegknicken anstatt zu biegen.

Ich habe noch genau keine versagthabende Hohlachse gesehen. Vollachsen
schon derer mindestens drei. Keiner der Fälle war noch fahrbereit. In
einem wurde das ignoriert und führte zu Folgeschäden.

> Wie auch immer, am RR mit Schraubkranz haelt das seit ueber 30 Jahren
> in wirklich nicht ganz artgerechtem Betrieb.

Ja, mein RR mit Schraubkranz ist auch > 20a alt. Die Achse ist hohl.


> Am MTB hielt sie gestern
> auch, aehnliche Strecke wie vorher, als die alte Achse versagte.

Ja, die ermüden über die Zeit. Das Sterben liegt nicht an einem
einzelnen "Event".


> Der
> Bike Shop Inhaber erklaerte mir natuerlich auch, dass es mit
> Kassettennaben wesentlich robuster ist, aber auch, was der Umstieg
> kostet und das lohnt bei diesem einfachen Rad einfach nicht.


Nunja. < 100€...




> Er
> repariert seit Jahrzehnten Fahrraeder und ich habe ihm einfach mal
> vertraut, dass die neue Achse wirklich aus besserem Stahl ist (im
> Inland hergestellt, nicht irgendwoher importiert).

Es wird sich zeigen.


viele Grüße

Patrick

Helmut Springer

unread,
Nov 18, 2013, 12:41:31 PM11/18/13
to
Patrick Kibies <linux...@web.de> wrote:
> Ja, die ermüden über die Zeit. Das Sterben liegt nicht an einem
> einzelnen "Event".

Sowohl als auch. Wir sind mit einem Tandem mal so gerade aus der
Ausfahrt gekommen mit einer neuen Achse, und das war auf einem
mittleren Gang. Wenn Du mit waagerechter Kurbel und Gewicht auf dem
Pedal durch ein Schlagloch knallst, und das in Untersetzung, ist der
Kettenzug schon heftig...

Joerg

unread,
Nov 18, 2013, 1:40:40 PM11/18/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
> [Stabilität, Hohlachse vs. Vollachse]
>
>> Das hatten wir in der Uni gelernt, inklusive Berechnungen :-)
>
> Fein. :)
>

Ich hatte mich u.a. deshalb in Vorlesungen bei den Maschinenbauern
reingeschlichen. Zumindest in den 80ern gab es an den Hoersaelen keine
Zugangskontrollen und heute kommt man wegen der Open Learning Initiative
ja eh fast ueberall ran.


>> Hohlachse gegenueber Vollachse gleichen Durchmessers bringt bei der
>> gleichen Stahlsorte allerdings nicht viel. Zumindest kann ich mir
>> nicht vorstellen, dass ueber den duennen Zahnstocher des
>> Schnellspanners nennenswerte Vorspannung draufkommt.
>
> Wie fest knallst Du die an? Meine gehen oft ohne Werkzeug nicht wieder
> auf, weil ich die mit der ganzen Kraft meiner Hand zudrücke. Zumm Öffnen
> habe ich 25 cm Edelrostrohr (stahlfrei), das genau über den
> Schnellspanner passt, im Werkzeugtäschchen... Im Vorderrad ist eine
> Inbus-Spannachse. Auch aus irgendeinem nichtrosten Metallgemisch, das
> Andreas Ö. sicher genauer benennen könnte...
>
> Das Hebelverhältnis ist gigantisch. Wenn Du Dir den Spaß mal gönnst eine
> Personenwaage mit den Händen zusammenzudrücken, wirst Du erstaunt
> sein...
>

Ich knalle sowas auch immer gut an. Aber das haelt einer perpendikularen
Kraft (in Biegerichtung) trotzdem nur wenig entgegen.

Was riesige Unterschiede macht ist z.B. eine gescheite
Induktionshaertung des Stahls. Wenn ueberhaupt keine gemacht wurde, kann
man es gleich vergessen, und meine Vermutung bei Billigachsen geht in
die Richtung. Dann teilweise teure Zuschlagstoffe oder das Sparen bzw.
Weglassen selbiger, Einschluesse, Pittings und so weiter.

>
>> IME ist es nur
>> so, dass Hohlachsen beim Versagen wegknicken anstatt zu biegen.
>
> Ich habe noch genau keine versagthabende Hohlachse gesehen. Vollachsen
> schon derer mindestens drei. Keiner der Fälle war noch fahrbereit. In
> einem wurde das ignoriert und führte zu Folgeschäden.
>

Sowas?

http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321361.png
http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321362.png
https://www.youtube.com/watch?v=Wr3EOZeqozU


>> Wie auch immer, am RR mit Schraubkranz haelt das seit ueber 30 Jahren
>> in wirklich nicht ganz artgerechtem Betrieb.
>
> Ja, mein RR mit Schraubkranz ist auch > 20a alt. Die Achse ist hohl.
>

Damals war auch noch nicht soviel Schrottzuschlag im Stahl :-)

Kein Scherz, hat mir ein Maschinenbauer gesagt, der sich im
Huettenbereich auskennt.

>
>> Am MTB hielt sie gestern
>> auch, aehnliche Strecke wie vorher, als die alte Achse versagte.
>
> Ja, die ermüden über die Zeit. Das Sterben liegt nicht an einem
> einzelnen "Event".
>

Ja, vermutlich war Ermuedung dabei. Sie ist dann allerdings ploetzlich
kaupttgegangen. Nach jeder Fahrt tatze ich mal kurz die wichtigsten
Dinge an. Felgen, Bremsen, Lenkkopf, sehen ob irgendwo Spiel entsteht.
Nach wenigen Kilometern kreischte die Hinterbremse ohne dass ich am
Hebel zog, konnte ich wegen des Laerms erst auf dem asphaltierten Teil
hoeren. Da war alles heftig verbogen.


>
>> Der
>> Bike Shop Inhaber erklaerte mir natuerlich auch, dass es mit
>> Kassettennaben wesentlich robuster ist, aber auch, was der Umstieg
>> kostet und das lohnt bei diesem einfachen Rad einfach nicht.
>
>
> Nunja. < 100€...
>

Lohnt bei diesem Rad wirklich nicht. Es sei denn, dass auch diese
haertere Achse jetzt wieder versagt, dann muss ich. Oder ein gebrauchtes
Bike besorgen und da ausschlachten.


>> Er
>> repariert seit Jahrzehnten Fahrraeder und ich habe ihm einfach mal
>> vertraut, dass die neue Achse wirklich aus besserem Stahl ist (im
>> Inland hergestellt, nicht irgendwoher importiert).
>
> Es wird sich zeigen.
>

Falls ich nicht doch schwach werde und ein neues MTB besorge. Ich Moment
schmerzen die Handgelenke was, von der Rappelei gestern. Das alte MTB
hat auch vorn keine Federung und auf der Strecke muss man gut zupacken.

Hermann Stróbel

unread,
Nov 19, 2013, 3:18:39 AM11/19/13
to
Joerg schrieb am Mon, 18 Nov 2013 07:32:38 -0800:

> Ich werde wahrscheinlich die $1.5k hinlegen oder nach was gebrauchtem
> gucken. Mehr geht auch, aber je teurer es ist, desto mehr wir das zu
> einem reinen Sportgeraet und weniger zu einem Nutzfahrzeug.

Kann man so nicht unbedingt sagen. Schau Dich vielleicht mal im
Reiseradsektor um. Vielleicht wäre ja z. B. das Pacemaxx von
<http://maxx.de/de/bikes/atb26/bikes.php?name=PACEMAXX&id=81> eine gute
Möglichkeit?

Man kann das Rad komplett zusammenstellen (lassen) oder auch den Rahmen
einzeln kaufen und das Rad selbst aufbauen (lassen). Letzteres wäre für
Dich sicher interessanter. Der Rahmen allein kostet in D um 500 EUR, für
Dich ohne USt. könnte es dann billiger werden. Versand nach JWD kostet
allerdings auch wieder.

Federgabel (bis max. 100 mm) ist möglich, und da gibt es ja auch noch
Modelle mit Stahlfeder ohne filigranes Luftzeugs.

Andere Reiseradrahmen wie z. B. ein Patria Terra sind teurer.

Der Klaufaktor steigt bei einem solchen Rad natürlich, ein fettes Schloß,
was man höchstens mit der Flex aufbekommt, wäre also auch gut. Kostet dann
auch und die 2,X kg wollen auch transportiert werden, aber man kann halt
kein stabiles Rad ohne Klaugefahr für 20 Mäuse haben.

--
-
°

Christoph Strauch

unread,
Nov 19, 2013, 3:30:24 AM11/19/13
to
Am Montag, 18. November 2013 18:29:01 UTC+1 schrieb Patrick Kibies:

>
> [Stabilität, Hohlachse vs. Vollachse]
>
> Ich habe noch genau keine versagthabende Hohlachse gesehen.

Mit einer gebrochenen (Schraubkranz-)Hohlachse kann ich dienen.

> Vollachsen
> schon derer mindestens drei. Keiner der Fälle war noch fahrbereit.

Vorteil der Hohlachse mit Schnellspanner ist nicht nur, dass die Achse gar
nicht erst bricht, sondern dass man mit der gebrochenen Achse auch noch bis
nach Hause fahren kann.

Hermann Stróbel

unread,
Nov 19, 2013, 3:32:17 AM11/19/13
to
Joerg schrieb am Mon, 18 Nov 2013 07:12:44 -0800:
> Hermann Stróbel wrote:
>> Joerg schrieb am Fri, 15 Nov 2013 09:43:47 -0800:

>>> ... das Rad wurde mir trotz Kettung an ein heftiges Gelaender geklaut.

>> Es gibt zwar keine unknackbaren Schlösser, aber es gibt zumindest welche,
>> für die man eine Flex oder einen extrem fetten Bolzenschneider braucht, die
>> der übliche Radlklauer nicht dabei hat.

> Damals musste das Vorderrad mit angekettet sein, sonst fehlte es
> morgens.

Für sowas gibt es z. B. Pitlock. Dennoch ist es insgesamt eine gute Idee,
ein Schloß auch durch das Vorderrad zu ziehen, damit ein Rad möglichst eng
und fest an einem Hindernis fixiert ist, denn dann passiert das ...

> Man muss die Kette bzw. das Stahlseil auch ueberall mit
> hinschleppen. In NL hatten die Jungs oft LKW plus Werkzeugkiste,
> inklusive fetten Bolzenschneidern. Der Hammer war, als sie jemandem das
> Fahrrad so klauten: LKW hielt an. Beifahrer sprang raus und hob das an
> eine Laterne gekettete Rad an. Inzwischen war der Fahrer auf dem Dach,
> uebernahm das Rad von oben und hievte es ueber den Kopf der Laterne,
> reichte es dem Beifahrer "befreit" wieder runter und der tat es in den
> Kasten des LKW.

... nicht so einfach.

> Pech fuer die Diebe war, dass die Sicherheitskamera an einem Betrieb dort
> das ganze aufnahm.

--
-
°

Hermann Stróbel

unread,
Nov 19, 2013, 3:47:02 AM11/19/13
to
Joerg schrieb am Mon, 18 Nov 2013 07:35:50 -0800:
> Hermann Stróbel wrote:

>> Ich empfehle eine Thudbuster LT: <http://www.thudbuster.com/products.html>
>> Es ist AFAIK die einzige am Markt verfügbare Parallelogramm-Stütze für
>> harten Einsatz.

>> Von der ST halte ich wg. des geringeren Federwegs nix.

>> Und Sattelstützen-Klemmen mit Pitlock existieren auch.

> Interessantes Konzept. Elastomere haben hier in der Gegend allerdings
> das Problem der raschen Alterung. Das Klima ist aehnlich wie in
> Nordafrika, sehr heisse trockene Sommer. Z.B. hat es die Kunststoffe
> sowie die Beschichtung unsere importierten Kettler Tischtennisplatte
> schon im zweiten Sommer zerlegt.

Mei, Du hast es Dir ja vermutlich selbst ausgesucht, wo Du lebst. Die
Elastomere für die Thudbuster gibt es ja auch einzeln und in allen
verfügbaren Gewichtsklassen nachzukaufen. Dann laß Dir halt eine Kiste voll
damit kommen, leg sie schön verschweißt in den Kühlschrank und wechsele
sie, wann immer Dir danach ist. Selbst, wenn das zweimal jährlich sein
sollte (was ich nicht glaube), ist das in der Summe immer noch billiger und
schmerzärmer als neue Bandscheiben.

Man kann die Elastomere benachbarter Klassen übrigens mischen, also z. B.
ein blaues und ein schwarzes oder auch ein graues und ein blaues einbauen.
Die Dinger sind sehr gut auf das Fahrergewicht abstimmbar. Darüber hinaus
kann die Federvorspannung mit der durchgehenden Schraube (längs durch die
Elastomere) angepaßt werden, sodaß man ein fast senftenartig weiches
Federgefühl erreichen oder andersherum genau das vermeiden kann.

--
-
°

Patrick Kibies

unread,
Nov 19, 2013, 5:59:48 AM11/19/13
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>> [Stabilität, Hohlachse vs. Vollachse]
>>
>>> Das hatten wir in der Uni gelernt, inklusive Berechnungen :-)
>>
>> Fein. :)
>>
>
> Ich hatte mich u.a. deshalb in Vorlesungen bei den Maschinenbauern
> reingeschlichen. Zumindest in den 80ern gab es an den Hoersaelen keine
> Zugangskontrollen

Das kommt ja jetzt wegen der G8-Schwemme auf uns zu. Aber normalerweise
gibt es die auch immernoch nicht.


> und heute kommt man wegen der Open Learning
> Initiative ja eh fast ueberall ran.

Hmmm. Ja. Vielleicht.

>
>>> Hohlachse gegenueber Vollachse gleichen Durchmessers bringt bei der
>>> gleichen Stahlsorte allerdings nicht viel. Zumindest kann ich mir
>>> nicht vorstellen, dass ueber den duennen Zahnstocher des
>>> Schnellspanners nennenswerte Vorspannung draufkommt.
>>
>> Wie fest knallst Du die an? Meine gehen oft ohne Werkzeug nicht
>> wieder auf, weil ich die mit der ganzen Kraft meiner Hand zudrücke.
>> Zumm Öffnen habe ich 25 cm Edelrostrohr (stahlfrei), das genau über
>> den Schnellspanner passt, im Werkzeugtäschchen... Im Vorderrad ist
>> eine Inbus-Spannachse. Auch aus irgendeinem nichtrosten
>> Metallgemisch, das Andreas Ö. sicher genauer benennen könnte...
>>
>> Das Hebelverhältnis ist gigantisch. Wenn Du Dir den Spaß mal gönnst
>> eine Personenwaage mit den Händen zusammenzudrücken, wirst Du
>> erstaunt sein...
>>
>
> Ich knalle sowas auch immer gut an. Aber das haelt einer
> perpendikularen Kraft (in Biegerichtung) trotzdem nur wenig entgegen.
>
> Was riesige Unterschiede macht ist z.B. eine gescheite
> Induktionshaertung des Stahls. Wenn ueberhaupt keine gemacht wurde,
> kann man es gleich vergessen, und meine Vermutung bei Billigachsen
> geht in die Richtung.

Meine Vermutung geht da soagr in die Richtung "Eisen? Brauchen wir
nicht, wir nehmen Altpapier und Buttermilch für unseren Stahl...".


> Dann teilweise teure Zuschlagstoffe oder das
> Sparen bzw. Weglassen selbiger, Einschluesse, Pittings und so weiter.

Ja. Schon.


>>
>>> IME ist es nur
>>> so, dass Hohlachsen beim Versagen wegknicken anstatt zu biegen.
>>
>> Ich habe noch genau keine versagthabende Hohlachse gesehen.
>> Vollachsen schon derer mindestens drei. Keiner der Fälle war noch
>> fahrbereit. In einem wurde das ignoriert und führte zu Folgeschäden.
>>
>
> Sowas?
>
> http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321361.png
> http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321362.png
> https://www.youtube.com/watch?v=Wr3EOZeqozU
>

Ja, so ähnlich.
> http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321362.png

>>> Wie auch immer, am RR mit Schraubkranz haelt das seit ueber 30
>>> Jahren in wirklich nicht ganz artgerechtem Betrieb.
>>
>>> Am MTB hielt sie gestern
>>> auch, aehnliche Strecke wie vorher, als die alte Achse versagte.
>>
>> Ja, die ermüden über die Zeit. Das Sterben liegt nicht an einem
>> einzelnen "Event".
>>
>
> Ja, vermutlich war Ermuedung dabei. Sie ist dann allerdings ploetzlich
> kaupttgegangen. Nach jeder Fahrt tatze ich mal kurz die wichtigsten
> Dinge an. Felgen, Bremsen, Lenkkopf, sehen ob irgendwo Spiel entsteht.

Das ist gut.

> Nach wenigen Kilometern kreischte die Hinterbremse ohne dass ich am
> Hebel zog, konnte ich wegen des Laerms erst auf dem asphaltierten Teil
> hoeren. Da war alles heftig verbogen.

Urx.

>
>>
>>> Der
>>> Bike Shop Inhaber erklaerte mir natuerlich auch, dass es mit
>>> Kassettennaben wesentlich robuster ist, aber auch, was der Umstieg
>>> kostet und das lohnt bei diesem einfachen Rad einfach nicht.
>>
>>
>> Nunja. < 100€...
>>
>
> Lohnt bei diesem Rad wirklich nicht.

Funktioniert ja im nächsten auch noch.

> Es sei denn, dass auch diese
> haertere Achse jetzt wieder versagt, dann muss ich. Oder ein
> gebrauchtes Bike besorgen und da ausschlachten.

Oder so. Oder selber umspeichen. Ist eine meditative Tätigkeit.

Bei der Nabe am besten was zukunftsicheres mit Centerlock nehmen, denn
dafür gibt es auch 6-Loch-Adapter, vielleicht hast Du ja irgendwann eine
Scheibenbremse:

http://www.roseversand.de/artikel/shimano-deore-xt-hinterradnabe-disc-
fh-m785/aid:515787

knapp 40 €


Ein Satz Speichen 32 Stück Sapim Race dazu: 15 €

http://www.komponentix.net/onlineshop/index.html

32 Nippel aus Messing, sind dann nochmal 2,50.

Felge ist noch gut? Dann umspeichen, ist sie nicht? Neu Einspeichen. Für
30 weitere Euros ist das dann auch erledigt...

Ein bisschen Leinöl oder mittelfeste Schraubensicherung für die Nippel
sowie das vorhandensein z.B. eines Spokey sehe ich mal als gegeben an.


>
>>> Er
>>> repariert seit Jahrzehnten Fahrraeder und ich habe ihm einfach mal
>>> vertraut, dass die neue Achse wirklich aus besserem Stahl ist (im
>>> Inland hergestellt, nicht irgendwoher importiert).
>>
>> Es wird sich zeigen.
>>
>
> Falls ich nicht doch schwach werde und ein neues MTB besorge. Ich
> Moment schmerzen die Handgelenke was, von der Rappelei gestern. Das
> alte MTB hat auch vorn keine Federung und auf der Strecke muss man gut
> zupacken.

Ja, das ist üblich... Federessbesteck kann da schon helfen. Ist aber
halt auch wieder ein zu wartendes Bauteil.

viele Grüße

Patrick


Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 10:05:27 AM11/19/13
to
Hermann Stróbel wrote:
> Joerg schrieb am Mon, 18 Nov 2013 07:32:38 -0800:
>
>> Ich werde wahrscheinlich die $1.5k hinlegen oder nach was gebrauchtem
>> gucken. Mehr geht auch, aber je teurer es ist, desto mehr wir das zu
>> einem reinen Sportgeraet und weniger zu einem Nutzfahrzeug.
>
> Kann man so nicht unbedingt sagen. Schau Dich vielleicht mal im
> Reiseradsektor um. Vielleicht wäre ja z. B. das Pacemaxx von
> <http://maxx.de/de/bikes/atb26/bikes.php?name=PACEMAXX&id=81> eine gute
> Möglichkeit?
>

Sieht ordentlich aus, aber diesen Rahmen haben sie wohl nur fuer 26"
Raeder und das ist mir echt zu klein (habe ich derzeit).


> Man kann das Rad komplett zusammenstellen (lassen) oder auch den Rahmen
> einzeln kaufen und das Rad selbst aufbauen (lassen). Letzteres wäre für
> Dich sicher interessanter. Der Rahmen allein kostet in D um 500 EUR, für
> Dich ohne USt. könnte es dann billiger werden. Versand nach JWD kostet
> allerdings auch wieder.
>
> Federgabel (bis max. 100 mm) ist möglich, und da gibt es ja auch noch
> Modelle mit Stahlfeder ohne filigranes Luftzeugs.
>

Interessant, bisher haben alle, mit denen ich darueber gesprochen habe,
auf Luftfederung geschworen. Bis auf den Besitzer eines Lincoln Town
Car, der jetzt $1k fuer neue Luftfedern loehnen muss. Schraubenfedern
sind hier oft an den Fahrraedern der unteren Preisklasse und wenn das
reicht, waere schonmal ein Kostenfaktor weg.


> Andere Reiseradrahmen wie z. B. ein Patria Terra sind teurer.
>
> Der Klaufaktor steigt bei einem solchen Rad natürlich, ein fettes Schloß,
> was man höchstens mit der Flex aufbekommt, wäre also auch gut. Kostet dann
> auch und die 2,X kg wollen auch transportiert werden, aber man kann halt
> kein stabiles Rad ohne Klaugefahr für 20 Mäuse haben.
>

Ich halte dann doch mal nach einem Diamondback Recoil Ausschau. Ist
nicht eilig, kann ich ein Sonderangebot abwarten. Bei der einfachen
Ausstattung muss man sich laut Reviews von richtigen Gelaendejockeys
damit abfinden, irgendwann die Suntour Kurbelgeschichte gegen Shimano zu
tauschen und einen neuen Feder-Daempfersatz fuer hinten. Aber das sollte
dann mit rund $250 zusaetzlich abgegessen sein. Mit viel Pech wird eines
Tages die Gabelfederung auch noch faellig. Die Shifter sind offenbar
auch nicht die besten, aber nachdem ich sie wieder gaengig haben, bin
ich z.B. mit dem Shimano Altus Shiftern an meinem MTB vollends zufrieden.

Was ich absolut nicht verstehe ist die Farbe. 2013 hatten sie schwarz.
2014er sind weiss, das wuerde bei mir innerhalb kurzer Zeit aussehen,
als waere ich gerade aus dem Urwald gekommen.

Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 10:11:12 AM11/19/13
to
Hermann Stróbel wrote:
> Joerg schrieb am Mon, 18 Nov 2013 07:35:50 -0800:
>> Hermann Stróbel wrote:
>
>>> Ich empfehle eine Thudbuster LT: <http://www.thudbuster.com/products.html>
>>> Es ist AFAIK die einzige am Markt verfügbare Parallelogramm-Stütze für
>>> harten Einsatz.
>
>>> Von der ST halte ich wg. des geringeren Federwegs nix.
>
>>> Und Sattelstützen-Klemmen mit Pitlock existieren auch.
>
>> Interessantes Konzept. Elastomere haben hier in der Gegend allerdings
>> das Problem der raschen Alterung. Das Klima ist aehnlich wie in
>> Nordafrika, sehr heisse trockene Sommer. Z.B. hat es die Kunststoffe
>> sowie die Beschichtung unsere importierten Kettler Tischtennisplatte
>> schon im zweiten Sommer zerlegt.
>
> Mei, Du hast es Dir ja vermutlich selbst ausgesucht, wo Du lebst. Die
> Elastomere für die Thudbuster gibt es ja auch einzeln und in allen
> verfügbaren Gewichtsklassen nachzukaufen. Dann laß Dir halt eine Kiste voll
> damit kommen, leg sie schön verschweißt in den Kühlschrank und wechsele
> sie, wann immer Dir danach ist. Selbst, wenn das zweimal jährlich sein
> sollte (was ich nicht glaube), ist das in der Summe immer noch billiger und
> schmerzärmer als neue Bandscheiben.
>

Wenn man die einzeln bekommt, dann geht das natuerlich. Guter Tip. Wobei
man hier auf den ekligen Strecken eh die meiste Zeit steht.


> Man kann die Elastomere benachbarter Klassen übrigens mischen, also z. B.
> ein blaues und ein schwarzes oder auch ein graues und ein blaues einbauen.
> Die Dinger sind sehr gut auf das Fahrergewicht abstimmbar. Darüber hinaus
> kann die Federvorspannung mit der durchgehenden Schraube (längs durch die
> Elastomere) angepaßt werden, sodaß man ein fast senftenartig weiches
> Federgefühl erreichen oder andersherum genau das vermeiden kann.
>

Das ist fuer Frauen aber nicht so optimal. "Oh, guck mal, die faehrt mit
blauem plus schwarzem, dann muss sie ja mindestens ..." :-)

Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 10:30:23 AM11/19/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>> [Stabilität, Hohlachse vs. Vollachse]
>>>

[...]

>>>> IME ist es nur
>>>> so, dass Hohlachsen beim Versagen wegknicken anstatt zu biegen.
>>> Ich habe noch genau keine versagthabende Hohlachse gesehen.
>>> Vollachsen schon derer mindestens drei. Keiner der Fälle war noch
>>> fahrbereit. In einem wurde das ignoriert und führte zu Folgeschäden.
>>>
>> Sowas?
>>
>> http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321361.png
>> http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321362.png
>> https://www.youtube.com/watch?v=Wr3EOZeqozU
>>
>
> Ja, so ähnlich.


Das waren Hohlachsen :-)

Aber vermutlich nicht die besten. Der Haendler sagte, die
Preisunterschiede seien nicht ueppig, aber der Qualitaetsunterschied
zwischen Fabrikaten sei enorm. Man solle keine Achsen aus unbekannten
Quellen nehmen.


>>>> Der
>>>> Bike Shop Inhaber erklaerte mir natuerlich auch, dass es mit
>>>> Kassettennaben wesentlich robuster ist, aber auch, was der Umstieg
>>>> kostet und das lohnt bei diesem einfachen Rad einfach nicht.
>>>
>>> Nunja. < 100€...
>>>
>> Lohnt bei diesem Rad wirklich nicht.
>
> Funktioniert ja im nächsten auch noch.
>

Bei mir aber nur nach Umspeichen. Ich moechte als naechstes definitiv
auf 29er umsteigen. Das hoehere Gewicht und behaebigeres Fehrverhalten
machen mir nichts, die anderen Vorteile ueberwiegen das.


>> Es sei denn, dass auch diese
>> haertere Achse jetzt wieder versagt, dann muss ich. Oder ein
>> gebrauchtes Bike besorgen und da ausschlachten.
>
> Oder so. Oder selber umspeichen. Ist eine meditative Tätigkeit.
>

Habe ich mal gemacht, wegen Knappheit im Studentenbudget. Die einzige
Taetigkeit, die fuer mich frustiger war, war das Neuwickeln der
Tauchspule eines Lautspreches (was ich mir geschworen haben, die
naechsten 100 Jahre nie mehr zu machen).


> Bei der Nabe am besten was zukunftsicheres mit Centerlock nehmen, denn
> dafür gibt es auch 6-Loch-Adapter, vielleicht hast Du ja irgendwann eine
> Scheibenbremse:
>
> http://www.roseversand.de/artikel/shimano-deore-xt-hinterradnabe-disc-
> fh-m785/aid:515787
>
> knapp 40 €
>

Deore ist was feines, wobei sich das erste Review nicht positiv anhoert.

>
> Ein Satz Speichen 32 Stück Sapim Race dazu: 15 €
>
> http://www.komponentix.net/onlineshop/index.html
>
> 32 Nippel aus Messing, sind dann nochmal 2,50.
>
> Felge ist noch gut? Dann umspeichen, ist sie nicht? Neu Einspeichen. Für
> 30 weitere Euros ist das dann auch erledigt...
>
> Ein bisschen Leinöl oder mittelfeste Schraubensicherung für die Nippel
> sowie das vorhandensein z.B. eines Spokey sehe ich mal als gegeben an.
>

Ich wuerde das ganz dekadent beim Fahrradhaendler in Auftrag geben :-)

>
>>>> Er
>>>> repariert seit Jahrzehnten Fahrraeder und ich habe ihm einfach mal
>>>> vertraut, dass die neue Achse wirklich aus besserem Stahl ist (im
>>>> Inland hergestellt, nicht irgendwoher importiert).
>>> Es wird sich zeigen.
>>>
>> Falls ich nicht doch schwach werde und ein neues MTB besorge. Ich
>> Moment schmerzen die Handgelenke was, von der Rappelei gestern. Das
>> alte MTB hat auch vorn keine Federung und auf der Strecke muss man gut
>> zupacken.
>
> Ja, das ist üblich... Federessbesteck kann da schon helfen. Ist aber
> halt auch wieder ein zu wartendes Bauteil.
>

Wenn ich das naechste Mal dort runter muss, nehme ich zwei Stueckchen
1"-Rohrisolierung aus Schaumstoff mit und schiebe die ueber die
Handgriffe. Wenn gerade niemand guckt ...

Hermann Stróbel

unread,
Nov 19, 2013, 11:07:44 AM11/19/13
to
Joerg schrieb am Tue, 19 Nov 2013 07:05:27 -0800:
> Hermann Stróbel wrote:

>> Federgabel (bis max. 100 mm) ist möglich, und da gibt es ja auch noch
>> Modelle mit Stahlfeder ohne filigranes Luftzeugs.

> Interessant, bisher haben alle, mit denen ich darueber gesprochen habe,
> auf Luftfederung geschworen. Bis auf den Besitzer eines Lincoln Town
> Car, der jetzt $1k fuer neue Luftfedern loehnen muss. Schraubenfedern
> sind hier oft an den Fahrraedern der unteren Preisklasse

Die untere Preisklasse hat eher Federung über Elastomere und Dämpfung per
Reibung. Das sind die Dinger, die beim Überfahren eines Hindernisses
merken, daß sie vielleicht mal einfedern könnten und es 1 m später sogar
tun.

> und wenn das reicht, waere schonmal ein Kostenfaktor weg.

Kostenfaktor ist relativ, siehe z. B. die XC-Serie von Rock Shox. Die
Dinger wollen natürlich auch gewartet werden, denn neben den Spiralfedern
gibt's die Öldämpfung. Da wollen ab und an die Rohre geputzt, neue
Dichtungen eingesetzt und mal das Öl erneuert werden.

>> Andere Reiseradrahmen wie z. B. ein Patria Terra sind teurer.

>> Der Klaufaktor steigt bei einem solchen Rad natürlich, ein fettes Schloß,
>> was man höchstens mit der Flex aufbekommt, wäre also auch gut. Kostet dann
>> auch und die 2,X kg wollen auch transportiert werden, aber man kann halt
>> kein stabiles Rad ohne Klaugefahr für 20 Mäuse haben.

> Ich halte dann doch mal nach einem Diamondback Recoil Ausschau. Ist
> nicht eilig, kann ich ein Sonderangebot abwarten.

Mußt Du wissen. IMO ist jedoch ein Fully dieser Preisklasse eher für nur
gelegentliche Ausritte und mehr zum Posen geeignet.

--
-
°

Patrick Kibies

unread,
Nov 19, 2013, 11:35:42 AM11/19/13
to
Joerg wrote:

> Patrick Kibies wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Patrick Kibies wrote:
>>>> Joerg wrote:
>>>>
>>>> [Stabilität, Hohlachse vs. Vollachse]
>>>>
>
> [...]
>
>>>>> IME ist es nur
>>>>> so, dass Hohlachsen beim Versagen wegknicken anstatt zu biegen.
>>>> Ich habe noch genau keine versagthabende Hohlachse gesehen.
>>>> Vollachsen schon derer mindestens drei. Keiner der Fälle war noch
>>>> fahrbereit. In einem wurde das ignoriert und führte zu
>>>> Folgeschäden.
>>>>
>>> Sowas?
>>>
>>> http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321361.png
>>> http://bicyclestorehd.com/cache/33/Flickr_321362.png
>>> https://www.youtube.com/watch?v=Wr3EOZeqozU
>>>
>>
>> Ja, so ähnlich.
>
>
> Das waren Hohlachsen :-)

Jo. Habe /ich/ halt noch nicht live gesehen. Aber das Schadensbild bei
Vollachsen schon öfter.

>
> Aber vermutlich nicht die besten. Der Haendler sagte, die
> Preisunterschiede seien nicht ueppig, aber der Qualitaetsunterschied
> zwischen Fabrikaten sei enorm. Man solle keine Achsen aus unbekannten
> Quellen nehmen.
>
>
>>>>> Der
>>>>> Bike Shop Inhaber erklaerte mir natuerlich auch, dass es mit
>>>>> Kassettennaben wesentlich robuster ist, aber auch, was der Umstieg
>>>>> kostet und das lohnt bei diesem einfachen Rad einfach nicht.
>>>>
>>>> Nunja. < 100€...
>>>>
>>> Lohnt bei diesem Rad wirklich nicht.
>>
>> Funktioniert ja im nächsten auch noch.
>>
>
> Bei mir aber nur nach Umspeichen. Ich moechte als naechstes definitiv
> auf 29er umsteigen. Das hoehere Gewicht und behaebigeres Fehrverhalten
> machen mir nichts, die anderen Vorteile ueberwiegen das.

Was sind denn andere Vorteile? In Zukunft zweifelhafte Versorgung mit
diesen Exotenreifen? Da kann ich von meinem Sinner Record lieder singen.
Also besser keine Reifengrößen adaptieren, die nicht mindestens schon 10
oder 20 a verfpgbar sind. Der gleiche Außendurchmesser des Rades lässt
sich auch mit Vollfettpuschen auf 26" erreichen.


>
>
>>> Es sei denn, dass auch diese
>>> haertere Achse jetzt wieder versagt, dann muss ich. Oder ein
>>> gebrauchtes Bike besorgen und da ausschlachten.
>>
>> Oder so. Oder selber umspeichen. Ist eine meditative Tätigkeit.
>>
>
> Habe ich mal gemacht, wegen Knappheit im Studentenbudget. Die einzige
> Taetigkeit, die fuer mich frustiger war, war das Neuwickeln der
> Tauchspule eines Lautspreches (was ich mir geschworen haben, die
> naechsten 100 Jahre nie mehr zu machen).

Hehe. Spulenwickeln finde ich auch wirklich schlimm, aber Einspeichen
mache ich echt gerne.


>
>> Bei der Nabe am besten was zukunftsicheres mit Centerlock nehmen,
>> denn dafür gibt es auch 6-Loch-Adapter, vielleicht hast Du ja
>> irgendwann eine Scheibenbremse:
>>
>> http://www.roseversand.de/artikel/shimano-deore-xt-hinterradnabe-
disc-
>> fh-m785/aid:515787
>>
>> knapp 40 €
>>
>
> Deore ist was feines,


Nein. Einklich net. Aber das ist ja auch XT, was ich da vorschlug.
Ich hab ne XT mit 6-Loch-Aufnahme auf Vollachse umgebaut. Die ist trotz
Misshandlung i.O.


> wobei sich das erste Review nicht positiv
> anhoert.
>
>>
>> Ein Satz Speichen 32 Stück Sapim Race dazu: 15 €
>>
>> http://www.komponentix.net/onlineshop/index.html
>>
>> 32 Nippel aus Messing, sind dann nochmal 2,50.
>>
>> Felge ist noch gut? Dann umspeichen, ist sie nicht? Neu Einspeichen.
>> Für 30 weitere Euros ist das dann auch erledigt...
>>
>> Ein bisschen Leinöl oder mittelfeste Schraubensicherung für die
>> Nippel sowie das vorhandensein z.B. eines Spokey sehe ich mal als
>> gegeben an.
>>
>
> Ich wuerde das ganz dekadent beim Fahrradhaendler in Auftrag geben :-)

Das kostet min. 15 €. Und vermittelt nicht das gute Gefühl eines
selbsteingespeichten Laufrades...


>
>>
>>>>> Er
>>>>> repariert seit Jahrzehnten Fahrraeder und ich habe ihm einfach mal
>>>>> vertraut, dass die neue Achse wirklich aus besserem Stahl ist (im
>>>>> Inland hergestellt, nicht irgendwoher importiert).
>>>> Es wird sich zeigen.
>>>>
>>> Falls ich nicht doch schwach werde und ein neues MTB besorge. Ich
>>> Moment schmerzen die Handgelenke was, von der Rappelei gestern. Das
>>> alte MTB hat auch vorn keine Federung und auf der Strecke muss man
>>> gut zupacken.
>>
>> Ja, das ist üblich... Federessbesteck kann da schon helfen. Ist aber
>> halt auch wieder ein zu wartendes Bauteil.
>>
>
> Wenn ich das naechste Mal dort runter muss, nehme ich zwei Stueckchen
> 1"-Rohrisolierung aus Schaumstoff mit und schiebe die ueber die
> Handgriffe. Wenn gerade niemand guckt ...


Boah. Ich drücke die Daumen, dass die Aktion ohne Schaden an Material
und Dir abgeht. MaW: Ich halte das für gefährlich. Das wird zur Unzeit
abrutschen.



viele Grüße

Patrick


Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 1:25:23 PM11/19/13
to
Hermann Stróbel wrote:
> Joerg schrieb am Tue, 19 Nov 2013 07:05:27 -0800:
>> Hermann Stróbel wrote:
>
>>> Federgabel (bis max. 100 mm) ist möglich, und da gibt es ja auch noch
>>> Modelle mit Stahlfeder ohne filigranes Luftzeugs.
>
>> Interessant, bisher haben alle, mit denen ich darueber gesprochen habe,
>> auf Luftfederung geschworen. Bis auf den Besitzer eines Lincoln Town
>> Car, der jetzt $1k fuer neue Luftfedern loehnen muss. Schraubenfedern
>> sind hier oft an den Fahrraedern der unteren Preisklasse
>
> Die untere Preisklasse hat eher Federung über Elastomere und Dämpfung per
> Reibung. Das sind die Dinger, die beim Überfahren eines Hindernisses
> merken, daß sie vielleicht mal einfedern könnten und es 1 m später sogar
> tun.
>

Elastomer waere hier in der Gegend nicht gut, muss ich vor dem Kauf also
rausbekommen.


>> und wenn das reicht, waere schonmal ein Kostenfaktor weg.
>
> Kostenfaktor ist relativ, siehe z. B. die XC-Serie von Rock Shox. Die
> Dinger wollen natürlich auch gewartet werden, denn neben den Spiralfedern
> gibt's die Öldämpfung. Da wollen ab und an die Rohre geputzt, neue
> Dichtungen eingesetzt und mal das Öl erneuert werden.
>

Mit Wartung habe ich kein Problem, solange man das selbst machen kann
und es nicht teuer oder sehr zeitaufwendig ist. Aber im Ernst, es muss
doch moeglich sein, auch beim Fahrrad eine Performance wie bei einem
Auto zu akzeptablen Kosten zu erreichen. Da muss man nie was an der
Federung machen. Die Daempfer halten ewig (i.d.R weit ueber 100000km)
und die Federung nachstellen ist auch selten.


>>> Andere Reiseradrahmen wie z. B. ein Patria Terra sind teurer.
>
>>> Der Klaufaktor steigt bei einem solchen Rad natürlich, ein fettes Schloß,
>>> was man höchstens mit der Flex aufbekommt, wäre also auch gut. Kostet dann
>>> auch und die 2,X kg wollen auch transportiert werden, aber man kann halt
>>> kein stabiles Rad ohne Klaugefahr für 20 Mäuse haben.
>
>> Ich halte dann doch mal nach einem Diamondback Recoil Ausschau. Ist
>> nicht eilig, kann ich ein Sonderangebot abwarten.
>
> Mußt Du wissen. IMO ist jedoch ein Fully dieser Preisklasse eher für nur
> gelegentliche Ausritte und mehr zum Posen geeignet.
>

Posing brauche ich nicht und da die neue Serie (alte ist fuer 20er
Ramhem vergriffen) weiss ist, wuerde das Rad eh alsbald was verschruppt
aussehen. Man kann ja peu a peu umruesten, wenn was nicht gefaellt oder
kaputt geht. Die Kurbelgarnitur wird bei mir vermutlich als erste
faellig. Ist als Upgrade aber oft billiger als per Aufpreis mitgekauft.
Mir macht es auch nichts, wenn mal was klockert.

Hermann Stróbel

unread,
Nov 19, 2013, 1:55:46 PM11/19/13
to
Joerg schrieb am Tue, 19 Nov 2013 10:25:23 -0800:
> Hermann Stróbel wrote:

>> Kostenfaktor ist relativ, siehe z. B. die XC-Serie von Rock Shox. Die
>> Dinger wollen natürlich auch gewartet werden, denn neben den Spiralfedern
>> gibt's die Öldämpfung. Da wollen ab und an die Rohre geputzt, neue
>> Dichtungen eingesetzt und mal das Öl erneuert werden.

> Mit Wartung habe ich kein Problem, solange man das selbst machen kann
> und es nicht teuer oder sehr zeitaufwendig ist. Aber im Ernst, es muss
> doch moeglich sein, auch beim Fahrrad eine Performance wie bei einem
> Auto zu akzeptablen Kosten zu erreichen.

Das geht schlicht schon deshalb nicht so einfach, weil das gesamte
Fahrradzeugs heute - bis auf ganz wenige Ausnahmen - alles auf Leichtbau
getrimmt ist. Ultimative Haltbarkeit ist da nicht nur schwer zu machen,
sondern von der Industrie auch gar nicht gewünscht.

--
-
°

Volker Bartheld

unread,
Nov 19, 2013, 2:01:31 PM11/19/13
to
Hallo!

On Tue, 19 Nov 2013 10:25:23 -0800, Joerg wrote:
> Aber im Ernst, es muss doch moeglich sein, auch beim Fahrrad eine
> Performance wie bei einem Auto zu akzeptablen Kosten zu erreichen. Da
> muss man nie was an der Federung machen.

Du scherzt. Keine Ahnung, bei welchen Gelände-, WRC- oder Tourenwagen man
"noch nie was an der Federung machen" mußte, aber bleiben wir doch einfach
mal beim Geländesport mit motorisierten Zweiräden, das paßt thematisch
besser:

1x jährlich Gabel- und Federbeinölwechsel, alle zwei Jahre Gabel- und
Federbeinrevision incl. Staubkappen, Dichtringen und Gleitbuchsen.
Feinhonung der Passungen. Nach spätestens 5-6 Jahren sind üblicherweise
die Umlenkehebel- und Radlager hinüber, zumindest, wenn man in schwerem
Gelände bzw. Sand/Schlamm unterwegs ist, dann kann man auch gleich die
Kolben-/Ölabstreifringe machen oder einen neuen Schmiedekolben verbauen.
Am 2T dann sicher Kurbelwellen-/Pleuelrepkit, beim 450er 4T evtl. nicht.
Wir reden hier übrigens von um die 40-50 Betriebsstunden pro Jahr (wobei
man ca. 80-100km/h alternative Geschwindigkeit annehmen kann) im
Hobbysportbetrieb, also vielleicht 4-5Mm. Wenn Du liest, wie die
Wartungsintervalle bei Wettbewerbsfahrern sind, weinst Du. Bitterlich.

Übrigens:

An den faden Alltagsdosen drückst Du neuerdings nach 150Mm ein neues
Getriebe hinein, machst den Zahnriemen und vielleicht bei 200Mm die
Zylinderkopfdichtung (BTDT, *seufz*). Und bei Deinen 100Mm ist das
Fahrwerk (üblicherweise schon ladenneu eine Hüpfburg und kein Fahrwerk im
eigentlichen Sinne) schon auch ordentlich gezeichnet. Dabei ist die
_Federung_ eher das geringere Problem (kannst aber gerne mal nach
gebrochenen Schraubenfedern der Hinterradaufhängung bei Golf IV, V, Audi
A3 und BMW 3er googeln), vorher hat die _Dämpfung_ stark gelitten.

> Die Daempfer halten ewig (i.d.R weit ueber 100000km)
> und die Federung nachstellen ist auch selten.

... weil man es nicht kann (außer bei Luftfahrwerken oder durch Austausch
der Schraubenfedern) - es sei denn, Du meinst die _Dämpfung_ (was nicht
dasselbe ist) und bei der üblichen Consumerware für Straßenbetrieb
beileibe nicht die Regel.

Falls Du natürlich bereit bist - sagen wir - 5k€ für ein Radl auszugeben
(was im Vergleich mit entsprechend ausgestatteten Automobilen eine faire
Relation ist), dann kriegst Du durchaus gutes und haltbares Zeugs. Auch
schon für weit weniger, sagen wir 2k€ beim Hardtail.

Die von Dir so gelobte Luftdämpfung dürfte bei Deinem Nutzungsprofil auch
prontissimo aus dem letzten Loch (bzw. an den Simmerringen vorbei)
pfeifen, zumindest, wenn Du kein anämischer Hungerhaken bist. Da empfehle
ich schon eher die klassische ölbadgedämpfte Gabel mit zwei
Schraubendruckfedern, bitte auch mit verchromten Tauchrohr aus Stahl wie
z. B. die Marzocchi Dirt Jumper 3 [1] anstatt (hoffentlich hart)eloxiertem
Alustangerl, das im Gelände fix recht böse Kratzer kassiert.

Mit QR20-Steckachse wirds dann noch ein bisserl teurer, aber dann kannst Du
wenigstens ordentliche Naben mit großen, abgedichteten RiKu-Lagern fahren,
die nicht gleich beim nächsten Hopps zusammenklappen und ihre Winzkugerln
ausspucken.

Als Bremsanlage tust Du Dir eine gebrauchte oder auslaufende Formula (z. B.
die The One FR MY10) drauf, obwohl die 203er Scheibe schon wieder etwas
empfindlich ist. Da vielleicht auf 180mm gehen, aber bitte auch hier
keinen ständig siffenden, quietschenden Magura-Müll oder gar
Felgenbremsladenhüter nehmen, sondern wenigstens eine Shimano Saint oder
SLX mit Kühlrippenbelägen, wenn Du mit Japanware leben kannst.

Und so gehts mit dem Federbein, den Felgen, dem Sattel, dem Vorbau und -
nicht zu vergessen dem Lenkkopflager (aka: "Steuersatz") weiter. Mein Cane
Creek S2 ist zwar nun wahrlich kein Chris King, für den man schnell einen
dicken Batzen Geld hinlegen kann, aber er ist mir seit nunmehr 8 Jahren
weder locker geworden, noch defekt gegangen - wie es hierzugroups bei
schrottigerem Zeugs schon häufig berichtet wurde.

> Die Kurbelgarnitur wird bei mir vermutlich als erste faellig. Ist als
> Upgrade aber oft billiger als per Aufpreis mitgekauft. Mir macht es auch
> nichts, wenn mal was klockert.

Äh. Ja. Und als Kurbelsatz nimmst Du den Truvativ Holzfeller, der dann
hinten die gute Rohloff antreibt. Da wackelt sicher so schnell nix, auch
wenn es mal uneben wird.

Management Summary: You get what you pay for.

Ciao,
Volker

[1] http://www.marzocchi.com/template/detailProdotti.asp?LN=UK&idIU=2464&idC=1629&IDFolder=113&uf=IU&IdOggetto=62490
[2] http://www.sram.com/truvativ/family/holzfeller

--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 3:15:18 PM11/19/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>> Joerg wrote:

[...]

>>>>>> Der
>>>>>> Bike Shop Inhaber erklaerte mir natuerlich auch, dass es mit
>>>>>> Kassettennaben wesentlich robuster ist, aber auch, was der Umstieg
>>>>>> kostet und das lohnt bei diesem einfachen Rad einfach nicht.
>>>>> Nunja. < 100€...
>>>>>
>>>> Lohnt bei diesem Rad wirklich nicht.
>>> Funktioniert ja im nächsten auch noch.
>>>
>> Bei mir aber nur nach Umspeichen. Ich moechte als naechstes definitiv
>> auf 29er umsteigen. Das hoehere Gewicht und behaebigeres Fehrverhalten
>> machen mir nichts, die anderen Vorteile ueberwiegen das.
>
> Was sind denn andere Vorteile? ...


Bleibt z.B. nicht so schnell an Felsbrocken haengen. Ich habe 26er
Raeder nie gern gefahren und war heilfroh, als ich als Schueler
irgendwann auf 28er umsteigen konnte.


> ... In Zukunft zweifelhafte Versorgung mit
> diesen Exotenreifen?


Sollte zumindest hierzulande kein Problem geben, weil viele 29er hier
rumfahren.


> ... Da kann ich von meinem Sinner Record lieder singen.
> Also besser keine Reifengrößen adaptieren, die nicht mindestens schon 10
> oder 20 a verfpgbar sind. Der gleiche Außendurchmesser des Rades lässt
> sich auch mit Vollfettpuschen auf 26" erreichen.
>

Dann koennte man notfalls auf eine andere Felge umspeichen. Falls es
wirklich zu einem Versorgungsengpass kommen sollte. Oder wie bei
Gluehbirnen, fuer 10-20 Jahre im voraus einkellern :-)

>>
>>>> Es sei denn, dass auch diese
>>>> haertere Achse jetzt wieder versagt, dann muss ich. Oder ein
>>>> gebrauchtes Bike besorgen und da ausschlachten.
>>> Oder so. Oder selber umspeichen. Ist eine meditative Tätigkeit.
>>>
>> Habe ich mal gemacht, wegen Knappheit im Studentenbudget. Die einzige
>> Taetigkeit, die fuer mich frustiger war, war das Neuwickeln der
>> Tauchspule eines Lautspreches (was ich mir geschworen haben, die
>> naechsten 100 Jahre nie mehr zu machen).
>
> Hehe. Spulenwickeln finde ich auch wirklich schlimm, aber Einspeichen
> mache ich echt gerne.
>

Dann bringe ich Dir beim naechsten Mal mein Rad.

>
>>> Bei der Nabe am besten was zukunftsicheres mit Centerlock nehmen,
>>> denn dafür gibt es auch 6-Loch-Adapter, vielleicht hast Du ja
>>> irgendwann eine Scheibenbremse:
>>>
>>> http://www.roseversand.de/artikel/shimano-deore-xt-hinterradnabe-
> disc-
>>> fh-m785/aid:515787
>>>
>>> knapp 40 €
>>>
>> Deore ist was feines,
>
>
> Nein. Einklich net. Aber das ist ja auch XT, was ich da vorschlug.
> Ich hab ne XT mit 6-Loch-Aufnahme auf Vollachse umgebaut. Die ist trotz
> Misshandlung i.O.
>

Muesste man noch "Kibies Edition" draufgravieren :-)

>
>> wobei sich das erste Review nicht positiv
>> anhoert.
>>
>>> Ein Satz Speichen 32 Stück Sapim Race dazu: 15 €
>>>
>>> http://www.komponentix.net/onlineshop/index.html
>>>
>>> 32 Nippel aus Messing, sind dann nochmal 2,50.
>>>
>>> Felge ist noch gut? Dann umspeichen, ist sie nicht? Neu Einspeichen.
>>> Für 30 weitere Euros ist das dann auch erledigt...
>>>
>>> Ein bisschen Leinöl oder mittelfeste Schraubensicherung für die
>>> Nippel sowie das vorhandensein z.B. eines Spokey sehe ich mal als
>>> gegeben an.
>>>
>> Ich wuerde das ganz dekadent beim Fahrradhaendler in Auftrag geben :-)
>
> Das kostet min. 15 €. Und vermittelt nicht das gute Gefühl eines
> selbsteingespeichten Laufrades...
>

Er muss ja auch leben und macht den Eindruck, richtig Ahnung zu haben,
ich war am Samstag in seiner erstaunlich grossen Werkstatt. Die ist etwa
so gross wie der ganze Verkaufsraum. Vom Fahrradverkauf koenne man nicht
mehr leben, seit es Internet und vor allem Amazon gibt, meinte er. Der
Laden ernaehrt sich wie viele andere hauptsaechlich aus
Reparaturauftraegen oder wenn jemand den Zusammenbau seines online
bestellten Fahrrads nicht gebacken bekommt.

>
>>>>>> Er
>>>>>> repariert seit Jahrzehnten Fahrraeder und ich habe ihm einfach mal
>>>>>> vertraut, dass die neue Achse wirklich aus besserem Stahl ist (im
>>>>>> Inland hergestellt, nicht irgendwoher importiert).
>>>>> Es wird sich zeigen.
>>>>>
>>>> Falls ich nicht doch schwach werde und ein neues MTB besorge. Ich
>>>> Moment schmerzen die Handgelenke was, von der Rappelei gestern. Das
>>>> alte MTB hat auch vorn keine Federung und auf der Strecke muss man
>>>> gut zupacken.
>>> Ja, das ist üblich... Federessbesteck kann da schon helfen. Ist aber
>>> halt auch wieder ein zu wartendes Bauteil.
>>>
>> Wenn ich das naechste Mal dort runter muss, nehme ich zwei Stueckchen
>> 1"-Rohrisolierung aus Schaumstoff mit und schiebe die ueber die
>> Handgriffe. Wenn gerade niemand guckt ...
>
>
> Boah. Ich drücke die Daumen, dass die Aktion ohne Schaden an Material
> und Dir abgeht. MaW: Ich halte das für gefährlich. Das wird zur Unzeit
> abrutschen.
>

Ich nehme eine Rolle Duck Tape mit :-)

Meine Fahrweise ist nicht so halsbrecherisch, wie man das in MTB
Werbevideos sieht. Bin mir auch nicht zu fein, mal ein paar Meter zu
kraxeln und zu schieben, ehe ich mich fuerchterlich auf eine scharfe
Felskante loeffele. Wie schnell das voll schiefgehen kann, hat jemand
aus dem Fahrradgeschaeft im anderen Nachbardorf gerade erlebt :-(

http://www.onlinecycling.com/#!promo1/c1hwe

Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 3:17:59 PM11/19/13
to
Vermutlich ist letzteres eher der Grund. Denn machbar ist das ja auch
bei Rennflitzern wie Lotus, wo sie um jedes Gramm knausern.

Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 3:43:29 PM11/19/13
to
Volker Bartheld wrote:
> Hallo!
>
> On Tue, 19 Nov 2013 10:25:23 -0800, Joerg wrote:
>> Aber im Ernst, es muss doch moeglich sein, auch beim Fahrrad eine
>> Performance wie bei einem Auto zu akzeptablen Kosten zu erreichen. Da
>> muss man nie was an der Federung machen.
>
> Du scherzt. Keine Ahnung, bei welchen Gelände-, WRC- oder Tourenwagen man
> "noch nie was an der Federung machen" mußte, aber bleiben wir doch einfach
> mal beim Geländesport mit motorisierten Zweiräden, das paßt thematisch
> besser:
>
> 1x jährlich Gabel- und Federbeinölwechsel, alle zwei Jahre Gabel- und
> Federbeinrevision incl. Staubkappen, Dichtringen und Gleitbuchsen.
> Feinhonung der Passungen. Nach spätestens 5-6 Jahren sind üblicherweise
> die Umlenkehebel- und Radlager hinüber, zumindest, wenn man in schwerem
> Gelände bzw. Sand/Schlamm unterwegs ist, dann kann man auch gleich die
> Kolben-/Ölabstreifringe machen oder einen neuen Schmiedekolben verbauen.
> Am 2T dann sicher Kurbelwellen-/Pleuelrepkit, beim 450er 4T evtl. nicht.
> Wir reden hier übrigens von um die 40-50 Betriebsstunden pro Jahr (wobei
> man ca. 80-100km/h alternative Geschwindigkeit annehmen kann) im
> Hobbysportbetrieb, also vielleicht 4-5Mm. Wenn Du liest, wie die
> Wartungsintervalle bei Wettbewerbsfahrern sind, weinst Du. Bitterlich.
>

Motorraeder scheinen das aehnlich wie Fahrraeder zu sein. Die Kette
hielt bei der Gelaendemaschine eines Bekannten nie laenger als 2500km,
der Kranz hinten keine 10000km, Hinterreifen ebenfalls nicht. Ein teures
Vergnuegen.


> Übrigens:
>
> An den faden Alltagsdosen drückst Du neuerdings nach 150Mm ein neues
> Getriebe hinein, machst den Zahnriemen und vielleicht bei 200Mm die
> Zylinderkopfdichtung (BTDT, *seufz*). Und bei Deinen 100Mm ist das
> Fahrwerk (üblicherweise schon ladenneu eine Hüpfburg und kein Fahrwerk im
> eigentlichen Sinne) schon auch ordentlich gezeichnet. Dabei ist die
> _Federung_ eher das geringere Problem (kannst aber gerne mal nach
> gebrochenen Schraubenfedern der Hinterradaufhängung bei Golf IV, V, Audi
> A3 und BMW 3er googeln), vorher hat die _Dämpfung_ stark gelitten.
>

Da ist mein Vehikel schon was robuster. Nach 16 Jahren liess ich die
Zaehnriemen wechseln. Waren laut Zaehler noch nicht faellig, aber sowas
altert ja auch. Im Nachhinein waere es kaum noetig gewesen, die sahen
noch sauber aus. Doch man will da kein Risiko eingehen. Reifenwechsel
gab es bisher einen, und ebenfalls nur wegen Alter, Profil war noch fast
50%. Und einmal neue Batterie. Das war's an Wartung.

Vorn Torsionsstaebe, hinten Blattfedern, viele Fahrten mit voller
Zuladung ueber eklige Strecken. Holz, Pellets, Baumaterial,
Laborgeraete, und so weiter.


>> Die Daempfer halten ewig (i.d.R weit ueber 100000km)
>> und die Federung nachstellen ist auch selten.
>
> ... weil man es nicht kann (außer bei Luftfahrwerken oder durch Austausch
> der Schraubenfedern) - es sei denn, Du meinst die _Dämpfung_ (was nicht
> dasselbe ist) und bei der üblichen Consumerware für Straßenbetrieb
> beileibe nicht die Regel.
>

Beim Mitsubishi Montero Sport (im Prinzip ein Mighty Max Truck mit
Personenkabine drauf) kann man die Federung nachstellen.


> Falls Du natürlich bereit bist - sagen wir - 5k€ für ein Radl auszugeben
> (was im Vergleich mit entsprechend ausgestatteten Automobilen eine faire
> Relation ist), dann kriegst Du durchaus gutes und haltbares Zeugs. Auch
> schon für weit weniger, sagen wir 2k€ beim Hardtail.
>
> Die von Dir so gelobte Luftdämpfung dürfte bei Deinem Nutzungsprofil auch
> prontissimo aus dem letzten Loch (bzw. an den Simmerringen vorbei)
> pfeifen, zumindest, wenn Du kein anämischer Hungerhaken bist. Da empfehle
> ich schon eher die klassische ölbadgedämpfte Gabel mit zwei
> Schraubendruckfedern, bitte auch mit verchromten Tauchrohr aus Stahl wie
> z. B. die Marzocchi Dirt Jumper 3 [1] anstatt (hoffentlich hart)eloxiertem
> Alustangerl, das im Gelände fix recht böse Kratzer kassiert.
>

Luft hatte der Haendler empfohlen. Kratzer machen mir nichts, aber
halten muss es. Die Marzocchi sieht heftig aus. Sowas sollte man
notfalls auch nachruesten koennen, gibt es fuer $155:

http://www.amazon.com/Marzocchi-DJ3-100mm-Flat-Black/dp/B00ACUNGTA/ref=sr_1_fkmr1_1?ie=UTF8&qid=1384892955&sr=8-1-fkmr1&keywords=DJ+3+%2F+2014+Marzocchi


> Mit QR20-Steckachse wirds dann noch ein bisserl teurer, aber dann kannst Du
> wenigstens ordentliche Naben mit großen, abgedichteten RiKu-Lagern fahren,
> die nicht gleich beim nächsten Hopps zusammenklappen und ihre Winzkugerln
> ausspucken.
>

Bisher hat mein Vorderrad alles gut weggeschluckt, obwohl die Gabel
ungefedert ist. Nur das Hinterrad nicht, aber die Achse soll laut
Haendler echt mies gewesen sein.


> Als Bremsanlage tust Du Dir eine gebrauchte oder auslaufende Formula (z. B.
> die The One FR MY10) drauf, obwohl die 203er Scheibe schon wieder etwas
> empfindlich ist. Da vielleicht auf 180mm gehen, aber bitte auch hier
> keinen ständig siffenden, quietschenden Magura-Müll oder gar
> Felgenbremsladenhüter nehmen, sondern wenigstens eine Shimano Saint oder
> SLX mit Kühlrippenbelägen, wenn Du mit Japanware leben kannst.
>

Woher es kommt ist mir ziemlich egal.


> Und so gehts mit dem Federbein, den Felgen, dem Sattel, dem Vorbau und -
> nicht zu vergessen dem Lenkkopflager (aka: "Steuersatz") weiter. ...


Ja, der Lenkkopf ist sowohl bei meinem MTB als auch beim RR was
abgegallert. Aber so, dass ich noch mit leben kann. Es klappert in
Geradeausrichtung eben ein wenig.


> ... Mein Cane
> Creek S2 ist zwar nun wahrlich kein Chris King, für den man schnell einen
> dicken Batzen Geld hinlegen kann, aber er ist mir seit nunmehr 8 Jahren
> weder locker geworden, noch defekt gegangen - wie es hierzugroups bei
> schrottigerem Zeugs schon häufig berichtet wurde.
>

Aehm, tja ... <fingerheb ... schaem>


>> Die Kurbelgarnitur wird bei mir vermutlich als erste faellig. Ist als
>> Upgrade aber oft billiger als per Aufpreis mitgekauft. Mir macht es auch
>> nichts, wenn mal was klockert.
>
> Äh. Ja. Und als Kurbelsatz nimmst Du den Truvativ Holzfeller, der dann
> hinten die gute Rohloff antreibt. Da wackelt sicher so schnell nix, auch
> wenn es mal uneben wird.
>

Fuer Rohloff muesste ich erstmal Profi werden und Lotto spiele ich auch
nicht.


> Management Summary: You get what you pay for.
>

Schon klar, aber es kommt ueberall die Grenze. Bei mir wird die
wahrscheinlich niedriger liegen als bei Dir, weil ich weniger fahre und
MTB auch noch nicht lange.
Sieht gusseisern robust aus. Letzteres aber auch nach sehr viel Geld.
Message has been deleted

Hermann Stróbel

unread,
Nov 19, 2013, 6:33:49 PM11/19/13
to
Joerg schrieb am Tue, 19 Nov 2013 12:43:29 -0800:
> Volker Bartheld wrote:

>> [2] http://www.sram.com/truvativ/family/holzfeller

> Sieht gusseisern robust aus. Letzteres aber auch nach sehr viel Geld.

Sieht nur so aus. Die Holzfeller-Pedale kenn ich. Ist der letzte Dreck und
schlackert schon im Neuzustand. Das eingebaute Industrielager ist genau 1
pro Pedal und nicht etwa 2. Das außenliegende Lager im Pedal ist ein
Sch***gleitlager.

Die stattdessen angeschafften NC-17 haben wirklich je 2 Industrielager
drin, haben schon etliche tausend km robusten Einsatz hinter sich und
laufen weiter.

Von diesem Pedal-Sch***dreck schließe ich jetzt mal ganz elegant auf den
restlichen Holzfeller-Kram und würde sowas nie mehr kaufen.

--
-
°

Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 7:32:26 PM11/19/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Joerg schrieb:
>
> Wenn das so ist, dann erst in den letzten Jahren. Ich habe hier an meinem
> meist gefahrenen Rad noch Teiel von einer Deore DX aus dem Jahr 1992.
> Kurbel, Umwerfer, Schaltung, Hinterradnabe und Schalthebel(Ultegra
> Lenkerendschalthebel). Will einfach alles nicht kaputt gehen. Ketten,
> Schaltzüge und auch Schaltröllchen sind natürlich schon mal getauscht
> worden.
>

Ist bei meinem 30 Jahre alte RR auch so, die ganzen Shimano 600EX Teile
sind alle noch fit. Den Kranz hinten hatte ich mal ausgewechselt, aber
nur weil ich in eine bergigere Gegend gezogen bin und laengere
Gangabstaende brauchte. Der verschlissene Lenkkopf sei verziehen, da
dieses RR sehr viele Offroad-Kilometer auf dem Buckel hat.

Beim knapp 15 Jahre alten und wenig gefahrenen MTB hingegen ... der
Kranz sieht schon reichlich abgegessen aus, an den Bremsen muss man
dauernd rumschrauben, in den Shiftern war das Fett voll verharzt,
Lenkkopf am Klockern, Hinterachse musste erneuert werden, mal sehen was
noch kommt.

Joerg

unread,
Nov 19, 2013, 7:42:30 PM11/19/13
to
Hermann Stróbel wrote:
> Joerg schrieb am Tue, 19 Nov 2013 12:43:29 -0800:
>> Volker Bartheld wrote:
>
>>> [2] http://www.sram.com/truvativ/family/holzfeller
>
>> Sieht gusseisern robust aus. Letzteres aber auch nach sehr viel Geld.
>
> Sieht nur so aus. Die Holzfeller-Pedale kenn ich. Ist der letzte Dreck und
> schlackert schon im Neuzustand. Das eingebaute Industrielager ist genau 1
> pro Pedal und nicht etwa 2. Das außenliegende Lager im Pedal ist ein
> Sch***gleitlager.
>

Und dann wundern sich die Hersteller, warum Leute bei Walmart die
Zweierpacks Pedale fuer $10 kaufen und einfach jedes Jahr ersetzen.


> Die stattdessen angeschafften NC-17 haben wirklich je 2 Industrielager
> drin, haben schon etliche tausend km robusten Einsatz hinter sich und
> laufen weiter.
>

Die Shimano 600 Pedale an meinem RR sind die ersten. Ich hatte nie einen
Tacho dran, aber das Rad hat irgendwo zwischen 50000km und 100000km
hinter sich. Leider sind deren (immer noch guten!) Lederriemen fuer die
heutigen klobigen Sportschuhe arg knapp in der Laenge. Muss ich auch mal
ein wenig Lederfett spendieren, haben sie verdient.


> Von diesem Pedal-Sch***dreck schließe ich jetzt mal ganz elegant auf den
> restlichen Holzfeller-Kram und würde sowas nie mehr kaufen.
>

Ist verstaendlich.

Nur so aus Neugier: Warum haben viele hier im Forum diese Akzente und
Sonderzeichen in den Namen?

Hans CraueI

unread,
Nov 19, 2013, 8:16:49 PM11/19/13
to
Christoph Strauch schrieb

> Am Montag, 18. November 2013 18:29:01 UTC+1 schrieb Patrick Kibies:
>> [Stabilität, Hohlachse vs. Vollachse]
>> Ich habe noch genau keine versagthabende Hohlachse gesehen.
>
> Mit einer gebrochenen (Schraubkranz-)Hohlachse kann ich dienen.

Dito.

> Vorteil der Hohlachse mit Schnellspanner ist nicht nur, dass die Achse gar
> nicht erst bricht, sondern dass man mit der gebrochenen Achse auch noch bis
> nach Hause fahren kann.

Man kann sogar wochenlang damit rumfahren. Ggf. aergert man
sich zwischenzeitlich, dass die HR-Lager schon wieder Luft
haben, man aber gerade partout keine Zeit fuer sowas hat.
Irgendwann nimmt man das HR dann endlich raus, und die
ganze Bescherung faellt einem entgegen.

Hans CraueI

Volker Bartheld

unread,
Nov 20, 2013, 4:01:39 AM11/20/13
to
Hallo!

>> Volker Bartheld wrote:
>>> [2] http://www.sram.com/truvativ/family/holzfeller

On Wed, 20 Nov 2013 00:33:49 +0100, Hermann Stróbel wrote:
> Sieht nur so aus. Die Holzfeller-Pedale kenn ich. Ist der letzte Dreck
> [...]
> Von diesem Pedal-Sch***dreck schließe ich jetzt mal ganz elegant auf den
> restlichen Holzfeller-Kram und würde sowas nie mehr kaufen.

Ist vielleicht ein wenig sehr ungnädig, aber, ja, von NC-17 kann ich
ebenfalls Negatives berichten. Nämlich was Sattelstützen betrifft. Die
nicht ganz billige "Empire Pro" knackte im Zusammenspiel mit dem
Specialized Phenom Expert trotz wirklich akribischer, lehrbuchmäßiger
Montage. Hörbar. Wiederholt. Nach länglichen Experimenten dann
Kapitulation und Austausch durch die vielfach verstellbare Syntace P6.

Ruhe im Gebälk.

Würde Syntace Kurbelsätze bauen, hätte ich die empfohlen. Gegenwärtig tut
es meine (handgepimpte) Shimano XT Hollowtech-II, da werkeln jetzt zwei
allemannische Lager drinnen. Seitdem (5 Jahre) auch keine Probleme mehr.

Ein Number-Nine-Pedal (http://syntace.de/index.cfm?pid=3&pk=2132) wollte
ich Jörg jetzt nicht zwingend nahelegen, nicht jeder kann und will dafür
270€ hinlegen.

Ciao,
Volker
Message has been deleted

Volker Bartheld

unread,
Nov 20, 2013, 4:28:00 AM11/20/13
to
Hallo!

> Volker Bartheld wrote:
>> 1x jährlich Gabel- und Federbeinölwechsel, alle zwei Jahre Gabel- und
>> Federbeinrevision incl. Staubkappen, Dichtringen und Gleitbuchsen.
>> Feinhonung der Passungen. Nach spätestens 5-6 Jahren sind üblicherweise
>> die Umlenkehebel- und Radlager hinüber, zumindest, wenn man in schwerem
>> Gelände bzw. Sand/Schlamm unterwegs ist

On Tue, 19 Nov 2013 12:43:29 -0800, Joerg wrote:
> Motorraeder scheinen das aehnlich wie Fahrraeder zu sein.

Entweder liest Du nicht (vollständig), was ich schreibe, oder wir haben
deutlich unterschiedliche Vorstellungen, was Geländebetrieb anbelangt. Ich
bin der Meinung, daß obige Wartungszyklen sehr erfreulich und ein
Aushängeschild für die große Robustheit und Performance dieser Maschinen
sind.

Mir gehts um sowas hier:
http://bartheld.net/antalya/slide021.html
http://bartheld.net/antalya/slide024.html
http://bartheld.net/antalya/slide025.html
http://bartheld.net/italy/slide003.html
http://bartheld.net/italy/slide007.html
http://bartheld.net/husa/slide012.html
http://bartheld.net/husa/slide017.html
Ausschließlich.

> Da ist mein Vehikel schon was robuster. Nach 16 Jahren liess ich die
> Zaehnriemen wechseln. [...] Und einmal neue Batterie. Das war's an Wartung.
> Vorn Torsionsstaebe, hinten Blattfedern, viele Fahrten mit voller
> Zuladung ueber eklige Strecken. Holz, Pellets, Baumaterial,
> Laborgeraete, und so weiter.

Vielleicht gehören Sprünge von 20-30 Metern und mannstiefe Bodenwellen
nicht zu Deinem Spektrum an "ekligen Strecken". Ich kann Dir versichern,
daß all das, was heutzutage als "SUV" verkauft wird, letztlich ein
höhergelegter Kompaktkombi ist, der bei ernsthaftem Geländebetrieb schlicht
auseinanderfällt.

Einige wenige Nutzfahrzeuge für harten kommerziellen Einsatz stellen da
vielleicht die Ausnahme dar, dazu mag Dein Vehikel (und das wäre?) ja
zählen.

>> Da empfehle
>> ich schon eher die klassische ölbadgedämpfte Gabel mit zwei
>> Schraubendruckfedern, bitte auch mit verchromten Tauchrohr aus Stahl wie
>> z. B. die Marzocchi Dirt Jumper 3 [1] anstatt (hoffentlich hart)eloxiertem
>> Alustangerl, das im Gelände fix recht böse Kratzer kassiert.

> Luft hatte der Haendler empfohlen. Kratzer machen mir nichts,

Kratzer am Tauchrohr essen Simmerring auf. Sodann hast Du
Spritzölschmierung Deiner Bremsscheiben.

> Die Marzocchi sieht heftig aus. Sowas sollte man
> notfalls auch nachruesten koennen, gibt es fuer $155:
> http://www.amazon.com/Marzocchi-DJ3-100mm-Flat-Black/dp/B00ACUNGTA/ref=sr_1_fkmr1_1?ie=UTF8&qid=1384892955&sr=8-1-fkmr1&keywords=DJ+3+%2F+2014+Marzocchi

Eben. Befreie Dich aber von dem Gedanken, damit wäre ein 10kg schweres MTB
aufzubauen. Einen Tod mußt Du da sterben. Meine DropOff II (der etwas
freeridigere Bruder der DirtJumper) wiegt mal eben 2.5kg. So isses halt.

> Bisher hat mein Vorderrad alles gut weggeschluckt, obwohl die Gabel
> ungefedert ist. Nur das Hinterrad nicht, aber die Achse soll laut
> Haendler echt mies gewesen sein.

Ein Stahlrahmen-Rigid mit ordentlichem Kurbelsatz, Nabenschaltung und
Lagern sollte Dir ziemlich lange halten. Dann leiern Dir halt bei hartem
Geländebetrieb die biologischen Komponenten aus.

> Fuer Rohloff muesste ich erstmal Profi werden und Lotto spiele ich auch
> nicht.

Je nun. Dann zweckentfremdest Du eine Shimano Alfine 8x oder 11x, riskierst
ein womöglich zu hohes Eingangsdrehmoment und einen nicht
garantiegedeckten Schaden. Kann klappen, muß aber nicht. Wer Tret-, Rad-
und Lenkkopflager am Fließband verschleißt, sollte sich auch von einer
Kettenschaltung trennen.

> Schon klar, aber es kommt ueberall die Grenze. Bei mir wird die
> wahrscheinlich niedriger liegen als bei Dir, weil ich weniger fahre und
> MTB auch noch nicht lange.

Mein MTB ist übrigens schon neun Jahre alt. Eckdaten damals:

- 22" Kinesis Superlight Rahmen, mattschwarz pulverlackiert
- Shimano Deore BR555 Scheibenbremsanlage (hydraulisch)
- Cus Tec Sattelstuetze
- Shimano XT Tretlager, Kurbel, Kassette, Kette
- Mavic 223/Dt Swiss Cerit Laufradsatz mit Ritchey ZED Pro Reifen
(2.1) und Schwalbe AV13 Schlaeuchen
- Außenliegender Cane Creek S2 Steuersatz
- Ritchey WCS Pro Vorbau (90mm/6° Klemmung 30mm)
- Marzocchi Drop-Off II (130mm) Gabel
- Ritchey Oversize DH Lenker (+20mm)
- Shimano XT Schalthebel und XTR Bowdenzughuellen/-endkappen
- Oxygen Sattel (mein Alter, vom Stevens S8 damals)

sodann

- Raceface Atlas Sattelstütze
- Terry Fly CroMo-Sattel, DT Swiss Sitzrohrschelle
- Terry Ergon Lenkergriffe
- Nadelgelagerte Crosspedale
- Ciclomaster CM409 Drahtlostacho (9 Funktionen, Arretierung zerbrochen)
- CatEye TL-LD1000 "Sicherheitslicht" 2xAA, 12 rote Hochleistungsdioden,
mit Klemmschelle #544-0960 D=28.8-32.5mm. Leider Wackelkontakt/Oxidation
an den Akkufedern im Gehäuse.

Zwischenzeitlich haben die Felgenringe mit Ösenrissen das Zeitliche
gesegnet, daher gabs

- 2x Spank Subrosa mit Hope Pro II Evo Vorderradnabe (hinten habe ich
die DT Swiss Cerit recyclet)

und der durchgesessene Terry Fly wurde durch den schon erwähnten
Specialized Phenom Expert ersetzt, den ich erst auf der (knackenden) NC-17
Empire Pro Stütze gefahren bin, dann auf die vielfach verstellbare Syntace
P6 umgestiegen.

Natürlich waren in der Zeit zahllose Ketten (~5x), Kettenräder (~2x, die
XT-Variante ist sackteuer!), Kassetten (~2x) und Bremsbeläge verschlissen,
auch die Schaltbowdenzüge vorne sind bereits 2x gerissen und 1x mußte ich
ein neues Tretlager einbauen, ansonsten aber keine besonderen
Vorkommnisse. Am Rahmen, den Schaltwerken und -hebel, etc. fehlt sich
absolut nichts, die Shimano PD-M520 Klickpedale mußten lediglich
nachgefettet werden und sind immer noch wunderbar intakt. Letzte
Amtshandlung war der Tausch der vorderen Bremsanlage durch Shimano SLX
BR-M675 Modell 2014 (kostete im Set 125€) mit 180er Scheibe vorne.

Den hinteren Sattel nebst Pumpe lege ich mir auf Lager, denn hinten
funktionieren die Kolben noch und die dortige Bremse wird eh überbewertet.

Kurz: Die etwas teurere, handmontierte Ausstattung damals hat sich durchaus
gelohnt. Allerdings bis auf das eine oder andere Rennen kein
wettbewerblicher Geländebetrieb. Fangocross mache ich lieber motorisiert.
Dafür aber 7/24 Alltagseinsatz auch im Winter und bei Streusalzmatsche mit
Anspruch auf 99.9% Zuverlässigkeit. Und das ist um dermaßen viel besser
als bei den Kraftfahrzeugen, die ich bislang bewegte, daß ich die Karre
die meiste Zeit in der Garage lasse.

Ciao,
Volker

Volker Bartheld

unread,
Nov 20, 2013, 4:30:23 AM11/20/13
to
Hallo!

> On Tue, 19 Nov 2013 16:42:30 -0800, Joerg wrote:
>> Nur so aus Neugier: Warum haben viele hier im Forum diese Akzente und
>> Sonderzeichen in den Namen?

On Wed, 20 Nov 2013 09:10:01 +0000 (UTC), Martin Τrautmann wrote:
> Latenter Widerstand gegen Google, NSA und andere Datenkraken, um der
> Erstellung von Profilen Kieselchen in den Weg zu legen.

... und weil sie nicht wissen (oder ignorieren), was Transliteration vs.
Transskription ist. Man sollte sich also besser einen chinesischen Alias
zulegen.

Ciao,
Volker

Christoph Strauch

unread,
Nov 20, 2013, 5:33:50 AM11/20/13
to
Am Mittwoch, 20. November 2013 10:28:00 UTC+1 schrieb Volker Bartheld:

> On Tue, 19 Nov 2013 12:43:29 -0800, Joerg wrote:
>
> > Volker Bartheld wrote:
> >> 1x jährlich Gabel- und Federbeinölwechsel, alle zwei Jahre Gabel- und
> >> Federbeinrevision incl. Staubkappen, Dichtringen und Gleitbuchsen.
> >> Feinhonung der Passungen. Nach spätestens 5-6 Jahren sind üblicherweise
> >> die Umlenkehebel- und Radlager hinüber, zumindest, wenn man in schwerem
> >> Gelände bzw. Sand/Schlamm unterwegs ist
>
> > Motorraeder scheinen das aehnlich wie Fahrraeder zu sein.
>
> Entweder liest Du nicht (vollständig), was ich schreibe, oder wir haben
> deutlich unterschiedliche Vorstellungen, was Geländebetrieb anbelangt. Ich
> bin der Meinung, daß obige Wartungszyklen sehr erfreulich und ein
> Aushängeschild für die große Robustheit und Performance dieser Maschinen
> sind.
>
> Mir gehts um sowas hier:
>
>
> http://bartheld.net/antalya/slide024.html
> http://bartheld.net/antalya/slide025.html

FACK. Zumal Jörg ja nicht nur schieben sondern sogar fahren will.

SCNR

Patrick Kibies

unread,
Nov 20, 2013, 9:48:35 AM11/20/13
to
Joerg wrote:

> Hermann Stróbel wrote:
>> Joerg schrieb am Tue, 19 Nov 2013 12:43:29 -0800:
>>> Volker Bartheld wrote:
>>
>>>> [2] http://www.sram.com/truvativ/family/holzfeller
>>
>>> Sieht gusseisern robust aus. Letzteres aber auch nach sehr viel
>>> Geld.
>>
>> Sieht nur so aus. Die Holzfeller-Pedale kenn ich. Ist der letzte
>> Dreck und schlackert schon im Neuzustand. Das eingebaute
>> Industrielager ist genau 1 pro Pedal und nicht etwa 2. Das
>> außenliegende Lager im Pedal ist ein Sch***gleitlager.
>>
>
> Und dann wundern sich die Hersteller, warum Leute bei Walmart die
> Zweierpacks Pedale fuer $10 kaufen und einfach jedes Jahr ersetzen.

s/jedes Jahr/jede Woche/
Hier werden Pedale immer in Zweierpacks verkauft. Deshalb ist mein
Teilebunker auch reichlich mit Pedalen gefüllt, zu denen es keinen
Partner mehr gibt.

Halten am MTB tun die hier:

http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=31461&stc=1&d=1233349045

Am RR sind diese seit 1,5 Jahren dran:
http://www.veloplus.ch/images/shop/artikelimg_popup/206187_01_PD-
M324_Kombi-Pedal_von_SHIMANO.jpg

An der Liege seit 13 Monaten die hier:

http://www.roseversand.de/artikel/shimano-pedalsatz-spd-pd-
m520/aid:38003?gclid=CKOS48jN87oCFcVX3godIyAA3A


Alles prima.



>
>
>> Die stattdessen angeschafften NC-17 haben wirklich je 2
>> Industrielager drin, haben schon etliche tausend km robusten Einsatz
>> hinter sich und laufen weiter.
>>
>
> Die Shimano 600 Pedale an meinem RR sind die ersten. Ich hatte nie
> einen Tacho dran, aber das Rad hat irgendwo zwischen 50000km und
> 100000km hinter sich. Leider sind deren (immer noch guten!)
> Lederriemen fuer die heutigen klobigen Sportschuhe arg knapp in der
> Laenge. Muss ich auch mal ein wenig Lederfett spendieren, haben sie
> verdient.

ACK!

>
>> Von diesem Pedal-Sch***dreck schließe ich jetzt mal ganz elegant auf
>> den restlichen Holzfeller-Kram und würde sowas nie mehr kaufen.
>>
>
> Ist verstaendlich.

Truvativ hatte ich die Firestormkurbel. Die hat aufgegeben. Der
Holzfeller-Lenker samt Vorbau ist aber voll OK. Und das seit nunmehr 8
Jahren.


> Nur so aus Neugier: Warum haben viele hier im Forum diese Akzente und
> Sonderzeichen in den Namen?

Damit ihr Name in der Googlesuche nicht zu ihren Usenet-Artikeln führt.


viele Grüße

Patrick


Patrick Kibies

unread,
Nov 20, 2013, 9:56:35 AM11/20/13
to
Hehe. Findest Du den Weg nicht ein /Bisschen/ zu weit?
Wenn Du mal wieder nach Borussistan kommst solltest Du die den Laden
hier angucken:

www.radbu.de


DAS ist ein kleiner, nein winziger Laden mit einer Menge Kompetenz und
Herz für exotisches gezeugs.

>
>>
>>>>>>> Er
>>>>>>> repariert seit Jahrzehnten Fahrraeder und ich habe ihm einfach
>>>>>>> mal vertraut, dass die neue Achse wirklich aus besserem Stahl
>>>>>>> ist (im Inland hergestellt, nicht irgendwoher importiert).
>>>>>> Es wird sich zeigen.
>>>>>>
>>>>> Falls ich nicht doch schwach werde und ein neues MTB besorge. Ich
>>>>> Moment schmerzen die Handgelenke was, von der Rappelei gestern.
>>>>> Das alte MTB hat auch vorn keine Federung und auf der Strecke muss
>>>>> man gut zupacken.
>>>> Ja, das ist üblich... Federessbesteck kann da schon helfen. Ist
>>>> aber halt auch wieder ein zu wartendes Bauteil.
>>>>
>>> Wenn ich das naechste Mal dort runter muss, nehme ich zwei
>>> Stueckchen 1"-Rohrisolierung aus Schaumstoff mit und schiebe die
>>> ueber die Handgriffe. Wenn gerade niemand guckt ...
>>
>>
>> Boah. Ich drücke die Daumen, dass die Aktion ohne Schaden an Material
>> und Dir abgeht. MaW: Ich halte das für gefährlich. Das wird zur
>> Unzeit abrutschen.
>>
>
> Ich nehme eine Rolle Duck Tape mit :-)

Schon besser.

> Meine Fahrweise ist nicht so halsbrecherisch, wie man das in MTB
> Werbevideos sieht. Bin mir auch nicht zu fein, mal ein paar Meter zu
> kraxeln und zu schieben, ehe ich mich fuerchterlich auf eine scharfe
> Felskante loeffele. Wie schnell das voll schiefgehen kann, hat jemand
> aus dem Fahrradgeschaeft im anderen Nachbardorf gerade erlebt :-(
>
> http://www.onlinecycling.com/#!promo1/c1hwe
>

Ja, klar MTB-Sport kann fürchterlich schiefgehen. Und (inzwischen) bin
ich da auch vorsichtiger. Dennoch halte ich lose Lenkergriffe für
äußerst gefährlich. Auch auf der Straße. Lieber fahre ich ohne.


viele Grüße

Pat-dem es mal Lenkergriffe zerlegt hat-rick


Joerg

unread,
Nov 20, 2013, 10:02:18 AM11/20/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Hermann Stróbel wrote:
>>> Joerg schrieb am Tue, 19 Nov 2013 12:43:29 -0800:
>>>> Volker Bartheld wrote:
>>>>> [2] http://www.sram.com/truvativ/family/holzfeller
>>>> Sieht gusseisern robust aus. Letzteres aber auch nach sehr viel
>>>> Geld.
>>> Sieht nur so aus. Die Holzfeller-Pedale kenn ich. Ist der letzte
>>> Dreck und schlackert schon im Neuzustand. Das eingebaute
>>> Industrielager ist genau 1 pro Pedal und nicht etwa 2. Das
>>> außenliegende Lager im Pedal ist ein Sch***gleitlager.
>>>
>> Und dann wundern sich die Hersteller, warum Leute bei Walmart die
>> Zweierpacks Pedale fuer $10 kaufen und einfach jedes Jahr ersetzen.
>
> s/jedes Jahr/jede Woche/
> Hier werden Pedale immer in Zweierpacks verkauft. Deshalb ist mein
> Teilebunker auch reichlich mit Pedalen gefüllt, zu denen es keinen
> Partner mehr gibt.
>
> Halten am MTB tun die hier:
>
> http://www.unicyclist.com/forums/attachment.php?attachmentid=31461&stc=1&d=1233349045
>

Ui, die wuerden hier eher in Nebraska gehen oder bei manchen
Harley-Fahrern :-)


> Am RR sind diese seit 1,5 Jahren dran:
> http://www.veloplus.ch/images/shop/artikelimg_popup/206187_01_PD-
> M324_Kombi-Pedal_von_SHIMANO.jpg
>

Sehen gut aus, allerdings ist da ein recht offener Mechanismus unten und
das versifft schnell. Es sei denn, man faehrt immer nur brav auf Asphalt.


> An der Liege seit 13 Monaten die hier:
>
> http://www.roseversand.de/artikel/shimano-pedalsatz-spd-pd-
> m520/aid:38003?gclid=CKOS48jN87oCFcVX3godIyAA3A
>
>
> Alles prima.
>

Und die letzteren sind nichtmal teuer. Allerdings mag ich keine Klickpedale.

[...]


> Truvativ hatte ich die Firestormkurbel. Die hat aufgegeben. Der
> Holzfeller-Lenker samt Vorbau ist aber voll OK. Und das seit nunmehr 8
> Jahren.
>

Meiner am MTB ist auch schon ganz leicht am schlankern :-(

>
>> Nur so aus Neugier: Warum haben viele hier im Forum diese Akzente und
>> Sonderzeichen in den Namen?
>
> Damit ihr Name in der Googlesuche nicht zu ihren Usenet-Artikeln führt.
>

Ok, aber der Sinn erschliesst sich mir nicht. Beispiel: Ich hatte vor
6-7 Jahren mal im Usenet gefragt, wie man ein aelteres Modell Tizio
Schreibtischlampe repariert, kaum brauchbare Antworten bekommen, es dann
selbst angegangen und beschrieben. Da kommt immer noch jedes Jahr
mindestens eine Anfrage, ob ich mal kurz aushelfen kann mit einer
Anleitung, weil der Artemide-Link von damals nicht mehr funktioniert.

Joerg

unread,
Nov 20, 2013, 10:51:33 AM11/20/13
to
Volker Bartheld wrote:
> Hallo!
>
>> Volker Bartheld wrote:
>>> 1x jährlich Gabel- und Federbeinölwechsel, alle zwei Jahre Gabel- und
>>> Federbeinrevision incl. Staubkappen, Dichtringen und Gleitbuchsen.
>>> Feinhonung der Passungen. Nach spätestens 5-6 Jahren sind üblicherweise
>>> die Umlenkehebel- und Radlager hinüber, zumindest, wenn man in schwerem
>>> Gelände bzw. Sand/Schlamm unterwegs ist
>
> On Tue, 19 Nov 2013 12:43:29 -0800, Joerg wrote:
>> Motorraeder scheinen das aehnlich wie Fahrraeder zu sein.
>
> Entweder liest Du nicht (vollständig), was ich schreibe, oder wir haben
> deutlich unterschiedliche Vorstellungen, was Geländebetrieb anbelangt. ...


Es ist wohl letzteres. Fuer mich ist Gelaendebetrieb kein, wie es hier
manche sagen, Schlammspringen, wo voll auf Zeit gefahren wird. Fuer mich
ist Gelaendebetrieb eine notwendige Aktion, um von A nach B zu kommen.
Ohne staendig mit Full Power dabei zu sein.


> ... Ich
> bin der Meinung, daß obige Wartungszyklen sehr erfreulich und ein
> Aushängeschild für die große Robustheit und Performance dieser Maschinen
> sind.
>
> Mir gehts um sowas hier:
> http://bartheld.net/antalya/slide021.html
> http://bartheld.net/antalya/slide024.html
> http://bartheld.net/antalya/slide025.html


Sowas sehe ich noch als recht normalen Betrieb an.


> http://bartheld.net/italy/slide003.html


Das allerdings ist echt sportlich, sowas mache ich nicht. Dabei leidet
das Material natuerlich.


> http://bartheld.net/italy/slide007.html
> http://bartheld.net/husa/slide012.html


Auch herbe. Das ist schon was extrem.


> http://bartheld.net/husa/slide017.html
> Ausschließlich.
>
>> Da ist mein Vehikel schon was robuster. Nach 16 Jahren liess ich die
>> Zaehnriemen wechseln. [...] Und einmal neue Batterie. Das war's an Wartung.
>> Vorn Torsionsstaebe, hinten Blattfedern, viele Fahrten mit voller
>> Zuladung ueber eklige Strecken. Holz, Pellets, Baumaterial,
>> Laborgeraete, und so weiter.
>
> Vielleicht gehören Sprünge von 20-30 Metern und mannstiefe Bodenwellen
> nicht zu Deinem Spektrum an "ekligen Strecken". ...


Definitiv nicht. Das ist fuer mich eher Sport, wo man sich diese
Strecken fuer den Nervenkitzel aussucht oder einen Wettkampf mitmacht.
Nicht das ich das jetzt abtun will, habe selbst man einen Sport
betrieben, wo Leute den Kopf schuettelten. Kann ich also verstehen.


> ... Ich kann Dir versichern,
> daß all das, was heutzutage als "SUV" verkauft wird, letztlich ein
> höhergelegter Kompaktkombi ist, der bei ernsthaftem Geländebetrieb schlicht
> auseinanderfällt.
>
> Einige wenige Nutzfahrzeuge für harten kommerziellen Einsatz stellen da
> vielleicht die Ausnahme dar, dazu mag Dein Vehikel (und das wäre?) ja
> zählen.
>

Mitsubishi Montero Sport (Mighty Max Chassis). Klassischer H-Rahmen,
Torsionsstaebe und Blattfaedern. Fahrt sich aehnlich wie die klassischen
Land Rover. Der Fahrkomfort auf unbefestigten Strassen ist besonders
hinten nur was fuer Leute mit stabilem Magen.


>>> Da empfehle
>>> ich schon eher die klassische ölbadgedämpfte Gabel mit zwei
>>> Schraubendruckfedern, bitte auch mit verchromten Tauchrohr aus Stahl wie
>>> z. B. die Marzocchi Dirt Jumper 3 [1] anstatt (hoffentlich hart)eloxiertem
>>> Alustangerl, das im Gelände fix recht böse Kratzer kassiert.
>
>> Luft hatte der Haendler empfohlen. Kratzer machen mir nichts,
>
> Kratzer am Tauchrohr essen Simmerring auf. Sodann hast Du
> Spritzölschmierung Deiner Bremsscheiben.
>

Ok, wenn Du die Stange am Oeldaempfer meinst, ist das klar. Ich dachte
Du meintest die eintauchenden Rohre der Gabel.


>> Die Marzocchi sieht heftig aus. Sowas sollte man
>> notfalls auch nachruesten koennen, gibt es fuer $155:
>> http://www.amazon.com/Marzocchi-DJ3-100mm-Flat-Black/dp/B00ACUNGTA/ref=sr_1_fkmr1_1?ie=UTF8&qid=1384892955&sr=8-1-fkmr1&keywords=DJ+3+%2F+2014+Marzocchi
>
> Eben. Befreie Dich aber von dem Gedanken, damit wäre ein 10kg schweres MTB
> aufzubauen. Einen Tod mußt Du da sterben. Meine DropOff II (der etwas
> freeridigere Bruder der DirtJumper) wiegt mal eben 2.5kg. So isses halt.
>

Das ist voellig ok.


>> Bisher hat mein Vorderrad alles gut weggeschluckt, obwohl die Gabel
>> ungefedert ist. Nur das Hinterrad nicht, aber die Achse soll laut
>> Haendler echt mies gewesen sein.
>
> Ein Stahlrahmen-Rigid mit ordentlichem Kurbelsatz, Nabenschaltung und
> Lagern sollte Dir ziemlich lange halten. Dann leiern Dir halt bei hartem
> Geländebetrieb die biologischen Komponenten aus.
>

Sowas aehnliches ist das, Stahl, schwer, behaebig. Bisher halten die
biologischen Komponenten jedoch besser. Selbst Handgelenkschmerzen
lassen nach 1-2 Tagen nach.


>> Fuer Rohloff muesste ich erstmal Profi werden und Lotto spiele ich auch
>> nicht.
>
> Je nun. Dann zweckentfremdest Du eine Shimano Alfine 8x oder 11x, riskierst
> ein womöglich zu hohes Eingangsdrehmoment und einen nicht
> garantiegedeckten Schaden. Kann klappen, muß aber nicht. Wer Tret-, Rad-
> und Lenkkopflager am Fließband verschleißt, sollte sich auch von einer
> Kettenschaltung trennen.
>

So sieht das bei mir aus. Die Alternative fuer MTB ist allerdings teuer.
Dann hat ja das meiste der Originalausstattung gehalten und es war eine
gute Investition.


> Natürlich waren in der Zeit zahllose Ketten (~5x), Kettenräder (~2x, die
> XT-Variante ist sackteuer!), Kassetten (~2x) und Bremsbeläge verschlissen,
> auch die Schaltbowdenzüge vorne sind bereits 2x gerissen und 1x mußte ich
> ein neues Tretlager einbauen, ansonsten aber keine besonderen
> Vorkommnisse. ...


Das ist normaler Verschleiss. Wobei ich frueher am RR fast nur Ketten
brauchte, Kranz und Vorderritzel habe ich regelmaessig mit MoS Fett
behandelt und die hielten. Man darf eben eine Kette nicht weit ueber den
Verschleisspunkt fahren, sonst gehen die Ritzel mit kaputt und es wird
viel teurer. Ein Bekannter geht soweit, dass er Sonderangebote im
Internet abwartet, dann 6-8 Ketten kauft und sich die einkellert.


> ... Am Rahmen, den Schaltwerken und -hebel, etc. fehlt sich
> absolut nichts, die Shimano PD-M520 Klickpedale mußten lediglich
> nachgefettet werden und sind immer noch wunderbar intakt. Letzte
> Amtshandlung war der Tausch der vorderen Bremsanlage durch Shimano SLX
> BR-M675 Modell 2014 (kostete im Set 125€) mit 180er Scheibe vorne.
>
> Den hinteren Sattel nebst Pumpe lege ich mir auf Lager, denn hinten
> funktionieren die Kolben noch und die dortige Bremse wird eh überbewertet.
>
> Kurz: Die etwas teurere, handmontierte Ausstattung damals hat sich durchaus
> gelohnt. Allerdings bis auf das eine oder andere Rennen kein
> wettbewerblicher Geländebetrieb. Fangocross mache ich lieber motorisiert.
> Dafür aber 7/24 Alltagseinsatz auch im Winter und bei Streusalzmatsche mit
> Anspruch auf 99.9% Zuverlässigkeit. Und das ist um dermaßen viel besser
> als bei den Kraftfahrzeugen, die ich bislang bewegte, daß ich die Karre
> die meiste Zeit in der Garage lasse.
>

Streusalz gibt es bei uns kaum, aber was Zuverlaessigkeit angeht, lagen
meine Autos klar in Fuehrung. Den Audi Avant musste ich in Deutschland
lassen, faehrt immer noch, TUEV "ohne Maengel", hat seinen 26-sten
gefeiert. Der Mits loeppt sein 16 Jahren klaglos ohne eine einzige
Panne, obwohl der hier oft hart rangenommen wird.

Mein RR aus der Studentenzeit (was ich immer noch habe) war ebenfalls
vom Haendler professionell zusammengestellt. Rahmen nach Koerpermassen
angefertigt, edle Teile. Hielt auch super, aber mir ist oefter eine
Kette fliegen gegangen. Nach Murphy immer nachts und dann ist es aus mit
der Reise, muss man bis auf Bergabstrecken schieben.

Thomas Bliesener

unread,
Nov 20, 2013, 10:31:30 AM11/20/13
to
Martin ??rautmann schrieb:
[Akzente und Sonderzeichen im Namen]

> Latenter Widerstand gegen Google, NSA und andere Datenkraken, um der
> Erstellung von Profilen Kieselchen in den Weg zu legen.

Wohl eher Wattebällchen. Daß zum Beispiel Google damit umgehen kann,
kannst Du sehen, wenn Du nach "Espana" oder "Malaga" suchst. Und um
Scherereien zu bekommen hat oft schon ein *ähnlicher* Name auf der
No-Fly-Liste gereicht.
--
bli

Joerg

unread,
Nov 20, 2013, 12:05:29 PM11/20/13
to
Patrick Kibies wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Patrick Kibies wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>> Joerg wrote:
>>>>>
>>>>>> Patrick Kibies wrote:
>>>>>>> Joerg wrote:



>>>>>> Es sei denn, dass auch diese
>>>>>> haertere Achse jetzt wieder versagt, dann muss ich. Oder ein
>>>>>> gebrauchtes Bike besorgen und da ausschlachten.
>>>>> Oder so. Oder selber umspeichen. Ist eine meditative Tätigkeit.
>>>>>
>>>> Habe ich mal gemacht, wegen Knappheit im Studentenbudget. Die
>>>> einzige Taetigkeit, die fuer mich frustiger war, war das Neuwickeln
>>>> der Tauchspule eines Lautspreches (was ich mir geschworen haben, die
>>>> naechsten 100 Jahre nie mehr zu machen).
>>> Hehe. Spulenwickeln finde ich auch wirklich schlimm, aber Einspeichen
>>> mache ich echt gerne.
>>>
>> Dann bringe ich Dir beim naechsten Mal mein Rad.
>>
>
> Hehe. Findest Du den Weg nicht ein /Bisschen/ zu weit?
>

Da muesste ich mein Rad 5000km fahren und dann 4000km furten. Die
Italiener machen das bereits:

https://www.youtube.com/watch?v=fi80LapfFI8

[...]


>>>> wobei sich das erste Review nicht positiv
>>>> anhoert.
>>>>
>>>>> Ein Satz Speichen 32 Stück Sapim Race dazu: 15 €
>>>>>
>>>>> http://www.komponentix.net/onlineshop/index.html
>>>>>
>>>>> 32 Nippel aus Messing, sind dann nochmal 2,50.
>>>>>
>>>>> Felge ist noch gut? Dann umspeichen, ist sie nicht? Neu
>>>>> Einspeichen. Für 30 weitere Euros ist das dann auch erledigt...
>>>>>
>>>>> Ein bisschen Leinöl oder mittelfeste Schraubensicherung für die
>>>>> Nippel sowie das vorhandensein z.B. eines Spokey sehe ich mal als
>>>>> gegeben an.
>>>>>
>>>> Ich wuerde das ganz dekadent beim Fahrradhaendler in Auftrag geben
>>>> :-)
>>> Das kostet min. 15 €. Und vermittelt nicht das gute Gefühl eines
>>> selbsteingespeichten Laufrades...
>>>
>> Er muss ja auch leben und macht den Eindruck, richtig Ahnung zu haben,
>> ich war am Samstag in seiner erstaunlich grossen Werkstatt. Die ist
>> etwa so gross wie der ganze Verkaufsraum. Vom Fahrradverkauf koenne
>> man nicht mehr leben, seit es Internet und vor allem Amazon gibt,
>> meinte er. Der Laden ernaehrt sich wie viele andere hauptsaechlich aus
>> Reparaturauftraegen oder wenn jemand den Zusammenbau seines online
>> bestellten Fahrrads nicht gebacken bekommt.
>
> Wenn Du mal wieder nach Borussistan kommst solltest Du die den Laden
> hier angucken:
>
> www.radbu.de
>

In Doatmund happich ma gewohnt, woll. Bin da inne Naehe als Steppke auch
auffe Malooche gewesen. Selbst wenn das Deutsch was rostiger ist, die
Leute hoeren immer noch, dass ich Kohlenpoetter oder Westfale bin.

>
> DAS ist ein kleiner, nein winziger Laden mit einer Menge Kompetenz und
> Herz für exotisches gezeugs.
>

Hier ist unserer, auch recht winzig:

http://goldenspokebikeshop.com/

[...]


>> Meine Fahrweise ist nicht so halsbrecherisch, wie man das in MTB
>> Werbevideos sieht. Bin mir auch nicht zu fein, mal ein paar Meter zu
>> kraxeln und zu schieben, ehe ich mich fuerchterlich auf eine scharfe
>> Felskante loeffele. Wie schnell das voll schiefgehen kann, hat jemand
>> aus dem Fahrradgeschaeft im anderen Nachbardorf gerade erlebt :-(
>>
>> http://www.onlinecycling.com/#!promo1/c1hwe
>>
>
> Ja, klar MTB-Sport kann fürchterlich schiefgehen. Und (inzwischen) bin
> ich da auch vorsichtiger. Dennoch halte ich lose Lenkergriffe für
> äußerst gefährlich. Auch auf der Straße. Lieber fahre ich ohne.
>
>
> viele Grüße
>
> Pat-dem es mal Lenkergriffe zerlegt hat-rick
>

Noch besser: Man steht am Berg in den Pedalen, es gibt ein schmatzendes
Geraeusch, und man hat den Lenker samt allem Geraffel lose in den
Haenden. Meine schlimmste Situation war aber die Bremse.
Serpentinenstrecke bergab, hatte es was eilig. Vor der x-ten Kurve ...
plock ... ich sehe das Knuebbelchen des Bowdenzuges noch heute in
Zeitlupe wegspritzen. Keine Vorderbremse mehr. Bleibt nur auf die Seite
legen und mit dem Koerper bremsen oder geradeaus und hoffen, dass sich
in den Bueschen nichts allzu ekliges befindet. Also geradeaus, aber
leider stand dort ein altes zugewachsenes Maeuerchen und mein Rad hatte
keinen Airbag.

Arno Welzel

unread,
Nov 20, 2013, 1:17:59 PM11/20/13
to
Joerg, 2013-11-20 01:42:

> Nur so aus Neugier: Warum haben viele hier im Forum diese Akzente und
> Sonderzeichen in den Namen?

Vielleicht weil sie glauben, dass ihre Postings sie so weniger leicht
per Google & Co. auffindbar sind, aber trotzdem der heiligen Empfehlung
zur Angabe des Realnamen gerecht werden wollen - irgendwie.

PS:

<http://de.soc.recht.strassenverkehr.narkive.com/sCPh2Vn1/wie-ist-hier-vorzugehen-und-was-passiert-was-airzound-zu-leise.4#post71>

Sowas will man natürlich nicht sehen - ein Posting, wo der eigene Name
klar erkennbar und auffindbar steht. Aber Realname - das muss ein ;-)

*scnr*



--
Arnó Wélzčl
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Joerg

unread,
Nov 20, 2013, 1:48:32 PM11/20/13
to
Arno Welzel wrote:
> Joerg, 2013-11-20 01:42:
>
>> Nur so aus Neugier: Warum haben viele hier im Forum diese Akzente und
>> Sonderzeichen in den Namen?
>
> Vielleicht weil sie glauben, dass ihre Postings sie so weniger leicht
> per Google & Co. auffindbar sind, aber trotzdem der heiligen Empfehlung
> zur Angabe des Realnamen gerecht werden wollen - irgendwie.
>
> PS:
>
> <http://de.soc.recht.strassenverkehr.narkive.com/sCPh2Vn1/wie-ist-hier-vorzugehen-und-was-passiert-was-airzound-zu-leise.4#post71>
>
> Sowas will man natürlich nicht sehen - ein Posting, wo der eigene Name
> klar erkennbar und auffindbar steht. Aber Realname - das muss ein ;-)
>

:-)

Anfangs dachte ich, oh, sind viele hier ungarischer Abstammung?

Namen im Usenet sind immer so eine Sache. Ich habe zwar im Header nur
meinen Vornamen, aber jeder kann mich rausfinden durch Klick auf den
Link in meiner Sigline. Anonym mag ich auch nicht. Wer einen seltenen
Namen hat muss aufpassen. Einer Bekannten mit seltenem Namen ist mal
rausgerutscht, dass sie jetzt schnell zum Arzt muss. Kurz danach fingen
Leute an, deren Haus um das Tafelsilber und anderes zu erleichtern.

Volker Bartheld

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Nov 20, 2013, 1:56:29 PM11/20/13
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Hallo!

> Am Mittwoch, 20. November 2013 10:28:00 UTC+1 schrieb Volker Bartheld:
>> http://bartheld.net/antalya/slide024.html
>> http://bartheld.net/antalya/slide025.html

On Wed, 20 Nov 2013 02:33:50 -0800 (PST), Christoph Strauch wrote:
> FACK. Zumal Jörg ja nicht nur schieben sondern sogar fahren will.
> SCNR

Ich bin da freilich hochgefahren. Höchst elegant sogar. Nur kann ich mich
leider dabei nicht auch noch selbst fotografieren. SCNR^2.
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Joerg

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Nov 20, 2013, 4:32:39 PM11/20/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Thomas Bliesener schrieb:
> Ich habe gerade mal meinen Namen gegoogelt. Auf den ersten vier Seiten
> tauchen nur alte Postings von mir mit Klarnamen auf. Weiter hinten guckt
> sowieso kein potentieller Arbeitgeber o.ä. Die NSA hat sowieso alle Daten,
> aber darum geht es hier gar nicht.
>

15.November wuerde ich nicht als alt bezeichnen:

http://www.wer-weiss-wo.de/questions/bestes-antiplatt-mittelmantel-fuer-fahrrad

5.Eintrag bei mir. Ein potenzieller Arbeitgeber wird sich aber nicht
fuer Schwalbe Marathon Reifen interessieren :-)

Interessanterweise hatte ich mir den vorgestern selbst angesehen, dann
aber trotzdem Continental Gatorskin bestellt. Ist auch aus Euren
Gefilden, muss also gut sein ...
Message has been deleted

Holger

unread,
Nov 20, 2013, 8:09:44 PM11/20/13
to
Joerg schrieb:

> Hier ist unserer, auch recht winzig:
>
> http://goldenspokebikeshop.com/

Ich sehe kein einziges Rad mit Schutzblechen, Gepäckträger und
Beleuchtung. Für mich ist das nichts.

> Noch besser: Man steht am Berg in den Pedalen, es gibt ein schmatzendes
> Geraeusch, und man hat den Lenker samt allem Geraffel lose in den
> Haenden.

Oha.

> Meine schlimmste Situation war aber die Bremse.
> Serpentinenstrecke bergab, hatte es was eilig. Vor der x-ten Kurve ...
> plock ... ich sehe das Knuebbelchen des Bowdenzuges noch heute in
> Zeitlupe wegspritzen. Keine Vorderbremse mehr.

Da ist es dann doch gut, wenn man zwei Bremsen hat.

> Bleibt nur auf die Seite
> legen und mit dem Koerper bremsen oder geradeaus und hoffen, dass sich
> in den Bueschen nichts allzu ekliges befindet. Also geradeaus, aber
> leider stand dort ein altes zugewachsenes Maeuerchen und mein Rad hatte
> keinen Airbag.

Tja. Da hast du noch Glück gehabt, daß sich die Verletzungen dennoch in
Grenzen hielten. Außer ein paar blauen Flecken, ein paar
Hautabschürfungen, einem zerdellten Vorderrad, einer verbogenen Gabel
und einem verbogenen Lenker wird dir da nichts passiert sein.

Holger

Arno Welzel

unread,
Nov 21, 2013, 2:01:30 AM11/21/13
to
Joerg, 2013-11-20 22:32:

> Kaí ŧeranskí wrote:
>> Thomas Bliesener schrieb:
>>
>>> Martin ??rautmann schrieb:
>>> [Akzente und Sonderzeichen im Namen]
>>>
>>>> Latenter Widerstand gegen Google, NSA und andere Datenkraken, um der
>>>> Erstellung von Profilen Kieselchen in den Weg zu legen.
>>> Wohl eher Wattebällchen. Daß zum Beispiel Google damit umgehen kann,
>>> kannst Du sehen, wenn Du nach "Espana" oder "Malaga" suchst. Und um
>>> Scherereien zu bekommen hat oft schon ein *ähnlicher* Name auf der
>>> No-Fly-Liste gereicht.
>>
>> Ich habe gerade mal meinen Namen gegoogelt. Auf den ersten vier Seiten
>> tauchen nur alte Postings von mir mit Klarnamen auf. Weiter hinten guckt
>> sowieso kein potentieller Arbeitgeber o.ä. Die NSA hat sowieso alle Daten,
>> aber darum geht es hier gar nicht.
>>
>
> 15.November wuerde ich nicht als alt bezeichnen:
>
> http://www.wer-weiss-wo.de/questions/bestes-antiplatt-mittelmantel-fuer-fahrrad
>
> 5.Eintrag bei mir. Ein potenzieller Arbeitgeber wird sich aber nicht
> fuer Schwalbe Marathon Reifen interessieren :-)

Nun ja - wenn man meinen Namen sucht, findet man primär meine Website
und einen "Arno Welzel", der ich gar nicht bin ;-)


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Volker Bartheld

unread,
Nov 21, 2013, 2:03:30 AM11/21/13
to
Hallo!

>> [Akzente und Sonderzeichen im Namen]

On Wed, 20 Nov 2013 21:54:00 +0100, Kaí ŧeranskí wrote:
> Ich habe gerade mal meinen Namen gegoogelt. Auf den ersten vier Seiten
> tauchen nur alte Postings von mir mit Klarnamen auf.

Was macht Dich glauben, das bliebe für alle Zeit so? Entweder die (=alle)
von Datenkraken archivierten Postings verschwinden irgendwann in der
Bedeutungslosigkeit, weil Facebook&Co die Plattformen der Wahl sind, oder
es macht sich ein Praktikant einer Entwicklungsabteilung beim
Suchmaschinenbastler die Mühe {Î,Ï,ì,í,î,ï,Ì,Í,i,ʝ},
{a,À,Á,Â,Ã,Ä,Å,ā,ă,Ą,ą,@} & Co in die Vergleichstabelle zu werfen und die
tolle Idee ist für die Katz. Oder es schreibt dummerweise jemand Kaí
ŧeranskí und ķǻɏ ȾȩŕąʼnšƙƔ in ein- und demselben Posting, schon ist die
Assoziation da.

Kommt gleich nach den XNAY-Gläubigen, die meinen, ihrer Bitte nach
Nichtarchivierung würde großzügigerweise entsprochen und das prüfen, indem
sie eine Suchabfrage nach sich selbst machen (ausbleibende Suchergebnisse
sind ein notwendiges, jedoch kein hinreichendes Kriterium dafür).

Face it: Newsgroups sind öffentlich und Deine Postings sind es auch.

> Weiter hinten guckt sowieso kein potentieller Arbeitgeber o.ä.

Putzig. Es geht Dir also um einen potentiellen Arbeitgeber? Merkwürdige
Ansichten mußt Du haben, wenn Du Angst hast, sie könnten mit Dir in
Verbindung gebracht werden.

Horst Schnellinger

unread,
Nov 21, 2013, 8:15:30 AM11/21/13
to
* Joerg <inv...@invalid.invalid> [20-11-13 00:42]:
>
> Nur so aus Neugier: Warum haben viele hier im Forum diese Akzente und
> Sonderzeichen in den Namen?
>
Affige Peer-Group-Attiude. Je mehr Akzente desto eher im Killfile.

Joerg

unread,
Nov 21, 2013, 10:01:06 AM11/21/13
to
Kaí ŧeranskí wrote:
> Joerg schrieb:
>

[...]

>> Interessanterweise hatte ich mir den vorgestern selbst angesehen, dann
>> aber trotzdem Continental Gatorskin bestellt. Ist auch aus Euren
>> Gefilden, muss also gut sein ...
>
> Ja, der ist sehr zu empfehlen. Wenn der nicht lange hält, wirst du auf
> Schwalbe Schwergummireifen zurückgreifen müssen...
>

Was Plattenfestigkeit angeht, bin ich fuer Tips immer dankbar. Die MTB
Reifen halten nach Einlage eines dickeren Schlauichs plus MrTuffy Liners
zwar jetzt, aber inzwischen sacken sie beide ueber einige Tage von 4bar
auf 2.5bar. Kann aber sein, dass es von den staendigen Schlaegen kommt,
weil ungefedertes MTB.

Joerg

unread,
Nov 21, 2013, 10:06:46 AM11/21/13
to
Holger wrote:
> Joerg schrieb:
>
>> Hier ist unserer, auch recht winzig:
>>
>> http://goldenspokebikeshop.com/
>
> Ich sehe kein einziges Rad mit Schutzblechen, Gepäckträger und
> Beleuchtung. Für mich ist das nichts.
>

Z.B. das fuenfte von links im Bild. Ansonsten ist sowas hier Zubehoer,
leider auch die Beleuchtung. Wenn man ein Fahrrad kauft, hat es erstmal
keine. Die meisten benutzen jedoch eh ihre eigene. Montag auf einer
Landstrasse dachte ich, mir kaeme eine Union Pacific Lokomotive
entgegen. War aber ein Rennrad.

[...]


>> Meine schlimmste Situation war aber die Bremse.
>> Serpentinenstrecke bergab, hatte es was eilig. Vor der x-ten Kurve ...
>> plock ... ich sehe das Knuebbelchen des Bowdenzuges noch heute in
>> Zeitlupe wegspritzen. Keine Vorderbremse mehr.
>
> Da ist es dann doch gut, wenn man zwei Bremsen hat.
>

Die hintere nutzt vor einer schnell angefahrenen Serpentinenkurve im
Alleingang so gut wie nichts.


>> Bleibt nur auf die Seite
>> legen und mit dem Koerper bremsen oder geradeaus und hoffen, dass sich
>> in den Bueschen nichts allzu ekliges befindet. Also geradeaus, aber
>> leider stand dort ein altes zugewachsenes Maeuerchen und mein Rad hatte
>> keinen Airbag.
>
> Tja. Da hast du noch Glück gehabt, daß sich die Verletzungen dennoch in
> Grenzen hielten. Außer ein paar blauen Flecken, ein paar
> Hautabschürfungen, einem zerdellten Vorderrad, einer verbogenen Gabel
> und einem verbogenen Lenker wird dir da nichts passiert sein.
>

Ist erstaunlicherweise fuer mir gutgegangen. Fuer das Fahrrad nicht, das
sah wie eine Brezel aus.
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Thomas Bliesener

unread,
Nov 21, 2013, 9:46:19 PM11/21/13
to
Ka� ?eransk� schrieb:
> Ich habe gerade mal meinen Namen gegoogelt. Auf den ersten vier Seiten
> tauchen nur alte Postings von mir mit Klarnamen auf. Weiter hinten guckt
> sowieso kein potentieller Arbeitgeber o.�.

W�rdest Du wirklich bei einem Arbeitgeber arbeiten wollen, der Probleme
mit Deinen Postings hat?
--
bli

Volker Bartheld

unread,
Nov 22, 2013, 9:39:51 AM11/22/13
to
Hallo!

On Thu, 21 Nov 2013 20:34:04 +0100, KaīŋŊ īŋŊeranskīŋŊ wrote:
> Ach!
> Nein!
> Doch!
> Sach bloīŋŊ!
> Im Ernst: Ich habe doch oben schon geschrieben, dass es gar nicht darum
> geht. Wer etwas finden *mīŋŊchte*, der findet es auch. Sachen, die wirklich
> privat sind und peinlich werden kīŋŊnnten, werden niemals in irgendwelchen
> Foren stehen.
> Es geht auch ums Prinzip. Und darum, dass die Sachen, die gefunden werden
> *sollen*, nicht von dem anderen Kram zugeschīŋŊttet werden. Habe ich
> allerdings erst spīŋŊt gemerkt.
> Ansonsten weiss ich nicht, was dich meine Motive angehen und warum ich
> mich vor dir dafīŋŊr rechtfertigen sollte.

Warum tust Du es dann?

Im Ernst: Wenn Du Angst davor hast, daīŋŊ anderer Leute Meinung (z. B. īŋŊber
Dich) oder deren Web-Inhalte (von Dir) relevanter werden kīŋŊnnten als Deine
eigenen Erzeugnisse, dann gibt es zwei Optionen:

a) Du ziehst Dich vollkommen in Dein selbstbestimmtes, elektronisches
Eremitendasein zurīŋŊck oder

b) sorgst dafīŋŊr, daīŋŊ Du bzw. relevante BeitrīŋŊge von Dir vor der
SekundīŋŊrliteratur gefunden werden.
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