GPS-Anomalie?

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Wolfgang Strobl

unread,
Jul 1, 2022, 2:37:18 AMJul 1
to
Letzten Dienstag bemerkte einer meiner Söhne am 28.6. bei der Fahrt zur
Arbeit, dass die von der Garmin-Uhr aufgezeichnete Track um etwa 250
nach Osten verschoben war, ohne das weiter zu verfolgen. Über einen
Artikel über eine "paralysierte" Robotaxiflotte in SF stieß ich auf
einen Kommentar, in dem auf Diskussionen über verschobene Tracks z.B.
bei Strava udn anderen Radforen verwiesen wurde und über die These, das
hinge mit dem aktuellen Sonnensturm zusammen.

Jetzt habe ich mal in die Track von meiner später am Tag begonnenen Tour
am 28.6. reingeschaut (den Bericht davon habe ich hier ja verlinkt,
incl. Karte). Verschoben war da nichts, jedenfalls nicht auffällig. Dann
ist mir aber aufgefallen, dass der erste Trackpunkt um 235 m nach Osten
verschoben war und villeicht 10 m nach Süden. Genau 61 s später hat das
1030 dann mit dem zweiten Trackpoint eine bis auf die zu erwartenden
Ungenauigkeiten präzise Position gefunden. Danach wurde dann im
eingestellten 1s-Interfall korrekte Daten aufgezeichnet.

Frage: hat jemand hier evtl. ebenfalls so etwas bemerkt?
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

Ulf Kutzner

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Jul 1, 2022, 4:52:35 AMJul 1
to
Nebenan wurde über verschärfte Fehlweisungen von GPS und Glonass
nach russ. Militäraktivitäten bei Kyiw berichtet; eigentlich habe man das
Stören aber infolge informeller Absprache wieder sein lassen.

Gerald Eіscher

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Jul 1, 2022, 9:33:08 AMJul 1
to
Am 01.07.22 um 08:36 schrieb Wolfgang Strobl:
> Letzten Dienstag bemerkte einer meiner Söhne am 28.6. bei der Fahrt zur
> Arbeit, dass die von der Garmin-Uhr aufgezeichnete Track um etwa 250
> nach Osten verschoben war, ohne das weiter zu verfolgen.
[...]
>
> Frage: hat jemand hier evtl. ebenfalls so etwas bemerkt?

Nein, ist mir gestern nicht aufgefallen (Garmin Edge 820), die Tracks
verlaufen fast exakt auf den Straßen. Ich verwende GPS+Galileo,
GPS+Glonass traue ich nicht ;-)

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |

Wolfgang Strobl

unread,
Jul 1, 2022, 12:21:32 PMJul 1
to
Am Fri, 1 Jul 2022 15:33:05 +0200 schrieb Gerald E?scher
<Dein-H...@liebt-dich.info>:

>Am 01.07.22 um 08:36 schrieb Wolfgang Strobl:
>> Letzten Dienstag bemerkte einer meiner Söhne am 28.6. bei der Fahrt zur
>> Arbeit, dass die von der Garmin-Uhr aufgezeichnete Track um etwa 250
>> nach Osten verschoben war, ohne das weiter zu verfolgen.
>[...]
>>
>> Frage: hat jemand hier evtl. ebenfalls so etwas bemerkt?
>
>Nein, ist mir gestern nicht aufgefallen (Garmin Edge 820), die Tracks
>verlaufen fast exakt auf den Straßen. Ich verwende GPS+Galileo,
>GPS+Glonass traue ich nicht ;-)

Ich verwende aktuell GPS+Glosnass, was mein Sohn eingestellt hat, muss
ich noch erfragen.

Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den Empfang
verrät, während das alte 64s einem vieles über die sichtbaren
Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen kann, auch grafisch.
Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch etwas weniger farbig.

Wolfgang Strobl

unread,
Jul 1, 2022, 12:21:32 PMJul 1
to
Am Fri, 1 Jul 2022 01:52:32 -0700 (PDT) schrieb Ulf Kutzner
<Ulf.K...@web.de>:

>Wolfgang Strobl schrieb am Freitag, 1. Juli 2022 um 08:37:18 UTC+2:
>
>> Letzten Dienstag bemerkte einer meiner Söhne am 28.6. bei der Fahrt zur
>> Arbeit, dass die von der Garmin-Uhr aufgezeichnete Track um etwa 250
>> nach Osten verschoben war, ohne das weiter zu verfolgen. Über einen
>> Artikel über eine "paralysierte" Robotaxiflotte in SF stieß ich auf
>> einen Kommentar, in dem auf Diskussionen über verschobene Tracks z.B.
>> bei Strava udn anderen Radforen verwiesen wurde und über die These, das
>> hinge mit dem aktuellen Sonnensturm zusammen.
>>
>> Jetzt habe ich mal in die Track von meiner später am Tag begonnenen Tour
>> am 28.6. reingeschaut (den Bericht davon habe ich hier ja verlinkt,
>> incl. Karte). Verschoben war da nichts, jedenfalls nicht auffällig. Dann
>> ist mir aber aufgefallen, dass der erste Trackpunkt um 235 m nach Osten
>> verschoben war und villeicht 10 m nach Süden. Genau 61 s später hat das
>> 1030 dann mit dem zweiten Trackpoint eine bis auf die zu erwartenden
>> Ungenauigkeiten präzise Position gefunden. Danach wurde dann im
>> eingestellten 1s-Interfall korrekte Daten aufgezeichnet.

Grr, Intervall. Mit der linken Hand habe ich immer noch Probleme, wenn
es um Präzision geht. :-/
>>
>> Frage: hat jemand hier evtl. ebenfalls so etwas bemerkt?
>
>Nebenan wurde über verschärfte Fehlweisungen von GPS und Glonass
>nach russ. Militäraktivitäten bei Kyiw berichtet; eigentlich habe man das
>Stören aber infolge informeller Absprache wieder sein lassen.

Die Spekulation liegt auf der Hand, aber es wurde auch berichtet, dass
bisher niemand ausser den Nutzern von Garmin-Geräten (überwiegend Uhren)
solche Probleme gehabt hätte. Drohnen, deren Nutzer sehr aktive Foren
haben, sollen beispielsweise keine Auffälligkeiten berichtet haben. Auch
das ist aber kein solider Beleg für irgendwas. Bzgl. Sonnensturm gibt es
erstmal wohl auch nur aufgebauschte Berichte über einen passend
ausgerichteten Sonnenfleck, aber keinen tatsächlich festgestellten.

Aktuell interessierten mich primär Berichte aus erster Hand.

Stefan

unread,
Jul 2, 2022, 12:43:34 AMJul 2
to
Am 01.07.22 um 18:12 schrieb Wolfgang Strobl:
> Aktuell interessierten mich primär Berichte aus erster Hand.

Garmin hat bei Wolken Probleme eine gute Position zu finden.
Diese Uhren wurden aber nicht gebaut (VioActiv) um zu navigieren,
sondern um Trainingsdaten aufzuzeichnen.

Die relative GPS-Position sollte wesentliche genauer sein, aber selbst
hier hat Garmin in der SW nicht sauber gearbeitet, sodass ich bei
größeren Wolken immer Probleme hatte. Dies hat mich nicht weiter
gestört, da ich dies akzeptiert habe.

Es gibt Geräte, die gezielt für einen Bereich von wenigen hundert Metern
bis einige km die GPS-Postion aller Empfänger verschieben können (GPS
deaktivieren war gestern, heute wird mit der Position rumgespielt).

Weiterhin wird beim Einfequenz-GPS der Brechungsindex der Luftschichten
für die Funkwellen geschätzt.

GPS ist außerhalb von ASIC's z.B. als SDR recht komplex und hat viel
Rechenaufwand. Ich glaube nicht, dass Garmin hier eigene Chips
herstellen lässt und daher kann es sein, dass nicht alle Möglichkeiten
der Positionsverbesserung tatsächlich umgesetzt werden. Größere
Hersteller von SmartPhone-SW betreiben ein eigenes Netz von
GPS-Positionsverbesserungssystemen (daher ist die GPS-Positon mit
Internet wesentlich schneller gefunden als im reinen Flugmodus).

Diese Möglichkeit hat eine Uhr ohne GSM/WLAN aber nicht.

Ansonsten ist NAVSTAR-GPS der US-Armee-Space Force aufgrund der
Eigentümer nicht für Zuverlässigkeit bekannt, soweit man nicht zu den
berechtigten Nutzern gehört, die die Bezahlversion nutzen und fast
wöchentlich den neuen Schlüssel installieren müssen. Da dieses GPS
so häufig genutzt wird, konzentrieren sich Störaktionen der
Zuverlässigkeit häufig auf den Navstar-GPS-Dienst, der für alle
kostenlos bereitgestellt wird (außer in Krisenregionen, oder wenn ein
US-Präsident in der Region unterwegs ist).

Für Flugzeuge, die nicht zu den berechtigen Nutzern gehören, gibt es
an größeren Flughäfen Korrektursender, die ein Herausrechnen der Effekte
ermöglichen (ist auch zum bezahlen aber nicht auf wenige berechtige
Nutzer beschränkt).

Ulf Kutzner

unread,
Jul 2, 2022, 5:43:46 AMJul 2
to
Peter Veith berichtete WIMRE nebenan bei datu, Gerätetyp mir nicht erinnerlich.

Ulf Kutzner

unread,
Jul 2, 2022, 5:47:11 AMJul 2
to
An Wegmarken kann man in passendem Kartenmaterial die Korrektur zumindest
theoretisch auch händisch nachziehen; Konstantheit der Verschiebung über die
Dauer einer Tour kann, muß aber nicht vorkommen, wie ich annehme.

Arno Welzel

unread,
Jul 2, 2022, 8:20:46 AMJul 2
to
Wolfgang Strobl:

[...]
> Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den Empfang
> verrät, während das alte 64s einem vieles über die sichtbaren
> Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen kann, auch grafisch.
> Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch etwas weniger farbig.

Bei dem Preis von gut 500 EUR frage ich mich allerdings, wieso man dafür
nicht gleich ein robustes Smartphone wie das Cat S42H+ mit passender
Halterung nimmt. Abgesehen von der Akkulaufzeit dürfte das kaum
Nachteile haben - wobei das Ding mit 4200 mAh auch eine ganze Weile
halten dürfte, wenn man den Mobilfunk-Kram ausschaltet und es nur
offline mit Locus Maps oder OSMAnd nutzt.


--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Gerald Eіscher

unread,
Jul 2, 2022, 11:12:53 AMJul 2
to
Am 02.07.22 um 14:20 schrieb Arno Welzel:
> Wolfgang Strobl:
>
> [...]
>> Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den Empfang
>> verrät, während das alte 64s einem vieles über die sichtbaren
>> Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen kann, auch grafisch.
>> Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch etwas weniger farbig.
>
> Bei dem Preis von gut 500 EUR frage ich mich allerdings, wieso man dafür
> nicht gleich ein robustes Smartphone wie das Cat S42H+ mit passender
> Halterung nimmt.

Weil man so einen Klotz nicht am (Renn-)Lenker montiert haben möchte und
weil dessen Display im Sonnenlicht vermutlich schlechter ablesbar ist.

Arno Welzel

unread,
Jul 3, 2022, 7:29:19 AMJul 3
to
Gerald Eіscher:

> Am 02.07.22 um 14:20 schrieb Arno Welzel:
>> Wolfgang Strobl:
>>
>> [...]
>>> Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den Empfang
>>> verrät, während das alte 64s einem vieles über die sichtbaren
>>> Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen kann, auch grafisch.
>>> Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch etwas weniger farbig.
>>
>> Bei dem Preis von gut 500 EUR frage ich mich allerdings, wieso man dafür
>> nicht gleich ein robustes Smartphone wie das Cat S42H+ mit passender
>> Halterung nimmt.
>
> Weil man so einen Klotz nicht am (Renn-)Lenker montiert haben möchte und
> weil dessen Display im Sonnenlicht vermutlich schlechter ablesbar ist.

Direkt winzig ist der Garmin Edge 1030 auch nicht und der Umstand, dass
dafür ein zusätlzliches Akku-Pack angeboten wird, was man dann
zusätzlich anringen muss (siehe <https://www.garmin.com/de-DE/p/571552>)
ist auch eher ein Anzeigen, dass die kompakte Form durchaus Nachteile hat.

Wenn Display transflektiv ist, ist das natürlich im Sonnenlicht von
Vorteil - vorausgesetzt, der Winkel stimmt und die Sonne wird nicht
durch die glatte Oberfläche reflektiert. Aber ich hatte auch mit
OLED-Displays im Sonnenlicht bisher nie Probleme. Mag sein, dass LCDs
mit Hintergrundbeleuchtung da problematischer sind.

Wolfgang Strobl

unread,
Jul 3, 2022, 3:24:39 PMJul 3
to
Am Sat, 2 Jul 2022 14:20:44 +0200 schrieb Arno Welzel
<use...@arnowelzel.de>:

>Wolfgang Strobl:
>
>[...]
>> Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den Empfang
>> verrät, während das alte 64s einem vieles über die sichtbaren
>> Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen kann, auch grafisch.
>> Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch etwas weniger farbig.
>
>Bei dem Preis von gut 500 EUR frage ich mich allerdings, wieso man dafür
>nicht gleich ein robustes Smartphone wie das Cat S42H+ mit passender
>Halterung nimmt.

U.a. weil es 220 Gramm wiegt und 161 x 77 x 13 mm gross ist, statt 126
Gramm und 112 x 60 x 15 mm, wie das Garmin Edge 1030, welches das größte
Teil der Serie ist. An meinem Rad ist kein Platz für für ein Smartphone
nebst Halterung.

Das Display des 1030 ist auch ohne die Hintergrundbeleuchtung ablesbar.

Weil ich mich schon beim 1030 mit seinem Touchscreen darüber ärgere,
dass Funktionen, die ich blind auslösen können möchte, über die zu
wenigen Knöpfe gar nicht erreichbar sind.

Es gibt keine Android-App, die vergleichbar robust funktioniert wie die
Garmin-Firmware und wenn es sie gäbe, würde das Zusammenwirken von
Google und den Produzenten von Smartphones schnell dafür sorgen, dass
sie nicht mehr robust funktioniert.

Theoretisch könnte man ein kompaktes "ruggedized" Smartphone nehmen und
eine Anwendung schreiben, welche die Funktionen und das Ökosystem
dupliziert, welche Garmin bietet. In der Praxis gibt es weder solche
Smartphones (wir haben inzwischen ein 15x7 Einheitsformat oder größer,
in der Tendenz ohne irgendwelche Anschlüsse oder Tasten), noch
produziert irgendwer Anwendungen dafür, aus für mich leider
verständlichen Gründen.

Bei dieser Auswahl zwischen zwei Kröten ziehe ich vorläufig diese hier
vor.


>Abgesehen von der Akkulaufzeit dürfte das kaum
>Nachteile haben

Mit welcher App kann ich ohne Umstände das bekommen, was das 1030 nebst
div. Sensoren (Powermeter, Brustgurt, Geschwindigkeitssensor) liefert,
wahlweise mit und ohne Connect-App auf dem Handy?


> - wobei das Ding mit 4200 mAh auch eine ganze Weile
>halten dürfte, wenn man den Mobilfunk-Kram ausschaltet und es nur
>offline mit Locus Maps oder OSMAnd nutzt.

Wenn ich nicht in die Richtung der Online-Funkionen kombiniert mit
Aufzeichnung von Puls und Leistung geschielt hätte, wäre ich vermutlich
bei meinem 64s geblieben. Es ist zwar altbacken, das Display ist winzig,
dafür sind Navigation und Bedienung besser und es läuft so lange, wie
man Mignon-Zellen vorrätig hält, notfalls solche aus Taschenlampen, die
man aktuell nicht braucht. Knackpunkt für mich war aber, _dass_ man auch
das Edge 1030 komplett offline benutzen kann, wenn man möchte. Ich kann
meine Diagramme auch ohne Connect-App und das zugehörige Portal
erzeugen.

Gerald Eіscher

unread,
Jul 3, 2022, 3:56:35 PMJul 3
to
Am 03.07.22 um 13:29 schrieb Arno Welzel:
> Gerald Eіscher:
>
>> Am 02.07.22 um 14:20 schrieb Arno Welzel:
>>> Wolfgang Strobl:
>>>
>>> [...]
>>>> Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den Empfang
>>>> verrät, während das alte 64s einem vieles über die sichtbaren
>>>> Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen kann, auch grafisch.
>>>> Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch etwas weniger farbig.
>>>
>>> Bei dem Preis von gut 500 EUR frage ich mich allerdings, wieso man dafür
>>> nicht gleich ein robustes Smartphone wie das Cat S42H+ mit passender
>>> Halterung nimmt.
>>
>> Weil man so einen Klotz nicht am (Renn-)Lenker montiert haben möchte und
>> weil dessen Display im Sonnenlicht vermutlich schlechter ablesbar ist.
>
> Direkt winzig ist der Garmin Edge 1030 auch nicht

Für meinen Geschmack ist der ebenfalls etwas groß, aber nicht so groß
wie die meisten heutigen Händis. Gibt ja auch kleinere Edge.

> und der Umstand, dass
> dafür ein zusätlzliches Akku-Pack angeboten wird, was man dann
> zusätzlich anringen muss (siehe <https://www.garmin.com/de-DE/p/571552>)

Nett, aber samt Spezialhalterung ziemlich teuer.

> ist auch eher ein Anzeigen, dass die kompakte Form durchaus Nachteile hat.

Nein, ist es nicht. Der eingebaute Akku soll 20 Stunden halten, das ist
länger als bei meinem 820 (15 Stunden). In der Praxis hält beim 820 der
Akku mühelos für einen Tag Rad fahren. Den Zusatzakku braucht es
vielleicht bei Langstreckenrennen. Für Radreisen ohne jeden Tag im Hotel
mit Steckdose tut es auch ein übliches Akkupack im Gebäck und
abendliches Aufladen daraus.

> Wenn Display transflektiv ist, ist das natürlich im Sonnenlicht von
> Vorteil - vorausgesetzt, der Winkel stimmt und die Sonne wird nicht
> durch die glatte Oberfläche reflektiert. Aber ich hatte auch mit
> OLED-Displays im Sonnenlicht bisher nie Probleme. Mag sein, dass LCDs
> mit Hintergrundbeleuchtung da problematischer sind.

Zu dem von dir vorgeschlagenen Cat S42H+ schreibt
https://www.navigation-professionell.de/cat-s42-h-test/
ziemlich eindeutig: "Beim Fahrradfahren kommt das Display - selbst unter
winterlicher Sonne - dagegen an seine Grenze."

Arno Welzel

unread,
Jul 3, 2022, 6:58:25 PMJul 3
to
Gerald Eіscher:

> Am 03.07.22 um 13:29 schrieb Arno Welzel:

[Garmin Edge 1030 vs Cat S42G+]

>> Wenn Display transflektiv ist, ist das natürlich im Sonnenlicht von
>> Vorteil - vorausgesetzt, der Winkel stimmt und die Sonne wird nicht
>> durch die glatte Oberfläche reflektiert. Aber ich hatte auch mit
>> OLED-Displays im Sonnenlicht bisher nie Probleme. Mag sein, dass LCDs
>> mit Hintergrundbeleuchtung da problematischer sind.
>
> Zu dem von dir vorgeschlagenen Cat S42H+ schreibt
> https://www.navigation-professionell.de/cat-s42-h-test/
> ziemlich eindeutig: "Beim Fahrradfahren kommt das Display - selbst unter
> winterlicher Sonne - dagegen an seine Grenze."

Gut, dann nehme ich meinen Vorschlag zurück.

Arno Welzel

unread,
Jul 3, 2022, 6:59:46 PMJul 3
to
Wolfgang Strobl:

> Am Sat, 2 Jul 2022 14:20:44 +0200 schrieb Arno Welzel
> <use...@arnowelzel.de>:
[...]
>> Abgesehen von der Akkulaufzeit dürfte das kaum
>> Nachteile haben
>
> Mit welcher App kann ich ohne Umstände das bekommen, was das 1030 nebst
> div. Sensoren (Powermeter, Brustgurt, Geschwindigkeitssensor) liefert,
> wahlweise mit und ohne Connect-App auf dem Handy?

Keine. Problem gelöst, bleibe bei Garmin.

Wolfgang Strobl

unread,
Jul 3, 2022, 7:20:36 PMJul 3
to
Am Mon, 4 Jul 2022 00:59:45 +0200 schrieb Arno Welzel
<use...@arnowelzel.de>:

>Wolfgang Strobl:
>
>> Am Sat, 2 Jul 2022 14:20:44 +0200 schrieb Arno Welzel
>> <use...@arnowelzel.de>:
>[...]
>>> Abgesehen von der Akkulaufzeit dürfte das kaum
>>> Nachteile haben
>>
>> Mit welcher App kann ich ohne Umstände das bekommen, was das 1030 nebst
>> div. Sensoren (Powermeter, Brustgurt, Geschwindigkeitssensor) liefert,
>> wahlweise mit und ohne Connect-App auf dem Handy?
>
>Keine. Problem gelöst, bleibe bei Garmin.

Ahem. Danke für den Tip, das Smartphone kannt ich noch nicht und man
ist immer froh, Alternativen zu kennen. Aber kein Grund, schnippisch zu
reagieren. Zwar hast du deine Frage, warum "man" nicht dieses Smartphone
benutzt, an dich und nicht an mich gerichtet, aber erlaube mir bitte,
sie trotzdem zu beantworten. Du schriebst "Abgesehen von der
Akkulaufzeit dürfte das kaum Nachteile haben". Ist der Verlust von
Funktionen, derentwegen man ein Gerät gekauft hat, kein Nachteil?

Vielleicht übersehe ich ja, dass OsmAnd mit ein bißchen Nachhilfe mehr
kann, als ich wahrgenommen habe.

Christian Barthel

unread,
Jul 4, 2022, 1:00:06 AMJul 4
to
On Sunday, July 03, 2022, Gerald Eіscher wrote:

> Am 03.07.22 um 13:29 schrieb Arno Welzel:
>> Gerald Eіscher:
>>
>>> Am 02.07.22 um 14:20 schrieb Arno Welzel:
>>>> Wolfgang Strobl:
>>>>
>>>> [...]
>>>>> Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den
>>>>> Empfang verrät, während das alte 64s einem vieles über die
>>>>> sichtbaren Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen
>>>>> kann, auch grafisch. Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch
>>>>> etwas weniger farbig.
>>>>
>>>> Bei dem Preis von gut 500 EUR frage ich mich allerdings, wieso man
>>>> dafür nicht gleich ein robustes Smartphone wie das Cat S42H+ mit
>>>> passender Halterung nimmt.

Es handelt sich um spezialisierte Fahrradcomputer. Ich kenne keine App
die auch nur ansatzweise eine so gute Darstellung für unterschiedlichste
Anwendungen (Navigation, Anstiege, Leistungsdaten, etc.) hat wie der
Edge.

Z.B.: <https://barthel.ch/pv/tmp/bergauf.jpg>

Ich sehe hier sehr schön, wann ich bei einem Anstieg wieder etwas
regenerieren kann, wie lange er noch ist und mit welcher restlichen
Steigung ich rechnen muss. Braucht man es unbedingt? Nein - aber
hilfreich ist es, gerade wenn man etwas sportlicher fahren möchte.

Hast du mal einen “Fahrradcomputer” ausprobiert?

>>> Weil man so einen Klotz nicht am (Renn-)Lenker montiert haben möchte
>>> und weil dessen Display im Sonnenlicht vermutlich schlechter
>>> ablesbar ist.
>>
>> Direkt winzig ist der Garmin Edge 1030 auch nicht
>
> Für meinen Geschmack ist der ebenfalls etwas groß, aber nicht so groß
> wie die meisten heutigen Händis. Gibt ja auch kleinere Edge.

Für mich wäre wahrscheinlich der 830er auch die bessere Wahl gewesen.
Das große Display ist komfortabel, bräuchte ich aber nicht unbedingt.

Siehe auch:
<https://www.cyclingnews.com/reviews/garmin-edge-1030-review/>

| The Edge 830 has all the same features, plus native Trailforks maps,
| the same 20-hour battery life and costs less money. The decision
| ultimately comes down to how much you value screen size - if that’s
| your top priority then the newer Edge 1030 Plus is your gold standard.

[..]
>> Wenn Display transflektiv ist, ist das natürlich im Sonnenlicht von
>> Vorteil - vorausgesetzt, der Winkel stimmt und die Sonne wird nicht
>> durch die glatte Oberfläche reflektiert.
>> Aber ich hatte auch mit OLED-Displays im Sonnenlicht bisher nie
>> Probleme. Mag sein, dass LCDs mit Hintergrundbeleuchtung da
>> problematischer sind.
>
> Zu dem von dir vorgeschlagenen Cat S42H+ schreibt
> https://www.navigation-professionell.de/cat-s42-h-test/ ziemlich
> eindeutig: "Beim Fahrradfahren kommt das Display - selbst unter
> winterlicher Sonne - dagegen an seine Grenze."

Zudem verbrauchen Smartphones bei 100% Helligkeit enorm viel Strom.

--
Christian Barthel

Arno Welzel

unread,
Jul 4, 2022, 3:53:20 AMJul 4
to
Wolfgang Strobl:

> Am Mon, 4 Jul 2022 00:59:45 +0200 schrieb Arno Welzel
> <use...@arnowelzel.de>:
>
>> Wolfgang Strobl:
>>
>>> Am Sat, 2 Jul 2022 14:20:44 +0200 schrieb Arno Welzel
>>> <use...@arnowelzel.de>:
>> [...]
>>>> Abgesehen von der Akkulaufzeit dürfte das kaum
>>>> Nachteile haben
>>>
>>> Mit welcher App kann ich ohne Umstände das bekommen, was das 1030 nebst
>>> div. Sensoren (Powermeter, Brustgurt, Geschwindigkeitssensor) liefert,
>>> wahlweise mit und ohne Connect-App auf dem Handy?
>>
>> Keine. Problem gelöst, bleibe bei Garmin.
>
> Ahem. Danke für den Tip, das Smartphone kannt ich noch nicht und man

Das "Smartphone" nennt sich Garmin Edge 1030.

Ich sagte ja - Problem gelöst, Smartphone ist scheiße, also bleibe bei
Garin.

Arno Welzel

unread,
Jul 4, 2022, 3:55:06 AMJul 4
to
Christian Barthel:

> On Sunday, July 03, 2022, Gerald Eіscher wrote:
>
>> Am 03.07.22 um 13:29 schrieb Arno Welzel:
>>> Gerald Eіscher:
>>>
>>>> Am 02.07.22 um 14:20 schrieb Arno Welzel:
>>>>> Wolfgang Strobl:
>>>>>
>>>>> [...]
>>>>>> Mich ärgert, dass das sündteure 1030 nahezu nichts über den
>>>>>> Empfang verrät, während das alte 64s einem vieles über die
>>>>>> sichtbaren Satelliten, ihren Status und ihre Position anzeigen
>>>>>> kann, auch grafisch. Sogar das GPSmap 60CSx konnte das, wenn auch
>>>>>> etwas weniger farbig.
>>>>>
>>>>> Bei dem Preis von gut 500 EUR frage ich mich allerdings, wieso man
>>>>> dafür nicht gleich ein robustes Smartphone wie das Cat S42H+ mit
>>>>> passender Halterung nimmt.
>
> Es handelt sich um spezialisierte Fahrradcomputer. Ich kenne keine App
> die auch nur ansatzweise eine so gute Darstellung für unterschiedlichste
> Anwendungen (Navigation, Anstiege, Leistungsdaten, etc.) hat wie der
> Edge.

Ja, habe ich ja schon gesagt - ich nehme meinen Vorschlag zurück,
Smartphone ist scheiße.

Gerald Eіscher

unread,
Jul 4, 2022, 10:51:28 AMJul 4
to
Am 04.07.22 um 09:55 schrieb Arno Welzel:
> Christian Barthel:
>
>> Es handelt sich um spezialisierte Fahrradcomputer. Ich kenne keine App
>> die auch nur ansatzweise eine so gute Darstellung für unterschiedlichste
>> Anwendungen (Navigation, Anstiege, Leistungsdaten, etc.) hat wie der
>> Edge.
>
> Ja, habe ich ja schon gesagt - ich nehme meinen Vorschlag zurück,
> Smartphone ist scheiße.

Das möchte ich nicht so stehen lassen, fürs Regenradar ist ein
Smartphone fast unverzichtbar. Man muss es ja nicht mitnehmen, es
reicht, vor der Trainingsrunde darauf zu schauen.

Christian Barthel

unread,
Jul 4, 2022, 11:41:51 AMJul 4
to
Ich hatte die Nachricht offline verfasst und sie wurde erst versendet
als ich wieder online war. Da hatte ich noch nicht den kompletten
Thread gesehen.

> - ich nehme meinen Vorschlag zurück, Smartphone ist scheiße.

Naja - ich habe versucht ein weiteres, möglichst nachvollziehbares
Beispiel zu geben, warum ein spezialisierter Fahrradcomputer einen
deutlichen Mehrwert haben kann (bezogen auf “wieso man dafür nicht
gleich ein robustes Smartphone” hat).

In etwa ~50% meiner restlichen Fahrten nutze ich bspw. nur einen ganz
simplen Tacho. Und manchmal nutze ich sehr gerne mein Smartphone um die
Karte oder das Umfeld zu prüfen - mit allen Vor- und Nachteilen, die
diese Geräte mit sich bringen. Daher kann ich der pauschalen Aussage
nicht zustimmen; die Welt ist eben vielfältig. :-)

--
Christian Barthel

Wolfgang Strobl

unread,
Jul 4, 2022, 12:58:51 PMJul 4
to
Am Sat, 2 Jul 2022 06:43:32 +0200 schrieb Stefan <ste...@epiket.de>:

>Am 01.07.22 um 18:12 schrieb Wolfgang Strobl:
>> Aktuell interessierten mich primär Berichte aus erster Hand.
>
>Garmin hat bei Wolken Probleme eine gute Position zu finden.
>Diese Uhren wurden aber nicht gebaut (VioActiv) um zu navigieren,
>sondern um Trainingsdaten aufzuzeichnen.
>
>Die relative GPS-Position sollte wesentliche genauer sein, aber selbst
>hier hat Garmin in der SW nicht sauber gearbeitet, sodass ich bei
>größeren Wolken immer Probleme hatte. Dies hat mich nicht weiter
>gestört, da ich dies akzeptiert habe.

Ich hatte mit allen Garmin-Geräten (60CSx, 64s, 1030) bislang keine
auffälligen Probleme bzw. keine mit dem Effekt, dass über einen längeren
Zeitraum die Position verschoben war). Je nach den Umständen (neuer
Almanach ist fällig) dauerte es, aber in der Zeit gab es halt keine
Position. Den 1030 habe ich erst seit Februar und der erzählt auch fast
nichts, aber auch da bin ich oft genug gefahren, um mich jetzt zu
wundern.


Nun hatten wir innerhalb von wenigen Tagen ähnliche Effekte, in Bonn,
Köln und Essen. Köln und Essen sehr auffällige lang andauernde
Verschiebungen einer ansonsten korrekten Track, meine eher dahingehend,
dass anfangs eine erratische Track in etwa 6 Kilometer Entfernung
aufgezeichnet wurde.

>
>Es gibt Geräte, die gezielt für einen Bereich von wenigen hundert Metern
>bis einige km die GPS-Postion aller Empfänger verschieben können (GPS
>deaktivieren war gestern, heute wird mit der Position rumgespielt).

Hm. Genau so sah das vom Effekt her aus. Fragt sich, wozu das in der
Region gut sein sollte und warum es nur wenige, aber auffällige Berichte
gibt.

Dass miniaturisierte Consumergeräte mehr betroffen sind ist klar, aber
auch, dass diverse "natürliche" Ursachen, von Sonnenaktivitätsspitzen
bis zu zufällig in Ost/West-Richtung verdeckter Sicht (oder Lücken)
ursächlich gewesen sein könnten. Man wird's vermutlich nicht erfahren.

Danke für die Diskussion.

Arno Welzel

unread,
Jul 5, 2022, 2:32:00 AMJul 5
to
Christian Barthel:

> On Monday, July 04, 2022, Arno Welzel wrote:
[...]
>> - ich nehme meinen Vorschlag zurück, Smartphone ist scheiße.
>
> Naja - ich habe versucht ein weiteres, möglichst nachvollziehbares
> Beispiel zu geben, warum ein spezialisierter Fahrradcomputer einen
> deutlichen Mehrwert haben kann (bezogen auf “wieso man dafür nicht
> gleich ein robustes Smartphone” hat).

Genau darum ging es - den Fahrradcomputer bzw. Fahrrad-Navi durch
Smartphone ersetzen. Dass ein Smartphone *manchmal* sinnvoll sein kann,
wird niemand bestreiten.

Aber die kompakteren Bauweise *und* die Möglcihkeit diverse Zusatzgeräte
via ANT+ anzubinden, ist halt ein klares Argument für das spezialisierte
Fahrrad-Navi, auch wenn es mit 400-500 EUR teurer ist, als viele
Smartphones.

Persönlich nutze ich schon seit Jahren eine wasserdichte Smartwatch
(Samsung Gear S3), auf der ich mir bei Bedarf für kürzere Strecken -
also z.B. 1 Stunde quer durch Berlin - Navigationshinweise anzeigen
lassen kann. Der Inhalt des kreisrunden Display lässt sich in der dafür
verwendeten App auch drehen, so dass ich auch mit der Hand am Lenker
keine Probleme habe, den Inhalt zu erfassen. Als Ersatz für ein
"richtiges" Navi mit 10-20 Stunden Laufzeit taugt das aber nicht, aber
für "ich muss mal wohin, kenne den Weg aber nicht", ist es hilfreich.
Vorher schaue ich natürlich auf der Karte, wie ich fahren muss, aber
Erinnerungen daran, wann man abbiegen muss, sind trotzdem praktisch.

Frank Möller

unread,
Jul 5, 2022, 5:29:02 AMJul 5
to
Gerald Eіscher:

> ... fürs Regenradar ist ein Smartphone fast unverzichtbar. Man muss es ja
> nicht mitnehmen, es reicht, vor der Trainingsrunde darauf zu schauen.

Wenn man vorher d'rauf schaut, warum muß es dann ein Schmachtföhn sein?
Reicht dann nicht jeder x-beliebige Computer mit einem aktuellen Brauser
und Internetzugang? :-]

--

Arno Welzel

unread,
Jul 5, 2022, 12:47:37 PMJul 5
to
Frank Möller:
Sofern man den in der Nähe hat und nicht gerade irgendwo in der Pampa
mit Zelt unterwegs ist :-]

Gerald Eіscher

unread,
Jul 5, 2022, 2:54:35 PMJul 5
to
Am 05.07.22 um 08:31 schrieb Arno Welzel:
> Christian Barthel:
>
>> Naja - ich habe versucht ein weiteres, möglichst nachvollziehbares
>> Beispiel zu geben, warum ein spezialisierter Fahrradcomputer einen
>> deutlichen Mehrwert haben kann (bezogen auf “wieso man dafür nicht
>> gleich ein robustes Smartphone” hat).
>
> Genau darum ging es - den Fahrradcomputer bzw. Fahrrad-Navi durch
> Smartphone ersetzen. Dass ein Smartphone *manchmal* sinnvoll sein kann,
> wird niemand bestreiten.
>
> Aber die kompakteren Bauweise *und* die Möglcihkeit diverse Zusatzgeräte
> via ANT+ anzubinden,

Die Sensoren sind kein Argument gegen Schlaufons, denn die meisten
funken nicht nur mit ANT+ sondern auch Blauzahn LE und können sich daher
mit Schlaufons verbinden.
Aber eine taugliche Äpp scheint es nicht zu geben. Man bräuchte eine
Navi-Äpp und eine Tacho-Äpp und eine Fitness-Äpp und ... Das alles
gleichzeitig geht halt schlecht.

> ist halt ein klares Argument für das spezialisierte
> Fahrrad-Navi, auch wenn es mit 400-500 EUR teurer ist, als viele
> Smartphones.

Die kleineren Garmin Edge sind deutlich billiger und im Gegensatz zu
einem Schlaufon gibt es recht lange Updates. Mein Edge 820 stammt aus
2016, gekauft habe ich es 2019 und Updates gibt es nach wie vor.

> Persönlich nutze ich schon seit Jahren eine wasserdichte Smartwatch
> (Samsung Gear S3), auf der ich mir bei Bedarf für kürzere Strecken -
> also z.B. 1 Stunde quer durch Berlin - Navigationshinweise anzeigen
> lassen kann.

Als einfacher Wegweiser ist sowas natürlich praktisch, vor allem, weil
das Schlaufon in der (Jacken-)Tasche bleiben kann.

Arno Welzel

unread,
Jul 5, 2022, 6:32:19 PMJul 5
to
Gerald Eіscher:

> Am 05.07.22 um 08:31 schrieb Arno Welzel:
[...]
>> Aber die kompakteren Bauweise *und* die Möglcihkeit diverse Zusatzgeräte
>> via ANT+ anzubinden,
>
> Die Sensoren sind kein Argument gegen Schlaufons, denn die meisten
> funken nicht nur mit ANT+ sondern auch Blauzahn LE und können sich daher
> mit Schlaufons verbinden.
> Aber eine taugliche Äpp scheint es nicht zu geben. Man bräuchte eine
> Navi-Äpp und eine Tacho-Äpp und eine Fitness-Äpp und ... Das alles
> gleichzeitig geht halt schlecht.

Locus Maps ist schon ganz ordentlich - da sind auch Funktionen speziell
für Fahrradnutzung drin:

<https://www.locusmap.app/de/radfahren/>

Wolfgang Strobl

unread,
Jul 6, 2022, 4:44:01 AMJul 6
to
Am Tue, 5 Jul 2022 20:54:32 +0200 schrieb Gerald E?scher
<Dein-H...@liebt-dich.info>:

>Die kleineren Garmin Edge sind deutlich billiger und im Gegensatz zu
>einem Schlaufon gibt es recht lange Updates. Mein Edge 820 stammt aus
>2016, gekauft habe ich es 2019 und Updates gibt es nach wie vor.

Sowohl beim 2008 gekauftes GSMap 60CSx, als auch beim Nachfolger 64s
habe ich auf Updates verzichtet, sobald die Funktionen, die ich
(ge-)brauchte, zuverlässig waren. Ich lege Wert darauf, dass ein Gerät,
welches ich ab einem gewissen Punkt routiniert benutzen möchte, sein
Verhalten nicht unkontrollierbar ändert, etwa weil Funktionen
nachgeschoben werden, die ich nicht brauche, oder Funktionben
modifiziert werden, an die ich mich gewöhnt habe. Über lange Zeitspannen
bereitgestellte Üpdates sind erfreulich, aber nicht, wenn sie als
Rechtfertigung für Bananensoftware ("reift beim Kunden") dienen, was
m.E. auch bei Garmin einreisst, seit sich das Publikum an Dauerupdates
gewöhnt hat. Dass das 1030 kurz nach dem Losfahren den
Geschwindigkeitssensor auf der Vorderradnabe updaten möchte und sich
dafür via Display sechs Minuten Pause erbittet, ist ein Witz.

Mein Akku-Bohrhammer von Makita bekommt auch keine Updates, schon gar
nicht regelmässige und dann separat welche für das Einstecksystem. Gut
so.

Rolf Mantel

unread,
Jul 6, 2022, 4:47:15 AMJul 6
to
Meine Variante ist SuperCycle
<https://play.google.com/store/apps/details?id=com.osborntech.supercycle>
im Dark mode (weiße Schrift erspart Lesebrille und ist in der Sonne
besser lesbar).

Wenn ich Navigationshinweise brauche, kann Komoot im Hintergrund die
liefern (bei Android ist es auch kein Hexenwerk, während der Fahrt mal
kurz Komoot in den Vordergrund zu holen um die Strecke umzuplanen).

Rolf

Stefan

unread,
Jul 9, 2022, 4:19:28 PMJul 9
to
Am 08.07.22 um 23:16 schrieb Martin Gerdes:
> Gerade heute wieder: Windows beglückte mich mit Bildern von
> spektakulären Serpentinen in China am Berg Tianmen)

In China gibt es ein anderes Raster und daher sind alle Karten außer
Hongkong um ein paar 100m versetzt.

In Baidu maps stimmt es wieder: https://map.baidu.com/

Als in Europa die Karten umgestellt wurden, gab es dies auch hier, nur
dass die Abweichungen meist geringer waren (da die Raster nicht so weit
auseinander lagen).

Irgendwo habe ich aus der Umstellungszeit noch Karten mit 2 Rastern rum
liegen. Bevor ich damals 15 Minuten auf die GPS-Koordinaten gewartet
habe, habe ich damals die Stadt und die Straße auf der Karte gesucht und
gefunden. Bin damals mit einer 1:100000 Karte von Deutschland durch die
Lande gefahren.

Bernhard Kraft

unread,
Jul 9, 2022, 4:53:54 PMJul 9
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1:100000 von ganz Deutschland? Die muss aber reichlich groß gewesen sein.
Wo hast du die denn her gehabt?
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